Paul Allen 1953 – 2018 Kurznachruf

Oktober 17, 2018

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am Donnerstag, 18. Oktober 2018

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Paul Gardner Allen wurde am 21. Januar 1953 in Seattle, Washington, USA, geboren, wo er jetzt 65-jährig, am 15. Oktober 2018, gestorben ist.

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Paul Allen war ein einzigartig herausragender Geschäftsmagnat, Investor und Philanthropist, mit einer Schlüsselfunktion in der Explosion der IT-Revolution in den 1970er Jahren in den USA und weltweit, verbunden mit den Namen MICROSOFT und dem seines Partners BILL GATES. Allen war unverheiratet, hatte keine eigene Familie und beteiligte seine Schwester Jody Allen an seinen weitreichenden unternehmerischen Aktivitäten. Er starb an den Folgen einer Non-Hodgkin-Lymphom-Erkrankung.

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Nach dem Schulabschluss studierte Allen an der Washington State University, ging aber nach zwei Jahren ab, um kommerzielle Software für die neuen Personal Computer (PC) zu schreiben. In dieser Zeit gründete er zusammen mit Gates sein erstes Unternehmen, mit dem sie Software für Verkehrszählungen entwickelten. 1973 begann er bei Honeywell als Programmierer. Später überzeugte er Gates, die Harvard University (Boston) zu verlassen, um mit ihm eine Firma zu gründen.

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Allen und Gates – sie gründeten im Jahr 1975 die Firma Microsoft in New Mexico, USA, die bald größte PC-Software-Firma. Damit begann die Kleincomputer-Revolution, genau wie ihre bald den Weltmarkt dominierenden Windows-Betriebssysteme. Im März 2018 wurde Paul Allen die geschätzt 44st reichste Person der Welt mit etwa $ 21,7 Milliarden Werten. Man nannte ihn auch Visionär der „vernetzten Welt“.

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Microsoft in Albuquerque begann einen BASIC-Interpreter zu verkaufen. 1980 war er wesentlich dafür verantwortlich, dass Microsoft für 50.000 US-Dollar das Betriebssystem 86-DOS kaufen konnte. Danach erhielt Microsoft einen Vertrag, um 86-DOS als Betriebssystem für den neuen PC von IBM zu liefern. Dies wurde zur Grundlage für das Wachstum von Microsoft.

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1972 gründete er, ebenfalls schon mit Bill Gates, den Microsoft-Vorgänger, die IT-Firma „Traf-O-Data“. Sein „Interpreter-Programm“, machte die Programmiersprache BASIC lesbar für den neuen Mikrocomputer „Altair 8800“. Allens System wurde vom Altair-Hersteller MITS übernommen, was sein Durchbruch war: eine Computerfirma kaufte sein Programm für ihre Rechner, statt ein eigenes zu schreiben!

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Der Grundstein für Microsoft als Hersteller von Betriebssystemen war gelegt und Paul Allen dachte sich den Namen der Firma aus: „Micro Soft“.

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Kurze Zeit später lieferten Allen und Gates mit MS-Dos die Betriebssoftware für den „IBM Personal Computer“. Streng genommen gab es zwar schon vorher PCs, aber der Erfolg der Desktop-Computer von IBM war durchschlagend. Microsoft wurde zum führenden Software-Händler. Kurze Zeit später verkauften sie die erste Computermaus für den Massenmarkt. Und immer mehr Haushalte bekamen ihren eigenen PC. So gut wie alle marktüblichen PCs mit Windows-System beruhen auf dem IBM-Gerät von damals.

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Allen schied 1983 bei Microsoft aus, nachdem bei ihm ein Hodgkin-Lymphom diagnostiziert worden war. Im November 2000 trat Allen auch von seiner Position im Aufsichtsrat von Microsoft zurück, wurde aber gebeten, weiterhin als strategischer Berater für Microsoft tätig zu sein.

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Alsdann war Allen Gründer und Chef der Vulcan Inc, die seine vielfältigen Unternehmungen und philanthropische Aktivitäten steuerte. Er hatte ein Mehrmilliarden-Investment-Paket. Dazu zählen Technologie- und Medienunternehmen, Wissenschaft und Forschung, Immobilienfirmen, private Raumfahrt-Projekte, ferner Anteile in weiteren Feldern. Allen besaß zwei kommerzielle Sport-Teams und war Teilhaber bei den Seattle Sounders FC (Profi-Fußball), die im Jahr 2009 in die oberste Fußball-Liga der USA aufgenommen wurde.

