Regierung stärkt Rentner

August 30, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8405

am Donnerstag, 30. August 2018

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Ferdinand Hodler, Schweizer europäischer Maler

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„Regierung stärkt Rentner – Altersbezüge sollen bis 2025 stabil bei 48 Prozent bleiben“

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schreibt die Süddeutsche Zeitung auf der Titelseite, am Donnerstag. 30. August 2018.

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„Kabinett erhöht Renten für Mütter von 2019 an – Entlastungen für Geringverdiener – Arbeitsminister Heil: Neustart für mehr Verlässligkeit“

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titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Donnerstag, 30. August 2018

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„Von wegen Entlastung“

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kommentiert DIE WeLT auf der Titelseite am Donnerstag, 30. August 2018

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„… Die GroKo beschließt Sozialausgaben, die den Jüngeren dauerhafte Mehrbelastungen abverlangen. In ihrer Ausrichtung auf die ältere Wählerschaft sind sich SPD und Union eing … Mit einer „Haltelinie“ wird zudem das Rentenniveau bis 2015 stabilisiert …“

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„Verteilvorteil … über die Einigung der Koalition auf ihr Sozialpaket“

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So titelt das neue deutschland am Donnerstag, 30. August 2018 mit Uwe Kolbe das TOP-THEMA der heutigen LÜGENPRESSE und nimmt dazu einen distanzierten STANDPUNKT ein:

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„…Wir sind regierungsfähig! … Kein Zweifel, es wird verteilt. Aber es wird nicht umverteilt, etwa von oben nach unten. Klientelpolitik ist Antrieb der Koalition, volle Kassen machen sie möglich. In der Sache zeigen sich die Sozialdemokraten erneut hasenfüßig. Der Vorstoß zur Rentensicherung bis zum Jahr 2040, der eine halbherzige Festschreibung des zu geringen Rentenniveaus im Sinn hatte, ist vorerst zu den Akten gelegt, während die Union die Senkung der Arbeitslosenbeiträge über das vereinbarte Maß hinaus durchsetzte … profitiert auch die Wirtschaft, deren Beiträge zur Arbeitslosenversicherung paritätisch mitsinken. Und im Hintergrund wartet Minister Spahn, der die Pflegebeiträge anheben will.“

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Kölner Stadt-Anzeiger titelt am Donnerstag, 30. August 2018:

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„Unzufrieden mit dem Rentenpaket – KOALITION Wirtschaft hält Reform für zu teuer, Sozialverband für nicht ausreichend“

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„… Das Rentenpaket ist unfair, denn es wird auf die geburtenschwachen Jahrgänge unserer Kinder und Enkelkinder als milliardenschwerer Kostenbumerang zurückkommen, teilte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer am Mittwoch mit. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks warnte, die Maßnahmen bedeuteten milliardenschwere Zusatzbelastungen für die Beitragszahler. Der Sozialverband VdK hingegen hält die Sicherung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2025 für nicht ausreichend: „Ziel muss es sein, dass das Rentenniveau über 2025 hinaus stabilisiert und auf 50 Prozent angehoben wird.“ …“

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Dietmar Moews meint: Das aktuelle Beispiel dieser absurden „REGIERUNGSLEISTUNG“, die die deutschen Massenmedien gestern und heute großartig aufmachten und keineswegs klar und verständlich kommentierten, nicht kritisierten und überhaupt nicht als Lehrbeispiel in unserer

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Bundsepiek Deuschand (Eike Christian Hirsch)

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genutzt haben – warum?

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LÜGENPRESSE

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Die weite Medienlage spielt das Thema Rente so, als sei Rente eine großherzige SPENDE der fleißigen und tüchtigen JUNGGENERATIONEN durch ihre Arbeitsplätze und Steuerbelastungen.

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Den Arbeitgebern und den Kapitalisten ist Rente an sich ein Übel, das immer als Kosten oder „Unkosten“ betrachtet wird.

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Den BLOCKPARTEIEN ist Rente ein Problem, eine Lebenslüge nicht kaschieren zu können. Denn wer permanent Staatsverschuldung durch Luftgeld und Inflation vortäuscht, refinanzieren zu können, der entwertet ständig auch die von den Arbeitnehmern angesparten RENTEN:

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RENTEN sind von Arbeitnehmern erarbeitete Einsparungen fürs Alter, die dem Staat anvertraut wurden. Der Staat unterschlägt seit vielen Jahren diese Altersersparnisse, gibt sie für andere Sachen aus und beschwert sich dann über die Rentner, die ihre angesparte Rente ausgezahlt verlangen. Die Rentenansparung ist aber inzwischen vom Staat inflationiert und anderswo ausgegeben. Rentenansprüche, die ja unbestreitbar sind, werden dann von der Regierung als LAST bezeichnet, die als Ungerechtigkeit gegen die Kinder und Kindeskinder hingestellt wird.

