Lehman-Pleite die Lehman-Attacke der Finanzspekulationen

September 12, 2018

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am Donnerstag, 13. September 2018

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attac.de schreibt aktuell, 12. September 2018, online:

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„Finance for the People – Für die Vielen, nicht die Wenigen

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Auf zur Frankfurter Börse am 15. September!

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Steigende Mieten. Unsichere Arbeit. Soziale Spaltung. Und statt echter Lösungen werden Sündenböcke gesucht. So kann es nicht weitergehen! Öffentliche Güter wie Wohnraum, Gesundheit, Bildung, Verkehr und Datennetze sind keine Renditeobjekte, sondern soziale Menschenrechte. Sie müssen dem privaten Gewinnstreben entzogen und demokratisch organisiert werden. Am zehnten Jahrestag der Pleite von Lehman Brothers, einem Höhepunkt der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, fordern wir eine Kehrtwende!

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Noch immer verursachen die aufgeblähten Finanzmärkte mehr Probleme als sie lösen: Finanzinvestoren drängen über große Immobilienfirmen wie Vonovia und Deutsche Wohnen auf die Wohnungsmärkte und sorgen für steigende Mieten und Wohnungsnot. Die öffentliche Daseinsvorsorge wird privatisiert und Kapitalinteressen unterworfen, was die soziale Ungleichheit weiter verschärft. Statt den ökologischen Umbau zu finanzieren, fließen immer noch riesige Summen in Kohle, Öl und Gas und treiben so den Klimakollaps voran. Und sobald ein Crash droht, werden die Profiteure dieses Systems mit Abermilliarden an Steuergeldern „gerettet“. Das muss sich ändern!

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Am 15. September werden wir uns den Börsenplatz in Frankfurt nehmen. Wir treffen uns um 11 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz und gehen gemeinsam zum Börsenplatz.

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Die Börse ist der Ort, wo die Gewinninteressen der Vermögenden verhandelt und durchgesetzt werden. Sie ist damit Teil einer grundlegend falschen Ausrichtung, der Dominanz des shareholder value gegenüber Demokratie, sozialen Bedürfnissen und ökologischen Grenzen. Wir werden die Börse als „Crime Scene“ markieren, als Tatort der um sich greifenden Finanzialisierung der Gesellschaft, und mit den Opfern des unerbittlichen Profitstrebens konfrontieren. Graue Gestalten werden den Platz füllen und sich schließlich erheben.

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Kommt nach Frankfurt! Gemeinsam gehen wir auf die Straße für ein völlig neues Wirtschafts- und Finanzsystem, für eine echte Demokratisierung von Wohnraum und öffentlichen Gütern. Es gibt eine Alternative – wir sind die demokratische Übernahme!

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Aufruf unterzeichnet von: Attac Deutschland, Die Linke Hessen, Jusos und GEW Hessen.

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In zahlreichen Ländern finden zeitgleich Aktionen statt, zu denen ein internationales Bündnis aufruft. Mehr Informationen zu den in Frankreich, Spanien, Österreich, Belgien, Großbritannien, Irland, USA, Norwegen, Italien und anderen Ländern geplanten Aktionen findet auf der Website des europäischen Bündnisses.

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DLF.de am 11. September 2018, Interview von Klemens Kindermann mit Alfred Eibl von attac:

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Zehn Jahre Lehman-Pleite –

Attac: „Finanzspekulationen gehen in höchstem Ausmaß weiter

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Die Finanzkrise sei in Europa noch lange nicht vorbei, warnt Alfred Eibl vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac. Sein wichtigstes Indiz: Währungsprobleme in Argentinien oder der Türkei provozierten sofort auch Spekulationen über die Stabilität europäischer Banken.

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Klemens Kindermann: Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 gilt als Beginn der weltweiten Finanzkrise. In dieser Woche jährt sich der Stichtag zum zehnten Mal. Jahrelang haben Regierungen und Notenbanken versucht, diese Krise in den Griff zu bekommen. Vor allem die Banken sollten härter an die Kandare genommen werden. Heute muss man sagen: die Banken in den USA verdienen prächtig, als hätte es gar keine Krise gegeben.

