WEF Weltwirtschaftsforum Davos 2019 mit „Globalisierung 4.0“

Januar 22, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8866

am Mittwoch, den 23. Januar 2019

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Oskar Kokoschka malte

 

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Es scheint, als sei das diesjährige DAVOS-Treffen WEF – WORLD ECOMIC FORUM – nur ein Akt der Schafsherde: Wir halten zusammen (auch mit dem brasilianischen Despot Bolsonaro – der heute in Davos von sich reden durfte: Bolsonaro bringt Brasilien in Ordnung, sagt er; WEF 2019 klagt ihn nicht wegen seiner menschenverachtenden Methoden an. Bolsonaro macht den brasilianischen Urwald platt).

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Dietmar Moews kollagierte

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orf.at am 22. Januar 2019:

Davos

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Absagen überschatten Weltwirtschaftsforum

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Am Dienstag versammelt sich die globale Finanzelite im Schweizer Wintersportort Davos wieder zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Das Motto lautet dieses Jahr „Globalisierung 4.0“. Überschattet wird die viertägige Veranstaltung jedoch von prominenten Politikern und Politikerinnen, die nicht teilnehmen werden – allen voran US-Präsident Donald Trump, die britische Premierministerin Theresa May und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

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Das hinderte die Veranstalter des WEF freilich nicht daran, trotzdem ein umfangreiches Programm auf die Beine zu stellen. Die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs würden immerhin ein Viertel der weltweiten Wirtschaftsleistung repräsentieren, rechnete die dpa vor.

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Merkel, Bolsonaro und Kurz nehmen teil …

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Auf der Rednerliste stehen schließlich auch politische Größen wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die gleich mit mehreren Ministern anreist, und Brasiliens neuer Staatschef Jair Bolsonaro. Es ist die erste Auslandsreise des rechtsradikalen Politikers, der in Davos eine wirtschaftspolitische Grundsatzrede halten will. Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird zusammen mit FPÖ-Außenministerin Karin Kneissl teilnehmen. …

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Das World Economic Forum bietet eine gute Gelegenheit, um Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft zu treffen. Schwerpunkt der Gespräche ist für mich das Thema Digitalisierung“, sagte Kurz im Vorfeld nach Angaben seines Sprechers. Kurz trifft in Davos die Bosse von Internetkonzernen, etwa Apple, Alibaba, Uber, Facebook und Novartis, die von den österreichischen Digitalsteuerplänen betroffen wären, die Österreich den IT-Riesen nach dem vorläufigen Scheitern einer europäischen Lösung auferlegen will.

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Gemeinsam treffen Kurz und Kneissl den chinesischen Vizepräsidenten Wang Qishan und die äthiopische Menschenrechtsaktivistin Yetnebersh Nigussie. Kneissl trifft außerdem IWF-Chefin Christine Lagarde und BP-Chef Bob Dudley sowie den Handelsminister von Oman. Außerdem werden Kurz und Kneissl an Podiumsdiskussionen teilnehmen.

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Unter dem Motto „Globalisierung 4.0: Auf der Suche nach einer globalen Architektur im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution“ diskutieren insgesamt mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Lösungen für brennende Probleme der Gegenwart. Die Veranstalter um den Gründer Klaus Schwab verweisen zudem auf die mehr als 800 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den USA, darunter die Chefs weltweit führender Unternehmen.

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Es soll Diskussionsrunden zu Themen wie Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Europa und Afrika geben. Mit den globalen Handelskonflikten und dem weltweiten Aufstieg von Populisten werde diesmal aber die Politik „völlig“ die Diskussionen bestimmen, vermutete ein hochrangiger europäischer Diplomat gegenüber der dpa. Über den Brexit etwa und die Zukunft Großbritanniens nach dem geplanten EU-Austritt wird statt May nun der britische Handelsminister Liam Fox sprechen. Über die Wirtschaft Chinas wird Vizepräsident Wang eine Rede halten. Erstmals dabei ist die neue Chefvolkswirtin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Gita Gopinath.

