Clausnitz-Mob und CDU-Polizei machen Sachsen zur Barbarei

Februar 20, 2016
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vom Samstag, 20. Februar 2016

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Gestern gingen Nachrichten von einer öffentlichen Angriffsaktion eines hemmungslosen Gewaltmobs von etwa 100 Kriminellen in dem sächsischen Dorf Clausnitz gegen einen ankommenden Omnibus mit eingewiesenen Flüchtlingen um.

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Die Video-Bilder aus dem Bus, wo verängstigte Flüchtlinge (weinendes Kind) von der Polizei teils gewaltsam behandelt wurden, dazu die aggressiven Töne und Bilder des Mobs reichen aus, hier seitens der Bundesrepublik ordnungspolitisch nachzusteuern.

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Der MOB besteht in solchen und ähnlichen Fällen stets um Jungmänner im Soldatenalter, die staatsbürgerlich unterbelichtet sind und nicht wissen, wie der einzelne Bürger in Deutschland sich an der Politik beteiligen kann (er darf demonstrieren – PEGIDA – oder wählen – NPD – oder lesen – Hitler – oder er darf miteinander diskutieren, und merken, dass er eigentlich von Politik keine Ahnung hat; die erzählten Einnerungen vom Herbst 1989 in der DDR genügen nicht so ganz).

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SPIEGEL.de am 20. Februar 2016 appellierte mit einem Kommentar:

 

…“Wir sind das Volk!“, skandiert Ihr in Clausnitz. Ihr irrt Euch gewaltig.

Ihr seid nicht „das Volk“. Ihr habt kein Recht, Euch mit diesem Satz zu schmücken. Er gehört den Menschen, die sich 1989 friedlich gegen die SED-Diktatur erhoben haben, mit Euch hat dieser Satz nichts zu tun. …“

 

LANDRFRIEDENSBRUCH des Angriff-Mobs sowie erhebliche PFLICHTVERLETZUNGEN der vor Ort in Clausnitz eingesetzten Polizisten müssen unverzüglich vom Bundesstaatsanwalt ermittelt und verfolgt werden.

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Dietmar Moews meint: LANDRFRIEDENSBRUCH des Angriff-Mobs sowie erhebliche PFLICHTVERLETZUNGEN der vor Ort in Clausnitz eingesetzten Polizisten müssen unverzüglich vom Bundesstaatsanwalt ermittelt und verfolgt werden.

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Es ist eindeutig eine sicherheitspolitische Lage in Sachsen, dass die Ausbildung und die Pflichtorientierung weiter Teile des Polizeipersonals nicht gegeben ist, die nachweislich selbst in rechtsradikalen Gruppen, Heimatschutz, Ku Klux Clan sowie als deutsche Geheimdienst V-Leute und Ähnliches, persönlich aktiv und aktenkundig sind.

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Es liegt längst auf der Hand, dass auch die sächsiche Staatsanwaltschaft rechtradikale Machenschaften nicht aufklärt und strafverfolgt, sondern vertuscht.

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Der Fall Clausnitz ist verpflichtend für die Bundesregierung und den Generalbundesanwalt, den Rechtsstaat zu sichern.

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Dietmar Moews: MOHAMMED-Karikatur in der LICHTGESCHWINDIGKEIT

Januar 17, 2015

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vom Sonnabend, 17. Januar 2015

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Es wird den Nutzern der LICHTGESCHWINDIGKEIT aufgefallen sein, dass im Zusammenhang mit den Morden am 11. Januar 2015 in Paris und der Tötung von wichtigen Journalisten und Künstlern der Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“, hier jedenfalls keine Bildzitate der hochgejubelten Mohammed-Beleidigungsbilder hochgeladen worden sind.

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EINS: Der Grund dafür ist die schlechte Qualität der Zeichner und Zeichnungen bei „Charlie Hebdo“, wie ich sie kenne. Ich bin selbst Maler, also natürlich auch Zeichner, und habe Vorstellungen von einem guten Bild, die denen von „Charlie Hebdo“ vollkommen entgegenstehen.

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Charlie Hebdo“ meint im Prinzip – so ähnlich erklärte es der Zeichner des neuen grünen Titelbildes -, „lieber ein schlecht gemalter Rinnstein, als eine gutgemalte Schlosstreppe“.

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Die Karikaturen oder Illustrationen in „Charlie Hebdo“ sollen Waffen in der politische Auseinandersetzung um Menschlichkeit sein, zugespitzte, schlimme menschliche Themen mit einfachen Mitteln bildlich darstellen. Dabei auch die Ablehnung des „Bösen“ durch Aggression und Unschönheit der Bildmittel ausdrücken.

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Böse Themen sollten nicht durch bildliches Schönmachen, Schönfärben, affirmative Anziehungskräfte zu warenästhetischer Affirmation verleiten, sondern bis in den letzten Rest künstlerischer Macht schrecklich und abstoßend wirken, wie es nur geht.

