DIE LINKE Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch im Bundestagswahlkampf

September 5, 2017
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Vom Mittwoch, 6. September 2017

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Die alte DDR ist kein Thema mehr im aktuellen Bundestagswahlkampf 2017 – bis auf die restlichen Ressentiments, mit abnehmender statistischer Bedeutung für Stimmenmehrheiten.

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Die SED, die PDS, aktuell die LINKE, mit WASG, als gesamtdeutsche Partei – in ihrem Stammbaum – mit Gregor Gisy, Dietmar Bartsch, Sahra Wagenknecht, führt zwei PROGRAMME vor, die nicht zueinander passen:

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EINS Die realpolitischen Sektionen in Koalitionsregierungen mit den Blockparteien und dem Thüringer Ministerpräsidenten, BODO RAMELOW (der allerdings ein herkömmlicher westdeutscher Gewerkschafts-Profi ist), sind staatsorientierter Pragmatismus und

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ZWEI diverse sozialdemokratische FORDERUNGEN, links von den etablierten BLOCKPARTEIEN, die – unglaublich – auch immer wieder auf die Wertperspektive der Blicke von Unten, der Armen, Benachteiligten und Schwachen bestehen. Gleichzeitig wird auf KARL MARX hingewiesen, dessen Zeit noch komme, von dem man Wesentliches gelernt haben will und der nach wie vor zu den Hausgeistern der LINKEN zählt. Diese MARX-LENIN-SOZIALISMUS-Geschichtssicht – deren INTERNATIONALISMUS, wie viele andere Dummheiten, nicht zuletzt anthropologische Irrtümer sind (der Mensch ist nicht so). Marx und der bürokratische Monopolkapitalismus der ehemaligen DDR, waren vorwiegend Mist und bargen keinesweg den im Wahlkampf von Sahrah Wagendknecht täglich geforderten Humanismus,

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Die beiden Spitzenkandidaten der LINKEN sind hochqualifizierte Politiker.

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Der Ältere, Dr. Dietmar Bartsch, geb. 1958 in Stralsund, war verheiratet und hat zwei Kinder, wurde im Jahre 1990 in Moskau promovierter Volkswirt. War Mitglied von SED und PDS. Bartsch war Wehrpflichtiger der Nationalen Volksarmee der DDR als Fallschirmjäger, später 2004 bis 2005 Chef der Tageszeitug „neues deutschland“. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages und seit dem 13. Oktober 2015 zusammen mit Sahra Wagenknecht Vorsitzender der Linksfraktion und damit Oppositionsführer des 18. Bundestags. Bartsch war zuvor Bundesschatzmeister der PDS, Bundesgeschäftsführer der Linkspartei sowie Zweiter Stellvertretender Fraktionschef. Er wird zum moderaten, reformorientierten Parteiflügel gezählt.

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Die Jüngere, Sahra Wagenknecht, geboren 1969 in Jena, ist promovierte Volkswirtin, ist zum zweiten Mal verheiratet, ohne Kinder. War Mitglied der PDS und trat für den Zusammenschluss mit der westdeutschen WASG (SPD-Sezession von Oskar La Fontaine) ein. Wagenknecht galt als „Kommunistin“ und ist seit 2015 gemeinsam mit Dietmar Bartsch Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag für die LINKE:

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Dietmar Moews meint: Die LINKE hat zweifellos professionelle Spitzenkräfte, die sich nachprüfbar für die Politik des Möglichen einsetzen und nicht utopistisch zu verdächtigen sind.

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Allerdings liegen durchgängig empirische Beweise dafür vor, sei es in der Kommunalpolitik, sei es in Regierungskoalitionen in Brandenburg, in Berlin oder in Thüringen, dass die LINKE stets Verstaatlichung, Staatsquotenerhöhung und „Deficit-Spending“ (Staatsausgaben durch Verschuldung) vertritt, keinerlei marktwirtschaftliche Unternehmens-Politik fördert. Fast durchgängig befürworten die heutigen Linken die Ambitionen der ehemaligen UDSSR-Kraftlinien in der Interessen- und Weltpolitik – Anti-Amerikanismus ist Kern der LINKEN. Soweit also die eine PROGRAMM-LINIE der LINKEN.

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Dazu kommen jetzt zwei kritisch-vernichtende Tatsachen:

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EINS: Problemkreis INTERESSEN. Wer die OPPOSITION der LINKEN unter den beiden heutigen Spitzenkandidaten Wagenknecht und Bartsch gegen die MERKEL-ZWEi-Regierung sucht, wird sie nicht finden, wo es um INTERESSEN geht.

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Auch die LINKE – ganz wie die BLOCKPARTEIEN – hat im aktuellen Wahlkampf für den neuen Bundestag 2017 kein Argument vorgetragen, wie im Spannungsfeld von der üblichen Unterwerfung der deutschen Politik unter Konzern-Interessen, besonders USA-wirtschaftliche und USA-militärische INTERESSEN, die bisherige StaMoKap-Regierungsführung angegangen und gehandhabt werden solle, wenn die LINKE mitzubestimmen hätte.

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INTERESSEN der mehr oder weniger Großwirtschaft, mehr oder weniger multinationaler Fremdbestimmungen und unsteuerbarer internationaler FINANZWIRTSCHAFT-Hintergründe, werden so gut wie nicht von der LINKEN angesprochen:

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Wie will die LINKE den quoten- und profitorientierten INTERESSEN praktische Politik entgegensetzen? Haben sie schon mal was von Gestapo gehört? Haben sie schon mal was von MfS und Stasi gehört? Aber was ist mit dem Überwachungstotalismus der CIA/NSA und dem totalen Datenwahn?

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ZWEI Wie sollen mit den Konzepten der LINKEN – in der TRUMP-Neuzeit – die EU und eine EU-Verteidigung aufgebaut werden? Was wird mit der EU/NATO-Verwicklung?

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Ich habe bei Bartsch und Wagenknecht nichts von NATO-TRUMPISMUS noch von IT-REVOLUTION gehört. Und da sind die Stealth Bomber, die CYBER WAR-Anwendungen und das HACKING zur Gegenaufklärung und Desorientierung. Was macht LINKE-Rüstung?

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Wir sehen die Rüstungsanstrengungen und die Kriegsgewalt von RUSSLAND und den USA. Und die LINKE möchte statt MÜNDEL von TRUMP, MÜNDEL von PUTIN werden, dabei aber eine Europäische Union entfalten und gleichzeitig Prosperität und Freiheit der Deutschen halten.

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Das ist wirr und kann weder als Oppositions-Argumente noch als Koalitionstauglichkeit verhandelt werden – schade.

