Ettore Scola 1931-2016 – Kurznachruf

Januar 25, 2016
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Vom Montag 25. Januar 2016

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Der Filmautor und Regisseur, geboren am 10. Mai 1931 in Trevico Kampanien und jetzt 84-jährig am 10. Januar 2016 in Rom gestorben, wird in Fachkreisen als der politischste Regisseur Italiens seiner Zeit bewertet.

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Ettore Scolas Filme sind Lebensspiele der Sinnlichkeit i. e.: „Brutti, sporchi e cattivi“.

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Meisterhafte Bilder und maßvolle Auslegung und Dramaturgie kennzeichnen Scolas werke. Die Anerkennung der Cineasten und Kunstliebhaber wie auch die attraktiven Projekte von über 80 Drehbüchern und 41 Realisationen als Regisseur sind bezaubernde europäische Filmkunst und ragen heraus.

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Der Film „Ein besonderer Tag“ (1977; S/W 105 Min. Original Italienisch mit Sophia Loren und Marcello Mastroianni) erhielt den 1978 Golden Globe Awards als männlicher Darsteller, weiblicher Darsteller, Regisseur und als Ausländischer Film und eine Oscar-Nominierung spielt in der italienischen Hauptstadt Rom. Es ist der 8. Mai 1938, der Tag, an dem während des Staatsbesuches Hitlers in Rom vom 3. bis 9. Mai 1938 eine große Parade zu Ehren von Adolf Hitler und dem italienischen Premierminister Benito Mussolini stattfindet. In einem Appartementkomplex lebt das Ehepaar Emanuele und Antonietta mit seinen sechs Kindern. Emanuele, der wie seine Frau ein Anhänger der Faschisten ist, geht mit den Kindern in die Stadt, um der Parade beizuwohnen. Antonietta bleibt zu Hause, um den Haushalt zu machen; ihr entfliegt der von der Familie geliebte Beo (Vogel). Antonietta bemerkt, dass in der Wohnung gegenüber, vor der sich der Vogel niedergelassen hat, ein Mann sitzt und klingelt dort. Gabriele – der kurz davor war, sich eine Kugel in den Kopf zu schießen – hilft Antonietta, den Beo wieder einzufangen.

Einsam wie sie ist, beginnt Antonietta mit Gabriele zu flirten. Gabriele ist Rundfunksprecher, wurde aber entlassen. Antonietta erfährt von der Hausmeisterin, dass Gabriele vom Rundfunk vor die Tür gesetzt wurde, weil er kein überzeugter Faschist sei. Die naive und oberflächliche Frau ist schockiert, als Gabriele ihr gesteht, dass er homosexuell ist, schämt sich dann aber der Ohrfeige, die sie ihm gegeben hat. Sie geht zu ihm, um sich zu entschuldigen und sie lieben sich. „Man kann als Homosexueller auch mal eine Frau lieben,“ sagt Gabriele; „aber das ändert nichts.“ Seine sexuelle Ausrichtung ist der Grund für seine Entlassung. Sein bester Freund wurde bereits nach Sardinien deportiert. Antonietta möchte Gabriele wiedersehen, doch er wird von der Polizei abgeholt, nachdem Emanuele mit den Kindern zurückgekehrt ist.

Durch die martialischen Radiokommentare, das immer wieder gespielte Horst-Wessel-Lied, „Giovinezza“ und die Nationalhymnen, alles aus dem Off, bekommt der Film einen raffinierten doppelten Boden; wie beiläufig entlarvt er die Hohlheit und Verlogenheit des faschistischen Systems. /(Dank Wikipedia)

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Scola verwendete Original-Wochenschau-Filmaufnahmen eines Hitler-Rom-Besuchs, mit Mussolini und dem italienischen König.

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Laut dpa sagte am Mittwoch Sophie Loren im Fernsehsender RAI1:

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„Ettore Scola war raffiniert und intelligent, er verfügte über eine schöne Ironie, und war ein Gentleman. Ich hatte ihn sehr gern.“ Auch der Regisseur Paolo Taviani sowie Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino („Die große Schönheit“) sowie zahlreiche Vertreter aus Kunst und Politik erwiesen dem Maestro die letzte Ehre.

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MONTY PYTHON live: Jetzt VIAGRA statt MARIHUANA in London

Juli 1, 2014

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am 30. Juni 2014

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John Cleese, Michael Palin, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones, jetzt alle grau und weiß (ohne Graham Chapman 1941-1989), die 1969 gegründete und 1983 aufgelöste Künstlergruppe der Autoren-Film-Fernsehen- und Bühnenkomiker: Always look at the bright side of death – spielt zum Syrienkrieg.

