FDP als Werbeagentur mit Grossparteitag und Hochstapelei

April 28, 2019

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am Montag, den 29. April 2019

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Die deutsche Partei FDP, die sich gerne als LIBERALE bezeichnen lässt, ist eine Werbeagentur zu „freien Parlamentswahlen“ in Deutschland.

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So fand jetzt ein großer FDP-Bundesparteitag statt bei dem diese FDP in allen deutschen Massenmedien eine unverhältismäßig riesige Sendezeiten und Druckspalten plus Abbildungen erhielt – objektiv größer und zudringlicher als es die sogenannten großen Parteien, SPD, CDU und CSU überhaupt können oder wie es die Grünen und die AfD durch eine ehrenamtliche Aktivierbarkeit der Mitglieder eigene Stärken haben, wenn Wahlkampf ist.

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Doch – wie gesagt – es kommt gar nicht auf Argumente oder Intelligenz an. Sondern welche Sendezeiten, wie viele Redakteure werden eingesetzt, wie viele Interviews für Fernsehen, Radios oder Zeitungen werden wie und auf welchen Sendeplätzen positioniert und wie oft wiederholt.

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Nun kam also erneut der langsam fetter werdende CHRISTIAN LINDNER aus dem Sonnenstudio und redete. Lindner redete. Was redete er?

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Zusammengefasst spitzte FDP-LINDNER auf folgende Idee zu:

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Die FDP soll gewählt werden.

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Die FDP will die Marktkräfte zulassen.

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Die FDP will Markthemmnisse und Regulierungsumstände abschaffen

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Die FDP bringt die starken Frauen in die Politik – ohne Frauenquotierung

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Nun ja – Augenstaub und leere Geräusche, die Lindner ausbreitete. Und Alles längst abgedroschen, weil es immer nur proklamiert, aber niemals durchgesetzt wird.

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Die FDP hat sich eine Bundesgeschäftsführerin gewählt, weil die bisherige zur EU-FDP-Spitzenkandidatin gemacht wurde – MdEUP wird sehr hoch bezahlt. Und für eine Frau ist das nicht so auf tägliche Einsatzkraft geeicht, wie als Bundesgeschäftsführerin. Hierfür hat man also eine Rechtsanwältin aus Brandenburg eingestellt, die das jetzt alle Quotenkriteroen wie das tapfere Schneiderlein schlagen soll:

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Hübsch

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Weiblich

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Rechtsanwältin

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StaMoKap-Markt-Libertär und Dereguliererin

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Dietmar Moews meint: Es ist schon lächerlich, wie hier immer wieder eine Werbeagentur ein Wahlkampf-Paket arrangiert, damit die FDP wie eine große Partei erscheint, die man wählen könnte.

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Dazu gibt die Allzweckwaffe mit dem prominenten Familiennamen Lambsdorff polarisierende Statements in Kurzinterviews – das reicht von 200 Jahre Jacques Offenbach bis Waffenexport, von Künstlicher Intelligenz (KI) und Algorithmen oder EU-Föderalismus (von Letzterem hat Alexander – du darfst mich auch „Sascha“ nennen – anscheinend noch nichts gehört); er redet dann von EUROPA, wenn es doch nur die zerbröselnde Europäische Union ist.

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Außerdem ist Herr Graf Lambsdorff gegen Linke und Rechte Extremisten, die nicht koalitionsfähig seien – während er aber nicht erklärt, was er mit linke Politik, mit rechter Politik und damit, dass die FDP eine empirisch RECHTE PARTEI ist.

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Die rechte FDP befördert alle kapitalistischen kriminellen Machenschaften, wie beispielsweise kürzlich, der Mandatsbruch des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt, der, gegen die eigene Regierungslinie, und gegen die große Mehrheit der deutschen Bürger, das Chemische GIFT GLYPHOSAT in Brüssel entscheidend genehmigte.

