US-Juden im Weltspiegel der Neuen Zürcher Zeitung 27. April 2018

April 30, 2018

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Vom Montag, 30. April 2018

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Vielleicht kommt mal jemand, der es gut mit dem Judentum insgesamt und im Einzelnen und mit den Staatskrämpfen ISRAELS meint, auf die Idee endlich alle Akteure die dem Ansehen Israels und der Juden in Israel schaden, zu stoppen:

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Man sollte verbieten, das Ansehen ISRAELS in weltweiten HASS zu verwandeln.

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Am 27. April 2018 berichtete die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG auf Seite 17 in der Rubrik MEINUNG & DEBATTE, mit CARLO STRENGER, über den wirklich erschütternden Fall der israelisch-amerikanischen Jüdin NATALIE PORTMAN:

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„WELTSPIEGEL

US-Juden und ihr Verhältnis zu Israel

Natalie Portman, die israelisch-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin, weigert sich, im Juni nach Israel zur Zeremonie für die Verleihung des Genesis-Preises, mit dem sie im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurde, zu kommen. Anfänglich sagte ihre Sprecherin, sie fühle sich unwohl, angesichts der gegenwärtigen Ereignisse in Israel aufzutreten. Dies wurde vor allem mit den wöchentlichen Zusammenstößen an der Grenze des Gazastreifens, in denen bisher dreißig Palästinenser von der israelischen Armee getötet worden sind, verbunden.

In Israel ging ein regelrechter Shitstorm los: Kulturministerin Miri Regev sagte, Portman sei ein Opfer der BDS-Bewegung, die sich für die Boykottierung Israels einsetzt, geworden;

Likud-Energieminister Juval Steinitz sagte, ihre Entscheidung grenze an Antisemitismus; der Likud-Parlamentarier Oren Chazan forderte den Innenminister auf, Portman die israelische Staatsbürgerschaft zu entziehen, Bei anderer Gelegenheit bezeichnete er sie als eine Apostatin, die nicht wirklich jüdisch sei, und sagte, dass ihre Entscheidung antisemitisch sei. in den sozialen Netzwerken bezeichneten Rechtsextreme Portman als Nazi.

Natalie Portman reagierte nach zwei Tagen mit klärenden Worten; Es gehe ihr keinesfalls darum, Israel zu boykottieren. Sie sei aber eine scharfe Gegnerin von Netanjahus Politik; und da dieser an der Zeremonie gesprochen hätte, wäre ihre Anwesenheit indirekt Unterstützung seiner Politik gleichgekommen. Dies sei für sie nicht infrage gekommen. Diese Worte sind insofern glaubwürdig, als Portman seit dem Alter von sechzehn Jahren immer wieder für Israel Position bezogen hat.

Warum diese enorme Reaktion in Israel?

Kommentatoren sagen schon seit Jahrzehnten, Israel verberge sich zwar hinter einer harten Fassade, wolle in Wirklichkeit aber nur geliebt werden. In den neun Jahren, in denen Netanjahu wieder an der Macht ist, hat sich das geändert: Die vorwiegend rechtsorientierte Wählerschaft sagt zornig-resigniert, die Welt habe die Juden immer gehasst und das werde sich auch nicht ändern. Diese Einstellung wird von von Israels Rechtspolitikern verstärkt, die mantraartig wiederholen, Kritik an Israels Politik sei immer antisemitisch motiviert, was in gewissen Fällen stimmt, aber als Verallgemeinerung vollkommen falsch ist.

Was die meisten Israeli aber überhaupt nicht verstehen, ist, warum ein großer Teil des amerikanischen Judentums, das etwa so groß ist wie das israelische, sich von Israel abwendet. Dabei ist dies sehr einfach zu verstehen. Über siebzig Prozent der US-Juden sind klar liberal orientiert, und in jüngeren Generationen ist der Prozentsatz sogar noch höher. Sie sagen klar, die Verbindung zu Israel sei für ihre Identität nicht zentral, was für US-Juden, die vor dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, selbstverständlich war.

Die jüngere Generation hat universalistische Werte, und ihre Mehrzahl ist entweder jüdisch-reformistisch oder bezeichnet sich als religiös nicht affiliiert. Für sie sind Mischehen mit Nichtjuden keine Tragödie, sondern der Normalfall. Die Zeremonien, die von Reformrabbinern und Pfarrern oder buddhistischen Priestern durchgeführt werden, sind ein Grund zum Feiern und nicht zur Trauer. Kein Wunder, daß Israels Ethnozentrismus und das Monopol des jüdisch-orthodoxen Rabbinates, welches das Reformjudentum nicht anerkennt und das von Israels Regierung unter Netanjahu ständig verstärkt wird, für diese Generation abstoßend anachronistisch sind.

