EU MACRON mit Pariser Reformen

September 13, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7580

Vom Donnerstag, 14. September 2017

.

.

Die Europäische Union hat einen derzeitigen Zustand, der unter den gesatzten Zielen ihrer Gründer, nicht gut steht.

.

Objektiv gibt es Zerfallspraktiken und – außer von den BRÜSSEL-EU-Institutionen – finden sich keinerlei Aktivitäten der einzelnen Mitgliedsstaaten die EU dahin vorwärts zu bringen, dass mal die von Maastricht ausgehenden EU-Geschäftsordnungen, einschließlich des geltenden provisorischen Lissabon-Textes in einen von allen begrüßten HAUPTNENNER, eines EU-Verfassungstextes, vollendet werden könnte, den alle EU-Mitglieds-Staaten mit von ihren Staatsbürgern erteilter ZUSTIMMUNG verabschieden könnten.

.

Man kann viel lamentieren – was an der heutige EU nicht gefällt oder umstritten ist oder gar abgelehnt wird oder sogar zum Austritt führt, wie der BREXIT der BRITEN.

.

Die Frage ist doch, wie kann die vorhandene Organisationsstruktur, BRÜSSEL/STRASSBURG/LUXEMBURG, FRANKFURT, EU-Kommission, EU-Parlament, EU-Gericht, EU/EZB-Zentralbank, in eine Vorstellung hingeführt und geimpft werden, dass eine EU-Verfassung eine Europäische Union begründet, die als Rechtsstaat, als Finanzeinheit, als Währungseinheit, als Kultur-Vielfalt, als Sprachvielfalt, als Organisationskultur usw. bei Demokratie auf allseitige Freude und Freundschaft stoßen und anstoßen könnte.

.

Allein, dass EU und EU- Mitgliedschaft organsiatorischen Schutz innerhalb der GLOBALISIERUNG bietet, genügt den einzelnen Nationalstaaten nicht.

.

Der aktuelle Zustand der EU ist in harten Fakten die Leistungsbilanz von Vermögen und Unvermögen:

.

In der Eurozone haben wir wieder Wachstum. Die Arbeitslosigkeit sinkt. Wir sehen einen sehr energischen Aufbruch in der Wirtschaftspolitik in Frankreich. Das ist natürlich sehr positiv. Aber wir laborieren andererseits immer noch an den Spätfolgen der Flüchtlingskrise von 2015, dem deutschen Alleingang von damals und der Frage, wie gehen wir weiter mit dieser Situation um. Auch hier ist Macron im Grunde derjenige, der das Heft des Handelns in die Hand genommen hat.

.

Allerdings dominiert inzwischen bei der EU-Staaten-Mehrheit die Kritik an Deutschland, dessen finanzpolitische Erfolgswirtschaft als unverhältnismäßige Ausnutzung der EU-Finanzpolitik bzw. und der EURO-Politik/Austeritätspolitik, samt der deutschen Außenhandels-Überschüsse.

.

.

Seit der Wahl des französischen neuen Staatspräsident Emanuel Macron bestehen aus deutscher Sicht berechtigte Hoffnungen auf neue Impulse und Initiativen und Inspiration für Europa.

.

Aber aufgepasst, hier geht es eben nicht darum – wie es der zweitklassige Staatsfunktionär, EU-Präsident Jean-Claude Juncker glaubt, schnell und heimlich so Dies und Das anzustiften und durchzusetzen – die anderen werden dann den Segen später schon mitgehen. Nein. Hier muss im Sinne der Gründer der EU wirklich demokratisch und fair geschaut werden, welches die allen gemeinsamen Schnittmengen sein können und welche Kompromisse aushandelbar sind – und welche nicht.

.

Mit Emanuel Macron ist Jemand angetreten und auch dafür gewählt worden, konkrete Reformen in Frankreich zu initiieren, weil der französische Staat ökonomisch nicht leistungsfähig genug ist, zu viel Geld kostet und in eine staatliche Schulden-Spirale geraten ist, die durch SPAREN oder UMVERTEILEN nicht mehr aufzufangen sind. Aber auch die haftung von prosperierenden EU-Staaten für die französische Staatspleite kann nicht als DAUER-MODELL von den Franzosen erwartet werden.

