Griechen-Verschuldungs-Domino und Dollar-Faschismus

Juni 9, 2015
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vom Dienstag, 9. Juni 2015

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Griechenland ist EU-Partnerstaat und Griechenland hat die Gemeinschaftswährung „Euro“ und der griechische Staat ist überschuldet.

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Die Bezahlung der griechischen Schulden durch neue, noch größere Schulden ist über das Riesenrad dieser Schulden-Verschuldung durch immer mehr Schuldzinsen in die „Überschuldung“ gekommen.

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Nämlich praktisch geben die Gläubiger Griechenlands, weil sie an Griechenlands Rückzahlungsfähigkeiten nicht glauben, längst nur noch neue Kredite gegen viel höhere Zinslasten, als es vorher war.

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Der griechische Staat kann seine eigenen Staatsaktien + Zinsen (Staatsanleihen) nicht mehr durch neue Kredite + Zinsen umschulden, weil jetzt viel höhere Zinsen am Weltfinanzmarkt von Griechenland verlangt werden. Z. B. Deutschland zahlt für die deutschen Staatsschulden – gar nicht anders als es Griechenland macht – und kauft fällige Staatsanleihen + Zinsrenditen für die Gläubiger und kann auf dem Finanzmarkt neues Geld leihen: Nur von Deutschland werden günstigere Zinsen verlangt als heute von Griechenland.

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Weil Griechenland auf dem allgemeinen Weltfinanzmarkt praktisch keine Refinanzierungskredite mehr kaufen kann, weil die verlangten Zinsen viel zu hoch sind, ist dann – um Griechenlands Pleite aufzuhalten – die E U eingetreten.

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Die E U hat zusammen mit dem IWF (us-amerikanisch dominierter Geldtopf) und mit der EZB Europäische Zentralbank und mit mehreren privaten Leuten und transnationalen Großbanken, die teils EU-Staaten (Frankreich und Deutschland) gehören, sowie mit den Euro-Funktionären, die für die EU-Kommission zuständig sind, seit Jahren den Griechen neue Staatsanleihen abgekauft. 

 

Diese EURO-Rettungs-Gläubiger wollen zinsgünstig das Verschuldungsverschuldungs-Domino so gesehen auf EURO-Kosten künstlich am Leben halten. Dem amerikanisch orientierten IWF liegt die EURO-Rettung nicht so sehr am Herzen. Deshalb drängt der IWF auf sehr unzumutbare Reformauflagen, wenn Griechenland ein weiterer Milliardenkredit ausgereicht werden soll.

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Also haben diese drei Geldgeber – EU, EZB, IWF – also zwei EU-Geber und ein US-amerikanischer – Griechenland sogenannte Finanzauflagen gemacht, und ultimativ mit Griechenland vereinbart, damit die griechische Pleite saniert werden könne. Hierfür haben die Geldgeber die „Troika“ eingeschaltet, die in Griechenland dafür aufpassen sollten, dass die Reformauflagen auch wirklich ausgeführt würden. Die Kredite sollen Investitionen und nicht Subventionen sein.

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Das hat nicht geklappt, weil die Griechen betrügen und die Troika-Kontrolle ablehnen und die Schuldlasten inzwischen zu groß sind. Bzw. inzwischen lehnt die neue griechische Regierung Tsipras die Kreditbedingungen für die notwendigen Rettungs-Milliarden ab, die die vorherige griechische Regierung zugesagt hatte, durchzuführen.

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Nun wollen die drei Geldgeber keine Kredite mehr geben. Doch Griechenland muss Milliarden-Staatsanleihen + Zinsen einlösen und zahlen, weil die Termine fällig werden – die griechischen Gläubiger machen dieses Teufelsgeschäft ja ebenfalls mit geliehenem Geld + Zinsen – auch sie werden fällig gestellt. EURO-Domino droht.

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Kurz – Griechenland ist am Ende, Pleite. Damit kommen Zahlungsausfälle im Domino. Zuletzt geht es auf die Wertvernichtung des EUROS auf dem Weltfinanzmarkt.

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Einfach gesagt: Geht Griechenland Pleite – knallt der Euro – profitiert der US-Dollar. Diese Geschichte hat Georg Schramm in seinem Auftritt gut dargestellt: BITTE ANSCHAUEN.

