NIZZA LKW AMOK-Fahrt und blutige Opfer am Nationalfeiertag

Juli 15, 2016

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Vom Freitag, 15. Juli 2016

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Über hundert blutige Opfer unter den Nachtschwärmern auf der berühmten englischen Mittelmeer-Promenade von Nizza, um 23 Uhr 39 nach dem großen Feuerwerk am französischen NATIONALFEIERTAG 14. Juli. Momentan sollen davon bereits 84 Opfer gestorben sein.

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Der Täter, der den Sattelschlepper sich gemietet hatte, soll ein 31 Jahre alter Bürger Nizzas sein.

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Er war in die abgesperrte Prachtstraße langsam eingefahren, man hatte sofort versucht ihn zu stoppen, er hielt indes nicht, setzte seine Fahrt langsam fort, Polizisten, teils auf Motorrädern versuchten die Fahrerkabine zu öffnen, der LKW erreichte in kurviger Fahrt den Bereich wo Tausende den Abend auf der Promenade genossen und darauf zu passiven Opfern wurden, weil der Lastwagen dann beschleunigt in die Menschen hineinfuhr.

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Über eine etwa zwei Kilometer lange Strecke ging diese Fahrt. Zum Schluss schien der Fahrer die Menschen zu jagen. Bis geschossen wurde. Der Fahrer starb.

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Die Amokfahrt dauerte nur etwa zwei Minuten. Es war keine Chance für die vielen Passanten, die sich auf der für Autos gesperrten Promenade aufhielten, sich zwischen die am Straßenrand befindlichen Bäume zu retten, weil die Situation überhaupt erst durch die spontane Panik im Chaos aufblitzte.

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Der LKW-Fahrer soll ein 31-jähriger Unterklassen-Franzose, Einwohner Nizzas, Familienvater mit drei Kindern, Nachkomme tunesischer Vorfahren sein. Liberté, Egalité, Fraternité rufen auch die abgedrifteten Jungmämmer der Pariser Banlieues.

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Von einem sozialen Hintergrund oder etwaige Verschwörungsbeziehungen zu ISIS oder Qaida, Dschihad oder sonstigem Wahnsinn ist nun „natürlich“ Alles auf dem Kommunikationsmarkt. Welcher Geheimdienst etwa verdächtigt wird, geht nicht über die Propagandamaschine.

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Während weder die angeblich der Sicherheit dienende Datenüberwachung noch eine Blutprobe, nicht etwaiger Drogenwahn oder Geisteskrankheit des Täters bislang ermittelt sind, ist nur eindeutig, dass es WIEDER ein jüngerer MANN war, der hier alle natürlichen Hemmungen überwunden hat, Artgenossen zu killen.

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Miet-LKW als Distanzwaffe.

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AMOK im Schatten von BREXIT, TTIP und BANKENPLEITE, NATO-AUFRÜSTUNG, KINDERARMUT und GAZA-MASSAKER – heute kam durch:

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CETA – das undemokratisch von BRÜSSEL durchgesetzte angebliche „FREI“-Handelsabkommen tritt auch unzugelassen sofort „vorläufig“ in KRAFT.

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Dietmar Moews meint: War die Amokfahrt zynisch, wie der Bundesinnenminister Thomas de Maizière erklärte, oder war er verzweifelt? War es kaltblütig? war es internationaler Terrorismus oder Geheimdienste? war es Putin? – Nein. War es Netanjahu? – Nein. Aber war es ein Geheimdienstler? Cui bono?

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Wir wissen es doch gar nicht!

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Die Vorstellung, einen LKW anzumieten, um damit am Nationalfeiertag eine Amokfahrt durchzuführen – selbst am Lenkrad auf passive Fußgänger hinzufahren, um sehr sicher anschließend selbst tot zu sein, ist leicht vorstellbar, jedoch selbst so zu planen und selbst durchzuführen, ist nicht „natürlich“ und für die meisten Menschen gar nicht möglich.

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Was ist also mit der sozialen Situation mit all den Dissidenten, die überall erscheinen, teils sozialen Anschluss suchen und Kollektive bilden, die sich auch über die Grenzen der öffentlichen Ordnung hinwegsetzen?

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Wie wird so ein Familienfahrer zum Miet-LKW-Fahrer mit Amok-Stimmung?

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Was stellen sich die passiven Bürger vor, angesichts der Häufigkeit der Gewaltanschläge, die sich anonyme passive Opfer suchen, dass die geringe Beliebtheit des Staatspräsidenten Hollande, die EXIT-Nationalismen in der Europäischen Union, die als propagandistisches Labeling von den Regierungen etikettiert werden:

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Noch lauern Blindgänger -Postkunstkarte von Franz Otto Kopp

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Was sollen jetzt die Stellungnahmen derjenigen, die angeblich mit Gewaltmonopol für Sicherheit obrigkeitlich zuständig sind, wenn die Reizworte „Alluah Agba“, DSCHIHAD, ISIS oder Assad? in den Kommunikationsring geworfen werden?

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Was hat ein weißer Sattelschlepper mit Autokillern in Jerusalem zu tun?

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Wieso wird lediglich diese Frage versendet, aber nicht ernsthaft gestellt und beantwortet? Was unterscheidet die Kölner innerstädtischen WETTFAHRER von einem verzweifelten Palästinenser? (Es sind selten junge Frauen: Marianne bei Delacroix als Liberté, Egalité, Fraternité).

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Die unsäglich stotternde, der französischen Aussprache des Namens Francois Hollande unfähige Senderin (Lügenpresse), auf TV-PHOENIX um 15 Uhr 20, am 15. Juli 2016, behauptete:

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„Der Täter war ein 31-jähriger Tunesier“. Dabei war offizial-französisch publiziert worden, es handele sich um einen in Nizza wohnhaften Franzosen.

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Der französische Staatspräsident Hollande hat den bereits sonderrechtlichen Ausnahmezustand auf Weiteres verlängert. Das bedeutet weitreichende rechtsstaatliche Abkopplung der Polizisten von zivilrechtlichen Schränkungen.

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Es wurde staatliche Trauerbeflaggung angeordnet.

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SUSAN SARANDON als MArnie in The Meddler

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Bertrand Russell – ein Krönungsexemplar der abendländischen Emanzipation

Juli 14, 2016

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Vom Freitag, 15. Juli 2016

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Es gibt zahlreiche Symbole, Fanale und Fixierungen in der Massenkommunikation. Sie Vorstellungen haben eine starke Wertstellung im Zeitgeist der fortschreitenden Individuen in der zeitgenössischen Gemeinschaft.

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BEISPIEL: Alte Vorzeiten, Steinzeitleben, Mittelalter, die Neuzeit als Moderne der Veränderungswelt der Schöpfermenschen, Rollenveränderung für Gott und Götter, Emanzipation, Fortschritt, Beschleunigung und Ende des zweiten Jahrtausends die IT-REVOLUTION.

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Davon wissen alle modernen Menschen, ohne es so kurz und deutlcih ausdrücken zu können. es ist im kollektiven Bewusstsein.

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Bis zum Ausklang der „MODERNE“, die im Zeichen eines menschengemachten Fortschrittes in somnambuler Sicherheit und vollster gemeinschaftlicher Überzeugung ein „HÖHER, SCHNELLER, WEITER“ auslebte, bis

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etwa anfang der 1970er Jahre im demokratischen WESTEN eine Irritation, eine Skepsis, Zweifel, den modernen Massenbewusstseins-Rausch in kurzer Zeit ankränkelte.

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POSTMODERNE heißt die massenpsychologische Tatsache als Beschreibung einer starken sozialen Veränderung – quasi mit JIMI HENDRIX TOD 1969.

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Ohne, dass alle Zukunftswünsche und Utopien der modernen Menschen durch Modernität eine gute Zukunft gestalten zu können, verwirklicht werden konnten, ohne dass die MODERNE vollendet war, war sie beendet.

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DIETMAR MOEWS malte 1974 die ersten POSTMODERNEN BILDER, „Ich liebe Dich“, nach Carpaccio – Öl auf Leinwand,  170cm/152cm

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Man lebte fortan postmodern. POSTMODERNE waren Zweifel, Rückbesinnungen auf verschiedene Vorzeiten, die vielleicht bessere Qualitäten bieten könnten als die enttäuschende Moderne. NOSTALGIE – POSTMODERNE war keine Philosophie, sondern war ein empirischer Glaubensverlust an die moderne bzw. neue Hoffnungen auf POSTMODERNE Möglichkeiten.

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In dieser Jahrhundert-Moderne lebte ein ausgezeichneter genialer Mann, BERTRAND RUSSEL. Er war der prominente Streiter für die moderne EMANZIPATION, der in allen wichtigen METIERS auf der Höhe war und publizierte weltweit wahrgenommen.

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Auf DLF.de beschreibt Jochen Stöckmann Bertrand Russell, lobenswerter und dankenswerter Weise (10. Juli 2016):

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Philosophie, Mathematik und Logik unterrichtete Bertrand Russell am Trinity College in Cambridge, als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach. Es war der historische Moment, in dem der spätere Nobelpreisträger zum Pazifisten wurde – und wegen seines konsequenten Einsatzes für den Frieden heute vor 100 Jahren seinen Lehrstuhl verlor.

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„Ich war niemals im theoretischen Sinne Pazifist. Der Erste Weltkrieg schien mir von allen Seiten eine bloße Dummheit, beide Seiten hätten den Krieg vermeiden können. Ich war deshalb gegen den Krieg.“

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Auf einen Übersetzer kann Bertrand Russell verzichten, als er 1948 im deutschen Radio Auskunft gibt über sein pazifistisches Engagement. Schließlich verbrachte der englische Philosoph, 1872 geboren, einige Zeit in Berlin – für sein erstes Buch, eine Studie über die Sozialdemokratie. SPD-Politiker wie August Bebel und Wilhelm Liebknecht hat Russell noch persönlich kennen und schätzen gelernt. Und musste einige Jahre später bei Kriegsausbruch 1914 erleben, wie selbst höchst gebildete Kollegen gegen die „Hunnen“, die deutschen Barbaren an die Front zogen – und auf dem Uni-Campus in Cambridge fehlten:

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„Blutrünstige alte Männer, die siegreich einherhumpeln, während die Jugend fort ist. Soldaten sind einquartiert und exerzieren auf dem Rasen; kriegerische Geistliche predigen ihnen mit Stentorstimme von den Stufen des Studentenhauses aus.“

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Dagegen setzt Russell Argumente. Ganz nüchtern beharrt er auf den Vorteilen eines möglichst raschen Friedensschlusses, während um ihn herum der sprichwörtliche britische Sportsgeist in Kriegshetze mündet. Noch lässt man den Querdenker gewähren.

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„Man sitzt da und amüsiert sich, ohne zu merken, dass, was ich sage, eine Verurteilung der Regierung ist.“

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Die Stimmung schlägt um, als ein deutsches U-Boot das Passagierschiff „Lusitania“ torpediert. Mit drakonischen Maßnahmen bis hin zur Todesstrafe muss rechnen, wer den Dienst mit der Waffe ablehnt. Dennoch organisieren sich „Kriegsdienstverweiger“ in der No Conscription Fellowship. Und deren Vorsitzenden, Clifford Allen, nimmt Russell kurzerhand mit, als er – Spross einer altaristokratischen Familie – vom Rüstungsminister Lloyd George zum Lunch eingeladen wird. Denn:

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„Er wird jetzt eher zögern, ihn erschießen zu lassen.“

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Nicht vorm Erschießungskommando, aber im Zuchthaus landet wenig später ein Lehrer, der den Militärdienst aus Gewissensgründen verweigert. Der Fall wird in einem Flugblatt mit der gewaltigen Auflage von 250.000 Exemplaren aufgegriffen und scharf kritisiert, anonym. Doch dann erhält der Herausgeber der „Times“ ein Einschreiben:

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„Sir, man hat sechs Personen zu Gefängnisstrafen mit Zwangsarbeit verurteilt, weil sie dieses Flugblatt verteilt haben. Ich wünsche bekanntzugeben, dass ich der Autor bin. Hochachtungsvoll Bertrand Russell.“

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Dieses „Geständnis“ hat Konsequenzen: Mit Berufung auf das englische „Reichsverteidigungsgesetz“ wird dem Professor Bertrand Russell am 11. Juli 1916 der Lehrstuhl in Cambridge entzogen. In die USA – nach Harvard, wo er zu Vorlesungen eingeladen ist – kann der Philosoph und Mathematiker nicht ausweichen. Das Foreign Office verweigert ihm den Pass: Die Briten befürchten, dass der Friedensapostel Amerika in seiner Neutralitätspolitik nur noch bestärkt. Als dann 1917 doch noch US-Truppen nach Europa geschickt werden, bezweifelt ausgerechnet Russell, der Pazifist, die militärische Schlagkraft des neuen Bündnispartners der Briten:

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„Es fragt sich, ob diese amerikanischen Truppen fähig sind, Deutschland zu besiegen. Sicher aber ist ihre Fähigkeit, in England und Frankreich Streiks niederzuschlagen, denn diese Beschäftigung ist die amerikanische Armee von zu Hause gewöhnt.“

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Dieses Flugblatt trägt Russell sechs Monate Gefängnis ein, ohne Bewährung. Dabei hat der meist zur linken, zur sozialistischen Seite tendierende Denker nur seine Meinungsfreiheit in Anspruch genommen. Dahinter stand politisch-pragmatisches Kalkül, kein blinder Pazifismus. Denn nach 1933, als Hitlers Armeen die Freiheit bedrohten, da hat Bertrand Russell den Einsatz des britischen Militärs und auch der US-Armee begrüßt:

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„Im Zweiten Weltkrieg hatte ich eine andere Meinung: Ich liebte den totalitären Staat gar nicht, den Despotismus liebe ich nicht. Das ist meine Meinung. Und diese Meinung habe ich schon während des Ersten Weltkriegs ausgesprochen. Ich habe damals gesagt: Ich bin nicht gegen alle Kriege, nur gegen diesen Krieg.“

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DIETMAR MOEWS -Ausstellung im NDR 1977 mit gemalter POSTMODERNE

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Dietmar Moews meint: Bertrand Russell ist einer meiner Helden, denen ich gezeichnete Portraitdarstellungen widme.

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Ich möchte nur akzentuieren:

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Der berühmte Nietzsche-Slogan: „Gott ist tot“ (Antichrist 1889) hat seine wirksamste Ausprägung durch Bertrand Russell erhalten, der in einer essayistischen Ausarbeitung Christen, Christentum und Gottesvorstellungen modern beleuchtet hat:

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Warum ich kein Christ bin“ (1927 / 1957

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Seine Ansichten über religio hat Russell in dem langen Essay „Warum ich kein Christ bin“ zusammengefasst. Religion im Allgemeinen, insbesondere aber das Christentum, hielt Russell für ein Übel, eine „Krankheit, die aus Angst entstanden ist“. Besonders Islam, Judentum und Christentum seien in ihrem Kern überdies „Sklavenreligionen“, die bedingungslose Unterwerfung verlangten:

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Die ganze Vorstellung vom herrschenden Gott stammt aus den altorientalischen Gewaltherrschaften. Es ist eine Vorstellung, die eines freien Menschen unwürdig ist.“

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Russell kritisierte auch in weiteren Texten die Christliche Ethik, insbesondere die Sexualethik, scharf, die er als „Vergewaltigung der menschlichen Natur“ bezeichnete.

