Lichtgeschwindigkeit 443

Juli 4, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 443

DER VOLLWEISE Teil 7 und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie

zur Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews –

ive und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten in Berlin, am

Donnerstag, 1. Juli 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

vom 15. Mai 2010 sowie vom 1. Juli, Neues Deutschland,

taz vom 1. Juli 2010,

Piratenthema hier: In dieser Folge 7 DER VOLLWEISE von

EDO REENTS in FAZ 111 geht es um den angeblich „starken

Nachfrager“ bei PETER KLUGE ohne Expertenwissen und mit

dem diffusem Mitmachoptimismus, was die Piraten verwirrt?

Was ist piratig? Und als Argument für die „rationale Konfliktkultur“

bei Ralf Dahrendorf und die „Kritik der Urteilskraft“ bei Immanuel

Kant, zitiere ich La Citadelle von Antoine de Saint-Exupéry,

S. 221 f: „Da kamen sie mit ihren Gründen und Motiven und

schönen Beweisführungen, durch die sie nur noch dümmer wurden.

Aber ich lachte über sie, da ich weiß, dass die Sprache bezeichnet,

aber nicht erfasst, und dass die Reden zwar den Gedankengang

aufzeigen, ihn jedoch weder widerlegen noch fördern./ – Jener

General hat nicht auf meine Rat gehört -, erklärte einer. Und ich

hatte es freilich gewollt, dass ihm der Wind der Worte ein anderes

Mal gegenteilige Bilder zutrug, denen die Zukunft zu gleichen

beliebte; ebenso wird ihm gewiss der Wind der Worte ein andres

Mal gegenteilige Bilder zutragen, denn ein jeder hat schon einmal

alles gesagt. Es bleibt aber bestehen: wenn ein General seine Heere

aufgestellt hat, nachdem er seine Aussichten abschätzte, den Wind

prüfte, den schlafenden Feind belauschte und die Bedeutung in

Betracht zog, die dem Erwachen der Menschen beizumessen ist —

sodann aber plötzlich seine Pläne ändert, seine Hauptleute wechselt,

die Marschroute seiner Heere umstößt und seine Schlachten aus

dem Stehgreif schlägt, nur weil ein müßiger Passant fünf Minuten

lang einen lächerlichen Wind der Worte erzeugt und dabei

Vernunftschlüsse aneinandergereiht hat, so setze ich diesen General

ab, sperre ihn in ein Verlies und mache mir nicht mehr die unnütze

Mühe, ihn zu ernähren. Denn ich liebe den Mann, der mit Gebärden,

als wollte er Brot kneten, zu mir kommt und sagt: – Ich spüre, dass

sie dort drüben geneigt sind nachzugeben, wenn du es verlangst.

Sie sind freilich ebenso bereit, ihren Mut zu beweisen, wenn du

die Fanfare jener Worte erschallen lässt, denn sie haben empfindliche

Ohren. Ich belauschte ihren Schlaf und er missfiel mir. Ich sah,

wie sie erwachten, wie sie sich nährten… Ich liebe die Tanzende,

die ihren Tanz beherrscht. Denn darin allein liegt die Wahrheit.

Und um zu verführen, musst du dich vermählen. Du musst dich

mit deinem Opfer vermählen, wenn dir der Mord gelingen soll.

Du stützt deinen Degen des Gegners, und die Klinge tanzt gegen die

Klinge./ Aber hast du jemals gesehen, wie der Kämpfende überlegt?

Wo bleibt die Zeit für die Überlegung? Und der Bildhauer? Sieh

ihn, wie seine Finger im Lehm tanzen, denn mit einem Daumendruck

hat er die Spur ausgeglichen, die sein Zeigefinger zurückließ: dem

Anschein nach, um zu widersprechen, aber nur dem Anschein nach.

