I. April – April April Aprilscherz

April 1, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10194

am Donnerstag, den 1. April 2021

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Was man so zu verstehen glaubt, wenn man liest 1. April – doch geschrieben steht i. april. Und man fragt sich:

Was meint der Autor, wenn er i. hinschreibt?

Meint er vielleicht 1.?

Oder sind da ganz andere Botschaften gemeint? – sowas wie 18, als Anspielung auf den 1. Buchstaben des Alphabets A und den 8. Buchstaben H. Und die gewieften Sprachspieler deutscher Jammerlyrik wissen, 88 kann als Heil Hitler gewertet werden. Oder – wer das nachzählt! – i ist der neunte Buchstabe im deutschen Alphabet – müsste es dann als Neunter April verstanden werden. Und damit käme dieser Aprilscherz über eine Woche verfrüht – und das an Gründonnerstag (Morgen lese ich wie alle Jahre FAUST, von vorne her, als Osterlektüre und Augenyoga).

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Dietmar Moews meint: Also I. April ist nur ein sparsames Mittel expressionistischer Lyrik, die Spielfreude eines Dichters und Denkers auf eine Kurzformel zu bringen, nämlich einfach das 1. mit einem I. verwechseln zu dürfen, aber desungeachtet Leser doch verstehen, was noch ihr Vorverständnis war – ist doch schon der 1. April, der traditionelle Aprilscherztag des Jahres – im nächsten Moment das i. schon als aprilscherz verstanden wird:

Was bei Raffael noch die Madonna von Botticelli war, ist bei Ingres schon die Courtisane.

Was bei den High Tech-Sexpuppen neuesten Designs aus Californ I A die im Feminismus abgelehnte Männlichkeitseigenschaften (lebensgroßes weißes Objekt mit Aku, enge Taille, dicke Titten, harte Nippel, Echthaare, digitale Temperatursteuerung usw. Barbie für alte Säcke) seitens des Marketings sind, soll Absatz und Kaufinteressenten gefallen. Was die dann damit machen, mag dann noch im Internetz diskutiert werden.

Und die aufdrängende Frage läuft darauf hin, ob es eine Nachfrage für weiblichen Käuferinnen*Interessen*innentonnen geben soll, die weiblichen Sexinitiationsreizen wünschenswert vorkommen? bzw. Ob nur den männlichen Lüstlingen die kaufbaren, behaarten Liege-Kissen wegen unterstellter Frauenfeindlichkeit entzogen werden sollen?

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Ja – das wars schon.

April April – ich tippe nicht auf gebräunte, behaarte Sixpack-Liegestützler, sondern vielmehr auf den kostbarreichen Ritter – schwarz oder weiß – auf dem edlen arabischen Rappen oder dem tautologisch weißen Schimmel:

Stark und Reich muss er sein, meist außer Haus – und schweigsam Witze machen können.

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Dante Alighieri – Italiens Sprachschöpfer vor 750 Jahren

Mai 6, 2015

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vom Mittwoch, 6. Mai 2015

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Dante – sagte Karl Dall: An Dante habe ich schon geschrieben. An Onkel muss ich noch schreiben.

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Es jährt sich mit dem Geburtstag im Mai 1265 in Florenz (gestorben etwa 1321 in Ravenna) die Erinnerung an den Schöpfer der italienischen Sprache.

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Als europäisches Kräftespiel der hin- und hergerissenen Regionen auf der Apennin-Halbinsel hatte sich das untergehende Römische Reich verabschiedet und war eine von vielen fremden Kulturen wie von vielen lokalen Szenerien und der speziell geprägte Mittelländischkeit geworden.

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Diese Mittelländer entfalteten im ehedem römisch-lateinischen Sprachraum eine ausgesprochen vielfältige Sprechsprache, bis mit Dante der große historische Sprachschöpfer kam, der all diese Idiome zu einer italienischen Schriftsprache ausarbeitete.

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Der argentinische Papst Bertoglio (italienischer Abstammung) betont in diesen Tagen die Bedeutung Dantes für die Menschheit.

