Schoki-Test mit Francois Pralus Venezuela TRINITARIO 75% Cacao

November 29, 2018
Lichtgeschwindigkeit 8721

Vom Freitag, 30. November 2016

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Dietmar Moews meint:

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„Ihr Fremden, die ihr wohnt in diesem Land,

Achtet auf eben diese Schrift, versteht sie,

Begreift sie wohl, eure Leben zu bewahren,

Eure Güter, eure Kinder und eure liebsten Ehefrauen“

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(Christopher Marlowe 1564-1593; Plakataufschrift von 1593)

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Ich probierte erneut eine französische Francois Pralus Venezuela TRINITARIO 75% Cacao 100 Gramm, vertrieben von Pátisserie Chocolaterie Pralus s. a. s. Frankreich, Herstellungsort und Hersteller 34 rue Général Giraud – 42300 Roanne.

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Kurz vorab: Diese Schokolade ist was sie sein muss, bis auf den Emulgator, der die Verkostung unnötig schleimig macht. Sie ist dem Tester gut gesüßt, etwas wachsig, die angeblich härtere Röstung macht den Kakaogeschmack angenehm nachhaltig. Sie ist mit 4 EURO 90 für 100 Gramm (Reisekosten!), in Paris bei PRALUS, teuer. Sie ist eher von Kakaobutter und dem hohen Kakaogehalt fett, fein, nicht zuckrig, also von Kakaogeschmack geprägt.

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Die Geschichte des Chocolatiers Francois Pralus beginnt mit dem Vater Auguste Pralus, der das Metier in den 1950er Jahren, 1955 in Roanne gründete, bei dem die Söhne, so auch Francois, lernten, letzterer das Geschäft im Jahr 1988 übernahm. Im Jahr 1991 begann er mit Cacao zu experimentieren und seit dem Jahr 2003 besitzt Pralus auf der kleinen Insel Nosy Be (Madagaskar) eine 17 Hektar große Plantage.

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Seine wichtigsten Produkte sind heute Ursprungsschokoladen und Praluline, spezielle Brioche mit rotgefärbten und karamelierten Mandeln, die aufgrund der begrenzten Haltbarkeit ausschließlich in den eigenen Filialen angeboten werden. Diese Spezialität (hochsüßer Topfkuchen) ist in knapp zwei Tagen zu verputzen – Farbe: ROSA.

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Im Ausland werden hauptsächlich hochprozentige dunkle Ursprungsschokoladen (75% Cacaoanteil) vertrieben. Charakteristisch für Pralus sind die starke Röstung der Bohnen und ein hoher Anteil Kakaobutter.

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http://www.chocolats-pralus.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mind. 75 % Kakao-Schokolade trifft das zwar nicht zu. Doch Testen und Genießen sind eigentlich wünschenswert, und das bietet Pralus hier mit der Venezuela-Schokolade. Sie ist durchaus schon ziemlich stark, dunkel bzw. schmeckt ordentlich nach Kakao, nach Kakaobutter und sonst nur die dezente Zuckerung. Sie schleimt leicht, vermutlich wegen des (GMO-freien) Soja-Lecithin. Weitere Aromen sind nicht eingemischt.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Randteil mit dem Schlagwort Pralus. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz ist gut knackig, dass man einen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ohne großes Offenbarungserlebis ist das Gemische durchaus hochwertig, eher gewöhnlich auf diesem Kunstmarkt.

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Das sehr schöne Äußere in ocker-, rosa- und schwarzen Tönen, der Firmenname als Schriftzug Pralus MAITRE CHOCOLATIER in Schwarz auf der beige-braunen Farbbanderole. Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Francois Pralus eine schicke, dekorative beigefarbene Papierhülle. Innen ist die Schokolade in eine wunderbare prächtige Metallfolie eingeschlagen, außen goldfarbig, Innenseite silbern (I love it) – kein Vakuum – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 11.08. 2020.

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Die frischgeöffnete Venezuela TRINITARIO 75% Schokolade riecht beinahe nicht.

