Schoki-Test mit Chocolat BONNAT Asfarth „Indonesie“ au Lait 65%

Dezember 3, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6083

Vom Donnerstag, 3. Dezember 2015

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Dietmar Moews meint:

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen

Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,

Wenn hinten weit in der Türkei,

Die Völker aufeinanderschlagen.

Man steht am Fenster, trinkt ein Gläschen aus

Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;

Dann kehrt man abends froh nach Haus

Und segnet Fried‘ und Friedenszeiten.

Herr Nachbar, ja! So lass ich’s auch geschehn,

Sie mögen sich die Köpfe spalten,

Mag alles durcheinander gehen;

Doch nur zu Hause bleib’s beim alten.“

Johann Wolfgang von Goethe, Faust Erster Teil, Vor dem Tor“

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Dietmar Moews malt ZUGINSFELD zur Ächtung des Krieges, zur Achtung von Otto Nebel

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Ich probierte eine französische Chocolat BONNAT Asfarth „Indonesie“ au lait, 65% de cacao, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Bonnat Chocolatier, 8, cours Sénozan – BP 48 – 38502 VOIRON (Isère) cedex FRANCE.

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Kurz vorab: Diese Schokolade ist ungewöhnlich gut. Sie ist mit 4,70 EURO für 100 Gramm kostspielig. Sie ist pur und superlativ, knackt hervorragend klar, sauber, gut, hat feinste Qualität, ist vollkommen speziell kakaoschmackhaft, herauszuheben optimal süß – ohne weitere Aromen: einfach begeisternd toll.

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Das Unternehmen wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernhardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen an – hier Asfarth, Indonesia.

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Diese Sorte von Bonnat Chocolatier ist eine „Bean to Bar“ gefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, und erhielt sechs von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist superlativ und setzt BONNAT an die Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern. Hier steht Bonnat eigentlich neben einer bestimmten Zotter, einer bestimmten Feodora ganz vorne.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese mind. 65 % Kakao-Milchschokolade hat dem Tester einen etwas zu hohen Kakaogehalt, etwas zu dunkel, aber ist viel besser als sogenannte Bitterschokoladen. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt wirklich frisch, aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition etwas zu fett, kakaogeschmacklich stark. Man schmeckt aber noch die VOLLMILCH und gewahrt nach dem Herunterschlucken eine Zartbitter Afterglow.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNATund VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind wunderbar, das GEKAUE IST UNVERGLEICHLICH zart, nicht besonders weich, will gekaut werden und knackelt enorm speziell im Mund. Ein solider Abbiss löst sich ganz leicht auf, weil die Schokoladenmasse nicht verkleistert ist, wie es fast alle bekannten Sorten auf dem Kunstmarkt an sich haben. Hier muss Nichts schmelzen, hier löst sich der schokoladige Kakao auf. Insgesamt dominiert eine unmerklich gesalzene, nichtaromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin. BONNAT liefert zweifelsfrei Welt-Spitzenkunst. Dem Tester schmeckt die entsprechende 55%ige „Indonesia“ noch besser – und es ist rein persönliche Vorliebe, die nicht als Qualitätsbewertung dieser Asfarth gemeint ist.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: April 2017.

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Ein schöner altneapelgelber Papierumschlag mit schwarzen und grünen Kunstschriften, einer gestochenen Stadtansicht der Ursprungsstadt Voiron (Isère) sowie feine grünfarbene Verzierungen sowie rückseitig ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE. Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Pour Croquer“ – zum Knacken / Brechen ; „Chocolat Pur beurre de cacao“; „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“

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Diese Schokolade riecht, wie es besser nicht geht.“

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Der Kaufpreis liegt mit 4 Euro 70 für 100 Gramm hoch und ist doch für ein superlatives Schokoladenerlebnis preisgünstig. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann. Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie. Das macht ordentlich Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT Asfarth „Indonesia“ Chocolat au lait, 65% de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch mit dem größten Anteil beginnend: cacao, beurre de cacao, sucre, poudre de lait, 65% cacao minimum.

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2596 kj / 626 kcal; Fett 49 g; davon gesättigte Fettsäuren 31,5 g; Kohlehydrate 40,5 g; davon Zucker 30,6 g; Eiweiß 8 g; Salz 0,13 g.

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Auffällig gegenüber der höchstbewerteten Spitzensorte Bonnat 55% ist der vergleichsweise zehnfach hohe Eiweißanteil. Außerdem hat diese 65% Bonnat Asfarth exakt die gleichen Nährwertanteile wie die Surabaya 65%.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade allein wegen der einzigartigen Feinheit herausgehoben:

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. KEINE Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, hoher Kakaogehalt, etwas höherer Fettgehalt, sehr geringer Zucker-Anteil, viel Eiweiß und die treffende Menge Salz. Georg Bernhardini hat es in seiner Empfehlung kernig getroffen!

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest und gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen 6 von 6 Kakaobohnen.

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Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. Die hochprozentigen Milchschokoladen eignen sich für diejenigen, die keine dunkle Schokolade mögen, aber in den Genuss eines kräftigen Kakaoaromas kömmen möchten …“

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