Extra: Bundeskanzlerin MERKEL redete am 13. November 2018 in Straßburg

November 13, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8670

am Dienstag, 13. November 2018

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Dr. Dietmar Moews – Echtzeit-KOMMENTAR um 16 Uhr 01 hochgeladen:

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Die deutsche CDU-Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach vor dem Plenum des EU-Parlaments in Straßburg – Merkel zeigte überzeugend ihre rhetorischen Fähigkeiten, war ausgeschlafen und gut sortiert – Frisur (ohrfrei) und blauer Kittel saßen, maßvoller silbern-edelstahliger Halschmuck, keine Ohrringe, aber schwarze Kontrastkleidung – keine Presswurst, wie in Compiègne – perfekt:

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Kein Wort zur IT-REVOLUTION – KEIN WORT zur IT-Gegenwart – das bedeutet: Kein Wort zur IT-Zukunft.

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Im Anschluß an Merkels Auftritt redeten EU-Parlamentarier aller redeberechtigten EU-Parlaments-Fraktionen.

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(Um 16 Uhr 32 hatte Merkel ein erwiderndes Nachwort – da betonte sie die bedauerliche Wichtigkeit des BREXIT. Ferner betonte Merkel hunderte von EuGH-Urteilen, die alle befolgt worden seien.)

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„Toleranz für das Andere des Anderen ist eigenes Interesse“ – das macht unsere Stärke als Europäer aus. Damit ist Solidaridät ein Kern der EU – „Einander helfen, Rettungsschirme“, als Beispiele, betreffen immer alle. Damit trägt jeder einzelne die Verantwortung, die Rechtsstaatlichkeit zu achten.

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Das gilt für die Grundlagen der EU, überall zu hause die Regeln geeint einzuhalten. „Solidarität bedeutet immer, nationale Wege mit der EU selbst abzustimmen, im wohlverstandenen eigenen Interesse.“

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„Es nutzt Europa, in Afrika Solidarität zu entfalten, dient immer auch der EU … dafür sind gemeinsame Projekte wirksamer und nützlicher, als nationale Einzelanstalten – auch dadurch kann die Migration besser den europäischen Zielen angepaßt werden.“ Merkels geheucheltes Stichwort lautet: „Partnerschaft mit Afrika“.

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„Wir Europäer müssen mehr für uns aufkommen, nachdem nicht mehr die Sicherheit von anderen, alten Verbündeten (sie meint die USA und die NATO) so verläßlich geboten wird, wie es bisher erwartet werden konnte.“

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Merkel erklärt: „Eine EU-Militäraufstellung soll keine Einrichtung gegen die NATO werden“. Sie sieht darin keinen Widerspruch, die eigenen Fähigkeiten gemeinsam zu verbessern – einschließlich eigener Rüstungsexport-Fähigkeiten“.

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350 Milliarden wurden inzwischen für die EU-Militärzukunft budgetiert. Dabei gehören Haftung und Kontrollen zusammen, was mit diesem Geld gemeinsam gemacht wird.

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Deutschland will die digitale Besteuerung, zumindest Mindestbesteuerungen. Man muß eine internationale Lösung dafür finden. Wenn das nicht klappt, müsse die EU eigenständig handeln.

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Automobilbau sollte auch durch europäische Fähigkeiten zukunftsfähig genutzt werden. Forschung und Innovation sind für unseren Wohlstand nötig.

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Flucht und Migration ist unter den EU-Partnern bislang nicht ausreichend abgestimmt. Die Arbeit hierfür, einen praktizierbaren Konsenz zu erringen, ist auf dem Weg. Das erfordert oft, auf nationale Präferenzen zu verzichten.

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Europa muß nicht überall sein – nicht allgegenwärtig sein. Aber, wo Europa antritt, müssen die besten Maßnahmen ergriffen werden.

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„Nationalismus und Egoismus dürfen nie mehr den Vorrang in Europa haben, Toleranz ist eine Schlüsselqualität“.

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Viel Applaus und laute Buh-Rufe im Plenarsaal des EU-Parlaments in Straßburg, heute, am 13. November 2018, um 15 Uhr 35 (Phoenix TV live).

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Zwei Drittel des Hauses waren nicht anwesend. Der Parlamentsvorsitz redet moderierend von „Tierschutz“ und von dem verbesserungswürdigen Wesen der Parlamentarier, die sich durch Fernbleiben bevorzugt nur den eigenen Rednern widmen.

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Dietmar Moews meint: Bundeskanzlerin Merkel sagte ständig das Wort EUROPA, wenn sie die Europäische Union (E U) ansprach. Das ist absurde Unhöflichkeit gegenüber Schweiz, Norwegen und z. B. dem europäischen Russland.

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Merkel scheint nicht begriffen zu haben, wie entscheidend die aktuellen BREXIT-Umstände für Deutschland und für die EU und die europäische Zukunft ist. Sie hat den Wertdifferenzen zwischen Brüssel und London kein Wort gewidmet. Das ist DUMM gewesen.

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Merkel betonte aus ihrer Sicht die Dringlichkeit, dass die EU in Afrika wohl konzipiert aktiver werden muss. Aber die Bundeswehr in MALI kann nicht da als Migrationsaspekt hingestellt werden, wenn es um die militärisch-kolonialistische Ausbeutung der Uran-Bodenschätze durch Frankreich in Mali geht.

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Dietmar Moews in Oradour

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Merkel gibt eine eigene EU-Position zum heutigen Stand vor, die man durchaus in Fortführung ihrer bisherigen Erklärungen sehen kann. Aber Merkel verschwieg weiterhin, ihre eigenen abweichenden Wertvorstellungen, die mit dem neuen Europa MACRONS nicht zusammengehen.

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Respekt für nationale Eigenheiten zu integrieren, um allseitige gemeinsame EU-Hausordnung“ zu erreichen, kann nur der Weg zur weiteren Integration der EU sein.

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Wenn da zahlreiche Ostseeanrainer die russische Pipeline North-Stream ablehnen – Deutschland aber eine eigene Ostpolitik betreibt, die nicht in Brüssel ausreichend angebunden wird. Merkel sprach nicht zu denen, die so gesehen, zu recht, heute in Straßburg abwesend blieben.

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Wenn es nur heißt, „geeintes Europa, solange Frankreich die französischen Traditionsansprüche durchsetzen kann“ – sind viele andere EU-Völker nicht einverstanden.

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So weit benennt Merkel das unausweichliche Prinzip des „größten gemeinsamen Nenners“ der 28 EU-Staaten untereinander.

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Aber Merkel nannte keine einzige aktuell vorhandene Konfliktlage, die aus deutscher Sicht praktisch den EU-Opponenten weiter entgegenkommen könnte. Dagegen stehen nicht nur heraufkommende deutsche Nationalisten.

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Kurz, Merkel sagte nichts zur Bedeutung einer deutsch-französischen Achse. Sie sprach keine einzige deutsch-französische Unvereinbarkeit (z. B. Staatsschulden, z. B. Zentralismus/Föderalismus). Dass Euro und Immigrationshaltungen und andere Aspekte unausweichlich eine E U der zwei Geschwindigkeiten bedeuten, ist aus Merkels Sicht zu konstatieren und liegt in der Sache.

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Merkel erklärte die zwei kontroversen Gruppenbilder in der EU: Einerseits glauben Deutschland und andere daran, dass zahlreiche Anliegen der EU-Vollmitglieds-Staaten mit und durch die gemeinsame E U besser entfaltet werden können, Die der Integration der EU kontrovers entgegenstehen, glauben, Ihre eigenen Interessen in nationaler Selbstbestimmung und Eigenmacht, ohne eine über Lissabon hinaus integrierte Vertrags-EU, besser einrichten zu können.

