FAZ-Kunstgewerbe von Julian Schnabel für ausgesuchte DUMMKÖPFE

Dezember 29, 2016
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Vom Freitag, 30. Dezember 2016

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Bei den großen KUNSTMESSEN der WEST-WELT würde die FAZ nicht mit einer lächerlichen KITSCH-CAMOUFLAGE kommen, wie diese Massenkopien sinnlos-geschmäcklerischer Schmierdrucke.

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Dazu kommt, dass die knappen TEXTE dieser ganzseitig farbigen GROSS-ADVERTISE der FAZ, derart dümmlich gemacht sind, dass sich kein Kunstmensch hierin verlaufen würde, geschweige denn sowas kaufen würde:

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Ein Kopieblatt, im Format 130cm/98cm auf kupfereloxiertem Karton, das etwa den Materialwert von 250 EURO-Cent hat, zuzüglich Rahmen ca. 10 EURO, zuzüglich Verpackung und Versand etwa 15 EURO, macht GESAMT-KOSTPREIS für F.A.Z. EDITION „JULIAN SCHNABEL“.

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Herr Schnabel vor dem Kupfer-Karton-Pigment-Druck 2016

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27,50 EURO zuzüglich Umsatzsteuer.

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Aber bezahlt werden soll dafür pro Stück 4.900 EURO.

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DIETMAR MOEWS Zufallsfoto in Köln-Südstadt Weihnachten 2016

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Dazu gibt die F.A.Z. EDITION (wer weiß, was das für eine Werbeagentur-Firma ist?) ein Papier an den Käufer, auf dem eine NUMMER und der irre Titel, nämlich „“Walt Whitman (Waterfall) 2016“ und alternativ „Walt Whitman (Frozen Lake) 2016“ ausgedruckt stehen.

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Wers noch nicht glaubt, kann auch zwei dieser Gespenster-Rahmen, als „SET“ (also beide zusammen), für 9.400 EURO bestellen.

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Dietmar Moews meint: Lustig, als Maler zu lesen:

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Pigmentdruck“. Auch eine Fotokopie ist ein Pigmentdruck. Jedes Lippenstiftgeschmiere rührt von Pigmenten, ebenso Sommersprossen oder der graue Star in der Linse.

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Die WERBETEXTER der F.A.Z.Großannonce (werden schon wissen, warum es F.A.Z. heißt und nicht FAZ).

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Immerhin also die Überschrift:

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Frankfurter Allgemeine SELECTION

AUSGESUCHTES FÜR KLUGE KÖPFE.

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Selection mit „c“ – kluge Köpfe mit „k“.“

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Dann noch einmal variiert:

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AUF 25 EXEMPLARE LIMITIERT FÜR F.A.Z.-LESER“

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Dann noch einmal variiert:

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EXKLUSIVE F.A.Z. EDITION „JULIAN SCHNABEL“

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Auf Wunsch werden die Bilder konservatorisch gerahmt in einem weiß gekalkten Vollholzrahmen hinter Plexiglas geschützt ausgeliefert.“

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Preisangabe für die Rahmung und Versand wird nicht gegeben.

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Wer dem Augenschein des zuckerkranken Julian Schnabel entgegengehen möchte, kann eventuell eine Kur-Empfehlung als Naturalientausch anbieten. Wer weiß, ob der übergewichtige Herr Schnabel von diesem Kupferflachdruck über Walt Whitman und die EXKLUSIVITÄTS-Käufer weiß?

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ZIELGRUPPE sind alle Geschäfts-Leute, die noch 10.000 am Jahresende „offen“ haben, als quasi negative Geldwäsche. Man zahlt gegen Rechnung – und – GELD WEG – Gegenwert NULL.

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FINE E COMPATTO

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auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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EURO-INFLATION am Briefporto ablesbar: 20 Pfennigmarke jetzt 70 Cent

Oktober 24, 2015

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Vom Samstag, 24. Oktober 2015

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Ja, klar – aber war das Bargeld oder eine Bankbonität mit Verwendungszweck?

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BILD.de, im Oktober 2015, fummelt am Plagiatsverfahren herum, fummelt am Briefporto herum und verleugnet die INFLATION, fummelt am Bargeld herum, fummelt an Schwarzgeldkassen herum – immer wie es BILD gerade so gefällt.

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Bildschirmfoto vom 2015-10-10 23:34:57

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Dietmar Moews meint: Was reden Sie über das Porto? – Die Zwanzigpfennig-Briefmarke kostet doch nach wie vor 20 Pfennig.

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Die Behauptung, mit den Barzahlern an Einzelhandelskassen seien Umstände verbunden, behauptet wohlwissend die Unwahrheit. Immer und immer sind die zeitaufwendigen Wartereien an Kassen mit all den verschiedenen Kartenzahler-Störungen verbunden:

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Mal funktioniert die Karte nicht.

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Mal fehlt die richtige PIN

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Mal streikt das Terminal

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Mal ist die Karte gesperrt

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Mal ist das Konto nicht gedeckt

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Mal hat der Kunde die Zahl vergessen

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Mal sind die Bankkosten für eine Kartennutzung höher als der winzige Einkauf

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Immer werden alle persönlichen Daten von REWE oder ALDI oder wer auch immer abgezockt (dem hat man bei Annahme der Karte bereits im Kleingedruckten eingewilligt) – das selbe ist mit diesen PAYPAL-Plastikkarten: Man sieht, wie viel Geld dem Handel unsere Daten wert sind.

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Bildschirmfoto vom 2015-10-10 23:40:51

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Was reden die über BARGELD?

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Was reden die über WM 2006-Schwarzgeschäfte, Bestechung und Bestechlichkeit?

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Hatte Franz Beckenbauer Briefumschläge mit Bargeld unter vier Augen ausgereicht?

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Hatte der DFB und die FIFA 6,7 Millionen elektronisch per Bank überwiesen oder im Koffer transportiert?

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Wir brauchen das Bargeld, weil es praktisch ist. Wir brauchen dieses sinnliche Geld, weil sonst die Entsinnlichung der betrügerischen Finanzprodukte in aller Welt noch abstrakter wird.

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Wer das Bargeld abschafft, nimmt die Gesellschaft und jeden einzelnen Bürger in Haft der neuen Sinnlichkeit der virtuellen Machenschaften.

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GELDWÄSCHE in der E U

Mai 20, 2015

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vom Mittwoch, 20. Mai 2015

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Selbstjustiz durch Kukluxclan

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Das E U-Parlament in Strasburg beschloss heute, das GELDWÄSCHE zukünftig durch Verschärfung der EU-Staatlichen Innenpolitik, die Staatsgrenzen besser überwacht werden, damit Schwarzgeld und Bestechungsgeld, Prostitutionsgeld und Erpressungsgeld nicht mehr so leicht „waschen“ lässt.

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Hinter Geldwäsche steht immer Kriminalität. Jedenfalls ist Geldwäsche selbst kriminell.

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Machte man die Geldwäsche schwerer, könnten dadurch Kriminelle davon abgebracht werden, kriminelle Handlungen leicht zu begehen.

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Dietmar Moews meint: In der deutschen Verfassung (GG) ist der freie gesellschaftliche Verkehr der Bürger durch das kombinierte Steuerungsmittel: KAUFVERTRAG und unabhängiges RECHSTREITWESEN. Wenn ein Kaufvertrag missling, stehen unabhängige Gericht bereit, den Konflikt ziwschen den Vertragspartnern in einem rechtsstaatlichen Gerichtsprozess zu klären und zu beurteilen.

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Tatsächlich haben Abstimmungen des Strasburger Parlaments keinen Durchgriff auf die EU-Kommission in Brüssel, wo die von demokratischen Wahlen abgekoppelten EU-Kommissare tun, was die Parteien wollen.

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Tatsächlich ist die in Strasburg vorgeführte Abstimmung zur Kriminalitätsbekämpfung durch ein GELDWÄSCHE-GESETZ, die Etilkettenfälschung, die Glauben machen will, dass BARGELD zugleich SCHWARZGELD sei – dass mit SCHWARZGELD die KRIMINALITÄT versteckt würde.

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1. EU-Parlaments-Beschlüsse sind reine Reklame ohne gesetzgeberische Kompetenz und ohne gesetzliche Wirkung.

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2. Die Zusammenhänge zwischen Kriminalität und Schwarzgeld sind nichts anderes als augenwischende Propaganda – es ist ohne Aufgabe der rechtsstaatlichen Ordnung, SCHWARZGELD-Verkehr aufzudecken, zu verfolgen und zu verhindern.

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3. Die Banken und das EU-Parlament setzen hier: BARGELD mit SCHWARZGELD gleich: Wer Bargeld benutzt wird mit dem GENERALVERDACHT belegt, und als Krimineller verdächtigt.

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Diese Absicht der Banken, das Bargeld überhaupt ganz abzuschaffen, dringt hier durch.

