Demo Demokratie als Partizipation in Bayern

Oktober 4, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8551

am Freitag, 5. Oktober 2018

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Der Seinsschlüssel, also wie etwas geschieht und wie etwas wird, wird meist in publizierte Texte gefasst, die besagen:

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Da wurde politisch gehandelt, um Etwas zu verwirklichen.

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Meist wird Etwas in die Welt gebracht, das an die Stelle drängte, wo bereits etwas Anderes und Andere, Handelnde aktiv sind. Deshalb läuft es auf Verdrängung, auf Wettbewerb, auf Substitution hin. Das ist dann Konflikt. Da ist Kampf. Es entsteht eine Veränderung – selbst wenn sich die Innovation nicht durchsetzt und die Platzhalter ihren Platz halten können, haben sie doch einen veränderten Geist im Selbstbild..

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Der Seinsschlüssel von Dem, was da im Konflikt wird, verändert die Platzhalter wider Willen, verändert aber ebenfalls die Innovateure und ihre Innovationen.

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Der Seinsschlüssel wird also nicht einfach aus der positiven Sicht der Platzhalter zutreffend getextet.

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Ein Seinsschlüssel schlüsselt aber auch nicht auf, was die Innovateure verwirklicht haben – etwas anders als die eigentliche Innovationsabsicht – aber auch nicht welche Qualitäten beim Kampf um die Plätze zwischen Platzhaltern und Innovateuren überhaupt erst entstanden, an die vorher niemand dachte und die auch niemand wollte – was ist das nun mit dem Sein, das geworden ist?

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Es hatte das neue Sein gar keiner so gewollt. (Unser Dasein – es steht hinaus in das mögliche Sein).

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Der Schlüssel, zu verstehen, was da im Konflikt geschah. Und was dann das Ergebnis wurde, wird in unserer Kultur untergebuttert. Es wird ein Ergebnis immer als Erfolg desjenigen hingestellt, der im Ergebnis die neue „Kunst“ vertritt. Damit ist zugleich bestimmt, welches Personal dadurch als „die Handelnden“ hingestellt werden wird. Und der Seinsschlüssel ist also kein Seinsschlüssel, sondern ist ein Machtausdruck zur Sprachregelung, die eingängig und kurzgefasst ist.

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DEMOKRATIE will also verstanden werden. Demokratie wird durchschaubar, wenn man entschlüsselt, dass ein ganzes Volk, bis auf den letzten Mohikaner, geistig-politisch an einem gemeinsamen Wahltag die ganze politische Welt mit der Zustimmung für entweder Diesen oder Jenen, quasi mit Ja und Nein, mitentscheidet, und eine Mehrheit sichtbar macht.

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Und dann nennt man diese Wahlberechtigung und die Teilnahme ohne Zwang, und das ausgezählte Ergebnis der mehrheitlich ausgewählten STELLVERTRETER (wen auch immer der dann wirklich vertritt/wer ihn bezahlt), Demokratie.

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Die organisatorischen Spiele, wie eine Wahlentscheidung von den gewählten Stellvertretern schrittweise in rechtmäßige Politikentscheidungen ausgearbeitet werden, soll dann noch den Schein tragen, es handele sich um die Verwirklichung der vor der Wahl promovierten Partei-Wahlprogramme.

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Aber allerdings wer gewählt hat, fragt hinterher umsonst nach Wahlversprechungen.

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Und der springende Punkt ist, dass wir in dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT, bis hierher, syllogistisch Gedanken aneinander gekettelt haben, Schritt für Schritt, eine logische Kette, die aus Handelnden – Kandidaten und Wählern – besteht. Dazu wird deutlich, an den publizierten Texten aus der Kommunikationsarbeit im Wahlkampf kommt eine beabsichtigte Schere zwischen Machenschaften und den dazugestellten Texten ans Licht, die einen anderen,  von einander abweichenden eigenen Sinn verfolgen.

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Aber damit kommen wir nicht an den Tatsachen der Erregungskommunikation, der Wahrnehmungsökonomie, des Stoffdranges, der Bildungsdürftigkeit herum. Es entsteht die Überforderung zur geistig-politischen Teilnahme – (doch Alles in völliger Abwesenheit von individuellem Zwang). Folglich wählt man „freiwillig“ Unfug.

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Und man sollte bedenken, was es heißt:

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Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten.

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Es kommt also – anstatt des Wettbewerbs der Ideen und Wertrichtungen – eine Propaganda zur Austragung, weil ein wirklicher Kampf von konkreten Handlungen und konkreten Kandidaten und von konkreten Argumenten in den publizierten Texten die Statthalter zu wenig ERMÄCHTIGT und unter unerwünschten Kontrolldruck durch ihre Wähler stellt.

