Politik als Beruf von MAX WEBER mit Windbeuteln

April 7, 2019

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am Montag, den 8. April 2019

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„POLITIK ALS BERUF“ lautet der Titel eines Vortrages des Politologen MAX WEBER, im Jahr 1919 vor Studenten in Preußen gehalten, der den Katalog der Beachtlichkeiten behandelt, den Wahlbürger der Gesinnungen und Politiker der Verantwortungen über Gewaltpraxis im Staat kennen sollten.

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Aus POLITIK ALS BERUF folgt hier eine zitierte, kurz kommentierte POINTE.

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MAX WEBER wird unqualifizierter Weise heute oft als SOZIOLOGE angesprochen. Ich korrigiere diese Zuordnung mit dem Argument, WEBER hat sich stets um politische Themen gesorgt und hat stets auch politologisch bzw. empirisch-politisch gewertet. MAX WEBERS sozialen Ansagen waren selten soziologischer Wissenschaft bzw. schon gar nicht empirischer Soziologie entsprungen bzw. nicht da angebunden – nebenbei gesagt, MAX WEBER übte keine wissenschaftliche Soziologie aus, hatte solche auch nirgends erlernt oder studiert, weder methodisch oder in wissenschaftlichen Verfahren, sondern vielmehr schwadroniert MAX WEBER mit Mutterwitz und Bauernschläue durch im Spagat zwischen Lebensmüdigkeit und Alkohol und seinen nüchternen bzw. ernüchternden Lebenserfahrungen herum. Indem sich heute viele Leute, die keine Ahnung davon haben, anmaßen, über soziologisches Verständnis für politische Wertungen zu verfügen, stempelt man MAX WEBER das Etikett SOZIOLOGIE auf, weil seine Exkurse meist mehr Relevanz in der Wirklichkeit hatten, als Theorien oder Programme die BERUFSPOLITIK proklamierten.

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S. 92 „… Mit dem Datum des Geburtsscheines bei Diskussionen überstochen zu werden, habe auch ich mir nie gefallen lassen; aber die bloße Tatsache, dass einer 20 Jahre zählt und ich über 50 bin, kann mich schließlich auch nicht veranlassen zu meinen, das allein wäre eine Leistung, vor der ich in Erfurcht ersterbe. Nicht das Alter macht es. Aber allerdings. die geschulte Rücksichtslosigkeit des Blickes in die Realitäten des Lebens und die Fähigkeit, sie zu ertragen und ihnen innerlich gewachsen zu sein.

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Wahrlich: Politik wird zwar mit dem Kopf, aber ganz gewiss nicht nur mit dem Kopf gemacht. Darin haben die Gesinnungsethiker durchaus Recht. Ob man aber als Gesinnungsethiker oder als Verantwortungsethiker handeln soll, und wann das eine und das andere, darüber kann man niemandem Vorschriften machen. Nur eins kann man sagen: wenn jetzt in diesen Zeiten einer, wie Sie glauben, nicht „sterilen“ Aufgeregtheit – aber Aufgeregtheit ist eben doch und durchaus nicht immer echte Leidenschaft -, wenn da plötzlich die Gesinnungspolitiker massenhaft in das Kraut schießen mit der Parole:

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„Die Welt ist dumm und gemein, nicht ich; die Verantwortung für die Folgen trifft nicht mich, sondern die andern, in deren Dienst ich arbeite, und deren Dummheit oder Gemeinheit ich ausrotten werde“, so sage ich offen:

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dass ich zunächst einmal nach dem Maße des inneren Schwergewichts frage, das hinter dieser Gesinnungsethik steht, und den Eindruck habe:

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dass ich es in neun von zehn Fällen mit Windbeuteln zu tun habe, die nicht real fühlen, was sie auf sich nehmen, sondern sich an romantischen Sensationen berauschen.

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Das interessiert mich menschlich nicht sehr und erschüttert mich ganz und gar nicht. Während es unermesslich erschütternd ist, wenn ein reifer Mensch einerlei ob alt oder jung an Jahren -, der diese Verantwortung für die Folgen real und mit voller Seele empfindet und verantwortungsethisch handelt, an irgendeinem Punkt sagt: „Ich kann nicht anders, hier stehe ich.“ Das ist etwas, was menschlich echt ist und ergreift. denn diese Lage muss freilich für jeden von uns, der nicht innerlich tot ist, irgendwann eintreten können. Insofern sind Gesinnungsethik und Verantwortungsethik nicht absolute Gegensätze, sondern Ergänzungen, die zusammen erst den echten Menschen ausmachen, den, der den „Beruf zur Politik“ haben kann.

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Und nun, verehrte Anwesende, wollen wir uns nach zehn Jahren über diesen Punkt einmal wieder sprechen. Wenn dann, wie ich leider befürchten muss, aus einer ganzen Reihe von Gründen, die Zeit der Reaktion längst hereingebrochen und von dem, was gewiss viele von Ihnen und, wie ich offen gestehe, auch ich gewünscht und gehofft haben, wenig, vielleicht nicht gerade nichts, aber wenigstens dem Scheine nach wenig in Erfüllung gegangen ist – das ist sehr wahrscheinlich, es wird mich nicht zerbrechen, aber es ist freilich eine innerliche Belastung, das zu wissen – dann wünsche ich wohl zu sehen, was aus denjenigen von Ihnen, die jetzt sich als echte „Gesinnungspolitiker“ fühlen und an dem Rausch teilnehmen, den diese Revolution bedeutet, – was aus denen im inneren Sinne des Wortes „geworden“ ist. Es wäre ja schön, wenn die Sache so wäre, dass dann Shakespeare 102. Sonett gelten würde:

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Damals war Lenz und unsere Liebe grün,

Da grüßt‘ ich täglich sie mit meinem Sang,

So schlägt die Nachtigall in Sommers Blühn –

Und schweigt den Ton in reifrer Tage Gang.

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Aber so ist die Sache nicht. Nicht das Blühen des Sommers liegt vor uns, sondern zunächst eine Polarnacht von eisiger Finsternis und Härte, mag äußerlich jetzt siegen welche Gruppe auch immer. Denn: wo nichts ist, da hat nicht nur der Kaiser, sondern auch der Proletarier sein Recht verloren. Wenn diese Nacht langsam weichen wird, wer wird dann von denen noch leben, deren Lenz jetzt scheinbar so üppig geblüht hat? Und was wird aus Ihnen allen dann innerlich geworden sein? Verbitterung oder Banausentum, einfaches stumpfes Hinnehmen der Welt und des Berufes oder, das dritte und nicht Seltenste: Mystische Weltflucht bei denen, welche die Gabe dafür haben, oder – oft und übel – sie als Mode sich anquälen? In jedem solchen Fall werde ich die Konsequenz ziehen: die sind ihrem eigenen Tun nicht gewachsen gewesen, nicht gewachsen auch der Welt, so wie sie wirklich ist, und ihrem Alltag:

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Sie haben den Beruf zur Politik, den sie für sich in sich glaubten, objektiv und tatsächlich im innerlichsten Sinn nicht gehabt. Sie hätten besser getan, die Brüderlichkeit schlicht und einfach von Mensch zu Mensch zu pflegen und im übrigen rein sachlich an ihres Tages Arbeit zu wirken.

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Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich. Es ist ja durchaus richtig, und alle geschichtliche Erfahrung bestätigt es, dass man das Mögliche nicht erreichte, wenn nicht immer wieder in der Welt nach dem Unmöglichen gegriffen worden wäre. Aber der, der das tun kann, muss ein Führer und nicht nur das, sondern auch – in einem sehr schlichten Wortsinn – ein Held sein. Und auch die, welche beides nicht sind, müssen sich wappnen mit jener Festigkeit des Herzens, die auch dem Scheitern aller Hoffnungen gewachsen ist, jetzt schon, sonst werden sie nicht imstande sein, auch nur durchzusetzen, was heute möglich ist. Nur wer sicher ist, dass er daran nicht zerbricht, wenn die Welt, von seinem Standpunkt aus gesehen, zu dumm oder zu gemein ist für das, was er ihr bieten will, dass er all dem gegenüber: „dennoch!“ zu sagen vermag, nur der hat den „Beruf“ zur Politik.“

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Dietmar Moews meint: Ich würde mich freuen, dass hier auch weniger geübte Leserinnen und Leser einsteigen, zu ermessen, wie sehr sie das schwimmende Prinzip von Gesinnungsethik und Verantwortungsethik bei sich selbst erleben und hiermit zielführend – also lebensbejahend – umzugehen vermögen.

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Und eigentlich hat es MAX WEBER – in einem Vortragssaal zum Auditorium geredet – sehr brüsk ausgedrückt: „neun von zehn Fällen mit Windbeuteln“ – um dann doch aus dem Wirkungskomplex die dialektische Schärfe herauszunehmen:

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Anforderung an Politik (und an Politik als Beruf) ist letztlich immer VERANTWORTUNG in der Durchsetzung von GEWALT -.

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Dafür hat der politische Mensch (nicht nur der Berufspolitiker) auf wirkliche Daseinsvorsorge und Zukunftsgestaltung seine GESINNUNG einzustimmen.

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Der alte Meisterspruch:

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Wenn alle treu auf ihre Pflichten sehen … dann wird der Handwerk Segen sie begleiten.“

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Kann noch immer, nach 100 Jahren, die politische Lebenserfahrung von MAX WEBER als Folie genutzt werden, wenngleich sich Organisationsformen (der Verantwortungsentkopplung durch intermediäre NGO) und die entkoppelte digitale Echtzeit-Kommunikation, inzwischen zu veränderten Steuerungs- und Kontrollpraktiken bzw. zu juristisch-kaufmännischen Schattenspielen entwickelt worden sind. Hinzu kommen die globalen Dimensionen des politischen Verkehrs und die geschwächten nationalen Selbstbestimmungen.

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Wer allerdings mit totalitärer Rechnerkapazität und KI (Künstlicher Intelligenz) die Neugeborenen mit ihrer menschlichen Intelligenzkapazität in alle zukünftige Ewigkeit übertölpelt, wird – wie immer bei geschlossenen Technologien (s. Atomtechnik) – den Geist nicht mehr in die Flasche zurück bringen können, den er heraus-digitalisiert hat.

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Das ist historisch das Ende dieser Geschichte.

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Nun wird auf die neue Geschichte mit KI digital gehofft. Das ist bereits gescheitert, wie die Atombomben – nur anders, denn es wird profithalber eingesetzt.

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BLUTRUNST mit Detjen am Donnerstag im DLF – nicht auffindbar

Juli 28, 2016

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vom Freitag, 29. Juli 2016

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SOZIOLOGIE für ANFÄNGER: Anfang nächste Zeile

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Herr Detjen muss, wie jede liebe Leserin und jeder liebere Leser seine persönliche anthropologische Frage selbst klären und beantworten, um dann – HIER – im nächsten Schritt zum Sozialen zu kommen sowie zum ‚Forschungsgegenstand der SOZIOLOGIE. Sie sucht, Soziales Geschehen aus Sozialem zu erfassen, zu analysieren und zu interpretieren sowie, darüber schriftlich Auskunft zu geben.

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Sehr geehrter Herr Detjen.

Eigentlich hatte ich Sie bereits als Loyalitäts-Dienstklassen-Mann beim DLF aufgegeben. Danke für Ihre Mail-Antwort, die ich nicht erwarte.

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Vorab zu rügen ist die Tatsache, dass die Radio-Gesprächs-Sendung, am 28. Juli 2016, Donnerstag Morgen um 2 Uhr im DLF, auch am nächsten Tag nicht in DLF.de zu finden war. Die DLF-Homepage ist eine eklige Machart, die die DLF-Personnage sicher nicht selbst benutzt – es ist zum Schreien. Man hört irgend Etwas, weiß nicht, wer wie was, welcher Titel, welche Sprecher, nicht, wie die Sendung heißt. Und das ist nicht akut vom Hörer zu finden. Man müsste dort einen Brief hinschreiben, wenn man nicht vom DLF über Google, Facbook, Twitter oder sonstige Machenschaften klientelisiert werden möchte.

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Diese STEFAN-DETJEN-SENDUNG im DLF war und ist nicht zu finden.

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Dietmar Moews fotografiert den Fotografen am 6.Mai 2014 in der Galerie Smend

Dietmar Moews fotografiert den Fotografen am 6.Mai 2014 in der Galerie Smend

 

Wer im Radio auftritt, sich als ein Fachmann ausgeben lässt, aber noch nie etwas vom totalen Gesellschaftsprozess gehört hat, sollte keine Frechheiten loslassen unter dem Etikett Wissenschaft oder Sozialwissenschaft, Medienwissenschaft.

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Dabei es geht immer um positive empirische Ausschnitte des Lebens, das jeder in seiner subjektiven Wahrnehmung miterlebt, wozu ihm außerdem seine konkrete soziale Szenerie situativ hilft und ihn bewusst und unterschwellig beeinflusst.

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Wer wissen möchte, welches denn die Wahrheitstatsachen sind, die unter dem ständigen Mitdenken der objektiven Totalität des Gesellschaftsprozesses, als öffentliche Lage gelten sollen, muss auch die „negativen“ Abwesenheiten oder Gleichzeitigkeiten beachten. Wir dürfen nicht einfach ignorieren, dass selbst im vermeintlichen Ruhezustand einer Gesellschaft ungeheuere äußerlich möglicherweise nicht sichtbare Aufladungen vorhanden sind, die im nächsten Moment überraschende Wirkungen zeitigen, ähnlich dem Effet und Schnitt in einem fliegenden Fußball.

