Bayerischer Rundfunk bringt: NSU-Ermittler und Böhnhardt beim Verfassungsschutz

April 7, 2016
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Vom Donnerstag, 7. April 2016

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Bildschirmfoto vom 2015-11-06 12:12:01

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Der Fernsehdreiteiler „Mitten in Deutschland: NSU“ (je etwa 90 Minuten an drei Sendeterminen und in der ARD-Mediathek) hat Mittwoch, den 6 .April 2016, abend, nach inzwischen mit dem ersten Teil und zweiten Teil, den dritten Teil gesendet, hier Teil 3:

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Die Ermittler – nur für den Dienstgebrauch“,

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Hier kommt eine Kurzwürdigung zum dritten Teil:

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Die Ermittler – nur für den Dienstgebrauch“ sowie im Anschluss brachte die ARD am 6. April die Dokumentation:

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Der NSU-Komplex“.

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Hiermit stehen deutsche Staatsgeheimdienststrukturen als kausale Führung des „NSU-Komplexes“ fest. Der laufende Münchner Prozess gegen Zschäpe et al. kann eingestellt und neuaufgesetzt werden, wenn Dr. Merkel mit Ihrem Aufklärungsversprechen an die deutsche Öffentlichkeit nicht einen irren Zersetzungszustand verschulden will.

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Dietmar Moews meint: Für den normal gebildeten Alltagsdeutschen ist eine solche NSU-Fernseh-Trilogie, jeweils ab 20.15 Uhr, eine abendliche Zusatzanstrengung, für die das insgesamt fast 20 Jahre umfassende löcherige Geschehen zu unverständlich und anstrengend ist.

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Der dritte Teil „Ermittler“ ist als ein solches Fernsehspiel sehr griffig und anregend dramatisch in Fernsehspiel und Inhalt gelungen.

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Wiederum sind Drehbuch und Schauspieler, Schnitt und Detailgenauigkeit von enormer Qualität geworden. Gratulation an die Produzenten und Realisatoren.

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Die Dialoge in „Die Ermittler“ sind ziemlich treffend und weniger der gagige TATORT-SPRECH. Was hier in die Spielszenen an inhaltlicher Komplexität mit gleichzeitiger Volkshochschule in Staats- und empirischer Gesellschaftskunde aufgezogen wird, ist eine sehr eindrucksvolle „rhetorische“ Meisterleistung – als bayerische Staatspropaganda: Vorsicht!

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Hier in Teil Drei, „Die Ermittler“ wird auch eine Katze gewissermaßen aus dem Sack gelassen:

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NSU ist eine von den Geheimdiensten aufgezogene Staatskriminalität. Die Neuigkeiten in „Der NSU-Komplex“ bringt nun auch Böhnhardt als V-Mann-verdingten Mitarbeiter einer Neo-Nazi-Baufirma. Heute kommt nun auch noch Zschäpe als dem Bundesamt für Verfassungsschutz bekannte, mittelbar verdingte V-Frau bis 2002 – beim Neo-Nazi Marschner/V-Mann beim BfV – auf den Tisch.

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Der deutsche Staat wusste also jetzt nachgewiesen noch im Jahr 2002 wo die angeblich mordenden NSU-Untergetauchten sich aufhielten. Dr. Merkel lässt aufklären! Die Lügenpresse wackelt. Schweigegebot für Zschäpe:

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Wenn „krank“, dann tot.

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Die Autoren Stefan Aust und Dirk Laabs, des Sachbuches „Heimatschutz“, wissen, dass die diversen deutschen Geheimdienste, nebst Auslandsgeheimdiensten und Auslands-V-Leuten, die unaufgeklärten Tötungen der vielen Ausländer organisiert haben.

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Die komplexen Widersinnigkeiten und Irreführungen, durch staatliche Stellen, in Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen (mehrere Ausschüsse werden aufgrund der Mängel im ersten Durchgang voraussichtlich wiederholt), die Ungereimtheiten des inzwischen drei Jahre laufenden Strafprozesses am Landgericht München, die vorliegenden Abschlussberichte der Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse, sowie das zusammenfassende Sachbuch von Dirk Laabs und Stefan Aust:

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HEIMATSCHUTZ von 2014, sowie die inzwischen über Jahre hinziehenden LÜGENPRESSE-Stichworte, wie Dönermord, Drogenkriminalität, Mafia, konnten bis zu diesenbisher als BR-Fernsehkonsumenten-Vorwissen von einem ARD-Fernsehpublikum nicht erwartet werden.

