Dieter Lattmann 1926 – 2018 Kurznachruf

April 22, 2018

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Vom Sonntag, 22. April 2018

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Dieter Lattmann, geboren am 15. Februar 1926 in Potsdam ist jetzt 92jährig, am 17. April 2018, in München gestorben. Dieter Lattmann war ein SPD-Multifunktionär im Arbeitsfeld von Literatur, Kunst und Kultur, DGB-Kader und von 1972 bis 1980 Mitglied des Deutschen Bundestages.

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In den Nachrufen auf Dieter Lattmann wird betont, dass er nach dem Zweiten Weltkrieg als SPD-Mitglied Mitgründer des Verbandes deutscher Schriftsteller im DGB (IG Druck und Papier / IG Medien / Verdi) war und sich für die Künstlersozialversicherung einsetzte. Dieter Lattmann trat für die gewerkschaftliche Organisation von Schriftstellern ein und war in der Friedensbewegung tätig. Die Einbindung der wirtschaftlichen Nutznießer von Dienstleistungen in die Altersvorsorgefinanzierung der rechtlich selbständigen Leistungserbringer (Künstler, Publizisten) durch die Künstlersozialabgabe geht maßgeblich auf Dieter Lattmann und Herbert Ehrenberg zurück. Seit 1967 war er Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

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Lattmann ist neben Olaf Schwencke, Günter Grass, Walter Jens einer der Multifunktionäre im intermediären Bereich, die seitens der SPD die verbandliche Durchorganisation der Bundesrepublik als Verbändestaat, im Feld von Kunst und Kultur, vervollständigten. Hierdurch erhielt das „SPD-Ticket“ ausdrückliche und begehrte Karierefarben für Literaten, Künstler und Medienschaffende.

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Lattmann war für die SPD Kandidat im Wahlkreis Kempten (Allgäu) und von 1977 bis 1985 im Präsidium des Goethe-Instituts (dem zum Bundesministerium des Äußeren gehörenden deutschen Auslands-Bildungs-Systems)

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Dieter Lattmann lebte in München. Ab 2011 lebte er zusammen mit seiner Frau im Seniorenzentrum Augustinum in München, wo er jetzt im Alter von 92 Jahren gestorben ist.

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Ernst Nolte 1923 – 2016 – Kurznachruf

August 25, 2016
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Vom Donnerstag, 25. August 2016

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Ernst Nolte, geboren am 11. Januar 1923 in Witten, ist jetzt 93-jährig am 18. August 2016 in Berlin gestorben.

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Ernst Nolte entsproß eine katholischen Schullehrer-Familie in Witten an der Ruhr, wo er 1941 sein Abitur machte und begann sogleich ein Studium der Philosophie, Germanistik und der Altphilologie an den Universitäten Münster, Berlin und Freiburg im Breisgau. Da ihm an der linken Hand drei Finger fehlten, Adaktylie, war er nicht kriegsdiensttauglich

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Nolte wurde ein deutscher Historiker und Philosoph, studierte bei Martin Heidegger und wurde durch den heidegger-Schüler Eugen Fink mit der Arbeit „Selbstentfremdung und Dialektik im deutschen Idealismus und bei Marx“. Von hier aus entwarf Nolte seine „philosophische Geschichtswissenschaft“, wie er auch mit seinem Nietzeschebuch entwickelt. Insbesondere seine Studien zum europäischen Faschismus, die er in den 1960er Jahren vorlegte, waren einflussreich.

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Noltes These von einem „kausalen Nexus“ zwischen den Verbrechen der Kriegsgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, wie des Gulag-Systems in der Sowjetunion und dem Holocaust, der Vernichtung der europäischen Juden im Nationalsozialismus, wurde von der SPD-Adorno-Habermas-Kampfgruppe zur Umerziehung der Deutschen (nach der „Frankfurter Schule“) als Angriffspunkt für den Historikerstreit, 1986, genutzt.

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Die Habermaskampfgruppe der Westmarxisten stempelten Ernst Nolte zum Feind ab und grenzten ihn vom westdeutschen Historikerdiskurs weitgehend aus. Stattdessen reüssierten Traumtänzer, wie Habemas, Wehler und andere.