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In den aktuellen TV-Duellen, den Wahlkampfvorstellungen zu fünft, mit AfD, FDP, CSU, GRÜNEN, LINKE, oder zu dritt, mit CSU, GRÜNEN, LINKE wurden durchaus konkrete Ansagen der LINKEN sachlich und eloquent vorgetragen. Doch überall wo es „um weiche Bereiche“ geht, sagen LINKE, „Gerechtigkeit, Humanismus, Staatseingriffe“. Auf dem Feld des GUTEN gegen das BÖSE sind die LINKEN, wie die Kirchen, verbal unübertreffbar, aber unentgeltlich.

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Nur wo es im Hintergrund um Durchsetzung der Profite und der kulturindustriellen Quoten der internationalen Finanzspieler geht, sind die LINKEN stumm wie alle anderen. Die LINKE klagt über BANKEN (die staatlich StaMoKAP-organisiert ihr WILD-WEST-SPIEL treiben dürfen). Doch wo BANKEN nur STRUKTUREN von TÄTERN sind, dringt auch die LINKE nicht an den Funktionskern dieser INTERESSEN heran:

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Das wäre aber der RECHTSSTAAT – kurz; Gesetze national einhalten. Darin ist sogar die AfD näher an der INTERESSEN-Problematik als die LINKE.

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Und immer leuchten die anthropologischen Ressentiments der LINKEN gegen jegliches Unternehmertum, gegen Genie und gegen individuelle Initiative auf, während stets STAATLICHE ORGANISATION und ALLOKATION einer sozialen Symmetrieisierung gerufen werden.

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FRAUKE PETRY hält ihre AfD-Kampfschrift „MEIN KRAMPF“ vorerst zurück – WARUM?

September 24, 2016
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Vom Sonntag, 25. September 2016

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MEIN KRAMPF“ ist der anspielende Titel der Kampfschrift von der AfD-Führerin Frauke Petry. Sie spielt auch mit weiteren Führer-Begriffen, wie völkisch, deutsch und Angst.

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Die derzeitige AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry hat ihre aus der KAMPFZEIT rührende Kampfschrift „MEIN KRAMPF“ vorerst auf Eis gelegt, aus mehreren Gründen, die im Folgenden dargestellt werden. Es sind hauptsächlich zwei Hauptaspekte:

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EINS: Frauke Petry will sich als AfD-Führerin in der AfD durchsetzen.

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ZWEI: Die AfD muss noch abwarten, wie weit sie zur politischen Mitte hin AfD-Mehrheiten anwerben kann und dafür zum NPD-Stimmungsflügel sich als Alternative zum extremen rechtsexklusiven Millieu abgrenzt (abgrenzen müsste – denn AfD-Klientel sind wertkonservative CDU-Freunde, nicht Alt-Nazi).

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EINS: Frauke Petry hat miterlebt, wie sich in der ZWEITEN BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, also heute, die etablierten Parteien allesamt in der vermeintlichen MITTE anzusiedeln versuchen, weil da die Regierungsmehrheit zu holen scheint. Durch diese „Vermittung“ entstanden die BLOCKPARTEIEN. Demokratiepraktisch ist das wie vordem in der DDR: sie alle bilden den Mehrheitsblock – keiner im Parlament macht alternative Kritik und Opposition (selbst die LINKE von Bodo Ramelow in Erfurt ist in der USA-Spur).

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Gleichzeitig wurde damit das Prinzip „Parlamentarische Demokratie“ mit die Regierung kontrollierende Opposition weitgehend verringert bzw. praktisch abgeschafft.

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Blockregierung und Große Koalition machten eine ALTERNATIVE marktgängig – . Viele Jahrzehnte machten viele rechte „Alternative“-Versuche amateuristische Organisationsfehler und schwammen überwiegend an rechten Politikrändern, gründeten sich, finanzierten sich, verschwanden wieder.

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Die jetzt aufgekommene Partei „ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND“ – kurz AfD – wurde im Kern von erfahreren CDU-Leuten gegründet und professioneller aufgezogen. Wie die CIA an dieser rechten Parteiengründung beteiligt sind, ist mir zur Zeit unbekannt – kann sein, dass man auf Lucke gesetzt hatte und das AfD-Projekt, hin zu Frauke Petry – aus dem Ruder gelaufen ist.

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Die AfD-Gründer waren keine rassistischen Neo-Nazis, sondern hauptsächlich erfahrene Politik-Professionals aus der CDU, denen die MITTE-CDU weder christlich genug, noch programm-redlich genug, noch intelligent genug arbeitete (Merkel I- und II-Regierungen haben inzwischen bessere Zustimmungswerte bei den eigenen Blockkonkurrenten als bei der CDU und der CSU selbst).

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Die AfD entstand also auf zwei Schienen,

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einerseits als Partei-Agentur professionell mit Prof. Dr. Bernd Lucke, Dr. mult. Alexander Gauland und Dr. Konrad Adam,

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andererseits auf den Straßen Mitteldeutschlands (in Duisburg am Niederrhein), der ehemaligen Ostzone, als FUNDAMENTALOPPOSITION mit Nazi-Attitüden. PEGIDA usw.

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Frauke Petry und ihre persönliche Ingroup-Clique sah eine Lücke in den Führungsansagen der Gründungs-AfD-Bewegung von LUCKE, GAULAND, ADAM. Petry fand mit öffentlicher und parteiinterner Agitation Ansätze, das AfD-Gründungstrio zu spalten:

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ADAM trat zurück, Lucke wurde abgewählt, versuchte erfolglos eine Sezession, trat daraufhin aus und gründete die Partei ALFA, die jetzt im Abseits dümpelt.

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Frauke Petry wurde AfD-Chefin, die mit riesigem persönlichen Einsatz aus der AfD-internen Ost-West-Schere ein persönliches Machtmittel schaffen konnte, wodurch die AfD eine Bundespartei wurde, die inzwischen sogar West-Landtage erobern konnte.

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So viel zu dem ersten Aspekt der persönlichen FÜHRER-Rolle der Frauke Petry, die keineswegs programmatisch auf ein Leben nach ihrer persönlichen Politiker-Führer-Karriere vorbereitet – auch Adolf Hitler in der früheren Hitlerei zwischen 1922 und 1945, dachte als damaliger Führer ebenfalls nicht auf die Zukunft nach seiner Zeit. In Hitlers Krampf hieß es exakt: Wenn die Deutschen nicht siegen – haben sie ihren Untergang und Hitler seinen persönlichen Untergang, verdient.

