CCC Tagung 32C3 in Hamburg – freie Informatiker halten den alljährlichen Chaos Communication Congress ab

Dezember 27, 2015
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Vom Sonntag, 27. Dezember 2015

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Woher können heute Problemlösungen kommen?

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Wer nährt der voranhastenden Modernmenschheit die Hoffnung?

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Steuerbetrügende Geldspieler, wie Uli Hoeness?

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Nähren die unterbelichteten Animateure Stefan Raab, Günther Jauch, Harald Schmidt und Thomas Gottschalk der „Querdenker“, den Reiz und den Mut ihrer Kundschaft, sich den Handys und Smartphones, den Chips und Datenkraken auch it-politisch zu stellen? Darf man Massendaten produzieren, wenn man dafür zu doof ist? Darf man denn Bomben legen?

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Welch ein Kreuz mit dem Jesus im Krieg

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Dem christlichen deutschen Weihnachtsprediger, der heute in seinem Kirchgottesdienst im DLF behauptete, Jesus habe damals in Bethlehem im Staat Israel gelebt? – während Bethlehem in Palästina lag und liegt, das römisch war. Und noch heute liegt Bethlehem nicht in Israel, sondern in Palästina; aber Palästina wird fortwährend von Israel militärisch verletzt.

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Vom Verbrennungsmotor-Betreiber Ferdinand Piech, dessen VW-Betrügereien kriminelle Verantwortungslosigkeit und Untreue sind, statt eine modernere, sauberere Mobilität auszustatten?

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Vom Bundeswehrverband, dessen Vorsitzender Andre Wüstner gegenüber Rolf Clement im DLF heute behauptete, die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht sei nicht das Problem der heute verteidigungsunfähigen deutschen Bundeswehr, sondern die Streichung von 1,8 Milliarden unter Pseudo-Dr. Theodor Guttenberg, CSU, sei es?

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Von einer Max-Weber-Verirrung der deutschen Statthalter-Publizisten, die uns in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine HORROR-Gelehrten-Republik vorführt – mit unsäglichen Schranzen in den zentralen Positionen der staatlich organisierten Wissenschaft?

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faz.de schreibt am 27. Dezember 2015:

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„Die besten deutschen Universitäts-Professoren“ – das ist eigentlich unglaublich; es werden Filianten vorgestellt, von deren Wissenschaft, wenn überhaupt, nur absurd Schlechtes bekannt ist: „Almendinger – das ist das personifizierte Abseits von der Welt der Wissenschaft“: „… nimmt Hopf gern gesellschaftliche Festschreibungen aufs Korn. Als Hochschullehrerin ist es ihr wichtig, dass zeitgenössische Kunst in ihren Augen herzlich wenig damit zu tun hat, ob jemand im Schulunterricht schöne Bilder malen kann.“

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Von der Nothilfe für Hundertausende aus den Notregionen, die nach Deutschland gekommen sind, und um Aufnahme bitten?

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Von einer unterbelichteten Streitszenerie um die Neuveröffentlichung des HITLER-Buches „Mein Kampf“, ab anfang des kommenden Jahres 2016?

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Oder von einer IT-Revolution, die unser Staat so dreht, dass Regulierung auf eine dominante us-amerikanische IT-Wirtschaft – auf der CeBit – und eine internationale Automobil-Wirtschaft – auf der IAA – hingelaufen ist? Wir lassen die Profitziele zur totalen Kulturherrschaft auswuchern.

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Deshalb ist viel Respekt und Aufmerksamkeit auf die freien IT-Menschen zu geben.

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Hacker und Netzaktivisten des CCC stellen sich den Fragen, die die Profit-Telematen bei Google, Facebook, Apple und Lenovo, CIA, Mossat und MI6, zwar heimlich ebenfalls haben, aber öffentlich unterschlagen.

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Dietmar Moews meint: Der Faschismus der IT ist das Hauptmerkmal des angängigen Modernisierungsfortschrittes unseres Lebens: IT bedeutet Faschisieren. Alles wird technisch gebündelt und kontrolliert. Der einzelne Mensch ist nur noch Zahl: L und NULL: Strom / Kein Strom, lautet die Parole.

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HOFFNUNG liegt in der NEUEN SINNLICHKEIT: Jede und Jeder, der in Litauen oder in Timbuktu per Internetz das andere Ende der Welt findet – will den sinnlichen Weg, selbst körperlich dahinreisen, um die anderen Menschen in der fremden Welt sinnlich kennenzulernen. Man betrachtet gerne die Natur. Von der Freiheit der Kultur zu kosten, ist der großen Zahl in einer freien Demokratie zu anstrengend.

