Schoki-Test mit Chocolat Noir Orange 65% Cacao LA CURE GOURMANDE

Januar 10, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8832

am Donnerstag, den 10. Januar 2019

.

Dietmar Moews meint:

.

„Im Wald! Im Wald!

Wo die großen grünen Bäume rauschen

ewig rauschen.

Die großen grünen Bäume.

Das goldgrün‘ Haargelock

worin das Sonnenlicht blitzt

das hängt voller Träume.

Schüttle Dich Grüner schüttle Dich

So!

Schon sinken Träume

wie schwerer roter Wein

in mich.“

.

(Hans Arp 1886-1966; „Im Wald“ 1903)

.

Ich probierte eine französische Chocolat Noir Orange 65% Cacao LA CURE GOURMANDE 100 Gramm dunkle Schokolade, hergestellt von einem industriellen französischen Hersteller bzw. Vertreiber, La Cure gourmande – 5 Rue Montgolfier – 34110 Frontignan. Dahinter steckt ein kaufbares Filial-Franchise-System.

.

Geschäftsart von La Cure Gourmane ist der Vertrieb von süßen Gaumenfreuden der besonderen Art aus Frankreich. Die Wettbewerbsstärke von LA CURE GOURMANDE ist seit 1989 der Marktführer für süße Gaumenfreuden der besonderen Art in Frankreich und begeistert seine Kunden aus dem In- und Ausland in seinen provencal eingerichteten Boutiquen mit Spezialitäten, deren Traditionen durch handwerkliche Fertigungsqualitäten neu belebt wurden. Süße Gaumenfreuden in besonderer Atmosphäre und mit unnachahmlicher Qualität! Gesamtanzahl Betriebe in Frankreich, 33, davon 19 Partnerbetriebe.

.

www.curegourmande.com

.

Kurz vorab: Diese Schokolade von LA CURE GOURMANDE ist ganz kinderhübsch und nostalgisch aufgemacht, bei mittlerer Qualität, die hier für die LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews getestet wurde: 3 EURO 95 für 100 Gramm also keine Billigsorte. Sie ist nicht Bean to Bar hergestellt, und qualitativ nicht wirklich kostbar, aber ganz lecker. Sie duftet stark orangeiert beim Öffnen der Packung und ist als 65% kakaohaltige Dunkelschokolade eine toll aufgemachte, unfettige und sehr dezent gezuckerte Mischung, aber durchaus eine Kalorienbombe. Das besondere ist hier das äußere liebenswürdig-niedliche Design der Verpackung – ebenso die volldurchdesignte Vintage-Kette, besonders der Feinkostladen in Paris, in Louvre-Nähe (gegründet 1989):

.

.

Eine anständige orangefarbene Pappschachtel im klassischen Tafelformat zum Klappen und Wiederverschließen mittels der einfachen Klebischließe. Die Schachtel ist vollflächig orangefarbig, hat diverse „barockovale bunte Kinderbilder-Vignetten, tümelnde Schnörkelmuster in rot und hellorange und goldgelb, mit dunkelroter Schrift und dem CG-Siegel als Markenzeichen, die auch die Oberseiten der in zwei Reihen angeordneten Bruchkanten-Teilung der Schokoladentafel sind, mit dem C und G.

.

Man hat ein 100 Gramm Gebinde in der klassischen Gussform. Es ist hochprozentig-kakaoige, nicht sehr fette und nicht zu süße Dunkel-Schokolade“ mit Orangearoma, aus schwarzer Schokolade, enthält: Kakaomasse, Zucker, Emulgator aus Soja Lecithin, natürliches Vanillearoma, und natürliches Orangearoma; die Salzangabe fehlt.

.

Herkunft und das Anbauland des Kakaos und der Zutaten werden nicht angegeben Die Conchier- oder Rührzeiten, Rösttemperatur und Röstdauer sind nicht bekannt. Die Nährwertangaben und Kalorienwerte, bezogen auf 100 Gramm, sind außen auf der einfachen, leicht wiederzuschließenden Pappschachtel in schwarzer Schrift auf hellorangenem Grund zu finden:

.

Energie 589 kcal / 2466 kj

Fett 39 gr

ungesättigtes Fett 23 gr

Kohlenhydrate  47 g

davon Zucker 32 gr

Fasern 12 gr

Eiweiß 7,5 gr

Salz 0,02 gr

.

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 31.07.2019, aufgedruckt auf einem billigen Selbstkleber. Die Tafel ließ sich gut und klar brechen, knackte bei Zimmertemperatur fein, roch intensiv und war einigermaßen frisch.

.

Die Werbetexte sind französischer Sprache, sowie etwas Spanisch.

