Judenkollektiv deutsche Juden Juden in Deutschland Israelis Juden in der Welt

Dezember 15, 2017
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Vom Freitag, 15. Dezember 2017

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Die deutsche KULTURINDUSTRIE tut ALLES, was das PROPAGANDA-ISRAEL verlangt. Es prasselt die massierte Aggression in Propaganda-Druckspalten und Headlines und Sendezeiten, während militante Jugendliche in Berlin Israel-Fahnen anzündeln und JUDEN-HETZ-PAROLEN unter Polizeischutz skandieren. Man schaue aufmerksam hin, was da passiert und was dann passiert und was noch passiert.

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VORAB: Ich zitiere ALAN BULLOCK, der in seiner HITLER-Biografie von 1961 aus Hitlers „MEIN KAMPF“ zitiert und darlegt, was BULLOCK von HITLERS PROPAGANDA hielt und was davon erkennen lässt, wie es das heutige ANTISEMITISMUS ISRAEL praktiziert:

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„(S. 66 … Aber Hitler lernte aus seinen Fehlern, und in der Mitte der zwanziger Jahre, als er „Mein Kampf“ schrieb, war er bereits in der Lage, ganz klar auszudrücken, was er anstrebte und welches die Voraussetzungen zum Erfolg waren. Die Seiten in „Mein Kampf“, auf denen er die Technik der Massenpropaganda und des politischen Führertums erörtert, kontrastieren auffallend zu den schwülstigen Versuchen, seine völlig unoriginellen politischen Ideen auseinanderzusetzen.

Der erste und wichtigste Grundsatz jeglicher politischer Tätigkeit lautete nach Hitlers Auffassung: hinein in die Massen. „Jede Bewegung von großen Zielen muß alles vermeiden, was ihre Fähigkeit, auf die Massen zu wirken, mindern oder auch nur schwächen könnte, nicht etwa aus „demagogischen“ Gründen heraus, nein, sondern aus der einfachen Erkenntnis, dass ohne die gewaltige Kraft der Masse eines Volkes keine große Idee, mag sie auch noch so hehr und hoch erscheinen, zu verwirklichen ist (*).

„Die breite Masse eins Volkes besteht nicht nur aus Professoren, noch aus Diplomaten. Das geringe abstrakte Wissen, das sie besitzt, weist ihre Empfindungen mehr in die Welt des Gefühls. Darin beruht ihre entweder positive oder negative Einstellung … Ihre gefühlsmäßige Einstellung aber bedingt zugleich ihre außerordentliche Stabilität. Der Glaube ist schwerer zu erschüttern als das Wissen, Liebe unterliegt weniger dem Wechsel als Achtung, Haß ist dauerhafter als Abneigung, und die Triebkraft zu den gewaltigen Umwälzungen auf dieser Erde lag zu allen Zeiten weniger in einer die Masse beseelenden wissenschaftlichen Erkenntnis, als in einem sie beherrschenden Fanatismus und einer sie manchmal vorwärts jagenden Hysterie … Wer die breite Masse gewinnen will, muß den Schlüssel kennen, der das Tor zu ihrem Herzen öffnet. Es heißt nicht Objektivität, also Schwäche, sondern Wille und Kraft (*)

Hitler erklärt ganz offen, wie das erreicht werden kann:

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„Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist eine nur sehr beschränkte, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda  auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch der letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich bestimmt vorzustellen vermag (*) Für die Intelligenz, die dauernd nach etwas Neuem Ausschau hält, hat Hitler nichts anderes als Verachtung. „Nur einer tausendfachen Wiederholung einfachster Begriffe wird die Masse endlich ihr Gedächtnis schenken (*)“ Aus demselben Grunde ist es besser, sich an ein Programm zu halten, auch wenn sich gewisse Punkte inzwischen überlebt haben. „Denn damit wird etwas, das unerschütterlich fest sein sollte, der Diskussion anheimgegeben, die, sowie einmal ein einzelner Punkt der glaubensmäßig dogmatischen Festlegung entzogen ist, nicht ohne weiteres eine neue, bessere und vor allem einheitliche Festlegung ergeben, sondern viel eher zu endlosen Debatten und zu einer allgemeinen Wirrnis führen wird (*).

Wenn man schon lügt, dann muss man auch kräftig lügen. So machen es die Juden, die nach dem Grundsatz verfahren, „dass in der Größe der Lüge immer ein gewisser Faktor des Geglaubtwerdens liegt, indem die breite Masse eines Volkes im tiefsten Grunde ihres Herzens leichter verdorben sein kann, als bewusst und unabsichtlich schlecht sein wird, mithin bei der primitiven Einfalt ihres Gemüts einer großen Lüge leichter zum Opfer fällt als einer kleinen, da sie selber ja wohl auch manchmal im Kleinen lügt, jedoch vor zu großen Lügen sich doch zu sehr noch schämen würde. So wird ihr eine solche Unwahrheit gar nicht in den Kopf kommen, wodurch sie an die Möglichkeit einer so ungeheuren Frechheit der infamsten Verdrehung auch bei anderen gar nicht glauben kann … daher denn auch gerade deshalb von der frechsten Lüge immer noch etwas übrig- und hängenbleiben wird …(*).

Vor allem niemals zögern, niemals abwägen, was man sagt, der andern Seite niemals einen Zoll breit nachgeben, alle Kontraste in Schwarz und Weiß malen. Dies ist die „allerbeste Voraussetzung jeder propagandistischen Tätigkeit überhaupt: nämlich die grundsätzlich bearbeitete Frage … das Volk sieht zu allen Zeiten im rücksichtslosen Angriff gegen einen Widersacher einen Beweis des eigenen Rechts, und es empfindet den Verzicht auf dessen Vernichtung als Unsicherheit in bezug auf das eigene Recht, wenn nicht als Zeichen des eigenen Unrechts. (*).“

Heftigkeit, Leidenschaftlichkeit, Fanatismus, das sind „die großen magnetischen Kräfte, die allein die Massen anziehen … Völkerschickale vermag nur ein Sturm von heißer Leidenschaft zu wenden: Leidenschaft erwecken aber kann nur, wer sie selbst im Innern trägt (*)“.

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Alan Bullock schreibt weiter: „… Es ist bemerkenswert, dass Hitler das gesprochene Wort dem geschriebenen vorzog. „Die Macht aber, die die großen historischen Lawinen religiöser und politischer Art ins Rollen brachte, war seit urewig nur die Zauberkraft des gesprochenen Wortes. Die breite Masse des Volkes vor allem unterliegt immer nur der Gewalt der Rede (*).“ Die Anwendung von Kraftausdrücken, die Wiederholung von Wörtern wie „vernichten“, „Gewalt“, „rücksichtslos“, „Haß“ geschah absichtlich. Hitlers Gestikulieren und die Leidenschaftlichkeit seiner Rede, womit er sich selbst bis an die Grenze der Hysterie aufpeitschte und schreiend seinen Zorn ausspie, erzielten bei seinen Zuhörern die gleiche Wirkung. Die Art, wie es ihm gelang, seine Zuhörer in Leidenschaft zu versetzen, ist häufig beschrieben worden. Die Männer stöhnten oder pfiffen, die Frauen brachen ungewollt in Schluchzen aus; mochten sie damit auch nur ihren Herzen Luft machen, so standen sie doch ganz im Banne der gesteigerten Gefühle von Haß und Verzückung und verloren jede Zurückhaltung. …“

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WAS PASSIERT NUN, WENN DIE FÄHNCHEN BRENNEN UND DER HASS BRÜLLT?

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Es ist der Regierung Israels unbenommen, ja es ist ihre Pflicht, die Politik Israels zu machen.

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Selbstbestimmung soll diese repräsentativ geregelte Integration für Daseinsgestaltung und -Vorsorge verwirklichen helfen.

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Normaler Weise ist eine Regierung an eine Verfassung gebunden. Normaler Weise gilt neben einer verbindlichen Staatsverfassung, für alle Staaten gleichermaßen internationales Recht und die UN-CHARTA.

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ISRAELS REGIERUNGEN machen schon seit vielen Jahren KRIEGSPOLITIK gegen jedes Recht und Gesetz.

