Andreas Main DLF: Elohim – die biblische Götterschar und Glaubenswille zur Traditionsherrschaft

März 11, 2017

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von Sonntag, 12. März 2017

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Gaza brennt

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Der Deutschlandfunk Köln hat am Freitag, 10. März 2017, mit einer publizistischen Besonderheit überrascht. JÜDISCHE GLAUBENS-Politik, das JUDENTUM sowie tabuisierte GLAUBENSFRAGEN wurden von Andreas Main und Peter Schäfer exponiert und diskutiert:

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DLF.de am 10. März 2017, Mai / Schäfer „Religionsgeschichte – kontrovers. Zwei Götter im jüdischen Himmel“.

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THESE des Judaisten Prof. Dr. Peter Schäfer sind allbekannte Quellennachweise in den alten Textüberlieferungen von mehreren GÖTTERN im Judentum, anstatt dem bekannten allmächtigen EINGOTT.

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FRANCISCO GOYA „Saturn verschlingt seine Söhne“

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(Vgl. GÜNTER SCHULTE, „Die grausame Wahrheit der Bibel. Eine Anthropologie unserer Vernunft und Moral“ Campus 1995)

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Das sei für die Menschen wichtig, die an Gott glauben – für Nichtgottgläubige ist es eine religionspolitische Herrschaftsfrage. Zwischen eingottgläubigen Juden und den Jesuschristen wird schon einer Dreifaltigkeit gehuldigt bzw. gestritten. Doch die alten, vom Judentum gequälten Textdokumente, die nicht unbedingt hebräische und sowieso nicht rückdatierte jüdische sind, enthalten laut Schäfer bis zu elf verschiedene Götter. Ob mans glaubt oder nicht.

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ELOHIM – die mit mehreren, bis zu elf verschiedenen Namen in den alten jüdischen Schriften benannten GÖTTERSCHAREN, nebst gottähnlichen Teufeln, Dämonen, Satane und dazu Erzengel erscheinen durch gezielte Redaktion in den alten Quellen auf eine EINGOTT-Glaubenskultur manipuliert zu werden – es ist Angelegenheit der Wissenschaft, die vorhandenen Quellen überhaupt zu kennen.

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Das wissenschaftliche Kennen und Falsifizieren sollte nach den wissenschaftlichen Methoden argumentieren und nicht stattdessen mit dem Glauben an Gott oder an Götter daherkommen.

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Wo Wissenschaft an Herrschaftstraditionen rüttelt, darf sie nicht mir Wahrheitserkenntnis kommen, sondern muss arschkriecherisch herummachen, pejorizieren, abirren, metonymische Spielchen etablieren oder BULLSHIT publizieren.

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In Deutschland ist Wissenschaft ausschließlich „staatlich-normativ“ dirigiert. Außerhalb der bürokratischen Wissenschaftspublizistik und der offizialen Bezeugungs-Nomenklatura können wissenschaftliche Leistungen nicht in den aktuellen Wissenschaftsdiskurs integriert werden.

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Der Grundgesetz-Passus in der Präambel § 5 GG „FREIHEIT von Wissenschaft und Forschung“ ist so staatlich organisiert und abgeriegelt, dass kein Zugang zum herrschenden Salon gelingen kann.

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Wenn es sich um RELIGION, zumal JÜDISCHE RELIGION, handelt, stehen der freien Wissenschaft zudem die großen internationalen Moralunternehmen entgegen, mit denen die gesamte Massenmedien-Kulturindustrie.

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Eher wird ein Geistes-Wissenschaftler zum Ketzer gestempelt, als mit Argumenten zur Diskussion zugelassen. Naturwissenschaftler finden u. U. über technisch-industrielle Verwertung Zugang zum Wissensmarkt – dabei sind Plagiate und Autorendiebstahl allgegenwärtig.

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Das DLF-Interview von Andreas Main mit dem Judaisten Peter Jäger, zur überlieferten Vielgötterei im Judentum, belegt in Jägers neuem Buch, wird hier auf den Kern gekürzt wiedergegeben. Es empfiehlt sich das Nachlesen und Nachhören des vollständigen Interviews auf DLF.de.