.

KURZ: Die französische STAATSQUOTE ist zu hoch. Der französische Staat ist traditionell der mächtigste KONZERNHERR, hält die Industrieunternehmen, beschäftigt viele Millionen Franzosen, die Einkommenswünsche und -forderungen haben, die Arbeits- und Sozialrecht haben usw. während diese internationale konkurrierenden STAATSKONZERNE Verluste und Verluste anhäufen.

.

Im Prinzip ist es nicht anders, hinsichtlich des Mittelstands und der kleinen Betriebe. Mitarbeiter, Hilfskräfte, Sozialrechte – all das ist derart belastend für Unternehmen, dass sie kaum Mitarbeiter-Beschäftigungsverträge machen können, ohne schon demnächst in Gerichstprozesse gezogen zu werden, wo sich der Mitarbeiter „Arbeitnehmerrechte einklagt“, die er gar nicht durch Mitarbeit produziert, sondern durch Sozialgerichte und Gewerkschafts-Beratung. (In Frankreich arbeiten Arbeiter ungleich kostenträchtiger und unkalkulierbar unzuverlässiger als ein deutscher Mitarbeiter mit Kurzzeitarbeitsvertrag, geringem Kündigungsschutz, Hartz IV-Sozialverhältnisse von Eigenverantwortung m Staatsvertrag u. ä.)

.

Hier hat MACRON REFORMEN angekündigt. Das heißt, MACRON wurde dafür gewählt, dass er der großen Zahl der im staatsorganisatorischen Wirtschaftsleben tätigen Franzosen konkret an Eigenmacht und ans Portemonnai gehen wird.

.

Bald nach MACRON „Inthronisiation“ kamen bereits die ersten Ankündigungen der Gewerkschaften und der Opponenten Macrons der verschiedenen Parteien, dass es einen HEISSEN HERBST geben wird. DASS der GENERALSTREIK bereits vorbereitet würde und die gesamte französische (STAATS-) Wirtschaft blockiert und lahmgelegt würde,

.

Jetzt, in diesen Tagen – kommt es doch anders. der Erfolg MACRONS zeichnet sich ab. Wenngleich jeder weiß, dass diese STAATS-REMEDUR erst in beträchtlicher Zeit – so etwa in zwei Jahren – die volkswirtschaftlichen Daten verbessern können, neuen Wirtschaftserfolg, neue Ertragslagen und neue Arbeitsplätze bringen kann.

.

Da wir aber auch internationale Finanzspiele haben, kann sein, dass – wenn die französischen Reformen Investoren überzeugen – Frankreich, diese unbezahlbare Subventionswirtschaft sich in einen gefragten INVESTITIONS-Markt wandelt, internationale Finanzen hineinfließen und Prosperität gar nicht aufzuhalten wäre.

.

Das klingt nach PRINZIP HOFFNUNG, ist jedoch die realwirtschaftliche Disposition jeglicher Wirtschaftspolitik, nämlich zum Beispiel im Vergleich und in Konkurrenz zu anderen EU-Staaten.

.

.

DIE WeLT schreibt am 1. September 2017, Seite 6, von Martina Meister:

.

„Revolution? Ja, aber bitte ganz sanft! Frankreichs Regierung stellt die neuen Arbeitsmarktgesetze vor, die nicht so hart ausfallen wie gedacht. Gewerkschaften verlieren an Macht,“

.

Zumindest darf nicht vergessen werden, dass die Wirtschaft Frankreichs, wie jede Wirtschaft, auf Leistungsbringer und nicht auf Hängematten-Benutzer, angewiesen ist.

.

Dazu kommt, dass Emanuel Macron ausdrücklich und ohne Zweifel seinen Wählern sein Wort gegeben hat, die STAATSMISERE und die GEWERKSCHAFTS-DROHNEN endlich zu evaluieren und zu reformieren.

.

.

