Presseschau der deutschen Presse über TÜRKEI mit SPEZIALKOMMENTAREN von Dietmar Moews

Juli 23, 2017
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Vom Montag, 24. Juli 2017

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Die Eskalation mit der Türkei ist auch DAS große Thema in den Kommentaren der deutschsprachigen Zeitungen am Freitagmorgen – ein Überblick.“ – so stellt BILD.de diese REIZORGIE (am 22. Juli 2017) heraus.

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KURZBEHAUPTUNG: Die heutige Lebensweise in Deutschland, strukturiert von der quoten- und profitorientierten Kulturindustrie, ohne Minderheitenschutz, bietet den frei kommunizierenden Staatsbürgern nebst den informellen Mitbürgern eine üppige tägliche Tageszeitungen-Auswahl, die weltweit ohne Vorbild ist (wie ist das in Österreich? – viel schlechter).

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Das tägliche Presseangebot in Deutschland ist reich und üppig – und vergleichsweise intelligent und verlässlich – selbst auf die Machenschaften der LÜGENPRESSE ist Verlass.

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Die heutige LICHTGESCHWINDIGKEIT ergreift eine kleine Auswahl des heutigen Presseangebots, das BILD.de als PRESSESPIEGEL zum REIZWORT TÜRKEI / ERDOGAN, bereitgestellt hat, um dazu einige grundsätzliche AKZENTE heranzutragen, die jedenfalls bei BILD immer fehlen:

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Immer WIR oder die ANDEREN als Konfliktpotential – so mag es die LÜGENPRESSE. Während doch nirgends der Organisationszwang besteht, unter Zeitdruck staatspolitisch in AKTION zu treten – man kann sich stattdessen doch im Geiste aus dem Wege gehen:

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Was – eigentlich – geht uns ERDOGAN im deutschen Bundestagswahlkampf 2017 an?

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Das Verrückte ist dabei, dass die deutsche LÜGENPRESSE auf die deutsche Quote zielt – während ERDOGAN auf seine türkische AKP-ISLAM-Majorität zielt.

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BILD FASST DAS DARGESTELLTE THEMA SO ZUSAMMEN:

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Die Bundesregierung hat genug, sie lässt sich das Verhalten der Türkei nicht mehr gefallen!

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BILD erklärt:

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Als Reaktion auf die Verhaftung des Menschenrechtlers Peter Steudtner und anderer Deutscher wie Deniz Yücel und Mesale Tolu hat das Auswärtige Amt am Donnerstag die Reisehinweise für die Türkei verschärft.

 

Zusätzlich kündigte Außenminister Sigmar Gabriel (57, SPD) an, dass die staatliche Absicherung von Türkei-Geschäften der deutschen Wirtschaft durch sogenannte Hermes-Bürgschaften neu bewertet werde.“

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NEW YORK TIMES bringt die Anti-Erdogan-Wallfahrt nach Istanbul

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und BILD nennt das „Die deutsch-türkische Krise“

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Dazu „Welt“ (Berlin):

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Es ist ein neuer Tiefpunkt und für Europa eine Katastrophe. Die eh schon auf dem Weg in eine autokratische Halbdemokratie schlendernde Türkei ist seit dem Putsch mit wilder Entschlossenheit jedem Konsens mit Europa enteilt. Die Eskalation besitzt auch eine innenpolitische Dimension. In der Bundesrepublik leben Millionen Deutsch-Türken, die überwiegend hinter Erdogan stehen. Die sowieso durchwachsenen Integrationserfolge könnten noch seltener werden. Die Regierung hat richtig entschieden, sollte aber weiterhin versuchen, ein Minimum an Diplomatie am Laufen zu halten. Nicht zuletzt die stärker werdende türkische Opposition wird daran ein Interesse haben.“

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Dietmar Moews gemalte WELTFAHNENTORTE

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Dietmar Moews meint: Was ist denn an „Türkei“ Tiefpunkt, Höhepunkt oder Plateauphase? Die Türkei ist kein uneheliches gemeinsames Kind, sondern eine historische Entität mit eigenen Reproduktions-Praktiken sowie politischer Führung und eigener Ordnung. Das ist nicht Belang europäischer oder deutscher Macht -. Wie weit die aktuelle Türkei mit Moskau oder Washington zur UNO-Charta passt? – auch das bestimmt die Türkei selbst und nicht der Völkerbund. Die UNO kann natürlich immer wieder an die Werte und Regeln des Völkerbunds erinnern und die Türkei gemahnen.

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Die Begriffsverwendung in „DIE WeLT“ von „INTEGRATION“ mutet schwachsinnig an. Integration ist doch nicht Anpassung oder Unterwerfung. Praktisch sind die Türken und Deutschtürken in Deutschland vollkommen so integriert, wie die BIODEUTSCHEN selbst oder andere Gäste es sind. Sie leben hier, und erfüllen Ihre Pflichten gegenüber dem Gesetz. Wenn anders, greift der deutsche Rechtsstaat – in Deutschland, nicht jedoch in der Türkei.

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Anders „Frankfurter Allgemeine Zeitung“: 

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In Gabriels Erklärung steckt das Eingeständnis, dass sich die deutsche Politik der Eskalationsvermeidung nicht ausgezahlt hat. Erdogan hat sie möglicherweise als Schwäche und Erpressbarkeit (wegen des Flüchtlingsabkommens) missinterpretiert, jedenfalls nicht mit der von Berlin erhofften ‚Rückkehr zur Vernunft‘ honoriert. Seit dem Putschversuch vor einem Jahr folgt er ganz offen einer anderen politischen Vernunft – der Vernunft der Diktatoren.“

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Dietmar Moews meint: Wie mechanistisch wäre denn jede Aktion und jeder öffentliche Pressetext von ERDOGAN mit den Ohren der Bundesregierung oder mit der politischen Öffentlichkeit verbunden? Was hier und da geschieht, im Sinne von Gut und Böse, von Wahr oder Fake, geschieht doch völlig unabhängig und nebeneinander. Dass hier von ESKALATION, von URSACHE/WIRKUNG-Beziehung gesprochen wird, ist politischer Müll.

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Was ERDOGAN erklärt, hat für Deutschland keine Bestimmungsmacht. Wie weit sich Türken in Deutschland auf ERDOGANS „Staatskunst“ einlassen, werden sie selbst entscheiden müssen. Hauptsächlich steht ERDOGAN doch selbst unter dem Druck, den er mit seinen Herrschaftsmitteln erzeugt und ausübt. Es betrifft ERDOGANS Zweckrationalität, seine Vernunft und überhaupt nicht, was deutsche PRESSE als UNVERNUNFT oder „zurück zur Vernunft“ erklärt.

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Dazu „Süddeutsche Zeitung“ (München): 

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Der Katalog der Bundesregierung ist richtig, weil er Provokation gerade nicht mit Provokation beantwortet. Er ist sinnvoll, weil er der türkischen Regierung minutiös vorführt, welchen Schaden sie sich in erster Linie selbst zufügt. So ist zum Beispiel die Veränderung der Reisehinweise nichts anderes als die Beschreibung einer Realität der willkürlichen Verhaftungen auch ausländischer Staatsbürger. Ein solcher verschärfter Reisehinweis ist deshalb keine Sanktion gegen die Türkei, sondern ein Gebot der Fürsorge der Bundesregierung gegenüber ihren Bürgern.“

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Dietmar Moews meint: Schon verschiedentlich herausgestellt in der LICHTGESCHWINDIGKEIT: Die Münchner Süddeutsche ist die beste deutsche Tageszeitung! Dennoch sind zwar innenpolitische Führungsansagen der deutschen Regierungen verlangt –  und Pflicht. Doch jedewede Form von Resonanz oder spiegelbildliche Erklärungszwänge, auf jede Ejakulationsstörung ERDOGANS direkt zu antworten, ist m. E. politisch falschverstandenes unprofessionelles HANDELN unserer Stellvertreter. ERDOGAN agiert unter der stilistischen Gürtellinie – darauf lässt man sich einfach nicht ein.

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Dazu „Frankfurter Rundschau“: „Es ist schwer zu ertragen gewesen: Die türkische Staatsführung zimmerte sich in den vergangenen Monaten und Jahren immer eifriger ihre Diktatur zurecht. Und die Bundesregierung übte sich in Zurückhaltung und buddhistisch anmutender Gelassenheit, preisverdächtig geradezu. In der Türkei wurden Menschen gleich kompanieweise verhaftet, Zeitungen geschlossen, Tausende Lehrer und Richter entlassen. Die Bundesregierung blieb ruhig, von ein paar Besorgnisäußerungen mal abgesehen.“

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Dietmar Moews meint: Dem nationalistischen Volk aufs Maul bzw. in den Arsch zu kriechen ist stets das letzte Mittel eines Zeitungstitels, wenn der Absatz misslingt – so die Frankfurter Rundschau:

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Wieso ist schwer zu ertragen, wenn die Türkei ihre eigene Entwicklung betreibt, so gut und so schlecht sie es können? Wenn Werner Siemens in den Kaukasus reiste, um Kupferminen zu suchen, musste er auch vorher bei Karl May lesen, wie es im Land der Skipetaren und im wilden Kurdistan gefährlich ist als fremder Reisender. Wer nur Reisekataloge studiert und dann in Antalya festgesetzt wird, weil er zuhause in Deutschland mit Kurden gemeinam in einem Fußballverein spielt – tja, nun. Das ist nicht Obliegenheit der deutschen Regierung, sondern der diplomatischen Beziehungen und der Botschaftler. Dabei gelten Diskretion, leise Töne, und keine lauten Drohszenerien.

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Dazu „Hannoversche Allgemeine Zeitung“:

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Sigmar Gabriel, der neue Außenminister, schlägt jetzt auffallend neue Töne an. Es geht um eine neue Strategie, die auch den Segen der Kanzlerin hat. In den vergangenen Wochen hat ein neues Stichwort Karriere gemacht: Selbstbehauptung. Hier liegt, mittelfristig jedenfalls, das nicht sonderlich strahlende, aber alternativlose Ziel der neuen deutschen Außenpolitik. Berlin lässt sich nicht mehr alles bieten. Lange haben es die Deutschen aus guten Gründen vermieden, auf offener Bühne den Zeigefinger zu erheben. Doch diese verrückte Welt braucht jetzt Ordnungsrufe.“

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Dietmar Moews meint: Für diese Müllfolklore hätte ich aber doch gerne Argumente der Hannoverschen Allgemeinen gelesen, nicht nur die blanke Forderung.

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Was ist denn in unsinnigen Wahlkampfauftritten gegen ERDOGAN mit SELBSTBEHAUPTUNG gemeint? Ist es etwa die Selbstbehauptung von SPD-Schulz und Gabriel gegen Merkel und Seehofer?

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Wie wäre denn begründet, wenn die Welt Ordnungsrufe brauchen sollte, dass es Ordnungsrufe von der deutschen BLOCKPARTEIEN-WAHLKAMPFSZENERIE leisten könnten? – Unmöglich können deutsche Wahlkampfblödheiten die Weltordnung stimulieren – ANMASSUNG, nichts weiter ist das.

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Aber dazu „Freie Presse“ (Chemnitz):

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Die Vertrauensbasis zur Regierung in Ankara war schon lange erschüttert, jetzt ist das Tischtuch zerschnitten. Es zeigt sich, dass Erdogans Feldzug gegen vermeintliche Terroristen und seine Tiraden gegen Deutschland keine momentanen Eingebungen sind. Es gehört zu seiner Strategie zum Umbau der Türkei. Das kann man nicht aussitzen oder diplomatisch weglächeln. Ob die angekündigten Maßnahmen aber Erdogan von seinem Kurs abbringen werden? Es gibt schließlich andere Partner. Russland etwa. Putin wurde nach dem Streit über abgeschossene russische Piloten in Syrien blitzschnell vom Gegner zum Partner.“

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Dietmar Moews meint: Wo bleiben die konstruktiven Vorschläge? Die deutschen Repräsentanten sollen allen türkischen Beziehungsoptionen mit vertrauensbildenden Ideen und Initiativen entgegenzugehen versuchen.

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ERDOGAN muss selbst entscheiden, ob er deutschen Touristen freie, demokratische und rechtsstaatliche Bedingungen an den Reisezielen und Reisenwünschen bieten will und kann – und sich von der aktuellen „GEHIRNWÄSCHE“ gegen „GEDANKENFREIHEIT“ verabschieden will. Deutsche Reiseidioten, die bedenkenlos in alle möglichen unrechtsstaatlichen Reiseghettos hinmachen – weil Sonne und Strand gut sind – denen können wir nicht helfen. Ferner steht es auch ERDOGAN frei, mit RUSSLAND oder ISRAEL, mit KATAR oder UNGARN politische Synergien zu entwicklen.

