Quotenstreit und FAZ-Menschlichkeit bei Klaus-Dieter Frankenberger

Mai 15, 2015

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vom Freitag, 15. Mai 2015

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Dietmar Moews „Der Fliegende Holländer“ DMW 680.2.13, 190cn / 190cm, Öl auf Leinwand, im Jahr 2013

in Berlin Alt-Pankow gemalt; VK Euro 7.220.-

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Titelkommentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, heute, Freitag, 15. Mai 2015, hat die Autorenangabe „Klaus-Dieter Frankenberger“:

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Quotenstreit“ . Der Kommentar stellt sich dem Thema „Flüchtlingsdrama und Ansturm von immer mehr Flüchtlingen – die gefährliche Fahrt übers Mittelmeer, Seenotrettung, Menschenschmuggler, Armutsimmigranten …“

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Dietmar Moews meint: Dankenswerter Weise hat der FAZ-Autor Klaus-Dieter Frankenberger hier einen Text abgesetzt, der eindeutig im Dienst einer seriösen Überlegung und Problemorientierung gestellt ist. Frankenbergers verständliche Darstellung des in der angängigen LÜGENPRESSE zerlaberten und ausgereizten Peinlichkeit des medialen Umgang mit NOT und TOD – und dass uns das angeht.

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Hier wird nicht auf Myanmar und Thailand ausgewichen. Hier werden die Schlagzeilen durchgenommen – vom Zerstören der Schleuserschiffe und -boote, die Illusionen mit Bombenangriffen mit den Flüchtlingen fertig zu werden, der Quotenstreit innerhalb der lahmenden E U, will man die Souveränität über die EU-Aussengrenzen wiedererlangen? die Entlastung Deutschlands, Mahnung des Bundespräsidenten, innere Abwehrreaktionen usw.

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FAZ-Autor Frankenberger kommt nüchtern und „hartherzig“ klingend, auf den einen unabweislichen Punkt:

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Eines können die Europäer in jedem Fall tun, sich stärker als bisher für eine Veränderung jener Verhältnisse in den Herkunftsländern engagieren, welche die Leute zum Verlassen der Heimat treiben.“

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Was Frankenberger nicht eindeutig zugibt:

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Die Notmenschen müssen ohne Schrecksekunde gerettet werden: Wer vier Tage nur Salzwasser aus dem Mittelmeer trinken konnte, stirbt jämmerlich für immer weg. Das kann der Premier David Cameron nicht als „pädagogisches“ Problem exponieren, sondern es ist eine durch und durch böse Unterlassung der Hilfsbereitschaft, Menschenleben zu retten.

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Wie pädagogisch ist eigentlich der Tory Cameron mit Blick auf die Meer-Flüchtlinge von Myanmar für Indonesien, Thailand und Malaysia, wenn die nun sagen: Die Burmesischen Buddhismus-Flüchtlinge könnten doch freiwillig nach Myanmar zurückkehren.

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Kurz – auch wenn die Briten samt Königin ihre historisch gewachsene rauhe Gangart nicht unappetitlich finden, so ist es Aufgabe der Frankfurter Allgemeine nicht die EU-Lügenpresse mitzuspielen, sondern DEUTSCHLAND soll maximal helfen – HELFEN und nicht QUATSCHEN.

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

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Dietmar Moews „Feigenblatt auf einer italienischen Tricolore“ DMW 621.22.3, 30cm / 30cm. Öl auf Leinwand, im Jahr 2003 in Bagni di Lucca gemalt; VK Euro 650.-

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Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Lichtgeschwindigkeit 115

Dezember 20, 2009

Lichtgeschwindigkeit 115

die ungeschnittene Podcast-Piraten-Presseschau –

am Sonntag, 20. Dezember 2009, von Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, vor dem Bundeskanzleramt in Berlin;

dazu THE NEW YORKER, Dec. 14. 2009 PRICE 14.99 + Porto,

newyorker.com;

NEUE SINNLICHKEIT 0 Blätter für Kunst und Kultur,

November 1979, bundeskanzlerin.de, bild.de, DLF,

heise.de, piratenpartei.de, Tageszeitung TAZ Berlin und

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18./20. Dezember 2009,

ferner, Herbert Gruhl: Ein Planet wird geplündert –

Die Schreckensbilanz unserer Politik 1975;

Robert Jungk: Der Atomstaat – Vom Fortschritt in die

Unmenschlichkeit, 1977

Das Piratenthemen hier: THE NEW YORKER sagt

Die Bundeskanzlerin hat gesagt, es kommt aufs

Brückenbauen an und wir sollen Sachen, wie die

Klimakonferenz von Kopenhagen nicht schlechtreden

und in diesem Ton. Dietmarmoews sagt: Ich wünsche

der Frau Dr. Merkel eine schöne Weihnachtserholung und

Besinnung. Hier ist die Frage, Ob, und Was ist? Nicht, wer es

besser könnte. Wir müssen offen und piratisch diskutieren,

statt die Unglaubwürdigkeit durch die sprachliche Verfälschungen

politikverdrossen hinzunehmen.

