Preis der unkultivierten Freiheiten mit Todsstrafe der USA

Januar 11, 2021

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am Montag, 11. Januar 2021

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Der ehrlose 45. US-Präsident Donald Trump, auf dessen Drängen durch Justizminister William Barr die bundesweite Todesstrafe im Juli 2019 wieder eingeführt worden ist, war bereits nicht erst seit seinem Einzug ins Weiße Haus großer Befürworter der Todesstrafe.

Es ist anzuerkennen, dass alle 50 US-Staaten eigene Justiz und Strafkultur haben.

Die allermeisten Demokratien der Welt haben die Todesstrafe im Laufe der vergangenen Jahrzehnte abgeschafft – nicht so die USA. Die Situation dort ist allerdings komplex: 22 der 50 Bundesstaaten haben die Todesstrafe inzwischen abgeschafft, zwölf weitere haben in den vergangenen zehn Jahren keine Menschen hinrichten lassen.

Insgesamt, so die Nichtregierungsorganisation Death Penalty Information Center (DPIC), sei die Todesstrafe in Amerika auf dem Rückmarsch. 2020 wurden in den USA 18 Todesurteile gesprochen – der niedrigste Wert der vergangenen vier Jahrzehnte. 17 verurteilte Straftäter wurden im vergangenen Jahr hingerichtet. Das waren so wenige wie seit Anfang der 1990er Jahre nicht mehr, wurde aber von Trump auf Bundesebene 2019 wieder eingeführt.

Allerdings wurden nur sieben der 17 Betroffenen nach den Gesetzen der Bundesstaaten hingerichtet. Zehn dagegen auf Bundesebene.

Die Wertvorstellungen von Gesellschaften zum Rechtssystem und zur Fairness- und Strafkultur sind äußerst unterschiedlich, teils geradezu gegensätzlich:

Uneinig sind Gesellschaften ohnehin stets relativ, durch angängige Majoritäten und Minoritäten, während vollkommene Werteinigkeit nirgends zu finden ist.

Völlig gegensätzlich werden die Möglichkeiten von Strafe, als Mittel der Verringerung der Kriminalität eingeschätzt:

Es muss verstanden werden, dass MORD an sich immer schon verboten und geächtet war, MÖRDER sich aber durch Angst vor Strafe wenig leiten lassen, sodass insbesondere MORD – als Ausdruck niederträchtiger und böser Motivation des Täters – kaum durch rechtsstaatliche Todesstraf-Androhung verhindert werden kann.

Völlig gegensätzlich sind angängige Vorstellungen zu der Bedeutung der Wertorientierungen zur STRAFE als SÜHNE und RACHE, bei den Nicht-Straftätern – viele wünschen sich starke ZEICHEN der Obrigkeit für Recht und Ordnung durch harte Strafen. Andere glauben an sozialpädagogische Therapien, manifeste und potentielle Rechtsbrecher durch kultivierte Vorstellungserweiterungen an den Sinn und Wert von Friedlichkeit und Sozio-Kultur heranzuführen, anstatt die Angst und Drohung durch harte Strafen zuzuspitzen.

In der kapitalistisch-freien rechtsstaatlichen Demokratie, die in Deutschland angeht, bestehen andere Traditionen, Abhängigkeiten und Veränderlichkeiten in der menschlichen Fühlung und Führung durch das Politiksystem als in den USA.

In den USA werden Bildungsbedenken allenfalls zur Leistungsmaximierung der freien Individuen bewertet. Dagegen wird die Entfaltung von Urteilskraft, neben konkreten Profitzielen, nicht besonders geschätzt.

Dabei ist prinzipiell jeder Amerikaner von Polizei- und Justizwillkür bedroht. Doch praktisch herrschen rassistische Weiße im Weißen Haus und schießen privilegierte Weiße auf rassisch diskriminierte US-Bürger (der Trump-Sturm aufs CAPITOL wurde von Weißen aufgeführt – nicht auszudenken, hätte man Washingtoner demokratische Afro-Amerikaner sehen müssen, die das CAPITOL gewaltsam stürmen).