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Monty Python’s (Flying Circus-)Revival spielt ab sofort (Juli 2014) zehn Shows in der O2-Arena von London (je 15.000 Plätze ausverkauft).

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Das „best of“-Programm wird für die Zukunft Schottlands beim United Kingdom und bei der Beendigung des Syrienkrieg NEUE britische Lösungen vorstellen, z.B. die Schotten werden den Bürgerkrieg in Syrien durch eine Volksabstimmung beenden.

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Dietmar Moews meint: Wenn du denkst, du hast das Glück, dann zieht die Sau den Arsch zurück – der Geist der Beatles und der bunten Kopffüßler aus dem „Leben des Brian“ (Jesus hat eine Gurke: Wie die christologische Leben-Jesus-Forschung zur Lebenshilfe in unserer Vorstellungsorientierung werden kann: mit Drag Queen und Androgynismus) wird zur aktuellen Kunsterziehung für die Europäer: Wer lacht, ist reif für das Vereinigte Königreich: britischer Humor – amerikanisch – Satire, Schwarzer Humor, Nonsens und hochintelligente Performance und Musik.

P.S. Ich bin auf Balletteinlagen gespannt – hoch das Bein.

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Filmkritik: DIE WIRKLICHKEIT KOMMT – 15. Mai 2014, Uraufführung des Dokumentarfilms von Niels Bolbrinker in der FILMPALETTE Köln

Mai 16, 2014

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am 16. Mai 2014

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Niels Bolbrinker hat geschrieben, gefilmt und organisiert und stellt seine Arbeit öffentlich vor.

Die Filmpremiere von DIE WIRKLICHKEIT KOMMT fand am 15. Mai 2014 in Raum 1 in der Filmpalette, Köln, Hansaring, statt.

Mit einem Kurztext hat der Autor dem Publikum die Stichworte zugeworfen, Dokumentation, Mind Controll Victims und die politische Brisanz der IT-Revolution durch NSA:

Wer sich früher von unsichtbaren Strahlen verfolgt und am Telefon überwacht fühlte, galt als paranoid. Wer heute ein Lebenszeichen von sich gibt, wird registriert. Doch das ist erst der Anfang. Die Forschung geht weiter, die Wirklichkeit kommt.

Im Spiegel der Gedankenwelt von sogenannten Mind Controll Victims unternimmt der Film eine Reise zu den Labors und Rüstungsfirmen, die sich mit der Analyse, Überwachung und Steuerung von allen möglichen menschlichen Regungen und Ausdrucksformen befassen.


Es wird klar: jenseits des abstrakten Big Data Wahns, wird sich bald ein konkretes Netz an vorbeugender körperlicher Totalerfassung über unsere Wirklichkeit legen, während gleichzeitig die Neurowissenschaften mit der Optimierung unserer Gehirnströme beschäftigt sind.“

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Kritik von Dietmar Moews: Der Film läuft sehr gut durch, die Schnittsequenz ist vom Beginn zum Schluss hin in jedem Belang maßvoll gemeistert – im Erleben des Kritikers.

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Bolbrinker bietet ausgesprochen gediegene Bilder, die er einem klassischen Fotografenblick verdankt. Die ausgewählten Locations und Landschafts- und Architektureinstellungen (für die Berliner Filmförderung) sind wertvoll schön, ohne zum Schlöndorf-Kitsch abzurutschen. Unerhörte Musik, die Aufsprecher, der ganze Ton gediegen.

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Meisterlich ist auch das Ergebnis der Führungsarbeit von Niels Bolbrinker mit den verschiedenen Protagonisten, die als schauspielerische Laien einerseits, mit hoher Motivation als Poser, nicht von selbst beliebig „funktionieren“. Er nutzt seine Multirollen – als Regisseur, Autor, also Stichwortgeber, Kameramann und Aufnahmeleiter – die jeweils notwendige Intimität am Set vorzuhalten. Die als von staatlichen Strahlen verfolgten, leidenden Zeugen und Opfer der mind controll können sich zwanglos zur filmischen Dokumentation vorstellen. Sie hantieren mit Geigerzählern, berichten von ihren Selbsthilfe-Aktivitäten, Plakate und Wandzeitungen, Scrafitti und I-Phone-Fotos, Treffen und Beratung zum Erfahrungsaustausch mit anderen, die auch Stimmen hören, die Schlafstörungen kennen, die sich medizinischen Apparate-Untersuchungen anvertraut hatten. Alles ernsthaft, unspektakulär – was den Autor auszeichnet, denn ein Leichtes, daraus Klamauk und Lächerlichkeit werden zu lassen.