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HOFFNUNG liegt in 12.000 CCC-Informatikern, die die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr alljährlich nutzen, sinnlich anzureisen, sinnlich auf die Luftmatratze und auf die Autobahn, von Berlin oder Stuttgart, von Köln und München und aus jedem kleinen Breitband-Dorf nach Hamburg anzureisen, sich zu treffen und zu sehen, wie virtuell der Irrlauf weitergeht und wie analog die Intelligenz ihre sinnlich-sozialen Anschlüsse schafft.

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Gegenüber dem 32C3 sind die maroden Atombomben von Belgien ein sozialer Fliegenschiss – die Flamen und Walonen sollen sich schämen, ihre Computer weiter mit Dreckschleuder-Atomstrom zu heizen.

 

Rund 12 000 Hacker und Netz-Aktivisten haben sich zum Chaos Communication Congress angemeldet. Bei der 32. Auflage – kurz 32C3 – geht es vier Tage lang um Internet-Sicherheit, Freiheitsrechte im Netz und digitale Lebensweisen. Mehr als 200 Einzelsprecher und Gruppen sind dem Aufruf des Chaos Computer Clubs (CCC) gefolgt und präsentieren ihre Projekte in Vorträgen und Workshops.

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Vor mehreren Tausend Teilnehmern kritisierten der Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC), Linus Neumann, und die Computerwissenschaftlerin Carina Haupt, dass sich die digitale Gesellschaft zu sehr nach den Vorgaben geschlossener Betriebssysteme und Netzwerke richte. „Lasst uns gemeinsam die Schranken durchbrechen”, riefen sie zur Eröffnung des viertägigen Kongresses.

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ARD-Lügenpresse bei GÜNTHER JAUCH am Sonntag abend

März 16, 2015
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vom Montag, 16. März 2015

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Egal, ob man besoffen ist und eine Günther Jauch-Talk Show als Pornosendung anschaut, ob als Klamauk-Unterhaltung oder als konstitutives Wirkelement in der politischen Öffentlichkeitsarbeit zu dem wichtigen Thema EU und EURO-Schulden – es ist beachtlich, wie verantwortliche Redakteure Lügen aufziehen und aufgrund billiger Hetzwirkungen Bullshit und Falschdarstellung benutzt werden.

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GÜNTHER JAUCH“, Sonntag, 15. März 2015: Das ARD-Fernsehen hatte offenbar auf eine Talkrunde im Stile mittelklassiger Gerichtsshows spekuliert.

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„Der Euro-Schreck stellt sich“,

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so kündigte der Sender den Auftritt von Giannis Varoufakis bei Günther Jauch an. Doch auf die Rolle als Angeklagter hatte der griechische Finanzminister ganz offenbar wenig Lust. Der aus Athen ins TV-Studio geschaltete Syriza-Politiker versuchte es stattdessen ernsthaft an den derzeitigen Stand der Meinungsverschiedenheiten anzuknüpfen und seine eigene sowie die Position seiner Regierung Tsipras zu erläutern.

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In der Studio-Show saßen noch eine TAZ-Journalistin, ein Fernsehjournalist und der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU).

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Bei allen aufgeworfenen Fragen und Stellungnahmen wurde zweifellos deutlich, dass der Franke Söder (CSU) alle Modalitäten der griechischen Schuldenlage übereinstimmend mit Varoufakis einschätzte!!

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Alle Umstände und Ausblicke, die Varoufakis erklärte, bestätigte Söder, bis auf eine Forderung:

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Söder – und mit ihm die EU/Schäuble – fordern, dass die neugewählte Tsipras-Regierung alle Reformschritte, zu denen sich vorherige griechische Regierungen vertraglich verpflichtet hatten, unverzüglich versuchen umzusetzen.

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Hier liegt aber ein echtes Problem.

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Varoufakis sagt – auch hier wieder unwidersprochen – dass die vorherigen griechischen Regierungen die Betrugsschuldenpolitik Griechenlands absichtlich, betrügerisch verschuldet hatten.

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Dazu gehören auch vertragliche Reformverpflichtungen, die Griechenland für weitere Milliardenkredite einfach unterschrieben hatte, ohne je diese Pflichten wirklich umzusetzen.