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Ab jetzt nämlich, nachdem auch die Dokumentation von Stefan Aust und Dirk Laabs gesendet und empfangen wurde bzw. in der ARD-Mediathek anzusehen ist:

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Der NSU-Komplex“

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gehört nun zu unserer schockierenden Einsicht in die Brutalität des deutschen Staatswesens, die Gewissheit, dass die Geheimdienstorganisation eine definitiv mit den politischen Repräsentanten koordinierte Selbsterhaltungsmacht im Staate Deutschland ist.

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Es sind neben dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Militärischen Abschirmdienst noch das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie weitere 16 Landesämter für Verfassungsschutz. Daneben gibt es weitere Schwarze Kassen, die keinerlei parlamentarischer Kontrolle unterliegen. Ferner gibt es ephemere Sonder-Einsatzgruppen und -Kommandos, Zielfahndungs-Teams sowie in allen Dienstklassen „bemühte“ und hilfsbereite „Kollegen“:

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Wo ein Polizist bei Ermittlungen hinkommt, wird der Untergrund immer bereits vorher von V-Leuten der Polizei verraten. Michelle Kiesewetter muss neu gedacht werden.

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Dietmar Moews meint: Man sieht, dass diese Arbeitsweise eigene Staatsfeinde hochpäppelt, die sich nicht führen lassen. Die führenden Geheimdienstler (Maaßen) sollten sich mal von mir – Dr. Dietmar Moews – in wichtige Grundlagen von FÜHRUNG und FÜHLUNG (als Funktion von FÜHRUNG) einführen lassen.

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Es fehlt bei den Geheimdienstlern der Selbsterhaltungstrieb nicht. Aber das nötige Wissen über die Kantsche Frage: Wie ist der Mensch? – Man hat keine gültige Vorstellung zu der einerseits anthropologischen, andererseits soziologischen Verhaltenspraxis des menschen und der Menschen. Führung und Fühlung sollte aber daran gültog und belastbar anknüpfen können.

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Der Mangel und schwerwiegender Fehler im Drehbuch ist, nachdem hier die drei sinnvollen Perspektiven – der Täter, der Opfer, der Ermittler – in bildungskleinbürgerliche Weichbilder fokussiert wurden, dass die unhaltbare Hypothese der vor Gericht verhandelten Klage-Fokussierung, nämlich auf:

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NSU-Komplex

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drei Leute, Zschäpe, Böhnhardt, Mundlos

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Zehn Tote (12 Tote oder vielleicht, zählt man die Zeugentoten mit 16, 17 Tote)

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Blödsinn ist und die staatsanwaltliche Arbeit im „Zschäpe-Prozess“ in München eine wirklich Volksverblödung ist, die eigentlich sofort abzubrechen ist.

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Diesen „Zschäpe-Prozess“ kann der Vorsitzende Richter in München nicht ernsthaft fortsetzen, nachdem durch diese NSU-Trilogie vollkommen andere Sachverhalte klar sind.

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Dagegen ist die Polizistin Michelle Kiesewetter nun wirklich kein „Döneropfer“ in einer Zehner-Mordkette, sondern Michelle Kiesewetter steht jetzt als SYMBOL für die Arbeitsweise des deutschen Geheimdienstes:

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EINS: Geheimdienste sollen der politischen Staatsführung geheime Aktivitäten von nicht bekannten Personen und Personenkreisen erkunden und zu Staatssicherheitszwecken organisiert werden. Sie sollen allerdings der parlamentarischen Kontrolle unterlegen und auskunftspflichtig sein.

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Im Gespräch zwischen dem Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt mit dem dort zuständigen Kanzleramtsminister Peter Altmaier und der Bundeskanzlerin Dr. Merkel wurde die harte Linie des V-Leute-Systems, erörtert:

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Konkret steht diese Machtfrage:

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Solange der Geheimdienst keine entsprechend tiefe Erkenntnismethode als die V-Leute hat, ist diese „ehrenamtliche Mafia mit Omerta“ alternativlos.

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Bis hin, dass staatliche Stellen, Sicherheits- und Ermittlungsbehörden, die Polizei, die Kriminalpolizei, die Justiz- und Innen-Ministerien von Bund und Land eigentlich nicht alle wichtigen Informationen erhalten, die die Geheimdienstler haben bzw. Geheimdienste im Zweifelsfall sogar aktiv Irreführung, eigene Geheimdienstmorde und Spurenvernichtung betreibt und im NSU-Komplex betrieben hat.

