Der NEUE Trump bringt STILWECHSEL und glaubt, Turbulenzen forcieren Wertverwirklichung

Januar 20, 2017
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Vom Freitag, 20. Januar 2017

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Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, CDU, der 100.000-LÜGNER mit „KOHLS BLACKOUT“, prophezeit heute, am 20. Januar 2017, in BILD.de:

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SPIEGEL Online stellt heute, 20. Januar 2017 Schäuble aus, der soll gesagt haben:

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Kurz vor Donald Trumps Amtsantritt reagiert Finanzminister Schäuble auf dessen Kritik an den Handelsbeziehungen – und rät im SPIEGEL-Interview zum gelassenen Umgang mit Trumps Tweets. „

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ADALBERT STIFTER schrieb im Bildungsroman „NACHSOMMER“:

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Der Architekt als Weltenrichter … als stehe er da, einen Globus in der ausgestreckten Hand betrachtend und sähe Richtig und Falsch…“

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Dietmar Moews meint: Ich möchte kurz vor der Vereidigung zum Beginn seiner US-Präsidentschaft auf einige wichtige Handwerksfragen hinweisen, wie man Politik versuchen kann zu machen und was bei TRUMPS Stilankündigung zu beachten ist:

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Alles Geschehen der menschlichen Gegenwartswelt und die vielfältigen Varianten, dieses Geschehen überhaupt mitzukriegen, nur teilweise zu erfahren, damit vernünftig oder selbstschädigend umzugehen, ist zunächst, aufzufalten, welche Möglichkeiten überhaupt in Betracht kommen.

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Überall wo Freiheit in Form von Abwesenheit von Zwang aufs eigene Denken und Meinen gilt, sind Meinungen, Stimmungen, soziale Szenerien und Dynamisierung oder Lähmung, grundsätzlich eine sehr ungreifbare Einstellung für den Einzelnen. Woher soll er wissen, was die anderen glauben und hoffen, was sie sagen, und was sie dann, flink wie ein Lächeln über die Oberlippe, stickum die Entscheidung ändern können.

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Da zählen dann soziale Effekte, Mehrheit, Minderheit und Desinteresse der Menschenmengen, alle teilnehmenden spezifischen Rollen, wohin die Vorstellungen gehen wollen oder wo nur Durcheinander und Ignoranz Themen auflösen. Sehr stark wirken sich auch autoritäre Propaganda und staatliche Bildungsvorgaben darauf aus, was aus wohlständigen oder prekären Lebenslagen werden kann.

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Kurz: Sehr verlässlich ist die soziologische Betrachtung sozialer äußerer Erwartungen, was passieren wird, nach drei ungewichteten Perspektiven:

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1) Tradition – was als Tradition manifestiert und geglaubt wird, hat eine starke Verharrung und Trägheit gegenüber Veränderlichkeiten durch Politik.

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2) Abhängigkeiten – in allen sozialen Belangen, wo konkrete materielle, soziale, äußere und innere Abhängigkeiten wirken (z. B. Kriegschaos, Seuchen, feindschaftliche Tradition usw.) – sind diese vielfältig begründet und verankert. Selbst Engelhaftigkeit durch einen Staatsführer oder eine Regierung reicht nicht bestimmungsmächtig aus, Abhängigkeiten auszulöschen. Wir müssen also in jeder politischen Situation nachschauen, welche Abhängigkeiten bestehen, die überwunden werden müssten?

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3) Veränderlichkeiten – Wer sich ein Bild eines gelingenden kulturellen Gesellschaftswesens ausmalen möchte und fragt, wie kann Politik in diese gewünschte Richtung erfolgreich gemacht werden, muss in allen Traditionen und Abhängigkeiten die Veränderlichkeiten suchen und finden oder solche erfinden.

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Krieg und Gewaltherrschaft sind niemals wünschenswert. Selbst ein Verteidigungskrieg oder ein Tyrannenmord löst nicht die Aufgaben der Daseinsvorsorge und der Zukunftsgestaltung.