.

.

Der Kaufpreis dieser Chocolat Noir Orange 65% Cacao LA CURE GOURMANDE im Cure-Gourmande-Laden in PARIS betrug 3 EURO 95 für 100 Gramm. Das ist kostspielig und zu teuer. Die 100 gr. Tafelpackung enthält die etwa 5 mm starke, dunkelbraune Tafel mit zwei mal fünf rechteckig angeordnetem Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist ungemustert.

.

Die Packung enthält keine Gütesiegel. Bio- oder Fair Trade-Siegel hat diese nicht.

.

EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 65% Dunkelschokolade mit Orangearoma aus Paris zur Probe – sie ist lecker, auch etwas zu teuer. Sie ist nicht besonders fein, aber angenehm nicht fett und sie ist dezent gezuckert. Die Emulgator-Soya-Lecithin-Beimischung macht eine leichtschleimige Schmelzeigenschaft, auf den der Tester gerne verzichtet hätte, während die Kaumasse eher angenehm mager/unfett ist. SOYA-Lecithin als Emulgator sollte als Design-Unart ohnehin vermieden sein.

.

Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt Chocolat Noir Orange 65% Cacao und den Produzenten LA CURE GOURMANDE nicht.

.

Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

.

Hier fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

.

Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

.

Ein eine kleine Marke, wie Chocolat Noir Orange 65% Cacao LA CURE GOURMANDE, hier, hat kein Fair-Trade-Label; es werden hier also die kaufmännischen Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

.

FAZIT der BEWERTUNG: Chocolat Noir Orange 65% Cacao LA CURE GOURMANDE erhält von mir DREI von SECHS Bewertungspunkten – auch wenn sie nicht BEAN TO BAR ist, mundet sie angenehm. Bio und Fair Trade sind wünschenswert.

.

Und PLUS+++ die liebenswürdig-kitschige Aufmachung der Chocolat Noir Orange 65% Cacao LA CURE GOURMANDE ist eine Rarität.

.

FINE E COMPATTO

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Schoki-Test Lindt LINDOR EXTRA-DUNKEL 70% Kakao

Januar 1, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8805

am Neujahrstag für den 2. Januar 2019

.

Dietmar Moews meint:

.

„1

Der Grünspanrüssel ragt herein

als Zeichen einer neuen Zeit.

Humorvoll sinkt durch einen Schlauch

das Großherz in die Ewigkeit.

.

Die Ewigkeit gehört mir nicht

und dennoch ist sie lang und breit.

Ein Riesenkopf aus bunter Luft

entschwebt dem Mund und ruft und schreit.

.

Wer schließt die Diozöse ab

wer treibt den Kreisel durch die Glut

wer spannt die nassen Schirme auf

und ölt den Dampfmaschinenhut?

.

Die Augenbrauen fallen aus.

Die Apostolischen entfliehn.

Wer flüssig wird gehört mir nicht.

Er soll von meiner Seite ziehn.

.

2

Du schluckst die Flaschenpost hinab.

Das Wasser steigt das Haar gewellt.

Im ersten wie im dritten Fall

erkennt es dich und beißt und bellt.

.

Die Rechte zieht die Linke aus.

Die Zunge steigt hinauf und winkt.

Ins Boenlose mit dem Kreuz

das fleischgewordne Wort versinkt.

.

Dann bläst der Schlackenolifant.

Die Fakultät zählt eins zwei drei.

Die Mignon die den Chignon trägt

übt sich im Rabulisterei.

.

Sie stößt aus ihrem kleinen Leib

zwölf gutverpackte Berge Kot

und schlägt die Bresche in das Licht

und schießt im Dunkeln mausetot.

.

3

Grabsteine trag ich auf dem Kopf

und wasserhaltig ist mein Leib.

Den alten Adam zieh ich aus

zwölfmal pro Tag zum Zeitvertreib.

.

Ich stecke bis zum Heft im Licht

und dennoch spring ich durch mein Maul

und trage Eulen nach Athen

und spanne mich vor meinen Gaul.

.

Lebwohl viel hund- und katzenmal.

Ich folge einem Zug der Zeit

inkognito mit Blei verglast

zum Spiritus der Heiterkeit.

.

Privaten Kampfer menge ich

mit dem Holundermark der Zeit

und klimm am Mast- und Segeldarm

endgültig in die Ewigkeit.

.

4

Das Imprimatur war verfrüht.

Er saß auf seinem Kopf und sang.

Er sang aus seinem Hinterteil

bis daß er um den Atem rang.

.

Er rollte um den Samentisch

und schloß die tausend Büchsen Rauch.