Denn allein das Wort bezeichnet etwas; außerhalb der Worte gibt

es keinen Widerspruch. Das Leben ist weder einfach noch verzwickt,

weder klar noch dunkel, weder widerspruchsvoll noch

zusammenhängend. Das Leben ist. Die Sprache allein ordnet oder

verwirrt es, erhellt oder verdunkelt es, zerstreut oder vereinigt es.

Und wenn du einmal nach rechts und einmal nach links gedrückt

hast, darfst du daraus nicht zwei einander widersprechende

Wahrheiten ableiten; es folgt daraus nur die eine Wahrheit der

Begegnung. Und der Tanz allein vermählt sich dem Leben.

Will man in den bescheidenen Schritten des Immanuel Kant zur

Urteilskraft gelangen, muss man den Fragen folgen: was kann

ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Wie ist der

Mensch?

Dann kommen wir an eine Bedingung für jede kollektive

Intelligenzbestrebung: Will man basisdemokratischen Zugang

und Offenheit der Entscheidungen gewähren, müssen die

Teilnehmer Sprachkompetenz und Diskursfähigkeit mitbringen

oder dahingehend geschult werden.

Die Piraten des Jahres 2010 entsprechen mehr den leeren Ansagen

von Peter Kruse als solchen einer rationalen Konfliktkultur, einer

Kritik der Urteilskraft mit Kant, also nicht der bewussten

Entfaltung einer liberalen Rechtsstaatspartei.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 437

Juli 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 437

Der Vollweise der FAZ 6 und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, aus Globus mit

Vorgarten Berlin Pankow, am Montag, 28. Juni 2010, mit

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. Mai 2010, und

vom 16. Juni 2010, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de

sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Wie kommen wir zur Diskursfähigkeit? Ohne

Diskurskompetenz keine virtuelle Kommunikation. In dieser Folge 6

DER VOLLWEISE von EDO REENTS in FAZ 111 geht es um

empirische Tatsachen: Was will der VOLLWEISE PETER KLUGE

ohne Expertenwissen und mit dem diffusem Mitmachoptimismus,

das die Piraten verwirrt? Was ist piratig?

Will man in den bescheidenen Schritten des Immanuel Kant zur

Urteilskraft gelangen, muss man den Fragen folgen: Was kann

ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Wie ist der

Mensch? Dann kommen wir an eine Bedingung für jede kollektive

Intelligenzbestrebung: Will man basisdemokratischen Zugang

und Offenheit der Entscheidungen gewähren, müssen die Teilnehmer

Sprachkompetenz und Diskursfähigkeit mitbringen oder dahingehend

geschult werden.

Hier beginnt nun eine neue Erkenntnis: Die digitale, virtuelle

Schriftkultur fördert nicht die reflektierte kritische Urteilskraft,

wie die klassische Schriftlichkeit. Sondern die Teilnehmer

am Netz verzichten auf Logik, Kritik und Responsibilität und

entfalten nicht Wissen, sondern eine Vermischung von Konsumtion

und Produktion, nämlich Prosumtion.

Charles Ess wird von Manuela Lenzen in der FAZ

vom 16. Juni 2010, Nr. 136, S. N3 zitiert:

„mit der Kultur der klassischen Schriftlichkeit verschwinden

Fähigkeiten, die das reflektierte und kritische Selbst ausmachen.

Ja, aber es kann nicht Etwas verschwinden, was gar nicht da ist.

Denn die klassische Schriftlichkeit ist eine Kulturtechnik, die

jeweils von jeder Generation neue erlernt werden muss, aber

am E-Mail nicht verlangt wird und nicht mehr entsteht.