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Und es ist jedem Insider klar, dass diese Reformverpflichtungen so, wie sie verlangt sind, unrealistisch sind. Ferner lösen solche Forderungen keine Problemlösungen aus (wie Schäuble meint, in Portugal oder Irland habe das auch genauso funktioniert).

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Die Tsipras-Regierung und Varoufakis verlangen eine Neuaushandlung der notwendigen Reformschritte – ZIEL: Griechenland macht eine gesunde Haushaltspolitik und soll eine prosperierende Wirtschaft aufbauen. Griechenland soll staatliche Hindernisse beseitigen und ein inspirierendes Investitionsklima ermöglichen.

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Ja – das gilt auch für Schäuble, Söder und die EU.

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Wenn so viel klar werden konnte in der Sendung von Günther Jauch, dann ist das eine gute Leistung für eine Unterhaltungssendung.

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Dietmar Moews meint: Der Moderator Günther Jauch hat wohl zu seinem eigenen Erstaunen gemerkt, dass Varoufakis nicht mit Scheiße schmeißt, sondern ohne jeden Einwand plausibel und verbindlich antwortete, auf zum Teil unanständige Vorhaltungen, wie dann diese Videoeinspielung:

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Varoufakis habe Schäuble beleidigt, wird behauptet und das Video soll das dann beweisen.

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Doch Varoufakis wurde im anfang des Jahres 2015 in die Regierung Griechenlands gewählt – das Video stammt aus dem Jahr 2013.

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Das Video soll den Politiker Varoufakis im Mai 2013 bei einer Rede im kroatischen Zagreb zeigen. Darin sagt Varoufakis mit Blick auf die Eurokrise, dass Berlin die Probleme alleine regeln könne und Griechenland bereits 2010 Deutschland den Stinkefinger hätte zeigen sollen – den er dabei in Richtung der Kamera streckt.

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Auch hier ist ein tatsächlicher wie auch juristischer Unterschied, „ob Varoufakis konjunktiv formuliert, „hätte zeigen sollen“, oder ob „er sich als Griechenland ansah und in Zagreb im Jahre 2013 Schäuble den Stinkefinger gezeigt hatte“.

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Bei Jauch behauptete Varoufakis, dass dieser Film gefälscht sei:

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„Das ist ein unechtes Video!“,

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sagte er in die Kamera, denn damit wird nicht die Verhandlung des Jahres 2015, also von heute, zwischen Varoufakis und der EU und Schäuble, gezeigt, sondern aus einem anderen zwei Jahre alten Zusammenhang.

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Das ist LÜGENPRESSE. Wir sollen jetzt diskutieren, ob die Bezeichnung „gefälschtes Video“ zutrifft, während die Einspielung gestern Abend eine Hetzerei sein sollte, die nicht der heutigen wichtigen Verhandlungen dient sondern Streit und Feindschaft aufputschen soll: Lügenpresse ARD.

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Wir sollen glauben, wenn sich Schäuble und Varoufakis treffen, gäben sie sich nicht zum Gruß die Hand, sondern Varoufakis zeigt den Mittelfinger. Ja – Günther Jauch – live aus dem SCHLACHTHOF bei ARD?

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Günther Jauch – deutsche Fernsehunterhaltung mit Esprit*

Februar 2, 2015

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am Montag, 2. Februar 2015

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* Esprit bedeutet Witz, gewitzt, geistreich

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Dümmlich bzw. geistesarm trat der TV-Show-Dauermeister Günther Jauch mit einem Spruch in seine Sonntagabend-ARD-Sendung: „Griechenland ohne Strom – haha“.

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Möglich, dass Jauch im entscheidenden Moment nicht den Staats-Sender ARD, sondern seinen Kommerzsender RTL repräsentieren wollte bzw. auch möglich, dass hier eine mutwillige Pöbelbemerkung gestartet worden ist, die eine ästhetische und alltagssittliche Gleichsetzung eines Staatssenders mit einem Werbesender ausgebracht worden ist:

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Jauchs Jauche – mit Namen spielt man bei RTL aber nicht bei ARD – war eine quotengeile Spekulation. Jauchs Fernsehpublikum hat diese „Verpitbullung“ bemerkt und Publikums-Gegenstimmen als ein Zeichen der sittlichen Ambition, Mobbing abzulehnen, kamen nicht spontan von dem Studio-Publikum in Berlin, aber anschließend in anderen Massenmedien.