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Aber „Rheinische Post“ (Düsseldorf): 

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Die Bundesregierung hat sich mit ihrem unmissverständlichen Signal an die türkische Regierung aus ihrer passiven Rolle befreit. Das wurde Zeit. Immer wieder hat Berlin Beschimpfungen, Unterstellungen und Nazi-Vergleiche hingenommen, stets hoffend, dass Präsident Erdogan auf den Pfad von Dialog, Partnerschaft und Demokratie zurückkehrt. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Die Bundesregierung kann nicht zusehen, wenn ihre Staatsbürger willkürlich verhaftet werden. Mit Konsequenzen in den Bereichen Tourismus und Handel trifft Berlin die Türkei an ihrer empfindlichsten StelleMit ihren Ankündigungen ist die Bundesregierung bewusst nur an die Schwelle eines Bruchs der Beziehungen gegangen. Der Ball liegt nun im Feld der türkischen Regierung. Nach den ersten Reaktionen aus Ankara steht leider zu befürchten, dass man dort nicht einlenken will.“

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Dietmar Moews meint: Deutschland soll nicht den Müll spiegeln. Deutschland soll keine Macht ausüben wollen, die Deutschland gar nicht hat. Deutschland soll sich so gut Freunde in der Welt machen, wie es möglich ist.

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Auch die deutsche Presse und die Wahlkämpfer müssen lernen, dass diese Ablenkung von deutschen Wahlkampfthemen, hin zu Propaganda und Hetzerei, überhaupt nur Irreführung und Dummheit produzieren kann. Warum sollte ERDOGAN, der zu seinen 51% Türken in der Türkei seine Invektiven und Pflichtbrüche gegen Deutschland veranlasst und spricht, die deutsche Meinung für mehr als einen Nebeneffekt seiner innenpolitischen Propaganda ansehen?

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Aber dazu Die „Volksstimme“ (Magdeburg):

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Die Bundesregierung zieht richtigerweise die harten Konsequenzen, nachdem sie monatelang taktiert und gezögert hatte. Wer sich vor Erdogan in den Staub wirft, kann nur verlieren. Für die in der Türkei gefangenen Deutschen verbessert sich nichts. Doch kann es sich die türkische Führung nun noch weniger leisten, sie jahrelang wegzusperren. Die indirekte Aufforderung des deutschen Außenministers Gabriel, besser nicht in die Türkei zu reisen oder dort zu investieren, werden Wirkung zeigen. Die Wirtschaft ist Erdogans Achillesferse.“

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Dietmar Moews meint: Ich kenne Magdeburg aus einigen Jahren Leben hinterm Altelbedeich in Crakau. Aggressive, autoritative Politik kennzeichnet die angängigen Lehrjahre der Sachsen-Anhaltiner in Dunkeldeutschland. Wieso wollen Menschen in Magdeburg lesen, dass man mit ökonomischem Druck anderen seinen Willen aufzwingen solle? Es sind diese Prekarier, die da wenigstens mal ohne eigenen Schaden draufhauen wollen. Wie kindisch!

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Aber „Der Standard“ (Wien):

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So groß aber sind mittlerweile Verblendung und Hybris, vielleicht auch die Furcht, doch einmal die Kontrolle über Land und Wähler zu verlieren, dass die Verantwortlichen in Ankara offenbar ohne große Überlegung in die Konfrontation mit Deutschland hineingesteuert sind. Sie verweisen zwar auf die Unabhängigkeit ihrer Justiz. Doch die Rechtsprechung in der Türkei widerlegt sie, die zusammengestoppelten Anklageschriften, die faktische Kontrolle, die der Präsidentenpalast und der Justizminister über den Gang der Gerichte ausüben. Die Konsequenzen der in Berlin angekündigten ‚Neuausrichtung‘ der Beziehungen werden erheblich sein. Reisewarnungen und Investitionsstopp treffen die Türkei. Andere in der EU werden den Deutschen folgen.“

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Dietmar Moews meint: Das lasse ich mir gefallen. Eine Wiener Zeitung äussert eine Meinung und Einschätzung des Geschehens, an dem ERDOGAN selbst proaktiv herumwerkelt. Aber bitte loben Sie die stille Reaktionsweise, anstatt der „auf den TISCHKLOPPEREI“ von Gabriel und Schulz den Vorzug zu geben. Zwischenstaatliche Beziehungen sind heikel und sensibel und nicht „HAUT DEN LUKAS“.

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Aber „Nürnberger Nachrichten“:

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Natürlich wird der schärfere Ton Berlins nicht sehr viel bringen. Recep Tayyip Erdogan ist längst in einem Stadium, in dem er sich nicht mehr davon beeinflussen lässt. Er kann seinen Kurs gar nicht mehr ändern, ohne selbst die Macht zu verlieren. Aber gerade deswegen müssen wir uns jetzt auch nicht mehr bis zur Lächerlichkeit verbiegen.“

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Dietmar Moews meint: Die klügste Presseposition, die hier aufgeboten wird.

Bravo! Nürnberger Nachrichten.

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Aber „Westfälische Nachrichten“ (Münster):

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Die deutsch-türkischen Beziehungen dürften nun eine neue Geschäftsgrundlage erfahren haben. Es wird garantiert frostig zwischen Berlin und Ankara. Verschärfte Reisehinweise für Deutsche und die Warnung an die Wirtschaft vor Investitionen werden den türkischen Präsidenten vorerst kaum zur Abkehr von einem abstrusen Machtwahn veranlassen. In Ankara wird man aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass Demokratie und Menschenrechte nicht auf dem Basar zu verhandeln sind.“

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DIETMAR MOEWS „HIT AND RUN“ Öl auf Textil 140cm / 140cm

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Dietmar Moews meint: Zweifellos wird Erdogan rechnen können. Und es fehlt auch die Vergleichbarkeit mit „BASAR“. Wenn Deutschland ruhig und seriös und integer mit den Deutschtürken umgehen wollte, würden diese heute von ERDOGAN sehr enttäuschten Deutschtürken bei der nächsten freien Wahl nicht erneut für AKP und ERDOGAN stimmen. Dann wird ERDOGAN sich neuorientieren – zweifellos.

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Denn ERDOGAN hat keine anderen politischen Prinzipien als den Machterhalt. Diesbezüglich ist ERDOGAN durchaus ein zeitgemäßer Politiker des Dritten Jahrtausends, der einfach Macht erhalten und überleben will.

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Anders „Rheinpfalz“ (Ludwigshafen):

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Für Ankara sind die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland und zur EU zwar viel wichtiger als umgekehrt. Aber darauf nimmt Erdogan keine Rücksicht. Nicht zuletzt wegen des Flüchtlingspakts fühlt er sich stark. Denn das Aufkünden des Abkommens birgt für die EU die Gefahr, dass Hunderttausende in Booten über die Ägäis kommen könnten. Aber es gibt auch ein grundsätzliches Dilemma: Die Türkei ist gespalten. Das zeigt der knappe Ausgang des Verfassungsreferendums im April. Die europäischen Partner des Landes dürfen jene, die in der Türkei für Demokratie und Menschenrechte eintreten, nicht im Stich lassen. Das macht Sanktionen zu einem schwierigen Balanceakt.“

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Dietmar Moews meint: ERDOGAN hat keinen Weg und keine Ziele. Seine Brachialität hat stets seine aktuelle Machtbefestigung zum Gegenstand. Wenn das nicht weiter aufblüht, sondern von den Türken gemieden werden wird, bleibt ERDOGAN nur eine Verschlankung seiner Rückständigkeit.

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Aber „europäische Demokraten der Türkei nicht im Stich lassen …“ – das ist eine völlig untaugliche Verdrehung der „Einmischung in innere Angelegenheiten“. Einmischung ist falsch, führt nur zu Sündenbockstreit und wäre eine Verlängerung des unausweichlichen Scheiterns der ERDOGAN-AKP.

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Menschenrechte der Türken? – das müssen türkische Gesellschaftskräfte selbst hervorbringen. (Nicht deutsche Badegäste in Antalya)

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Anders „Stuttgarter Nachrichten“:

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Sigmar Gabriel und Angela Merkel signalisieren dem türkischen Präsidenten trotz ihres härteren Kurses die Bereitschaft, die Brücken nicht abbrechen zu wollen – wobei sie politisch klug auch das Verhältnis zwischen Türken und Deutschen hierzulande im Blick haben. Gabriels verschärfte, wenngleich überdramatisierende Reisehinweise werden unmittelbar wenig Auswirkungen zeitigen. Schon jetzt reisen immer weniger Deutsche – im letzten Jahr waren es 3,9 Millionen – zum Urlaub in die Türkei. Und auch Gabriels Drohung, staatliche Garantien für Exportkredite und Investitionen in der Türkei auf den Prüfstand zu stellen, wird keine unmittelbaren Folgen haben, auch wenn die Türkei große deutsche Unternehmen wahnhaft in Terrorismusnähe zu drängen sucht.“

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DIETMAR MOEWS „Schallplatte mit Halloren“ Öl auf Leinwand

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Dietmar Moews meint: „Überdramatisierte Reisehinweise“ – sehr richtig.

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BILD.de am 23. Juli 2017 in dieser Presseschau:

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Folgende Zeitungen thematisieren auch den Zeitpunkt, den Außenminister Gabriel für seine Ankündigung gewählt hat.

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Dazu „Kölner Stadt-Anzeiger“:

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Bedauerlich ist, dass Berlin die neue Tonlage erst jetzt gefunden hat, zwei Monate vor der Bundestagswahl. Auch wenn es mit dem Fall Peter Steudtner einen konkreten Anlass gibt – besonders souverän lässt das zeitliche Zusammentreffen die Handelnden nicht aussehen. Es ist zu hoffen, dass sich daraus nun kein Wahlkampftrauerspiel entwickelt. Es würde wiederum Erdogan in die Hände spielen. Man könne einen Partner nur dann halten, wenn der noch weiter Partner sein wolle, heißt es im Auswärtigen Amt. Bei Erdogan kann man selbst das bezweifeln.“

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DIETMAR MOEWS „Fliegender Holländer“, Öl auf Leinwand, 190cm /190cm

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Dietmar Moews meint: „Meine liebe Heimatzeitung K St-A – es ist bereits ein Wahlkampftrauerspiel. Warum so zögerlich?“ – Besser wäre jedenfalls, einfach abzuwarten, wenn ERDOGAN etwas will, wenn er Angebote macht.

Die Flüchtlinge muss man ihm nicht „abkaufen“ – die kann man durch durchdringende Grenzmaßnahmen blockieren, wenn man sie nicht nach MERKELBURG in die EIFEL holen will.

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Anders „Neue Zürcher Zeitung“:

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Der Grund für den pompösen, aber inhaltlich kargen Auftritt des ehemaligen SPD-Vorsitzenden liegt primär im laufenden Wahlkampf. Der amtierende SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ist verzweifelt auf der Suche nach Themen, mit denen er die anscheinend so sicher im Sattel sitzende Kanzlerin Angela Merkel herausfordern könnte. (…)

Das setzte Gabriel unter Zugzwang. Dem erfahrenen Minister war während seiner ausführlichen Erläuterungen an der Pressekonferenz anzusehen, wie schwer ihm der Spagat zwischen der Glaubwürdigkeit der langjährigen SPD-Außenpolitik und den akuten Wahlkampfzwängen fiel. … Zwar erhielt Gabriel viel Beifall für seinen markigen Auftritt. Doch bei genauem Hinsehen war da nichts dabei, das die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern unmittelbar verändern würde.“ 

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DIETMAR MOEWS „Der Mexicano“, Öl auf Textil, 140cm / 140cm

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Dietmar Moews meint: „Sehr brav, Neue Zürcher Zeitung“. Dafür kaufe ich sie täglich!!

Unter diesen deutschsprachigen Blättern erscheint eine österreichische Zeitung, aber keine holländische und eine schweizerische; dabei ist hervorzuheben die Neue Zürcher Zeitung immer sehr beachtlich für uns in Deutschland schreibt.

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Es ist ERDOGAN eine Reiz- und Hetzoption, die sich massenhaft und propagandistisch leicht hochspielen und gegeneinander ausspielen lässt.

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Nämlich die deutsche LÜGENPRESSE kann hier für das eigene REIZKLIMA sorgen, ohne dass deutsche Repräsentanten dabei überhaupt als TÜRKEN-FEINDE hervortreten wollen (aber man findet natürlich billig die ansonsten resonanzlosen SPD-Blockpartei-Regierungskoaltionäre hier in eine ERDOGAN-AGGRESSION mit deutschistischem Ticket hineinzuschlagen).

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Ich argumentiere diese LÜGENPRESSE-Eigenmächtigkeit, ohne dabei wertspezifisch oder spezifisch auf ERDOGAN und ERDOGAN-Politik einzugehen:

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Eine nüchterne Kritik zu ERDOGAN hätte andere Aspekte zu beachten, als die deutsche LÜGENPRESSE und den SPD-Bundestagswahlkampf 2017. Wenngleich allerdings ERDOGAN selbst ähnlich propagandistisch gesteuerte PROPAGANDA gezielt erzeugt – was ebenfalls eine Spielart von LÜGENPRESSE ist.

 

FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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WARNUNG: recommended posts

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CDU GEWINNT – Wahlergebnisse 2016: So hat Niedersachsen gewählt (Stand MONTAG)

September 12, 2016

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Vom Montag, 12. September 2016j

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Blick über das Deistertal von Springe und das Calenberger Land in östliche Richtung

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Angesichts der seltsamen psychologischen Bewegungen innerhalb der deutschen BLOCKPARTEIEN-LANDSCHAFT, die durch die MERKEL II-Große Koalition in Berlin das Prinzip die Regierungspolitik im Bundestag mit minimierten Oppositionskräften durchzusetzen, offenbar überstrapaziert haben, sind zutiefst verunsichert.

