Martin Zagatta im DLF-Interview zu Lügenpresse und PEGIDA

Januar 10, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5245

am Samstag, 10. Januar 2015

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Der bekannte Deutschlandfunk-Journalist Martin Zagatta interviewte heute morgen live einen PEGIDA-Demonstranten aus Dresden (s. dlf.de am 10. Januar 2014, Autor Martin ZAGATTA):

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Zur Lügenpresse erklärte der PEGIDA-Demonstrant:

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Mehr als 60 Prozent der Deutschen haben das Vertrauen auf die Verlässlichkeit der Massenmedien verloren.“

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Der Interviewer, Martin Zagatta, vermochte nun keineswegs seine eigene persönliche Rolle als Massenmediums-Journalist in dieser Behauptung wiederzuerkennen:

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Haben die besagten Massenmedien nun Vertrauen oder stimmt das gar nicht?

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Wenn ein schlechtes Ansehen der Massenmedien mit dem Stichwort „Lügenpresse“ von den Bürgern pointiert wird, sind dann die Bürger mundtot zu machen oder sollten die Journalisten Ansätze suchen und finden, die Vertrauenswürdigkeit in die eigene Arbeit zu verbessern?

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Kriterien für Lügenpresse sind hinlänglich genannt: Unverlässlichkeit, Weglassen wichtiger Informationen, Weglassen wichtiger Fragen, Irreführung, kampagnenartige Pseudothemen, mangelhafte Kritik u. Ä.

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Beispiele werden hier in zahlreichen LICHTGESCHWINDIGKEIT-Blog-Beiträgen mit Quellenangaben dargelegt.

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Martin Zagatta hielt dem PEGIDA-Demonstranten als problematische Person den vorbestraften PEGIDA-Anmelder entgegen – die Antwort:

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Der vorbestrafte Konstantin Wecker (SPD) durfte vor 12.000 Anti-PEGIDA-Demonstraten in München öffentlich auftreten. (Den vorbestraften Schwerkriminellen Uli Hoeness in der Jugendarbeit hat sich der Interviewte gespart.)

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Dietmar Moews meint: Der Komplex PEGIDA verdient erhebliche Aufmerksamkeit von uns allen.

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Der Komplex LÜGENPRESSE hat diverse Beziehungslinien zu PEGIDA.

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Dennoch sollte die LÜGENPRESSE, insbesondere die staatlich organisierten Massenmedien und deren Journalisten, ihre Konsumentenbindung mit Blick auf Vertrauen und Verlässlichkeit verbessern (In „Mein Kampf“ beschreibt der Autor Hitler im Jahr 1924 eine „Lügenpresse“ genannte massenmediale Kommunikations-Erscheinung in der habsburger Donaumonarchie im österreichíschen Wien.)

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Es sieht doch praktisch so aus, dass die staatlichen Medien ihre inhaltliche Programmauslegung auf Quotenwettbewerb mit den Kauf- und Kommerzmedien abstellen. Das bedeutet praktisch „Dudelfunk“ und „Rammeln Töten Lallen“, also Programme der Arschkriecherei in die Konsumbedürfnisse der großen Zahl möglicher Konsumenten im Wettbewerb mit den Kommerzsendern.

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Staatliche Medien können aber ihre Gebührenfinanzierung und ihren Staatsvertrag nur erfüllen, wenn sie „Programm-Pluralismus“, also auch Minderheiten-Programme sowie vollumfängliche Informations- und Aufklärungs-Bereitstellung liefern (ja, warum nicht „education-tv“?).

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Ansehen und Verlässlichkeit hätten sich vom Vorwurf der „Lügenpresse“ abzusetzen. (immer wieder wird Akut-Prominenz hochgejazzt und verdiente prominente Kritiker werden überspielt). Martin Zagatta und der DLF sollten möglichst vollständig „ohne Hass und Leidenschaft“ den gemeinwesenorientierten „Citoyen“ adressieren.

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Während der Propaganda- und Sprachregelungs-Bedarf der Blockparteien in den Regierungen heute kritikfrei und ohne peinliche Fragen von den Staatssendern prolongiert wird, wäre dieser Herrschaftskommunikation täglich die harte Absage zu erteilen: Einheitsparteien und Gleichschaltung, ohne Opposition und ohne Kritiker und Dissidenten? – das ist dem Sinne nach verfassungswidrig.

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Unabhängige, freie Publizistik hätte eine professionelle, von Partei- und Parlamentseinflussnahmen ferne Sacharbeit zu sein.

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Die im Grundgesetz § 5 (GG) angesprochenen Presse-, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und Wissenschaftsfreiheit sind auch nicht durch abirrende Organisation zu parteipolitischen Personaldomänen ihrer Freiheitsstruktur zu berauben.

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Es muss die „Lügenpresse“ damit aufhören, für etwaige rechtsstaatswidrige Machenschaften verantwortliche Entscheider durchgehen zu lassen.

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Verantwortungslosigkeiten und Rechtsstaatsbeugungen sind kritisch zu führen:

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Wie kann so eine Staatskrise, wie in Bayern mit der Justiz und der Forensik: Mollath, Hoeness, Augsburger Ärzteabrechnungen – durchgehen? Diese skandalösen, rechtsstaatswidrigen Machenschaften wurden auch beim DLF einfach verschüttet, statt im Licht gehalten zu werden.

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Das bedeutet, die Staatsmedien müssen sich in ihren Programmen auch mit den Wahrheitsverschiebungen in den kommerziellen Medien thematisch und kritisch nachhaltig auseinandersetzen.

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Es würde der Natur der Sache zufolge weniger verdichtete „Mainstream-Themen“ (Kampagnen-Journalismus) geben, wenn die unabhängigen Staatsmedien vermeiden würden, auf jeden kommerziellen Gassenhauer, Hype oder Prominenten-Skandal der Kommerzsender aufzuspringen.

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Das schlechte Ansehen der Massenmedien („Lügenpresse“) dürfte zumindest für die freien Staatsmedien kein Anlass sein, die Kritiker in der weiten Öffentlichkeit als Rechtsextremisten zu diffamieren.

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Dieses Interview heute, am 10. Januar 2015 im DLF, von Martin Zagatta, sollte doch zu denken geben, wenn man die unsägliche Selbstdarstellung von Friedrich Schorlemmer (SPD) noch im Ohr (vor Augen hat), die ebenfalls Martin Zagatta im DLF-Programm exponiert hatte. Zagatta hatte damals versäumt (ich erinnere mich gut an die hysterische Aufgeregtheit Schorlemmers), dem Schorlemmer zumindest Gegenfragen nicht zu ersparen:

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SCHORLEMMER war damals nicht und ist heute nicht das VOLK in dem Sinne, sagen zu dürfen, „Wir sind das Volk“ und gleichzeitig anderen diese Losung abzusprechen.

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Vielleicht fällt Martin Zagatta auf, dass sein Ansinnen, PEGIDA-Demonstranten sollten doch die SCHWARZE SCHLEIFE als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität der Opfer von PARIS vermeiden, von einem Staatsjournalisten nicht wirklich einfach so hingeknallt werden dürfte, ohne dafür zusammenhängende und begründende Überlegungen bekannt zu geben.

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Viele Menschen in Deutschland sehen es eher so, als trüge Martin Zagatta die SCHWARZE SCHLEIFE um die Augen.

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