Web 2.0 oder Social Media bieten unbegrenzten Zugang und

bieten vollkommen unverbindliche Teilnahme. Geistige Teilhabe

entsteht allerdings nicht. Es ergibt lediglich eine schmierige

Prosumtion ohne qualitative Produktion. Es ergibt also kein

Konsumerlebnis des Produktes, wenn vorher kein Produzent

produziert hat. Charles Ess von der Drury University in

Springfield/Missouri /Brave New World? The Once and

Future of Information Ethics), interessiert sich für das Selbstbild

der Nutzer, er sieht die Tendenz zum „verschmierten Selbst“

mit Unbehagen. Nachdem er anfangs hoffte, die sekundäre

Oralität des Cyberspace, das schriftliche Gespräch wie es

durch das E-Mail und Netz möglich wurde, werde neben die

klassische Schriftlichkeit treten, sieht er Letztere bei der

jungen Generation nun auf verlorenem Posten. … Ausbildung,

Individualität, Wissenschaft, Demokratie wird durch diese

virtuelle Scheinschriftlichkeit nicht entfaltet. Ess behauptet:

Mit der klassischen Schriftlichkeit verschwinden jene Fähigkeiten,

die das reflektierte und kritische Selbst ausmachen …Am Ende

bringt uns das Netz gerade nicht die Demokratisierung von

Wissen, flache Hierarchien und interkulturellen Austausch,

sondern ertränkt uns in irrelevanten Informationsmassen,

macht uns passiv und unreflektiert und ruiniert so die Art

von Individuum, die liberale Demokratien für ihr Fortbestehen

benötigen.

Dietmarmoews meint: Für die Piratenpartei ist es nicht möglich

Basisdemokratie und direkte Demokratie zu verwirklichen,

indem einfach jeder Nachfrager zu quantitativen Abstimmungen

zugelassen wird. Es ist notwendig, von Experten auf höchstem

Niveau politiktaugliche Sätze zu erarbeiten, die auf der Höhe

der Probleme Lösungswege eröffnen, über die dann Aufklärung

und Abstimmungen erarbeitet werden können. Am Anfang steht

also die Frage: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Antwort:

Schulung der Piraten.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


IT-Soziologie für Prosumenten in Lichtgeschwindigkeit 423

Juni 25, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 423

Der Vollweise der FAZ 5 und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, aus Globus mit Vorgarten

Berlin Pankow, am Montag, 21. Juni 2010, mit Frankfurter

Allgemeine Zeitung vom 15. Mai 2010, und vom 16. Juni 2010,

dazu Hans Stilett: Wanderungen durch Montaignes Welten, Bild.de,

dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de, ARD,

ZDF, DLF,

.

Piratenthema hier: Rationale Konfliktkultur und die Kritik der

Urteilskraft in klaren Antinomien, nach Immanuel Kant, wie

Ralf Dahrendorf ausführte; der VOLLWEISE Peter KRUSE (Edo

Reents in FAZ 111) spielt den falschen Propheten für die

IT-Gemeinde und und bietet gewissen Anschluss an den Pyrrhon

nach Michel de Montaigne.

.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. Juni 2010, S. N3,

Manuela Lenzen: Was dürfen wir im Netz hoffen?:

.

Informationsethik ist eine neue Teildisziplin, erfordert von

den neuen Möglichkeiten des Netzes. Tritt das „verschmierte

Selbst“ an die Stelle des alten? … aus Ansätzen der

Bibliotheksethik und Ethikkodizes mit den Informationstech-

nologien befasster Berufsgruppen entwickelt. Ihre Vertreter sind

sich einig, es mit einem ganz neuen Phänomen zu tun zu haben.

Hier geht es nicht einfach um eine Ausweitung der klassischen

Medienethik, denn das Internet ist längst nicht mehr in erster

Linie Informationsquelle. Web 2.0 oder Social Media stehen

vielmehr für einen Marktplatz der Kommunikation und Interaktion.

Konsument und Produzent sind Im Internet längst zum

Prosumenten verschmolzen, der ebenso einstellt wie herunterlädt. ..“

.

.