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Die Abspaltung der wertkonservativen – oft gestandenen CDU-Politiker – von der CDU zu Gründung der AfD und inzwischen der Rechtsruck dieser AfD durch den erheblichen Zulauf plebejischer Wähler sowie den EXIT- und Anti-Euro-Deutschen und den montäglichen PEGIDA-Bewegungen auf den Straßen, haben inzwischen zu Erdrutsch Wahlergebnissen gegen die BLOCKPARTEIEN und zugunsten den Fundamentaloppositionellen der AFD in deutsche Parlamente geführt.

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Das „U“ unter dem ZOB von Hannover am Raschplatz 7 OPQ

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20 PROZENT für die AfD (Alternative für Deutschland) bei der Landtagswahl 2016 in Mecklenburg-Vorpommern hat wie ein Schock durchgeschlagen, sodass in den Massenmedien bereits die DEMOKRATIE verloren gegeben wird. Und mit monatelangem Krampf attackiert die SEEHOFER-CSU die CDU-Bundeskanzlerin, weil sie nicht verhindern kann, eine AfD, rechts von der CSU, entstehen zu sehen, mit Wählern, die der herkömmlichen bayerischen BLOCKPARTEI CSU nicht mehr zustimmen.

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Wir werden jetzt DEMOKRATIE empirisch zu diskutieren haben.

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DIETMAR MOEWS DMW „Ballhof-Galerie Hannover“, 140cm / 140cm, Öl auf Leinwand

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Heute steht die CDU indes als WAHLSIEGER in NIEDERSACHSEN fest:

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Mit 34,4 Prozent ist die CDU landesweit die stärkste Partei geworden, vor der regierenden SPD und dem VW-Ministerpräsident Stephan Weil.

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Die Landeswahlleitung hat am frühen Montagmorgen das vorläufige amtliche Endergebnis der Kommunalwahlen in Niedersachsen mitgeteilt. In der landesweiten Auswertung ist die

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CDU mit 34,4 Prozent die stärkste Partei – trotz leichter Verluste (-2,6 Punkte) im Vergleich zur Kommunalwahl 2011.

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Die SPD erreicht 31,2 Prozent (-3,7).

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Mit deutlichem Abstand folgen die Grünen mit 10, 9 Prozent (-3,4) und

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die AfD mit 7,8 Prozent (+7,8).

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Die FDP kam auf 4,8 und

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die Linke auf 3,3 Prozent.

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Wählergruppen erreichten insgesamt auf sechs Prozent.

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Gewählt wurden die Abgeordneten für die kommunalen Vertretungen. Außerdem fiel in zahlreichen Direktwahlen die Entscheidung über neue Bürgermeister, Samtgemeindebürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte. Sämtliche Ergebnisse aus den Landkreisen und vielen großen Städten finden Sie hier:

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Dietmar Moews meint: Die CDU siegt vor der SPD – der befürchtete Erdrutsch der AfD erfolgte nicht. Die neuen Rechten sind im Westen nicht so weit verbreitet wie in den jungen Bundesländern der ehemaligen „DDR“.

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Für SPRINGE am Deister ergaben die Kommunalwahlen den Sieg mit 35 Prozent für die CDU gegenüber erheblichen Verlusten der SPD, die nur noch auf 30,5 Prozent kam.

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Die CDU ist die neue stärkste Fraktion im Springer Rat: Die Christdemokraten haben ihren Sieg bei der Kommunalwahl allerdings weniger dem eigenen Erfolg zu verdanken – und vielmehr dem Minus der SPD. Die Partei stürzte um 6,9 Prozentpunkte. Sie landete bei 30,5 Prozent, die CDU bei 35 Prozent.

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Insgesamt entspricht das Wahlergebnis in Springe dem der Regionalwahl: des Landkreis Region Hannover und auch dem landesweiten Wahlergebnis.Die Wahlbeteiligung lautet abschließend für 2016, 55,6 Prozent der Wahlberechtigten gegenüber 52,6 im Jahr 2011.

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Vorläufiges Endergebnis der Regionsversammlungswahl Region Hannover am 11. September 2016

Partei
SPD 31,2 %
CDU 29,0 %
Grüne 13,6 %
AfD 10,1 %
FDP 5,4 %
Linke 4,8 %
DIE HANNOVERANER 1,9 %
Piraten 1,6 %
Die PARTEI 0,9 %
ALFA 0,5 %
GFW 0,5 %
Bündnis C 0,2 %
UWG – BGS 0,2 %
ASH 0,0 %

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Die CDU ist die neue stärkste Fraktion im Springer Rat: Die Christdemokraten haben ihren Sieg bei der Kommunalwahl allerdings weniger dem eigenen Erfolg zu verdanken – und vielmehr dem Minus der SPD. Die Partei stürzte um 6,9 Prozentpunkte. Sie landete bei 30,5 Prozent, die CDU bei 35 Prozent.

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NDZ: Dr. Dietmar Moews spricht in Bad Münder zur IT-Revolution

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Am Wahlabend, ab 22 Uhr NDR DREI/ARD-TV Live-Sendung mit aktuellen Auszählungsergebnissen für die kommunalen Themen und die örtlichen Persönlichkeiten:

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In rund 8.200 Wahllokalen in Niedersachsen werden seit Stunden Stimmen ausgezählt: Rund 6,5 Millionen Niedersachsen waren heute aufgerufen, ihre Stimme bei den Kommunalwahlen abzugeben. Gewählt wurden die Abgeordneten für die etwa 2.200 kommunalen Vertretungen, außerdem 30 Bürgermeister, sechs Landräte sowie ein Oberbürgermeister.

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Ortsbürgermeister und Gemeindevorstände werden teils in von den allgemeinen Wahlzyklen abweichenden Terminen und direkt gewählt.

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Wahlbeteiligung wurde bislang nicht allgemein zugänglich veröffentlicht.

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Dietmar Moews im Jagdschloss Springe bei Georg Ludwig Friedrich Laves

Juli 24, 2016

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vom Montag, 25. Juli 2016

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Mit den lithografierten Portraitzeichnungen der „Heiligen der Neuen Sinnlichkeit“ von Dietmar Moews, die anlässlich der KÖLN SÜD OFFEN 2016 ausgestellt worden sind und der Portraitzeit in Springe und Hannover, von 1977 bis 1981, kamen frühe gezeichnete Portraitköpfe von Mick Jagger, Keith Richards, Brian Jones oder Berthold Türcke und gemalte von Anke-Maria Schmidt,

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DIETMAR MOEWS „Anke-Maria im Sitzkleid“, Öl auf Leinwand, 155cm / 287cm, Öl auf Leinwand, 1978 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Anke-Maria“, 75cm / 62cm öl auf Leinwand, 1978 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Keith Richards“, 1965

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Mick Jagger“,  1965

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Brian Jones“ 1965

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DIETMAR MOEWS „Porttraitzeichnung Berthold Türcke“,  1977

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Der LAVES-Bau Jagdschloß Springe vor der späteren Erweiterung

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Der aufgestockte LAVES-Bau Jagdschloß Springe

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v. links: Berthold Türcke, Julie Ami, Anke-Maria Schmidt, Robin Schwerdtfeger, Dietmar Moews im

Jagdschloß Springe

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Ladislav Kupkopvic, Dietmar Moews, Jimi Hendrix, John Gould wieder in den Blick und begann im Jahr 2016 eine Neuaufnahme dieses Bildthemas.

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DIETMAR MOEWS „Portrait Ladislav Kupkovic“ (1936-2016) 130cm /  110cm. Öl auf Leinwand, 1978 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Ladislav Kupkovic“ (1936.2016), 130cm/ 110cm, Öl auf Leinwand, 1977 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Das Honigopfer“, 130cm /155cm, Öl  auf Leinwand, 1976 in  Springe gemalt

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Waren doch über die gesamte Lebenszeit interessante Portraits entstanden, so des Michail Gorbatschow, Uwe Johnson , David Hockney, Joachim Ringelnatz, Lise Meitner, Annemarie Schimmel, Hannah Arendt und weitere epochale Köpfe.

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Annemarie Schimmel“

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Hannah Arendt

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Lise Meitner“

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung David Hockney“1998 in Dresden

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Joachim Ringelnatz“

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So begann die große MALEREI-Ausstellung des Springer Malers Dietmar Moews im „JAGDSCHLOSS SPRINGE“, einem ursprünglich als Refugium der kaiserlichen Jagd im Auftrag von WILHELM II. vom hannoverschen Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves* gebauten Solitär am Kleinen Deister im Springer Deistertal, mit dem großen Figurenbild „Anke-Maria im Sitzkleid und weiteren Portraits und Stillleben.

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Jagdschloss Springe, wo  die DIETMAR MOEWS-Ausstellung und das Konzert stattfand

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Dietmar Moews hatte den feinen Katalog der NDR-Ausstellung 1977 mit kleinen Texten bedacht, so „Springe inmitten Goethescher Ideallandschaft“, aber auch mit der Dietmar Moews gewidmeten Musikkomposition von Berthold Türcke im Faksimile, dieses Stück anlässlich der Ausstellung im JAGDSCHLOSS SPRINGE aufgeführt wurde; es spielten Anke-Maria Schmidt-Blockflöte, Robin Schwerdtfeger-Posaune, Julie Ami-Querflöte.

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Springe inmitten Goethe’scher Ideallandschaft

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Es gab Gelegenheit, über die Gegend, über Anlagen zu sprechen, die man nach einer solchen Übersicht viel besser zustande bringe, als wenn man nur einzeln nach zufälligen Eindrücken, an der Natur herumversuche …

Als sie eines Tages zusammen durch das Dorf gingen, bemerkten sie mißfällig, wie weil es an Ordnung und Reinlichkeit hinter jenen Dörfern zurückstehe, wo die Bewohner durch die Kostbarkeit des Raumes auf beides hingewiesen werden. Du erinnerst Dich, wie wir auf unserer Reise durch die Schweiz den Wunsch äußerten, eine ländliche sogenannte Parkanlage recht eigentlich zu verschönern, indem wir ein so gelegenes Dorf nicht nur zu Schweizer Bauart, sondern zur Schweizer Ordnung und Sauberkeit, welche die Benutzung so sehr befördern, einrichten …

Nach dieser Verabredung wurden die Bücher aufgeschlagen, worin man jedesmal den Grundriss der Gegend und ihrer landschaftlichen Ansicht in ihrem ersten rohen Naturzustande gezeichnet sah, sodann auf anderen Blättern die Veränderung vorgestellt fand, welche die Kunst daran vorgenommen, um alles das bestehende Gute zu nutzen und zu steigern. Hiervon war der Übergang zur eigenen Umgebung und zu dem, was man daran ausbilden könnte, sehr leicht.“

Diese Zitate zur Landschaft und zur Kunst aus Goethes „Wahlverwandtschaften“ weisen uns auf die organische, der Landschaft entsprechenden Lage Springes hin. Die Akzentuierung der Tallage zwischen Deister und Kleinem Deister durch die Anordnung von Kaiser- und Jägerallee an der durch die Deisterpforte bestimmten Ost-West-Achse im Großen, wie die um diese Handelsstraße gewachsene Altstadt mit Marktplatz und Brunnen im Kleinen, geben Zeugnis von einer idealen historisch gewachsenen Verquickung von Natur und Kultur. Wer einmal das würdevoll harmonische Altarbild Springes von der Eisenbahnbrücke an der Kaiserrampe aus betrachtet, wird den sittlichen Wert dieser funktionierenden Anlage erkennen und auf das Durchsetzen der menschlichen Argumente in der Gestaltung unserer heimatlichen Umwelt drängen. Er wird außerdem die traditionellen Werte erkennen und für deren sinngerechte Erhaltung eintreten. Richtig verstanden zeigen die Sätze Goethes aber auch wo Springes Bild durch Stümperhände gestört wurde, und wo deshalb sofort die Funktion nicht mehr stimmt. Die Probleme der Altstadtsanierung entstanden aus dem unsinnigen Versuch, die Stadt im Zentrum wachsen zu lassen. – Es bleibt der Appell an die zukünftigen Geldgeber, der Aufbau- und Abbruchindustrie, ihre Standpunkte immer weiterzubilden und zu verbessern. (Dietmar Moews 1975)“

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DIETMAR MOEWS „Canestra die frutta“ Kopie nach Caravaggio, Öl auf Leinwand

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DIETMAR MOEWS „Große Palette auf  Tisch“, 130cm / 110cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Palette und Wasserglas mit Vorhang“, 62cm / 83cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Kleine Palette“, 75cm / 62cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas mit Vorhang“, 55cm / 41cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

 

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas auf Fensterbank“, 55cm / 41cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas und Heimfahrtr“, 62cm / 75cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas und  Tonbehälter“, 62cm / 75cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

 

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DIETMAR MOEWS „Selbstportrait 2“, 155cm / 185cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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Die Tageszeitungen berichteten über die Ausstellung und Veranstaltungen. Dietmar Moews, der vorher abgelehnt hatte im Springer Museum mit anderen von ihm nicht geschätzten Künstlern auszustellen, hatte seine Vorstellung in seiner Heimatstadt im in seinen Augen besten Haus, dem Laves-Ensemble am Ende der Kaiserallee von Springe erreicht.

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Die Neue Deister Zeitung schrieb: „Durch die Unterstützung von Oberforstdirektor Prof. Dr. Türcke konnte mit Dietmar Moews nun erstmals ein Nichtjagdmaler im Springer Jagdschloss seine Werke zeigen.“

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Unter dem Titel „Die Verquickung von Kunst und Kultur – Am Sonnabend im Jagdschloß: Bilder von Dietmar Moews und Kammermusik“ brachte die Heimatzeitung ein halbseitiges Interview mit Dietmar Moews zur Neuen Sinnlichkeit.

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Die kleine dörfliche Stadt Springe, mit etwa 4.500 Ackerbürgern hatte schon kurz nach dem Krieg über 10.000 Einwohner.

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Springe, Schulstraße 22 – ehemalige polnische Zwangsarbeiter

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Flucht, Zwangsarbeiter und Vertreibung und die Industrialisierung, die gesamte Automobilisierung, die neue Arbeitswelt und die unterentwickelte gestalterische Bildung in der Kreisstadt Springe, ließen eine Vor- und Schlafstadt der Landeshauptstadt Hannover entstehen, die inzwischen kaum noch fähig ist, eigene Gestaltungskräfte zu steuern, wenn es heißt Region und Zentralisierung der Verwaltung.

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Springe, Schulstraße 22, hundert  Meter weiter links, Schulstraße  24, lebte Dietmar Moews bis 1955

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Während man in Hannover nicht begreift, dass mit Leibniz ein Weltgenie wartet, erschlossen zu werden, so trifft ein Goethezitat auf die landschaftliche Ideallage von Springe, nach nunmehr inzwischen vierzig Jahren, vielleicht auf offenere Herzen – auf mehr Bildung und Verstand setzen ernüchterte Seelen besser nur beim Tanz.

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Die „Baracke“, 200 Meter nördlich der Schulstraße, hier wurde DIETMAR MOEWS  1961 bis 1964 Mittelschüler

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In Springe ließe sich erheblich eine schöne Umgebung fördern, in dem gezielt abgebrochen wird, die absurden vielfarbigen Dachdeckungen im Laufe der Zeit durch einheitliche rote Ziegeleindeckungen ersetzen, das Pflanzen von Kastanienbäumen und von Signalpappeln an bestimmten Schnittpunkten der Sichtachsen der Springer-Ideallandschaft. Außerdem muss für die alternde Bevölkerung ermöglicht werden, von den besiedelten zu steilen Hanglagen Springes in die rolatorfreundliche Lange Straße (die ihren alten Namen zurückbekommen sollte) in den Lebensmittelpunkt zu ziehen. Schließlich die Rückverlagerung der lokalen und kommunalen Hauptfunktionen in den Altstadtkern der Stadt. Das alte Rathaus, die Ämter, die Post, das Deutsche Haus, der Ratskeller, das Amtsgericht – Ortsrat und Parteien müssen sich mal eine konkrete Vorstellung davon machen, statt nur den zahlungsunfähigen Sündenbock zu spielen. Das jahrelange Hauptproblem der eunuchenartigen Heimat-Deister-Zeitung, die verhindert hat, dass ziviles Engagement für die Daseinsgestaltung überhaupt blühen kann, ist inzwischen durch eigenes Unvermögen erledigt. Auch in Springe gibt es inzwischen elektrischen Strom, Kabelnetzwerke und Internetzmöglichkeiten. Springer Blogger und Videoamateure können die freiwerdenden Nerven der Einwohner für lebensdienliche Kommunikationsthemen ansprechen.

Springe sollte sich mit den in Hannover archivierten Laves-Ideen und Stadtplänen einlassen. Springe könnte sich mit den kreuzenden Stadtachsen, die Laves einst für Hannover entwarf anfreunden. Hier könnte die materielle Schwäche und Armut der Springer Bewohner zu einem Glücksfall entfalten lassen. All die tausende von Lehrern, die den Springer Schülern über Jahrzehnte die Göbel-Lügen vorerzählt hatten, sind dem Calenberger Gemeinwesen noch was schuldig. Die Schließung des Heimatmuseums, mangels sozialen Vereinslebens stellt all diesen Lehrern zusätzlich ein niederschmetterndes Zeugnis aus.

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*Georg Ludwig Friedrich Laves (* 17. Dezember 1788 in Uslar; † 30. April 1864 in Hannover) der „hannoversche Klassizist“, war ein deutscher Architekt, Stadtplaner und Bauingenieur

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Dipl. Ing. Dr. phil. Dietmar Moews 2019 in Frankfurt am Main

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Komikschule „Mein Kampf“ – war Adolf Hitlers Ernst

Januar 3, 2016
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Vom Sonntag, 3. Januar 2016

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Ab 1. Januar 2016 kann Hitlers Buch, „Mein Kampf“ ohne Lizenzbeschränkungen publiziert werden – abwiegelnde Verlagsanmerkungen werden erwartet.

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Nachdem ich den Film über „Mein Kampf das gefährliche Buch“ zweimal angeschaut habe, möchte ich allein an Hand dieser Zeugen der ungenauen Integrations-Komik ein Komödien-Seminar an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule geben.

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Die Vorlage, die ARTE-Regisseur Oldenburg und das Münchner Institut (IFZ) von Chr. Hartmann und Barbara Zehnpfennig, die als Hrs. einer „kritischen“ Ausgabe  „Mein Kampf“ behaupten, das ganze Buch ist Ausdruck des Hasses, mit Charlotte Knobloch, die heute in „Mein Kampf“ Volksverhetzung an dem erkennt, was damals daraus geworden war, und wo vom Historiker Benz gesagt wird:

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„Mein Kampf“ handelt etwa zu 30% Text nur vom Hass gegen Frankreich“ ist m. E. stumpf. 

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Es muss die Hitlerei – ich sage es hier bereits vorweg – wirklich etwas intelligenter und kritischer analysiert und genutzt werden – und es gibt nach all der Barbarei eine Integrations-Erleuchtung:

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Vorsicht komische Höchst-Integration!

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MOTTO: allerhöchste soziale Integration:

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Nur wer nicht versucht, Hitlers enormem Verständnis für Integration und seiner konkreten persönlichen Führerkunst nachzuspüren, wird die totale Kampfbereitschaft und Siegeshoffnung weiter Teile der Deutschen, noch über den Zusammenbruch 1945 hinaus, für den blanken Wahnsinn halten – einschließlich all der späteren Opfer, die es nicht erkannten. Wer Hitlers Integrationskonzept analysiert, wird darin eine zielstrebige moderne kollektive Werthaltungsorganisation erkennen.

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Eine sozio-kulturelle Weiterverwendung von „Mein Kampf“ und den manifesten belegten Geschehnissen der „Integrationszeit 1927-1945“ als Inhalte und Gegenstände für komische Kunst (s. Bergson) an Theaterhochschulen sind Verpflichtung jeder ernstgemeinten Besinnung.

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Darin steckt auch eine Warnung vor dem Zusammenhang des Modewortes „INTEGRATION“ und „dem Affen Zucker geben“ – „Mein Kampf“ als komische Warnung.

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Wer, wie heute, bei der überall aufgestellten Forderung „Integration“ nicht bei Hitler „Mein Kampf“ zu lernen bereit ist, nachzuvollziehen, wie Hitlers Führung und Fühlung derart geradezu volkskörperliche Integration herbeiführte, bis in die Bereitschaft der Zivilbevölkerung an der „Heimatfront“ zum totalen Krieg. Noch nach Hitlers Tod, Ende April 1945, der wegen seiner Unsterblichkeit nicht geglaubt wurde, wurde der Endsieg beschworen: Integration total.

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Schweijk wollte doch nur, dass ihm leichter ums Herz wird. Meinen ernstgemeinten Vorschlag, das bedenkliche „Mein Kampf“ einschlägig der Komikschule anzubieten, unterstreiche ich mit einem ersten Zitat von Seite 708. Und man erkennt, dass Hitler auch als Autor ein Spieler war – seine zähen Botschaften (hier „Die Südtiroler Frage“) hin und wieder stilistisch anzubunten und zu brechen:

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Was meine Person betrifft, könnte ich hier bei gutem Gewissen versichern, dass ich so viel Mut noch aufbrächte, um an der Spitze eines zu bildenden parlamentarischen Sturmbataillons, bestehend aus Parlamentschwätzern und sonstigen Parteiführern sowie verschiedenen Hofräten, an der siegreichen Eroberung Südtirols teilzunehmen. Weiß der Teufel, es sollte mich freuen, wenn einmal über den Häuptern einer derart „flammenden“ Protestkundgebung plötzlich ein paar Schrappnelle auseinandergingen. Ich glaube, wenn ein Fuchs in einen Hühnerstall einbräche, könnte das Gegacker kaum ärger sein und das In-Sicherheit-Bringen des einzelnen Federviehs nicht beschleunigter erfolgen als das Ausreißen einer solchen prachtvollen „Protestvereinigung …“ (s. „Mein Kampf“, Seite 708; München in einem Band von 1935)

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Diese Textarbeit von Dietmar Moews fasst drei Themen, die Hitler in seinem 782 Seiten umfassenden Buch „Mein Kampf“ als seine Hauptthemen behandelt, in wortgenauen Zitaten zusammen.

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Die Themen lauten:

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Sprichwort;

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völkische Rasse;

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Bodeneroberung und Kampfziele.

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Die Darstellung der Zitatauswahl erfolgt in kursiv abgehobenem Text.

Bei Wahrung der inhaltlichen Sinndarstellung und der wortgenauen Textformulierungen des Hitler-Originals (semantisch) wurden Kürzungen durchgeführt. Die weggelassenen Textteile in Satzzusammenhängen sind mit je zwei Auslassungspünktchen und bei umfangreicheren Sprüngen innerhalb des Originaltextes mit je drei Auslassungspünktchen gekennzeichnet.

Die Seitenangabe der Zitate führt direkt zur zitierten Textstelle und der angeknüpften Zitatauswahl.

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Hitler hat seine drei Hauptthemen –

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Folklore-Sprüche (Sprichwort);

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Deutschismus / Feindbild (völkische Rasse);

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Kolonien im Osten (Bodeneroberung und Kampfziele)

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– zwar gegliedert und nach eigenem Dünken aufgebaut niedergeschrieben. Diese selben drei Motive (Themen) tauchen über die gesamten zwei Bände stets neu angeknüpft immer wieder auf. Sie werden von Dietmar Moews zur Verdeutlichung als Hitlers Hauptthemen In „Mein Kampf“ herausgepickt und prägnant zusammengestellt, um abschließend mit der begründeten Meinung eingeordnet zu werden.

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Das Thema Auschwitz, Holocaust, Schoa, Massenmördertum, Judentum als Rasse, Volkstum und Religion, wird hier nicht fokussiert. Dietmar Moews ist der bewertenden Meinung, dass Hitler eine alles dominierende rigorose Herrschaftsidee umsetzte, die er in „Mein Kampf“ nachvollziehbar auslegt – die lautet: Kampf als klare Entschlossenheit auf ein einziges zugespitztes Feindbild, mittels religiös-poetischer Semantik und rigorose Tatherrschaft, als politische Handlungsmaxime.

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Adolf Hitler hat „Mein Kampf“ ernst gemeint. Jede Textseite zerfällt inhaltlich durch jeweils folgendem Widersinn. Hitlers Politik zwischen 1927, dem Erscheinungsdatum, und dem Kriegsende 1945 wirft „Mein Kampf“ in allen Einzelheiten und insgesamt völlig um. Ich zeige das in vier Zitaten und meiner Meinungs-Argumentation unter „Dietmar Moews meint:“

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Wer meine Argumentation anhand der Zitate und anhand des Originaltexts studiert, wird verstehen, wie und wieso „das Judentum als Synonym für das internationale Feindbild“ Adolf Hitlers Zusammenführung der drei Themen wurde – es war „gängig“ und „schwammig“ und weder empirisch greifbar und deshalb nicht widerlegbar. Darin liegt der Grund, weshalb alle deutschen Juden, die „Mein Kampf“ gelesen hatten, sich nicht gefährdet fühlten, ja – will man den Zeugen glauben – viele Opfer vor der Gaskammer von Auschwitz noch ans Duschen glaubten.

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Heute beschwören sie die unglaubliche Unvernunft, dass man Hitler mit jenem Buch irgendein Vertrauen entgegen brachte – während heute behauptet wird: „Mein Kampf“ ist ein gefährliches Buch, wie jeder Leser sofort merkt und verheddert sich dann im eigenen Widerspruch: Es zu merken und folglich abzulehnen, oder, es zu merken und gerade daraufhin zu bejahen.