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Auch wenn wir wissen, wie Herrschaft und Führung, Direktion und soziale Zwangstechniken, bis zur Totalität, aufziehbar sind, werden damit nicht menschliche Lebensmöglichkeiten geschaffen. Jeder Mensch soll weitgehend mündig und selbstbestimmt, also auch rechtsstaatlich zurechnungsfähig, und materiell überlebensfähig sein können und dürfen.

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DONALD JOE TRUMP hat nun seinen eigenen STIL angekündigt. TRUMP will nicht länger POLITIK machen, indem Berechenbarkeit und Friedlichkeit die Grundfarbe sind, sondern indem TURBULENZ in AKTION die Effekte der STÄRKE und ÜBERLEGENHEIT nutzbar machen will.

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Doch sind damit KONFLIKTE designiert, denn oft sind Prozesse nicht als WIN/WIN auszugestalten, wenn der USA-Partner dabei stets auf „AMERICA FIRST“ zielt.

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Und in internationalen Konflikte – Krieg mal ausgeklammert – haben wir heutzutage sowohl materiell wie geistig wie kulturell und kommunikativ ein sehr komplexes verwobenes Geschehen etabliert, von dem alle abhängig sind, auch TRUMP. Und ändert er hier unilateral Etwas mit Gewalt, trifft ihn selbst an anderer Stelle der „Fluch der Bösen Tat“.

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Kurz: Ich glaube, die TRUMP-Stilistik wird nicht nach der HURRA-METHODE gelingen können. Schließlich ist Weltpolitik kein FAIRNESS-SPORT, wo man mal als stolzer Verlierer vom Platz geht und Konkurs anmeldet und morgen eine neue Immobilienfirma finanzieren kann.

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Hier fehlt TRUMP die Bildung und – so sehe ich dass – altersbedingt die Chance, das Alles zu lernen, was andere, die ihr Leben lang nichts anderes als MACHTSPIELE der POLITIK zu überleben lernen konnten, nachzuholen. Das geht nicht analog zu einer IMMOBILIEN-Spekulation im reichen USA – das geht brutal. The Winner takes ist all.

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Die Frage, ob TRUMP BRUTALITÄT zuzutrauen ist, sollte sich auch 100.000-Mark-Schäuble stellen, wenn er auf Gemächlichkeit und vorhandene Stabilitätsfaktoren setzt.

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Man sollte sich Mühe geben, TRUMPS Ankündigungen einfach aber ungemildert aufzunehmen und eigene Positionen vordenken. Hier wird Deutschland für Deutschland denken müssen und kann nicht die E U vorschieben.

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Jep Bush Präsidentschafts-Kandidatur

Juni 16, 2015
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vom Dienstag, 16. Juni 2015

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Der frühere Gouverneur des US-Staates FLORIDA, Jep Bush, Mitglied der Republikanischen Partei, aus der Präsidentenfamilie Georg Bush und George W. Bush, kündigte gestern an, sich als Präsidentschafts-Kandidat bewerben zu wollen.

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Dietmar Moews meint: Diese Ankündigung des 62-jährigen Bushs bedeutet lediglich ein Timing – ohne, dass es ersichtlich wird, was gerade diesen Zeitpunkt bestimmt hat.

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Vorrangig bedeutet diese Bush-Kandidatur lediglich, dass die eher rechten Konservativen stets mindestens einen Kandidaten favoritisieren, der scharf macht, sowie einen gemäßigteren Kandidaten herausbringen. Als gemäßigter Republikaner – mit einer Wahlmaschinenmanipulation in Florida im Rücken – wird Jeb Bush sich im Wahlkampf profilieren:

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Jeb Bush hat also zwei Abgrenzungs-Reize zu bieten:

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Worin unterscheidet Bush sich aus Sicht der Wähler und der weltweiten Medien-Resonanz zu den Scharfmachern der Republikaner?

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Mit welchen Ideen kann ein gemäßigter Reps-Kandidat Jeb Bush, gegen die eher scharfmachende brutale Hillary Clinton, die für die Demokratische Partei als Nachfolgerin Barack Obamas kandidieren wird, Wähler für sich gewinnen?