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ZWEI: Das Vier-Augen-Prinzip, dass Grundregel der Geheimdienstsozialsystematik ist, so wenige einzelne Teilnehmer wie möglich, meist nur „Vier Augen, überhaupt einander zu Gesicht bekommen – ein Referatsleiter schickt seinen Anwerber und V-Mann-Führer los, der wirbt eine interessante V-Mann-Person an und keine weiteren Leute werden den V-Mann signiert kennenlernen. Der Verfassungsschutzvorgesetzte erährt vom Führer nur den Sachverhalt eines neuen V-Mann-Mitarbeiters.

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Aus sozialer Sicht ist die für Geld und sonstige Belohnung zu bringende Leistung eines Informanten, eines V-Manns, seinem VS-Führer geheime Kenntnisse mitzuteilen – auf Deutsch:

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Verrat des V-Manns an seiner privaten Sozialszene und seinen vertrauten Sozialpartnern zu begehen! – Das kennzeichnet die Tiefe der Geheimdienst-Erkenntnismethode „V-Mann“.

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Überall, wo der V-Mann irgendwas mitgkriegt, verpfeift er das an seinen V-Mann-Führer. Dafür erhält er regelmäßig Bargeld (unter Umständen aber auch logistische Hilfen, Informationen, Waffen usw.) Ein V-Mann ist also ein normaler privater Alltagsmensch, kann auch ein Schüffler der Dienstklasse sein, der Akten kopiert und weitergibt. Sogar Polizisten sind nicht ausgenommen, vom Verfassungsschutz angeworben zu werden.

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DREI: Die REGEL dabei ist, dass der Verräter auf keinen Fall vom Dienst oder vom Staat jemals verraten wird. ZEUGENSCHUTZ, Akten, Dokumente, Ermittlungsberichte, werden vor rechtsstaatlichen Ermittlungen stets vernichtet, nicht groß archiviert und keinesewegs als „Amtshilfe“ weitergereicht. Also auch vor Gericht wird der V-Mann durch seinen Führer geschützt bzw. dieser Verfassungsschutzführer veranlasst in der Entscheidungshierarchie nach Oben, dass gegen einen eventuell strafverfolgten V-Mann Ermittlungen überhaupt eingestellt, abgebrochen, Akten vernichtet werden, dass Staatsanwälte Ermittlungsverfahren einstellen – dass vermieden wird, dass kriminelle V-Leute schnell ins Gefängnis kommen oder vorzeitig wieder aus dem Knast entlassen werden (ist Uli Hoeness ein V-Mann?).Dadurch nehmen sich V-Leute Neonazis kriminelle staatsfeindliche Freiheiten heraus, um in ihrer Szene nicht als V-Leute verdächtig werden, sondern gerade dadurch der Neonazi-Szene als zuverlässig wirken:

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Es gibt tatsächlich Mord- und Totschlag durch V-Leute, die dafür dann bei den Ermittlungen un der Strafverfolgung geschutzt sind (vgl. HEIMATSCHUTZ, Laabs u. Aust 2014).

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Und sogar im Gefängnis werden V-Leute von ihren Führern kontaktiert, geführt und „weiterarbeiten“. Ein Informant wird absolut geschützt.

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VIER: Will ein V-Mann aussteigen, wird er „krank“, weil er nicht mehr kann oder nicht mehr will, wird seine Betreuung durch seinen Führungsmann verstärkt. Soll es tatsächlich zum Ausstieg kommen, wird ihm jedenfalls eine weiche Landung bereitet. Wenn der kranke Aussteiger ein brisanter Verräter auf Leben und Tod war – erhält er möglicherweise einen neuen Pass, mit neuem Wohnort oder Auslandsexistenz, Schönheitsoperation und neue Erwerbsgründung u. a.

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FÜNF: Ein ausgestiegener V-Mann hat unbegrenzt Hilfe von seiner alten Geheimdienstführung, selbst falls er zu blöde ist oder immer wieder nicht weiter weiß – ist die Hilfe gewisse, er darf nur nicht auspacken.

