SIEMENS dreht sich im Grabe – ROBERT BOSCH fängt an zu kreiseln

Dezember 18, 2015

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Vom Freitag, 18. Dezember 2015

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War einst der geniale Werner von Siemens als Pionier der Elektrifizierung und eines parlamentarischen Politiksystem der freien kapitalistischen Weltwirtschaft Gründer einer Elektrowerkstatt, zusammen mit Halske, hin zum Weltkonzern SIEMENS. So wurde das Werk dieses Wundermenschen Siemens im zwanzigsten Jahrhundert zu einem bürokratischen Moloch, der von allen guten Geistern verlassen, zuletzt aus dem Zuchthaus gelenkt werden musste, weil Siemens-Spitzenmanager einerseits das Ideen- und Erfinderkonzept des Gründers fallengelassen hatten und inzwischen Immobilienhandel mir ALT-DDR-Treuhand-Immobilien betrieben. Es ist eine riesige Schande.

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Werner von Siemens

Werner von Siemens

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So war ganz eigenartig, wie Siemens, Robert Bosch in Stuttgart ein Gründer, Erfinder und Citoyen im eigentlichen Sinne der europäischen Emanzipationsgeschichte.

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BOSCH wurde zu einem Weltnamen, der die besten, neuesten, technischen Geräte erfand, erfinden ließ und marktfähig produzierte, dass noch heute, wo der Mensch hinschaut – wenn er sich auskennt – ein Boschprodukt genutzt wird oder drinsteckt.

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Heute sehen wir BOSCH, als Entwickler der VW-Betrugs-Software, auch als eine weiten weichen gesellschaftlichen Aufgaben gewidmete BOSCH-Stiftung, deren Förderungsprogramme weltweit hervorragen – und einen Gründer Robert BOSCH (1861-1942) ehrend erinnert, der sich angesichts der Geschäftspraktiken des BOSCH-Konzerns im Grabe umdrehen muss.

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen BOSCH wegen Beihilfe zum Betrug auf folgender Grundlage:

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1. BOSCH hat die Technik für die entsprechenden VW-Diesel geliefert, die der Manipulation der obligatorischen Abgastests gedient haben. Dabei ist der Staat mit im Betrugsboot; denn die Vorschrift, nach der nicht eine ordentliche Fahrbetriebs-Abgasprüfung vom TÜV verlangt wird, sondern eine Prüftstand-Sonder-Fahrsituation, die niemals die Schadstoffemission bei normaler Auto-Benutzung ergeben kann, ist eine gültige „rechtsstaatlich-gesetzliche“ widerrechtliche Vorgabe.

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2. Es liegen schriftliche Dokumente der Staatsanwaltschaft vor folgenden Inhalts – gemäß BILD am Sonntag und FAZ, Susanne Preuß am 17. Dezember 2015, Seite 26, „Der Abgasskandal erfasst Bosch. Staatsanwalt ermittelt wegen Beihilfe zum Betrug, weil die Schwaben als Zulieferer verwickelt sein könnten“:

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… Bosch sei in Amerika mit mehreren Sammelklagen konfrontiert, die dem Stuttgarter Zulieferer vorwerfen, er habe „wissentlich von Volkswagens Straftaten profitiert“. Immerhin berichtet ein Bosch-Sprecher jetzt, nachdem die Staatsanwaltschaft ermittelt, auf Nachfrage: „Ja, Bosch führt interne Untersuchungen zu dem Sachverhalt durch.“

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… die interne Revision von VW sei bei den ersten Untersuchungen auf ein Schreiben von Bosch gestoßen, in dem vor der illegalen Verwendung seiner Technik zur Abgasnachbehandlung gewarnt wird. Das Schreiben datiert aus dem Jahre 2007. Demnach hatte Bosch an VW damals eine Software geliefert, die dazu geeignet war, bestimmte Veränderungen in der Motorsteuerung vorzunehmen, allerdings nur zu Testzwecken. Nach Informationen der Zeitung teilte Bosch den Wolfsburgern damals mit, dass der geplante Einsatz gesetzwidrig sei. …“