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DLF.de am 11. März 2017, Autor des Interviews Andreas Main:

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Religionsgeschichte – kontrovers „Zwei Götter im jüdischen Himmel“

Das Judentum gilt als monotheistische Religion. Dem hält der Judaist Peter Schäfer entgegen, dass sich die „Idee von einem zweiten Gott im Kern des Judentums festgesetzt“ habe. Der Direktor des Jüdischen Museums Berlin sagte im Deutschlandfunk, das habe „enorme Auswirkungen“ darauf, wie Juden und Christen sich heute wechselseitig betrachten.

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Andreas Main: Peter Schäfer zählt zu den wichtigsten Judaisten weltweit. Ganz sicher ist er einer der führenden Experten für das Judentum der Antike und des frühen Mittelalters. Er ist kein Promi der Talkshows, aber ein Prominenter in Wissenschaftskreisen. Die wichtigsten Wissenschaftspreise hat er bekommen, egal, ob in Deutschland, in den USA oder in Israel. 15 Jahre lang hat er in Amerika gelehrt an der Princeton University. Und als ob das alles nicht genug wäre, seit zweieinhalb Jahren leitet er eines der wohl bekanntesten Museen hierzulande, das Jüdische Museum Berlin. Wir sitzen zusammen in unserem Berliner Studio, wo wir dieses Gespräch aufzeichnen. Wir reden über Peter Schäfers neues Buch „Zwei Götter im Himmel: Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike“. …

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der Untertitel benennt ja genau, worum es geht, eben Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike. Für Hörer, denen das Thema womöglich weit weg erscheint – und das dürften einige sein – mal an Sie, die scheinbar ganz, ganz einfache Frage: Was haben Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike mit uns zu tun?

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Schäfer: Die haben mit uns insofern was zu tun oder dann was zu tun, wenn wir uns für Gott interessieren. Das müssen wir schon mal. Wenn wir uns nicht für Gott interessieren, dann brauchen wir uns auch nicht für Gottesvorstellungen zu interessieren. Wenn wir uns aber für Gott interessieren, dann sollte uns auch interessieren, ob es im Judentum Gottesvorstellungen gegeben hat und nicht nur einlinige, eindimensionale Klischees, die wir lange eingetrichtert bekommen haben und von denen wir … uns freimachen sollten. … ich will eine Frage stellen, die provokativ ist. Ich will von Klischees wegkommen, die zu schlicht sind, zu eindimensional sind und vor allen Dingen auch von Klischees wegkommen, die eine große Rolle spielen, auch heute, für das Verhältnis von Judentum und Christentum.

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Das Hauptklischee, das mich aufregt und stört, ist das von dem monumentalen, ewigen, im Judentum verankerten, für ewige Zeiten festgesetzten, immer schon vorhanden gewesenen Monotheismus. Und das ist das Klischee, gegen das ich hier ankämpfe … Monotheismus ist ein Kunstwort. Wir müssen ja schon fragen: Was haben denn die Juden, die Menschen in der Antike, die Juden und die Christen in der Antike überhaupt sich vorgestellt? Und die haben natürlich gar nicht über Monotheismus nachgedacht. Aber in der Tat, wenn wir jetzt von diesem modernen Begriff des Monotheismus ausgehen, dann sehen wir sehr schnell, dass schon in dem wichtigsten Dokument des Judentums, der hebräischen Bibel – ich sage bewusst hebräische Bibel, um mich von dem christlichen Begriff Altes Testament abzugrenzen –, also der hebräischen Bibel, dass das ein ständiges Hin und Her, Auf und Ab gewesen ist in Bezug auf die Frage des ‚einen Gottes‘.

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Der ‚eine Gott‘ wird natürlich immer mehr, immer stärker betont, hervorgehoben, unterstrichen. Aber genauso klar ist, dass dieser eine Gott eine Wunschvorstellung gewesen ist, die sich in der Weise, in der idealen Weise, wie wir es heute nach dem Rationalismus im Mittelalter und auch des 19. Jahrhunderts so in der Antike nie gehabt haben.

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Main: „Kunstvorstellung“ sagen Sie. Der eine Gott sei eine Kunstvorstellung. Christlich sozialisierte Menschen dagegen haben dann gehört von der Dreifaltigkeit, von Trinität. Sie, Peter Schäfer, sprechen von „Binarität“. …Was ist der Kern dieser These hinter diesem Kunstwort?

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Schäfer: Ja, also ich spreche in der Tat nicht von Trinität. Das würde zu weit führen. Ich vermeide auch das Substantiv „Binarität“. Das gibt es ja eigentlich nicht. Das Adjektiv „binitarisch“ gibt es – im Englischen vor allen Dingen. Also, ich spreche von der Vorstellung von zwei Göttern.