Dazu kann ich sprechen mit dem Finanz-Experten des globalisierungskritischen Bündnis Attac, Alfred Eibl – kann man sagen, die Finanzkrise ist endgültig vorbei?

Alfred Eibl: Nein, die Finanzkrise ist bei weitem nicht vorbei, vor allem ist sie in Europa nicht vorbei. Wenn irgendwo auf der Welt Finanzprobleme auftauchen, sei es Argentinien, sei es in der Türkei, dann wird sofort spekuliert, ob in einem europäischen Land, sei es Spanien, sei es Italien, sei es Frankreich, vielleicht Banken in die Krise kommen könnten und ob diese Krise dann nicht das europäische Bankensystem insgesamt gefährden könnte. Diese Spekulationen haben eine natürliche Grundlage, dass noch immer insbesondere das europäische Bankensystem mit viel zu wenig Eigenkapital ausgestattet ist und dass die Risiken im Bankensystem einfach immer noch zu groß sind.

Klemens Kindermann: die sogenannte Occupy Wall Street-Bewegung wollte nicht länger hinnehmen, dass die Regierung Banken rettet, statt den Armen in der Gesellschaft zu helfen. Zentrum der Proteste war der Zuccotti-Park im Finanzdistrikt Manhattans. Heute, wenn man dahin kommt, ist es ziemlich friedlich und keine Spur mehr von Protest. War das damals alles umsonst?

Eibl: Nein, das war nicht umsonst. . Es ist vielleicht nicht mehr so dramatisch und so massiv der Protest, aber der Protest ist weiterhin wirksam und verschiedene internationale Institutionen beschäftigen sich permanent damit. wir sind nicht allein dabei, also als Attac Deutschland, sondern wir werden diesen Protest am 15. September gemeinsam mit vielen europäischen Städten, mit vielen anderen Organisationen, noch mal auf die Straße tragen, um zu zeigen, dass die Versprechungen, die die Politik damals gemacht hat, bei weitem nicht eingelöst sind und dass grundsätzliche Veränderungen notwendig sind. die grundlegenden, notwendigen Veränderungen, die wurden bei weitem nicht umgesetzt.

Kindermann: Was haben Sie denn konkret geplant am Samstag?

Eibl: Wir wollen noch mal im Rahmen einer Performance darstellen, dass das Finanzsystem nicht das tut, was es tun soll, nämlich für Mensch und Natur da zu sein, Entwicklungen, notwendige Entwicklungen zu unterstützen, zu finanzieren. wir stehen ja vor der Situation, dass wir massiv in den ökologischen Umbau investieren müssten und stattdessen wird weiterhin im alten Trotz weiter spekuliert und finanziert und diese notwendigen Investitionen unterbleiben.

Kindermann: Herr Eibl, was konkret planen Sie denn, was für eine Aktion?

Eibl: Im Prinzip geht es darum, noch mal darzustellen, dass eben das Finanzsystem nicht den Aufgaben gerecht wird. Wir werden mit Bulle und Bär, mit den Symbolen, die vor der Börse stehen, die haben wir nachgebaut und werden damit einiges veranstalten.

Kindermann: 2015 gab es ja auch schon Proteste, das war damals im Zusammenhang mit der Eröffnung des neuen Büroturms der Europäischen Zentralbank

Eibl: Es ist eben schwierig, dieses doch relativ komplexe Thema griffig in die Öffentlichkeit zu tragen. Und es ist auch schwierig, diese Themen, sozusagen die Auswirkungen für den einzelnen Menschen zu erspüren. zum Beispiel von den Banken, um Steuerzurückzahlungen doppelt zu erhalten oder nicht geleistete Steuern sich zurückzuerstatten. Da geht es dann relativ schnell um Hunderte von Millionen und Milliarden, es ist aber sozusagen unklar, was das für den einzelnen Menschen in der Geldbörse bedeutet. 2008/2009 wurde mit Hunderten von Milliarden die Banken gerettet und heute kämpfen wir um jeden Cent, um das Klima zu retten. Das kann es doch nicht sein.