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Heute kann – zumindest rechtlich nominell – ich mit einem Franzosen in Frankreich verkehren, wie wir wollen, ohne dass der Staat das profilieren kann. Sowie jeder Geldtransfer über digitale Systeme abgehandelt wird, ist diese Freiheit weg und die Kontrolle da. Dann schweben die Steuerung, Direktion oder Zwangsmaßnahmen als Schattenmilieu in jeder Regung jedes Menschen mit.

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Heute kann nich einen Geldschein in einen Holzbrief stecken und einem Menschen, der es gebrauchen kann, hinschicken. Soll der jetzt dafür noch Steuern bezahlen?

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Die Banken wollen durch den totalen elektronischen Zahlungsverkehr die stärkere Kontrolle über den gesellschaftlichen Verkehr.

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Die Kontrollmacht der Banken über das Konsum- und Geschäftsleben der zivilen Bürger wird durch den Bargeldverkehr durch Münzen und Scheine geschränkt. Im elektronischen „Banking“ wird jeder Geschäftsgang elektronisch erfasst. Die entmündigende Voll-Vorratsdaten-Speicherung und die Großrechner übernehmen mittels der Algorithmen die totale und beliebige Kontrolle über das gesamte Leben jedes einzelnen Individuums.

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Die Freiheit jedes Individuums wird dadurch zerstört. Die daran geknüpfte Behauptung, hierdurch erhielte das Individuum „staatliche Sicherheit“ durch Totalüberwachung ist unerwiesener Unfug.

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Allein der Bankenmacht wird durch den StaMoKap-Staat zugearbeitet, indem die Regierung Gesetze macht, die dem Monopol-Unwesen der Banken weitere Gestaltungsmacht zuschustert.

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Wer die Werbegerüchte glaubt, dass ausgeweitete digitale und mobile „Home-Banking“ böte Vorteile, glaubt an Märchen.

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Auch wird keine Zeit gespart, „Weil man nicht zu einem Bankschalter gehen muss“. Das Gegenteil ist der Fall – elende Warteschleifen-Telefonate begleiten zwangsläufig die andauernd scheiternden oder sabotierten „Home-Banking-Geschäftshandlungen“.

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Beobachtet man das unsinnige Kleinbeträge mit Plastikkarte zahlen an den Supermarkt-Kassen, womit unglaublich viel Wartezeit und Buchungsgebühren verloren werden, kann man aber sicher annehmen, dass die überwiegende Zahlö der privaten Individuen sehr sehr dumm sind. (Keine Frage: Sowohl diese Buchungsgebühren, wie auch die Benutzungszeiten elektronisch zu verlängern, also den Bezahlvorgang zu steuern, steckt in den digitalen Zahlungsvorgängen versteckt)

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Ob die menschliche RESTVERNUNFT ausreicht, in den westlichen DIGITAL-Staaten den digitalen Faschismus an der Abschaffung des Bargeldes zu hindern, ist fraglich.

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Man erzählt den Leuten: Dies ist der Fortschritt – und schon stürzen sie wie die Lemminge in die Abgründe der kontrollschwchen Erleichterungen und der faschisierenden Kontrolltechniken.

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Das Bargeld muss bleiben. Soll man doch den Schwarzgeldverkehr stoppen – einfach Fachkräfte ausbilden und staatlich anstellen – bringt Arbeitsplätze. Die Gerichte sind personell unterbesetzt – also: MEHR Richterstellen, mehr Personalstellen im Rechtsstaat.

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Wer’s glaubt: 60 Millionen fehlen beim VATIKAN

Dezember 29, 2014

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am Montag, 29. Dezember 2014

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Süßer die Glocken nie klingen“ – wenn das im WIRTSCHAFTS-Teil, auf Seite 19 der Süddeutschen Zeitung von Matthias Drobinski, als Moralunternehmen rubrizierte Geldinstitut VATIKANBANK zu Weihnachten in die Schlagzeilen kommt:

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Skandal bei der Vatikanbank: der langjährige Ex-Präsident soll mit Komplizen 60 Millionen Euro veruntreut haben.

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Der Heilige Stuhl veröffentlicht diese Machenschaften nun erstmals – und verspricht radikale Aufklärung.“

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Annete Schavan mit vorgetäuschtem Doktorhut, ROM 2014

Annete Schavan mit vorgetäuschtem Doktorhut, ROM 2014

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Die Päpste Franz und Benedikt XVI. verfügen angeblich über klare Erkenntnisse, dass der über 20 Jahre als Präsident des IOR (Instituto per le Opere di Religione), also der Vatikanbank, amtierende Angelo Caloia auf eigene Rechnung ein Betrugsgeschäft aus GELDWÄSCHE und BETRUG führte sowie auch erhebliche SCHWARZE KASSEN gefunden worden sind.

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Die Klärung solcher Sumpfgeschichten, die konkrete Verantwortungszurechnung und Bestrafung und Haftung, sind nun die eine Linie für Transparenz und Aufklärung. Der Vatikan geht davon aus, dass dafür viele Jahre benötigt werden.

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Die zweite Linie ist aber der harte Schnitt, den Papst Franz jetzt veranlasst hat:

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Caloia und sein ehemaliger Generaldirektor und Mitverschwörer Leilo Scaletti sowie deren Anwalt Gabriele Liuzzo sind ihrer Ämter enthoben. Caloia musste auch das Amt als Präsident der Mailänder Dombauhütte abgeben.

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Und das IOR wurde „neu aufgestellt“: Neues Führungspersonal und Auflösung aller illegalen Geschäftsfelder.

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Kurz zu den kriminellen Aktivitäten, die schon auf die Zeit des hemdsärmligen Bankchefs Kardinal Marcinkus zu Zeiten der Päpste Paul VI. (Montini aus Mailand), Johannes Paul I. (Luciani aus Venedig) und Johannes Paul II. (Woytila aus Krakau) zurückverfolgbar sind. Die engen Verbindungen zu Waffengeschäften, zu Geldwäsche, Mafia, zur Loge P2, zu Licio Gelli, der Leiche unter der Black Friars Bridge in London und Mario Andreotti, dem legendären Christdemokraten, der schließlich sich der Strafverfolgung in Italien entzog, indem der nach Ägypten ins Asyl ging:

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Das IOR wirft dem Kardinal-Betrüger und seiner Bande vor:

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Zwischen 2001 und 2008 (Päpste Woytila und Ratzinger) verkaufte das IOR insgesamt 29 Immobilien. Eine Briefkastenfirma erwarb sie günstig von der Vatikanbank und verkaufte sie teuer weiter, auf Vermittlung von Caloia und seinen Helfern, die dann kräftig an den Geschäften mitverdienten. Im Januar 2014 zeigte die Vatikanbank dann die ehemaligen Manager an. Als die mitbekamen, dass gegen sie Ermittlungen der vatikanischen Staatsanwaltschaft liefen, versuchten sie, ihr bei der IOR geparktes Geld abzuziehen. Zu spät: Die Konten waren gesperrt, das Geld beschlagnahmt – immerhin fast 17 Millionen Euro. Verglichen mit dem vermuteten Schaden von mehr als 60 Millionen Euro ist das nicht allzuviel, ein Faustpfand immerhin.

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Ferner wurden Schwarze Depots in der Vatikanbank gefunden, mit mehreren hundert Millionen Euro Guthaben, die in keiner Bilanz aufgeführt waren und nicht sind – über die letztlich die IOR-Führung ebenfalls die Verfügung hatte.

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Herausgebracht wurden die kriminellen Strukturen unter Caloia dadurch, dass der damalige Vatikanbank-Chef Ernst von Freyberg, (von Ratzinger her) seit Februar im Amt, die amerikanische Unternehmensberatung Promotory Group beauftragt hatte, die fast 19.000 Konten der Bank zu prüfen und die Inhaber zu identifizieren. Die stellten fest, dass immer wieder gegen die europäische Bankenaufsicht verstoßen wurde und das IOR und die Führungsspitze eklatante Mängel aufwiesen.

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Dietmar Mows Gründerzeit

Dietmar Moews, 1971 bei Kardinal Angelo Luciani in Venedig, dem 1978 ermordeten 33-Tage-Papst Johannes PaulI.

Dietmar Moews meint: Wenn man betrachtet, wie uninteressiert die deutsche Öffentlichkeit diesen Skandal geradezu übergeht, ist vollkommen klar, dass nicht bekannt ist, wie sehr das Geschäft dieser Kirche vom deutschen Staat gefüttert und gepflegt wird. Das reicht von der Bezahlung der Bischofsgehälter und der fiskalischen Begünstigung durch die staatlich eingezogene Kirchensteuer. Das reicht von der kirchlichen Arbeitswelt als „rechtsfreier Raum“, wo nicht der deutsche Rechtsstaat gilt, sondern das absolutistische Kirchenrecht herrscht.

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Es ist anzuerkennen, dass der teuflische Herr Dr. Ratzinger, dem nicht am Rechtsstaat und an Aufklärung gelegen ist, offensichtlich den mafiotischen Drecksgeschäften, deren außerkirchlichen „Familienbeziehungen“ und der persönlichen Missbrauchskarrieren inner- und außerhalb der Kurie einen Dämpfer verpassen wollte.

