BRECHT und MARX für IDIOTEN – manchmal reißt der Intelligenz der Geduldsfaden

Januar 14, 2017
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Vom Sonntag, 15. Januar 2017

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Da erscheint im deutschen Staatsfernsehen von Gero von Böhm DEUTSCHLAND-Bilderbogen, die der Australier CHRISTOPER CLARKE mit seinem rotmetallic-farbenen Käfer-Kabrio moderiert. Und – nicht zu fassen – der CLARKE, der sich als PROFESSOR vorstellt, erklärt blank in Kamera und Mikro, beim Betreten der bayerischen WALLHALLA an der Donau bei Regensburg:

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„Hier stehen die ausgewählten Deutschen Köpfe – einer der größten deutschen Geister, KARL MARX, fehlt hier in der WALLHALLA.“

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Screen Shot am 14. Januar 2017: Der Spinner als Pseudo-Professor

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Auch hier ist festzustellen:

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Der ZDF-Spinner „Professor Christopher Clarke“ in der Wallhalla

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Wer Marx gelesen hat, weiß, dass Marx ein egozentrischer Blender und Spinner war, aber, außer massenhaften Exzerpten anderer Autoren, nichts Brauchbares geschrieben hat (s. Rudolf Bahro „Die Alternative“). Wer also Marx als Genie hinstellt, kennt sich nicht aus – ein Professor darf solchen unhaltbaren Schrott gar nicht verkünden.

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Da höre ich im Deutschlandfunk wie sich Jugendintegrationsforscher wirklich ernsthaft zur Bildungsfrage durchkämpfen – es aber nicht schaffen:

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Wie kann die Jugend, die oftmals die Sprache der Alten nicht versteht, aber die doch die Zukunft tragen wird und auch gutwillig ist, sprachlichen Zugang bekommen?

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Ja – blöder kann man nicht fragen!

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Ich habe noch nie gehört, dass die Jugend beim täglichen Neulernen aller möglichen Nicknames, Gimmicks und Neologismen Lern- oder Verständnisprobleme hätte. Nein! – denn sie erfinden noch täglich weiter neue Wörter, neue Spiel und Spaß, dabei ständig mehr.

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Und die Behauptung, die Jugend möchte eben nicht nur zeitaufwendig eingebunden werden, aber dann keine Erfolge ihrer Bemühungen ernten dürfen – ja!! so ist das. Kompliziert, komplex, ständig irrlaufend und gefährlich und missbraucht. Jung sein heißt dummsein – nicht alle Ältergewordenen wurden klug.

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Die BLAUE BLUME wünschen ist Angelegenheit der Läuterung der Seele. Frömmigkeit, Kosten und Geduld sind die soziale Seite des Elends.

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neues deutschland vom 12. Januar 2017, Hans-Dieter Schütt

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So kommen dann immer wieder mediokre Simulanten auf die Idee, sich einzumischen, wo es eigentlich auf Selbstkontrolle und moralische Verantwortung ankäme, Spielräume sinnvoll zu benutzen, wenn sie wie etwa BERTOLD BRECHT oder KARL MARX die größten Arschlöcher der Weltgeschichte gegeben haben, aber aufgrund der Bräsigkeit der Konsumenten der Kulturindustrie sich damit, selbst ohne Kenntnisse, durchlügen können.

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Man merkt es nur, wenn man genauer hinschaut. So, wie ich hier mit SUSANNE GASCHKE bei der zweitklassigen Tageszeitung DIE WELT, oder mit BRECHT und MARX, wo man hinschaut, wie folgt:

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Schlampereien von SUSANNE GASCHKE in DIE WeLT vom 3. Januar 2017

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DIE WELT, am 3. Januar 2017, erlaubte SUSANNE GASCHKE zu schreiben:

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Mal wieder Marx gelesen (das echte Leben). Auf mehreren Partys und Feierlichkeiten während der Weihnachtstage konnte ich zwei Trends beobachten, die beide die Sozialdemokratie betreffen … sprachen mehr Personen, als ich es je erwartet hätte, von einer bevorstehenden Karl-Marx-Renaissance…. Und man fragt sich, wie Karl Marx all das schon 1852 wissen konnte: Donald Trumps Twitter-Angriffe … Marx Zeitdiagnosen aus dem 19. Jahrhundert wirken verstörend frisch, auch wenn er gar nicht über Donald Trump, sondern über Louis Bonaparte schrieb: „Ich weise nach, wie der Klassenkampf …“

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Es ist wirklich unglaublich! Diese dummbaxige Frau GASCHKE wagt es, in der WELT auf Seite 3, zu titeln:

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„Mal wieder Marx gelesen.“

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Das ist von der WeLT, im Namen Frau Gaschke, blank gelogen. Sie hatte nie Marx so gelesen, dass sie daher gedanklich anspielen könnte. Und mit dem hier eingefärbten angeblichen Marx-Zitat ohnehin nicht – das schreibe ich hier als bibelkundiger Marxist!

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Karl Marx zu erwähnen, angeblich auch noch den Anschein zu zitieren vorzutäuschen, während sie überhaupt keine MARX-Kenntnisse zeigt, ist LÜGENPRESSE und zweitklassig. (Analogien zwischen Marx und TRUMP – das ich nicht lache: Da stimmt ja nicht mal die Darstellung von TRUMP, von heute).

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Und diese anmaßende Schmierfinkin SUSANNE GASCHKE schreibt dann eben zur Sprache und zur Plastiksprache:

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Schwachsinn von SUSANNE GASCHKE in DIE WeLT vom Freitag, 6. Januar 2017, Seite 2

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DIE WeLT, Seite 2, am Freitag, 6. Januar 2017, Susanne Gaschke:

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Essay. „Verschont uns bitte mit eurer Plastiksprache“ …Ob in der Politik bei Behörden, im „Journalismus oder in PR-Agenturen:

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Es wird geschönt, auf Nummer sicher gegangen, von oben herab dekretiert. Die Bürger merken das – und wenden sich ab…“

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Ja, genau, Frau Gaschke, die Tageszeitung DIE WeLT, ihr zweitklassiger Chefredakteur und seine Schreiberin GASCHKE, können abgehen. Keiner braucht das Abwendungsgeschreibe.

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Und auch der gute Autor Hans-Dieter Schütt, im neuen deutschland, von Donnerstag, 12. Januar 2017, konnte das Wasser nicht halten, als er über BRECHT/MARX schreiben durfte:

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Furcht und Elend des Dritten Reiches“ von Bertold Brecht am Schauspiel Dortmund >Die Trainingsanzüglichkeit< über eine Inszenierung des aktuellen Theaterprogramms in Dortmund:

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Es macht Spaß, sich mit dieser Inszenierung zu besprechen. Ja, ja, die Welt muss man ändern, sag ich nickend zu ihr. Brecht aber auch, wirft sie zurück“

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Da hat nun der Herr Schütt ganz geschickt NICHTS gesagt – was wollte er hier sagen? Schande.

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Dietmar Moews meint: Mir reißt der Geduldsfaden, wenn ich täglich sehen muss, wie die Publizisten von einander abschreiben und gar nichts stimmt – von vorn herein nicht:

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BRECHT ist eine kulturindustrielle Abbruchstelle der Moral und keine marxsche Verwirklichung. MARX ist bis heute ein mediokres Gespenst, das nur deshalb kulturindustriell durchgereicht werden kann, weil es von den Millionen Marx-Schwätzern fast KEINER gelesen hat. (Ich habe dabei die aus der DDR im Altbücher-Flohmarkt erworbenen MEW-Bände, die in Vorworten des herausgebenden Dietz-Marxismus-Leninismus-Instituts, mit Lineal und Buntstift unterstrichene Kernsätze aufweisen, ansonsten 10.000e unberührte Seiten, teils nicht aufgeschnitten, hatten, bis ich damit, Seite für Seite gelesen, von Hand umgeblättert, jahrelang wissenschaftlich-systematische, semantische Textanalysen gemacht habe.)