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Allen war auch Gründer des Allen Institut für Hirnforschung, ferner des Intituts für künstliche Intelligenz, des Institute für Zellforschung, ferner Weltraum- Eroberungs-Systeme. Er gab mehr als 2 Milliarden Dollar für Erziehungs-, Wildtierschutz und Umweltschutz, sowie im Kunstgeschäft, Gesundheitsversicherung sowie weiterer Gemeinschaftsanliegen. Allen erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen in verschiedenen Arbeitsfelder, und TIME-Magazin zählte Allen in den Jahren 2007 und 2008 zu den „Einflussreichsten 100 Leuten in der Welt“

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Im August 2010 strengte Paul Allen über sein Unternehmen Interval Licensing Gerichtsverfahren gegen Google, Apple, Yahoo, Facebook, Ebay und andere Softwareanbieter an, die er beschuldigte, bei Benutzeroberflächen Technologien einzusetzen, auf die er die Patente besitzt. Gegen Microsoft wurde keine entsprechende Klage eingereicht. 2014 wurde die Klage wegen der Verletzung von Patenten für Pop-Up-Nachrichten vom U.S.Court of Appeals for the Federal Circuit wieder zurück verwiesen, nachdem eine Richterin vom US District Court sie schon abschlägig beschieden hatte.

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Er unterzeichnete 2010 die als „The Giving Pledge“ bekannt gewordene Kampagne von Bill Gates, mit Warren Buffet, die wohlhabende Menschen in die Pflicht nimmt, große Teile ihres Geldes für Bildung, Wissenschaft und Medizin auszugeben. Allen versprach, mehr als die Hälfte seines Vermögens zu spenden. 2011 wurde Allen in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Alleine über die Paul G. Allen Family Stiftung spendete er daher jedes Jahr 30 Millionen US-Dollar. Auf seinem Twitterkanal konnte man noch bis vor kurzem über die neusten Ideen Allens lesen.

Mit seinem Geld gründete der Geschäftsmann über 140 weitere Firmen der Technikbranche, gemeinnützige Organisationen und kaufte Sportvereine. Das Großunternehmen Vulcan Inc, ist das Dach vieler dieser Aktivitäten und wurde gemeinsam mit seiner Schwester Jody Allen geführt. Im Laufe der Zeit investierten sie über zwei Milliarden US-Dollar für die Allgemeinheit.

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Allen und seine Schwester Jodi Allen waren gemeinsam Eigentümer und Chefs der Vulcan Productions, einer Fernseh- und Filmproduktionsfirmamit Sitz in Seattle einschließlich der Unterhaltungs-Abteilung der Vulcan Inc. Ihre Filme erhielten verschiedene Anerkennungen, von „Peabody“ zu „Independent Spirit Awards, Grammys und Emmys. Allein im Jahr 2014 gewann Allens Film „We The Economy, 12 Preise, einschließlich einem Netz-Preis für „best Online News & Politics Series. Die Filme wurden, neben weiteren, auch für Golden Globes und Academy Awards nominiert

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2013 beteiligte sich Vulcan Productions an dem Film „Girl Rising“, des Regisseurs Richard E. Robbins, der Mädchengeschichten erzählt, die in verschiedenen Teilen der Welt eine Bildung suchen. Weltweit sahen über 205 Millionen Haushalte „Girl Rising“ zur CNN und CNN-International-Premiere. Und mehr als 4 Millionen User haben Girl Rising im Internetz angeschaut. Im mit dem 10×10 Programm zusammenarbeitenden Spenden-Aktion wurden über 2.1 Millionen Dollar zur Förderung der Bildungshilfe für Mädchen gesammelt.

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1993 finanzierte Allen ein sich über zwei Jahre erstreckendes Gerichtsverfahren, in dem die Familie des Rockgitarristen Jimi Hendrix, aus Seattle, die Rechte an dessen Musik zurückerlangte. Diese Rechte waren angeblich vorher vom Nachlassverwalter ohne Genehmigung verkauft worden. Allen finanzierte auch den Kauf diverser Gegenstände aus Hendrix’ persönlichem Besitz (unter anderem die Gitarre, die Hendrix beim Woodstock-Festival spielte). Diese Gegenstände wurden dann im Rahmen von Ausstellungen des Experience Music Projektes öffentlich zugänglich gemacht.

