Gottbegnadete und 378 Kriegsdienstbefreite Hitlers

September 15, 2021

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am Mittwoch, den 15. September 2021

Blitz DMW 393.14.86, 155cm/287cm Öl auf Leinwand/Blattgold, Dietmar Moews, 1986 in Hannover gemalt

Es gab in der Nazizeit, zwischen 1933 und 1945, eine zensierte Kunstproduktion, Verbote für Künstler und Naziaufträge an Künstler.

Daraus entstanden in jenen Jahren staatliche Demonstrationen mit dem Anspruch, der Öffentlichkeit zu zeigen, welche Kunst gewünscht war und welche als ENTARTET anzusehen wären.

Eine staatliche Zensur fand darin Ausdruck, dass insgesamt 378 Künstler das NAZI-ATTRIBUT „GOTTBEGNADETE“ zugesprochen erhielten. Zwölf dieser „Gottbegnadeten“ erhielten weitere Bevorzugungen als lebenswichtige „Sonder-Künstler“ – darunter der Bildhauer Thorak. Während die als ENTARTET abgestempelten Künstler geächtet, abgedrängt und sogar vernichtet worden sind, wurden die „Gottbegnadeten“ vom Kriegsdienst befreit und genossen alle staatlichen Würdigungen, Ehrungen, Atelierbauten, Projektförderungen, Werkaufträge, Kataloge und größte Ausstellungen in den ersten Häusern des Dritten Deutschen Reiches sowie durch internationale Präsentationen.

Der Bildhauer, der im Jahr 1929 die Göbel-Darstellung am gefälschten Geburtshaus des gefälschten Erfinders der Edison-Glühlampen-Technik, Heinrich Göbel (1818-1893) in Springe, Region Hannover, verbrochen hatte war Nazi-Professor Hermann Scheuernstuhl (1894-1982), einer der späteren „Gottbegnadeten“.

Scheuerstuhl-Göbel-Bronze-Tafel an einem falsch etikettierten Haus in Springe, seit 1929 (mit Teilzeit-Stadtarchivar Andreas Lilge)

THE GUARDIAN, in der Londoner Tageszeitung berichtete kürzlich Stuart Jeffries (übersetzt von Dietmar Moews):

„Hitlers Lieblingskünstler:

Warum stehen die Nazi-Statuen noch immer in Deutschland?

Eine schockierende neue Ausstellung zeigt die florierenden Nachkriegskarrieren von Künstlern, die der Führer als „göttlich begabt“ bezeichnete. Viele von ihnen haben Werke geschaffen, die noch heute zu sehen sind.

Ein Foto aus dem Jahr 1940 zeigt drei siegreiche Nazis in Paris vor der Kulisse des Eiffelturms. Innerhalb weniger Jahre war einer dieser Männer, Adolf Hitler, durch seine eigene Hand tot; ein anderer, Albert Speer, schrieb im Gefängnis von Spandau seine Memoiren, nachdem er bei den Nürnberger Prozessen einem Todesurteil entgangen war. Aber der dritte, Arno Breker, lebte und war frei. Er schuf im neuen Westdeutschland Skulpturen, die in ihrer Bombastik und Ikonographie an die Skulpturen aus der Zeit des Dritten Reiches erinnerten

Breker verkörpert die These einer bemerkenswerten neuen Ausstellung in Berlin, dass Hitlers Lieblingskünstler und -bildhauer das Dritte Reich überlebten und den öffentlichen Raum der neuen Bundesrepublik Deutschland mit Kunstwerken füllten, die sich kaum von denen unterschieden, die sie zwischen 1933 und 1945 geschaffen hatten.

So wurde Breker 1957 mit einer Skulptur beauftragt, die vor dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal aufgestellt werden sollte. Das Ergebnis war eine überlebensgroße Bronze von Pallas Athene, der griechischen Göttin des Krieges und der Weisheit, behelmt und bereit, einen Speer zu werfen. „Die Ikonographie ist dieselbe wie in der Nazizeit“, sagt der Kurator der Ausstellung, Wolfgang Brauneis.

Breker wurde von den Führern des Dritten Reiches gelobt. 1944 stand er auf einer Liste von 378 „Gottbegnadeten“ oder „gottbegabten“ Künstlern, die von Hitler und dem nationalsozialistischen Chefpropagandisten Joseph Goebbels vom Militärdienst befreit wurden. 1936 ernannte Hitler Breker zum offiziellen Staatsbildhauer und stellte ihm ein großes Atelier und 43 Assistenten zur Verfügung. Er erhielt den Auftrag, zwei athletische Skulpturen für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin zu schaffen. Drei weitere Skulpturen – „Die Partei“, „Das Heer“ und „Die schreitenden Pferde“ – wurden am Eingang von Speers Neuer Reichskanzlei in Berlin aufgestellt.

Von 1937 bis 1944 gehörte Breker zu den Hunderten von deutschen Künstlern, deren Werke in der Großen Deutschen Kunstausstellung in München gezeigt wurden, einer Ausstellung, die zeigen sollte, was die Nationalsozialisten für die richtige Kunst hielten. Ein Großteil der Werke pries die deutschen Opfer des Ersten Weltkriegs oder neoklassizistische heroische Skulpturen wie Brekers Prometheus.

Goebbels stellte dieser vermeintlich großen Kunst ihr Gegenteil gegenüber. Er ordnete eine weitere Ausstellung der so genannten „Entarteten Kunst“ im Münchner Institut für Archäologie an. Sie versammelte 650 Gemälde, Skulpturen und Grafiken von 112 vorwiegend deutschen und oft jüdischen Künstlern, darunter Georg Grosz, Emile Nolde, Otto Dix, Franz Marc und Paul Klee.

Nach dem Krieg hätte man meinen können, Brekers Status als Bildermacher für die Nazis hätte ihn in der neuen deutschen Republik zur persona non grata gemacht. Im Gegenteil, er profitierte von einem alten Netzwerk von Nazis: Seine Pallas Athene in Wuppertal wurde durch die Fürsprache des ebenfalls „gottbegabten“ Architekten Friedrich Hetzelt ermöglicht.

Obwohl er 1948 als Professor für Bildende Künste in Berlin entlassen wurde, nachdem er als Mitläufer der Nazis bezeichnet worden war, setzte Breker seinen beruflichen Erfolg fort und entwarf Skulpturen für das Düsseldorfer Rathaus. Er schuf auch Büsten von politischen Führern wie Konrad Adenauer, dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik. Als das Centre Pompidou in Paris 1981 eine Breker-Retrospektive veranstaltete, gab es zwar Proteste von Anti-Nazi-Aktivisten. Doch vier Jahre später wurde sein posthumes Ansehen gestärkt, als das Schloss Nörvenich ein Arno-Breker-Museum eingerichtet wurde, das noch heute besichtigt werden kann.

