Schoki-Test mit GR Bean-To-Bar GUATEMALA 75% DUNKLE REGENWALD SCHOKOLADE

Dezember 6, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9795

am Samstag, 7. Dezember 2019

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Dietmar Moews meint:

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„Es fährt die Welt mit Dampf, die Meister grollen

Dem treuen Roß ob seinem trägen Schritte,

Und stacheln es, daß es den Zaum nicht litte,

Und stachelten, bis ihm der Kamm geschwollen.

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O wunderschön: ein edles Roß im vollen

Kühnfreien Lauf durch grüner Wälder Mitte,

Lichtfunken sprühen hinter jedem Tritte,

Die Mähne flattert und die Augen rollen!

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Was ruft ihr nun so ängstliche? Euren Winken

Hat es zum Ritt sich wieder stellen sollen?

Zu spät! Das Roß riß plötzlich aus zur Linken.

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Ihr müßt zur Rechten hinterdrein jetzt hinken,

Da ist es nicht mehr Zeit, vornehm zu schmollen,

Ihr habt es ja nicht anders haben wollen.“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „II Ihr habt es ja nicht anders haben wollen“, nach 1844)

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Ich probierte hier jetzt eine neue SONDEREDITION als >SECIAL EDITION FÜR DEN REGENWALDSCHUTZ< eine deutsche GR Bean-To-Bar GUATEMALA 75% DUNKLE REGENWALD SCHOKOLADE, die gegenüber einer kürzlich getesteten GR Georgia Ramon Bean to Bar, GUATEMALA Dunkle SCHOKOLADE 72% COCOA dem Augenschein nach, lediglich einen etwas geringeren Kakaogehalt hatte, nachdem ich bereits eine GR Georgia Ramon GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE 72% COCOA, mit eben dieser Kakaosorte, aber anderem Rezept, getestet habe (s. o.). Sie erhielt wegen des hohen Preises von 6 Euro 40 für 50 Gramm „nur“ VIER von SECHS Punkten. Jetzt beträgt der Verkaufspreis 5 Euro 90 Cent. Sie ist hergestellt und kreiert von dem ambitionierten Herstellerpaar Georgia Ramon GmbH & Co KG Königswinterer Strasse 624 D-53227 Bonn/Oberkassel Germany.

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Dabei ist GR Georg Bernardini auch der Chocolatier und Autor des SCHOKOLADEN-BUCHS, der Tester, Experte, Kenner und Liebhaber ein gültiger Schokoladenwegweiser.

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als Tester, in dem Bernardini die Produkte nach klaren Qualitätskategorien unbestechlich durchprüft

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als Kenner, in dem Bernardini eine langjährige Marktkenntnis sowie den aktuellen Angebots-, Innovations- und Experimentiermarkt täglich im Auge und Geschmackssinn hat

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als Experte, in dem Bernardini die gesamte Produktionskette, von den Kakaosorten, den Anbaugebieten, den Anbaukonzepten, den Kakaobauern und -Plantagen-Industrien, die historischen handwerklichen und aktuellen Ernte- und Verarbeitungstechniken und -gerätschaften, die Veredlungstechniken, -Tricks- und Geheimnisse sowie Herstellungsunfug, ferner die Transport- und Vermarktungswege, die Handelsagenturen, der Nachfragemarkt und die Nischen beim Discounter-Wettlauf unfairer Industrien.

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Ich nenne die hier anliegende GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE 74% COCOA – VEGAN und GLUTENFREI – bemerkenswert.

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Mit neuen Ausgangsstoffen experimentieren GEORGIA RAMON die unzähligen Variablen beim Schokolademachen ausprobieren – von der Rührdauer, Röstzeiten bis zu den Temperaturen, Mahlen, Conchieren, eventuellen Gewürzen und Aromen, Salzmenge, Süßstoffe wie Zucker oder Fruktosen, Melasse, Karamell, Honig usw. die Prozentanteiligkeit der Zutaten, Farbstoffe, Fette, Eiweiße, Alkohol, dazu die Konsistenz der Kau- bzw. Schmelzmasse, eventuelle Beißkörnungen es ist unendlich variabel, aber nicht alles gleich gut.

 

Kurz vorab: Diese Bean to Bar – das bedeutet eigentlich, der Chocolatier kauft die fermentierten und getrockneten Kakaobohnen, von einem Kakaoagenten, der dort, wo angebaut wird, bescheid weiß und hält die Rohstoffe bis zum Endprodukt unter seiner Sorgfalt. Schokolade GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE 74% COCOA von GR ist exquisit. Wunderbar und ungewöhnlich der wirklich dezente feine Geschmack, einfach und ein Erlebnis im Mund. Diese GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE enthält mind. 74% Kakao aus der Guatemala, den Anteilen nach Kakaomasse, Kakaobutter, Rohrohrzucker, ganz wenig Salz. Aber heir ist das Besondere: Während sich nur 2% mehr Kakaogehalt von einer speziellen Bohne möglicherweise dann doch durch Rösten, Mahlen, Conchieren, geschmacklich sehr unterscheiden kann – kann der Tester nicht wissen, ob wir mit dem angeblichen TRINITARIO es auch mit der selben Jahresernte zu tun haben. Aber egal – denn der Test ergibt bei dieser mit 74% Folgendes.

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Was immer geschmacklich auf „VEGAN und GLUTENFREI“ zu beziehen sein mag, diese GR Bean-To-Bar GUATEMALA 75% DUNKLE REGENWALD SCHOKOLADE ist gravierend säuerlicher als die andere mit 72% Kakaogehalt. Sie ist so sauer, dass der Tester die Sorte zum persönlichen Genuss nicht anschaffen würde.

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GR geben an, eine mittlere Röstung, Mahlen der Kakaonuss 70 Sunden, kein Conchieren. Von der Herstellung der Kakaobutter wird nichts mitgeteilt.

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Sie bringt mit einer kleinen 50 Gramm Packung zu 5 Euro 90 wenig kostspielige Schokolade. Die Packung ist nicht ausreichend bruchsicher (wollte man so ein 50-Gramm-Heftchen als Postbrief versenden). Schaut man auf die Rezeptur, verblüfft das pure Rezept. Der sehr feine Kakaogeruch, beim Öffnen des Gebindes, ist sensationell (das verdirbt die Ansprüche, die andere dann nicht mehr erreichen können). Sie schmeckt enorm dezent nach Kakao, sogar leicht fruchtig, aber sehr SAUER – GR bezeichnen Fruchtigkeit in Geschmacksrichtung exotische Früchte). Sie ist wie einige neue Kompositionen von GeorgiaRamon und mit knapp 50% Gewichtsanteil durch Kakaobutterzusatz sehr fett, und mundet vermutlich auch daher wirklich angenehm rund. GR nennt es milchig-cremig. Sie ist dezent gesüßt. Sie enthält die Mini-Abstimmungsprise Salz. Die 50 Gramm Tafelpackung enthält die kleine Menge Tafel mit vielteiligen kleinquadratischem Bruchkanten-Relief und Riffelverzierung oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Es ist bemerkenswert, dass das Produkt aus Bonn-Oberkassel, mit der Herkunftsbezeichnung Kakaobohnen aus Guatemala angegeben ist. Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können, die lauten: CAHABÒN ESTATE, COOPERATIVE FEDECOVERA Q’EQCHI MAYAS FARMERS TRINITARIO. Man muss dem Chocolatier auch vertrauen, dass die alljährlichen Ernten nicht konstant schmecken (es ist nicht Coca Cola), sondern, dass auch neue Sorten und variierte Rezepturen nichts anderes sollen, als geniale Schokolade zu ergeben.

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Das ist GR hier wirklich gelungen. Ich weise auf E-Mail und Direktbestellung hin – wer keinen HERNANDO CORTEZ in seiner Nähe hat.

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http://www.info@georgia-ramon.com

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http://www.georgia-ramon.com

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Mein Schoki-Test muss nicht de profundis gehen; es ist ja keine naturwissenschaftliche Lebensmittelanalyse. Vertrauenserweckend indes ist die Zusicherung von GR:

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Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft“ (das ist nicht „biodynamisch“).

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Bereits seit den 1990er Jahren erlernte Georg Bernardini das Schokoladenhandwerk, war Mitgründer von der bekannten COPPENEUR /Bad Honnef, wo bis über die Grenzen der Schokoladengeschichte, Schokolade und Konfekt in höchster Qualität produziert und Experimente mit Kakao und Bean to Bar-Köstlichkeiten entfaltet worden waren. Das Unternehmen Schokolade von der Bohne weg, erfordert großen künstlerischen und reiselustigen Enthusiasmus, Kakao einzukaufen. Worauf dann oft eine Produktion mit einfachsten Mitteln folgt.

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Seit dem Jahr 2010 ist Georg Bernardini auch Fachautor zum Thema „Schokoladentest“ wie mit dem „Schokoladenbuch“ SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK, der SCHOKOLADENTESTER 2015 konzipiert, das jetzt auch den englischsprachigen Weltmarkt anzielt. Seit einiger Zeit produziert Georg zusammen mit seiner Frau Ramona und sie entfalten den Schwung, eine Chocolatier-Apartheid zu etablieren – einzigartig.

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Diese Sorte von GR Georgia Ramon ist eine Bean to Bar Hochqualität. Der deutsche Hersteller ist GR Georg und Ramona Bernardini, deren eigene Kunst in Bernardinis eigenem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht speziell vorgestellt wird – dafür kann er hier von Dr. Dietmar Moews herausgehoben angesprochen werden.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese GR Bean-To-Bar GUATEMALA 75% DUNKLE REGENWALD SCHOKOLADE ist neuerdings auch im Sortiment des wunderbaren Kölner Fachgeschäft HERNANDO CORTEZ zu haben. Und es ist ein genialer Volltreffer. Der Inhalt der 50 GRAMM Packung war am 5. Dezember 2019 frisch, als nicht vakuum-verschlossene Packung mindesthaltbar höchste Qualität zum 2021 – 11 – 07 datiert.