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Merkel stellt das fest und meint, die EU-Staaten, die die Integration bevorzugen sind durchaus aufgerufen, weiter die Möglichkeiten der Gemeinsamkeit umzusetzen – die Kontroversen gehen Eigenwege (wir sehen den britischen Exit).

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Merkels EUROPA-Rede war mehr allgemeine Beschwörung als ein substantieller Input für die aktuelle Lage, die auf dem Lissabon-Vertrag basiert. Doch kann ihr vorgetragener, gemäßigter Europa-Katalog an sich, in Richtung eines EU-Verfassungstextes zu bringen, geeignet sein – .

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Dazu brachte MERKEL nicht einen Gedanken den EU-Freunden und kein Gegenargument gegen die aktuellen EU-Konterkarrierer in ihrer heutigen Rede.

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Sie hat diese Gedanken nicht (Merkels Denk-Stab im Kanzleramt sollte sich schämen; warum hat man nicht beim Stab von Macron angfragt, was die FÜR die deutschen Wünsche vorzubringen wüßten).

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Schoki-Test mit ORIGINAL BEANS EDEL WEISS 40% Dominikanische Republik

November 1, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8633

am Donnerstag, 1. November 2018

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Dietmar Moews meint:

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„Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde ?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.“

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(Friedrich Hölderlin 1770-1843; „Hälfte des Lebens“ 1804)

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Ich probierte eine niederländisch/schweizerische handgefertigte weiße Schokolade ORIGINAL BEANS EDEL WEISS 40%, reine weiße Schokolade, Yuna Fluss, Dominikanische Republik, von dem Vertreiber Original Beans 1016 EB Amsterdam, Niederlande, hergestellt von Felchlin, ehemals in Schwyz, jetzt in Ibach in der Schweiz.

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Im Jahr 2006, produzierte Felchlin 2500 Tonnen, überwiegend Schokoladen bzw. Schokoladen-Kuvertüren.

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http://www.originalbeans.de

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Kurz vorab: Diese Sorte, genannt Reine weiße Schokolade, kann sich als BEAN To BAR-Handarbeit mit 40 % Kakaomasse als eine hochprozentige Besonderheit bezeichnen lassen. Die kostspielige 70 Gramm-Tafel kostet 4 Euro 95 im Alnatura-Verkaufsladen an der Severinskirche in Köln. Die hat die klassische, längliche Form mit Bruchkantenrelief an der Oberfläche. Diese weiße Schokolade ist ein Spitzenprodukt, neben den anderen raren allerbesten, sie duftet dezent, ist auch ungekühlt frisch. Sie ist nicht pur – das bedeutet wörtlich 40% Kakaomasse, Rohrohrzucker und Kakaobutter sowie Vollmilchpulver – das ist alles. Sehr gut und fein – oder, einfach: fett und süß..

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Der Name des Gründers eines Honigladens und späteren schweizer Chocolatiers, der seit 1901 in Schwyz aktiv wurde, Max Felchlin, gab dem heutigen weltberühmten und -bekannten Süßwarenhersteller Felchlin, der heute in Ibach sitzt, den Namen. ORIGINAL BEANS wurde in Amsterdam von dem Niederländer Phillipp Kauffmann ins Leben gerufen, mit dem Vorsatz, die Welt zu retten.

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GEORG BERNARDINI schreibt in DIE SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK:

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„Das Konzept ist interessant: direkter Handel mit den Kakaobauern, Zahlung des Zehnfachen der üblichen Fair-Trade-Handelsspanne, für jede verkaufte Tafel wird ein neuer Baum gepflanzt, was jeder Konsument auch anhand der Eingabe eines Codes im Internet prüfen kann. … Besonders das Engagement im Kongo ist eine sehr wichtige und vorbildliche Unterstützung. Die Wiederentdeckung der „vergessenen“ und historischen Kerafat-Kakaobohne in den Regenwäldern Papuas, Indonesien ist ein neuer und gelungener Clou des Unternehmens….“

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Aus den Internetzangaben und auf den einzelnen Schokoladenverpackungen sind weitere Informationen zu jeder Sorte ablesbar:

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Allerdings – die Netzabrufadresse für einen neugepflanzten Baum im ältesten Naturpark Ostafrikas, der angeblich von ORIGINAL BEANS vom Verkaufserlös im fernen Land wächst, ist „lustig“.. Weder die Adresse noch die ausgedruckte Nummer haben irgendwas, außer buntgekleideten Negern (in Peru? – es wirkte wie Afrika) ergeben.

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„…Geschmack der EDEL WEISS – süße Eindrücke von Bananenmilch und Kakaobutter malen eine goldenes Portrait des Lebens im Yuna-Flusstal. Die reinen Aromen des traditionellen Trinitario Kakaos leuchten in dieser zusatzfreien Komposition.

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Vorstehende Beschreibung ist Augenstaub und Wortgeklimper – was heißt denn goldenes Portrait? Dass die EDEL WEISSE nicht so ungewöhnlich schmeckt, aber eine superlative Konsistenz hat? – doch wenn der Tester sich bei der Verkostung mehr an Ivik den Vaterlosen Eskimo erinnert fühlte, der gegen Fieber Walfett aß. Dieser CRU-Kakao hat fast keinen Bittergeschmack, die Kuvertüre ist relativ fett und nicht sehr zurückgenommen gezuckert, nur nach dem Packungsaufdruck sehr viel Salz (bisher das Maximum aller bislang getesteten) – doch sie schmeckt wirklich nicht so salzig, wie es gerade bei weißen und sonstigen Milchschokoladen der Fall ist.

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Wenn auch Kakaobohnen Geschmack von sonstigen Pflanzen in der Plantage annehmen, ist der Weg zu Bananenmilch weit – aja.

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Purer Geschmack, Bio, VEGAN – so steht außen drauf.

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Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, und die handgeschöpfte kostbare und kostspielige Schokoladen in Betracht ziehen, werden hiermit vermutlich befriedigt. Wer Bean to Bar und den persönlichen Chocolatier bevorzugt, findet hier Kakaosorte und Herkunft auf der Kaufpackung; das bietet ORIGINAL BEANS aus Amsterdam – geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte? – das müsste man beim schweizer Hersteller Felchlin erfragen.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese EDEL WEISS aus Dominikanische Republik 40% Kakao ist gewöhnlich in der Milchpulverfarbe – ob es die Kakaosorte oder der geringe Kakaoanteil ist, lässt sich schwer entscheiden. Sie hat mit 40% Kakaogehalt keinen hohen Kakaogehalt für eine weiße Schokolade. Jedoch sie ist perfekt abgeschmeckt, die Süße, die Feinheit, wie sie im Mund eine Zauberauflösung bietet, kein Kakaogeschmack, sie duftet wirklich sehr gut – und ist hervorragend in jeder Hinsicht. Öffnet man den kleinen Karton, erscheint eine metallisch-silberne Hochglanzfolie, angeblich aus Zellulose, mit der die edle weisse aus der Dominikanischen Republik 40% Kakao vakuumverpackt ist. Dem Tester ist zwar immer wieder ein kostspieligerer Silberpapierinneneinschlag viel lieber, auch wenn hier eben die „ökologische Warenästhetik von Philipp Kauffmann“ vorgeht. Man kennt den Spagat zwischen solchen Abwägungen auch von wenigen Hochqualitäts-Marken, wie Bean to Bar von Bonnat oder Willie’s Pure. Wer Spitzenqualität der Bean to Bar Hersteller schätzt, mag diesen zarten Schmelz im Mund, der nicht klebt, klar knackig zu brechen ist, und feine Kakaogeschmacks-Töne bietet, die nicht von zusätzlichen verschiedenen Aromen stammen.