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Hexenverbrände werden umgeformt. Doch die Bullshit-Kultur und die oft mobgeartete Folklore der Arschkriecherei will solche Genies wie RUSSELL nicht nur nicht als VORBILDER akzeptieren und diese lebenswichtige Qualität herauszuheben, sondern trampeln massenhaft und unter lautschreiender Demokratieverachtung ihre BLÖD-MEHRHEIT zum politischen Maßstab.

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DONALD J. TRUMP demonstriert RUHE und FÜHRERQUALITÄT

Juli 12, 2016

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Vom Mittwoch, 13. Juli 2016

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Seit die Kampagne in den US-Vorwahlen begonnen hatte, die hauptsächlich dazu dienen, dass sich Kandidaten aus eigenen (sozialen und materialen) Kräften staatenweit pominent machen, wozu kaum ein publizistischer Trick ausgelassen wird, stieg der Immobilienkaufmann DONALD TRUMP mit einem Ticket der Republicains in den Ring.

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Nachdem die Vorwahlstimmen vergeben sind, der Wahlkampf aber bis zum 8. November weitergeht, haben sich TRUMP bei den Republikanern und CLINTON bei den Demokraten in die günstigste Stellung gebracht, nun bald offiziell von den Parteien zu Präsidentschaftskandidaten bestimmt zu werden.

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Weder Clinton noch Trump dürfen sich schon ganz sicher sein, weil zu viel aus Sicht ihrer Parteien gegen sie spricht – nun ja.

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Die NEW YORK TIMES berichtete aktuel ziemlich „überrascht“, dass DONALD J. TRUMP nunmehr anlässlich des eskalierenden Bürgerkrieges zwischen weißen Waffenträgern und diskriminierten Schwarzen erstmals moderate Töne anschlug.

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NYTIMES.com,Anew Lexander Burns, Maggie Haberman,Cautious statement,Louisiana,Minnesota,sniper in Dallas,sassassination,police officer,Keith Schiller,William J. Bratton, harsh provocateur, indifferent to conventions of civility and racial tolerance,bloodshed,the fire-and-brimstone speech , massacre in Orlando, Fla., a political fiasco,

NYTIMES.com titelt am 8. July 2016:

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TRUMP transforms into a figure of leadership and calm“ By Anew LEXANDER BURNS and MAGGIE HABERMAN

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Mr. Trump released a cautious statement on Friday morning, expressing dismay about the killing of two black men by the police in Louisiana and Minnesota, and the assassination of five police officers by a sniper in Dallas.

But some close associates feared such a guarded approach would be insufficient. Keith Schiller, a longtime Trump bodyguard and a former police officer, sought to craft an alternative response: He reached out to the New York Police Department to suggest that Mr. Trump visit a Manhattan precinct to show solidarity.

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Police officials swiftly vetoed the idea. William J. Bratton, the police commissioner, explained sternly: “We’re not in the business of providing photo-ops for our candidates.”

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The awkward overture to the Police Department capped a day of halting, and at times plainly uncomfortable, efforts by Mr. Trump and his campaign to respond to the public tragedies. A longtime advocate of blunt law-and-order policies, Mr. Trump has run for president as a harsh provocateur, indifferent to conventions of civility and racial tolerance.

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But his response to last week’s killings had little of the fire-and-brimstone speech that characterized his response to bloodshed earlier in the campaign.

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The episode was a kind of experiment in how Mr. Trump, under certain circumstances, can be sculpted into something resembling a conventional presidential candidate. Yet it also highlighted just how limited Mr. Trump has proved in the general election — a figure so volatile and hard-line that simply speaking in public can be a risk.

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After the attack in Dallas, Mr. Trump and his advisers were determined not to repeat the mistakes of his reaction to last month’s massacre in Orlando, Fla., which his aides now see as a political fiasco. After the shooting at a gay nightclub, Mr. Trump proceeded with a planned campaign speech in New Hampshire, turning his presentation there into a tirade against American Muslims.

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Not so this time: Shortly after gunfire rang out on Thursday evening in Dallas, Mr. Trump’s campaign chairman, Paul Manafort, argued forcefully in favor of canceling Mr. Trump’s events on Friday, including a speech in Florida aimed at improving his poor popularity with Hispanics.

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When campaign aides convened on a morning conference call, Mr. Trump readily agreed to scrap his schedule, according to several people briefed on the campaign’s internal discussions but who were not authorized to speak publicly about them. Mr. Manafort said Mr. Trump felt it was “not appropriate to campaign” under the circumstances.

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An improvisational scramble ensued. Trump advisers had hoped earlier in the week to address the killings in Louisiana and Minnesota with a statement from black leaders who support Mr. Trump. By Friday, when the situation had escalated, several senior aides began drafting a more sweeping statement.

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It was a halting process: An early, discarded version made reference to crime as foremost in the country’s list of priorities, according to people involved in the drafting. Instead, the first statement released to the news media acknowledged the killings of police officers and two men it referred to erroneously as “motorists.” (Only one man, Philando Castile, was in a car when he was shot by a police officer in Falcon Heights, Minn.)

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By midday, Mr. Trump’s campaign decided to record a statement on video. Speaking from his office at Trump Tower, Mr. Trump finally mentioned Mr. Castile and Alton Sterling, the man shot by the police in Baton Rouge, La., by name. For the first time Fri day, he returned to the ominous language that has defined his campaign.

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We must stand in solidarity with law enforcement,” Mr. Trump said, “which we must remember is the force between civilization and total chaos.”

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Mr. Trump gave no interviews, and his normally active Twitter account sent only five posts. Four were uncontroversial expressions of grief, and the fifth was a jab at Hillary Clinton for her “email lies.”

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Darrell C. Scott, a Cleveland pastor who supports Mr. Trump, said the candidate’s statements on Friday followed several days of deliberation. Dr. Scott, a leader of the National Diversity Coalition for Trump, said Mr. Trump’s attorney, Michael D. Cohen, had reached out days earlier to ask that the group weigh in on the police shooting in Baton Rouge, the first of the three episodes.

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As the week’s violence intensified, Mr. Scott said, the pro-Trump coalition and the campaign reacted to the killings in an overall statement on Friday. The pastor said he was untroubled by Mr. Trump’s imprecise description of one of the two black men killed by the police.

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If Friday’s approach shielded Mr. Trump from another Orlando-style mistake, he might still have paid a price for his tendency for fulmination and fury. While he was restrained from delivering another diatribe, Mrs. Clinton canceled only part of her schedule and went forward with an address on Friday to the African Methodist Episcopal convention in Philadelphia.

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There, Mrs. Clinton delivered an argument about repairing relations between the police and black communities and confronting “systemic racism” in American institutions. Mr. Trump, trailing in the polls and facing doubts about his temperament, has not displayed similar confidence after any of the tragedies that have rocked the campaign season. His advisers have tried to seize opportunities for him to project a sense of calm leadership. So far, this has been unsuccessful.

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A discussion about visiting Orlando after the nightclub attack quickly fizzled. The proposal to visit with New York police officers never came close. Mr. Bratton spoke briefly by phone with Mr. Trump and Mrs. Clinton, but a spokesman for the commissioner said Mr. Trump did not revisit the idea of meeting with the police.

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Mr. Trump has also deepened concerns among his advisers and Republican Party leaders with a series of outbursts. These episodes included a meandering speech by Mr. Trump on Wednesday in Ohio, and a meeting on Thursday with Republican senators that descended into a clash with lawmakers who had not endorsed him.

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Still, in his first public outing after last week’s killings, Mr. Trump stayed close to the message he outlined on Friday. During a weekend fund-raiser at the Hamptons retreat of Wilbur L. Ross, a billionaire New York investor, Mr. Trump focused on reassuring the business-minded Republicans in attendance that he was a safe choice for president.

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Mr. Trump stressed that he did not consider himself “anti-trade” or “an isolationist,” according to four people in attendance. He polled the 60 or so attendees about who he should choose as vice president, and assessed some of the suggestions.

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Newt Gingrich, the former House speaker, had “issues,” Mr. Trump said, but had also impressed him with his recent attacks on Mrs. Clinton. When an attendee suggested Condoleezza Rice, Mr. Trump said they had irreconcilable differences over the Iraq war. In one discussion, he mused that Stanley A. McChrystal, the former commander of forces in Afghanistan, might make a good running mate.

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He briefly mentioned the sniper attack in Dallas and described the country as gripped by a dark and divisive mood.

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John Jay LaValle, the chairman of the Republican Party in Suffolk County, N.Y., said Mr. Trump had been “on message and extremely focused” in the Saturday gathering.

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Mr. Trump has decided to deal with it head-on, like he does with all issues,” Mr. LaValle said.

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People are starting to see we have very serious threats around the world, and even some social unrest in America that, quite frankly, this administration is not keeping a handle on.”

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Dietmar Moews meint: Wenn die NYTIMES mit einem solch umfangreichen Beitrag über TRUMP und seine Beziehungen in der REPUBLIKANER-Szene titelt, darf davon ausgegangen werden, dass man damit rechnet, dass TRUMP zum Kandidat der Republicans bestimmt werden wird.

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Es ist allgemein offen bekannt, dass die New York Times HILLARY CLINTON bzw. die Demokratische Partei zu den diesjährigen Präsidentschaftswahlen unterstützt.

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Immerhin hat TRUMP ohne Schrecksekunde von seinem aggressivem Waffenbesitz-Wahlkampf auf mildere opferorientierte Töne umgeschaltet – nicht zuletzt, weil jetzt auch weiße Opfer eine vergrößerte Dimension der SCHWARZ/WEISS, ARM/REICH US-APARTHEID anzeigen.

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Wer US-Präsident werden will, muss hier den Teufel mit Weihwasser spritzen – und da hat sich Donald Trump bislang eher als SPALTER gezeigt, dem man Moderation nicht zutraut.

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Ich meine – egal wer Präsident wird – die US-Machtmaschine läuft sowieso.

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Innenpolitisch leben die Amerikaner als Landwirtschaftsmenschen unter ihrem Heimatstaat und Gouverneur.

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Als US-Staatler leben die Amerikaner patriotisch und zu jeder Form der weltweiten gewaltsamen Selbstbehauptung vorbereitet. Ein Grobschlächter wie DONALD J. TRUMP und die Republikanische Partei-Lobby haben diesbezüglich weniger Vermittlungsbedarf, als es die städtischen Demokraten der Ostküste haben, denen HILLARY CLINTON schon zu brutal erscheint.

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KURZ: TRUMP als US-Präsident ist keine besondere Gefahr und nicht gefährlicher als CLINTON – beide müssen sehr präzise angesteuert und eingebunden werden.

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Für die Deutschen und die Europäer wäre eigenes Gelingen und eigene Stärke das geeignetste Mittel, der zukünftigen US-Politik erfolgreich begegnen zu können.

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LIONEL MESSI, ULI HOENESS, OSCAR PISTORIUS, und ein Bounty für Analverkehr

Juli 6, 2016

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Vom Mittwoch, 6. Juli 2016

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Die aktuellen Nachrichten, z. B. bei Bild.de oder DLF am Mittwoch, 6. Juli 2016, behandelten, wo ich Stichproben gemacht habe, allesamt zwei Themen,

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Messi erhielt in Barcelona Haftstrafe für Steuerhinterziehung“ und

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Oscar Pistorius erhielt in Pretoria/Südafrika 6 Jahre Haftstrafe für Mord“, während der repräsentative DRITTE in der Sportler-Kriminellen-Staatsverschonung,

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der „Schwerkriminelle deutsche ehemalige Sportler, Sportmanager und Unternehmer Uli Hoeness ohne Geständnis und ohne Bewährung“ dennoch von der Bayerischen Landesregierung freigelassen wurde.

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Der Schwerkriminelle Uli Hoeness hat weder alle Straftaten vor Gericht gestanden, er hat die schuldig gebliebenen Steuererklärungen bis heute nicht vorgelegt, er hat schwarz gemachte Spekulationsgewinne unversteuert eingestrichen und gleichzeitig beim Finanzamt Rosenheim „Verlustvorträge“ der offiziellen Hoeness-Geschäfte abgesetzt. Dies ist im „Kurzen Prozess“ des Münchner Steuerstrafgerichts festgestellt und wurde in eine Steuernachzahlung von etwa 21 Millionen (Messi 4,5 Millionen) und eine Haftstrafe ohne Bewährung „vollständig abgeschlossen“.

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Dietmar Moews meint: Die Spielräume der offiziellen und empirischen Rechtspflege müssen täglich neugeschaffen werden, damit ziviler Friede möglich ist.

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Es sollte vermieden werden, dass Volkes Stimme und Selbstjustiz entstehen. Bei etwaiger rechtsstaatlicher Verkommenheit, wenn schwere Ungerechtigkeit und Unfairness den Rechtsstaat und den Rechtswegestaat so unglaubhaft machen, dass Unrecht und Willkür gegen die Gleichheitspostulate nach dem Grundgesetz zur Normalität werden, kommt es zu Zersetzung und Selbstjustiz.

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Die Fälle Messi, Pistorius, Hoeness, zeigen eine in der westlichen Welt übliche Sonderstellung von straffälligen Prominenten.

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Es kann durchaus auch mal nach Benachteiligung aussehen.

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Bei Messi, Pistorius, Uli Hoeness indes, handelt es sich um Sonderverschonungen:

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Es fällt schwer, als gerecht zu verstehen, wenn eine Tötung, wie Pistorius, der seine Frau erschoss, 6 Jahre Gefängnis „kostet“. Und im Hintergrund rechnet man auf, wie viel der Totschläger insgesamt bezahlt und verloren habe – während die Frau doch sowieso tot sei.

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Betrachtet man den Hype um den steuerkriminellen Fußballer Linonel Messi nebst Vater, wo es um eine Steuernachzahlung von 4,5 Millionen Euro geht, schreit die in die Ewigkeit ungeklärte Uli-Hoeness-Bayern-Nummer um 21 bis etwa 70 Millionen – teils inzwischen verjährter – Steuerhinterziehungen in den Himmel über Deutschland und die skandalisierende Kulturindustrie.

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Es kommt etwa, wie die Anwort des Novizen im Dom: „Ein Bounty oder Mars“.

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Der Pfarrer hat die feste Beichstunde vergessen und musste dringend zu einem Traugespräch. In Ermangelung anderer Möglichkeiten nahm er den Küster, der gerade mit seinem Schlüsselbund am Beichtstuhl rumfummelte, zur Seite:

Ich muss weg. Hier kommen gleich Glaubensbrüder und -schwestern zur Beichte. Bitte nehmen Sie für mich, stellvertretend die Beichte ab. Sie kennen das doch. Je nachdem, was da als Sünde gebeichtet wird, auferlegen Sie leichte Strafen, so „Rosenkranzbeten“, „eine gute Tat“, einen „kleinen Schein in den Opferstock“ und dann seien die Sünden vergeben.“

Der Küster, der den Gemeindeealltag seiner Kirche kannte, willigte ein. Der Pfarrer eilte davon. Der Küster nahm im Beichtstuhl anstelle des Pfarrers platz. Und da kam auch schon der erste Sünder in den Beichtstuhl, zog den Vorhang zu und saß da im Schummerlicht. Der Küster saß auf der anderen Seite im Dunkeln.

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Grüß Gott, mein Sohn, was musst du beichten?“

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Der Sünder stammelte alles Mögliche an Alltagsfehlern zusammen, der Beichtvater-Küster, auferlegte mehrere Rosenkränze und kleine Ausgleichsleistungen, dann stockte der Sünder, und erst auf Nachfragen und Ermunterung, im Vertrauen auf Gott, gestand er ANALVERKEHR.