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Politiker sind keine Sportler – Fairness gehört der Menschlichkeit an, nicht dem Machtschlüssel.

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Also hat man die Philosophie verbreitet:

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Es gibt keine Wahrheit.

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Jeder habe seine Wahrheit und seinen Blickpunkt. Alles sind Narrative.

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Und das Ergebnis ist dann FAKE, statt sachgebundene Argumente.

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Dietmar Moews meint: Wenn der Politiker seine Wahlkampagne gewinnen will, muss er also eine Kampagne organisieren, die nicht tatsächliche Problemlösungen erwägt und vorstellt. Sondern man geht ganz simpel mit starken Ansagen auf die Wähler los:

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KLAR, HART, FRECH, STARK.

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Dann sagt man, Alles ist FAKE. Aber das Verlügen von Tatsachen ist meist schwer zu halten. Deshalb wird FAKE als BULLSHIT produziert – also Ansagen, die nicht einfach falsch sind, sondern die frei erfunden sind. Falsch erfundener BULLSHIT lässt sich nicht widerlegen.

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(Z. B. Alt-Kanzler Kohls 2 Millionen Spenden-Lüge – die ist nicht zu widerlegen oder aufzudecken; denn es hat sie nicht gegeben. Allerdings gab es viel größere Millionen-Schwarzgelder, die in einem von Kurt Biedenkopf aufgebautem Ping-Pong-System schwarzer, katholischer Kassen, im Rheinland, dazu Großmanager, die durch Geldwäsche Betriebsausgaben „spendeten“ und dafür Teilbeträge der „Spendensummen“ schwarz in die Hand zurückbekamen, folglich durch die betrügerische Kohl-Finanzierung noch fette eigene Schwarze Kassen aufbauen konnten).

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Wie will man eine Kohl-Lüge aufdecken, der wahrheitlich bestritt, diese 2 Millionen-Spende erhalten zu haben, und die der Generalsekretär der CDU, Dr. Heiner Geissler, vor dem Gericht im Spendenprozess gegen Kohl als „Kohls Blackout“ bezeichnete. Kohls Blackout war „Bullshit“. Aber Kohl hatte nicht die Wahrheit seines Schwarz-Spenden-Systems ausgesagt.

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So haben wir unsere Demokratie auf Wahlen und Wähler gestützt. Aber wir erzählen den Wählern täglich vor der Geschichte FAKE. Und nun macht auch die LÜGENPRESSE auf Erregung und Quote. Und nun machen auch alle Staatssender auf LÜGENPRESSE. Alle koppeln sie die politischen Tatsachen von ihren täglich produzierten Propaganda-Texten einfach ab.

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Und dann tritt der vulgäre THOMAS GOTTSCHALK bei MARKUS LANZ auf (heute, am 4. Oktober 2018) und erzählt aufgeregt – er wüßte nicht, wieso so viele Leute meinen „MERKEL MUSS WEG“.

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THOMAS GOTTSCHALK weiß nicht, dass der Autobauer BMW die Diesel6-Technik längst verfügt, aber einfach nicht einbaut. Und GOTTSCHALK scheint nicht zu wissen, dass der CSUler Sven Scheuer nicht von seinem SPONSOR BMW verlangt, angesichts der Feinstaub-Probleme und der angekündigten Fahrverbote, diese Abgasreiniger in die neuen BMWs einzubauen. Scheuer sagt es nicht. Er fordert es nicht. Er diskutiert in der Bundesregierung als CSU-Bundesverkehrsminister, dass BMW nicht zu den Großbetrügern VW, Daimler usw. gehöre (während BMW die neue Technik in USA bereits anbietet).

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Das ist also unsere Lage.

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BULLSHIT, als FAKE in PROPAGANDA, anstatt verlässliche Erklärungen und geltende Information der in der Demokratie verschaukelten GOTTSCHALK-Bürger.

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Man muss erstaunt anerkennen, dass offensichtlich die Mandatsträger, die Stellvertreter, die Statthalter, nicht an die Demokratie glauben. Sie glauben nicht an die Wahrheit. Deshalb organisieren sie statt Aufklärung PROPAGANDA und FAKE.

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TRUMP wurde durch FAKE demokratisch gewählt.

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Was gibt es denn nun?

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EVOLUTION, diesen Beschiss zu verbessern und in normgerechten Rechtsstaat zu ändern.

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REVOLUTION, mit ehemaligen DDR-Revolutionären, deren Revolutionserfolg allerdings nicht zu gewünschten Erfolgen geführt hat.