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ZWEI: Der auf die aktuelle Wähler-Demokratie, Blockparteiendemokratie und Parlaments-Föderalismus-Demokratie gerichtete zweite Teil des Kampfbuches „MEIN KRAMPF“, als nächste Hürde zur Macht von Frauke Petry, sieht – ähnlich wie es HITLERS 1929er NSDAP einschätzte –  durch Wählerstimmenanteile die Notwendigkeit, Wahlberechtigte, Neuwähler und Nichtwähler für die AfD zu mobilisieren. Petry muss Wahlen gewinnen und im Prinzip Stimmen aus allen Richtungen gewinnen, von rechts und links. Doch es geht um die 51 Prozent in der indolenten „Stimmungs-Mitte“.

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Erst im nächsten Schritt, nachdem die heute herrschenden Blockparteien durch ihre USA-Statthalterei und die Intransparenz politischer Entscheidungsweisen, über Bande gespielt, EU, EU-Kommission, EU-Rat, EuGH, EU-Parlament unweigerlich immer mehr Wähler einbüßen und wegschrumpfen, kann die AfD als ALTERNATIVE über Parlamentsmehrheiten die Macht in Deutschland ergreifen. (Wir sehen es heute bei Erdogan in der TÜRKEI 2016, wer die Hitlerei als überholt ansieht und wen Frauke Petry mehr an Marine Le Pen erinnern mag, wie tiefgreifend im Staat aufgeräumt werden muss, damit eine PRÄSIDIAL-STAATSFÜHRUNG auch mit Frauke Petry und der DRITTEN BUNDESREPUBLIK möglich werden kann, muss darauf vorbereiten. Noch sind Bundeswehr-Generäle für einen AfD-Putsch nicht zu erkennen)

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Man kann jetzt schon mal den Ex-DDR-Wählern Mut für eine Verfassungs-Debatte einreden und eine neue deutsche Verfassung versprechen. (Erdogan macht zeitgemäße Gleichschaltung vor, ähnlich Putin in Petersburg und Moskau, durchaus gegenüber HITLER verfeinert. Ach ja – die USA haben ebenfalls eine weniger demokratische Präsidialdemokratie als es der deutsche Parteien-Föderalismus ist. Komisch, dass die USA das eigene System nicht den deutschen Kriegsverlieren aufgenötigt haben).

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KURZ, unter ZWEI steht die FRAGE auf der AfD-Agenda von Petry‘s „MEIN KRAMPF“, die lautet:

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WOHER will die AfD die Wähler holen?

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Und MEIN KRAMPF sagt es ganz eindeutig:

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Am rechten Rand sind keine Mehrheiten zu holen. Am rechten Rand, PEGIDA, NEO-NAZIS, Altnazis, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Fundamentalismus, Nationalismus, Orthodoxie, Angst und Dergleichen, sind eventuell weitere fünf PROZENT der BLOCKPARTEIEN abzuwerben – und zwar nicht nur bei CSU und CDU, auch bei FDP, GRÜNEN, LINKEN und natürlich bei der US-Statthalterei der heutigen Sozialdemokratie -, aber nicht durch Neonazifizierung und Volksverhetzung. Mehr als in Magedburg ist da nicht zu machen – niemals 51 Prozent.

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Will die AfD regieren und zur Kanzler/Führerpartei gewählt werden, muss einerseits die Blockparteien-Misere und die LÜGENPRESSE so weitermachen wie bisher und – die AfD muss die Wähler zur politischen Mitte hin ansprechen.

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Die AfD darf also nicht verschärft die politische RECHTE mit Hitleranspielungen locken. Sondern die AfD muss rechts von der AfD die NPD leben lassen. Stattdessen NPD-Wähler extremer anzusprechen muss die AfD alle anderen reaktionären Wähler und Mitglieder der BLOCKPARTEIEN für eine „echte deutschnationale Mitte in Europa“ überzeugen.

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Nur mit einer Parlamentsmehrheit auf Bundesebene ließe sich die Verfassung ändern, eine Präsidial-Zentralmacht installieren, der Föderalismus als Zersetzungsmethode denunzieren, damit „MEIN KRAMPF“ von FRAUKE PETRY in den zukünftigen Führerstaat der DRITTEN REPUBLIK übergeführt werden kann.

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Bildschirmfoto vom 2015-11-25 13:56:35

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Dietmar Moews meint: Es ist offensichtlich, warum Frauke Petrys Buch „Mein Krampf“ noch zurückgehalten wird:

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Die AfD-Führung und Frauke Petry sind noch nicht schlüssig, mit welchen Haken nach den harten Rechten auf den Straßen gefischt werden muss und darf, um eine eigene AfD-Bewegung am Leben zu halten, die in der Gesamtwählerschaft Sympathie fände.

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Und die AfD-Führung ist sich noch nicht schlüssig, wie ungeschminkt die „wertkonservativen CDU/CSU-Mitte-Wähler und -Mitglieder aller Blockparteien als Fundamental-Wert-Konservativismus bereits rübergezogen werden können.

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Hier muss noch das Movens und das Momentum abgewartet werden. Die MERKEL-II-USA-Statthalter werden ihre US-Statthalterei beibehalten, die deutschen Wähler weiter vorführen, damit das deutsche Volk, das völkische Volk und die Anständigen die heutige Block-Mitte der Lumpen besser unterscheiden können werden..

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Damit –  dass die Statthalterei jetzt weltweite Kriegsbeteiligungen statt Landesverteidigung ausgerufen hat (ATLANTIK-BRÜCKE / GAUCK-Rede), damit, dass es keine Weltfriedensordnung geben kann, sondern eine USA-Weltordnung unterstützt wird, dass CETA und TTIP, dass die gesamte DATEN-Abzockerei den freien Menschen aufgezwungen werden, das AKW-Syndikat auch noch Entschädigungen bekommen statt ihren Dreck zu bezahlen usw. usf. wird nur noch wenige Landtagswahlen dauern, bis die USA selbst in Deutschland drohend auftreten werden (Alles Sigmar Gabriel Blockideen):

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Hohe Geldforderungen (von Trump an Deutschland), Aufstockung der deutschen Bundeswehr innerhalb der NATO-Verfügbarkeit wird erzwungen, FED-Bank und IWF für Euroverschuldung durchgesetzt, und dass Flüchtlingsmillionen innerhalb der E U zu wirklichen Schwierigkeiten gemacht werden usw. ist ein von der AfD-Kundschaft gern geglaubtes Gerücht – welcher Deutscher ist jetzt wirklich von unserer Nothilfe gegen die Flüchtlinge in Nachteile gesetzt? – in Freital? in Bautzen? – in Görlitz geht man über die Neißebrücke zum Einkaufen in Polen!

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MEIN KRAMPF wird noch etwas auf sich warten lassen – meint Dr. Dietmar Moews in Köln zur heutigen Lage.

