Fußball mit Rassismus in Niederlande

November 26, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9762

am Mittwoch, 27. November 2019

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DLF. de am 26. November 2019 von Mathias Friebe:

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„Niederlande: Verbale Entgleisung während Anti-Rassismus-Aktion

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Diskriminierung und Rassismus sind auf Fußballplätzen leider immer noch Alltag. In den Niederlanden wollte man mit einer großen Aktion für viel Aufmerksamkeit sorgen. Am Ende wurde die aber durch einen neuen Skandal überlagert, an der ein früherer niederländischer Weltstar beteiligt war.

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Rassismus? Dann spielen wir nicht“. Dieser Satz prangt am Wochenende auf allen Anzeigetafeln in der 1. und 2. Niederländischen Liga.

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Nach dem Anpfiff, wie hier bei der Partie Ajax Amsterdam gegen Heracles Almelo, bleiben beide Teams eine Minute lang stehen, der Ball ruht. In dieser Zeit applaudieren Spieler, Trainer, Fans und Schiedsrichter-Team.

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Vor einer Woche hatte ein Schiedsrichter zum ersten Mal ein Spiel im niederländischen Profifußball wegen eines rassistischen Vorfalls unterbrochen. Beim Spiel FC Den Bosch gegen Excelsior Rotterdam wird Excelsiors Spieler Ahmad Mendes Moreira bei jeder Ballberührung von den Tribünen aus mit Affengeräuschen verunglimpft und als „Zwarte Piet“ beschimpft. Der Schwarze Peter ist eine umstrittene niederländische Weihnachtsfigur mit schwarzem Gesicht. Moreira selbst sagte im niederländischen Fernsehen:

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Du fühlst dich machtlos. Es gibt nichts, was du dagegen tun kannst. An einem bestimmten Punkt erkennst du, dass es dir passiert. Du denkst an dich selbst, „passiert mir das wirklich?“. Es tut so sehr weh, weil es so persönlich ist.

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Auch Premierminister Mark Rutte mischte sich in die Debatte ein und nannte das Verhalten der Zuschauer „ekelhaft und fürchterlich“. Man könne auch darüber nachdenken, die Gesetze zu verändern, sagte er der Zeitung „De Telegraaf“.

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Wir müssen mehr tun. Aber die erste Maßnahme ist, als Gesellschaft über das Zusammenleben nachzudenken. Und die Norm in der Gesellschaft ist, niemanden zu beleidigen.“

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Ausgerechnet an diesem Wochenende, an dem in der 1. und 2. Liga ein Zeichen gegen Rassismus im Fußball gesetzt werden sollte, war es zu weiteren Vorfällen gekommen. „Zwarte Piet“ wurde erneut bei zwei Spielen in Amateurklassen gerufen. Die Gesellschaft komme nicht weiter, wenn wir auf diese Weise miteinander umgehen, sagte Mark Rutte heute dazu. Donnerstag will er mit dem Fußballverband KNVB sprechen.

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Diskutiert wird aber vor allem über Marco van Basten. Der Europameister von 1988 und spätere Nationaltrainer hatte Frank Wormuth, dem deutschen Trainer von Heracles Almelo nach einem Interview in einem Pay-TV-Sender hinterher gerufen: „Sieg Heil.“

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Van Basten hat sich inzwischen für den so wörtlich „missratenen Witz“ entschuldigt. Es sei nicht seine Absicht gewesen, Menschen zu schockieren. Wormuth sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, er habe sich nicht getroffen gefühlt. Die Sache sei für ihn durch die Entschuldigung van Bastens erledigt, so Wormuth. Der Aktion „Rassismus? Dann spielen wir nicht“ hat van Basten aber in jedem Fall einen Bärendienst erwiesen.“

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Dietmar Moews meint: Da wird nun einfach vermischt, was sehr sensibel unterschieden werden sollte.

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Wenn sich NEGER NEGER nennen, kann man das Wort ebensowenig verbieten oder ächten wie das Wort ANTISEMITISMUS von JUDEN benutzt, die GEGEN PALÄSTINENSER (die ja SEMITEN sind) selbst Antisemitismus betreiben. NEGER sprechen auch von WEISSEN (SUN-PEOPLE vs. ICE-PEOPLE). Bedenklich wären indes negativ besetzte Begriffe wie Schweinchenrosa für Weiße oder Nigger für Negroide.