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3. Jetzt ist also „Bosch im Visier“ – FAZ, Donnerstag, 17. Dezember 2015, Seite 26:

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…Vor drei Monaten hat Volkswagen eingeräumt, bei Abgastests manipuliert zu haben. Seit drei Monaten ist bekannt, dass Bosch die Technik für die entsprechendn VW-Diesel geliefert hat … Gerade von einem Stiftungsunternehmen wie Bosch, das allerhöchste ethische Ansprüche quasi in den Genen hat, erwarten Kunden und Öffentlichkeit einen offenen Umgang mit Fehlern und Problemen. Auch für die Mitarbeiter wäre es besser, sich nicht latent schämen zu müssen, weil Bosch vielleicht Beihilfe zum Betrug geleistet hat… „

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Dietmar Moews meint: Robert Bosch würde sich im Grabe umdrehen, wüsste er, was derzeit in Stuttgart vor sich geht.

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Und wir sehen, Geschichte hängt immer auch von Leuten ab. Große Leistungen und geistige Haltung, von der die große Mehrheit der nicht so kreativen, schaffenskräftigen Naturen gut oder schlechter lebt, stehen und fallen mit genialen Menschen, wie Robert Bosch.

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Dabei hatte Robert Bosch mit seinem Bosch-Stiftungsmodell einer Aktiengesellschaft die besondere Gemeinnutzverantwortung des Bosch-Konzerns konkret organisieren zu können gehofft.

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Wir sehen, was geschehen kann, wenn stumpfe Charaktere die Macht erhalten – sie vernichten Geist und Werte und Inspiration. Auch wenn hier noch keine Strafanklagen zu Urteilen gegen BOSCH geführt worden sind, ist die Verantwortungs- und Zurechnungslage eindeutig.

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DLF macht Propaganda fürs deutsche Stiftungsunwesen

Mai 22, 2014

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am 22. Mai 2014

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Dietmar Moews meint: STIFTUNGS-UNWESEN? Teil der inhaltlichen Programmarbeit staatlicher Medien ist es, die Öffentlichkeit durch Propaganda zu täuschen oder abzulenken.

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Stiftungen, Stiften und Stifter (Bundesverband Deutscher Stifter) erklärten heute, Stiftungskapital sei privates Geld, dass ein Stifter für einen gemeinnützigen Zweck über eine Satzung und eine ständige Aufsicht für die Gemeinschaft bindet, „stiften“.

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Die Formel „Stiften ist gemeinnützig“, stimmt nicht.

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Es gibt in Deutschland angeblich ca. 20.000 Stiftungen, die keineswegs alle den staatlichen Stempel „gemeinnützig“ tragen. Diese Stiftungen sind nicht gemeinnützig. Die nicht gemeinnützigen Stiftungen, die den Gemeinnützigkeitsstatus niemals erhalten würden, weil diese Stiftungen der Stiftungssatzung gemäß eigennützige Zwecke verfolgen, sind – anders als es Frau Lambsdorff mehrfach falsch behauptete – keineswegs gemeinnützig, sondern sie dienen den Zwecken des Stifters und dessen Eigennutz.

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Einer Stiftungspromoterin, Frau Alexandra Gräfin Lambsdorff, wurde heute im DLF stundenlang die Möglichkeit eingeräumt, den größten Unfug zum Thema „Stiften“ zu verbreiten, um die Öffentlichkeit irrezuführen. Ziel solcher Stifter ist, vom Eigennutz und Eigensinn, der durch das deutsche Stiftungsrecht ermöglicht wird, abzulenken.

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Versinnbildlich wurde diese in leierndem Sprachduktus – „da ist sogar manchmal ein richtiger, echter Professor dabei“ – schwadronierende Witzfigur, die sich als Gräfin Lambsdorff anreden ließ, in dem sie falsch behauptete, alle Stiftungen seien gemeinnützig.

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Sie behauptete außerdem, das Stiftungshandeln würde streng auf die Satzungszwecke überwacht und kontrolliert.