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Bildschirmfoto vom 2015-10-22 21:55:00

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FRAUKE PETRY scheitert schwer im DLF-Interview von Christoph Heinemann

April 30, 2016
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Vom Samstag, 30. April 2016

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DIE WeLT vom Freitag, 29. April 2016, Seite 4 POLITIK, von MATTHIAS KAMANN:

„Beschränkung auf Wut-Themen. Auf ihrem Bundesparteitag dürfte die AfD weiter nach rechts rutschen – vor allem, weil die Bereiche ohne Erregungspotenzial gar nicht erörtert werde. Petry ernennt zwei persönliche Pressesprecher.“

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Die AfD (Alternative für Deutschland), neue föderal aufgestellte Partei auch auf der deutschen Bundesebene, die sich anschickt dem BLOCK der deutschen StaMoKap-Parteien, CDU, CSU, SPD, FDP, GRÜNE usw. hauptsächlich im deutschen Bundestag und in den Landesparlamenten, eine wirkliche Opposition bieten zu können.

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Jetzt haben also wochenlange AfD-Parteiprogramm-Aufregungen den Bundesparteitag der AfD in Stuttgart entsprechend propagandistisch herausgehoben. Dabei haben sich die Massenmedien und besonders die Fernsehmoderatorinnen, nebst Plasberg, nicht mit Ruhm, sondern erheblich mit Marmelade bekleckert.

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Denn unter dem Signet, diese angeblich „Rechten“, Rechtspopulisten der AfD auf den angeblich seichten Boden der Seichtheit herunterzuholen, wurden die AfDler prominent gemacht und vorwiegend ins von der AfD gewünschte Licht gestellt – als alternative Opposition.

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Die AfD-Kandidaten konnten oft vor der Live-Fernsehkamera von ANNE WILL oder MAYBRIT ILLNER süffisant lächelnd dabei sitzen, während die BLOCK-Parteien-Angreifer mit plumpen Vorwürfen ihre Blödheit demonstrieren.

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Honi soit qui mal y pense – ein Schelm, der hierbei nicht auf die Idee käme, das Hochjazzen der AfD sei die Absicht unserer staatlichen Massenmedien.

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Aber  es ist, wie meist im Leben, nicht die Bosheit, es ist die Dummheit, Bräsigkeit und Faulheit.

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Nun sollen die Zuschauer und Zuhörer also glauben, ein thüringer Schullehrer, Bernd Höcke sei ein Nazi, der Politikkonzepte von Adolf Hitler im Schilde führe.

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Aber ist der nicht eher ein Milchbubi?

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Problem scheint also nicht nur zu sein, dass sich heutige Journalisten und Moderatoren politischer Sendungen nicht gründlich und ausreichend auf die laufende Exposition von AfD-Politikern vorbereiten, solchen ehrgeizigen Vollzeitamateuren, wie das AfD-Spitzenpersonal, wirklich kritisch zu Leibe rücken zu können.

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Man kann eben nicht Programmentwürfe vorführen, die man nicht gelesen hat.

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Mit dem bewährten DLF-Journalisten Christoph Heinemann kam es nun zur erhellenden Wirkung, dass ein gut vorbereiteter, geistesgegenwärtiger und langmütiger Frager, auch eine dickfällige AfD-Trompete, wie die Partei-Chefin Frauke Petry, dazu anregen kann, sich selbst mit ausweichenden Plumpheiten vorzuführen:

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http://www.deutschlandfunk.de/afd-vor-programmparteitag-minarette-sind-herrschaftssymbole.694.de.html?dram:article_id=352785

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DLF-Audio sowie Gesprächs-Abschrift

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Man kann nicht zu Fragen der Verfassung und der gelebten Politikgeschichte, der Bundesrepublik und der DDR, kritisch fragen, wenn man lediglich von seinem Vorurteil getrieben ist, überall den HITLER zu enttarnen.

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Es ist als Attraktion für die Wähler nicht zu unterschätzen, wenn diese AfD in ihren Massenmedienauftritten die schrillen Empörungs- und Wutthemen herausstellen, in dem sie einfach ein Trommelfeuer von Ablehnung propagieren – kurz:

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Das banale Weglassen von vorgeblich „politischen Fehlern der Blockparteien“ CDU/ CSU, SPD, GRÜNEN, FDP, LINKE – ist das einfache, leichtkapierbare PROGRAMM der AfD in der momentanen Alltagspraxis bisher.

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Vom EURO zur DM, von der E U zum deutschen Nationalstaat, E U-Austritt, Flüchtlings- und Fremdenfeindlichkeit, „das ganze Programm“, würde Dittsche sagen, das genügend Erregungspotenzial enthält. Damit erreichen die AfD-Exponenten das Publikum und in zunehmendem Maße die rechtspolulistischen Wähler.

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Wie oft wurde der alte CDU-Profi Dr. Alexander Gauland dümmlich angemacht (vergangene Woche in BILD, nach dessen TV-Auftritt bei PLASBERG), weil irgendwo im Land irgendein AfD-Mitglied das Wort LÜGENPRESSE gesagt hatte oder das Wort PEGIDA. Völlig blinde Journalisten, dafür, dass Gauland ein höchstqualifizierter und gestandener Mitbürger und Parlamentarier ist und war, dessen professionelle Laufbahn  man sich lieber mal vorher bei Wikipedia anschauen sollte, bevor man dem die Ehre abzuschneiden versucht. Gauland gehörte viele Jahre in der CDU dem engen Mitarbeiter- und Beraterkreis des Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl an.

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Schließlich kann auch die AfD sich die Wähler nicht selbst machen, sondern muss die Wähler abholen, die mit ihren politischen Wünschen die BLOCKPARTEIEN nicht mehr mögen.

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Bislang haben das lediglich einige CSU-Adepten exakt so verstanden und ausgesprochen, in der Hoffnung, die CSU möge diese vielen „Rechten“ Wähler umwerben und abholen.

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Es liegt auf der Hand, dass viele dieser Wähler tatsächlich demokratische Rechte und Stimme haben, aber strunzdumm sind und nur für die niedere Folklore zu haben sind. – Es fehlt vielen vielen Deutschen an ausreichenden Kenntnissen und Urteilskraft über die umfangreiche politische Agenda. Und das beginnt schon bei der Lokalpolitik; es kollabiert vollkommen vor Föderalismus und internationalen Perspektiven. KRIEG und AGRESSION verstehen sie. Sympathie und Schadenfreude verstehen sie. Angst und Vorurteile sind ihre Stimulanzien.

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Am Freitag, 29. April 2016, wurde mal wieder im Deutschlandfunk, in der Live-moderierten-Sendung „INFORMATIONEN am MORGEN“, im DLF mit Christoph Heinemann, eine Sternstunde intelligenten, kritischen Journalismus geliefert.