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SECHS: Was der V-Mann oder der kranke, ehemalige V-Mann nicht kann, ist, über seine V-Mann-Verräterarbeit sich mitzuteilen oder gar damit an die Öffentlichkeit zu gehen, ein Buch schreiben, Interviews geben, indem Geheimnisse über die Arbeitsweisen des Verfassungsschutzes und die empirische Personnage an seinem eigenen Beispiel ausgeplaudern:

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DAS DARF MAN NICHT.

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Dafür gibt es ernste Mahnungen, solche Anwandlungen zu vermeiden.

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Kündigt ein V-Mann seinem Führer ernsthaft an, an die Öffentlichkeit gehen zu wollen, wird er in der REGEL vorher an „Selbstmord“ oder „Unfall“ sterben.

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Wird ein V-Mann schwach und geht zu BILD oder zum Staatsanwalt oder zu seiner Heimatschutz-Gruppe und er zählt alle Leute auf, die seines Wissens zur „Firma“ gehören und dergleichen Geheimdienst-Geheimnisse, dann ist das sein Tod – es ist der Tod des V-Mannes.

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Egal ob ein UN-Generalsekretär oder ein Minister, egal ob ein Polizist (Kiesewetter) oder ein Uwe (Mundlos) – wer krank oder eigenwillig wird, sich nicht führen lässt und anfängt zu reden, der stirbt unverzüglich. Darin wird eine Mafia-Facette der staatlichen Geheimdienste wirksam: OMERTA.

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In der NSU-Trilogie fand sich nun kein Platz dafür, zu zeigen, wie anmaßend und ohne viel soziologische Urteilskraft das Führungspersonal (Maaßen) die deutschen Geheimdienstführungen sind:

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Die Obergeheimdienstler glauben durch Einkaufen der rechten Potenziale eine Rechtsradikalisierung der Gesellschaft führen zu können.

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Doch man sieht, dass diese Arbeitsweise eigene Staatsfeinde hochpäppelt, die sich nicht führen lassen. Die Geheimdienstler sollten sich mal von mir – Dr. Dietmar Moews – in wichtige Grundlagen von FÜHRUNG und FÜHLUNG (als Funktion von FÜHRUNG) einführen lassen.

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Was jedenfalls hier mit NSU und dem Rattenschwanz PEGIDA, AfD, NPD, UKIP, LE Pen, PIS eskaliert gipfelt jetzt in der BILD.de.-Nachricht von heute, 7. April 2016,:

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NSU-Terrorist Mundlos arbeitete in Firma von V-Mann

Berlin– Der NSU-Terrorist Uwe Mundlos soll nach einem Medienbericht zeitgleich zum Beginn der Neonazi-Mordserie für die Firma eines Informanten des Verfassungsschutzes gearbeitet haben.

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Mundlos sei unter einer Tarnidentität in den Jahren 2000 bis 2002 als Vorarbeiter eines Bauunternehmens im sächsischen Zwickau eingesetzt gewesen, berichtet ein „Welt“-Autorenteam um Stefan Aust in der am Mittwochabend ausgestrahlten ARD-Dokumentation „Der NSU-Komplex“. Der Inhaber der Firma, der Neonazi Ralf Marschner, habe damals als Spitzel des Verfassungsschutzes berichtet. Damit stellt sich aus Sicht der Autoren einmal mehr die Frage nach NSU-Mitwissern im Umfeld der Nachrichtendienste oder beim Verfassungsschutz selbst. Dessen Präsident Hans-Georg Maaßen sagte dazu der „Welt“ (Donnerstag): „Nach unserer Erkenntnislage und nach den Auskünften der damals dafür zuständigen Mitarbeiter haben wir keine Anhaltspunkte dafür, dass es so war.“ Die Journalisten berufen sich auf Dokumente und Zeugenaussagen. Das Autorenteam berichtet, Marschners Firma und damit auch Mundlos seien zu einer Zeit auf Baustellen im Raum Nürnberg und München aktiv gewesen, als dort die ersten von insgesamt zehn Morden des NSU verübt wurden. Durch die Firma des Spitzels waren nach den Angaben mehrere Mietfahrzeuge über längere Zeiträume gebucht worden. Einige davon an den Tagen, an denen die NSU-Mörder in Nürnberg einen türkischen Änderungsschneider und in München den türkischen Inhaber eines Obst- und Gemüsehandels erschossen. Ob die Fahrzeuge von Mundlos oder Böhnhardt tatsächlich für die Begehung der Morde genutzt wurden, sei bislang ungeklärt.“

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Volksaufklärung über Staatskriminalität lässt sich nur noch durch die Beteuerung der Bundeskanzlerin bei dem Trauer-Staatsakt für die NSU-Opfer zuspitzen:

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Es wird Alles von allen staatlichen Stellen zur Aufklärung getan –

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VORSICHT FRAU MERKEL, wenn morgen die Türken in Deutschland aufstehen, dann kocht ein Zaubertopf, den sie nicht beherrschen, den auch Herr Maaßen, der Geheimdienstkoordinator im Kanzleramt, nicht kaufen könnte und  nicht beherrscht.