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Die Komposition (also die Zubereitung des Grundstoffes KAKAO-BOHNE ist herausragend gut – , man schmeckt, wie sowohl der Kakao, die Kakaobutter wie die weiteren Bestandteile wenig Zucker rufen (ein Quäntchen Salz versteht sich immer), hat ein bemerkenswertes Abbruch-, Abbeißknacken und geringen dezent zu zuckern – I am very delighted. Für Kinder ist das 50-Gramm-Gebinde zu klein.

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Die Aufmachung bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von GR Georgia Ramon ist floral mit südamerikanischen Urwaldlaub und Azteken-Pyramide und prächtigem Papageienvogel folkloristisch, in den varianten Grün-Farben auf Umschlagpappe in Altweiß. Hinzugekommen zum Layout, gegenüber Dezember 2017, ORO VERDE, „ACADEMY of CHOCOLATE Newcomer 2017“-und „International Newcomer 2018“-Siegel sowie „Vegan“ und „Glutenfrei“ sowie „FSC Karton“. Die Umschlagpappe bringt die schlichte, freundliche Farbgestaltung für den wertvollen Inhalt eine reizende Anmutung durch den Auftritt der Packung. Das übergroße Pappe-Briefformat des wiederverschließbaren, zum Postversand geeigneten Gebindes, lässt sich als Brief für inzwischen 95 Cent innerhalb der EU versenden. Es liegt keine Versteifung gegen Transportbruch innen. Diese Verpack-Pappe ist so einfach zu schwach. Die darin einliegende kleine Einhüllung des Schokoladen-Riegels, ein Tütchen Transparentpapier, ist kein Vakuumumschlag. Schokolade ist aber an sich für große Dauer „selbstkonservierend“, so sie denn schattig, nicht zu warm und nicht zu feucht gelagert wird. Man kann das Ganze leicht öffnen und wieder schließen. Sehr schön.

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Jedenfalls haben GR auf dem Weg der Aufmachung keine Anleihen bei der traditionell-industriellen Aufmachung von Tafelschokolade gesucht.

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Dieses Design überzeugt nicht vollkommen.

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Eine wirklich starke Anti-Bruch-Pappe oder ein originell gestaltetes „Versteifungsmittel“-Holztäfelchen – wie sich Franz Otto Kopp und Dietmar Moews jahrelang per Post zusandten – wäre dem Understatement dieses GR-Höchtswertproduktes angemessen und noch umsatzfördernd im Hochpreis unterzubringen – 2019 noch für 6 Euro 40 für 50 Gramm, inzwischen 50 Cent verteuert bei „Hernando Cortez“ in Köln.

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Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten übersichtlich, aber etwas zu knapp, in zu kleinem Schriftgrad, in weißen und hellblauen Buchstaben auf dunkelgrünem Grund mit Lupe lesbar mitteilt:

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HINTEN: Eine Nährwerttabelle – für die vielen kalorienzählende Konsumenten – auch um diese GR mit den Zusammensetzungsverhältnissen bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Schwedisch.

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ZUTATEN: KAKAOMASSE, ROHROHRZUCKER, KAKAOBUTTER, SALZ. Wenn nicht anders gekennzeichnet sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft. Hier ist nicht bekannt, ob die Kakaobutter der selben Bohne entnommen wurde.

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Die Werbetexte in kleinen Punkt 7 Schriftgrößen sind lesbar, die Gewichtsbestandteile fehlen, aber hier findet sich jetzt auch eine Nährwerttabelle per 100 Gramm:

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Energie 546 kcal/ 2286 kj

Fett 43 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 26 Gramm

Kohlenhydrate 30 Gramm

davon Zucker 25 Gramm

Eiweiß 9 Gramm

Salz 0,01 Gramm

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Der Kaufpreis bei HERNANDO CORTEZ ist mit 5 EURO 90 hoch. Köln – die schöne Stadt – wo man Sowas bekommt.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese GR GUATEMALA Bean to Bar SCHOKOLADE 74% Kakao als Beispiel maßstabssetzender Hochqualität in purer Würzigkeit, Feinheit und dezentem Gezucker, aber Hochfett und sehr kalorienreich – als ein speziell sehr sauer schmeckendes kostbares Vergnügen. GeorgiaRamon treiben das Spiel des PUREN „etwas Salz, wenig Zucker viel Fett“, ohne Emulgator, an eine höchstinteressante Erfahrung hin.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. Natürliche Aromatisierung ohne Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES: GUTE BEWERTUNG für zugespitzte Verfeinerung der Kernbestandteile.

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TEST-BEWERTUNG: Diese GR BEAN TO BAR GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE 74% KAKAO ist exzellent gelungen. Sie ist ein einmaliger maßstabssetzender Genuss. Der Verkaufspreis für 50 Gramm von 5 Euro 90 ist hoch. Ich gebe ungeachtet des Hochpreises VIER von SECHS STERNEN.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten.

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Ein Qualitäts-Künstler wie Georg Bernardini hat nicht das industrielle Fair-Trade-Lable, weil er zunächst sein Kunstwerk, seine Kreation als Liebhaber, Amateur, Dilettant experimentierend dem weltberühmten Künstlerkonzept der „SELBSTAUSBEUTUNG“ in kleinen Mengen herausbringt – er reist zur Plantage, röstet, mahlt, ggfs. conchiert selbst, testet Ideen, die dann vielleicht nicht marktfein werden – wer will schon Kokosmilch mit Kümmel, kandiert? Und mal erfindet GR auch eigene Lables „FAIR PAID“ ist lustig.

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Wer also bemängelt, dass GR in Bonn kein pestizidfreies Leitungswasser hat, weil es auch in ganz Deutschland kein „BIO-Brot“ gibt (wegen belasteten Wassers), der muss woanders anlegen.

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SPD-Relaunch mit neuem Partei-Vorstand und Kleinmut

Dezember 6, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9794

am Samstag, 7. Dezember 2019

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Wo ist eigentlich die üble fette SPD-Schnecke aus Pankow?

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Der SPD-Irritationslauf 2019 kommt in eine neue Phase, durch die mehr oder weniger Urwahl eines neuen SPD-Bundesvorstandes, heute, auf dem Bundes-Delegierten-Parteitag in Berlin.

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Sakia Esken und Norbert Walter-Borjans sind neue Vorsitzende der SPD. Der Parteitag änderte hinsichtlich der Zweifachbesetzung des Vorsitzes die SPD-Satzung, wählte die beiden Kritiker der großen Koalition am Freitag in Berlin und bestätigte damit das Ergebnis des Mitgliederentscheids.

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Die 58-jährige Esken erhielt 75,9 Prozent, der 67 Jahre alte Walter-Borjans 89,2 Prozent. Damit ist das Führungsduo bestätigt – und die Partei wird erstmals von einer Frau und einem Mann gemeinsam geführt. Andrea Nahles hatte bei ihrer Wahl im April des vergangenen Jahres 66,35 Prozent bekommen.

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Der bisherige SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wurde mit einem hervorragenden Prozentsatz von 79% wiedergewählt. Der Parteitag hat eine erweiterte Anzahl von fünf Parteivorsitz-Stellvertretern bestimmt, um eine Kampfkandidatur zwischen dem Juso Kevin Kühnert und dem Bundesminister Hubertus Heil zu umgehen. Gewählt wurden folgende fünf Stellvertretende SPD-Vorsitzende („Parteivize“) gewählt:

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Neue Parteivize wurden Kevin Kühnert (30): 70,4 Prozent der Delegierten stimmten FÜR den Juso-Chef (435 Stimmen). Aber: Kein anderer Kandidat erhielt so viele Gegenstimmen (157)! Die vier weiteren Vize-Chefs Anke Rehlinger, Hubertus Heil, Klara Geywitz und Serpil Midyatli erhielten jeweils 70 bis 80 Prozent Zustimmung. Die erfolgreichste Kandidatin war die Landesvorsitzende in Schleswig-Holstein, Serpil Midyatli (79,8 Prozent). 497 Delegierte stimmten für sie – nur 66 gegen sie. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil erhielt die geringste Zustimmung: nur 70 Prozent, noch ein bisschen weniger als Kühnert.

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Die SPD will weiter mitregieren!

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Die Delegierten auf dem Bundesparteitag haben sich festgelegt: Die Mehrheit lehnte einen Antrag ab, in dem gefordert wurde, die Große Koalition mit CDU und CSU zu beenden.

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Dietmar Moews portraitiert Michail Gorbatschov

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Dietmar Moews meint: Die Lage mit Wirkung der NAHLES-DEMISSION scheint mir heute wie folgt:

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Ich bin überrascht und davon überzeugt, dass die SPD ein unangenehmes Vorstandssuche-Gehabe über Monate durchgeführt hat, wo schließlich nicht mal die Hälfte der zahlenden Parteimitglieder überhaupt ihre Meinung geäußert haben; es lief aber auch nicht auf eine Urwahl, sondern auf eine Empfehlung hinaus. Hätte man eine Urwahl durchgeführt, wäre eine Form der direkten „Basisdemokratie“ praktiziert worden – mit denjenigen Vorsitzenden, die nunmehr, nach der Delegiertenabstimmung in Berlin, ebenfalls herausgekommen sind.

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Ich glaube, die SPD hat neue Vorstandsfunktionäre gefunden, die nicht von vornherein die persönlichen Makel mit sich bringen, wie es alle möglichen Vorgänger, von Rudolf Scharping bis Andrea Nahles, nicht besser konnten.

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ABER:

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Jetzt hat eine SPD-Parteigemeinde, die man von den allgemeinen freien Wählern unterscheiden muss, einen durchaus sozialdemokratischen Führungskreis gefunden, der sich der entscheidenden Profilmängel der heutigen SPD und den substantiellen politischen Organisations-Notwendigkeiten der zunehmend disparaten deutschen Gesellschaft, die außer Eigensinn und Undank kaum noch belastbarbare Wertkonstanten leben.