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Ich versuche zu zeigen, dass im Judentum der Antike schon sehr früh ein Kampf gewesen ist, eine Bewegung gewesen ist, die versucht hat, neben dem klassischen Bild des ‚einen Gottes‘, der ja dann meistens auch der ‚alte Gott‘ ist – wir haben im Buch Daniel das Bild mit weißen Haaren, Bart, so, wie wir uns heute auch Gott vorstellen –, von diesem Bild des ‚einen Gottes‘ wegzukommen und neben diesem ‚einen Gott‘ einen zweiten, jüngeren Gott, Kriegsgott, kämpferischen Gott zu installieren, der nicht auch unbedingt auf derselben Ebene wie der ‚eine Gott ist‘, der aber ganz klar göttliche Gewalt, göttliche Potenzen neben diesem ‚alten Gott‘ hat und insofern eine große spielt auch als Erlöser, als Erlösergott des Volkes Israel.

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Main: Diese binitarische Idee, Sie haben es angedeutet, sie ist hart umkämpft in der jüdischen Antike. Die Debatte, ob es andere göttliche Kräfte gibt neben dem einen Gott, die wird, wenn ich Ihnen folge, über Jahrhunderte geführt. Wo es beginnt, haben Sie schon beschrieben. Aber wo endet die? Wie lang dauert diese Debatte?

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Schäfer: Ja, also sie beginnt in der hebräischen Bibel, völlig richtig. Und sie spielt sich auch nicht nur in der Zeit ab, die ich in meinem Buch behandele. Sie spielt sich ganz elementar, ganz massiv ab in dem, was wir Kabbala nennen.

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Die Mystik im Mittelalter, die wir Kabbala nennen, da ist dieses Thema ganz elementar. Und niemand kann behaupten, dass die Kabbala ein Randphänomen im Judentum gewesen ist. Ganz im Gegenteil. Die Kabbala ist ein Phänomen gewesen, das sich über Jahrhunderte immer weiterentwickelt hat und dann explodiert ist im 16./17. Jahrhundert.

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Das heißt, da haben wir die klare Vorstellung von einem Gott, der nicht nur aus zwei und nicht nur aus drei Potenzen – sage ich mal vorsichtig – besteht, sondern aus zehn. Aus zehn.

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Und die Gegner der Kabbala, die haben den Kabbalisten vorgeworfen: „Meine lieben Leute, die Christen begnügen sich mit drei, ihr habt jetzt sogar zehn. Das ist ja noch viel schlimmer.“ Und von den zehn Potenzen ist eine weiblich in der Kabbala.

Und, also diese Kabbala führt den Gedanken der zwei Götter sehr viel weiter, sehr viel wirkmächtiger noch weiter, so dass man gerade deswegen auf gar keinen Fall sagen kann, die Sache ist erledigt gewesen. Nein, ich sage ganz im Gegenteil, die explodiert geradezu im Judentum. … Das Judentum ist die ideale Religion des einen Gottes – Punkt. Und das stimmt einfach nicht. Das stimmt einfach nicht. Michael Wolffsohn geht ja sogar noch einen Schritt weiter und möchte sogar die Möglichkeit der drei Götter im Judentum sehen.

Ich bin schon mit zweien ganz, ganz glücklich. Und, wenn wir das klarmachen können, dass das mit dem einen Gott im Judentum nie so einfach gewesen ist, dann sind wir einen großen Schritt weiter – und vor allen Dingen, dann sind wir einen großen Schritt weiter auch in Bezug auf das Verhältnis von Judentum und Christentum heute. Das hat doch enorme Auswirkungen darauf, wie wir Judentum und Christentum heute betrachten. …

Das klassische Argument für eine ansatzweise dritte Gestalt im Judentum ist ja der Beginn der hebräischen Bibel, das Buch Genesis, wo es heißt: „Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ Ganz am Anfang, Beginn der Schöpfung, kommt diese merkwürdige Aussage auf Hebräisch: „we-rûach ‚älohîm merachäpät °al penê ham-mâjim“. „Der Geist“ – kann auch Wind heißen, aber sagen wir mal Geist –, „der Geist Gottes schwebte über dem Wasser“.