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Einziges ästhetisches Zugeständnis bei „Charlie Hebdo“ war in Bild- und Wort-Assemblagen eine verständliche Wertäußerung des Autors, der mit seinem Namen unterzeichnet.

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Herauskamen sehr oft „Holzhammerzeichnungen“, die wie „Punk“ möglicherweise das Herz auf dem rechten Fleck haben, aber Angst verbreiten und doch nur Wahrheiten verkünden, die der Konsument kennt und ähnliche Werte hat oder gar nicht anschaut, weil er sie ablehnt und grässlich findet (man entgeht der Affirmation nicht).

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Oft war bei „Charlie Hebdo“ die Ambivalenz, eine Ironie, eine schwebende Infragestellung durch überzogene Stilistik in der Pointe verdorben. Oder ein Witz, über den man lachen muss, löste aufgrund der banalen öden „Wahrheit“ nichts weiter aus.

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ZWEI: In der Lichtgeschwindigkeit gilt der Vorrang der „gutgemalten Schlosstreppe vor dem schlechtgemalten Rinnstein“. Das entspricht auch den Postulaten im Manifest der Neuen Sinnlichkeit, wo Meisterschaft und Elite bevorzugt werden, wovon – so gesagt – „Charlie Hebdo“ nichts wissen will.

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satirische Kollage von Dietmar Moews unter Verwendung von „titanic“

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Nach meinem Empfinden sind Denken, Meinen und sonstige esoterische Verdauungsgeschichten, individuelle menschliche Aspirationen von Natur her.

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Satirische Kollage von Dietmar Moews unter Verwendung von EULENSPIEGEL

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Meinung mitteilen – intim, informell, privat, – sollte mit Einfühlung gegenüber dem oder den Adressaten und der sozialen Szenerie geschehen können (Keiner hat das Recht, meine Meinung zu erfahren).

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Auch juristisch sind „die Gedanken vollkommen frei“ und ohne Zwang von außen. Wer Gedanken äussert, verlässt seine innere Meinungsfreiheit und muss Rechtsverletzungs-Grenzen und soziale Folgen im Rahmen der Rechtsnormen respektieren.

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Das bedeutet: Ich meine, Meinungsstreit, politische Disputation, wissenschaftlicher Dissens, sogar Geschmacks- und Sittetangierungen sollten den Freiheitspostulaten des deutschen Grundgesetzes (§ 5 GG) gemäß stattfinden dürfen. Diese geistig-soziale Freiheit ist ein bedeutendes Movens der kollektiven Intelligenzpotentiale – zwangsfreie Kommunikation ist ein genialer Brunnen der Inspiration, ein geregelter kreativer Impuls ist gar nicht vorstellbar.

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So kann also „Charlie Hebdo“ seine schlechten Bilder drucken und zum Kauf anbieten und in der LICHTGESCHWINDIGKEIT erscheinen sie nicht.

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Darf der da pinkeln?

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Nur, wenn einer mit ’ner Fahne wedelt.

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Hier wurde mit VERDI/GOEBEL das „Kerner hat Hörner“-Thema des Springer Glühbirnen-Idols angespielt, das um die 1880er Jahre in New York in „Guiseppe Verdi-Verkleidung“ rumlief, Frisur, Bart, Gehrock, beide mit Turban (aus der Neuen Sinnlichkeit)

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Dietmar Moews meint: Wenn also – wie in den grässlichen 11. Januar-Gewaltakten – behauptet wird, hier wurde geschmäht und beleidigt und da war die Kränkung und Wut und die Rache, würde ich – aus soziologischer Sicht, lieber erstmal prüfen, ob diese Interpretation überhaupt zutrifft:

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Ist die „Beleidigung durch Mohammed-Karikaturen“ tatsächlich der entscheidende Impuls, dass aus Mobmenschen Killer werden?

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Geht es – weiter gefasst – dem ISIS-Jihad um „kapitalistische teuflische Dekadenz“ in Paris?

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Geht es dem Kalif und seinen Milizen nicht vielmehr um die Homogenisierung und Integration seiner zusammengewürfelten Kampfjugend – durch das vom Westen geschenkte Feindbild? (ISIS meuchelt ja hauptsächlich sunnitische Moslems).

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Gut. Mir liegt hier jetzt nicht an einer Exploration zu meiner eigenen Religion als „Religionskritiker“ – ich, christlich akkulturiert, religionswissenschaftlich gebildet, nicht gläubig und nicht abergläubisch, nicht jüdisch, christlich, moslemisch, buddhistisch, hinduistisch, nicht atheistisch, nicht polytheistisch, nicht ketzerisch, nicht ungläubig, nicht heidnisch – bin religionskritisch, manchmal, wenn ich sehr hohen Druck auf der Blase verspüre, glaube ich an Neptun, den Wassergott.

