FUSSBALL CHAMPIONS LEAGUE 2016 Real Madrid vs. VFL Wolfsburg

April 12, 2016

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Vom Mittwoch, 13. April 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-03-22 01:23:48

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Die Rückspiele im Champions League VIERTELFINALE mit den Qualifikationen zur nächsten Runde, HALBFINALE.

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Heute, Mittwoch 13. April 2016, wird der FC Bayern München in Lissabon zum Rückspiel antreten – das Hinspiel in München wurde mit 1:0 gewonnen, musste kein „Auswärtstor“ hinnehmen. Damit stehen die Aussichten der Münchner sehr gut.

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Wir werden sehen, mit welcher Auswahl Trainer Guardiola beginnt, nachdem man erlebt hatte, dass Benfica Lissabon eine sehr athletisch kraftvolle, robuste Mannschaft hat und die variationslose Spielweise der Münchner im Hinspiel sehr gut abwehren konnte. Dauermanco im Münchner Spiel sind seit Längerem Angriffsspieler, wie Costa, Rafinja oder Philipp Lahm, von denen der Gegner weiß, dass die so gut wie nie zum Tor gehen oder aufs Tor schießen, sondern querpassen. Damit bestand das Münchner Angriffspiel für Benfica zu verteidigen, lediglich den immer am Ball überraschenden Frank Ribéry zu stellen oder zu blocken.

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CHAMPIONS LEAGUE Rückspiel in BERNABÉU MADRID:

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Real Madrid versus VFL Wolfsburg begann spannend, da Wolfsburg mit einem 2:0 Hinrundensieg anreiste.

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Real Madrid siegte heute mit 3:0

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die Tore waren alle von Christiano Ronaldo erzielt – keines der Tore war zwingend durch Stärke, sondern die Folge von Glück sowie von handwerklichen Schwächen der Wolfsburger.

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Die ersten etwa 16 Minuten des Spiels verliefen, unter betäubendem Publikumslärm und Pfeifen, gleichwertig zerfahren. Dann fiel das erste Tor durch ein verfisseltes Angriffsdribbling von rechts. Wobei die Wolfsburger Verteidiger mit unsauberer Balltechnik den an sich nicht brillanten Angriff stoppen konnten. Ein Verteidiger ließ den Stürmer zur Hereingabe kommen. Ein zweiter Wolfsburger fälschte diesen Ball genau so viel oder wenig ab, wie nötig war, dass ein dritter und vierter Wolfsburger Verteidiger dadurch ebenfalls diesen Ball verfehlten, der dann vom linken Sechsmeterraum-Eck von dem heranrasenden Ronaldo – kein Verteidiger war dran geblieben – scharf verwandelt wurde. Torwart Benaglio konnte nicht parieren – 1:0.

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Bereits zwei Minuten später kam rechts aus dem Halbraum eine Flanke vor das Wolfsburger Tor und Christiano Ronaldo raste wiederum aus dem Hintergrund exakt dorthin, von wo er einköpfen konnte, während auch hier die Wolfsburger Verteidigung weder entschlossen zum Ball ging und auch keiner den Madrider Torjäger hauteng markierte. Auch dagegen war Torwart Benaglio nicht mächtig oder glücklich genug, abzuwehren – 2:0.

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Dieses 2:0 bedeutete nun Gleichstand zum Hinspiel in Wolfsburg

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Dann verletzte sich der wertvolle Spieler Julian Draxler irgendwie muskulär und musste vom Platz. Insgesamt fehlte es den Wolfsburger Spielern an balltechnischer Perfektion, sodass ein Supertechniker wie Draxler dann besonders fehlte.

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Bermerkenswert waren die sehr schlechten Abschläge des Wolfsburger Torwarts Diego Benaglio bzw. der im Dreieck-Passspiel, als letzter Mann, stets den Ball dann als Endstation nach vorne schlug und dadurch jedesmal einen Ballverlust verursachte. Das wirkte in den stereotypen Wiederholungsfällen einfach nur dumm.