Darauf wusste der Pfarrerersatz, dem nichts Menschliches fremd war, keine spontane Strafsühne für ANALVERKEHR zu nennen, mit Hhmmm und Ähhmm ließ er den Beichtenden kurz allein im Beichtstuhl sitzen, eilte in den Kirchenraum, fand einen andächtigen Novizen knieend beim Gebet, zögerte, mit Blicken grüßten sie sich, fragte der Küster den Novizen:

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Was gibt der Pfarrer für Analverkehr?“

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Überrascht von der Frage antwortete der Novize: „Ein Bounty oder ein Mars“.

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PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln


Wider die postmoderne Flucht vor den Tatsachen

Juni 30, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6630

Vom Freitag, 1. Juli 2016

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Die Lyrikerin Angela Hoffmann, SPD-Frau Hillu Schröder, Dietmar Moews‘ Neue Sinnlichkeit – Hannover 1986

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Wider die postmoderne Flucht vor den Tatsachen

Noch 1980 in DIE WELT beschrieb ARMIN MOHLER Dietmar Moews als „Das weiße Engelchenhemd der Neuen Sinnlichkeit“ gepriesenen Maler und Künstlergelehrten und sah, wie die Provokation des Jasagens schon Methode hat.

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Moews schrieb mit „Verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“ als  letzter Promovend von Alphons Silbermann die Schlüsselsoziologie zum alten Irrealismus. Als Blogger seit 2009 in LICHTGESCHWINDIGKEIT  – Youtube sowie WordPress „dietmarmoews“ – kritisiert Moews die neuolympische deutsche Jugend und bemerkt achselzuckend zu dem naseweisen Bonner REALISMUS-Propagandist eines „Neuen Realismus“, M. Gabriel:

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Das Ding an sich hat einen Geruch an sich“.

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Die LITERATUR & KUNST-Publikation in der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG,

„Wider die postmoderne Flucht vor den Tatsachen“ müsste zutreffender lauten:

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Für die post-postmoderne Jagd auf die Tatsachen“.

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Und wer es nicht verstanden hat, kann noch einen erläuternden Zusatz von Dietmar Moews erhalten:

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Das Ding an sich muss hin und wieder gewaschen werden, sonst hat es einen Geruch an sich“.

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Nicht zur Blendung, sondern zur Erleuchtung, im Sinne von Vorstellungsorientierung und nicht Vorstellungsdesorientierung, werden im Folgenden einige Auszüge historischer Dokumente exponiert, damit Interessentin und Interessent, Interessenten und Kontrahenten wissen, was sie beim gedruckten Wort nehmen dürfen.

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Im MANIFEST DER NEUEN SINNLICHKEIT, publiziert mit der Erstausgabe der Blätter für Kunst und Kultur Neue Sinnlichkeit 0, im November 1979 am Ballhof in Hannover, von dem Maler und Gelehrten Dietmar Moews heißt es:

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Die Neue Sinnlichkeit … ist die grundsätzliche und totale Absage an die Moderne, sie erhebt die folgenden Ansprüche:

1. …tagespolitischen, zufälligen, naiven … individualistischen Werten als Ursache für die Sinnesüberreizung der Menschen unserer Tage…

9. Die Kunst der „Neuen Sinnlichkeit“ soll durch positive Einsetzung von positiven Mitteln wirken

16. … Schlechtes verbessern oder vereiteln.

Aufklärung zu mehr Demokratie führt und mehr Lebensqualität durch Sensibilisierung der menschlichen Sinne und deren Befriedígung erfolgen kann…. ich biete hiermit meine Neue Sinnlichkeit der Öffentlichkeit an.“

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Es folgte in der Ausgabe Neue Sinnlichkeit 50, 1996 in Magdeburg herausgegeben eine Ausdifferenzierung des MANIFEST DER NEUEN SINNLICHKEIT.

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Die Neue Sinnlichkeit rekapituliert die Moderne, die unvollendet zur Postmoderne gemacht wurde, und bestreitet das „Anything goes“ und den Relativismus der idealistischen marx-hegelierenden Weltveränderung im Geiste Nietzsches: AMOR FATI – Umarme das Schicksal.

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Sein Schicksal kann der Mensch umarmen, wenn er es erkennt:

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Dietmar Moews‘ Schulsatz der Neuen Sinnlichkeit lautet deshalb immer wieder positiv:

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Es regnet, ich werde nass“.

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Maurizio Ferraris 2011

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Und nun kam im Jahr 2012 aus Italien der Autor MAURIZIO FERRARIS mit dem MANIFEST DES NEUEN REALISMUS („Manifesto del nuovo realismo).

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Und nun kam auf seinem Surfbrett, der Glücksreiter M. Gabriel mit dem von FERRARIS abgezogenen Neuen Realismus.

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Es muss der seriösen Wissenschaft der Jungwissenschaftler einen geltenden Forschungsstand widmen können

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M. Gabriel kennt zu wenig Sinnlichkeit, Leibphilosophie, Husserls Phänomenologie, Hermann Schmitz usw.

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Und jetzt hieß es also in der NZZ vom 18. Juni 2016, Seite 27, ganzseitig von MARKUS GABRIEL:

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„Wider die postmoderne Flucht vor den Tatsachen. Warum der Neue Realismus nötig und warum er nicht naiv ist.“

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Dieser NZZ-Text von M. Gabriel des Juni 2016 liest sich wie die Neue Sinnlichkeit in bisher 67 Ausgaben seit 1979 und beginnt so:

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Der Neue Realismus ist eine der wenigen philosophischen Strömungen, die – mit einem ironischen Zwinkern – in der Form eines expliziten und dokumentierten Gründungsaktes ausgerufen worden sind. Ort: das Restaurant „Il Vinacciolo“ in Neapel, Datum: 23. Juni 2011, ungefähr 13 Uhr 30. Damit feiert der Neue Realismus dieser Tage seinen fünften Geburtstag. Das mag Anlass zu einer Bestandsaufnahme sein. Rufen wir uns die Angelegenheit noch einmal in Erinnerung, die zur Debatte steht. …“

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MARKUS GABRIEL, der als Wissenschaftler schreibt, versäumt eine elementare wissenschaftliche Voraussetzung jeder DEBATTE:

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Den Stand der FORSCHUNG. Er kennt beim Mittagessen von 2011 nicht die Neue Sinnlichkeit in allen Ausfaltungen in loser Folge seit 1979 bis 2016. Gabriel argumentiert in der NZZ redundant:

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… Der Neue Realismus nimmt an, dass es objektive sowie subjektive Tatsachen gibt, die wir erkennen können. Viele dieser Tatsachen sind davon unabhängig, dass wir Überzeugungen dazu haben. Das isr Realismus. Neu ist dabei, dass nicht mehr angenommen wird, diese Tatsachen gehörten insgesamt zu genau einer Wirklichkeit, der Welt im allumfassenden Sinn dessen, was es überhaupt gibt. Vielmehr sind die Tatsachen in sich vielfältig: Es gibt soziale, mathematische, moralische, physikalische, juristische, historische Tatsachen …“

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Der Debatte und Erleuchtung halber habe ich in Neue Sinnlichkeit 65, im November 2014, erschienen in Köln, auf das MANIFESTO del nuovo realismo und auf den „Neuen Realismus“ von M. Gabriel geantwortet:

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA, gemalt von Dietmar Moews, Öl auf Leinwand 2003 in Dresden

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Dietmar Moews meint: Als ich die ersten „Erfolgsmeldungen von MAURIZIO FERRARIS las und später die sprudelköpfigen Nietzsche-Verhunzungen, von MARKUS GABRIEL als Jungprofessor fürs WDR-Mittagsmagazin, unter dem Lable: NEUER REALISMUS, antwortete ich, ohne vernünftige Debattenantwort bis heute.

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Es scheint, als sei dem Augenzwinkerer M. Gabriel der Ringelnatz ins weiße Engelchenhemd geraten:

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Neuer Realismus – Sinnlichkeit mal neu?“ (Dietmar Moews 2013, S. 34 -51)

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Neuer Realismus – Sinnlichkeit mal neu?

(dm) Im Jahr 2007 hatte ein Schüler aus Salzburg den Begriff Neue Sinnlichkeit angeblich vom Begriff Neue Sachlichkeit her bezogen. Der Schüler verbreitet im Internetz über seine Hochschule, er habe den Begriff „erfunden“ und geprägt: Dieser Schüler hat angeblich von der seit 1979 weltweit publizierten Neuen Sinnlichkeit nichts nachgelesen. Und nun kommt mittlerweile ein junger Philosoph, Professor der Bonner Universität, mit seiner Oberflächlichkeit, als Kunde hinzu.

Deshalb eine Probe aus dessen heischigen Buch “WARUM ES DIE WELT NICHT GIBT” von Markus Gabriel, bei Ullstein 2013. Da behauptet der Autor doch tatsächlich – selbstbeflügelt, mit einer im Klappentext aufgestellten Selbstetikettierung: “Markus Gabriel ist ein spekulatives Wunderkind” – zunächst zum Selberdenken, anschließend zum Nachdenken.

Mit diesem Doktor Gabriel haben sich Universität und Staat den Mob angeschafft. Der Ullstein Verlag hat das Patronat übernommen. Es ist ein Skandal.

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Gabriel macht es so: „Nietzsche? – „Ein großer Teil der in diesem Zitat enthaltenen Aussagen sind falsch..“ Kant?- „dass die Welt ein regulativer Begriff ist… wobei wir schon wissen, dass dieses ein falscher Weltbegriff ist“, Wittgenstein? – „…dies ist ein ziemlich offensichtlicher und übler Widerspruch..“ Heidegger? – „die Welt ist der Bereich aller Bereiche“ usw. “Wir wissen aber bereits mehr als Wittgenstein, da wir bereits wissen, dass es nicht nur Dinge, Gegenstände und Tatsachen, sondern auch noch Gegenstandsbereiche gibt.“

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Nun ist aber, wie man bei einfachem Googeln findet, oder wie ich in jenem Buch nachlas: Herr Doktor Gabriel nur ein Surfer auf Maurizio Ferraris: Manifest des neuen Realismus.

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In knapper Vorstellung hier einige Darlegungen zur Neuen Sinnlichkeit unter dem farbigen Glas des “Neuen Realismus”. Das ist möglich. Der Leser bekommt eine Probe, wie wenig dieser neue „Neue Realismus bieten kann oder anknüpft. Und was er taugt. Denn Ferraris und Gabriel sind platt.

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Das liebe ich:

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Kurz und knackig: Im Jahr 2012 erschien das MANIFESTO DEL NUOVO REALISMO des Turiner Professors für Philosophie, Maurizio Ferraris. Diverse akademische Insider-Klüngeleien waren vorangegangen. Der deutsche Titel erschien im Jahr 2014 bei Klostermann – es heißt “Manifest des neuen Realismus”.

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Da nun Ferraris und Gabriel im Jahr 2012 mit Denkansätzen der NEUEN SINNLICHKEIT herausgeplatzt sind, dabei nicht ausreichend Federlesen machen, finde ich das schon mindestens so ehrenrührig, wie den früheren Hafenmeister und schließlich Staatssekretär im Hannoverschen Landwirtschaftsministerium, Hansen. Hansen bekam jetzt auf der Mole am Hafen von Insel Norderney sein Namensschild aufgestellt „Hansen-Damm“. Verdienst gemäß müsste das “Moews-Damm“ heißen.

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Dietmar Moews hatte den alten Hafen untersucht, den neuen entworfen und konzipiert – der wurde von 1974 bis 1977 von der Hafenbauverwaltung und vom eigenen Bauhof Hafen Insel Norderney Stück für Stück so gebaut, wie er heute ist. Ohne Moews stünde das Hansenschild jetzt direkt im Wasser, weil die Mole einer Untersuchung und Planung aus 1972 von Moews entsprungen ist, die ohne Moews nicht da wäre, ohne Hansen schon.

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Nun also die Neue Sinnlichkeit im Manifest des neuen Realismus von Maurizio Ferraris und die Quirlkacke von Markus Gabriel, “Warum es die Welt nicht gibt“ – so ist heute Staats-Philosophie:

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Noch eine Vorbemerkung:

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Maurizio Ferraris macht, was unredliche Philosophie- und Modeschreiber machen, Ferraris zitiert aus Nietzsches Exzerpten und Notizen, als seien das Werke. Ferraris zitiert aus Varianten des „Wille zur Macht“, die vollkommen von Nietzsche zu seinen Lebzeiten verworfen worden sind und interpretiert Friedrich Nietzsche eigenmächtig. Sowas geht gar nicht. Nur, aus Hochstapelei und Name-Dropping oder mangels Nietzsche-Kenntnis bedient Ferraris sich bei Nietzsches umfangreichen nachgelassenen Notizen. Noch schlimmer ist, dass er sich am sogenannten „Wille zur Macht“ vergreift. “Wille zur Macht”, auch mit zahlreichen anderen Titeln angezeigt, ist Bestandteil der „Kritischen Studienausgabe Friedrich Nietzsche“ De Gruyter / DTV. Aber “Wille zur Macht”, als Nietzsche-Denken bezeichnet, ist immer vollkommen Mist. Denn es handelt sich um ein von Nietzsche selbst ausdrücklich abgebrochenes und vollkommen verworfenes Gedankenkonzept einer „Umwertung“, an die Nietzsche ab 1887 nicht mehr glaubte. Man darf nicht unberufen fälschend aus den Notizen herauslügen. Man muss den Missbrauch der Elisabeth Förster-Nietzsche, die den „Wille“ nach Nietzsches Verschwinden neu angetäuscht hat, übergehen und im Sinne Nietzsches weglassen. (Eine eigene Philosophie der Elisabeth Förster-Nietzsche gibt es nicht – sie war alltagsreaktionär – und war Rudolf Steiner geimpft). Das liest sich aus Sicht ihres Bruders, Friedrich Nietzsche so – und das sollte man schon kennen:

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Die Behandlung, die ich von Seiten meiner Mutter und meiner Schwester erfahre, bis auf diesen Augenblick, flößt mir ein unsägliches Grauen ein. Hier arbeitet eine vollkommene Höllenmaschine mit unfehlbarer Sicherheit über den Augenblick, wo man mich blutig verwunden kann in meinen höchsten Augenblicken. Denn da fehlt mir jede Kraft, sich gegen giftiges Gewürm zu wehren.“

Nietzsche hat eben nur eine kleine Anzahl Bücher, die letzter Hand gelten sollen. Nietzsche musste alle diese Werke auf eigene private Kasse publizieren. Er ließ Kleinauflagen machen, die er persönlich im Direktversand an ausgewählte Leute verteilte – eigene Werke. Während die nachgelassenen, stets so genannten, Fragmente Nietzsches ausdrücklich und zweifellos Aufzeichnungen, Merk-Notate und Dissidenz-Ansätze zu Überlegungen sind, die Nietzsche sich handschriftlich notierte, die aber überhaupt nicht immer seine Texte waren oder auch nicht seine Auffassungen oder seine Meinungen ausdrückten. Nietzsche exzerpierte einfach Vieles mögliche, was er interessant fand. Auch wenn es das Gegenteil aussagte, von dem, was Nietzsche für richtig oder gültig hielt.