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Ratzinger ist zurückgetreten, als der Wust von Kriminalität am Papst vorbei seiner Einschätzung nach auf seine BENEDIKT XVI.-Kappe ging.

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Unter diesen Prämissen ist dem Ratzinger ausdrücklich Lob zuzusprechen, dass und wie er seinen Rücktritt mit einem geeigneten Nachfolger verbunden hat. Kein Zweifel wie dieser „Dritte-Welt-Papst“ Bergoglio ausgewählt und gewählt worden ist.

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Zweifellos könnte im Konklave auch ein digitaler Wahlcomputer verwendet werden, statt der Zettel, die anschließend sowieso verbrannt werden. Denn, wo Wahlfälschung beabsichtigt ist, sind Abstimmung-Computer ideal – denn sie ergeben beim anschließenden Verbrennen so einen schönen schneeweißen Rauch über der Sixtina.

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Es wird klar, dass Ratzingers Rücktritt eine – bislang – unblutige Revolution war: Chapeau!

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Und Franz von Assisi konnte bekanntlich mit den Vögeln sprechen – folglich auch mit den schrägen Vögeln (schade, dass die altersmäßig nicht mehr sistierfähig sind bzw. die meisten der mörderischen römisch-katholischen Verbrecher bereits tot sind). Luciani, der 33 Tage-Papst, hatte exakt diese Aufräumarbeit konzipiert und bereits erste Entscheidungen getroffen – als er überraschend sterben musste). Wenn hier mal eine Heiligsprechung nötig wäre, dann eine für Giovanni Paolo PRIMO, 1978 im September: Johannes Paul I., Dottore Angelo Luciani aus dem Veneto.

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HELGE ACHENBACH: KUNST-Investor und Untersuchungshäftling

September 6, 2014

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am Samstag, 6. September 2014

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http://www.dietmarmoews.com/

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Es ist das Kunstmarkt-Verständnis nicht vorhanden, während ja allemal ein individueller Kunstgeschmack Wünschen und Werten ermöglicht.

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Und genau an dieser seichtesten Stelle des flachen Wassers im heutigen Organisations-Kunstmarkt, knüpfen dann die selbsternannten Schreiberlinge und Redakteure im postmodernen Bereich „Moderne Kunst“ und „Klassische Moderne“ an: Und in den Grüften modern Leichen.

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Der Kaufmann und Geschäftsführer Helge Achenbach sitzt nach seiner Festnahme seit Juni derzeit in Untersuchungshaft. Es geht um Geldtransfers in Höhe von ca. 72 Millionen für Oldtimer und 48 Millionen für Kunstwerke – die Zivilklage von fünf Aldi-Erben fordern 19,4 Millionen Euro herauszugeben, wenn der erste Verhandlungstag am 11. November 2014 eröffnet wird. Derweil geht Achenbach schonmal mit zwei eigenen Unternehmen in Insolvenz und Gerhard Richter und Kasper König handeln sich Schimpfnamen ein, als „Kunstfälscher“, „Zwielichtsgestalten“, „Filou“, „Schlitzohren“, Großspurigkeitler“, „Trittbrettfahrer“ und weitere Unappetitlichkeit.

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EINS Dass und wie überdimensional die heutige Kunstmarktkunst staatlich ist, nämlich in jeder Beziehung staatlich organisiert – sogar der Kunstbegriff wird fiskalpolitisch, ökonomisch festgesetzt – von wegen „Freiheit der Kunst“.

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DIETMAR MOEWS DMW 640.9.4 Strohfeld Öl auf Leinwand in Dresden gemalt

DIETMAR MOEWS
DMW 640.9.4 Strohfeld
Öl auf Leinwand
in Dresden gemalt

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So ist also der Fall HELGE ACHENBACH in erster Linie eine reine Luftnummer, eine Mobbing-Kampagne, vermutlich von interessierter Seite initiiert und dann, wie die nächste Sau, durchs Dorf gejagt.

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Nach Beltracchi, dem Kunstfälscher (der ja nachgefragte billige Fälschungen zur Schwarzgeldwäsche herstellte und Kickbacks gezahlt haben soll).

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Nach Gurlitt, dem Erben angeblicher Nazimachenschaften (der selbstgemalte Flachware stapelte – die angeblich einen NAZI-Skandal anzeigen sollte)

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Nach Berggrün nicht, der der Bundesrepublik Schröder ein Schwindelpaket andrehte (dessen lachhafte Staatskunstkäufe noch immer den Skandal der kunstfernen staatlichen Schröder-Kunstgeldausgabe verzieren – was hätte man mit den zehn Millionen alles machen können).

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Und nun also Helge Achenbach, Kommunikant zwischen Wandaktien-Geld und Syndikat, der „Engel, der Gewünschtes brachte“.

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Achenbach, Jahrgang 1952, Restaurant-Besitzer und Oldtimer-Vermittler in Düsseldorf, hat das aus Amerika kommende Art Consulting in Deutschland zwar nach und nach hoffähig gemacht, doch der ursprünglich vor allem von Galeristen formulierte Trittbrettfahrer-Status drängt sich nun in die Wahrnehmung.

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Diejenigen Schreiberlinge und Salonpersonnage, die Achenbach jahrelang als „hochkarätig“ durchgewunken hatten und die selbst dem fragwürdigen Gemauschel ansonsten wenig entgegenzusetzen haben:

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wie Gerhard Richter, der neben einer gewissen mittelmäßigen fotorealistischen Popart-Malerei hunderte Quadratmeter beschmierter, bekleckselter Blödsinnswerke auf den West-Kunstmarkt spülen ließen (und dem Dresdner Albertinum schenkte).

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wie Kaspar König, der jahrelang Steh-in-Weg-Kunst auf alle Straßen und Plätze der Republik zu stellen suchte, dann herauskam mit dem Zauberwort: „Plätze Entrümpeln“.

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Kurz, solche Arschgesichter des deutschen Kunstmilitärs (der Staat schafft an) bezeugen sich nun gegenseitig – Kasper Königs Leningrad-Kuratel noch vor Augen – Gerhard Richters: diese Preise verstehe ich nicht – in die Pfanne hauen, sollten doch einfach mal eine konkrete sachliche Meinung zu den Vorwürfen gegen Helge Achenbach vorbringen.

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Ansonsten sollte man sich sparen, diese Honigsauger der staatlichen Kunstorganisation, dieser Salonpersonnage, überhaupt das Wort zu erteilen. Was hat denn Karlheinz Schmidt von der KUNSTZEITUNG da mitzusingen?

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Denn was soll denn heißen: „Achenbach ist in Verdacht geraten“?

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Wer verdächtigt?

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Wofür verdächtig?

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Zivilrechtlich, was?

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Strafrechtlich, was?

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Welche Geschäfte? Welche Kaufverträge?

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Peinlich ist die Mobberei von solchen Schwachmaten wie Kasper König und Gerhard Richter – die allerdings sicher Insider-Wissen haben, das interessant wäre. Informationen über übliche Kunstmarktpraktiken, die der normale steuernzahlende Kunstfreund gar nicht kennt.

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JEDENFALLS lauten die vorwurfsvollen Gerüchte gegen ACHENBACH: Verkaufsvermittlungen an den ALDI-Gründer Theo Albrecht von kostspieligen Autos (Oldtimer) und Kunstwerken.

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Und, wer beklagt sich? Die Erben.

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Die ALDI-Erben sehen, was es heißt, im Syndikats-Kunstmarkt „hochkarätige Werke“ anzukaufen. Und wie das aussieht, wenn man sein Geld zurück haben will.

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Man braucht eben nicht nur marktgängige Namen – man braucht das Händlersyndikat und die Kundschaft. Kurz, die Aldi-Erben werden das Zeug nicht zu annähernd hohen Preisen wieder los, wie es Theo bei Helge eingekauft hatte.

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Nun stellen sie den Kunstberater ins Zwielicht eines Metiers, von dem sie einfach keine Ahnung zu haben scheinen: Vom Syndikats-Westkunst-Markt mittels Staatsorganisation.

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Was ein gefragtes Oldtimer-Model wert ist, bzw. welche Einstandspreise momentan angesagt sind, hängt von vielen Kriterien ab, wie bei einer Briefmarke oder einer Flasche Wein, bei einem Rennpferd oder einem Picassobild:

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Das Pferd mag humpeln, aber als Besamer noch einige Spritzer zu Zuchtzwecken hergeben.

Der Picasso mag ein Beltracchi sein, aber sehr günstig im Kaufpreis und eine Barzahlung aus Schwarzgeld, sagen wir: 60.000 Euro sowie ein Kaufbeleg mit fotokopierter Provenienz und Gutachten und 10.000 „black is beautiful“ als Kickback bar bei Übergabe an den Käufer zurück.