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CHRISTOPH HEINEMANN interviewte FRAUKE PETRY zur frühen Stunde, und die inzwischen hartgesottene und rennhuhngestählte AfD-Parteichefin kam doch aus dem solipsistischen Oberwasser heraus, geriet gar so ins Schleudern, dass sie dann stets wiederholte:

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Wissen Sie, Herr Heinemann, wie oft soll ich noch wiederholen …“

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Und dann kam, „die AfD steht vollkommen auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes, aber …“

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Petry sprach nicht von einem Richtungsstreit in der AfD. Dass es AfD-Kandidaten gibt, die die „völkische“ Rhetorik kopieren, mit Machtübernahme drohen und dann allen missliebigen Erscheinungen der heutigen Gesellschaft ein rigides Ende blühe.

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Der AfD-Parteitag am Wochenende in Stuttgart sei dazu da, inhaltlich zu diskutieren. Die Grundsatzfrage sei, wie viel Verantwortung der einzelne Bürger habe und wie viel der Staat.

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Das ist der neue AfD-Liberalismus:

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„Der Bürger wurde manchmal fast zum Schutzobjekt degradiert.“ Stattdessen sollte er in der Lage sein, eigenverantwortlich zu handeln.

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Mit Blick auf den Islam sagte Petry, jeder Mensch dürfe seine Religion privat ausleben. „Muslime können selbstverständlich zu ihrem Gott beten“. Allerdings stelle der Islam „in seinen wesentlichen Strömungen“ einen Herrschaftsanspruch. Minarette seien ein Symbol dessen. „Anders als das goldene Kettchen am Hals mit einem Kreuz sind diese Symbole auch Zeichen dafür, dass der Islam versucht, sich in Europa vermehrt auszubreiten.“

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DLF-O-TON am Freitagmorgen, 29. April 2016 (gekürzt, aber im DLF.de als Text und als Audio bereit):

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Heinemann: Frau Petry, in der Präambel des Leitantrages steht, die AfD wolle die Würde des Menschen bewahren. Welchen Menschen meinen Sie?

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Petry: Wir machen ein Parteiprogramm, ein Grundsatzprogramm für Deutschland, für die Bürger, die in Deutschland leben. Also ist dieser Anspruch für unser Land gedacht. Das ist selbstverständlich.

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Heinemann: Was hat Björn Höckes afrikanischer Ausbreitungstyp mit der Würde des Menschen zu tun?

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Petry: Ich meine, das ist zwar kein Thema, das wir auf diesem Parteitag diskutieren wollen, aber ich kann Ihnen das gerne noch einmal beantworten. Diese Aussage ist einstimmig vom Bundesvorstand damals kritisiert worden und ich glaube, dass wir uns einig sind, dass Kulturen in verschiedenen Ländern auch zu verschiedenen Gesellschaftsmodellen führen. Wir müssen nur sehen, wie wir unsere Ansichten in Deutschland wieder in eine Linie bringen. Wir glauben, dass ein Zusammenleben, ein friedliches Zusammenleben mit Bürgern aus aller Welt möglich ist, aber wir müssen in unserem Land die Regeln und Gesetze dafür setzen und dafür sorgen, dass sie eingehalten werden.

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Heinemann: Ihr Vorstandskollege Jörg Meuthen hat Herrn Höckes Vergleich des Reproduktionsverhaltens von Schwarzen mit Kaninchen und Mäusen als indiskutabel bezeichnet. Herr Höcke gehöre gleichwohl zum Spektrum der AfD. Ist Björn Höckes Rassenlehre in der AfD erwünscht?

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Petry: Das ist sie natürlich nicht und das habe ich mehrfach deutlich gemacht. Ich schlage aber jetzt vor, Herr Heinemann, dass wir über den Programmparteitag reden und nicht.

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Heinemann: Wieso bleibt Herr Höcke dann in der Partei?

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Petry: Wissen Sie, wenn wir beim Deutschlandfunk immer wieder Interviews führen und mir Fragen zum Programm angekündigt werden und wir dann über einzelne Repräsentanten allein reden, dann frage ich mich, ob die Hörerschaft nicht ein Recht darauf hat zu erfahren, was wir auf diesem Parteitag machen.

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Heinemann: Tun wir gerade, denn wir sprechen über die Würde des Menschen.

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Petry: Nein, das tun wir nicht. Wir reden wieder einmal über Einzelpersonen.

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Heinemann: Nein! Wir sprechen über die Menschenwürde.

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Petry: Stellen Sie mir einfach Fragen zum Programm. Ja, und die habe ich Ihnen gerade schon einmal beantwortet, und ich glaube, die Aussage war ausreichend.

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Heinemann: Wieso streichen Sie die Menschenwürde nicht und sagen, wir bieten stattdessen Herrn Höckes Reproduktionslehre als Alternative für Deutschland?

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Petry: Sie scheinen echt mit dieser Person besessen zu sein. Herr Heinemann, lassen Sie uns übers Programm reden. Es ist wertvolle Sendezeit, die kann man auch besser nutzen.

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Heinemann: Genau. Wie definieren Sie die Menschenwürde?

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Petry: Also noch einmal: In Interviews ist es durchaus üblich, eine Frage zweimal zu beantworten. Sie fünfmal zu beantworten, ist für jeden Hörer echt langweilig.

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Heinemann: Wenn Sie sie einmal beantworten würden, wären wir ja froh.

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Petry: Ich habe Ihnen die Frage nach der Würde des Menschen beantwortet. Wissen Sie, wir haben ein Grundgesetz und auf der Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung agiert die AfD und da ist die Würde des Menschen unantastbar, und das wiederhole ich Ihnen auch gern noch fünfmal. Aber dann haben wir nicht darüber geredet, dass wir über den Euro diskutieren wollen, über die Familie, über die Energiepolitik, über Einwanderung und vieles mehr, und das müssten Ihre Hörer eigentlich erfahren.

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Heinemann: Herr Höcke hat jetzt gesagt, er sehe überhaupt keine Notwendigkeit, dass sich die AfD programmlich beschränke, das heißt, auch nach rechts abgrenze. Sie hatten ja gesagt, die AfD müsse sich entscheiden zwischen konservativ-liberal oder nationalkonservativ-sozial. Das war Ihre Formulierung. Droht da neuer Richtungsstreit in der AfD?