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Ich weiß, um den DLF zu zitieren:

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.“

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Der Gesprächs-Gast, ein BILD-Redakteur von BILD.de und BILD-Holz-Redaktion behauptete in Stefan Detjens DLF-Radio-Gesprächsrunde, die heutige Medienwirklichkeit habe zwischen „den Medien“ und „sozialen Netzwerken“ zu unterscheiden. – Dagegen die ganzen Youtube-Blogs und Facebook-Apps und Internetz-Blogger seien ohne Verlässlichkeit, im Unterschied zu „den Medien“, die der Wahrheitspflicht entsprächen.

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DLF-Moderator Detjen sprach dennoch anstatt von „die Medien“ darauf stets von den „journalistischen Medien“, und er nannte die sonstigen Nachrichten-, Neuigkeiten- und Informations-Bereitstellung in den Internetzstrukturen ebenfalls und völlig zutreffend von Medien.

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Die sekündlich erweiterten weltweiten Internetz-Bereitstellungen von Bildern, Tönen, Texten und Videos, von dezentral aktiven Voluntaristen und Bloggern meist auf eigene Rechnung gemacht, gehören zweifellos auch zu „den Medien“. Sie lassen sich weder vom Vorsitzenden Frank Überall vom Deutschen Journalisten Verband vertreten, noch klientelisieren, noch zertifizieren. Das Internetz-Blogging ist inzwischen so schnell, dass auch die etablierten Verlage eben exakt diese Echtzeit-“Smartphone“-Quelle selbst benutzen.

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Und Stefan Detjens DLF-Gast vom Journalistenverband, der überall in der LÜGENPRESSE herumschwadronierende Funktionär Frank Überall, der auch noch behauptete, er sei Medien-Wissenschaftler (wie belastbar dieses Selbstetikett ist, wird jeder erkennen, wenn er mal eine wissenschaftliche Arbeit von Herrn Überall auf Herz und Nieren prüfen würde), stimmte lauthals ein, er behauptete:

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Die Medien, das sind wir im deutschen Journalistenverband – alle anderen sind nur Netzwerker.“

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Das ist natürlich wirklichkeitsferner BULL-SHIT –

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Denn wie viel weniger oder mehr, als jeder Mensch, sind BILD-Redakteure weniger Netzwerker als ein Facebook-Teiler oder ein Blogger, ein Dienstklassenredakteur beim Deutschlandfunk weniger als eine Klofrau – alle sind Netzwerker, so what?.

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Aber gerade die Internetz-Schnittstellen sind gerade besonders sozial schwache „soziale“ Medien, sind eben besondere Fernfuchtelei-Medien.

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Der Begriff „soziale Medien“ stammt überhaupt aus der Werbeschmiede von Zuckerberg und soll dem Facebook-Marketing dienen. Der Begriff „soziale Medien“ ist aus Sicht einer der Empirie der sozialen Prozesse verpflichteten Soziologie eine absurde, irreführende Propaganda-Floskel.

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Nur falsche Propheten erfinden derartigen Blödsinn wie diesen Begriff „soziale Medien“ für eine nicht interaktive Endschnittstelle.

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Social Media“ ist ein Bullshit-Wort, ähnlich der „Schwarmintelligenz“, die lediglich vertuscht, dass es sich beim Schwarm in Aktion um banale Verdummungsaggregationen durch ECHTZEIT-Kurschlüsse handelt.

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DIETMAR MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Es gibt keine belastbare Schwarmintelligenz. Das Trial and Error von Conditional Jumps, das nach Schwarmreflexen zwar in der Datenverarbeitung mit Ja und Nein funktioniert, ist nicht auf Lebewesen, die überleben möchten, anwendbar. Wenn die JA/NEIN-Telematik über Tod oder Leben und Lern- und Korrekturprozesse im Schwarm automatisch prozessiert, können Menschlichkeitsmenschen es nicht gebrauchen. Das bedeutet, immer, wenn der Echtzeitschwarm seine Fehlverhalten korrigiert, bleiben die Opfer auf der Strecke. Lernen tun nur die Individuen das Trial überlebenden Mitspieler am Schwarm. Die am Error zerbrochenen Mitspieler haben keine neue Meliorationschance, weil sie tot sind.

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Dietmar Moews meint: Betreff der Deutschlandfunk-Sendungen von und mit Stefan Detjen, zum Thema „Medien im asymmetrischen Amok-Terrorismus-Islamismus-Krieg“, bin ich natürlich unzufrieden, wenn Falsch-Behauptungen eines Studiogastes als ausgewogen stehen dürfen, weil jemand Anderes Abweichendes oder Gegenteiliges geäußert hatte.

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Der Redakteur Detjen wird seine Qualitätsregie nicht dadurch los, dass er BULL-SHIT gegen BULL-Shit für eine sendefähige Wahrheits-Balance hinstellt. Das widerspricht sowohl der rechtlichen Norm wie auch dem Sinnzusammenhang – denn leere Behauptungen sind zu erkennen und zu stoppen bzw. zumindest konkret und unverzüglich zu hinterfragen.

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Behauptet also jemand:

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Wir kennen in der Konrad-Adenauer-Stiftung zahlreiche Studien, die die Motive und Verhalten von Gewalttätern, Amokläufern und ISIS-Terroristen herausgearbeitet und geklärt haben, sodass daran politische Konzepte zur Besserung angeknüpft werden“ – so muss Herr Detjen, in dessen Sendung dies so geschah, nachfragen, besonders da gerade ein anderer Gast zum Thema, der Regierungsberater Frankreichs, eingewendet hatte:

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Es gäbe keine aufschlussreichen empirischen Forschungsarbeiten über das konkrete Täterverhalten.“

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Mit der einfachen Nachfrage an die Adenauer-Propagandistin, eine solche Publikation konkret zu nennen, nach dem Autor, nach der Fragestellung, den zur Anwendung gebrachten Forschungsmethoden und den Hypothesen bzw. den Thesen, hätte sich der scheinbar wertfreie Widerspruch der einander sich ausschließenden Behauptungen geklärt, nämlich:

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Gibt es solche Forschung und solche Erkenntnisse und Problemlösungen und welche?

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Oder nicht?

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Beides zugleich hält nicht die Ballance, sondern ist blanker Unfug, Herr Detjen. Da kommen Sie nicht raus mit:

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.“

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Nun brachte der DLF am 28. Juli 2016, mit Stefan Detjen, einem BILD-Mann, dem Herrn DJV-Überall und Herrn Kahr, eine Anknüpfung an die Gesprächssendung der Vorwoche, auf die ich hier sofort mit einem Kriterium kommen möchte.

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Kurz noch vorab:

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Der DLF berichtet und erörtert in diesen Tagen das gesamte Themenfeld der angängigen BLUTRUNST und der gesellschaftlichen Kommunikationsverantwortung ausreichend umfangreich, die sämtlichen Arbeitsfelder und Fachleute betreffend.

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Das gesamte Redaktionsfeld in Echtzeit angemessen aufzuzäumen ist vielfältig heikel und spannend – und beginnt mit der Sprache. Ihre Kollegin Sandra Schulz dankte heute Morgen einer Gesprächspartnerin mit:

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Danke, dass Sie Ihre Stellungsnahme mit uns geteilt haben. TEILEN, statt mitteilen, weils der POKEMON so will?

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Nun also teilt der DLF ALLES, was da kommt und das Gegenteil?

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Ich komme zum Punkt: ES GEHT um VERSTÄNDNIS des empirisch SOZIALEN

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Bild-Redakteur, Gewerkschafts-Überall, Fachwissenschaftler und DLF-Redakteur sprechen über die anschwellende BLUTRUNST in Deutschland und über die Lehren für „die MEDIEN“, im auf Info- und Unterhaltungs-AV-Redaktionskriterien eingeschränkten Sinn:

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Moderator Stefan Detjen in seiner DLF-Runde selbst sprach beharrlich von journalistischen Medien, während BILD-Redakteur und der DJV-Funktionär ÜBERALL von „die Medien“ im Unterschied zu „sozialen Netzwerken“ sprechen und unsere Sprache regeln zu können meinen.

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DIE MEDIEN, das sind nach BILD und DJV (Deutscher Journalisten Verband) die KAUF-Quoten-Unternehmen und die Staatsvertrags-Anstalten, wie Deutschlandfunk, ARD und ZDF, die angeblich mit professionellen Kriterien und Qualifikation der Wahrheit (mit jeweils zwei Quellen) gemäß zu arbeiten versuchen (so sie nicht gerade alle bei dpa abschreiben).

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Die informellen dezentralen Internetz-Publizisten, Blogger, Facebook-Teiler, SMS und TWEED-Versender usw. werden nach BILD und DJV-Überall als soziales Netzwerk bezeichnet, die für Desinformation und Verantwortungslosigkeit in Echtzeit verantwortlich sind und – ABER – von ALLEN genutzt/benutzt werden.

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Nun das empirisch-soziale:

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Ich verlange von selbstetikettierenden Professionals, die zunächst keinen weiteren Beleg der Professionalität vorweisen, als dass sie noch nicht rausgeflogen sind (der Staatsdiener über die Personalakte; der BILD-Mann wg. Quotenschwunds), dass sie ihr Denken so weit aufräumen und auf professionelles State of the Art abstellen, dass mehr als Sprudelköpfigkeit herauskommen kann.

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MEDIEN sind beim Fußball die Eckfahnen und der Ball, beim Fischessen sind Medien der Teller, ein Fischmessser und ein Grätenteller und beim Entertainment durch Info-und Propaganda sind Medien zunächst überhaupt mal auf ein MEDIEN-ERLEBNIS zu beziehen.

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Das MEDIEN-ERLEBNIS besteht zunächst aus den Produzenten, dem Sendeinhalt und den Konsumenten.

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DIETMAR MOEWS „Kokolastro“, Öl auf Leinwand, 152cm/170cm, 1982 in Hannover gemalt

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Im nächsten Feedback besteht das Medienerlebnis heute weiterführend noch aus Kommunikation zwischen Produzenten und Konsumenten in einem neuen ERLEBNIS – das ist dann aber nicht mehr „Medienerlebnis“ sondern ein (spezifisches) Kommunikations- und Klientelisierungs-Erlebnis. Es endet, wo die soziale Notwendigkeit in eine Freiwilligkeit und Beliebigkeit übergeht. Und ist hier nicht mein Punkt.

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Überhaupt ist Bedingung für seriös wissenschaftliche Sozialforschung die NOTWENDIGE Handlung, niemals die „freiwillige“ oder „willkürliche“ Aktion und Interaktion. Einen spontan willkürlichen Amokmenschen kann man nicht soziologisch antizipieren, wenn seine Tat nicht notwendig, sondern willkürlich entsteht. Überigens auch nicht nachträglich retrospektiv. So fern sind diese ständigen „Hintergründe“ einfacher BLUFF der Behörden und der Massenmedien ihre Leere anzufüllen mit für-wahr-haltbaren Bull-Shit.

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Ich weiß, mich hier an eher geduldige Laien und gebildete Fachleute zu wenden. Aber wie sollen ganze Heere von dilettantischen Sabine Demmers sonst denn lernen, was sie bislang nie gehört hatten?

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MEDIEN und MEDIEN-Erlebnis in dem Infotainment-Feld sind zunächst als eine TOTALITÄT zu denken. Totalität enthält begrifflich ALLES, auch, was der Mensch nicht weiß oder nicht wahrnehmen kann.

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Das heißt, jedes Mitttel, das zur Übermittlung tatsächlich feststellbar (empirisch) am geistig-inhaltlichen Fluss von Neuigkeiten, sozialen Bezugnahmen und Führungskraft als Wirkungen irgendwelcher Mittel (MEDIEN) nachweislich ist, haben wir zu erkennen und zu beachten, wenn wir selbst professionell oder wissenschaftlich belastbar an diesem Geschehen organisatorisch mitwirken wollen.

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Empirische Totalität erlaubt uns nicht durch eigenmächtige Sprachregelung oder Sprachselbstermächtigung solche, von der Wirklichkeit abweichende Begriffe durchzusetzen oder gar als „wissenschaftlich“ hinzustellen.

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Die Totalität der Info-Unterhaltungs-Welt setzt sich täglich aus den beteiligten MEDIEN zusammen. Dabei sind die marktförmigen Medien mit einem eigenen Quoten-Wirkungsschlüssel beteiligt. Die Staatsvertrags-Geistesführer hingegen meinen über sehr eigenartige Alleskönner-Kriterien zu verfügen.

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Dagegen die informelle Kommunikation einer totalen Gesellschaft von allen aktiven sowie passiven Beteiligten im totalen Medien-Erlebnis viel stärker beeinflusst werden, als durch den Wahn und die Hybris der Herren BILD und DJV-Überall behauptet wird.

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Litfaßsäule, Stammtischgerede, VIP-Lounch-Gewitzele beim EFFZEH, Smartphone-Videos, Twitter und so weiter, Youtube, Google, Facebook und Pokemon, sind die Führer einer selbststeuernden blinden Wahrnehmungsökonomie, die niemand beim Deutschlandfunk mit einem Nürnberger Trichter verwechseln sollte.

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Leitmedien ? –

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Das Staatsfernsehen etwa?

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Die DPA?

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Die empirischen Nachweise der DLF- Studiogäste möchte ich sehen, wo der DLF-Moderator mit dem banalen Leitmediums-Vorurteil noch irgendeinen „Straßenfeger“ hinbekäme.

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Die Gesellschaft verlässt sich in der überlebensdringlichen Vorstellungs-Orientierung, bei Angst und Hoffen, Wünschen und SexusNexus, vielmehr auf Zufall und Instinktschwäche als auf den „Die Medienmacht“ akklamierenden Herrn Überall. Er ist eine Peinlichkeit für den professionellen deutschen Journalismus des Deutschen Journalisten Verbands.