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2006 zeigte Allen erstmals eine Auswahl von 28 Gemälden seiner privaten Kunstsammlung der Öffentlichkeit. In dem von Frank Gehry erbauten Experience Music Project in Seattle stellte er unter dem Titel DoubleTake: From Monet to Lichtenstein Werke von Herbert Bayer, Jan Brueghel der Jüngere, Giovanni Antonio Canal, Paul Cézanne, Willem de Kooning, Edgar, Max Degas, Eric Fischl, Paul Gauguin, Nan Goldin, Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Edouard Manet, Claude Monet, Pablo Picasso, Pierre-Auguste Renoir, Gerhard Richter, Mark Rothko, Georges Seurat, Paul Signac, Thomas Struth, William Turner, Vincent van Gogh und Kenji Yanobe aus.

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2004 bestätigte Allen, dass er der alleinige Investor für das Space Ship One war. Dabei handelt es sich um ein Experimentalflugzeug für kommerziellen suborbitalen Raumflug. Mit SpaceShip One gelang der erste privat finanzierte suborbitale Raumflug. Damit gewann das Projekt den eigens hierfür ausgelobten Ansari X-Prize.

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Ende 2011 gab Allen bekannt, über seine neue Firma Stratolaunch Systems das mit einer Flügelspannweite von 116 Metern bis dato größte Flugzeug der Welt bauen zu wollen. Mit dem Flugzeug sollen in der Luft mehrstufige Raketen gestartet werden. Dieses Idee konnte Allen jetzt nicht mehr erleben.

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Im Jahr 2003 wurde Allens Yacht Octopus in Betrieb genommen. Gebaut als Gemeinschaftsarbeit von Lürssen in Bremen und der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel, gehörte sie mit 126,20 Metern Länge, einem eigenen U-Boot und mehreren Beibooten seinerzeit weltweit zu den zehn größten Yachten. Allen besaß zwei weitere Yachten, darunter die 92 Meter lange Tatoosh, die von der Rendsburger Werft Nobiskrug gebaut wurde. Mit ihrer Ankerkette sollen Mitte Januar 2016 über 4300 m² des Riffs von West Bay vor den Cayman Islands zerstört worden sein. (Quelle: Wikipedia u. a. am 17. 10. 2018).

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MARINA SPICKERMANN – Altersmalerei in Saint Julien-aux-Boix

August 24, 2016
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Vom Mittwoch, 24. August 2016

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MARINA SPICKERMANN in Laporte, August 2016

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Folgendes Kurzinterview mit der Malerin Marina Spickermann und diese Kurzvorstellung in LICHTGESCHWINDIGKEIT, im August 2016, ergaben sich aus Dietmar Moews‘ Ausstellungsbesuch in der Dordogne von Südfrankreich:

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LEONARDO DA VINCI

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PABLO PICASSO

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CLAUDE MONET

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GIOVANNI BELLINI

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EDOUARD MANET

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PAUL KLEE

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Die NAMEN-Reihe ist lang und lässt sich fortsetzen. Marina Spickermann – die Polyglotte, sie spricht viele Sprachen, neben Deutsch, Französisch, English, Niederländisch und viele kulturelle Spracheigenschaften aus aller Welt – kommt ins Rollen, wenn man nachfragt, welche großen Malerei-Werke sie kennt und selbst sich im Laufe ihrer Malerei als „Berufs-Augenmensch“ bis heute vorgenommen zu malen hat.

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Dabei ist eine eigene KUNST entstanden. Denn Spickermann – dieser schönen, sensiblen, hochintelligenten Einzelgängerin – geht es nicht um Kopie oder Replik oder Nachahmung, sondern um anschauliche Nachempfindung eigener Hand als Altersmalerin. Sie bedient sich dazu in ihrer opulenten, das ganze Landhaus füllende Bibliothek mit Weltliteratur und Kunstfolianten, Katalogen und Monografien, und den allgegenwärtigen Kunst-Abbildungen – z. B. in der abonnierten Wochenzeitung DIE ZEIT aus Hamburg – als Malvorlagen.