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SCHWARZE PANZERPOLIZISTEN, die mit Hilfe bewaffneter Freunde aus den USA, die Revolutionäre rückwärts abtreiben und dann auf einer Wiese verspritzen.

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Durchgehende Kutschpferde am Rosenmontag 2018 in Köln

Februar 15, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7952

Vom Freitag, 16. Februar 2018

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Beim Rosenmontag-Umzug zum Ende des Straßenkarnevals von Köln, wurden Rufe laut:

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„HÖLLE ALAAF“

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„Die beiden Kutschpferde „Anna“ und „Johanna“ der KG Treuer Husar, die im Rosenmontagszug durchgegangen waren und vier Menschen verletzt haben, haben offenbar gleich zweimal nacheinander die Nerven verloren. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei hatten die Tiere am Appellhofplatz in Höhe des EL-DE-Hauses gescheut, waren in die ziehenden Fußgruppen hineingelaufen und verletzten dabei die Menschen. Anschließend gingen sie erneut durch und liefen auf eine LKW-Tribüne auf …“ (zit. nach KÖLNER STADT-ANZEIGER S. 29. am Donnerstag, 15. Februar 2018: „Pferde waren zweimal außer Kontrolle. ROSENMONTAG Kaltblüter ließen sich kaum beruhigen – Besitzer der Tiere hält Training für ausreichend – Tierschützer fordern Verbot im Zoch.“).

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Zwei einander ausschließende Wertvorstellungen herrschen bei den Bürgern vor:

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EINS Pferde gehören zum Kölner Rosenmontagsumzug

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ZWEI Pferde im Rosenmontagsumzug muss verboten werden – ist Tierquälerei

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DREI Aus soziologischer Sicht kommt eine andere Vorstellung zum Tragen, nämlich die geregelte Sondersituation.

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Die Zeitungen machen das Pferdethema von Köln ganz groß, mit Reportagen, mit Augenzeugen, mit Bildern, mit Leserbriefen und Interviews:

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„Hier verharrten die Pferde mindestens zehn Minuten und wurden von Pferdeführern beruhigt und festgehalten“ (Augenzeugin)

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Anschließend gingen sie erneut durch … Das Publikum wurde gebeten, leise zu sein … der Besitzer der beiden Pferde .. vom Gut Grevenbroich sagt: man habe die Pferde, nachdem sie in die Fußgruppe gelaufen waren, aus dem Zug entfernen wollen. „Die waren auf 180“. Die Tiere hätten sich aber nicht besänftigen lassen und seien anschließend erneut durchgegangen…“

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Dietmar Moews meint: Ich meine, hier ist – wie immer, wenn es um Pferde sich handelt, nicht Tierschutz maßgebend, sondern die Nutzung. Pferde werden als Tierart erhalten – aber nur als Nutztiere, –  vielmehr die Allzumenschlichkeit als koordinierter Menschenschutz der Menschen vor sich selbst.

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Wer also diese „Zirkuspferde“ abschaffen will, nimmt ihnen das Futter und bringt sie dadurch um, rottet Rosenmontagumzugspferde aus: Kein Hafer für Schönheit.

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Das ist sehr gründlich zu durchgeistigen und dann zu fragen – Zweierlei:

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EINS Welche anthropologischen Werte und Orientierungen werden erkennbar, wie ist der einzelne Mensch?

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Denn wir rufen in unserer weitreichend durchorganisierten und dirigierten, d. h. kontrollierten Lebensweise einer öffentlichen Ordnung, die ausweglos durch Zwangsregeln domestiziertes Verhalten erzwingt, nach Ventilen, Spielräumen oder Konventionsbrüchen.

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ZWEI Welche soziologischen Erkenntnisse lassen sich feststellen, was Menschen mit Menschen in ihrer Szenerie betrifft?

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Was brauchen Menschen, wenn sie friedlich von Mensch zu Menschen kommen wollen?

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Wenn Bürger Ambitionen und Räume suchen, in rituellen Ausnahmesituationen „die Sau rauszulassen“? Was soll politisch geführt werden, wenn man kollektive Suspension der öffentlichen Verhaltensregeln, politisch abgegrenzt, erlaubt? Wie viel „Roter Teppich“ soll Individuen in Mengen und Massen, „Freiheit“ und Ausgelassenheit, mit Alkohol, Tanz und Sex beim Wochenendfußball im Stadion ausgerollt werden, ohne dass die Feierbiester festgenommen werden müssen?

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Wie wichtig ist eine Tradition besonderer Gemeinschaftsfeiern, ohne Verbote und Regeln, wie im kölschen Karneval, quasi verrückt spielen zu dürfen?