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Soziale Tatsache der gesellschaftlichen Kommunikation rühren vom „totalen Geschehen“ her. Daraus wird das fortlaufende Medienerlebnis stimuliert, geimpft, cum grano salis „geführt“ und gefühlt, an dem alle emissonierenden Mitspieler multilateral arbeiten und bereitstellen.

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ZULETZT:

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Um auf Fehlerlernen und Einschwingen „der Medien“ im totalen gesellschaftlichen Kommunikationsprozess Schlüsse ziehen zu können – das war Gegenstand der zwei hier besprochenen DLF-Gesprächssendungen – dann gehören wohl die Selbstbilder jedes Mitspielers ausdrücklich, aber als solches gekennzeichnet, dazu (BILD durfte am Anfang ihrer Sendung schön selbstdarstellen).

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Dann muss aber der totale Kommunikationsprozess unserer Gesellschaft relativiert werden. Es lässt sich nicht positiv und auf handelnde Köppe reduziert, irgendeine Kommunikationsdisposition erklären. Einfach ist gut, aber vereinfacht ist naiv und falsch.

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Z. B. hat heute Kanzlerin Merkel in der Sommerpressekonferenz geantwortet:

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Wer die positiven Nachteile der „Wir schaffen Das“-Linie kritisiert, verliert dabei die negativen Optionen aus dem Auge, was Alles hätte geschehen können, wenn wir die Flüchtlinge abwehren, ersaufen lassen und versuchten das „Fortress Europe“ abzuriegeln.

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Folglich:

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Wie viel zulänglicher könnte ein professionell-medial verstärktes Geistesleben initiiert werden?

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Wie viel ansprechender könnte eine verbesserte sinnliche Betroffenheit und Orientierungshilfe entstehen, wenn nicht Fernfuchtelei und das Verkennen des totalen Kommunikations- und Medienprozesses, durchgelassen würde?

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So lange Redakteure vor der Hand eitel und eigensüchtig, nicht bereit sein müssen einzusehen, längst nicht mehr die Rolle der Leitmedien innezuhaben und nicht total zu herrschen, wird weiter geschusselt.

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Besonders die Dienstklasse-Publizisten der Staatsvertragssender heute dürften wohl einsehen, den allgemein öffentlich zugänglichen multilateralen dezentral bereitgestellten Schwall nicht mehr kontrollieren und steuern zu können. Heute kann nicht von einem zentralen Sender der impressionistische Rezipient geführt werden. Sondern die freiwilligen Konsumenten sind weniger greifbar. Und der Sender ist allerdings sehr auf Ansehen und Verlässlichkeit bzw. auf die idiotischsten Unterhaltungs- und Erleichterungs-Lieferungen angewiesen, um die Gunst des Publikums zu erreichen.

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SOZIOLOGIE zur Terrorabwehr

Juli 19, 2016

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Vom Mittwoch, 20. Juli 2016

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Wie ist der einzelne Mensch? – Immanuel Kants vierte Frage.

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Beim Individuum muss zuerst die Anthropologie klären. Wie ist der mögliche Mensch? Mit Menschen im Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander kommt der wissenschaftliche Bereich der Soziologie zur Feststellung, Analyse und Interpretation von tatsächlichen sozialen Prozesse, die Interdependenzen, die Interaktionen und akzentsetzenden Zeiterscheinungen der Menschen in ihrem Zeitlauf.

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Es ist absurd, dass die misslingende Politik das Wissenschaftswissen einer empirischen Soziologie nicht gebraucht, das die Staatsgesellschaft kostspielig organisiert und vorhält. Während andere Wissenschaften, etwa Technik oder Medizin, fette Profite und nützliche Fortschritte abwerfen.

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Ziel der Politik sollte eine bewegliche Gemeinwesen-Integration sein. Darin ist der totale Geschichtsprozess so frei walten zu lassen und so organisatorisch in den Griff zu nehmen, wie es die Lebensgeister inspiriert, ohne Gewaltexzesse und Unterdrückungs-Herrschaft aufkommen zu lassen.

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Dies wäre als Bildungsgeist zu fokussieren und auch symbolisch zu ritualisieren.

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SOZIOLOGIE zur TERROR-Wissenschaft – was hindert unsere Parlamente daran, die Soziologie nur für Wahlkampfpropaganda und Schrankgutachten in der Politikdebatte zu führen?

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Es geht um Vorbeugung von Terrorismus, durch organisierte Bildung und Kulturwettbewerb im Zeichen von Fairness und nüchterne Rechtspflege.

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Es geht durch Bekämpfung von Terror und Terrorismus – durch Beschwörung von Friedlichkeit und Ablehnung von gewaltsamer Unterwerfung und Terror.

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Dietmar Moews meint: Gewalt gegen Gewalt. Weltpolitik durch militärische Gewalt – komplexe Macht- und Herrschaftspraktiken basieren immer auf wohlorganisierter Waffengewalt. – Die Maxime der Gewaltorganisation besteht in der dynamischen Balance in Waffenruhe und Friedensordnung.

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Menschengemeinschaften sind immer auch auf ein Mindestmaß an anthropologischen und soziologischen Einsichten angewiesen, die mittels eines probaten sozialen Bildungswesens eine alltägliche Bewegung und dabei erfolgende Verwandlungen entstehen lassen.

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Problem sind die stets akuten Handlungsnotstände, denen die politischen Repräsentanten und die Entscheider täglich überraschend ausgesetzt sind.

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Und dann ist keine Zeit für „Bildungspolitik“, sondern wirkungs- und effektvoller GEWALTEINSATZ ist gefragt, der kulturindustriell, massenmedial verbreitet wird – immer der propagandistischen AUSREIZUNG und REIZÜBERBIETUNG unterworfen.

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Dennoch können die ENTSCHEIDER mit soziologischer Bildung besser abschätzen, was auf die akute Fehlentscheidung massenmedial folgt:

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ES FOLGT IMMER die FRAGE: Was ist das Nächste? Was jetzt?

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Der POLITIK-Entscheider muss also wie beim Schachspiel die möglichen nächsten Züge und Szenerieveränderungen vorahnen können.

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So haben wir mit dem heutigen NAMENSSPIEL, ISIS, IS, AL QAIDA, Peschmerga, TALIBAN, es immer mit Gewaltorganisationen zu tun, die zwar weltpolitisch-utopistisch fantasieren, aber stets lokale Gewalt ausüben.

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LOKALE GEWALT ist immer auf den einzelnen Gewalttäter angewiesen.

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Beim Individuum muss also die Anthropologie ansetzen. Wie ist der einzelne Mensch?

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Beim Individuum und der von VORDENKERN und FÜHRERN des TERRORS organisierten empirischen sozialen Situation ist abzulesen, welche Gewalt-Gefahren auf eine friedlich-gesonnene Lebenssphäre zukommen.

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ANTHROPOLOGIE? – unausweichlich haben wir es mit ganz jungen Männern zu tun, die den heutigen ISIS-Terror ausüben. Mitlaufende junge Frauen sind dabei „Irrläuferinnen“.

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Wir haben also aus soziologischer Sicht festzustellen, dass nicht die MENSCHHEIT terroristisch veranlagt ist, sondern ausgewählt durch junge Männer, denen Geist fehlt, etwas Besseres zu tun – ein Bildungsdefizit.

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Dieses Bildungsdefizit liegt empirisch an, es ist „gegeben“.

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Die Jungterroristen stammen aus sozialen Situationen, wo das Eintreten in TERROR-Organisationen attraktiv erscheint. Wenn der junge Mann in das terroristenansprechbare Alter kommt, ist sein Bildungshorizont bereits darauf vorbereitet. Wer besser gebildet ist, ist nicht für TALIBAN, QAIDA; ISIS ansprechbar. Wer gebildet ist, schaut kurz hin und erkennt sofort das ELEND des TERRORISTEN-Lebens.

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Wir haben also für den heute empirisch anliegenden ISIS-Terror soziologisch anstehende Jungmänner-Typen, denen die Unterordnung für einen internationalen asymmetrischen Militärkrieg attraktiv erscheint.

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Diese schlechtbezahlten entwurzelten JUNG-SÖLDNER, die beispielsweise von Berlin oder Paris oder Brüssel oder Sarajewo in den IRAK reisen und sich den ISIS-Anwerbern anschließen, erhalten mehrere ORIENTIERUNGS-Klammern:

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NULL: Die Basis der individuellen Menschlichkeit, Terrorist zu werden, sind Zweierlei – die persönliche Selbstwahrnehmung und der subjektive Blick auf die Welt.

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Der individuelle Blick auf die Welt bringt zunächst undistanzierte Entwicklungstatsachen der Heranwachsenden. Die unausgewogene „Normalität“ des noch nicht erwachsenen Jungmannes wird als Schwierigkeiten und persönliche Unzulänglichkeiten und Leistungsschwächen erlebt. Hierfür wird die Umwelt als Hilfserklärung und Sündenbock vorgestellt.

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Auf der von außen erlebten Weltseite erscheinen weitgehend unverstandene Geschehnisse als unmoralische Machenschaften, die als vereinfachte „GUT oder BÖSE“-Muster fehlinterpretiert werden und die Welt als SÜNDENBOCK, als Erklärung von Ursachen und Fremdverschulden für die persönlichen Mängel glaubhaft vorgestellt werden:

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Täglich erlebt der ISIS-Infanterist auf seinem Smartphone den SÜNDENBOCK im Erscheinungsbild der „ungläubigen Westmilitärs“, Feinde, die mit Hight-Tech-Sprengmitteln und Drohnen Alles, unterschiedslos, weghauen.

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So sind Feindbild und Sündenbock sowie die eigene reine Erlösungshingabe die „perfekte Ideologie“, selbst dem DÜMMSTEN als Verständnis seiner völlig unterbemittelten analogen Welt-Wahrnehmung.

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Das reicht ihm, die Terror-MACHT zu geben, sein GLÜCK zu machen und vor den Augen seiner ISIS-Bezugsgruppe zu bestehen.

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EINS: Der ÜBERBAU heißt Koran, Idealismus, Erlösung, Allahu Akba, bedürfnislose persönliche Hingabe im Self-fullfilling zur ERLÖSUNG (wirklich sterben ja immer nur die anderen ISISTEN).

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Dabei ist der Jung-ISIS-Krieger unter den anderen Jungkriegern in seiner und der gemeinsamen Glaubensgewissheit und Erlösungserwartung Tag und Nacht zu kämpfen kampfbereit. Der vollkommen abstrakte KORAN-Text wird in der eigenen analogen Lebenswelt wiedererkannt bzw. imaginiert, obwohl überhaupt keine Entsprechung zum ISIS-Scharmützeln im Koran die erhoffte Seinsbindung hat.

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ZWEI: Der Aktionismus, der den übermotorischen, kraftstrotzenden Jungmännern so liegt, der praktische, unablässige Tag- und Nacht-KAMPFEINSATZ, ist die zweite Vorstellungs-Ausrichtung, die die ISIS-Führer den Kampfgruppen-Mitgliedern permanent vormachen – eigentlich aufzwingen.

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Hier trifft sich der Überbau des Korans – den außer den Arabisch geschulten ISIS-Rekruten die ISIS-Krieger überhaupt nicht lesen können. Jeder Jungkrieger ist in seiner und der gemeinsamen Glaubensgewissheit und Erlösungserwartung Tag und Nacht kampfbereit.

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KURZ zusammengefasst kann aber nicht verkannt werden, dass alle Vorstellungen in sozialem Bezug begünstigt oder gerufen werden müssen, damit der einzelne Jungmensch zu „metaphysischen“, ideologischen Ersatzhandlungen bereit wird.

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Wer Hunger hat, möchte essen und nicht kämpfen.

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Wer eine Frau zum Sex begehrt, möchte die Frau und nicht kämpfen.

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Wer die Welt verbessern möchte, sucht Frieden im Lebensweg und nicht Krieg.

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Die sozio-kulturelle Formung in der jeweiligen Bildung, die eine ISIS-Kämpferabkunft bestimmt, ist immer bereits in dieser Abkunft und Kindheit eingeübt. Risse und Friktionen in Natur und Kultur, zwischen Menschen und Menschengruppen sind „normal“. Darauf mit Gewalt und persönlicher Gewaltbereitschaft einzugehen, ist Ausdruck der empfangenen Bildung, ebenso möglich wie Triebverwirklichung im Spielraum von Triebhemmung und Triebverzicht.

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Wir müssen also eine soziologisch hinterfangene Bildung politisch verbreiten und dafür werben, statt Beseitigung natürlicher Triebhemmungen zu kurzschlüssiger Situationsgewalt hinzuführen.

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Kurzfristig lassen sich militärische und polizeiliche Schutztechniken gegen die ISIS-Gewalt organisieren. Dazu gehört die Bildung der eigenen Bevölkerung zu diesen gewaltpolitischen und bildungspolitischen Strategien.

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Dabei darf Europa und darf Deutschland nicht auf eine eigene VORBILD-Haltung verzichten.

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Man kann gegen ERDOGANS „Todesstrafe“ schlecht andiskutieren, wenn die eigene Polizei auf der Straße „kurzen Prozess“ macht und Bayerns CSU-Innenminister den Polizisten ausdrücklich für diese Entschlossenheit, den Jungafghanen totzuschießen, Dank ausbringt.

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PROMI-Urlaub als Erleichterungs-Thema

Juli 26, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5770

vom Sonntag, 26. Juli 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-07-25 13:44:04

Screenshot von Bild.de

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Im Folgenden sollen Design und Benutzung massenmedialer Reizmittel aus empirisch-soziologischer Sicht angesprochen werden:

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Wie kommt in der Sommer-Urlaubszeit das Thema „Was macht der Star im Urlaub?“, „Was machen Promis in den Ferien?“

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Und es läuft zwar darauf hin, dass man meinen könnte, dieses „BILD-Thema Promi“ untersteht der Willkür eines verantwortlichen BILD-Redakteurs. Doch es handelt sich sowohl aus der marktwirtschaftlichen Sicht wie aus massenkommunikativer Sicht nicht um eine Form der „Freiwilligkeit“, sondern um eine „Notwendigkeit“:

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BILD muss etwas in der Benutzerperspektive „Wertvolles“ bringen.