Kindermann: Schauen wir noch einmal in die USA. Der aktuell amtierende US-Präsident Trump, der versucht ja einiges an Bankenregulierung wieder rückgängig zu machen. Müssen wir dann mit der nächsten Finanzkrise rechnen?

Eibl: Das, was bisher in der Diskussion ist, ist jedenfalls, was die USA betrifft, noch nicht der große Rückschritt. Nehmen Sie die Situation in Deutschland, die Deutsche Bank hat das immerhin geschafft, ihr Eigenkapital zu verdoppeln. Aber von windigen zwei Prozent auf vier Prozent, das ist völlig instabil. Hier sind viel höhere Werte notwendig, so wie zum Beispiel das Sparkassensystem oder die Genossenschaftsbanken, die immerhin ein Eigenkapital von acht Prozent vorhalten.

Kindermann: Hat die Deutsche Bank ihre Hausaufgaben nach der Finanzkrise gemacht?

Eibl: Das zeigt sich ja auch an der aktuellen Entwicklung, dass man viel zu lange daran geglaubt hat, im bisher bekannten Stil weiterzumachen, der Aufstieg jetzt von Wirecard in den Dax zeigt ja auch, dass sich die Bankenstruktur, die Struktur der Finanzdienstleistungen grundlegend ändert, dass wieder die Dienstleistung im Vordergrund steht und nicht die Spekulation. sozusagen den Banken noch mal Geld gibt, um jetzt noch mal konkurrenzfähiger zu werden, das ist absolut nicht notwendig. Was wir brauchen, ist eine neue Zielrichtung der Aktivitäten im Bankenbereich.…“

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Dietmar Moews meint: Welt-Währungszusammenbruch 2008 hat zehnjähriges Jubiläum – wie lustig.

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ATTAC hat zu feiern – in Frankfurt am Main ist demnächst Demo:

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am 15. September 2018

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Nach wie vor werden große mächtige Finanzpools angehäuft, um dann mit Marktmacht Zielgeschäfte zu wetten. Gleichzeitig werden diese Manipulationen, diese Spekulationen von US-amerikanischen Großbanken mit großer „Bonität“, aber ohne seriöse Rücklagen, gespielt. Und auch die deutsche Bank erfüllt nicht die verlangte Eigen-Kapitalstärke.

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Jeder Fachmensch weiß das.

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Jeder Schäuble, der redet von Verwirklichung das Rechts im Rechtsstaat, unternimmt aber keinerlei politischer Abmahnung gegen die Großgeldspieler, wie die Deutsche Bank, die erneut am großen Weltkapitalmarkt mitspielt.

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„THE CUT“ – FILMEMPFEHLUNG

September 30, 2014

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am Dienstag, 30. September 2014

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Türken, Briten und Deutsche waren 1915 verbündet

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Völkermord, Ausrottung, Vernichtung, Genozid – was war der Dreissigjährige Krieg? – was weiß man? – was lernt man? Was geschieht heute? Was machst du?.

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THE CUT“ – FILMEMPFEHLUNG: Spielfilm zum türkischen Völkermord an den Armeniern 1915-1923, vom Hamburger Filmpreisträger FATIH AKIN:

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Das deutsche Kaiserreich war an der Armenier-Vernichtung durch die Türken zwischen 1915 und 1923 beteiligt. Wir reden von über 100.000 vernichteten Armeniern. Wir reden von Todesmärschen, Flucht, wir reden von 300.000 bis zu 1,5 Millionen von den Türken vernichteten Menschen.

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Wie oft habe ich über „Die vierzig Tage des Musa Dagh“, dem Genozid-Roman von Franz Werfel aus den Jahren 1933-1947 gesprochen? „Musa Dagh“ geht von einem konkreten Erlebnisbericht aus. Er thematisiert eine Vernichtungs-Story, bei der etwa 5000 Armenier umkamen – es ist keine historische Erfassung des türkischen Genozids. Werfel, der Lyriker, ist nicht so bekannt – nun ja, er lebt auch oft vom guten Willen. Werfels Verdi-Roman ist lesenswert.