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Die dekorative, rosa-farben gerahmte klassische 70-Gramm-Papppackung in anthrazit-farbener und heller grau grafisch rauten-gemusterter Aufsicht, ist edel und praktisch, lässt sich wiederverschließen, hat auf weißem Schild edle Zierschriften, sogar metallisch gold, und den Werbeslogan: „KOSTE DIE SELTENSTEN ORTE DER WELT – UND ERHALTE SIE“. Dazu findet man bei Entfaltung der gesamten Pappfaltung eine kleine Innengeschichte, folgenden Inhalts.

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„Wie viele Baumfrüchte nimmt auch Kakao das Aroma seiner Umgebung auf. Seine Samen sind voller Nährstoffe und wenn man ihn sorgfältig erntet, fermentiert und trocknet, offenbart er den Charakter seiner vielfältigen Ursprungsorte. Seit 2008 durchstreift unser „BEAN TEAM“ die entlegensten Regenwälder der Welt, um die „Original Beans“ zu dir zu bringen …“

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GUT GEBRÜLLT, LÖWE – der Reklame der Baumnummern zu folgen, gelingt bislang kein einziges Mal; damit hat sich jetzt ORIGINALBEANS nicht mit Marmelade bekleckert – aber immerhin.

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Man findet auf der Hinterseite auf anthrazitfarbenem Grund mit lesbarer weißer Schrift Grund die üblichen Nährwertangaben über Inhalte und Kalorien in deutscher Sprache, kurz:

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Zutaten: Kakaobutter; Rohrohrzucker; Vollmilchpulver; Kakao 40% mind.),

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Die Angaben der Nährwerttabelle per 100 Gramm können als Durchschnittswerte angenommen werden:

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Energie 612 kcal / 2561 kj

Fett 44 g

davon gesättigte Fettsäuren 27 g

Ballaststoffe 0 g

Kohlenhydrate 46 g

davon Zucker 46 g

Eiweiß 7 g

Salz (Natrium) 96 mg

Cholesterin 22 mg

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EDLE WEISSE aus Dominikanische Republik 40% Kakao ist vergleichsweise kalorienreich. Hat eine ziemliche Süße, viel Salz, ansonsten ohne jegliche Aromazusätze und ohne Lecithin.

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Aufdruck: Bestens haltbar bis 31.03.2019

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, diese ORIGINAL BEANS solche Fragen nicht auf der Industrie-Handels-Qualitätsebene stellt, sondern vorhält; dabei ist der niederländische / Schweizer Hochqualitätshersteller, mit den jährlichen Produktionsmengen beides darstellt, die große Massenproduktion und die manufakturelle Handarbeit Beans to Bar.

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Der Schokoladenmann Georg Bernardini beurteilt die von ihm getesteten Sorten der ORIGINAL BEANS aus Amsterdam/Schwyz bzw. Ibach als bemerkenswert gut und gibt dafür FÜNF von SECHS KAKAOBOHNEN.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese ORIGINAL BEANS Weiße Schokolade EDLE WEISSE aus Dominikanische Republik 40% Kakao – wenngleich sie kostspielig ist – und der angebliche 274er CO2-Baum zur „Weltrettung“ nicht aus dem Internetz herauskam.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Ich gebe dieser schweizerisch-niederländischen Bean to Bar aufgrund der exquisiten höchstfeinen Beschaffenheit VIER von SECHS KAKAOBOHNEN unter Qualitäten. Mit 4 EURO 95 ist hier das Kostbare auch kostspielig – muß aber sein. DANKE.

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Martin Muehle TURANDOTS leuchtender Genie-Tenor in Köln Oper

Oktober 22, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8607

am Dienstag, 23. Oktober 2018

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Am Sonntag, 21. Oktober 2018, besuchte ich eine besondere OPERN-AUFFÜHRUNG der KÖLN OPER.

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KÖLN OPER ist derzeit ein Synonym für einen der zahlreichen Bau-Skandale, nicht nur beim BER-Flugzeugtreffen in Schönefeld, nicht nur beim Kölner Stadtarchiv (eigentlich einer absurden Köln-U-Bahn-Linie) – sondern KÖLN OPER spielt derzeit in verschiedenen Ersatz-Hallen auf der Deutzer Rheinseite, in unmittelbarer Nähe der Koelnmesse und von RTL.

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TURANDOT – war das Werk des genialen Italieners Giacomo Puccini (1868-1924).

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Puccini konnte TURANDOT nicht ganz vollenden. Nachkompositeure haben auf die von Puccini geschaffenen drei Teile einen Finalsatz angefügt, der sich in ein Aufleuchten des bemerkenswerten NESSUN DORMA, der großen Arie des Hauptdarstellers CALAF, als Tenor, zum CHOR und Orchester eines Großauflaufs als FINALE gipfelt.

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Das damals bereits als gleichnamiges Theaterstück von dem italienischen Dichter Carlo Gozzi bekannte Werk wurde von Giuseppe Adami und Renato Simoni zum Opernlibretto ausgearbeitet. Puccini hat TURANDOT phrasiert und dramatisiert – in seiner meisterlichen Opern-Kunst auskomponiert.

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TURANDOT – die Oper von Puccini – ist ein Geschenk für die Künstler. Die Regisseurin hat naturdramatischen Stoff, Solisten und Chöre sind glanzvoll beschäftigt, ein Orchester, hier eine Opernbesetzung des Kölner Gürzenich, wie auch der Kondukteur und die Korepetitoren und Supervisoren während des Durchlaufs …alle können dankbar sein.

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Die Regisseurin Lydia Steier hat eine Sternstunde herausgezaubert. Der Kondukteur Claude Schnitzler hat, gemeinsam mit dem ferngesteuerten Mischpult, ein perfektes Orchester spielen lassen. (Ich habe im gesamten TURANDOT nur ein, zwei nicht ganz gelungene Einzelnoten gehört).

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All diesen am 21. Oktober 2018 in Köln-Deutz begeisterten Ensemblemitgliedern muss hier eine außergewöhnliche Reprise anerkannt werden. Sie spielten begeistert und sie begeisterten. Man sah keine Schludereien, ja – alle spielten, als habe man ihnen eine Schuß Koks ins Mineralwasser gemischt, sehr wach und sehr filigran und präzise. Da wurde wirklich meisterlich regiert und ausgeführt. BRAVO.

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Das stets vorlaut dazwischenklatschende Kölner Publikum hat eigene Rechte – man zahlt 100 Euro, dann darf man das – naja.

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Ich will aber den TENOR MARTIN MUEHLE feiern, der hier den KALAF gab.