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Bildschirmfoto vom 2015-07-25 13:38:35

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In drei formalen Lebenssphären kommt für den einzelnen Menschen MASSENKOMMUNIKATION in betracht:

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EINS allgemein als rechtsstaatliche Grundordnung,

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ZWEI kaufvertrag-marktlich,

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DREI privat (BGB) und informell

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EINS In Fragen von Recht und Ordnung, Verpflichtungen und Verboten, wie es gesetzlich und rechtsstaatlich „normativ“ geregelt ist, erkundigt sich der Einzelne, wenn er damit zu tun hat und nicht genau bescheid weiß, zu seiner persönlichen Orientierung. Das ist überall in Massenmedien möglich, wo allgemeinzugänglich Informationen bereitgestellt werden: Fernsehen, Radio, Zeitungen, Internetz, Litfasssäulen, Stammtische, Nachbarschaftsgespräche – alles Massenmedien, wo Themen und Werte bereitstehen, ohne die Adressaten auszuwählen, nicht persönlich, sondern anonym und allgemein.

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Wer selbst zu solchen Wertgeschehnissen der Allgemeinheit Etwas mitteilen möchte, die Politiköffentlichkeit oder die allgemeine Öffentlichkeit durch Informationsbereitstellung massenmedial ansprechen möchte, kann ebenfalls die Massenmedien und die Massenkommunikation wählen.

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Bildschirmfoto vom 2015-07-25 13:38:59

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ZWEI In Fragen des Marktgeschehens und der Kaufverträge sind ebenfalls ständig normative Themen und Werte des Alltagslebens interessant. Es bestehen zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, indem man dazu auf massenmedial bereitgestellte Informationen anonym zugreifen kann: Das reicht von Sitten und Gebrauch des „guten Benehmens“, der allgemeinen Bürgerrechte.

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Es ist ebenfalls möglich, eigene Wertäußerungen zu den allgemeinen oder besonderen Praktiken im Marktgeschehen abzugeben, indem man die dafür bereitstehenden Massenmedien nutzt: Vom Leserbrief und Offenem Brief an eine Redaktion von Zeitung oder Sender, zur Petition beim Parlament, Anmeldung, Durchführung und Teilnahme an Demonstrationen, Twitter-Tweeds oder Blog-Kommentare im Internetz.

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DREI Fürs Private gibt es den festliegenden Rechtsrahmen durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) – es weist uns auf das Recht zum Rechtsverkehr (EINS und ZWEI) hin. Auch Außerhalb der normativ geregelten Lebenssphären, Rechtsstaat und Kaufvertrag findet Massenkommunikation – also geistige Kommunikation und Interaktion zwischen einander persönlich nicht bekannten Individuen – im informellen Privatleben statt.

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Dazu gehören die beruflichen Statusnormen, ob man marktwirtschaftlich, als Dienstklasse oder „frei“ erwerbstätig ist. Jeder Bereich unterliegt geschriebenen und ungeschriebenen Verhaltensspiele, die man erlernt und überwiegend durch die Bereitstellungen in Massenmedien ständig auf dem Laufenden hält.

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Neben den geregelten gibt es mehr oder weniger formalisierte Aktionsbereiche, bis hin zur Freizeit.

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Meist wird die Freizeit in geregelten Gruppen verbracht.

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Es gibt aber durchaus in der Freizeit informelle Aktionsfelder und Aktivitätsrichtungen, die weitgehend ohne Zwang nutzbar sind. Dazu gehören lebenswichtige Spielräume der Erholung, des Vergnügens, der Zerstreuung, der sportlichen Freunde und Ertüchtigung, der Sozio-Kultur und Neuorientierung, z. B. bei öffentlichen Veranstaltungen, der Benutzung der Bereitstellungen von Massenmedien, von Bildungseinrichtungen, seien es Volkshochschulen, Universitäten, Bildungs- und Trainingsinstitute, Kunst- und Kulturinstitute, aber auch Fernsehen, Radio, Kino, Internetz, Straßenfeste.

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Dietmar Moews meint: Man muss sich klar machen, dass es für alle Notwendigkeiten übliche Verhaltensweisen und Verhaltensspielräume gibt.

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Dabei ist „Notwendigkeit“ alles, was der Mensch im sozialen Zusammenhang oder vor seinem sozialen Hintergrund absichtlich tut (selbst, sollte ihm die Notwendigkeit nicht klar sein).

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Dagegen ist die sogenannte „Freiwilligkeit“ das weite Feld der individuellen Aktivitäten, die einer Willkür entspringen, die nicht die sozialen Interdependenzen und Interaktionen einbezieht.

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Klar ist also, dass Alles, was im Orientierungsbereich der eigenen Freiwilligkeit geschieht oder unterlassen wird, nicht einer sozialwissenschaftlichen Betrachtung der Massenkommunikation anheimsteht, sondern zum Bereich von Anthropologie und individueller Esoterik und Exoterik zugehört.

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Während genau betrachtet, eine „willkürliche Erleichterungsaktivität“, die ihren Grundcharakter in der Wahlfreiheit und Freiwilligkeit der Auswahlentscheidung haben mag, eindeutige eine „Notwendigkeit“ für den Handelnden ist.

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Und sei es, sich gelegentlich dem Sozialen der Erleichterung halber zu entziehen, eben drum als eine Notwendigkeit des vorhandenen eigenen Sozialsystems ist und keine Freiwilligkeit.

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David Cameron: EU Führung und Fühlung

Mai 29, 2015

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vom Freitag, 29. Mai 2015

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Viele Bilder sind hier ein wichtiger Service für all die alten LICHTGESCHWINDIGKEITS-Benutzer, die nur die Bilder anschauen, weil ihnen das Lesen und Mitdenken zu mühsam ist und weil das Lesen auf Smart-Phone-Displays für Alterssichtige sowieso der Kleinheit halber schwierig ist.

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Der kürzlich wiedergewählte konservative britische Premierminister David Cameron bereist die EU-Partner, weil das britische Volk in wachsendem Maß mit dem EU-Regime unzufrieden ist.

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Heute war Cameron in Polen und in Berlin. Er trifft Bundeskanzlerin Merkel und den französischen Staatspräsident Francois Hollande und so weiter.

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David Cameron hat drei Werkzeuge im Reisekoffer, die er zu Diskussion stellt:

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O Volksabstimmung in Großbritannien für den EU-Verbleib oder Austritt des United Kingdoms (UK), Großbritannien.

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O Deregulierung des brüsseler EU-Kommissariats und Rückgabe von EU-Kompetenzen an die Nationalregierungen der EU-Mitgliedsstaaten.

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O Sonderverträge zugunsten Großbritanniens

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Es gilt das juristische Vertrags-Prinzip:

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Ein Vertrag ist eine übereinstimmende Absicht, die von allen Vertragspartnern geschaffen wird. Dazu gehört:

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Ein Vertrag muss die Vertrags-Geltungsdimensionen, wie -dauer, -reichweite usw. enthalten.

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Ein Vertrag muss eine Kündigungsklausel enthalten.

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O Ein Vertrag kann nur in Zustimmung und Übereinstimmung aller Vertragspartner geändert werden.

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O Mit der EU ist – ganz abgekürzt gesagt – für Cameron das Anfragen bei der EU zur Vertragsänderung zugunsten Großbritanniens von der Zustimmung der anderen EU-Staaten abhängig.

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O Großbritannien kann aus der EU austreten (dann könnte Schottland aus Großbritannien austreten und „unabhängig“ wieder die EU Aufnahme beantragen).

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Dietmar Moews meint: Man kann viel rumlabern und Begriffe und Bedeutungen dehnen, Sinn fälschen, Bullshit verdrehen.

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Man kann überall viel Willkür und Machenschaften beobachten. Meist sind es Sitten und Gebräuche des Allzumenschlichen, die bei harten Pietisten anders Gewohnheit sind als im Vatikan, bei der FIFA anders als bei den Sonnentemplern, bei Flüchtlingen im Krieg anders als bei einer Bombenwarnung in Zürich.

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In jedem Fall handelt es sich soziologisch um ein anthropologisches Geschehen (wie ist der einzelne Mensch?) und zugleich um ein soziales Geschehen (wie verhalten sich Menschen in Kollektiven?) –

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in jedem Fall handelt es sich also um eine konkrete Praxis von Führung und von Fühlung der Menschen durch Menschen.

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Der Begriff Demokratie bedeutet jedenfalls eine sinnvolle Form des Zugangs und der Teilnahme an politischen Entscheidungen für alle Demokraten einer Gemeinschaft, der jemand angehört (das muss nicht ein Staat sein), hier – für alle als vollwertige Staatsbürger, als anerkannte Gesellschaftsmitglieder.

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Vom Mehrheitsprinzip, von der Selbstbestimmung und von Minderheitenschutz, wenn eine Mehrheit gegen eine Minderheit Politik durchsetzt, ist die heutige europäische Auffassung von „rechtsstaatlicher Demokratie“ geprägt – und von Missbrauch und Bullshit.

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Kurz zum Schluss gekommen:

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David Cameron kann nicht machen, was er will. Cameron kann nicht machen, was seine Skeptiker im eigenen Land wollen. Cameron kann nicht machen, was die anderen EU-Vertreter sagen. Auch, was eine demokratische Mehrheit der EU-Mitglieder bestimmt, ist nicht unbedingt für Cameron die Antwort auf seine Führungs- und Fühlungsfragen als britischer Premier.

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Deshalb wäre Aggression gegen Cameron Unfug – Frau Merkel hat ihm heute sanfte Begleitung versprochen: Das ist das Beste, was sie machen kann (lediglich versprochen – was sie so redet und dann doch anders macht).

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Cameron sagte heute: Es wird kein „Wunschprogramm mit dem Zauberstab“ herauskommen.

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Es lässt sich wohl anerkennen und so definieren, dass David Cameron einen guten Geist und konkrete Vorstellungen propagieren müsste, damit er ausreichend allseitig Anklang finden kann.

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Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th  day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

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Führung und Fühlung (wesentliches soziologisches Feld bei SILBERMANN)

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(als Funktion von Führung: Man kann nicht Führen, ohne die Gefühlsfolgen zu berücksichtigen; man darf auch nicht einfach nach Gefühl führen. Denn das führt direkt zu Feindschaften und Krieg)

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sind die Kunst des Führers, zu inszenieren und „zu führen“ was in den individualen und sozialen Auswirkungen und Möglichkeiten in gangbare Wertverwirklichungen und in nicht zu harte Vertröstungen und Wertvernichtungen einmündet.

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Es ist jede Entscheidung ein alternativreicher Kompromiss.

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Man sieht: Propaganda und die große Kunst der Arschkriecherei, schrecksekundenfreies Lügen und Bullshit, nach bestem Wissen und Gewissen, müssen bereits eingewachsene schlafwandlerische Verhaltensweise von Dr. Angela Merkel und ihrer Personnage sein – na, dann.

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Problem dieser machiavellistischen Lügenpolitik sind die ahnungslosen Wähler, die Wünsche und Forderungen des Ungeists und des Eigensinns aufbauen (die Cloud-Un-Intelligenz). Je irrer die Gesellschaft von den Repräsentanten geführt wird und herumspukt, desto unmöglicher wird intelligente Führung. Desto brachialer und gemeiner werden Täuschung und Enttäuschung und Führungsmaßnahmen.

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O In Deutschland hat die Regierung Merkel und haben die Blockparteien ein Führungsprinzip entwickelt, in dem nur noch Propaganda verbreitet wird. Selbst wahre Information wird durchs Bullshit-Sprachdesign gefärbt.

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O In Deutschland konnte die große Mehrheit zur Hitlerschlauheit geführt werden – und das ist eine konkrete Funktion der Fühlung der weiten öffentlichen Mehrheit durch die Führer: Passivität, Unmündigkeit und Bequemlichkeit.

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Statt sich mit politischen Schwierigkeiten abgeben zu müssen, sind die Alltagsmenschen lieber bequem und schauen weg, statt sich in eine freie demokratische Debatte einzulassen: Selbsterleichterung durch Erleichterung –

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Das Zauberwort lautet: Man weiß ja nichts – es wird ja nicht verlässlich informiert – die Regierung sagt nicht die Wahheit – davon weiß man nichts oder zu wenig – die da oben..

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O Es ist die klassische Hitlerschlauheit: Man wusste ja nichts von Hitlers Kriegsabsicht, von Hitlers Minderheitenvernichtung, man wusste ja nicht, was das Ergebnis des totalen Kriegs überhaupt hätte sein können.

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Die Wahrheit ist: Kein hitlerschlauer Deutscher hat sich mal gefragt, was und wer denn beim Endsieg im „Ostland“ siedeln wollte?

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Heute sagt die überwiegende Zahl der Leute in Deutschland: Wir haben selbst so große Sorgen – wir können das Alles nicht wissen – die da oben machen sowieo was sie wollen /die Amerikaner sind schuld.

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Was bringt es, wenn man die Führung auswechselt und die hitlerschlauen Fifa-Mitglieder machen weiter, wie bislang?

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Alphons Silbermann

Alphons Silbermann

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Ein RUCK? Die Konsumenten der Massenmedien werden bedient

März 26, 2015

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vom Donnerstag, 26. März 2015

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Der frühere deutsche Bundespräsident Dr. Roman Herzog glaubte einst, der allgemeinen Öffentlichkeit einen RUCK anzuempfehlen, zu wünschen, vorzuschlagen. Herzog wollte damit eine ruckartige Einstellungsänderung akzentuieren oder hervorrufen.