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Francois Pralus SCHOKOLADE, TRINITARIO, 100 Gramm, 75% Kakao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 75% cacao, sucre, pur beurre de cacao, lecithine de soja sans GMO

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ATTENTION: Diese PRALUS ist nicht „BIO“! Diese Pralus ist nicht Fair Trade. Sans GMO bedeutet, das Schleimmittel Lecithine de Soja ist nicht aus genmaipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest!!

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich möglicherweise mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

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OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Francois Pralus jetzt auch. Salz wird unterschlagen – ist aber, durchaus passend – vergleichsweise viel mit drin.

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Energie 585 kcal / 2427 kj

Fett 44 g

gesättigte Fettsäure 28 g

Kohlenhydrate 33 g

Zucker davon 26 g

Eiweiß 9,4 g

Salz Spuren

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Der Chocolatier und Schokoladentester Georg Bernardini hat zu dieser Dunkel Venezuela 75% von PRALUS in seinem „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, Seite 660 (von 2015) geschrieben:Eine der wenigen eher bitteren Schokoladen. Mit Aromen von Zedernholz, Humus und Kircschen„. Und Bernardini gab VIER von SECHS Punkten.

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Bernardinis Fazit beginnt so: „Mir persönlich gefällt weder der hohe Kakaobutteranteil, noch die starke Röstung, die allen Schokoladen einen penetranten Grundgeschmack verleiht …“

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FAZIT: Der Kaufpreis liegt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm zu hoch. Aufmachung und Verpackung sind hochwertorientiert. Die innere Papier-Aufmachung ist so schön mit der wertvollen feinen vergoldeten Silberfolie. Als Bean to Bar-Schokolade ist das Rezept und die Durchführung überzeugend. nicht talgig, nicht übersüß, bedeutender Kakaogeschmack.

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BEWERTUNG: Diese französische Francois Pralus Venezuela TRINITARIO, 100 Gramm, 75% Cacao, erhält VIER von SECHS Chapeaux Claques.

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Magnus Carlsen Beats Fabiano Caruana to Win World Chess Championship

November 29, 2018
Lichtgeschwindigkeit 8718

Vom Donnerstag, 29. November 2016

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nytimes.com am 28. November 2018:

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„Magnus Carlsen schlägt Fabiano Caruana für den Gewinn des Welt-Schach-Championats

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Caruana, 26, bewarb sich um den ersten amerikanischen Meister seit Bobby Fischer Boris Spassky besiegte, um 1972 den Weltmeistertitel zu gewinnen. Der berühmte widerspenstige Fischer verlor 1975 in einem Streit mit dem Weltschachverband seinen Titel, und der Sport wird in den Jahrzehnten danach von Russen und Osteuropäern dominiert.

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Das Ergebnis des Tiebreakers war kein Schock. Während Carlsen, 27, und Caruana, 26, in längeren konventionellen Schachpartien, bekannt als klassisches Schach, eng zusammenpassen, wurde Carlsen als Favorit im Tiebreaker angesehen, weil er bessere schnelle Schachergebnisse hatte als Caruana.

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Der Tiebreaker war ein entscheidendes Ende eines Spiels, das zu Beginn des 9. November Spannung versprach, aber stattdessen inmitten eines endlosen Unentschiedens im Sande verlief. Carlsen und Caruana sind die beiden besten Spieler der Welt, und ein begeistertes Publikum sah sie in London hinter der Gasabschirmung spielen. Millionen anderer, darunter ein überraschend großer Teil aus Carlsen’s Heimat Norwegen, verfolgten die Bewegungen und den Kommentar über sie im Fernsehen und im Internet.

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Die ersten 12 Spiele der Meisterschaft, die mit konventioneller Länge gespielt wurden, endeten alle unentschieden. Einige der Spiele dauerten bis zu sieben Stunden, während andere relativ schnell waren. In einigen der Spiele schien sich der eine oder andere Spieler einen kleinen Vorteil zu verschaffen, um dann nicht daraus Kapital zu schlagen und einen Sieg abzuschließen.

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Es war das erste Mal in der Geschichte der Weltmeisterschaft, die auf das Jahr 1800 zurückgeht, dass das Reglementspiel jedes Spiel mit Unentschieden endete. Ein Spieler benötigt 6½ Punkte aus diesen Spielen, um den Titel zu gewinnen, aber die Serie der Unentschieden schloß diesen Weltmeisterkampf nach dem 12. Spiel am Montag mit 6-6.