Dietmar Moews meint: So ist es Müll, denn Konsumtion ohne

Produzenten ergibt nichts, außer Geräusche. Die Prosumtion ist

ein Irrglaube. Eine prosumtive Produktion kommt nicht zustande,

wenn kein Produzent Qualität hineingibt, wenn nur Konsumenten

daran nuckeln und Prosumtionsgeräusche machen. Hier sehen wir

Peter Kruses Verkehrung von Anbieter und Nachfrager, Kruses

Behauptung: Versuche es nicht mit Expertengremien, Aufschaukelung,

ohne individuelle Anstrengung. Man muss nur fröhlich mitmachen

und die Macht ergreifen. Der Nachfrager wird stark, der Anbieter

schwach. Dieses What Next von Kruse bei Re:Publica 2010 ist

Unfug, denn: Man kann sich an einen Tisch setzen und schmatzen.

Wenn keine Produzent gekocht hat, werden die Konsumenten

vertrocknen und verhungern. Dies ist der sozio-geistige Grund,

warum Liquid-Feedback-Tools nicht als Honigsaugmaschine

geistige Ergebnisse hervorbringen können.

.

Pyrrhon bei Montaigne und Stilett: „Pyrrhon und andere Skeptiker …

inwieweit unser Vermögen ausreiche, die Schwierigkeit der Dinge

zu erkennen und zu beurteilen, verlange ein großes, ein

außerordentliches Wissen, und sie bezweifeln, dass der Mensch

es je erwerben könne./ Die Unwissenheit, die sich kennt, über

sich zu Gericht sitzt und sich verurteilt, ist in der Tat keine

völlige Unwissenheit; um es zu sein, dürfte sie nicht wissen,

dass sie nichts weiß. Deshalb lautet das Urteil der Pyrrhonisten:

keinen festen Standpunkt beziehen, zweifeln und nachforschen,

nichts als sicher betrachten und für nichts einstehen. … Jene

geistige Einstellung der Pyrrhonisten, gradlinig und unbeirrbar,

mit der sie alle Dinge zur Kenntnis nehmen, ohne ein Urteil

darüber abzugeben oder sie für wahr zu halten, ebnet ihnen den

Weg zur „Ataraxie“, einer friedsamen und gleichmütigen Lebensweise,

frei von den Erregungen, die unser Meinen und das Wissen, das wir

von den Dingen zu haben wähnen, in uns auslösen … was nun das

tätige Leben angeht, sind die Pyrrhonisten allen anderen gleich.

Sie folgen ihren natürlichen Neigungen sowie dem Drang und

Zwang der Leidenschaften und halten sich dabei an Gesetz und

Ordnung, an den Brauch und die kulturelle Tradition „Nicht dass

wir die Dinge ergründen wollte Gott, sondern dass wir sie nutzen.“

So lassen sie ihr übliches Tun durchaus von ihnen leiten, nur eben

ohne Meinung und Urteil.“

.

Montaignes Frage, im Anschluss des Nichtwissens lautet:

.

Was weiß ich?

.

Und ich weise auf Immanuel Kants „Ding an sich“ hin. Uns

Menschen reicht, zu wissen, dass wir das Ding an sich nicht

wissen können, uns reicht unser menschliches Ding. Was

soll uns Menschen das „Ding an sich“? Es reicht das

menschliche (menschlich beschränkte Ding), die

sprachliche Orientierung dazu, die Kritik der Urteilskraft,

das Argumentieren in klaren Antinomien, statt in Hegels

schwimmender Dialektik.

.

Hier ist die rationale Konfliktkultur, auch bei Ralf Dahrendorf,

wir können ohne letzte Wahrheit Plan B, unterschiedliche Ziele,

Wege und verschiedene Strategien rational aushandeln. Wir

können eine Aushandlung verifizieren und falsifizieren. Und

wer es nicht  kann, soll Kant und Hannah Arendt studieren.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 420

Juni 21, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 420

Die PARTEI, die keine sein kann

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie

und Rechtsstaatlichkeit, aus Globus mit Vorgarten Berlin

Pankow, am Samstag, 19. Juni 2010, mit Frankfurter Allgemeine

Zeitung vom 15. Mai 2010, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de,

heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: FAZ macht sich ein PIRATENBILD. Die Piraten

haben ein vielfältiges verworrenes Selbstbild. Vorsitzender

SEIPENBUSCH und Hausmeister EBNER bezeugen die Piratenpartei

Deutschland.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19. Juni 2010 Z3: Die Partei,

die keine sein kann. Angeblich von zwei namenlosen Autorinnen

ausgearbeitet.