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Im ARD-Studio in Berlin war gestern, Sonntag, 1. Februar 2015, angeblich der Strom ausgefallen. Jedenfalls war die mehr oder weniger LIVE-Sendung nicht pünktlich bereitgestellt.

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Angekündigt war das Thema am Sonntag: „Der Euro-Schreck – wohin führt die Griechenland-Wut?“ – eine irreführende und pöbelnde Betitelung (s. u.)

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Statt der angekündigten Live-Sendung wurde allerdings zunächst eine Jauch-Konserve angeboten. Die Live-Sendung lief nicht. Währenddessen lief ein Textband durchs Bild: Stromausfall – Jauchsendung läuft momentan nicht – technisches Problem wird gelöst.

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Der Beginn der Sendung wurde verschoben. So weit, so lästig. Als die Show dann aber mit 19 Minuten Verspätung beginnt, zieht Moderator Jauch mit einem ziemlich geistlosen „Erleichterungsspruch“ eine andere Fokussierung von „Thema“ und „Werte“ aus dem Ärmel:

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Jauch sagte laut dpa und GMX.de am 2. Februar 2015:

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„Wir saßen ziemlich im Dunkeln. Wir hatten also griechische Verhältnisse.“

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GMX.de kommentiert diese Jauche von Jauch – also spontane Geschmacksherausforderung – an das ARD-Jauch-Publikum als

Griechenland-Witz.

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Es war natürlich ein Jauch-Spruch. Es war auch ein deutscher Spruch. Es war ein Fernsehspruch bei dem Staatssender ARD Sonntag abend.- Ein Griechenland-Witz war es so wenig, wie man Judenwitze und jüdischen Witz unterscheiden können sollte. War es überhaupt ein Witz? Musste das Publikum lachen? Wer musste nicht lachen? – zum Beispiel der ARD-Zuschauer Dr. Dietmar Moews war angeödet.

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.Jauch hat völlig geistlos die Mobbing-Karte gezogen: Mehrheit lacht über Minderheit. Und damit sein Fernsehpublikum angesprochen. GMX macht daraus „die Twitter-Gemeinde“.

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Und GMX – als Internetz-Medium – fand es nun reizvoll zu schreiben:

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Jauch zog den Unmut der Twitter-Gemeinde auf sich. Die Unterstellung, ARD-Jauch sei eine Angelegenheit einer „Twitter-Gemeinde“ (eine „Twitter-Gemeinde“ als ein kommunizierendes Kollektiv gibt es nicht, jedenfalls so wenig, wie ein Autounfall auf einer Kreuzung mit „die Autogemeinde“ treffend zu bezeichnen wäre).

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Dietmar Moews meint: Günther Jauch hat sich als Wertverletzer und Volksverhetzer betätigt.

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Betrachtet man die zweifellos allgemein als geltende Werte anzusprechenden: Bewundernswertes, Vortreffliches, Erniedrigendes, Verachtenswertes, dann hat Jauchs Griechenbezugnahme eindeutig einen Publikumseffekt über den Modus „Erniedrigendes“ beabsichtigt.

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Der „Wert“ „Erniedrigendes“ ist in der Bewertung und Zuordnung von dem „Thema“ „Witz“ zu unterscheiden. Während der Witz in seiner Funktion nur erfüllt wird, (Witz ist, wenn man lacht) wenn er beim Publikum ankommt und – so gesehen – eine interaktive Funktion des Publikums ist, so ist die Wertabsonderung Teil der Struktur der jauchschen Äußerung, also: was erzählt der Witzemacher (Erniedrigendes) – lacht das Publikum (Witz).

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Nun wüsste ich gerne, ob Jauch wirklich diese Erniedrigung auch persönlich vertritt? Oder ob seine Batterie einfach leer war?

 

Es ist einem Moderator zum politischen Thema eine explizit „neutrale“ oder explizit „parteiliche“ Rolle geboten.

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Jauch hat hier „implizit“ eine verdeckt anti-griechische Haltung eingenommen.

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Die Fernsehdiskussion sollte die angängige Diskussion um die zukünftige EU-Schuldenpolitik und gegenüber Griechenlands neugewählter Regierung Tzipras ernst nehmen, statt zu mobben:

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Es ist durchaus nicht ausgemacht, ob die erste Reaktion der deutschen Blockparteien, den Wahlausgang in Griechenland abzulehnen, weise und zielführend waren. Griechenland hat das Recht und die Pflicht, Ansprüche und Einschätzungen zu formulieren und zur Diskussion zu bringen,ohne vorab niedergemacht zu werden.

