Schoki-Test mit GMEINER Confiserie „König“ VOLLMILCHSCHOKOLADE NACH HAUSREZEPTEN ORANGE mit 37 % KAKAO

Juli 12, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5734

vom Sonntag, 12. Juli 2015

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Dietmar Moews meint:     

„Ah, but I was so much older then

                                               I’m younger than that now“

                                                                               („My Back Pages“, Bob Dylan)

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Ich probierte eine badische Milchschokolade, mit leichtem Orangenschale-Geschmack, hergestellt von dem Hersteller GMEINER Confiserie D-77767 Appenweiler als Marke von CAFÉ KÖNIG Baden-Baden.

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Kurz vorab: Diese Schokolade wirkt kultiviert, nicht hochstaplerisch, auch bei Hochsommertemperatur frisch (haltbar bis 11.10. 2015). Milchschokolade + Orange ist meine Leidenschaft – aber diese nicht.

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Diese Sorte von GMEINER ist angeblich handgemacht. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt. Auf Anfrage erklärte das Verkaufspersonal in Baden-Baden die KÖNIG ORANGE sei bei Gmeiner „Bean to Bar“ hergestellt. Das ist aus Sicht des Testers nicht an der Qualität erkennbar.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht dunkel ist und nicht Zartbitter heißt, wie diese 37% Kakao-Milchschokale, eigentlich das Schönste. Die 100 g Tafel ist massiv und eher fein.

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Das Ganze schmeckt eher zu süß, nach Vanille und Glukosesirup, der Schmelz ist zwar nicht billig – passend süß, ein wenig fett, an den Fingern und im Mund nicht klebend. Die angeblichen Orangenschalen machen die schöne Aromaidee – eigentlich wäre weniger Vanille zumindest dem Textaufdruck entsprechender.

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Das Abbrechen der vorgestanzten 10 mal 3 Stückchen Abbruchstreifen und das Knacken klingt solide. Auch bei Hochsommerhitze weicht die Schoko-Leckerei nicht aus der Form. Zwischen warmen Fingern klebt sie leicht.

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Insgesamt ist diese KÖNIG ORANGE zwar in der Schokoladentafel eine kompakte homogene Masse, wirkt jedoch anders als Schokolade erwartet wird, leicht und substanzlos, als sei die Schokoladenmasse in der Herstellungsmethode „gestreckt“ worden.

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist überwiegend süß, aber fein. Man möchte mengenmäßig nicht viel mehr davon als der Probier-Test verlangt. Auch wenn hier die individuelle Meinung des Testers den Ausschlag gibt, dürfte die Bezeichnung „substanzarm“ nachvollziehbar sein.

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Besuch der LichtentalerAllee, des BURDA-Museums und Café König in Baden-Baden

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Für diese Milch-Schokolade sind der Kaufpreis von 4.50 Euro für 100 Gramm, zu hoch, Aufmachung und Verpackung als „Café König“ sind passend und angenehm gepflegt. Es kommt als Qualitäts-Chocolat daher – die Schokolade ist innen in Zellophan eingeschweißt, dazu eine weiße, dunkelbraun beschriftete Rückenpappe. Eine äußere Zellophan-Umhüllung ist schön und sorgfältig verarbeitet. Dazu wird das Ganze mit einer quadratisch erscheinenden weißßgrundigen „Papier-Bauchbinde“ aufgemacht, in leicht rosa-bräunlicher und lindgrünen Aufdruck-Farbtönen, mit kleinen Rocaillen umrandet und mit gut lesbaren Bezeichnungen „König“ in Schreibschrift und „ORANGE“ als Versalien versehen.

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König“ hat mit der Aufmachung der VOLLMILCHSCHOKOLADE ORANGE einen Wert signalisiert, dem der LUXUS-ORT Baden-Baden ansteht. Der schokoladige Inhalt wird aufgrund der qualitativen Belanglosigkeit kaum über die Laufkundschaft hinausexpandieren.

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GMEINER / KÖNIG teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Pappe in deutscher Sprache mit:

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Orange – Vollmilchschokolade mit hauskandierten Orangen (5%) und Kakao: 37 % mindestens.

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ZUTATEN: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaobohnen, hauskandierte Orangen (Zucker, Glukosesirup, Orangenschalen), Emulgator: Sojalecithine, natürliches Orangenaroma, natürlicher Vanillienextrakt.

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Eine heute oft mitgelieferte Nährwert-Tabelle wird nicht aufgeboten. Aber die Angaben in winziger Schriftgröße, die keine Mensch ohnen Sehhilfe ablesen kann, sind ohnehin nicht für das Test- und Genuss-Erlebnis entscheidend.

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http://www.chokolatier.de

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GMEINER firmiert mit Appenweiler, Offenburg, Oberkirch, Freiburg, Stuttgart, Tokio, Frankfurt als BLEIBENDE WERTE und VERARBEITUNG REGIONALER ROHSTOFFE BESTER QUALITÄT … (soll man sich hier Kakaobohnen und Orangen aus dem Schwarzwald vorstellen?!!)

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PURER UNVERFÄLSCHTER EIGENGESCHMACK, HANDGEGOSSENE FRISCHE SCHOKOLADEN OHNE KÜNSTLICHE AROMEN, TRADITIONELLE REZEPTUREN, KLASSISCHE HANDARBEIT SEIT ÜBER 100 JAHREN… Gambero Rosso betitelte uns als eines der besten Schokoladenfachgeschäfte Europas. Wir wurden vom Auswärtigen Amt in die Liste der schönsten Manufakturen des Landes aufgenommen.“

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EMPFEHLUNG: Von hier aus ist „Leider keine Empfehlung möglich“. Insgesamt: Das korrekte Produkt ist Geschmackssache – aber ziemlich teuer.

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