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Noch kurz vorher:

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Turandot, das Mädchen aus Turan, ist die Prinzessin in einer Erzählung aus der orientalischen Sammlung Tausendund ein Tag, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann. Eine weitere, wesentlich ältere Quelle des Stoffs ist das Werk Die sieben Schönheiten (dort ist es die russische Prinzessin) des persischen Dichters NEZAMI. Und schon geht es  vor den Mauern der Kaiserstadt los: Ein Mandarin verkündet dem Volke: „Prinzessin Turandot wird den ersten fürstlichen Brautwerber heiraten, der ihre drei Rätsel löst. Löst er diese nicht, wird er geköpft.“ (Und die hemmungslos postmoderne Ausstattung (nennen wir es die wandelbaren Bühnenbilder – war sympathisch, weil sie nichts vormachte, nicht tümelte und keine Kinderei des Märchenhaften aufbließ, sondern eigentlich immer auch eine freundliche Ironie abwarf:

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Und mein Stern des Tages, Martin Muehle als CALAF, war also der letzte Bewerber der Prinzessin Turandot, der sein Leben mutwillig einsetzen wollte, die drei Rätsel aber löste und richtig antwortete, zuerst „Hoffnung“, danach „Blut“, dazu „Turandot“; aber die Aufgeblasene wollte nicht küssen. So er anschließend dann noch selbst Frage-Umstände machte (sie sollte seinen Namen raten können, bis über Nacht der Morgen dämmere) – damit es nach der PAUSE noch weitergehen musste. Schließlich hatte TURANDOT den SALAT, also den CALAF, so sein Name, nicht herausgekriegt, alle haderten, das hetzerische Volk stimmte ins heroische Chorfinale, man sang umarmt (er hatte extra seinen Bleck-Brustpanzer angelegt), zweistimmig, und dann wars aus, der Jubel groß.

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Dietmar Moews meint: Nachdem die ersten gediegenen Klänge die größten Sorgen weggeblasen hatten des geduldigen Zuschauers, erschienen Figuren, ein ausgezeichneter gutgelaunter Baß, eine etwas Quetschhalsige, je perfekte Anschlüsse und Stellungsentwicklungen, bis dann die Protagonisten in der Handlung verständlich wurden (es gab diverse Ersatzbesetzungen, die nur ein Student sofort identifizieren kann). Alle Solisten sangen besonders gut. Die Damen hatten nicht ganz weiche Lautstärke, aber nicht die vollste Stimmschönheit für mein Herz und meine Ohren. Die drei Richter, Tick, Trick und Track, konnten mit Wenig, aber künstlerischer Macht, jeweils ihr einnehmendes „Kammerspiel“ im Bühnenvordergrund, wie auf Knopfdruck hineinspielen und wunderbar singen.

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Aber jetzt:

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Es kam ein TENOR – ich war hingerissen – nachträglich fand ich dann im Internetz, dass es der 1969 geborene, in Montevideo/Uruguay und Lübeck/Deutschland ausgebildete brasilianisch-deutsche, Martin Muehle war (der in Brasilien und an ersten deutschen Opernhäusern singt und spielt).

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Dieser TENOR war der CALAF des PUCCINI in der weltberühmten Oper, die in dieser postmodernen Fassung TURANDOT, eines blödsinnigen Librettos eines Dichters, der nicht als Denker bekannt ist, aber in der Originalsprache, in italienischer Sprache, aufgeführt wurde, was den Höchstgenuss ermöglichte.

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MARTIN MUEHLE sang wundervoll – und ich vergleiche ihn mit der Kunst des Luciani Pavarotti.

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Das muss man hören. Das muss man gehört haben. Dieser Sänger wird noch weltberühmt gemacht werden, wenn sich nur ein kongenialer Agent findet, der MARTIN MUEHLE mit den führenden Konduktoren, Solisten und Intendanten bzw. Verlagen und den Werbetextern und Stiftungs-Vorständen der USA zusammenbringt. Man muss ihn in internationale Fernseh-Oper-Präsentationen bringen – Pavarotti ist tot. Es gibt heute keinen besseren zu hören als Martin Muehle.

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Muehles Überlegenheit, seine Reserven, Stimmschönheit, laut und leise, perfekt gestützt, selbst wenn die Ungeschicklichkeit der Regie MUEHLE die NESSUN DORMA, die große ARIE, im Sitzen vortragen lässt. Und als endlich das Morgengrauen angesungen wurde, versagte die Lichtgregie, eine Morgendämmerung einzuspielen.

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Das war unerhört begeisternd. Man müsste Martin Muehle an den besten Häusern der Opernwelt die höchsten Gagen anbieten – denn – er ist unteilbar, nicht alle können ihn bekommen. Der Schritt von Kassel nach Bonn, nach Köln hat die Herausforderung für die westliche Kulturindustrie zugespitzt:

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Wird man fähig sein, diesen Mann so rauszubringen, wie es die größten Opern verdienen, die ihren Weg täglich neu bahnen müssen, was ja nur mit grandiosen Sängern, Diven und Divanen möglich ist.

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CDU Bouffier vs. SPD Schäfer-Gümbel TV-Duell zur Hessenwahl 2018

Oktober 17, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8590

am Donnerstag, 18. Oktober 2018

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Am Sonntag, 28. Oktober 2018, findet die Hessen die routinemäßige Landtagswahl statt. Die bisherige CDU/Grüne-Regierungskoalition wird mit neuen Wähleranteilen auf den Prüfstand kommen. Dabei zeigen alle bisherigen Entwicklungen auf eine ähnliche Wählertendenz, die den GRÜNEN Zulauf, aber der CDU und der SPD erhebliche Verluste bringen werden. (Umfragewerte CDU: 29 %, SPD: 23 %).

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So kam es heute zu einem sogenannten FERNSEH-DUELL der beiden größten Parteien, der CDU mit dem Ministerpräsidenten Volker Bouffier (66) und dem SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel (49).

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1 Stunde laufen am Rhein: 17.10.2018

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Dietmar Moews meint: Die beiden Parteiführer, die durchaus unter dem Eindruck der Wählerentwicklung in Bayern stehen könnten, zeigten überhaupt nicht, dass sie der Wind der Zeit auch gestreift hat.

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CDU-Bouffier redet weiter in die bekannten Proklamationen der CDU, um mit und für Merkel die „Stabilität“ eines Weiterso zu versprechen.

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SPD-Schäfer-Gümbel könnte der nächste SPD-Politiker, nach Martin Schulz sein, der das Kanzleramt fordern würde – wir wissen nicht was kommt. Doch der Fernsehauftritt bestand erneut aus Proklamationen und nicht an konkreter Lagekritik und konkreten Verbesserungen gegenüber der CDU/GRÜNE-Regierung.

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Wie in einer schweren Krise einer langwierigen tödliche Krankheit schwimmen diese Führer der vormaligen Volksparteien im Eigendünkel, ihre leeren Behauptungen aus dem Wert von FAKE in einen der weithin geschätzten GÜLTIGKEIT einfach umzudeuten.

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Ich möchte sagen:

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Wenn jetzt täglich diese beiden KORYPHÄEN, Bouffier und Schäfer-Gümbel, ein TV-Duell von dieser Qualität aufführen dürften, würde ihr Ansehen täglich um 5% sinken. Am Wahlsonntag hätten sowohl CDU wie SPD um die 5-Prozenthürde zu kämpfen.

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Die GRÜNEN (etwa bei 18%) und die AfD (etwa 13%) müssten nur mit offenen Augen zuschauen – und, das lässt sich vorhersagen, beide werden bedeutend an Zustimmung gewinnen. Auch die Linkspartei hat sich erfolgreich um Vertrauen und Verlässlichkeit bemüht (etwa 8 Prozent).

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Und es steht beinhart in Sicht eine ROT-GRÜN-ROTE Regierung, mit einem sehr angesehenen Al-Wazir oder Nouripour als Grünen Regierungsführer, dafür dann eine Hessen-CDU als Opposition mit der AfD.

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Mal sehen, wie lange Demokratie von der LÜGENPRESSE begleitet werden wird, wenn der Niedergang des Establishments zunimmt und die Basisdistanz zum STAMOKAP in Berlin in durchgreifende Oppositionsmehrheiten Macht gewinnt.

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Gauland das AfD U-Boot der CDU

September 3, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8416

am Dienstag, 4. September 2018

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AfD-Spitzen-Kader ALICE WEIDEL

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Das in diesen Tagen die Süd-Nord-Völkerwanderungen und die Trump-Zersetzungspolitik begleitende innerdeutsche Blockparteien-Unwesen hat die AfD – unter dem eigentlichen abgegriffenen Wertbegriff ALTERNATIVE – hochgejazzt.

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AfD kommt in Parlamente – AfD gewinnt parlamentarische Macht – AfD greift nach Führung politisch in Unbildung vagabundierenden Massen – AfD wird inzwischen geschickt vermarktet, ohne dass eigentlich ein AfD-Parteiaufbau stattgefunden hat. Denn die AfD hat prominente Führer und gleichzeitig eine ziemlich unterirdische rechte Folklore-Parteibasis.

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Die Geschicklichkeit der AfD-Führer ist aber keine Glücksache, sondern wird von Professionalität bestimmt. Während die AfD-Körperschaft – quasi als Basis – jegliche Hitlereien und Geschichtslügen verbreiten dürfen – was viele andere Mavericks anlockt sich den AfD-Labels anzunähern:

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NPD, Republikaner, Altnazis, Alt-SEDler, Neonazis, KuKluxKlan, Heimatschützer, Identitäre Rassisten, Pegida, Nichtwähler, Reichsdeutsche – und mit all diesen, durchaus gar nicht zusammenpassenden Bürgern, amalgamiert die AfD-Führung die weitreichende massenmediale Reizhöhe.

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Der Deutschlandfunk hat den Oberführer der AfD, der sich immerhin gegen andere bürgerliche CDU-Kader durchsetzen konnte, ob Bernd Lucke oder Henkel oder Frauke Petri – Dr. Alexander Gauland, der sein Leben lang CDU-Spitzenkader im inneren Kreis bei Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl war, interviewt, wie folgt, mit Volker Finthammer im SONNTAGS-GESPRÄCH am 2. September 2018, sprechen lassen:

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Alice Weidel und Alexander Gauland

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„AfD-Bundesvorsitzender Gauland für Einwanderung aus dem EU-Ausland –

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Der Partei- und Fraktionschef der AfD, Alexander Gauland, sieht in der Einwanderung aus dem EU-Ausland die richtige Antwort auf den Fachkräftemangel – neben der Qualifizierung von Deutschen. Gegen junge Ungarn, Polen oder Italiener habe niemand etwas, sagte Gauland im Dlf.

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Alexander Gauland im DLF Sonntags-Gespräch mit Volker Finthammer:

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Das Interview der Woche können Sie am Sonntag ab 11:05 Uhr an dieser Stelle nachhören.

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Gleichwohl bekräftigte Gauland die Ablehnung seiner Partei gegen ein Einwanderungsgesetz. Mit den derzeitigen gesellschaftlichen Mehrheiten würde dabei nichts Gutes herauskommen. Er kritisierte Grüne, Linke, Kirchen und Gewerkschaften. Diese Kräfte würden es nicht bei der Behebung von Fachkräftemangel bewenden lassen, sondern wollten eine Masseneinwanderung aus fremden Kulturen unter der Überschrift „mehr Facharbeiter“.

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Gauland führte die Vorfälle von Chemnitz auf die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel zurück. Er nannte es zielführend, dass der stellvertretende FDP-Chef Wolfgang Kubicki das ähnlich sehe. Gauland meinte, in Chemnitz sei ein Unschuldiger getötet worden durch zwei Menschen, die nicht in Deutschland sein dürften und ohne die Politik der Kanzlerin auch nicht hier wären.

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Mit Blick auf die Proteste und Ausschreitungen in Chemnitz verwahrte sich Gauland gegen ein „Sachsen-Bashing“. Die Tötung habe Emotionen hervorgerufen, weil die Täter mutmaßlich Asylbewerber seien. Darauf hätten sich besorgte Chemnitzer Bürger versammelt. Diese Versammlung sei von einigen Hooligans und Spinnern missbraucht worden. Die AfD sei gegen Selbstjustiz, aber für Selbstverteidigung.

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Gauland distanzierte sich für seine Partei vom Zeigen des Hitlergrußes und genauso von der Veröffentlichung eines Haftbefehls im Internet. Beamte dürften keine kriminellen Akte begehen.

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Gauland begrüßte Hilfe in den Herkunftsländern zur Bekämpfung der Fluchtursachen. Dies reiche aber nicht aus, auch weil viele der Staaten, zum Beispiel in Afrika, nicht gut regiert würden. Deshalb müssten auch Zäune gebaut werden, da habe der ungarische Regierungschef Viktor Orban recht. Gauland betonte, Europa müsse als Festung behandelt werden.

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Vor den kommenden Landtagswahlen wollte sich Gauland zum Thema mögliche Koalitionen nicht festlegen. Als deutlich schwächerer Partner werde man aber in keine Regierung gehen. Im Übrigen müsse die AfD nicht regieren, um zu wirken. Gauland sagte, seine Partei bewirke viel, weil sie ununterbrochen auf dem Gaspedal stehe und die anderen vor sich hertreibe.

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Gauland äußerte sich auch zur Finanzpolitik. Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags sei überfällig. Das stehe aber mehr Investitionen zum Beispiel in Schulen und Polizei nicht im Wege, meinte er. Diese beiden Punkte könnten angesichts der Einnahmen des Staates als sowohl-als-auch gesehen werden, nicht als entweder-oder.


Volker Finthammer: Herr Gauland, eine Woche ist seit dem mutmaßlichen Mord in Chemnitz vergangen und noch immer wissen wir so gut wie nichts über den eigentlichen Tathergang. Aber das, was folgte, was da an bewussten Falschmeldungen und Aufrufen unterwegs war, steht trotz der Tragik der Ereignisse in keinem Verhältnis zur vorangegangenen Tat. Aber Sie und Frau Weidel haben den Umgang von Politik und Medien mit dem Thema als unanständig bezeichnet und als normal bezeichnet, dass die Menschen nach so einer Tat ausrasten. Ist das die Art, wie man als verantwortungsvoller Politiker mit solchen Vorgängen umgehen sollte?

Alexander Gauland: Also, ich habe nur etwas formuliert, was einfach Tatsache ist. Diese Tötung, um es mal neutral auszudrücken, hat Emotionen hervorgerufen, Emotionen, die damit zu tun haben, dass es wahrscheinlich Asylbewerber waren. Ich weiß es auch nicht genau, aber jedenfalls wird gesagt Und an dieser Flüchtlingspolitik, wissen Sie, üben wir heftige Kritik, Ich glaube, was völlig falsch ist, ist dieses ewige Sachsen-Bashing, was Sie ja auch ununterbrochen in den Medien finden, dass die Sachsen als Hinterwäldler und Dunkeldeutsche verunglimpft werden. Und wir haben nur formuliert, was ganz normal ist, was in Freiburg und Wiesbaden und Kandel ebenso war, nämlich eine Empörung.

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Finthammer: Aber die, die den Hitlergruß gezeigt haben, waren weniger die Sachsen, sondern oftmals angereiste Neonazis, die aus der ganzen Bundesrepublik dorthin gekommen sind. Es war ein Mitglied Ihrer Fraktion, der Abgeordnete Markus Frohnmaier, der gleich am ersten Tag in den sozialen Medien schrieb, es sei Bürgerpflicht, die todbringende Messermigration zu stoppen. Also, dann doch ein indirekter Aufruf zur Selbstjustiz. Ich habe aus der AfD nicht eine Stimme gehört, die gesagt hätte, das geht nicht, das untergräbt den Rechtsstaat, wenn wir selbst zu so etwas aufrufen.

Gauland: Also, Markus Frohnmaier hat sich selbst dazu geäußert, zu der Formulierung. Und er hat klar gesagt, das war kein Aufruf zur Selbstjustiz, sondern zur Selbstverteidigung. Und dabei muss es auch bleiben. Ich sehe nicht so ganz, weshalb wir über die Tötung kaum reden. Am Anfang haben wir kaum geredet. Aber die Tatsache, dass – das will ich gern zugeben – Hooligans, Rechtsradikale sich auf eine Demonstration oder eine Versammlung besorgter Chemnitzer Bürger gesetzt haben und die auch missbraucht haben, das will ich ja auch gar nicht bestreiten, warum das sozusagen das wichtigere Thema ist. Nein, das wichtigere Thema ist der Tod eines Unschuldigen durch zwei Menschen, die nicht hier sein dürften und die nicht hier wären, hätte es Frau Merkels Flüchtlingspolitik nicht gegeben. Und …

Finthammer: Aber der Tod der muss doch aufgeklärt werden. Da wissen wir so gut wie nichts über die Umstände, wie es dazu kam.

Gauland: Da haben Sie völlig recht.

Finthammer: Aber den Aufruf – der blieb ja nicht ohne Folgen. Es war in dieser Woche ein Dresdner Justizbeamter, der inzwischen ja suspendiert wurde, der ist dem gefolgt und hat den Haftbefehl für einen der mutmaßlichen Täter im Netz veröffentlicht, weil er sich damit im Recht sah. Also hat der Aufruf Ihres Parteimitglieds Frohnmaier doch gewirkt.

Gauland: Nein, das kann man nun nicht zusammenbinden. Das geht überhaupt nicht, dass ein Beamter seine Beamtenpflichten verletzt und einen kriminellen Akt begeht. Das hat mit dem Aufruf von Herrn Frohnmaier auch wirklich nichts zu tun. Das hat er weder gemeint, noch kann man das zusammenbinden. Natürlich treten wir ganz klar für den Rechtsstaat ein

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Finthammer: Sie versuchen das immer gerne wieder zu relativieren. Das ist mir bekannt. Aber man hat trotzdem bei all diesen Aufrufen oder bei der ganzen Entwicklung in dieser Woche den Eindruck, die AfD sucht mit allen Mitteln immer wieder nach neuen Grenzüberschreitungen am äußersten rechten Rand auch zu fischen und auch den harten Kern der NPD, der dort ja vertreten war, ins Boot zu ziehen, und dass aus diesem Grund ganz bewusst zu wenig Grenzen gezogen werden. Mir hat der Appell in dieser Woche von der AfD gefehlt, dass das, was da aus der eigenen Partei passiert ist, so nicht geht.

Gauland: Herr Finthammer, das ist völlig falsch. Also, wir haben uns klar dazu geäußert, dass wir für den Rechtsstaat eintreten, dass wir Gewalt für völlig verfehlt halten, dass Leute, die den Hitlergruß zeigen, mit uns nichts zu tun haben. Das haben wir ganz klar gesagt. Aber noch mal, ich bin nicht bereit, die Tatsache, dass ein paar rechtsradikale Schreihälse oder Hooligans eine Demonstration instrumentalisieren, jetzt sozusagen dazu beizutragen, dass dieser völlig vernünftige und gute und ruhige Protest besorgter Dresdner Bürger nachträglich delegitimiert wird.

Finthammer: Aber die beiden Baden-Württembergischen AfD-Abgeordneten Stefan Räpple und Hans Peter Stauch haben auf Twitter Fotos von sich bei den Protesten am vergangenen Montag in Chemnitz veröffentlicht und dazu geschrieben: „Falls ich später mal gefragt werden sollte, wo ich am 27. August 2018 war, als die Stimmung in Deutschland kippte, ja, ich war in Chemnitz dabei.“

Gauland: Müssen Sie bitte Herrn Räpple fragen und Herrn Stauch – Herrn Räpple kenne ich, Herrn Stauch im Moment nicht –, was Sie in Chemnitz gemacht haben. Ich kann es Ihnen nicht sagen. wurden am Rande der Veranstaltung mit Herrn Kretschmer, dann haben viele gesagt: „Wir wollen nicht in die rechte Ecke, wir gehören nicht in die rechte Ecke, aber uns hat ja bis jetzt keiner zugehört. Wir trauen uns nicht mehr nachts raus. Wir haben hier eine Situation, die wir so nicht akzeptieren und deswegen gehen wir auf die Straße.“ Und genau diese Haltung unterstützt natürlich die AfD.

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Finthammer: Sie hören das Interview der Woche im Deutschlandfunk, heute mit dem AfD-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland. Herr Gauland, bleiben wir bei der Flüchtlingspolitik, aber schauen wir auf eine andere Frage, den sogenannten „Spurwechsel“. Was halten Sie von dem Vorstoß, gut integrierten Asylsuchenden eine Chance zur Einwanderung zu geben, sofern sie einen dauerhaften Arbeitsplatz vorweisen können?

Gauland: Das habe ich schon deutlich in dem Interview mit der Welt gesagt: Nichts! Weil es nur eine neue Möglichkeit ist, Menschen anzuziehen, illegal in dieses Land zu kommen und dann zu hoffen, Und genau diese Politik halten wir für völlig verfehlt. Nicht nur ich, sondern die gesamte AfD. Und deswegen halte ich den „Spurwechsel“ von A bis Z für eine falsche Lösung

Finthammer: Also, dann wären Sie auf der anderen Seite für ein klar definiertes Einwanderungsrecht, um die Probleme auf dem Arbeitsmarkt zu lösen? Da werden ja überall händeringend Menschen gesucht. Ich muss ja an die Pflege beispielsweise gar nicht denken.

Gauland: Ich bin deswegen nicht für ein Einwanderungsgesetz, weil bei den derzeitigen gesellschaftlichen Mehrheiten – leider – ich genau weiß, was passiert. Wenn wir ein Einwanderungsgesetz hätten dann wäre das keine schlechte Idee. Aber ich weiß doch aus dem, was wir bis jetzt erleben, dass die Haltung starker gesellschaftlicher Kräfte – also der Grünen, der Linken, der Kirchen, der Gewerkschaften – ist: Alle sollen hierher kommen und alle sollen bleiben. Und deswegen ist sowohl der „Spurwechsel“ falsch. Wir sollten sehr viel mehr in die Ausbildung der eigenen Leute stecken. Es ist nicht möglich, diese Arbeitskräfteproblematik – die nun im Moment in Zeiten der Hochkonjunktur in der Tat da ist – durch Einwanderung zu lösen Und das erleben sie ja nun auch anhand der Vorfälle in Freiburg.

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Finthammer: Aber unterliegen Sie da nicht einer Illusion, der Fachkräftezuwachs allein wäre durch die… nur durch die Zuwanderung zumindest aus den europäischen Nachbarländern ist der im Moment überhaupt aufrechtzuerhalten. Es gibt gar nicht genügend junge Deutsche in den vielen Bereichen, die sie dort beschäftigen könnten.

Gauland: Wir haben Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU. Dass junge Polen, Ungarn, Italiener ja auch immer kommen, dagegen hat ja niemand was. Wir haben nur etwas dagegen, dass Menschen aus einer völlig fremden Kultur – nennen wir das Entwicklungen, die aus dem Islam kommen, die wir nicht haben wollen.

Finthammer: Also, Ihre Alternative wäre: gar kein Einwanderungsgesetz.

Gauland: Meine Alternative wäre, so viel wie möglich aus dem europäischen Umfeld Menschen Angebote zu machen und meine Alternative wäre, wenn überhaupt, dann ein Einwanderungsgesetz, das sich wirklich an die Regel hält. Es kommt auf unsere Gesellschaft an, wen wir wollen und nicht auf die Wünsche der anderen.