Die Zahlen machte er aus Lärm

mit einem Firmenschild im Bauch.

.

Er nahm sich an an Kindes statt

und backte nach dem Goldnen Schnitt

sein blaues Porzellangehirn

zu windelweichem Versfußkitt.

.

Er hackte Kerben in sein Fleisch

weil es bei der Nacht vergesslich war

der Endesunterzeichnete

mit dem Verwesungszirkular.

.

5

Ihr Gummihammer trifft das Meer

den schwarzen general hinab.

Mit Tressen putzen sie ihn auf

als fünftes Rad am Massengrab.

.

Mit den Gezeiten gelbgestreift

drapieren sie sein Firmament.

Die Epauletten mauern sie

aus Juni Juli und Zement.

.

Sie färben sich mit Wäscheblau

und ziehn als Flüsse aus dem Land

kandierte Früchte in dem Bauch

die Oriflamme in der Hand.

.

6

Symmetrisch kommen wir ans Licht.

Vielgliedrig turnen wir darin

den Kopf bekränzt mit Schnurr- und Bart.

Wir sind er ist du bist ich bin.

.

Das erstemal ins Kellerloch.

Wer kein Geländer hat fällt rein.

Das zweitemal zum zweitemal

wozu wir plus und minus schrein.

.

Das Promenadenjahr vergeht

mit dem geschälten Mond im Schlag.

Leer fällt der Hammer vor dem Stiel.

Dann kommt die Flasche an den Tag.

.

Dann strecken wir die Zungen raus

und schlafen wieder aus noch ein

mit vielen Stimmen kunterbunt

vielfrüh wie Wolken unterm Stein,

.

7

Er schlägt die Eier aus der Frucht

mit einem Frucht- und Eierstock.

Der Fruchtstock schlägt die Kinderschar

als Segen aus dem Eierrock.

.

Er schlägt von oben drein und vier

in zwanzig Stellen Zahlomo.

Das Kind des kindes ist ein Kind

ein schalenloser Piccolo.

.

Sie ziehen ihm die Fäden ab.

Wie eine Schote teilte es sich

und wieder findet man ein Kind

mit einem Kind im bessern Ich.

.

Dann schlägt das Wasser mit dem Stock

das Wasser ab und schlägt das Kind

mit seinem Frucht- und Eierstock

bis alle Kinder draußen sind.

.

8

Tagtäglich wie im zweiten Teil

nachtnächtlich wie auf Seite zwei

tagtäglich wie im dritten Teil

nachtnächtlich wie auf Seite drei.

.

Es ist jetzt Tag und Nacht genug

und jeder mit dem Hut bedeckt

grüßt seinen eignen Körperteil

indem er den vom andern leckt.

.

Dann steigt er in sein Wappenfaß

und schnallt den Sattel mit dem Licht

auf seinen emaillierten Kern

mitsamt dem Souvernirgewicht.

.

Er reicht sich fröhlich hinten rum

und schwenkt das Lot und löscht das Licht

und schnappt einmal und rollt davon

und ist schon dort und weiß es nicht.

.

(Hans Arp 1886-1966; „Der poussierte Gast“ 1924)

.

Ich probierte eine in Italien 21056 Induno Olona (Va)hergestellte Schweizer LINDT&SPRÜNGLI AG Kilchberg / Schweiz, vertrieben von Lindt&Sprüngli GMBH D-52072 Aachen

.

Kurz vorab: Diese – ich lese auf der Packung – Edelbitter-Schokolade mit zartschmelzender Füllung (44%), nenne sie aber industrielle Talg-Süß-Fettkugeln. Sie ist mit 3 EURO 50 viel zu teuer, mit einer werthaltigen Aufmachung. Sie pappt und kleistert und ist talgig, füberfettig und viel zu süß. Eine Lindt-LINDOR-Kugel lässt sich im Stück in den Mund stecken. Die frischgeöffnete Packung duftet stark, aromatisiert wie man keinen feinen Kakaogeruch erhofft. Schmelz im Mund? ist mit dem neuen Gemische einer schleimigen Emulgator-Süßigkeitskombination mit AROMA-Vanillin bei LINDT zu bezeichnen. Und Zucker und Milchzucker und Gerstenmalzextrakt und künstliche Aromen.

.

Leider kein BIO, nicht Bean to Bar, nicht Fair Trade – also ein mit künstlichen Aromen, agrachemikalisch und genpatentrechtlich aufgejazztes Industrie-Produkt.

.