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Insgesamt geht der IWF für die Euro-Zone in diesem Jahr von einem BIP-Wachstum von 1,6 Prozent aus. Damit senkte der Fonds seine Erwartungen für 2019 seit Oktober noch einmal um 0,3 Punkte. „Das globale Wachstum verlangsamt sich, es gibt viele dunkle Wolken da draußen“, sagte unterdessen WEF-Präsident Borge Brende der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag-Ausgabe). Er sprach von „geopolitische Verwerfungen, die die Welt vergiften“. Es gebe zudem kaum Spielraum der Notenbanken gegenzusteuern.

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Ferner könnten die Regierungen nicht mehr mit höheren Staatsausgaben reagieren. „Deutschland und Norwegen könnten sich vielleicht noch höhere Staatsausgaben leisten, aber fast alle anderen Länder sind doch überschuldet“, ergänzte der frühere norwegische Außenminister laut Vorabbericht. Ferner gebe es große Herausforderungen in China, wo sich die Konjunktur abkühlt. „Es besteht die vage Hoffnung, dass wir noch zwei bis drei Jahre mit Wirtschaftswachstum vor uns haben, vorausgesetzt, es gibt keine größeren geopolitischen Zwischenfälle oder einen Handelskrieg“, prognostizierte Brende für die Weltwirtschaft.“

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Dietmar Moews meint: Die Hauptthematik des WEFs, „IT-Politik“, ist hoch relevant. Aber die nationalwirtschaftlichen Interessen sind derart uneinheitlich, dass nicht mal Zwischenlösungen der USA-IT-Spieler, der EU oder z. B. Chinas vorstellbar sind.

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IT-Politik heißt IT-Ökonomie – also Marktbeherrschung mit allen Tricks.

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Dass ein solches Thema in DAVOS weiterführende Diskussionen bringen könnte, ist blanke Angeberei der schweizer WEF-Veranstalter.

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Ein anderer Aspekt sind die im Jahr 2018 explodierten Krisenthemen und Krisen-Regionen, die insbesondere durch die USA-Politik des Präsident Trump, der Verträge bricht und unberechenbare Brisanz in seine qualitativ eher reizlosen Wichtigkeit bringt, durch Wichtigtuen.

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Auch diese Vielkrisenlage wird, ohne Trump in Davos, von Trumps Ersatzleuten nicht verbindlich angefasst werden können.

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Die EU- und BREXIT-Lage kann in Davos in regionalen Stimmungsbildern zum informellen Ausdruck kommen – nur wird die Öffentlichkeit davon wenig Verlässliches erfahren.

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Dagegen wird das heute unterzeichnete deutsch-französische Nachfolge-Abkommen zum De Gaulle/Adenauer-Freundschaftspakt des Elysée-Vertrages von 1963, zwischen Macron und Merkel in Aachen 2019 hauptsächlich das Thema EU-Militarisierung weitertreiben.

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Hier liegt auch ein gravierender Unterschied zur damaligen Lage von Charles De Gaulle und Konrad Adenauer, als Frankreich, die Siegermacht mit Besatzerstatus, Militär für die westliche Bundesrepublik Deutschland kategorisch ablehnte, nachdem Jahre vorher der erste EG-Schumann-Plan noch gemeinsames Militär beabsichtigt hatte.

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Roger Waters spielt

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IRAN auf Augenhöhe – der WESTEN stümpert in Lausanne

April 2, 2015

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vom Donnerstag, 2. April 2015

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Die USA und der Iran haben Motive und Interessen, miteinander zu kommunizieren und zu verhandeln:

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Die Abschaffung der Todesstrafe wäre eine kluge Sparmassnahme für die USA und den Iran – aber in den USA steht die Verfassung im Wege, im Iran sogar Gott.

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Die USA wollen vertraglich ein vollkommenes, eigenes NSA-Überwachungssystem im Iran einrichten – angeblich, um die iranische Kernforschung zu überwachen. Dieses erklärte Ziel soll verhindern helfen, dass Iran Atomwaffen selbst herstellt.

US-Präsident Obama möchte den Verhandlungserfolg für sich und seine „demokratische“ Regierung erreichen, weil die „Republikaner“ dagegen sind. Es läuft bereits der Vorwahlkampf für Obamas Nachfolge-Präsidentschaft.