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So wissen wir heute aus der Nietzsche-Philologie, dass Nietzsche die bunten Blätter, Digests und Illustrierten seiner Zeit eifrig nutzte und daraus Themen der Zeit, Moden und Querverweise einfach abschrieb, übernahm, die er keineswegs aus eigenem Erlebnis oder Primärlektüre kannte (Nietzsche konnte wegen seiner Augenschwäche, ja Fastblindheit, nur mit allergrößter Anstrengung lesen und las deswegen wenig).

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Aber Quellenlügen, Zitate, wie jetzt im “Neuen Realismus” bei Maurizio Ferraris, wie heute sehr häufig aus Nietzsches „Nachgelassenen Schriften“ herausgeplündert werden, erspitzfindeln Heteronomien, und das ist schwachsinnig.

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Man sollte mit Bezug zu Nietzsche nur geltende Philosopheme zitieren. Und das gilt ausdrücklich für die „Umwertung aller Werte: Der „Wille zur Macht“. Es war als vierteiliges Hauptwerk entworfen, jahrelang gequält und Nietzsche gab es deshalb auf, weil er den Denkansatz für falsch erkannte. Es gibt keinen Wille zur Macht von Nietzsche! – So kann es jeder, der Nietzsche studiert, erkennen und unausweichlich ebenso erkennen wie Nietzsche, der in seinem letzten Schaffensjahr 1888 ausgiebig Auskunft darüber gibt: Was von den Ausarbeitungen vormals zum Hauptwerk das Schlusskapitel hätte bilden sollen – was bleiben sollte – war der „Antichrist“, Nietzsches „Gott ist tot-Schrift“. Der “Antichrist” war als einziger Teil, nämlich Teil Vier, des „Wille zur Macht“ abgeschlossen und vollendet noch zum Druck bestimmt worden: “Antichrist”, aber nicht mehr als Teil einer Umwertung oder eines „Wille zur Macht“.

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Ein Beispiel aus „Warum es die Welt nicht gibt“, von Markus Gabriel, der großzügig die Quelle seines Zitates angibt (S. 258, 12 Friedrich Nietzsche, Nachgelassene Fragmente 1885-1887, in: Kritische Studienausgabe, Bd. 12, 7 (60), S. 315.)

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Sofort ist deutlich, wie dünn der Autor nur Bescheid weiß – er hat da was abgeschrieben und schreibt auch noch „berühmte Aussage Nietzsches“. Aber Gabriel hat die „Kritische Ausgabe“ nicht gelesen und nicht die Annotationen der Herausgeber Colli und Montinari gelesen. Auch Ecce Homo (1888), wo Nietzsche es selbst noch einmal erklärt, nicht gelesen: Dass „Wille zur Macht“, „Umwertung aller Werte“ usw. ein vollkommen verworfenes Gedankenfragment ist: „Umwertung“ gilt nicht.

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Gabriel zitiert also (S. 55): „dass alle Gegenstandsbereiche nur menschliche Projektionen, nützliche Einteilungen einer im Übrigen von unserer Erkenntnis weitgehend unabhängigen, homogenen Wirklichkeit sind … Dies verbirgt sich auch hinter einer berühmten Aussage Nietzsches: „Nein, gerade Tatsachen gibt es nicht, nur Interpretationen. Wir können kein Faktum „an sich“ feststellen: vielleicht ist es ein Unsinn, so etwas zu wollen. Es ist alles subjektiv“, sagt ihr: aber schon das ist Auslegung, das „Subjekt“ ist nichts Gegebenes, sondern etwas Hinzu-Erdichtetes, Dahinter-Gestecktes.““

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Dieses Zitat ist eine Sinnfälschung Nietzsches Philosophie, quasi „üble Nachrede“. Schließlich geht es Nietzsche um eine anthropologisch-psychologische Erörterung zum „Subjekt“ und zur menschlichen Unkonstanz und nicht um Phänomenologie.

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Dümmlich ist dann aber, hier ungekürzt, wie Gabriel fortfährt (S. 56): „Ein großer Teil der in diesem Zitat enthaltenen Aussagen ist falsch, wobei Nietzsche einen Gedankengang ausdrückt, der heute in allen Wissenschaften prominente Vertreter hat.“

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Gabriel unterstellt Nietzsche eine Aussage, die Gabriel selbst insinuiert, weist sie dann ohne Argumentation zurück – schließlich hängt er seine eigene Schwachmatik weiteren anderen Wissenschaftlern an, „prominente Vertreter“, bleibt wiederum jegliche Argumente oder Quellenangaben schuldig.

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Und es muss auch gefragt werden:

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Welche Qualitätsarbeit haben hier Lektor und Ullstein-Verlag nicht erbracht? Rechnet sich sowas?

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Etwas anders liegt es bei Ferraris Zusammenfassung einer Gruppenarbeit: „Neuer Realismus“

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Wohl darf jeder alles sagen und fühlen und drucken lassen, was ihm einfällt – und wenn man es dann liest, hat das Geschriebene Folgen oder nicht. Auch Maurizio Ferraris vergreift sich an Nietzsches „Nachlass-Notizen“. (Teils wird darüber nur diskutiert und Alles bleibt bei alten Missverständnissen, die einfach schlampig entstehen).

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Ferraris Manifest, in Kürze, erklärt er selbst:

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Ferraris habe eine Anfrage erhalten zu einer Überschrift zum Thema einer Konferenz für „zeitgenössische Philosophie“: New Realism“. Ferraris schreibt, er dachte dabei an eine Pendelbewegung des Denkens im zurückliegenden Jahrhundert von Antirealismus, Hermeneutik, Postmodernismus, sprachliche Wende, Dekonstruktivismus. Und er war überzeugt, dass am Anfang des neuen Jahrhunderts Ausprägungen von Ontologie, Kognitionswissenschaften, Ästhetik und Wahrnehmungstheorie bearbeitet werden.

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Ferraris trifft damit durchaus Kernaussagen der Neuen Sinnlichkeit. Ferraris kommt ebenfalls zu dem Kern der Kritik von Dietmar Moews an all den Dekonstruktivisten und Relativisten. Ferraris lehnt die Relativisten als faul und Wahrheitsverleugner ab. Ferraris kommt aber zu löchrigen Vorstellungen:

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Sein Manifest wende sich gegen zwei Bewegungen:

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Das postmoderne Denken und den Kult der Ironisierung. Gemeint sind der postmoderne Universalverdacht gegen das Denken als Fälschung und die Diskreditierung des Wertes der Wirklichkeit – Ferraris wendet sich gegen einen Konstruktivismus, der behauptet, die Welt in der Begriffsarbeit seiner Beobachter hervorbringen zu können.

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Kurz hierzu von Dietmar Moews gesagt:

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Ich streite gegen die Relativisten / Dekonstrukturierer, ich kämpfe dagegen, dass das stalinistische Motto: „Die Partei hat immer Recht“ und der schwachmatische Mc Luhan: The medium is the message, politische Methode sein darf. Ich meine, dem darf kein Philosoph zustimmen. Denn damit geht es um das offene Tragwerk von Philosophie und Lebensdienlichkeit. Während, wo es weitgehend nur noch um Geld geht, hat die philosophische Debatte um Macht oder Wahrheit zu gehen. Es ist der postmoderne Angriff auf die Wirklichkeit im Medium der Entdifferenzierung von Sein und Wissen.

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Zugegeben, Ferraris (der Übersetzer) schreibt ganz schmissig: „Idealismus und Aufklärung wurden durch English, Internetz und Unternehmen abgelöst. Der Trugschluss „Wissen – Macht“ wird von und durch Macht durchgesetzt. Selbst das neue Wissen über Macht wird von der Macht gebeugt.“

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Aber der Neue Realismus des Ferraris möchte mit Kant die Verleumdung der Wahrheit unter den Kategorien des Denkens zurückweisen, indem der zutreffend sagt:

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Irrend lernt man oder andere lernen (ja, wie lernt man?

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Unter Einsicht in Wahrheitswissen, gemäß Dietmar Moews:

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Es regnet, ich werde naß – die sinnliche Erkenntnis der Neuen Sinnlichkeit – versteht jeder.

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Die Wahrheit zu verabschieden, ist nicht nur ein Geschenk ohne Gegenleistung, das man der „Macht“ macht, sondern vor allem der Widerruf der einzigen Chance auf Emanzipation, die sich der Menschheit bietet: Des Realismus gegen Illusion und Zauberei.

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Dietmar Moews meint: In der Neuen Sinnlichkeit wird auf Kant und die Kritik der Urteilskraft und auf Kants Aufklärungspostulate hingewiesen. Was bei Ferraris Manifest des neuen Realismus einfach blöd erscheint, ist das Unverständnis bzw. das Missverständnis mit Nietzsche. Ferraris glaubt, Nietzsche als Anti-These in seiner Argumentation verstehen und nutzen zu dürfen, indem er zitiert: Nietzsche habe die Wahrheit nur als Wirkung der Macht gesehen und will deshalb die Aufklärung delegitimieren, für die das Wissen und die Wahrheit Vehikel der Emanzipation waren, Instrumente der Gegenmacht und der Tugend. Irrtümlich meint Ferraris, für Nietzsche sei geltende Erkenntnis, dass die Wahrheit ihren Posten für die Illusion und die Entfaltung der Macht räumen muss.

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Wer hier überhaupt in eigenes Mitdenken und Denken gelangt, wird es aufblitzen sehen:

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Nietzsche darf und kann nicht für eine Philosophie der „Es gibt keine Wahrheit“ als Zeuge angerufen werden.

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Nun bringen aber weder Ferraris noch Gabriel überhaupt eigene Argumente für diese stalinistische Schussel-Postmoderne – so muss man sagen:

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Was es mit diesem Neuen Realismus des Ferraris auf sich hat, ist:

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SPRUDELKOPFEREI.

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Ich weise auf die Neue Sinnlichkeit und zwangsläufig darauf, gefälligst Nietzsche nachzulesen, wenn es um Nietzsches letzte geltende Erkenntnis geht:

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Da handelt Nietzsche von den Widrigkeiten des Lebens überhaupt und im konkreten Menschengemachten, Sozialen, Sexuellen, Religiösen usw. und Nietzsches antwortet:

Der Mensch wird durch die Kunst der Lüge Herr über den Stoff. Nietzsche als Herr über Lüge und Stoff kommt zur Wahrheit – aber doch nicht zur Willkürswahrheit. Möglich dass dieses Denken nicht jedem aufgeht.

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Es ist Nietzsches „Felix Mendel“, wonach es um Wahrheit als Kunst der Lüge geht:

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Diese Wahrheit ist wahr und ist die Macht über die Macht: Der zarte, harte Nietzsche.

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Aber um die Absprachen von Macht und Wissen aufzudecken, wiederum, brauchen wir das Wissen und die Wahrheit als emanzipatorisches Urteilswissen. Daran aber gebricht es nun dem Ferraris-Trailer Gabriel mit seinem Witzebuch, das als Philosophie eines Philosophieprofessors des deutschen Universitätsgeschehens (Universität Bonn) frech herauskommt.

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Ich kommentiere den Anschluss an Ferraris im Folgenden mit Textproben aus Markus Gabriel „Warum es die Welt nicht gibt“, eine Probe des Kritisierten aus dessen geschwätzigen Buch, bei ullstein 2013.

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Im Klappentext wird herausstellt, was man im Buch gar nicht finden kann. In stets folgenlosen Schlussfolgerungen oder in sinnlos angehäuften Zwischenfazits schreibt Gabriel:

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… Unsere Sinne sind nämlich gar nicht subjektiv. Sie stecken nicht unter oder auf unserer Haut, sondern sie sind objektive Strukturen, in denen wir uns vorfinden. …”

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In seinem Buch behauptet Markus Gabriel, dass es die Welt nicht gibt. Es gibt sie wohl nicht, wie er mit dem Wort „Welt“ in seinem Buch umspringt – denn er definiert „Welt“ nicht. Gabriel kommt zu seinen Weltorientierungsanmerkungen, die keine neue Realität darlegen oder aufzeigen, sondern eben klingeln, so:

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(Seite 25: „…Die Fragen selbst sind naiv. Es sind nicht selten Kinder, die sie stellen – und hoffentlich nie damit aufhören werden. Die ersten beiden philosophischen Fragen … haben mich niemals losgelassen. Einmal ist mir ein Regentropfen ins Auge gefallen, und ich habe eine Laterne dadurch doppelt gesehen. Also stellte ich mir die Frage, ob da nun eigentlich nur eine oder zwei Laternen seien. … Die andere Frage … dass die Zeit vergeht und dass ich mit dem Wort „jetzt“ völlig verschiedene Situationen bezeichnete. In diesem Augenblick bin ich wohl auf den Gedanken gekommen, dass es die Welt nicht gibt, wobei ich gut zwanzig Jahre benötigt habe, um diesen Gedanken zu durchdringen … Mittlerweile lehre ich seit einigen Jahren das Fach Philosophie an verschiedenen Universitäten…“

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Wir sehen: Die Fragen sind keine Fragen – Gabriel kommt gut ohne Fragezeichen aus.

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Wir sehen auch, dass der Autor zwar etwas gegen Ironie hat, aber den Titel seines Buches „Warum es die Welt nicht gibt“ ständig erwähnt (denn sonst wüsste man nicht, was diese Jugendgeschichte des Henri Jung-Stilling hier soll).

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Gabriel, vom Ullstein-Verlag, kommt zwingend zu Unsinn und Widersinn, wenn er seine Begriffe nicht klären kann. Mal heißt es „Welt“, dann heißt es „das Ganze“, die Gesamtheit“ auch „ein Universum“ wird verwendet. Immer sucht der Autor den bekannten Forschungsstand der Philosophie zu ignorieren, weil der ihm unbekannt ist. Was hier keinen Sinn ergeben kann ist, dass er Pseudo-Totalitätsbegriffe wählt – Welt, Ganzes, Universum – dann aber willkürlich behauptet, solche Vorstellungsbegriffe hätten Grenzen, also auch ein Außerhalb. Es gäbe etwas außerhalb und dann mal „All inclusiv“ willkürlich nicht. Auch wenn der Autor die Begriffe „Physik“ und „Metaphysik“ erwähnt, kennt er „Metaphysik“ nicht. Irreführend setzt er „Gedanken“ als Funktion der Physik. Daraus macht er dann „Materialismus“ sowie „Physikalismus“, bringt aber auch damit keinerlei Orientierungsertrag.

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Der seinem Thema nicht gewachsene Autor Gabriel wendet sich an ungeklärte Denkkonsumenten, wie er selbst einer ist. Leser werden mit Nonsense abgefunden. Doch ohne Verständnis für Heuristik, für einfache Methoden der Erkenntnis und Verifizierung, fehlen bei Gabriel Abgrenzungen für lebenswichtige Alltagswahrheiten, zur Unterscheidung von „Wahrheit“, „Unwahrheit“, „Lüge“ „Täuschung“, “Irrtum“, „Illusion“ oder – um mal seine unsinnige Diktion von „Nietzsche ist falsch“ anzubinden:

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Welche Wahrheitssuche haben wir denn hier, wenn es einem „Weltnegierer“ am Vorstellungsvermögen für „Totalität“ gebricht. Kant hatte hierzu „Ding“ und „Ding an sich“ als klare Vorstellungskategorien entfaltet. Die Leser von Gabriel erfahren das nicht.

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S. 32, Schlusssatz von Kapitel „Was ist das eigentlich, die Welt? (Anm. DM: ein Fragezeichen!)