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Was nun diese neuen Parteiführer anfassen, müsste auf der Linie dieser Wertdifferenz zum CDU/CSU-Amerikanismus und StaMoKap liegen.

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Hier werden die Neuen scheitern, wenn es nicht gelingt neue jüngere SPD-Mitglieder einzuwerben. Die alten Rest-SPDler sind im Großen und Ganzen Prediger des Sozialdemokratischen, die allerdings mit einer Merkel-CDU sehr gut zufrieden sind und die für Kritik, für Differenz, für Umweltschutz und Innnovation keinerlei Opfer zu bringen bereit sind.

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Die SPD hängt in altgewordenen Fauteuils und trinkt auf Willy Brandt. IT-Revolution ist als Revolution nichts für diese Vereinsmeier des Mittelmaßes.

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Es sieht so aus, als bleibe nunmehr die neue SPD von einem Relaunch vollkommen verschont. Beckmesser, wie werden den jungen Kühnert beleidigen und abwerten. Und man wird mit allen Rohren die Halbzeitbilanz der Klein-Koalition weiterhin GroKo nennen und als Triumpf der SPD hinstellen. Damit wird in der zweiten Halbzeit Alles, was noch kommt, als triumphale SOZIALDEMOKRATIE der CDU/CSU signieren.

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Die Wähler werden dafür zur Strafe entweder die CDU/CSU wählen oder die GRÜNEN. Für die AfD ist bei den bisherigen SPD-Mitgliedern nichts mehr übrig, geholt werden zu können – da ist Nichts mehr; das Gleiche gilt für die LINKSPARTEI.

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Was der Berliner SPD-Bundesparteitag noch an Proklamationen rausbringen wird, hat für die Zukunft der SPD und für Olaf Scholz, in der Regierung, kaum Bedeutung.

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FINE E COMPATTO

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Deutsche Bundeskanzlerin Merkel besucht Gedenkstätte des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

Dezember 6, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9793

am Samstag, 7. Dezember 2019

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Die deutsche Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel hat einen Besuch der polnischen Erinnerungsstätte, dem nazideutschen Vernichtungslager bis 1945, Auschwitz und Auschwitz-Birkenau, angekündigt. Merkel ist heute als Repräsentantin einer demokratisch-kapitalistischen föderalen Bundesrepublik Deutschland am denkwürdigen Ort und wird dabei von polnischen Repräsentanten empfangen.

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Bild nennt Auschwitz „Konzentrationslager“. Damit wird die Begriffsbildung von früheren britischen Konzentrationslagern her geübt, anzurufen, was eine hetzerische linkische BILD-Sprache ist. Man tut so als hätte Britannien das Vorbild für die Schoa vorgemacht; während man dann aus Schoa ein Gottesurteil á là Hollywood namens Holocaust macht.

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Wir haben es aber mit einer Original-Schoa zu tun – einem industriellen Massenmördertum mit zahlreichen individuellen Entlastungs- und Verantwortungsschatten.

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Das sind keine Tricks oder Fallen, sondern Bildungspflichten für die Deutschen, unterscheiden zu können, wofür ist man kollektiv zuständig und was braucht nicht erinnert zu werden. Spätestens, wer selbst anständige Behandlung wünscht, sollte auch mit dem eigenen Betragen voran gehen.

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Das versucht die deutsche Bundeskanzlerin. Das ist gut. In unseren Tagen, wo deutsche Kinder unter 15 Jahren TikTok benutzen, aber zur Frage Auschwitz: Nie davon gehört! sagen müssen, sollten wir besser auf unseren historischen Blindflug achten.

 

Das Leben muss täglich mit Gedanken, Gedankenaustausch, Arbeit, Sorgen und Pflichten gestaltet werden, so dass auch ausreichend Spielräume für Sonstwas bestehen – Tradition, Abhängigkeiten und Veränderlichkeiten heißen unsere seinsbeschränkenden Bedingungen (Heidegger).

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Kurz – wer dumm ist hat es teils leichter, wer sich mit ERINNERN und VERGESSEN nicht räsonnierend einlässt, sondern so mitdümpelt, tritt der Mördergemeinschaft der Schweiger bei, die meinungsschwach und unmoralisch das BÖSE bewirken, dabei unschuldige Blicke werfen.

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>Alphons Silbermann, der eminente empirische Soziologe, war einer der durchleuchtenden Autoren zum Thema ERINNERN und VERGESSEN. Silbermann hielt noch als beinahe 90-jähriger auf Einladung des saarländischen Landtages in Saarbrücken seinen berühmten Vortrag zum „Steinernen Gedenken“ auf unser deutsches NAZI-GEDENKEN:

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„Ohne Erinnerung keine Geschichte

ohne Ort kein Gedächtnis,

ohne Gedächtnis keine Identität,

ohne Öffentlichkeit keine Wirkung.“

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So stellte es Silbermann seiner empirischen Studie, zusammen mit Manfred Stoffers, im Jahr 2000 erschienen, voran:

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„Auschwitz: Nie davon gehört? Erinnern und Vergessen in Deutschland“ (Rowohlt Berlin 2000)

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Dietmar Moews meint: Mahnen und ständiges Gemahnen und Wachrütteln und Ermahnen gehört zum kollektiven sozialen Projekt, das wir Menschen mehr oder wenig beleben oder verkümmern lassen. Wer Geist hat, sollte mitteilen. Wir haben heute das Wort „teilen“.

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Während aber „Teilen“ nur ein digitales Bereitstellen ist, „Mitteilen“ intelligenter strukturiert ist. – Dafür muss man sich allerdings Mühe geben und es macht Mühe.

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Silbermann hat mit der empirischen Erfassung der konkreten Wertvorstellungen unter deutschen Schülern zu „Auschwitz“ festgestellt und kommt zu denkwürdigen Aussagen, ohne dabei Beschuldigungen oder Verurteilungen zu führen, er schrieb:

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„Je länger ein geschichtliches Ereignis zurückliegt, desto stärker verflüchtigen sich seine Einzelheiten, gleich welcher Stempel dem Ereignis aufgedrückt worden ist, der des Wandels, der Erneuerung, der Vergeltung, der Herrschaft, des Sieges, des Untergangs oder der kulturellen und künstlerischen Evolution. Bei der Versetzung des Ereignisses in die Geschichtlichkeit bleibt es unumgänglich, den Blick zurückzuwerfen und es zu kennzeichnen, es als einschneidend, grausam, ernüchternd, erschütternd, beglückend, notwendig, blutrünstig, wohlgefällig oder einzigartig einzureihen. Diese Einreihungen sind durchaus hilfreich, vor allem wenn es darum geht, zu gewichten, sich den durch ihre verästelten Folgen auszeichnenden Ereignissen in ihrer Globalität zuzuwenden, alldieweil die Bewertung des Guten oder Bösen, des zu Lobenden oder des zu Verwerfungen durch den aufgedrückten Stempel bereits vollzogen ist. Andererseits sind dergleichen Kennzeichnungen aber auch bedenklich. Verführen sie doch dazu, das einschneidenden“ Ereignis in seiner Herkunft und seiner Gestaltung so stark zu verwischen, daß das Gedankenspiel über die Begrifflichkeit hinweggeht.

Vielen Schriften, die sich mit dem einzigartigen Ereignis „Auschwitz“ und seinen Folgen aus dem einen oder anderen Blickwinkel auseinandersetzen, kann dieser Vorwurf nicht erspart bleiben. Sie nehmen es einfach als gegeben hin, daß jeder Leser weiß (und sich erinnert), daß Auschwitz nicht nur etwas mit Nationalsozialismus zu tun hat, sondern auch etwas Schreckliches gewesen sein muß. Sie verzichten daher auf Informationen über Fakten, will sagen, über Entstehung und bestand eines unter dem Namen „Auschwitz“ bekannt gewordenen Konzentrations- beziehungsweise Vernichtungslagers – ein ausgesprochener Verlust.

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Hier sind, so kurz wie möglich, einige unerläßliche Fakten der Geschichte der „Konzentrationslagers Auschwitz“ dargelegt:

– Die Stadt Auschwitz (Oswiecim) liegt zwischen Krakau und Kattowitz am Ortsrand der mährischen Pforte in einer Niederung und hatte im Jahr 1939 etwa 12 000 Einwohner. Dieses Gebiet wurde nach der Besetzung Polens durch die Deutschen zu Oberschlesien geschlagen.

– Anfang 1940 ist der Plan entstanden, bei Auschwitz ein Lager zu errichten. Hierbei war neben der günstigen Verkehrslage vor allem von Bedeutung, daß sich bei Auschwitz ehemalige Kasernen befanden, die ohne größere Umbauarbeiten sofort von Häftlingen bezogen werden konnten. Nicht nur die in der Umgebung der Kasernen wohnenden polnischen Bevölkerung wurde ausgesiedelt, sondern auch die Bauern aus mehreren benachbarten Dörfern, insbesondere aus Birkenau (Brzezinka).

– Damit stand ein entvölkerter vierzig Quadtratkilometer großer Landstreifen zur Verfügung, der die bezeichnung „Interessengebiet des Lagers“ erhielt und dessen betreten streng verboten war. Es wurde als gesondertes Verwaltungsgebiet unter dem Namen „Amtsbezirk“ organisiert.

– Als das Lager mit der Hilfe von zweihundert zwangsweise rekrutierten Juden aus der Stadt Auschwitz eingerichtet wurde, war es noch relativ klein. Es wurde jedoch bald immer weiter ausgebaut, und zwar für ein Fassungsvermögen von zweihunderttausend Menschen. Die Planungs- und Ausbauarbeiten wurden von der hierfür eingerichteten „Zentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei in Auschwitz / OS“ durchgeführt.