Der Oldtimer mag ein Unfallwagen sein, der zahlreiche nicht originale Ersatzteile hat, aber der leuchtet wie rotes Ferrari-Porcellan, er steht in Düsseldorf in einer konservierten Garage, hochversichert, und wechselt für eine Million Dollar den Eigentümer, während er im Besitz der Konservierungshalle bleibt, denn hierbei geht es um Erbschaftssteuerhinterziehung, indem der amerikanische Erblasser das Auto kauft und (ohne hohe Erbschaftssteuer) vererbt, aber der Erbe kann hinterher den Oldtimer wieder zurückgeben und bekommt, abzüglich einer Provision, das Kaufgeld (1 Mio minus Provision) zurück, hat die hohe Erbschaftssteuer in USA umgangen, das rote Auto steht weiterhin eingewickelt in Düsseldorf und wartet auf den nächsten Liebhaber solcher Geschäfte (möglich tax leverages über Drittstaaten nicht ausgeschlossen).

Schließlich die Flasche Wein – das Zeug ist längst wertlos und ungenießbar – wird als quasi Pfand zur Geldwäsche immer wieder gerne von „Weinsammlern“ fokussiert – was will man hier noch reden?

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Wie lauten also die Vorwürfe von Gerhard Richter oder Kasper König gegen Helge Achenbach? Ach so, es sind Zivilklagen gegen Achenbach der ALDI-Erben? oder Strafrecht? Betrug z. B.?

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Herr Achenbach hat dem Herrn Theo Albrecht in einem vom Käufer Albrecht vorgegebenen Preisrahmen Oldtimer und Kunstwerke beschafft.

Hat er vermittelt?

Hat Achenbach als aus eigenem Bestand verkauft?

Hat Achenbach als Agent mit BGB-bezogener Provision im Auftrag und für Rechnung Dritter an Aldi verkauft?

Hat Achenbach den Kaufpreis frei ausgehandelt?

Hat er Rechnungen gefälscht und Dollar mit Euro verwechselt?

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Dieses sind sämtlich Händlerleistungen, deren Kosten reine BGB-rechtliche Vertragsfreiheit sind. Man müsste Verträge und Belege, Quittungen, Definitionen sehen / Belege fälschen: Steuerstrafrecht).

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Vermutlich hat Albrecht keinen Preis akzeptiert, den er selbst nicht für angemessen gehalten hatte.

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Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. DIETMAR MOEWS
von FOKKO VON VELDE
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Dietmar Moews meint: Bei allen Skandalen und Skandalisierungen im Bereich des ersten Westkunst-Marktes, der Gutachter und „Hochkaräter“, der Experten und Insider, sickert, wie hier jetzt in dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dr. Dietmar Moews, der ja im Felde der Kunstorganisation approbierter empirischer Soziologe – gekrönt vom großen Kölner Alphons Silbermann – ist, immer wieder etwas Aufklärung durch.

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Daran können sich dann die Zwiebelringe der Kunstlaienschaft abmühen und weinen, wenn es in den Augen brennt. Aber – man muss doch einsehen, dass ein Werktätiger, wie z. B. Beltracchi, der täglich einen Picasso malen kann, auch mal am Wochenende ausspannt. Wenn sein Gemälde dann 60 000 bringt, will der Agent bzw. Vermittler bezahlt werden, muss das Kickback noch abgezweigt werden. Und bleibt dann Beltracchi der Rest, sagen wir 10 000 Euro, dann muss er schon jeden Monat einen absetzen, damit er am Jahresende plus minus Null rauskommen kann.

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Ich meine zum HELGE ACHENBACH: Bis heute wurden mir keinerlei justiziable Vergehen oder Unregelmäßigkeiten oder Übervorteilungen zu lasten des Beschuldigten bekannt.

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Es wirkt ziemlich dümmlich, wie unsachlich die Journalie Achenbach auf Seite Eins brachte, ähnlich wie Beltracchi und wie Gurlitt – und ziemlich befremdlich, wie Berggrün geschont wird. Aber – “weiter geht’s“:

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Layos Dayatos sagt: „In der Kunst gibt es keine Pause“.

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DIEMAR MOEWS DMW 433.11.89 73 cm / 100 cm, Öl auf Leinwand, 1989

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zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Wie entstehen Verkaufspreise von neuen Bildern, die ein unbekannter Maler erstmalig ausstellt?

Juni 8, 2014

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Dietmar Moews 2015 in Badenweiler

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Lichtgeschwindigkeit 4503

am 8. Juni 2014

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Diese Frage wird sehr häufig und aus ernsthaftem Interesse gestellt. Dabei spielen alle möglichen geisterhaften Vorstellungen hinein. Während die Preisgestaltung sehr einfach und für jeden nachvollziehbar ist.

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Wer mit Malerei und Bildermachen beschäftigt ist, macht das in der Regel freiwillig und aus freien Stücken.

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Bild

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Der erste ernstnehmbare Anfangseffekt ist aber nicht selbstverliebtes Betrachten eigener Skizzen. Es sollte schon ein soziales Erlebnis sein. Wer einem anderen auffällt und der dann neidlos bewundernd sagt: Das hast Du gemacht? Toll, das könnte ich nicht.

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Es handelt sich um eine schlichte spontane Anerkennung, die zählt, wenn sie nicht gerade von einer eitlen Mutter kommt, die glaubt, Lob motiviert und der eigene Abkömmling ist ja so begabt.

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Dem Kind kommt man mit Arschkriecherei ohnehin nicht so leicht bei. Da hilft kein Applaus, wenn man das Klavierüben öde findet. Indes, wer mit Zeichnen und Malen Freude hat, kommt vollkommen ohne Szenenapplaus aus.

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So wird also unter Umständen auf Papier, in Blöcke und auf Pappen aufgerissen, ausgemalt, farbig angelegt, schraffiert und umkorrigiert. Bis die elende Berufsnotentscheidung den jungen Menschen in die Enge treibt. Nicht mehr die Frage, was machst Du gerne? gilt, sondern: Nimm es ernst. Es kostet und ist Sieg oder Niederlage. Welch eine Dimension im Kinderleben.

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Wer sich dann für Kunst entschieden hat, wusste natürlich überhaupt nicht, wie dieser Beruf aussehen wird, es sei denn – wie es oft ist – man nutzt einfach die Fußstapfen der Eltern: Arzt wird Arzt, Sportler Sportler, Einzelhändler Einzelhändler, Geiger Klarinettist, Lehrer wird Journalist und – Maler wird Fotograf.

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Wer dafür kein Geld und Auskommen hat, ist auf den staatlichen Klüngel angewiesen und muss frühzeitig in Ärschen Höhergestellter den engen Raum mit Konkurrenten teilen – hier ein Stipendium, dort ein Zuschuss, ein Preis oder eine Publikationshilfe und stets die Ellenbogen.

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Dann kommt es unweigerlich zu einem stereotypen Vorgang. Entweder ein Anverwandter, Vater, dessen Freundin, Onkel, Liebhaber der Mutter oder sonstiger Sozialbezug der Familie, will sich dadurch hervortun, indem Kunstsinn mit Großzügigkeit gepaart Ausdruck finden in dem ersten Kunstkauf von dem noch ganz jungen auf Förderung Angewiesenen. Machen wir uns nichts vor. Diese Art von Geldzuwendung kennt fast Jeder. Wenn es nicht für Jungkunst ist, dann ist es fürs Sportabzeichen, für den Führerschein oder die kleine europäische Bildungsrundreise, den gesponserten Polterabend oder zur Volljährigkeit.

Der Preis hängt von den vorhandenen Mitteln ab, nicht von einer Leistung des Empfängers.

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Damit ist dieses erledigt: Wer als Kunststudent oder junger Autodidakt seinen Einstieg in das erwerbliche Kunstvermarkten über solche Sozialbezüge ansetzt, wird damit scheitern. Als Privatier zu malen – wer es leisten kann – erlaubt natürlich Traumpreise. Entscheidend sind die wirklichen Maßstäbe und die passenden Kollegen, von denen man lernen muss, was beim Malen lernbar ist.

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Garantiert wird es gehen, wenn man die überhaupt untersten Preise zum Verkauf aufruft. Und wenn der Künstler selbst stets die untersten Kaufpreise fordert, während alle gesteigerten Preise dem Handel und den Vermarktern überlassen bleiben. Sie werden die neuen Werke verlässlich zu den Tiefpreisen abholen und den Künstler loben und preisen. Hingegen, wer glaubt, jetzt mal so langsam selbst die durch Absatz erzielten Preissteigerungen mitnehmen zu dürfen, wechselt sein Metier: Er ist damit Selbstvermarkter.

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goetheinstitut 10.2.08 210

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Abschreckendes Beispiel: Der Selbstvermarkter hat den gesamten Markt gegen sich. Mir fällt das Beispiel des international erfolgreichen Malers Arnold Leissler ein (der einen Zigtausende kostenden Wandteppichauftrag der Stadtsparkasse Hannover selbst vertickte, während seine Agentur, der Galerist Dieter Brusberg aus Hannover, in die Röhre schaute. Wenn ich nicke, schlägst du zu, sagte der Schmied zum Lehrling: Er nickte nur einmal.)

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Damit war Leissler weg vom Fenster. Der Teppich hängt vermutlich noch immer am Raschplatz in Hannover.