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„… wenn alles Wissen in eine Art tiefes Nichtwissen eingehüllt zu sein scheint, warum vertrauen wir dann überhaupt noch auf die Wirklichkeit, wie sie uns erscheint, auf die Welt, in der wir zu leben scheinen?“

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Gabriel beschließt ein wirres Kapitel mit einem Fragezeichen? – ohne sich seiner Frage zu stellen, aber auch ohne irgendeine Antwort oder Schlussfolgerung oder Hypothese zu seiner Frage.

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Ullstein-Autor Gabriel bastelt unausgeführte Behauptungen, wie „Kants ..Konstruktivismus .. hat behauptet, dass wir die Welt, wie sie an sich ist, nicht erkennen können .. dass es einen Unterschied gibt zwischen den Dingen, wie sie uns erscheinen, und den Dingen, wie sie wirklich sind.“ aneinander. Darauf bezogen, aber unbeeindruckt behauptet er vollkommen ohne Argumentation: – „Der Neue Realismus geht vielmehr davon aus, dass wir die Welt so erkennen, wie sie an sich ist..“ Hier ignoriert Gabriel Kants Definition von „Ding“ und „Ding an sich“, geht darauf aber auch überhaupt nicht ein. Wie gesagt: Die Hypothese lautet:

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Warum es die Welt nicht gibt“.

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Aber der „Neue Realismus“, der von Gabriel reklamiert wird, „geht vielmehr davon aus, dass wir die Welt so erkennen, wie sie an sich ist“.

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Oh – die Welt gibt es nicht? aber die Welt an sich erkennen wir doch? So würfelt es Seite um Seite nur Kraut und Rüben, hinkend in einfachsten Schlussfehlern, schlimmer sind die falschen Zitate, die geradezu lügenhaft-unwissenschaftlichen Zitierweisen und Quellenangaben.

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Der Ideengeschichtler Isaiah Berlin, Gegner und Verfolgter des Stalinismus, antwortete auf die Frage, was das Schlimmste sei? „Wenn ein Wissenschaftler Quellen fälscht.“

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Stattdessen zitiert Gabriel sinnloses Kino- und Videowissen – es ist leeres Stroh:

S. 248: “Die Sinne … Nicht jedes Lachen überwindet den Nihilismus, wie die Serie Louie gegen Curb Your Enthusiasm neuerdings geltend macht. In Louie geht es ähnlich wie in Seinfeld um das Leben eines New Yorker Komikers, Louis C. K. Die Serie entfaltet sich in bewusster Analogie zu Curb Your Enthusiasm, deren Autorität sie allerdings untergräbt. Larry David tritt zwar dauernd in Fettnäppfchen, indem er auf soziale Konventionen hinweist und diese – manchmal sogar erfolgreich – zu verändern versucht. Louie hingegen scheitert und landet immer wieder in der schlimmstmöglichen Situation. Er wird mehr als einmal vergewaltigt, scheitert in allen Liebesdingen gnadenlos und erlebt einen alltäglichen Horror: So trifft er ein fettes Kind, das nur rohes Fleisch isst und in seine Badewanne scheißt und verschuldet die Enthauptung eines Obdachlosen im New Yorker Straßenverkehr.

Nachdem Louie ihn von sich gestoßen hat, fällt der Obdachlose auf die Straße, wird von einem Lastwagen überrollt, und sein Haupt rollt zum Erschrecken aller Zuschauer über die Straße, was wirklich ästhetisch deutlich zu weit geht. Dies ist das Prinzip von Louis C.K.’s Humor, den entscheidenden Schritt zu weit zu gehen, womit er uns sozusagen die hässliche Fratze von Larry Davids Humor zeigt.

Natürlich könnte man eine ganze Bibliothek über den Zeitgeist in Fernsehserien zusammenschreiben. Sie als kulturindustrielle Massenunterhaltung abzutun wäre jedenfalls ein intellektuelles Verbrechen, das sich selbst der kritischste Theoretiker zweimal überlegen sollte. Man macht es sich jedenfalls entschieden zu einfach, wenn man die Serien auf ihren manipulativen Charakter reduziert und so nur die altbackene Unterscheidung zwischen U- und E-Kultur reproduziert.

An dieser Stelle geht es mir jedoch abschließend um eine andere Frage, die mit dem Erfolg der Fernsehserie und der Funktion des Fernsehens zusammenhängt, nämlich um die Frage, wie sich die Sinnfelder eigentlich zu unseren Sinnen verhalten und ob sich daraus Aufschluss über die Frage nach dem Sinn oder Unsinn unseres Lebens gewinnen lässt.

Beginnen wir dazu mit einer eigentlich offensichtlichen Bestandsaufnahme. Wir sind daran gewöhnt zu meinen, wir hätten fünf Sinne: Sehen, Hören, Tasten, Schmecken und Riechen. Andere Tiere haben auch noch andere Sinne, die wir auch vom Menschen kennen, verschieden intensiv ausgeprägt. So weit, so gut. Doch wer sagt uns eigentlich, dass wir nur fünf Sinne haben? Und was ist eigentlich ein “Sinn”? Wie schon gesagt, geht die Einteilung unseres Sinnesapparates auf die antike griechische Philosophie, insbesondere auf Aristoeles‘ Buch Über die Seele zurück. Aristoteles setzt (wie vor ihm schon Platon) das Denken den Sinnen entgegen. Seine Überlegung lautet, dass das Denken unsere verschiedenen Sinne koordiniert und auf einen einheitlichen Gegenstand bezieht. Wenn ich ein Wassereis sehe, es betaste, rieche und schmecke, sagt mir mein Denken, dass es sich bei alldem um denselben Gegenstand handelte. Doch warum sollte das Denken selbst eigentlich kein Sinn sein? Warum wird es den Sinnen (und damit tendenziell dem Leib insgesamt) entgegengesetzt?

Es ist ziemlich merkwürdig, dass wir nur wenige naturwissenschaftliche Erkenntnisse des Aristoteles heute noch gelten lassen, jedoch ausgerechnet die Grundlagen seines Buches über die Seele so verinnerlicht haben, dass wir unseren Zugang zur uns umgebenden Dingwelt immer noch wie Aristoteles interpretieren. Dabei hätte es durchaus Alternativen gegeben. Schon einige antike indische Philosophen haben das Denken oder den Geist als Sinn neben anderen Sinnen gedeutet. Und ganz alltäglich drücken wir uns manchmal so aus, jemand habe einen Sinn für Musik oder für gutes Essen.

In diesem Zusammenhang kann man einen Sinn als einen wahrheitsfähigen und damit irrtumsanfälligen Realitätszugang verstehen. Dies meinen wir ja, wenn wir das Sehen oder Riechen als einen Sinn verstehen. Wir haben Zugang zu einer Realität, der Sehwelt, der Riechwelt, und zwar so, dass wir uns auch täuschen können. Es riecht wie Hundefutter, ist aber ein schlecht gekochter Coq au Vin; es fühlt sich wie Seide an, ist aber ein Imitat.

Wie verhält sich dieses erweiterte Verständnis unserer Sinne zur Sinnfeldontologie? Die Antwort ist sowohl naheliegend als auch überraschend.

Unsere Sinne sind nämlich gar nicht subjektiv.

Sie stecken nicht unter oder auf unserer Haut, sondern sie sind objektive Strukturen in denen wir uns vorfinden. Wenn man hört, dass jemand an die Tür klopft, dann erfasst man damit eine objektive Struktur und keinen Sinneseindruck, der sich innerhalb unseres Körpers befindet. Denn man klopft ja nicht in unserem Körper, sondern an der Tür. Der Mensch ist weder in seine Schädeldecke noch in seine Seele eingeschlossen. Die gewöhnliche Sinnesphysiologie oder antike Seelenlehre, die uns leider bis heute bestimmt, behandelt uns so, als ob wir alle unter einem Locked-in-Syndrom litten, wie der Protagonist in Julian Schnabels Film Schmetterling und Taucherglocke oder in dem Antikriegsfilm-Klassiker Johnny zieht in den Krieg“. Unsere Sinne sind aber gar nicht “in unserem Kopf”, wie Hilary Putnam einmal über die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke geschrieben hat. (98)

Noch einmal: Wenn ich sehe, wie Passagiere in den Zug einsteigen, sehe ich die Passagiere und keine mentalen Repräsentationen. Mein Sehsinn muss also real sein, er kann nicht außerhalb dessen stehen, was er sieht. Dies gilt auch für unseren Orientierungssinn. Auch dieser orientiert sich mitten in der Realität, den unendlich vielen Sinnfeldern, indem er selbst ein Sinnfeld erzeugt, einen Weg durch das Unendliche. Und noch viel weiter als jeder Sehsinn reicht unser Denken, das sich mit dem Unendlichen selbst beschäftigen kann. Deswegen kombiniert das Fernsehen im Medium von Qualitätsserien auch unseren Fernsinn, das Sehen, mit unserem Denken. Wir werden mit dem Sehsinn über diesen hinausgeführt, ohne es zu merken, was es dem Fernsehen auch erlaubt, eine vielkritisierte manipulatorische Funktion auszuüben.

Alles, was wir erkennen, erkennen wir durch einen Sinn. Der Sinn ist dabei nicht innerhalb unseres Leibes, sondern genauso sehr “da draußen”, “in der Wirklichkeit” oder “in der Realität” wie Mäuse und Obstbäume. Dies bedeutet insbesondere, dass wir die Stellung unseres Fernsinns, des Sehens, auch noch einmal kritisch begutachten müssen. Denn wir stellen uns unsere Verortung in einem Weltganzen traditionell so vor, dass wir uns in einer Art riesigem Raumzeitbehälter befinden, dessen Ausmaße wir inzwischen durch Lichtverhältnisse, andere Strahlungen nichtsichtbarer Wellenlängen sowie insbesondere auch Gedankenexperimente bestimmen können. Ein Gedankenexperiment, wie die berühmten Gedankenexperimente Einsteins, besteht nicht aus bloßen mentalen Repräsentationen. Gedankenexperimente funktionieren wirklich. Wenn wir komplexe Tatsachen durch ein Gedankenexperiment entdecken, bemühen wir unseren Denksinn, der wie alle anderen Sinne auch wahrheitsfähig und irrtumsanfällig ist.

Wir bahnen uns immer einen Weg durch das Unendliche. Alles, was wir erkennen, sind Ausschnitte von Unendlichem, das selbst weder ein Ganzes ist noch als Supergegenstand existiert. Es gibt eine unendliche Sinnexplosion, an der wir teilhaben, weil sich unsere Sinne virtuell bis in den letzten Winkel des Universums und auf die Flüchtigsten Ereignisse im Mikrokosmos erstrecken. Sobald wir dies erkennen, sind wir imstande, den Gedanken, wir seien nur Ameisen im Nirgendwo, zurückzuweisen. Zwar müssen wir – jedenfalls gilt dies Noch zur Abfassung dieser Zeilen – alle sterben. Und niemand wird bezweifeln, dass es viele Übel und absurdes, unnötiges Leiden gibt. Doch wir erkennen auch, dass alles anders sein kann, als es uns erscheint, einfach deswegen, weil alles, was existiert, in unendlich vielen Sinnfeldern zugleich erscheint. Nichts ist nur so, wie wir es wahrnehmen, sondern unendlich vielmehr – ein tröstlicher Gedanke.

Das Fernsehen kann uns von der Illusion befreien, es gebe die eine, alle umfassende Welt. In einer Fernsehserie oder einem Film können wir verschiedene Perspektiven auf eine Situation entwickeln. Im Unterschied zum Theater sitzen wir nicht vor einer Bühne und müssen eine im Raum anwesende Person als Darstellung einer Figur auffassen, die nicht mit dem Schauspieler identisch ist, denn einen Film können wir auch dann sehen, wenn die darstellende Person schon nicht mehr existiert. Ein Film ist in einem radikalen Sinne eine “Show über nichts”, eine Auseinandersetzung mit der Vielfalt von Deutungsmöglichkeiten jenseits der fixen Idee, es gebe eine einzige Welt, in der alles stattfindet und die bestimmt, was real und was fiktiv ist. Die Vielzahl real existierender Perspektiven anzuerkennen ist gerade die Pointe moderner Freiheit (und der modernen Fernsehserien), die nicht auf eine unnötige Vereinheitlichung setzt.

Dass es die Welt nicht gibt, ist also insgesamt eine erfreuliche Nachricht. Denn es erlaubt uns, unsere Überlegungen mit einem befreienden Lächeln abzuschließen. Es gibt keinen Supergegenstand, dem wir ausgeliefert sind, solange wir leben, sondern wir sind in unendliche Möglichkeiten verstrickt, uns dem Unendlichen zu nähern. Denn nur auf diese Weise ist es möglich, dass es alles gibt, was es gibt.

und der Sinn des Lebens … (Anm. D. M. Kapitelüberschrift)

Die Sinnfeldontologie ist meine Antwort auf die Frage, was der “Sinn von Sein” ist, um eine berühmte Formulierung Heideggers aufzugreifen. Der Sinn von Sein, die Bedeutung des Ausdrucks “Sein” beziehungsweise “Existenz” ist der Sinn selbst. Dies zeigt sich darin, dass es die Welt nicht gibt. Die Nichtexistenz der Welt löst eine Sinnexplosion aus. Denn alles existiert nur, weil es in einem Sinnfeld erscheint. Da es kein allumfassendes Sinnfeld geben kann, gibt es unbegrenzt viele Sinnfelder. Die Sinnfelder hängen nicht insgesamt miteinander zusammen, da es die Welt sonst gäbe. Die Zusammenhänge zwischen Sinnfeldern, die wir beobachten und hervorbringen, bestehen immer nur in neuen Sinnfeldern. Wir können dem Sinn nicht entrinnen. Sinn ist sozusagen unser Schicksal, wobei dieses Schicksal nicht nur uns, sondern eben alles betrifft, was es gibt. Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens liegt im Sinn selbst. Dass es unendlich viel Sinn gibt, den wir erkennen und verändern können, ist schon der Sinn. Oder, um es auf den Punkt zu bringen: Der Sinn des Lebens ist das Leben, die Auseinandersetzung mit unendlichem Sinn, an der wir glücklicherweise teilnehmen dürfen. Dass wir dabei nicht immer glücklich sind, versteht sich von selbst. Dass es Unglück und unnötiges Leiden gibt, ist ebenfalls wahr und sollte der Anlass dazu sein, das Menschsein neu zu bedenken und uns moralisch zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist es allerdings wichtig, sich Klarheit über unsere ontologische Situation zu verschaffen, da der Mensch sich immer auch im Zusammenhang damit verändert, was er für die Grundstruktur der Wirklichkeit hält. Der nächste Schritt besteht darin, die Suche nach einer alles umfassenden Grundstruktur aufzugeben und stattdessen gemeinsam zu versuchen, die vielen bestehenden Strukturen besser, vorurteilsfreier und kreativer zu verstehen, damit wir besser beurteilen können, was bestehen bleiben soll und was wir verändern müssen. Denn nur, weil es alles gibt, bedeutet dies noch nicht, dass alles gut ist. Wir befinden uns alle gemeinsam auf einer gigantischen Expedition – von nirgendwo hier angelangt, schreiten wir gemeinsam fort ins Unendliche.”
(Vorstehend und folgend ist Zitat aus Neue Sinnlichkeit 65, publiziert im Jahr 2014)

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Vorstehend endet ungeschnitten der Schluss des Ullstein-Philosophie-Buches von Markus Gabriel, das mit dem Anspruch „Neuer Realismus“ im Anschluss an Maurizo Ferraris klingelt.