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Petry: Der Parteitag in Stuttgart, Herr Heinemann, ist ja dazu da, inhaltlich zu diskutieren, und dauerhaft muss sich jede Partei überlegen, welches Bild von Gesellschaft sie hat. Und in der Tat ist bei uns die Frage, wie viel der Bürger eigene Verantwortung trägt und wo der Staat eingreifen muss, eine Grundsatzfrage, die wir anhand der verschiedenen Programmpunkte immer wieder diskutieren wollen. Der Staat hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehr und mehr dazu geführt, dass der Bürger manchmal fast zum Schutzobjekt degradiert wurde, dass viele Bürger glauben, gerade in der Sozial- und Familienpolitik, dass es der Staat sein muss, der in viele Bereiche hineinregiert und dort für den Bürger sorgt. … Insofern werden Sie erleben, dass wir vor diesem Hintergrund sehr lebendige Diskussionen führen.

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Heinemann: Mit fließendem Übergang ins Rechtsnationalistische und Rechtsextremistische?

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Petry: Das war jetzt keine wirkliche Frage. Ich sage Ihnen gern, dass die Partei immer wieder … dass dafür die freiheitlich-demokratische Grundordnung, also die Toleranz für andere Meinungen immer vorhanden sein muss. Aber das ist, glaube ich, gerade in der AfD weit entwickelt.

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Heinemann: Die AfD behauptet, sie bekenne sich uneingeschränkt zur Glaubensfreiheit. Welchen Glauben meinen Sie?

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Petry: Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz verankert und es sollte jedem Bürger in Deutschland freistehen, die Religion privat auszuüben, die er möchte. Aber wir leben auch in einem Land, das eine weitgehende Trennung von Religion und von Staat sich erarbeitet hat, und ich glaube, dass wir gut daran tun, diesen Zustand weiterhin zu bewahren.

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Heinemann: Sollten Spitzenpolitiker der AfD vorleben, wofür sie politisch sich einsetzen?

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Petry: Vielleicht konkretisieren Sie Ihre Frage einmal.

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Heinemann: Im Entwurf heißt es: „Die generelle Betonung der Individualität untergrabe die Familie als Werte gebende gesellschaftliche Grundeinheit.“ Ist Ihr Lebenswandel ein Beleg für diese Behauptung?

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Petry: Ich weiß zwar nicht, was Fragen zu meinem Privatleben in einem Interview zum Parteiprogramm verloren haben. Schauen Sie, wir setzen uns dafür ein, dass die Familie in Deutschland in ihrer Bedeutung wieder gestärkt wird, dass es mehr Kinder gibt, weil wir seit Jahrzehnten einen massiven Geburtenrückgang erleben, und ich glaube, die Realität in Deutschland ist, dass Familien auch nicht ewig Bestand haben, dass circa die Hälfte von ihnen zerbricht und gegebenenfalls neue Konstellationen entwickeln. Ich denke, es ist ein Zeichen von Realismus, dass die AfD das Ideal fördern will, aber mit der realen Situation ganz entspannt umgehen kann.

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Heinemann: Frau Petry, sind Sie auch persönlich erleichtert darüber, dass man in Deutschland heute so leben darf wie man möchte?

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Petry: Ich verstehe zwar nicht, warum meine persönliche Ansicht das Allentscheidende ist, weil hier nicht meine Politik gemacht wird, sondern die Politik von mindestens 22.000 Mitgliedern und noch viel mehr Unterstützern. Aber ich denke, dass es in einer freiheitlichen Gesellschaft selbstverständlich ist, dass wir uns an gemeinsame Regeln und Gesetze halten, aber trotzdem jeder einen privaten Lebensentwurf haben darf.

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Heinemann: Aber die AfD verurteilt ja gerade die Individualität und die Gefährdung der Familie, macht damit ja auch durchaus moralische Vorgaben. Könnte man so gesehen sagen, was für ein Glück auch für Sie persönlich, dass die AfD in Deutschland nicht regiert?

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Petry: Herr Heinemann, ich glaube, Sie haben den Entwurf an dieser Stelle ein bisschen fehlinterpretiert. Der Staat beziehungsweise die Politiker, die ihn gewählt von den Bürgern führen, die müssen entscheiden, welche Form des Zusammenlebens staatlich subventioniert, also damit auch finanziell unterstützt wird. Das schließt ja trotzdem eine Toleranz gegenüber anderen Lebensentwürfen ein. Aber wir sind durchaus dagegen, dass die Homoehe als gleichberechtigtes Modell neben der traditionellen Familie anerkannt wird, haben aber durchaus kein Problem damit, dass diese Form des Zusammenlebens eine steuerliche Gleichberechtigung erhalten hat. Dazu stehen wir, das können Sie auch in vielen Schriften der AfD nachlesen.

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Heinemann: Frau Petry, Ihr Vorstandskollege Meuthen ist gefragt worden, ob Sie gelegentlich allein handeln würden, und er hat geantwortet, es habe vereinzelt solche Vorkommnisse gegeben. Wie isoliert sind Sie im Parteivorstand?

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Petry: Wissen Sie, diese Diskussion, die können wir gern innerhalb der Partei führen.

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Wissen Sie, eine Partei zu führen, verlangt auch ab und zu – das verlangen gerade die Medienvertreter immer wieder -, uns in der Öffentlichkeit deutlich zu äußern. Und wenn es dann Begebenheiten innerhalb der Partei gibt, die ein klares Wort benötigen – wir haben über unseren thüringischen Vertreter gesprochen, wir haben durchaus heftige Diskussionen mit dem kleinsten Landesverband im Südwesten -, dann braucht es gelegentlich auch mal ein deutliches Wort der Parteivorsitzenden. Das bedeutet Führung und das sollten sich alle Vertreter im Bundesvorstand manches Mal merken. Da wünsche ich mir ab und zu etwas mehr Mut.

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Heinemann: Frauke Petry, die Vorstandssprecherin der AfD. Danke schön für das Gespräch und auf Wiederhören.

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Petry: Ich danke Ihnen, Herr Heinemann.

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Dietmar Moews meint: Danke und Respekt Herr Heinemann!Man muss eben nicht nur die ausgedruckten Stichworten folgen, sondern spziell bei dieser AfD, all Das, was wirklich fehlt, z. B. welches Menschenbild? – dazu die Verfassungsgemäßheit etc. pp.

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Das hat Christopn Heinemann hervorragend – in allergebotenen Kürze und Prägnanz gemacht.

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… Wir müssen nur sehen, wie wir unsere Ansichten in Deutschland wieder in eine Linie bringen.“ – so lautet ein Kernsatz der AfD-FRAUK PETRY:

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Das richtige, bessere Wissen durchsetzen – das ist der rechte EXKLUSIONS-Modus der AfD.

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Das ist es ja, was an der AfD nicht stimmt. Es wird von oberflächlichen RECHT und ORDNUNG programmiert, als habe die AfD das bessere, rechte Wissen – und das ist eben genau nicht eine liberale Ambition der AfD, sondern eine gängelnde rechte.