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Ich glaube, da jedes Argument Hitlers in „Mein Kampf“ falsch und irreführend ist und jede von Hitler im Text darauf gebaute Argumentation ebenfalls in keinem einzigen Fall haltbar ist, ferner die historische Einlösung all dieser Scheinargumente vollkommen misslungen sind, sollte man mit Esprit an den Text herangehen:

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Man wird dann Bergsons Analyse des Komischen erkennen – es sind immer die kleinen unbeabsichtigten Ungenauigkeiten, die einen zum Lachen bringen. Und Hitlers Diktion – sowohl von „Mein Kampf“ wie insgesamt in seiner Redekunst – nutzt eben solche Ungenauigkeiten. Der ungenaue Text wird von den Zuhörern im kollektiven Zuhörerlebnis mimetisch ergänzt, um Hitler ernstnehmen zu können, weil sie ihn ernstnehmen wollten. Dagegen würde das Publikum einer Komödie bei exakt dem identischen Vortrag lachen müssen, weil die Unstimmigkeiten schreien (Hitlers Bild: „der Fuchs im Hühnerstall und Hitlers Schrappnelle über den Südtiroler Parlamentariern“ – geht objektiv nicht).

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Hitlers „Integrations-Sozialarbeit“ lief auf Kampf als klare Führer-Entschlossenheit einer deutsch-völkischen „Masse“, auf ein einziges zugespitztes Feindbild hin, mittels religiös-poetischer Semantik und rigoroser Tatherrschaft, als politische Handlungsmaxime: RASSE hieß das sinnlose Stichwort – gegen INTERNATIONALISMUS und Vermischung.

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Hitlers Führungsvorstellung war ein modern sozial-interdependierender Komplex von Führung, Fühlung, Führungsbedarf und Führbarkeit, innerhalb eines diskret verschlagenen und amoralischen, manifest biologistisch vorgetragenen Orientierungs-Irrlaufs als Recht der Stärke und als Recht zum Kampf.

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Der Leser muss immer beachten, dass Autor Hitler und das gesamte Buch „Mein Kampf“ vom habsburgischen Wien und dem österreichischem Deutschtum in der Zeit von 1906, vor dem Krieg, bis 1924 bzw. Band 2 im Jahr 1927, nach dem Krieg handelt, – keineswegs von Ethnologie sondern von Viel-Sprachen der habsburger Donaumonarchie in Wien. Der Krieg – im Englischen spricht man von „the war“, wurde auch „vaterländischer Krieg“ und nachträglich „der Erste Weltkrieg“ genannt – ist der zeitliche Hintergrund des Buches. Es ist die selbe Zeit, in der Henri Bergson den Essay über die Bedeutung des Komischen, „Das Lachen“, geschrieben hatte.

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Das berüchtigte Buch war wohlverstanden auf ein angebliches Motto Moltkes, dem Kriegstheoretiker, gestellt:

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ZITAT EINS betrifft Hitlers oberflächlichen Umgang mit sogenannter Volksweisheit. Hitler schreibt:

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Wenn der Moltkesche Ausspruch:

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Glück hat auf die Dauer doch nur der Tüchtige“

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Geltung besitzt, so sicherlich auf das Verhältnis von Körper und Geist: Auch der Geist wird, wenn er gesund ist, in der Regel und auf die Dauer nur in gesundem Körper wohnen…“ (s. „Mein Kampf“, Seite 453; München in einem Band von 1935).

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ZITAT ZWEI betrifft Hitlers Rassenkunde einer Volksreinheit:

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Deutsch aber war endlich Kunst und Wissenschaft. Abgesehen vom Kitsch der neuen Kunstentwicklung, dessen Produktion allerdings auch einem Negervolke ohne weiteres möglich sein dürfte, war der Besitzer und auch Verbreiter wahrer Kunstgesinnung nur der Deutsche allein. In Musik, Baukunst, Bildhauerei und Malerei war Wien der Brunnen, der in unerschöpflicher Fülle … Dennoch war jeder Versuch, dieses Reich zu erhalten, vergeblich, da die wesentliche Voraussetzung fehlte. .. In Deutschland .. da kulturell eine gemeinsame Grundlage immer vorlag. Vor allem besaß das Reich, von kleinen fremden Splittern abgesehen, nur Angehörige eines Volkes.

In Österreich lagen die Verhältnisse umgekehrt.

Hier fiel die politische Erinnerung eigener Größe bei den einzelnen Ländern, von Ungarn abgesehen, entweder ganz fort .. als sich am Rande der Monarchie Nationalstaaten zu bilden begannen, deren Staatsvölker, rassisch mit den einzelnen österreichischen Volkssplittern auszuüben vermochten ..

Selbst Wien konnte auf die Dauer diesen Kampf nicht mehr bestehen. …“ (Ebd. Seite 75 ff)

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…“Ich will hier nicht in Einzelheiten mich verlieren, da dies nicht die Aufgabe dieses Buches ist („Der Parlamentarismus“). Ich will nur jene Vorgänge in den Kreis der gründlicheren Ursachen des Verfalles von Völkern und Staaten auch für unsere heutige Zeit Bedeutung besitzen … Mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts aber hörte die deutsche Überlegenheit auch rein ziffernmäßig auf. Nun war der weiteren Entdeutschung des Staates kein Hindernis mehr im Wege (S. 82) … als ich das jämmerliche Schauspiel sah, das sich nun unter meinen Augen abrollte!

Es waren einige Hundert dieser Volksvertreter anwesend, die eben zu einer Frage von wichtiger wirtschaftlicher Bedeutung Stellung zu nehmen hatten .. Der geistige Gehalt des Vorgebrachten lag auf einer wahrhaft niederdrückenden „Höhe“, soweit man das Gerede überhaupt verstehen konnte; denn einige der Herren sprachen nicht Deutsch, sondern in ihren slawischen Muttersprachen oder besser Dialekten. Was ich bis dahin nur aus den Zeitungen wusste, hatte ich nun Gelegenheit, mit meinen eigenen Ohren zu hören. Eine gestikulierende, in allen Tonarten durcheinander schreiende, wildbewegte Masse, darüber einen harmlosen alten Onkel, der sich im Schweiße seines Angesichts bemühte, durch heftiges Schwingen einer Glocke und bald begütigende, bald ermahnende ernste Zurufe die Würde des Hauses wieder in Fluss zu bringen.“ (Ebd. S. 83)

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...Je armseliger die Mittel wurden, die der Staat zu seiner Erhaltung aufzuwenden hatte, um so mehr stieg die allgemeine Verachtung für ihn. Nicht nur in Ungarn, sondern auch in den einzelnen slawischen Provinzen fühlte man sich mit der gemeinsamen Monarchie so wenig mehr identisch, dass ihre Schwäche keinesfalls als eigene Schande empfunden wurde…“ (Ebd. S. 100)

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… Widerwärtig war mir das Rassenkonglomerat, das die Reichshauptstadt zeigte, widerwärtig dieses ganze Völkergemisch von Tschechen, Polen, Ungarn, Ruthenen, Serben und Kroaten usw., zwischen allem aber als ewiger Spaltpilz der Menschheit – Juden und wieder Juden.“ (Ebd. S. 135)

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... die blutsmäßigen Vergiftungen, die unseren Volkskörper, besonders seit dem Dreißigjährigen Kriege, trafen, führten nicht nur zu einer Zersetzung unseres Blutes, sondern auch zu einer solchen unserer Seele …“ (Ebd. S. 437)

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Wenn sie in der Welt unserer heutigen parlamentarischen Korruption sich immer mehr auf das tiefste Wesen ihres Kampfes besinnt und als reine Verkörperung des Wertes von Rasse und Person .. Ein Staat, der im Zeitalter der Rassenvergiftung sich der Pflege seiner besten rassischen Elemente widmet, muss eines Tages zum Herrn der Erde werden.

Das mögen die Anhänger unserer Bewegung nie vergessen, wenn je die Größe der Opfer zum bangen Vergleich mit dem möglichen Erfolg verleiten sollte.“ (Ebd. S. 782, aus dem Schlusswort)

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ZITAT DREI betrifft Fehleinschätzungen der Kriegsbündnisse mit England und Italien und eines praktikablen Koloniegewinnes im Ostfeldzug:

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… Deutschland hat eine jährliche Bevölkerungszunahme von nahezu 900.000 Seelen. Die Schwierigkeit der Ernährung dieser Armee von neuen Staatsbürgern muss von Jahr zu Jahr größer werden und einmal bei einer Katastrophe enden, falls eben nicht Mittel und Wege gefunden werden, noch rechtzeitig der Gefahr dieser Hungerverelendung vorzubeugen …“ (Ebd. S. 144) …

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Handeln wir anders, so werden wir in kurzer Zeit nicht nur am Ende unseres Bodens angelangt sein, sondern auch am Ende unserer Kraft.“ (Ebd. S. 150) …

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Die Erwerbung von neuem Grund und Boden zur Ansiedlung der überlaufenden Volkszahl besitzt unendlich viel Vorzüge, besonders wenn man nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft ins Auge fasst …“ (s. Ebd. S. 151)

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... Allerdings eine solche Bodenpolitik kann nicht etwa in Kamerun ihre Erfüllung finden, sondern heute fast ausschließlich nur mehr in Europa. Man muss sich damit kühl und nüchtern auf den Standpunkt stellen, dass es sicher nicht Absicht des Himmels sein kann, dem einen Volke fünfzigmal so viel an Grund und Boden auf dieser Welt zu geben als dem anderen .. Wenn diese Erde wirklich für alle Raum zum Leben hat, dann möge man uns also den uns zum Leben nötigen Raum geben.“ (Ebd. S. 152)

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Es geht nicht an, mit halben Mitteln oder auch nur zögernd an die Aufgabe heranzutreten .. Man hatte sich Klarheit zu verschaffen, dass dieses Ziel nur unter Kampf zu erreichen war, und musste dem Waffengange dann aber auch ruhig und gefasst ins Auge sehen.

So waren die gesamten Bündnisse ausschließlich von diesem Gesichtspunkte aus zu prüfen und ihre Verwertbarkeit nach zu schätzen. Wollte man in Europa Grund und Boden, dann konnte dies im großen und ganzen nur auf Kosten Russlands geschehen .. Für eine solche Politik allerdings gab es in Europa nur einen einzigen Bundesgenossen: England.

Nur mit England allein vermochte man, den Rücken gedeckt, den neuen Germanenzug zu beginnen. ...“ (Ebd. S. 153 f)

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Englands Geneigtheit zu gewinnen, durfte dann aber kein Opfer zu groß sein. Es war auf Kolonien und Seegeltung zu verzichten, der britischen Industrie aber die Konkurrenz zu ersparen.

Nur unbedingte klare Einstellung allein konnte zu einem solchen Ziele führen: Verzicht auf Welthandel und Kolonien, Verzicht auf eine deutsche Kriegsflotte, Konzentration der gesamten Machtmittel des Staates auf das Landheer …“ (Ebd. a.a.O.)

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„ … („Deutschlands falsche Bündnispolitik“).. „Wie hatte man sich doch einige Jahre später aufgeregt, als in der endlich gekommenen Stunde, da die Bündnisse sich bewähren sollten, Italien aus dem Dreierbunde aussprang und die beiden Genossen ziehen ließ, ja zum Schlusse noch selber zum Feinde wurde! Dass man überhaupt auch nur eine Minute an die Möglichkeit eines solchen Wunders früher zu glauben wagte, nämlich an das Wunder, dass Italien mit Österreich gemeinsam kämpfen würde, konnte jedem eben nicht mit diplomatischer Blindheit Geschlagenen nur einfach unverständlich sein. Allein die Dinge lagen ja in Österreich selber um kein Haar anders.

Träger des Bündnisgedankens waren in Österreich nur die Habsburger und die Deutschen. Die Habsburger aus Berechnung und Zwang, die Deutschen aus gutem Glauben und politischer – Dummheit .. aus politischer Dummheit aber, weil .. sie dadurch mithalfen, das Reich an einen Staatskadaver zu ketten, der beide in den Abgrund reißen musste, vor allem aber, weil sie ja selber nur durch dieses Bündnis immer mehr der Entdeutschung anheimfielen.“ (Ebd. S. 141)

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Auf alle Fälle durfte man nicht zusehen, wie Jahr um Jahr das Deutschtum mehr zurückgedrängt wurde, da ja der Wert der Bündnisfähigkeit Österreichs ausschließlich von der Erhaltung des deutschen Elements bestimmt wurde (Ebd. S. 156) .. Man wusste, dass die Gewinnung neuen Bodens nur im Osten zu erreichen war .. Wenn Deutschland dennoch diesen Weg beschritt, dann musste man aber wenigstens klar erkennen, dass auch diese Entwicklung eines Tages beim Kampfe enden würde. Nur Kinder konnten vermeinen, durch freundliches und gesittetes Betragen und dauerndes Betonen friedlicher Gesinnung ihre Bananen holen zu können im „friedlichen Wettbewerb der Völker“, wie man so schön und salbungsvoll daherschwätzte; ohne also je zur Waffe greifen zu müssen.