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Generell wird die kommende US-Präsidentschaftswahl vom Erfolg der Kampagne, möglichst viele US-Amerikaner zur Wahlbeteiligung zu mobilisieren, abhängen oder – wie sonst bisher immer – das Wahlrecht als langweilig links liegen lassen.

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Dabei ist gar nicht sicher, ob größere Mobilisierung der geringgebildeten US-Nichtwähler zu Stimmengewinnen der Demokraten führen würde. Denn die Geringgebildeten lassen sich auch für äußerst rechte Ideen begeistern.

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Auschwitz-Erinnern: Nelly Sachs und die ortlosen Drohnen

Januar 27, 2015

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vom Dienstag, 27. Januar 2015

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Ich habe keinen Ort mehr auf der Welt.

Es ist ortlos, wo ich bin“

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Nelly Sachs im Mund von Joachim Gauck.

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Dazu der SPIEGEL mit NSA-Trojaner „Regin“, LÜGENPRESSE, Propaganda, Gedankenpolizei, Vorratsdatenspeicherung mit NSA und

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Historiker Michael Wolffsohn (nomineller deutscher Jude; geb.1947, im DLF-Kurzinterview am 27. Januar 2015) lobt Bundespräsident Joachim Gaucks (geb. 1940) für dessen Gedenkrede am 27. Januar 2015, die er am Morgen im Deutschen Bundestag gehalten hatte, mit einem Zitat nach Nelly Sachs (nominell deutsch-schwedische Jüdin; 1891-1970; erhielt im Jahr 1966 den Literatur-Nobelpreis).

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Deutschlandfunk referierte heute, 27. Januar 2015 den sogenannten Auschwitz-Befreiungstag vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945:

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Die „nichtkoschere „rote Armee“ von Stalin beendete das Nazi-Regime im damaligen Konzentrationslager Auschwitz (bei Krakau in Polen). Während restliche Häftlinge, nicht befreit werden konnten, die bereits auf dem Weg in westlicher gelegene deutsche Gewalt, zuletzt nach Bergen-Belsen bei Celle, gezwungen worden waren.

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Der Bundespräsident Gauck zitierte in seiner heutigen Gedenk- und Mahnrede die Dichterin Nelly Sachs:

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Ich habe keinen Ort mehr auf der Welt.

Es ist ortlos, wo ich bin“

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Nelly Sachs im Mund von Joachim Gauck.

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Dass Gauck keinen Herzstillstand erlitt, dass ihm dieses Zitat nicht im Mund erfroren ist – es ist mir unbegreiflich. Gerade liegt hier dieser feindliche Fremdkörper „CIA-Bericht“ auf meinem Bett – wo passen Nelly Sachs‘ Zeilen heute besser hin als zum Thema „Drohnen“-Opfer in aller Welt?

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Was anders bedeutet es als „Auschwitz/Drohnen-Ortlosigkeit“ für Opfer?

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Der Judensprecher Wolffsohn zitiert ein gängiges Wort der Nazi-Verfolgten:

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Nie wieder Opfer – (lieber Täter).

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Dietmar Moews meint: „Ich habe keinen Ort mehr auf der Welt.

Es ist ortlos, wo ich bin“ –

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Kennense den?

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Kommt ein Wort in den Puff:

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„Wo ist hier die Drohne?“ –

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George W. Bush und Barack Obama, die es auch nicht wissen, wundern sich

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–“ ein Wort, das sprechen kann im Puff?“ – Bush sagt, „Völlig daneben“.

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Obama sagt: „Das ist der eigentliche Triumph der Terroristen“.

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US-Kongresswahlen: Verwirrte Parteien zwischen Krieg und Pleite

November 4, 2014

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am Dienstag, 4. November  2014

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Heute finden die US-Kongresswahlen statt. Die beiden großen Parteien, Demokraten und Republikaner stellen ihre Parteikandidaten für das Repräsentantenhaus in Washington zur Wahl. Außerdem wird zyklusmäßig eine Anzahl Senatoren gewählt. Die aktuelle Erwartung zum Wahlausgang sieht dem Präsidenten wegrutschende Parteiparitäten, also Mehrheiten der Republikaner, in beiden Häusern kommen. Denn selbst die Demokraten wählen großenteils gegen den Präsidenten.