Breker war kein Einzelfall. Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums umfasst mehr als 300 Kunstwerke – Wandteppiche, Wandbilder, Skulpturen -, die von NS-Künstlern oder Mitläufern nach 1945 geschaffen wurden. Darunter befinden sich auch Arbeiten von Hermann Kaspar, den Speer mit der Gestaltung von Mosaiken, Fresken, Fußböden, Friesen und Holzintarsien für die Neue Reichskanzlei beauftragte. Hitler war vor allem von der Intarsie des überdimensionalen Schreibtisches im Arbeitszimmer des Führers angetan, die, wie Speer in seinen Memoiren berichtet, die Maske des Kriegsgottes Mars darstellte, hinter der ein Schwert mit einer Lanze gekreuzt war. „Sieh an, sieh an“, soll Hitler zu Speer gesagt haben. „Wenn die Diplomaten, die hier vor mir am Tisch sitzen, das sehen, werden sie lernen, sich zu fürchten.“

Der Schweizer Maler Ferdinand Hodler

Nach dem Krieg erhielt Kaspar zahlreiche staatliche Aufträge, darunter den Staatswappenteppich im Senatssaal des Bayerischen Landtags. Vor allem aber beendete Kaspar Arbeiten, die er im Dritten Reich begonnen hatte. Sein monumentales Wandmosaik für die Kongresshalle des Deutschen Museums in München begann er 1935 und vollendete es 1955.

Kaspars Nachkriegserfolg bestätigt eine Bemerkung des großen deutsch-jüdischen Philosophen Max Horkheimer, als er Ende der 1940er Jahre aus dem amerikanischen Exil an die Universität Frankfurt zurückkehrte. „Ich besuchte gestern eine Fakultätssitzung und fand sie viel zu freundlich und zum Kotzen“, schrieb er. „All diese Leute sitzen da wie vor dem Dritten Reich. Als ob nichts geschehen wäre … sie spielen eine Geistersonate, die Strindberg stehen lässt.“

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Brauneis schließt sich dieser Einschätzung an: „In Westdeutschland und Österreich, wenn nicht in Ostdeutschland, waren viele der erfolgreichsten Künstler Nazis.“ Die Geistersonate ging weiter, als hätte es den Holocaust nicht gegeben. Brauneis‘ Ausstellung soll ein vernachlässigtes Kapitel der deutschen Geschichte ans Licht bringen.

Die offizielle Version lautet nämlich, dass Westdeutschland kein Zufluchtsort für Nazis war und dass nach 1945 eine radikale neue Ästhetik entstanden ist. In der Tat erzählt eine parallele Ausstellung im Museum die Geschichte der Documenta, der alle fünf Jahre in Kassel stattfindenden Schau zeitgenössischer Kunst. Als Bundespräsident Theodor Heuss 1955 die erste Documenta eröffnete, durften Künstler, die in der Nazizeit ihre Blütezeit erlebt hatten, dort nicht ausstellen, da sie als unpassend für das modernistische, antinazistische Selbstverständnis der jungen Republik galten.

Brauneis argumentiert, dass die verborgene Geschichte, die er enthüllt, dieses schmeichelhafte Bild untergräbt. „Die Wahrheit ist, dass diese ‚gottbegnadeten‘ Künstler eng mit dem kulturpolitischen Programm der Bundesrepublik verknüpft waren.“

Nehmen wir Willy Meller. Er schuf Skulpturen für das Berliner Olympiastadion und andere für den NS-Ferienort Prora. Nach dem Krieg blühte Meller beruflich auf und schuf Skulpturen für die Deutsche Post, einen Bundesadler für das Palais Schaumburg in Bonn, den damaligen Amtssitz des Bundeskanzlers. Für die 1962 eröffnete Oberhausener Gedenkhalle für die Opfer des Nationalsozialismus schuf Meller sogar das Werk Die trauernde Frau. „Als die Trauerfrau enthüllt wurde“, so Brauneis, „schien niemand zu bemerken, dass ein ‚gottbegnadeter‘ Künstler den Auftrag erhalten hatte, eine Skulptur für eine Gedenkstätte für die Verbrechen des Nationalsozialismus zu schaffen.“

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In der Tat weist Brauneis darauf hin, dass, wenn es in der Presse oder unter Kunstkritikern Einwände gegen öffentlich in Auftrag gegebene Kunst in Westdeutschland gab, ihre Beschwerden selten etwas mit der Nazi-Legitimation der Künstler zu tun hatten. Was Kritiker, Presse und Publikum gleichermaßen einte, war vielmehr die Ablehnung moderner Kunst im öffentlichen Raum.

Es ist, als ob die düstere Dialektik, die Goebbels 1937 in München aufstellte – auf der einen Seite die heroische, neoklassische deutsche Kunst, die von den Nazis sanktioniert wurde, und auf der anderen Seite die moderne Kunst von Juden und „entarteten“ Ausländern, die oft von den Nazifunktionären verbrannt wurde – in den ersten Jahrzehnten des Bestehens Westdeutschlands immer noch nachwirkte.

Schließlich wurden auch Gegenstimmen laut. Besonders auffallend ist jedoch, wie viele Werke dieser NS-Künstler aus der Nachkriegszeit kaum beachtet im öffentlichen Raum in Deutschland überlebt haben. Raphael Gross, der Präsident des Deutschen Historischen Museums, erinnert sich, dass er, als er in Frankfurt lebte, jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit an einer Skulptur im Rothschild-Park vorbeikam. „Bis vor kurzem wusste ich nicht, dass sie während des Dritten Reiches in Auftrag gegeben und nach dem Krieg aufgestellt worden war.

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Der Park, der nach der Familie Rothschild benannt ist, die das Anwesen 1837 gekauft hatte, wurde von den Nazis angeeignet und das Schloss 1944 bei einem RAF-Bombenangriff zerstört. Heute befindet sich im Park eine Statue namens Der Ring der Statuen, die sieben nackte allegorische Figuren von Georg Kolbe darstellt, die 1941 in Auftrag gegeben, aber erst 1954 aufgestellt wurde.

Seltsam, dass ein Park, der erst nach dem Krieg wieder den jüdischen Namen annahm, den die Nazis ausradiert hatten, heute eine Skulptur von einem der Lieblingskünstler Hitlers zeigt. Im Jahr 1939 schuf Kolbe eine Porträtbüste des spanischen Diktators Francisco Franco, die Hitler zum Geburtstag geschenkt wurde. Kolbe gehörte zu den wenigen Künstlern des Dritten Reichs, deren Werke sowohl in der Münchner Ausstellung Entartete Kunst als auch in der von den Nazis sanktionierten Großen Deutschen Kunstausstellung in der Stadt gezeigt wurden.