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(Ich verweise auf meine LICHTGESCHWINDIGKEIT, kürzlich zu MARX 1-6 bzw. 1/9/9, im Deutschlandfunk, von Mathias Greffrath)

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Und deshalb hier ein kurzes Exzerpt über BRECHT, der 1926, so von John FUEGI in seiner Vollstudie und dem Buch „Brecht&CO“ ausgewiesen, von ELISABETH HAUPTMANN im Jahr 1926, MARX- LEKTÜRE empfohlen bekommen hatte:

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Um die Mitte des Jahres 1926 (Anm. D.M. Brecht war 28 Jahre alt) war Brecht klargeworden, dass er erheblich mehr ökonomisches Grundwissen haben müsste, wenn er es denn mit den „großen“ Themen ernst meinte. Da er nicht durchschaute, auf welche Weise die Aktien- oder die Warenbörse funktionierte, hatte er erkennen müssen, dass ein Stück beispielsweise über den internationalen Weizenhandel außerhalb seiner Reichweite lag. Von einem seiner sommerlichen Ausflüge nach Augsburg aus bat er Elisabeth Hauptmann um passende Lektürevorschläge. Auf der Liste, die sie für ihn anfertigte, stand auch Marx‘ Das Kapital. Am 26. Juli 1926 notiert Hauptmann* (vielleicht ein wenig boshaft), dass derlei „zumindest für ihn“ eine völlige Neuentdeckung sei.

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*Elisabeth Hauptmann ist die Schriftstellerin, die die Brechtschen Theaterstücke schrieb, insbesondere auch die aus dem Englischen und Französischen bekannten Texte von Rimbaud, Villon, insbesondere die englische Beggars Opera, von John Gay, aus der die „3groschenoper“ zusammengeschraubt wurde und Rudyard Kipling – zahlreiche „Brecht-Gedichte“ sind aus dem Englischen von Elisabeth Hauptmann übersetzte Werke, die Brecht unter seinem Namen an diverse Verleger unter Publikationsverträge und gegen Vorschüsse verkaufte. Brecht bezahlte Hauptmann mit Sex und konnte nicht Englisch und nicht Französisch, zumindest mit den Sprachen haperte es wesentlich bei Brecht.

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„Dass Elisabeth Hauptmann ihm Grundlagenwerke über komplizierte Themen schickte, war das eine, dass er sie auch las, etwas ganz anderes. Offenbar schrieb er an Hauptmann im Herbst: „Ich stecke acht Schuh tief im „Kapital“. Ich muss das jetzt genau wissen…“ *Das erhaltene Exemplar des „Kapital“ aus Brechts Bibliothek weist fast keine Randbemerkungen und andere typische Gebrauchsspuren auf. Jahre später sollte Brechts Freund, der Komponist Hanns Eisler, seine Zweifel daran äußern, dass Brecht das Werk zur Gänze gelesen hatte. Aber ob er sich nun gründlich mit Marx beschäftigt hatte oder nicht, bald schon erklärte Brecht: „…dieser Marx war der einzige Zuschauer für meine Stücke, den ich je gesehen hatte.“