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Was ist das? Wer ist dieser Geist Gottes? Und das wird in der Tat von manchen auch als Hinweis gedeutet, dass da vielleicht doch noch ein drittes göttliches Element auch im Judentum im Spiel sein könnte. Es geht nur nicht sehr viel weiter. Die Rabbinen haben das ganz klar gedeutet. Die Rabbinen gehen nicht auf einen dritten Gott, sondern die Rabbinen sagen ganz eindeutig: „Dieser Geist Gottes ist der Geist des Messias.“ …

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Main: Also, es sind nicht ein paar Texte – ich sage es bewusst flapsig –, die Sie uns da präsentieren von einigen wenigen jüdischen Spinnern?

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Schäfer: Das ist ein Argument, das gerne benutzt wird, um dagegen zu argumentieren. Und das ist genau mein Punkt. Es geht hier nicht um ein paar Randtexte, die auch irgendwo vorkommen, sondern wir können zeigen, und zwar ganz konkret kann man zeigen, dass in dem zentralen Dokument des rabbinischen Judentums, im Babylonischen Talmud, der ja bis heute seine Gültigkeit hat, dass genau da der Kampf gegen diese Idee ganz elementar geführt wird, und dass wir genau dort in diesem Kampf erkennen können, welche Argumente benutzt werden von den Leuten, die von den zwei Göttern reden wollen, wogegen dann die Rabbinen sich wenden. …

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Main: Also in jüdisch-apokalyptischen Texten zum Beispiel. Da ist die Rede mal von einem Gott und dann eben von einem jungen Gott. Den haben Sie schon erwähnt. Dann wird in demselben Text, dieses als Irrlehre gegeißelt. Mal erscheinen eben die zwei Götter als Häresie, mal nicht. Wie kann man das verstehen?

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Schäfer: … Es gibt Texte, die ganz klar die Idee der zwei Götter propagieren und wo dann plötzlich sozusagen manchmal mittendrin, manchmal danach der Gegentext gesetzt wird und gesagt wird: ‚Das ist völliger Quatsch! Das ist völlig undenkbar, das kann nicht sein und darf nicht sein sozusagen!‘

Wo man also im selben Text oder am Anschluss an denselben Text versucht, das wieder zu entkräften. Aber dies zeigt ja umso mehr, dass das wirkmächtig gewesen ist.

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Main: Ich nenne mal ein paar Namen für jene andere göttliche Kraft neben jenem Gott, über den wir sprechen. Also, die Namen sind „Henoch“ – wurde schon erwähnt. „Metatron“, „Menschensohn“, „kleiner Gott“. Wir können nicht alle Entwicklungen besprechen, die diese Gottesbilder durchgemacht haben …

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Schäfer: Ja, mir erscheint da sehr wichtig, dass man eine klare Linie feststellen kann. Es beginnt mit dem Menschensohn im Daniel-Buch. Das Daniel-Buch ist ja ein Buch, das zum Kanon der hebräischen Bibel gehört, auch zum Kanon des Alten Testamentes, der Christen gehört. Da beginnt es.

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Da ist dieser mysteriöse Menschensohn, übrigens Menschensohn ist eigentlich eine Fehlübersetzung. Das heißt eigentlich nur Mensch. Dieser mysteriöse Mensch, der auf den Wolken des Himmels kommt, der vor Gott geführt wird und dem die Macht und die Herrschaft über Israel gegeben wird. Und dann ist er weg. Wir hören von dem nie wieder.

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Also, wir haben da den ‚alten Gott‘ und eine junge göttliche Gestalt, der alle Macht im Himmel und auf Erden von dem ‚alten Gott‘ gegeben wird. Und dieser Gedanke, der löst eine Lawine aus.

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Der Höhepunkt dieser Menschensohn-Vorstellung und des jungen Gottes, des Gottessohnes, der mit dem Menschensohn verknüpft ist, wo ist denn der?

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Der ist im Neuen Testament. Jesus Christus sagt von sich, dass er genau dieser Menschensohn ist. Das heißt, Jesus nimmt eine eminent zentral jüdische Überlieferung auf und für sich in Anspruch. Das heißt, das Christentum usurpiert das.

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Man könnte doch denken: Damit ist es fürs Judentum erledigt. Aber es ist genau nicht der Fall. Es ist nicht erledigt. Es geht weiter. Und das knüpft sich ganz stark an den anderen Namen, den Sie genannt haben – „Henoch“. Dieser „Henoch“ wird dann zum Menschen im Himmel, der göttliche Gestalt annimmt.