– Auschwitz war Konzentrationslager, bevor es als Vernichtungsstätte hergerichtet wurde. Insofern unterschied es sich von Treblinka, Belzèc, Sobibor und Chelmo, die von vornherein als Vernichtungsanstalten galten. Nur Majdanek war ebenso wie Auschwitz gleichzeitig Konzentrationslager und Vernichtungslager. Es bestand jedoch kürzer und war wesentlich kleiner als Auschwitz.

Die Tatsache, daß Auschwitz zur größten Vernichtungsstätte und zugleich zum Konzentrationslager mit der höchsten Zahl von Deportierten anwuchs, hat es im nachhinein zum Synonym für die nationalsozialistischen Vernichtungslager insgesamt werden lassen.

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Die mit dem Kürzel „KZ“ für die Konzentrationslager versehenen Vernichtungslager versehenen Vernichtungslager werden bei der Besinnung auf das „deutsche Verbrechen“ in erster linie mit der Vernichtung der in Deutschland und in anderen von den Nazis okkupierten Ländern lebenden Juden in Zusammenhang gebracht. Daher ist es notwendig, stichwortartig einige der wichtigsten Geschehnisse anzuführen, die zu dem Grauen geführt haben:

– Am Anfang stehen die 1933 erlassenen antisemitischen „Nürnberger Gesetze“ als Grundlage für die Diskriminierung der damals im Deutschen reich lebenden ungefähr 600 000 Juden.

– Ab 1938 haben jüdische Ärzte, Anwälte, Apotherker Berufsverbot. Männern wurde in ihre Papier zusätzlich der Vorname „Israel“ gestempelt, Frauen die Namen „Sara“, ferner wurde das Tragen des „gelben Davidstern“ angeordnet.

– Mit der „Pogromnacht“ am 9. November 1938 beginnt der Holocaust. erst zerklirren die Scheiben jüdischer Geschäfte, dann brennen Synagogen. Schließlich werden Menschen abgeholt, gequält, ermordert. Die Anstifter sitzen in der Zentrale der Nazi-Partei, die Täter sind meist Mitläufer.

– Am 31. Juli 1941 befiehlt Reichsmarschall Hermann Göring Vorbereitungen für die „Endlösung“ der Judenfrage. Die Ausrottung der Juden wird also nich von Subalternen, sondern von höchster Stelle in der Nazi-Hierarchie betrieben. …“

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Ich kann nur jedem Menschen empfehlen in die Erlebnisse der Eltern und Vorfahren zurückzublicken, um zu verstehen, was blühen kann, um es mit bestem Wollen zu verhindern, falls erneut Konflikte auf Vernichtung hingerichtet werden können:

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Hinter dem KZ-Tor ist alle Hoffnung dahin.

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Mitleid und Verantwortung – das sind Ambitionen, die auch wach gehalten werden müssen, wenn man nicht in den alltäglichen Grausamkeiten so abgebrüht werden möchte, dass die Migranten aus Budapest, die Merkel ohne lange zu diskutieren, informell nach Deutschland eingelassen hatte heute als politischer Fehler gestempelt werden kann, wo es doch Nothilfe war. („Erbarme dich“ – Arie in der JS Bach Johannespassion anhören!!).

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Joseph Goebbels – Hermann Göring

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Schoki-Test mit GR Bean-To-Bar DUNKLE CHUNCHO-PERU-SCHOKOLADE 74% COCOA

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9792

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Dietmar Moews meint:

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„Es fährt die Welt mit Dampf, die Meister grollen

Dem treuen Roß ob seinem trägen Schritte,

Und stacheln es, daß es den Zaum nicht litte,

Und stachelten, bis ihm der Kamm geschwollen.

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O wunderschön: ein edles Roß im vollen

Kühnfreien Lauf durch grüner Wälder Mitte,

Lichtfunken sprühen hinter jedem Tritte,

Die Mähne flattert und die Augen rollen!

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Was ruft ihr nun so ängstliche? Euren Winken

Hat es zum Ritt sich wieder stellen sollen?

Zu spät! Das Roß riß plötzlich aus zur Linken.

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Ihr müßt zur Rechten hinterdrein jetzt hinken,

Da ist es nicht mehr Zeit, vornehm zu schmollen,

Ihr habt es ja nicht anders haben wollen.“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „II Ihr habt es ja nicht anders haben wollen“, nach 1844)

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Ich probierte eine deutsche GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakao. Zur Herkunft des Kakaos schreiben GR PERU.

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Sie ist hergestellt und kreiert von dem ambitionierten Herstellerpaar Georgia Ramon GmbH & Co KG Königswinterer Strasse 624 D-53227 Bonn/Oberkassel Germany.

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Dabei ist GR Georg Bernardini, auch der Chocolatier und Autor des SCHOKOLADEN-BUCHS, der Tester, Experte, Kenner und Liebhaber ein gültiger Schokoladenwegweiser.

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Ich nenne die GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakao eine hervorragende Rezeptur. Sie besteht der Rangfolge nach aus Kakaomasse, Kakaobutter und Rorohzucker. Es handelt sich um Bean-to-Bar-Qualität handelt. Die Angabe der Anbauregion oder des Herkunftlands des Kakaos lässt sich nicht eindeutig auf die Kakaobutter beziehen. Es ist aber mit 74% Kakao das, was den Unterschied des Bean-to-Bar ausmacht, wenngleich es eine Mischung ohne Lokalisierung von Kakaobohnen und Kakaobutter ist.

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Bei dieser GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakaoist ist nun der pure Ansatz, ein 74-prozentiger Kakaoanteil sowie auch Kakaobutter sowie Zuckeranteil angegeben – keine weiteren Zusätze und Aromen und kein nennenswerter Salzanteil.

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Kurz vorab: Diese Schokolade GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakao ist vermutlich im Geiste des Erfinders hervorragend gelungen .

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Wer die Testprobe inspiziert kann daran gefallen finden. Die Komposition ist ganz pur. Das Knacken beim Abbrechen ist sehr gut, klar und blitzsauber, ein Erlebnis im Mund kennzeichnet dann den puren Charakter dieses Rezepts. Wir haben als Hauptbestandteil also Fett aus dem Kakao (dessen Herkunft nicht angegeben wird), zusätzliche Kakaobutter, wir haben Eiweiß. Die schokolade ist beeindruckend säuerlich. Mit nur 50 Gramm Schokolade sind die GR-Gebinde zu wenig zu beißen.

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Von der Herstellung der Kakaobutter wird nichts mitgeteilt.

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Sie bringt mit einer kleinen 50 Gramm Packung zu wenig kostspielige Schokolade. Die Packung ist nicht ausreichend bruchsicher – wiederholt war das innenliegende Täfelchen gebrochen. Die 50 Gramm Tafelpackung enthält die kleine Menge Tafel mit vielteiligen kleinquadratischem Bruchkanten-Relief und Riffelverzierung oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Es ist bemerkenswert, dass das Produkt aus Bonn-Oberkassel, mit einer Herkunftsbezeichnung der Kakaobohnen aus PERU angegeben wird.

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So weit muss mein Schoki-Test aber auch nicht gehen, der ja keine naturwissenschaftliche Lebensmittelanalyse und Zertifizierung ist. Vertrauenserweckend indes ist die Zusicherung:

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Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft“ (das ist nicht „biodynamisch“).

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Bereits seit den 1990er Jahren erlernte Georg Bernardini das Schokoladenhandwerk, war Mitgründer von der bekannten COPPENEUR /Bad Honnef, wo bis über die Grenzen der Schokoladengeschichte, Schokolade und Konfekt in höchster Qualität produziert und Experimente mit Kakao und Bean to Bar-Köstlichkeiten entfaltet worden waren. Das Unternehmen Schokolade von der Bohne weg, erfordert großen künstlerischen und reiselustigen Enthusiasmus, Kakao einzukaufen. Worauf dann oft eine Produktion mit einfachsten Mitteln folgt.

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Seit dem Jahr 2010 ist Georg Bernardini auch Fachautor zum Thema „Schokoladentest“ wie mit dem „Schokoladenbuch“ SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK, der SCHOKOLADENTESTER 2015 konzipiert, das jetzt auch den englischsprachigen Weltmarkt anzielt. Seit einiger Zeit produziert Georg zusammen mit seiner Frau Ramona und sie entfalten den Schwung, eine Chocolatier-Apartheid zu etablieren – einzigartig.

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Diese Sorte von GR Georgia Ramon ist eine Bean-to-Bar handgemachte Qualität. Der deutsche Hersteller ist GR Georg und Ramona Bernardini, wird in deren von Bernardini verfassten eigenem Schokoladen-Almanach nicht speziell vorgestellt.

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www.georgia-ramon.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese von GR trifft das zwar nicht zu, doch sie ist sehr gut. Der Inhalt der 50 GRAMM Packung war am 10. November 2019 ganz frisch, als verschlossene Packung mindesthaltbar zum 29.04.2021 datiert.

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Diese ganz neue Kreation von GR hat der Tester noch ohne die typische Packung erhalten, sodass das weitere Design noch nicht vorgestellt werden kann.

Das in der EU anerkannte, quasi-staatliche Qualitätslabel „FSC“ wird auf nachhaltige Waldwirtschaft, Holzverarbeitung und Papier- und Pappe angewendet, wie hier. Dabei ist bekannt, dass für FSC bis zu 95% falsche Zertifikate vorgelegt werden – es ist besser als 100% Verwüstung der Waldgebiete.