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Während Noltes Laufbahn als Professor für Neuere Geschichte in Marburg und Ber­lin ruhig verlief. Er schrieb dicke Bücher, darunter „Deutschland und der Kalte Krieg“ und „Mar­xis­mus und industrielle Revolution“ und das beachtliche „Nietzsche und der Nietzscheanismus“, und erntete 1985 große Anerkennung:

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Ihm wurde, wie später Helmut Kohl und Hel­mut Schmidt, der Hanns-Martin-Schleyer-Preis ver­lie­hen – für „die För­de­rung der Grundlagen eines freiheitlichen Gemein­we­sens“.

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Der Adorno-Habermas-Kampfgruppe, in Zusammenarbeit mit der SPD-Salonpersonnage“ haben durchgesetzt, dass „Auschwitz“ zur „Identifikation der Bundesrepublik Deutschland“ propagiert wurde. Während Ernst Nolte stets die Unvergleichbarkeit solcher Gräuel, wie Gulag oder Auschwitz, betonte, allerdings auf je historische Kontextforschung verwies. Der Habermas-Salon indes postulierte das religiös Voraussetzungslose als bösheitsdeutsche Kollektiveigenschaft, die Geschichte und die Tradition des europäischen Antisemitismus ausblendend.

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Ernst Nolte war davon überzeugt, dass seine Argumente als empirischer Historiker früher oder später erkannt und anerkannt werden – und die Geschichte gibt ihm Recht.

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Der Habermas-Hass dagegen, der ohne jegliche empirische Forschung „blinde“ Behauptungen publizistisch durchzusetzen alles drangaben, bewegen sich noch immer (Grass, Lenz, Jens, und sonstige NSDAP und SS-Mitglieder) als Nachhut-Nazis auf den längst der Geschichte angehörenden Denkzwängen des Stalinismus oder es Marxismus:

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Die Partei hat immer recht“ – „man muss nicht die Welt erkennen, sondern verändern“.

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Die rückgewendete autoritäre Habermas-Salonpersonnage ist jetzt im Abdanken begriffen, denn inzwischen proklamieren auch Henry Kissinger oder George W. Bush: „Kritik an unserer Wahrhaftigkeit? – Moment Geduld, wir haben die Macht, jede Wahrheit herzustellen“.

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Immerhin wurde Ernst Nolte nicht umgebracht und konnte jetzt hochbetagt aber unvergessen sterben. Man muss ihn neben Ernst Jünger, Karl Jaspers, René König und Alphons Silbermann und anderen edlen deutschen Denkern des zwanzigsten Jahrhunderts, als verdienten unbeugsamen Einzelkämpfer der Freiheit und der freien empirischen Wissenschaft ehren.

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Ernst Nolte ist ein Historiker des kriegerischen 20sten Jahrhunderts, dessen empirische Einsichten Aufklärung und praktische Urteilskraft gegen die „Falschen Propheten“, wie Stalin, Pol Pot, Mao, Hitler, Habermas, Bush, steht. Während die Gruppe ADORNO-HABERMAS durch Umetikettierung des ehemaligen „Frankfurter Instituts für empirische Sozialforschung (Horkheimer)“ in die CIA/KGB-Umerziehungsagentur „Frankfurter Schule“ (Adorno) als Legendenerzwinger Geschichte zu machen versuchten, kann Ernst Nolte als Geschichtsdenker (Lorenz Jäger) verstanden werden.

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Ernst Noltes Geschichtskunde und Werke werden dann aufgenommen werden können, wenn die westdeutsche Habermas-Salonpersonnage und deren Propagandamacht verschwunden sein wird.

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Ulrich Beck 1944 – 2015 – Kurznachruf

Januar 4, 2015

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am Sonntag, 4. Januar 2015

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Der SPD-Professor Ulrich Beck starb am 1. Januar 2015 an den Folgen eines Herzinfarktes im Alter von 70 Jahren in München.

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Die Nachrufe bezeichnen Ulrich Beck als Soziologen bzw. sogar als „einflussreichsten Soziologen“, als einen der „meistrezipierten Soziologen“, als den „wohl bekanntesten meist gelesenen deutschen Soziologen“ und so weiter unentgeltliches Gesäusel: „Das Schlagwort der „Risikogesellschaft“ machte ihn berühmt“, schreibt der SPIEGEL.