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Schachfans schienen besonders enttäuscht von Spiel 12. Carlsen schien auf dem Brett vorne zu liegen und hatte mehr Zeit auf seiner Uhr, um über seine verbleibenden Aktionen nachzudenken, aber trotzdem bot er nach nur 31 Zügen ein Unentschieden an, ein laues Ende des Final-Spiels.

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Der legendäre ehemalige Champion Garry Kasparov schlug vor, dass das Ziehungsangebot ein Zeichen dafür sei, dass Carlsen die Nerven verlor, und auf Twitter erklärte er Caruana zum Favoriten in den Tiebreaks. „Sie haben ein Recht auf ihre dummen Meinungen“, sagte Carlsen seinen Kritikern mit einem Lächeln, nach seinem Sieg.

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Kasparov lobte Carlsen’s Leistung am Mittwoch: „Wir alle spielen schlechter, wenn wir immer schneller und schneller spielen, aber sein Leistungsabfall durch Tempo ist vielleicht der kleinste überhaupt.“

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Befragt nach der Parade der Unentschieden, schien Caruana unbeirrt. „Wir arbeiten mit der Stimmung, die wir haben“, sagte er. „Wenn das Gefühl zur Veränderung der Spielweise kommt, dann arbeiten wir eben etwas anders.“

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Hätten die vier schnellen Partien mit unverändertem Gleichstand geendet, wären die beiden Wettkämpfer regulär zu einer Reihe von Blitzschachpartien übergegangen, in denen die Spieler mit jeweils nur fünf Minuten beginnen.

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Carlsen gewann 2013 im Alter von 22 Jahren den Weltschachtitel und verteidigte ihn 2014 und 2016 erfolgreich. Carlsen’s Spiel 2016 gegen Sergey Karjakin aus Russland ging auch in die Tiebreaker, obwohl jeder Spieler einen Sieg in den 12 konventionellen Spielen erzielt hatte. Carlsen gewann in den vier Schnellspielen mit zwei Siegen und zwei Unentschieden.

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Caruana ist, wie Fischer, ein Großmeister aus Brooklyn und steht an der Spitze einer erstarkten Gruppe amerikanischer Spieler, die die Dominanz Russlands und anderer herausfordern.

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Caruana zog im Alter von 12 Jahren nach Europa, um bessere Schachmöglichkeiten zu finden, und kehrte vor drei Jahren in die Vereinigten Staaten zurück, als er seine Schachnationalität von Italien in die der Vereinigten Staaten wechselte.

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„Ich bin sehr enttäuscht“, sagte Caruana. „Ich habe vielleicht zwei große Chancen verpasst“, in den ersten 12 Spielen, „und Magnus hatte auch zwei. Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich mehr Chancen verpasst habe als Magnus insgesamt.“

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Carlsen’s jüngster Erfolg hat zu einem Schachboom in Norwegen geführt. Carlsen ist zu einem der berühmtesten Persönlichkeiten des Landes geworden, und die Zuschauer, die von seinen Siegen angezogen wurden, spielen das Spiel heute in Clubs, Bars und sogar in Straßenbahnen in Oslo. Im vergangenen Monat haben viele dieser Spieler – neue und alte – an den Fernsehern geklebt, um seine Spiele zu sehen. Sogar die Ziehungen.

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Diese Fans wurden am Mittwoch belohnt; Caruana hat ihn wochenlang aufhalten können, aber am Ende ist Carlsen immer noch Weltmeister.

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Dietmar Moews meint: Schade, dass in Deutschland nicht stärker für den Extrem-Sport des professionellen SCHACHs geworben wurde, jetzt, als sich diese Weltmeisterschaft abspielte:

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Nach zwölf Partien stand es unentschieden, weil alle Spiele REMIS endeten.