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GENERAL MOTORS schließt OPEL in Bochum

Dezember 5, 2014

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am Freitag, 5. Dezember 2014

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Nach 52 Jahren schließt die OPEL-Auto-Fabrik in Bochum. Opel war mal die meistgefahrene Automarke.

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Die gesamte Automobilindustrie hat enorme Stückzahlen-Kapazitäten, deren Wachstums-Kalkulation stets durch Marktverdrängung der Konkurrenz aufging bzw, scheitern musste.

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Anbetracht der traditionell großen Erfolgsfirmen, wie Alfa und Fiat in Italien, Peugeot in Frankreich, dem Zusammenbruch der US-amerikanischen Firmen, dem nachdrängenden Billigautos aus Indien und Japan, Korea und anderen, sind die deutsch-amerikanischen Konzerndirektiven für Opel am heutigen Markt zu ungünstig geworden.

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Während in Rüsselheim und nach 1990 in Eisenach weiterhin OPEL bauen lässt, hatte der GM-Konzern dem Opel-Absatz zu enge Grenzen gesetzt. Selbst zu besten Absatzzeiten durfte Opel nur in Europa, außer Großbritannien und Schweden verkaufen (GM-Marken Vauxhall und Saab gingen vor).

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In Bochum werden nun einige Tausend Opelaner arbeitslos.

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Mit dem traditionellen Arbeitgeber Opel hat die Ruhrpott-Stadt Bochum einen wichtigen Kulturfaktor verloren. Nach Kohle, Stahl und Opel bleibt zur Zeit nicht viel. Die Situation ist als Krise gleichzeitig ein „Gründer-Impuls“.

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Dietmar Moews meint: Nachdem General Motors sich beim deutschen Autobauer Opel eingekauft hatte, fand ein Ingenieur- und Kulturtransfer in die USA, nach Detroit, statt.

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Als Automensch kannte ich Opel vom, nach US-Vorbild designten zweiten Modell des OPEL „Kapitän“, (3,6 Liter sechs Zylinder), den mein Vater fuhr – ein riesiger dunkelblauer Al Capone-Wagen -, kurzfristig gab es einen weißen Opel „Olympia“ später gab es einen schwarzen Opel „Rekord“ mit weißem Dach und Weißwandreifen, Opel „Commodore“ GS Coupé gold-metallic, Opel „Monza“ silber-metallic und Opel „ASCONA“ Coupé GSI silber-metallic und weiß (überwiegend Neuwagen), aus den vierziger Jahren gab es den ersten Opel „Kadett“ aus Rüsselheim (gebraucht), den ich nicht bewusst mitbekommen habe, und unser Haushalt hatte auch andere Automarken, wie den 1200er VW-Käfer mit dem geteilten Nierenheckfenster und nichtsynchronisierter Knüppelschaltung, Lloyd 300 und Lloyd 400, ein großer Borgward, diverse Fiats.

 

Selbst hatte ich VW-Käfer, diverse Fiats, VW Golf zwei (fabrikneu), Opel Kadett Karavan, VOLVO 1800 ES, Alfa Giulia Super, ASCONA Sport, Citroen, Peugeot – lauter solide Fahrzeuge, meist aus erster Hand.. Und alle sehr zuverlässig. Die Opel-Wagen fuhren sich anständig und waren sehr zuverlässig. Nur ein Commodore GS hatte eine überlastete Elektrik – wenn man im Winter alle möglichen Stromverbraucher eingeschaltet hatte, zeigten die Armaturen extrem falsch an: Im Schneetreiben, Heckscheibenheizung, Scheibenwischer, Nebelscheinwerfer und so weiter, revoltierte die Spannungsanzeige, der Öldruck, die Kühlwassertemperatur – Alarmstimmung, während Slles in Ordnung war.

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