Natalie Portman als antisemitisch oder antiisraelisch abzustempeln, ist kurzsichtig: Stattdessen muss ihre Absage als Symptom für die immer stärkere Entfremdung zwischen Israel und dem amerikanischen Judentum verstanden werden.“

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Carlo Strenger ist Professor für Psychologie an der Universität Tel Aviv.

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Dietmar Moews meint: Die aggressiven Hassjuden wirken nur krank. Wie kann man Auschwitz vergessen? wie? frage ich.

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Wer die Bilder von den Toten im Zaun von Birkenau nicht kennt, sollte mal ein Buch kaufen oder eine Reise machen. Auch Yad Vaschem soll ja Erinnern und Vergessen balancieren, sodass Ähnliches nicht wieder passiert.

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Wer von außen durch den Grenzzaum von GAZA auf unbewaffnete Menschen schießt, wiederholt den FAKT der WAFFENMACHT, den die BIRKENAU-MÖRDER ebenfalls praktizierten. Metaphysische Hilfskonstrukte braucht man dafür nicht. Dummheit kann für Mörder nicht geduldet werden.

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Solange täglich NETANJAHU-HASS produziert wird, können deutsche Bürger ihrer Pflicht und Schuld gegenüber europäischen Juden und allen sonstigen deutschen Opfer aus ALLMACHT, nur dadurch in eine demütige Selbstbeschränkung kommen, wenn sie nicht die MASSAKER dieser Welt beschweigen oder, wie im Fall NETANJAHU, die Hälfte derjenigen israelischen Wähler, die sich intelligenteren Friedenslösungen wünschen, als die Mörder am Zaun von GAZA, zu unterstützen.

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Idioten hängen jetzt in Deutschland, wo es ihnen einfällt, Kippas und ISRAEL-Flaggen auf, wie es die Literatur vom GESSLERHUT kennt – es ist nur krank.

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Wer meint Kreuze aufhängen zu sollen, um damit Abschied von der Trennung zwischen Kirche und Staat einzuleiten, sollte sich einfach eine Sonnenbrille kaufen und in Baton Rouge in einen Liegestuhl legen.

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Präsident von Tunesien ehemaliger Ben-Ali-Mann ESSEBSI

Dezember 31, 2014

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am Mittwoch, 31. Dezember 2014

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Vier Jahre nach Sturz des Autokraten Ben-Ali konnten in Tunesien freie demokratische Wahlen, nebst Stichwahlen, jetzt mit dem neuen Präsidenten Béji Caid Essebsi (88) als Gewinner hervorkommen.

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Mit Essebsi, der politisch zu Ben-Ali zählte und dessen jetzt zuletzt als Gegenkandidat mitspielende Marzouki unter Ben Ali im Gefängnis saß, wird erhofft, dass sowohl die Muslimbrüder wie auch undemokratische Zustände verhindert werden.

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Béji Caid Essebsi (88), Präsident von Tunesien

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Essebsi, der heute sein Präsidentschaftsamt antrat erklärte, er wolle die zahlreichen Konfliktgruppen Tunesiens zu einer nationalen Einheit vereinigen und demokratisch-rechtsstaatliche Verhältnisse schaffen.

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Den freien Wählern Tunesiens liegt hauptsächlich an einem Ende der Armut und wirtschaftlicher Entwicklung.

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Tunesien bildet inmitten der arabischen Welt und den bürgerkriegs-virulenten Nachbarn, Libyen, Ägypten, Syrien, eine „kultivierte Insel“. Die Tunesier sind französisch akkulturiert und haben vergleichsweise guten Anschluss an den europäischen Turismus (Karthago, Dido, Friedrich Schiller).

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Dietmar Moews meint: Ich hoffe, dass eine frühere Idee des Franzosen Sarkozy, die nordafrikanischen Staaten schrittweise der EU anzuschließen, mit Tunesien und Essebsi beginnt. Die EU sollte unverzüglich beginnen, Essebsi ein EU-Angebot zu machen, gepaart mit einem konkreten Wirtschafts- und Investitionsprogramm. Amit wäre dem Weltfrieden mehr gedient, als die unproduktiven Reibereien mit Krim und Putin.

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