Wir haben 4 Hauptproblemfelder in der Politik:

1. Wirtschaft und Finanzen: Steuersenkungen als

Wachstumsbeschleunigungsprogramm ist ein

Schuldenbeschleunigungsprogramm

2. Afghanistan braucht unverzüglich den EXIT wegen

Sinnlosigkeit. Dazu müssen wir in Deutschland über

die Verfassungsabsichten zum Krieg diskutieren und

Klarheit herstellen.

3. Die Bildungsreformen sind die Voraussetzung für die

betriebs- und volkswirtschaftlichen Ziele:

hierfür müssen große Summen investiert werden
4. Die Steuersenkungen bedienen eine kleine Gruppe

Hochverdienender – es wird von den

Armen zu den Reichen hin verteilt.  Das ist ein Skandal

und eine politische Dummheit hinsichtlich

des Gesellschaftsfriedens sowie hinsichtlich der Binnennachfrage.

Denn die Großverdiener geben nicht mehr aus. Jedoch die

Geringverdiener geben weniger für Alltagskonsum aus.


NEUE SINNLICHKEIT 0, Nov. 1979, Seite 6: „Ich bin der

Bundesrepublik Deutschland dafür, dass ich denken, sagen

und schaffen darf bis wir glücklich leben können, dankbar. …“

Dietmarmoews sagt: Ich darf hier vor dem Kanzleramt stehen,

ohne dass mir die Polizei auf die Fresse haut.

THE NEW YORKER, 14. Dezember 2009, Seite 29:

THE TALK OF THE TOWN von Hendrik Hertzberg:

There are no good options for the United States in Afghanistan.

That has been the conventional wisdom for some years now,

and this time the conventional wisdom – the reigning cliché –

happens to be true. President Obama did not pretend otherwise

in his address. … There is no such thing as an airtight argument

for a bad choice – not if the argument is made with a modicum of

honesty. … Last week’s address, the Pentagon offered the

President four options, each accompanied by a number, with

each number representing an increase in the American troop

commitment. … Obama did the best he could .. he has chosen,

but – chillingly, , bleakly – the principal virtue of his choice remains

the vices of the others. Withdrawal, beginning at once?

The political and diplomatic damage to Obama would be severe:

a probable Pentagon revolt;; the anger of NATO allies who have

risked their soldiers‘ lives (and theit leaders‘ political standing)

on our behalf; the near-certainty that a large-scale terrorist attack,

whether or not it had anything to do with Afghanistan … to abandon

this area now, the President said, would significantly hamper our

ability to keep the pressure on Al Quaeda and create an unacceptable

risk of additional attacks on our homeland and our allies… Such a

war – such a project – would be hugely out of proportion to whatever

marginal security gains it might yield. And it wouldn’t just be beyond

„a reasonable cost.“ It woul be beyond our political, institutional, and

material capacity, and therefore impossible. … (To the extent that the

troops surge weakens the enemy while the timeline focusses minds

in Kabul and Islamabad, however, that tension could be a creative one).

The plan does not, of course, guarantee success. The best that can

be claimed for it is that it does nor guaranteed failure, as, in one

form or another, the alternatives almost certainly do. Dietmarmoews

merkt an: The New Yorker, das us-jüdische Edel-Wochenblatt aus

Manhattan, repräsentiert höchsten US-Amerikanischen Information-

und Reflexionsstand, hier mit Hendrik Hertzberg, zu Deutsch:

Aus Sicht des USA gibt es lediglich schlechte Perspektiven im

Afghanistankrieg – nur Obamas angekündigter Weg der

Truppenverstärkung ist der einzige der nicht den vollkommenen

Misserfolg verspricht, sondern: Truppenverstärkung könnte den

Feind schwächen. USA sind den Nato-Allierten schuldig, deren

Ansehen beschädigt werden könnte – die Deutschen sagen:

Wir dürfen die Amerikaner nicht im Stich lassen.

Diemarmoews sagt: Die deutschen und die Europäer sollten

eine solche Situation erkennen und nicht verlängern:

EXIT AFGHANISTAN.

Herbert Gruhl, ehemals CDU, dann Grüne usw. schreibt in

dem legendären Ein Planet wird geplündert, von 1975:

Das Kapital des Kapitalismus basiert überwiegend auf

und von der Ausbeute der Rohstoffe, infolge der

Kapitalakkumulation steigt der Rohstoffverbrauch.

Hier sind Grenzen von der Natur gesetzt.

Robert Jungk schreibt im ATOMSTAAT von 1977:

Alle Atomanlagen sind militärisch zu überwachende Orte,

unbezahlbar, und sie vergrößern die Möglichkeiten der Sabotage.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin;

Gesang: Every christian lion hearted man will show


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Dezember 20, 2009