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Heute wurde ein Tsipras-Interview mit einer italienischen Tageszeitung publiziert:

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Tsipras sagt – völlig zutreffend – wenn Griechenland abstürzt, kanllt der Euro.

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Wenn der Euro knallt, nimmt die Weltfinanz den nächsten Überschuldungsstaat der EU vor, Slowakei, Spanien, Italien, Portugal – selbst Deutschland wäre sofort Pleite, wenn Deutschland die hohen Zinsen zu zahlen hätte, die Griechenland auf dem freien Weltmarkt abverlangt werden.

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Dietmar Moews meint: In dieses Überschuldungs-Domino – das übrigens in der EU gesetzlich verboten ist, das übrigens Deutschland als erster EU-Staat gemacht hatte – muss man also hineinschauen.

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Dann erhalten G 8 oder wie jetzt G 7 sowie die G 20-Treffen – immer unter der Dominanz des USA-Präsidenten und seinen FED-Bank-Funktionären – ihre wahre Bedeutung. Was Obama in Elmau wollte, war nichts anderes als die Unterwerfungsgesten des Weltrests unter „DER WESTEN“ abzuholen.

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Bundeskanzlerin Merkel hat es stakkatoartig wiederholt: WIR WOLLEN ES.

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https://www.youtube.com/watch?v=24AwsXTvnXA

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Das Spiel der Pleitebanken ist ein Betrüger-Domino: Kippt der Erste, kippen alle Anderen. Am Ende zahlen die Bürger der Domino-Schulden-Staaten die Zinsen – die Bürger zahlen für die Pleitestaaten.

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Profitieren tun die transnationalen ACKERMÄNNER, die Spekulations-Banker, und die Macht der USA wird zementiert.

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https://www.youtube.com/watch?v=xV-PAPBm5qE

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Die „georg schramm eurokrise“

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https://www.youtube.com/watch?v=UapfqS49BZo

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„Goldene Morgenröte“ für Wahlen in GRIECHENLAND?

Januar 20, 2015

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vom Dienstag, 20. Januar 2015

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Am kommenden Wochenende sollen in Griechenland, dem Euro-EU-Partnerstaat, freie Parlamentswahlen abgehalten werden.

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Die Armut der Griechen und die Staatsverschuldung sind derart groß, dass es für die private Lebenshaltung ungewohnt spärlich zugehen muss und selbst die auflaufenden Zinsen für die Schulden und die Ablösung von Staatsanleihen nicht aufgehen kann.

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Die Griechen sind traditionell ein politisch reges Gemeinschaftswesen, so dass es trotz der prekären Staatsfinanzen zahlreiche politische Parteien gibt, die mit eigenen Programmen und eigenen Kandidaten sich der Wahl stellen. Auch, wenn weder mit „Gürtel enger schnallen“ noch mit „Erhöhung der Staatsquote und Staatspleite als Eurostaat“, probate Problemlösungen bekannt sind. Und auch, wenn viele kleine Parteien irrationale Absichten versprechen, und auch wenn viele in den etablierten Parteien in Korruption und unsauberen Staatspraktiken verfangen sind, können die Griechen sich verlässliche Repräsentanten wählen, denen es möglich sein wird, gemeinsam mit der EU und gemeinsam mit einzelnen EU-Staaten wie Deutschland, über die Engpässe hinwegzuführen.

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Praktisch muss die griechische EU-Politik einen innenpolitischen Modus herbeiführen, sodass das repräsentative Parlament unter der Aufsicht der drei EU-Gläubiger-Kontrolleure bereit und fähig ist, die Zahlungsverpflichtungen Griechenlands fortlaufend mit dem letzten Tropfen Geld abzulösen und dafür noch zinsträchtigere Umschuldungen einzugehen.

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Wir haben also – unter der Bedingung, dass ein Kollaps der Euro-und EU-Mitgliedschaft vermieden werden soll – mehrere Erwartungen an den Wahlausgang am kommenden Wochenende in Griechenland:

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EINS: Griechenland und die EU müssen eine Staatspraxis anstreben, in der die für alle geltenden EU-Regeln, eingehalten werden.