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Im Deutschlandfunk brachte eine Elogistin das Tollste zustande:

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Nachdem also erst am 3. Januar Ulrich Becks Tod berichtet wurde, erschienen sofort Nachrufe. Im Deutschlandfunk verlas eine Elogistin folgenden GAG, sie sagte:

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Becks Theorie von der Risikogesellschaft, seinem wichtigsten Buch, wurde durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl auf eindrucksvolle Weise bestätigt.“

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Die Reaktorexplosion von Tschernobyl, bei Kiew in der Ukraine, fand am 26. April 1986 statt. Das besagte Buch „Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne“, von Ulrich Beck erschien bei Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986.

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Das klingt wie ein Nachruf auf E.T.A. Hoffmann: Er stand genau vor 200 Jahren auf der Augustusbrücke in Dresden und trank den Rest aus einer Flasche Rotwein und nahm damit den erst 100 Jahre später stattfindenden Ersten Weltkrieg vorweg.

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Die Risikogesellschaft wurde nicht bestätigt, schon gar nicht durch Tschernobyl antezipando, sondern es ist wie bei den SPD-Epigonalisten stets, erst kürzlich wollte Jürgen Habermas (auch der meistgelesenste und internationalistischste Soziologe usw.) in seinem berühmten Werk „Theorie und Praxis“ von 1971 die Gestell-Problematik von Heidegger und den späteren „Dialektik der Aufklärung“-Soziologen vorweggenommen haben, die bereits vorher Herman Kahn in „Ihr werdet es erleben“ (Original „The year 2000 – A frame-work of the next 30 years“ 1967) plünderten, um dem dann heute als der Zuvorderste entgegenzutreten (das Peinliche bei Habermas ist nun aber, dass er in „Theorie und Praxis“ nicht nur nicht der erste war, sondern – viel schlimmer – er hat die IT-Revolution eben nicht erkannt und nicht vorhergesagt, wie Kahn).

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Vorsicht – es ist immer noch mit einem Essay von Günter Grass zu rechnen (jetzt wo Siegfried Lenz tot ist und Duke Ellington, bleibt unsere letzte Kontrollhoffnung Martin Walser): Wer schreibt der bleibt.

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Es muss dem unvoreingenommenen Leser mitgeteilt werden, dass Ulrich Beck eine SPD-Parteikarriere vollführt hat, in der seine Aufgabe darin bestand, den einflussreichsten Soziologen zu geben – er war der SPD-Experte, der Gutachter, der Kenner, der Spezialist mit der Internationale im Horizont (ganz Ivy-League-Amerika reisst sich um wechselweise Habermas und Beck und Grass, Harvard, Yale, Stanford, UCLA, Johns Hopkins Baltimore).

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Diese Berühmtheit wird geführt, durch permanente großflächige Feuilletontexte von Beck in der Süddeutschen Zeitung, gut koordiniert mit den anderen SPD-Schranzen, die zu jedem Zaunpfahl eine Rede schrieben, nämlich Jürgen Habermas (auch als Goldener Doktortitelträger der Philosophie der FAZ) und, natürlich, Günter Grass.

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Alle drei SPD-Autoren haben geradezu austauschbare Echos ausgesendet, auf die Themen der Zeit, egal ob Vietnam, Studentenbewegung, Marxismus, 68er Generations-Konflikt, StaMoKap, Ökologie, Grenzen des Wachstums, Risikogesellschaft, Europa-Politik.

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Man kann also den „Butt“ oder „Die Rättin“ oder andere Feuilleton-Zeitthemen -Kompilationen von Grass, Beck oder Habermas, wie beim Scrabble, zu unsinnigem Augenstaub verwirbeln und es bleibt, was es immer war:

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Ungültiges Simulieren, ohne jegliche wissenschaftliche Methode oder Geltungsanspruch, ohne Empirie, ohne systematische Explorationen, stets nur auf ein sozialdemokratisches „So-Sein-Sollen“ eingesäuselt.

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Es klingt schon absurd, wenn jetzt engste Mitarbeiter oder Protegées von Ulrich Beck attestieren: Methode? Begriffsverlässlichkeit? Theoriearbeit? Feldarbeit? Empirische Systematik? – nein, das war nicht seine Leistung. Deshalb sei er ja auch vielseitig mehr beim Laienpublikum gut angekommen als unter Soziologen.

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Was sind das nur für peinliche Sprüche: „berühmt“, „gut angekommen“. Entscheidend sollte bei einem Wissenschaftler sein,

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welche wissenschaftlichen Fragen hat er generiert?