Als in den 90er Jahren fünf jugendlichen Schwarzen und Latinos vorgeworfen wurde, eine Frau im New Yorker Central Park vergewaltigt zu haben, schaltete der Milliardär eine ganzseitige Zeitungsanzeige. Darin forderte er die Wiedereinführung der Todesstrafe im Bundesstaat New York und die Exekution der Täter. Später stellte sich heraus, dass die „Central Park Five“ unschuldig sind. Seit 1976 sind 13 Personen auf Basis des US-Bundesstrafrechts hingerichtet worden – zehn davon allein im zweiten Halbjahr 2020. Nicht nur die Zahl hat in den USA für Aufsehen gesorgt. Im September 2020 starb zum Beispiel der 40-jährige Christopher Vialva durch eine Giftspritze. Er war wegen der Beteiligung an der Ermordung eines Ehepaars im Jahr 1999 verurteilt worden. Vialva war damals 19 – es war die erste Hinrichtung für die Tat eines Unter-20-Jährigen seit 68 Jahren.
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Dietmar Moews meint: Ich meine, dass soziologische und sozio-kulturelle Erkenntnisse stets auf anthropologischen Grundtatsachen beruhen bzw. dadurch bedingt sind und davon ausgehen.

Also: Wie ist der Mensch? Ist er ein exzentrischer selbstüberhobener „kleiner Prinz“ einer maßlosen individuellen Selbstgerechtigkeit? Oder ist ein Mensch, als Abkömmling und Nachfahre von Eltern staatsbürgerlicher Bildung individuell zu einer gesellschaftsfähigen Urteilskraft entfaltet worden, die ihm ermöglicht, gesellschaftlich etablierte und gesetzlich gültige Normen zu kennen und zu befolgen?

Wer das gar nicht kennenlernte, schwimmt in seiner Gefühlswelt des weitreichend materiell disponierten egozentrierten Kampfdaseins.

Was man als Kind nicht vorgemacht bekommt, sondern allenfalls gepredigt mitbekommt, wird keine UTOPIA, keinen Glauben an Selbstorganisation und Steuerung von Wertverhalten vorstellen können, die mehr als Überlebenskampf ist.

Die weithin verdorbenen Machtsysteme der heutigen Staaten, erhöhen täglich die Basisdistanz. Das organisierte LÜGENPRESSE-System erzeugt täglich Abwendung und Skepsis. Doch ohne tragfähige Kommunikation lässt sich eine demokratische Partizipation nicht halten.

So mordet jeder Mörder bei Bedarf und versucht der Strafe zu entkommen. Und wer es sehen will, kann diese Kampfmoral bei der Schwalbe im Fußball und bei dem millionenschweren Uli-Hoeness-Steuerbetrug beobachten – Strafrecht und Abschreckung sind damit mehr oder weniger Jenseits von Moral ein Gesellschaftspiel mit sehr ungerechten Ressourcen für die Spieler.

Ich bin gegen TODESSTRAFE. Für Fälle in denen die allgemeine Gesellschaft Schutz vor steuerschwachen oder bösartigen Individuen braucht, halte ich nach sorgfältiger Erwägung den Ausschluss solcher Bürger vom freien öffentlichen Leben, also geschlossene Unterbringung für solche Gefährder. Gegebenenfalls mögen eine zeitweilige Entmündigung und begleitende Gespräche zwischen Fachtherapeuten und Delinquent, Deviant bzw. Patient für eine domestizierte Wiedereingliederung, den angemessenen gesellschaftlichen Aufwand politisch setzen, anstatt nur den lebenslangen kurzen Prozess amtlich zu erzwingen.

Ich bin der Überzeugung, dass möglicherweise dem Gemeinwesen große alljährliche Millionenbeträge für die Wiedereingliederungs-Behandlungen anfallen werden. Doch kann eine Menschlichkeit, die allen gleich bereitgehalten wird, von allen, die nicht darauf angewiesen sind, doch gerne gezahlt werden. Weil es schön ist, wenn unsere verfassten Normsetzungen als zweckrational gedacht sind, doch keineswegs mögliche Devianz erlauben, wir uns gemeinsam glücklich schätzen dürften, wenn für Abweichler lebenswerte Spielräume im sozialen Hintergrund bereitstehen.

Trumps CAPITOL-Sturm brachte mehreren Menschen den Tod, davon auch ein Schutzmann im Dienst. Nach oberflächlicher Einschätzung ist dieser Gewaltakt Trump kausal zuzurechnen. Es ist keine Parallelität der Wertvorstellungen von Mob und Trump oder eine Korrelation, sondern eine ehrlose, rechtswidrige Ordnungszersetzung, zur rechtswidrigen gewaltsamen Verhinderung der konkreten Kongressarbeit zur Inauguration des kommenden US-Präsidenten Biden.