Dietmarmoews: Man sieht, die Öffentlichkeitsarbeit der Piraten hat

Erfolg. Bei Misserfolg wird gelernt. Die Verantwortlichen werden

abgewählt. Das dauert. Die beiden zitierten Piraten Seipenbusch

und Ebner sagten zu recht, den Piraten fehle es an Professionalität

und an angemessenen Parteistrukturen. Beide sind lebender Beweis

für diese Mangelsituation. Doch die Fehlinformationen zur Promotion

des unsäglichen Liquid Feedback Tools dürften von Ebner nicht

unkorrigiert stehen bleiben. Er hätte der FAZ nun eine Gegen-

und Richtigdarstellung einzusenden.

Liquid Feedback, eine Art interaktiver Demokratie-Software, das sei

die letzte Chance der Piraten, schreibt die FAZ.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 410

Juni 19, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 410

Der Vollweise der FAZ 3 und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, aus Sicht der Piratenbewegung – live

und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie

und Rechtsstaatlichkeit, aus Globus mit Vorgarten Berlin Pankow,

am Montag, 14. Juni 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

vom 15. Mai 2010, bundeskanzlerin.de, Welt.de, Bild.de,

dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de

sowie Phoenix, ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: PETER KRUSE von EDO REENTS in der

FAZ 111, Feuilleton, Seite 42 als „Guru geltender. Er weiß

das Einfache kompliziert zu erklären und berät Firmen und

Politiker. Zumindest sagt er das. Eine Gegenrecherche.“

Dietmarmoews sagt: UNFUG, und fragt: Was ist piratig.

In diesem DER VOLLWEISE FAZ, dritter Teil, wird umrissen,

welche Beziehungen von dem bunten Gegenstand, Peter Kruse

der Vollweise in der FAZ, zu einem WENDE-Appell an die

Piraten führen: Kruse tritt in die aktuelle Debatte von IT-Politik,

Repolitisierung, politischer Teilhabe und kollektiver Intelligenz,

als Schwarmglauben (mit Hegel), durch Algorithmen als

„Kulturraum von Mustern“ auf, er sagt: Demokratisierung

durch IT — Revolution durch Web 2.0.

Schritt 1 — L 380: Edo Reents schreibt über Peter Kruse, einen

Guru im Internet, der in der Universität Bremen, einer Beraterfirma

Nextpractice und als Vortragsredner bei Re:publica, als Angeber

behauptet, Organisationspsychologie, Experimentalpsychologie,

Neurophysiologie, Wirtschaft und Gesellschaft,

Vernetzungstechnologie, IT-Markt-Logiker und Beratungskaufmann,

eine gewisse Gegenwarts.Konjunktur verzeichnet. Die Gegenrecherche

von Edo Reents decouvriert Peter Kruse als Dampfplauderer, der

sich des IT-Jugend-Jargons bedient und nichtsgültige Behauptungen

ins Feld der Soziologie wirft.

Schritt 2 — L 399: Wie Kruse fuscht, Wissenschaft vortäuscht,

qualitative und quantitative Methoden nicht kennt und Aussagen

verwechselt und sich mit untauglichen typologischen Kategorien

in seinem schwimmenden Beraterfeld einzurichten versucht:

Heavy User, angebliche Gegensätze von digital Residents und

digital Immigrants, Teilhabe oder Teilnahme einer Revolution i

m IT-Kulturraum der Muster — lauter Wortgeräusche ohne Seinsbindung.

Schritt 3- L 408 Was ist eigentlich piratig? Welches sind Grundsätze

der Piratenpartei, die im Rahmen der weltweiten Piratenbewegung

und der Satung der Piratenpartei Deutschland liegen?