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ALTERSMALERIN – ich schaffe diesen Begriff hier, der einfach ist und bislang dem Feuilleton fehlte, gemessen an den nach Millionen zählenden künstlerisch Tätigen in der Altersmalerei.

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Ein wertvoller SPICKERMANN-GAUGUIN, Handformat in Acrylmalerei in Laporte

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Eine solche Alterskunst ist immer Ausdruck besonderer Lebenserfahrung, Weisheit und nachlassender Sinnesschärfe und Arbeitskraft. Schließlich verändern sich die Sinne und die Empfindungen im fortschreitenden Lebensbogen. Was daran eigen und beachtlich sein kann, lässt sich prominenter wohl bei Claude Monet Alters-Nympheeas oder Henri Matisse Scherenschnitten überzeugend in den Alterswerken finden. Und man wird diese Beispiele nicht als qualitative Leistungsschwäche eines alten Künstlers beurteilen können. So wenig, wie körperliche Behinderung zwar meist individuelle Sensibilität verfeinert, doch nicht ad hoc als künstlerische Stärke und Schaffenskraft wirken muss.

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CLAUDE MONET als Bezugsvorlage für ein Katzenbild von SPICKERMANN

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CLAUDE MONET, der Lichtmaler der Varianten erhielt von SPICKERMANN Katzengesichter a la SUSAN HERBERT, mit über einem Meter Größe in Acryl auf Leinwand (leider verschwand die Dig-Aufnahme von Geisterhand)

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Doch ich weise auf die qualitative Nuance zwischen „alter Künstler“ und „Alterskünstler“ hin. Letzteres bezeichnet positive Qualität, während erste Verluste andeutet.

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SPICKERMANN-VAN GOGH vor Landhaus Laporte, August 2016

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SPICKERMANN-VAN GOGH – „Kirche von Auvers“, Acryl auf Leinwand,

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Jeder Einzelfall – auch in der Alterskunst – zählt.

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Zigaretten- und Kaffepause beim Interview MARINA SPICKERMANN von DIETMAR MOEWS, August 2016 in Laporte

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Die frühere Berufs-Fotoreporterin und WELT-BILDER-PROFESSIONELLE, wie die Foto-Journalistin MARINA SPICKERMANN, ausgebildet am Münchner „Werner-Friedmann-Institut“, heute „Deutsche Journalistenschule“, als Reporter-Bildjournalistin für DPA und AP, in zahlreichen Kriegsgebieten, von LIBYEN oder dem Münchner Olympia-Massaker 1972, bis in die österreichischen Hohen Tauern zum HELP-Filmset mit den BEATLES, kennt sie alle FLUGHÄFEN der Welt – und hat FOTO-PUBLIKATIONEN in allen und unzähligen Massenmedien, hauptsächlich Zeitungen, und war Auftragslieferantin für alle sonstigen BILDER-Verkäufer und Verwerter, mit und ohne eigene Urheber- und Folgerechte und der VG-BILD-KUNST.

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MARINA SPICKERMANN hat noch gelernt, dass an jedes Foto zumindest die Annotationen von Ort und Datum gehören, wie man eine Notiz und einen Bericht verfasst, eine Reportage strukturiert sein muss, mehr als das obligatorische:

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TITEL: Was, Wo, Wer, Wann, Warum nicht? Zusammenfassung und Ausblick.

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Der normale Mensch weiß überhaupt nicht, wie hoch qualifiziert gute Foto-Reporter und Journalisten meist sind, die uns täglich, fortlaufend versorgen. Dabei werden heute häufig ungelernte Handy-Knipser losgeschickt, weil sie billiger sind.

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Der „irre“ Reiseberuf war für die junge katholische deutsche Ehefrau und Mutter Marina, Familienmensch, Freundin, Kollegen, Teamplayer, Selbstvermarkterin, oft wie ein Arbeits-Rausch. Vom Dauer-Reisetrip als Foto-Reporterin gesättigt, im Jahr 1989, erwarb sie den Landsitz Laporte in der Dordogne und begann mit der zweiten Berufung als Bildnerin, als Altersmalerin, die sich mit den großen, nicht immer namhaften, aber von ihr geschätzten Kollegen, durchweg Meistermalern, einließ. Die im Jahr 2014 gestorbene Malerin Susan Herbert sei besonders zu nennen, die auch Katzen liebte. Marina Spickermanns Haupthaus ist voller gelesener Bücher, die alle Wände füllen – sowie mit zwei Haus- und Wald- und Wiesenkatern, Rosso (schlanker) und Nero (dick), mit eigenen Katzentüren sowie einem wunderbaren elterlichen Stoffteufel aus der Kindheit bei Niederländern.