Welches Schicksal sollten diese von Nazis und Mitläufern geschaffenen Skulpturen, Wandteppiche und Wandgemälde haben? Sollten sie zerstört, aus der Öffentlichkeit verbannt oder nur mit hilfreichen Beschriftungen kontextualisiert werden? Die erste Option, so schlage ich Gross und Brauneis vor, sollte nicht ausgeschlossen werden. Schließlich gibt es eine reiche Geschichte der Zerstörung von Kunst im öffentlichen Raum. Im Jahr 2003 schlug ein Gewichtheber mit einem Vorschlaghammer auf die riesige Statue von Saddam Hussein in Bagdad ein. Beim sogenannten Leninfall 2014 wurden in der Ukraine einige der 5 500 Lenin-Statuen abgerissen. Als letztes Jahr die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston ins Hafenbecken von Bristol geworfen wurde, schrieb der Historiker David Olusoga im Guardian: „[D]as war kein Angriff auf die Geschichte. Dies ist Geschichte. Es ist einer jener seltenen historischen Momente, deren Eintreffen bedeutet, dass die Dinge nie wieder so werden können, wie sie waren.“

Gross und Brauneis sind der Meinung, dass die Angelegenheit im deutschen Fall weniger eindeutig ist. „Wir müssen von Fall zu Fall gehen“, sagt Gross. „Eine allgemeine Regel kann es nicht geben.“ Brauneis argumentiert, dass in manchen Fällen Erklärungen ausreichen. „Manchmal müssen wir, anstatt die Vergangenheit zu zerstören, über sie lernen und dann mit ihr leben, auch wenn das unbequem ist.“

– „Göttlich begabt“. Die begünstigten Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik“ ist bis zum 5. Dezember im Deutschen Historischen Museum, Berlin, zu sehen.“

Früchtekorb, DMW 50.7.76, 46cm/64,5cm, Öl auf Leinwand, 1976 von Dietmar Moews nach Caravaggio in Milano und Springe naturalistisch gemalt

Dietmar Moews meint: Das satanische Prinzip, das Adolf Hitler herbeiführte und das die Deutschen nach dem Ende in jeder Hinsicht erschütterte, weil sie sich untergegangen, verraten und selbst als schuldig und böse fanden, ganz aus all den weltweiten Selbstverständnissen für eigene historische Größe und Menschlichkeit geschieden. Besonders in England wird immer wieder zur Animation eines britischen Selbstwertes, angesichts der deutschen Minderwertigkeiten, der DEUTSCHE NAZI aufgezäumt, wenn man sich – zumindest massenhaft – überhaupt für Deutschland interessiert. So ist auch die im GUARDIAN beschriebene Exposition der Nazikunst überhaupt in England interessant. Man muss sich nur den lebensgroßen, schlechtgemachten Bronteguss eines JOHN LENNON am Cavern-Club in Liverpool, von George M. Groutas, anschauen. Dann, allerdings, versteht man den Neid auf die enorme Meisterschaft des durch die Hitlerei belasteten Bildhauers ARNO BREKER. Einen JOHN LENNON von ARNO BREKER hätte man sicher auch in Liverpool bevorzugt.

Wie unsere heutigen Nazis arbeiten, erkennt man beim Anklicken von Wikipedia immer wieder. Da herrscht der eisere Wikipedia-Besen. Unter ARNO BREKER / Bilder wird eine Seite 1 (mit Hitler-Büste) gezeigt, alle weiteren Klicks ergeben immer nur die Seite 1, also klickt man Seite 9 an, erscheint Seite 1. So wird das geniale Werk von Breker verheimlicht. Man sähe doch gerne mal, ob Adenauer oder Max Liebermann dem BREKER genauso gut gelungen waren wie die Hitler-Portrait-Büste

Ich bestehe darauf, dass es in jeder Weise sinnvoll für Kunst und Künstler ist, geniale Werke und geniale Meister zu beachten. Diese Forderung trifft zu weiten Teilen auf ARNO BREKER und seine figürlichen Plastiken zu, die man ganz nüchtern als “ Sonderklassizismus“ bezeichnen kann, mit großer Nähe zu all den größten Meistern seit der Renaissance, von Donatello oder Michelangelo, schließlich dem Klassizismus im 19. Jahrhundert wie Jean Dominique Ingres oder Brekers Zeitgenössin, der deutschen Film- und Photo-Künstlerin Leni Riefenstahl.

Weil diese Künstler derart eindrucksvolle Werke schaffen konnten, wurden sie von HITLER persönlich besonders geschätzt. Das ist nicht anders mit großen Komponisten, wie Ludwig van Beethoven, Franz Liszt, Richard Wagner, Richard Strauss oder dem Dirigenten Wilhelm Furtwängler und dem Schauspieler Gustav Gründgens. Dies sind einige der zahlreichen Beispiele, die Hitler für seine Staatskunst bestimmte, so weit er das konnte.

Ich spare mir nun die Aufzählung all der geringeren Werke dieser großen Meister, die es gab und gibt – ich spare besonders die Aufzählung der zahlreichen kleinen Meister in der Reichskulturkammer. Und ich will auch gar keine Linie zum Kunsthistoriker Edwin Redslob, der aus der Kaiserzeit kommend in der Weimarer Republik zum REICHSKUNSTWART gemacht wurde. Was er auch unter Hitler noch etliche Jahre war. Denn auch der REICHSKUNSTWART hat mit seinem EXPRESSIONISMUS-Fimmel eine Menge begehrliche Mitläufer gefördert. Und so machten es die meisten Bildhauer und Maler in der Hitlerzeit – traten in die NSDAP ein, wurden Professoren und durften ihre Werke veröffentlichen und verkaufen. So eben auch er oben erwähnte Herrmann Scheuernstuhl (immerhin als „GOTTBEGNADETER“).

Ich weise darauf hin, dass moralische und politische Machenschaften und Rollenspiele, zwischen kriminell bis subversiv, menschenverachtend oder zynisch, eine eigene Forschung verlangen, um zu erfahren, wer Alles seinen Lehrjungen gevögelt hat, seinen Kollegen ermordet oder seine Ehefrau zum Krüppel geschlagen hat. Ob nun Michelangelo da Caravaggio ein Totschläger war oder Vincent van Gogh den Paul Gauguin fertig gemacht hat – es ist das individuelle und charakterliche von Solidarität und Menschlichkeit. Das künstlerische hängt davon nicht ab. Ein guter Geiger kann ohne Schwierigkeiten Augen ausstechen, wenn ihm danach ist.