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Und das ist die Entwicklung im Judentum, die bis weit in das nachchristliche Judentum weitergeführt wird, an dem man dann anknüpft, die Idee: „Wir haben das im Judentum auch und wir behalten das auch im Judentum, obwohl ihr Christen es uns eigentlich wegnehmen wollt.“

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Main: – der Judaist Peter Schäfer (nach eigener Kekundung nicht jüdisch), Direktor des Jüdischen Museums Berlin .. hat kürzlich eine Studie vorgelegt, die im C.H.Beck Verlag erschienen ist. Peter Schäfer, „Zwei Götter im Himmel: Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike“,

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Dietmar Moews meint: Das Zitat ELOHIM (hebr. Ein Plural für Gott, also Götter, Götterscharen, Götterheere ..).

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In den LICHTGESCHWINDIGKEIT-Videos bei Youtube habe ich über 100 Videos mit Quellenangaben zu diesem THEMA MONOTHEISMUS/POLYTHEISMUS – zur Vielgötterei in den alten Texten, die sich das Judentum historisch selbst zuweist. Diese Texte sind oft in verschiedenen in der vorjüdischen Zeit geschriebenen Sprachen überliefert.

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Während THORA (das bei den Christen gekürzt „Altes Testament“ genannt wird) hauptsächlich nur in griechischen Originalabschriften des späteren Judentums bzw. als Altes Testament in Europa in ziemlich schiefen Übersetzungen tradiert werden.

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Ich empfehle den Interessenten meine YOUTUBE-Videos zur jüdischen Vielgötterei und den sprachlichen Beziehungen zur griechischen Sprache, die sich mit einer opulanten griechischen Götterwelt anschickten, während die germanische Götterwelt durchaus Parallelen bei den alten Griechen und Römern finden – so ist es mit dem „christlichen Abendland“ und den jüdischen Wurzeln, wenn JESUS zum germanischen Helden mutiert.

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Hierzu hat sich Peter Schäfer nicht herbeigelassen.

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Dennoch, dankeschön für diesen DLF-Interview-Beitrag, von Freitagvormittag, 10. März 2017.

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ELOHIM: Götter der BIBEL – haben wird den falschen Gott gewählt?

Juli 27, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4719

am Sonntag, 27. Juli 2014

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Für einen Gläubigen, sind keine Beweise nötig – es genügen die Glaubensgewissheiten.

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U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

U-Bahn für die Mainzer Straße (auch als Bunker im Alarmfall)

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Für einen Gottglauben gilt das Gottvertrauen und nicht menschliche Interpretationen etwaig Gott zugewiesener Aktivitäten.

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Die Menschheit tradiert – so weit das historisch dokumentiert ist – vielfältige Vorstellungsorientierungen, z. B. Instinkthandeln, Wissenschaft, Kunstschaffen, Sozialitäten u. a. Eine nennen wir abgegrenzt Religion. Verschiedene Religiösitäten haben Götter- bzw. Gottglaubensvorstellungen.

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Im alten überlieferten Text-Teil der christlichen Bibel finden wir handelnde Götter, Götterscharen, Götter und Teufel verschiedener Rang- und Machthöhen, z.B. ELOHIM (hebräisch IM bezeichnet im zusammengesetzten Wort (Kompositum) ELOHIM die Mehrzahl (Pluaral), wie „Götterschar“, also mehrere Götter).

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Die Menschheit hat verschiedene Geschichtszählweisen. Im christlich gregorianischen Kalender unserer Zeitrechnung wurde die Geschichtsjahreszählung mit der Ziffer NULL zum angenommenen Zeitpunkt der Geburt von Jesus gesetzt.

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Erst die jüngeren Quellen im alten Testament – das aus Teilen der jüdischen Tora nachträglich zusammengestrichen bzw. zusammengestellt und altersmäßig durcheinandergebracht worden ist, wird dann von den sich selbst als Israel bezeichnenden Semiten aus der Vielgötterei der Eingottglaube. Diese kleine etwa 500 bis 600 Jahre vor dem Jahr NULL in Palästina sesshafte Semitengemeinschaft, sammelte alte Schriften (Tora) und forderte einen einzigen Gott, der von den Israeliten als Allmacht-Gott geglaubt wurde.