* Beweis dafür, dass Brecht Marx‘ Das Kapital nicht gelesen, geschweige denn studiert hat, ist seine Aussage „stecke ..tief drin .. muss das jetzt genau wissen..“ Anm. D.M. Wer Das Kapital gelesen hat, weiß, dass darin gar nichts steht, was „genaues Wissen“ begründen könnte – im Gegenteil, wer es gelesen hat, weiß, Das Kapital ist ein so wüstes Durcheinander, eine Täuschung, die nur funktioniert, so lange die Marxisten den Marx gar nicht gelesen haben. Das war Friedrich Engels Problem, nachdem Das Kapital erstmalig erschienen war, konnte Engels – Marx engster Vertrauter – mit Das Kapital nichts anfangen. Engels gab es nach Marx‘ Tod geändert heraus – insgesamt brachten vier verschiedene Nacharbeiter jeweils unbrauchbare Varianten von Das Kapital heraus (die Marx-Nichtleser reden in ihrer Unkenntnis von VIER BÄNDEN) – egal welches davon Bertold Brecht angeblich gelesen haben will, ergibt sich lediglich, dass Brecht MARX nicht gelesen hatte – über den „Weizenhandel“ ohnehin nicht. Vielleicht über „SPITZKÖPFE und RUNDKÖPFE“, die beiden einzigen Köpfe, die Brecht unterscheiden konnte.

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„…Die Maßlosigkeit, die Brechts Umgang sowohl mit Menschen als auch mit Gedanken auszeichnet, erleichterte seine Wendung zum Marxismus sehr, denn Marx war ihm darin durchaus verwandt. Wie Karl Jaspers längst an den Schriften von Marx gezeigt hat, zitierte Marx konsequent nur Beispiele und Fakten, die das bestätigen, was er für die letztgültige Wahrheit hielt, und überging alles, was seine Theorie hätte in Frage stellen können.“

zitiert aus: „FUEGI, John, „BRECHT & CO“ 1997, Seite 242-243; Hamburg“

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Augstein und Blome bei PHOENIX-TV, 17. Dezember 2016

Dezember 17, 2016

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Vom Samstag, 17. Dezember 2016

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Augstein und Blome“ – einige Minuten Überschriften und Schlagworte schlagen – immerhin von zwei bekannten, voneinander unabhängigen deutschen Publizisten, auf Augenhöhe –

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– dem SPIEGEL-Augstein-Erben Jakob Augstein, der mit der selbsterfundenen Wochenzeitung „DER FREITAG“ seine persönliche Pressefreiheit am Markt ausprobiert und dafür aktuell den ehemaligen CDU-Parlamentarier und Selbstaufklärer Jürgen Todenhöfer als Herausgeber für „DER FREITAG“ engagiert hat und

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– dem früheren BILD / Axel Springer-Nachwuchs, stellvertretender BILD- Chefredakteur und Kai Diekmann Spezel Nikolaus H. BLOME, der inzwischen bei SPIEGEL oder anderswo mitredete.

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Gestern abend hatten Augstein und Blome mal wieder einige finstere Minuten bei PHOENIX-Staatsfernsehen:

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Während sich Jakob Augstein erlaubt, durchaus eigene Gedanken und Räsonnements zu bringen, die niemals bislang wegweisend oder bedeutend waren, aber immer entlang einer bürgerlich-linken 68er-Erbschaft anbiedernd entlangschlittern, dabei allerdings immer wieder wichtige TABUS der deutschen Lügenpresse und der SALONPERSONNAGE anschneiden, fehlt es ihm an scharfer Analyse und gültigen, tragfähigen Interpretationen und Zusammenfassungen.

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Nikolaus Blome argumentiert auf einem höheren Niveau als Augstein. Blomes Argumente sind stets wasserdicht und mit der USA-Statthaltung über die deutsche Massenkommunikation der ATLANTIK-Brücke durchgeschleimt. Der Fernsehzuschauer von Blome und Augstein wird folglich nie auf einen kritischen Standort geführt, weil Blome herrschaftsimmanent, schließlich unkritisch argumentiert.

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Gestern Abend, am Freitag, 17. Dezember 2016, hielt also Jakob Augstein eine symbolische Kampfschrift in die Kamera, das „Kommunistische Manifest“, 1948 von Karl Marx und Friedrich Engels bei der Gründung der „Kommunistischen Internationale“, in London, publiziert – aber von Jakob Augstein hier ohne Schlussfolgerungen oder wertenden Bezugnahmen angespielt.