Im Falle ARNO BREKER müssen wir der historischen Tatsache seiner großen Teils genialen Plastiken ins Auge blicken sowie, dass BREKER bereits vor der Hitlerei wie während und danach ein exzeptionell hervorragender Bildhauer war, der weltweit allerdings nicht so sehr als Bildhauer, sondern als Plastiker gefragt war. BREKER hatte noch während des ALBERT SPEER-Schnellschusses der neuen Staatskanzlei in der Wilhelmstraße, trotz einer eigenen „Großproduktions-Industrie nahe Berlin“, keine Zeit HITLERS WÜNSCHE nach BREKER-FIGUREN zu erfüllen: Deshalb gab es da in der Reichskanzlei auch nur wenige. BREKER arbeitete während der Hitlerzeit als gefragter Künstler für Auslandsaufträge. Die meisten Brachial-Figuren der Nazis mussten andere weit kleinere gottbegnadete Hitler-Künstler machen, wie der Österreicher Josef Thorak in Baldham/Mosach, der mit BREKER keineswegs erreichte, wenn man das vergleichen würde.

Werke von BREKER, die man als „Nazi-Bombastik“ auffassen könnte, insbesondere solche nach 1945 geschaffene, werden hier vom GUARDIAN nicht gezeigt. Warum? Weil es solch grobes Nazi-Auftrags-Kunstgewerbe von BREKER nach Hitler nicht gibt. Darstellungen von antiken Kriegshelden gehören seit je her zu den martialischen Herrschaftskunst-Themen, wie Motive von erfolgreicher Jagd, Salomes Schädel in der Schale, Kriegsgöttin und Krieg. BREKER steht ästhetisch vielmehr der steinalten ägyptischen NOFRETETE näher.

Und so ist es nach 1945: was der Londoner

Guardian schreibt, noch nach dem Krieg würde BREKER-ZEUG in Deutschland herumstehen, hat einen falschen Ton. ARNO BREKER war als junger, vor 1933, und nach zwölf Jahren HITLER KUNSTDIKTAT nach 1945, bis ins hohe Alter produktiv und sehr gefragt.

Immerhin hat BREKER ca. 50 Jahre ohne Hitler als Künstler Figuren geschaffen. Überwiegend Figuren, die aus Bronze ewig halten können. Und die auch in London nicht (wie in Berlin) eingeschmolzen würden, sondern an prominenten Plätzen das öffentliche Leben erfreuen würde (JOHN LENNON in Liverpool hat BREKER leider nicht gemacht).

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Es ist dumm und anmaßend über einen genialen Bildhauer zu sagen: BREKER WAR KEIN EINZELFALL. Wer sowas sagt und glaubt, hat keine Ahnung. Nur wenige deutsche Künstler der Hitlerzeit, ob GOTTFRIED BENN oder OTTO NEBEL oder ERNST JÜNGER, waren überhaupt im abendländischen Kunstkontext als DEUTSCH zu umreißen. Was ist an EMIL NOLDE deutscher als an dem furchtbaren MAX BECKMANN?

Die irregeführten heutigen Kunstdiktaturen haben sich fein in ihrem 68er Gesprudel eingerichtet. Den Bedarf nach Neuer Sinnlichkeit und Schönheit in der Kunst können sie nicht erfüllen.

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Umstrittene Merkel-Kunst ohne Sinn und Verstand

April 4, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9093

am Freitag, den 5. April 2019

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Grüß Gott liebe Aufruferin, lieber Aufrufer von LICHTGESCHWINDIGKEIT-Blog bei WordPress:

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Ich fülle hier fortlaufend täglich Stellungnahmen in diesen KASINO-Betrieb ein (die ich am drauffolgenden Tag korrigiere), bis es ZEHNTAUSEND sind. Das wird bald so sein.

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Wie so oft, wenn mir zweifelhafte Darstellungen in den deutschen Staatsmedien auffallen, indem sie so scheinen, eventuell nicht mit der staatlichen Obrigkeit abgestimmt zu sein (framing), schaue ich bei bundeskanzlerin.de und anderen Regierungs-Organen, was da gezeigt wird.

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Es ist zunächst immer dasselbe entsetzliche BILD der deutschen Bundeskanzlerin MERKEL – egal was los ist, sie versucht stets das strahlendste verfügbare Lachen aufzusetzen und wirkt doch inzwischen dabei wie eine katatonische Erstarrung. Ihr blödsinniges Lachen und Grinsen hat allerdings nicht nur den Fehler der professionellen Unberührtheit – es hat aus meiner Sicht den schwerwiegenden Fehler, dass es der inzwischen altergeschwächten Staatsführerin weder peinlich noch zu blöd ist, als intelligenter Mensch die Arbeitszeit mit solch andauerndem Blödgrinsen totzuschlagen (ich verwechsele es nicht mit Höflichkeit oder Freundlichkeit und möchte nur den Chinesen Xi Jinping als Beispiel zeigen, der immer freundlich nüchtern in die Kameras blickt oder, kürzlich, der junge Regierungschef von Nordmazedonien, als er den Griechen Tzipras empfing – er strahlte vor Freude, wie es ja sein darf, wenn es eben angemessen ist).

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Ich tröste mich damit, dass das dümmlichere Gegrinse der SPD-Chefin Andrea Nahles noch peinlicher wäre – wenn man die Blicker aller Welt darauf richten würde.

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Hier geht es jetzt um die Nachricht, dass die Frau Dr. Merkel in ihrem Amtszimmer zwei Ölgemälde leihweise, zur Dekoration hängen hatte, die jetzt weggenommen werden. Es handelt sich um typische Bilder des norddeutschen Malers EMIL NOLDE, deren unproblematische Farbstimmungen als dekorativ, schön und „meisterlich“ benannt werden – den NOLDE-Bildern eine gekonnte ästhetische Faktur zuerkannt werden muss (wer schon mal Pinsel und Farbe benutzt hat …). Aber – ich sage es ausdrücklich – NOLDE-MALEREI ist sicher die Sorte Fälscher-Massenware, wie immer zur Geldwäsche in den mittleren Preislagen vom Kunstmarkt locker angesetzt wird (ich kann es nicht beweisen; doch jahrzehntelange Kunstmesse-Besuche und die alljährlichen Neuigkeiten von Typen wie BELTRACCHI, NOLDE, JAWLENSKY und KONSORTEN, riechen einfach zu oft nach frischer Farbe und fotokopierter Provenienz).

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Kurz, ob Frau Merkel NOLDE-FAKTUR von KUNSTFÄLSCHUNG unterscheiden kann, tut hier nicht zur Sache – denn (BREXIT means BREXIT) – es ist eben die Augenweide, die sie sich in ihrem Arbeitszimmer wünchte und nutzte.