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Das Jauch-Thema am Sonntag: „Der Euro-Schreck – wohin führt die Griechenland-Wut?“ wird hier als irreführend bewertet.

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Passend dazu fühlte sich Jauch bemüßigt, die Zuschauer mit einem zweifelhaften Witz zu begrüßen: „Wir saßen ziemlich im Dunkeln. Wir hatten also griechische Verhältnisse.“

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Nun war hier aber der Strom angeblich bei Jauch in Deutschland angeblich (wieso soll man das so glauben?) – jedenfalls war es kein „griechischer Stromausfall“.

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Angesichts der armutsbedingten Stromabschaltungen zigtausender griechischer Haushalte in Griechenland in der Winterszeit, ist Jauchs Einfall, hierin könnte ein auf Schadenfreude oder Mobbing: Majorität vs. Minorität auszulösende Schadenfreude-Belustigung ausgelöst werden, ungehörig.

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Wenn der ARD-Redaktion Jauch scheißegal ist, auf die Schaden leidenden stromlosen Griechen mit Mitleid oder Bedauern zu reagieren, ist es dennoch illegitim diese „Verpitbullung“ in die aktuelle EU-schuldenpolitische Debatte einzuziehen.

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Jauchs Jauche – mit Namen spielt man bei RTL aber nicht bei ARD – war eine quotengeile Spekulation. Jauchs Fernsehpublikum hat hierauf als „Verpitbullung“ und die Gegenstimmen als ein Zeichen der sittlichen Ambition, Mobbing abzulehnen, reagiert.

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Vielleicht war beim jauchschen Dauersendungs-Burn-Out einfach der Akku leer. Denn der Titel der Sendung war ebenso niedergeistig:

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„Der Euro-Schreck – wohin führt die Griechenland-Wut?“ ist Unfug:

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Das EU-Schuldenthema ist eine chronische Krankheit und weder ein „Schreck“ noch ein „Aha-Erlebnis“ – wie borniert wird von Jauch die deutsche Blockparteien-Linie der USA/IWF als mehr als politischen Zynismus hingestellt, was es zweifellos ist? Der ist doch mit der Dünse gepünschert.

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Und „Griechenland-Wut“? Die Pöbelei geht doch von Jauch aus. Ist es also Jauchs Stellvertreter-Wut für seine verfassungsbrechende Große „StaMoKap-Koalition“. (Dem vorlauten Bosbach (CDU) mangelte es mal wieder an Instinkt, außer mit Lautstärke mit Einfühlung zu argumentieren – da klaffen Qualitätsrisse zwischen dem CDU-Bosbach und einem griechischen Fachmann und der ARD-Börsen-Redakteurin Anja Kohl – dass Jauch seine eigene Fragen- und Gesprächsführung völlig entglitt).

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Es ist auch nicht die Diskussion ob und wann „Wut“ diskutiert wird, wenn es sich zunächst um die Notwendigkeit zur Klärung reiner Dissidenz zwischen den Akteuren handelt.

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Wieso soll das deutsche ARD-Jauch-Publikum nicht erfahren, welche Substanz die Argumente im aktuellen EU-Schuldenstreit haben? Welcher Hetz-Deutschismus führt hier die deutsche Öffentlichkeit von einem fairen partnerschaftlichen Meinungsstreit in der EU weg?

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Wie unsäglich, wenn in der führenden Politik-Show im deutschen Staats-Fernsehen die Protagonisten schlapp machen: Jauch, wie der Name schon sagt.

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Wie gerne hätte man die Antworten des kundigen Griechen Michalis Pantelouris auf Jauchs Fragenkatalog angehört – doch der Moderator verlor den Überblick: Größte Pleite bei Jauch am 1. Februar 2015.

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Günther Jauch-ARD-Talkshow zu KOHL-“Vermächtnis“

Oktober 13, 2014

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am Montag, 13. Oktober 2014

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Angelegentlich öffentlich ungefragt fotografiert zu werden, bemerkte Professor Doktor jur. Alphons Silbermann: „We live in a free country“.

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Silbermann wollte damit nur sagen: Was nicht verboten ist, ist allgemein hin erlaubt!