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Auf Gabriels Begriffsgeklingel mit stets folgenlosen Schlussfolgerungen schreibt Ferraris: „Der Umstand, was für ihn, Professor Markus Gabriel in Bonn, neu ist, müsste auch die philosophische Welt in Erstaunen setzen,“ führt Gabriel im Frühstücksfernsehen auf, als sei Wissenschaft Kindergarten.

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Vorher wird reklamiert: Ein Wissenschaftler muss Wissen schaffen.

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Wissen schaffen ohne den Forschungsstand seines Faches und seines Arbeitsfeldes zu kennen? Wie denn? Zwar kann kein Mensch heutzutage noch Alles kennen. Aber die Wesentlichkeiten der Philosophie, die ihre Geschichte bereits verzeichnet, dazu umfangreiche Debatten und Metakritiken dazu – die muss ein Wissenschaftler kennen und einbezogen haben, wenn er seine Gedanken publiziert und mit dem Zusatz NEU versieht.

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Was Gabriel an seinem Neuen Realismus als neu ausgibt, ist nicht mal alter Wein in neuen Schläuchen – es ist eigentlich peinlich, selbst, wo Gabriel Sinnfälligkeiten abschreibt und aufspießt. Die Bestätigung, die Markus Gabriel von wesentlichen Grundgedanken der Neuen Sinnlichkeit in seinem “Warum es die Welt nicht gibt” schreibt, welche Bedeutung unsere Kultur der Sinnlichkeit für unsere Seinsbindung hat, wurden bereits im Manifest mit der Erstausgabe im November 1979 von Dietmar Moews publiziert. Es ist unseriös und fad, wenn dieser „Neue Realist“ kaum von der sinnlichen Seinsbindung weiß. Er pickt lustig Rosinen, gerade so, wie er glaubt, ein oberflächliches Philophiestudententum ansprechen zu sollen.

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Unverfroren ist Gabriels Bezugnahme auf den Italiener Ferraris, dem „Erfinder“ dieses angeblich post-postmodernen Neuen Realismus‘.

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Zitiert aus Neue Sinnlichkeit 65, Köln 2014, ebenda zitiert nach:

Maurizio Ferraris: „Manifest des neuen Realismus“,

90 Seiten, aus dem Italienischen von Malte Osterloh, 2014 Frankfurt a. M;

Markus Gabriel: „Warum es die Welt nicht gibt“, 271 Seiten, 2013 Berlin;

Christoph Riedweg (Hrs.): „Nach der Postmoderne“ 313 Seiten, 2014 Basel;

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DIRK-OLIVER HECKMANN: „Die enthemmte Mitte“ – Studie zur Fremdenfeindlichkeit im DLF

Juni 18, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6602

Vom Sonntag, 19. Juni 2016

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Lieber Benutzer der Lichtgeschwindigkeit – in nah und fern – liebe Ausländer, liebere Nutzerinnen in der Nachbarschaft und auf den schönsten Inseln dieser Welt – ich grüße Sie. Haben Sie was zu fragen? – was zu kritisieren?

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Sagen Sie es. Am besten senden Sie eine E-Mail, mit der Nummer und Ihrem Argument – ich bin stets belehrbar.

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Dietmar Moews meint: Wie der Chemiegestank in Köln, wenn BAYER LEVERKUSEN brennt, durchziehen unsere Nerven unseren Volkskörper und die Massenkommunikation wird täglich neu geimpft und vergiftet mit geführtem Schwachsinn.

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DANN IST DIE STUNDE DER WAHRHEIT.

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Dann sind alle Massenmedien unserer Dienstklasse und all unserer Schweigegeldbezieher in ihrer gewohnten Betriebstemperatur „koordiniert“, die Konsonanz der Gemüter, die keine „VERSCHWÖRUNG“ ist, sondern die organisierte Verpitbullung der Hitlerschlauheit einer kriegerischen Gesellschaftsordnung. Und die jagt jeden Tag eine neue Kuh durchs Dorf.

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So also bei DLF.de:

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„Studie „Die enthemmte Mitte“ – Politologe hält „Mitte“-Studie über Fremdenfeindlichkeit für belanglos

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Die von Forschern der Uni Leipzig durchgeführte Studie „Die enthemmte Mitte“ zeichnet ein dramatisches Bild von Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Klaus Schroeder, Extremismusforscher an der Freien Universität Berlin, kritisierte im DLF die methodischen Grundlagen der Studie. Die Fragen seien häufig suggestiv gestellt, die Untersuchung insgesamt sei von Interessen geleitet und völlig überzeichnet.“

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Alle Massenmedien haben sich damit herumgeplenkelt – so auch DIRK OLIVER HECKMANN vom Deutschlandfunk Köln:

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Klaus Schroeder im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann

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Vorab aber FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG mit dem Titelleitartikel vom Wadelbeißer Jasper von Altenbockum, am Sonnabend, 18. Juni 2016:

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Bis aufs Blut. Wer über Blut schwadroniert, nimmt auch in Kauf, dass es fließt … Aus dem Zeitalter der Ideologien steigt mit ihrer Hlife die „Volksdemokratie“ wie Phönix aus der Asche, gerupft bis aufs Blut, bis auf nackten Nationalismus.

Kein anderes Land sollte so dagegen gefeit sein wie Deutschland…. Es sind aber gerade Nebenwirkungen dieser Aufarbeitung deutscher Geschichte, die den Deutschen die Orientierung vernebeln. Eine dieser Nebenwirkungen ist, dass von deutschen Wissenschaftlern – wie jüngst wieder von Leipzigern Sozialwissenschaftlern – schon als „enthemmt“ oder gar „latent“ rechtsextremistisch verurteilt wird, wer sich auch nur manchmal fremd“ im eigenen Land vorkommt …“

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Hier macht Jasper von Altenbockum was ich auch dem Deutschlandfunk und dem DLF-Interviewer Dirk Oliver Heckmann sowie der gesamten Lügenpresse vorwerfe – nicht dass die sich wegen Blödheit verschwören müssten – nein, sie sind offensichtlich so blöde.

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Zuerst geben sie alle, wie auf Knopfdruck, ihre gutmenschliche politische Korrektheit an der Rezeption ab. Aber dann?

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Alle – statt nunmehr zu betrachten, was die Wissenschaftler da wissenschaftlich bearbeitet haben – alle machen sich gar nicht an die Fraglichkeit jener angeblichen Sozialwissenschaft, sondern alle stürzen sich auf die damit verbreitete AUSSAGE, die überhaupt nicht aus gültig empirisch sozialwissenschaftlichen Feststellungen ermittelt worden ist, sondern in der üblichen propagandistischen Masche ganz einfach aus erfragten quantitativen ERKLÄRUNGSNORMEN besteht.

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Und dann lässt sich genüsslich das Maul über derartige Propaganda-„Sozialwissenschaften“ zur Speise der Lügenpresse hernehmen.

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Jasper von Altenbockum kritisiert also nicht die stalinistische Staatsscheiße, die da als BLUT-SCHWADRONIE, anstatt solider empirischer Soziologie aus Leipzig unter dem Titel „Die enthemmte Mitte – Studie zur Fremdenfeindlichkeit“ publiziert worden ist.

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Ja? man muss, wenn man erfragt hat, was die Befragten auf die systematisch zu operationalisierenden Interviewfragen erklären, mit einem anspruchsvollen Prüfungsverfahren ermitteln, welche Verhaltensnormen hinter den erklärten Erklärungsnormen stecken mögen. Denn – das weiß jeder Soziologe:

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Was Leute erklären, entspricht niemals 1:1 ihrem zu erwartenden Verhalten. Ums Verhalten – Fremdenfeindlichkeit – geht es doch? Oder geht es nur ums Gerede?

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Und wie es Wadelbeißer Jasper von Altenbockum heute, 18. Juni 2016, im FAZ -Titelartikel „Bis aus Blut“ machte, nicht anders erging es den Hörern des DLF – ich bin täglich wieder fassungslos, glauben zu müssen, dass auch Herr DLF-HECKMANN und sein angeblicher Extremismusforscher aus Berlin KLAUS SCHRÖDER vermutlich glauben, was sie hier an Verbal-Sperma des Bösen und der Irreführung verspritzen.

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Welche Forschungsmethoden wendet eigentlich Herr SCHRÖDER an, um sein Wohlfühlstatement zu entfalten? Was hat er außer eigene Vorurteile und Mutmaßungen an wissenschaftlicher Arbeitsweise und Hypothesenprüfung gelernt? Was kann er? Was kann Schröder, was HECKMANN nicht kann?

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Und warum fragt der DLF-HECKMANN in seinem DLF-Interview den angeberischen SCHRÖDER aus Berlin nicht danach?

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Heraus kommt dann nur, wie gut die angebliche „THESE“ aus Leipzig und die angebliche „ANTITHESE“ aus Berlin gefällt, nicht wie gültig und belastbar derartige Mutmaßungen sind.

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Kurz dazu O-TON DLF-HECKMANN:

 

Dirk-Oliver Heckmann: Der Titel dieser Studie lautet ja „Die enthemmte Mitte“. Ist das aus Ihrer Sicht ein Titel, der zur Lagebeschreibung taugt, oder ist er übertrieben?

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Klaus Schroeder: Nein. Dieser Titel überzeichnet die Situation völlig. Er ist übrigens auch durch die Ergebnisse der Befragung nicht gedeckt. Das ist ein reißerischer Titel, der Aufmerksamkeit bringen soll, denn die Ergebnisse sind im Grunde genommen belanglos. Man versucht, das zu kompensieren, indem man so einen Titel wählt. Man macht das ja alle zwei Jahre. Da macht man die Mitte nieder, ohne fundierte Belege.

 

Heckmann: Aber, Herr Schroeder, die Zahlen, die sind doch erschreckend, die da herausgefunden worden sind. Der Hass offenbar auf Minderheiten, auch auf Moslems jetzt ganz konkret, das sind doch schon Befunde, die Sorgen machen müssen.

 

Schroeder: Nein, das ist der zweite Teil. Der Hauptteil der Studie liegt darin, rechtsextreme Einstellungsdimensionen zu ermitteln. Und hier hat man verschiedene Dimensionen, von Befürwortung der Diktatur bis Verharmlosung des NS. Und fast alles ist im kleinen einstelligen Bereich, die Zustimmungsraten. Nur beim Chauvinismus, Großmachtstreben und Ausländerfeindlichkeit haben wir höhere Werte zwischen 16 und 20 Prozent. Aber da sind dann Fragen dabei, wir sollten Mut zu einem starken Nationalgefühl haben, Deutschland sollte seine Interessen energisch durchsetzen und sollte Macht und Geltung endlich bekommen, was ihm zusteht. Das sind Fragen, da stimmen sehr viele zu, die nicht unbedingt rechtsextrem sind. Und bei der Ausländerfeindlichkeit sehen wir eine Frage, die ist typisch für die Suggestion, die hier gestellt wird, nämlich: „Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen.“ Nun weiß ja kein Mensch, warum die hier herkommen. Also würde jeder sagen, ja wahrscheinlich gibt es welche, die wollen den Sozialstaat ausnutzen, andere wiederum nicht. Wenn aber die Befragten gezwungen werden, auf eine pauschale, generalisierte Frage zu antworten, dann haben sie nicht viele Möglichkeiten. Wir haben etwa fünf Prozent der Befragten, die als rechtsextrem eingestuft werden, 7,6 im Osten, 4,8 im Westen. Das ist der geringste Wert, der bei diesen Forschern auch je ermittelt wurde. Das wird überhaupt nicht erwähnt.

 

Heckmann: Die Forscher legen Wert darauf, dass offenbar es einen Shift gegeben hat zur allgemeinen Ausländerfeindlichkeit, hin zur Ausgrenzung bestimmter Gruppen wie beispielsweise Moslems. Die Hälfte der Bevölkerung sagt, ich fühle mich durch die vielen Muslime manchmal fremd im eigenen Land. 2009, da war das nur ein Drittel der Bevölkerung. Und über 40 Prozent sagen, Muslimen sollte die Zuwanderung untersagt werden. Sind wir nicht doch ein Volk von Islamophoben?…“

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SCHLUSS – es macht mich die Lügenpresse täglich ungeduldig: Sie schwadronieren übers Schwadronieren, sie reden über Zahlen. Sie hinterfragen nicht, wie qualifiziert diese Zahlen denn wirklich festgestellt, wirklich ermittelt worden sind – sie reiben sich an der Interpretation der Zahlen, die an sich gar nichts wert sind.

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…Schröder: Studie ist sehr interessengeleitet… Das hängt auch damit zusammen, dass die Demokratie dort nicht angekommen ist, dass die DDR immer noch verharmlost wird und damit auch eine Diktatur. Hier muss man aufklären, hier muss man entgegenwirken, damit nicht eine neue rechtsextreme Partei, ausgehend vom Osten, wieder in Deutschland stärker wird.

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Heckmann: Der Extremismusforscher Professor Klaus Schroeder war das von der FU Berlin. Herr Schroeder, ich danke Ihnen für das Gespräch!

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Schroeder: Ja! Bitte, Herr Heckmann.

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.“ –So schreibt DLF.de, so als wären hier Meinungsgegensätze herausgefragt worden. HECKMANN hat überhaupt gar nicht hinterfragt, was hier die Leipziger und jetzt der Berliner behaupteten.

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Oh, Graus – wer zwingt den DLF, über Quatsch zu berichten? Wenn Herr HECKMANN meint, es gäbe DDR-Geschichte-Aufarbeitung – ja, mein Gott, es gibt doch massenhaft Sendezeit und -kapazitäten. Warum fragen sie den Herrn Schröder nicht, wie er sich als Schrankgutachter fühlt, der stets vortäuscht, Gold machen zu können, und Herr HECKMANN nimmt es als bare Münze.

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Wirklich nichts erfahren wir von dieser DLF-Lügenpresse und ihren Schrankgutachtern über die Erwartungen des angängigen Integrationsprozess bzw. Desorganisationsprozess, der angeblich heutzutage die sozi-politische Lage in der deutschen Gesellschaft kennzeichnet.

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Wer erlaubt Ihnen beim DLF überhaupt, sich selbst als „die Medien“ zu bezeichnen und zu verstehen?

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Die Leute benutzen IHRE MEDIEN, die LEUTE kommunizieren jeden Tag, rund um die Uhren, wie sie es bedürfen. Dass dabei der Deutschlandfunk nicht mit der STRUKTUR eines NÜRNBERGER TRICHTERS herrscht, nicht mal die FUNKTION eines MAINSTREAM-Senders innehat – das wäre doch einfach mal in Frage zu stellen und mal zu untersuchen:

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Was machen die Leute? Welche Medien sind IHRE MEDIEN?

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Grundeinkommen im deutschen Sozialstaat ist einige Gedanken wert

Juni 8, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6581

Vom Donnerstag, 9. Juni 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-05-06 01:31:10

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Schon in den Bundestagswahlkämpfen 2009 und 2013 hatte die Piratenpartei Deutschland als sozialpolitisches Alleinstellungsmerkmal das

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Bedingungslose Grundeinkommen für jeden Deutschen gefordert.

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Bedingungslos war hin- und herdiskutiert, der PIRATEN-MODUS, dass überhaupt jeder Deutsche – ob sozialhilfe-bedürftig oder erwerbsmäßig-auskömmlich oder großbürgerlich-wohlständig – dieses GRUNDEINKOMMEN bedingungslos und in einheitlicher Zuwendungshöhe durch den Steuerstaat monatlich persönlich erhalten solle.