Finthammer: Da sind Sie ja ganz nah bei Thilo Sarrazin, der in dieser Woche sein neues Buch vorgestellt hat und dessen „feindlicher Übernahme“, Soll man die tatsächlich alle abschieben und nicht beispielsweise über eine Stichtagsregelung doch hierlassen, weil sie integrationswillig sind?

Gauland: Herr Finthammer, wir haben einen Rechtsstaat und wir haben ein Asylrecht. Und wer kein Asyl bekommt, weil er gar kein Asylrecht wahrnehmen kann, weil er gar nicht politisch verfolgt ist, der muss abgeschoben werden. es müssen alle abgeschoben werden, deren Asylrecht nicht trägt, die hier im Grunde genommen nur ein anderes Leben suchen. Und es gibt ja Regeln schon der Zuwanderung. Es gibt ja Fachkräftezuwanderung. Das ist ja nicht so, als ob es da so gar keine Regeln gäbe. Aber jedenfalls eine Masseneinwanderung aus fremden Kulturen unter der Überschrift „Dann haben wir mehr Facharbeiter“ halte ich für völlig verfehlt und halte ich auch für Unsinn.

Finthammer: Müssen Sie in diesen Tagen nicht ausnahmsweise mal die Kanzlerin loben, die in Georgien war und in mehreren afrikanischen Ländern und sich dort jeweils für Rückführungsabkommen eingesetzt hat und dazu beitragen will, dass die Menschen eben dortbleiben und nicht nach Europa kommen? Die Bundeskanzlerin ist ja da im Moment eine der wenigen EU-Politiker, die das aktiv betreiben. Also, Hilfe vor Ort, anstatt, wie beispielsweise Viktor Orbán einfach nur Zäune zu bauen?

Gauland: Also, Hilfe vor Ort haben wir immer für richtig gehalten. darüber diskutieren. Aber Sie wissen, dass nur wenige afrikanische Staaten eine gute Regierung haben, und dass das Problem letztlich durch das, was die Kanzlerin da vertritt, nicht zu lösen ist,

Finthammer: Also, lieber Zäune bauen, anstatt aktiv vor Ort zu helfen, dass die Menschen dortbleiben?

Gauland: Das habe ich nicht gesagt. Aktiv helfen vor Ort, damit die Menschen dort bleiben ist richtig, aber Zäune bauen ist auch richtig Die Zäune von Herrn Orbán sind durchaus richtig. Wir müssen Europa als Festung behandeln.

Finthammer: Das Interview der Woche im Deutschlandfunk heute mit Alexander Gauland, dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden der AfD. Herr Gauland, Über Ihre relative Ratlosigkeit bei der Rente im ZDF-Sommerinterview ist ja viel gesprochen worden.viele Reaktionen aus den anderen Parteien, auch aus der AfD, aber von dort habe ich kaum wirklich etwas vernommen. Hängt das damit zusammen, dass die Partei noch nicht weiß, was sie in der Rentenfrage will?

Gauland: Die Partei hat immer gesagt, dass sie im Jahre 2019 – das habe ich auch in diesem Sommerinterview gesagt – einen Rentenparteitag abhält. Ja, wir haben verschiedene Konzepte,dass die Rentenfrage nun nichts ist, wo Sie ausgerechnet der AfD vorwerfen können, dass sie keine Lösung hat. Denn das Rentenkonzept der Großen Koalition ist ja auch keins, auf die Zukunft gerichtet.

Finthammer: Sie haben sich ja schon gegen die Pläne von Ihrem Ko-Vorsitzenden Jörg Meuthen beispielsweise ausgesprochen, der das Umlagesystem abschaffen will.

Gauland: Herr Finthammer, es geht nicht darum, dass man jemanden ins Leere laufen lässt, sondern wir müssen einen Kompromiss finden. Und es gibt ja auch kluge Rentenpolitiker aus anderen Parteien, die die Problematik der Demographie sehen. Was trotzdem meine Meinung bleibt, dass das Umlagesystem nicht wirklich ersetzbar ist, sondern, dass man es allenfalls ergänzen kann und muss.

Finthammer: Aber so, wie ich Sie bislang verstanden habe, sympathisieren Sie viel stärker mit den Ideen des Flügels und den Vorschlägen von Björn Höcke, der ja einen Zuschlag nur für Deutsche in der Rente fordert. Widerspricht das eigentlich nicht dem Gleichheitsgebot?

Gauland: Das sehe ich nicht so. Das kommt ganz darauf an, wie Sie das konstruieren. Ich kann mir das vorstellen. Ich habe aber auch deutlich gesagt, auch da habe ich keine abgeschlossene Meinung, auch das muss man diskutieren.

Finthammer: Die hohen Überschüsse bei den Steuereinnahmen haben in dieser Woche wieder zu der Frage geführt, ob man den Solidaritätszuschlag schneller und vielleicht gleich ganz abschaffen sollte. Auch da habe ich von der AfD nicht wirklich etwas gehört.

Gauland: Also, sie sollten das eine tun und das andere nicht lassen. Ich sehe gar nicht bei dem vielen Geld, das der Staat plötzlich hat, dass es da Alternativen geben muss. Natürlich sind wir – das haben wir immer gesagt – für die Abschaffung des Soli, und zwar für die schnelle Entlastung. Ich habe den Soli immer für etwas gehalten, was längst so seine Berechtigung verloren hat. Er kommt mir vor wie die berühmte Sektsteuer, die noch immer für die Kaiserliche Flotte erhoben wird. die Frage, dass Schulen saniert werden, natürlich sozusagen keine des Entweder-oder, sondern des Sowohl-als-auch.

Finthammer: Aber sollte das nicht Priorität haben, beispielsweise, wenn wir an die Polizei in Sachsen denken, die über Jahre zurückgebaut wurde, weil kein öffentliches Geld da ist, wenn wir an die Schulen denken, wenn wir an die Verkehrswege denken? Es gäbe doch viel zu tun, um den Staat innerlich wieder auf Vordermann zu bringen.

Gauland: Bestreite ich gar nicht. Und, dass in Sachsen offensichtlich schwere Fehler gemacht worden sind beim Polizei-Abbau, ist auch etwas, was man natürlich erst jetzt durch diese Ereignisse in Chemnitz mitbekommen hat.

Finthammer: Herr Gauland, jetzt beginnt die heiße Phase der Landtagswahlen in Hessen und in Bayern. Freuen Sie sich schon darauf, dass die CSU in Bayern wegen der AfD allen Prognosen zu Folge nach die absolute Mehrheit verlieren wird?

Gauland: Herr Finthammer, was heißt „freuen Sie sich darauf“? Wir sind Konkurrenten und je stärker wir werden und je schwächer die CSU wird, umso mehr bin ich als Politiker der AfD gehalten, das gut und richtig zu finden.

Finthammer: Dabei ist ja gerade die CSU auch ein Beispiel dafür, wie es der AfD schon gelingt, die anderen Parteien vor sich her zu treiben. Wenn wir an die ganze innenpolitische Debatte denken, wenn die AfD nicht so rechtslastig wäre, könnte man doch fast mit dem Koalitionsgedanken spielen.

Gauland: Allzu rechtslastig sind wir nicht. Ich habe immer gesagt, dass wir in der Tat dadurch sehr viel bewirken, dass wir die anderen vor uns hertreiben. Und ich glaube, dass Herr Seehofer diesen Kampf nicht aufgenommen hätte mit dieser verfehlten Flüchtlingspolitik – so schwach die Ergebnisse bis jetzt sind –, wir wirken. Wir müssen gar nicht in einer Regierung sein.