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Aber – hier – bei GR heißt es nun „FSC-Mix“. Damit täuscht Bernardini eine Öko-Lable-Qualität vor, die der Begriff „FSC-MIX“ aber gerade negiert. Und dieser Zusatz „Mix“ bedeutet, dass die holzverarbeitende Industrie bereits FSC-Holz mit Verwüstungsholz ungetrennt einkauft und dann ungekennzeichnet als „FSC-Mix“ labelt. Die wissenschaftliche Überwachung dieses Missbrauchs hat ergeben, dass FSC-Mix durchweg von verbotenen Wildrodungen stammt – und zwar überall auf der Welt, ob in Peru, Brasilien oder Uruguay, ob im Kongo oder gar im EU-Schweden, wo Urwald geerntet wird und Fichtenplantagen dafür hingestellt werden.

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Kurz, FSC-Mix ist eine schlechte Werbung für die ernstzunehmende ökologische Orientierung der hochwertigen GR-Schokoladen.

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Wer bei der Druckerei FSC bestellt, aber FSC-Mix bekommt, wurde betrogen. Wer FSC-Mix als Label aufdruckt, macht sich damit unbeliebt.

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Eine wirklich starke Anti-Bruch-Pappe oder ein originell gestaltetes „Versteifungsmittel“-Holztäfelchen – wie sich Franz Otto Kopp und Dietmar Moews jahrelang per Post zusandten – wäre dem Understatement dieses GR-Höchtswertproduktes angemessen und noch umsatzfördernd im Hochpreis unterzubringen – 2019 noch für 5 Euro 80 für 50 Gramm, beim Hersteller-Outlet in Bonn-Oberlassel direkt, inzwischen 100 Cent verteuert bei „Hernando Cortez“ in Köln.

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ZUTATEN immer der Größe des Anteils nach: KAKAOMASSE, KAKAOBUTTER, ROHROHRZUCKER. Wenn nicht anders gekennzeichnet sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft.

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Die Gewichtsbestandteile und Nährwertangaben fehlen für die brandneue Sorte CHRUNCHO 74%.

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Bonn – die schöne Stadt – wo man Sowas macht.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakao, die dem Tester ganz frisch gegossen zur Probe überlassen worden ist. GeorgiaRamon treiben das Spiel des PUREN „Salz, wenig Zucker viel Fett“, ohne Emulgator, viel Eiweiß, an eine höchstinteressante Erfahrung hin. Man muss selbst entdecken, ob diese Dunkelschokolade gefällt, denn sie ist vergleichsweise kakaosauer, was auch durch sparsame Salzung möglich ist; so ist es von GR beabsichtigt, so sauer ist diese Chrucho sehr speziell.

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Sie ist sehr pur und fein und sensationell im Schmelz. Sie erhält FÜNF von SECHS Punkten.

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Hiermit lernt der Schokoladenfreund, was qualitativ möglich ist und, wo es Grenzen gibt. Natürliche Aromatisierung ohne Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, sondern zugespitzte Verfeinerung der Kernbestandteile als Experiment.

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Frankreichs Dauerkrise im Etatismus mit Generalstreik

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9791

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Denkt man an die moderne Republik Frankreich, von der Atombombe in der Nato zur Führungsrolle in der EU, von der Französischen Republik zum arte-Fernsehprogramm, von Montesquieu bis Voltaire, von Brigitte Bardot bis Zinedine Zidane – kann man nur geradezu konsterniert sein, wie ausweglos aus einem aufklärerisch und eigensinnigen Frankreich ein hartschiger Etatismus geworden ist, der sich zu einer unreformierbaren Pfründe-Hölle zugespitzt hat.

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Die EU-Republik Frankreich ist extrem verschuldet und ist im Begriff immer tiefer in die Überschuldungsfalle zu rutschen.

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Reformbedarf wird gar nicht mehr groß diskutiert, weil ein französischer Reformbedarf allseits konstatiert wird.

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Doch Frankreich hat ein extrem zentralistisches ELITE-PERSONAL-Kartell in Paris, in das es dem normalen Franzosen fast unmöglich ist aufzusteigen.

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Dazu hat der französische Staat eine enorm hohe Quote an DIENSTKLASSE. Das heißt alle Franzosen, die sich als „der Staat“ privilegiert aufführen, wehren jegliche Verringerung ihrer Besoldung und ihres Prestiges ab.

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Dieses ELITE-STRUKTUR kann peristaltisch weitergepflegt werden, so lange die französische Staatswirtschaft das Arbeitnehmervolk durch die Frührente, ziemlich zur Aufsessigkeit rufendes Arbeitsrecht und hohe Sozialleistungen abfedert.

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Sozialkosten und Renten sind etwa doppelt so hoch wie in anderen EU-Staaten – gleichzeitig wachsen die Staatsschulden und werden staatliche Schlüsselindustrien, z. B. die Automobilwirtschaft, geschwächt.

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Dazu kommt die Polarisierung zwischen den an sich schon traditionellen radikalen Parteien, rechts die französischen Nationalisten und links die Sozialisten, denen dann bürgerliche Etatisten und Kapitalisten entgegentreten.

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Jetzt ist die Zeit gekommen, in der der Französische Staatspräsident Emmanuel Macron die ewigen REFORMEN angehen muss, woran seine Vorgänger alle immer wieder gescheitert waren.

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Während MACRON noch in seiner EU-Rolle und in seiner NATO-Rolle mächtig starke Zeichen gegeben hatte, um sein innenpolitisches Standing zu stärken, kommen jetzt seine REFORMPLÄNE, selbst indem sie noch gar nicht konkret auf dem Papier stehen, schon zum Anlass für den augenblicklichen Generalstreik.

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Generalstreik heißt, alle Gewerkschaften inklusive der Staatsindustrie und alle staatlichen Infrastrukturen, sind gleichzeitig in den Vollausstand getreten – KEINER arbeitet jetzt – Frankreich hat FERIEN.

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Die Forderung der STREIKENDEN sind unzweideutig. Sie verlangen jegliche Leistungskürzungen und Sozialgepflogenheiten abzublasen. Im Hintergrund steht der notwendige Schuldenabbau des Staats, der nach MILLIARDEN zählt und von MACRON in Form von Verkürzungen der Löhne, spätere Alters-Regelverrentung u. ä. fällig ist (wenn man mit 55 Jahren oder mit 62 Jahren Vollrentner für monatlich 2.500 Euro sein kann – vergleichsweise in Deutschland ab 67 mit etwa 1.200).

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Dietmar Moews meint: Etatismus in Frankreich ist die Tradition, dass der Staat wie ein Vater die Bürger versorgt. Schwer vorstellbar, dass in der Marktwirtschaft geltende betriebswirtschaftliche Steuerung in den französischen Staatsbetrieben unter staatlicher Regie erreicht werden könne. Abgesehen davon, dass geltende Rechte nicht rückwirkend genommen werden können. Einsparungen können also bestenfalls mittelfristig prospektiv erreicht werden.

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Macrons sozio-politisches Hauptproblem ist heute, dass sich die gesamte Arbeitnehmerschaft gleichzeitig von den Reformschnitten bedroht fühlt – also Macron hat alle in Solidarität gegen sich. Macron hat anscheinend keine Strategie, wie er die diversen Gewerke in Salamitaktik durch Herrschen und Teilen schrittweise und separat zu Reformen zwingen könnte.

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Damit bietet Macron auch der Kulturindustrie die Möglichkeit aus Generalstreik und Reizkoordinierung eine Absatz-Hausse zu machen. Während die Staatlichen Fernsehsender zwar die Staatslinie halten müssen – solange sie nicht durch streikende Mitarbeiter gelähmt werden.

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MACRON lässt für seine dringenden REFORMEN, der Kürzungen des französischen Luxus-Etatismus, keine zulängliche sozio-politische Strategie erkennen. Er verhakt sich, wie seine Vorgänger – wohl auch in den eigenen ELITE-Privilegien – kaum Anknüpfung für Solidarität hervorzurufen.

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Und damit ist auch die französische Führungsrolle in der EU und in der NATO nicht überzeugend.

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Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für Kunst und Kultur in Köln erschienen

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9790

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Hier findet sich der fortlaufend wechselnde Untertitel der NUMERO 73

Blätter für flache Menschen im tiefen Staat

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Inhalt

Umschlag: Plakatausschnitt Dietmar Moews Flughafen Hannover

Zum Geleit

INHALT

IMPRESSUM

ERFOLGSKINDER

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO

HERBERT WEICHMANN: Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly

DIETMAR MOEWS: Klare Staatsmacht oder „Tiefer Staat“

DIETMAR MOEWS: Malerei und Augenwelt

YEHUDI MENUHIN: Zum LICHT AUF YOGA des Iyengar

DIETMAR MOEWS: Peter Grämer der Maler ist 2018 gestorben

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzungen XXI

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: EMPIRIOKRITIZISMUS

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: PETER GRÄMER

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: JOHN BERCOW

JOHN BERCOW: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Der Albino-Maulwurf

Auflösung Qualitätsrätsel 72: Marta Wassermann-Karlweis

QUALITÄTSRÄTSEL 73: Wer hats geschrieben?

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Impressum:

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift und Abonnement auf Lebenszeit bei:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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………….abschneiden und 0190 ……… augen auf, nur mut …… …….. ……… einmalig fünfhundert Euro …………………..

abonnement auf lebenszeit NEUE SINNLICHKEIT ist so möglich:

schicken Sie 500 EURO als einmalige bezahlung (bar oder scheck) an meine verlagsanschrift: dr. dietmar moews mainzer straße 28, 50678 köln sowie ihre adresse, wohin zukünftig die lose folgenden blätter gesendet werden sollen: zur freude und belohnung sparen sie auf diese weise täglich ganz erheblich, mit einem ABONNEMENT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO

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Erfolgskinder

Ich grüße die allerliebste Leserin und den lieben Leser, hier beim Eintritt in das Blatt Numero 73 im vierzigsten Jahrgang. Es ist ein eigener Impuls nötig, Etwas zu tun oder zu lassen. Oft gibt es akute Reize und Ablenkung. Dann holt man Atem und nimmt das frische Heft Neue Sinnlichkeit zur Hand.

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Die IT-Revolution bietet viele Neuigkeiten. Man probiert, was versprochen wird. Es ist die Kunst unserer Zeit, Neues herzustellen, das besser ist als das Gewohnte. Vieles geht über die Person hinaus. Oft erleben wir, wohin sich der Mensch entwickeln wird, wenn er glaubt, keine anderen Menschen mehr zu brauchen. Roboter antworten auf Impulse ohne Sehnsüchte zu befriedigen. Wenn sich ein Wischen am Telefon schöner anfühlt als eine Begegnung mit einem Menschen?

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Als Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für flache Menschen im tiefen Staat, im 41. Jahrgang, folge ich meiner prometheischen Lebensweise, die ich gerne teile, doch kaum Teilnehmer fand, wie es mit meinem poetisch produktiven Talent und der Selbstanforderung auf mimetisches Ver-mögen, nur mit Ehrgeiz und Hingabe gehen konnte. So begegne ich Poesus und Mimesis auf Feststellung und Analyse der herankommenden Angelegenheiten. Wer seine folkloristische Plattfüßigkeit, die sich jede eigene Blödheit als Verschwörung erklärt – die eigene Flachheit als „tiefen Staat“ wirklich nicht ernsthaft zu verstehen sucht, macht sich das Leben schwer. Aber wem Gedanken mühselig sind, sollte ohne klaren Durchblick nicht Verschwörung vermuten.

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Im Frühjahr 1979 fand ich meine Gelder gut, las in meinen Papieren und dachte, mit all den Veranstaltungen, Bilderausstellungen in meiner Ballhof-Galerie Hannover – im weitreichende Ruf mit den Uraufführungen neuer Musik, die Komponisten einbrachten und hochbegabte Musiker, die teils heute weltberühmt sind: Sabine Meyer, Christoph Poppen, Michael Gees, Andreas Staier, Elsbeth Moser; Thomas Schmidt-Kowalski wird ganz sicher noch mal vom staatlich dirigierten SALON-UNWESEN entdeckt werden – ich rufe nach KLAVIERQUARTETT h-moll Opus 12 – ließe sich die regionale Tiefe verstärken. So wurde es. Und zur aktuellen DIETMAR MOEWS-Frage: Ja, er lebt noch. Im Frühjahr 1979 habe ich Neue Sinnlichkeit, als Künstlergruppe und als Manifest geschrieben. Vorausgingen seit meiner NDR-Ausstellung 1977 „natürlich“ viele stundenlange Diskussionen mit den damaligen Freunden; während mir auch damals völlig klar war, dass die sehr verschiedenen persönlichen Horizonte zwischen mir als AVANTGARDIST in eigener Prominenz, mit anderen Künstlern, die von sich aus „kleinere Brötchen buken“, oder die noch unsicher, ob sie einmal bohemiennes Vollblut haben werden, als Maler, als Pianist, als Geiger, Flötist oder Komponist? – solange man noch im Studium, glaubt man andere Verwertungsbedenken als ein „Professorenverdacht im akademischen Mittelbau“, der gerne mal ein beamteter Staatsdiener werden möchte oder eben ein am Markt erfolgreicher Künstler mit wachsendem Sammlerkreis.

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Auch so gab es für – der letztlich immer Alles bezahlte, Galerie, Ausstellungen, Publikationen, Transporte, Geschäftsbetrieb – mich keine Kompromisse, dessen kommende Wünsche klar waren. Und das betraf eben auch die allgemein politische ALTERNATIV-Bewegung. Meine Mitwirkung bei der Gründung der GRÜNEN in Hannover, GABL, die ebenfalls dann plötzlich mit mir zugleich rauskommenden TITANIC – Satireblatt der neuen Frankfurter Schule und „taz“ die tageszeitung, als Genossenschafts-Tageszeitung eine links-alternativen Orientierung. Diese politische Weichenstellung in der Ballhof-Galerie Hannover, meine Mitwirkung in der FRIEDENSBEWEGUNG, der internationalen „Sportler für den Frieden“ mit Dr. Horst Meyer und Jutta Meyer-Siebert und anderen Freunden von Sport und Kunst, sowie die „Künstler für den Frieden“, womit ich den größten Teil meiner Musiker und Malerfreunde einbüßte, während andere hinzukamen, die allerdings nicht zur exklusiven Freundschaftsstimmung einer Neuen Sinnlichkeit beitrugen. So feiere ich heute auch nicht ein VIERZIG JAHRE-JUBILÄUM im familiären Freundeskreis. Und meine damaligen Neufreunde, wie HERBERT SCHMALSTIEG, GERHARD SCHRÖDER oder WILLIAM BORM (ja, das ist beiläufig Name-Dropping) waren nicht wirklich Freunde. Meine Künstlerfreunde, Thomas Schmidt-Kowalski, Ladislav Kupkovic, Günter Schulte, Peter Grämer haben mich in die Ewigkeit verlassen. So gebe hier jetzt meine neuesten Bewegungen preis, die das BLATT NUMERO 73 rechtfertigen, z. B. der NIHILIST und Schriftsteller Hans-Michael Zimmermann in Köln, der zitierfähig denkt und schreibt:

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Aus „DAS TRÄUMENDE TIER“ Essay über ein Tier, das auch im Wachzustand träumen kann.

„…werden die Konturen einer Lebensauffassung sichtbar, in deren Mittelpunkt die rastlose Suche nach Sicherheit und Geborgenheit steht und, ohne Rücksicht auf Verluste, das dauernde Ringen um eine Bestätigung dafür, dass die Wahrnehmung der eigenen Existenz mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Auf Dauer sind solch bitterernste Bemühungen nicht nur anstrengend, sondern auch deprimierend, denn als kleinster gemeinsamer Nenner aller kosmischen Erbsenzählerei gilt eine Form von Bescheidenheit, in der man es vorzieht, lieber der Elendeste zu sein als Garkeiner.“ (Seite 36)

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„…Man konnte sich nicht daran erinnern, Signale ausgesendet zu haben, die als eine Aufforderung zur Kopulation hätten verstanden werden können, dennoch war der Mann gekommen, offensichtlich bereit, seine Gene weiterzugeben. Da konnte man nur mit dem Kopf schütteln, und mit kollegialem Schulterklopfen wurde ihm zu verstehen gegeben, dass er sich geirrt habe und in aller Ruhe abwarten solle, bis er gerufen würde; dem Störrischen wurde mit einem Klaps auf den Hinterkopf bedeutet, dass er sich wieder trollen könne.

Doch der Mann wollte sich nicht abweisen lassen, weil er noch das Missverständnis aufzuklären beabsichtigte, dass er nämlich keineswegs vorhabe, seine Gene weiterzugeben, dass in diesem Fall es sich allein um den Vorgang handele, der damit einherzugehen pflege, nur um die Lösung einer lästigen Anspannung, keine große Sache also. Aufmunternd sah der Mann in die Runde, aber da gab es nur nachdenkliche Gesichter, und um nochmal auf den  geringen Aufwand, den die Bearbeitung seines Anliegens bedurfte, hinzuweisen, fügte er noch hinzu, das ginge ruck, zuck! und das wär’s dann auch schon gewesen.“ (Seite 40).

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So kurz, vorstehend hier, Hans-Michael Zimmermann, der „Philosoph der Monatsblutienen“ – geträumt.

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Goethe meinte, beachtlich nach Herder und Safranski, „Mit der Aufwertung der Schöpferkraft löst sich das Kunstverständnis vom Prinzip der Nachahmung einer vorgegebenen allgemeinverbindlichen Realität und wird Ausdruck einer Individualität. Von nun an soll Kunst

nicht das Leben bloß nachahmen, sondern selbst Ausdruck des individuellen Lebens sein. Statt Mimesis gilt jetzt Poesis. Es kommt jetzt nicht mehr darauf an, sich dem Vorgegebenen, dem gültigen Muster und den Konventionen anzupassen, sondern darauf, Originalität zu zeigen. Wer etwas auf sich hält, möchte ein Originalgenie sein oder wenigstens als ein solches gelten“. In Goethes Prometheus-Gedicht ist zu lesen:

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„Hier sitz‘ ich forme Menschen

Nach meinem Bilde“

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Mein neuester Spaß ist das ABC der Wahrheit, das in diesem Heft beginnt – dazu mehr, weiter hinten in diesen ERFOLGSKINDERN.

Immerhin ließe sich nach diesem Goethe-Herder-Safranski-Kunst-Motto die heutige Staatskunst überzeugend erkennen. Was ich ganz frontal wie auch als empirisch soziologischer Systemkompilator der struktural-funktionalen Vorstellungskraft anspreche:

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Was da der Staat organisiert und damit den Kunstbetrieb vollkommen füllt, sodass nur noch private Kleinnischen für Nicht-Organisationskunst gesucht werden müssen, ist: Ganz einfach die Selbstausdrucks-Originalität dieser „Staatskünstler“ in ihren Werken, wofür sie auch noch staatlich ausgebildet werden – sind ohne Rangfolge zwei Skandale, nämlich:

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Dass die Kunststudenten nicht merken, dass sie von simulierenden Kunstprofessoren Nichts lernen und

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dass der Staat das derart hermetisch herbeiorganisiert.

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Während Menschen immer variant und wählend zueinander kommen, können Computer -diese Roboter als menschliche Begleiter – doch nur fehlerfrei, was ihnen zuvor einprogram-miert wurde. Denken wir in menschlichen Bezügen und als menschliche Intelligenz gemeint, kann es keine Künstliche Intelligenz (KI) geben. Anders gesagt – KI ist keine Intelligenz. KI disponiert allenfalls unfaßbar umfangreiche Massen an Einzeldaten in konditionierte digitale Rechenvorgänge. Ein Computer rechnet fehlerfrei – das ist sein materialistischer Vorteil. Menschen dagegen sind fehlerhaft und fehlbar. Wir Menschen schaffen (daraus/deshalb) täglich Kulturanschlüsse und Kulturfortsetzungen. Während ein Computer gestartet wird, menschliche „Kultur“ zu schaffen, prozessiert er immer nur ein fehlerfreies Resultat.