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Es würde eine erhellende Exposition für ein politisches Seminar ergeben, würde man die Antworten von Frauke Petry mal extrapolieren und analysieren.

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Christoph Heinemann hat das ausgesprochen wach und durchblickend im Nachfragen jeweils erfasst, wie seicht FRAUKE PETRY eigentlich NICHTS sagen wollte, dann aber unzulänglich bzw. mit Geltungsanspruch, ohne Geltung ausweichend antwortete.

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Wenn sie etwa von ISLAM redet, dann von Wahabismus und Schiiten und Sunniten, und sie meint gar nicht ISLAM oder den ISLAM, oder die Religion und Religiösität, sondern – ganz banal – die Ausländer-, Fremden- und Rassenfeindlichkeit der AfD-Anhänger, die Segregation von „das Eigene“ und „das Andere“.

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Wenn Frauke Petry glauben machen will, dass eine individuelle Verfassungswidrigkeit ja nicht „das Ideal“ erfüllen müsse – das sei ja normal -, aber dass wir mit dem kommenden AfD-Programm die Manifestation eines neuen deregulierten Liberalismus bekämen, der so sehr von den Wählern gewünscht würde:

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KEINE VORSCHRIFTEN, EIGENMACHT statt RECHTSWEGESTAAT der heutigen MACHTHABER – so ist dass mit den Ausgrenzungsansagen der AfDler auf Straßen und Plätzen nicht vereinbar.

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„Bürger sollten in der Lage sein, eigenverantwortlich zu handeln“ – äußert sich ja keider in Wirklichkeit als die Mentalität und Praxis von Selbstjustiz der AfD-Wähler und AfD-Sympathisanten, Häuser anzuzünden oder Neger aus einem fahrenden Zug zu werfen oder Neger auf der Ausnüchterungsmatratze anzuketten und abzufackeln?

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Wenn Sie glauben machen will, dass es ganz normal sei, dass eine AfD politische Flügel hat, einerseits mehr konservative Demokraten, andererseits mehr völkische, an Heimatschutz und Drohgebärden Andersdenkenden gegenüber.

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Wenn Sie den Schwulen zwar nicht in ein KZ bringen will – aber er solle nicht als gleichberechtigter Bürger gelten, denn das sei familienfeindlich –  so ist das glatt gelogen. Denn Familienfreundlichkeit ist nicht der Grundimpetus der Neonazis, nicht der PEGIDA-Demonstranten und auch nicht von Frau Petry persönlich; man verwechselt mal einfach Kindersegen mit Familienfreundlichkeit!

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Übrigens genau so war es mit Hitlers NSDAP – die Hitlerei hatte nichts gegen uneheliche Kinder, man wollte die Vorzeige-Ehen nur bei den exponierten Goebbels, Göring usw. während Hitler selbst unverheiratet in Promiskuität lebte und sein finaler Eheschluss lediglich Teil seiner Selbstmordszenerie war.)

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Für Familientradition gibt es andere Für und Wider, die durchaus nicht der modernen Emanzipation entgegenstehen muss. Dagegen geht es derAfD lediglich um Reizwerte durch Konflikt.

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…Zeichen von Realismus, dass die AfD das Ideal fördern will, aber mit der realen Situation ganz entspannt umgehen kann.“so wandt sich Frauke Petry, als sie endlich mal decouvriert wurde. Dabei tragen ihre Floskeln nicht, sondern tarnen eine niedrige völkische Exklusionspolitik.

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Während eine heutige Partei in Deutschland das Prinzip INKLUSION zutiefst verinnerlicht haben sollte. Das haben Rechtspopulisten gerade nicht – es fehlt Ihnen immer.

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Die Globalisierung und die Beschleuingung unserer Kommunikation bringt unausweichlich das Gemischte der Lebenden, die niemand aussortieren kann.

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Diesmal konnte Christoph Heinemann, als ein genialer Interviewer, daran hindern, dass lediglich das Stakkato der Wut-Themen abgespult werden konnte, indem einfach mal näher beim Wort genommen wurde, was die AfD-Chefin stets an Blasen bieten will.

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Lichtgeschwindigkeit 143

Januar 6, 2010

Lichtgeschwindigkeit 143

STAMOKAP

täglicher Kommentar der Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing., Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Dienstag, 5. Januar 2010,

im Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit Neue Sinnlichkeit 42 Blätter für Kunst und Kultur 2002

sowie Tageszeitung Berlin, Neues Deutschland

und Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5. Januar 2010,

ferner DLF, dradio.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

nebst „STAMOKAP

Piratenthema hier: STAMOKAP und G8-MOKAP:

Staatsmonopolkapitalismus: Nationalstaaten machen

Gesetze zur Begünstigung kapitalistischer Monopolbildung

und zur Ausschaltung des wirtschaftlichen Wettbewerbs,

Aussetzung des Kartellrechts und Begünstigung der Syndikatsbildung.

Nationale Politik verschleiert die Entkopplung von Rüstungs-

und Kriegswirtschaft von demokratischer Gesellschaftspolitik

und Frieden.

NEUE SINNLICHKEIT 42, August 2002, Seite 16: „G8-Mokap,

bezogen auf Stamokap (Staatsmonopolkapitalismus), bezeichnete

in den 68er Diskussionen der deutschen ungsozialisten (SPD)

die gesellschaftskritische Diskussion, in der dem Staat vorgeworfen

wurde, Gesetze und Entscheidungen zu fassen, die

monopolkapitalistische Bestrebungen des Großkapitals, zum

Nachteil der sonstigen Wirtschaft und der Gesellschaft, zu

begünstigen. Dieser Kritikansatz hat im Wettbewerb der

großkapitalistischen Globalisierung, eingangs des neuen

Jahrtausends, eine erweiterte Bedeutung gefunden. Dadurch,

dass Nationalpolitik zugunsten vagabundierender, internationaler,

nicht nationalwirtschaftlich gebundener Kapitalkonsortien

betrieben wird, geraten die nationale Volkswirtschaft, die

nationalen Wirtschaftsunternehmen und die nationalen

Wirtschaftsstandorte und Arbeitsplätze in bedrängnis.

G8-Mokap-Politik wird im Jahre 2002, zugunsten der

Globalisierung und der multinationalen Konzerne, von

der Politiker-Generation betrieben, die das Thema

„Stamokap“ 1968 zur Diskussion brachte und seit der

Wahl Willy Brandts zum deutschen Bundeskanzler (1969)

sich davon zurückzieht. Eine Folge davon war seitdem die

Entwicklung der „Alternativbewegung“, der

Friedensbewegung, der Gründung der GRÜNEN, 1978,

Greenpeace, u. a. Heute die Anti-Globalisierungsbewegung „attac“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Keine Kritik und keine

Aufklärung auf Seite Eins. Keine Piraten, keine Piratenpartei.