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Bei Herzogs RUCK-Blödheit kam und kommt es gar nicht auf den Anlass, das Motiv oder sonstige physikalische oder metaphysische Vor- oder Nachteile der Individuen oder der Gesellschaft an, warum ein RUCK durchs Volk gehen sollte –

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Ein Ruck ist etwas, was sich ein unbedarfter Jurist ausdenken kann, obgleich er selbst niemals im Leben einen solchen RUCK erlebt oder beobachtet hat. Ein Ruck ist nicht auf den Kausalzwang einer notwendigen Notwendigkeit zu erwarten oder abzustellen:

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Kurz: einen Ruck, einen qualitativen Verhaltenswandel gibt es nicht.

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Weder durch Auschwitz, noch nach Auschwitz, rein gar nicht, gibt es einen RUCK. Es gibt keinen bei den Nazis. Es gibt keinen Ruck bei den vernichteten Minoritäten. Bereits gestern ist auch der zweite Recorder-Blackbox von Airbus 4U 9525 gefunden und geborgen worden.

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Heute hieß es dann: Der zweite Blackbox-Kasten wird noch gesucht. AHA: Der wird noch gesucht? man durchsucht die Wohnung des Co-Piloten in Montabaur?

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Schwachmatik, all das. Der zweite Recorder wurde längst geborgen und wird jetzt manipuliert – so geht das- Schritt für Schritt.

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Schließlich wird man auch den Co-Piloten wieder „rehabilitieren“ – was bleibt, ist die „künstliche Aufregung ohne RUCK“, mit 150 Toten.

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Dietmar Moews meint: Erstaunlich genug, wie dumm und lebensunerfahren die öffentliche Erklärungsnorm Anklang findet: OHNE empirischen Wahrheitsgehalt – der Ruck wird erwartet (weil „zufällig“ der Ölpreis hochgeht) und der Ruck kommt wieder nicht – sehen wir an der seinsgebundenen Verhaltensnorm.

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Diese Art von Opferhandlungen im Sündenbock-Prinzip (der Co-Pilot ist der Sündenbock) werden auch als „menschliches Versagen“ getarnt stattfinden, wenn zukünftig vier Piloten im Cockpit sitzen müssten, oder, wenn sich immer wieder Flugpassagiere einem einzelnen Piloten einer Einmotorigen anvertrauen würden und als Selbstmörder abstürzen.

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Wir sehen bei 150 Alpen-Absturz-Todesopfern im Germanwings-Airbus 320 4U 9525 und dem sofort hochschnellenden Welt-Rohölpreis infolge des Krieges zwischen Saudi-Arabien und Iran um den Golf von Hormus (Eingang des Roten Meer-Öltanker-Engpasses), und bei den Bildern der zu Tode geprügelten jungen Frau in Kabul als Ausdruck der afghanischen Männerherrschaft und trotz der unglaublichen Lieferungen us-amerikanischer High-Tech-Waffen nach Kiew und des blühenden Waffengeschäftes mit Saudi-Arabien und Ägypten (Griechenland hat gestern gerade eine große Militärparade in ATHEN vorgeführt) – so, noch jemand vergessen?

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Ach ja, jetzt:

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Kanzlerin Dr. Angela Merkel hat heute der Presse erklärt, sie sei „unvorstellbar schockiert“ von den Ergebnissen der Germanwings-Staatsanwaltschafts-Erklärung, „dass es 150 Tote gegeben hat“, weil ein Pilot mutwillig den Absturz herbeigeführt habe.“

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Es ist Frau Merkel offensichtlich „scheiß egal“, dass es hier um eine verzögerte offizielle Bekanntgabe handelt – bei der AIRBUS-INDUSTRIE und LUFTHANSA weitgehend unbeschadet davon kommen – bei der kaum glaubhaft die echten Dokumente vorgeführt wurden.

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Es ist Frau Merkel scheißegal, ob Oberst Bundeswehr Klein in Kunduz 150 oder 1000 unschuldige Zivilisten Leute totbomben lässt, um den dann zum General zu befördern.

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Ob 150 Kundus-Tote oder 150 Germanwings-Tote? – das ist sowohl unfassbar schockierend wie auch einer Beförderung zum General wert.

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Und? Wo ist der Ruck? Ich jedenfalls erlebe dabei keinen Ruck – weil ich Frau Merkel gar nichts glaube – ich nehme ihre Erklärungsnormen und schaue dann, was sie wirklich tut (Verhaltensnorm!).

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Ich glaube es nicht, dass nicht vorher aus machiavellistischer „Zweckrationalität“ zunächst mal die westlichen Geheimdienste der USA, der Franzosen und der Briten – „unseren Alliierten“ – die Dokumente ungeöffnet ausgehändigt werden müssen, diese geheimen Geheimdienst-Entscheider manipulieren das Voice-Recording so, dass dann Sowas herauskommt: Entlastung der wirtschaftlichen und staatlichen Verantwortung, zulasten eines einzelnen menschlichen Versagers („der atmet, aber redet nicht“ – lustig, nicht?).

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Vous permettiez Monsieur, que je prendre votre fille?

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Und nun rast der MOB, mit der Frage von der Frau DLF-Bettina Klein, die ich eigentlich sehr gerne höre: „Welche Motive hatte der SELBSTMÖRDER?“ (und schon geht die neue Hexenjagd der Lügenpresse nach Montabaur).

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Dabei weiß Frau Merkel, dass es nicht erwiesen ist, dass da jemand SELBSTMÖRDER war.

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Denn der Knalleffekt ist die Ablenkung der europäischen Öffentlichkeit dafür, dass mit dem KRIEG zwischen Schiiten und Sunniten der Ölpreis-RUCK den Euro und die europäischen Überschuldungsstaaten umgeworfen werden.

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CUI BONO?

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Ja natürlich den FRACKING-Investoren, die ihre Luftgelder in den Sand gesetzt hatten,

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den sanktionierten Russen, denen der Ölpreis in die Hose gegangen ist,

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den Iranern deren Ölpreis zerstört war (unter 47 Dollar pro Barrel) und

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den Öl-Arabern, die ebenfalls lieber weniger Pumpen und mehr pro Tonnen kassieren würden.

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Den Europäern, die sich über 150 tote Billigflieger grämen und ablenken lassen.

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Die Atomtechnikverhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden durch die Luftangriffe auf den schiitisch-huthischen Jemen erschwert, das entspricht den Forderungen der Massaker-Israelis an die USA, keine friedenssuchenden Atomverhandlungen zu betreiben: Ja, das passiert durch diese Bombardements.

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Der steigende Welt-Ölpreis wird die EZB-Inflation jetzt umwerfen. Da nützt auch Herrn Lucke sein nationaler AfD-DM-Kurs gar nichts – wenn er nicht Krieg gegen die Weltfinanz anfangen will.

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Ich habe hiermit darlegen wollen, dass trotz all dieser eklatanten Schockerlebnisse keinerlei RUCK zu erwarten ist:

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HITLERSCHLAU und VERPITBULLT werden wir Sündenböcke finden, die daran schuld sind, dass Helmut Kohl die DM für den EURO hingab, um dann die 3 Prozentgrenze der Investition / Staatskreditierung durch Finanzminister Theo Waigel (CSU) brechen ließ und dann zog die EU-Karawane.

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Hitlerschlau und verpibullt wählen wir die Blockparteien, die in dieser dummen Art den Weltkrieg mitbefeuern. Aber ein RUCK? Ist nirgends zu sehen.

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Lokalpolitik mit Tröglitz-Mob im Nietzsche-Land

März 10, 2015
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vom Dienstag, 10. März 2015

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Bürgermeisterrücktritt In dem historischen Ort Tröglitz.

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Empirisch-soziologische Aufschlüsselung von Dr. Dietmar Moews, die zeigt, wie absurd die herrschenden Blockparteien reagieren.

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Man muss hier, wie gegenüber der Bertelsmann-Umfrage zu Rechtsradikalismus u a., einsehen, dass nicht Fremdenhass oder Rassismus oder die zu erwartende Schariisierung zu den Mob-Auftritten der Einheimischen führt, (und dann sagt man: Ja, was wollen die? es gibt ja fast gar keine Ausländer in Tröglitz oder Dresden), sondern es ist überwiegend sozio-kultureller Selbstausdruck des politisch „vereinsamten“ DDR-Mobs in primitiver Ausprägung.

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Tröglitz ist jetzt neu Teil der Samtgemeinde Elsteraue, mit knapp 3000 Einwohnern (im Nietzsche-Land – Geburts- und Heimatort des Philosophen Friedrich Nietzsche – 1844-1900 – Röcken bei Lützen -, wo südlich von Leipzig kleine Dörfer herumliegen).

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Die Deutschlandweit verbreitete Hauptnachricht lautete gestern:

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Bürgermeister aus Angst vor NPD zurückgetreten. Der Bürgermeister von Tröglitz hatte die örtliche Unterbringung von ausländischen Flüchtlingen in nächster Zeit vertreten.“

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Der parteilose Bürgermeister Markus Nierth war zurückgetreten, weil er von Rechtsextremen angefeindet wurde – und er sich vom Landkreis und der Nachbarschaft, aber auch den Parteien alleingelassen sah.

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Die Rechtsextremen wenden sich gegen die geplante Unterbringung von rund 40 Flüchtlingen in dem Ort. Ein Vorhaben, für das Nierth geworben hatte. Dabei schrieb er in einem Gemeindeblatt: „Wir ahnen, das wird Probleme geben.“ Er sollte Recht behalten. Wegen seiner Haltung wurde er in den vergangenen Wochen von Einheimischen und Rechtsextremen angefeindet.

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Unter Führung des NPD-Kreisrates Steffen Thiel versammelten sich die Gegner zu wöchentlichen „Lichterspaziergängen“ mit oft über 100 Teilnehmern. Nachdem zunächst die Tröglitzer demonstriert hatten, beteiligten sich an den weiteren Protesten dann überwiegend herangekarrte NPD-Anhänger.

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Der ehrenamtliche, in regulären Kommunlawahlen gewählte Ortsrat war von der CDU vorgeschlagen, ist von Beruf Theologe und stellte sich vor der Kirche von Tröglitz den Kameras.

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Nierths Rücktritt sorgt bundesweit für Empörung: Grünen-Chef Cem Özdemir sagte der „Berliner Zeitung“: „Wenn sich in unserer rechtsstaatlichen Demokratie ein gewählter Bürgermeister vor einem braunen Mob nicht mehr geschützt sieht, müssen alle Alarmglocken schrillen.“ Politik und Zivilgesellschaft müssten klar Position beziehen.

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Großes dümmliches Getöse wird nun von jedem, dem ein Mikrofon hingehalten wird, abgesondert:

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Unsere deutsche Lügenpresse berichtet 1 zu 1 für das Gute, gegen das Böse. Wie schön einfach:

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Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet zeigte sich besorgt. Es sei „bestürzend“, wenn sich Kommunalpolitiker „in ihrem Engagement so sehr allein gelassen fühlen, dass sie keinen anderen Ausweg als den Rücktritt sehen“, sagte Laschet dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Dieser Vorgang muss uns eine Mahnung sein: Den gesellschaftlichen Zusammenhalt müssen wir jeden Tag und überall im Land stets neu erarbeiten. Den Gegnern unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung müssen wir die Grenzen klar aufzeigen – mit allen Mitteln des Rechtsstaats.“ Es gehöre zum nationalen Selbstverständnis, „den Menschen eine Obhut zu bieten, die vor Krieg und Verfolgung fliehen“, so Laschet.

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Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) bedauerte den Rücktritt des Ortsbürgermeisters. Sachsen-Anhalt sei ein weltoffenes Land und habe sich ganz klar zum Asylrecht und zur Aufnahme von Flüchtlingen positioniert, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Dienstag). Als Konsequenz aus dem Fall müssten frühzeitig entsprechende Signale aufgenommen werden. Kommunen sollten sich melden, wenn sich „Prozesse“ ereignen, die dem Grundgedanken der Weltoffenheit entgegenstehen.

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Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) fuhr nach Tröglitz, um mit dem Zurückgetretenen zu sprechen. „Das Signal ist fatal – da muss man politisch konsequent gegensteuern“, sagt Stahlknecht nun. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass Demonstranten Entscheidungsträger zum Rücktritt bewegen könnten.

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In den Kommunen wächst unterdessen die Sorge vor Anfeindungen gegen Politiker, wie der Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt erklärte. „Damit ist die Demokratie vor Ort gestört“, sagte Geschäftsführer Jürgen Leindecker. Die Vorfälle in Tröglitz und um Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) seien möglicherweise erst die „Spitze des Eisbergs“. Die Ereignisse in beiden Orten hätten eine „alarmierende Signalwirkung“. Trümper steht wegen Morddrohungen mit Nazisymbolen unter Personenschutz.
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Nun hießt es: Demos vor Privathäusern sollen verboten werden.

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Nierth habe ein hohes Engagement als evangelischer Christ und als Ortsbürgermeister gezeigt, sagte der Rechtsextremismus-Experte vom Verein Miteinander, David Begrich. Nierth hat Begrich zufolge sehr offensiv mit Unterstützung des Landrates für die Aufnahme von Flüchtlingen geworben.