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Er wollte nicht sagen, dass er das Fotografiertwerden wünschte, oder wie „beautiful America“ sei oder wie sehr er (mit UK-Pass) die britische Lebensweise schätze (er meckerte ziemlich über Australien und das Benehmen in London gegenüber Australiern – Australier wurden geringgeschätzt; Silbermann als Kölner Jude aus Sidney war in London auf Behörden wie ein australischer Bauer zurückgesetzt worden):

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We live in a free country“ –  ja, es sei hier einmal ausdrücklich vorbemerkt: Wo man hinkommt, auch in höheren oder obersten Entscheidungs- und Verantwortungsrängen unserer freien Gesellschaft, wagen es Menschen nicht, ihre eigene Meinung zu sagen, wenn diese von der herrschenden Meinung abweicht.

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Viele sparen sich, überhaupt eine Meinung zu bilden. Wozu die Mühe, wenn sie generell meinungsscheu sind?

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So lange es grobe „Für oder Wider“ gibt, besteht die Möglichkeit, die eine oder die entgegengesetzte Meinung zu verkünden, ohne Gefahr zu laufen, dass nachgefragt wird. Aber auch in solchen Fällen, wo eine Meinungsäußerung nicht einfach stehen gelassen wird, nachgefragt oder widersprochen wird, macht der Meinungsscheue meist einen Schritt zurück:

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Das geht mich nichts an. Das muss mich nicht interessieren. – Die Hitlerschlauheit.

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Autor dieses Blogbeitrages hier, Lichtgeschwindigkeit 4987, Dr. Dietmar Moews, veröffentlicht prinzipiell seine eigenen Meinungen. Die Meinungen werden argumentiert sowie außerdem auf bekannte Sachverhalte und die dazu ansonsten  verbreiteten bekannten Meinungen kritisch bezogen.

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Nun also Günther Jauch, gestern Abend, 12. Oktober 2014, in der Sonntags-ARD-Talk Show.

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Die Runde war zum Thema Jauch und Gäste zusammengebeten: Man beschäftigte sich mit „Helmut Kohl – wem gehört seine Geschichte?“.

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Jauch hatte als Gäste Helmut Kohls Freund und Rechtsanwalt Stephan Holthoff-Pförtner, Helmut Kohls Biographen und Ghostwriter Heribert Schwan, den bayerische Altministerpräsident CSU-Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber, den „Spiegel“-Mann Nikolaus Blome, die Witwe von SPD-Legende Willy Brandt, Brigitte Seebacher zusammengesetzt.

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Der Sendungsmoderator Günther Jauch teilte, wie meist, keine eigene Meinung zum Thema mit, zumal keine differenzierte Problem-Darstellung: Das Buch ist im Verkauf. Kohl hat vor Gericht die Bänder eingeklagt. Kohl wollte ein Zitate-Buch von Schwan verhindern. Darf Schwan das Buch publizieren? Hat Kohl recht?

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Im Übrigen hielt Jauch sich, wie meist, daran, dass seine Köppe schon den Wert seiner Talk Show an sich ausmachen.

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Der Fernsehzuschauer erfuhr also nicht, ob die im Zentrum dieses Publizistik-Streits um “Vermächtnis Die Kohl-Protokolle“ stehenden Werte auf das neue Schwan-Jens-Buch bezogen sind: Verwirklicht Schwan solche Werte? verletzt er Werte?

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Handelt es sich um das Recht der deutschen Gesellschaft, wichtige Einblicke in das personelle Machtgeschehen seiner gewählten Repräsentanten zu erhalten?

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Müssen die Deutschen wissen, wie verletzend und schmerzbefreit die Abrichtungsmacht der deutschen Parteien gegenüber den Parteimitgliedern und wie rechtswidrig Leitungskader funktionieren?

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Ist allgemein und konkret bekannt, welche tägliche Hassquelle das Parteienregiment nach Innen bedeutet? – Käseglocke und Abrichtung sind beschönigende Stichworte.

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Hat Kohl seinen Tonbandprotokollen etwa nicht aus seiner Sicht wichtige Zeugnisse der Staatskunst in seiner Zeit geben wollen? So steht es ja nicht bei Machiavelli.

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Jauch arbeitete auch nicht heraus und fragte nicht danach, welche Geschehnisse als substantanzielles Vermächtnis Kohls anzusprechen seien und ob Heribert Schwan das herausgebracht habe.

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Das neue Schwan-Buch ist immerhin eine Auswahl von Zitat- und Bezugsstellen aus den in den Jahren 2001 und 2002 aufgenommenen Tonbandprotokollen, das gesamte Leben Kohls umfassend. Insofern handelt es sich materiell – als mündlich zu Protokoll gegebene Zeugnisse – um einen wichtigen Teil des Kohl-Nachlasse – also Teil des Vermächtnisses.