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Der US-Präsident wird nicht vom Kongress repräsentativ gewählt, sondern über eine aufwendige Wahlkampagne mit Vorwahlen und schließlich einer Wahlmänner-Abstimmung. Der derzeitige Präsident Barack Obama, der die US-Regierung führt, ist noch zwei weitere Jahre im Amt. Er gehört den Demokraten an.

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Unter der Voraussetzung der liberalen Verfassungsansprüche, die die US-Verfassung stellt, sieht die Aufgabe der politischen Parteien, zwischen lokaler Ebene der einzelnen US-Staaten und der Union hauptsächlich allgemeine Freiheitspostulate für den einzelnen Amerikaner und Regeln für seine Familie vor.

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Alle anderen wichtigen Politikfelder werden dem kapitalistischen US-Markt überlassen. Das heißt, je nach dem, welche starken Unternehmen kaufen welche Lobbyisten, so wird lokale und regionale Politik entschieden bzw. entsprechend werden die Kongressvertreter ausgewählt und entsandt.

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Kurz – es gibt eigentlich keine Parteiprogramme. Die Anmutung etwa, die Demokraten seien vergleichsweise „Sozialdemokraten“, die Republikaner „Konservative“, ist richtig falsch.

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DEMOKRATEN. Zwar haben die Demokraten ein moderneres „kommunikativeres“, eher „abendländisch/europäisch“ ausgeprägtes Menschenbild. Doch es dominieren autoritäre, Law and Order, polizeistaatliche sowie überwiegend religiös untolerante Wertbegriffe und traditionelle Lebensformen: „A family who prays together stays together“.

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Als große US-Politik und Weltpolitik sehen die Demokraten praktisch sowie parteiprogrammatisch vorrangig „Interessenpolitik“, „Kriegspolitik“ „totale Weltkontrolle“, als legitime Politikwerte. So interpretieren sie ihre – eigentlich auf die Menschenrechtscharta abgestellte und von Immanuel Kants „Ewigen Frieden“ herkommende – eigene Verfassung vollkommen absurd: Nach der US-Verfassung werden praktisch nur US-Amerikaner als Menschen (genau genommen als loyale Untertanen) anerkannt.

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REPUBLIKANER. Die Republikaner sind ebenso wie die Demokraten grundsätzlich liberal bzw. libertär eingestellt. Das Recht des Stärkeren ist für die Wähler der Republikaner ein Parteiprogramm, ohne dieses, die Wähler gar nicht wählen gehen würden. „Do it legal, do it with a lawyer“- das Vorfahrtsrecht der dicksten Stoßstangen.

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Die Republikaner gehen davon aus, dass eine machtpolitisch und wirtschaftspolitische Stärke mit allen Mittel erreicht werden muss. Alle anderen gesellschaftlichen Schwächen kann man sich dann – so man denn will – leisten, wenn man stark und reich ist.

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Bildung, Soziales, Kultur – das sind nach amerikanischem Verständnis Bereiche, die von den Impulsen der freien Bürger selbst ausgehen – von denen Staat und Politikorganisation die Finger weglassen soll.

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Dazu kommen traditionelle regionale Domänen des Sozialwesens durch die überwiegend protestantischen Kirchen und ihre Gemeinden (die marktwirtschaftlich existieren).

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So gipfelt aus nichtamerikanischer Sicht die Politik der USA – egal ob Demokraten oder Republikaner – immer in Kriegsgewalt und Willkür, je nach naturell des Präsidenten. So wie der Präsident eine politische Zielsystemorientierung mit anderen Staatspolitiken ins Auge fasst, wird er brutal auf den amerikanischen Unilateralismus zurückgepfiffen. Hierin liegt das Debakel für Präsident Obama. Die Amerikaner sind zu dumm für Weltpolitik bzw. die nicht zu dummen Amerikaner setzen auf härteste Gangarten ihrer selbstdefinierten Interessen.

