Schoki-Test mit Honeyletter Iftarlade Blanc halal kosher

März 31, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9082

am Montag, den 1. April 2019

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Dietmar Moews meint:

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Alle Dinge sind vollständig in mir angelegt.

Es gibt keine größere Freude,

als mich meiner Person zuzuwenden

und wahrhaftig zu werden.

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Damit unser Geist die Naturen der Dinge alle insgesamt erfassen kann,

soll er nur sich selbst um Rat fragen und lieben und tun,

was ihm die rechte Vernunft

zu lieben und zu tun aufträgt.

Es kann gewiss keine größere Lust gefunden werden“

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(Menzius 370 v. Chr.- 290 v. Chr.):

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Ich probierte eine deutsche islamische Honeyletter Iftarlade Blanc halal kosher 100 Gramm, hergestellt in Deutschland, ohne Angabe des Herstellers, verlegt von Honeyletter UG, Postfach 550142, 60400 Frankfurt am Main.

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http://www.hussel.de

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http://www.utz.org

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Kurz vorab: Diese Süßtafel Weiße Schokolade von Honeyletter Iftarlade Blanc halal kosher ist nicht kostbar und auch nicht bean to bar. Diese besteht hauptsächlich aus Zucker, Kakaobutter, Vollmilch, Magermilchpulver, Butterreinfett, Molkeerzeugnisse, Emulgator Sojalecithin, natürliches Vanillearoma ist ausdrücklich Süßware. 0,43 Gramm Salz auf 100 Gramm Süßtafel ist schon heftig, ähnlich us-amerikanischen Süß-Riegeln! Sie duftet kaum beim Öffnen der Packung und ist an sich unerfreulich. Das Rezept ist im Ergebnis wie andere weiße Süßtafeln, aber nur mittelmäßig fein, fast talgig. Sie pappt im Mund. Das bedeutet auch, zu süß – und schmeckt, auch oder gerade mit Vanille und dem hohen Salzanteil aggressiv. Man hat ein klassisches längliches 100 Gramm Gebinde (sechs mal vier Abbruch-Teilungen). Die Hauptbestandteile sind hauptsächlich: Zucker, Kakaobutter, verschiedene Milchpulver insgesamt vergleichsweise mittlerer Fettgehalt.

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Laut http://www.islamische-zeitung.de ist Folgendes am 29. März zu finden:

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„Nadia Doukali ist Schriftstellerin für Kinder- und Jugendliteratur und Erfinderin des Iftar-Kalenders „Iftarlender“ und der Schokoladenkreation „Iftarlade“. Sie wurde in Marokko geboren und kam als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland. Die vor Kreativität und Energie strotzende Frau verbindet mit scheinbarer Leichtigkeit Mutterschaft, Kunst und Unternehmertum. Wir unterhielten uns mit ihr über Inspiration, Aktivismus und ihren Mut zur eigenen ­Firmengründung.

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Islamische Zeitung: Liebe Nadia Dou­kali, Sie haben mit dem Iftarlender und der Schokoladenreihe Iftarlade nicht nur zwei erfolgreiche Produkte beziehungsweise Produktreihen auf den Markt eingeführt. Sie haben auch beinahe „aus dem Stand“ eine recht große Öffentlichkeit damit erreicht. Haben Sie ein Rezept für ­diesen Erfolg? Ich stand damals, als ich den Kalender konzipiert habe, vor der Herausforderung, meinen fast erwachsenen Kindern den Sinn und die Schönheit des Qur’an (Koran) nahezubringen. Die Moscheen in meiner Umgebung und mein Umfeld konnten mir da leider nicht helfen. Ich wollte sie auch nicht googeln lassen. Ich vermisste den Luxus, den ich als Kind und Heranwachsende erfahren habe. Mich mit Älteren im Ramadan zusammenzusetzen, ihren Qur’anrezitationen zuzuhören und die Suren sogleich liebevoll und als würde ein Dichter vor mir stehen in mein Verständnis zu transformieren. Ramadan und Qur’an haben eine so viel wichtigere Verbindung als „nur“ den ständig thematisierten Verzicht auf Speis und Trank. Die Worte auf den Kalendern begleiten den Besitzer durch den Tag, er bekommt auf unserer Webseite und Facebookseite in einem täglichen Blog die Worte zuerst in ihrem Ursprung erklärt und dann versuche ich auf meine Art, diesen Ursprung und die Philosophie hinter dem Wort in unserem Leben zu reflektieren. Dabei finden wir heraus, dass wir als Weltgemeinschaft, egal welcher Religion wir angehören, einer viel größeren Aufgabe aufsitzen. Die Gemeinsamkeiten, zu lieben und zu leben.

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Wir beschäftigen uns als Unternehmen, das sich im Halal- und Koscherbereich spezialisiert hat, selbstverständlich, wenn wir schon beim Thema sind, auch mit unserer Umwelt, Tierwelt und unseren Mitmenschen. Hier kommen wir nicht um die Erklärung des Sinns und der Stärke hinter „halal“ herum. Unter diesem Begriff verstehen wir nicht nur die Reinheit des Produktes im Sinne der islamischen Speisegesetze, also zum Beispiel, dass bei der Herstellung kein Ethanol, kein Palmfett, keine Gelatine oder der Farbstoff Karmin verwendet wird, sondern auch ein Verantwortungsbewusstsein für Produktionsweise und -bedingungen. In den letzten Jahren steigt das Bewusstsein für nachhaltige Produkte und faire Löhne, auch außerhalb Deutschlands, immer weiter. Diese Entwicklung findet auch in der muslimischen Community statt, man kehrt zurück zu einem ethischen Konsumbewusstsein und möchte ohne schlechtes Gewissen genießen können. Unsere Schokolade und der Kalender werden unter Bedingungen gefertigt, welche einen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Umwelt leisten. Unsere Arbeiter werden gerecht entlohnt. Außerdem sind die Geschmackssorten, wie etwa Dattel mit Meersalz, einzigartig. Da entscheiden sich die Kunden lieber für ein vergleichbar teureres Produkt, dass aber durch seine Qualität und Reinheit einen größeren Genuss mit sich bringt.

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Unsere Produkte werden von einem Rabbi und einem Imam, welche beide promovierte Lebensmittelchemiker sind, zertifiziert. Die Zertifikate werden jährlich geprüft und erneuert. Jedes neue Produkt, jede neue Rezeptur wird geprüft. Auch unsere einzelnen Zutaten sind halal und kosher. Wir achten zum Beispiel darauf, welcher Dünger benutzt wird und ob dieser den Halal-Richtlinien unterliegt. Eine geeignete Produktionsstelle zu finden war eine Herausforderung, aber wir konnten einen Partner finden, dem wir vertrauen. Bei diesem Hersteller steht uns eine eigene Produktionshalle zur Verfügung, hier wird also ausschließlich Iftarlade hergestellt, sogar die Mitarbeiter wurden dazu verpflichtet, während der Arbeitszeit keinen Alkohol zu konsumieren oder innezuhaben, um den Standard des Produkts abzusichern. Der Begriff „Nafri“ als Marke gesichert. Ist das ein Werbegag oder hat die Aktion einen ernsthaften Hintergrund?

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Nadia Doukali: Das war für mich eine wichtige Aktion. Schließlich ging es um einen diskriminierenden Ausdruck, der von den Rechten direkt benutzt wurde, um Männer mit schwarzen Haaren und „ausländischem“ Aussehen auszusortieren und vorzuverurteilen. Ich würde jetzt mal wild behaupten, wir reden hier von 80 Prozent der männlichen Erdbewohner. Da wir alle wissen, dass mit Nafri in Deutschland auch meine Söhne, die hier geboren wurden, gemeint sein könnten, wollte ich einfach dieses Negative, Gefährliche in etwas Positives verwandeln.