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Nirgends, wo Wirtschaftskriminalität blüht, ob bei den Umweltverbrechen, der unlizensierten ATOM-Kraftwerke und nichtentsorgten ATOM-Müll, bei den COs- und Feinstaubnormen der KFZ-Lizenzen, bei den NITRAT-Vergiftungen des deutschen Grundwassers, bei den Kriegseinsätzen der Söldner-Bundeswehr sowie überhaupt der ständigen Desiformation der Öffentlichkeit über eigentlich alle wichtigen politischen Entscheidungen.

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Dagegen gibt es von der FDP keine einzige relevante Idee für den darbenden Liberalismus in Deutschland.

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Hat das ein Liberaler schon gehört? – der frühere deutsche LIBERALE, Lord Prof. Dr. Ralf Dahrendorf, der in allen hohen Ämtern der Partei gedient hat, vom Geschäftsführer bis zum EU-Deputierten – der als eminenter Soziologe wichtige Studien zum Liberalismus schrieb und schließlich im englischen Oxford Lehrer und Geadelter wurde – war aus dieser FDP ausgetreten, weil da kein Freiheitswissen und kein deutscher Liberalismus blühte, sondern lediglich Vulgärmaterialismus marktliberaler Begehrlichkeiten.

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Und so viel darf vielleicht mal ausgerufen werden:

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„In der Geschichte des liberalen Denkens nimmt Mill eine Sonderstellung ein. Er sah voraus, daß der Liberalismus sich sein eigenes Grab schaufeln würde, wenn er – den bürgerlichen Idealen verhaftet – ein Vorkämpfer kapitalistischer Interessen blieb. Nur durch Integration der Arbeiterklasse und ihrer Interessen konnte der Liberalismus nach Mill zu einer für alle akzeptablen politischen Anschauung werden und die Menschheit auf den Weg des Fortschritts weisen.“ (Manfred Schlenke)

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Und bei John Stuart Mill heißt es (in „On Liberty“, 1859):

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„Der Gegenstand ist nicht die sogenannte Freiheit des Willens, die man bedauerlicherweise zu der falschbenannten Lehre von der philosophischen Notwendigkeit in Gegensatz bringt, sondern bürgerliche oder soziale Freiheit, will sagen: Weisen und Grenzen der Macht, welche die Gesellschaft rechtmäßig über das Individuum ausübt. Dies ist eine Frage, die man selten stellt und die man kaum jemals theoretisch erörtert, die aber die praktischen Streitfragen unseres Zeitalters durch ihr geheimes Dasein tief beeinflusst und sich wahrscheinlich bald als die Lebensfrage der Zukunft erweisen wird. Weit entfernt davon, neu zu sein, hat sie vielmehr in gewissem Sinne die Menschheit fast schon seit ihren Anfängen entzweit, in dem Stadium des Fortschritts aber, in welches die zivilisierten Teile unserer Gattung nun eingetreten sind, stellt sie sich unter neuen Bedingungen dar und verlangt eine andersartige und fundamentalere Behandlung. …“

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EINS Der Herr Lindner soll die Schriften von Dahrendorf, Mill und Rawls studieren.

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ZWEI Die FDP soll sich auflösen und stattdessen ein Programm für eine liberale deutsche Partei erarbeiten, die „On Liberty“ thematisiert und als echte alternative zu den StaMoKap-Parteien, die Deutschland stellvertretend zu repräsentieren vortäuschen.

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Wahlkampf – das ist die Zeit der Falschmünzer und Betrüger. Allein den Wählern das zu versprechen, was die Wähler gerne hören, aber was die Parteien genau wissen, dass sie es nicht einlösen werden und nicht einlösen können, ist die Grundlage dafür, dass stets die Stunde der Wahrheit schlägt, die heißt:

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LÜGEN LÜGEN LÜGEN.

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FDP verirrt sich mit Christian Lindner

Mai 16, 2015

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vom Donnerstag, 14. Mai 2015

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Mangelnden Reformwillen wirft der wiedergewählte FDP-Vorsitzende Christian Lindner, Abgeordneter im NRW-Landtag, der Berliner Bundesregierung vor (DLF-Nachrichten am 16. Mai 2015).