Seitens der IT-Bewegung, insbesondere derjenigen, die sich als

Heavy Users der digitalen Technologien, der virtuellen Entgrenzungen

und der Forderungen nach Freiheit und Bürgerrechten annehmen,

entstehen aber Zwänge sich politisch ganz konkret in Sachfragen

festzulegen: Was ist piratig? – so weit, wie man ahnt, was Rot,

Schwarz oder GRÜN ist. Man sagt wenig: Wenn man sagt: Die

Gesellschaft wird piratiger, oder sie wird Orange, wird sie freier?

Während sich in der Piratenbewegung inzwischen über 13. 000

Mitglieder in der Piratenpartei in den Landesverbänden

zusammengeschlossen haben, ist eine kollektive Praxis eingerissen,

die den Ausgangsimpulsen der Piraten von IT-Revolution, Freiheit,

Bürgerrechte, Moral, direkte Demokratie, in Richtung einer

zeitgemäßen kleinbürgerlichen Jugendkultur geht. Die Piraten

des Jahres 2010 entsprechen mehr den leeren Ansagen von Peter

Kruse als solchen einer rationalen Konfliktkultur, einer Kritik der

Urteilskraft mit Kant, also nicht der bewussten Entfaltung einer

liberalen Rechtsstaatspartei.

Die Verheißung, dass neue Politik, virtuell, computergestützt,

Teilhabe böte, die ohne die Mühen der Schulung, der Diskussion

und der Konsensbildung, ist bislang uneingelöst und grundsätzlich

anzuzweifeln. Denn Teilnahme durch Knopfdruck ist lediglich

bei einfachsten quantitativen Abstimmungen möglich. Geistige

Integration, also wertorientierte Teilhabe im qualitativen Sinn

und Wert ist durch einfache virtuelle Teilnahme nicht möglich.

Als Echtzeit-Liquid ist sogar Teilnahme lediglich ein

Mehrheits-Ja/Nein-Medium. Die Wertansprüche der entwickelten

demokratischen Politik des im deutschen Grundgesetz gefassten

rechtsstaatlichen Prozesses, in dem nicht einfach Mehrheiten

den Souverän über die Minderheiten praktiziert, sondern in dem

differenzierte Minderheitenteilhabe und -schutz verlangt sind,

ist mit dem quantitativen Knopfdruck am Computer nicht zu haben.

Darauf werde ich in den nächsten Folgen VOLLWEISE ausführlich

kommen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 380

Juni 2, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 380

Der Vollweise der FAZ 1 und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, aus Sicht der Piratenbewegung – live

und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, aus Globus mit Vorgarten Berlin Pankow,

am Sonntag, 29. Mai 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

vom 15. Mai 2010 und 29. Mai 2010, Welt.de, Bild.de,

dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de,

sowie Phoenix, ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: PETER KRUSE von EDO REENTS in der

FAZ 111, Feuilleton, Seite 42 als „Guru geltender. Er weiß das

Einfache kompliziert zu erklären und berät Firmen und Politiker.

Zumindest sagt er das. Eine Gegenrecherche.“ Und das gesamte

Piratenproblem, zwischen Flashmob der digital Residents und

kollektiver Vernunft durch kritische Urteilskraft der digital

Visitors, den 13.000 Nickname-Piratenkinder und den bisher

höchstens 500 bürgerrechtlichen Echtnamen-Piraten, werde

ich hier versuchen eine SEAHORSE-Komponente zu geben.