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Für die zeitgleichen Griechen, deren Schrift- bzw. deren Kultur, für die älteren Ägypter oder für die zeitgleichen Chinesen des Konfuzius, des Lao Tse und anderen, galten bereits vor, während und nach den Eingott-Israeliten geradezu Götterversammlungen (Olymp) in vielfältigen Zuständigkeiten.

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Die Perser wie auch die Römer, deren politische Herrschaft greifbar lebensentscheidend für die Semiten des Israelglaubens geherrscht hatten, lebten übermächtig nach eigenen Religionen und anderen „Propheten“.

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Als der in der Bibel vorgestellte historische Jesus von Nazareth auftrat, gab es unter den Israeliten diverse Dissidenten und Sezessionisten, auch weil die römische Fremdherrschaft den israelischen Eingottglauben als marginale Glaubenssache auswies, nicht aber als eine politische Überlebensentscheidung.

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Folglich kamen Prediger und abweichende Sekten zu sozialer Wirkung. Eine davon waren die im israelischen Judentum lebenden Jesuschristen. Hieraus kamen – erst nach Jesus‘ Tod – zahlreiche jüdisch-christliche, bald auch heidnisch-christliche Missionare und Schriftsteller auf. Für das abendländische Christentum ist der wirkungsvollste Hauptaktivist der heiden-christlich-semitische Missionar Saulus-Paulus, der angeblich bis Rom gewandert war. Daneben kennen wir heute die sogenannten Evangelisten, die später kommenden Schriftsteller der „Evangelien“ des Neuen Testaments.

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Im Neuen Testament, zusammengesetzt aus ausgewiesenen Texten, die nicht von Jesus-Zeitgenossen, sondern von Autoren (den Evangelisten), die im Jahrhundert danach lebten, finden wir die „Evangelisten“, die vom Leben und Wirken des israelitischen Jesus zahlreiche Varianten verfassten (übrigens nur vom Kind Jesus und dann von dessen letzten Lebensjahren).

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Vom Tora-überlieferten Israelmythos war im römischen Palästina der Evangelisten wenig übrig geblieben. Das heute als Judentum figurierende Gemeinwesen fand seine Autoren erst später, erst nach den Evangelisten. Der Talmud, ohne den heute kaum noch orthodoxe Israeliten leben, entstand erst zur Zeit des römisch-katholischen Neuen Testaments.

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angelomusicante

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Damit hier keine Missverständisse angeknüpft werden, ich selbst mache in meinen Vorstellungen, sofern ich das bestimmen kann, Alles ohne Gott und ohne Götter, was ohne geht. Und ich zitiere hier, sinngemäß aus dem Bibeltext „Offenbarung Johannes“, Texte, die ich seit vielen Jahren studiere, ausgewählt. Ungeachtet welche semantischen Bedeutungen oder Glaubensinhalte jemand darauf bezieht, lehne ich die blutige Obrigkeitskultur der abrahamitischen Eingottreligion ab:

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Offenbarung des Johannes … Das 7. Kapitel – Die Versiegelten aus den zwölf Stämmen; die selige Schar der Erlösten aus allen Nationen.

1. Und darnach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf dass kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgendeinen Baum.

2. Und ich sah einen anderen Engel stehen aufsteigen von der Sonne Aufgang, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und schrie mit großer Stimme zu den vier Engeln, welchen gegeben war zu beschädigen die Erde und das Meer;

3. und er sprach: Beschädiget die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis dass wir versiegeln die Knechte unsers Gottes an ihren Stirnen!

4. Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertundvierundvierzigtausend, die versiegelt waren von allen Geschlechtern der Kinder Israel:

5. von dem Geschlechte Juda zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Ruben zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Gad zwölftausend versiegelt;

6. von dem Geschlechte Asser zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Naphthali zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Manasse zwölftausend versiegelt;

7. von dem Geschlechte Simeon zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Isaschar zwölftausend versiegelt;

8. von dem Geschlechte Sebulon zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Joseph zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Benjamin zwölftausend versiegelt.

9. Darnach sah ich, und siehe, eine große Schar, welche niemand zählen konnte, aus allen Heiden und Völkern und Sprachen, vor dem Stuhl stehend und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen.

10. schrieen mit großer Stimme und sprachen: Heil sei dem, der auf dem Stuhl sitzt, unserm Gott, und dem Lamm.