Die Unbilligkeit Trumps Verhalten, mit der Bewertung „niederes Motiv“, muss zur juristischen Beurteilung von Täterschaft mit Todesfolge, als Totschlag, Mord oder Fahrlässigkeit mit Todesfolgen oder andere Interpretationen, gegen die konkreten Opfer oder gegenüber allen Bedrohten oder der gesamten Öffentlichkeit in Washington …

Meiner Meinung nach wäre ein seriöses öffentliches TRIBUNAL für den ehrlosen Trump US-gesellschaftlich wie auch weltöffentlich sinnvoll. Dabei müsste Trump zur Rede gestellt werden, um forensisch festzustellen wie weit er nur dumm und urteilsschwach ist, wie wahrnehmungsgestört er ist oder wie banal machtlüstern und anarchistisch er an Zwänge einer unorthodoxen FAKE-FÜHRUNG als Folge der US-Verfassung glaubt.

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Make Love – Sex mit Höhepunkt im ZDF ab 23 Uhr (Vorspiel)

Juli 13, 2016

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Vom Donnerstag, 14. Juli 2016

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DIE HUNDE – Lustspiel von DIETMAR MOEWS

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Am Mittwoch, 13. Juli 2016, brachte das ZDF in einer Spätsendung, ab 23 Uhr 15, eine nicht genau einzuordnende Reizcollage zum Thema SEX bzw. heterogene Hetero-Sexvorstellungen ausgewählter Männer und Frauen, mit dem TITEL:

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Make Love – Sex mit Höhepunkt

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Es wurde natürlich auf stehende und weit geöffnete bewegte Bilder – ohne Lustschreie und Geruchsbeweise – geachtet, damit man Alles, was besprochen werden sollte, auch gezeigt werden würde, wurde aber nicht: Eine FAKE-Sendung.

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ZDF info.de teilt dazu mit:

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Ann-Marlene Henning zeigt das Leben und Lieben von alten Menschen Wie denken sie über das andere Geschlecht? Welche Erfahrungen haben sie schon oder welche würden sie gerne machen?

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Jede ZDF-Sendung sucht und findet ihr Einschaltpublikum – das lässt sich ab 23 Uhr 45 nicht mehr quotensoziologisch einordnen – da kann Alles irgendwie laufen.

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Hier indes kam über den Verlautbarungsmodus:

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Ein  Geschlechtsakt könnte besser zu Potte kommen, wenn man darüber spricht bzw. und dass man während einer Hetero-Kopulation sich gegenseitig mit Sprachsignalen anfeuert, bremst, führt, auffordert, steuert, korrigiert, dankt, lobt, stöhnt oder andere Ablenkungen einstreut – Diskussionen, Frageminuten, Vorwürfe, Erkundigungen, sich einfach gehen lässt …

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Die SEX-FRAUEN der ZDF-SEX-Sendung fanden sich auf dem MODUS:

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sich emotional öffnen“

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und dass dazu eine motorische Langsamkeit beim FICKEN, Gemächlichkeit, prinzipiell mehr Genuss, mehr Intensität und Emotionalität den Sexuallpaarern brächte.

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Männerseitig wurde motorische Betriebsamkeit, hin zum Samenerguss, als Geschlechtsakt des angestrengten Stoßens beschrieben, um anschließend sich auszuruhen:

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Sie sei mal wieder so gut gewesen, dass er sofort anschließend in Ohnmacht gefallen sei.“

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Diese vorstehende Variante kam nicht zur Sprache. Auch nicht, was jeder erfahrene Mann weiß:

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Bildschirmfoto vom 2016-04-25 23:51:56

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Jede Frau ist anders. Und – jedes Mal ist es anders. Wer, wie, was dabei tut, tun kann oder verabscheut, ist vollkommen der Wachheit und Freiheit anheimgestellt. Das ist ohne RISIKO, denn es ist jedesmal anders – von völlig öde bis affengeil. Wer darüber schreiben möchte, kann es bereits während der Paarung beginnen (ob die TWITTER-Zeichenanzahl dafür ausreicht, ist ungewiss; es ginge auch SMS).