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Jetzt hat das gestufte Blitzschach den Sieger erspielt:

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CARLSEN ist weltweit anerkannt. CARUANA ist ebenfalls weltweit anerkannt.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit Francois Pralus Mélissa CRIOLLO 45% Cacao

November 26, 2018
Lichtgeschwindigkeit 8710

Vom Dienstag, 26. November 2016

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Dietmar Moews meint:

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„Schick‘ dich, Fremder im fremden Land,

drein, du Armer, was dieser Stadt

verhaßt ist geworden, zu hassen auch,

das, was ihr lieb, zu ehren!“

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(Sophokles 496-406 v. Chr.; „Oidipus auf Kolonos“ um 401 v. Chr.; übersetzt von Wilhelm Willige, 1985, nach Englisch 1924 von A. C. Pearson)

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Ich probierte erneut eine französische Francois Pralus „Mélissa“ VOLLMILCH-SCHOKOLADE, CRIOLLO, 100 Gramm, 45% Kakao mindestens, vertrieben von Pátisserie Chocolaterie Pralus s. a. s. Frankreich, Herstellungsort und Hersteller sind auf der Packung nicht mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade ist nicht was sie sein müsste, unbefriedigend, dem Tester zu süß, etwas wachsig und leer. Sie ist mit 4 EURO 90 für 100 Gramm (Reisekosten!), in Paris bei PRALUS, teuer. Sie ist eher von Kakaobutter fett, leicht, milch-säuerlich und zu zuckrig, als von Kakaogeschmack geprägt.

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Die Geschichte des Chocolatiers Francois Pralus beginnt mit dem Vater Auguste Pralus, der das Metier in den 1950er Jahren, 1955 in Roanne gründete, bei dem die Söhne, so auch Francois, lernten, letzterer das Geschäft im Jahr 1988 übernahm. Im Jahr 1991 begann er mit Cacao zu experimentieren und seit dem Jahr 2003 besitzt Pralus auf der kleinen Insel Nosy Be (Madagaskar) eine 17 Hektar große Plantage.

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Seine wichtigsten Produkte sind heute Ursprungsschokoladen und Praluline, spezielle Brioche mit rotgefärbten und karamelierten Mandeln, die aufgrund der begrenzten Haltbarkeit ausschließlich in den eigenen Filialen angeboten werden.

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Im Ausland werden hauptsächlich hochprozentige dunkle Ursprungsschokoladen (75% Cacaoanteil) vertrieben. Charakteristisch für Pralus sind die starke Röstung der Bohnen und ein hoher Anteil Kakaobutter.

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http://www.chocolats-pralus.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mind. 45 % Kakao-Milchschokolade trifft das ja zu. Und nun ist es doch nicht recht. Sie ist mir zu hell bzw. schmeckt wenig nach Kakao, mehr nach Kakaobutter und säuerlich nach Vollmilchpulver. Sie schleimt leicht, vermutlich wegen des (GMO-freien) Soja-Lecithin. Weitere Aromen sind nicht eingemischt.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Randteil mit dem Schlagwort Pralus. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz ist gut knackig, dass man einen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ohne großes Offenbarungserlebis ist das Gemische durchaus hochwertig, eher gewöhnlich auf diesem Kunstmarkt.

.

Eine sehr schöne Packung in ocker-, dunkelbraunen und beige Tönen, der Firmenname als Schriftzug Pralus MAITRE CHOCOLATIER in Gold auf der dunkelbraunen Farbbanderole. Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Francois Pralus eine schicke, dekorative beigefarbene Papierhülle. Innen ist die Schokolade in eine wunderbare prächtige Metallfolie eingeschlagen, außen goldfarbig, Innenseite silber (I love it) – kein Vakuum – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 14.09. 2020.

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Die frischgeöffnete Mélissa 45% Schokolade riecht beinahe nicht.

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Francois Pralus VOLLMILCH-SCHOKOLADE, CRIOLLO, 100 Gramm, 45% Kakao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 45% cacao, poudre de lait, sucre, pur beurre de cacao, lecithine de soja sans GMO

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ATTENTION: Diese PRALUS ist nicht BIO! Diese Pralus ist nicht Fair Trade.

Sans GMO bedeutet, das Schleimmittel Lecithine de Soja ist nicht aus genmaipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest!!

.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

.

Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Francois Pralus jetzt auch. Salz wird unterschlagen – ist aber, durchaus passend – vergleichsweise viel mit drin.