„Fünf Verordnungen, vier zentrale Achsen, weit über 100 Seiten, 36 einzelne Punkte: Das bestgehütete Geheimnis der französischen Republik ist nach wochenlangen Verhandlungen zwischen Regierung, Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften am Donnerstag gefüftet werden. Frankreichs Premierminister Édouard Philippe und seine Arbeitsministerin Muriel Pénicaud haben die Verordnungen zur Reform des Arbeitsrechts vorgestellt, die noch Ende September ohne weitere Debatten in der Nationalversammlung in Kraft treten werden. Im Mittelpunkt steht, wie zu erwarten war, eine Neuordnung des Arbeitsrechts, die seit Jahrzehnten von Ökonomen angemahnt, aber nie vollzogen wurden. …

.

es handelt sich nicht um die neoliberale Revolution, die viele befürchtet, andere wiederum erhofft hatten …

..

Macron nennt es „kopernikaniche Wende“ …geht es darum, das starre Arbeitsrecht zu deregulieren und für die Unternehmer und Investoren „berechenbare Verhältnisse“ zu schaffen, wie es Regierungschef Philippe ausdrückt. Im Klartext heißt das:

.

Die Gewerkschaften verlieren an Macht…

.

… Unternehmer und ihre Belegschaften in Zukunft auch auf betriebsebene und auf direktem Weg über Arbeitszeiten und Bezahlung je nach Auftragslage verhandeln können. Die Höhe der Abfindungen, wenn Arbeitsgeber nach Entlassungen von Angestellten vor dem Arbeitsgericht unterliegen, wird gedeckelt. Auch kann ein Arbeitnehmer nicht mehr wie bislang möglich zwei Jahre nach seiner Kündigung noch vor das Arbeitsgericht ziehen. Die Frist endet nun nach einem Jahr…

.

Die Arbeitslosenrate der Franzosen liegt derzeit bei 9,8 Prozent – deutlich höher als in vergleichbaren Volkswirtschaften. … Wenige Stunden vor der Verkündigung der reformen … lag an den Kisoken ein 15 Seiten langes Interview mit Macron, das erste, das der Präsident seit Amtsantritt einem französischen Medium exklusiv gegeben hat … dass die Reform des Arbeitsrechts nur ein Baustein eines sehr viel weiter gehenden gesellschaftlichen Umbaus sei, der das Steuerrecht, die Erziehung, die Renten- und Arbeitslosenreform wie auch die Sicherheit betreffe….

.

,,,Macron weiß, dass er eine historische Chance für reformen hat, an enen alle seine Vorgänger gescheitert sind. Er weiß auc, dass diese schnell gehen müssen. „Man verändert keine Gesellschaft durch Gesetze oder Verordnungen, “ sagte Macron …

.

Im Mittelpunkt der Reform stehen kleine und mittlere Unternehmen, die 95 Prozent der französischen Wirtschaft ausmachen und in denen mehr als die Hälfte der beschäftigten Franzosen arbeiten. Wenn es in betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten keine Gewerkschaftsvertreter mehr gibt, sollen die Angestellten in Zukunft einen Vertreter wählen können, der mit dem Arbeitgeber verhandelt….

.

bei der Reform handelt es sich eindeutig nicht um den sozialen „Staatsstreich“, den Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon vorausgesagt hatte … es „handelt sich in keinem Fall um die Verschrottung des Arbeitsrechts“, sagte Laurent Berger, Chef der gemäßigten Gewerkschaft CFDT. … mehr als 300 Stunden. während derer fünf Gewerkschaftsvertreter und drei Arbeitgeber mit dem Arbeitsministerium verhandelt haben, scheinen gefruchtet zu haben. Denn die noch im vergangenen Jahr starke Front der Gewerkschaften, die geschlossen gegen die Reformen von Francois Hollande mobil gemacht hatten, wirkt zerbröckelt … der Chef der Force Ouvriére, hatte bereist im Vorfeld gesagt, dass er den Demonstrationen, zu denen die anderen Gewerkschaften am 12. September aufgerufen haben, nicht anschließen werde. Nur der Hardliner Philippe Marinez von der kommunistisch geprägten CGT ruft weiter nach Mobilmachung auf … Das Gesetz wird mit minimalen Änderungen in Kraft treten. Alles andere ist nur noch revolutionäres Geschrei.“

.