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Damit gelangen sie aber historisch aufs zwanzigste Jahrhundert doch an ihre Dummheit. Denn so viel Pech kann man ja nicht haben, wie die gesamte erfolgreiche Bewirtschaft aller US-Kriege im Zwanzigsten Jahrhundert, nur Elend und Todesopfer und Verschlimmerung der jeweiligen Konfliktlagen, gebracht haben.

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Für US-Konzerne und multinationale US-Konzerne und für die militärische Übermacht der USA hat es sich dennoch gelohnt. Die USA haben im Zwanzigsten Jahrhundert die Interessenmacht etablieren unbegrenzt Finanzschulden und Friedensschulden anzurichten und lassen alle anderen bezahlen.

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Unbeschreibliche Staatsverschuldung, bürgerkriegsähnliche Opferzahlen täglich (80 Tote täglich durch Waffenbesitz auf Straßen), Kriegsaktivitäten mit Legionen von Veteranen und Kriegsbeschädigten, längst keine Reisefreiheit mehr, keine Pressefreiheit, totale CIA /FBI und ähnliche NSA-gestützte Überwachungs- und Bestrafungsapparate, keine freie Wissenschaft (Fördermittel entspringen privaten Quellen und zielen immer auf den Kriegsapparat – andere Wissenschaften werden zu diesen Zwecken in Dienst genommen).

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Wissenschaftliche Analysen über die fortgesetzt misslingenden Politiken werden schlicht ignoriert. Selbst Studien des CIA (z.B. aktuell zu Fragen der Waffenlieferungen in fremde Kriegsgebiete, wie ISIS, Irak, Syrien usw.) werden von den Waffenlobbyisten weggehauen und der Präsident gezwungen, gegen die Erkenntnisse der CIA, Waffen zu liefern.

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Dietmar Moews meint: Die Kongresswahlen werden vermutlich, wie bereits gerufen, ausgehen. Das heißt, der neue US-Kongress wird gegen den amtierenden demokratischen Präsidenten Barack Obama alle noch auf seiner Politikagenda stehenden Regierungskonzepte obstruieren. Obama hat die Möglichkeiten per Dekret zu agieren. Er kann alle möglichen Akut- und Notkompetenzen gegen den Kongress mobilisieren.

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Es mutet angesichts all der fragwürdigen Wahlgänge in „Neu-Russland“, in Krim-Russland“ und in Ägypten komisch an, wenn hier ein schiefes System Maßstäbe setzen zu können glaubt: A Crosseyed and a huntchback never meet them straight.

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Obamas Möglichkeiten, die Parteien hinter sich zu bringen wären exzentrische Weltkriegsszenarien. Wir kennen sowas von Bush, er fällt Brezzel essend vom Sofa und marschiert in Dessert Storm mit Live-Camera in den Bunker von Bagdad. Wir kennen es von der BIN LADIN-Killeraktion – faszinierende TV-Serie über viele Jahre nützliche Wander-Feindbilder, ubiquitär, wie gewünscht.

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Das dieser Präsident historische Verdienste in der Entwicklung der US-Gesellschaft hat, die „Health-Care“-Ansätze, die FED-Bank-Konjunktur und Bank-Interventionen, 10 Millionen neuer Arbeitsplätze in den USA, die Durchsetzung us-amerikanischer Gerichtsbarkeit, so weit das Auge reicht, Milliarden Schadensersatzurteile. Schließlich – völlig unverständlich – die große Zahl von „Willigen“ in den US-Kriegsbetrieben – egal was, egal wo – sie machen mit, von London bis Kopenhagen, selbst Myanmar.

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HEUREKA: ISIS hat Senfgas – aber wie?

Oktober 23, 2014

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am Donnerstag, 23. Oktober 2014

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Wussten wir es doch. Die sunnitischen Kalifat-Milizen im Irak verfügen nach Angaben von US-Quellen über Kampfgas amerikanischen Ursprungs. Es heißt, es mögen noch Bestände aus der Zeit sein, als die USA Saddam Hussein mit amerikanischen Waffen gegen den Iran ausgestattet hätten.