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Der Film bringt also Selbstdarsteller, die sich, Feinströmen und Mikrowellen ausgesetzt, selbst erleben. Zu bemerken sind biografische Aspekte dieser Protagonisten, die scheinbar alle Stalinismus und falsche Prophetie erlebt haben. Wer jahrelang mit Radio Free Europe gearbeitet hat, kennt alle Gerüchte der Mind Games, die auf dem Markt sind.

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Mit diesen poetischen Berichterstattern öffnet sich dem Filmbenutzer ein Kunstwerk mit authentischen Zutaten und Akteuren. Die reden über sich selbst, in dem sie ihre Sonderlichkeit in Alltagssprache erklären, sodass der Zuschauer kein Vorwissen benötigt, um selbst emotional angesprochen zu sein. Wer hätte nicht auch schon mal Kopfschmerzen gehabt oder unerklärliche Formschwankungen, kennt nicht die kleine Hypochondrie oder den Aufwach-Angsttraum?

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In einer zweiten thematischen Linie stellt Niels Bolbrinker auf solche Mind Controll Victims die harte positivistische Linie der einerseits instrumentalisierbaren Neuro-Mythen und den Kontroll- und Überwachungstechniken der Microchips, der Nanokünste, der Telematik und der algorithmischen Eingriffe – kurz, was wir heute den Begriffen NSA-Überwachung, Virtualität,Cyber War und Big Brother-Steuerung zuordnen.

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Hier stimmen die poetische Exposition und die harten Tatsachen, denen das Filmpublikum gewissermaßen zugespielt wird, nicht zueinander.

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Während die Poesie esoterisch versinkt, eskaliert die Robotik in Profitmaximierungen.

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Wo wirklich Herrschaft und Entmenschlichung stattfinden, die den Telematen, den CCCler, den Hacker oder Darth Vader vollkommen begeistern und auf Technikperspektiven abfahren lassen, kommen in diesem Film keine sozialen Lösungen in den Blick.

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Während sich die Mind Victims immerhin im Real-Life (im Film dokumentiert) treffen und miteinander austauschen, also eine politisch bedeutende Sozio-Kultur entfalten, lässt Bolbrinker die empirische NSA mit dem Neurologen und mit Constanze Kurz als unausweichlichen Albtraum zurück.

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Niels Bolbrinker hat in der Publikumsdiskussion (ca. 40 Besucher in der Filmpalette) zur Uraufführung von DIE WIRKLICHKEIT KOMMT erklärt, dass die Produktion ca. über drei Jahre sich erstreckte, während dann die Edward Snowden-NSA-Veröffentlichungen dem zunächst poetischen Thema einen erhöhten Realitätsdruck und politische Brisanz aufdrückten. Darauf wurden zusätzlich Auftritte der CCC-Sprecherin Constanze Kurz nachgedreht und der gesamte abgedrehte Befund neu geschnitten.

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Die Telematin Kurz trägt die technische Seinsbindung auf dem heute bekannten neuesten Stand der IT-Manipulations-Praxis der Datenfresser vor (nach). Sie berichtet von zu erwartenden Zukunftsanwendungen und knüpft zu recht die politische Herrschaftsfrage an. So schwarz / rosa demnach die IT-Revolution weiter explodieren mag, so unbedarft ist dann das soziale Verständnis. Wer sagt denn, dass das amerikanische Google-Monopol eine sichere Zukunft hat? Die zivilen Anwender verfügen über sozial-kulturelle Optionen, die sich mit:

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Und wenn du denkst, du hast das Glück, dann zieht die Sau den Arsch zurück – jederzeit vollkommen umorientieren können. Die User müssen keine Chipträger werden. Sie können vom Car sharing zum Name sharing übergehen. Und jeder, der etwas von sich hält, möchte nicht mit kindischen Elektrogeräten am Körper auf der Straße erwischt werden: KuckucksUse – und die gesamte Massendatensammlung ist nicht mehr personifizierbar.

