Dietmar Moews: Blätter für die Knechtschaft der Freiheit

November 9, 2014

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am Sonntag, 9. November 2014

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Ich freue mich eine neue „Neue Sinnlichkeit 65 Blätter für die Knechtschaft der Freiheit“ im 35sten Jahrgang herausgeben zu können.

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Ich möchte kurz zum gewählten Untertitel „Blätter für die Knechtschaft der Freiheit“ aus dem Leitartikel „Erfolgskinder“ zitieren, damit der Untertitel als Kernbotschaft sicher nutzbar gelesen werden kann:

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Die IT-Revolution, Computer, Software, Netzwerke, Anwenderkultur, ist aus enormen Investitions-Milliarden des US-Amerikanischen Rüstungsministeriums angeschoben worden und inzwischen durch die weltweite Vermarktung durch zivil-private Marktnutzer in eine epochale Investitionsrevolution explodiert, die das gesamte Leben verändert hat.

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Wir befinden uns in einer technologischen Entwicklung, in der elektronische Rechneranwendungen den Menschen in jeder Arbeitsverrichtung maßlos übertreffen und durch Massendaten und Algorithmen telematische Prozesse anrichten, die ohne menschliche Kontrolle auch kein menschliches Maß erreichen können:

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Dies ist die Freiheit für uns Menschen und die Befreiung von beschwerlicher menschlicher Arbeitsleistung durch die Maschine, die Prozessoren und die Robotik, bis hin zur virtuellen Erweiterung der Kultur.

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Und hierin liegt die Knechtschaft durch diese Freiheit:

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Die Menschen müssen durch hohe IT-Intelligenz erlernen und verstehen können, was eine 4.0-Telematik kann und tut, nämlich:

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Computer geben an Roboter Befehle, ohne dabei, im analogen Wert der Bedeutung, humane Abschätzungen berücksichtigen zu können. Folglich müssen die Menschen das Urteilswissen über 4.0-IT erlernen und durch sozio-kulturelle Entscheidungsprozesse die humanen Maßgaben für die Hochleistungsprozessoren beschließen zu können und in Software-Bedingungen einarbeiten zu lassen.

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Wir werden mit jedem Fortschritt in der IT-Revolution immer höhere Kenntnisse zur IT benötigen. Ohne Kontrolle und Steuerung durch Menschen sind die 4.0-Roboter nicht an ihrer sinnlosen Verselbständigung und prozessoralen Optimierung durch Algorithmen zu hindern.

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ZITAT aus „Neue Sinnlichkeit 65 Blätter für die Knechtschaft der Freiheit“:

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Ich will sagen: Es bewegt sich immer neu, zäh und altlastig. An den Kindern sehen wir die Macken der Großeltern. Und selbst die bewegen sich. Und der Rausch geht weiter. Und schon wieder ist es uns gelungen, ein Paket Knäckebrot an die Front zu bringen:

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Dem aktuellen Heidegger-Bashing aufzuspringen – zur nachträglichen, also lächerlichen Klärung, was Nazi ist – ein Sahnehäubchen zur Neuen Sinnlichkeit: In Ihrer Haut möchte ich stecken (Manuela Lenzen), … zentral für Empathie ist gerade die Bereitschaft, die eigene Einschätzung des anderen zu revidieren .. oder, wie Heidegger es formulierte: „das Ich muss weder aus sich herausbrechen noch bricht es in den anderen hinein, weil es sich mit diesem immer schon draußen trifft.“

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Beatles-Generation

Kurz: Dietmar Moews steht ungebrochen unter dem Dampf seiner Beatlesgeneration.

Alle Mitglieder dieser Beatlesgeneration kennen und verstehen den Ernst, die Lust, den Freiheitssinn, den Spieltrieb und den Ehrgeiz, die Solidarität und den Aufklärungssinn unserer „französischen“ Technik- und Kommunikations-Revolution für den Alltag: Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit – immer klarer: im Konflikt mit den Machinationen des weltweiten Finanzkapitalismus, nunmehr im Bilde der IT-Revolution, algorithmisch 4.0 VIER PUNKT NULL bedeutet, die Komputer interagieren (nicht kommunizieren) interdependierend miteinander: Prozessor mit Prozessoren, ohne dass da noch ein Mensch zwischenfummelt oder eingreift, kontrolliert oder steuert. Wir diskutieren jetzt, wann bei 4.0-Produktion nach welchen Zielsetzungen von Menschenhand nachgesteuert werden soll und wann sich die 4.0-Systeme selbst justieren oder korrigieren? – Das ist die Knechtschaft der Freiheit. Wollen wir als Mensch das letzte Wort haben, werden wir geknechtet, die Komputerprozesse mitzudenken.