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Dass die Lust- und Unlustaspekte im weiblichen Mondzyklus nicht als partnerschaftliche Begierdesteuerung männlicher Anbeter geeignet sind, wäre in einer Aufklärungssendung, die sich mit der geschlechtsspezifischen Sexualität nicht auskennt und die heterosexuellen Asymmetrien nicht thematisiert, nicht weiter schlimm, so lange es um Zoten und Nonnenhockey geht. Doch wie wollen sich die Sexologin Ann-Marlene Henning und die verantwortliche ZDF-Redaktion eigentlich rechtfertigen, dass sie eine sozialwissenschaftliche Profession derart der Lächerlichkeit preisgibt und als völlige Wertlosigkeit kennzeichnet, ist unverzeihlich.

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Frauenseitig wurde die normale Scheidenfeuchtigkeit als Dauerbereitschaft der passiven Hingabe zum Stoßenlassen beschrieben, das etwa so klingt:

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„Wenn seine Unterhose am Bettende hing, wusste ich, dass es wieder so weit war.“

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Dietmar Moews meint: Vermutlich ist das Thema und eine solche ZDF-Sendung interessant für Menschen, die mit eigener Sinnlichkeit und Psychosozialität sowie esoterischer Ausgeliefertheit SEX haben und damit leben.

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Mir erklärte mal ein Schriftsteller auf den LITERATUR-Tagen in Hannover, von der Minne ganz unbefangen, mehr auf Körperpflege aus, anfang der 1980er Jahren:

Für seinen Orgasmus hat jeder selbst zu sorgen“.

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SEX als Natürlichkeit hat sowohl individuelle körperliche Regungen wie auch sozio-erotische Erregbarkeits-Erlebnisse – dein SEX als Natur.

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SEX als sozio-kulturelle Praxis reicht von Erotik- und Erregungsvorstellungen zu konkreten taktilen Reizungen, von Zärtlichkeit zu vergewaltigender Bedrängung und Überwältigung – dein SEX am anderen Menschen als Kultur.

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Kein sexuell erfahrener Mensch hat durchgängig gewaltfreie „Liebesakte“ erlebt. Bei ekstatischen Kopulationsakten können beinahe beliebige Ausraster oder Gewalttätigkeiten passieren, Beißen, Kratzen, mir egal, wie weit die Körpersperenzchen hier sprachlich aufgefaltet werden, damit deutlich wird:

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SEX eines Menschen, mag dessen Sache sein. SACHE, sozial?

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SEX zwischen Menschen ist sozial und immer an den Grenzen der Individuation und der Konsonanz der Gemüter, zwischen Lust und Freiwilligkeit, Unlust und Abstinenz.

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SEX mit Tieren lasse ich hier weg.

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SEX zwischen Frau und Mann – also heterosexuelle Beziehungen – ist immer ein Akt der praktischen VEREINIGUNG oder eben nicht.

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Vereinigung kann von Rechtsanwälten ausgehandelt werden, kann aber auch wortlos (mit Blicken, Sylvester am Kölner Dom) oder durch gegenseitigem körperlichem Aufwand und Kraft erfolgen.

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Wer nicht weiß, warum? – muss das besprechen, verabreden, ansagen.

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Das ZDF info und die Sexologin Ann-Marlene Henning behaupten glatt auf ZDF.info.:

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Die öffentlich-rechtliche Dokumentationsreihe „Make love – Liebe machen  kann man lernen“ von MDR und SWR zeigt das Leben, wie es ist. Dabei befragt eine Sexologin unterschiedliche Paare zwischen 20 und 100 Jahren nach ihrem Beziehungs- und Sexleben.

 

Das TV-Doku-Format „Make Love – Liebe machen kann man lernen“ gab schon im vergangenen Jahr viel Diskussionsstoff. Die zweite Staffel der Dokumentationsreihe von MDR und SWR startete vor einer Woche mit dem kontroversen Thema: „Sex ab 40“.

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Das heutige Thema „Sex statt Porno“ zeigt, wie Sex jenseits von Porno-Turnübungen aussehen kann – demonstriert von einem Modellpaar. Dabei geht es um echte Intimität und Kontakt zum Partner.“

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Diese Sendung, dieses Video zeigt das nicht. Weder echte Intimität – wie denn, vor der Videokamera? – sondern genau, wie es da heißt „Turnübungen“ wurden vorgeführt:

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Mal sitzt sie oben und turnt, während der da liegt. Dann liegt sie mit angezogenen Schenkeln in der „Missionars“-Ruhestellung und er soll nach Anweisung die langsame Turnübung „vorturnen“. Dazu kommt der Off-Kommentar: „Jetzt empfindet sie im vorderen Vaginal- und Klitoralbereich die optimal erregende Stimulierung – und er? (beobachtet sich auf einem Monitor?)

