Lichtgeschwindigkeit 505

August 12, 2010

Lichtgeschwindigkeit 505

GESCHLOSSENE TECHNOLOGIE STREET VIEW: Google

kann nicht wissen! und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie

zur Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews –

live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten in Berlin, Pankow,

am Mittwoch, 11. August 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung,

Frankfurter Rundschau vom 11. August 2010, Taz, BBC.co.uk, focus.de,

CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: GESCHLOSSENE TECHNOLOGIE STREET VIEW:

Google kann nicht wissen!

Frankfurter Rundschau vom 11. August 2010, Seite Eins: Google kommt

in die Stadt: Jedes Haus steht im Netz. Noch in diesem Jahr will Google

Street View starten. Widersprechen kann man der Veröffentlichung online

oder per Brief.

Franfurter Allgemeine Zeitung vom 11. August 2010 Seite 9, Wirtschaft:

Google deutet Abkehr von der netzneutralität an. Amerikanische

Kommunikationsbehörde sieht Kompromißvorschlag mit Skepsis.

Dietmarmoews betont: Folgende Bedenken müssen von der

Piratenpartei thematisiert und mit klaren Forderungen und Kritik

publiziert werden: Das Problem der „geschlossenen Technologie

(wie bei der Radioaktivät oder der Genmanipulation: einmal in die

Welt gesetzt, nicht mehr beherrschbar oder beseitigbar: Wer kennt

die Folgen?); Das juristische Problem, dass Google ökonomisches

Vorrecht generieren will, nur weil das Photografieren einer Hausfassade

nicht verboten ist. Der Einzeleigentümer muss sich durch Widerspruch

verteidigen. Bilder, einmal im Netz, sind nicht mehr durch löschen

oder sperren der Quelle beseitigbar; insofern hat das Internetz eine

geschlossene Funktion hinsichtlich der Unbeseitigbarkeit von Inhalten.

Ferner geht es nicht um das private Problem und nicht um Privatrecht.

Es geht um die Gesamtheit aller Straßenansichten als Militärobjekte.

Genauso, wie militärische Anlagen, Kasernen usw. nicht photographiert

werden dürfen, darf die gesamtheit aller zivilen Häuserobjekt als

militärisch gefährdete bzw. zu schützende Anlagen nicht mittels

Vollsample den militärischen Algorithmen zugeführt werden, zumal

nicht zu privatwirtschftlichen Profitzwecken. Es ist Angelegenheit desMiltitärs, des Staatsschutzes unde der Polizei, solche Erkenntniswege

zu beschreiten, nicht weltweit operierenden Profiteuren, deren Zweck

nicht Gemeinnutz oder Gemeinschutz ist, sondern Eigennutz auf Kosten

der Allgemeinheit.

Es scheint momentan so zu sein, dass Google, zusammen mit dem

us-Kommunikationskonzern Verizon, die sommerzeit und die

Unaufmerksamkeit der Öffentlichkeit benutzt, eigene netzpolitische

Ziele zu verwirklichen. Z. B. Bringen die Medien alle die

Hauptschlagzeilen zu Google Street View. Während im Wirtschaftsteil

die Forderungen zur Auflösung des Prinzips der Netzneutralität

durchgefochten wird. Dabei geht es darum, als Kaufprodukt auf den

Markt zu bringen, die Netzdurchsatzgeschwindigkeit gegen Bezahlung

zu erhöhen bzw. alle, die nicht zahlen, zukünftig zurückzusetzen, also

verlangsamte weltweite Internetzkommunikation hinnehmen zu sollen.

Während also Google Street View auf Seite Eins bis hin zur

Bundesregierung diskutiert wird: warum gibt es kein die Bürgerrechte

schützende Gesetzeseinrahmung für Google-Wildphotographiererei?

Wir die Netzneutralität als Thema der Wirtschaft und nicht der

Allgemeinheit und der Bürgerrechte zugeschlagen.

Und was machen unsere Medien? Warum sind nicht unsere staatlichen

Medien aufmerksam?

Dietmarrmoews meint: Die Piratenpartei Deutschland hätte als einzige

IT-Partei die Aufgabe hier Positionen zu besetzen und Alarm zu schlagen.

Was machen nur die selbsternannten Piraten-Vorstände mit ihren

erschlichenen Mandaten? Wo ist die Piratendiskussion zur IT-Politik?

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;