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Ich glaube, dass es jede empirische Einzelfallprüfung ergibt, dass obige individuelle Bedürfnisse, als anthropologische Konstante erkannt werden können:

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Es sind einzelne „normal deviante“ Einzelmenschen zu Menschenversammlungen anderer, auch fremder Menschen, hingezogen. Dabei hat jeder Mensch sehr unterschiedliche „Begabung“ dazu, lieber allein zu sein oder lieber in eine Gruppensonorität und Konsonanz der Gemüter eintauchen zu können. Und besondere Qualität bei dieser varianten Kollektivbegabung ist, dass der einzelne Mensch in der Gruppe verschwinden kann. Und aber gerade dann kann er mit exzentrischer Regellosigkeit heraustreten, kann auffällig, laut, grob, frech, regelverletzend sich aufspielen, auch sich gehen lassen, ohne dafür sanktioniert zu werden („jeder Jeck ist anders“).

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Dr. Dietmar Moews meint, unter anthroplogischer und soziologischer Befragung, festzustellen, dass ohne Bestrafung bei Lust und Laune situativ „über die Stränge schlagen zu dürfen“, den Menschen guttun kann. Es entsteht eine Stärkung des Gemeinschaftsgeistes, der Bereitschaft im normalen Leben angepasst und friedlich sich zu verhalten, es fördert die Geduld, das Andere der Anderen und die Laster der Anderen auszuhalten, ja sogar fromm willkommen zu heißen.

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Nur eigene individuelle Erlebnisse mit eigenem regellosem und abweichendem Verhalten können das Differenzierungsvermögen sowie Gleichgültigkeit und „Schmerztoleranz“ fördern und erleichtern.

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Duldsamkeit ist ein hervorragendes aber rares kollektives Gut, das mit geregelten regelfreien Szenerien wie „Weiberfassnacht“, wo Weiber das Rathaus stürmen, wie die „Corrida in Pamplona“, wo der rituelle „Lauf der Stiere“ verwirklicht wird, wie das alljährliche härteste Pferderennen „PALO DE SIENA“ beispielsweise zur Tradition der Freiheit haben werden können.

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Niemand wird verlangen, dass während der Ausnahmesituation „CORRIDA“, wo die Stiere rennen und die übermütigen Waghalsigen davor herzulaufen versuchen, dort zur gleichen Zeit eine normal gesittete Spaziergängerei möglich sein müsste.

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Niemand wird zum PALO de SIENA gehen, der nicht weiß, welche Art von schweren Unfällen dabei passieren, weil die Rennpferde in so engem Radius um den Platz rasen, dass die mit Sägespäne und Sand geschüttete Steinpflasterung bei den extremen Fliehkräften und den speziellen Hufeisen dennoch immer wieder in die drumherumstehenden Menschenmengen hineinschleudern. Von den Fenstern der Häuser von Siena kann man das dramatische Rennen anschauen, bei dem die „Pferde der Stadtteile“ ihre Wappen und Fahnen für ein Jahr an eine Siegerstelle bringen.

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Niemand hindert die Kölner daran, wenn ihnen Straßenkarneval mit saufenden Höllenmenschen zu unappetitlich oder zu gefährlich ist, eine Pappnase aufzusetzen und nicht hinzugehen. Wer aber beim Straßenkarneval mitmacht – und sei es am Fernsehgerät – kann an diesem Ausnahmetag nicht gleichzeitig RUHE und ORDNUNG fordern, wie es ständig gefordert wird?

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Das ist mein Urteil zu den Pferden:

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Die Tiere sind Nutztiere, sie werden nicht als Polizeipferde oder als Remonten trainiert. Sie werden zwar auf Langmütigkeit und Duldsamkeit vorbereitet. Vielleicht gibt man ihnen auch eine Spalttablette ins Futter. Die Kutscher und die Reiter sind geübt – doch Sabotage durch völlig losgelöste Menschen- und Tierhasser ist immer und bleibt eines der vielen „ROSENMONTAG-RISIKEN“.

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Das RISIKO, Karnevalsidiotie durch Stornierung der Veedelszüge abzuhelfen, würde vermutlich an anderer Stelle die Häufigkeit der Attentate, Felsbrocken von Autobahnbrücken zu schmeißen, erhöhen.

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Aber, wer da als Leserbriefschreiber im Stadt-Anzeiger meint, PLAKATE der KÖLNER BÜRGERMEISTERIN, wo PINKELN und KARNEVAL herausgestellt werden, seien lusttötend oder karnevalfeindlich, irrt sich.