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In Wirklichkeit wird eine Stiftung vom Stiftungsgeschäftsführer geführt und nicht durch ein Kuratorium begleitend und nachträglich gesteuert. Das Kuratorium einer Stiftung steht auf dem Papier und lässt sich einmal im Jahr im obligatorischen Jahresbericht schriftlich erklären: Die Stiftung wird ordentlich geführt. Inhaltlich beobachtet und geprüft wird das nur, wenn jemand droht, den Staatsanwalt anzurufen.

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Alexandra Graf Lambsdorff ist keine Gräfin. Grafen und Gräfinen können, wie Freiherren und Freiinnen, Freifrauen und Burgfräuleins, mit Abschaffung des Adels vor Zeiten nur noch den normalen Familiennamen tragen, die Adelstitel sind abgeschafft worden.

Mit Abschaffung des Adels wurden den ehemaligen Adelsfamilien Privilegien gestrichen, die sie in der Geschichte allzusehr missbraucht hatten. Adelige hatten sich insgesamt als unfähig gezeigt, die tradierten Adelspflichten zu erfüllen – folglich heißt heute Frau Graf Lambsdorff „Graf“, ohne dass damit eine Geschlechtsbezeichnung gegeben sei. Ähnlich heißt Frau Schneider nicht „Schneiderin“ und Steffi Graf heißt nicht, Geschlechtsumwandlung.

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Mit Abschaffung des Adels in Deutschland, wurden Adelstitel beseitigt. Wer einer ehemals adeligen Familie abstammt, bzw. nach dem Namensrecht einen Adelstitel als Adelsnamen führt, darf den Namen weiter führen. Demnach heißen die früheren „Grafen von und zu Lambsdorff“ heute „Lambsdorff“ oder, wenn es denn sein soll „Graf von Lambsdorff“ oder Graf Lambsdorff. Der Name Graf Lambsdorff wäre demnach der Familienname und kein Titel und keine geschlechtsspezifische Titulierung. Herr Graf Lambsdorff heißt Graf Lambsdorff – er ist kein Graf.

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Die Frau Alexandra Lambsdorff im Deutschlandfunk trägt also den Familiennamen „Graf Lambsdorff: Frau Alexandra Graf Lambsdorff. Unsere DLF-Stiftungspropagandistin tritt als „Gräfin Lambsdorff“ auf. Unglaubhaft, dass ihr Vater den Familiennamen Adolf Gräfin Lambsdorff trug.

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Dietmar Moews meint: Aus Sicht der empirischen Organisationssoziologie sind „Stiftungen“ der kontrollschwächste Organisationsbereich im Rechtsstaat, anders als der Vollhafter, die GbR, die GmbH oder die Aktiengesellschaft, kontrollschwächer als der BGB-Verein (mit sagtzungsgebundener prinzipieller Basisdemokratie. In den deutschen Stiftungen findet verlässliche Bindung an die Stiftungszwecke, mangels gründlich durchgreifender Aufsicht, nicht statt.

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Stiftungskapital sowie Zustiftungen bekommen von den Stiftern selten vollversteuertes privates Kapital, das willkürlich auch für andere Lustzwecke ausgegeben werden könnte.

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Meist rührt Stiftungsgeld nach dem Stiftungsrecht aus Kapital, das gewerbliche Ertragsrechnungen oder privaten Reichtum zur Steuerersparnis mindert. Erträge werden vermindert – kleine Gewinne werden versteuert, versteuertes Kapital selbst wird steuerbegünstigt steuerbegünstigten Zwecken zugeführt. Stiftungskapital ist quasi Eigenmacht des Kapitalisten zur Subvention und Investition in kaum kontrollierte Verwendungszwecke der Stiftungs-Geschäftsführung (wer bestimmt Geschäftsführer-Arbeistverträge, Kuratotiums-Aufwandsentschädigungen, Reisekosten oder Beirats-Sitzungsgelder? Wer hat schon mal von einer Tiefenprüfung gehört, wenn der Geschäftsführer viele Jahre über die Stiftung zu privatem Nutzen beklaut?)

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DLF-Wirtschaftsprüfer bitte melden! – Was ist denn eine Stiftung e. V.?

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