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Die zweite Halbzeit, die ja wie eigentlich das gesamte Spiel unter der Gefahr für Madrid eines einzigen möglicherweise entscheidenden Auswärtstores für Wolfsburg stand, zeichnete sich nach wenige Minuten eindeutig ab. Real Madrid spielte ein extremes Pressing. Wolfsburg konnte unter diesem Anlaufdruck so gut wie keine kontrollierten Bälle nach vorne kombinieren. Der Stürmer Schürrle kann keinen hohen Ball im Kopfballduell erhalten. Flanken und Ecken waren für Wolfsburg allein auf den kopfballstarken Verteidiger Naldo gedacht, der keinen Stich gegen die Madrider Verteidiger bekommen konnte.

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Dem an sich brillanten Marc Arnold wurde durch hartes Spiel der Schneid abgekauft und dadurch, dass er sich für ein eigenes Foul eine Gelbe Karte einhandelte, war er gebremst. Der witzige Techniker Max Kruse brachte nach seiner Einwechslung so gut wie nichts an Torgefahr, ebenso wie der eingewechselte Bast Dost – nicht. Hohe Spielkunst auf Wolfsburger Seite war nur von dem Brasilianer Luis Gustavo zu sehen, der qualitativ mit den besten Madrilenen mithalten kann. Auch der Schweizer Verteidiger Rodriguez fiel ab – es war nichts drin.

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Dann gab es einen zweifelhaften Freistoß von etwa zentral 22 Meter für Madrid. Die Wolfsburger Mauer wurde gestellt, wie bereits mehrfach vorher, vergurkte Christiano Ronaldo, schoß er diesmal in Brusthöhe in die Mauer, die sich durch die hochspringenden, sich wegdrehenden Wolfsburger Mauerverteidiger genau da öffnete, wo Ronaldo hindurch ins Tor traf. Was soll da ein Torwart machen? – 3:0.

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Danach wurde das Spiel – obwohl nunmehr für Madrid in der Spur zur Qualifikation – überhaupt nicht besser. Fehlpässe, Flankenwechsel hoch ins Aus, viele sinnlose taktische Fouls und grobe Spielweise beim Tackling. Besonders aggressiv Sergio Ramos und Pepe. Der junge Wolfsburger Brasilianer wurde schlicht K.O. geschlagen – ohne dass es die Schiedrichter würdigten – und musste benommen vom Platz geführt werden.

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Der Torwart von Real Madrid wurde so gut wie nicht gefordert – was er zu tun bekam, erledigte er sicher. Dagegen brach dann in den letzten zehn Minuten keine Wolfsburger Offensive über Real herein, sondern im Gegenteil – ohne Diego Benaglio im Tor, der mit Traumparaden und Reaktionen ein weitere Gegentore verhindern konnte, während es mehrfach drei, vier Ecken hintereinander für Real gab, waren es Madrider Stürmer, Benzema, Bale, Ronaldo und ein Eingewechselter, die gefährlich angriffen und abschlossen.

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Real Madrid hat die eindeutig stärkere Fußballqualität und ist zu Recht im Halbfinale angekommen. Wolfsburg hat einen schlechten Eindruck einer mittelmäßgen Bundesligamannschaft hinterlassen. Dieses Champions League VIETELFINALE hatte bei Weitem nicht die Qualität von der Europa-League-Party BVB Dortmund gegen Liverpool.

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Immerhin war VFL Wolfsburg so stark, dass auch Real Madrid nicht wirklich Freude machen konnte. Weder der schnelle Bale, noch die genialen Tony Kroos oder Modric, allerdings der kräftige Benzema, den man auch anspielen kann, wenn er gedeckt ist und – natürlich – der exzellente Vollgas-Ronaldo vom anderen Stern, der mit seinen kindischen Faxen, Grimassen, Schupielereien, Unsportlichkeiten und Publikumsanfeuerungen immer wieder unsympathisch ist.

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Real Madrid sah nicht wie der kommende Pokalsieger aus.

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