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Der Iran möchte den Abbau der vielfältigen Sanktionen aller Art, mit denen der Westen seit vielen Jahren dem Iran die Kommunikation und den Handel, letztlich auch die Sicherheitspolitik durch handgreifliche Sanktionen schwächt.

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Nun laufen angeblich intensive Verhandlungsgespräche, wozu sich USA-Aussenminister John Kerry und der iranische Aussenminister in Lausanne, am Genfer See in der Schweiz, im angeblich abhörsicheren Hotel Beau Rivage, versammeln und diskutieren.

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Auch der deutsche Aussenminister hält sich in Lausanne auf.Was der dort macht, ist fraglich. Jedenfalls tritt AA-Steinmeier (SPD) täglich vor die deutsche Presse und verkündet die Verlängerung der Gespräche.

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Die Fristsetzung zu irgendeinem Abschlusstermin ist eine unsinnige US-Amerikanische Willkür, die sinnlos und ebenso wirkungslos nun ständig „überschritten“ wird – kurz, es kommt nur Nachteiliges heraus, was aber längst bekannt ist.

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Andere Zuschauer, aus London, Paris oder Moskau, sind längst aus Lausanne wieder abgereist.

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Dietmar Moews meint: Die politische Intelligenz des Westens ist auf waffentechnische Überlegenheit und Menschenverachtung abgestellt. Interessen werden – gegen jedes Völkerrecht – militärisch erzwungen.

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Die USA und Israel konfrontieren die gesamte Welt mit dem eigenen Machtanspruch, zu tun und zu lassen, was ihren intelligenzschwachen Massakerpolitikern gerade einfällt. Armes analphabetisches Soldaten-Personal produzieren sie innenpolitisch beliebig.

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Ohne eine grundsätzliche „Goldene Regel“ können die Lausanne-Verhandlungen nicht zur Unterschrift des Irans der US-Maximalforderungen geführt werden.

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Ohne Gespräche auf Augenhöhe, des gegenseitigen Respektes und der Anerkennung der Argumentationskraft hinsichtlich INTERESSENAUSGLEICH und organisatorisch funktionierende FRIEDENSORDNUNG haben diese Lausanne-Gespräche zumindest des Wert, dass die hitlerschlaue deutsche Öffentlichkeit tiefschürfend erfahren kann, wie absurd das Herumgondeln im Kriegsboot des Westens in dieser Welt des Jahres 2015 ist.

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Das muss doch einleuchten, dass alle Untaten Israels, Russlands, Chinas, Saudi-Arabiens, Syriens, Frankreichs, aller Christen, Moslems und Agnostikern in der heutigen Welt, nicht mit Moralappell oder Veto kontrolliert und gestoppt werden können.

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Der Iran sitzt am längeren Hebel. Denn, wenn Israel heimlich Atombomben anschaffen konnte, können es Saudi-Arabien und Iran auch. Nordkorea lässt grüßen.

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Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Juni 2, 2014

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am 2. Juni 2014

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…X,7

Die Faßbarkeit im Schönen ist die Sinnsumme alles dessen, was ein empfängliches Seelwesen als Ergriffensein erlebt angesichts des Wirkbefundes somit sowohl Das, was erzogene Sinne an der Gestalt-Einheit wahrnehmen, als auch Das, was diese dem Innewerden offenbart.

Durch das Inhaltswahre im Schönen wird dessen Verständlichkeit begründet; durch das Formgute wird die Verbindung mit der sinnmehrenden Kraft des Zeugerischen faßbar.

Das Unfaßbare im Schönen mindert keinesfalls dessen Heilsrang.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979


Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Mai 6, 2014

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am 6. Mai 2014

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VIII,4

Der Mehrer im Schönen ist jener Sinnreichtum, dessen Selbsterkenntnis vom Zeugerischen stetsfort Gestaltwandel fordert.

Mit dem Erscheinen werteigener Neubereiche des Erfüllten reifen Zustandswechsel im menschlichen Wahrnehmen, die Erfinderisches fördern.

Schau befreit Unerwartetes vom Wesensfremden.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979