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EINS RENTEN werden pro Kopf von den unterschiedlich hohen Löhnen über das lebenslange Arbeitserwerbsleben angespart und sollen im Rentenalter ausgezahlt werden. Inzwischen hat sich der Staat die Unterschlagung der Rentenersparnisse zu Schulden kommen lassen und befriedigt die staatlichen Rentenpflichten durch laufende Steuereinnahmen. Praktisch werden immer, wenn die Steuermittel nicht ausreichen, die Steuersätze erhöht. D. h. die arbeitende Erwerbsbevölkerung werden höher steuerbelastet, weil der Staat die Rentenersparnisse unterschlagen hatte und jetzt Rentenzahlungen trotzdem verpflichtet ist. Es entsteht ein Interessenkonflikt zwischen den Steuerzahlern und den Rentnern. Veruracht haben das die Blockparteien und die Regierungen.

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ZWEI Aus EINS folgt, dass die Rentenansparung pro Kopf und Arbeitsplatz nicht treu vom Staat besorgt wird, folglich alle Renten überhaupt aus dem insgesamten STEUERAUFKOMMEN zu zahlen ist. Es sind dann also nicht die RENTNER, die ihre im Erwerbsleben eingezahlten Renten jetzt zurückbekommen. Auch nicht werden Renten aus früher mal gezahlten Rentenabgaben zurückgezahlt. Auch nicht gereichen die heute pro Kopf die eigenen Rentenabgaben einzahlenden erwerbsbeschäftigten Arbeiter und Angestellten dafür hin, die erworbenen Rentenpflichten des Ataats zu begleichen. Sondern, die inzwischen vom Staat unterschlagenen Renten-Einnahmen von Früher, sollten jetzt an die Rentner zu zahlenden Rentenbeträge sein. Diese sind stehen ja als gültige Ansprüche mit der Verrentung für jeden einzelnen Rentner. Der Statt kann die heutigen Rentner also nicht von den heutigen Renteneinzahlern bestreiten. So müssen die zu zahlenden Renten in den Regierungs-Haushaltsplänen alljährlich im Voraus budgetiert werden, nämlich aus den insgesamten staatlichen Steuereinnahmen.

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Wer also heute sagt, die Rentner kosten die Steuerzahler viel Geld – lügt und ist undankbar gegenüber den vorherigen Generationen, die Lebensrenten angespart hatten, aber geprellt werden.

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DREI Nun wird es jedem Volkswirtschaftler und Buchhalter klar sein, dass Ertragssteuern nur aus Erfolgswirtschaft kommen können, die heutzutage unbestreitbar nicht aus Pro-Kopf-Einkommen entspringen, sondern aus der wirtschaftlichen PRODUKTIVITÄT.

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Doch längst sind nicht mehr Arbeitskraft-Pro-Kopf-Produktion und viele Arbeitsplätze „prdoduktiv“ (wie es sich Karl Marx in seiner „Mehrwert- bzw- Ausbeutungstheorie“ schon falsch vorstellte), sondern es sind Maschinen.

Die produktivsten, also ertragsstärksten Produktionsformen sind heute hoch rationalisierte und automatisierte Wertschöpfungsketten, in denen Beschäftigte meist hohe Kosten und dezimierte Gewinnmargen bedeuten, während Robotik und Telematik die höchsten Profite und Wettbewerbsvorteile schaffen und am Markt die „Hand-Made-Produktionen“ verdrängen.

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Kurz: Wir brauchen zur steuerstaatlichen Fairness eine auf die konkrete Gewinnproduktion und Ertragsraten bezogene „Maschinensteuer“, die anstatt von Pro-Kopf-Stückzahlen oder Arbeitsplätzen in Ansatz zur Finanzierung der Soziallasten zu bringen sind.

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Wir brauchen Verlässlichkeit – Geltung und Verlässlichkeit sind die entscheidenden sozialen Qualitäten in der arbeitsteiligen Lebensweise.

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Wer sogenannte Zersetzung und das Anwachsen der sogenannten Mob-Rechten hinnimmt, ohne die alltäglichen vielfältigen Verrätereien in unserer Staatsorganisation auszubalancieren, riskiert den Untergang des Staates.

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Der Betrug an den Rentnern, denen man solche Raten wie 48 % oder 50 % an den Kopf wirft – Beträge, die auf die ehedem geleistete Renten-Einzahlungen gerechnet werden, während man lustig diese Gelder unterschlagen und inflationiert hat, ist eine unwürdige zynische Verpitbullung unserer Gesellschaft, die mal als wohlorganisiertes Solidaritätssystem konstituiert worden war.

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Ich finde es sehr schwach, was hierzu das neue deutschland an Kritik aufbot. ich finde es lächerlich, was Süddeutsche Zeitung – aus sozialdemokratischem Hause – hier kommentierte.

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taz und Frankfurter Rundschau hatte ich heute nicht – sorry.

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Ich vermisse tragfähige verlässliche sozialdemokratische ANTRÄGE auf Regierungsebene. Ich finde lächerlich, wenn so getan wird, dass im Jahr 2025 voraussichtlich der Staat Renten zahlen wird – zwar als ALMOSEN, aber großmännisch und in Geberlaune.

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Was würde HUBERTUS HEIL hierzu nun sagen, der gerade mit HORST SEEHOFER den gemeinsamen RENTEN-Coups abfeierte (ZDF-Heute um 19 Uhr am 30. August 2018).

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FINE E COMPATTO

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