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Ein Blick voraus, auf anschlüssige Computer-„Kulturleistung“, erkennt, wie mit künstlicher Intelligenz menschliche Intelligenz vertreten werden soll, doch nicht kann. KI kann nicht Kultur. Wir können keine Kulturgeschichte sehen, sondern eine algorithmisch geprägte Morphologie von digitalen Binärrechnungen der Menschenfremdheit, von Simulation, von Abklatsch – nicht von menschlicher Kultur. (Dabei bin ich weit davon entfernt, menschliche Kultur als einen Prozess der fortwährenden Fehlerkorrekturen anzusehen; allerdings wird jede Software auf gerade diese Conditional Jumps programmiert – ganz im Sinne von Wiederholungsrechnen von Schleifen. Dabei können gerade keineswegs Fehler herauskommen.

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Während also der Mensch mit Modifikation oder Melioration seiner Taten geduldig handelt und verhandelt (oder wenn die Geduld gebricht, lässt der Mensch eben Fehler stehen – ja, er hat sogar Salvatorische Klauseln „kulturell“ etabliert).

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Kants Kritik der Urteilkraft zur angeblichen Kant-Krise – so ein umstrittener Begriff der älteren Kleistforschung. Durch die Grenzen der Vernunfterkenntnis, die Kant aufgezeigt hatte, sah Kleist seinen geradlinigen, rein vernunftorientierten Lebensplan in Frage gestellt. In einem berühmten Brief an Wilhelmine vom 22. März 1801 notierte Kleist:

Wir können nicht entscheiden, ob das was wir Wahrheit nennen, wahrhaftig Wahrheit ist oder ob es uns nur so scheint […] Mein einziges, mein höchstes Ziel ist gesunken, ich habe nun keines mehr.“

Kritikern zufolge berief Kleist sich allerdings lediglich auf eine durch die Lektüre Immanuel Kants ausgelöste Krise, um einer von Zögern, Scheitern und falschen Entscheidungen geprägten Lebensphase eine philosophische Rechtfertigung zu geben. Briefe, die er vor dem 22. März 1801 geschrieben habe, würden deutlich erkennen lassen, dass

er sich schon Monate vor der sogenannten Kant-Krise von den Wissenschaften abwandte, und keineswegs, weil er grundsätzlich an den Möglichkeiten sicherer Erkenntnis zweifelte, sondern weil die Beschäftigung mit den Wissenschaften den Reiz für ihn verloren hatte.

Aber alle Sinne bestätigen mir hier, was längst mein Gefühl mir sagte, nämlich daß uns die Wissenschaften weder besser noch glücklicher machen, und ich hoffe, daß mich das zu einer Entschließung führen wird. O ich kann Dir nicht beschreiben, welchen Eindruck der erste Anblick dieser höchsten Sittenlosigkeit bei der höchsten Wissenschaft auf mich machte. Wohin das Schicksal diese Nation führen wird –?Gott weiß es. Sie ist reifer zum Untergange als irgend eine andere europäische Nation. Zuweilen, wenn ich die Bibliotheken ansehe, wo in prächtigen Sälen und in prächtigen Bänden die Werke Rousseau, Helvetius, Voltaire stehen, so denke ich, was haben sie genutzt? Hat ein einziges seinen Zweck erreicht? Haben sie das Rad aufhalten können, das unaufhaltsam stürzend seinem Abgrund entgegeneilt? O hätten alle, die gute Werke geschrieben haben, die Hälfte von diesem Guten getan, es stünde besser um die Welt. Ja selbst dieses Studium der Naturwissenschaft, auf welches der ganze Geist der französischen Nation mit fast vereinten Kräften gefallen ist, wohin wird es führen? Warum verschwendet der Staat Millionen an alle diese Anstalten zur Ausbreitung der Gelehrsamkeit? Ist es ihm um Wahrheit zu tun? Dem Staate? Ein Staat kennt keinen andern Vorteil, als den er nach Prozenten berechnen kann. Er will die Wahrheit anwenden – Und worauf? Auf Künste und Gewerbe. Er will das Bequeme noch bequemer machen, das Sinnliche noch versinnlichen, den raffiniertesten Luxus noch raffinieren. – Und wenn am Ende auch das üppigste und verwöhnteste Bedürfnis keinen Wunsch mehr ersinnen kann, was ist dann –?

Nahezu mittellos und innerlich „so wund, daß mir, ich möchte fast sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe tut, das mir darauf schimmert“ (Brief an Marie von Kleist vom 10. November 1811) nahmen die Gedanken an einen Suizid aufgrund von Geldsorgen und der stetigen Kritik seiner Werke überhand, auch weil sein Schauspiel „Der Prinz von Homburg“ verboten wurde und er desgleichen keine Stelle im preußischen Staatsdienst erhielt. Aus Geldnot schrieb er weiter Stücke, die postum im zweiten Band veröffentlicht wurden. Zuvor hatte er in seinem Bemühen um ein Darlehen mehrere Bitt- und Bettelbriefe verschickt, unter anderem an den König, an den Prinzen von Preußen und vor allem an den Staatskanzler Hardenberg, ohne jedoch eine Antwort zu erhalten. Einzig die Nachricht am Rande des Gesuchs ist überliefert „Zu den Akten, da der p.v. Kleist 21.II.II. nicht mehr lebt“

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Es ist der Tod von meinem Malerfreund Peter Grämer in Berlin erst langsam bekannt geworden: Peter Grämer wurde am 11. April 1939 in Chemnitz, Sachsen, geboren und ist 79-jährig, am 7. November 2018, in Berlin-Zehlendorf gestorben. Peter Grämer war ein deutscher Künstler der freien

Malerei, der bereits in der Pop-Art der 1970er Jahren seinen ersten Rang und Anerkennung außerhalb des Syndikats-Kunstmarktes fand. Peter Grämer war Meisterschüler bei dem Maler Peter Janssen an der HdK West-Berlin und 1972 Mitglied im Deutschen Künstlerbund geworden. Peter Grämer war Künstler der Neuen Sinnlichkeit, gemeinsam mit Dietmar Moews und anderen in der Ballhof-Galerie Hannover. Er starb nun nach jahrzehntelangem Atemleiden, mit knapp achtzig Jahren, zuhause.

Einen Nobelpreis für Peter Handke begrüße ich sehr. Damit deutet sich an, dass die in Deutschland versiffte Szenerie der Salonpersonnage und Kulturbolschewiken auch in der Literatur langsam verschwindet. All diese Parteidienstklassler waren als 1968er mal zum „Gang in die Institutionen“ angetreten und haben wirklich maßgebliche Posten erobert, die das Großbank-Kapital für die Durchorganisation des Verbändestaates für Gewerkschaften und SPD freiließ. So schrill tönen deshalb jetzt auch die Restschrei-hälse, die noch nicht begriffen haben, dass dieser „tiefe Staat“ so langsam ausdient: Bert Brecht – wie der Name schon sagt. Und statt der schimmelnden Brechtwärme, die von Suhrkamp immer weitergeköchelt wird, finden wir hier im Heft den Zaunpfahl, der unter dem Titel „Die Protokolle der Weisen von Zion“ stets falsch signiert wurden. Wir finden sie von Herbert Weichmann als Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly, neuangespielt.

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Ich kann die dahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

John Bercow

John Simon Bercow, B. wurde am 19. Januar 1963 in Edgware, Middlesex, England, geboren und ist ein britischer Politiker der Konservativen Partei (Tories), zuletzt als „Speaker“ in „House of Commens“, Westminster. B. wuchs in Finchley in Nord-London auf. Sein Vater war Taxifahrer mit rumänischen Wurzeln. B. besuchte die Manorhill School, eine Gesamtschule. Als vielverspre-chendes Tennis-Talent (Bercow ist lizenzierter Tennistrainer) wünschte, tennisprofi zu werden. Er war der beste U-12-Spieler des Landes. Nach eigener Darstellung Bercows wurde seine sportliche Laufbahn früh durch ein Asthma-Leiden beeinträchtigt.

Sein Studium der Politischen Wissenschaft an der Universität Essex schloss er mit Auszeichnung ab (First Class Honours Degree).

Seit 1997 ist Bercow Member of Parliament (MP). Er wurde am 22. Juni 2009 zum Speaker des britischen Unterhaus gewählt, am 18. Mai 2010 wiedergewählt und seitdem mehrfach, zuletzt im Jahr 2017, in diesem Amt bestätigt. Deshalb ruht zurzeit seine Mitgliedschaft in der Konservativen Partei. Am 9. September 2019 kündigte Bercow seinen Rücktritt zum 31. Oktober des Jahres an. B. ist Vertreter des britischen Remain in der EU, gegen den seit 2016 betriebenen Exit.

Im Dezember 2002 heirateten B. und Sally Illman; das Paar hat drei Kinder.

B. ist seit 1971 Anhänger des Londoner Fußballvereins FC Arsenal. Er besucht Heimspiele der Fußballmannschaft regelmäßig gemeinsam mit seinem Sohn. Im Jahr 2014 veröffentlichte er ein Buch über die Biographien der zwanzig bedeutendsten männlichen Tennisspieler aller Zeiten.

ahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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So habe ich noch einen JOHN BERCOW – was es Alles gibt! – wenn man einen langwierigen Flughafenbau mit einer Kuh kombiniert.