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Honoré Daumier hatte bereits 1831 die Birne (Kohl) kreiert, hier als „Gargantuas Furz“ von Rabelais

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Bei Einstein findet sich eine autobiografische Bemerkung über Mantel, Garderobehaken und der Nummer des Hakens. Einstein sagt: es gibt Sinn und Nutzen, wenn man seinen Mantel sucht, dass man die Nummer weiß und wo der Haken ist. Aber er sagt: Mantel, Nummer, Haken könnten völlig anders sein – denn sie haben nicht ursächlich miteinander zu tun.

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THE NEW YORKER (2008): Obama erduldet die Islam-Verdächtigung

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Etwa so ist es mit der Hypothese der beleidigenden Satire-Ketzereien in Bild, Wort und Gesang, ob titanic, Charlie Hebdo, Deutsches Mad oder EULENSPIEGEL:

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Wer wurde direkt angesprochen? Käufer und Leser des Blattes. Wer hat darüber diskutiert? Eine weite Öffentlichkeit.

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Wer wurde dargestellt? Etwa Gott? Oder Mohammed? Oder ein Turbankopf?

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Wer wollte damit angesprochen, beleidigt und aufgestachelt werden?

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Eine Zeichnung ist nicht Mohammed, wie wir von Einstein her wissen: Eine Nummer ist kein Mantel, ein Gott ergibt kein Bild.

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„Cat and 4“ Saul Steinberg „Eine Katze sieht am liebsten in etwas hinein, was halboffen ist“ aus NEW YORKER und Neue Sinnlichkeit 27 (München 1995)

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Kurz und gut: Ich finde andere Karikaturen besser gezeichnet. THE NEW YORKER (weitreichend jüdisch), Dietmar Moews in der NEUE SINNLICHKEIT, Blätter für Kunst und Kultur (weitreichend religionskritisch):

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Feines ANGSTSPIEL des deutschen Geheimdiensts

Juni 21, 2014

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am 21. Juni 2014

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Wie ich gerade dem Leitkommentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf dem Titel vom 20. Juni 2014 lesen muss, was der Wadelbeißer vom Dienst, Jasper von Altenbockum, da schreibt oder in seinem Namen schreiben ließ:

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Extremisten“ lautet die Überschrift. Und dann passiert etwas ganz Primitives.

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Da das Wohlgefühl der Deutschen unter der Spionage, Abhör- und Verdächtigungsmaschinerie, Übergriffe auf allen Kanälen, erheblich leidet. Und es nämlich auch seiten der Deutschen Innendienstler vom Bundesamt für Verfassungsschutz, nicht nur von der NSA oder anderen Auslandsspionage-Totalitäten, schlecht aussieht. Der deutsche Geheimdienst nimmt verschärft jeden Einzelnen von uns Allen ins Visier.und observiert jede Bewegung.

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Klar dass das keine Glücksgefühle entfalten lässt, sondern Unwohlsein und vollkommene Misstrauensstimmung

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So schreibt jetzt also der FAZ-Scharfmacher: „Nicht die Niederlage im Kampf gegen den Rechtsterrorismus und nicht die NSA-Affäre sind es, die den Verfassungsschutz übermäßig umtreiben, sondern ein sich unkalkulierbar ausbreitender islamischer Extremismus. Es wird deshalb nicht ausbleiben, dass dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, und Bundesinnenminister Thomas de Maizière nach der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts für 2013 vorgeworfen wird, sie wollten von den „wahren“ Bedrohungen ablenken. Die Bedrohung ging aber, das wissen Staatsschützer besser als alle anderen, noch nie nur von einer einzigen Form des Extremismus aus, sondern vom gegenseitigen „Hochschaukeln“ der Extremisten. …“ und so weiter im Gerede über den Feind von Außen:

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der ISLAM ist die Gefahr und:

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der Verfassungsschutz schützt dich davor..

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Dietmar Moews meint: Die Bundesregierung soll endlich Transparenz und rechtsstaatliche parlamenrtarische Kontrolle zulassen, damit die NSA-Geschäfte, ob als Fernfuchtelei oder als Orwell-Totalität der IT-Telematik endlich unsere verfolgten Seelen wieder freisetzen mögen.

Wieso sollte Deutschland einen Geheimdienst mit totalitärer Technik gegen sich selbst ins Unermessliche pervertieren lassen?

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Das ist fein gesponnen: Wir sollen die Bedrohung durch den Geheimdienst als Sicherheitsbedürfnis umwidmen –

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dafür liefert man den bösen Feind: Orthodoxe Moslems? –

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so ein Quatsch, Herr Jasper von Altenbockum. Fangen sie die jungen Deutschen einfach ab, die in Syrien und anderswo die große Sch lernen, Scharia, Scheiße und Schießen. Fangen sie die ab. Dafür reichen DDR-Geruchsproben und ein paar Spürhunde.

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