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Das ist natürlich an sich ein Unding, eine unbekannte, 150 Jahre alte Schrift als Argumentationsbezug hinzustellen, wenn nicht zumindest eine Kurzdarstellung mitgegeben würde, sofern diese Bezugnahme von Jakob Augstein gar nicht der Bedeutung und den Aussagen des MARX/ENGELS-Papiers entsprechen; damit ist dieser Gag nur Wichtigtuerei von Augstein, so billig, dass Blome gar nicht nachfasst.

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(Kurz: Das „Kommunistische Manifest“ besteht aus Glauben, Hoffen und Wünschen und Ungenauigkeiten, die die Uneinigkeit jener damaligen LONDONER „Internationale“ umfasst und von MARX seiner eigenen verschrobenen KAPITALISMUS-Sicht entsprach, die dann viele Jahre später, mit dem Buch „Das KAPITAL“, noch mal neu gemischt und mit neuen unzutreffenden HYPOTHESEN herausgekommen war. Wir – heute – wissen das. Oder wir sind einfach still davon. Nicht so Augstein).

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Was also will Jakob Augstein bei Augstein und Blome damit sagen?

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Und Blome – der sich mit Marx gar nicht mehr auskennt als Augstein – ging auch gar nicht darauf ein bzw. er fragte Augstein nicht nach, was, genau, der denn mit einer solchen „Kommunistisches Manifest“-Exposition anschneiden oder akzentuieren wollte.

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ERGEBNIS: WIR ERFAHREN ES NICHT, außer:

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Zwei B-PROMIS scherzen zum Wochenende einige Minuten mit Versatzstücken und Überschriften, der vergangenen Woche in den deutschen Massenmedien, herum.

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Dietmar Moews meint: PROMIS, NAME-Dropping, QUOTEN-Reiterei, was soll uns das in einem Staatssender, wie PHOENIX?

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Hier hielten Augstein und Blome mal wieder überhaupt nicht den geistigen Anschluss an die brennenden Ereignisse der deutschen und der internationalen Politik

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Mal sehen, wie die beiden demnächst mit TRUMP-Bashing fertig werden, um sich dann dem wunderbaren interdependierenden Machtspiel der Weltpolitik, wie dumme Jungs, als Zuschauer, daneben stellen werden, um dann mit Ahs und Ohs erstaunt festzustellen, dass sie derart überrascht sind, wie Johannes Klimacus bei Kierkegaard – dass Alles, von einem zum nächsten Moment, völlig verändert aussehen kann.

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TOLLE PUBLIZISTEN, die beiden Scherzkekse Augstein und Blome bei Phoenix.

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Fritz J. Raddatz 1931 – 2015 – Kurznachruf

Februar 27, 2015
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vom Freitag, 27. Februar 2015

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Der deutsche Journalist und Literaturindustrielle Fritz Joachim Raddatz ist gestorben.

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Raddatz wurde am 3. September 1931 in Berlin geboren und starb jetzt angeblich am 26. Februar 2015 in Zürich.

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Raddatz lebte ein selbstsigniertes homoerotisches Publicity-Leben, liebte, sich passend, dekorativ und hochwertig zu kleiden

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Raddatz war als Literat ein Maulwurf – d. h. er wühlte Massen von Texten ab, nach Reizwerten – der sowohl im DDR-Literaturwesen der 1950er Jahre und im dortigen Gebrauchs-“Marxismus“ gefragt war – wie auch durch den hannoverschen Marxisten Hans Mayer, die westmarxistische Propagandavariante: „MARX für die Hausfrau“.

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Als Herausgeber und Lektor bei Rowohlt brachte Raddatz einflussreiche Kompilationen der sogenannten Marx-Sekundär-Literaten.

