Johnny Cash his final live performance 2003

Juli 28, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9400

am Sonntag, 7. Juli 2019

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7th July 2003 at the Carter Ranch – das ist in Henderson, Tennessee, USA.

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Jemand kommentierte das YOUTUBE-Video:

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„Nearly blind, shaking, barely able to walk, etc. And he still sounds better than most of what’s on the radio today“

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https://www.youtube.com/watch?v=FqESx05OuCA

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Am 11. September 2003 telefonierte Rick Rubin zum letzten Mal mit Cash, um ihm mitzuteilen, dass er ihm Abmischungen für die CD-Box Unearthed schicken würde. Cash konnte diese nicht mehr anhören, er starb am nächsten Tag, dem 12. September 2003, im Alter von 71 Jahren im Baptist Hospital in Nashville an Lungenversagen. Johnny Cash wurde neben seiner Frau auf dem Friedhof Hendersonville Memory Gardens nahe seinem Wohnhaus in Henderson, Tennessee, bestattet.

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Johnny Cash wurde am 26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas, USA, als J. R. Cash geboren und war am 12. September 2003 in Nashville, Tennessee gestorben. Johnny Cash war einer der einflussreichsten US-amerikanischer Country-Sänger und Songschreiber. Er trat auch in einigen Filmen und Fernsehserien als Schauspieler auf.

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Cash ist bekannt für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte. Sein musikalisches Spektrum reicht von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 1960er Jahre. Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, schrieb etwa 500 Songs, verkaufte mehr als 50 Millionen Tonträger und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet.

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1956 lernte Cash hinter der Bühne der Country-Radio-Show Grand Ole Opry in Nashville, die damals noch im Ryman Auditorium aufgezeichnet wurde, seine spätere Ehefrau June Carter von der berühmten Carter Family kennen, die er schon seit seiner Kindheit bewunderte. Zu dieser Zeit begann Cash auch, jedes seiner Konzerte mit den Worten „Hello, I’m Johnny Cash“ zu eröffnen, was zu seinem Markenzeichen wurde.

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Tablettensucht, Alkohol, Amphetamine, Barbiturate, Gewalttätigkeiten.

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Legendäre Konzerte waren seine Gefängnis-Aktionen: Cash versuchte, seine Plattenfirma von der Aufnahme eines Live-Albums in einer Strafanstalt zu überzeugen, die diesen Plan zunächst als unrentabel verwarf. Cash setzte sich schließlich durch und nahm am 13. Januar 1968 zusammen mit June Carter, Carl Perkins, den Statler Brothers und der Carter Family das Album At Folsom Prisom im kalifornischen Folsom State Prison auf, das Platz 1 der Country-Album-Charts belegte. Beim zweiten Live-Album aus einem Gefängnis wurde der Erfolg des Folsom-Prison-Albums wurde von At San Quentin mit der Nr.-1-Single A Boy Named Sue noch übertroffen und erreichte sowohl in den Country- als auch in den Pop-Album-Charts Platz 1. Dieser Auftritt in der Strafanstalt San Quentin in Kalifornien am 24. Februar 1969 machte Cash auch international bekannt. Ein Filmmitschnitt des britischen Fernsehsenders „Granada Television“ wurde von den großen Sendeanstalten wegen Cashs gesellschaftskritischer Aussagen zunächst jedoch nicht ausgestrahlt. Am 5. Dezember 1969 spielte Cash vor 21.000 Zuschauern im ausverkauften Madison Square Garden in New York City.

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(Jetzt höre ich Eric Burdon / The Animals Ring of fire von June Carter).

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https://www.youtube.com/watch?v=i1zRFnw4jOU

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Johnny Cashs letztes Interview, im August 2003, 17 Tage vor seinem Ableben, am 7. September 2003:

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„I dont hate myself“.

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HILLEL und die Massakermenschen

August 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4809

am Freitag, 22. August 2014

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Eskalation, allüberall, nach dem Motto: Ein Krieg bricht aus.

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Ja, dieser böse Krieg. Keiner will ihn. Aber zur Überraschung aller, bricht er mal wieder aus. Aber – und wir sind natürlich vorbereitet.

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Zunächst mal sind wir materiell vorbereitet. Haben tolle Waffen. Haben viele junge Soldaten. Haben immer auch genügend Veteranen, die noch was gut zu machen haben.

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Als Nächstes besorgen wir uns die sprachlich-wertorientierte Vorbereitung für Krieg. Dazu gehört heute nicht viel. Das machen Sprachcomputer ganz algorithmisch in wenigen Sekunden: Flash + Mob.

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Dann ist noch der Vorwand parat: Für das Gute, gegen das Böse.