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Kohls Vermächtnis zu fokussieren, ist Angelegenheit der Geschichtswissenschaftler und des weiteren Zeitgeschehens. Hier wird erhoben, analysiert und interpretiert, was aus Kohls Leben und Arbeit im Sinne von „Vermächtnis“ herausgehoben stehen kann.

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Bei Jauch erfuhren wir das alles nicht.

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Aber immerhin konnte Frau Seebacher-Brandt sagen, dass Willy Brandt seinen „schriftlichen Nachlass“ nicht der SPD übergeben wollte. Dass im Falle des SPD-Granden Herbert Wehner die Dresdner Erbin Greta Wehner, das gesamte Wehner-Konvolut der Öffentlichkeit entzogen hat.

Heute ist noch neu hinzugekommen: Jetzt soll der Kohl-Nachlass samt Tonbändern einer der Nachlasspflege und -auswertung gewidmeten Stiftung übergeben werden. – Auch habe die zweite Frau, Kohl-Richter, erklärt, sie selbst babsichtige weder die Auswertung der Tonband-Vermächtnisse noch die Publikation der Autobiografie Kohl Teil IV zu verfassen. Sie wolle und könne das auch nicht.

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Edmund Stoiber hatte bei Jauch, wie meist, nur Konventionelles beizutragen, Strauss und der Wind der Geschichte.

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Nikolaus Blome, Ex-BILD nun SPIEGEL, beschränkte sich auf einen Satz: Den Umsatz. Der Spiegel publiziere, was die Leute lesen wollen (und was Heribert Schwan publizierte, weil es die Öffentlichkeit angeht).

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Das fand auch bei Günther Jauch mit fröhlicher Zitaten-Verwendung, durch Jauch selbst aus dem Schwan-Buch, statt.

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Die Autoren, Heribert Schwan und Tilman Jens, konnten in der Jauch-Sendung nicht mal auf die Eingangsvorwürfe der „unfassbaren Vertrauensbrüche“ reagieren. Schon gar nicht um die Substanz, um die es aber geht bzw. noch gehen müsste:

 

der deviante Sozial-Typus Helmut Kohl.

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Bislang unbekannte Sachverhalte und Dokumente zu Helmut Kohls Werk und Denken basieren auf der Lebensleistung des verdienten und erfolgreichen „Volksschriftstellers“ Heribert Schwan – der keineswegs die Deutungshoheit zu Kohl beansprucht.

 

Schwan ist nach Lage der Dinge vermutlich der gewichtigste Kohl-Experte überhaupt, hat sämtliche Aussagen Kohls in den offizialen Akten verifiziert bzw. richtiggestellt, hat sämtliche von Kohl gesperrten Stasi-Protokolle gelesen – kennt also auch die Grenzen der Diskretion und der Staatsgeheimnisse.

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Wer die Magnet-Tonbänder inzwischen gelöscht hat?

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Die Tatsache, dass die von Kohl gerichtlich zur Herausgabe eingeklagten Bänder von über 600 Stunden Dauer, laut Aussage des Kohlfreundes und -anwaltes Holthoff-Pförtner, heute über die Hälfte der Aufnahmedauer gelöscht sind, macht nunmehr Heribert Schwan und seine Typoskripte zum Kronzeugen. Wer, wie gelöscht hat, ist nicht bekannt und nicht zurechenbar.

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Eine hübsche Parabel ist die gerichtliche Feststellung auf Kohls Eigentumsrecht an den Tonbändern. Danach oblag und obliegt es Kohl eigenverantwortlich, auf die Bänder und die Magnetaufzeichnungen „aufzupassen“.

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Anders, wären es Schwans Bänder, hätte der löschen dürfen.

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Interessant wäre, wenn die Bänder beiden, Kohl und Schwan als GbR, zu Eigentum gehören würden – das wäre auch lustig: Helmut Kohl und Treue und Untreue: Wie es euch gefällt.

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Wieso waren die Bänder, seit 2001 / 2002, überhaupt in Heribert Schwans Besitz?

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Heribert Schwan ist ein versierter deutscher Journalist – er ist kein Heini.