.

Energie 589kcal / 2449 kj

Fett 43 g

gesättigte Fettsäure 38 g

Kohlenhydrate 38 g

Zucker davon 27 g

Eiweiß 9,4 g

Salz 0,17 g

.

Der Chocolatier und Schokoladentester Georg Bernardini hat zu dieser „Milch Melissa 45%“ von PRALUS in seinem „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, Seite 660 (von 2015) geschrieben: „Tolle feinschmelzende, aromatisch und milde Milch-Schokolade mit wunderbarem Kakaocharakter. Mit Aromen von Karamell, Toffee, Vanille und tropischen Gewürzen“. Und Bernardini gab VIER von SECHS Punkten.

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Bernardinis Fazit beginnt so: „Mir persönlich gefällt weder der hohe Kakaobutteranteil, noch die starke Röstung, die allen Schokoladen einen penetranten Grundgeschmack verleiht …“

.

FAZIT: Der Kaufpreis liegt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm zu hoch. Aufmachung und Verpackung sind hochwertorientiert. Die innere Papier-Aufmachung ist so schön mit der wertvollen feinen vergoldeten Silberfolie. Als Bean to Bar-Schokolade (mit eigener Kakao-Plantage in Madagaskar) ist das Rezept und die Durchführung nicht überzeugend. Leicht talgig, hochsüß, kaum Kakaogeschmack – mittel.

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BEWERTUNG: Diese französische Francois Pralus „Mélissa“ VOLLMILCH-SCHOKOLADE, CRIOLLO, 100 Gramm, 45% Kakao, erhält ZWEI von SECHS Chapeaux Claques.

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Blätter Neue Sinnlichkeit

.

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

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Lehman-Pleite die Lehman-Attacke der Finanzspekulationen

September 12, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8499

am Donnerstag, 13. September 2018

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attac.de schreibt aktuell, 12. September 2018, online:

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„Finance for the People – Für die Vielen, nicht die Wenigen

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Auf zur Frankfurter Börse am 15. September!

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Steigende Mieten. Unsichere Arbeit. Soziale Spaltung. Und statt echter Lösungen werden Sündenböcke gesucht. So kann es nicht weitergehen! Öffentliche Güter wie Wohnraum, Gesundheit, Bildung, Verkehr und Datennetze sind keine Renditeobjekte, sondern soziale Menschenrechte. Sie müssen dem privaten Gewinnstreben entzogen und demokratisch organisiert werden. Am zehnten Jahrestag der Pleite von Lehman Brothers, einem Höhepunkt der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, fordern wir eine Kehrtwende!

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Noch immer verursachen die aufgeblähten Finanzmärkte mehr Probleme als sie lösen: Finanzinvestoren drängen über große Immobilienfirmen wie Vonovia und Deutsche Wohnen auf die Wohnungsmärkte und sorgen für steigende Mieten und Wohnungsnot. Die öffentliche Daseinsvorsorge wird privatisiert und Kapitalinteressen unterworfen, was die soziale Ungleichheit weiter verschärft. Statt den ökologischen Umbau zu finanzieren, fließen immer noch riesige Summen in Kohle, Öl und Gas und treiben so den Klimakollaps voran. Und sobald ein Crash droht, werden die Profiteure dieses Systems mit Abermilliarden an Steuergeldern „gerettet“. Das muss sich ändern!

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Am 15. September werden wir uns den Börsenplatz in Frankfurt nehmen. Wir treffen uns um 11 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz und gehen gemeinsam zum Börsenplatz.

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Die Börse ist der Ort, wo die Gewinninteressen der Vermögenden verhandelt und durchgesetzt werden. Sie ist damit Teil einer grundlegend falschen Ausrichtung, der Dominanz des shareholder value gegenüber Demokratie, sozialen Bedürfnissen und ökologischen Grenzen. Wir werden die Börse als „Crime Scene“ markieren, als Tatort der um sich greifenden Finanzialisierung der Gesellschaft, und mit den Opfern des unerbittlichen Profitstrebens konfrontieren. Graue Gestalten werden den Platz füllen und sich schließlich erheben.

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Kommt nach Frankfurt! Gemeinsam gehen wir auf die Straße für ein völlig neues Wirtschafts- und Finanzsystem, für eine echte Demokratisierung von Wohnraum und öffentlichen Gütern. Es gibt eine Alternative – wir sind die demokratische Übernahme!

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Aufruf unterzeichnet von: Attac Deutschland, Die Linke Hessen, Jusos und GEW Hessen.

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In zahlreichen Ländern finden zeitgleich Aktionen statt, zu denen ein internationales Bündnis aufruft. Mehr Informationen zu den in Frankreich, Spanien, Österreich, Belgien, Großbritannien, Irland, USA, Norwegen, Italien und anderen Ländern geplanten Aktionen findet auf der Website des europäischen Bündnisses.

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DLF.de am 11. September 2018, Interview von Klemens Kindermann mit Alfred Eibl von attac:

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Zehn Jahre Lehman-Pleite –

Attac: „Finanzspekulationen gehen in höchstem Ausmaß weiter

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Die Finanzkrise sei in Europa noch lange nicht vorbei, warnt Alfred Eibl vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac. Sein wichtigstes Indiz: Währungsprobleme in Argentinien oder der Türkei provozierten sofort auch Spekulationen über die Stabilität europäischer Banken.

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Klemens Kindermann: Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 gilt als Beginn der weltweiten Finanzkrise. In dieser Woche jährt sich der Stichtag zum zehnten Mal. Jahrelang haben Regierungen und Notenbanken versucht, diese Krise in den Griff zu bekommen. Vor allem die Banken sollten härter an die Kandare genommen werden. Heute muss man sagen: die Banken in den USA verdienen prächtig, als hätte es gar keine Krise gegeben.

Dazu kann ich sprechen mit dem Finanz-Experten des globalisierungskritischen Bündnis Attac, Alfred Eibl – kann man sagen, die Finanzkrise ist endgültig vorbei?

Alfred Eibl: Nein, die Finanzkrise ist bei weitem nicht vorbei, vor allem ist sie in Europa nicht vorbei. Wenn irgendwo auf der Welt Finanzprobleme auftauchen, sei es Argentinien, sei es in der Türkei, dann wird sofort spekuliert, ob in einem europäischen Land, sei es Spanien, sei es Italien, sei es Frankreich, vielleicht Banken in die Krise kommen könnten und ob diese Krise dann nicht das europäische Bankensystem insgesamt gefährden könnte. Diese Spekulationen haben eine natürliche Grundlage, dass noch immer insbesondere das europäische Bankensystem mit viel zu wenig Eigenkapital ausgestattet ist und dass die Risiken im Bankensystem einfach immer noch zu groß sind.

Klemens Kindermann: die sogenannte Occupy Wall Street-Bewegung wollte nicht länger hinnehmen, dass die Regierung Banken rettet, statt den Armen in der Gesellschaft zu helfen. Zentrum der Proteste war der Zuccotti-Park im Finanzdistrikt Manhattans. Heute, wenn man dahin kommt, ist es ziemlich friedlich und keine Spur mehr von Protest. War das damals alles umsonst?

Eibl: Nein, das war nicht umsonst. . Es ist vielleicht nicht mehr so dramatisch und so massiv der Protest, aber der Protest ist weiterhin wirksam und verschiedene internationale Institutionen beschäftigen sich permanent damit. wir sind nicht allein dabei, also als Attac Deutschland, sondern wir werden diesen Protest am 15. September gemeinsam mit vielen europäischen Städten, mit vielen anderen Organisationen, noch mal auf die Straße tragen, um zu zeigen, dass die Versprechungen, die die Politik damals gemacht hat, bei weitem nicht eingelöst sind und dass grundsätzliche Veränderungen notwendig sind. die grundlegenden, notwendigen Veränderungen, die wurden bei weitem nicht umgesetzt.

Kindermann: Was haben Sie denn konkret geplant am Samstag?

Eibl: Wir wollen noch mal im Rahmen einer Performance darstellen, dass das Finanzsystem nicht das tut, was es tun soll, nämlich für Mensch und Natur da zu sein, Entwicklungen, notwendige Entwicklungen zu unterstützen, zu finanzieren. wir stehen ja vor der Situation, dass wir massiv in den ökologischen Umbau investieren müssten und stattdessen wird weiterhin im alten Trotz weiter spekuliert und finanziert und diese notwendigen Investitionen unterbleiben.