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ZWEI: Hieraus ergeben sich zahlreiche Schwächen Griechenlands, die mit Ausnahmepraktiken und Übergangsregelungen gehandhabt werden müssen.

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DREI: Es muss ein für allemal klar und unstrittig hinstehen, dass sowohl der immense Betrug Griechenlands bei der Bonitätsvortäuschung zum Eintritt in die EU und den EURO eine unzweifelhafte Finanzschuld gegenüber der Europäischen Gemeinschaft ist – ein Großbetrug.

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Es muss aber die professionelle Einschätzung von der EU anerkannt werden, dass, wer einem Hochstapler Geld leiht, ist mitschuld, wenn er verliert.

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VIER: Es ist unakzeptabel, innerhalb der EU-Vertragsnormen, ein so leistungsschwaches Mitglied wie Griechenland heute ist, ausweglos zu knebeln: Die EU hat die Handlungsmacht, den Griechen einen gangbaren Ausweg zu eröffnen.

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FÜNF: Der wichtigste Modus der freien demokratischen Wahlen liegt in dem Integrationseffekt, den die Bürger sich selbst schaffen, indem sie sich an einer Mehrheitswahl beteiligen: INTEGRATION ist die Voraussetzungbzw. Die Folge von Anteilnahme, Mitwirkung und Loyalität eines jeden Staatswesens. Dieses Hauptkriterium ist auch Verpflichtung für die EU gegenüber den Griechen.

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Dietmar Moews meint: Es führt nicht weiter, wenn man sich an dieser Stelle mit den weitgehend unverbindlichen Wahlversprechungen in den Parteiprogrammen besonders einließe. Ich tue es hier jetzt nicht.

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Entscheidend scheint mir, dass die großen Parteien in Griechenland nicht auf Crashkurs mit ihrer Situation liegen – sie sind so gesehen grundsätzlich koalitionsfähig. Egal, wie die Wahl ausgeht, sollte sich eine Regierungskoalition bilden lassen.

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Zahlreiche führende Kandidaten der größeren Parteien sind längst „beschriebene Blätter“, denen eigentlich keiner vertraut oder glaubt. Die Personnage der zukünftigen Parlamentsfraktionen wird entscheidend sein, ob das Parlament zu einerhandlungs fähigen griechischen Regierung kommen wird.

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Es wird aus dem entscheidenden Kreisen des Europäischen Rats heraus Angebotsvarianten für Griechenland als EU-Partner geben müssen, die letztlich durch konkrete Forderungsverzichte – der EU-Gläubigerstaaten und der an EU-Staaten gekoppelte marktwirtschaftliche Gläubiger-Banken gegenüber Griechenland – eine qualitative Lösung des Pleite-Dominos geben müssen.

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Es ist ein Versagen der EU, bis heute, eine Zinsspirale an den Griechen würgen zu lassen, die nicht mal einen theoretischen Ausweg offenlässt.

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Dass es immer noch Griechen gibt, die nicht glauben,

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dass sie selbst viele Jahre „hochstaplerisch“ gewirtschaftet haben,

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dass ihr Gemeinwesen selbst den Betrug durchgezogen hatte, an dem sie jetzt leiden müssen,

 

und dass viele glauben, eine Erhöhung der Staatsquote und Ausweitung des Staatsapparates als Erwerbsquelle führe in die Zukunft,

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dass sie glauben, Griechenlands Lage sei von anderen „Sündenböcken“ verschuldet, kann nicht Bedingung dafür sein, dass es eine gewissermaßen „paternalistische Auflösung“ des Schuldenengpasses geben muss:

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Dieses wird ein – von einer zu bildenden Parlaments-Kommission der neugewählten griechischen Parlamentsmehrheit – agglomeriertes Paket von Verträgen sein müssen, dass sowohl zwischen Griechenland und der EU – bilateral – und zwischen Griechenland und den diversen staatlichen und marktwirtschaftlichen Gläubigern – ebenfalls jeweils bilateral – ausgehandelt werden muss.

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Es muss ein Menü geschaffen werden, in dem weitere Umschuldung und Forderungsverzichte ausgerechnet und sofort gestartet werden, damit die Griechen für ihre Wahl und ihre Zukunft belohnt werden mögen.

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