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Das Anderssein der Anderen bildet die Vielfalt und ist so ein sozialer Vorteil. und es ist interessant; außerdem gibt es ein Recht auf Anderssein.

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Wenn der niederländische „SWARTE PIET“ als Schmähung gemeint ist und damit als Beleidigung aus rassistischen Motiven und auf rassische Verschiedenheit zielt und Diskriminierung und Ausgrenzung reklamiert, dann gelten die Bürgerrechte und der Schutz jedes Bürgers und den Kollektiven, nicht beleidigt zu werden dürfen.

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Wenn nun der Fußballer Van BASTEN öffentlich wahrgenommen einem Deutschen eine Hitlerparole nachruft, dann ist das geschmacklos, sofern es sich nicht um einen deutschen Hitleristen oder Nazi handelt. Das wird hier für den Frank Wormuth, dem deutschen Trainer von Heracles Almelo, nicht gesagt – wohl – insofern sich jetzt angeblich van Basten entschuldigt habe (er hätte um Entschuldigung bitten müssen – er kann sich nicht selbst ENTSCHULDIGEN), auch der inkulpierende Van Basten einen Nazi-Vorwurf nicht persönlich vorzuwerfen meint, sondern die in Niederlanden bis heute allgemeine Deutschen-Abneigung, als Rest der Nazi-Greuel bis 1945, tradieren.

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Dagegen kann man wenig einwenden. Nun aber hat sich der Deutsche Trainer von Almelo auch nicht beschwert, weil er sich persönlich durch Van Basten nicht beleidigt fühle, und seinen Teil am deutschen NAZIERBE hinnimmt.

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Immerhin ist aber die Positionierung Van Bastens zweifellos eine klare RASSISMUS-Ablehnung – also so gesehen auch gegen die AFFENRUFE oder „SWARTE PIET“-Rufe.

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Ich bin deutlich der Meinung, dass rassistische Aggression verboten sein muss, unterbunden und verfolgt werden muss.

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So wenig man Assimilation der fremdenfeindlichen Rechthaberei auf Selbstbestimmung von dummen VORTURTEILS-MAJORITÄTEN durch verbote umsteuern kann, so deutlich muss doch die DUMMHEIT der sogenannten Rassisten immer wieder ansprechen.

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Denn alle diese Vorurteile, Stereotypien, Ausgrenzungen werden immer dann zum öffentliche Stilmittel des MOBS, wenn sie sich als MEHRHEIT einer MINDERHEIT überlegen fühlen.

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alle diese „SWARTE PIET“-Rufer haben nichts sonst, als niederländischer mob zu sein, er laut wirdm wenn er sich in er Mehrheit wähnt:

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MAJORITÄT über MINORITÄT ist die Idiotenverhaltensweise, die immer wieder von selbst als soziale Folge geringer Intelligenz bzw. zynisch-hetzerischer intelligenz auftreten.

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Die beleidigten und aggressiv angegriffenen Fußballer sind davon schwer betriffen und sind im Recht, den Schutz der Fußballorganisatoren konkret zu erhalten.

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Das heißt:

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RASSISTEN auf Lebenszeit ausschließen – das gilt nicht nur für Römisch-Katholische Kinderficker. Wer sich nicht anständig verhalten kann oder nicht will, muss als Dissident rechtsstaatlich gekennzeichnet werden und im Zweifelsfall politisch bekämpft werden.

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Der niederländischen ANTI-RASSISMUS-KAMPAGNE hat Van Basten nicht geschadet, sondern publizistisch genützt. Und auch deutsche Nazi-Hooligans können sich angesprochen fühlen, wenn es gegen die SWARTE-PIET-RUFER geht.

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Ich halte es für absurd, NEGERN das geltende Menschenrecht zu bestreiten. Es sollten alle Deutschen den deutschen Untaten gegen Minderheiten, ob ethnologisch, religiös oder sonstwie politisch begründet, die heute geläuterte Respektkultur erlernen. Zugleich soll dieses Thema auch seriös diskutiert werden, anstatt die Meinungsstreitereien zu verbieten.

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.FINE E COMPATTO

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