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Es geht um notwendige Anpassungen und Veränderungen der Wirtschafts- und Finanzpolitik im Euro-Kurs“ – so lauteten Lindners Luftworte.

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Die FDP hat keine einzige Idee im Programm, die aus mehr als altbekanntem Gerede besteht – die FDP-2015 hat keine einzige neue Idee und keine strategische Perspektive, wie und wohin eine FDP die heutige POLITIK führen könne.

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Die REIZWORTE verraten sich selbst. LINDNER fordert ANPASSUNG. Und die FDP führt das Wort DEREGULIERUNG. Mit Deregulierung sei gemeint, problematische oder erfolgsbehindernde gesetzliche Regeln der transnationalen FINANZ-Wirtschaft abzuschaffen.

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Diese FDP will Sozialdemokratie und Religionsorganisation deregulieren und allein dem transnationalen Finanz-Syndikat die Schleusen öffnen.

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Da wüsste man gerne, was der „Liberale“ zum freien Markt und zum Wettbewerb meint, wenn zur Weltbank und zum IWF eine BRICS-Bank als Konkurrent auftritt?

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Dietmar Moews meint: Besonders lächerlich ist die Fürsprache der Lindner-FDP für den sogenannten Mittelstand der deutschen Realwirtschaft.

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Wer die einheimische mittelständische Realwirtschaft förden will, muss dem Finanzmonopolismus der Großbanken regulativ entgegentreten.

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Damit wird von der FDP die nationalvolkswirtschaftliche deutsche REAL-Wirtschaft ausdrücklich angesprochen, die aber durch staatsmonopolkapitalistische ANPASSUNG (StaMoKap) an die transnationale Finanzwirtschaft zerstört wird.

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KURZ – was Lindner erzählt, ist real DUMMES ZEUG.

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Was indes fehlt, wäre eine neue sozial-liberale Ausprägung eines neuen Liberalismus‘.

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Was fehlt, wäre die Anknüpfung an das vormalige Liberalismus-Genie Ralf Dahrendorf. Dazu müsste die FDP ein ziemlich dickes Brett bohren, nämlich die heutigen marktwirtschaftlichen Gesellschaftssysteme empirisch erfassen und analysieren, um daraus Schlüsse zu ziehen.

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Der neue Liberalismus muss unter den Gegebenheiten und Perspektiven der angängigen IT-Revolution – also unter globalen Prozessen und Aufladungen – eine wertorientierte liberale Rahmenverfassung entwickeln.

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Der neue Liberalismus muss in einem sowohl neoliberalen wie etatistischen Rechtsrahmen soweit politisch geöffnet werden, dass möglicherweise die bisherigen National-STAATEN abgeschafft werden können. Dass aber eine tragfähige Einbindung der sozialen Lebenswelten sich selbsteuernd reproduziert, die immer überall von Nationalismus gefärbt ist, anstatt in Zersetzung und Bürgerkriegen auseinanderzureißen.

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Führung und Fühlung sind keine Holzhammerideen, die mit Anpassung und Deregulierung gestaltet werden können. Dass die Menschen der Gesellschaft, die miteinander ums Fressen kämpfen, zusammenhalten müssen – also Soziale Kohäsion – ist kein Zauber, sondern ausgehend vom Individuum schwimmt die menschliche Sozialform von Geburt aus Eltern, Zeit und Ort her, oder säuft ab.

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Die derzeitige FDP und der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sind himmelweit davon entfernt, irgendwelche Alternativen zum herkömmlichen StaMoKap anbieten zu können. Die FDP ist nicht mal auf der Höhe der heutigen Herausforderungen.

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Unterwerfung unter das transnationale Monopolkapital und deren „westliches Militär“ kann auch mit Angela Merkel durchgeschaukelt werden.

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ZUGINSFELD 40 DMW 674.1.11 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand, in Berlin 2012 gemalt

ZUGINSFELD 40
DMW 674.1.11
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