.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 15 Wirtschaft, 12. Dezember 2017:

.

„Wird die Währungsunion umgestaltet? Paris und Brüssel hoffen auf eine neue Bundesregierung, die sich nicht mehr allzu sehr gegen eine Vertiefung des Euroraums sperrt“.

.

.

Dietmar Moews meint: Es sieht so aus, als könne Macron der „Transmissionsriemen“ sein, der die europäische Union dadurch bewegt, dass sich Frankreich – infolge der Reformen finanzpolitisch – bewegt, den Deutschen näherbringen, der von den schwachen EU-Finanzwirtschaften verlangten gesteigerten deutschen REALTRANSFERS – bis hin zu Eurobonds und Haftungsunion – zum Teil entgegenkommen zu wollen.

.

Hierher könnte die EU eine neue Integrationsdynamik beziehen, die – allerdings – an den Lebenssphären der Bürger angekoppelt sein müssen und nicht über deren nationale Köpfe hinweg von MUFTI JUNCKERS dekretiert zu werden.

.

Ein Glück, dass Junckers Rolle bei der EU in Brüssel bald ausläuft. Ein Glück, dass Macron jetzt in Frankreich aktiv werden kann und dass ernste Gestalter der EU, wie Holland, Finnland, Italien, hier ihre Orientierung und Ideen anknüpfen könnten.

.

.

DIE WeLT, Samstag, 9. September 2017 titelt:

.

„Frankreichs Präsident schickt sich an, Europa neu zu erfinden. Emmanuel Macron besucht Athen und hält eine Grundsatzrede an der geburtsstätte der Demokratie. Die Bürger sollen debattieren, streiten und dann entscheiden wie die EU in Zukunft aussehen könnte.“

.

.

FINE E COMPATTO

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

.


Staatskrise: Hitlerschlaue Deutsche als zersetzte Parzellenbauern

August 4, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4741

am Montag, 4. August 2014

.

sportflagge_irak_misfits

.

Meine neue Wortschöpfung „hitlerschlau“ verbreitet sich noch nicht in der Vehemenz wie die „EBOLA-Reklame“. Das ist auch normal – abgesehen von der Qualität des Gegenstandes einer kommunikativen Kampagne.

.

Ist doch auch „logisch“, dass eine Haschisch-Kampagne nicht läuft, wenn die Piraten Haschischfreigabe wünschen. Sondern sie läuft dann, jetzt, wenn es in der New York Times, unserem us-amerikanisch-jüdischen Leitmedium, gepusht wird.

.

Es ist aber gewissermaßen hitlerschlau, wenn man solche Machenschaften einfach geschehen lässt,

 

die Leute sagen, „hab‘ ich gar nicht gemerkt, ich habe nichts gewusst, aha wusste ich ja gar nicht“

 

– man kümmert sich um die propagandistischen Herrschaftsmachenschaften, die man ohnehin nicht beeinflussen kann, nicht, und behauptet hinterher, wenn die Kollektivschuld für Böses verteilt werden soll – hitlerschlau:

 

„Ich wusste nichts, wir wussten nichts.“

.

Und – natürlich – muss man sich auch immer dann, wenn die Massaker-Menschen und ihre Opfer gleichzeitig zum Himmel schreien, wie der Pferdekopf in PICASSOS Guernica, nicht einmischen, nicht demonstrieren, nicht seine Meinung bilden und mit den Nachbarn und Bekannten diskutieren, nicht eine Eingabe beim Ortsamt abgeben:

 

„Wehret den Anfängen!!“

.

– damals haben die Hitlerschlauen weggeguckt und nichts wissen wollen – WIR LEUTE HEUTE wehren den Anfängen: Stopp die Massaker in GAZA.

.

Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. DIETMAR MOEWS
von FOKKO VON VELDE
fotografiert

.