Nein, wenn wir diesen Weg beschritten, dann musste eines Tages England unser Feind werden. Es war mehr als unsinnig, sich darüber zu entrüsten – entsprach aber ganz unserer Harmlosigkeit -, dass England sich die Freiheit nahm, eines Tages unserem friedlichem Treiben mit der Roheit des gewalttätigen Egoisten entgegenzutreten .. Wenn europäische Bodenpolitik nur zu treiben war gegen Russland mit England im Bunde, dann war aber umgekehrt Kolonial- und Welthandelspolitik nur denkbar gegen England mit Russland. Dann muss man aber auch hier rücksichtslos die Konsequenzen ziehen – und vor allem Österreich schleunigst fahren lassen ...“ (Ebd. S. 157)

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Dietmar Moews meint: Nur wer nicht versucht, Hitlers enormem Verständnis für Integration nachzuspüren, wird die totale Kampfbereitschaft weiter Teile der Deutschen, noch über den Zusammenbruch 1945 hinaus, für Wahnsinn halten, während es sich um moderne kollektive Werthaltungsorganisation handelte.

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Man findet leicht eindeutige Spuren für die Verkennung des herausragenden Genies Hitlers, indem sich der „Volksmund“ einen selbstgerechten Weg der „Hitlerschlauheit“ findet:

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„Der Führer war ein armes  Schwein,

Er hatte keinen Führerschein“

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durch Affirmation (die Kunst der Arschkriecherei) einerseits, gepaart mit grenzenloser Brutalität:

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„Es war einmal ein Kommunist,

Der wusst‘ nicht, was ein Nazi ist.

Da ging er in ein braunes Haus.

Da kam er ohne Knochen raus.“

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Eine sozio-kulturelle Weiterverwendung von „Mein Kampf“ und den belegten Geschehnissen als Inhalte und Gegenstände für komische Kunst (s. Bergson) an Theaterhochschulen sind Verpflichtung jeder ernstgemeinten Besinnung.

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Darin steckt auch eine Warnung vor dem Zusammenhang des Modewortes „INTEGRATION“ und „dem Affen Zucker geben“ – „Mein Kampf“ als komische Warnung.

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Das Buch, das der Nazi und Massenmörder Adolf Hitler (1889-1945), deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg im Jahr 1924 und dann am Obersalzberg im Jahr 1927, in zwei Teilen schrieb, wurde 12 Millionen mal im Deutschen Reich verkauft.

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KURZ: Das Buch „Mein Kampf“ ist ein Plädoyer für radikal überzeichnete ZIELFORMULIERUNG zum Kampf – in der rhetorischen FÜHRUNG und FÜHLUNG. Heraus kam das FÜHRERPRINZIP, ohne Zweifel und auf Leben und Tod. Das bedeutete: Nachdem Machtergreifung und Gleichschaltung im Jahr 1934 durchgesetzt waren, nahm die Hitlerführung totalitäre Auswüchse an. In allen Zweifelsszenerien der Lebenswirklichkeit wurde jegliche Seinsbindung ignoriert und Zweifler wortwörtlich beseitigt.

Hitlers Analyse irrt zwar gegenüber der sozialdemokratischen Weimarer Republik mit Blick auf Österreich in absurde Hilfserklärungen ab, wie Rassismus, Bolschewismus, Internationalismus, Demokratie, Sozialdemokratie, Marxismus – diese Facetten brachte er auf den scharfen Kampfbegriff eines damit praktikablen Feindbildes – dem Stereotyp: Juden und die Folgen.

Zwar gingen Hitlers Erklärungsmuster nicht auf, noch kann der Kampfverlauf bis 1945 ernsthaft überzeugen – doch 1927, also zunächst, ging es ihm um FÜHRUNG und MACHTERLANGUNG mittels besserer FÜHRUNGS-Konzeption.

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Ende des Jahres 2015 erklärte der mediokre ZDF-Publizist Claus Kleber in der ZDF-HEUTE-Sendung das Buch, „Mein Kampf“:

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„Mein Kampf“ ist Hitlers späteres Regierungsprogramm gewesen“. Kleber sollte das Buch erstmal lesen – und erst danach, besser vorbereitet, publizieren, oder schweigen, wovon er keine Ahnung hat.

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Man kann sich mit dem Hitlerbuch, „Mein Kampf“, so ernst es Hitler gewesen sein muss, nur seine Späße machen. „Mein Kampf“ gehört nicht in die Grundschule, sondern in die Theaterhochschule.

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Ich meine, die Fragen zwischen Folklore und Irrlehren in der repräsentativen Demokratie sollten gestellt, erklärt und extrapoliert werden. Das Buch ist dafür sehr gut geeignet, vorausgesetzt, die Studenten arbeiten mit intelligenten Tutoren zusammen:

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Komikschule „Mein Kampf“ – war Adolf Hitlers Ernst

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Die in diesem Blogbeitrag gewählten ZITATE aus „Mein Kampf“ zeigen, wie Hitler in entscheidenden Hinsichten bereits zum Zeitpunkt der Abfassung des Textes mit seinen Vorstellungen falsch lag.

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Der Untergang des Deutschen Reiches und das Scheitern aller machtpolitischen Vorhaben, bezogen auf das Buch und auch auf Hitlers späteren Proklamationen und eigenen Bekenntnisse, zeigen konkret die Untauglichkeit dieser Ambitionen zur damals zeitgemäßen europäischen Integration.

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Alle möglichen „Mein Kampf“-ZITATE zeigen bei eingehender Überprüfung in den geschichtlichen Taten bis 1945, dass und wie Hitler Unsinn machte bzw. Unsinn geschrieben hatte bzw. Alles war Unsinn.

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Und zweifellos – er scheiterte vollkommen (auf die Dauer, in der Regel, ästhetisch und barbarisch), wenngleich seine Einschätzung der Dummheit / Hitlerschlauheit der Majorität der Deutschen im Untergang eine traurige Bestätigung erhielt. Diese, umständehalber, triftige Einsicht hätte er selbst erkennen und mit Augenmaß entsprechen müssen. Und so müssen es seine Leser.

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Die hier ausgewählten Beispiel-ZITATE aus Hitlers „Mein Kampf“ zeigen, dass und wie das angeblich bekenntnishafte Konzeptbuch teils klar irrige Vorstellungen darlegt, teils selbstbloßstellende kretinistische Schlaumeiereien bekennt und Alles zusammen, Hitler als der spätere Reichskanzler, „Führer“ Hitler dem „Mein Kampf“-Text zuwiderhandelt und gespenstisch scheitert:

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Zu ZITAT EINS:

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„ …Glück hat auf die Dauer doch nur der Tüchtige“ …“

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Was Hitler mit „Dauer“ und mit „Regel“ meint, ist nicht klar und macht Moltkes Hypothese schwachsinnig (denn, erkrankt der Geistreiche körperlich, verliert er doch nicht seinen Geist) und Hitler erklärt in der Umkehrung „… wird ein verfaulter Körper durch einen strahlenden Geist nicht im geringsten ästhetischer gemacht.“ (Ebd.) Hitler schließt, mit weiterer Begriffsverschleifung auf „Ästhetik“ und „ästhetisch“, mit der „Ästhetik der Krankheiten“. Damit wir in dieser Lichtgeschwindigkeit vom Thema abkämen.

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Anbetracht seiner Lebensleistung war Hitler keineswegs untüchtig. Aber hatte er auf die Dauer das Glück des Tüchtigen oder blieb er nach seinen eigenen Maßstäben ein unglücklicher Untüchtiger?

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Zu ZITAT ZWEI:

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Kampf und Sieg des Hitler-Staates wurden nicht erreicht. Die in „Mein Kampf“ von Hitler postulierte Reinrassigkeit der „besten rassischen Elemente“ sind aus Sicht des Zusammenbruchs von 1945, rückblickend empirisch, entweder nicht reinrassig genug gewesen bzw. und Hitlers rassistische Vorstellung ist ohnehin Unfug.

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Der deutsche Staat bestand vorher, zwischen 1931 und 1945, wie auch heute, zu keinem Gegenwartsschnitt aus einer reinrassigen völkischen Staatsrasse Menschen. Auch das deutsche Staatsvolk im ZWEITEN und DRITTEN Deutschen Reich bestand, unabhängig von der Staatsangehörigkeit, wie jede Gesellschaft, aus ethnologisch-genetisch vermischten Menschen.

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Staatsgrenzen, Abstammung, Nationalität (d. i.: wo ich geboren bin, ist meine Nationalität) und Familenverwandtschaften stimmen so gut wie niemals überein.

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Zu ZITAT DREI:

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Nur mit England allein vermochte man, den Rücken gedeckt, den neuen Germanenzug zu beginnen. ...“ (Ebd. S. 153 f)

Das bedeutet:

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NIEMALS ZWEIFRONTENKRIEG!

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Lebensraum im Osten und Bolschewismus vernichten.

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Wir wissen es kam im Osten und mit England und den USA dazu, völlig anders.

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Dass eine so große leere Gebietsfläche, bis zum Ural, weder praktisch kriegslogistisch überbrückbar war – auch wenn deutsche Soldaten angeblich noch im Winter 1941 bei Stalingrad täglich Feldpost empfingen –, dass aber solche großen Besatzungsgebiete weder besetzt gehalten noch genutzt werden konnten, das war Hitler nie eingefallen.

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Hitler entwirft also eine Bündnisnotwendigkeit für einen deutschen Kolonie-Erbeutungszug im Osten und eine zu erkämpfende Revision der Kriegsfolgen von 1918 und noch viel mehr, für die Deutschen, aufgrund seiner Kampfideologie und unter Berücksichtigung der deutschen Achsenlage inmitten Europas.

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Nach Hitlers historischen Mutmaßungen müssen England und Italien als Bündnispartner für das Deutsche Reich gegen Frankreich gewonnen werden, sind aber, wie auch Österreich, nach Hitlers Darlegungen in „Mein Kampf“ bündnisunfähig. Nach eigener Darlegung konnte das Deutsche Reich die Kriegsziele folglich weder im Osten noch im Westen erreichen, nicht gegen die ganze Welt, und nicht in einem Zweifrontenkrieg:

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Angesichts des französischen „Erbfeindes“ im Westen, sah Hitler ein Bündnis mit England für einen Krieg im Osten als für Deutschland unerlässlich an. Ein vollkommener Zweifrontenkrieg, gegen Frankreich und England im Westen und Russland im Osten, war für Hitler nicht denkbar.

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Hitler wollte die kolonialistische Ausweitung „in der Tiefe des Raumes“. Frankreich sollte eigentlich nur gehalten werden. Hierüber waren Hitler und Rosenberg schon mit Beginn der Machtübernahme vollkommen uneinig. Denn Rosenberg hatte immer auch Frankreich und die Westfront mitgedacht. Hitler dagegen, insbesondere, nachdem der Ostfeldzug nicht als „Blitzkrieg“ gelang – nebenbei auch zur völligen Verstimmung mit Hermann Göring – interessierte sich vordringlich für den Ostfeldzug.

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Man hätte allein zu Organisation und Verwaltung der zunächst überrannten Fläche von Russland und Ukraine ca. eine Million Deutsche gebraucht.

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Zudem wollte aber kaum ein Deutscher dort hin, um sich als Ost-Landwirt anzusiedeln.

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Heute wissen wir, wie absurd Hitlers Wunschvorstellungen waren, und wie weder Ostukraine, noch Moskau noch Stalingrad, erbeutet werden konnten.

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Und so absurd das ist, wollten Hitler und Göring 1942, nachdem Frankreich besetzt war und der Ärmelkanal zur Westfront geworden war, sogar England besetzen. Das aber klärte sich mit dem brennenden Berlin und dem völlig ausgeglühten Hamburg bald entscheidend.

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Hitler kannte Moltkes Kriegstheorien und dazu die moderne kriegstechnische Aussichtslosigkeit. Das deutsche Timing war völlig unrealistisch. Er aber glaubte, es besser zu wissen und besser machen zu können. Mit dem Genieverdacht gegen sich selbst, sah Hitler sich als größten Feldherrn und Strategen. Und wurde noch vor den „Kriegshelden“ Ludendorff und Hindenburg der GröFaZ, als „größter Feldherr aller Zeiten“, dessen tausendjähriges Reich 12 Jahre währte.

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https://www.youtube.com/watch?v=GlfgIiJSfIk

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Es ist mir seit Jahren sauer und öde, täglich, den Nazi-Kretinismus ungegrillt vorzuverdauen. Im Falle HITLER/“Mein Kampf“ liegt mir auch gerade um diesen Preis – noch nachzuschlagen:

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Alle hoffärtigen Publizisten, die sich mit der Hitlerei (BÖSE) und den emotionalen Intelligenzen (GUT) weit herauslehnen, weil sie dabei ohne genaue Kenntnisse blenden können, müssen jetzt liefern:

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Das Hitler-Buch pauschal als „Regierungsprogramm des Jahrhundertskandals“ hinzustellen (Claus Kleber ZDF) oder Hitlers ablehnenden Behauptungen zu KARL MARX und zum MARXISMUS seiner Unbelesenheit und Zweithand-Kretinismus anzumuten (Gustav Seibt in Süddeutsche Zeitung am 15. Dezember 2015; Jan Freitag im neuen deutschland am 15. Dezember 2015; Barbara Zehnpfennig in Neue Zürcher Zeitung vom 21. Dezember 2015 „Anleitung zur Welteroberung“ sowie NZZ, 21. Dezember 2015 von Stefan Reis Schweizer „Aufklären und Aufarbeiten; taz die Tageszeitung, „Ein böses Buch kehrt zurück“ Klaus Hillenbrand in der TAZ, 29. Dezember 2015; Christian Hartmann IFZ München / Patrick Bahners FAZ, 30. Dezember 2015) – denn Hitler habe von MARX keine Ahnung gehabt,

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ist wohl so zutreffend.