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Durch seine rege Art schaffte es Raddatz dann, auch nicht ohne Marcel Reich Ranickis Mitwirkung, eine wichtige Stelle bei der Wochenzeitung DIE ZEIT in Hamburg zu erlangen. Seine Zeugen, Dönhoff, Kipphoff, Platschek usw. der ZEIT, sind als geistige Schlüssellöcher zum Glück längst weg –.

 

Als Raddatz Stunde bei Bucerius kam, war es tatsächlich die dümmste Intrige, die er von Karl Marx bis zum Kotzen, hoch und runter, längst kannte:

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Fritz J. Raddatz hatte in der ZEIT „vom Schrebergarten hinter dem Hirschgraben von Frankfurt am Main“ geschrieben, wo das kleine Wolfgangchen Goethen, als Nachkomme der Bürgersfamilie Textor, zum Spielen hinlief. Ja, klar, nein, natürlich gab es vor der Stadtmauer auch diese Gärten. Nur den Herrn Schreber, nachdem man die Gärten später benannte, war ein Nachkomme Goethens, kurz, Raddatz hatte den Schrebergarten Schrebergarten genannt als der noch nicht Schrebergarten heißen konnte. SO EIN FEHLER, für den man Raddatz schasste und zum Reisereporter beförderte (Herr Schütt fürs „neue deutschland“ hat der FJR-Demission mangels Wissen eine Eisenbahn für Goethe untergeschoben – tja -damit setzt man natürlich die DDR-Geschichtsschreibung fort).

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Ferner war Raddatz als Hiwi-Literatur-Doktor in den 1970ern an der technischen Universität Hannover stundenweise tätig – meist kam er einfach nicht – und daher hatten wir persönlichen Kontakt. Als die SCHREBERGARTEN-Katastrophe einschlug, schrieb ich einen öffentlichen Brief, der die Lächerlichkeit der Lächerlichkeit anprangerte! Und dass Raddatz, falls er es sich finanziell leisten könnte, überhaupt froh sein könne, den Saftladen, DIE ZEIT, nicht mehr nötig zu haben (ich selbst war etwa zehn Jahre lang Abonnent der ZEIT).

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Und da schrieb Raddatz mir mit kurzem Zettel eingelegt seine HEINE-Ein deutsches Märchen.

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Dietmar Moews meint: Schade, dass er nicht mehr da ist. Manchen Tagesskandal habe ich durch die eitle Raddatzbrille zur Probe angeschaut, um dann immer zu etwas anderen Wertungen zu kommen.

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Ich schließe mich den unbegründeten Elogen auf den Schriftleiter Raddatz überhaupt nicht an.

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Er war ein lustiger Kerl – ja, seine Heine-Kenntnisse waren profund und seine BIOGRAFIE KARL MARX empfehle ich jedem ehemaligen DDR-Marxisten zum Studium:

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Wie Helene Demuth den Karl-Marx-Sohn gebiert, den man Charles-Frederic (nach Karl und Friedrich) taufte, von Friedrich Engels der Fernadoption unterzogen, sofort einer Londoner Familie als Pflegekind überliess. Marx Ehegespons sollte das gar nicht erfahren. Nur war die, in der gemeinsamen Wohnung, zeitlich etwas vor ihrem Dienstmädchen Helene, niedergekommen. So Ehefrau Jenny Marx mit dem Tod des eigenen Neugeborenen klarzukommen hatte. Während als Marx und Engels die Theorie über die Verfügungsgewalt und Eigentum des Herstellers an seinem Werk, auch als Leibeigenschaft an den eigenen Töchtern des Vaters, entwickelten (Engels hatte ja eine Miltariasammlung, aber keine Töchter).

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Der Demuth/Marx-Sohn erfuhr angeblich erst im zwanzigsten Jahrhundert, dass Marx sein Vater war, dass Engels als Adoptivvater seinen Unterhalt gezahlt hatte (Raddatz publizierte auch die Zeugnisse der Marx-Töchter zu diesem Humanismus-Thema).