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Wie im ZDF bei „Make Love – Sex mit Höhepunkt“ etwas verpasst wurde, war die Aufklärung über die NATUR von SEX und über die NATUR von TRIEB – da sind zunächst gar keine PAARE bei der PAARUNG, weder Homo- noch Mischpaare – es wären zunächst mal sexuelle Impulse und Antriebe, die der einzelne haben kann.

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Wie im ZDF bei „Make Love – Sex mit Höhepunkt“ etwas verpasst wurde, war die Aufklärung über die NATUR von SEX und über die NATUR von TRIEB.

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Flüchtlingssex im Stehen

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EINS: SEX als Bedürfnis haben Menschen – nicht alle möglicherweise, manche sehr kümmerlich, andere platzen aus den Nähten – kann durchaus als NATUR der FORTPFLANZUNG angesehen werden, die als Trieb mit Verlockungen der Lust und von körperlicher wie sozialer Erfüllung und Anerkennung einherkommen. Wer nicht will oder nicht kann, ist hier mal draußen.

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ZWEI: SEX als KULTUR – von Körperpflege und täglichem Hygiene-Akt, von Romantik bis Liebesheirat, von Verklemmtheit bis Nymphomanismus – muss sich finden. Es kommt aufs FINDEN an, nicht aufs SUCHEN.

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Jeder muss sich seine SEX-KULTUR entfalten und sofern dafür andere Leute wünschenswert sind, müssen solche eingeworben werden (Kaufen ist eine vom Gesundheitsamt rechtsstaatliche Dienstleistungsvertragsoption).

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DREI: Für soziale SEX-Praktiken, ob hetero-, homo- oder Luftgitarre, sind sowohl der Selbstausdruck wie die Koordination und die Einschwingbereitschaft auf den oder die jeweils völlig unkostanten PAARTNER. Man kann dabei auch über Schwangerschaft, Onanie, Analverkehr, Fellatio oder Tiefschläge beim Boxen reden – man kann auch seine Gedanken für sich behalten oder versuchen, gedankenlos zu sein.

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VIER: Die Idee, die die Autoren der ZDF-Sendung insinuierten, dsss wir es bei SEX-Paarung mit gegenseitiger Dienstleistung zu tun haben können, mag manchem Menschen gefallen – der sollte das auch tunlichst so einrichten, wie er es haben möchte.

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WAS NICHT GEHT: Die ZDF-Autoren kamen über den MODUS „emotionale Öffnung“ zur motorischen „LANGSAMKEIT“ als Qualität an sich. Das schien den Frauen in der Sendung einzuleuchten und überzeugend vorkommen. Sie ignorierten dabei den Mann, der über HEFTIGKEIT, über KRAFTAKT, zur AUFWALLUNG seinen Erguss anstrebt bzw. seine Lustphase, so lange er das kräftemäßig kann.

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Das Zeitspiel ist aus der männlichen Veranlagung heraus eine willensmäßige Steuerung, die einen bürokratischen Lustakt in Aussicht stellt, dafür eine Extase bis zur Besinnungslosigkeit unmöglich macht.

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So möchte ich schließen:

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Niemand muss eine solche ZDF-Sendung anschauen. Anleitung zum Glücklichersein oder als Diskussionsgrundlage fürs nächste Frauentreffen ist nicht heraus zu gewinnen.

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Wer seinen erfüllenden SEX ausleben möchte, sollte seine eigene NATUR und seine eigene natürliche INKONSTANZ erkennen und entsprechend leben. Es ist ihm eine allgemeine Orientierung hilfreich, wenn er versteht, dass wir zwar unkonstant, aber bei unserem SEX mit:

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Trieb, mit Trieberfüllung, mit individuellen und sozialen Triebhemmungen und mit willentlichem und unwillentlichem Triebverzicht zu tun haben.

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Zwischen der emotionalen Öffnung und dem heftigen Samenserguss der männlichen Keimdrüsen liegen sowohl die tägliche Praxis wie auch die Seminare und ZDF-Sendungen.

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KURZ: Es scheint schwer vorstellbar, dass die unfotografierbaren VERGEWALTIGER vom KÖLNER DOM an Sylvester diese hier besprochene ZDF-Sendung von der Mediathek abrufen, nachdem ich diesen Blogbeitrag als LICHTGESCHWINDIGKEIT ins NETZ stelle.

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