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Mit einer absurden Überschrift bringt nun die deutsche staatliche LÜGENPRESSE vom Deutschlandfunk folgende Überschrift:

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DLF.de am 4. April 2019:

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„Umstrittener Maler Nolde-Bilder werden aus Merkels Amtszimmer entfernt

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Bundeskanzlerin Merkel trennt sich von zwei Bildern des Malers Emil Nolde in ihrem Amtszimmer.

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Das bestätigte das Bundespresseamt dem Deutschlandfunk. Merkel hatte sich als Leihgabe der Nationalgalerie in Berlin die Gemälde „Blumengarten (Thersens Haus)“ von 1915 und die Meeresansicht „Brecher“ von 1936 ausgewählt. Dass die Bilder abgehängt werden, geschieht laut Regierungssprecher nicht auf Initiative der Kanzlerin. Vielmehr habe die Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Eigentümerin die Kanzlerin gebeten, das Werk „Brecher“ zurückzugeben. Der Bitte komme man nach und gebe auch das zweite Nolde-Gemälde zurück.

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Zuvor hatte es Kritik an der Auswahl der Werke gegeben. Der Kunsthistoriker Krämer sprach sich dafür aus, die Bilder aus dem Kanzleramt zu entfernen. Er sagte, Nolde sei ein überzeugter Nationalsozialist, Rassist und Antisemit gewesen.
Die Überzeugung eines Künstlers könne man nicht von seinem Werk trennen.

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In der Debatte um den Maler Emil Nolde hat sich der Kunsthistoriker Felix Krämer dafür ausgesprochen, dessen Bilder aus dem Bundeskanzleramt zu entfernen. Der Direktor des Museums Kunstpalast sagte im Dlf, Nolde sei ein überzeugter Nationalsozialist, Rassist und Antisemit gewesen. Deshalb sei das Kanzleramt nicht der richtige Ort für seine Werke.

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Im Amtszimmer von Kanzlerin Merkel hängen als Leihgaben der Nationalgalerie in Berlin die Gemälde „Blumengarten (Thersens Haus)“ von 1915 und die Meeresansicht „Brecher“ von 1936. Die Bundeskanzlerin hatte die Bilder selbst ausgewählt.
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Krämer, betonte, er finde es wichtig, dass solche Bilder in Museen gezeigt würden und man sich auch diesen Teil der Geschichte bewusst mache. Wenn man allerdings Repräsentanten aus dem Ausland empfange, dann sollte man mit ihnen nicht unter dem Bild eines überzeugten Nazis sitzen.

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Der 2017 nach Düsseldorf gewechselte Kunsthistoriker Krämer hatte in einer Ausstellung schon im Frühjahr 2014 im Frankfurter Städel im Rahmen einer großen Nolde-Retrospektive auf die enge Verflechtung des Malers mit der NS-Ideologie hingewiesen und sie auch dokumentiert. Ab 11. April wird eine Ausstellung in der Nationalgalerie in Berlin diesen Aspekt in einer eigenen Ausstellung beleuchten.
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Dass Noldes Bilder trotz seiner politischen Überzeugung ab 1937 aus den deutschen Museen entfernt und als „entartet“ ausgestellt wurden, sei laut Krämer Grundlage für eine Legende von Nolde als Opfer und Verfolgtem gewesen. Diese Legende sei nach dem Krieg und bis in die jüngste Gegenwart weiter gestrickt worden. Auch der Roman „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz habe sich tief ins Bewusstsein eingegraben und zum Nolde-Mythos beigetragen.

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Natürlich sei ein Blumenbild Noldes auf den ersten Blick harmlos, so Krämer im Deutschlandfunk. Ideologie funktioniere aber nicht nur auf der Oberfläche: „Wenn man über seine ‚Blut-und-Boden‘-Vorstellungen, Vorstellung von Heimat, Vorstellung von Rasse weiß, kommt man schon ins Nachdenken. Nolde hat einen festen Platz in der Kunstgeschichte, und der ist auch unstrittig. Aber trotzdem sollte man sich solche Bilder, wie alle Kunst, mit wachem Geist anschauen.“

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Die Überzeugung eines Künstlers könne man nicht von seinem Werk trennen, betont Krämer: „Das ist schlechterdings nicht möglich. (…) Wenn wir Werke von Nolde betrachten, tun wir aber so, als seien das nur bunte Bilder. Es ist naiv, zu glauben, dass das, was er gemalt hat, nichts mit seinen Überzeugungen zu tun hat. Er wusste, was er macht.“

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Dietmar Moews und Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: EINS Es ist natürlich die LÜGENPRESSE, die hier eine politische Meinung eines angeblichen Kunsthistorikers als politische Meldung herausbringt.- Wieso ein Kunstgeschichtler? Ist doch NOLDES NSDAP-Karriere nicht künstlerisch gestimmt gewesen, sondern war seine Selbsthilfe, in der damaligen Staatskunst der Nazi-Zeit malen und ausstellen zu können. Dafür sind Politiker und Politologen zuständig – und sonstige Bedenkenträger. Aber ein Kunstgeschichtler nun nicht, dem es hier um die Malerei und den Maler zu gehen hätte, und nicht um seine Wichtigtuerei als Siderider des beliebten Auschwitz-Themas seinen Namen als Kunsthistoriker in die Medien zu bringen.

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ZWEI: Es ist diese Malerei von EMIL NOLDE keine umstrittene Malerei. Sondern es ist eine spätexpressionistische oder sondertaschistische Malweise an den klassischen Bildthemen: Landschaft, Figuren, Portraits, Stillleben, bevorzugt auch Blumenstilleben. Daran ist nichts umstritten oder umstreitbar.

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DREI Die DLF-Meldung ist aber auch verdreht, indem heute, 4. April, gesagt worden ist, die Quasi-Staatliche Eigentümer-Institution habe eine Leihgabe zurückerbeten; dabei handele es sich um eine EMIL-NOLDE-MALEREI. Darauf habe die Kanzlerin die gewünschte Leihgaben-Rückgabe sowie auch die Abhängung eines weiteren NOLDE-BILDES (das dort ebenfalls hing; ohne Eigentümerangabe) entschieden.

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Vermutlich kann ein Anruf beim staatlichen Leihgeber ausgelöst haben, dass das Leihbild zurückgegeben wird, ohne dazu weitere Erklärungen herauszugeben.

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Nach dem geltenden Gesetz darf zwar die Privatperson Merkel Kunsturteile und Kunstbewertungen von sich geben, so frei und lustig sie immer ist. Allerdings als staatliche Amstperson ist sie verpflichtet, keine Kunsturteile und – sogar – keine „staatlichen“ Kunstentscheidungen zu treffen.