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Aber jetzt: Die Hitlerschmäher, die jetzt die angekündigte kommentierte Neuausgabe von „Mein Kampf“ in 3.500 Fußnoten für sachliche Richtigstellungen und Argumentationen angekündigt haben, müssen folglich, wo Hitler über Marx Murks schrieb, nun ihrerseits bei MARX belegen, wo Sinn aufzuzeigen wäre, der Hitler entgangen sein könnte (hätte er Marx gelesen).

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Das wird ein trauriger 68er-Abgesang – wie die Original-MARX-Zitate nun gar nicht an die Hitler-anklagende Wand gemalt werden können, weil man Beweise bei Marx schuldig bleiben wird. Lachen Sie sich schon mal warm.

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Und als Abschluss an die „Heimatschutz- und White-Power-Freunde“ beim Verfassungsschutz noch ein ZITAT aus „Mein Kampf“:

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Wenn irgend etwas unvölkisch ist, dann ist es dieses Herumwerfen mit besonders altgermanischen Ausdrücken, die weder in die heutige Zeit passen noch etwas Bestimmtes vorstellen, sondern leicht dazu führen können, die Bedeutung einer Bewegung im äußeren Sprachschatz derselben zu sehen. Das ist ein wahrer Unfug, den man aber heute unzählige Male beobachten kann...“ („Mein Kampf“, 1935, Seite 395)

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Zitiert wurde für diesen Blogbeitrag LICHTGESCHWINDIGKEIT 6149 nach einer Originalausgabe „Mein Kampf von Adolf Hitler; Zwei Bände in einem Band; Ungekürzte Ausgabe; Erster Band: Eine Abrechnung, 406 S.; Zweiter Band: Die nationalsozialistische Bewegung“ bis S. 782; 131-132. Auflage,1935, Zentralverlag der N.S.D.A.P. Frz. Eher Nachf., München

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Ferner werden die Autoren der Holzausgaben der genannten Tageszeitungen angesprochen.

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Dietmar Moews: SCHACH DEM KÖNIG – Ballhof-Galerie Hannover und U 7 OPQ

März 2, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5400

vom Dienstag, 3. März 2015

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Vorne links: „Drahtfigur“ aus Maschendraht von Joachim Böhmeke, Franz Otto Kopp mit Tabakspfeife, Joachim Peters-Schnée mit Kochmütze und Mattstellung, dahinter  Dietmar Moews mit Polizeimütze, Joachim Böhmeke, hinten Ernst-August-Reiterstandbild, Hannover – Hauptbahnhof

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SCHACH DEM KÖNIG“ waren Ausstellung und Aktionen von Dietmar Moews, Joachim Böhmeke, Franz Otto Kopp und Joachim Peters-Schnée in der Ballhof-Galerie Hannover und am Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof Hannover.

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Ballhof-Galerie Hannover und Neue Sinnlichkeit

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Es kamen die beeindruckenden lebensgroßen Maschendrahtfiguren von Joachim Böhmeke zur Ausstellung,

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JOACHIM BÖHMEKE

JOACHIM BÖHMEKE

 

zahlreiche Menschenbilder-Fotos aus der 1980er Musikszene von Joachim Peters-Schnée, darunter sein Photokina-Preis-Bild „Motörhead“.

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JOACHIM PETERS-SCHNÉE

JOACHIM PETERS-SCHNÉE

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Ballhof-Galerie Hannover von Dietmar Moews 1980, Hannover Altstadt Ballhoftstraße 8

Ballhof-Galerie Hannover von Dietmar Moews, Hannover Altstadt Ballhoftstraße 8

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Es gab diverse ingeniöse Bildobjekte von Franz Otto Kopp, Vexierbilder sowie Polaroids und bearbeitete Polas – “natürlich“ als Selbstläufer seine neuesten Draht-Schreitmobile

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Franz Otto Kopp Schreitmobil mit Kopp-lungsgetriebe

und von Dietmar Moews waren da großformatige Ölbilder, das zur Taufe des neugeborenen Flusspferdes im hannoverschen Zoo, „Willi“ sowie das drei Meter breite lebensgroße „Die Kathedralen des weißen Nilpferds“.

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Winfried Wolf fotografiert: Dietmar Moews vor der Ballhof-Galerie Hannover

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Zum Ausstellungsbeginn entstand das Pola „SCHACH DEM KÖNIG“, mit Moews, Böhmeke, Kopp und Peters sowie dem rot-grünen Schachbrett-Objekt.

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Radovan Schenk demonstriert mit einem großen Moews-Bild am Ernst-August-Denkmal

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Ferner kam es zu Demonstrationen am Ernst-August-Reiter-Denkmal – mit verschiedenen weiteren Akteuren und großformatigen Moewsbildern.

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Höhepunkt war die Sprühaktion am Ernst-August-Denkmal. Dietmar Moews hatte das Raschplatz-Nachtensemble eingeladen, „mal kurz die Leiter zu halten“. Es hatte ein Stadt-Marketing-Freund das zur Restauration in die Bronze-Werkstatt abtransportierte Reiter-Standbild durch eine entsprechend große Holzkiste mit Schwanz, voller Sand, ersetzt und drauf geschrieben:

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„BITTE NICHT STUERZEN  – INHALT: 1 KÖNIG“

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Dieser auf Harmlosigkeit aufgelegte Stadtmarketing-Gag sollte eine interaktive Belebung und Aktualität erhalten, indem die Vergiftung unserer hannoverschen Landschaft durch Radioaktivität vom havarierten Atom-Supergau aus Tschernobyl eine semantische Bearbeitung erhielt:

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„BITTE NICHT STUERZEN – INHALT (1 König durchgestrichen)  radioaktiver SAND.

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Ganz nebenbei wurde die widersinnige Beschriftung der SAND-Kiste, durch Benutzung von „STUERZEN“, Umlaut UE / Ü und „KÖNIG“, Umlaut Ö, durchgestrichen. Stattdessen das Symbol für radioaktive Gefahr und der in Versalien mit schwarzer Farbe aufgesprayte Begriff „SAND“ hinzugefügt.

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  Es war am 26. April 1986 infolge der Tschernobyl-Supergau-Atom-Katastrophe, der extremen Wetterlage und entsprechenden Niederschlägen, eine unheimliche radioaktive Vergiftung in Deutschland, auch der norddeutschen Landschaft, die entsetzliche Situation – sodass die Sandkiste von Ernst-August vor dem hannoverschen Hauptbahnhof ein passendes Objekt war, hier zur politischen Kunstaktion zu kommen.

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Wir hatten einen LKW, eine ausziehbare Alu-Leiter von über sechs Meter Länge, einen feinen dunkelblauen Anzug, ein offiziales Schreiben der hannoverschen Kulturverwaltung an Dietmar Moews zur Irritation des Ordnungspersonals (statt einer Genehmigung), eine Spraydose, eine vorbereitete Schablone „Radioakt. SAND“, einen Personalausweis, einige handfeste Künstler, die sich was zutrauen konnten, einige Fotografen – bald kamen unzählige Taxifahrer hinzu sowie sieben Polizei-Streifenwagen.

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Dietmar Moews meint: Wir hatten die Aktion genau durchdacht. Die Mittel stimmten. Entscheidend waren einige handfeste Leute, die mutig genug waren, sich in gut aufgelegter Stimmung an die Grenze „zivilen Ungehorsams zu begeben“, eventuell einen Konflikt über „Sachbeschädigung oder „unerlaubte Eigenmacht“ zu riskieren.

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Dietmar Moews präsentiert der Polizei sein „Offizialschreiben“

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Erst die südliche Schattenseite der Königs-Kiste – anschließend der Seitenwechsel samt Leiter und Klettern. Während am Fußende ein Kordon unseres Nachtensembles den Stand der Leiter sicherte, und der mutige Maler Hannes Bartels, ebenfalls auf der Leiter die entscheidenden Handlangerhilfen nach ganz oben gab, mal die Schablone hielt, mal die Spraydose.

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Dietmar Moews, rechts, nach der Sprayaktion im Gespräch mit der Polizei

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Was wir nicht in der Hand hatten, war, dass kaum dass unser LKW, der die Leiter transportierte, abgefahren war, die Taxifahrer am Bahnhofs-Standplatz bereits die Polizei alarmiert hatten, die unverzüglich mit Alarmfahrzeugen von allen Seiten auf den Ernst-August-Platz herankurvten und ebensofort eine unübersichtliche Menschenmenge herankam, die nunmehr das Publikum für eine Kunstaktion bildete:

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Hannes Bartels, der Maler unterhält sich

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Erst die südliche Schattenseite der Königs-Kiste – anschließend der Seitenwechsel samt Leiter und Klettern. Unten forderten die Polizisten zum Abbruch der Sprayaktivität – Dietmar Moews war beidhändig in schwindelnder Höhe emsig beschäftigt.

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Das goldene Haar von Angela Hoffmann

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Während ich oben sprühte und nach unten mit den Polizisten über diese „genehmigte Kunstaktion“ disputierte, mischten sich auch Passanten ein, die sofort begriffen hatten, dass hier eine politische Künstleraktion „auf der Kippe stand“. Die dann ihrerseits auf die vielen Polizisten eindiskutierten – man funkte und telefoniert und die vorher informierten Pressefotografen sowie unsere eigenen Fotografen fotografierten die Beschriftung: Inhalt ein radioaktiver König. Und besonders nützlich wirkte unsere eigene Fotoüberwachung der Polizisten, die sich somit ganz friedlich abwartend gaben, Hände in die Hüften gestemmt, Ärmel hoch, Dienstmütze auf:

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http://www.dietmarmoews.com/

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SCHACH DEM KÖNIG“.

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Dietmar Moews „Ballhof-Galerie Hannover“ 140cm/140cm, Öl auf Leinwand

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DIETMAR MOEWS – Galerie Merkin-Möws Hannover 1975 -1978

Mai 21, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4439

am 21. Mai 2014

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DIETMAR MOEWS im Jahr1976

DIETMAR MOEWS
im Jahr 1976

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aus dem DMW-ARCHIV

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Galerie Merkin-Möws Hannover 1975-1978

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1. Ausstellung DETLEF AUS DEM KAHMEN PETER GRÄMER INGE HÖHER PETER JANSSEN GERHARD MERKIN DIETMAR MÖWS EGON NEUBAUER MATTHIAS SCHLEDE STEFAN SCHWERDTFEGER

2.+ 3. Ausstellung EGON NEUBAUER

4. Ausstellung PETER MARGGRAF

5. Ausstellung GÜNTER MERKIN DIETMAR MÖWS EGON NEUBAUER STEFAN SCHWERDTFEGER

6. Ausstellung GERHARD MERKIN

7. Ausstellung PETER GRÄMER

8. Ausstellung ROLF-REINER MARIA BORCHARD

9. Ausstellung HERMANN WALDENBURG

10. Ausstellung EGON NEUBAUER GERHARD MERKIN GÜNTER MERKIN REINHARD FUHRMANN BRIGITTE HEIN PETER JANSSEN PETER GRÄMER DIEMAR MÖWS ROLF REINER MARIA BORCHARD

11. Ausstellung BERNHARD DÖRRIES REINHARD FUHRMANN PETER GRÄMER BRIGITTE HEIN PETER MARGGRAF GERHARD MERKIN DIETMAR MOEWS EGON NEUBAUER STEFAN SCHWERDTFEGER HERMANN WALDENBURG

12. Ausstellung GERHARD MERKIN GÜNTER MERKIN DIETMAR MOEWS EGON NEUBAUER

1. Konzert MUSIK von JOHN CAGE

13. Ausstellung BRIGITTE HEIN

14. Ausstellung REINHARD FUHRMANN

15. Ausstellung STEFAN SCHWERDTFEGER

16. Ausstellung PETER JANSSEN

17. Ausstellung im KUBUS PETER JANSSEN

Sonderausstellung der Galerie Merkin-Moews auf der IKI Köln 1977

18. + 19. Ausstellung DIETMAR MÖWS

20. Ausstellung GEFUNDENE INNENBILDER“ – Weihnachtsausstellung: GERHARD MERKIN DIETMAR MOEWS EGON NEUBAUER STEFAN SCHWERDTFEGER

Musikprogramm:

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Galerie Merkin-Möws Hannover 1975-1978

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Im Herbst des Jahres 1974 wurde im Bauausschuss der hannoverschen Stadtverwaltung, unter der Führung von Stadtbaurat Prof. Rudolf Hillebrecht, beschlossen, dass die in Renovierung und Neukonzeptionierung befindliche hannoversche Altstadt, junge Kunst erhalten sollte.