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Jetzt hat also der deutsch-türkische Filmregisseur Fatih Akin (41) seine persönliche „Musa Dagh“-Verfilmung veröffentlicht. „The Cut“ ist eine Filmnovelle und bietet erweiterte Informationen zum Genozid.

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Am vergangenen Wochenende erhielt Akin in seiner Heimatstadt Hamburg bzw. vom alljährlichen Hamburger Filmfest, den Douglas-Sirk-Preis. Der Preis ist Ehrung der Persönlichkeit Fatih Akin und wurde dem Filmkünstler persönlich am Samstag anlässlich der Filmpremiere von „The Cut“ übergeben.

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Laut neues deutschland würdigte die Hamburger Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) Fatih Akin als „aufmerksamen Wanderer zwischen den Welten“. Auch die Morddrohungen, die Akin in der Türkei erhalten hatte, sprach sie noch einmal an.

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The Cut thematisiert den Völkermord an den Armeniern, der von den Türken und in der Türkei bis vor Kurzem ignoriert wurde bzw. unbekannt gehalten und abgestritten wurde, auch vom Staat als Volksverhetzung gerichtlich verfolgt wurde. Erst unter Erdogan wird über den Genozid an den Armeniern gesprochen und es werden staatliche Bezeugungen und Entschuldigungen gegenüber den Opfern ausgesprochen.

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In „The Cut“ erscheint auch, dass damals mit der Türkei –  insbesondere den „Jungtürken“, das deutsche kaiserliche Militär führend teilnahm. Sie bauten im Hinterland an der Bagdad-Eisenbahn und wirkten teils an der Vernichtung der Armenier mit bzw. sie billigten das wissentlich und versuchten keinerlei Rettung.

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Die „Jungtürken“ hatten bereits von Anbeginn in ihrem Parteiprogramm die Türkisierung des Osmanischen Reichs vor. Die verbündeten Deutschen des Kaiserreichs verteidigten Istanbul gegen die britischen und französischen Militärangriffe von See her, während die osmanischen Armenier gegen die Jungtürken mit den russischen Kriegsgegnern kolaborierten. Osmanen bekämpften einander quasi im heißen Krieg. Etwa so kommt es, dass Erdogan heute die Vernichtung der osmanischen Armenier nicht als Völkermord ansehen möchte. Es gab auch aserbeitschaninsche Armenier und armenische Armenier, die nicht bekämpft wurden.

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Dietmar Moews meint: Ich werde „The Cut“ anschauen. Ich freue mich auf den Film, auch wenn ich kein Interesse an Spielfilmen habe und Langeweileanfälle bekomme, wenn ich statt meine Arbeit machen zu können, da nur sitzen soll. Aber ein Film, aus dem etwas Lebenswichtiges gelernt werden kann, freut mich.

 

„The Cut“ Ab 16. Oktober 2014 im deutschen Kino-Filmverleih.

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Meine Kinoempfehlung für „The Cut“ ist ausschließlich auf die „Novelle“ des türkischen Völkermordes an den osmanischen Armeniern bezogen.

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Eine Werkkritik von „The Cut“, bei der über Sinn und Form als Kunstwerk und als Kinoerlebnis berichtet werden kann, wird nachgereicht, nachdem ich den Film angeschaut habe.

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DIETMAR MOEWS „Das goldene Mädchen aus den Straßen von Masaya“ DMW 380.1.86, 155 cm / 287 cm, Öl auf leinwand 1986 in Hannover gemalt

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PER STEINBRÜCK im Bundestagswahlkampf gar nichts gewusst?

September 25, 2014

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am Donnerstag, 25. September 2014

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DIETMAR MOEWS Künstler + Frieden

DIETMAR MOEWS
Künstler + Frieden

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Fühlt man heute mit den Fingern zum Fenster raus, wie die Luft ist – ist Schneeluft? gibt es Regen? liegen Pollenflug oder Wüstenstaub an? – merkt heute jeder, dass irgendwie gedämpfte Verstimmung zwischen Wasser im Keller, Heizungsausfall im Winter umgeht: Es ist Krieg.