Dietmar Moews meint: Ich möchte gerne die Menschheit im Stück lieb haben – ich möchte gerne jedes einzelne Menschlein und jedes Würstchen respektieren – wieso geht das oft so schwer?

.

Heute lesen wir (wenn wir heute lesen), dass all die deutschen Promis plötzlich meinen, „Menschenrechtsverletzungen“?

.

in Gaza? –

.

„Es sind vielleicht schwerste Kriegsverbrechen“.

.

Bundeskanzlerin Merkel stimmte also im nicht geruchssicheren Spagat den jüdischen Propagandisten David Graumann und Charlotte Knobloch ausdrücklich zu – was immer die Massakermenschen anstellen, wir nennen es Selbstverteidigung. Und was immer Kritiker einwenden, wir (die uns repräsentierende Frau Merkel) nennen es Antisemitismus:

.

Und das Ganze selbst organisierte beschämende Armageddon ist zwar nicht die Endlösung, ist zwar nicht der biblische Endkampf zwischen Gut und Böse „Armageddon“ von dem die jüdisch-orthoxosen Spinner reden – es ist unsere, einfach unsere hitlerschlaue STAATSRÄSON.

.

Ja, ich nenne das Zersetzung.

.

Zersetzung ist, wenn Massakermenschen ungehindert um sich schlagen und vor dem Wohnblock in Rostock stehen die Hitlerschlauen und hetzen stumm aus der zweiten Reihe fäustegeballt gegen die Ausländer, wenn sich kein Deutscher traut, die Massakermenschen zu kritisieren. Wenn die Hitlerschlauheit dazu reicht, zu schweigen, wo der freie demokratische Staatsbürger Laut geben muss.

.

Heute also forderte der Bundespräsident Gauck – zur Weltkriegs-Feier in Lüttich – alle Bürger auf, gegen das Böse, gegen die Gewalt und Krieg zu protestieren.

.

Und Präservativ Francois Hollande setzte hinzu: Und man darf nicht hinnehmen, wenn ein Zivilflugzeug abgeschossen wird. Und Monsieur Hollande fragt nicht nach, wer, bitte, wars? Und John Cleese sagt: Er ist tot. Und Michael Palin sagt: Der ruht sich aus. Der schläft. Cleese: Er ist tot wie… Der erholt sich, gleich steht er wieder auf, tut er nicht, tut er doch, nein, ja, doch, nein, er ist tot.

.

IMG_3243

.

Hitlerschlau zitiere ich aus Pariser Manuskripten, was ja unseren Repräsentanten aus der Ostzone geläufig ist, so als DDR-Staatskunde und Stalinschlauheit:

.

„… Die Parzelle, der Bauer und die Familie; daneben eine andere Parzelle, ein anderer Bauer und eine andere Familie. Ein Schock davon macht ein Dorf, und ein Schock von Dörfern macht ein Departement. So wird die große Masse der französischen Nation gebildet durch einfache Addition gleichnamiger Größen, wie etwa ein Sack von Kartoffeln einen Kartoffelsack bildet….“