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Bei bedeutendem städtischem Immobilien-und Grundstückseigentum, verwaltet von der Städtischen Gemeinnützigen Baugesellschaft, ebenfalls vom Stadtbaurat dominiert, sollte nunmehr aus den prominenten Räumen der Volksbühne Hannover, Ballhofstraße 8, eine privatwirtschaftliche Galerie angesiedelt werden. Man machte Merkin und Moews ein Angebot. Diese beschlossen ihren Umzug aus Hannover-Linden in die Altstadt, im Bewusstsein, damit ein viel größeres und kostspieligeres Gewerbe treiben zu müssen, nicht wissend, welcher Druck und welche Begehrlichkeiten und Konkurrenz dadurch hochkommen würden – auch von den eigenen Freunden.

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Sie nannten ihre Galerie am neuen Ort in der Altstadt zunächst weiterhin Galerie Merkin-Möws, setzten die hohe Frequenz neuer Ausstellungen, mit dem eigenen Künstlerkreis wie schon geplant fort. Es waren im Kern die von Egon Neubauer herbeigebrachten Dörriesschüler, angefangen mit dem Maler Prof. Bernhard Dörries selbst mit seinen neusachlichen Tempera-Strichelmalereien.

Dazu brachte Dörries seinen befreundeten Kollegen der Berliner Steinplatz-Kunsthochschule, den Maler Prof. Peter Janssen. Sehr bald kamen auch Janssen-Schüler hinzu, die Maler Peter Grämer, Detlef aus dem Kahmen, Georg Hoppenstedt, Matthias Schlede. Ferner stellten Dörriesschüler aus, wie Per Gernhardt und Inge Höher.

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Als Motiv-Firmenschilder wählten Merkin und Möews aus von Egon Neubauer gestalteten Oval-Tafelbildern. Besonders das Zitat aus Lukas Cranach, „Arm der Eva mit Apfelzweig“, ergab beidseitig handgemalt, mit aus Bleiblech geschnittenen aufgeklebten Motiven, drei identische Firmenschilder in den Farben Weinrot, Weiß und Grau als hochwertige Außenwerbung. Zwischen den vier großen Schaufenstern zur Ballhofstraße und zur Kreuzstraße, an Kragarmen beweglich aufgehängt und mit zwei Strahlern angeleuchtet, luden die freundlich winkende Zeichen für den offenen Kunst- und Künstlerort, wo bis dahin zugeklebte Fenster bestimmt hatten.

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Gerhard Merkin und Dietmar Moews entfalteten eine große Ausstrahlung mit ihren Ausstellungen am Ballhof, gegenüber dem Staatsschauspiel gelegen, was die Freundschaften mit den Künstlern und den Zuspruch in der Öffentlichkeit anfeuerte. Die Ballhof-Galerie war ständig im Gespräch, für jede Ausstellung wurden sehr aufwendige kostbare Plakate und Drucksachen hergestellt, die selbst zu Sammlerobjekten wurden.

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Die Hannoversche Allgemeine Zeitung, namentlich durch den Feuilletonleiter Dr. Rudolf Lange, unterstützte die Veranstaltungen von Merkin-Möws mit aktuellen Ankündigungen, Einladungen, entsandte Rezensenten und Berichterstatter. Der berühmte Pressefotograf Wilhelm Hauschild ging bei Merkin-Möws ein und aus, genau wie seine Tochter, die Pressefotografin Viola Hauschild, UMBO kam vorbei, oder der BILD-Fotograf Udo Weger.

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Im Laufe des Jahres 1975 veranstalteten Gerhard Merkin und Dietmar Moews in Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover im städtischen KUBUS, hinterm InterConti-Hotel, eine große Ausstellung mit den wichtigsten Bilder, Objekten, Grafiken und Zeichnungen aus dem Lebenswerk des Malers Egon Neubauer, dazu ein Katalog mit Text und fünfzig Schwarz-Weiß-Abbildungen.Dafür hatte Dietmar Moews viele Monate alle noch vom Krieg und der Nachkriegszeit eingerollten Tafelbilder Neubauers neu auf Keilrahmen aufgezogen und die teils Totalschäden, hauptsächlich mit Ölfarben und Pinseln, restauriert. Was in dem Katalog der Galerie zu Neubauers 50sten Geburtstag an älteren Bildern und Objekten abgebildet ist, sind sämtlich von Dietmar Moews restaurierte Werke.

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Eine große Ausstellung mit Peter Janssen im städtischen KUBUS sowie gleichzeitig in der Galerie am Ballhof, die erstmalig katalogisierten Handzeichnungen und Skizzen des Malers, ebenfalls mit einem Katalog der Zeichnungen, mit einem Text von dem ZDF-Aspekte-Erfinders Gerd Winkler (Kunstreport) und einem Text von Dietmar Moews wurde die nächste große Publikation von Merkin-Möws in Hannover..

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Dazu entstanden A 0 farbiges Plakat, große Pressekonferenz in der Stadthalle, eine erstmalige Aufarbeitung und der Katalog der Zeichnungen und Skizzen von Peter Janssen in Berlin.

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Mit dieser großen Ausstellung beschlossen Merkin und Moews zu diskutieren, ob zukünftig die gemeinsame Galeriearbeit verstärkt und auf Auskömmlichkeit gerichtet werden soll und kann. Oder ob es schmaler, mehr als Genossenschaft und vom Taschengeld, gehen könnte. Das Drama war ganz eigentlich, dass die Galeriearbeit enorm zeitaufwendig geworden war, der Geschäftsertrag überwiegend darin Form annahm, dass Merkin und Möws bei ihren Hauskünstlern Schulden anhäuften, in Form von gestundeten Abrechungen der erfolgten Kunstverkäufe. Merkin und Moews hatten anfangs 15 Prozent Provision vom Verkaufspreis verlangt. Aber auch mit 30 Prozent war kein Kostenausgleich zu erreichen. Kostenbeteiligung der ausgestellten Künstler durch Kunsthergabe musste in zähen und peinlichen Gesprächen eingetrieben werden. Betriebskosten ließen sich damit keineswegs darstellen.

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Kurz, Merkin und Moews beschlossen, ihre GBR aufzulösen, setzten sich zusammen, machten eine Art Schlussrechnung, ermittelten ca. 30.000 DM gemeinsamer Schulden und einen gemeinsamen Kunstbesitz, der zum Schuldenausgleich reichen sollte. Gerhard Merkin beendete seine Geschäftstätigkeit, blieb allerdings als Vollhafter bis zum erfolgreichen Ausgleich der Verbindlichkeiten weiter drin. Ebenso wollte er als Maler weiterhin in der Galerie ausstellen und vertreten werden. Die Gemeinschaft GBR Merkin und Moews, „Gewerbe mit Kunstgegenständen im weiteren Sinn“ endete 1977, nach vier Jahren.

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1. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

MALEREI – zehn Künstler aus Norddeutschland und West-Berlin

DETLEF AUS DEM KAHMEN – Worpswede ROLAND DÖRFLER – Braunschweig PETER GRÄMER – West-Berlin INGE HÖHER – Bielefeld PETER JANSSEN – West-Berlin GERHARD MERKIN – Springe DIETMAR MÖWS – Springe EGON NEUBAUER – Hannover MATTHIAS SCHLEDE – West-Berlin STEFAN SCHWERDTFEGER – Hannover

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DETLEF AUS DEM KAHMEN, Tempera-bemalte Leinwandobjekte

DETLEF AUS DEM KAHMEN, Tempera-bemalte Leinwandobjekte

Zur Galerie- und Ausstellungseröffnung am 15. April um 20 Uhr sprachen Dr. Rudolf Lange (Journalist) und Peter Zimmermann (Stadtplaner)

16. April bis 17. Mai 1975

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Dietmar Moews „Ballhof-Galerie Hannover – Plädoyer einer Vaterstadt“ DMW 488.3.95 140 cm / 140 cm Öl auf Leinwand

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aus DMW-ARCHIV 1975

2.+ 3. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

EGON NEUBAUER 1945 -1975

BILDER PLASTIKEN OBJEKTE im KUBUS an der Aegidienkirche

23. Mai bis 29. Juni 1975

ZEICHNUNGEN AQUARELLE GRAFIK in der Galerie Merkin-Möws am Ballhof

23. Mai bis 23. August 1975

Zur Ausstellungseröffnung im KUBUS am 22. Mai 1975 um 20 Uhr sprach Senatsdirektor EBERHARD KULENKAMPF, Bremen

Es wurden ein farbiges PLAKAT sowie ein KATALOG mit 50 S/W-Abbildungen und einem Goethezitat von EGON NEUBAUER

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aus DMW-ARCHIV 1975

4. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

PETER MARGGRAF Plastische Objekte 75

2. September bis 17. Oktober 1975

Es erschien ein S/W-PLAKAT und ein KATALOG mit Abbildungen und Textzitaten von Walt Whitman

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aus DMW-ARCHIV 1975

5. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

GEFUNDENE INNENBILDER

GÜNTER MERKIN DIETMAR MÖWS EGON NEUBAUER STEFAN SCHWERDTFEGER

17.November bis 24. Dezember 1975

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aus DMW-ARCHIV 1976

6. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

GERHARD MERKIN BILDER

Es erschien ein KATALOG S/W

20. Januar bis 6. März 1976

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aus DMW-ARCHIV 1976

7. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

PETER GRÄMER BILDER

Es erschien ein Katalog

15. Mai bis 7. August 1976

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aus DMW-ARCHIV 1976

8. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

ROLF-REINER MARIA BORCHARD FOTOGRAFIERT

GESICHTER DER WÜSTE

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Kurt Sohns Maler, Umbo Photograf, Rolf Reiner Maria Borchard Lyriker Rolf Reiner Maria Borchard

11. – 27. August 1976

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aus DMW-ARCHIV 1976

9. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

HERMANN WALDENBURG

13. Oktober bis 13. November 1976

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aus DMW-ARCHIV 1976

10. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

Weihnachtsausstellung „GEFUNDENE INNENBILDER“

EGON NEUBAUER GERHARD MERKIN GÜNTER MERKIN REINHARD FUHRMANN BRIGITTE HEIN PETER JANSSEN PETER GRÄMER DIEMAR MÖWS ROLF REINER MARIA BORCHARD

24. November bis 24. Dezember 1976

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aus DMW-ARCHIV 1977

11. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

NEUE BILDER

BERNHARD DÖRRIES REINHARD FUHRMANN PETER GRÄMER BRIGITTE HEIN PETER MARGGRAF GERHARD MERKIN DIETMAR MOEWS EGON NEUBAUER STEFAN SCHWERDTFEGER HERMANN WALDENBURG

7. Januar 1977

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aus DMW-ARCHIV 1977

12. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

MUSIKAUSSTELLUNG BILDER OBJEKTE MUSIK

GERHARD MERKIN GÜNTER MERKIN DIETMAR MOEWS EGON NEUBAUER

22. Januar bis 19. Februar 1977

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1. Konzert in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

MUSIK von JOHN CAGE

AUSFÜHRENDE: HANS JÖRN BRANDENBURG HERMANN KRETZSCHMAR HANS-ULRICH SCHÄFER BERTHOLD TÜRCKE ECKARD LISS STEFAN SCHMITT

Konzerttermin zur Ausstellungseröffnung am 22. Januar 77, 20 Uhr

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aus DMW-ARCHIV 1977

13. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

BRIGITTE HEIN

25. Februar bis 26. März 1977

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aus DMW-ARCHIV 1977

14. Ausstellung Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

REINHARD FUHRMANN

Es erschien ein Katalog

29. März bis 7. Mai 1977

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aus DMW-ARCHIV 1977

15. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

STEFAN SCHWERDTFEGER Bilder Plastiken Zeichnungen

Es erschien ein Katalog

15. Mai bis 16. Juni 1977

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aus DMW-ARCHIV 1977

16. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

PETER JANSSEN Zeichnungen Skizzenr

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aus DMW-ARCHIV 1977

17. Ausstellung im KUBUS Aegidienkirche Galerie Merkin-Möws Hannover

PETER JANSSEN Bilder Aquarelle

Es erschien ein Katalog mit dem Gesamtverzeichnis der Handzeichungen und einem Text von GERD WINKLER

Begrüßung zur Eröffnung, 12. August 1977, 20 Uhr

Prof. Dr. Karl-Ernst Bungenstab Kulturdezernent der Stadt Hannover

Einführung zur Ausstellung

Dr. Joachim Büchner Direktor des Kunstmuseums Sprengel

PETER JANSSEN war anwesend

12. August bis 11. September 1977

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aus DMW-ARCHIV 1977

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Sonderausstellung der Galerie Merkin-Moews auf der IKI Köln 1977

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aus DMW-ARCHIV 1977

18. + 19. Ausstellung NDR-Funkhaus und Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

DIETMAR MÖWS Bildarchitektur gemalt collagiert gezeichnet

SCHLEPPFLUG einer Himmelskollage über Niedersachsen und Hessen von Hannover zur Documenta nach Kassel

Es erschienen ein Katalog und ein Plakat

10. September – 7. Oktober 1977

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aus DMW-ARCHIV 1977

20. Ausstellung Galerie Merkin-Möws Hannover Altstadt

GEFUNDENE INNENBILDER“ – Weihnachtsausstellung

GERHARD MERKIN DIETMAR MOEWS EGON NEUBAUER STEFAN SCHWERDTFEGER

Musikprogramm:

11. November bis 15. Januar 1978

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