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Der Pfarrer der Gemeinde, Matthias Keilholz, kritisiert ebenfalls die Zurückhaltung des Landkreises. „Ich verstehe, dass sie erst über Unterbringungen informieren wollen, wenn die Pläne auch beschlossen sind“, sagt er. „Aber diese Strategie leistet Gerüchten Vorschub.“ Da würden Horrorszenarien ausgemalt, statt es positiv anzupacken. „Hier ging es schief, weil die NPD das Thema am schnellsten besetzt hat.“

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Erst nach Nierths Rücktritt und der öffentlichen Empörung über den Fall scheint Bewegung in das Thema zu kommen. Am Montagabend sprach sich der Kreistag mit breiter Mehrheit für die Aufnahme der Asylbewerber in Tröglitz aus. Landrad Ulrich sprach gegenüber der dpa von einem „Signal“, dass man nicht einknicke vor Demonstrationen, die von der NPD organisiert seien.

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Innenminister Stahlknecht will bis spätestens kommende Woche anordnen, dass die Landkreise und kreisfreien Städte solche Demonstrationen vor den Häusern ehrenamtlicher Politiker verbieten. Er wies zugleich auf die geltende Rechtsprechung hin, wonach hauptamtliche Politiker derartige Demonstrationen in Sicht- und Hörweite zu ihrem Wohnhaus ertragen müssen.

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Es sei all den Feinden des Erlernens der alten Sprachen und einer umfänglichen Bildung, all der Idioten, die glauben, man könne mit Google über Bildung und Antworten auf Fragen der Urteilskraft verfügen oder nur Zugang finden:

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Friedrich Nietzsche hat exakt in dieser sächsischen (heute Sachsen-Anhalt) dörflichen Szenerie und aus einem protestantischen Pfarrhaus heraus, über Naumburg und das hervorragende Internat Schulpforta, die Universitäten Bonn und Leipzig, zum Professorenamt in Basel und zum europäischen Wanderphilosophen, es zum wegweisenden liberalen Vordenker gebracht, dem die Deutschen gefälligst nachhängen sollten, bevor sich der Mob gegenseitig vermöbelt:

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Werde der du bist – umarme das Schicksal“ – das bedeutet nicht „Lass‘ die Sau raus“.

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Dietmar Moews meint: Es geht nicht ohne empirische Soziologie, wenn man erlebt, wie das Kulturspiel der Ordnungspolitik von Dompteuren und Gärtnern zum militärischen Drillplatz herunterkommt.

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Der Befund: Ob und was geschieht und geschah in Tröglitz?

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Trifft die Erklärung des zurückgetretenen parteilosen Bürgermeisters Markus Nierth zu, dass er, sein Wohnhaus und seine Familie aus politischen Motiven bedroht werden?

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Hat Nierth Strafanzeige erstattet? – Nein. Wieso nicht?

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Der Befund: Die zusammengebrochene, inzwischen abgewickelte DDR, hatte eine zentralstaatliche Einheitspartei SED-Herrschaft. Was lokalpolitisch geschah wurde vom SED-Bezirkssekretär gesteuert. Lokalpolitiker oder Basisdemokratie hat es in der DDR nicht gegeben.

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Der Befund: Anbetracht der politischen Verortung der heutigen Bevölkerung in dieser Region – ca. 15 Prozent CDU, nur 5 Prozent LINKE, der Rest parteilos oder Nichtwähler bzw. diskrete NPD-Sympathisianten (Ortsrat Tröglitz: 7 Sitze CDU, 1 Sitz Linke).

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Es ist offensichtlich, hört man sich in der Gegend in solchen sachsen-anhaltinischen Dörfern um, dass die ehemaligen SED-Mandatsträger sich nicht als Mandatsträger an der Lokalpolitik beteiligen:

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Man hat in Tröglitz „Wendehälse“, die zu DDR-Zeiten in der SED waren und seit 1990 in der CDU mitwirken. Es gibt „fundamental-orientierte Rest-Marxisten“, die jetzt im Abseits oder in der Linkspartei mitwirken. Und – eben – die der zweiten Bundesrepublik fern stehenden.

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Der überwiegende Anteil der Bürger, die zu DDR-Zeiten mit der SED gegangen waren, sind heute außerhalb des Parteiensystems als Fundamentalopposition, z. B. PEGIDA, Neo-Nazi, Rechtspopulisten in der NPD, aktiv bzw. weitgehend passiv.

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Diese nicht parteipolitisch-engagierten Bürger von Tröglitz waren Mitmacher und Stimmvieh zu DDR-Zeiten ohne sozio-politische Überzeugungen, nicht rechtsstaatlich oder aufklärerisch, sondern oft von deutschistischer Sozialromantik getragen.

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Diese Deutschisten treten als Mob auf, wenn es Möglichkeiten gibt, nicht als Person namentlich zu erscheinen, unterstützen Stereotypien, verfolgen Sündenböcke, grenzen nach dem Muster Majorität gegen Minorität Minderheiten aus und glauben an rassistische und nationalistische Zugehörigkeitsmuster der Ein- und Ausgrenzung.

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Der DDR-Mob ist in der zweiten Bundesrepublik auch familienbedingt als Mob lebendig. Es hat einige Jahre der Eingewöhnung in der „demokratischen Bundesrepublik“ gedauert, um zu wissen, wie sich Mobverhalten heutzutage zeigen darf – das tun die jetzt. Wutbürger ist ein zu starker Ausdruck – meist sind die Gewaltbereiten Jugendliche und Jungmänner, keine „Bürger“.

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Das Gezeter der westlichen Blockparteien ist Wichtigtuerei, die den Mob von Tröglitz überhaupt nicht beeindrucken kann.

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Was fehlt, ist eine strategische Konzeption der deutschen Blockparteien, den deutschen Föderalismus neu zu durchdenken.

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Die Parteien müssen – angesichts der fünf Politik-Entscheidungs-Ebenen – z. B. WASHINGTON, BRÜSSEL, BERLIN, MAGDEBURG, TRÖGLITZ – föderalpolitisch sofort zu strukturalen Entscheidungen von der Berliner Bundesebene aus kommen.

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Es dürfen nicht mehr Wählerbedürfnisse nach Oben, nach Brüssel, abgegeben werden, sondern die Selbstbestimmung in Tröglitz an der lokalen Politikbasis ermöglicht werden. Der Föderalismus muss strukturell wiederbelebt werden.

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Nur, wenn die lokale Politikstruktur Teilnahme und Zugang für alle Bürger ermöglicht, statt durch zentralistisch-bolschewistisch organisierte Blockparteien Bürger abzukoppeln und zu entmündigen, darf erwartet werden, dass sich diese Bürger, statt als zerstörerischer Mob auf der Straße, als verantwortungsbewusste Rechtsstaatler an der lokalen Politikdiskussion beteiligen.

Es sollte keine weitere Nahrung für „Die da oben machen sowieso was sie wollen“, geben.

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Der Rücktritt des ehrenamtlichen Bürgermeisters steht so gesehen momentan sinnlos im Raum der liberalen Demokratie.

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Sollen doch CDU und Linkspartei Reisen für den entmutigten Tröglitz-Mob nach Sils-Maria organisieren. Hotel Waldhaus wartet auf Gäste.

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Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. DIETMAR MOEWS
von FOKKO VON VELDE
fotografiert

 

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Nimrud und die Hitlerschlauheit von Gaza-Massaker

März 7, 2015
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vom Samstag, 7. März 2015

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Nach verbreiteter Lage der Dinge sollen kürzlich sogenannte ISIS-Scharia-Leute das etwa 3000 Jahre alte NIMRUD im Zweistromland, auch IRAK genannt, vollkommen zerstört und planiert, kurz: AUSRADIERT haben.

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Dazu muss eine soziologische Gewissheit erklärt werden, weil sonst solche Geschehnisse unverständlichen Verhaltens der Menschen falsch interpretiert wird:

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Nicht die Nachrichten sind der Clou. Sondern die zu erkennende Reaktionsweise der Menschen, die in der Kommunikation beim Empfang böser Informationen entweder sich aufregt oder gelangweilt wegschaut:

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Hitlerschlauheit und Verpitbullung heißen die Zeichen der Zeit aus soziologischer Sicht.

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Altertümer werden allgemein als Zeugnisse der Herkunft und als Orientierungshilfen zur Kultur gesellschaftlicher Existenz und des Überlebens geschätzt. Wohlstandsgesellschaften unterhalten Altertumsforschung, museale Konservierung alter Zeugnisse und lebendige Integration der Altertümer in die Gegenwart.

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Nachrichten von mutwilliger Vernichtung unersetzlicher uralter Zeugnisse haben eine gewisse Reizkraft in der heutigen Massen-Kommunikation.

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Dietmar Moews und Alphons Silbermann 1999

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Dietmar Moews meint: Angesichts der heute üblichen Propaganda, Unglaubwürdigkeit, Desinformation in aller weltweiten Massenkommunikation kann die massierte Praxis im Umgang mit Schock-Nachrichten kaum mehr als müde soziale Erregung erzeugen.

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Denn, was kann man glauben? Was kann man denn wissen? – dazu fällt den Hitlerschlauen nicht viel mehr ein, als: Das habe ich nicht gewusst. Das konnte man nicht glauben. Während man allerdings auch nicht mal genauer sich erkundigt.

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Wer ohne Weiteres darüber hinweggeht, dass der Massakerstaat Israel 51 Tage lang im Jahr 2014 die ghettoisierten Gaza-Araber bombardiert, die zu überwiegendem Anteil Kinder und Jugendliche sind (Durchschnittsalter 15 Jahre), der kann sich über alte Steine, Schutt und Staub nicht mehr aufregen.

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Iraner sagen auf Persisch: ISIS geht von den USA aus. ISIS sei eine us-amerikanische Machenschaft. Ist etwa Israel von ISIS nicht bedroht? Nein? Wie das?

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Während also ISIS normale Sunniten in Irak und Syrien vernichtet, ist Israel nicht von ISIS bedroht. Vermutlich, weil Israel Atombomben und Dolphin-U-Boote, Cyber War-Kampfmittel und Drohnentechnik vorhält? Hat ISIS Angst vor Israel?

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Es ist also vollkommen eindeutig, dass nicht die Zerstörung von NIMRUD hier über den kommunikativen Geist wieder ins Material hineinwirkt. Sondern die hitlerschlauen Leute sind überhaupt und infolge der massierten Praxis der brutalen alltäglichen Kommunikationsinhalte und mörderischen Wahrheiten (Netanjahus Gaza-Massaker) so unlustig, noch Politik zu diskutieren und zu machen, dass eben heute im Jahr 2015 NIMRUD ausradiert werden kann.

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Bubrowski über Blowers und Whistleblowers in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Januar 18, 2015

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vom Sonntag, 18. Januar 2015

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Zauberhaft, aber leider unüberlegt, bringt Dr. jur. Helene Bubrowski das Thema „Whistleblower – Unternehmenskultur oder Geschäftsschädigung“ als Kurzreferat zur Schwachsinns-Bildunterschrift: „Videoanruf? ok Edward S“ in der Rubrik „Beruf und Chance“ der FAZ vom 17. Januar 2015 lebensfremd ins Abseits:

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Verrat aus Überzeugung. Für Unternehmen werden interne Hinweisgeber immer wichtiger. Doch Mitarbeiter, die Missstände aufdecken, stehen in Deutschland immer noch in der Schmuddelecke. Von Helene Bubrowski“

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Der Artikel legt das Reizwort „Whistleblowing“ auf Fragen der „Aufdeckung von Missständen“ fest, bleibt dann praktische Beispiele schuldig und fasst am Ende widersinnig und geltungsfrei zusammen (FAZ, 17. Januar 2015 S. C2); sie schreibt:

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So ist es nun Sache der Arbeitsgerichte, im Einzelfall gerechte Lösungen zu finden. Doch eines Tages wird sich das Problem wohl von selber erledigen. Wenn nämlich Arbeitgeber erkennen, wie stark sie vom Whistleblowing profitieren. Und wenn Arbeitnehmer einsehen, dass der erste Adressat der Chef sein muss.“

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Welch ein absurdes wirklichkeitsfremdes Geblase von der Bläserin vom Whistleblowing – siehe unten:Dietmar Moews meint“:

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Doch zunächst:

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Der FAZ-Bericht von Bubrowski kommt ohne empirisch belastbare Forschungsarbeiten nur zu folkloristischen Echos von angeblichen „Experten“ – ja, was denn? Fußballexperten? Arbeitsrechtler? Hier geht es um betriebswirtschaftliche Sozio-Kultur in der binnenorganisatorischen Unternehmensführung: Was macht die Sekretärin, wenn der Chef bescheißt? – Folglich wäre die Expertise eines empirischen Organisatiossoziologen erforderlich.

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Nun, Frau Bubrowski bezieht sich auf zwei Parteimeinungen, eines Rechtsanwaltes in Frankfurt a. M. Tim Wybitul, Arbeitsrechtler bei der Kanzlei Hogan Lovells und auf den Arbeitsrechtler Boris Dzida, von der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer.

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Freshfields, letztere haben angeblich eine Umfrage zum Aufdecken „interner Missstände“ durchgeführt (was das ist „interner Missstand“, wird nicht dargelegt. Ist es normwidrige Entlüftung der Räume? Ist es etwa kriminelle Aktivität des Vorstandsvorsitzenden oder was? Unterschlagung der Sozialabgaben? Altöl im Garten?).

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Wie kann man als Journalist so einen Mist kolportieren?

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Zumindest wäre nachzuschauen, wie denn eine Befragung von Freshfields methodisch angestellt wurde –

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haben da Telefonisten herumtelefoniert?

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wurden Fragebogen verschickt?

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Rundmail-Fragebögen versendet?

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wurden persönliche Tiefeninterviews von Sozialwissenschaftlern geführt?

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Wissenschaftlich? Kuckucksfragen? Welche Verifizierung/ Falsifizierung des Antworten-Samples wurde vorgenommen?