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ZUGINSFELD 22 "Der Krieg ...Haare stehen zuberge" DMW 455.1.91 in München gemalt

ZUGINSFELD 22 „Der Krieg …Haare stehen zuberge“ DMW 455.1.91 in München gemalt

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Die Bundesregierung stellt der kurdischen Peschmerga Waffen zur Verfügung. Die Waffen liegen in Leipzig, angeblich weil das holländische Transportflugzeug kaputt auch in Leipzig steht. Und heute ist aber die Kriegsministerin ZENSURSULA in Erbil, nicht in Bagdad, zur Übergabe der Waffenlieferungen. Ja – wie denn? Jetzt doch ohne den schiitischen Zoll in Bagdad und ohne die die Waffen, die noch in Leipzig rumliegen?

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Wie ist das zu verstehen. Herr Ex-Kanzlerkandidat Steinbrück? Sie haben im Jahr 2013 als Spitzenkandidat weder das Thema Abschaffung der Bundeswehr als Wehrpflicht-Organisation in eine internationale Söldner-Eingreif-Agentur erklärt, sondern still mit durchgezogen. Und Sie haben von der heutige Weltkriegssituation nichts gesagt. Von Landesverteidigung, laut Bundeswehrgesetz und Grundgesetz-Passus ist bei Steinbrücks so wenig wie bei Merkel die Rede gewesen.

 

Dafür haben die deutschen die Große Koalition gewählt?

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Da gibt es nur eines: Sofortige Bundestags-Neuwahlen.

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DIETMAR MOEWS am 27. Juni 2014 und ZUGINSFELD 24: "Hübsche, nette, große Kaliber", DMW 486.1.95

DIETMAR MOEWS am 27. Juni 2014
und ZUGINSFELD 24:
„Hübsche, nette, große Kaliber“, DMW 486.1.95

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Die sachliche Bestandsaufnahme zeigt eindeutig, dass die heutige Bundeswehr nicht zur Landesverteidigung geeignet ist.

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Wie verteidigt die Bundeswehr deutsche Atomkraftwerke gegen feindliche Killerdrohnen-Attacken?

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Und die Spitzenkandidaten Merkel (CDU) und Steinbrück (SPD) haben nichts von der Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck /SPD) gewusst?

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In Gaucks Redetext bei der sogenannten „Sicherheitskonferenz“, der westlichen Wehrtagung, Januar 2014, fordert der deutsche Bundespräsident zu einer neue Kampfbereitschaft der Deutschen samt der neuen Söldner-Bundeswehr zur militärischen Interessenverteidigung, wo immer auf der Welt es verlangt wird, auf.

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DIETMAR MOEWS Künstler + Frieden

DIETMAR MOEWS
Künstler + Frieden

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Dietmar Moews meint: Haben wir nun das gesetzliche Verbot, Waffen in Kriegsgebiete hineinzugeben?

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Hatten wir Sonderrecht zur Umgehung des Bundestages durch die Bundesregierung, eine solche Kriegsentscheidung durchzusetzen, weil Notstand ist und keine Zeit zu verlieren?

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Lagern jetzt die Notstands-Lieferungs-Waffen in Leipzig weil doch kein Notstand ist?

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Übergibt sich ZENSURSULA heute in Arbil (kurdischer Irak) weil sie keine Waffen übergeben kann?

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Dann ist dafür jetzt aber die Zeit für einen deshalb zwingenden parlamentarischen Prozess, die Änderung zum Krieg in der Deutschen Verfassung unverzüglich einzuleiten: Denn nach der Verfassung handelt die Kriegsministerin und die Bundesregierung der Großen Koalition verfassungswidrig.

Und das Alles hat Kanzlerkandidat Per Steinbrück nicht gewusst und seinen Nachfolgern Gabriel (SPD) und Steinmeier (SPD) inzwischen nicht gesagt?

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Nobel: „Right Livelihood Award“ für EDWARD SNOWDEN

September 24, 2014

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am Mittwoch, 24. September 2014

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Stockholm – Der Whistleblower Edward Snowden wird gemeinsam mit dem Herausgeber der englischen Tageszeitung „Guardian“, Alan Rusbridger, mit dem Ehrentitel des Alternativen Nobelpreises (wirklich heißt der Preis: „Right Livelihood Award“) ausgezeichnet. Das gab das Komitee in Stockholm heute bekannt.

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Snowden habe die Auszeichnung verdient, „weil er mit Mut und Kompetenz das beispiellose Ausmaß staatlicher Überwachung enthüllt hat, die grundlegende demokratische Prozesse und verfassungsmäßige Rechte verletzt“, hieß es in der Stellungnahme der Jury.

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Der ehemalige Agent hatte mit seinen Enthüllungen im Sommer 2013 die Überwachungsmethoden des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht und eine globale Debatte ausgelöst.

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Das FBI sucht Snowden seitdem per Haftbefehl. Der 31-Jährige hält sich momentan in Moskau auf, Russland, hat ihm Asyl gewährt.

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Nobelpreis wird seit 1980 verliehen Alternativer.

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Snowden hatte sich mit dem Material an den „Guardian“ gewandt, Herausgeber Rusbridger setzte daraufhin ein Team von Reportern um Glenn Greenwald auf die Geschichte an. Zudem wurden Technologie-Experten, Anwälte und Sicherheitsberater hinzugezogen. Der „Guardian“ habe sich „verantwortlichem Journalismus im öffentlichen Interesse verschrieben und gegen große Widerstände illegales Handeln von Unternehmen und Staaten enthüllt“, schrieb das Komitee.

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Der Alternative Nobelpreis, eigentlich „Right Livelihood Award“ genannt, wird seit 1980 verliehen. Er hat keine Verbindung zum traditionellen Nobelpreis. Bislang wurden 153 Personen oder Organisationen aus 64 Ländern ausgezeichnet, die „Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen“.

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Feste Kategorien gibt es beim Alternativen Nobelpreis nicht, die bisherigen Preisträger setzten sich unter anderem für Menschenrechte, Frieden, Umweltschutz, verantwortungsvollen Ressourcenumgang oder alternative Technologien ein. Das Preisgeld beträgt in diesem Jahr 1,5 Millionen Schwedische Kronen (162.000 Euro), es wird von privaten Spendern finanziert. Der Ehrenpreis, den Snowden bekommen hat, ist jedoch nicht dotiert.setzen“ – gegen alle Widerstände.

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Snowden ist auch für den traditionellen Nobelpreis nominiert. In diesem Jahr gab es 120 Kandidaten aus 53 Ländern. Außer an Snowden und Rusbridger wurden noch drei weitere Alternative Nobelpreise vergeben:

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Menschenrechtsanwältin Asma Jahangir aus Pakistan, Basil Fernando mit der Asian Human Rights Commission sowie Umweltaktivist Bill McKibben aus den USA, der die Organisation 350.org mitgegründet hat, wurden ausgezeichnet.

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Mit den Preisen will das Komitee aufzeigen, dass „die illegale Massenüberwachung normaler Bürger, die Verletzung von Menschen- und Bürgerrechten, gewaltsame Manifestationen eines religiösen Fundamentalismus und die Schwächung der lebenserhaltenden Systeme unseres Planeten“ bereits Gegenwart sind, sagt Geschäftsführer Ole von Uexküll:

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„Wenn wir diesen Entwicklungen nicht Einhalt gebieten, dann könnten sie sich gegenseitig verstärken und die Grundlagen unserer Gesellschaft zerstören.“

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Dietmar Moews meint: Dieser Preis für SNOWDEN und die Nominierung für den Nobelpreis – das ist für das publizistische Weltgewissen durch eine solche Preisvergabe wohl das Entscheidende: Snowden steht.Und die welt muss auch stehen.

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Außerdem wurden Rusbridger und drei weitere Alternative Nobelpreise für die Menschenrechtsanwältin Asma Jahangir aus Pakistan, Basil Fernando mit der Asian Human Rights Commission sowie Umweltaktivist Bill McKibben erteilt. GRATULATION.

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