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Die Piraten haben darüber lange und intensiv diskutiert. Viele Modelle und sozialpsychologische Erkenntnisse aus den Sozialwissenschaften und aus den Volkswirtschafts- und Politikwissenschaften wurden jahrelang geprüft und diskutiert.

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DLF.de berichtete am 7. Juni 2016:

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Bedingungsloses Grundeinkommen:

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Viele Deutsche befürworten das Modell.

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Knapp jeder dritte Deutsche befürwortet die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens voll und ganz, rund 44 Prozent finden sie zumindest gut – mit Vorbehalten. Jeder Fünfte lehnt ein vom Staat finanziertes Einkommen für jeden Bürger ab. Das ergab eine repräsentative Studie. Allerdings sind die Bedenken groß, dass viele mit einem Grundeinkommen nicht mehr arbeiten würden.

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Ein Referendum (Volksabstimmung) in der Schweiz ergab eine Große Mehrheit gegen bedingungsloses Grundeinkommen.
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Der dm-Gründer Werner wünscht und initiiert: „Wieder paradiesische Zustände herstellen“

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Man fragt sich:

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Was ist der Wert der Arbeit?Und:

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Kann das funktionieren?“

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Der Verein „Mein Grundeinkommen“, der die repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Yougov in Auftrag gegeben hat, stellte die Ergebnisse heute in Berlin vor. Demnach befürworten 29 Prozent der Befragten ab 18 Jahren voll und ganz das bedingungslose Grundeinkommen, 44 Prozent fänden es prinzipiell gut, „haben aber noch offene Fragen“. 21 Prozent lehnen das Modell der Studie zufolge ab.

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Die Hälfte der Befragten befürchtet, dass die Mehrheit der Menschen mit der finanziellen Sicherheit des bedingungslosen Grundeinkommens nicht mehr arbeiten ginge, 44 Prozent teilen diese Bedenken nicht.

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Mehr als 80 Prozent würden trotz bedingungslosem Grundeinkommen weiter arbeiten.

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Die Frage, ob man selbst weiter arbeiten würde, beantwortete allerdings eine große Mehrheit mit „ja“. 49 Prozent würden weiter arbeiten wie bisher, 33 Prozent würden unter anderen Bedingungen weiter arbeiten. Nicht mehr weiter arbeiten würden acht Prozent der Bürger, weiterhin nicht arbeiten drei Prozent.

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Konkret auf die Zukunftspläne angesprochen, antworteten:

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  • 33 Prozent, sie würden an ihrer derzeitigen Arbeitssituation nichts verändern. Selbstbestimmter Entscheidungen treffen würden 26 Prozent der Befragten.
  • Mehr Zeit für die Familie oder Schwerpunkte auf die Familiengründung legen würden 25 Prozent der Befragten.
  • 20 Prozent würde sich eine ähnliche Tätigkeit unter besseren Arbeitsbedingungen suchen
  • 19 Prozent würden in Weiterbildung investieren
  • Je 17 Prozent würden sich beruflich neu orientieren oder mehr berufliche Selbstständigkeit wagen
  • 16 Prozent würden sich stärker gesellschaftlich engagieren
  • Elf Prozent würden erst einmal ausspannen und die Seele baumeln lassen
  • Acht Prozent wissen es nicht oder haben keine Angabe gemacht

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Geschlecht und Alter haben nach Angaben des Vereins „Mein Grundeinkommen“ keinen entscheidenden Einfluss auf die Einstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Menschen mit niedrigem Einkommen und Bildungsgrad wünschten es sich besonders stark.

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Im Anschluss an die Präsentation der Studie verloste der Verein drei Grundeinkommen in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für ein Jahr. Die Gelder für die regelmäßigen Verlosungen sammelt der Verein per Crowdfunding.“

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So weit der Deutschlandfunk und die Neue Zürcher Zeitung sowie

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 15, am 6. Juni 2016:

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Schweizer lehnen Grundeinkommen ab. 2500 Franken für jeden Bürger: Doch das „Geld für jedermann“ wollen die Eidgenossen nicht, Die Befürworter fühlen sich trotzdem als Sieger. …

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Zürich. 5. Juni. Die Schweizer haben sich nicht für das Experiment eines bedingungslosen Grundeinkommens erwärmen lassen. Die Volksinitiative hierfür, die in den vergangenen Monaten weil über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen gesorgt hat, traf am Sonntag mit großer Mehrheit auf Ablehnung. Nach Hochrechnungen stimmten 77 Prozent der Stimmbürger gegen die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Dieses sollte den Bürgern nach den Vorstellungen der Initianten „ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen“.

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Dietmar Moews meint: Es sind wenige nüchterne und rational zu prüfende Tatsachverhalte einzuschätzen, damit sich eine tragfähige Meinung zur politischen Forderung an die Gesellschaftspolitik formulieren lässt:

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EINS: Die Frage eines deutschen Sozialwesens ist auf die politisch-gesetzlich geltenden Leistungen und deren Gesamtkosten für den Steuerstaat zu ermitteln. Die Kosten müssen aufgehen – d. h. Die deutsche Volkswirtschaftsdynamik und die steuerstaatliche Leistungskräfte müssen als Voraussetzung für die staatlichen Sozialleistungen (z. B. Grundeinkommen) angesetzt werden. Also:

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Wie kostenaufwendig sind alle heute geseztlich aufzubringenden Sozialleistungspflichten der staatlichen Leistungsebenen gesamat aufaddiert, die den Leistungsanspruchsberechtigten erbracht werden?

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Wie kostspielig wäre im Vergleich dazu das viel einfachere „Grundeinkommen“, dessen Akquisitionsaufwand vergleichsweise minimal wäre?

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ZWEI: Die Gesellschaft muss sich bei freien Wahlen mehrheitlich auf die Dimensionierung der pekuniären Sozialstaatsleistungen einigen.

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Dabei muss im Mittelpunkt die Frage stehen:

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Wie ist der Mensch?

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Wird der Mensch unter Not und Hochdruck („Not macht erfinderisch“) krank oder höhere Leistungen erbringen?

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DREI: Sind Menschen und der einzelne Mensch, sobald sein Überlebenskampf eine gemeinschaftsgesicherte Perspektive erhält, in ihrer sozialen Entfaltung auf Egoismus, Missbrauch, Eigennutz, Undank, Hinterhältigkeit, sein gegenseitiges „Raubtier“ oder in entspannterer Subsistenz fähig, eine freiwillige individuelle „Goldene Regel“ auszufalten?

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Sofern die seinsgebundenen Rechnungen ein auskömmliches Grundeinkommen ermöglichen, diese volkswirtschaftsrelevanten Finanzbeträge immer Konjunktur- und Verbrauchssteigerung sind, denn es handelt sich beim Grundeinkommen um Grundkonsum-Bedarf, nicht um Sickergruben sinnloser Kaufkraft.

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Köln Süd offen! 2016 – Dietmar Moews‘ PORTRAIT-Lithografien

Mai 31, 2016

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Vom Mittwoch, 1. Juni 2016

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Das schöne Kriegsjahr 2016 – mit der Seeschlacht vom Skagerak“ – wieder Sonne

 

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Im Jahr 2015 konnte Sonnenschein die Besucher grüßen

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Der Maler Dietmar Moews wird am ersten JUNI-Wochenende – 04. bis 05. Juni 2016 – sein Atelier in der Mainzer Straße 28, nördlich vom Eierplätzchen, Südstadt KÖLN, für Kunstpublikum, Künstlerfreunde und Artmen öffnen.

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Es gibt nebenbei gastfrei Kaffee und Kuchen.

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Dietmar Moews freut sich wie immer auf interessante Gespräche über die Malerei speziell, den zeitgenössischen Kunstbetrieb (RINGELNATZ in Museum Solingen) sein Künstlerleben in Köln, über

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die Portait-Lithografien auf Bütten gedruckt zum Einzelpreis von Euro 120.-

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Lise Meitner

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Hannah Arendt

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Annemarie Schimmel

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David Hockney

Thomas Schmidt-Kowalski, Komponist (1949-2013)

Thomas Schmidt-Kowalski, Komponist (1949-2013)

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Alphons Silbermann

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Franz Otto Kopp

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Werner von Siemens

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Edward Snowden

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Hannsferdinand Döbler.

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Arthur Koestler

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Walther Schmieding

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Friedrich Nietzsche

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Günther Anders

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Clemens August Graf Galen

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Rolf Boysen

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die große Hockney-Python in Öl auf Leinwand von 1987 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Hockneys Schlange im Wasser“ DMW 355.3.84., Öl auf Leinwand, 260cm/190cm, im Jahr 1984 in Hannover gemalt

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Die neuen ZUGINSFELD-Tafelbilder mit der Fortsetzung des OTTO NEBEL-Poems zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die den Krieg hervorbringt“

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DIETMAR MOEWS „Zuginsfeld 42 . siewird trotz ihm gemacht“ DMW 681.1.14, Öl auf Leinwand, 190cm/190 cm, im Jahr 2014 und 2015 in Köln, nach Otto Nebels Gedicht „Zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die den Krieg hervorbringt, gemalt

 

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DETAIL aus „ZUGINSFELD 44“

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DIETMAR MOEWS „ZUGINSFELD 44“, DMW 683.2.15., Öl auf Leinwand, 190cm / 190cm, 2015 und 2016 in Köln gemalt, nach dem Gedicht ZUGINSFELD von Otto Nebel, „Zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die den Krieg hervorbringt“

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Beatles-Single „Mean Mr. Mustard“ mit Kohl und Haberland Knacker auf einer Fahne“, gemalt 1998 von Dresden, hängt bei Naturmetzgerei HENNES Severinstraße Köln

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die vollendete IBIZA-Frühstücks-Stillleben-Fahne mit der Meissener Tasse, 2014/16 in Köln gemalt

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DIETMAR MOEWS „Orchidee auf einer Fahne“, DMW 429.7.89.

 

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DIETMAR MOEWS „Orchidee auf einer Fahne“ DMW 428.6.89.

die beiden gemalten Orchideen-Pendants, Öl auf Leinwand, 100cm/73cm, 1991 in Vradal, Norwegen, gemalt

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das Marathon-Quitten-Stillleben mit Schlureckes letzter Quittenernte im Jahr 2003 in Dresden gemalt

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der beeindruckende „MEXICANO“ – mit dem Licht von links, im Jahr 2000 in Dresden gemalt

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DIETMAR MOEWS "Großes Reliquiar" DMW 21.9.74 185 cm / 155 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt

DIETMAR MOEWS „Großes Reliquiar“ DMW 21.9.74 185 cm / 155 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt

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Das große Reliquiar, Öl auf Leinwand, 185cm / 155cm, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Drei Spatzenmännchen auf einer Fahne“, DMW 595.9.02.; Öl auf Leinwand, in München gemalt

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DIETMAR MOEWS „Schattenspiel mit Ornithoptera Brookeana“, DMW 82.39.76. Öl auf Leinwand, 100cm/83cm, 1977 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Schattenspiel mit Tagpfauenauge“, DMW 237.37.79., Öl auf Leinwand, im Jahr 1979 in Hannover gemalt.

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DIETMAR MOEWS „Phlegras Erntefeld“ DMW 643.11.4., Öl auf Leinwand, 140cm/140 cm, im Jahr 2004 in Dredesn gemalt

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DIETMAR MOEWS „No Pain no Gain“, DMW 509.1.97. Öl auf Leinwand, 140cm/140cm, im Jahr 1997 in München gemalt

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Sangria und Mille Lire auf einer Fahne: Li Sarracini adorano lu Sole“

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KOKOLASTROS Zauberfigur, Öl auf Dekostoff, von Wolfgang Hippke, 1982 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS 1991 Tucuman / Argentina

DIETMAR MOEWS 1991
Tucuman / Argentina

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Es ist eine Not Forprofit-Publikums-Veranstaltung mit freiem Eintritt.

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https://www.youtube.com/watch?v=DQOSFS6C-ok

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Dietmar Moews meint: Das hier aufgebotene Wasserbild, zeigt eine Ölmalerei aus dem Jahr 1987. Es entstand nach der intensiven Auseinandersetzung mit dem hochgeschätzten britischen Meister DAVID HOCKNEY, bei dem Dietmar Moews in den 1970er Jahren in Hamburg kurze Zeit studiert hatte.

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HOCKNEY war der verkörperte Zeitstil der BEATLEMANIA und der POSTMODERNE – exakt aus der Mitte des jungen Dietmar Moews’… das gesamte FINISH und der kompositorische Zugriff HOCKNEYS war „natürlich“ – einzigartig.

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HOCKNEY war der MEISTER des somnambulen FINDEGLÜCKS.

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MOEWS‘ hat zur diesjährigen KÖLN OFFEN-Einladung einiger seiner besten PORTRAIT-Lithografien ausgedruckt und bietet diese sehr preisgünstig zum Sammeln an:

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Es sind sämtlich von Dietmar Moews persönlich sehr geschätzte Freunde, wie Alphons Silbermann, Franz Otto Kopp, David Hockney, Hannsferdinand Döbler, Rolf Boysen, inzwischen über dreißig bedeutende Köpfe.

 

www-koeln-sued-offen.de

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Dirk-Oliver Heckmann DLF-Brüll-Radio statt KONTROVERS

Mai 27, 2016

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Vom Freitag, 27. Mai 2016

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DIETMAR MOEWS „The certain Splash“ DMW 1986, Öl auf Leinwand, 220 cm / 190 cm

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TITEL von DLF-kontrovers, am 23. Mai 2016 ab 10 Uhr 10 lautete:

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„Präsidentschaftswahl in Österreich – Weshalb rückt Europa nach rechts?“

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In Deutschland zieht die Alternative für Deutschland in ein Landesparlament nach dem anderen ein. In Frankreich ist der Front National laut Umfragen seit Monaten stärkste Kraft. In Österreich galt FPÖ-Kandidat Norbert Hofer als Favorit bei der Stichwahl für das Amt des Bundespräsidenten.

Moderation: Dirk-Oliver Heckmann , Deutschlandfunk Köln“

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KURZ vorab:

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So darf es nicht gehen!

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Der permanent im gesamten Sendeverlauf alle andern Wort-Beiträge überbrüllende DLF-Moderator Dirk-Oliver Heckmann ist in Selbstbeobachtung, Selbststeuerung und thematischer Kompetenz vollkommen überfordert.

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So hat Sowas leider keinen Zweck.