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Wenn lediglich eine simple freie Meinungsumfrage erhoben worden ist, wie weiß dann der Interpret, wie sehr „Erklärungsnormen“ mit „Verhaltensnormen“ übereinstimmen, wie voneinander abweichen? Dass die Befragten ehrlich geantwortet haben mögen, was sie meinen, aber dabei ihr eigenes mögliches konkretes Verhalten gar nicht einschätzen können.

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Das Alles weiß Frau Bubrowski anscheinend gar nicht oder es ist ihr Wurst.

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Sehr schwach ist, dass behauptet wird, in anderen Staaten als Deutschland gäbe es bereits fortschrittlicheres „Compliance“ hinsichtlich „Whistleblowing“.

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Ja, mein Gott – ist Compliance UK oder USA oder Canada, Newsealand, Australia?

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Warum wird nicht dargestellt, wie es dort, wo es besser läuft als in Deutschland, praktisch gemacht wird?

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Dazu hat Bubrowski anscheinend versucht bei den Blockparteien in Berlin anzufragen (die Grünen). Die sind aber ohnehin für das Gute und gegen das Böse – heißt so viel, wie:

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konkrete betriebswirtschaftliche, organisatorische oder arbeitsrechtliche Konzepte haben die Parteien anscheinend momentan nicht.

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Es geht zwar um das Thema „Whistleblowing“, aber Wiki-Leaks oder Lux-Leak oder Edward Manning und Edward Snowden – also Hochverrat und Staatskriminalität oder Geheimnisverrat -, also staatlich administrative Organisationen wie ebensowenig intermediäre Organisationen (NGO) und private BGB-Sozialbeziehungen, werden von Bubrowski zum Thema „Whistleblowing“ gar nicht betrachtet:

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Volksverhetzung, Geheimnisverrat, unerlaubte Weitergabe von Informationen, Indiskretion, Tippgeber an Medien in Hintergrundgesprächen in der Dienstklasse fehlen ebenfalls.

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Der gesamte Organisationsbereich von NGO, Vereine, Stiftungen, Vorstände, Kuratoren und Beiräte – ehrenamtlich und / oder Aufwandentschädigte und Spesengefütterte usw. fehlen. Was macht das Mitglied in Körperschaften und Vereinen, Verletzung binnenorganisatorischer Diskretion oder

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was macht man privatmoralisch im Privatleben? Untreue, Petzen, Mobbing, Geschwätzigkeit, üble Nachrede, Verrat fehlen.

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Immerhin entspringt der Begriff „Whistleblowing“ durchaus nicht dem internationalen betriebswirtschaftlich-organisatorischen Sprachspiel. Whistleblowing ist eher mit dem globalen Auftritt von Wikileaks und national-staatlichen Interessenproblemen, mit den verschiedenen Verhaltensstilen, privat, im Dienst, im Ehrenamt, hinsichtlich Loyalität, Chorgeist, Kadavergehorsam und dem Spannungsfeld individueller Moralpflicht und institutioneller Diskretionsnormen, von Geheimdienst und Wirtschaftspionage, bekannt geworden.

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Woraus wird die – nicht begründete – Voransage zur Einleitung des FAZ-Beitrages:

 

„Für Unternehmen werden interne Hinweisgeber immer wichtiger.“ erschlossen?

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Wieso? Warum „interne“, warum nicht überhaupt Hinweise?

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Warum werden sie wichtiger? – wichtiger als vorher?

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Mit der ernstgenommenen Frage: Ob, Was überhaupt “ für Unternehmen interne Hinweisgeber immer wichtiger werden“? sehen wir, wie schon von Anfang des Textes her eine Art Blow-Job versucht wird, ein Blow-up.

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Wir kommen der Frage: Wie das heikle Thema der sozialen Rollenspiele und Machtspiele nützlich und lebensbejahend ausgerichtet werden könnte? so keineswegs nahe.

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Mit Verweis auf Machiavellis „Principe“, wie der Fürst nur Rat erhält, wenn er von sich aus selbst einen Ratgeber anspricht. Und dass der Fürst missliebige Botschaften belohnt, während Heuchelei oder Vertuschen von Missständen bestraft wird.

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(Dietmar Moews meint:) Es ist ratsam zum Whistleblowing-Komplex das Vergessen der Klugheit Machiavellis zu vergessen und folgende Stelle nachzuschlagen:

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„Der Fürst:

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Kapitel XXI: Was sich für einen Herrscher zu tun schickt, um zu Ansehen zu kommen.

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Kapitel XXII: Von vertrauten Mitarbeitern, die die Herrscher in ihrer Umgebung haben.

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Kapitel XXIII: Schmeichler muss man meiden.“

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Dietmar Moews meint: Erneut hat Frau Dr. jur. Helene Bubrowski voll danebengegriffen. Als „Dr. jur.“ wird sie vermutlich einen juristischen Zugang zu ihrer persönlichen Berufssituation haben – viel Glück.

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Es wird also in der FAZ ein heikles soziales Problem angesprochen: Dass ein Mitarbeiter eines deutschen marktwirtschaftlichen Unternehmens in seinem Arbeitsleben gegebenenfalls interne Missstände gewahr wird.

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Dann kann er oder sie völlige Verschwiegenheit bewahren und zusehen, persönlich der Machenschaft organisatorisch fern zu bleiben oder kann auf Unwissenheit  spielen.

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Wenn anders, kann aber das Bubrowski-Thema – im weiteren Sinn „Whistleblowing“ – bedeutend werden, falls sich der Insider eines Missstandes verpflichtet fühlt, Abhilfe zu bewirken. Aber – das muss klargestellt sein: Wer den Zaun der Zähne durchbricht, hat mehrere irreversible Handlungsperspektiven:

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EINS: Durch hinterhältiges Befragen von Kollegen und von subalternen Mitarbeitern, einen allgemeine Verdacht auszustreuen, in dem möglicherweise „interne Missstände“ in Anspielungen enthalten sein könnten.

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ZWEI: Durch anonymes gezieltes Anzeigen mit kopierten Beweismitteln (Fotokopien, Faxkopien, Papierdokumente, E-Mail-Kopien – so hatte Gustl Mollath die Geldkriminalität von Nürnberg nach Zürich versucht anzuzeigen: völlig fruchtlos! Mollath landete 7 Jahre in Einzelkäfighaltung der bayerischen Forensik) bei der Polizei, bei der Staatsanwaltschaft, bei der Presse – kein Schutz.

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DREI: Durch Gespräch unter vier Augen mit dem direkten Vorgesetzten, mit dem Betriebsrat, dem Personalchef, dem Pressechef oder mit dem Ober-Entscheider oder mit dem Vorstandsvorsitzenden oder mit dem persönlich verantwortlichen Kollegen oder Vorgesetzten.

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VIER: Krankschreiben lassen, Beantragen eines aktuellen Arbeitszeugnisses, Verpflichtung eines Arbeitsrechtsanwaltes, Suche eines alternativen Arbeitsgebers oder eigene Firmengründung, informelle Kündigung bei der für einen Missstand verantwortlichen Führungsperson, mit der Argumentation der internen Missstände und einer Schadensersatzforderung.

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Egal in welcher Variante, wird der „schlimmste Mann im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ einen individuellen Preis zahlen, wenn er nach vorne geht.

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Wer sich Gedanken zu den allgemeinen und besonderen Verhaltensmöglichkeiten zur Auflösung einer „Whistleblowing-Situation“ machen will, muss sehr konkret unterscheiden, ob es entweder

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EINS: mit unentdeckten Fehlern, Missverständnissen, unzureichender Kommunikationskontrolle, individuellen Macken oder Irrtümern zu tun hat,

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ZWEI: mit Fragen von „best practise“ oder „states of the arts“ oder Informationen aus dem Unternehmensmetier vor- und nachgelagerten Feldern zu tun hat oder

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DREI: mit Rechtsverletzungen, Vertragsverletzungen, Leistungsfehlern oder -schwächen des eigenen Unternehmens am Markt oder

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VIER: kriminellen Handlungen eines CEOs.

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zu tun hat?

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In keinem der Beispielbereiche EINS-VIER wird es einem Mitarbeiter „als Überbringer der schlechten Botschaft“, wenn er interne Missstände mitteilt, gelingen, unbeschadet an seinem Arbeitsplatz zu bleiben. Auch, wenn er völlig diskret den Oberchef ins Vertrauen zieht, wird dadurch manifest, was vorher latent war: Wo der Chef bescheid wissen müsste, konnten unter seinen Augen Missstände etabliert werden. Der subalterne Mitarbeiter outet sich also als in diese Schwäche eingeweihtes Unternehmens-Mitglied.

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In allen Fällen, in denen allerdings die Missstände in willkürlichen kriminellen Praktiken des Chefs bestehen (VIER), bestehen heute in Deutschland kaum Chancen als „Aufdecker“ von Misständen selbst ungeschoren davon zu kommen.

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Wenn ein Vorstand (Direktor) einer Wissenschafts-Förderungs-Stiftung jährlich 100 Millionen zu vergeben hat, die er nicht einfach sich selbst oder seiner Familie überweisen kann, kann er im Laufe von Jahren ein Kickback-System etablieren. So wird möglich, dass von jedem, durch einen „unabhängigen hochkarätigen“ Stiftungsbeirat bemittelten, Forschungsprojekt „Quasi-Provisionen“ an den Direktor privat im Briefumschlag bar„zurückgezahlt werden“. Wird der Jahresbericht gedruckt, wird keine neue Ausschreibung veranstaltet, sondern der sehr teure bewährte Dienstleister erhält alljährlich den Auftrag und der Ceo der Stiftung erhält sein „Kickback“.

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Wie es möglich wird, dass Fachbeiräte „unabhängig“ gerade diejenigen Forschungsanträge mit Stiftungsmitteln zur Förderung vorschlagen, mit denen der Vorstand so gute persönliche „Beziehungen“ eingespielt hat – das spricht sich unter den Antragsstellern einfach so rum (Beiräte sind auch Gutachter und Verfasser von Empfehlungsschreiben – weites Feld, aber völlig kontrollschwach).

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Sehr beliebt ist das Konzept „Folgeförderung“ – auch beim Vorstand.

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Es ist unmöglich, dass hiervon weder die Chefsekretärin oder die Buchhalterin, oder sein Stellvertreter, oder die alljährliche Wirtschafts- und Buchführungsprüfungs-Firma, zum Jahresbericht oder das Kuratorium, nichts wissen.

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Sie alle würden vom Whistleblower wegen unzulänglicher Kontrolle und Steuerung ihrer Verantwortungsbelange inkriminiert (Organisationsverschwörung). Alle wissen längst Bescheid – aber schweigen (Neue Heimat). Dann kommt der Whistleblower daher.

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Nehme ich jetzt den Schlussatz von Helene Bubrowski in der FAZ vom 17. Januar 2015:

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So ist es nun Sache der Arbeitsgerichte, im Einzelfall gerechte Lösungen zu finden. Doch eines Tages wird sich das Problem wohl von selber erledigen. Wenn nämlich Arbeitgeber erkennen, wie stark sie vom Whistleblowing profitieren. Und wenn Arbeitnehmer einsehen, dass der erste Adressat der Chef sein muss.“

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Wie oder was sie sich dabei nur gedacht hat?

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Wer zum Arbeitsgericht geht, hat das Problem, also geht er vielleicht lieber nicht.

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Wieso sollte sich im kontrollschwachen Organisationsbereich zwischen CEO, Betriebsrat, Aufsichtsrat oder Kuratorium Irgendetwas von selbst regeln?

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Wieso sollte man glauben, dass Wirtschafts- und Betriebsprüfer, die gleichzeitig bezahlte externe Berater sind, darauf drängen würden, betriebsinterne Misstände, die ihnen sonnenklar sind, aufzudecken?

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Kommt wirklich mal Schwerwiegendes auf, wird eine SOKO zur inhaltlichen Tiefenprüfung und Personalinterviews eingesetzt. Die SOKO wird „zufällig“ von der langjährigen Wirtschafts- und Betriebsprüfungs-Kanzlei bestellt. Die hatte in den Überprüfungsjahren traditionell perfekte Jahresabschlüsse attestiert (Die müssten ja zutage fördern, dass unter ihren Prüfungen kriminelle Schattenspiele stattgefunden hatten – das tun die nicht). Am Ende steht ENTLASTUNG im Jahresbericht nach dem Stiftungsrecht.

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Wird so ein Untreue-Krimineller überführt, wird er zum Rapport bestellt: Vorstand und Kuratorium der Stiftung stellt ihn zur Rede. Der kriminelle Geschäftsführer (oft „Vorstand“ genannt) kann sich nicht erinnern und weist darauf hin, dass alljährlich ordentlich geprüft und vom Kuratoriums-Vorstand verabschiedet, entlastet und publiziert worden sei. Hält man ihm satzungswidrige Mittelverwendungen oder Geldmittelverwendungen oder Kickback-Konstruktionen vor, wird der Beschuldigte in „Salamitaktik“ nur zugegeben, was justiziabel beweisbar ist, ansonsten auf Irrtum und Missverständnisse plädieren.

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Fliegt ein krimineller Vorstand tatsächlich raus – d. h. sein Arbeitsverhältnis läuft ohne offenen Konflikt oder Anschuldigungen aus bzw. seine Vertragsverlängerungsoption wird nicht gezogen, können auch noch Abfindungen und Danksagungen hinterhergeworfen werden, weil die Stiftungsaufsicht daran interessiert ist, dass die eigene mangelhafte Führungs- und Aufsichtsarbeit nicht rauskommt.

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So kann es sein, das der kriminelle, eigentlich rausgeflogene Nichtmehr-Ceo auch zukünftig bei Verantsaltungen persönlich auftritt (denn die Förderungsempfänger kennen die Insiderlage der Stiftung und die Entlassung des kriminellen Ceos nicht).