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Meine Aktion machte die Runde, das Marken- und Patentamt hat immer noch damit zu tun, zu entscheiden ob, wie sie selbst in einem Brief an mich feststellten, ein „diskriminierender und verletzender Begriff“ als Marke (Anm. DM die Rede ist von Nafri) geschützt werden darf. Ich war die Erste, die sich das Wort schützen ließ, somit wird niemand außer mir, sollte der Begriff als Marke durchgesetzt werden, es verwenden und missbrauchen können. Zum Beispiel wäre er auch auf Werbeplakaten der NPD verboten. Ein Erfolg und ein Beweis, dass man Dinge diskutieren kann, aber mit Popkultur in Form von T-Shirts und Tassen oft mehr erreichen kann.…“

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Das Unternehmen und diese Süßtafel werden im „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ von Georg Bernardini nicht erwähnt.

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Anbauregion und Herkunft des Kakaos und der Rohstoffe werden nicht genannt. Nicht einmal der Firmensitz und der Hersteller werden genannt. Die Honeyletter, im Namen der Frau Nadia Doukali, tritt auf, als sei es ein mobiles Büro mit Agenturaktivitäten, Dienstleistungen einzukaufen und ein Marketing über die bekannte Süßwarenkette HUSSEL abzuwickeln.

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Honeyletter teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in teils Französisch, English, hauptsächlich Deutsch, jeweils mit dem größten Gewichts-Anteil beginnend, mit

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IFTARLADE Blanc Feinste weisse Schokolade. Komplett halal. Komplett kosher:

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Über die Herkunft und das Anbauland der Kakaobutter dieser weißen Schokolade wird nichts mitgeteilt, Conchier- oder Rührzeiten werden nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

Energie 2195 kj / 525 Kcal

Fett 27,1 g

davon gesättigtes Fett 17,0 g

Kohlenhydrate 63,2 g

Zucker 63,2 g

Eiweiß 6,9 g

Salz 0,43 g

 

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 04.2019, ein Herstellungsdatum wird nicht angegeben. Sie ist geschmacklich eher tot als frisch und schmeckt nicht gerade frisch.

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Die Tafel liegt in dünner transparenter Vakuum-Plastikfolie. Das Abbrechen und Knacken ist wirklich schlaff, ohne zu kleben. Es bricht einwandfrei und sauber.

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Die äußere Aufmachung in der klassischen 100 Gramm-Tablette“ ist eine weiße bedruckte Pappschachtel, wiederverschließbar. Sie hat ein schönes Schreibschrift-Lable IFTARLADE vorne sowie ein „orientalisch-geometrische“ gesterntes Muster-Ornamentierung im Regenbogen von Dunkelrot über Ocker nach Gelb und Schriften in dunkelroter Druckschrift.

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Die lesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und dunkelbraun auf dem altweißen Pappgrund. Und in Schreibschrift LOGO-Gestaltung des geschwungenen IFRARLADE Blanc mit zwei Labels – HALAL und KOSHER.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 63,2 prozentige weiße Zuckertafel zur Probe bzw. zur Abschreckung. Sie ist billig und ordinär und wird der in deutschen Süßmäulern erwarteten Feinheit nicht gerecht. Der hohe Süßegrad lässt sich bestenfalls auf sonstige Süßgebäcke in islamischen Küchen beziehen.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt diese Nadia Doukali Honeyletter Iftarlade Blanc halal kosher nicht.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden. Die Betextung und Selbstsignatur auf Natürlichkeit, Halal und Kosher, weicht den EU-Qualitätsplaketten „Ohne Gentechnologie“, „Bio“ und „Faitrade“ aus.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur mehr zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Qualitäts-Marke wie Honeywell IFTRALADE hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären. Was das mit Koran oder halal zu tun hat, im Unterschied zu Schokolade überhaupt? – das ist blanker Bluff, Mohammedaner zum Konsum anzusprechen – das ist natürlich erlaubt.

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FAZIT:

DIETMAR MOEWS gibt für Honeyletter Iftarlade Blanc halal kosher hier knapp EINEN von SECHS Bewertungspunkten. Mir hat sie gar nicht gefallen. Und sie ist als Qualität noch einen Monate vor dem Stichtag nicht wirklich frisch erhalten und zum Preis von 0,99 Euro 100 Gramm, heruntergesetzt in Köln auch nicht wirklich preisgünstig.

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FINE E COMPATTO,

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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WARNUNG: recommended posts

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