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Nun wird man immer noch meinen dürfen, sie wechsele ja auch die Unterhosen – warum nicht auch mal die Tapeten oder die Wanddekoration mit Malerei? – da wäre ein größeres Gitarren-Stillleben vom deutschen Maler Dietmar Moews oder eine gemalte faltenwurfverhüllte Figur auf einem deutschen Industriestoff sicher sehr aufregend und beruhigend zugleich – und ist vergleichsweise preisgünstiger als eine NOLDE-FÄLSCHUNG.

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Nun – Merkel hat zum NOLDE-WECHSEL lieber nichts gesagt und wir werden von ihr auch nichts Wesentliches dazu hören; denn die Bundeskanzlerin kennt sich in der manipulativen SALONPERSONNAGE der verirrten deutschen Kunstorganisation so wenig aus, wie es die DLF-Publizisten tun.

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Der Vorgang ist am ehesten so bildlich beschrieben:

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AMÖBEN der KUNSTORGANISATION umschlingen sich gegenseitig – keiner weiß was und wo und auch ob überhaupt, ist unsicher. Außer dass die Jahresbudgets von der SALONPERSONNAGE, der diensteifrigsten DIENSTKLASSE der Welt (WAHR SCHAU, DEUTSCHLAND!), allmonatlich abgesogen wird.

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Oder anders – die deutsche Bundeskanzlerin wird sich „hochkarätige Beratung“ einholen lassen, was da jetzt an die Wand gehängt werden soll – vermutlich einfach TESA und URLAUBS-POSTKARTEN von Merkel-Wählerinnen.

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Es gibt zur Biografie von EMIL NOLDE keine Blindstellen, die ein Kunsthistoriker hier aufklärt – er macht sich wichtig und wertet dabei die KUNST in der GESELLSCHAFT ab, er wertet auch sein Metier ab, denn was hatte er zur Malerei zu sagen? – Gar nichts.

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Es ist absurd, zu behaupten, man könne oder man könne nicht Werke vom Autor trennen – denn warum sollte man das denn trennen wollen.

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Trotzdem und desungeachtet ist die Malerei ein Vorgang und ein Gemälde dann ein Werk. Während die vom Malermeister geprügelten Kinder oder die von ihm mit Leberwurst vergifteten Nachbarshunde – sofern sie nicht im Bild erscheinen – nicht Teil der Malerei sind.

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Frau Merkel hat sich bekanntlich weder ein Portraitfoto des EMIL NOLDE auf den Schreibtisch gestellt noch von dem blasierten Kunsthistoriker ein Passbild, den der DLF hier promoted. Ich nenne den Namen gar nicht – es ist mir zu doof.

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Beltracchi + Giacometti Kunstfälscher

Juli 2, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5710

vom Donnerstag, 2. Juli 2015

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Der Absturz der irregeführten Künstler durch verirrte Kunstorganisation und durch Falschkunst für Hochpreise:

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Engel bringt Gewünschtes“.

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Dem Leser dieses (kunstsoziologischen) Bezuges zum Stichwort „Beltracchi“ oder zum Reizwort „Kunstfälschung“ – dahinter stecken dann Anmutungen von Betrug, Kriminalität, Schattenwirtschaft – anhand einer aktuellen Meldung „Giacometti-Fälscher: Millionen ergaunert“ (dpa am 1. Juni 2015),

 

folgt hierzu folgende wertende Fachmeinung des Malers, Künstlergelehrten und Organisationssoziologen, Dr. Dietmar Moews – die Nachricht lautet in Kürze:

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Wegen Hunderter gefälschter Giacometti-Skulpturen steht seit Mittwoch ein Bildhauer vor Gericht. Der 56-Jährige gilt als künstlerischer Kopf einer Bande, die mit wertlosen Metall-Skulpturen in Deutschland Millionen gemacht hat. Laut Anklage geht es um einen Schaden von acht Millionen Euro. Es habe Pläne gegeben, mit Fälschungen weitere 50 Millionen Euro zu erzielen.

Werke des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti (1901-1966) werden auf dem Kunstmarkt hoch gehandelt. Seine Bronzefigur „Zeigender Mann“ wurde im Mai für rund 141,3 Millionen Dollar versteigert und stellte damit einen Rekord der teuersten je versteigerten Skulptur auf.

Das Landgericht Stuttgart hat in dem Fall bereits fünf Urteile gefällt: Die beiden anderen Köpfe der Bande erhielten Haftstrafen von jeweils mehr als sieben Jahren. Der Bildhauer war in Thailand untergetaucht. Das Landgericht hat sieben weitere Termine terminiert.“

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Was ist nun also mit der Kunst?

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Was ist mit den Künstlern?

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Was ist mit den Kunstkonsumenten?

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Wie hängt Kunstinteresse, Kunstgeschäft und Kunstqualität zusammen?

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Dietmar Moews ist selbst Berufskünstler und Künstlergelehrter.

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Im Fremdbild, mit Blick der Gesellschaft auf Dietmar Moews, gehört Dietmar Moews der Berufsgruppe „Künstler“ an – das ist eine fiskalische Zuordnung.

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Zugleich gehört Dietmar Moews im Fremdbild der Gruppe „zeitgenössische Künstler“ an, deren Kennzeichen die anerkannte Produzentenrolle im gesellschaftlichen Kunstprozess ist.

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Betrachtet man nun den empirischen zeitgenössischen Kunstprozess, so liefern Künstler, in der „Produzentenrolle“, in den zeitgenössischen Kunstprozess hinein, „Kunstwerke“. Die „Kunstwerke“ stehen im Mittelpunkt des „Kunstprozesses“, den die Kunstproduzenten, hauptsächlich durch eine dirigistische Salonpersonnage“ den „Kunstkonsumenten“ zum Kunstgebrauch bereitstellen.

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Durch die Kunstwerke im „Kunsterlebnis“ stehen Kunstkonsumenten (Publikum) und Kunstproduzenten (Künstle) in einer sozio-kulturellen Beziehung – im „Kunstprozess“.

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Es ist zweifellos leicht zu erkennen, dass es dabei um unterschiedliche Rollen im Kunstprozess geht –

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um Produzenten und um Konsumenten.

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Und es geht also eindeutig um einen durchaus sozialen „Werkbereich“, unterschieden vom „Wirkbereich“, der Kunstwerke im Kunsterlebnis.

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Wie sind diese greifbaren Sachverhalte einzuorden, wenn es auf möglichst freie lebendige Kunsterlebnisse, sowohl der Kunstkonsumenten wie der Kunstproduzenten, ankommen soll? Jedenfalls sind dies die Werte „Freiheit“, „Pluralität“, „Zugang und Teilnahme“, „Demokratie“, „Zivilität“, „Selbstbestimmung“, „staatliche Bildungsorganisation“, Einsicht durch Poesie, Poesie der Einsicht, und „Kulturhoheit der Bundesländer“, „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“ und „Allzuständigkeit der Städte und Gemeinden“ – der Kompetenz-„Generalklausel der Basisdemokratie“, der Lokalpolitik, der „Selbstbestimmung“ und der „Dezentralität“.