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Papst Franz weist auf die „Göttliche Kommödie“ hin, in der Dante Himmel, Fegefeuer und Hölle aufführt und wo jeder normale Mensch sagt, nachdem er darin geblättert hat: Die Hölle (Inferno) ist ganz lustig – Fegefeuer (Purgatorio) geht so – der Himmel (Paradiso) ist enorm langweilig:

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LA DIVINA COMMEDIA ist eine der ersten schriftstellerischen Visionen, die überhaupt in italienischer Sprache geschrieben worden ist – etwa 1303 bis 1307 in Florenz: Lasciate ogni speranza, voi ch‘ entrate (Lasst alle Hoffnung fahren, ihr, die ihr eintretet) steht über dem Eingang zur Hölle geschrieben.

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ZUGINSFELD 28 am 11. Juli 2014 in der Mainzer Straße nördlich Eierplätzchen in der Kölner Südstadt

ZUGINSFELD 28
am 11. Juli 2014
in der Mainzer Straße nördlich Eierplätzchen in der Kölner Südstadt

Dietmar Moews DMW 549.3.99, 198cm/198cm, Öl

auf Leinwand in Dresden gemalt VK 12.000.- EURO

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Dietmar Moews meint: In einer sprachwissenschaftlichen Studie zu Dante Alighieri, von Ruedi Imbach, Iréne Rosier-Catach und Tiziana Suarez-Nani zu einer neueren Übersetzung des „De vulgari eloquentia I – Über die Beredsamkeit in der Volkssprache“, in einer neuen lateinisch-deutschen Übersetzungs-Ausgabe von Francis Cheneval bei FELIX MEINER VERLAG HAMBURG, aus dem Jahre 2007, habe ich die Entstehung der Italienischen Schriftsprache studiert.

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Ich bin davon sehr beeindruckt und begeistert. Dante und der nachfolgende Boccaccio waren schon wirkliche Granaten einer noch relativ dunklen Vorzeit – wir nennen es ausgehendes Mittelalter.

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Das Leben ist eine Komödie –

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ist der Weisheit letzter Schluss für viele Menschen von heute. Es scheint etwas Sinnloses darin zu liegen, etwas Unheimliches, dem man nicht weiter nachgrübelt, als hätte es damit doch einen tieferen Sinn.

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Dietmar Moews „Stilleben – Li sarrazini adorano lu sole“, DMW 557.11.99, Öl auf Leinwand, 52cm/63cm, in Dresden gemalt VK 3.100.- EURO

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Komödie war Dantes Titel des Werkes (Göttliche Komödie machte später Boccaccio daraus). Als Begriff bei Dante bedeutet Komödie nicht das heute gebräuchliche Theater-Fachwort, sondern vulgärsprachlich das Alltagsleben an sich allgemein oder speziell.

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Schopenhauer hat eine Kritik der Komödie geschrieben, die kaum vernichtender hätte ausfallen können: „Direktor ist der sinnlose, blinde, dumpfe Weltwille, und die Komödie ist auch danach.“

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Und so meint es wohl Papst Franz: „Sinn all dieser Komödien ist, dass sie das Leben der Gottheit in ihrem Wandel verwirklichen, dass die menschliche Komödie zugleich die göttliche Komödie ist“.

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Die katholische Kirche sieht eine Erkenntnis, die mit Augustinus im vierten Jahrhundert heraufkommt und mit Dante als mittelalterliche Weisheit in italienische Verse gefasst wird.

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Gerne weist man dann auf das Goethesche Großgedicht FAUST hin – da kann man auch lange drin lesen und studieren – so solle man es mit der KOMÖDIE auch tun.

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Doch hier vertritt Dr. Dietmar den Vorschlag: Sprachforschung JA, ansonsten „lasciate ogni speranza“ mit dieser Divina commedia. Besser sich dem FAUST zuwenden – der ist hervorragend in den Bergschluchten: Hinein Onkel Otto, „begrüßen wir diesen hier im Puppenstand.“

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