11. Und alle Engel standen um den Stuhl und um die Ältesten und um die Tiere und fielen vor dem Stuhl auf ihr Angesicht und beteten Gott an

12. und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit in Ewigkeit! Amen

13. Und es antwortete der Ältesten einer und sprach zu mir: Wer sind diese, mit den weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen?

14. Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es . Und er sprach zu mir: Wer sind’s, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.

15. Darum sind sie vor dem Stuhl Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Stuhl sitzt, wird über ihnen wohnen.

16. Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf sie fallen die Sonne oder irgend eine Hitze; Jesaja 49,10

17. denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

 

Das 8. Kapitel. – Eröffnung des siebenten Siegels. Die vier ersten Posaunen. Das dreifache Wehe.

1. Und da es das siebente Siegel auftat, ward eine Stille in dem Himmel bei einer halben Stunde.

2. Und ich sah die sieben Siegel, die da stehen vor Gott, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben.

3. Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchfass: und ihm ward viel Räuchwerk gegeben, dass er es gäbe zum Gebet aller Heiligen auf den goldenen Altar vor dem Stuhl.

4. Und der Rauch des Räuchwerks vom Gebet der Heiligen ging auf von der Hand des Engels vor Gott.

5. Und der Engel nahm das Räuchfass und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben. *Hesekiel 10,2

6. Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet, zu posaunen.

7. Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte. 2. Mose 9, 23-26

8. Und der andere Engel posaunte, und es fuhr wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer; und der dritte Teil des Meeres ward Blut, Jeremia 51, 25 u. Mose 7, 20, 21

9. und der dritte Teil der lebendigen Kreaturen im Meer starben, und der dritte Teil der Schiffe wurden verderbt.

10. Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein großer Sturm vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen. Jesaja 14,12: Dan. 8, 10

11. Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser ward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie waren so bitter geworden.

12. Und der vierte Engel posaunte: und es ward geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, dass ihr dritter Teil verfinstert ward und der Tag den dritten Teil nicht schien und die Nacht desgleichen. 2. Mose 10,21

13. Und ich sah und hörte einen Engel fliegen mitten durch den Himmel und sagen mit großer Stimme: Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen, vor den andern Stimmen der Posaune der drei Engel, die noch posaunen sollen!

Das 9. Kapitel.– Die fünfte und sechste Posaune mit dem ersten und zweiten Wehe

1. Und der fünfte Engel posaunte: und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm ward der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.

2. Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf; und es ging auf ein Rauch aus dem Brunnen wie ein Rauch eines großen Ofens, und es ward verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens. Joel 2,3.10.

3. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde; und ihnen ward Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.

4. Und es ward ihnen gesagt, dass sie nicht beschädigten das Gras auf Erden noch ein Grünes noch einen Baum, sondern allein die Menschen, die nicht haben das Siegel Gottes an ihren Stirnen.

5. Und es ward ihnen gegeben, dass sie nicht töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual vom Skorpion, wenn er einen Menschen schlägt.

6. Und in den Tagen werden die Menschen den Tod suchen, und nicht finden; werden begehren zu sterben, und der Tod wird vor ihnen fliehen.

7. Und die Heuschrecken sind gleich den Rossen, die zum Kriege bereitet sind; und auf ihrem Haupt wie Kronen, dem Golde gleich, und ihr Antlitz gleich der Menschen Antlitz;

8. und hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen;

9. und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel wie das Rasseln an den Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen;

10. und hatten Schwänze gleich den Skorpionen, und es waren Stacheln an ihren Schwänzen; und ihre Macht war, zu beschädigen die Menschen fünf Monate lang.

11. Und hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds, des Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen Apollyon.

12. Ein Wehe ist dahin; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach dem.

13. Und der sechste Engel posaunte: und ich hörte eine Stimme aus den vier Ecken des goldene Altars vor Gott.

14. die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Löse die vier Engel, die gebunden sind an dem großen Wasserstrom Euphrat.

15. Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf die Stunde, und auf den Tag und auf den Monat und auf das Jahr, dass sie töteten den dritten Teil der Menschen….

21. Und taten auch nicht Buße für ihre Morde, Zauberei, Hurerei und Dieberei.

Die Quellen-Namen sind Autoren der israelischen Tora, des Alten Testaments der Bibel der Jesus-Christen aus der vorchristlichen Zeit. Man erkennt leicht, wie die mörderische Allmacht der „Offenbarung des Johannes“ jesuschristlich zugespitzt wird.

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