Also hier aus Karl Marx „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, MEW 8, S. 198: „…Und dennoch schwebt die Staatsgewalt nicht in der Luft. Bonaparte vertritt eine Klasse und zwar die zahlreichste Klasse der französischen Gesellschaft, die Parzellenbauern (…) Die Parzellenbauern bilden eine ungeheure Masse, deren Glieder in gleicher Situation leben, aber ohne in mannigfache Beziehung zueinander zu treten. Ihre Produktionsweise isoliert sie voneinander, statt sie in wechselseitigen Verkehr zu bringen. Die Isolierung wird gefördert durch die schlechten französischen Kommunikationsmittel und die Armut der Bauern. Ihr Produktionsfeld, die Parzelle, lässt in seiner Kultur keine Teilung der Arbeit zu, keine Anwendung der Wissenschaft, also keine Mannigfaltigkeit der Entwicklung, keine Verschiedenheit der Talente, keinen Reichtum der gesellschaftlichen Verhältnisse. Jede einzelne Bauernfamilie genügt beinahe sich selbst, produziert unmittelbar selbst den größten Teil ihres Konsums und gewinnt so ihr Lebensmaterial mehr im brutalen Austausch mit der Natur, als im Verkehr mit der Gesellschaft. Die Parzelle, der Bauer und die Familie; daneben eine andere Parzelle, ein anderer Bauer und eine andere Familie. Ein Schock davon macht ein Dorf, und ein Schock von Dörfern macht ein Departement. So wird die große Masse der französischen Nation gebildet durch einfache Addition gleichnamiger Größen, wie etwa ein Sack von Kartoffeln einen Kartoffelsack bildet. Insofern Millionen von Familien unter ökonomischen Existenzbedingungen leben, die ihre Lebensweise, ihre Interessen und ihre Bildung, von denen der anderen Klassen trennen und ihnen feindlich gegenüberstehen, bilden sie eine Klasse. Insofern ein nur lokaler Zusammenhang unter den Parzellenbauern besteht, die Dieselbigkeit ihrer Interessen keine Gemeinsamkeit, keine nationale Verbindung und keine politische Organisation unter ihnen erzeugt, bilden sie keine Klasse. Sie sind daher unfähig, ihre Klassensituation im eigenen Namen, sei es durch Parlament, sei es durch einen Konvent geltend zu machen. Sie können sich nicht vertreten, sie müssen vertreten werden. Ihr Vertreter muss zugleich als ihr Herr, als eine Autorität über ihnen erscheinen, als eine unumschränkte Regierungsgewalt, die sie vor den anderen Klassen beschützt und ihnen von oben Regen und Sonnenschein schickt.“

.

Es ist müßig, die ganzen und einzelnen Ungedachtheiten bei Karl Marx aufzuschüsseln – Marx sagt ja selbst, seine Jugendkritik hier hat nur dann empirische Folgen, wenn es gelänge, aus Parzellenbauern ohne Klassenbewusstsein, Parzellenbauern mit Klassenbewusstsein machen zu können. Und Oskar Negt mutmaßt dann – ebenfalls ins Abseits von jeglicher Seinsbindung – die Kommunikationsschwäche der Parzellenbauern seien der Mangel.

.

Ja – heute grüßt das Internetz. Aber die Leute belieben Erleichterungsleute zu sein, darin sind sie wirklich Klasse, allerdings nach wie vor ohne Marx‘ Klassenbewusstsein.

.

Ja, genau – das glauben die Doofpiraten in Berlin, Lauer, Höffinghof, Delius, Pavel Mayer usw. auch bzw. sie tun so: Liquid Feedback – das Echtzeittool bringt die Kommunikation und Teilnahme. Und so ist  es eben keinesfalls. Weil die Leute zu tumb sind, nicht schreiben können, also auch nicht lesen, sondern nur Rumblubbern.

.

Das Echtzeittool Liquid Feedback ist eine Lachnummer der Piraten und macht aus den Parzellenpiraten dann Parzellenbauern mit Klassenbewusstein? Irrtum – es müsste Marx jetzt mit ansehen, wie die Vielfalt bzw. die massenhaften Geräusche in Flash und Cloud keineswegs Sinn ergeben können. Karl Marx scheitert besonders im Internetz – so sieht das aus.

.

Ralf Dahrendorf

Ralf Dahrendorf gezeichnet von Dietmar Moews

Bill Gates

Bill Gates gezeichnet von Dietmar Moews

.

Und Oskar Negt muss erkennen, dass eben Immanuel Kants „Ding an sich“ geradezu prinzipiell nicht so falsch liegt, wie das „Klassenbewusstsein für sich“ bei Marx und Negt. Und das ist dann der Vorteil für die Doofpiraten – sie wissen nix, weder von Dahrendorf, noch von Marx, weder von Louis Bonaparte, noch Oskar Negt:

.

Die Piraten sollen sich beim CCC bewerben, da geht es lang: IT-Revolution statt Zersetzung.

.

Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th  day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

23_h200

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 10.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 2.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein