Lichtgeschwindigkeit 165

Januar 18, 2010

Lichtgeschwindigkeit 165

RECHTSSTAAT STAATSRÄSON,

täglicher Kommentar der Medienlage, von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing., Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Montag, 18. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit TAZ tageszeitung, DER TAGESSPIEGEL, New York Times-SZ-Beilage,

Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung,

alle vom 18. Januar 2010 und DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de,

faz.net, piratenpartei.de, faz.net, Sueddeutsche.de, Spiegel.de,

Piratenthema hier: RECHTSSTAAT STAATSRÄSON: der Fall

Strafprozess gegen Karl-Heinz Schreiber, den Waffenlobbyisten in

Augsburg, an dem Altkanzler Kohl, CSU-Chef Franz Josef Strauß,

Finanzminister Schäuble, Kanzlerin Angela Merkel u. a. dranhängen

als Mitwisser und Mittäter und als Falschspieler. Deshalb: Viel davon

Online, weniger davon in den meinungsführenden Holzmedien. Aber:

Die Millionen-Wahlkampfspenden an die FDP in bestechungsverdächtigem

Zusammenhang mit der Steuersenkung für Hotels.

Heute kann man etwas über Meinungsführung und Themenführung der

Leitmedien lernen: Auch Staatsräson. Wir sind nicht alle vor dem Gesetz gleich:

Schreiber als Privatsteuerhinterzieher ist uns nicht wichtig:

SCHREIBER als Staatsagent sollte nicht verknackt werden, aber es soll

geklärt werden, was und wie da mit Schwarzkonten, Geldtransporten und

Einflussnahmen gelaufen ist.

Tageszeitung Berlin titelt Montag, 18. Januar 2010: Haiti

New York Times titelt Montag, 18. Januar 2010: Inside the mind of a Terrorist,

Seite 2: EDITORIAL OF THE TIMES: Privatized War, And its Price

Süddeutsche Zeitung titelt Montag, 18. Januar 2010: USA leiten Hilfseinsatz

in Haiti

DER TAGESSPIEGEL titelt Montag, 18. Januar 2010: Haiti Hilfe kommt nur

schleppend an.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt Montag, 18. Januar 2010: Die UN

sprechen von der größten Katastrophe in ihrer Geschichte:

FAZ Seite 25 von James Davis und Miriam Meckel: Gefangen in der

Echo-Kammer. Die Unionsfraktion im Bundestag entdeckt eas Internet

und will eine Enquête-Kommission, die SPD plant ein „netzpolitisches

Programm“. Aber es wird klar, dass das Netz kein Spaßmedium ist, wie

man in Deutschland meint. Barack Obama spürt das in Amerika.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 BEADS 8 Days MP3 zum gratis Download von dietmarmoews.com


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Januar 18, 2010


Lichtgeschwindigkeit 164

Januar 17, 2010

Lichtgeschwindigkeit 164

ENQUÊTE HURRA,

täglicher Kommentar der Medienlage,

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing.,

Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung,

am Sonntag, 17. Januar 2010, Alphons-Silbermann-Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen,

ard, zdf, DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, faz.net,

piratenpartei.de, Besonders beachtlich hier:

http://www.piratenpartei.de/Enquête – eine Kommission soll

den Schein von Kompetenz wahren

Piratenthema hier: Mit dem Titel „Internet und digitale Gesellschaft“

hat die schwarz-gelb- hellblaue Bundesregierung Merkel eine

Enquête-Kommission angekündigt, die bis zum Jahr 2012,

also in der aktuellen Legislaturperiode, einen Bericht zur

IT-Entwicklung und der IT-Politik erarbeiten und vorlegen soll.

Darauf hat der Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland

unglücklicher Weise unzureichend reagiert, wie mit der

Pressemitteilung vom 15. Januar 2010, Daniel Flachshaar

auf Piratenpartei.de. Da heißt es: Enquête – eine Kommission

soll den Schein von Kompetenz wahren.

Hierzu erkläre ich, als Mitglied der Piratenpartei Deutschland

und IT-Soziologe, entgegengesetzt:

1. Die angekündigte Enquête wird von den Piraten begrüßt.

Wäre sie nicht veranlasst worden, hätten die Piraten als

APO eine solche Thematisierung zur digitalen Revolution

fordern müssen.

2. Die Enquête zur IT-Politik muss alle verfügbaren

Fachleute aller Politik-Ressorts heranziehen zur Mitarbeit

an der Enquête. Denn es geht um die zukünftige Positionierung

der IT-Politik als eine Veto-Instanz. Alle zukünftige Politik ist

auf Relevanz und Nachhaltigkeit der sozialen Wirkungen

einer beigeschalteten IT-Veto-Instanz unterzuorden.

3. Niemals darf die Maschine oder die maschinelle Steuerung

den Menschen zwingen, die Souveränität zur politische

Ausprägung des Lebens aufzugeben. Die Reduktion des

Humanums und der sozialen Spielräume auf Datensätze

und Rechnerleistung ist jedenfalls auszuschließen.

Technologischer Fortschritt ist als Nützlichkeit und

Lebensdienlichkeit grundweg zu begrüßen. Robotik,

Prothetik und Dienlichkeit sind Aufgabe der Technik.

Lebenserleichterung und Förderung der Menschlichkeit

ist der Weg.

4. Keinesfalls dürfen Rechnerleistung, Telematik und

virtuelle Maßgaben, außerhalb der Menschlichkeit,

dominieren.

5. Alte und neue virtuelle Sinnlichkeit müssen als

wissenschaftliche Fragestellung im Wissenschafts-

und Bildungskanon verankert werden. Die digitale

Revolution ist als Aufgabe der IT-Politik in den

menschlichen Dienst zu stellen und nicht umgekehrt.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 BEADS 8 Days MP3 zum gratis Download von dietmarmoews.com


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