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Nun wird es allerdings mal unappetitlich.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. Oktober 2014: „Chemiewaffen im Iral verheimlicht“

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Das amerikanische Militär hat nach dem Irak-Einmarsch im Jahr 2003 die Gefahr verheimlicht, die von alten Chemiewaffen des gestürzten Regimes von Saddam Hussein ausging. Das hat die Zeitung „New York Times“ enthüllt. Etliche Soldaten, die in Kontakt mit Senfgas oder Sarin kamen, sei eine angemessene medizinische Behandlung ebenso verwehrt geblieben wie eine militärische Auszeichnung, da die Vorfälle geheim bleiben sollten. Deshalb seien auch andere irakische und amerikanische Soldaten nicht hinreichend gewarnt worden. Vertreter der Armee gaben Fehler zu. Inzwischen kontrolliert die Terrormiliz „Islamischer Staat“ einen Großteil des Gebiets, auf dem noch Tausende Granaten aus Saddam Husseins zu Beginn der neunziger Jahre aufgegebenen Chemiewaffenprogramm vermutet werden. Diese dürften militärisch allenfalls noch für „schmutzige Bomben“ nutzbar sein.

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ORIGINALZITAT AUS FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Die New York Times folgert aus ihren Recherchen, dass das Pentagon sowohl vereinzelte Angriffe auf amerikanische Soldaten durch Sprengsätze mit chemischen Kampfstoffen als auch Zwischenfälle bei der Entschärfung von Munition aus zwei Gründen geheimgehalten haben:

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Erstens habe es sich um Munition aus der Zeit des Kriegs zwischen dem Irak und Iran gehandelt. Die oft verrosteten Behälter aus den achtziger Jahren hätten Zeugnis davon abgelegt, dass Saddam Hussein entgegen der Behauptung des damaligen Präsidenten George W. Bush keine modernen Massenvernichtungswaffen hatte.

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Zweitens erinnerten die etwa 5000 gefundenen Sprengköpfe, Granaten oder Bomben mit Giftgas daran, dass der Irak diese mit Hilfe aus dem Westen bekommen hatte. So lieferten Spanien und Italien Granaten amerikanischen Typs, die mit Giftgas befüllt werden konnten. Deutsche Unternehmen halfen beim Bau einer Anlage, in welcher der Irak chemische Kampfstoffe herstellte.

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Mindestens sechs amerikanische Soldaten wurden laut „New York Times“ zwischen 2003 und 2011 durch Giftgas verwundet. Die Funde seien auch dem Geheimdienstausschuss des Senats verheimlicht worden, der sich 2006 mit den Gründen des Irak-Kriegs befasste.“

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Dietmar Moews meint: Ich überlege noch, ob und wie ich es schreibe.

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Ich erinnere daran, dass ich damals in den Diskussionen über die Verstecke der sogenannten Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins auf einsamer Position verharrt war. Während die Meisten glaubten, die Suche nach irakischen „Massenvernichtungswaffen“ sei nur vorgeschobener Grund für den unberechtigten Krieg der USA gegen Irak, vertrat ich die Auffassung:

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„Der Westen wird schon wissen, was er sucht – denn er hat die Lieferscheine von solchen Massenvernichtungswaffen aus westlicher Produktion, die er selbst an Saddam Hussein geliefert hatte.“

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Peinlich, peinlich, dass die USA damals von Saddam Hussein verarscht werden konnten und nicht fanden, was sie selbst geliefert hatten.

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Die aktuelle Aufdeckung durch die New York Times allerdings ist nun nach meinem Empfinden übelster Verrat an den eigenen Soldaten. Und wenn der Geheimausschuss hintergangen wird, kann man sicher angesichts von CIA und NSA mit Putin sagen: „Aussenpolitik ist eine Geheimdienstoperation“ (nach Neue Zürcher Zeitung, Seite 3 am Donnerstag, 23. Oktober 2014).

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Wo bleibt unsere Demokratie und unser Rechtsstaat? bei FIVE EYES?