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Welche hat er beantwortet?

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Welche neuen Fragen oder Hypothesen sind dadurch entstanden?

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Hat er gut ausgebildet und leistungsstarke Schüler?

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Im Falle von Ulrich Beck war es einfach so, dass er in den SPD-orientierten Zeitungen und Zeitschriften permanent gedruckt wurde – auch in Übersetzungen, jedenfalls noch mehr als Oskar Negt und Alexander Kluge. Die SPD versuchte damit ihre Sprachregelungen und einen sozialdemokratischen Themenkanon zu etablieren:

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Er veröffentlichte kontinuierlich Essays in den großen europäischen Zeitungen: Der Spiegel, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, La Repubblica, El Pais, le Monde, The Guardian usw.

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Dietmar Moews, kurz nach Tschernobyl 1986, radioaktive Kunstaktion am Ernst-August-Denkmal vor dem Hauptbahnhof.

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Dietmar Moews meint: Als täglicher Bezieher der Süddeutschen Zeitung seit 1986 – etwa die Zeit in der Ulrich Beck von den Münchnern entdeckt wurde, nämlich als ich in München lebte (1986 bis 1995), sind mir die Beckmessereien von Beck, Habermas und Grass stets als schaurige Dummheiten erschienen.

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Für mich als Feldarbeiter im Fache der empirischen Soziologie, mit „harten“ soziologischen Verfahrensschritten und auf Gültigkeit zielender Vorgehensweise der systematischen Durchführung, war bei den Publikationen von Ulrich Beck nicht das Geringste zu lernen oder zu vergleichen oder als Anregung aufzunehmen: NICHTS war brauchbar. Beck schwadronierte und war nett.

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Die Nachrufer, die Beck heute als Soziologen preisen, wissen nicht was Soziologie ist. Und eines ist unerbittlich anzurufen (wie es Karl Popper verlangte): Wichtigste Qualität eines Wissenschaftlers ist die Wahrheit:

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Im Falle des zeitlichen Zusammenhanges von Tschernobyl und dem Buch Risikogesellschaft, von Ulrich Beck, bildet Beck das schlaumeierische Nachzucken. Aber was ist nun damit anzufangen? Was ist mit Fukushima? Was ist aus Kassandra geworden, Christa Wolf?

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Wer nun wirklich von der Schrift: „Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne“, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, wichtige Orientierungsanregungen beziehen konnte, wird das selbst einordnen können: Weiterhin alles Gute.

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Es soll der Höhepunkt des publizistischen Werkes gewesen sein, auf seinem Weg: „Die Wandlungen der Grundlagen der modernen Gesellschaft“ zu erkennen.

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Mir sind solche Forschungen und Publikationen, wo auch nur eine einzige soziale Neuigkeit von Beck soziologisch aufgeschlossen worden sei, nicht bekannt. Wobei er ohnehin dahin neigt, eher politologisch zu extrapolieren und insbesondere materialistische, technische Veränderungen der äußerlichen Modernisierung zu beobachten und zu interpretieren, als soziale Beziehungen und deren etwaigen modernen Verhaltens-Wandel zu ergründen.

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Hart gesagt, bei Ulrich Beck wird kein sozialer Befund entdeckt oder systematisch gefunden und durchgeprüft. Becks Arbeit weist keine soziale Wandlung infolge von Modernisierung erkennbar aus. Und wären es nur Fragen der sozialen Modernisierung, – wie bedienen und benutzen Sozialpartner Maschinen, Technik, Apparate, aufeinander bezogen, modern gewandelt, also anders als früher? Wo sind die sozialen Erkenntnisse?

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Es ist darauf zu bestehen, dass sich die Soziologie einzig und ausdrücklich mit ihren eigenen sozialen Arbeitsfeldern zu beschäftigen hat: Mit dem Sozialen! Das ist Mensch zu Mensch, Mensch mit Mensch prozessural interdependierend, interaktiv, besonders, wie das Soziale aus dem Sozialen selbst entsteht. Auch wenn dabei modern gewandelte Maschinen im Erlebniszentrum von Individuen stünden, ist damit noch wenig über eine Wandlung „im Sozialen“ gesagt. Was bei den Individuen zur Anthropologie gehört, wäre erst unter Beforschung der sozialen Dimensionen Soziologie, nämlich: Anthropologie unter sozialen Prozessen, hier – in Zeitschnitten – auf etwaige Besonderheiten im Wandel modernisierender Technik bezogen.