Zur Geschichte der Firma SPRÜNGLI liest man: SPRÜNGLI beginnt bereits anfang des 19. Jahrhunderts und kreuzte sich dann später mit dem zweiten Gründer des Unternehmens SPRÜNGLI. Im zwanzigsten Jahrhundert wurden zahlreiche kleine und auch ganz große Schokoladenmarken aufgekauft. Inzwischen ist LINDT&SPRÜNGLI eines der drei größten Schokoladenindustrien auf dem Weltmarkt, besonders auch in den USA.

(vgl. „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ von Georg Bernardini, S. 149)

.

http://www.lindt.com

.

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese 70% Kakao feinherbe Schokoladenhülle trifft das gar nicht zu. Sie hat keinen gelungenen Kakaograd und ist vergleichsweise zu fett. bzw. talgig. Eiweiß, Soja-Lecithin, Butterreinfett und weiteren künstlichen, Aroma und Zusatzstoffen sind die typische Industriefalle. Der Akzent liegt hier nicht auf Kakao und Schokoladengenuss, sondern es ist Kleister.

.

.

Die Kunststofftüte mit 137 gr. im us-amerikanisch-dekorativen Schein aus schwarz-hochglänzendem Kunst-Papier, mit goldenen und weißen Zeichen dekoriert, ansonsten weißstehenden Kleinschriften, enthält die Schoko-Kugeln, in einzelnen Bonbon-Einwicklungen aus doppelter Schicht, vergoldetes Silberpapier innen und transparente Plastikfolie außen. Die LINDOR-Kugel hat eine neutrale glatte Außenhaut, die Einwicklung trägt je in feiner Schreibschrift die Worte Lindt, LINDOR und 70%. Die Konsistenz der Hülle ist homogen, nicht zu fein und plump bitter, so dass die übersüßte flüssige Vollmilchfüllung sehr süß die pappige Mundfüllung aufmischt. Was bei den helleren Vollmilch-LINDOR eine platte Vollmilch-Süßkugel ist, etwa auf Milka-Ebene, ist bei dieser Kombination von 70% und 44% unerträglich,

.

Die Aufmachung hat bei dieser Sorte eine 137 g Tüte dekorativ und wiederverschließbar ausgelegt, und Fotoreproduktionen einer Lindt-LINDOR, einer Bonboniere und einem Kochmützen-Modell – gut haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: „04 / 2019“

.

Hinten steht noch was fürs Leseauge in leserunfreundlichem kleinen Schriftgrad:

.

Der Kaufpreis liegt mit 3 Euro 50 für 137 Gramm zu hoch. Äußere Aufmachung und Verpackung sind erwartungsgemäß. Die innere Papier-Aufmachung ist praktisch, aber kitschig.

.

LINDT teilt auf dieser Lindt-LINDOR 70% / 44% Kakao folgende Zutaten seitlich auf der äußeren Papiertüte in Deutsch, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

.

Zutaten: Kakaomasse, Zucker, pflanzliches Fett ( Kokosnuss, Palmkern), Kakaobutter, fettarmes Kakaopulver, Buttereinfett, Vollmilchpulver, Emulgator (Sojalecithin), Magermilchpulver, Milchzucker, Vanille, Aromen, Gerstenmalzextrakt, Kakao mindestens 70% in der Edelbitter-Schokolade.

.

ACHTUNG: Diese LINDT ist nicht BIO! Diese LINDT ist nicht Fair Trade.

.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, zu tun.

.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

.

Eine Nährwertinformation und Tabelle bietet LINDT auch auf der Packungsseite PRO 100g:

Energie 2607 kj / 630 kcal

Fett 52 g

davon gesättigte Fettsäuren 39 g

Kohlenhydrate 28 g

davon Zucker 25 g

Eiweiß 6,7 g

Salz 0,19 g

.

EMPFEHLUNG: Ich gebe NULL Kakaobohnen von SECHS – es ist nur ein fettsüßes Industriegemisch. Der Tester empfiehlt diese Lindt LINDOR 70% NICHT. Sie ist zu fettsüß, unangenehm ungenießbar und dazu noch eine Wertvortäuschung durch die Aufmachung.

.

Georg Bernardini macht eine Verbeugung für die Größe des Marktführers Lindt in seinem Schokoladen-Buch von 2015. Diese Lindt testet Bernardini im Einzeltest nicht, aber gab dem Chocolatiers im Jahr 2014 generell zwei von sechs Kakaobohnen und folgendem Fazit:

.

Die Produkte sind im Vergleich zu anderen industriellen Produkten … die Kreativität der Produktentwickler … auch wenn vieles von den kleinen Produktentwicklern abgeschaut ist …“.

.

No – Mister Bernardini – das ist ein Fehlurteil im Besonderen. Es trifft hier für die dunkle LINDOR wirklich nicht.

.

FINE E COMPATTO

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein