Umstrittene Merkel-Kunst ohne Sinn und Verstand

April 4, 2019

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am Freitag, den 5. April 2019

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Grüß Gott liebe Aufruferin, lieber Aufrufer von LICHTGESCHWINDIGKEIT-Blog bei WordPress:

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Ich fülle hier fortlaufend täglich Stellungnahmen in diesen KASINO-Betrieb ein (die ich am drauffolgenden Tag korrigiere), bis es ZEHNTAUSEND sind. Das wird bald so sein.

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Wie so oft, wenn mir zweifelhafte Darstellungen in den deutschen Staatsmedien auffallen, indem sie so scheinen, eventuell nicht mit der staatlichen Obrigkeit abgestimmt zu sein (framing), schaue ich bei bundeskanzlerin.de und anderen Regierungs-Organen, was da gezeigt wird.

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Es ist zunächst immer dasselbe entsetzliche BILD der deutschen Bundeskanzlerin MERKEL – egal was los ist, sie versucht stets das strahlendste verfügbare Lachen aufzusetzen und wirkt doch inzwischen dabei wie eine katatonische Erstarrung. Ihr blödsinniges Lachen und Grinsen hat allerdings nicht nur den Fehler der professionellen Unberührtheit – es hat aus meiner Sicht den schwerwiegenden Fehler, dass es der inzwischen altergeschwächten Staatsführerin weder peinlich noch zu blöd ist, als intelligenter Mensch die Arbeitszeit mit solch andauerndem Blödgrinsen totzuschlagen (ich verwechsele es nicht mit Höflichkeit oder Freundlichkeit und möchte nur den Chinesen Xi Jinping als Beispiel zeigen, der immer freundlich nüchtern in die Kameras blickt oder, kürzlich, der junge Regierungschef von Nordmazedonien, als er den Griechen Tzipras empfing – er strahlte vor Freude, wie es ja sein darf, wenn es eben angemessen ist).

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Ich tröste mich damit, dass das dümmlichere Gegrinse der SPD-Chefin Andrea Nahles noch peinlicher wäre – wenn man die Blicker aller Welt darauf richten würde.

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Hier geht es jetzt um die Nachricht, dass die Frau Dr. Merkel in ihrem Amtszimmer zwei Ölgemälde leihweise, zur Dekoration hängen hatte, die jetzt weggenommen werden. Es handelt sich um typische Bilder des norddeutschen Malers EMIL NOLDE, deren unproblematische Farbstimmungen als dekorativ, schön und „meisterlich“ benannt werden – den NOLDE-Bildern eine gekonnte ästhetische Faktur zuerkannt werden muss (wer schon mal Pinsel und Farbe benutzt hat …). Aber – ich sage es ausdrücklich – NOLDE-MALEREI ist sicher die Sorte Fälscher-Massenware, wie immer zur Geldwäsche in den mittleren Preislagen vom Kunstmarkt locker angesetzt wird (ich kann es nicht beweisen; doch jahrzehntelange Kunstmesse-Besuche und die alljährlichen Neuigkeiten von Typen wie BELTRACCHI, NOLDE, JAWLENSKY und KONSORTEN, riechen einfach zu oft nach frischer Farbe und fotokopierter Provenienz).

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Kurz, ob Frau Merkel NOLDE-FAKTUR von KUNSTFÄLSCHUNG unterscheiden kann, tut hier nicht zur Sache – denn (BREXIT means BREXIT) – es ist eben die Augenweide, die sie sich in ihrem Arbeitszimmer wünchte und nutzte.

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Mit einer absurden Überschrift bringt nun die deutsche staatliche LÜGENPRESSE vom Deutschlandfunk folgende Überschrift:

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DLF.de am 4. April 2019:

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„Umstrittener Maler Nolde-Bilder werden aus Merkels Amtszimmer entfernt

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Bundeskanzlerin Merkel trennt sich von zwei Bildern des Malers Emil Nolde in ihrem Amtszimmer.

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Das bestätigte das Bundespresseamt dem Deutschlandfunk. Merkel hatte sich als Leihgabe der Nationalgalerie in Berlin die Gemälde „Blumengarten (Thersens Haus)“ von 1915 und die Meeresansicht „Brecher“ von 1936 ausgewählt. Dass die Bilder abgehängt werden, geschieht laut Regierungssprecher nicht auf Initiative der Kanzlerin. Vielmehr habe die Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Eigentümerin die Kanzlerin gebeten, das Werk „Brecher“ zurückzugeben. Der Bitte komme man nach und gebe auch das zweite Nolde-Gemälde zurück.

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Zuvor hatte es Kritik an der Auswahl der Werke gegeben. Der Kunsthistoriker Krämer sprach sich dafür aus, die Bilder aus dem Kanzleramt zu entfernen. Er sagte, Nolde sei ein überzeugter Nationalsozialist, Rassist und Antisemit gewesen.
Die Überzeugung eines Künstlers könne man nicht von seinem Werk trennen.

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In der Debatte um den Maler Emil Nolde hat sich der Kunsthistoriker Felix Krämer dafür ausgesprochen, dessen Bilder aus dem Bundeskanzleramt zu entfernen. Der Direktor des Museums Kunstpalast sagte im Dlf, Nolde sei ein überzeugter Nationalsozialist, Rassist und Antisemit gewesen. Deshalb sei das Kanzleramt nicht der richtige Ort für seine Werke.

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Im Amtszimmer von Kanzlerin Merkel hängen als Leihgaben der Nationalgalerie in Berlin die Gemälde „Blumengarten (Thersens Haus)“ von 1915 und die Meeresansicht „Brecher“ von 1936. Die Bundeskanzlerin hatte die Bilder selbst ausgewählt.
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Krämer, betonte, er finde es wichtig, dass solche Bilder in Museen gezeigt würden und man sich auch diesen Teil der Geschichte bewusst mache. Wenn man allerdings Repräsentanten aus dem Ausland empfange, dann sollte man mit ihnen nicht unter dem Bild eines überzeugten Nazis sitzen.

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Der 2017 nach Düsseldorf gewechselte Kunsthistoriker Krämer hatte in einer Ausstellung schon im Frühjahr 2014 im Frankfurter Städel im Rahmen einer großen Nolde-Retrospektive auf die enge Verflechtung des Malers mit der NS-Ideologie hingewiesen und sie auch dokumentiert. Ab 11. April wird eine Ausstellung in der Nationalgalerie in Berlin diesen Aspekt in einer eigenen Ausstellung beleuchten.
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Dass Noldes Bilder trotz seiner politischen Überzeugung ab 1937 aus den deutschen Museen entfernt und als „entartet“ ausgestellt wurden, sei laut Krämer Grundlage für eine Legende von Nolde als Opfer und Verfolgtem gewesen. Diese Legende sei nach dem Krieg und bis in die jüngste Gegenwart weiter gestrickt worden. Auch der Roman „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz habe sich tief ins Bewusstsein eingegraben und zum Nolde-Mythos beigetragen.

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Natürlich sei ein Blumenbild Noldes auf den ersten Blick harmlos, so Krämer im Deutschlandfunk. Ideologie funktioniere aber nicht nur auf der Oberfläche: „Wenn man über seine ‚Blut-und-Boden‘-Vorstellungen, Vorstellung von Heimat, Vorstellung von Rasse weiß, kommt man schon ins Nachdenken. Nolde hat einen festen Platz in der Kunstgeschichte, und der ist auch unstrittig. Aber trotzdem sollte man sich solche Bilder, wie alle Kunst, mit wachem Geist anschauen.“

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Die Überzeugung eines Künstlers könne man nicht von seinem Werk trennen, betont Krämer: „Das ist schlechterdings nicht möglich. (…) Wenn wir Werke von Nolde betrachten, tun wir aber so, als seien das nur bunte Bilder. Es ist naiv, zu glauben, dass das, was er gemalt hat, nichts mit seinen Überzeugungen zu tun hat. Er wusste, was er macht.“

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Dietmar Moews und Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: EINS Es ist natürlich die LÜGENPRESSE, die hier eine politische Meinung eines angeblichen Kunsthistorikers als politische Meldung herausbringt.- Wieso ein Kunstgeschichtler? Ist doch NOLDES NSDAP-Karriere nicht künstlerisch gestimmt gewesen, sondern war seine Selbsthilfe, in der damaligen Staatskunst der Nazi-Zeit malen und ausstellen zu können. Dafür sind Politiker und Politologen zuständig – und sonstige Bedenkenträger. Aber ein Kunstgeschichtler nun nicht, dem es hier um die Malerei und den Maler zu gehen hätte, und nicht um seine Wichtigtuerei als Siderider des beliebten Auschwitz-Themas seinen Namen als Kunsthistoriker in die Medien zu bringen.

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ZWEI: Es ist diese Malerei von EMIL NOLDE keine umstrittene Malerei. Sondern es ist eine spätexpressionistische oder sondertaschistische Malweise an den klassischen Bildthemen: Landschaft, Figuren, Portraits, Stillleben, bevorzugt auch Blumenstilleben. Daran ist nichts umstritten oder umstreitbar.

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DREI Die DLF-Meldung ist aber auch verdreht, indem heute, 4. April, gesagt worden ist, die Quasi-Staatliche Eigentümer-Institution habe eine Leihgabe zurückerbeten; dabei handele es sich um eine EMIL-NOLDE-MALEREI. Darauf habe die Kanzlerin die gewünschte Leihgaben-Rückgabe sowie auch die Abhängung eines weiteren NOLDE-BILDES (das dort ebenfalls hing; ohne Eigentümerangabe) entschieden.

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Vermutlich kann ein Anruf beim staatlichen Leihgeber ausgelöst haben, dass das Leihbild zurückgegeben wird, ohne dazu weitere Erklärungen herauszugeben.

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Nach dem geltenden Gesetz darf zwar die Privatperson Merkel Kunsturteile und Kunstbewertungen von sich geben, so frei und lustig sie immer ist. Allerdings als staatliche Amstperson ist sie verpflichtet, keine Kunsturteile und – sogar – keine „staatlichen“ Kunstentscheidungen zu treffen.

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Nun wird man immer noch meinen dürfen, sie wechsele ja auch die Unterhosen – warum nicht auch mal die Tapeten oder die Wanddekoration mit Malerei? – da wäre ein größeres Gitarren-Stillleben vom deutschen Maler Dietmar Moews oder eine gemalte faltenwurfverhüllte Figur auf einem deutschen Industriestoff sicher sehr aufregend und beruhigend zugleich – und ist vergleichsweise preisgünstiger als eine NOLDE-FÄLSCHUNG.

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Nun – Merkel hat zum NOLDE-WECHSEL lieber nichts gesagt und wir werden von ihr auch nichts Wesentliches dazu hören; denn die Bundeskanzlerin kennt sich in der manipulativen SALONPERSONNAGE der verirrten deutschen Kunstorganisation so wenig aus, wie es die DLF-Publizisten tun.

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Der Vorgang ist am ehesten so bildlich beschrieben:

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AMÖBEN der KUNSTORGANISATION umschlingen sich gegenseitig – keiner weiß was und wo und auch ob überhaupt, ist unsicher. Außer dass die Jahresbudgets von der SALONPERSONNAGE, der diensteifrigsten DIENSTKLASSE der Welt (WAHR SCHAU, DEUTSCHLAND!), allmonatlich abgesogen wird.

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Oder anders – die deutsche Bundeskanzlerin wird sich „hochkarätige Beratung“ einholen lassen, was da jetzt an die Wand gehängt werden soll – vermutlich einfach TESA und URLAUBS-POSTKARTEN von Merkel-Wählerinnen.

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Es gibt zur Biografie von EMIL NOLDE keine Blindstellen, die ein Kunsthistoriker hier aufklärt – er macht sich wichtig und wertet dabei die KUNST in der GESELLSCHAFT ab, er wertet auch sein Metier ab, denn was hatte er zur Malerei zu sagen? – Gar nichts.

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Es ist absurd, zu behaupten, man könne oder man könne nicht Werke vom Autor trennen – denn warum sollte man das denn trennen wollen.

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Trotzdem und desungeachtet ist die Malerei ein Vorgang und ein Gemälde dann ein Werk. Während die vom Malermeister geprügelten Kinder oder die von ihm mit Leberwurst vergifteten Nachbarshunde – sofern sie nicht im Bild erscheinen – nicht Teil der Malerei sind.

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Frau Merkel hat sich bekanntlich weder ein Portraitfoto des EMIL NOLDE auf den Schreibtisch gestellt noch von dem blasierten Kunsthistoriker ein Passbild, den der DLF hier promoted. Ich nenne den Namen gar nicht – es ist mir zu doof.

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FINE E COMPATTO,

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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Beltracchi + Giacometti Kunstfälscher

Juli 2, 2015

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vom Donnerstag, 2. Juli 2015

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Der Absturz der irregeführten Künstler durch verirrte Kunstorganisation und durch Falschkunst für Hochpreise:

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Engel bringt Gewünschtes“.

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Dem Leser dieses (kunstsoziologischen) Bezuges zum Stichwort „Beltracchi“ oder zum Reizwort „Kunstfälschung“ – dahinter stecken dann Anmutungen von Betrug, Kriminalität, Schattenwirtschaft – anhand einer aktuellen Meldung „Giacometti-Fälscher: Millionen ergaunert“ (dpa am 1. Juni 2015),

 

folgt hierzu folgende wertende Fachmeinung des Malers, Künstlergelehrten und Organisationssoziologen, Dr. Dietmar Moews – die Nachricht lautet in Kürze:

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Wegen Hunderter gefälschter Giacometti-Skulpturen steht seit Mittwoch ein Bildhauer vor Gericht. Der 56-Jährige gilt als künstlerischer Kopf einer Bande, die mit wertlosen Metall-Skulpturen in Deutschland Millionen gemacht hat. Laut Anklage geht es um einen Schaden von acht Millionen Euro. Es habe Pläne gegeben, mit Fälschungen weitere 50 Millionen Euro zu erzielen.

Werke des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti (1901-1966) werden auf dem Kunstmarkt hoch gehandelt. Seine Bronzefigur „Zeigender Mann“ wurde im Mai für rund 141,3 Millionen Dollar versteigert und stellte damit einen Rekord der teuersten je versteigerten Skulptur auf.

Das Landgericht Stuttgart hat in dem Fall bereits fünf Urteile gefällt: Die beiden anderen Köpfe der Bande erhielten Haftstrafen von jeweils mehr als sieben Jahren. Der Bildhauer war in Thailand untergetaucht. Das Landgericht hat sieben weitere Termine terminiert.“

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Was ist nun also mit der Kunst?

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Was ist mit den Künstlern?

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Was ist mit den Kunstkonsumenten?

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Wie hängt Kunstinteresse, Kunstgeschäft und Kunstqualität zusammen?

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Dietmar Moews ist selbst Berufskünstler und Künstlergelehrter.

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Im Fremdbild, mit Blick der Gesellschaft auf Dietmar Moews, gehört Dietmar Moews der Berufsgruppe „Künstler“ an – das ist eine fiskalische Zuordnung.

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Zugleich gehört Dietmar Moews im Fremdbild der Gruppe „zeitgenössische Künstler“ an, deren Kennzeichen die anerkannte Produzentenrolle im gesellschaftlichen Kunstprozess ist.

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Betrachtet man nun den empirischen zeitgenössischen Kunstprozess, so liefern Künstler, in der „Produzentenrolle“, in den zeitgenössischen Kunstprozess hinein, „Kunstwerke“. Die „Kunstwerke“ stehen im Mittelpunkt des „Kunstprozesses“, den die Kunstproduzenten, hauptsächlich durch eine dirigistische Salonpersonnage“ den „Kunstkonsumenten“ zum Kunstgebrauch bereitstellen.

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Durch die Kunstwerke im „Kunsterlebnis“ stehen Kunstkonsumenten (Publikum) und Kunstproduzenten (Künstle) in einer sozio-kulturellen Beziehung – im „Kunstprozess“.

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Es ist zweifellos leicht zu erkennen, dass es dabei um unterschiedliche Rollen im Kunstprozess geht –

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um Produzenten und um Konsumenten.

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Und es geht also eindeutig um einen durchaus sozialen „Werkbereich“, unterschieden vom „Wirkbereich“, der Kunstwerke im Kunsterlebnis.

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Wie sind diese greifbaren Sachverhalte einzuorden, wenn es auf möglichst freie lebendige Kunsterlebnisse, sowohl der Kunstkonsumenten wie der Kunstproduzenten, ankommen soll? Jedenfalls sind dies die Werte „Freiheit“, „Pluralität“, „Zugang und Teilnahme“, „Demokratie“, „Zivilität“, „Selbstbestimmung“, „staatliche Bildungsorganisation“, Einsicht durch Poesie, Poesie der Einsicht, und „Kulturhoheit der Bundesländer“, „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“ und „Allzuständigkeit der Städte und Gemeinden“ – der Kompetenz-„Generalklausel der Basisdemokratie“, der Lokalpolitik, der „Selbstbestimmung“ und der „Dezentralität“.

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Man muss diese sämtlichen Werte dem Alltagsmenschen, der nicht Staatswissenschaftler ist, mal versammelt vor Augen führen, um die Bedeutung aufleuchten zu lassen, wenn es einfach heißt „Freiheit der Kunst“ (§ 5 GG).

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Dietmar Moews meint: Ich versuche das gegenwärtige „Beltracchi / Giacometti“-Thema – durchdrungen und auf die soziale Wirklichkeit von uns allen entschlüsselt – auf den entscheidenden Punkt zu bringen und stelle das zusammenfassende FAZIT hier voran:

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Entscheidender FEHLER – wenn wertoriert kultiviert entschieden werden sollte – ist:

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Solange unechte Werke von professionellen Artmen (Salonpersonnage) zu echten Werken erklärt werden –

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solange unechte Künstler (Salonpersonnage) als echte Künstler durch den Kunstbetrieb gehyped werden –

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Kopie ist eine Studienmalerei, keine Fälschung

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solange also nicht die Kunstqualität eines jeden Werkes an dem Werk objektiv abgelesen wird (obwohl das möglich ist, wer Augen hat), tritt der längst obsolete Blödheits-Effekt ein: „Des Kaisers neue Kleider“.

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Wir wissen, der Kaiser ist nackt – alle Menschen heucheln Lob über neue Kleider, die der nackte Kaiser gar nicht trägt: Nur ein Kind sagt: Der Kaiser ist ja nackt.

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Es hat also keinen Sinn, gegen teuere Versteigerungslose oder hohe Kaufpreise von Kunstbetriebs-Ware zu sein.

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Es hat also keinen Sinn, wenn ein Kunstinteressent ein DALI kaufen will. Er wendet sich an seinen Agenten oder Händler. Der sucht die bekannten Sammler, die aktuellen Auktionskataloge, das Insiderwissen ab, wo wer, ob da jemand DALI verkaufen möchte – man habe einen potenten Kaufinteressenten an der Hand. Und wenn dann jemand nach dem Motto

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Engel bringt Gewünschtes“ (Hans Platschek) ein DALI-Ölbild zum Kauf bringt, dann sind schließlich alle froh. Wer wollte dagegen was haben? (Dietmar Moews hat sehr viele DALI-Gemälde und unzählige Grafiken gesehen und sagt: NEIN DANKE – es sind meist schlecht gemalte linkische Leinwände, oft langweilige unechte Blätter) – aber, was geht es mich an, wenn sowas jemand gerne kaufen möchte.

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Ob die DALIs im Dali-Museum in Figueras echte oder unechte Dali-Gemälde sind, ändert es nichts daran, dass es leicht erkennbar überwiegend schlecht gemalte Bilder sind. (Wer im James Ensor-Haus in Ostende nicht erkennt, dass dort Photo-Tapeten an den Wänden hängen, hat keine Augen im Kopf und kann Kunstqualität nicht beurteilen):

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Urteilskraft des Betrachters ist allerdings Voraussetzung, Kunst erkennen zu können.

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Wer das nicht kann, ist außerhalb der Kunsterlebnisses – derjenige ist vielmehr im Selbsterlebis seiner Unfähigkeit (das kann ja auch ganz schön sein, sagt der Autist zum Solipsist).

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Das Drama setzt konkret bei der miesen Qualität schlechter unechter Künstler an. (Wenn Schrubber-gerakelte 6-Meter-Flachware von Gerhard Richter nicht vom Estrich einer Messebau-Firma im Akkord sich unterscheiden lässt).

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Sowohl Wolfgang Beltracchi bringt lediglich schlechte Namen, deren schlechte Malerei er „sinngemäß“ variiert.

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Ob sich Wolfgang Beltracchi, der eigentlich eine harmlose Pinselei zu Geld macht und dabei in gepflegtem Metier Bilderbücher durchblättert, noch über die aufgespießten, verfaulenden bzw. vertrocknenden Kartoffeln in der POLKE-ALIBI-Ausstellung sich freut? – Ob sich Beltracchi mit seinen Sonja Delauney-Varianten als Seitenzweig der „Verirrrten Kunstförderung“ erkennt? Vermutlich sitzt er lieber in der Sonne.

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Ob sich ein heutiger Kunststudent der Düsseldorfer-Quatsch-Akademie als Teil dieser „Verirrten Kunstorganisation“ erkennt? Welche Chance hätte er, über die Malerei-Helfer in der Immendorf-Produktion („Schröders Affen-Portrait“) zu diskutieren und eine aktuelle selbstbestimmte Kunstdebatte, frei und demokratisch über den engen Rahmen der Akademie-Öffentlichkeit hinaus anzuregen?

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Mit wem sollten die denn wohl diskutieren?

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Mit den eigenen sogenannten „Professoren“, die ja auf diesem Wege ihr Monatsgehalt erdienen, lässt sich die „Verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“ und die „Salonpersonnage“ nicht diskutieren. (Oft sind diese „Salon-Professoren“, wie Tony Cragg, Ausländer und interessieren sich nicht für die deutsche demokratische Republik – ja, sie wissen dazu fast NICHTS, kassieren nur das Staatsgeld monatlich.

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Man wird von Beltracchi keinen bedeutenden „Picasso“ oder „Matisse“, Monet oder Manet sehen, sondern nur all das Gesoße, das bei der Galerie Thomas aus München noch frischklebrig auf den Kunstmessen erscheint – einer bei Thomas sogenannten „Klassischen Moderne“, große Namen, unbekannte schlechte So-wie-Gemälde im preisgünstigen Geldwasch-Segment (sehr beliebt „Jawlenski“, „Blauer Reiter“, „Max Beckmann“, schlechte „Liebermanns“ (Max Liebermann war ein sehr guter Maler), Delauney, Emil Nolde, Seifert-Watenphul, Campendonck. –

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Ja natürlich – schon die Geschwister von Alberto Giacometti haben bereits zu seinen Lebzeiten den eigenen Ausbau der schlechten Figuren-Fälschungen ins Geschäft gebracht. Nebenbei gesagt sind „Giacometti-Figuren aus Bronze natürlich keine Skulpturen (Bildhauerei vom Material heruntergeschlagen), sondern es sind Güsse, Abgüsse, Schmiedetechnik und Bronze-Güsse Plastiken über verlorene Formen.

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Allerdings – wer wollte es Anbietern und Käufern verhindern: Die Giacometti-Lieferanten wie auch Wolfgang Beltracchi-Foto-Moderne liefern, was Käufer wünschen.

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Der Kunstbetrieb und die riesige Schar unechter Künstler, diese „interessierten“ Akteure, die Kunst von Pseudokunst gar nicht zu unterscheiden wissen – die auch nur auf dieser billigen Schiene selbst als „Künstler“ im Kunstbetrieb und in der Künstlersozialversicherung und in den Künstlerverbänden und sogar schon bei den Studienbewerbern herumhängen (Immendorfs Studenten im Stundenlohn, die solchen Quatsch produziert haben, sind der harte Grund dafür, dass es heutzutage möglich ist, schlechte Kunstfälschung billig zu produzieren (Kunststudenten) überhaupt irgendwo am Markt ab- und durchzusetzen.

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Der Clou sind die Artmen und Salonpersonnage, die oft als studierte „Kunstwissenschaftler“ keine Kenntnisse aber Verwaltungsposten und Parteiengschaftlhuber kennen: Denn diese setzen sich gegenseitig in die sogenannten „hochkarätigen“ Kunstgremien hinein.

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Diese unechten Künstler sorgen dafür, dass unechte Kunst hochgepreist und in die staatlichen Kunstbezeugungs-Plätze, Biennale, Documenta, Museum Ludwig, „Guggenheim usw, durch die WESTKUNST-Welt gekurbelt wird. (Wer so was sehen will, schaue nur die aktuell abgelaufene „Polke-Ausstellung“ „ALIBIS SIGMAR POLKE – RETROSPEKTIVE 14. März 2015 bis 5. Juli 2015 (die noch bis Übermorgen läuft), mit unzähligen belanglosen Nonsense-„Polkes“ im Kölner Museum-Ludwig an: In dieser „Polke-Schau 2015 ist die Werkqualität so schlecht, dass es egal ist, ob es echte schlechte oder gefälschte schlechte Bilderrahmen sind.

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Dann – hoch gelabelt, hochgepreist, in die wichtigsten Museen geliehen und geschenkt (der schlechte ERNST WILHELM NAY) – kaufen Investoren „Wandaktien“ , deren Werthaltigkeit der syndikalisierte Markt des „ersten Kunstmarkts“ – die Verkäufer –  garantieren (einschließlich Rückkaufoptionen / s. Achenbach).

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Schluss: Nicht Beltracchi oder Giacometti machen was falsch – sondern der Staat organisiert eine verirrte Kunstorganisation, in der „Werkqualität nicht beachtet und Kennerschaft ignoriert werden.

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Das nennt man dann „Demokratie“ in der Kunst (jeder Kunstkonsument ist Künstler):

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Im Kunstberuf können heute in allen Belangen Laien und Nichtskönner die begehrliche Mehrheit als Salonpersonnage im Kunstprozess bilden.

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Während Früher Salonkunst dazu diente, dass vor den Werken gesellschaftsrelevante Abendveranstaltungen stattfinden konnten – Salonkünstler dienten zur Belustigung da („der röhrende Hirsch“ – den musste immerhin jemand malen können) – kümmert man sich heute in der verirrten Kunstorganisation eben um die Qualität der gemalten „Hirsche“ nicht (warum auch).

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Sondern heute hat man statt Salonmaler oder Salonkünstler nunmehr (professionelle Salonpersonnage), die sich als unechte Künstler mit unechten Machwerken im Kunstbetrieb verankert haben bzw. verankert wurden.

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Darüber stimmt nun die steuerzahlende Wählermehrheit täglich ab:

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Wenn die lustigen 1,30 min Kunstklamauk in der Tagesschau kommen, wo Gerhard Richter sagt: „Ich finde die Preise sehr hoch“ – oder Schlingensief sagt „Ich bin wichtig“ oder Beltracchi sagt: „Ich kann jeden Maler“ – kann man das prüfen:

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Beltracchi kann leider nur die grobe Schlechtware liefern (Beispiel seine grottenschlechte „Primavera-Variante“ nach Botticelli – egal, wenn dazu „Gutachten“, „Expertisen“, „Provenienz“ mitgeliefert, wenns gekauft wird) und für Giacometti fehlt Beltracchi die Kundschaft – das könnte Beltracchi sicher auch hinkriegen.

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Was sollte Dietmar Moews dagegen haben, dass jemand Giacometti sofort erkennt, unmittelbar nach betreten der neuesten Kunstmesse? Was spricht dagegen, dass jemand anderes sofort Micky Mouse und Donald Duck erkennt? Dafür hat Walt Disney ja gearbeitet. Disney hat völlig legitim seine Kundschaft beliefert.

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Von Kunst hätten wir mit Beltracchi, Giacometti und dem neuen Kölner Kölner Ludwig-Leiter Yilmaz Dziewior nichts zu reden. Und mit dem ganzen Beuys-Gerümpel auch nicht.

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Dass der Biennale-Leiter von Venedig, Okwui Enwesor, nicht „Das Kapital“ von Karl Marx, als staatlicher Kunstbetrieb, vorlesen ließe, von vorne bis zur letzten Seite – aber er selbst hat von dem Inhalt keine Ahnung. Und niemand wird sich die Vorlesung monatelang anhören. Wird Sowas gerade der Belanglosigkeit halber durchgezogen, wie die MEW-Bände ungelesen in den Grüften der SED-Haushalte unaufgeschnitten vergammelt waren, so wird es jetzt in Venedig laut vorgelesen (egal, wer da zuhört – egal, ob Qualität).

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Von denen wird permanent gegen das Gute, Schöne, Wahre, polemisiert – sie sagen, das Gute ist nicht gut, das Schöne nicht schön, das Wahre nicht wahr, das Gute ist nicht schön, das Wahre nicht gut und bis sie schwindelig sind, kommen sie dann damit heraus, dass das Unschöne das Wahre sei, das Böse usw. usf.:

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Was nur hat das mit deren Begehrlichkeit zu tun, von Wahr oder Unwahr, von Schön oder Hässlich auf Kunst oder Nichtkunst zu schließen?

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Wieso ist das Hässliche Kunst?

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Wie ist das Schöne nicht Kunst? – etwa, weil es schön ist?

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UNSERE WOHLHABENDE GESELLSCHAFT verzichtet auf die sistierfähige Übernahme der Verantwortung dafür, heute, als „Demokratie“, die jetzt anstelle der historischen Vorgänger, Kunstbesteller, Kunstentscheider (auch der Kirche und Kulturreiter anderer Kulturherrschaften) die Kunstqualität zu sichern hätten.

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Sie versagen vor der Pflicht, echte Künstler zu berufen, die hochbegabt sind und das Billige, Zufällige und Chaotische vom menschengemachten Wunder unterscheiden können.

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