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Barack Obama gibt GRUNDKURS Victor Klemperer

September 27, 2014

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am Samstag, 27. September 2014

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Erstaunt erkennen wir im „Switch“ des US-Präsidenten Obama, seine Proklamationen nach den verschärfenden Methoden der fortgeschrittenen Kriegsrhetorik zuzuspitzen.

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Das lässt sich in den Verlautbarungen gegenüber den US-Amerikanern wie in den Auftritten gegenüber den Verbündeten, den Kolonialisierten und den Feinden, ganz wie es US-Präsident Obama wohlfeil findet, ausgeformt.

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Die Süddeutsche Zeitung bringt heute, Samstag, 27. September 2014, dankenswerter Weise mal einen kleinen wertorientierten Abstecher, abseits der derzeitigen Staatskriegspropaganda, wie es die deutschen Bockparteien inszenieren.

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Die SZ, die wie die Massenmedien in Deutschland üblicher Weise, inhaltlich an den Affirmationsformen klebt, die meist das Böse in der Historie anzeigt („böse Nazis“), aber Schwierigkeiten hat, die heutige STAATSKRISE in Bayern festzunageln. Jedenfalls heute bringt das Feuilleton mal eine Kritik, die induktiv auf die heutige Emotionalisierung durch Staatssprache aufmerksam macht. Und die SZ nimmt dafür den im Dritten Deutschen Reich der Nazis sensiblen Beobachter der deutschen Sprachbenutzung, Victor Klemperer (1881-1960) aus Dresden:

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ALSO VIKTOR KLEMPERER mit BLICK auf OBAMA (bezogen auf „Lingua Tertii Imperii – Notizbuch eines Philologen, das Grundlagenwerk zur Sprache des Dritten Reiches aus dem Jahr 1957):

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Und wenn nun die gebildete Sprache aus giftigen Elementen gebildet oder zur Trägerin von Giftstoffen gemacht worden ist … Worte können sein wie einzige Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung noch da.“

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Andrian Kreye schreibt in der SZ: „Präsident Obama bezeichnete des IS in den vergangenen Tagen mehrmals als Krebs. In seiner Rede vor den Vereinten Nationen sprach er vom IS als „Krebs, der die moslemische Welt verheert“. Da aber schließt er an finstere Zeiten an. Das Judentum als Krebsgeschwür, das im deutschen Volk metastasiert, war eine Metapher der Nazis. In diesem Bild lag schon die Vernichtungspolitik des Völkermordes. Denn einen Krebs kann man nur im ganzen Körper bekämpfen, nicht nur am einzelnen Herd…“

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Allein die beliebigen Etiketten, die Rede von ISIS, von IS, Isil, von Terror-Miliz, von islamistischen Guerillas und heute hieß es nun:

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Heute haben sich die Luftangriffe gegen den „islamistischen Staat“ in eine ununterbrochene Bombenserie verstärkt: Islamistischer Staat.

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Dann ist es wieder Hitlers Krebs am ganzen Körper, dann ist es der Krieg gegen den Terror, nun wieder gegen den islamistischen Staat.

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Die SZ schreibt: „Bush hebelte mit Worten das Völkerrecht aus. Obama setzt auf radikale Emotionalisierung.“.

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Dietmar Moews meint: Die Süddeutsche bringt mit Autor Kreye echte und nachvollziehbare Aufklärung für dich und mich.

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Es liegt mir in diesem Moment nicht daran, das SZ-Blatt von heute so vorzuführen, dass es auch noch deutlich wird, dass auch die SZ die Hitler-Rhetorik verwendet. DAS IST NORMAL. ES GIBT KEINE LINKEN oder RECHTEN BLÄTTER – es gibt allüberall die Affirmation der propagandistischen herrschenden Sprachregelungen. Wer das vermeiden will, wird nicht die Engpässe der Wahrnehmungsökonomie der großen Zahl passieren können, sondern bleibt ungelesen.

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Nun gut, also: VICTOR KLEMPERER – heute im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.

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ZUGINSFELD-Reihe am 3. Juli 2014 in der Mainzer Straße (nördlich Eierplätz chen)

ZUGINSFELD-Reihe
am 3. Juli 2014 in der Mainzer Straße (nördlich Eierplätz
chen)

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