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Hat jemals jemand bei Ulrich Beck, Habermas oder Grass eine Unterscheidung zwischen Zeitschnitt und prozessuraler Sozialaktivitäten gehört oder gelesen? Wohl kaum.

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Sorry Mister! Meiner Selbstverpflichtung folgend muss ich meine Kurznachrufe – insbesondere wenn es um die in Deutschland verhunzte Soziologie geht – so schreiben, dass Alphons Silbermann (1909-2000) Genugtuung dadurch erfährt, als lebe er noch unter uns. Der ja selbst nicht mehr schreiben kann – aber immerhin ich in seinem Sinne es tue.

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Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th  day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

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Wer in der Pferdekutsche reist, muss nicht zum Mitreisenden andere Sozialverhaltensweisen an den Tag legen, als ein Flugzeugpassagier oder ein Schiffspassagier. Welche Wandlungen hat er beobachtet? NICHTS da bei Ulrich Beck.

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Doch auch hierzu findet man gründliche Arbeit bei Friedrich Georg Jünger „Die Perfektion der Technik“ – nur, was verstand denn Ulrich Beck von Technik oder von Jünger oder von Alphons Silbermann?

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LITERATURZORN und VERIRRTE LITERATURORGANISATION

Februar 12, 2014

Günter Grass und die Salonpersonnage der Gruppe 47

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Dietmar Moews, am 12. Februar 2014

c. Dietmar Moews 2014

Zum Erstaunen des geschundenen Kritikers zur Lage des täglichen Themenschwalls in den deutschsprachigen Massenmedien erschien am Dienstag, 11. Februar 2014 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Bereich „Briefe an die Herausgeber“, auf Seite 36, folgende Leserzuschrift,

mit dem Namen „Dr. JOCHEN BIERBACH, HOFEN“ unterzeichnet und von der Redaktionsleitung mit „Dann packt mich der Zorn“ überschrieben. Dr. Bierbachs Zorn gilt den verirrten Salonliteraten der SPD um Günter Grass und der Gruppe 47 – „Opferliteratur“ „in unsere Köpfe und Bücherregale hineingedrückter Schmäh“. Wer fragt nach Walter Bauer? Wer fragt nach Jakob Wassermann? Wer fragt nach Jochen Klepper? Wer fragt nach Otto Nebel?

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Dann packt mich der Zorn

Am 29. Januar 2014 habe ich im Feuilleton der F.A.Z. Den Beitrag „Kränkungen in einem Kaff“ von Hannes Hintermeier gelesen, einen informativen, guten Artikel, in dem es um den Briefwechsel zwischen Max Frisch und Alfred Andersch ging, die so ihre Differenzen hatten. Vor fünfzig Jahren hätte mich das brennend interessiert, aber jetzt, mit bald 77, interessiert mich die deutsche Nachkriegsliteratur, um es drastisch zu sagen, einen Dreck. Ich weiß, dass der brave Max Frisch gar nicht dazugehörte und Andersch bald schon in Vergessenheit geriet; ich bin auch kein Germanist und kein Lehrer, auch sonst kein Literaturprofi, ich habe nur viel gelesen, und wenn ich an die deutsche Nachkriegsliteratur denke, packt mich der Zorn.

Wer hat uns, die wir einmal naive, gutwillige, aufnahmebereite junge Leser waren, das angetan, wer diesen Schmäh in unsere Köpfe und Bücherregale hineingedrückt. „Opferliteratur“ hat Marcel Reich-Ranicki das einmal treffend genannt. Die Opfer waren allerdings die deutschen, von Tätern war nicht die rede. Zwei deutsche Nachkriegsdichter bekamen dann den Nobelpreis, und auf Jahrzehnte hinaus gaben sie vor, was in diesem Lande anständig ist und was nicht. Sie waren die eigentlichen Erfinder der Political Correctness in diesem Lande. Zu unserem Glück hat dann Herta Müller neue literarische Landmarken gesetzt. Ihr Nobelpreis ist aus meiner Sicht eine Wiedergutmachung. Dr.JOCHEN BIERBACH, HOFEN“


Lichtgeschwindigkeit 4099 LICHTGESCHWINDIGKEIT UMGEZOGEN!

