Günther Jauch Flüchtlingskrise mit Herbert Grönemeyer

Oktober 5, 2015
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Vom Montag, 5. Oktober 2015

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ZUGINSFELD am Odeonsplatz, Blickrichtung Schwabing, mit „KRIEGS-SCHAU-PLATZ von „Schwabing-EXTRA im Jahr 2003

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„Wo liegen unsere Grenzen?“, fragt deswegen Günther Jauch am Sonntagabend seine Gäste in der ARD-Talk-Runde. Ein zorniger Herbert Grönemeyer und ein enthusiastischer Ranga Yogeshwar stellen klar: Die Gesellschaft ist jetzt gefragt.

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Jauchs Talkshow ist Auftakt zur ARD-Themenwoche „Heimat“, deren Pate Musiker Herbert Grönemeyer ist. Wie viele andere Künstler engagierte er sich zuletzt für Solidarität mit Flüchtlingen und gegen Fremdenfeindlichkeit.

Weitere Gäste in Günther Jauchs TV-Brüllrunde waren Ranga Yogeshwar, Moderator von Wissenssendungen, Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU), Werner Patzelt, (CDU), Politikwissenschaftler an der TU Dresden, sowie Michaela Vogelreuther, Leiterin des Sozialamts Fürth.

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GMX-Kommentatorin Cornelia Meyer schreibt am 5. Oktober 2015, um angeblich 6.26 Uhr:

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Vielleicht ist der größte Unterschied zwischen den zwei Seiten in der Flüchtlingsdiskussion, ob sie deren Bewältigung als Aufgabe des Staates oder der Gesellschaft begreifen. …

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Die Gesellschaft habe sich mit dem Willkommen an die Flüchtlinge erwachsen verhalten, meint Herbert Grönemeyer. „Sie hat 25 Jahre nach der Wende der Politik endlich wieder ihren Willen aufgedrückt.“ Als eine Lösung des Problems schlägt er Patenschaften vor, die nicht nur die Behörden entlasten, sondern den Bürgern auch einen anderen Blick auf die Flüchtlinge bieten würden: „Dann steht man Menschen gegenüber, nicht Zahlen.“

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Auch Ranga Yogeshwar zeigt sich als Visionär, der von mehr Miteinander in der Gesellschaft träumt. So erlebe er es gerade in seinem Wohnort Hennef. Helfer aus allen Gesellschaftsteilen packten mit an.

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Das Internet könne viele Probleme lösen, wie die Vermittlung zwischen Arbeitgebern und Flüchtlingen. In Hennef werde gerade ein solches Programm getestet. „Eine Art Facebook für Helfer und Flüchtlinge“, erklärt Yogeshwar.

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Werner Patzelt, Politikwissenschaftler an der TU Dresden, lobt die Herzlichkeit, die in der „Ellenbogengesellschaft“ schlummere. Doch er bezweifelt, dass sie anhält, wenn im nächsten Jahr noch einmal so viele Asylsuchende kommen. Und er sieht Konflikte voraus, wenn die Bedingungen in den Unterkünften schlecht bleiben.

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Kanzleramtschef Peter Altmaier wünscht sich eine „positive Grundhaltung“ für die Bewältigung des Problems … ansonsten bemüht er sich zu versichern, dass die Bundesregierung sich um das Problem kümmere und stellt klar: „Das Asylrecht steht nicht zur Disposition.“

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Dietmar Moews meint: Frau Meyer schreibt bei GMX:

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Für die Sendung und das Thema ist es ein Glück, dass mit Altmaier nur ein Politiker zu Gast ist. So kommt mehr eine gesellschaftliche als eine politische Debatte zustande.“

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Dem stimme ich gewissermaßen zu. Doch halte ich es nicht für eine Frage der Gäste, sondern für eine Schwäche von Günter Jauch, den Blasen absondernden Partei-Politikern ständig zu sehr nett „in die Ärsche zu kriechen“.

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Leider hat keiner der JAUCH-Diskutanten den Vorschlag einer Stadtgründung der Flüchtlinge „MERKELBURG“ (in Vogelsang I. P. / Eifel) vorgeschlagen – (mit den 21 Milliarden Steuermehreinnahmen von Schäuble) das wäre die Lösung.

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WICHTIGSTER ERTRAG dieser Jauch-Sendung bei der ARD ist m. E. die Feststellung:

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Unsere Gesellschaft sollte in der „Flüchtlingsdiskussion begreifen, ob sie die akute informelle Massenzuwanderung und deren Bewältigung als Aufgabe des Staates oder der Gesellschaft begreift?

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Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Die Staatsdienstklasse malt an die Wand, dass neben jedem undeutschen Fremdling ein hilfloser deutscher Polizist stehen müsste – und das ist die Irreführung und die Dummheit:

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Die Flüchtlinge werden sich in Merkelburg selbst aufstellen müssen und werden dafür dann nicht militärisch bedrängt,  sondern von den Deutschen unterstützt.

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Indes die Gesellschaft kann ganz andere soziale Leistungen von Mensch zu Mensch vollbringen. Bekäme jetzt jeder Haushalt ein neues Kind, würde das auch geschafft werden können: Es beginnt jetzt ohne Frage ein neues Leben in Deutschland. Die aussterbende Gesellschaft erhält Nachhilfe.

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Merkelburg gründen und „Hooverville“ taufen

September 22, 2015
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vom Dienstag, 22. September 2015

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ALBRECHT ANKER „Kinderbegräbnis“ Ölmalerei Kunstmuseum Bern

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Es ist ganz eigentlich für einen intelligenten Menschen, jemand der gar studiert hat, zu begreifen und zu akzeptieren, wie unglaublich vorurteilsvoll das angängige Flüchtlingsgeschehen diskutiert und in Hass und Angst geführt wird.