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DLF.de Audiothek am 26. Mai 2016:

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Gesprächsgäste am 23. Mai 2016 beim DLF-kontrovers:

  • Reinhard Bütikofer, Bündnis90/Die Grünen,MdEP, Co-Vorsitzender der Europäischen Grünen
  • Gunther Krichbaum, CDU, Vorsitzender des Europa-Ausschusses des Deutschen Bundestages
  • Hugo Müller-Vogg, freier Publizist und ehem. Mitherausgeber der FAZ
  • Hannes Swoboda, SPÖ, ehem. Fraktionsvorsitzender der SPE-Fraktion im EU-Parlament“

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Der leitende Redakteur einer allmontaglichen KONTROVERS-Streitgespräch-Hörfunk-Sendung bestimmt die Thematik, die Studiogäste, die Exposition und – nach persönlichem Vermögen und Unvermögen – die mehrseitige Gesprächsführung sowie den zeitlichen Ablauf und die seriöse geistige Vollständigkeit der verschiedenen Wortbeiträge und die Thementreue

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Das ganze KONTROVERS trägt folglich immer ein sehr persönliches Gepräge des DLF-Moderators – hier heute DIRK-OLIVER HECKMANN, der – kurz, vorweg und bedauerlich – nicht das hinreichende Vermögen der Selbststeuerung und Selbstbeobachtung eignet, stattdessen permanent sprechende Teilnehmer überbrüllt und abkürzend unterbricht, dabei allzuoft derart antezipiert, was der sprechende Gast gar nicht sagen wollte. Worauf derjenige insistiert und das Überbrüllen eskaliert, wenn solche Stimmwunder wie heute, der mundartliche Müller-Vock, den man überhaupt schwer verstehen kann, so wie er schneller zu haspeln beginnt, oder der aggressive Grüne EU-Parlamentarier Reinhard Bütikofer, der rücksichtslos gegenbrüllt. Nicht sinnvoller geht es aus, wenn ein überbrüllter Studiogast nicht gegen überbrüllt, verzichtet, und seine Argumente von Dirk-Oliver Heckmann auf diesem Weg zerstört werden – so oder so schlecht und nicht zu ändern, wenn der Moderator unvermögen ist, das aber gar nicht steuern kann.

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Ich versuche sofort einige gesprochene gesendete Originalzitate als Belege bereitzustellen.

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Zunächst also de Exposition von heute, KONTROVERS, am 23. Mai 2016, im Deutschlandfunk Köln mit Dirk-Oliver Heckmann als „AUTOR und MODERATOR

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Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de:

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DLF.de-Mediathek bietet:

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Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

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Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei) oder Ihre Mail an kontrovers@deutschlandfunk.de

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Dietmar Moews meint: In meinen massenkommunikativen Interessen, die immer auf Verlässlichkeit, professionelle Quellenangaben und korrekte Machart und Redaktion von Informationen, Kommentaren und auch Erörterungen mit geführten, streitbaren Gästen, mit Expertise, Kennerschaft, Gutachterwissen oder Parteikompetenz sowie sendefähiger höflcher Eloquenz, gehört das Hörfunk-Format „kontrvers“ (im DLF Köln, immer montags vormittags) zu den wichtigsten, gleichzeitig schwierigesten, bis zum ständigen Scheitern verurteilten Ansätzen einer zu großen „Gesprächsrunde“ einer Audio-Studio-Live-Produktion:

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EINS: kontrovers mit vier oder fünf willigen Adepten kann nicht ausreichend eng geführt werden – wenn professionelle Mitwirkende ihrer Mandatspflicht genügen wollen, die wichtigsten eigenen Positionen klarzustellen und gegen etwaige Gegenspieler abzugrenzen oder bspw. Unterstellungen und rhetorische Feindestricks zurückzuweisen.

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Sowie in der Gästegruppe härtere Gangarten angeschlagen werden – es geht immerhin um höchstpolitische Karrieren und Interessen – muss der kontrovers-Moderator eingreifen – und – wie beim Fußball – hängt die Fairness, droht das Spiel zerpfiffen zu werden oder geht in Überbrüllungen unter.

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ZWEI: Nur die für das angesagte Thema sowie auf der Höhe der aktuellen Fachdebatte sowie dem neuesten Stand zu wichtigen politischen Aktivitäten und Dynamiken im Arbeitsfeld der Sendethematik, MODERATOREN haben das qualitative Vermögen, eine kontrovers-Kampfveranstaltung ins Laufen zu bringen, dabei Sinn entstehen zu lassen, dabei Thema und Problemstellung hochzuhalten – schließlich besser nicht durch Inferiorität oder das Gepräge von Überforderung Sendemüll mit Gebrüll draus werden zu lassen.

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Das wirklich wertvolle – aber für die große Hörerzahl zu anspruchsvolle kontrovers-Konzept wird sterben, wenn es zu oft misslingt. Momentan erscheint es dem Kritiker hier, als reichte der Bereitschaftsdienst für kontrovers-Autoren im DLF-Köln nicht hin, dieses Format hochzuhalten.

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DREI: kontrovers am 23. Mai 2016 trug einen irreführenden Titel. Daraus war Anlass dafür gegeben, dass die eingeladenen Gäste daraus zu machen versuchten, was ihr persönliches Steckenpferd ist:

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Keiner der Gäste stellte die irreführende Eingangs-Hypothese von DLF-Autor Dirk-Oliver Heckmann überhaupt in Frage:

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Die Fokussierung einer politischen Nach-Rechts-Entwicklung im heutigen EUROPA kann man auf die akuten Probleme und die akuten Parlaments-Agenden zu beziehen versuchen. Ob anhand einer solchen Fokussierung dann die tatsächliche Regierungspolitik als RECHTS (Flüchtlinge deportieren und Abschaffen des Asylrechts) oder die LINKSPARTEI als RECHTS (Gysi: uns laufen die Wähler zur AfD in Sachsen-Anhalt)) oder neugegründete Folklore-Gruppierungen, wie die AfD als RECHTS, die von allen normalen Schwächen einer neuen Partei geprägt ist also weniger RECHTS als UNFÄHIG.

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TITEL: Präsidentschaftswahl in Österreich – Weshalb rückt Europa nach rechts?

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Führt in die Irre. Denn seit über 20 Jahren wirken sowohl die FPÖ wie auch die GRÜNEN in den österreichischen Parlamenten, in Regierungskoalitionen und sogar als Landeshauptmann mit (Jörg Haider). Die Präsidentschaftswahl und Rücktritt und Neuamtierung des SPÖ-Regierungschefs in Wien sind kein RECHTSRUCK.

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Die nationale Selbstbestimmung der EU-Staaten entspricht der momentanen völkerrechtlichen Nationalkompetenz der EU-Partner-Staaten, ihrer Selbstbestimmung, solange keine entsprechend demokratische EU-Kompetenz für alle nationalen Verfassungspflichten rechtsgültig beschlossen worden sind.

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EIN BEISPIEL für das SCHEITERN des DLF-AUTORS Dirk-Oliver Heckmann. Es wurden also Zuhörer live per Telefon in die bereits überlastete Gesprächsrunde hineingeschaltet.

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Zugegeben – kontrovers ist kein politologisches Seminar – aber, wie eine vorgeblich heterogene Teilnehmerrunde im DLF-Studio – ohne Stichwort des Moderators lauthals uni sono in einen Mäuseaufstand ausbricht, konnte am 23. Mai 2016 miterlebt werden. Der Stotterer in Mundart HUGO MÜLLER-VOCK, erregt sich mundartlich beschleunigt, wird für die Hörer phonetisch unverständlichhat jedenfalls die Widersprüche zwischen dem irreführenden Sendungstitel und was eigentlich besprochen werden soll akzentuiert

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Was machen wir mit der schiefen Ebene, auf der die mediokren BLOCK-PARTEIEN abzuleiten drohen?

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Dirk-Oliver Heckmann:

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Ein Satz noch, Herr Swoboda, dann noch einige Hörer – also der externe Anrufer, Herr Hornburg aus Halle an der Saale – schönen guten Mörgen, Herr Hornburg – der wartet schon die ganze Zeit in der Leitung:

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SWOBODA: Man muss auch mal zuhören, was die Leute wollen.

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HECKMANN: Schön guten Morgen, Herr Hornburg, was ist Ihr Punkt?

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EXTERN-Anrufer HORNBURG führte sich damit ein:

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Ja, schönen guten Morgen in die Runde. Ja, ich wollte nochmal vorweg sagen :

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Ich will nicht für irgendeine Partei oder irgendeine Richtung eine Lanze brechen oder in irgendeine Richtung gehen. Sondern es geht mir darum, sondern die etablierten Parteien die sind einfach fertig, die gehören in den Schlund der Geschichte.

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HECKMANN: Weshalb?

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HORNBURG: Ja, schaun Sie mal, der Herr Van der Bellen wurde von Herrn Jean-Claude Juncker doch für Österreich empfohlen, dass er zum Präsident gewählt werden sollte. Und der Herr Jean-Claude Juncker ist ein durch und durch korrupter Politiker von vorne bis hinten – da gabs das Luxemburg-Leak

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HECKMANN: Das ist jetzt eine Behauptung – die sie aufstellen, wofür es keine Belege gibt,

 

HORNBURG: Doch, es gab das Luxemburg-Leak, ja? Doch und verurteilt wurden die Whistleblower. Und wer hatte damit zu tun mit den Bombenanschlägen,?

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DIRK-OLIVER HECKMANN: Ja, gut.

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HORNBURG: Nein nein, das sind immer die etablierten Parteien

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Jetzt wird, das ist GEMURMEL,

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SWOBODA: Das ist ja absurd

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HORNBURG: Nein nein, das wieder unsere etablierten Parteien und wir wissen nicht, was unser Finanzminister mit seinem Geldkoffer gemacht hat

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HORNBURG: Oje, Ja das sind wieder alle die Etablierten.

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BÜTIKOFER: Das ist ja absurd. Und Sie ganz gewiss nicht rechtsradikal? Sie sind auch ganz bestimmt nicht rechtsradikal? Und weil Sie Angst haben, hetzen Sie jetzt?

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HORNBURG: Da wollen Sie mich jetzt in die rechte Ecke stellen. Nein, ich hetze nicht. Ja, schaun Sie mal, was ist denn zum Beispiel mit Herrn Doktor Kohl, mit seinem Ehrenwort und seinem Blackout? Wenn ich Sowas gemacht hätte, wäre ich in Erzwingungshaft gekommen. Jaja, die kommen immer durch.

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HECKMANN: – Sie würden jetzt sagen, die Politiker misst man mit verschiedenem Maß , die kommen billiger weg als die Normalbürger – die Unabhängigkeit der Justiz, die funktioniert doch ganz gut. Dieser Meinung sind Sie wohl nicht?

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HORNBURG: Jaja, die kommen immer durch. Und wenn die Skandale haben, was war denn mit dem Herrn Koch, mit seinem Ehrenwort und seinem Blackout? und der radikalen Aufklärung der jüdischen Vermächtnisse? – der ist doch wiedergewählt worden,

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HECKMANN: … es gibt doch Beispiele wo Politiker verurteilt wurden, wo auch hohe Wirtschaftsführer … Das läuft doch ganz gut in Deutschland. Aber dieser Meinung sind Sie wohl nicht?

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HORNBURG: Ja, schaun Sie mal was war denn – Der Herr Schäuble, mit seinem Geldkoffer, nein nein, das sind immer die etablierten Parteien – wir sind nicht alle gleich vor dem Gesetz. Wir wissen doch auch nicht mit dem Geldkoffer? Schaun Sie mal, der Herr Schäuble hatte eine Million mit dem Geldkoffer – das ist bekannt, und wir wissen nicht, was unser Finanzminister mit seinem Geldkoffer gemacht hatte?

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HECKMANN: Ja, schönen Dank Herr HORNBURG.

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SWOBODA: Wir sind doch ein Rechtsstaat – dafür werde wir weltweit beneidet

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Was war geschehen? Anrufer Hornburg erhält keine Erwiderung, außer pauschale Ablehnung. So ist der eindeutige Widerspruch zwischen dem einhellig erörterten Problem, dass ein erheblicher Teil der deutschen Öffentlichkeit nicht glaubt, was von unseren gewählten Repräsentanten thematisiert oder einfach ausgeblendet wird.

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Anrufer HORNBURG nennt lauter Beispiele, in denen die offizielle AGENDA, die absurdesten Schweinereien unserer jüngsten deutschen Politik-Geschichte ignorieren, vertuschen und abstreiten, wie sie das in dieser Sendung heute ebenfalls tun:

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Der DLF-Moderator DIRK-OLIVER HECKMANN hat nicht die Disziplin und Selbststeuerung, eine solch schlecht zusammengestellte Runde zum Tanzen zu bringen:

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Es war kontroverse RUMPEL-POLKA:

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DIETMAR MOEWS malt Sauerstofftherapie mit Oxygenabund, Ananas, Sauerkraut und Knoblauch

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BERLIN-Meseberg: Integrationsgesetz? Einwanderungsgesetz? Illegale-Druckgesetz!

Mai 25, 2016
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Vom Mittwoch, 25. Mai 2016

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Unsere – zwischen den Binnenregierungs-Oppositions-Rollenspielen Seehofers und der dadurch lahmgelegten, zahnlosen SPD-Bundestagsfraktion – MERKEL II-Bundesregierung tagt momentan in der schönen Ex-DDR-Prärie im höfischen Meseberg.

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Heute traten die Protagonisten vor die Presse und erklärten:

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Heute habe das Kabinett ein „INTEGRATIONSGESETZ“ beschlossen.“

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Die Bundessprachregeler dürfen reden, wie sie es wollen – sie können schief und irreführende Bilder artikulieren, verwirrend argumentieren, widersinnig lamentieren oder ungeduldig – wie heute Merkel und Gabriel auf die Nachfragen der Presseprofis in Meseberg – pöbeln:

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Man wüsste gar nicht, was daran Untätigkeit sei – schließlich sei die Große Koalition emsig und produktiv“

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so etwa Sigmar Gabriel.

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Gabriel, der das Gepräge von Angst und Hilfslosigkeit ausformuliert, sollte lieber mehr essen und weniger Dünnes sagen.

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INTEGRATIONSGESETZ – ich spare mir jetzt die Beiträge im heutigen „Informationen am Mittag“ im Deutschlandfunk. Immerhin kam doch widerwillig zum Ausdruck (Jasper Barenberg im Interview mit einer LINKEN):

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Die Fremden, die hier jetzt „residieren“ – unterlägen einer sinnfälligen Individualität und außerdem, was die Politik dirigieren will, Sozialität.

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Die INTEGRATION ist eine sozial-politische Angelegenheit – die kann und soll durch das Gesetz begünstigt reguliert bzw. dirigiert und unter Zwang gesetzt werden.

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Es heißt:

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INTEGRATION hänge in hohem Grade von ARBEITEN ab. Wer arbeitet, lernt die Sprache – Sprache sei entscheidend (außer für Blinde und Gelähmte und Komiker).

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Das neue INTEGRATIONSGESETZ, das weder Arbeit noch Wohnungen, noch Sprachschulung anbieten kann – es gibt bei einem momentan (25. Mai 2016) akuten Bedarf von etwa 800.000 Sprachschulungsbedürftigen nur 3.000!!! Plätze zur Sprachschulung in Deutschland.

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Dafür wurde heute die ZAUBERFORMEL:

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FÖRDERN und FORDERN“ neuerlich bemüht:

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Wer also die offiziale Forderung nach Deutschlernen nicht nachweislich erfüllen kann, dem werden die ohnehin kurzgehaltenen Lebensmittel gekürzt bzw. unter Zwang gestrichen.

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Dietmar Moews meint: Die Regierung kann und darf machen, wofür immer sie ihre Mehrheitsregeln dahin führen kann. Das ist hier auch der Fall.

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Die Regierung kann auch verworren reden, Unfug absondern oder lügen.

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Ein Gesetzestext, allerdings, muss dann juristisch-semantisch rechtsstaatlich eindeutig formuliert sein, sonst folgt die unverzüglich BGH-Anrufung.

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Folglich sind die heutigen Meseberg-Erklärungen keineswegs INTEGRATIONSGESETZ, auch nicht, wie Gabriel in der Pressekonferenz behauptete:

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„Der große Beginn eines später als „der Anfang des lange geforderten deutschen Einwanderungsgesetzes. 

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Die SPD JUCHHEEE – die CDU JUCHHUUUU.

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