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Wer malen und zeichnen kann, wer Geschmack hat, der kennt bereits viele Bilder, die er sich intensiv angeschaut hat. Hat eine Sammlung von Abbildungen und Bilderbücher der Malerei. Er interessiert sich für Kunst, Design, Architektur und darstellende Künste. Er liest Alles, was bereits die großen Meister der Künste zur Kunst geschrieben haben, weil er dazu eigene Impulse verspürt. Das eine ist das Wissen, das andere ist das Können und Gelingen – dann entsteht ein „roter Faden“ endloser eigener Bildideen und Malereiauslegungen (jeder Maler kennt das Drama der ungemalten Bilder – allein, weil während der Ausführung eines Bildes viele weiterführende Ideen und Varianten heraufkommen, die nicht alle angegriffen oder einbezogen und ausgeführt werden können. Bis das nächste Bild kommt. Wer mehrere Bilder gleichzeitig malt, kann dennoch das Problem der Ungemalten nicht bewältigen. Es werden immer mehr).

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FAQ – Nun die Preise zum Verkauf.

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Man kann Selbstgemachtes als Liebesgeschenk herstellen, würde aber ablehnen, wenn so eine Liebesarbeit mit einem Geldpreis „entwertet“ würde. Ein ideeller Wert drückt sich nicht in Arbeitsstunden, Materialkosten oder nicht wiederholbarer Einmaligkeit aus. Liebeswerke sind zum Verschenken geeignet, nicht zum Verkaufen.

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Wer eigene Werke ausstellen will, kann das durchaus gediegen und würdig tun, sogar öffentlich, ohne dass Geldpreise zum Kauf ausgezeichnet werden.

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Eine andere Sache sind nunmehr die gewerblichen Arten der Kunstpublikation und des Kunsthandels, der Auftragskunst und des Kunstgewerbes – ja, gezielten Marketings.

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Ein Künstler kann auf eigene Kosten Selbstvermarktung entfalten. Dazu muss er entweder die Kosten seiner Kunst selbst aufbringen oder, den arbeitsteiligen Weg von Ausstellungsinstitutionen, Agenturen, Verkaufsgalerien, Kunstmessen, Auktionen, Galerien, Agenten, Internetzvertrieb, Internetz-Versteigerungen suchen und Verkaufspreise mit den jeweiligen Partnern abstimmen.

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Worauf es im Unterschied ankommt ist, ob man seine Kunstambitionen ständig subventioniert oder, ob man Aufwand INVESTIERT um rentierende Marktgängigkeit für eigene Kunstprodukte zu erreichen.

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Kunstausstellung wie auch Kunstverkauf werden in allen Organisationsformen veranstaltet, d. h. marktwirtschaftlicher Kunsthandel, Vereine und Stiftungen des intermediären Bereichs, staatliche Ausstellungsinstitutionen und staatlich-offiziale Orte, die Kunstausstellung zur corporate identity, also zur Kommunikations- und Imagepflege durchführen, schließlich Privathaushalte in eigenen Privathäusern oder Privatmuseen widmen sich dem eigenen „Kunstsalon“, wo auch Sammlungen entstehen, beraten und vermittelt werden. Ausstattungen für Geschäftsräume und staatliche Indienstnahme, Hausmittel von Verwaltungen und Ministerien, direkte staatliche Intervention und Folgerechte-Verwertungen in der Kulturindustrie.

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Angeführt wird aber ein syndikalisierter „Weltkunst-Markt“, der gezielt Künstler „aggregiert“ oder ausgrenzt.

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Kulturindustrie ist heute die wichtigste, umsatz-und ertragsreichste Vermarktungsform von Kunst. Dafür werden Originalwerke und Prototypen zur Vorlage für industriell produzierte Massenware, als Multiples /Reproduktionen /file sharing, in Wort, Bild, Text, Video, Audio, massenhaft, technisch hochwertig, zu Tiefstpreisen, standardisiert, weltweit verbreitet und angeboten (also als Drucke, und im Film und Fernsehen).

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Der Autor, nach dem deutschen Urheberrecht oder nach dem US-Amerikanischen Copy Right, erhält einmalige oder Absatzstückzahl bezogene Vergeltung oder Lizenzgebühren sowie eventuelle Folgerechtsanteile von Erträgen aus seinen vorher abgeschlossenen Folgerechten.

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Deshalb stellen viele Künstler bereits Originale so her, dass sie für die industrielle Vervielfältigung und Distribution optimal geeignet sein sollen. Während TV-formatige Breitbilder im Original vielleicht „altmodisch“ aussehen, füllen sie ein Fernsehbild oder einen Computer-Bildschirm besser aus als schmale Hochformate eines Smartphones:

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Es lassen sich kriechende Regenwürmer im Fernsehen (Querformat) besser zeigen als eine einzelne Pappel in der Feldmark (Hochformat).

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Von mir hatte mal ein Sammler kurzfristig Bilder einer Ausstellung zwischengelagert. Dann erhielt ich die Aufmerksamkeit eines Bekannten in München: er habe Strohbilder von mir in einer Tierarzt-Fernsehserie gesehen. Ich habe es bei Gelegenheit angeschaut. Ja, so war es. Meine Bilder beim Fernsehtierarzt.

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DIETMAR MOEWS DMW 640.9.4 Strohfeld Öl auf Leinwand in Dresden gemalt

DIETMAR MOEWS
DMW 640.9.4 Strohfeld
Öl auf Leinwand
in Dresden gemalt

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Auf Anfrage bei meinem Kunstfreund, erklärte der: Das ist doch toll, das ist eine Super-Werbung für Dich. Du siehst ja, dass das gesehen wird.

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Wäre das nun so eindeutig gewesen, warum hat er es nicht mitgeteilt.

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Ich erfuhr nie, wieviel dafür gezahlt worden war. Das hängt vom Budget der Ausstattungsmittel der TV-Produktion ab, wie viele Folgen dieser Serie mit meinen Bildern gedreht worden sind usw. Ich weiß also nicht, welche Miet-Preise oder Entgeld für Verwertungsrechte dafür geflossen sind. Solche Preisansätze sind unstrittig einklagbar. Es gilt aber für jeden Kaufmann: man verliert eher zehn Kunden, als einen zu gewinnen, will sagen: Eine juristische Klärung hielt ich als Künstler nicht für geboten, als Kaufmann auch nicht.

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„Barockes Strohbild“ honi soit qui mal y pense DMW 512.4. 92, 120 cm / 120 cm, Öl auf Leinwand, in Leipzig gemalt, Verkaufspreis EURO 3.200.-

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Aus Sicht des Malers stehen Fragen der Einstiegspreise für seine Bilder meist im Zusammenhang mit ersten Ausstellungen. Der Künstler trifft also auf zunächst bereits professionelle Kunstvermarktung und Kunstpublizistik. Der Maler muss sich also mit den Regeln vertraut machen, die bei demjenigen gelten, mit dem seine Bilder und er an die Öffentlichkeit sich begeben (ungeachtet sonstiger Kosten, die Ausstellungen mit sich bringen).

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In einer Galerie als gewerbliche Kunsthandlung gelten die Kalkulationen und Preisgestaltungserfahrungen des Hausherrn. Keine Galerie akzeptiert, wenn mit einer Ausstellung die Konkordanz der Verkaufspreise zu den Verkaufspreisen anderer Maler in dieser Galerie nicht berücksichtigt werden will. Kurz; der Einsteiger muss mit der untersten bzw. der passenden Preisklasse Werke zum Verkauf anbieten. Dabei spielen durchaus Vergleichsbezüge des technischen und arbeitszeitlichen Aufwandes eine Rolle, das Material des Werkes, das Größenformat sowie die Rahmung.

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Für Dietmar Moews wurden die Verkaufspreise in der eigenen Galerie sehr einfach festgelegt. Merkin und Moews waren selbst die Galeristen, kannten die Preise und die Formate anderer bekannter und unbekannter Maler. Es gab also gar keine Spielräume, die Bilder teurer oder billiger zu machen, als es andere Malereiwerke in der Galerie Merkin-Moews waren, die verkauft worden waren.

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Die kleinsten Öl-auf-Leinwand-Tafelbilder von Dietmar Moews in seiner ersten Ausstellung mit Verkaufspreisen in der eigenen Galerie in Hannover Linden betrugen DM 250.-. Wobei noch im Verkaufsfall 15 Prozent Provision für die Galerie anfielen – also 250 abzüglich 37,50. Während der Verkauf formal als Kommission im Auftrag und für Rechnung des Künstlers noch die Bringschuld der Umsatzsteuer ans Finanzamt kostete.

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Damit kostete also das Stillleben mit dem Wasserglas auf der Fensterbank, DMW 20.8.74, 49 cm / 41 cm, Öl auf Leinwand, ungerahmt, 250 abzüglich 37,50, nach Abrechnung blieben somit DM 212,50 für den Maler, Umsatzsteuer als Vorsteuer.

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Mit einem solchen Verkaufspreis angefangen – z. B. Armformat Stillleben, Öl auf Leinwand, gerahmt – hat der junge Maler einen Preis den kein Malermeister mit einer seriösen Kalkulation unterbieten würde, zu Deutsch: der junge Maler steigt vom untersten Niveau der Verkaufspreise in das Kunstmarketing ein, das nur mit dem Begriff „Selbstausbeutung“ treffend bezeichnet werden kann.