Als Scherzartikel ein Foto zweier flöhender Schimpansen.

Tageszeitung TAZ ausgezeichnet heute titelt: Bitte scannt uns –

Dann wäre die absurde Debatte über Nacktscannen endlich

vorbei. Dietmarmoews zeigt: Hier ist Lichtgeschwindigkeit

Meinungsführer. Auch Piratenpartei.de schließt sich

Pirat Moews an.

Neues Deutschland vom 5. Januar 2010 titelt: Zu viele

Kinder für zu wenig Geld. Sowie: Käßmann fordert

Abzugsplan für Afghanistan. Dietmarmoews meint:

Auch wenn Bischöfin Margot Käßmann nunmehr als

„Käßmann“ Seite-Eins-fähig ist, werde ich noch abwarten,

ob Käßmann Ehrenpirat werden kann – den Christen

ist nicht zu trauen.

ND Seite Zwei: RÜSTUNGSBERICHT? Die Kontrolleure

müssen warten. Die Bundesregierung lässt sich Zeit und

den Parlamentariern somit keine Chance zum schnellen

Reagieren. Dietmarmoews meint: Genau da zeigt sich

die Unglaubwürdigkeit des Merkel-Stamokap-Kriegsgeschäfts.

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musikwerbung: STILLE NACHT mit Schnittke, Gidon und Elena Kremer


Lichtgeschwindigkeit 143

Januar 6, 2010


Lichtgeschwindigkeit 130

Januar 1, 2010

Lichtgeschwindigkeit 130

PIRATEN KINDERPORNO THEATER „SEX SELLS“

Spiele zum BERLINER MANIFEST Teil 4, von und mit

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland,

am Dienstag, 29. Dezember 2009, im Globus mit Vorgarten,

Berlin-Pankow Niederschönhausen:

Es spielen:

Schneewittschen die Schneeflocke (the mytic creature with wings),

Simon Medienpirat, Dietmar Ur-Pirat, Robbi Telemat. Pirat Frosch

und Pirat Bulle

CREATURE: SEX SELLS – Doch ich bin hier der Käptn –

da kommen noch welche zur Stammtischsitzung zum

Thema Das BERLINER MANIFEST.

Die Piraten stellen sich vor, damit in der Gruppe die

verschiedenen Piratentypen deutlich werden können.

Alles mit Nicknames und Datenschutz unter uns gesagt:

Schneewittschen ist CREATURE und der Käptn der Crew

Sex Sells, CREATURE ist 25 Jahre alt, bekommt das Geld

von zu hause und findet die Piraten deshalb so geil, weil da

viele Männer sind und so wenige Frauen. Sie sagt auch

manchmal: Ich bin Piratesse.

CREATURE: Ja, herzlich willkommen beim Piraten Kinderporno

Theater. Da kannst du gleich mal sehn. Die Medienpiraten

sagen nämlich gerne SEX SELLS.

Pirat BULLE ist auch 25 Jahre alt, studiert Informatik, was

Spezielles, und ist noch neu bei den Piraten. BULLE will

erstmal sehn, ob es ihm gefällt

Pirat FROSCH: Ich bin hier schon ein alter Pirat, seit zwei

Jahren dabei. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und komme

gerne einmal in der Woche zum Stammtisch.

CREATURE: Was machst du denn beruflich?

Pirat FROSCH: Ach so, ja, ich arbeite als Hausmeister.

Ich war schon mal in der SPD. Aber da kann man ja nichts

mitbestimmen. Die SPD hat die Arbeiterklasse im Stich

gelassen. Und die Piraten sind ja eine sozialistische

Arbeiterpartei.

CREATURE: Nein, eine sozialistische Partei sind wir nicht.

Die Piratenpartei Deutschland zählt zu den weltweiten

Piraten. Piraten sind für Bürgerrechte, direkte Demokratie

und liberal.

TELEMAT: Das ist doch sozialistisch. Ich meine so

ursozialistisch solidarisch, eben demokratisch.

DIETMAR und SIMON kommen. Ich bin Pirat DIETMAR,

bin Ur-Pirat und IT-Soziologe und war mal bei den GRÜNEN.

Ich möchte mit den Piraten die Politik für die digitale Revolution

der Gegenwart und der Zukunft erkämpfen. Meinen Erwerb

erreiche ich als Künstlergelehrter in allen Metiers, Malerei,

Musik, Autor, Wissenschaft. Das Manifest ist unser

gemeinsames Grundsatzprogramm. Wir haben unsere

rechtliche Satzung, für die Wähler unser Wahlprogramm

und für uns brauchen wir die Diskussion über unser Manifest.

Und ich bin SIMON, der Hamburger Jung, bin Medienpirat

und auch Ur-Pirat, habe was geerbt und habe zwei große

Hände.

CREATURE: Das Berliner Manifest hier im Spiel, ist der

Sehnsucht, der Selbstbestimmung und der Dynamik gewidmet.

Wir wollen nicht delegieren sondern so direkt wie möglich

mitbestimmen.

DIETMAR: Wir akzeptieren als Piraten das Gesetz, das

Grundgesetz, sind rechtsstaatlich, respektieren die

UN-Menschenrechts-Charta. Aber wir kritisieren die

anderen Parteien, weil die das auch sagen, aber wirklich

gar nicht machen. Die arrivierten Parteien sind

verklickt, verklüngelt und undurchschaubar lobbyiert.

CREATURE: Wir Piraten sollen jedenfalls zusammen

und gemeinsam nach Außen treten.

Wir müssen klar sehen. Die Piraten bilden zwei Gruppen.

Die einen sind so froh und wollen nichts weiter, als Piraten

sein. Die anderen wollen mit der Piratenpartei in der Politik

für Offenheit, Transparent und Liberalismus kämpfen, ohne

so autoritär wie die FDP zu sein – einen richtigen LIBRLISMUS,

frei von der hohen Staatsquote und Dienstklasse, wie es

der liberale Denker Ralf Dahrendorf, Alphons Silbermann,

Arthur Koestler, Isaiah Berlin, Günter Anders oder sogar

Friedrich Nietzsche gezeigt haben.

Und abschließend der Tanz der Pfefferschoten und

Simons Striptease.

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahme und Admin, Piratencrew Berlin;

Werbemusik: Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium

sowie The Rolling Stones: Everybody needs somebody und

Hot Butter: Popcorn.


Lichtgeschwindigkeit 130

Januar 1, 2010