Januar 17, 2014

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Lichtgeschwindigkeit 4099 LICHTGESCHWINDIGKEIT UMGEZOGEN! am Freitag 17. Januar 2014, universal-poetisch-politischer Exposition zur Lage aus Köln

Thema: Lichtgeschwindigkeit ist umgezogen! Jetzt im Blog dietmarmoews‘ blog bei WordPress.

Dietmar Moews meint: Google entrechtet die Kanalautoren durch Google + bei Youtube. Youtube-Partner werden mit unüberschaubaren Folgeverwertungen durch Google dazu gezwungen, permanent als Beobachter und Moderatoren des eigenen Kanals rund um die Uhr kostenlos mitzuarbeiten. Andernfalls kommt es zu inkriminierenden Kommentaren, für die der Kanalbetreiber verantwortlich gemacht wird (BEISPIEL: “Judenfeindliche Einträge im Youtube-Blog von dietmarmoews…” siehe Google).

Man sieht, wie Google selbst und gegen den guten Leumund und das Interesse des Autors Dr. Dietmar Moews‘, keine idiotischen Flame-Diskussionen aufgezwungen zu bekommen, solche üble Nachrede inszeniert, wie hier (BEISPIEL: Google schaltet über Youtube falsche strafrechtliche Judenhetze antäuschende Online-Texte wie hier “Judenfeindliche Einträge im Youtube-Blog von dietmarmoews…” “Aussagen von Dietmar Moews über das Judentum bei Google-Drive … Die folgende Unterhaltung fand auf Dietmar Moews Youtube-Pinnwand statt: FuckZionisten diese dreckigen J…..!!!! Yiigiit67 vor 4 Wochen. Strafrechtliches siehe Google).

Weder hat es jemals solche oder ähnliche Aussagen von Dr. Dietmar Moews gegeben. Noch würde oder könnte Dr. Dietmar Moews seine konkrete Kritik an der Kriegspolitik der derzeitigen Netanjahu-Regierung Israels‘ als Judentum oder Juden, nicht als „die Juden“ oder Semitismus/Antisemitismus bezeichnen.

Zunächst hatte Youtube den Kanalpartner Dr. Dietmar Moews versucht zu zwingen, facebook-artige Rechte an Google und google+ zusätzlich einzuräumen. Nachdem Dr. Dietmar Moews‘ dagegen sich wehrte und sich weigert, solche Zusatz-Verwertungsrechte und eigene Betreuungspflichen für seine Videos auf dietmarmoews Lichtgeschwindigkeit bei Youtube/Google zu akzeptieren, sperrte Google dem Kanalbetreiber dietmarmoews, den Zugang zu seinem eigenen Kanal und den Zugang seine eigenen Videos und die Fremd-Kommentare zu moderieren, zu beantworten oder auch zu löschen oder zu sperren. Dadurch können nunmehr Kommentatoren mit üblen Texten und Kommentaren in den Videokanal von außen eingreifen, ohne dass Dr. Dietmar Moews selbst da noch Zugang hätte, zu moderieren oder löschen zu können.

Exakt so kommt es zu dem angeblich bei Google-Drive zu findenden Judenschimpf, für den Dr. Dietmar Moews weder generell noch konkret aufkommt oder aufkommen kann oder aufkommen will. Damit greift Google zu strafrechtlich relevanten Aktivitäten in Richtung Volksverhetzung und Beleidigung, üble Nachrede und Falschbeleumundung, allerdings unautorisiert hierfür, den Namen Dietmar Moews anzugeben und zu missbrauchen.

Es gilt deshalb stets wieder der Hinweis auf die Video-Serie dietmarmoews „Lichtgeschwindigkeit“ mit der Vorlesung des Gesamttextes „Israel schafft sich ab“ von Gershom Gorenberg auf dietmarmoews Lichtgeschwindigkeit bei Youtube wie auch die Rede im Saarland-Landtag von Alphons Silbermann zu „Erinnern und Vergessen – Steinernes Gedenken an Auschwitz“ oder „Broder Grass Tragik des Judentums – soziologisch“.

Produktion, Performance, Autor, Direktor: Dr. Dietmar Moews 2014; Aufnahmetechnik und Admin: Lichtgeschwindigkeit-Crew Köln