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Man muss diese sämtlichen Werte dem Alltagsmenschen, der nicht Staatswissenschaftler ist, mal versammelt vor Augen führen, um die Bedeutung aufleuchten zu lassen, wenn es einfach heißt „Freiheit der Kunst“ (§ 5 GG).

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Dietmar Moews meint: Ich versuche das gegenwärtige „Beltracchi / Giacometti“-Thema – durchdrungen und auf die soziale Wirklichkeit von uns allen entschlüsselt – auf den entscheidenden Punkt zu bringen und stelle das zusammenfassende FAZIT hier voran:

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Entscheidender FEHLER – wenn wertoriert kultiviert entschieden werden sollte – ist:

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Solange unechte Werke von professionellen Artmen (Salonpersonnage) zu echten Werken erklärt werden –

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solange unechte Künstler (Salonpersonnage) als echte Künstler durch den Kunstbetrieb gehyped werden –

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Kopie ist eine Studienmalerei, keine Fälschung

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solange also nicht die Kunstqualität eines jeden Werkes an dem Werk objektiv abgelesen wird (obwohl das möglich ist, wer Augen hat), tritt der längst obsolete Blödheits-Effekt ein: „Des Kaisers neue Kleider“.

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Wir wissen, der Kaiser ist nackt – alle Menschen heucheln Lob über neue Kleider, die der nackte Kaiser gar nicht trägt: Nur ein Kind sagt: Der Kaiser ist ja nackt.

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Es hat also keinen Sinn, gegen teuere Versteigerungslose oder hohe Kaufpreise von Kunstbetriebs-Ware zu sein.

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Es hat also keinen Sinn, wenn ein Kunstinteressent ein DALI kaufen will. Er wendet sich an seinen Agenten oder Händler. Der sucht die bekannten Sammler, die aktuellen Auktionskataloge, das Insiderwissen ab, wo wer, ob da jemand DALI verkaufen möchte – man habe einen potenten Kaufinteressenten an der Hand. Und wenn dann jemand nach dem Motto

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Engel bringt Gewünschtes“ (Hans Platschek) ein DALI-Ölbild zum Kauf bringt, dann sind schließlich alle froh. Wer wollte dagegen was haben? (Dietmar Moews hat sehr viele DALI-Gemälde und unzählige Grafiken gesehen und sagt: NEIN DANKE – es sind meist schlecht gemalte linkische Leinwände, oft langweilige unechte Blätter) – aber, was geht es mich an, wenn sowas jemand gerne kaufen möchte.

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Ob die DALIs im Dali-Museum in Figueras echte oder unechte Dali-Gemälde sind, ändert es nichts daran, dass es leicht erkennbar überwiegend schlecht gemalte Bilder sind. (Wer im James Ensor-Haus in Ostende nicht erkennt, dass dort Photo-Tapeten an den Wänden hängen, hat keine Augen im Kopf und kann Kunstqualität nicht beurteilen):

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Urteilskraft des Betrachters ist allerdings Voraussetzung, Kunst erkennen zu können.

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Wer das nicht kann, ist außerhalb der Kunsterlebnisses – derjenige ist vielmehr im Selbsterlebis seiner Unfähigkeit (das kann ja auch ganz schön sein, sagt der Autist zum Solipsist).

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Das Drama setzt konkret bei der miesen Qualität schlechter unechter Künstler an. (Wenn Schrubber-gerakelte 6-Meter-Flachware von Gerhard Richter nicht vom Estrich einer Messebau-Firma im Akkord sich unterscheiden lässt).

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Sowohl Wolfgang Beltracchi bringt lediglich schlechte Namen, deren schlechte Malerei er „sinngemäß“ variiert.

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Ob sich Wolfgang Beltracchi, der eigentlich eine harmlose Pinselei zu Geld macht und dabei in gepflegtem Metier Bilderbücher durchblättert, noch über die aufgespießten, verfaulenden bzw. vertrocknenden Kartoffeln in der POLKE-ALIBI-Ausstellung sich freut? – Ob sich Beltracchi mit seinen Sonja Delauney-Varianten als Seitenzweig der „Verirrrten Kunstförderung“ erkennt? Vermutlich sitzt er lieber in der Sonne.

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Ob sich ein heutiger Kunststudent der Düsseldorfer-Quatsch-Akademie als Teil dieser „Verirrten Kunstorganisation“ erkennt? Welche Chance hätte er, über die Malerei-Helfer in der Immendorf-Produktion („Schröders Affen-Portrait“) zu diskutieren und eine aktuelle selbstbestimmte Kunstdebatte, frei und demokratisch über den engen Rahmen der Akademie-Öffentlichkeit hinaus anzuregen?

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Mit wem sollten die denn wohl diskutieren?

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Mit den eigenen sogenannten „Professoren“, die ja auf diesem Wege ihr Monatsgehalt erdienen, lässt sich die „Verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“ und die „Salonpersonnage“ nicht diskutieren. (Oft sind diese „Salon-Professoren“, wie Tony Cragg, Ausländer und interessieren sich nicht für die deutsche demokratische Republik – ja, sie wissen dazu fast NICHTS, kassieren nur das Staatsgeld monatlich.

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Man wird von Beltracchi keinen bedeutenden „Picasso“ oder „Matisse“, Monet oder Manet sehen, sondern nur all das Gesoße, das bei der Galerie Thomas aus München noch frischklebrig auf den Kunstmessen erscheint – einer bei Thomas sogenannten „Klassischen Moderne“, große Namen, unbekannte schlechte So-wie-Gemälde im preisgünstigen Geldwasch-Segment (sehr beliebt „Jawlenski“, „Blauer Reiter“, „Max Beckmann“, schlechte „Liebermanns“ (Max Liebermann war ein sehr guter Maler), Delauney, Emil Nolde, Seifert-Watenphul, Campendonck. –

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Ja natürlich – schon die Geschwister von Alberto Giacometti haben bereits zu seinen Lebzeiten den eigenen Ausbau der schlechten Figuren-Fälschungen ins Geschäft gebracht. Nebenbei gesagt sind „Giacometti-Figuren aus Bronze natürlich keine Skulpturen (Bildhauerei vom Material heruntergeschlagen), sondern es sind Güsse, Abgüsse, Schmiedetechnik und Bronze-Güsse Plastiken über verlorene Formen.

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Allerdings – wer wollte es Anbietern und Käufern verhindern: Die Giacometti-Lieferanten wie auch Wolfgang Beltracchi-Foto-Moderne liefern, was Käufer wünschen.