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Nur wenn der junge Maler in der Folge weiterhin produktiv und gefragt ist, kann er weitere Ausstellungen bekommen. Nur wenn er Bilder malt, die gefragt und geschätzt werden, werden die Anfangs-Einstiegspreise durch den Händler/Galeristen und durch dessen Kunden, Käufer und Sammler, die die neuen Bilder kaufen sollen, bestätigt. Auf dieser Linie liegen die steigenden Preise. Nur bei Verkaufserfolg können Preise im Kunstmarketing gesteigert werden.

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Das bedeutet nicht, dass der Künstler oder seine Werkstatt an höheren Verkaufserlösen seiner Werke (automatisch) durch eine Agentur oder durch seine Galerie beteiligt würde.

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Bei Kommissionsverkäufen im Auftrag und für Rechnung des Künstlers, bei einer im Voraus fest verabredeten Verkaufsprovisionsspanne – zum Beispiel 30 Prozent oder 50 Prozent – für den Verkaufsvermittler, als der Galerist, erfährt der Künstler den echten Verkaufsbetrag und gegebenenfalls den Namen des Käufers. Praktisch wird durchaus ein Verkaufspreis zwischen Künstler und Verkäufer ausgemacht – nach der Regel: das Geschäft macht der Kaufmann beim Einkauf – und dann wird möglicher Weise zu einem höheren Preis verkauft. Und möglicher Weise erfährt der Künstler selbst das nicht.

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Eigentlich sollten Preisabsprachen zwischen Galeriehandel und Produzent eingehalten werden, weil sonst Werke und Kaufinteressenten mit widersprüchlichen Verkaufspreisen aufeinanderstoßen, die Kaufsituation verunsichern und das Marketing des betreffenden Künstlers und gegebenenfalls eines solchen Galeristen oder Kunstverkaufs-Vermittlers als unprofessionell erscheinen.

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Bei vorab zwischen Künstler und Galerist festgelegten Verkaufspreisen und Verkaufsprovisionen, anlässlich einer befristeten Ausstellung auf vorbestimmte Dauer und mit Kunstwerken, die der Galerist in Kommission nimmt, herrschen prinzipiell transparente Preise.

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Anders ist, wenn der Galerist (wenn er einen Kaufinteressenten hat) dem Künstler ein Werk in der Ausstellung abkauft – dabei vom Künstler noch einen niedrigen „Freundschaftspreis“ erwartet. Bspw. kam der bereits erwähnte Galerist Dieter Brusberg mit überraschenden Kostenaufstellungen, die dem ausstellenden Künstler eröffnet wurden, für die der Galerist sich bereit erklärte, Kunstwerke aus der Ausstellung statt Geld anzunehmen. Wer eine solche Ausstellung als Künstler mitmacht, hat oft wenig Geld, sich an Ausstellungskosten zu beteiligen. Wer dann später erlebt, dass gerade solche Werke, die er als Kostenbeteiligung hergegeben hatte, vom Galerist verkauft worden sind, muss stutzen, wenn er erfährt, der Verkaufspreis war höher als in der ursprünglich gemeinsam verabredeten Preisliste der Ausstellung.

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Und komisch ist für den Künstler, der die Verkaufspreise mit dem Galeristen abgestimmt hatte, wenn er dann erlebt, dass aus seiner Ausstellung gar nicht verkauft wird. Während andere, als Kostenbeteiligung abgedrückten Werke (heimlich) doch verkauft worden sind:

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Die coole Erkenntnis, dass der Galerist die Ausstellung macht, dafür Kostenbeteiligung verlangt, dann allerdings ganz andere Kunstwerke aus seinem ständigen eigenen Galeriebestand verkauft, fällt vielen ausstellenden Künstlern gar nicht auf (vielleicht, weil der Künstler nicht am Ausstellungsort wohnt). Und damit hat er durch seine gemeinsam mit der Galerie für die Ausstellung getroffenen Verkaufspreis-Festlegungen auch keine an seinem persönlichen Marktwert bestätigte Preisgestaltung. Zumal, wenn der Galerist aber für den Absatz aus der Ausstellung eines Kommissionskünstlers wenig wirksam tätig ist (die Ausstellung als Werbe-Event gemacht wird, die Interessenten, Kundschaft, Sammler, immer wieder zum Galeriebesuch anregen sollen, ohne dass aus der aktuellen Ausstellung zum Kauf durch den Verkäufer-Galerist aktiv geworben würde).

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Aus Sicht des Händlers bzw. Galerist sieht der kaufmännische Blick allein die Nachfrage und den Absatz von Werken, den er aus seinem eigenen Werke-Eigentum losschlägt, oder den Reizwert eines Künstlers für Ausstellungsbesucher und Presse – alles andere, als der Verkauf eigener Werke, macht ihm Arbeit und Kosten.

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Kunstsammler verschenken kein Geld. In der Regel wird Alles versucht, zum Niedrigpreis zu kaufen – Schnäppchenkaufbereitschaft ist weit verbreitet. Ferner gibt es Käufer oder Auftraggeber für Bildwerke, die den veranschlagten Preis ohne weitere Verhandlung akzeptieren, eine Anzahlung geben und – dann den Rest schuldig bleiben.

Ich musste wegen eines solchen Falles beim Landgericht Lübeck klagen, wo dann auch noch die schriftlich fixierten Verkaufspreise nachträglich angezweifelt wurden. Der Käufer bzw. Auftraggeber versuchte sich als Kaufvermittler betrügerisch umzusignieren. Seine Verweigerung der offen gebliebenen Restzahlung an mich begründete er damit, dass zunächst eine berechtigte Verkaufsvermittlungsprovision von mir (an den eigentlichen Käufer, der mir erst dann benannt worden war) abgerechnet und an ihn – diesen getricksten Vermittler – gezahlt werden müsse, bevor darauf der eigentliche Kunde den noch offenen Restkaufbetrag an mich zahlen würde (die beiden waren verheiratet – diese „Kundin“ hatte und habe ich nie gesehen: Ehemann trat als Käufer auf, wechselte dann diskret in die kaufmännische Rolle des Kaufvermittlers an die eigene Ehefrau, die bis dahin gar nicht genannt worden war).

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Professioneller Weise hatte ich einen Profi-Fotografen nach Burgtiefe auf Insel Fehmarn mitgebracht, der bei der Einweihung des Hotels und der Restaurants, in denen meine Bilder hingen, quasi Alles fotografierte. Die örtliche Zeitung berichtete mit Bildern. So konnte ich das Hotelier-Unternehmer-Ehepaar vor Gericht als Zeugen bitten. Diese sagten unabhängig von einander aus, den Kaufpreis nach Lieferung und Abnahme des Projektes bereits an den Architekten gezahlt zu haben. Während der Schlingel gerade ausgesagt hatte, nicht er, sondern seine Frau habe die Bilder gekauft, er sei nur der Vermittler und habe die Bilder nie gesehen.

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DIETMAR MOEWS "A la recherche de Joelle" DMW 271.20.80,155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand Hotel Vosshaus Südstradpromenade Burg auf Fehmarn

DIETMAR MOEWS „A la recherche de Joelle“ DMW 271.20.80, 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand
Hotel Vosshaus
Südstrandpromenade Burg auf Fehmarn

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Der Richter hatte die Fotos vor sich auf dem Tisch liegen, wo alle Beteiligten samt den wunderbaren großformatigen Bildern abgebildet waren. Also beschied der Richter dem Angeklagten: Sie sind hier vor dem Landgericht und nicht in der Oper. Wenn sie jetzt nicht den Klagegrund einräumen, vereidige ich Sie. Es sieht auch noch nach Urkundenfälschung bzw. Scheckbetrug aus.

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Dieser Architekt (U. Denicke, im Bild rechts) hatte mit dem abgekürzten Vornamen den Anzahlungsscheck bezahlt, mit einem Scheck seiner Frau, die ebenfalls mit U. geschrieben wurde. Er selbst hatte wegen Eidesstattlicher Versicherung keine eigene Bankverbindung. Der bereits von ihm von den Hoteliers empfangene Restbetrag war von ihm unterschlagen worden. Ein Titel vom Landgericht Lübeck und ein Gerichtsvollzieher waren nötig, diesen Schuldner zur Bezahlung zu zwingen.

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Was habe ich daraus gelernt? Was heißt Anzahlung! Ein Geschäft ist perfekt, wenn ein Werk wie besehen, einwandfrei und wunschgemäß abgeliefert worden und empfangsquittiert ist und das Kaufgeld gegen Quittung gezahlt worden ist.

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Dieser Beispielfall zeigt, dass man nicht mit Phantasiepreisen im Geschäftsleben zurecht kommen könnte, wenn man mit beschlagenen Partnern zu tun bekommt, die die Anzahlung ohne viel Verhandlung „anzahlen“ – aber den Rest wie Till Eulenspiegel schuldig zu bleiben beabsichtigen. Dann kommt es im Gerichtsstreit auf perfekte Dokumente des Handelsvorganges an.