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Ich hatte Raddatz zuletzt noch gebeten, seiner Bemerkung auf einer Buchmesse, eine wissenschaftlich belastbare Quellenangabe anzufügen, zu Theodor W. Adorno, der laut Raddatz Aufnahmeantrag in die Reichskulturkammer der Nazi gestellt haben soll. Und dieser Adorno bekanntlich nach dem 2. Welt-Krieg – wieder in Deutschland – als Agent von Ost und West, Geld dafür annahm, die Umerziehung der Deutschen zu führen (Alex Demirovic). Raddatz blieb mir eine Quellenangabe schuldig.

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So bleibt es nun – wenn nicht, in einer seiner gedruckten Selbstbespiegelungen, doch noch der Adorno vorgeführt werden wird.

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Ein Denker oder ein genialer Denker war Fritz J. Raddatz nicht – er war ein sehr belesener Sekundärliterat – „au net schlecht“, würde Hermann Lenz sagen – denn zu Marx oder zum Marxismus hat Raddatz nichts zur Seinsbindung geholfen, was nicht bereits andere Marxisten alles in die Mottenkiste abgeräumt hatten:

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Mit Marx konnten nur Propagandisten was anfangen, denen an der Mobilisierung der massenhaften Idiotie und an Trost und billigen Hilfsthesen gelegen war:

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Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich bei Marx das Wetter oder es bleibt so, wie es ist: Es kommt darauf an, die Welt zu verändern (darauf hat B. Brecht gleich mal seine Biografie rückwärts ausgebaut, der Spitzkopf)

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Karl Marx hatte mal wieder einen Traum

August 22, 2014

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am Freitag, 22. August 2014

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Karl Marx hatte mal wieder einen Traum. Das gefällt den Erlösungsbedürftigen.

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Alle, die nicht wissen, wie sie selbstbestimmt teilnehmen sollen, am großen Mitmachspiel, lieben Erlöserverheißungen. Man hält das Leiden besser aus, wenn man Mitleidende hat, die auch Trost finden, wenn man ihnen verspricht, nach dem Leiden käme die Erlösung.

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Olympiasieger im Langstreckenlauf Emil Zatobek, CSSR, mit dem Dietmar-Moews-T-Shirt

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Jesus der Erlöser – und exakt nach diesem Muster Karl Marx‘ historisch-materialistische Prognose, stufenweise die Befreiung und den Sozialismus zu erreichen.

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Der Traum war einfach – ein Aufwachtraum – und ganz kurz:

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Karl Marx träumte, er saß am Ende des Wohnungsflurs einer Wohngemeinschafts-Altbauwohnung auf dem provisorischen Klo und pisste. Er hatte den Vorhang nicht zugezogen.

Die gegenüberliegende Wohnungstür wurde von außen geöffnet und eintrat – Maria Callas (Kalogeropoulou).

Dann wachte Marx leider auf.

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Was der Leser wissen sollte – Marx hatte infolge diverser Dispositionen – Bindegewebsschwäche, Dauersitzen auf harten kalten Schreibtischstühlen, zu wenig Wasser trinken, und maßloser Ernährung – Hämorrhoiden.

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Wenn er mal wieder durch zu langes Aufhalten viel zu spät zum Pinkeln ging, Harndrang und Prostata miteinander spielten, Marx etwas presste, dann hörte er das bereits bekannte, gemischte Tröpfeln: Sein Harnleiter machte langsam auf und seine Hämorrhoiden am Anus bluteten geräuschvoll tropfend in den Eimer.

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Währenddessen Marx noch dachte: Schade, dass ich jetzt nicht weiß, wie es weiterging, nachdem die Callas reingekommen war, knüpfte er an seinen vorherigen Gedankenkomplex an, den er am Schreibpult quälte:

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Wie kommen Idee, Fantasie, Erfindung, Kreativität, Skills und Geschicklichkeit, die bekanntlich Bedingung einer jeglichen Produktion sind, in seine Mehrwerttheorie hinein?