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Der Kunstbetrieb und die riesige Schar unechter Künstler, diese „interessierten“ Akteure, die Kunst von Pseudokunst gar nicht zu unterscheiden wissen – die auch nur auf dieser billigen Schiene selbst als „Künstler“ im Kunstbetrieb und in der Künstlersozialversicherung und in den Künstlerverbänden und sogar schon bei den Studienbewerbern herumhängen (Immendorfs Studenten im Stundenlohn, die solchen Quatsch produziert haben, sind der harte Grund dafür, dass es heutzutage möglich ist, schlechte Kunstfälschung billig zu produzieren (Kunststudenten) überhaupt irgendwo am Markt ab- und durchzusetzen.

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Der Clou sind die Artmen und Salonpersonnage, die oft als studierte „Kunstwissenschaftler“ keine Kenntnisse aber Verwaltungsposten und Parteiengschaftlhuber kennen: Denn diese setzen sich gegenseitig in die sogenannten „hochkarätigen“ Kunstgremien hinein.

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Diese unechten Künstler sorgen dafür, dass unechte Kunst hochgepreist und in die staatlichen Kunstbezeugungs-Plätze, Biennale, Documenta, Museum Ludwig, „Guggenheim usw, durch die WESTKUNST-Welt gekurbelt wird. (Wer so was sehen will, schaue nur die aktuell abgelaufene „Polke-Ausstellung“ „ALIBIS SIGMAR POLKE – RETROSPEKTIVE 14. März 2015 bis 5. Juli 2015 (die noch bis Übermorgen läuft), mit unzähligen belanglosen Nonsense-„Polkes“ im Kölner Museum-Ludwig an: In dieser „Polke-Schau 2015 ist die Werkqualität so schlecht, dass es egal ist, ob es echte schlechte oder gefälschte schlechte Bilderrahmen sind.

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Dann – hoch gelabelt, hochgepreist, in die wichtigsten Museen geliehen und geschenkt (der schlechte ERNST WILHELM NAY) – kaufen Investoren „Wandaktien“ , deren Werthaltigkeit der syndikalisierte Markt des „ersten Kunstmarkts“ – die Verkäufer –  garantieren (einschließlich Rückkaufoptionen / s. Achenbach).

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Schluss: Nicht Beltracchi oder Giacometti machen was falsch – sondern der Staat organisiert eine verirrte Kunstorganisation, in der „Werkqualität nicht beachtet und Kennerschaft ignoriert werden.

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Das nennt man dann „Demokratie“ in der Kunst (jeder Kunstkonsument ist Künstler):

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Im Kunstberuf können heute in allen Belangen Laien und Nichtskönner die begehrliche Mehrheit als Salonpersonnage im Kunstprozess bilden.

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Während Früher Salonkunst dazu diente, dass vor den Werken gesellschaftsrelevante Abendveranstaltungen stattfinden konnten – Salonkünstler dienten zur Belustigung da („der röhrende Hirsch“ – den musste immerhin jemand malen können) – kümmert man sich heute in der verirrten Kunstorganisation eben um die Qualität der gemalten „Hirsche“ nicht (warum auch).

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Sondern heute hat man statt Salonmaler oder Salonkünstler nunmehr (professionelle Salonpersonnage), die sich als unechte Künstler mit unechten Machwerken im Kunstbetrieb verankert haben bzw. verankert wurden.

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Darüber stimmt nun die steuerzahlende Wählermehrheit täglich ab:

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Wenn die lustigen 1,30 min Kunstklamauk in der Tagesschau kommen, wo Gerhard Richter sagt: „Ich finde die Preise sehr hoch“ – oder Schlingensief sagt „Ich bin wichtig“ oder Beltracchi sagt: „Ich kann jeden Maler“ – kann man das prüfen:

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Beltracchi kann leider nur die grobe Schlechtware liefern (Beispiel seine grottenschlechte „Primavera-Variante“ nach Botticelli – egal, wenn dazu „Gutachten“, „Expertisen“, „Provenienz“ mitgeliefert, wenns gekauft wird) und für Giacometti fehlt Beltracchi die Kundschaft – das könnte Beltracchi sicher auch hinkriegen.

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Was sollte Dietmar Moews dagegen haben, dass jemand Giacometti sofort erkennt, unmittelbar nach betreten der neuesten Kunstmesse? Was spricht dagegen, dass jemand anderes sofort Micky Mouse und Donald Duck erkennt? Dafür hat Walt Disney ja gearbeitet. Disney hat völlig legitim seine Kundschaft beliefert.

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Von Kunst hätten wir mit Beltracchi, Giacometti und dem neuen Kölner Kölner Ludwig-Leiter Yilmaz Dziewior nichts zu reden. Und mit dem ganzen Beuys-Gerümpel auch nicht.

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Dass der Biennale-Leiter von Venedig, Okwui Enwesor, nicht „Das Kapital“ von Karl Marx, als staatlicher Kunstbetrieb, vorlesen ließe, von vorne bis zur letzten Seite – aber er selbst hat von dem Inhalt keine Ahnung. Und niemand wird sich die Vorlesung monatelang anhören. Wird Sowas gerade der Belanglosigkeit halber durchgezogen, wie die MEW-Bände ungelesen in den Grüften der SED-Haushalte unaufgeschnitten vergammelt waren, so wird es jetzt in Venedig laut vorgelesen (egal, wer da zuhört – egal, ob Qualität).

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Von denen wird permanent gegen das Gute, Schöne, Wahre, polemisiert – sie sagen, das Gute ist nicht gut, das Schöne nicht schön, das Wahre nicht wahr, das Gute ist nicht schön, das Wahre nicht gut und bis sie schwindelig sind, kommen sie dann damit heraus, dass das Unschöne das Wahre sei, das Böse usw. usf.:

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Was nur hat das mit deren Begehrlichkeit zu tun, von Wahr oder Unwahr, von Schön oder Hässlich auf Kunst oder Nichtkunst zu schließen?

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Wieso ist das Hässliche Kunst?

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Wie ist das Schöne nicht Kunst? – etwa, weil es schön ist?

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UNSERE WOHLHABENDE GESELLSCHAFT verzichtet auf die sistierfähige Übernahme der Verantwortung dafür, heute, als „Demokratie“, die jetzt anstelle der historischen Vorgänger, Kunstbesteller, Kunstentscheider (auch der Kirche und Kulturreiter anderer Kulturherrschaften) die Kunstqualität zu sichern hätten.

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Sie versagen vor der Pflicht, echte Künstler zu berufen, die hochbegabt sind und das Billige, Zufällige und Chaotische vom menschengemachten Wunder unterscheiden können.

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DIETMAR  MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

Dietmar Moews „Mexicano“ DMW 567.7.0; 140cm / 140cm, Öl auf Dekostoff, in Dresden im Jahr 2000 gemalt, VK Euro 9.500,.

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