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Es ist der ständige „Pass‘ gut auf dich auf“-Appell der Eltern, wenn das Kind rausgeht. Frau Oberbürgermeisterin Reker folgt damit lediglich ihrer Pflicht zur wichtigen Wertäußerung in der lokalpolitischen Führungsrolle.

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Nicht jeder Wildpisser ist so besoffen, dass er in die Hose pisst. Indes, an die eigenen Grenzen zu kommen, einschließlich Kontrollverlust und Kosten am nächsten Tag, gehören zum karnevalistischen Spiel – frei nach ARNO SCHMIDT: KARNE VAL: im Tal der Fleischlichkeit.

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Schokitest mit Mitzi Blue zotter ananasschoko & kokoschoko

Juni 9, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4506

Vom 9. Juni 2014

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Dietmar Moews meint: Das Ding an sich muss hin und wieder gewaschen werden, sonst hat es einen Geruch an sich.

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Gemeinsame Party mit Gewitter: BIRLIKTE in Köln-Mühlheim – und damit Zeit für einen Schokoladentest.

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Ich probierte eine weitere Sorte von Zotter. Zotter ist eine von Georg Bernardini genannte beste Schokolade. Bislang war leider von Schokolade bestenfalls feiner Schoko-Überzug zu genießen, ansonsten waren es ziemlich süße und ziemlich teuere Plombenzieher. Hier jetzt also der neueste Gag von zotter: Mitzi Blue.

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Hier sagt der folkloristische Pappkarton: FAIRTRADE. Nun gut – was ist drin?

Wenn draufsteht: TANZ DER KARIBIK: Ananasschokolade** & Kokosschokolade* Zutaten: Rohrohrzucker, Kakaobutter, Ananas getrocknet (10%), Magermilchpulver, Kokoschips (4%), Kokosraspel (2%), Emulgator: ojalecithin,Zitronenpulver, Vanilleschoten, Salz, kurz gesagt, nach mehrmaliger Duchsicht: GAR KEIN KAKAO.

Product of Austria.

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Diese Mitziprobe mit den Ananas- und Kokoseffekten ist sehr enttäuschen. Der Begriff Schokolade wird hier – ohne Kakao – wirklich als Irreführung missbraucht. Es schmeckt überhaupt gar nicht nach Kakao. Mitzi Blue ist so schmierig-fettig, dass es unmöglich ist, sie auf der Zunge aufzulösen, es entsteht kein Schmelz sondern Schmiere. Das ganze Gemische ist erheblich zu süß. Die Fruchteffekte können keine natürliche Aromatisierung erzeugen sondern schmecken artifiziell. Welch ein Frust – dieser Mitzi-Mischmasch.

Was heißt denn da FAIRTRADE?

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Auf der freundlichen farbigen Packung steht: 65 gr . Drin ist eine kreisrunde dünne Scheibe: Viel Luft um ganz wenig.

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Diese Sorte wird für 2 Euro 95 angeboten. Eigentlich unverschämt für so ein Soja-Zucker-Täfelchen mit Geschmackseffekten.

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Ob sich zotter mit dieser Hochstapelei an Alphabeten wendet, wenn man die innerhalb der Verpackung abgedruckten Sprüche liest, bleibt zweifelhaft, wenn es heißt:

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Mitzi Blue. Was passiert wenn sich ein Chocolatier in ein Auto verliebt? Verliebt erfindet er eine neue Schokoladenserie. Mitzi Blue – so rund wie die Räder, Blue wie die himmelblaue farbe des MG Baujahr1951 und Mitzi wie Mitzi-Koch, die den Wagen erst geschmeidig über den Sunset Boulevard in L.A. lenkte. Die Folgen von Verliebtheit sind immer überraschend – und diese Affäre hat sogar ein Happy-End.

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Frech, wild und frei – Mitzi Blue ist am Puls der Zeit: Flotte Titel, cooles zotter-Design und der hippe Mitzi-Mix – in jede Mitzi taucht eine kleine Mini-Mitzi. Die runde Schokolade mit Überraschungseffekt, fantasievollen Brechmustern und einer umweltfreundlichen Verpackung aus CO2-neutralem Karton und Bio-Plastik, das zu 100% biologisch abbaubar ist.

TANZ DER KARIBIK tropenfrische“

blablabla.. es reicht

Herr Bernardini.

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Deshalb empfehle ich Mitzi zotter nicht mal zur Probe.

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Empfehlung von Georg Bernardini

Herr Bernardini hat diese Sorte in seinem Schokitest-Buch nicht vorgestellt und nicht kritisiert. Er führt aber Zotter an zweiter Stelle der Besten überhaupt. Herr Tester – die zotter-Bewertungen in Ihrem Schokaoladentester sind überholt.

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09

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