Die Piraten haben die Aufgabe als Partei, öffentliche

Kommunikation zu führen und zu impfen, noch nicht

verstanden und sind mehr Opfer als Täter. Dietmar Moews

war mehrfach als selbsternannter politischer Geschäftsführer

in überregionale Medien gekommen, so WiWo und hier FAZ

zu Peter Kruse von Edo Reents. Die Piraten, die kaum Zeitungen

kennen, ignorieren das: Am 15. Mai 2010 stand ich vor der

Bühne im Bundesparteitag in Bingen und wartete auf meine

Vorstellung als Kandidat für den Bundesvorsitz. Ich überlegte,

wie ich auf die wochenlange Hintertreibung meiner Kandidatur,

die noch am Tage der Vorstandswahl extreme Formen gegen

mich angenommen hatte, reagieren solle. Und entschied

mich, dem anwesenden Forum zu überlassen, ob sie mein

Angebot ernsthaft anzunehmen versuchen würden. Und ich

überlegte, welche Folgen auf „Der Vollweise“ von Edo Reents

ich anrufen würde. Da Der FAZ-Autor Reents mich persönlich

und namentlich in FAZ Nr. 111 S. 42, zitierte. Denn Peter

Kruse ist eine beachtete Person in der hiesigen IT-Bewegung.

Edo Reents eröffnet den „Vollweisen“ passend zum

halbseitgroßen Halbbild des Peter Kruse mit eingängiger

Bildbeschreibung: „Man muss ihn gar nicht hören; schon

wenn man ihn sieht, denkt man: Der Mann ist alles in

einem – Faust, Luther und Moses, dazu vielleicht noch eine

Prise Peeperkorn.“ Edo Reents versucht herauszufinden, welches

denn die hervorragenden Erkenntnisse für die neue IT-Welt von

Peter Kruse seien, die gegen reputierliche Bezahlung hochkarätig

nachgefragt würden. Und bei allen Firmen, die er anfragte,

ob Agfa, Otto Group, BASF, Media Markt oder VW, keine konnte

Reents sagen, was nun die betriebswirtschaftlich relevanten Ansagen

des Beraters Kruse gewesen seien. Reents schließt daraus, Kruse sei

ein Dampfplauderer und Lufthändler.

Ich möchte Peter Kruse zunächst meine Referenz erweisen, denn

ich höre ihm gern zu. Auf YOUTUBE gibt es zahlreiche Interviews

und Wortbeiträge, die geeignet sind, Zugang

zur IT-Revolution zu finden, Problemkreise zu entdecken,

letztlich, die Ratlosigkeit und Unbedarftheit der Sozio-Kultur

in der IT kennenzulernen, die gefahr für die zukündtige

IT-Politik unter Ausschluss der kritischen Urteilskraft, unter

Anleitung des falschen Propheten Peter Kruse, der sich als

digital Resident empfiehlt.

Und ich erwidere die schlechte Recherche von FAZ-Autor

Reents: Natürlich wird kaum jemand erklären, von Peter

Kruse die Banalitäten der IT-Ferne erklärt bekommen zu

haben. Aber woher sollte ein Vorstand, ein Entscheider,

ein Spezialist denn eine eigene IT-kompetenz erlangen

können? Dafür sind Allrounder, wie Peter Kruse, die jedes

digitales Thema anreißen und in analoge Zusammenhänge

stellen kann, gefragt und nötig.

Ich werde deshalb hier „Der Vollweise“ von Edo Reents als

Exposé ausfalten, um auf tiefer gehende Vorstellungen

hinzuführen, die ich als IT-Soziologe innerhalb der

IT-Bewegung platzieren will.

Problem Pirat/Piratenkinder, Echtname/Nickname,

Bürgerrechte/soziale Entkopplung. Und dann bei Peter

Kruse die Abwesenheit von wissenschaftlicher Arbeitsweise.

Kruse hat keine empirischen Methoden, sondern erklärt

Antworten auf Fragen zu Meinungserhebungen. Dabei

verwechselt er Erklärungen und Erklärungsnormen mit

Werthaltungen und Verhaltensnormen. Folglich kommt

Kruse zu abwegigen irreführenden Gruppenbezeichnungen,

wie die von ihm behaupteten Attribute der Residents und

Visitors.

Darauf werde ich in den nächsten Folgen VOLLWEISE

ausführlich kommen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 BEADS 8 days MP3 auf dietmarmoews.com