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Das Kinderspielzeug-Teufelchen aus dem dreijährigen niederländischen Kindheits-Zwischenspiel

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Feininger, Gauguin, Van Gogh, August Macke, Georges Seurat, Edvard Munch, Franz Marc, Zanella, russische Ikonen, Karl Spitzweg, Susanna Herbert, Fernando Botero, Jan Vermeer van Delft – viele selbst gemalte Prototypen hat MARINA SPICKERMANN verschenkt oder verkauft und teilweise wirklich aus den Augen verloren und vergessen. Die große PICASSO-GUERNICA-Replik der MARINA SPICKERMANN befindet sich in einer Münchner Sammlung.

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Unser Interview war spontan und unvorbereitet bereits aus dem Stegreif so pickepacke voll mit Einzelheiten, dass hier viel weitreichender und tiefgründiger zu berichten wäre. Insbesondere was die Auswahl- und Treffkunst eines EXTREM-FOTOGRAFEN angeht, wenn daraus eine Altersmalerin der Schönheit und der Vorlieben wird, so gibt es ein reiches Repertoire an Qualitätskriterien, von denen MARINA SPICKERMANN sagt:

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Wieso? Das mache ich einfach so.“

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SPICKERMANN-VERMEER – Foto vom Foto

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SPICKERMANN-BELLINI – Foto vom Foto

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SPICKERMANN-HERBERT – Foto vom Foto (wegen der extremen Spiegelung sind die Aufnahmen verzogen)

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SPICKERMANN-HERBERT – Foto nach Foto

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SPICKERMANN-HERBERT signiert „Marina“ – Foto nach Foto

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SPICKERMANN-HERBERT signiert „Marina“ – Foto nach Foto

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SPICKERMANN-MANET signiert „Marina“ – Foto Dig.- nach Hochglanz-Papierabzug

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SPICKERMANN-HERBERT – Foto vom Foto

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MARINA SPICKERMANN mit einem „PICASSO“ in Laporte, August 2016

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Maltechnische Schwierigkeiten oder Hemmungen hat sie dabei überhaupt nicht. Warum auch. Denn tatsächlich entsteht eben aus Leichtfertigkeit eine künstlerische Bildwelt, so gut es eben geht. Darin liegt auch Spickermanns unabsichtlicher eigener Abstraktionsgrad. Anders wäre, wenn sie nachahmen, vortäuschen oder camouflieren wollte. Nein, echt und liebevoll, das sind hier die Wahrheiten. SPICKERMANN wäre ja blöde, täte sie sich Zwänge an oder würde sie sich der Lüge, Manipulation oder Trickserei hingegeben, was für eine Foto-Publizistin, die alle Sorten Pferde im Bild- und Repro-Geschäft hat kotzen sehen, langweilig wäre.

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Die im Jahr 1940 in München Sendling geborene und aufgewachsene Bilderfrau und Künstlerin, hatte schon als Schülerin im Publizismusmilleu ihre Erlebnisse und dadurch ihre Förderer gefunden und fand nach ihrem Abitur sehr bald zur kostspieligen „stipendierten“ Hochschulausbildung bei „Werner-Friedmann“, (dem naziverfolgten Gründer der Süddeutschen Zeitung in München). Schon während dieser wichtigen erstklassigen Schule, wo eben auch Schreiben zu lernen war, nicht nur Bildbeschriftung, sondern Alles, was im Journalismus gewusst und gekonnt werden muss, bot das „Werner-Friedmann-Institut“ in München an. Bald ging Marina Spickermann zur DPA (Deutsche Presse Agentur), anschließend ging sie im weltweiten internationalen Foto-Journalismus unter die Spitzen-Bildreporter zur New Yorker A P (Associated Press). Ab Mitte der 1950er Jahre, bis mitte der 1990er Jahre produzierte sie.