Finthammer: Aber das Potenzial der AfD scheint nach allen Umfragen bei ungefähr 20 Prozent im Moment im Bundesdurchschnitt ausgereizt zu sein. Da stellt sich doch schon die Frage nach den Koalitionen oder wollen Sie tatsächlich in dieser Rolle immer Oppositionspartei bleiben?

Gauland: Also, im Moment sind wir Oppositionspartei. Bei den 20 Prozent – dieses Potenzial nennen Sie – ist ja die Frage, wie stark die anderen sind. Noch mal: Wenn die anderen sich zusammenschließen können und jeweils das, was wir politisch wollen, verhindern, hat eine Koalition keinen Zweck.

Finthammer: Das heißt aber doch, wenn ich das politisch weiterdenke, die AfD will letztlich kompromisslos bleiben?

Gauland: Das habe ich nicht gesagt. Ich habe ja deutlich gesagt, dass man mit einer … wenn man mit den anderen einigermaßen auf Augenhöhe agieren kann, dass man natürlich Kompromisse eingehen muss.

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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Dietmar Moews meint: Liebe Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT, vorstehende Darstellungen des AfD-Führers Dr. Alexander Gauland gehören zu dem von mit gekürzten Interviewtext vom 2. September 2018, der in der DLF-Mediathek nachgehört werden kann.

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Mir kommt es auf etwas völlig anderes an: Die AfD gehört zur CDU.

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Ich bin der Ansicht, dass diese AfD, mit der Führung Gauland, Meuthen, Weidel, ein Mummenschanz ist. Man nennt sich Alternative. Aber ganz eigentümlich ist diese AfD – liest man das AfD-Parteiprogramm – nichts anderes als das Gespenst das Franz Josef Strauß stets in Wahlkämpfen an die Wand malte:

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Rechts von den Unionsparteien darf es keine rechte Partei geben (Strauß haute folglich in CSU-Wahlkämpfen stets wirklich harte Blut-und-Boden-Sprüche raus).

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Kurz, mit der AfD hat Gauland eine orthodoxe Sezession der Merkel-CDU etabliert. Während Merkel zur SPD hin ihre StaMoKap-Politik auf Sicht öffnete, hat eine orthodoxe, quasi konservative CDU-Sezession in Form der AfD aufgestellt.

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Wer die Kernaussagen Gaulands im Finthammer-DLF-Gespräch auflistet, wird sehen, wie die AfD zu Recht-und-Ordnung, das Polizeiregiment, die Facharbeiter-Einwanderung, die Rentenmodelle der CDU sowie auch die Militär- und Europapolitik der CDU (nämlich nicht mit Macron weiterzugehen) usw. sich die AfD bereits als kommender Koalitionspartner sowohl der CDU wie auch der CSU anbietet.

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Mit weiterer Hilfe der deutschen und ausländischer Geheimdienste wird die allgemeine Stimmungslage der Wähler weiter – vom Nichtwähler zum Protestwähler, zum Visegradanhänger – gesteigert werden. Nicht zuletzt der US-Präsident Trump steigt für die AfD in die Bütt.

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Dietmar Moews DIGITALRAT von 2009 jetzt 2018 im Kanzleramt angelegt

August 23, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8386

am Donnerstag, 23. August 2018

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Eine der wichtigsten Nachrichten des Tages, 22. August 2018, ja der vergangenen Jahre, ist die Ankündigung durch das Bundeskanzleramt, dass ein DIGITALRAT – im Sinne eines unmittelbaren Staatsministers für IT-Politik beim Bundeskanzleramt eingerichtet wird.

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Damit geht die Forderung, die Dr. Dietmar Moews, als politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschlands im Bundestagswahlkampf des Jahres 2009 entworfen und gefordert hat, an den hoffentlich ernstgemeinten Start.

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Noch 2009, 2013 und auch 2017 haben alle Blockparteien, einschließlich der GRÜNEN mit ihren Bundestagswahlprogrammen völlig versagt, zu begreifen und darauf hinzuwirken, dass die IT sich als IT-Revolution, auch am Markt wild weiter explodiert. Für wissenschaftlich exzellente IT-Politik, die demokratisch unterfangen sein muss, ist es 10 nach zwölf – aber je eher, desto besser.

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Was damals Ökologie und Grüne Emanzipationsthemen waren, als die GRÜNEN als ALTERNATIVE mal gegründet wurden, mit der Forderung, dass alle und jedwede Politik immer auch unter den Aspekten der Ökologie, der Verträglichkeit und der Nachhaltigkeit, jeweils vorgeprüft werden müsste. das sollten die PIRATEN durchsetzen – als IT-Politik-Partei.

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Es sollte die Notwendigkeit für IT-Politik durch alle Disziplinen zum Klingen gebracht werden, sodass überhaupt keinerlei Gesetz mehr ins Parlament kommen dürfte, ohne vorher die it-politischen Extrapolationen geprüft und durchgespielt worden wären:

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Das betrifft natürlich TECHNIK.

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Das betrifft die völlige Veränderung des sozialen Verhaltens aller Menschen, sowohl durch virtuelle Abkopplung der sinnlich-sozialen Erfahrungswelten wie auch durch Echtzeit-Fernfuchtelei, Massendrang und Stoffdrang.

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Das betrifft die profitorientierte Begehrlichkeit im Kapitalismus, Alles zu Geld zu machen, was geht – egal mit welchen sozialen Schäden, die entstehen.

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Dietmar Moews meint: Ehrliche Freude hat mich heute überfallen, als ich hörte, dass die aktuelle Blockparteien-Große Koalition beschlossen hat, einen DIGITALRAT anzuschaffen, der auf Objektivität, Best Practice und Wissenschaftlichkeit abstellen soll.

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Meine Forderung, im Bundestagswahlkampf des Jahres 2009, mit dem BERLINER MANIFEST und dem Piratenblog LICHTGESCHWINDIGKEIT, damals bei Youtube, mit täglich aktuell produzierten VIDEOS. meiner Autorenschaft und der aufnahmetechnischen Umsetzung von dem damaligen Pirat Michael Fricke, zur LAGE, zum PIRATENPROGRAMM und zur IT-REVOLUTION. wird jetzt, fast zehn Jahre später, von Bundeskanzerin Merkel in die Praxis geschickt.

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Ich bin sehr gespannt, ob hier nur die Affirmation der IT-Wirtschaftsriesen und der Geheimdienste zum Zuge kommen.

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Damals hatte die höchste RELEVANZ für ein solche, aller Gesetzgebung und Politikentscheidungen vorzusetzenden IT-Verwertungsbedenken und Folgeabschätzungen noch keine der Blockparteien verstanden.

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Es wird zumindest jetzt – wie ich es forderte – so organisatorisch nahe wie möglich – am Büro des Kanzleramtes der DIGITALRAT positioniert.

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Die PIRATEN waren doof. (Die Forderung nach einem Technologieministerium, wie es damals die Doofpiraten daraus verschandelten, ist nur politischer Mediokratie und Begehrlichkeiten der damaligen Berliner Piraten Christopher Lauer und Pavel Mayer geschuldet gewesen (die mich dann im Wahlkampf 2012 um den ersten Bundesvorsitz der Piraten, auch noch als Auschwitz-Lügner diffamierten – natürlich halte ich das für unanständig oder darf ich sagen DRECKSCHWEINE?

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Ob die IT-Politik jetzt genial wird oder nur als Wahlkampfseife eingesetzt wird, bleibt skeptisch abzuwarten. ich glaube nichts, was ich nicht sehe.

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