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Marx hatte die Kosten für den Einkauf von Lizenzen oder Patentnutzung noch irgendwie in den Sachkosten drin bzw. der Lohnarbeiter brachte ja seine Geschicklichkeit durch seine Arbeitskraft mit rein in die Produktionskette. Aber irgendwie waren neben den Lohnkosten, Grundstücken und Gebäuden, Material-, Rohstoffe-, Energie- und sonstige Betriebskosten eines Unternehmens, in der Ertragsrechnung schließlich der Mehrwert übrig, um den es ging.

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Marx behauptete, dass Betriebsgewinne aus Erlösen der Vermarktung der Produktion vom Unternehmer / Kapitalisten abgezockt werden, als quasi Ausbeutung der Lohnarbeiter, denen der Mehrwert eigentlich gehören müsste.

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Und so, meinte Marx – sei die Arbeiterklasse um den Mehrwert geprellt, habe einen klassenspezifischen Nachteil. Daraus folgerte Marx ein gemeinsames Klassenbewusstsein der Arbeiterklasse und eben den Klassenkampf in und durch revolutionäre Wandlungsprozesse des Kapitalismus, der sich dadurch selbst auffräße.

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Wir wissen, das Klassenbewusstein war nicht so, der Klassenkampf auch nicht, Marx‘ Kapitalismus richtete nicht sich selbst zugrunde, sondern improvisierte und lernte ständig, zähmte sich selbst (sozialdemokratisch) und hatte mit liberaler Lebensweise eine unglaubliche Resilienz gegenüber dirigierter Steuerung und Kontrolle. Jeder kleine Prinz und jede kleine Prinzessin bildeten eine eigene „Klasse“.

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Dietmar Moews meint: Wenn das „neue deutschland“, die hier stets mitgelesene wichtige deutsche Vollzeitung, immer wieder neue Bücher mit dem Titel „MARX“ lobt und rezensiert, kommt das jeweils ohne zwei Bedingungen nicht aus, deren Beachtung ich für unerlässlich halte (Fünffache Verneinung):

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EINS Marx liest so gut wie niemand. Ohne Marx zu lesen, kann man mit Marxbüchern bestenfalls die Trostanraunungen der Erlösung absaugen/aufpumpen. Die sind allerdings ungültig und überhaupt nicht belastbar.

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ZWEI Der Marxleser muss alle Angaben exakt in den Quellen überprüfen. Denn alle Marxautoren lügen und benutzen Sekundärquellen selbst meist ungeprüft.

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Der Marxleser muss außerdem überprüfen, was von allem Geschreibsel Marxens, wo abgeschrieben (exzerpiert worden war) und welche Schlüsse Marx selbst gezogen hatte (Letzteres, so gut wie nicht).

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Schließlich spielt eine Rolle, was dann wirklich im sozialistisch-kapitalistischen London die Arbeiterklasse prägte (von der Marx keine Ahnung hatte, liest man Engels/Marx‘ Korrespondenz Manchester/London), wo Familie Marx nach der Emigration aus Paris bis ans Lebensende lebte.

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Sodass man dann konsterniert feststellt:

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Marx schrieb über eine nur vorgestellte frühkapitalistische preußische Arbeitswelt in Berlin, wovon er schon als Student, selbst in Berlin, gar nichts wusste und verstand – und die Arbeitswelt veränderte sich ja rasant: Dampfmaschine, Maschinensturm, Elektrifizierung, Sozialpolitik – hatte Marx doch im („französischen“) Rheinland gelebt – und des Englischen war Marx auch in London keineswegs mächtig – die Marx-Artikel in der New Yorker Zeitung musste Engels übersetzen – Marx erhielt die Bezahlung).

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POST SCRIPTUM: Alles ist nachprüfbar. Nur die Frau im Traum war nicht Maria Callas – es war Helene Demuth.

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