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ISRAELS FOLKLORE trainiert täglich für das sozialpsychologische Selbstbild, die sehr unverträglich organisierte Vorstellung von sich selbst als „AUSERWÄHLTES VOLK“. Beschränkt diese Vorstellung aber nicht esoterisch. Sondern ISRAEL deklariert diese FOLKLORE als Religion und als geschichtlich materiell überliefert. Das ist aber realgeschichtlich UNFUG. Denn alle Datierungen dieser Geschichte ISRAELS, seien es jüdische Beweisfunde aus vorjüdischen Zeiten oder die Schöpfung von Welt und Menschheit durch den jüdischen Gott vor etwa 6.000 Jahren, sind Bildergeschichten eigener Auserwähltheits-Interpretation – während diese Welt viel älter ist, als sie gemäß Jahves Schöpfung entstanden sein soll.

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Es hat sich seit 1947 ein Massaker-Israel entwickelt, das heute über alle anderen jüdischen Einwanderer in Palästina mit Gewalt durchgesetzt hat.

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Man lese nur die offiziell unbestreitbaren Berichte von Nahum Goldman oder von Gershom Gorenberg: ISRAEL SCHAFFT SICH AB.

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Das heutige Massaker-Israel hat keine Verfassung, keine in einer Verfassung festgelegten Staatsgrenzen. Die Massaker-Israelis publizieren „Groß-Israel“ (das reicht dann bis Bagdad).

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Die ISRAEL-PROPAGANDA hat heute erneut gefordert:

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NULL TOLERANZ für Gewalt (gegen israelische Symbole).

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Hier sind DREI empirische ASPEKTE wahrzunehmen, weil sie den wahren Tatsachen entsprechen, kurz:

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EINS ISRAEL ist eine, die eigene nomadische Geschichte verleugnende, auf heutige jüdische Vorstellungen bezogene soziale Formation. Juden mit zionistischen Vorstellungen sind im zwanzigsten Jahrhundert informell nach PALÄSTINA eingewandert.

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Seit 1948, mit Gründung des „Staates Israels“, bezogen auf eine Zweistaaten-Theorie für Palästina, zwischen Jordanien und Mittelmeer, wurde ISRAEL unverzüglich von den angestammten ARABERN mit Krieg überzogen. ISRAEL hat sich unter schwersten Bedingungen kämpfend behauptet und alsbald mit harter Hand die Landnahme für einen Judenstaat in Palästina fortgesetzt.

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Während man sich 1948 auf eine Zweistaaten-Vereinbarung von ISRAEL und PALÄSTINA festgelegt hatte. Wurden endlose beidseitige Gewaltszenerien, besonders der 7-Tage-Kreg 1967, von vielen Seiten betrieben, hat Palästina die Gebote der Existenzsicherung nicht ausreichend beachtet. Die gewählte Palästina-Regierung übt nicht annähernd Staatsgewalt, sondern ist den Ideen der Hamas und der Fatah-Partei, wie auch Fremdeinflüssen ausgesetzt, die sich teils wie Kolonialherren oder wie islamistische Jugend-Kampfsportgruppen aufführen. Da stehen wir heute. Während ISRAEL als MASSAKER-ISRAEL, mit der Unterstützung der USA und von Deutschland, weiter palästinensisches LAND RAUBT und Menschen vertreibt.

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ZWEI ISRAEL propagiert ISRAEL nach den härtesten Regeln der PROPAGANDA in aller Welt. Dabei sagt ISRAEL nicht, was es sein will, sondern hauptsächlich bekämpft ISRAELS PROPAGANDA jegliche objektive KRITIK an MASSAKER-ISRAEL.

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DREI Die Verstümmelung, Vertreibung, Deportation und Vernichtung der europäischen Juden, organisiert von den HITLER-DEUTSCHEN MASSENMÖRDERN (1933-1945), hat den Überlebenskampf der Juden in aller Welt und besonders deren feste Ansiedlung in PALÄSTINA akzelleriert. Eine Niederlassung der traditionellen jüdischen Diaspora- und Wanderkultur entstand. Die verschiedenen Juden-Kollektive in aller Welt, haben sich einerseits, wo immer sich Juden-Kollektive aufhielten, formierten und beheimateten, exkludiert und als „auserwähltes Volk“ selbst signiert. Andererseits ist die soziale Menschheitsgeschichte geprägt vom Machtspiel zwischen Majorität und Minorität, zwischen den Stärkeren und den Schwächeren, die weithin die Benachteiligung und Diskriminierung der schwächeren Minderheiten zeitigten.

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Heute verfügt das aggressive MASSAKER-ISRAEL mit der gefährlichsten MILITÄR-Technik der Welt – im Dauer-Alarmzustand lebend – sowie mit Unterstützung des organisierten Weltjudentums, sowie der USA und Deutschlands die Stärksten – stärker als die zersetzten Palästinenser, ungeachtet feindlichen Araber, Iraner, Türken und des ebenfalls militanten ISLAMS.

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Wenn wir auf die stoffverändernden Geschehnisse in Jerusalem blicken, den moslemischen FELSENDOM sehen und von No. 45 erklärt bekommen, die USA erkennen nunmehr JERUSALEM als Hauptstadt ISRAELS an, dann beginnen sofort die Mühlen der Judenfeindschaft in aller Welt zu mahlen. Gleichzeitig treten die Aussenpolitiker von MASSAKER-ISRAEL konkret für das auserwählte Recht auf MASSAKER gegen PALÄSTINA an. Sie nennen sich selbst „Sicherheitskräfte Israels“ und sie nennen die Palästinenser „radikalislamistische HAMAS“ (ob das Sunniten oder Schiiten sind, ist dabei aus israelischer Propagandasicht „islamistisch“ egal).

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Und es heißt jetzt:

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RAKETENANGRIFFE von GAZA auf ISRAEL – keine Schäden.

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Bomben- und Panzerangriffe von ISRAEL auf GAZA – mehrere Tote.

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Und die westlichen Massenmedien, die die israelischen Sprachpraktiken übernehmen, schreiben:

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NULL TOLERANZ FÜR GEWALT.

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JERUSALEM POST wird heute, 12. Dezember 2017, in der DEUTSCHLANDFUNK-Presseschau zitiert:

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Die Antwort der Europäer auf Trumps Ankündigung war viel extremer und deutlicher als die Reaktion der arabischen Welt. Tausende von Demonstranten versammelten sich in London, Paris, Berlin und Stockholm. Sie verbrannten israelische Flaggen und riefen zur Auslöschung Israels auf“, moniert die JERUSALEM POST.

Auch die schwedische Zeitung SYDSVENSKAN aus Malmö äußert sich zu den teils judenfeindlichen Demonstrationen in ihrer Stadt.  „Die Demonstranten wollten Solidarität mit den Palästinensern äußern und gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung protestieren. Aber ihr Zorn hätte sich wohl kaum gegen ein so falsches Ziel gerichtet, wenn es nicht bereits eine weit verbreitete antisemitische Stimmung gäbe. Eine demokratische Gesellschaft darf nie zulassen, dass ihre Bürger beleidigt oder bedroht werden oder aufgrund ihrer Religion oder ihrer Herkunft Gewalt ausgesetzt werden“, fordert die Zeitung SYDSVENSKAN.

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Der skandalöseste Hintergrund der sogenannten westdeutschen Achtundsechziger findet sich bei DEMIROVIC, in Der nonkonformistische Intellektuelle. Die Entwicklung der Kritischen Theorie zur Frankfurter Schule. Frankfurt am Main 1999wo empirisch die Geschichte der Umerziehung der Deutschen (nach 1945), z. B. durch Theodor W. Adorno und dem Frankfurter Institut erarbeitet wird.

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EINS Auf dieser ADORNO-Leistungsbilanz liegt die Einflussnahme und die Finanzierung der AGITATION der deutschen Geisteswissenschaften durch ADORNO und die sogenannte Frankfurter Schule, mit Geheimdienstmitteln, sowohl des CIA wie auch des KGB, also us-amerikanischer und sowjetischer Quellen und Verdingungen.

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ZWEI Die Gründung junger Universitäten durch das von ADORNO geschöpfte Personal, z. B. in Bielefeld und in Bremen, aber auch an sonstigen geisteswissenschaftlichen Instituten bereits bestehender Hochschulen und Universitäten, in Hannover, in Hamburg, in Köln, selbst in München.