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Man hat dann reines Handelsrecht – aber erhält von jedem Gericht eine gewisse „künstlerische“ Schlampigkeit und kaufmännische Ungenauigkeit für nicht undenkbar zugewiesen. Zeugen, Quittungen, Zeitungsausschnitte, schriftliche Vereinbarungen die den Rechtsformen genügen, kurz – kaufmännische Akkuratesse ist empfehlenswert. Wer was verschenken will, soll es tun.

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Verkauft ist erst, wenn der Bezahlpreis gezahlt, das Werk ordnungsgemäß abgeliefert und Alles quittiert ist. Wer sich zu früh freut, bevor bezahlt wurde, wird öde Erfahrungen machen.

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Unter Umständen werden Bilderbewertungen durch Gutachter im Auftrag von Versicherungen angesetzt. Wobei die Gutachter sich auch an erzielten Marktpreisen orientieren. Eventuelle Reparatur- und Restaurierungskosten werden nach Arbeitsaufwendigkeit und Erfahrungsvergleichen gefunden.

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Ähnlich werden Schaden- oder Diebstahlversicherungspreise und Transportversicherungswerte angesetzt. Kostspielige Werke kosten hohe Versicherungsgebühren sowie aufwendige Verpackungsanforderungen seitens der Versicherung für den Einlieferer.

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Eine andere übliche Preisentwicklung entsteht, wenn ein Maler seine Werke gar nicht zum Verkauf anbietet, weil er sein Lebensbroterwerb anders betreibt. Ähnlich können sich Kunsthochschullehrer und Kunstprofessoren vom Kunstmarkt unabhängig preislich kaprizieren. Sie verlangen dann Preise, die nicht im normalen Kunsthandel erzielt werden.

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Hier kommt es allerdings möglicherweise zur staatlichen Intervention, indem der Staat – durch seine staatliche Kunstorganisation und die Kunstfinanzierungs-Haushaltsmittel – dem staatsdienenden Kunstprofessor ein überteuertes Werk abkauft.

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Neben diesen nichtmarktorientierten Auspreisungen von „Staatskünstlern“ gibt es das syndikalisierte Kunstmarkt-Marketing. Hierzu nimmt eine Galerie oder ein Agent einen Künstler exklusiv unter Vertrag (z. B. für zehn Jahre), den der Händler dann exklusiv vermarktet. Der Künstler muss seine gesamte Produktion exklusiv beim Händler abliefern. Der Händler organisiert die Vermarktung und die Verkaufspreise auf eigene Rechnung. Dabei wird eine Preisentwicklung in zehn Jahren auf die Verzehnfachung der Verkaufspreise seit dem Markteinstieg festgelegt. Der Vertragskünstler wird durch alle Partnerhändler und Partnergalerien des Exklusivagenten (oft international) geschickt, auf Kunstmessen ausgestellt, den etablierten Kunstsammlungen angeboten – während der Exklusiv-Galerist-Agent alle nichtverkauften Werke selbst sammelt und lagert und ständig publiziert. Eine solche Agentur-Vermarktungs-Leistung bringt ein Galerist nur, wenn ihm die „Ware“ selbst zu Eigentum gehört. Erst bei extrem gefragten Künstlern entsteht eine „faire“ Geschäftspartnerschaft zwischen Künstler und Agent bzw. gibt es dann Künstler, die Geschäftspartnern auf der Nase herumtanzen.

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Der Vertragskünstler erhält entweder Festpreise nach Verkauf durch seinen Agenten, oder der Künstler erhält monatliches Festgehalt vom Agenten, der den Verkaufserfolg und -erlös ganz für sich gestalten muss.

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Hierdurch entstehen in der Vertragsgalerie Verkaufspreise, die der Maler selbst – auch nicht privat an der Ladenkasse seines Agenten vorbei – keinesfalls brechen oder unterbieten darf. Ein Künstler der seinen Agenten hintergeht, wird in der Branche verpönt. Nur weltbekannte große Künstlernamen können es sich leisten, die Händlerregeln zu unterlaufen und im eigenen Namen Werke durch Auktionshäuser als Selbst- oder Direktvermarkter an Käufer und Sammler zu bringen.

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Dietmar Moews hatte in seiner ersten Ausstellung dreizehn Stillleben vorgestellt, davon elf verkauft. Dazu noch einige noch nachgelassene Freundschaftspreise und Aufträge abgeschlossen. Mit diesen Verkaufspreise-Erfahrung in der eigenen kleinen Galerie startete die Preisentwicklung, die über vierzig Jahre später nach wie vor mit dem Verkaufsargument umgeht, dass es den Versuch wert ist, von einem Malermeister eine Angebotskalkulation zum Vergleich des ausgezeichneten Verkaufspreises einzuholen. Es wird sich zeigen, welchen Preis der Malermeister verlangen würde, wenn er einen solchen Werkauftrag für ein Dietmar-Moews-Bild annähme und was er dafür verlangen würde, es überhaupt zu malen zu versuchen und ob der Malermeister ein gewünschtes Dietmar Moews-Bild malen könnte.  – Beltracchi würde bei den meisten Dietmar-Moews-Bildern scheitern, und es wäre Beltracchi zu viel schwierige Arbeit und es wäre Beltracchi zu wenig Bezahlgeld.

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Darin liegt nun ein gewisser Witz im Kunst-Verkauf – nur ein als Kaufobjekt ernstgenommenes und wertgeschätztes Werk der Malerei von Dietmar Moews kommt in Betracht einer Meisterkalkulation. Man wird keinen Malermeister finden, der ein Moews-Werk preisgünstiger herstellen könnte als es Dietmar Moews selbst hält. Es sind sozusagen am Markt erzielte und stetig gewachsene Preise in der westlichen Kunstmarkt-Welt, die verlässlich und stets an der untersten Preisgrenze zum Kauf stehen.

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Des ungeachtet kann nicht jedes Werk verkauft werden und nicht jedes Werk hält den Ankaufspreis von ehedem.

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Der Sammler Bernd Gisy in Hannover, der einst im Jahr 1980 die Landschaft mit Akt „Le tout petit Matin“ DMW 241.41.79, 215 cm / 365 cm, für 11.000 DM in der Ballhof-Galerie Hannover, wo es gemalt worden ist, gekauft hatte, war zwanzig Jahre später nicht bereit, dieses Bild an Dietmar Moews selbst preisgünstiger zurückzuverkaufen. Sammlung Gisy ging von der Werthaltigkeit des Kaufs aus. Dietmar Moews hatte gehofft, das wunderbare Bild billiger zurückkaufen zu können. Dietmar Moews findet es nach wie vor irritierend, dass er sich „seine eigenen Bilder“ nicht leisten kann.

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"A la recherche de Joelle", DMW 241.41.79, 215 / 365 cm, Öl auf Leinwand, Sammlung Gisy

„A la recherche de Joelle“, DMW 241.41.79, 215 / 365 cm, Öl auf Leinwand, Sammlung Gisy, hier im KUBUS Hannover, 1982

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Das sehr schöne Bild (Neue Sinnlichkeit im Kubus) hing einige Jahre an prominenter Stelle im Gisy-Schuhgeschäft Georgstraße am Kröpke in Hannover öffentlich ausgestellt. Die Aktfigur in dieser ornamentalen Komposition stammt aus einer arkadischen Landschaft von Nicolas Poussin aus dem Jahr 1637.

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DIETMAR MOEWS DMW 241.41.79, 215 cm / 365 cm, KUBUS Hannover 1980 Künstlergruppe Neue Sinnlichkeit

DIETMAR MOEWS „Le tout petit matin“ DMW 241.41.79, 215 cm / 365 cm,
KUBUS Hannover 1980
Künstlergruppe
Neue Sinnlichkeit

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Wie kommt es zu exorbitanten angeblichen Spitzenpreisen im Kunsthandel?

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Die Höchstpreise, hauptsächlich bei Auktionen der großen Häuser, wie Sotheby’s, Christies in aller Welt oder Lemperz in Köln, haben nichts mit irgendeinem Kunstwert und nichts mit einem Unikats- oder Originalitätswert zu tun.

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Es handelt sich um ein geschlossenes Kunstmarkt-Syndikat von Händlern, die sich die Hochpreismarken, also die Namen der Künstler, absprechen. Voraussetzung ist, dass die einfussreichen Händler solche Werke ebenfalls in ihrem Bestand zum Verkauf zu Verfügung haben. Die Künstler selbst – sollten sie noch leben – haben ihre Werke längst aus den Händen gegeben, dafür einen viel viel kleineren Betrag abschließend bekommen und sind danach draußen. Auch die Folgerechte aus der kulturindustriellen Verwertung, in Drucken, Zeitungen, Büchern, Fernsehen, Film, Internetz, nehmen die Agenten und Händler den Künstlern über das Urheberrecht und das Copyright meist ab. Oft erfahren die Künstler nichts von verwertungsrechtlichen Erträgen, die von Verwertern durch Folgerechte realisiert werden.

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Das Händlersyndikat lässt so gut wie keinen lebenden Künstler durch, wenn so jemand seine Urheberrechte behalten will. Oder wenn ein Künstler bei Weiterverkäufen erneute Umsatzprovisionen ausbedingen, also mitverdienen möchte, wird solch eine Folgeverwertungskautele einfach gestrichen.

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Wem es gelingt, ein so marktgängiges eigens Label zu etablieren, wie z. B. heute die Gerhard Richter-Werkstatt, kann versuchen, als Selbstvermarkter und Selbsteinlieferer einzelne Werke in Auktionskataloge und Versteigerungen abzusetzen. Gerhard Richter kann dennoch praktisch nicht auf eigene Rechnung die allgemein berüchtigten Höchstpreise erzielen. Denn diese Höchstpreise werden von Versteigerungsprofis hochgeschaukelt. Und nur Agenten haben die geldschweren Interessenten an der Hand, in deren Auftrag dann mitgesteigert wird.

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Man muss einfach verstehen, dass es hier nicht um „Kunst“ geht, sondern um symbolische gegenseitige Syndikatsgarantie. Wer als Wertanlage bei den Insider-Agenten ein teueres Werk bezahlt, dem wird quasi garantiert, dass dieses Werk weiterhin werthaltig ist, werthaltig bleibt bzw. sogar durch weitere Promotion und Ping-Pong-Geschäfte noch „teurer“ wiederverkaufbar wird.

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Man muss es wie alle Spekulations-Lose verstehen: nur diejenige Währung ist international werthaltig, die von den wichtigsten Banken der Welt anerkannt wird.

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Wer sich selbst schönes Geld druckt, das nicht anerkannt ist, wird dafür nichts kaufen können.

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Wenn keiner ans Geld glaubt, kann man es nicht mehr benutzen. Wer einen Van Gogh besitzt, und Geld braucht, wird erleben, dass außer Versicherungskosten, Transport- und Verpackungskosten kein Dollar hereinkommt. Wendet er sich an das Westkunst-Syndikat, muss der verkaufen wollende Privatmensch preislich erheblich in die Knie gehen. Nur wenn die Agenten für sich selbst erhebliche Provisionen gesichert haben, wird so ein Werk überhaupt ausgereizt und abgesetzt (es sei denn es wäre ein weltberühmtes Spitzenwerk von van Gogh, womit Galerist oder Auktionshaus den eigenen Auftritt hypen könnte – dann hätte der Privatanbieter eine starke Preisgestaltungs- und Provisionsmitsprache).

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Ähnlich sind Bewertungen von Gutachtern, Versicherungen und Ausstellungsmöglichkeiten:

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Wer ein bedeutendes aber wenig bekanntes Gemälde von Edvard Munch hat, wird es nicht los. Selbst nicht, wenn Munch der momentan kostspieligste Maler ist. Nur sobald die Händler und Agenten ein solches Werk in der Mangel haben, wird daraus bei den Auktionen ein Spitzenlos.

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Kurz, es sollte sich kein Kunstliebhaber, kein Laie und kein Neidhammel über diese unglaublichen dreistelligen Millionenkäufe ärgern. Dabei handelt es sich immer um Absprachen und Spekulation, niemals um Kunstqualität. Es sind auch keine Wandaktien – sondern solche Werke stehen häufig in Tresoren. Und wenn verkauft wird, wechselt nur der Eigentümer – das Werk bleibt im Tresor.

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Auf diesem Niveau ist Briefmarkenhandel, Oldtimer-Auto-Sammeln, Weinsammeln oder Renn- und Zuchtpferde prinzipiell das Gleiche: Es gibt eine abgegrenzte Anerkennungs-Experten- und Agenten-Clique, es gibt millionenschwere Geldjunkies, es gibt Geldwäsche – die Realien werden dabei weder besonders qualifiziert noch sinnlich genutzt – es geht um Buchungsvorgänge, Risikofonds, Spekulation, auch um Steuergeschäfte (Erbschaftssteuer, Verlustabschreibungen,Tax-Leverage usw.).

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Auch die sogenannten Fälscher sind lediglich Lieferanten für eine Nachfrage am Anlage-Markt: Wenn Beltracchi seine Campendonks absetzen konnte, dann deshalb, weil es Schwarzgeldkäufer gibt, die ihr Geld waschen, indem sie einen bekannten Namen mit einem unbekannten Werk zu einem mittleren Preis in eine Realie umwandeln können, die dann später einen ähnlichen Abnehmer findet. Insbesondere weil dafür auch “hochkarätige” Experten Provenienzbezeugungen abstempeln. Das bedeutet: Käufer von Fälschungen wollen Fälschungen! – es gibt einen Fälschungen-Kaufmarkt, der an Aufdeckung des Betrugs überhaupt keinerlei Interesse haben kann.

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Das Beltracchi-Thema gehört hier nur deshalb hin, weil ernsthafte Kunstinteressenten von den Hochpreisnachrichten getäuscht werden und dann einem persönlich bekannten Künstler suspektierend entgegengehen – als sei ein Künstler ein Scharlatan.

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Wer sich in der Kunst auskennen will, muss sich eigene Fähigkeiten erwerben.

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*DMW ist das „Dietmar Moews Werksverzeichnis“ mit der laufend (1) durchnumerierten Werksnummer, (2) der Jahreszählung, (3) dem Jahr des Arbeitsbeginns des Werkes, im Beispiel „DMW 14.1.74“ ist das vierzehnte Bild im durchnumerierten Verzeichnis, das erste Bild im Jahr 1974. Die Maßangabe erfolgt stets Höhe in Zentimetern (cm) vor Breite in Zentimetern.

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Katholisches Verbrecher-Moralunternehmen

Juni 4, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4486

am 4. Juni 2014

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Wir müssen immer unterscheiden, was wir empfinden, ob wir davon sprechen, wie wir davon sprechen und, ob wir eine Meinung begründen mögen.

Wer seine Meinung äußert, muss wissen, „die Gedanken sind frei“, die „Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetz“ schließt nicht die Verletzung der Rechtsgüter anderer ein.

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Jetzt haben wir gehört, gelesen und auch selbst im Fernsehen sehen können, wie der neue Papst Franz im Vatikan aufräumt.

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Der Papst der katholischen Kirche hat Amts-Personen der Kurie ausgetauscht und er hat das Arbeitsfeld der Vatikanbank erheblich geändert, weil kriminelle Machenschaften dieser Vatikanstrukturen beendet werden sollen.

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Die katholische Kirche als Moralunternehmen kann, gestützt auf diverse Vorrechte in diversen marktwirtschaftliche Arbeitsfeldern, diese Wettbewerbsverzerrung hervorragend zur Bereicherung nutzen und hat das namentlich im zwanzigsten Jahrhundert gründlich und ausgiebig betrieben. Stichwort Erzbischof Marcinkus.

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Aktuell wird laut Süddeutsche Zeitung vom 30. Mai 2014 ein polnischer Rockmusiker wegen „Verletzung religiöser Gefühle“ verfolgt. Er muss mit Bestrafung rechnen. Er hatte im Jahr 2007 bei einem Konzert in Danzig auf der Bühne eine Bibel zerrissen und die katholische Kirche als „verbrecherische Sekte“ bezeichnet. Gegen einen Freispruch in erster Instanz geht die Staatsanwaltschaft vor.

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Dietmar Moews meint: Rechtsbrüche im Namen der katholischen Kirche,

Mord im Vatikan, Waffengeschäfte oder Geschäfte mit Anti-Babypillen bei gleichzeitigem Verhütungsverbot – langweilig diese Machenschaften aufzuzählen.

Bibel zerreißen? – nun, wenn es eine katholische Bibel war. Denn die Bibel insgesamt gehört auch den Moslems – das Alte Testament gehört auch den Juden. Sippenhaft für Verbrechen des Vatikans sind gewissermaßen den anderen Abrahamiten nicht nachzutragen.

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Der Begriff Sekte ist auf die katholische Kirche oder auf den Katholizismus bezogen sowohl rechtlich wie soziologisch falsch. Nun erlauben sich aber die Katholiken selbst ziemlich poetische Freiheiten in der Sprache: Jesus, den Sektenführer, als Gott oder als Katholik zu bezeichnen, liegt wohl ebenso daneben, wie das Moralunternehmen Römisch-Katholische Kirche als Sekte zu verstehen. Dazu wäre eine Definitionsprüfung aufs polnische Recht bezogen hilfreich, wenn man in den Bereich von grenzwertiger öffentlicher Meinungsfreiheit hineingeht.

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Z. B. die Vatikanbank „banco Ambrosiana“ war ein staatlich lizenziertes Bankgeschäft, also eine marktwirtschaftliche Firma, keine Sekte. Z. B. die Bibel als Textkompilat ist als Gedankensammlung kein Verbrechen. Vielleicht war der Rockmusiker einfach zu faul, genau zu sagen, was seiner Meinung nach ihm an der katholischen Kirche auf die Bibel bezogen sektenhaft und rechtswidrig scheint.

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