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Macht also ein Museum eine öffentliche Veranstaltungsreihe, bedankt sich der Veranstaltungsleiter  freundlich bei dem persönlich anwesenden Förderer (ehemaligen Stiftungschef) und seiner dekorativen Gattin. Und der Vorruheständler Kriminellen freut sich auch, anschließend seinen Briefumschlag mit dem Kickbackvom Museumschef in Empfang zu nehmen:

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Die Veranstaltung hatten Stiftungs-Ceo und Museumsvorstand vor Jahren eingefädelt. Die Förderung durch die Stiftung läuft ja weiter. Der rausgeflogene Ceo holt weiterhin seinen Kickback-Brief ab. Und der neue Stiftungsvorstand wundert sich darüberm, wie dickfällig der nur durch Vertuschung nicht vors Strafgericht gewanderte, weiterhin wie als Stiftungsvertreter bzw. Alters-oder Ehrenvorstand öffentlich aufläuft. Dabei holt der nur sein Schwarzgeld ab.

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Mit einfacher Taschenpfändung könnte man den kippen. Mit banaler Sachprüfung in der Museumskassenführung ließe sich vermutlich die Herkunft des Schwarzgeldbetrages nachvollziehen (auch staatliche Museums-Kassen können Bakschisch-Spielräume unterm Teppich leigen haben).

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Da hinein schickt also Frau Bubrowski ihren Robin Hood-Whistleblower?

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Wieso sollte ein Ceo seine wasserdichte kriminelle Dauerentnahmetechnik ändern, wenn es doch perfekt läuft – Reiseabrechnungen, Nebenwohnungen, sinnfreie Dienstleister-Kosten-Rechnungen, nebenbeschäftigte Familienmitglieder, eigenes Insiderwissen zur möglichen Erzwingung von Verschwiegenheit – einfach zu eigenem Nutzen fortzusetzen?

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So ein Geschäftsführer profitiert vom Missstand und nicht vom Whistleblowing. Das weiß jeder Mitarbeiter – Adressat für den potentiellen Whistleblower ist so ein krimineller lebender, aber vorgesetzter Missstand im Leben nicht.

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Das Arbeitsgericht ist kein Strafgericht. Der Arbeitsrecht-Anwalt des Whistleblowers würde eventuell den Arbeitnehmer schützen. Missstände oder kriminelle Machenschaften werden durch den Anwalt oder das Arbeitsgericht nicht gestoppt.

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Kündigung bzw. Verletzung des Corporate Images und unverzügliche Aussperrung wegen Geschäftsschädigung des Whistleblowers lassen sich auch vom Arbeitsgericht nicht abwenden.

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Ein Mitarbeiter, der – statt als anonymer Whistleblower – ein Missstände-Wissen an die Entscheiderstelle weitergibt, hätte voraussichtlich einen Arbeitsgerichtsprozess, eine relevante Kündigung und Hausverbot, eine Aussperrung, die ihn von weiterem innerorganisatorischem Geschehen und Kommunikation abriegelt, zu erwarten.

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Helene Bubrowski – THEMA verfehlt: Organisationslernen einer erfolgreich scheiternden Unternehmens-Organisation durch „Whistleblowing“.

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Ulrich Beck 1944 – 2015 – Kurznachruf

Januar 4, 2015

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am Sonntag, 4. Januar 2015

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Der SPD-Professor Ulrich Beck starb am 1. Januar 2015 an den Folgen eines Herzinfarktes im Alter von 70 Jahren in München.

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Die Nachrufe bezeichnen Ulrich Beck als Soziologen bzw. sogar als „einflussreichsten Soziologen“, als einen der „meistrezipierten Soziologen“, als den „wohl bekanntesten meist gelesenen deutschen Soziologen“ und so weiter unentgeltliches Gesäusel: „Das Schlagwort der „Risikogesellschaft“ machte ihn berühmt“, schreibt der SPIEGEL.

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Im Deutschlandfunk brachte eine Elogistin das Tollste zustande:

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Nachdem also erst am 3. Januar Ulrich Becks Tod berichtet wurde, erschienen sofort Nachrufe. Im Deutschlandfunk verlas eine Elogistin folgenden GAG, sie sagte:

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Becks Theorie von der Risikogesellschaft, seinem wichtigsten Buch, wurde durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl auf eindrucksvolle Weise bestätigt.“

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Die Reaktorexplosion von Tschernobyl, bei Kiew in der Ukraine, fand am 26. April 1986 statt. Das besagte Buch „Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne“, von Ulrich Beck erschien bei Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986.

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Das klingt wie ein Nachruf auf E.T.A. Hoffmann: Er stand genau vor 200 Jahren auf der Augustusbrücke in Dresden und trank den Rest aus einer Flasche Rotwein und nahm damit den erst 100 Jahre später stattfindenden Ersten Weltkrieg vorweg.

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Die Risikogesellschaft wurde nicht bestätigt, schon gar nicht durch Tschernobyl antezipando, sondern es ist wie bei den SPD-Epigonalisten stets, erst kürzlich wollte Jürgen Habermas (auch der meistgelesenste und internationalistischste Soziologe usw.) in seinem berühmten Werk „Theorie und Praxis“ von 1971 die Gestell-Problematik von Heidegger und den späteren „Dialektik der Aufklärung“-Soziologen vorweggenommen haben, die bereits vorher Herman Kahn in „Ihr werdet es erleben“ (Original „The year 2000 – A frame-work of the next 30 years“ 1967) plünderten, um dem dann heute als der Zuvorderste entgegenzutreten (das Peinliche bei Habermas ist nun aber, dass er in „Theorie und Praxis“ nicht nur nicht der erste war, sondern – viel schlimmer – er hat die IT-Revolution eben nicht erkannt und nicht vorhergesagt, wie Kahn).

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Vorsicht – es ist immer noch mit einem Essay von Günter Grass zu rechnen (jetzt wo Siegfried Lenz tot ist und Duke Ellington, bleibt unsere letzte Kontrollhoffnung Martin Walser): Wer schreibt der bleibt.

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Es muss dem unvoreingenommenen Leser mitgeteilt werden, dass Ulrich Beck eine SPD-Parteikarriere vollführt hat, in der seine Aufgabe darin bestand, den einflussreichsten Soziologen zu geben – er war der SPD-Experte, der Gutachter, der Kenner, der Spezialist mit der Internationale im Horizont (ganz Ivy-League-Amerika reisst sich um wechselweise Habermas und Beck und Grass, Harvard, Yale, Stanford, UCLA, Johns Hopkins Baltimore).

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Diese Berühmtheit wird geführt, durch permanente großflächige Feuilletontexte von Beck in der Süddeutschen Zeitung, gut koordiniert mit den anderen SPD-Schranzen, die zu jedem Zaunpfahl eine Rede schrieben, nämlich Jürgen Habermas (auch als Goldener Doktortitelträger der Philosophie der FAZ) und, natürlich, Günter Grass.

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Alle drei SPD-Autoren haben geradezu austauschbare Echos ausgesendet, auf die Themen der Zeit, egal ob Vietnam, Studentenbewegung, Marxismus, 68er Generations-Konflikt, StaMoKap, Ökologie, Grenzen des Wachstums, Risikogesellschaft, Europa-Politik.

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Man kann also den „Butt“ oder „Die Rättin“ oder andere Feuilleton-Zeitthemen -Kompilationen von Grass, Beck oder Habermas, wie beim Scrabble, zu unsinnigem Augenstaub verwirbeln und es bleibt, was es immer war:

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Ungültiges Simulieren, ohne jegliche wissenschaftliche Methode oder Geltungsanspruch, ohne Empirie, ohne systematische Explorationen, stets nur auf ein sozialdemokratisches „So-Sein-Sollen“ eingesäuselt.

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Es klingt schon absurd, wenn jetzt engste Mitarbeiter oder Protegées von Ulrich Beck attestieren: Methode? Begriffsverlässlichkeit? Theoriearbeit? Feldarbeit? Empirische Systematik? – nein, das war nicht seine Leistung. Deshalb sei er ja auch vielseitig mehr beim Laienpublikum gut angekommen als unter Soziologen.

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Was sind das nur für peinliche Sprüche: „berühmt“, „gut angekommen“. Entscheidend sollte bei einem Wissenschaftler sein,

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welche wissenschaftlichen Fragen hat er generiert?

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Welche hat er beantwortet?

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Welche neuen Fragen oder Hypothesen sind dadurch entstanden?

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Hat er gut ausgebildet und leistungsstarke Schüler?

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Im Falle von Ulrich Beck war es einfach so, dass er in den SPD-orientierten Zeitungen und Zeitschriften permanent gedruckt wurde – auch in Übersetzungen, jedenfalls noch mehr als Oskar Negt und Alexander Kluge. Die SPD versuchte damit ihre Sprachregelungen und einen sozialdemokratischen Themenkanon zu etablieren:

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Er veröffentlichte kontinuierlich Essays in den großen europäischen Zeitungen: Der Spiegel, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, La Repubblica, El Pais, le Monde, The Guardian usw.

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Dietmar Moews, kurz nach Tschernobyl 1986, radioaktive Kunstaktion am Ernst-August-Denkmal vor dem Hauptbahnhof.

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Dietmar Moews meint: Als täglicher Bezieher der Süddeutschen Zeitung seit 1986 – etwa die Zeit in der Ulrich Beck von den Münchnern entdeckt wurde, nämlich als ich in München lebte (1986 bis 1995), sind mir die Beckmessereien von Beck, Habermas und Grass stets als schaurige Dummheiten erschienen.

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Für mich als Feldarbeiter im Fache der empirischen Soziologie, mit „harten“ soziologischen Verfahrensschritten und auf Gültigkeit zielender Vorgehensweise der systematischen Durchführung, war bei den Publikationen von Ulrich Beck nicht das Geringste zu lernen oder zu vergleichen oder als Anregung aufzunehmen: NICHTS war brauchbar. Beck schwadronierte und war nett.

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Die Nachrufer, die Beck heute als Soziologen preisen, wissen nicht was Soziologie ist. Und eines ist unerbittlich anzurufen (wie es Karl Popper verlangte): Wichtigste Qualität eines Wissenschaftlers ist die Wahrheit:

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Im Falle des zeitlichen Zusammenhanges von Tschernobyl und dem Buch Risikogesellschaft, von Ulrich Beck, bildet Beck das schlaumeierische Nachzucken. Aber was ist nun damit anzufangen? Was ist mit Fukushima? Was ist aus Kassandra geworden, Christa Wolf?

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Wer nun wirklich von der Schrift: „Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne“, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, wichtige Orientierungsanregungen beziehen konnte, wird das selbst einordnen können: Weiterhin alles Gute.

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Es soll der Höhepunkt des publizistischen Werkes gewesen sein, auf seinem Weg: „Die Wandlungen der Grundlagen der modernen Gesellschaft“ zu erkennen.

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Mir sind solche Forschungen und Publikationen, wo auch nur eine einzige soziale Neuigkeit von Beck soziologisch aufgeschlossen worden sei, nicht bekannt. Wobei er ohnehin dahin neigt, eher politologisch zu extrapolieren und insbesondere materialistische, technische Veränderungen der äußerlichen Modernisierung zu beobachten und zu interpretieren, als soziale Beziehungen und deren etwaigen modernen Verhaltens-Wandel zu ergründen.

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Hart gesagt, bei Ulrich Beck wird kein sozialer Befund entdeckt oder systematisch gefunden und durchgeprüft. Becks Arbeit weist keine soziale Wandlung infolge von Modernisierung erkennbar aus. Und wären es nur Fragen der sozialen Modernisierung, – wie bedienen und benutzen Sozialpartner Maschinen, Technik, Apparate, aufeinander bezogen, modern gewandelt, also anders als früher? Wo sind die sozialen Erkenntnisse?

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Es ist darauf zu bestehen, dass sich die Soziologie einzig und ausdrücklich mit ihren eigenen sozialen Arbeitsfeldern zu beschäftigen hat: Mit dem Sozialen! Das ist Mensch zu Mensch, Mensch mit Mensch prozessural interdependierend, interaktiv, besonders, wie das Soziale aus dem Sozialen selbst entsteht. Auch wenn dabei modern gewandelte Maschinen im Erlebniszentrum von Individuen stünden, ist damit noch wenig über eine Wandlung „im Sozialen“ gesagt. Was bei den Individuen zur Anthropologie gehört, wäre erst unter Beforschung der sozialen Dimensionen Soziologie, nämlich: Anthropologie unter sozialen Prozessen, hier – in Zeitschnitten – auf etwaige Besonderheiten im Wandel modernisierender Technik bezogen.

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Hat jemals jemand bei Ulrich Beck, Habermas oder Grass eine Unterscheidung zwischen Zeitschnitt und prozessuraler Sozialaktivitäten gehört oder gelesen? Wohl kaum.

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Sorry Mister! Meiner Selbstverpflichtung folgend muss ich meine Kurznachrufe – insbesondere wenn es um die in Deutschland verhunzte Soziologie geht – so schreiben, dass Alphons Silbermann (1909-2000) Genugtuung dadurch erfährt, als lebe er noch unter uns. Der ja selbst nicht mehr schreiben kann – aber immerhin ich in seinem Sinne es tue.

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Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th  day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

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Wer in der Pferdekutsche reist, muss nicht zum Mitreisenden andere Sozialverhaltensweisen an den Tag legen, als ein Flugzeugpassagier oder ein Schiffspassagier. Welche Wandlungen hat er beobachtet? NICHTS da bei Ulrich Beck.

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Doch auch hierzu findet man gründliche Arbeit bei Friedrich Georg Jünger „Die Perfektion der Technik“ – nur, was verstand denn Ulrich Beck von Technik oder von Jünger oder von Alphons Silbermann?

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