All we are saying is give peace a chance“

und „I was sick and tired, fed up with this and decided to take a drive downtown …I was so tired and started to dream …I say hey, you, get off of my cloud“ und „it is a hard rain a gonna fall“. Das sind die Sprecher der Beatlesgeneration, John Lennon, Mick Jagger und Bob Dylan. Wie Jagger 1967 in Satanic Majesties Request singt: „Well my name is a number, a piece of plastic film and I grow tiny flow’rs on my little window sill… I am having an affair with a random computer don’t you know I’m the Two Thousend Man“.

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Strasbourg: Europa-Parlament von der gelungenen Rückseite

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Dietmar Moews meint: Ich möchte erinnern, dass Menschen in unserem europäisch-westlichem Kulturkreis immer noch glauben, es sei rechtschaffend und akzeptabel, sich nicht für Politik, für IT-Politik und für IT-Technologie zu interessieren – vollkommen auf dem abstürzenden Ast zu sitzen glauben und allein durch ihr Konsumverhalten den eigenen Untergang auslösen. Jeder muss darüber mehr kommunizieren als: wie und ob man einen Taschenrechner mit einem Telefon verwechseln kann:

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Neue Sinnlichkeit 65 – zu beziehen bei:

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Lichtgeschwindigkeit 186

Februar 5, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 186

SWIFT zwischen BILD + FAZ, täglicher Kommentar zur Medienlage

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung –

live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der

Piraten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit. Kritik am Kunstbetrieb

fällt da meist aus, aber hier: am Freitag 5. Februar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, mit BILD Berlin/Brandenburg und

Frankfurter Allgemeine Zeitung von Freitag. 5. Februar 2010

sowie Jonathan Swift „Gullivers Reisen“ (1726), ferner BMF.de,

Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF,

dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

Derwesten.de, Ksta.de, RP-online.de

Piratenthema hier: SWIFT zwischen BILD und FAZ

BILD Berlin/Brandenburg titelt: KREBS! Ich kämpfe um mein Leben.

Bild titelt: Nach Bild-Enthüllung: Neuer Löw-Vertrag geplatzt.

BILD Bundesausgabe Seite 10: Diese BOHNENSTANGE IST

DIE TEUERSTE SKULPTUR DER WELT

Dietmarmoews meint: BILD bringt die Giacometti-Sotheby’s

74 Mio Versteigerungsbotschaft, druckt den Namen des

Auktionshauses SOTHEBY’S nicht. Bild gibt auch keinerlei

Aufschluss oder Erklärung für den Preis, außer: Versteigerung!

Es wird nicht gezeigt, woher solche Beträge stammen, in

welcher Betriebsrechnung oder Steuerbegünstigung und

Ping-Pong-Geschäften hier gebucht wird und ob überhaupt

Geld fließt: Nichts davon. Es besteht kein Zusammenhang

zwischen dem Kunstwert und dem Preis hier. Es spielt aber

der gesetzliche Kunstbegriff eine entscheidende Rolle.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Fortschreitende

Kulturförderung das teuerste Kunstwerk der Welt, nennt

den Namen Sotheby’s ebenfalls nicht auf dem Titel, erst

im Feuilleton, klein, im Fließtext: ungenannter Käufer, aus

der Commerzbank/Dresdener Bank-Sammlung, Frage:

Mit welcher Bewertung war die Giacometti-Bronce in der

Bilanz aktiviert, Einkaufspreis? Zeitwert? Versicherungswert?

Verkaufspreis? Dietmarmoews: Zwischen Fiskal- und

Kunst-Freiheits-Auslegung besteht ein öffentlicher

Aufklärungsbedarf, der nicht bedient wird.

FAZ, Seite 3 zu SWIFT: Mehrheit gegen Swift-Abkommen:

Abstimmung im Innenausschuss des EU-Parlaments.

Im Europäischen Parlament gibt es erheblichen Widerstand

gegen das sogenannte Swift-Abkommen … die Abstimmung ist

für nächsten Donnerstag angesetzt. Das Abkommen war

vergangenes Jahr zwischen den Regierung der EU-Mitglieder

und den vereinigten Staaten ausgehandelt worden und einen

Tag, vor Inkrafttreten der neuen Lissabonregelung, noch mit

Hilfe der deutschen schwarz-gelben CDU-Stimme de Maizieres

durchgedrückt. Die Piraten im EU-Parlament lehnen den

freien Massendatenzugang der Amerikaner zu den SWIFT-Bankdaten

ab. Das Mitwirkungsrecht aller Abgeordneten aller Fraktionen

im Parlament wurde ignoriert. Nun versucht die Fraktion der

EVP (CDU) die Ausschussabstimmung zu verzögern.

SWIFT ist also durchaus ein deutsches Grundsatzthema zur IT-Politik.

GULLIVERS REISEN von Jonathan SWIFT (1726): Dritter Teil, viertes Kapitel.

Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,

Musik: Kinderboogie mit Akkordeon und Gitarre


Lichtgeschwindigkeit 186

Februar 5, 2010