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Bei PLASBERG im Staatsfernsehen hießen die KAMPFPAROLEN:

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JOBS, WOHNEN, INTEGRATION“ – immer feste drauf.

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Alle drei Stichworte sind ebenso wie „Deutsch lernen, ISIS-Schläfer kommen, das Boot ist voll, EU-Quotenregelung, überhaupt staatliche Direktion …“ usw. unverhonigt Hass- und Dummheits-Phrasen.

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Bildschirmfoto vom 2015-06-13 18:44:00

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Dietmar Moews meint: Das wirklich Irre ist, dass auch das mediokre deutsche Dienstklassenpersonal ernsthaft glaubt, Was da verbreitet wird, und wirklich Angst hat.

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Wir brauchen in Deutschland dringend Aufklärung zum Thema MOB. Heute brachte PHOENIX-Staatsfernsehen, „jemand habe die Befürchtung, ISIS könne unter den Flüchtlingen Moslems anwerben“.

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Ja, warum nicht gleich die Angst, ISIS könne im deutschen Bundestag Schläfer anwerben? Der Mob sitzt also auch in den Staatsfernsehredaktionen.

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Da sind kaum schamhaaresbreite Abstände der Stereotypien zu den Neo- und Altnazis: ANGST und HASS ohne materielle Seinsbindung.

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An jedem Wochenende strömen mehr angetrunkene Fußball-Fans aus den deutschen Bundesliga-Stadien, als derzeit Flüchtlinge irgendwo herumstromern.

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Insbesondere die Rede von INTEGRATION und JOBs ist UNFUG:

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Die Flüchtlinge sind in Not und wollen leben. Jeder könnte, wenn er hinschauen würde, sehen, was Leute in Not tun. Sie sorgen und kümmern sich, sie kämpfen und arbeiten, sie sind sich für Selbstaufopferung nicht zu schade – sie bilden keine Räuberbanden oder Milizen.

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Ghettobildung ist keineswegs vom Fremdbild eines Konzentrationslagers oder Gefängnisses sozial strukturiert. Ghettos werden vom Selbstbild der Bewohner als Überlebensort verstanden und umsorgt.

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Ich gebe ein Beispiel, warum ich zur Gründung einer Flüchtlingsstadt mit dem Namen MERKELBURG (z. B. in Vogelsang I. P. dem Naziort über der URFT in der Eifel) aufrufe.

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Und warum ich dazu aufrufe, dass Deutschland alle Zuwanderer aufnehmen soll – und zwar, ohne noch mit den E U-Freunden zu diskutieren (etwa 12 Millionen Heimatvertriebene kamen nach 1943 aus den deutschen Ostgebieten nach West und Süddeutschland).

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Es entstanden Neubauviertel in allen Orten – das waren keine Ghettos – und es war ein Zuzug von sehr viel Lebenskraft und Intelligenz für die westdeutsche Provinz.

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Dietmar Moews, 1980 als erfolgreicher junger Maler und Autofahrer

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Man hörte bis in die achtziger Jahre die verschiedenen Deutschen Dialekte der Heimatvertriebenen im Westen, selbst Ostpreußen, Schlesier, Sudeten, Siebenbürgen, Pommern, in diesen neuen „Ghettos“. Die hatten auch eine eigene Kriminalität, eigene Polizei und eigene Flüchtlingspolitiker.

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BHE hieß die Partei „Bund der Heimatvertriebenen“. Das waren keine „Grauen Wölfe“.

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Da die USA Schuld und Ursache für das große Flüchtlingselend der Heimatvertriebenen nach Deutschland haben, soll man MERKELBURG „Hooverville“ taufen – es sollten aber die Zuwanderer auch in eigenen Volksabstimmungen einen eigenen Namen selbst durch allgemeine Wahlen bestimmen..

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Diese Zuwanderer bekommen zunächst eine deutsche Bundes-ID-Karte – keine Staatsbürgerschaft – und es gelten die Deutschen Gesetze und Anbindung an die UN-Menschenrechts-Charta. Sie sollen „freie residente Zuwanderer“ sein, mit Aussicht auf die deutsche Staatsbürgerschaft.

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Ich habe diesen Wagen Volvo 1800 ES im Jahr 1980 für 30.000 Mark renovieren lassen

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Hooverville? Nicht so schlecht.

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Hooverville ist in den Vereinigten Staaten ein umgangssprachlicher Name für Elendsviertel innerhalb von Siedlungen. Sie entstanden vorwiegend infolge der Weltwirtschaftskrise in den USA und sind nach dem damaligen Präsidenten Herbert C. Hoover benannt worden. In bereits heruntergekommenen Stadtvierteln hatten sich Obdachlose und andere Menschen ohne oder mit nicht ausreichendem Einkommen in Selbsthilfe Notunterkünfte aus Blech oder anderen billigen Materialien errichtet. Die Siedlungen wurden zeitweise von den Behörden geduldet, es kamen aber auch Räumungen vor, zum Beispiel um bestimmte Straßenbereiche für den Durchgang offen zu halten. Im Central Park in New York City existierte beispielsweise etwa von 1931 bis 1933 zwischen der 79. und 86. Straße eine derartige Armensiedlung in dem Bereich, in dem sich heute der Great Lawn and Turtle Pond befindet (DANK WIKIPEDIA).

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