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DREI Die Gründung spezieller Zeitschriften und Redaktionen die diese geistig-soziale Kontrolle und Steuerung zu verwirklichen suchten, die einerseits „NAZI-GEIST“ umzubiegen hatten, andererseits zum „Antikommunismus“ bzw. zu „Kritik am Kapitalismus und Imperialismus“ angeschickt wurden – an beiden „Politikspielen“ nahm ADORNO teil.

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Neue Zürcher Zeitung, Seite 20, Feuilleton, vom Freitag, 1. Dezember 2017, von Paul Jandl:

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„Der Geheimdienst fördert die Kunst. Im Kalten Krieg finanziert die CIA europäische Intellektuelle und Zeitschriften, um kommunistisches Gedankengut zu verdrängen.“

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Der NZZ-Autor Paul Jandl hat hier Quellen exponiert, die bei ADORNO und der Frankfurter Schule stets im Spiel waren – gegen den Kommunismus. Solche, die der KGB finanzierte und unterstützte werden nicht genannt.

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„Waren es Dunkelmänner oder Lichtgestalten? In der Zeit des Kalten Krieges konnte man leicht die Übersicht verlieren, dass aber ausgerechnet der amerikanische Auslandsnachrichtendienst CIA die Freiheit auf seine Fahnen schrieb, wirkt sonderbar.

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1967 deckten amerikanische Medien auf, dass die CIA die internationale Kunst- und Intellektuellenszene in großem Stil zu beeinflussen versucht hatte. Über die CIA waren Gelder in Richtung des „Kongresses für kulturelle Freiheit“ gewandert, einer 1950 in Berlin gegründeten Organisation, die gegen den autoritären und hegemonialen Anspruch des kommunistischen Ostens auftreten wollte. An Prominenz mangelte es nicht, und der amerikanische Geheimdienst wusste genau, wo er ansetzen wollte – bei den linksliberalen Meinungsführern. der Kommunismus sollte in deren Kreisen nicht noch weiter vordringen.

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Böll und Lenz profitieren

Weltweit wurden Tagungen und Seminare organisiert – in einer langen Liste sind sie im Berliner Haus der Kulturen der Welt aufgeführt. Als Entrée für eine Ausstellung, die sich unter anderem der CIA widmet. „Parapolitik“ heisst die Schau über eine Zeit, in der die Moderne auf monströse Weise mit den unheiligen Agenten kontaminiert war.

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Der Kongress für kulturelle Freiheit war gegründet worden, um im globalen Gefüge die Deutungshoheit zu behalten. nach und nach griff der Kongress in intellektuelle Debatten ein, indem er Künstler und Medien unterstützte. Heinrich Böll und Siegfried Lenz sollen von den Aktivitäten des CIA-Kassenwartes profitiert haben, und es wurden Zeitschriften gegründet, die sich zu wichtigen Instrumenten des Austauschs entwickelten. In Deutschland war es der vom amerikanischen Publizisten Melvin Lasky ins Leben gerufene >Monat<, für den André Gide und Arthur Koestler, aber auch Theodor W. Adorno und Hannah Arendt schrieben.

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Das strikt antikommunistische und proamerikanische Profil war Vorbild für weitere Zeitschriften wie für >Tempo presente< in Italien, wo sich Ignazio Silone engagierte, und für das französische >Preuves< mit Francois Bondy und Raymond Aron. In Wien war es Friedrich Torbergs besonders militantes >FORUM<, in Amerika Stephen Spenders >Encounter< und in Indien <Freedom First<. >FORUM< war die publizistische Speerspitze im Kampf für einen Boykott der Stücke Bertold Brechts, die dann zwischen 1953 und 1963 tatsächlich in keinem grösseren Theater Österreichs aufgeführt wurden.

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Der Kampf gegen den Kommunismus erhielt durch die Umtriebe des amerikanischen Senators Joseph McCarthy einen Drall, der manchen auch zu weit ging, aber trotz den grossen Unterschieden blieb das Feld aus abgefallenen, ehemals kommunistischen Parteigängern, wie Arthur Koestler einer war, und eher unpolitischen Linksliberalen erstaunlich geschlossen. Es lässt sich heute schwer sagen, wie weit der Einfluss der CIA wirklich reichte, ob er die große Erzählung der Moderne tatsächlich mitgeschrieben hat oder ob alles ohnehin so gekommen ist, wie es kommen musste. …

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… Ob für sie der „Kampf um die Köpfe“ am Ende nicht einer zwischen den Ideologien war, sondern ein Kampf allein in eigener Sache….

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Der für die Verteilung von Geldern zuständige Agent Michael Josselson und seine Frau Diane tauchen unscharf in Lene Bergs Film >The Man in the Background< auf. Josselson ist die treibende Kraft eines Projekts, das 1967 mit großem Knall enttarnt wird. Sein Geheimdienstkollege Thomas Braden verfasst daraufhin einen Artikel mit dem Titel „I’m glad the CIA is >immoral<„. Fazit in Sachen Kommunisten: „Sie haben uns die großen Worte gestohlen.“

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… eine Art Überschreibung von Picasso durch die abstrakte Dripping-Kunst Pollocks. Zwei Bilder in einem, ein Palimpsest der Wahrheit oder der Lüge, ganz wie man will… Das Gebäude des Hauses der Kulturen der Welt ist selbst ein Kind des Kalten Kriegs. Es wurde auf Initiative der beim amerikanischen State Department in Berlin tätigen Eleanor Dulles gebaut, der Frau des politischen Hardliners und Aussenministers John Foster Dulles. In dessen Familie gibt es viele, die im ideologischen Halbschatten Amerikas Karriere gemacht haben, nämlich bei der CIA. …

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Man darf sich nicht täuschen. Wenn es darauf ankommt, wird sie noch immer zum Dienst der Politik degradiert. Als 2003 klar war, dass die USA dem Irak den Krieg erklären werden, haben die Vereinten Nationen im New Yorker Hauptquartier den Wandteppich mit Picassos „Guernica“ schnell verhüllen lassen. Präsident Bushs sogenannter Feldzug des Guten und Aussenminister Colin Powell vor Picassos Anti-Kriegs-Bild: Das hätte nicht gut ausgesehen.“

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Dietmar Moews meint: Als Kölner in einer lebendigen Kunstszene, nehme ich – ohne große Umstände mit Zeit, Kosten und Raum – am reichen aktuellen Kunstgeschehen teil – wenn selbstvermarktende Künstler ausstellen und auch daran interessiert sind zu diskutieren.

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Und so hart und oft, wie in diesen Tagen, verstärkt sich eine äußerst privat-idiotische Verstocktheit, die eigene KUNST als Sensation, als sinnliche Kraft wirken lassen zu wollen – keineswegs den Kunstauftritt durch oder mit Politik oder mit den Alltagsthemen zu durchlöchern, kurz,

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das obige Beispiel von Paul Jandl aus der NZZ, wie US-Präservativ BUSH JR. den PICASSO-TEPPICH bei der UNO abhängen liess, weil mal gerade der IRAK platt gemacht werden sollte, wird bei diesen „CIA-Künstlern“ tabuisiert bzw. sie haben von so etwas keine Ahnung.

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Wenn Jandl schreibt;

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„…Ist die Kunst nun politisch oder parapolitisch? Operiert sie direkt oder auf Umwegen? Man darf sich nicht täuschen. Wenn es darauf ankommt, wird sie noch immer zum Diener der Politik degradiert …“

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Ist doch durchaus Immanuel Kants oder Karl Poppers Diktum der „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ hier erneut höchstaktuell – wer KANT nicht liest, ist ein Depp und Günstling, aber kein Künstler – denn wir erleben doch den TOTALITARISMUS per IT und DATEN-MACHT-OPERATIONALISIERUNG. Und kein Konsument kann sich wehren, dass BIG BROTHER jetzt BIG DATA heißt.

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Der ALGORITHMUS holt sich mit einer Hand Einen hoch, den er mit allen anderen Händen gar nicht wieder runter kriegt.

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Dem CIA ist es recht und billig.

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Besonders bei MUSIKERN ist ADORNO ein beliebter NAME – zwar, ohne irgendein politisches Wissen, allein dem GLAUBEN an die 68er-SALONPERSONNAGE sich zu unterwerfen und anzudienen, machen sie ADORNO-Lesungen, ADORNO-ZITATE – vor Alban Bergs scheußlichem Gebatze schrecken sie nicht zurück, statt den KOMPONISTEn THEODOR W. ADORNO doch selbst zu spielen (ich sage immer: Morgends, am offenen Fenster, ADORNO-SONATEN hören). Das erledigt sich dann von selbst.

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Und es dauert nach HITLERS PRINZIP, das ihm BULLOCK konstatierte, und wogegen kein Kraut gewachsen ist: MAN MUSS LÜGEN, LÜGEN, LÜGEN. Und stets noch weiterlügen, die selben LÜGEN – es bleibt hängen. Man treibt beim DEUTSCHLANDFUNK Das „Atelier neuer Musik“ immer weiter, gibt Preise für Simulanten, gibt Sendezeiten für das „NEUE“ von 1967, von Lachenmann, Ernst Jandl oder John Cage, egal. Und das LÜGENWORT lautet:

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ADORNO, ADORNO, ADORNO – und ich empfehle die PRISMEN und die kleinen Texte des Komponisten ADORNO über Jazz und Brahms im Radio.

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Da ist die Kunst wirklich ganz fern. Und wenn Elmar Lampson bei der SCHNITTKE-AKADEMIE in ALTONA meint, er müsse als alter Knecht jetzt im Jahr 2017 mit ADORNO kommen (soll seinen Text mal ins Internetz stellen) und lässt auch noch ein junges TRIO auftreten, das sich ADORNO nennt, dann bleibt mir nur noch JOHN LENNONS „GIMME SOME TRUTH“.

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FINE E COMPATTO

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E U-Wirtschaftsordnung hat heute Lebensmittelkennzeichnung für Massakerstaat ausgesprochen

November 12, 2015
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Vom Donnerstag, 12. November 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-10-21 14:26:54

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DLF-Information am Morgen, am Donnerstag, 12. November 2015, sinngemäß:

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„Die Europäische Union hat heute in den zuständigen Kommissionen beschlossen und verkündet, dass Lebensmittelimporte aus dem Massakerstaat Israel, die in vom Massakerstaat annektierten Palästinensergebieten angebaut und produziert werden, nunmehr direkt an den Waren und Warenauslagen in den Verkaufsstellen (Supermärkten u. ä.) konkret lesbar gekennzeichnet werden müssen.“

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Damit kann der Konsument konkret erfahren, ob ein Importprodukt aus einem Raubkriegsgebiet hergebracht wird und kann solche Waren BOYKOTTIEREN.

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Dazu passen die Unverschämtheiten des Propagandisten Netanjahu, der als Regierungschef Israels für die Massakerpolitik Israels die Hauptverantwortung trägt, der gestern in internationaler Medienpublikationen erklärte:

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Jerusalem – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (66) hat die EU-Entscheidung über eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus israelischen Siedlungen in scharfen Worten verurteilt.

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„Die Europäische Union sollte sich schämen.” Ihre Entscheidung beweise „Heuchelei und Doppelmoral”, weil sie sich nur auf Israel und nicht auf rund 200 andere Konflikte in der Welt beziehe. Laut der Entscheidung der EU-Kommission können Verbraucher künftig durch die Kennzeichnungspflicht entscheiden, ob sie Agrarprodukte und Kosmetika aus jüdischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten kaufen wollen oder bewusst boykottieren. „Die Europäische Union hat sich entschieden, nur Israel auszusondern, und wir sind nicht bereit zu akzeptieren, dass Europa die mit Terrorakten attackierte Seite aussondert. Die israelische Wirtschaft ist stark und wird es aushalten, Schaden werden ausgerechnet die Palästinenser davontragen, die in den israelischen Fabriken arbeiten.”

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Dietmar Moews meint: Die um mehrere Ecken argumentierte Volte, wer den Massakerstaat boykottiert träfe dadurch die armen arabischen Gastarbeiter, kann wohl nicht ganz gereichen.

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Es sind Gastarbeiter mit palästinensischer Zugehörigkeit, die aus ihrem eigenen Land vom israelischen Militär vertrieben dort jetzt als Gast-Landarbeiter für das ausbeuterische Israel und deren Siedler-Firmen arbeiten.

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Angesichts der Tatsache, dass Israelis permanent den Rest der Welt mit schwersten militärischen Konsequenzen bedrohen, der nicht den von Netanjahu ausgegebenen Propaganda-Texten folgt, ist es vernünftig, dass die E U sich mit einer abgestimmten europäischen Haltung hierzu stellt:

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Die Konsequenz können nur klare Sprache und nüchterne Konsumenten sein, die sich selbst für BOYKOTT oder Gleichgültigkeit entscheiden, wenn sie ihre Lebensmittel einkaufen.

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Es sollten nunmehr bald die Rüstungsexporte nach Israel gestoppt werden, solange dort die Scharfmacher mit ARMAGEDDON drohen.

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Man wüsste auch gerne, wie lange noch der Massakerstaat in der UEFA und in der Champions League Fußball spielen darf?

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Massaker-Israel raubt Land und Meer mit deutschen DOLPHINS

August 18, 2015
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vom Dienstag, 18. August 2015

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Das muss Gershom Gorenberg („Israel schaft sich ab“), Nahum Goldman und Yitzak Rabin nicht gefallen, aber es sieht ohnehin so aus als könnten die „Russen“ die „Zionisten“ in die Wüste schicken, während sie die Kinder Palästinas einfach massakerkillen:

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Israel hat nicht nur deutsche DOLPHIN-U-Boote auf Pump angeschafft – die fahren jetzt als Tarnkappenbomber, unsichtbar, unhörbar, in den Mittelmeergefilden umher und tun was die Kampfmoral predigt.

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Höhlenazalee

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LAGE: Welt-Wirtschaftskrieg? Zumindest haut die Blasenbörse in den Keller, die Massenproduktion ist nicht absetzbar, das quantitative Wachstum also der direkte Pleiteweg, der Verdrängungsmarkt über Rohstoffe und Energie drückt und drückt:

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Energiepreise, Öl, Gas, Nachhaltigkeitstechnologieexporte in aller Welt auf nie gesehene Tiefbewertungen: Das Erdöl wird noch zusätzlich durch OPEC-Pumpmengensteigerungen zum Discount. US-Schieferöl wird noch deutlicher zum groben Unfug wie das überteure Erdvernichtungs-Fracking längst ist.

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Höhlenazalee

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Wie dumm sind die Amerikaner, ihr schönes riesiges Land flächendeckend auf Ewigkeit zur giftsprudelnden Wüste zu privaten Profiten zu verschleudern. Wieviel Sonnen- und Windenergie-Potentiale gibt es in dem reichen Nordamerika. Absurd, was die Profitjäger in einer verkauften Demokratie dürfen.

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Höhlengladiolen

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LAGE Und hinten dran nun leise-laut NETANJAHU: Man sieht, die alternative Energieweltwirtschaft kippt. Damit werden fossile Brennstoffe billig bis zum Preisverfall zur Elektrizitätsproduktion ebenso obsolet wie die Atom-Dreckschleudern.

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Neue Zürcher Zeitung, Montag, 17. August 2015 Seite 10, von Ulrich Schmidt heißt es also unter der Überschrift:

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Netanjahu zapft einen Schatz an. Israels Regierung einigt sich mit Gasförderern und setzt auf schnelle Ausbeutung.“

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Israels Dolphins-Klasse durchflügt unsichtbar leise die Weltmeere und kontrolliert die Seerechte bzw. die Hoheitsverletzungen (der Russen am Nordpol, der Chinesen in Gelben Meer usw. Israels im Mittelmeer vor Palästina).

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Als im Jahre 1948 die Weltgemeinschaft einen Modus auf Gegenseitigkeit geschaffen hatte, die Aufteilung Palästinas zur Gründung zweier Staaten, Israels und Palästinas, war folgerichtig das Hoheitsrecht von Palästina auf die Mittelmeerküste bezogen ebenfalls eindeutig geregelt: Halbe Halbe.

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Es gibt in der heutigen Weltfriedensordnung 12 Meilenzonen, es gibt 120-Meilen-Fischerei- und Ausbeutungsrechte – was Massaker-Israel und Massaker-Netanjahu hier machen wollen ist die Fortsetzung des Annexionskrieges mit Massakaertechnik, wie an Land, so auf See.

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Die Ausbeutung der Gasfelder vor Israels Küste …“ – so heißt es, wenn von Palästinas Küste geredet wird – soll rascher erfolgen. Die Regierung von Ministerpräsident Netanjahu hat sich mit einem Konsortium von Förderern auf mehr Wettbewerb und Preisbindungen geeinigt.

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Jahrelang ist die Hebung der riesigen Gasvorkommen, die im Levantinischen Becken vor Israels Küste liegen, nicht richtig vorangekommen. Epische Streitereien zwischen der Kartellkommission und Regierungspolitikern um den Grad staatlicher Einmischung und die Preiskontrolle veranlassten die Förderer, die texanische Firma Noble Energy und ihren israelischen Juniorpartner Delek, die Ausbeutung des Leviathan-Gasfelds, des weltweit größten Fundes der letzten zehn Jahre, auf Eis zu legen. Nun aber hat die nationalreligiöse Regierung von Ministerpräsident Netanjahu einen Deal mit dem Konsortium erreicht. Nach ihrer Auffassung bringt er den endgültigen Durchbruch. …“

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Netanjahu, die Energie-Kolosse und die Neue Zürcher Zeitung machen aus dieser Angelegenheit schlicht und blank eine „nationale Frage“ Massaker-Israels.

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…Das Abkommen war nötig geworden, nachdem der frühere Kartellchef David Gilo „Noble“ und „Delek“ als Monopolisten bezeichnet hatte, da sie zusammen 85% der Rechte am Leviathan-Feld und 67% an Tamar halten. Gilo witterte Nachteile für die Konsumenten und verzerrte Preisbildung. Er versuchte, den von der Regierung anvisierten Deal zu stoppen. … Netanjahu hatte das Kabinett dazu gedrängt, die Ausbeutung der Gasfelder als eine Frage der nationalen Sicherheit zu betrachten und so die Entscheidungsbefugnis an sich zu reissen. …

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Netanjahu sagte an einer Pressekonferenz, dieses Abkommen werde den Bürgern Israels Hunderte Milliarden Schekel bringen (1 Fr kostete am Freitag 3,9 Schekel), Energieminister Steinitz zeigte sich erleichtert darüber, dass die gewaltigen Erdöl- und Gasreserven Israels endlich gefördert werden können, und rief die Energiefirmen weltweit auf, endlich in die Gas-Bonanza am Mittelmeer einzusteigen.

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Bis jetzt haben sich die Giganten des Geschäfts wie EXXON, Shell oder BP geziert, wohl aus Angst, ihre arabischen Partner zu verprellen.

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An der Tel Aviver Börse legten die Aktien von Firmen aus dem Energiesektor am Donnerstag kräftig zu. Sie ignorierten damit die Kritiker, die – wie etwa die staatlich-israelische Elektrizitätsbehörde – geltend machen, das Monopol im Gassektor werde über Jahrzehnte hinweg die Vertragsbedingungen für Gaskäufe verschlechtern …“

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…Noble und Delek haben bereits Rahmenverträge mit Ägypten, Jordanien und der Palästinenserbehörde in Ramallah abgeschlossen. Israel schickt sich also an, seine politische Stellung auszubauen und auch zu einer wirtschaftlichen Regionalmacht zu werden. Am Sonntag stimmt das Kabinett über den Deal ab, die Zustimmung ist gewiss. ..“

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Reliquiar – gemalt 1974

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Dietmar Moews meint: Die Vergewaltigung Palästinas wird vorangetrieben – mit deutschen U-Booten auf Pump.

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Verträge mit Ägypten (Sisi)? – Verträge mit Jordanien? – mit Ramallah?

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Wer hat denn das Recht über das palästinensische Hoheitsgebiet Verträge abzuschließen?

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Der Weltenergiemarkt allerdings zeigt die Stärke des Angebotsmarktes durch die alternativen nachhaltigen Energielieferungen – das drückt die Kosten und die Preise.

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Wer hat aber das Recht, Verträge über das hoheitsfreie Weltmeer zu schließen? Wir sollen glauben EXXON, Shell oder BP haben das Recht, denn sie nehmen es sich. Da klemmt der Schekel.

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Der Vatikanstaat erkennt Staat Palästina an

Juni 26, 2015
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vom Freitag, 26. Juni 2015

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Rheinische Post, 26. Juni 2015, rp-online.de (ap):

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Der Vatikan hat bekanntgegeben, eine endgültige Vereinbarung mit dem „Staat Palästina“ zu dem Vertrag erreicht zu haben. Das Dokument regelt das Leben der Katholischen Kirche in den palästinensischen Gebieten.

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Gallagher sagte, er hoffe, dass der Vertrag als Beispiel für die Kirche in anderen Ländern in Nahost dienen könnte. Der Vatikan hatte die Entscheidung der UN-Vollversammlung 2012 begrüßt, einen palästinensischen Staat anzuerkennen. Mit dem jetzt unterzeichneten Dokument bestätigt der Heilige Stuhl das palästinensische Territorium erstmals rechtlich als Staat. Al-Malki sprach von einem „historischen Abkommen“.

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Dietmar Moews meint: Die staatliche Anerkennung des Staates Palästina sucht die von der ganzen Welt gewünschten Existenz zweier Staaten in Palästina, wie es im Jahr 1948 auf Gegenseitigkeit beschlossen worden war – Israel für die Zionisten und Palästina für die einheimischen Araber – voranzubringen.

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Es muss aufgeräumt werden mit der üblen israelischen Propagandalüge, dass vor Einwanderung und Annexion von Zionisten Palästina ein „Land ohne Volk“ gewesen sei:

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Die Zionisten behaupteten: Volk ohne Land für ein Land ohne Volk.

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Bildschirmfoto vom 2014-08-17 16:59:17

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Dass aber in dem Land Palästina das palästinensiche Volk lebte, das man gewaltsam vertreibt, wird unterschlagen.

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Bildschirmfoto vom 2014-08-17 16:58:10

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PALÄSTINA, das auserwählte Volk, konvertiert zum JUDENTUM

Mai 17, 2015

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vom Sonntag, 17. Mai 2015

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Bevor hier meine Idee zur Rettung der Palästinenser in GAZA und die Belehrung zum „ISRAEL“ und dem 13. Stamm der Khasaren interpretiert wird (die Khasaren, die im Jahr 740 (nach Mohammeds Tod, 632), ohne rassistische Abstammungsregel zum JUDENTUM konvertiert waren, wird ein kurzer, kleiner Benutzerhinweis für die LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews vorangestellt:

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Man tippt „dietmarmoews youtube“ in das Suchdisplay ein und kommt zum VIDEO-Kanal „dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT“.

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Das tägliche Geschehen begleiten, geht so:

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Für die Text-Blog-Leser LICHTGESCHWINDIGKEIT des „Globus mit Vorgarten“-Blogs von Dr. Dietmar Moews bei WordPress.de ist zu wissen:

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Die Textbeiträge enthalten beim ersten Erscheinen stets Tippfehler. Sie werden vom Autor immer korrigiert und teils noch ergänzt. Das betrifft auch ältere LICHTGESCHWINDIGKEIT-Nummern. – Immer, wenn Nutzer ältere Beiträge aufrufen, wird das dem Autor von WordPress angezeigt. Meist liest der Autor erneut einen solchen Beitrag, um zu sehen, welche Inhalte da das Interesse der Nutzer bewirken. Dabei wird meist erneut korrigiert.

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Hinsichtlich der Fehlerhaftigkeit der gesamten Blogbeiträge kann den LICHTGESCHWINDIGKEIT-Nutzern auch zukünftig Verlässlichkeit und Kontinuität versprochen werden: Es werden immer weiter Fehler drin sein.

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sportflagge_israel_barren

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Das heutige Militärgebilde ISRAEL, das im „vorderen Orient“ das PALÄSTINA genannte Land annektiert und die Ureinwohner vertreibt und vernichtet, hält sich zwar an keine eigene geschriebene Staatsverfassung, denn es hat gar keine, aber definiert sich praktisch täglich dadurch, dass für orthodox hingestelltes Judentum das politische Zielsystem von ISRAEL vorgestellt wird.

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Kern dieses ISRAEL ist eine heutige Vorstellung vom rechten jüdischen Glauben, bei rechter semitischer Abstammung, die von einer exklusiven professionellen JUDEN-Kaste in wiederum exklusiv geschränkter Nutzung alter Schriften militärisch durchgesetzt wird.

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Diese Textsammlung wird als „jüdisch“ um Jahrtausende rückdatiert, in eine Ursprungszeit, in der es noch keine Juden gab, aber die glaubt, die exklusive Deutungsmacht über alle sonstigen Vorstellungswelten durchsetzen zu dürfen.

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Das ist oft wirklich bluttriefend, aber auch oft komisch: Wenn der Monotheismus als jüdische Glaubensgewissheit angesehen werden soll, während die alten Texte TORA noch von Götterscharen und Vielgötterei nur so prangen: ELOHIM – seis drum.

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Hier geht es um eine praktikable Idee, die der Lösung des Nah-Ost-Problems und dem Ende des Dauerannexionskrieges und der Massaker Israels gegen die palästinensischen Araber nützen könnte:

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Massakermenschen

Massakermenschen

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Es ist einfach der Übertritt aller Menschen in GAZA zum „jüdischen Glauben“.

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Bei den Khasaren hieß das: Sie nahmen den jüdischen Glauben an.

 

So what? es ist notwendig. Das dürfte für die palästinensischen Abstammungs-Semiten nicht schwierig sein, zumal in Gaza überwiegend Kinder durch die Massaker gepeinigt werden (Altersdurchschnitt 15 Jahre bei 1,7 Millionen Gaza-Einwohnern) – wer kann und wollte das noch länger verantworten?

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Notwendig – das heisst: eine Not zu wenden. Da könnte Gott zusätzliche Glaubensgewissheiten bieten. Zumal, nach rechtem Glauben, dieser Gott auf Erden durch die Menschen selbst wirkt. Und dabei ist die auch vom Judentum bejahte Wertvorstellung, Rechtgläubigkeit durch völlige Hingabe an GOTT zu leben, stets der Supralativ.

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Wenn nun die GAZA-Palästinenser zum Judentum konvertieren, statt noch länger auf dem israelischen Kriegsschutt von GAZA dahin zu vegetieren, wird man den Synagogenbau in GAZA kaum erneut bombardieren. Und es ist das Leben in Synagogen – im ursprünglichen Sinn der Bedeutung der Synagogen in der jüdischen Geschichte – geradezu der reine Gottesdienst.

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Aschkenasisches Passahmahl, jüdische Buchmalerei

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In der Folge wird es möglich, dass auch andere Palästineser und sonstige Araber im heute von Israel annektierten Land Palästina ebenfalls zum Judentum konvertieren.

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Insbesondere durch Anerkennung der in Israel staatlich organisierten „jüdischen Orthodoxie“ müssen sich diese Palästina-Neujuden hingebungsvoll der jüdischen Orthodoxie anschicken, um alle anderen Juden im rechten Glauben noch zu übertreffen – ähnlich, wie es die heutigen Orthoxen, die ja nicht zum Militär wollen – mit den nichtorthodoxen Massakerisraelis und den liberalen Israelis machen.

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Es dürfte für die Palästinenser nicht allzu schwierig werden, sich dem heutigen Israel-Judentum besser anzupassen als es viele russische Einwanderungs-Konvertiten oder sonstige liberale oder sozialdemokratische „Zionisten“ können (die oft gar nicht die Orthodoxie-Lebensweise als exklusiv „gottgefällig“ anerkennen).

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Wenn dann die Neujuden in Gaza und auch im Westjordanland sich als berechtigte Konvertierten-Kollektive anschicken – im Sinne der Zweistaaten-Theorie von 1948 -, IHREN jüdischen STAAT zu gründen, wird sich das heutige Israel anstrengen müssen, das eigene exklusive Alleinstellungsmerkmal noch überzeugend zu verkörpern.

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Denn „Verkörpern“ ist ein vieldimensionales Kulturgeschehen, dass sich zumindest an den eigenen Wertsetzungen zu halten hätte. Wenn also mit HILLEL argumentiert wird, müsste sich die neue NETANJAHU-Regierung von Mai 2015 schon eigener Textrevision oder politischer Verhaltensänderung stellen müssen.

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Es besteht die Aussicht, dass das derzeitige Massaker-Israel von den arabischen NEUJUDEN zur „Goldenen Regel“ gezwungen werden könnte. Ferner würde das von Israels Annexions-Sperrmauern durchlöcherte Palästina möglicherweise in der Wirkung umkippen und Israel diese Trennwände zukünftig als sinnlos freiwillig wieder abbauen.

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So wie es heute mit einem sunnitischen GAZA-Separatismus läuft, kann keine gottgefällige Zukunft gestaltet werden. Erst wenn die Gotteskunde aus der Tora nach der „Goldenen Regel“ gegenwendig zwischen Massaker-Israelis und GAZA-Neujuden eingeführt wäre, käme eine lebensdienliche Balance zustande, indem die Blutrünstigkeit in den alten Texten nicht weiter untereinander ausprobiert werden dürfte.

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Dietmar Moews vor Goethes christlicher Kathedrale in Strasburg

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Dietmar Moews meint: Wer jetzt die Idee nicht aufgreifen möchte, weil sie oder er meint: Das hat es ja noch nie gegeben! – oder, wie meine Mutter immer sagte, wenn ich zu Ostern kurze Hosen anziehen wollte und auf den Nachbarsjungen hinwies, der hatte auch schon kurze Hosen an: Wir können uns nicht nach anderen Leuten richten – dem kann geholfen werden, mit den historischen Khasaren und mit dem Juden Arthur Koestler (1905-1983):

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In den historischen Quellen, die vom heutigen Israel als „Jüdisch“ hingestellt werden, ist nicht die Rede vom Semitismus, der als Sprachbeziehung definiert wäre, sondern von Blutbeziehung. Das heutige orthodoxe Judentum argumentiert also „rassistisch“-etnologisch, im Sinne der leiblichen Mutterabstammung, und setzt „Reinrassigkeit“ mit „Reingläubigkeit“ gleich.

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Doch wie wir wissen – Irren ist menschlich – kann diese Lehre gar nicht von jüdischen Männern überzeugend tradiert werden.

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Es ist das Drama des heutigen „DOGMAs vom „auserwählten Volk“:

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Auch eine jüdische Mutter kann immigrieren, wie der Johannes den Jesus getauft hat und die äthiopischen Juden in Israel diskriminiert werden und aus heiterem Himmel die Khasaren nicht semitischer, sondern türkischer Abstammung sind und so heftig historisch auftraten, dass es auf harten historischen Fakten beruht, die OSTJUDEN als Nachfahren der Khasaren zu erkennen.

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Damit sind überwiegend heutige Juden gar nicht ägyptisch-palästinensische SEMITEN, sondern von khasarischen TÜRKEN herkommende OSTJUDEN. Sie nennen sich selbst judengeschichtlich „aschkenasische Juden“ mit „aschkenasischem Ritus“. Das belegt die Quellenlage.

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Kunsthistorisches Museum Wien: Khasarenabbildung, 9./10. Jh. vom Goldschatz von Nagyszentimiklos

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Die Khasaren beherrschten vom 7. bis zum 11. Jahrhundert in der südrussischen Steppe ein großes Reich und traten, einzigartig in der Geschichte, geschlossen zum jüdischen Glauben über.

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ARTHUR KOESTLERS verbüffende These beruht auf Arbeiten jüdischer Geschichtswissenschaft vor der europäischen Judenvernichtung Schoa:

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Die Khasaren sind die Vorfahren der jüdischen Siedler in Osteuropa und damit der meisten heute lebenden Juden.“

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Wir müssen nun kurz auf die Landkarte schauen und ein Bild Europas von vor etwa tausend Jahren heraufholen und welche politischen Maßgeblichkeiten herrschten:

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Etwa um die Zeit, als Karl der Große zum Kaiser des Westens gekrönt wurde, beherrschte ein jüdischer Staat den zwischen dem Kaukasus und der Wolga liegenden Raum Osteuropas; man nannte ihn damals das „Khasarenreich“. Auf dem Gipfel seiner Macht, zwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert, spielte dieses Reich eine bedeutende Rolle in der Gestaltung des Schicksals des mittelalterlichen und dementsprechend auch des modernen Europa. Der byzanzinische Kaiser und Historiker Konstantin VII. Porphyrogennetos (913-959) muss sich dieser Umstände bewusst gewesen sein, als er in seiner Abhandlung über das Hofprotokoll verzeichnete, dass Briefe, die an den Papst in Rom und ebenso jene, die an den Kaiser des Westens adressiert seien, ein Siegel erhielten, das zwei Solidi wert sei, während Botschaften an den König der Khasaren mit einem Siegel für drei Solidi ausgestattet seien. Dies war keine Schmeichelei, sondern Realpolitik. „In der Periode, mit der wir uns hier befassen“, schrieb Bury, „ist es wahrscheinlich, dass der Khan der Khasaren im Blickfeld der kaiserlichen Aussenpolitik eine kaum geringere Bedeutung besaß als Karl der Große und dessen Nachfolger.“

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Das Land der Khasaren, ein Volk türkischer Abstammung, besaß eine strategische Schlüsselstellung an jenem lebenswichtigen Tor zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer, an dem die großen östlichen Mächte jener Zeit einander gegenüberstanden. Das Khasarenreich wirkte als ein Pufferstaat, der Byzanz vor den Invasionen beutegieriger, barbarischer Stämme aus den nördlichen Steppen bewahrte – Bulgaren, Magyaren, Petschenegen usw. – und später vor den Wikingern und den Russen.

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Aber ebenso wichtig und vielleicht vom Blickpunkt der byzantinischen Diplomatie und der europäischen Geschichte aus noch wichtiger war die Tatsache, dass die Armeen der Khasaren die arabische Lawine in deren gefährlichem Frühstadium aufhielten und so die Eroberung Osteuropas durch die Moslems verhinderten. D. M. Dunlop von der Columbia University, in den 1940 Jahren eine führende Autorität für die Geschichte der Khasaren, hat eine knappe Zusammenfassung dieser entscheidenden und doch praktisch unbekannten Episode gegeben.

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Cordoba, Andalusien, hier lebten die größten jüdischen Gemeinden ostjüdischer Herkunft

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Das Khasarenland … lag quer zu der natürlichen Linie des Vordringens der Araber. Wenige Jahre nach dem Tode Mohammeds (632) stürmten die Armeen des Kalifats über die Trümmer zweier Reiche nach Norden, alles vor sich hertreibend, bis sie die große Gebirgsbarriere, den Kaukasus, erreichten. Hatten sie diese Barriere einmal überwunden, so lag für sie die Straße zu den Ländern Osteuropas offen. Tatsächlich aber stießen die Araber an der Kaukasusfront auf die Streitkräfte einer wohlorganisierten kriegerischen Macht, die sie an der weiteren Ausdehnung ihrer Eroberungen wirkungsvoll hinderten. Die Kriege zwischen Arabern und Khasaren, die über hundert Jahre dauerten, haben, obwohl nur wenig über sie bekannt ist, eine beträchtliche historische Bedeutung. Zwar haben die Franken Karl Martells auf dem Schlachtfeld von Tours die Flut der arabischen Invasion zurückgedämmt, aber die Bedrohung Europas aus dem Osten war zur ungefähr gleichen Zeit kaum weniger gefährlich … Den siegreichen Moslems stellten sich die Truppen des Khasarenreiches erfolgreich entgegen … Es kann … kaum bezweifelt werden, dass die Existenz der Khasaren im Raum nördlich des Kaukasus die Rettung für Byzanz bedeutet hat, für das Bollwerk der europäischen Zivilisation im Osten, weil dieses sonst von den Arabern ausflankiert worden wäre. Wäre dies geschehen, so hätte die Geschichte des Christentums und des Islam vielleicht eine ganz andere Bahn als die uns bekannte eingeschlagen.

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Es ist vielleicht unter diesen Umständen nicht überraschend, dass nach dem enscheidenden Sieg der Khasaren über die Araber der zukünftige byzantinische Kaiser Konstantin V. im Jahr 732 eine Khasarenprinzessin heiratete. Später wurde der Sohn aus dieser Ehe unter dem Namen Leon I. Kaiser von Byzanz, auch bekannt als Leon der Khasare.

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Ironischerweise endete die letzte Schlacht im Jahre 737 mit einer Niederlage der Khasaren. Aber um diese Zeit war schon der Elan des Heiligen Krieges der Moslems erschöpft, das Kalifat durch innere Schwierigkeiten erschüttert und waren die arabischen Invasoren bereits auf dem Rückzug aus dem Kaukasus, ohne einen Brückenkopf im Norden genommen zu haben. Khasaren dagegen wurden noch mächtiger als zuvor.

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Schale mit Stierkopf – khasarische Ästhetik

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Einige Zeit später, wahrscheinlich im Jahre 740, nahmen der König, sein Hof und die herrschende Kriegerkaste den jüdischen Glauben an – das Judentum wurde zur Staatsreligion der Khasaren. Ohne Zweifel waren ihre Zeitgenossen angesichts dieses Entschlusses ebenso erstaunt wie die modernen Gelehrten, als aus den arabischen, byzantinischen, russischen und hebräischen Quellen die Beweise für dieses Ereignis zutage traten. …“ (nach Arthur Koestler „The Thirteenth Tribe“ 1976).

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Zu den historischen Lagen von Khasaren, Ostjudentum und jüdischen Wanderungs- und Siedlungsbewegungen in Europa, besonders nach Westeuropa, berichte ich demnächst hier.

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Arthur Koestler

Arthur Koestler

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Ausschreitungen in Tel Aviv

Mai 7, 2015

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vom Donnerstag, 7. Mai 2015

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Ägyptisch-Arabisch-Türkische Sprachen bilden den Ausstrahlungskreis des Begriffs: SEMITISMUS. Semitismus ist kein ethnologisches Wort. Semitismus hat also nichts mit Volk oder Blut oder familiärer Abstammung zu tun, sondern mit der Sprachzugehörigkeit.

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Danach sind die Leute in Israel genauso Semiten wie die arabischen Palästinenser in Gaza.

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Nun hat der Semitismus über die Kampfbegriffe „Antisemitismus“ und „Philosemitismus“ eine andere Begriffsverwendung, die mehr zu Diskriminierung sozialer Gruppen in einem machtpolitischen Kontext von sozialer Majorität oder Minorität, von Ausgrenzung und Unterdrückung.

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Die moderne Geschichte ist voll solcher Machtspiele – immer zu Lasten der Schwächeren.

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Das Dritte Reich des Nationalsozialismus arbeitete von Anbeginn mit solchen ordnungspolitischen Führungs- und Repressionsmitteln. Sündenböcke eignen sich dafür, eigene Leistungsschwächen in die Schuhe geschoben zu bekommen und Feindbilder eigen sich dazu, die eigene Gruppe zum Zusammenhalt und zur Bereitschaft Zusatzlasten ohne aufzumucken zu tragen. Darauf war die Hitlerei in Deutschland sehr abgestellt. Wer zwischen diese deutschtümelnden machtpolitischen Räder geriet, wurde vernichtet.

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Die Nachricht über die Morde an äthiopischen Juden in Tel Aviv passt in dieses Gewaltszenarium der Weltgeschichte, insofern auf Lernen und Lehren: Durch Schaden wird man klug – in der einfachen Analogie, nicht zu hoffen ist.

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Süddeutsche Zeitung, 5. Mai, Seite 8: „Ausschreitungen in Tel Aviv“:

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Nach schweren Krawallen und Protest wegen des Todes äthiopischer Juden gegen Rassismus und Polizeigewalt ist in Tel Aviv in der Nacht zum Montag eskaliert. Die Demonstranten, deren Zahl von der Polizei auf 3.000 geschätzt wurde, lieferten sich blutige Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt, Dutzende verhaftet. Wenige Tage zuvor war es zu ähnlichen Szenen in Jerusalem gekommen. Hintergrund ist die Frustration vieler aus Äthiopien stammender Juden, die auch drei Jahrzehnte nach der ersten Einwanderungswelle kaum integriert sind in die israelische Gesellschaft.

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Der plötzliche Ausbruch der Gewalt hat Israels Öffentlichkeit ernsthaft entsetzt. Präsident Reuven Rivlin räumte Fehler im Umgang mit der 135.000 Menschen umfassenden Bevölkerungsgruppe ein. … Netanjahu verurteilte die Gewalt ..“

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Dietmar Moews meint: Netanjahu verurteilte die Gewalt – der Semitismus ist eine humorvolle soziale Erscheinung.

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Ratlosigkeit in Israel nach der dummen Wahlkampf-Rede im US-Kongress

März 7, 2015
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vom Samstag, 7. März 2015

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Die Neue Zürcher Zeitung von Freitag, 6. März 2015, lässt Ulrich Schmid aus Jerusalem über die Resonanz berichten, der die Rede vor dem US-Kongress in Washington, gehalten gegen den Willen von US-Präsident Barack Obama, und die vorgetragene redundante Banalität beschreibt.

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Der deutsche Staatssender Deutschlandfunk Köln (DLF) brachte heute einen Kommentar von dem SPIEGEL-Autor Markus Feldenkirchen zu dieser israelischen Propagandaaktion Netanjahus.

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Feldenkirchen kommt exakt zu den Einschätzungen, die hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dr. Dietmar Moews seit Jahren referiert mit diesen Hauptargumenten publiziert werden:

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Israel schafft sich ab“ (Gershom Gorenberg)

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Ich empfehle den Kommentar von Markus Feldenkirchen in der DLF-Mediathek nachzuhören.

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Der hier kommentierte Kommentar-Text von heute im DLF:

Die Rede von Israels Premier Benjamin Netanjahu in Washington war eine Unverschämtheit, kommentiert Markus Feldenkirchen vom „Spiegel“ im DLF. Er habe US-Präsident Obama wie einen naiven Deppen dargestellt und damit eine Taktik verfolgt, die sicher nicht aufgehen werde.

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Was Benjamin Netanjahu am vergangenen Dienstag in Washington getan hat, war eine Unverschämtheit. Er hat sich von den Republikanern in den Kongress laden lassen, ohne Präsident Barack Obama in Kenntnis zu setzen. Er hat in seiner Rede vor einem Abschluss der Atomverhandlungen mit Iran gewarnt und Obama damit zu einem naiven Deppen erklärt, der sich von den Iranern über den Tisch habe ziehen lassen. So schwereres Geschütz kann man als Gast in einem ausländischen Parlament nicht auffahren.

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Einen vergleichbaren Auftritt hat es in der Geschichte der Diplomatie selten gegeben – in der amerikanisch-israelischen Geschichte noch nie.

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Die einfachste Erklärung für dieses Verhalten sind Egoismus und Rücksichtslosigkeit. Netanjahu möchte in 10 Tagen wiedergewählt werden. Ein starker Auftritt in Washington als Verteidiger vermeintlicher israelischer Interessen könne da nicht schaden, so sein Kalkül. Er hat den Kongress in Washington als Bühne für den heimischen Wahlkampf missbraucht – und so den traditionell engen Beziehungen zwischen Israel und Amerika schweren Schaden zugefügt.

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Die bedingungslose Unterstützung durch die USA war immer Israels Lebensversicherung. Es war US-Präsident Harry S. Truman, der Israel kurz nach dessen Gründung im Jahre 1948 als einer der ersten als Staat anerkannte. Damals begann jene sehr besondere Beziehung, ohne die das von Feinden umzingelte Israel die letzten 70 Jahre wohl kaum überstanden hätte. Truman hatte Bilder aus den Konzentrationslagern gesehen, die ihn zutiefst bewegten. Er war berührt vom Schicksal von Millionen Juden, die den Holocaust überlebt hatten und – noch immer von Feindseligkeit begleitet – durch Europa und die Welt irrten, ohne eine Heimat zu finden – oder zumindest einen Ort, an dem sie sicher waren.

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Seit Israels Gründung hat Amerika fast alles getan, um dessen Sicherheit und Existenz zu garantieren. Es hat Israel im Yom-Kippur-Krieg mit einer Luftbrücke versorgt, als die Staaten Europas den Amerikanern nicht mal eine Landegenehmigung zum Auftanken erteilen mochten. Es leistet bis heute Abermillionen an Militärhilfe.

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Wenigstens ein Minimum an Respekt wäre angebracht: Wegen dieser Geschichte müsste jeder israelische Ministerpräsident den Präsidenten der Vereinigten Staaten wenigstens mit einem Minimum an Respekt behandeln. Netanjahus Vorgehen aber ist ebenso geschichts- wie verantwortungslos.

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Gewiss: Die Sorge Israels vor einer Atommacht Iran ist verständlich. Fraglich ist jedoch, welche Grundlage jene Panik haben soll, die Netanjahu wegen des geplanten Atom-Deals verbreitet. Schließlich gibt es bislang keinen konkreten Entwurf. Und Sinn dieser Verhandlungen ist es ja gerade, zu verhindern, dass Iran zur Atommacht wird. Netanjahu aber tut so, als wolle Obama Iran geradezu zur Bombe verhelfen.

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Netanjahus radikaler Rechtskurs, der sich etwa in der aggressiven Siedlungspolitik äußert, hat sein Land bereits in den vergangenen Jahren viele Sympathien in Amerika gekostet. Sein Auftritt in dieser Woche hat noch mehr zerstört. Das Gros der Demokraten war zu Recht entsetzt, selbst einige Republikaner, die Netanjahu im Kongress demonstrativ zujubelten, erklärten später, dass Israels Premier womöglich zu weit gegangen sei.

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Und noch etwas ist anders als in der Vergangenheit. Bislang konnten sich israelische Regierungen meist auf die geschlossene Unterstützung der in Amerika lebenden Juden verlassen. Doch deren Lobbygruppen sind dieser Tage ebenfalls verwundert über Netanjahu – sofern sie nicht eng mit dessen Partei, dem Likud, verbunden sind.

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Nur noch 38 Prozent der amerikanischen Juden sind der Ansicht, dass die israelische Regierung ernsthaft auf der Suche nach Frieden im Nahen Osten sei. Gerade die jüngeren Juden in den USA wenden sich zunehmend von Israels Politik ab.

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Netanjahu glaubt offenbar, sich mit seinem Rabauken-Auftritt in Washington selbst einen Gefallen im Wahlkampf getan zu haben – die israelischen Wähler werden ihn hoffentlich bald eines Besseren belehren. Wem er keinen Dienst erwiesen hat, steht dagegen jetzt schon fest: seinem eigenen Land.“ (Ende des Zitats nach DLF / Feldenkirchen v. 7. März 2015)

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Dietmar Moews meint: Lügenpresse und staatliche Propaganda-Maßgaben in den Vorständen und Presseräten – aber dennoch:

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http://www.deutschlandfunk.de/netanjahu-rede-in-den-usa-verantwortungslos-und-ohne.858.de.html?dram:article_id=313581

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Ratlosigkeit – nicht nur unter den ca. 50 % Wählern der israelischen Opposition (einschließlich der Israelis arabischer Abkunft mit beschränkten Bürgerrechten).

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Ratlosigkeit auch unter den Deutschen. Deutsche, die sich den Juden, besonders den von Hitlerdeutschland vernichteten und verfolgten europäischen Juden und deshalb dem Staat Israel verpflichtet fühlen, müssen sich klar darüber werden, welche der 50% Israels sie unterstützen: Die Massaker-Israelis Netanjahus oder die in der Nachfolge des deutschen Judentums sich kulturell und politisch verstehenden demokratischen sozialliberalen Israelis.

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Wir sehen, wie freie Argumentation und Kontroverse, in und durch die staatlichen Sender, wie den DLF, eine Kritikhöhe bringen können, die der Laberfunk und Dudelkommerz niemals bereitstellen. Dafür sei hier dem Deutschlandfunk und dem Kommentator Feldenkirchen gedankt.

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