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Noch 1992 reiste sie nach Barcelona zu den Olympischen Spielen.

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Heute hat sie keine eigene Fotokamera mehr und sagt, die Photoshop-Bildbearbeitungs-Bedienung auf ihrem Apple-Notebook habe sie inzwischen vergessen (einen eigenen kabellosen Hight Speed-Internetz-Anschluss hat der Landsitz von Laport auf 12.000 Quadratmetern Wald, Wiesen und Katzen als Echtzeit-Verbindung zur Tageswelt dennoch. Die Altersmalerin ist immer dabei – während sie malt, läuft nebenher zur Freude der beiden Kater das lautstarke vielkanalige Fernsehprogramm.

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OLYMPIA-SPORT – hier hatten wir unsere Anknüpfung im Interview zum aktuellen fragwürdigen RIO 2016-Olympia-Geschäft, wozu man nur noch den Kopf des schlechten Geschmacks schütteln kann.

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MARINA SPICKERMANN ist heute eine freie Alterskünstlerin, die auch heute mehr oder weniger täglich ihre Stunden am Maltisch oder an der Staffelei fortsetzt, was sie zuletzt im Auge und in Händen hatte. Ihre Lieblingskater schnurren drumherum und bestimmen durch Fressgier die Pausen. Zufuß-Bewegung tut gut – Leiternklettern überlässt man Jüngeren.

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In Laporte, dem Landsitz in Saint Julien-aux-Boix, einem bezaubernden Ort nahe der Dordogne bei Argentat in Südfrankreich, lebt MARINA SPICKERMANN, Jahrgang 1940, als Altersmalerin.

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SPICKERMANN-PICASSO

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SPICKERMANN-FEININGER (2016 in Laporte gemalt)

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SPICKERMANN-MAGRITTE

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MARINA SPICKERMANN, Altersmalerin mit Armformat, im August 2016 in Laporte fotografiert von DIETMAR MOEWS mit CANON Power Shot SX 240 HS

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Ihr malerisches Werk umfasst inzwischen ungezählte – also nach Hunderten gezählt – Hand- und Armformate der überwiegend Acryl-Malerei eines eigenen bildnerischen Impetus. Manchmal zeichnet sie auch mit Pinsel oder Stift oder malt mit Buntstiften und erreicht damit pastellartige Bildflächen.

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Hier in LICHTGESCHWINDIGKEIT stellt Dr. Dietmar Moews, anlässlich eines Besuches und einer Ausstellung bei Marina Spickermann in Laporte, erstmalig eine MARINA SPICKERMANN Auswahl der intensiven Malerei nach Meisterkünstlern im Internetz vor, die, wie hier, meist von Farbreproduktionen abgemalt, seit beinahe 30 Jahren entstehen.

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Es sind meist gegenständliche Themen und Bilder nach kunsthistorischen Vorbildern, die MARINA SPICKERMANN malt.

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Kurz, sie malt, was sie liebt.

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Das waren bislang hauptsächlich Katzendarstellungen in Räumen oder in die Landschaft gestellt oder in Meisterwerke hineingearbeitet. Ferner liebt sie Blumen- und Blüten-Arrangements. Daneben werden die kleinen darstellerischen Verschiebungen, hin zur Karikatur oder Witz, wie die Schweine-Zeichnung nach Picasso oder .. wir werden sehen, wie es weitergeht und – hier herausgestellt – Spickermanns Zusammen- und Auseinandersetzung mit großen Vorbildern der europäischen Malereigeschichte.

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Marina Spickermann ist nicht Archivarin ihres eigenen Lebenswerkes. Die Schubladen sind voll. Es stapelt sich hintereinander – aus den Augen aus dem Sinn – wer da ein Bisschen in Bilderstapeln hin- und herklappt, wundert sich, was es alles gibt, wie vielfältig hier geschaut, geliebt und gemalt wurde und noch wird. Dabei sind viele Zuckerstücke nicht mehr im Haus. In mehreren regionalen Einzelausstellungen wurde diese Altersmalerin vorgestellt. Hier anzuknüpfen wäre sicher interessant.

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Bildschirmfoto vom 2016-08-24 14-02-02

PICASSOs Kriegsbild GUERNICA, Vorbild der politisch engagierten Altersmalerin

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