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Dietmar Moews meint: Die Diskussion um Kohls Vermächtnis, so fern es in unsere aufgeklärte Zeit und in die sozio-politische Zukunft hinaussteht, wird noch intensive Diskussionen nötig haben. Es ist schockierend, wie und wie vorrangig „sozial schmerzbefreite Typen“, wie Kohl (z. B. gegenüber seiner Frau, wie sie Schwan als Hannelore Eins und Hannelore Zwei hervorragend herausgezogen hat) Politikeffizienz betreiben.

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Helmut Kohl, ein sozialer Berserker und Kraftmeier, der auf eigene Art die „Banalität des Bösen“ verkörperte, nicht kontrollschwach, nicht reflexionsschwach, nicht kritikschwach, nicht einfach ein „böser Bube“, sondern in seiner sozialkriegerischen Grundorientierung banal.

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Kohl hatte im Bundestagswahlkampf, wie Konkurrent Helmut Schmidt ebenso, Immanuel Kant als seinen Lieblingsphilosophen genannt: Kant der moralisches Verhalten als Naturerkenntnis extrapoliert hatte.

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Wir sollten an Kohls Vermächtnis nicht groß den seichten Günther Jauch verfluchen, sondern Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“ und das endlos Böse eines Effizienzhandelns betrachten, dass der Täter als „Naturgesetz“ vorstellt.

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Man kann der neuen Frankfurter Schule nicht aberkennen, „Birne“ erkannt gehabt zu haben. Immerhin war Kohl zu dem epochalen Alleingang des „Zehn-Punkte.Programm“ fähig. – Birne war bei Hans Traxler zum Inhalt gemachte Form geworden.

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Putin justiert die Krim im Ukraine Bürgerkrieg

März 1, 2014

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am 1. März 2014

Dietmar Moews meint:

Die 22. Olympischen Winterspiele des IOC von Sotschi sind kaum beendet. Die internationale Wintersportsaison ist nun eröffnet und kann – leicht ablesbar ohne die Doping-Sieger von Sotschi – nunmehr von einem vom Doping nicht extrem verzerrten Wettbewerber-Feld bestimmt werden. Von Ukrainern und von Trauerflor aus Solidarität für die Scharfschützenopfer vom Maidan in Kiew ist nun – wo einer zu tragen erlaubt wäre – nicht mehr die Rede.

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Schlittensport auf der Flagge des Sudan

Schlittensport auf der Flagge des Sudan

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Die gewaltsamen politischen Entwicklungen in Kiew können die Ziele der Revolution in der Ukraine nicht erreichen, ohne schwerwiegende Interessen Russlands zu schädigen.

Einerseits ist der Staat Ukraine volkswirtschaftlich nicht fähig auf den eigenen Füßen zu gehen.

Andererseits hat die Ukraine staatsvertragliche Ansprüche an Russland vergeben. Die Ukraine ist verpflichtet, dem russischen Staat auf der ukrainischen Halbinsel  Zugang zum Schwarzen Meer zu sichern.

Hieraus ergibt sich, dass die Ukraine mit Russland einvernehmlich auskommen muss. Hieraus ergibt sich, wenn den Russen und den russischstämmigen Ukrainern auf der Krim seitens der revolutionären Ukrainern mit bürgerkriegsartiger Gewalt gedroht wird, muss der russische Staat selbst den öffentlichen Verkehr militärisch sichern.

Weder der Westen noch die Europäische Union dürfen einen Bürgerkrieg unterstützen. Der bekannte Modus eines „Hilferufes“ oder die „Solidaritätspflicht für Schutzbefohlene“ lässt sich vorhersehbar als ungeeignet erkennen, die wirtschaftliche Not und die vielfältigen teils gegensätzlichen Revolutionsziele durch ausländische Intervention zu heilen.

Einmischung und Hilfsbereitschaft müssen alle veritablen Interessen berücksichtigen, die in der Ukraine leiden. Das betrifft das Demokratie- und Rechtsstaatbegehren der Ukrainer, das betrifft die Verpflichtungen der Ukraine gegenüber Russland, das betrifft aber auch das Recht der verschiedenen kulturellen Regionen, selbstbestimmt leben zu dürfen wie auch die Selbstbestimmung und Freiheit der Ukraine gegenüber Bevormundung durch Russland.

Putin handelt derzeit praktisch, ohne viel Erklärungen, durch bestimmte militärische Vorkehrungen. Putin muss im nächsten Schritt die Verwirklichung der völkerrechtlichen Werte der Ukrainer fördern bzw. ermöglichen.