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Die Filmförderung hat hier mit DIE WIRKLICHKEIT KOMMT dem Markt der Freizeit und Unterhaltung ein seriöses Kunstwerk finanziert, wofür dem Autor zu danken und zu gratulieren ist. Betrachtet man das Lebenswerk von Niels Bolbrinker, muss er zu den größten heutigen Autorenfilmern gezählt werden, die wir haben, ein Meister der Filmkunst, auf der Höhe der Fragen des eingehenden 21.-Jahrhunderts. Bolbrinkers Bildfindungen sind wirksam gelungen: poetisch und phänomenologisch genial. Seine Bilder kommen weitreichend ohne erklärende Texte aus. Seine Protagonisten ebenso.

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Niels Bolbrinker, geboren 1951 in Hamburg, war nach seinem Fotografiestudium und seinem Abschluss im Fachbereich Visuelle Kommunikation seit Mitte der 1970er Jahre als freier Kameramann und Regisseur tätig. 1976 gehörte er zu den Gründern der Wendlandischen Filmkooperative, einem im Landkreis Lüchow-Dannenberg angesiedelten Zusammenschluss von Dokumentarfilm-Regisseuren. Für seine Arbeit als Kameramann und Cutter bei der Kurzdokumentation „Tue recht und scheue niemand“ wurde er 1977 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Zu seinen weiteren, zahlreichen Arbeiten als Kameramann gehörte unter anderem Rolf Schübels Dokumentation „Nachruf auf eine Bestie“ (1985), über den berüchtigten Triebtäter Jürgen Bartsch.

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Als Regisseur (meist in Co-Regie mit anderen Filmemachern) und Kameramann realisierte Bolbrinker im Lauf der Jahre eine Reihe gesellschaftskritischer Dokumentarfilm-Projekte, so etwa „Schade, dass Beton nicht brennt“ (1981) oder „Alles unter Kontrolle. Notizen auf dem Weg zum Überwachungsstaat“ (1983), in dem unter anderem Hark Bohm und Ben Becker zu Wort kommen. Für seinen Film „Zwischenzeit“, über den Widerstand gegen die Errichtung atomarer Anlagen im Landkreis Lüchow-Dannenberg, wurde Bolbrinker 1986 mit dem Preis der Filmkritik ausgezeichnet.

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1995 begann bei dem Dokumentarfilm „Original Wolfen. Aus der Geschichte einer Filmfabrik“, seine Zusammenarbeit mit Kerstin Stutterheim. Gemeinsam realisierten die beiden in den folgenden Jahren eine Reihe von Kino-Dokumentarfilmen, darunter „Bauhaus – Mythos und Moderne“ (1998) und „Die Thuranos – Leben auf dem Drahtseil“ (2003), über die gleichnamige Artisten-Dynastie. Daneben war Bolbrinker weiterhin als Kameramann für Kino und Fernsehen tätig. So zeichnete er unter anderem für die Bildgestaltung bei Thomas Tielschs „Neubau“ (1999-2004), über den Bau eines VW-Werks in Dresden, „Tanz mit der Zeit“ (2007), über die Rückkehr gealterter Tänzer auf die Ballettbühne, oder „Die Frau mit den fünf Elefanten“ (2009), über die berühmte Dostojewskij-Übersetzerin Swetlana Geier, verantwortlich.

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Mit „Fliegen und Engel“, einem filmischen Porträt des einflussreichen russischen Künstler Ilya Kabakov, realisierte Bolbrinker 2009 als Regisseur (erneut in Zusammenarbeit mit Kerstin Stutterheim) einen weiteren Kino-Dokumentarfilm.

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Fürs Fernsehen realisierte Bolbrinker die Kurzdokumentation „Mit Licht gebaut – Ein Lebensschiff von Hans Scharoun“ (2012), über ein dampferähnliches, 1933 errichtetes Wohnhaus des Architekten Hans Scharoun. Als Kameramann war Bolbrinker parallel dazu an „Klänge des Verschweigens“ (2013) beteiligt, einem Dokumentarfilm über den Musiker Willi Heckmann (1897-1995), der auf Grund seiner Homosexualität von den Nazis verfolgt wurde.

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Beim DOK.Fest München 2014 feierte dann Niels Bolbrinkers nächster Kino-Dokumentarfilm Premiere: In „Die Wirklichkeit kommt“ verbindet er Porträts von psychotischen Menschen, die sich wahnhaft vom Staat verfolgt fühlen, mit einem Blick hinter die Kulissen der modernen Überwachungsindustrie.

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