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Schließlich das Alibi des religiösen Menschen. Der religiöse Mensch hat ein Entlastungsschema: Das ist die in Zweifelsfällen immer vorgeschobene Religiösität – ein in aller Welt hoch im Kurs stehendes Gestell. Oder einfacher gesagt: Was halte ich für wahr? Was glauben wir?

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Zauberformel: Glauben heißt nicht wissen – kurz: Der Krieg bricht einfach aus.

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Bei den monotheistisch eingeschwungenen Juden, Christen und Moslemen hält man sich alte Textsammlungen zur Ernährung des Glaubens. Der deshalb aber nicht ein einheitlicher Glauben sein muss.

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Die alten Texte, dieser vom biblischen Abraham benamten abrahamitischen Religionen – also Juden, Christen und Mosleme – , sind eine Sammlung aus griechisch jüdischer Überlieferung: Die Bibel bzw. das Alte Testament – als erster älterer Teil der Bibeltexte. Die heutigen Juden nennen das Tora. Toratexte sind in vielen semitischen Sprachen entstanden. Überliefert sind sie lediglich in griechischen Abschriften und es sind wenig echte alte Texte (Qumran, die alte Kopien sind) vorhanden, denen man semantisch beikommen könnte: Man weiß meist nicht, was es soll.

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HILLEL ist der Name eines in seiner Zeit (im Jahrhundert vor Christi Geburt, des Juden Jesus von Nazareth), anzusetzen mit der Jahreszahl 100 vor Chr. bis um die sogenannten Zeitwende (Juden zählen anders). Dieser Hillel soll überdurchschnittlich klug und im jüdischen Lebenskreis prominent gewesen sein.

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Hillel hat zur richtigen Auffassung und gläubigen Lebensweise alle Toratexte so sinngemäß zusammengefasst:

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Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu (davon gibt es vielerlei variante Formulierungen, die auch teils verfängliche Bedeutung haben), aber Hillel meine einfach: Wie du mir, so ich dir bzw. es war eine auf Gegenseitigkeit-Stellung und Zumutbarkeit gemeint: Bringst du Blumen, bekommst du Blumen, bringst du Feuer, dann Feuer.

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Wir kennen es als „kategorischer Imperativ“ des bedeutenden Immanuel Kant positiv gewendet, der den Rat gab, wie man handeln solle: Wie man Gesetze schreiben sollte, die eben für alle, auch für den Gesetzeschreiber selbst, gelten und anwendbar sein sollten:

 

Wie soll ich handeln? Kant sagt: Du sollst so handeln, dass danach allgemeine Gesetze gemacht werden können.

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Dieses Prinzip wird oft nicht als Vergeltungsprinzip verstanden (Aug um Aug, Zahn um Zahn). Aber, was immer ein Gesetzschreiber sich selbst zuzumuten bereit ist, kann durchaus für den anderen trotzdem unakzeptabel sein.

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Kurz, Hillel ist ein Ober- und Vordenker des jüdischen Vorstellungsspiels.

 

Aber die Juden in ihrer religiösen Ausrichtung – strengere und gemütlichere – kommen mit dem Problem des Begriffes „Israel“ – das auserwählte Volk, als das sie sich halten möchten, nicht klar, wenn Moses Geschichte mit der Definition für „das Volk Israel“ verlangte: Auserwählt ist, wer sich auserwählt verhält (statt ums goldene Kalb zu tanzen).

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Und so ist der Hillel keineswegs heute so populär bei den Juden.

 

Und witziger Weise – ist der Hillel als Interpret der Tora auch maßgeblich für die erst später kommenden Jesus-Christen und die noch später kommenden Mohammed-Gläubigen – als Text-und Glaubensquelle durchaus maßgeblich. Aber was wissen die von Hillel? Und wie halten die es mit der Goldenen Regel – alle zusammen (oder richtiger: Alle gegeneinander).

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ZUGINSFELD auf dem Eierplätzchen Köln Südstadt am 19. Juli 2014

ZUGINSFELD auf dem Eierplätzchen Köln Südstadt am 19. Juli 2014

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Dietmar Moews meint: Man sollte den Krieg mal beruhigt ausbrechen lassen und zwischendurch über seinen eigenen Glauben sprechen.

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Zunächst in Selbstgesprächen.

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Dann, wenn man irgend was Sinnvolles gefunden zu haben meint, sprechen mit dem Nachbarn.

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Dann über den Gottesglauben und die alten Texte der Bibel und dann über Hillels Auslegungen und Leitvorstellungen:

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Wir sehen: Was immer der Kriegsmächtige an Kriegsmassaker veranstaltet, weil der die stärksten Waffen und die intelligentesten Technologen und Rohstoffe, die willfährigsten Soldaten und die verpitbullte soziale Szenerie dazu verfügt, der kann leicht sagen: Ja: GOLDENE REGEL! Jeder darf tun, was die Krieger tun. Jeder darf eskalieren, was sein Zeug hält.

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Bummsti

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