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Qualitätsrätsel 73

"Grundgütiger", sagte da der zweite Dorfschulze, wie wohl hat der Bursche gesprochen, wenn auch etwas zu viel. Daher bin ich nicht nur gegen ihre Auspeitschung, sondern will sie beide auch mit nach Hause nehmen und ihnen auf ihrem Wege weiterhelfen, unter der Bedingung, dass sie sich schnurstracks aufmachen und nicht noch kreuz und quer durchs Land streifen, denn dann wären sie wohl eher Strolche als bedürftig."
    Schon sagte der erste Dorfschulte, nun seinerseits ganz sanft und gnädig gestimmt, gerührt und mitfühlend:
     "Nicht zu Euch sollen sie kommen, zu mir will ich sie mitnehmen, dort werde ich ihnen alles über Algier beibringen, damit sie zukünftig keiner mehr bei ihrer Lügengeschichte ertappt, sobald sie mit ihrem Latein am Ende sind."
    Die Gefangenen dankten es ihnen, die Umstehenden priesen ihren ehrenwerten Entschluss und die Pilger freuten sich über den guten Ausgang der Angelegenheit.
    Der erste Dorfschulze wandte sich an Periandro und sagte:
     "Und ihr, liebe Pilger, habt ihr auch eine bemalte Leinwand mitgebracht? Könnt ihr uns noch so eine Lügengeschichte als die reine Wahrheit auftischen?"
     Periandro gab keine Antwort, da er sah, wie Antonio Geleitbriefe, Genehmigungen und Ausweise aus dem Wams zog, die sie für ihre Weiterreise mitführten, und sie dem Dorfschulzen mit den Worten aushändigte:
 
    "Aus diesen Papieren könnt Ihr ersehen, wer wir sind und wohin unsere Reise geht, die wir Euch nicht vorzuzeigen brauchten, da wir keine Almosen erbitten und es auch nicht nötig haben. Und da wir freie Reisende sind, könnt Ihr uns frei passieren lassen."
     Der Dorfschulze nahm die Papiere entgegen und reichte sie, da er nicht lesen konnte, gleich an seinen Kollegen weiter, der ebenso wenig des Lesens mächtig war, weshalb sie schließlich in die Hände des Schreibers gelangten, der sie kurz überflog und Antonio dann mit den Worten zurückgab:
     "Hier haben wir, meine Herren Dorfschulzen, so viel Tugend und Trefflichkeit unserer Pilger verbrieft, wie Würde in ihrer Schönheit liegt. Wollen sie bei uns die Nacht verbringen, soll mein Haus ihnen als Herberge und mein guter Wille als Festung dienen."
    Periandro dankte ihm sein Anerbieten, und da es schon spät war, verbrachten sie dort die Nacht, wo sie im Haus des Schreibers liebevoll, großzügig und redlich empfangen und bewirtet wurden.

 

Wer hat’s geschrieben?

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Qualitätsrätsel – liebes Geisteswesen,, unter dieser Rubrik QUALITÄT kann man den Autor um den Preis des Erraten.s erraten.. Wer den Geist errät – es ist auch schon mal eine Geistin – erhält damit einen Wegweiser zu bester Geist- und Formulierungskunst, die sich immer anregend, belehrend und belustigend lesen lässt. Es ist sozusagen „ein Walhalla“ der

Denk-, Dicht- und Schreibkunst in deutscher Sprache oder von herausragenden Übersetzungen aus aller Welt ins Deutsche.

Auflösung im nächsten Heft – man kann, anstatt zu erraten, eine weltweite Suchmaschine füttern und dann? – Ja.

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Schoki-Test SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koffein-Schokolade Vollmilch 30% Kakao

Dezember 4, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9787

am Donnerstag, 5. Dezember 2019

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Dietmar Moews meint:

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„I

Die wilden Wasser, sagt man, hat entbunden

Ein Lehrling einst, vorwitzig und vermessen,

Doch hinterdrein den Zauberspruch vergessen,

Der streng die Elemente hält gebunden.

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Ein tödlich Pulver, sagt man, zu erkunden,

Hat einst ein Mönch sich überklug vermessen,

Und als er eben recht darauf versessen,

Im Zauberdampf den eignen Tod gefunden.

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So habt den Zeitgeist ihr gebraut, gemodelt,

Und wie so lustig dann der Brei gebrodelt,

Ihm eure Zaubersprüche zugejodelt.

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Und da’s nun gärt und schwillt und quillt – was Wunder,

Wenn platzend dieser Hexentopf jetzunder

Euch in die Lüfte sprengt mit allem Plunder!“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „Die Altliberalen“, nach 1844)

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Ich probierte eine deutsche SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koofein Schokolade Vollmilch 30% Kakao, industriell hergestellt von dem deutschen Hersteller SCHO-KA-KOLA GmbH, D-22848 Norderstedt.

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Kurz vorab: Diese Schokolade, die in 16 Ecken in zwei Lagen, die traditionell in einer kreisrunden Blechschachtel, in weltbekanntem, inzwischen leicht modifizierten Design, hier in der Farbvariante zu dem „klassischen“ Rot, in Blau, seit dem Jahr 1935 am Markt ist, muss als Besonderheit herausgehoben werden:

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Man drückt auf eine Deckelmarkierung, dreht den Dosendeckel ab und es kommt ein kräftig anregender Duft heraus – wobei vielleicht die Vorkenntnis, es handele sich um einen Kraftspender, eine Energieschokolade, schon mit gerochen wird. Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Vollmilch-Schokolade eigentlich das Liebste. Die acht Dreiecke (100 g) Dreiecksegmente sind massiv, äußerlich fein, eigentlich aber pro Stück zu groß, es sei denn man isst aus Hunger. Die Konsistenz und der Schmelz überzeugen eigentlich nicht – sind vergleichsweise unfein und viel zu süß. Sie ist nicht fett, und nicht im Mund klebend.

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Die Geschmacksidee dieser Vollmilchschokolade zuzubereiten, ist auf den Geschmack der Kaffee und Koka Geschmackserwartungen gerichtet. Es handelt sich um Blend-Kakao, also um ein Geschmacksgemisch (nicht Bean to Bar). Aber schon die Inhaltsangabe, wo es 30% Kakao mindestens heißt, aber z. b. 34,5 % Fettgehalt und keine Angabe für Kakaobutteranteil am Fett – ist die Frage, woher kommt der Fettgehalt (bei 100 g Gesamtgewicht)? Und so ist anzunehmen, dass die 34,5 % Kakao, nicht vom Fett geschiedenes Kakaopulver, sondern Kakaomasse ist, also Kakaopulver einschließlich Kakaobutter bzw. Fettbeigabe, die aber nicht angegeben wird. Auch der Gewichtsanteil Sojalecithin wird nicht ausgeweisen. Dann wird ein Zuckeranteil angegeben, der nicht der hochkarätige Rohrohrzucker ist, sondern einfach „Zucker“. Dazu kommt der hier kritisch betrachtete Emulgator mit der Pauschalbezeichnung Lecithin, der hier vermutlich eine Verschleimung und preisgünstiges Gewichtmachen fördert. Es kann der Abrundung dienen – zumindest dem Textaufdruck entsprechend. Der ungewöhnliche Geschmack ist vergleichsweise bonbonartig und als zusätzliche Geschmacks-Komponenten Kaffee und Koka.

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist übersüß. Es mutet an, wie beim Trinken von billigem Wasserkakao. Man möchte mengenmäßig nicht viel mehr, als die Testprobe.

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1935 wurde Scho-Ka-Kola in Berlin von der Firma Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH erfunden und im darauf folgenden Jahr anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 als „Sportschokolade“ eingeführt. Sie wurde auch vom Schokoladenhersteller Sprengel in Hannover produziert, der deswegen 1936 als für die Wehrwirtschaft wichtiger Betrieb anerkannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie umgangssprachlich als „Fliegerschokolade“ bezeichnet, da sie Bestandteil der Luftwaffenverpflegung war, aber auch der Verpflegung anderer Waffengattungen, z. B. U-Bootbesatzungen oder Heer. In diesem Zusammenhang spielt sie auch eine tragende Rolle in dem Kinofilm Rosen für den Staatsanwalt von 1959. SCHO-KA-KOLA wurde inzwischen stets mit wechselnden Eigentümern als Produkt beibehalten und ist erfolgreich.

 

Dieser Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt. Weil Bernardini nur BEAN to BAR- Spitzen-Leistungen vorstellt. Das ist hier nicht so puristisch.

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Der Kaufpreis – mit 2 Euro 49 Cent – ist günstig, Aufmachung und Verpackung angenehm und praktisch, zum Inhalt passend. Die Packung ist wiederverschließbar.

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Vollmilchschokolade – Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Kaffee (2,6g) und Kolanusspulver (1,6g), Emulgatoren: Lecithin, E: 476 Aroma(?!)

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Analyse-Tabelle in Deutsch und Englisch, in winziger Schriftgröße, weiß auf blauem Grund, die keine Mensch ohne Sehhilfe ablesen kann – Angaben für 100 Gramm.

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Brennwert: 553 kcal /2302kJ,

Fett 34,5 g

davon gesättigte Fettsäuren 21,8 g

Kohlenhydrate 50,7 g

davon Zucker 50,7 g

Ballaststoffe 7,3

Eiweiß: 6,2 g,

Salz 0,13 g

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EMPFEHLUNG: Wer eine helle Vollmilchschokolade geringer Qualität erwartet, wird hier zu teuer bezahlen. SCHO-KA-KOLA ist ein rustikaler Klassiker.

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Fazit: Das Ergebnis der Verkostungen ist gut, gutes Design, normale Zutaten und spezielles Rezept, überzeugend umgesetzt. Die Qualität des verwendeten Kakaos ist völlig vom Zucker und den Zuschlägen verdeckt.

Diese Vollmilch Koffein-Schokolade hat erhebliche Mängel im Aroma und im Geschmack. Zu viel Zucker, Kaffee, Salz und Koka überlagern den Kakao. Lecithin verhuscht das Gemisch.

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EMPFEHLUNG: Empfehlenswert zur Probe. Zwei von SECHS COLA-DOSEN.

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