Kindermann: Herr Eibl, was konkret planen Sie denn, was für eine Aktion?

Eibl: Im Prinzip geht es darum, noch mal darzustellen, dass eben das Finanzsystem nicht den Aufgaben gerecht wird. Wir werden mit Bulle und Bär, mit den Symbolen, die vor der Börse stehen, die haben wir nachgebaut und werden damit einiges veranstalten.

Kindermann: 2015 gab es ja auch schon Proteste, das war damals im Zusammenhang mit der Eröffnung des neuen Büroturms der Europäischen Zentralbank

Eibl: Es ist eben schwierig, dieses doch relativ komplexe Thema griffig in die Öffentlichkeit zu tragen. Und es ist auch schwierig, diese Themen, sozusagen die Auswirkungen für den einzelnen Menschen zu erspüren. zum Beispiel von den Banken, um Steuerzurückzahlungen doppelt zu erhalten oder nicht geleistete Steuern sich zurückzuerstatten. Da geht es dann relativ schnell um Hunderte von Millionen und Milliarden, es ist aber sozusagen unklar, was das für den einzelnen Menschen in der Geldbörse bedeutet. 2008/2009 wurde mit Hunderten von Milliarden die Banken gerettet und heute kämpfen wir um jeden Cent, um das Klima zu retten. Das kann es doch nicht sein.

Kindermann: Schauen wir noch einmal in die USA. Der aktuell amtierende US-Präsident Trump, der versucht ja einiges an Bankenregulierung wieder rückgängig zu machen. Müssen wir dann mit der nächsten Finanzkrise rechnen?

Eibl: Das, was bisher in der Diskussion ist, ist jedenfalls, was die USA betrifft, noch nicht der große Rückschritt. Nehmen Sie die Situation in Deutschland, die Deutsche Bank hat das immerhin geschafft, ihr Eigenkapital zu verdoppeln. Aber von windigen zwei Prozent auf vier Prozent, das ist völlig instabil. Hier sind viel höhere Werte notwendig, so wie zum Beispiel das Sparkassensystem oder die Genossenschaftsbanken, die immerhin ein Eigenkapital von acht Prozent vorhalten.

Kindermann: Hat die Deutsche Bank ihre Hausaufgaben nach der Finanzkrise gemacht?

Eibl: Das zeigt sich ja auch an der aktuellen Entwicklung, dass man viel zu lange daran geglaubt hat, im bisher bekannten Stil weiterzumachen, der Aufstieg jetzt von Wirecard in den Dax zeigt ja auch, dass sich die Bankenstruktur, die Struktur der Finanzdienstleistungen grundlegend ändert, dass wieder die Dienstleistung im Vordergrund steht und nicht die Spekulation. sozusagen den Banken noch mal Geld gibt, um jetzt noch mal konkurrenzfähiger zu werden, das ist absolut nicht notwendig. Was wir brauchen, ist eine neue Zielrichtung der Aktivitäten im Bankenbereich.…“

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Dietmar Moews meint: Welt-Währungszusammenbruch 2008 hat zehnjähriges Jubiläum – wie lustig.

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ATTAC hat zu feiern – in Frankfurt am Main ist demnächst Demo:

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am 15. September 2018

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Nach wie vor werden große mächtige Finanzpools angehäuft, um dann mit Marktmacht Zielgeschäfte zu wetten. Gleichzeitig werden diese Manipulationen, diese Spekulationen von US-amerikanischen Großbanken mit großer „Bonität“, aber ohne seriöse Rücklagen, gespielt. Und auch die deutsche Bank erfüllt nicht die verlangte Eigen-Kapitalstärke.

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Jeder Fachmensch weiß das.

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Jeder Schäuble, der redet von Verwirklichung das Rechts im Rechtsstaat, unternimmt aber keinerlei politischer Abmahnung gegen die Großgeldspieler, wie die Deutsche Bank, die erneut am großen Weltkapitalmarkt mitspielt.

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