Neue Sinnlichkeit 70 QUALITÄTSRÄTSEL für Künstler statt Günstlinge

Dezember 9, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7788

Vom Sonntag, 10. Dezember 2017

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Neue Sinnlichkeit 70, Blätter für Künstler statt Günstlinge, ist kürzlich in Köln erschienen und setzt damit die lose Folge im 38. Jahrgang fort.

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Neben dem GELEITWORT enthält jede neue Ausgabe den Leitartikel ERFOLGSKINDER, eine PORTRAITZEICHNUNG als Darstellung einer eminenten Person, eine Fortsetzung aus KNIGGE, „Über Eigennutz und Undank“, einen neue Beitrag des „LEXIKON des KUNSTWESENS“, eine neue „KINDERSEITE der EPOCHE“ sowie ein neues QUALITÄTSRÄTSEL: Wer hat’s geschrieben? – und der Auflösung des vorangegangenen Qualitätsrätsels – das hier lautet:

BERNARD DE MANDEVILLE

Mandeville könnte von Mannteufel herkommen – wer weiß es?

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Dietmar Moews, Herausgeber der Neuen Sinnlichkeit

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„Zum Geleit

Grüß Gott, liebere Leserin, Grüß Gott, lieber Leser. Die Inderin Vandana Sikka sagte kürzlich: „Computerwissenschaft ist die neue Alphabetisierung .. im finsteren Mittelalter habe der Anteil der Menschen, die lesen und schreiben konnten, bei knapp 6 Prozent gelegen. Heute könnte weniger als 1 Prozent der Weltbevölkerung programmieren .. Das ist ein großen Problem. Wir sind im Mittelalter, wenn wir an Computer denken.“ (Sie ist die Frau von Vishal Sikka, dem langjährigen SAP-Entwicklungschef, der heute den indischen IT-Dienstleister INFOSY leitet).

Ich bin einfach nicht überzeugt. Mich interessiert der mögliche Triumph unfallfreier Drohnen oder menschloser Mobilität nicht. Die Neue Sinnlichkeit akzentuiert immer wieder das Material und die Sinnesorientierungen. Man muss das Material der Welt und dessen Wandlungen und Bearbeitungsmöglichkeiten im menschlichen Sinn erkennen. Mit eigenen Sinnen und Leib das Material und die Prozesse erkennen. Es geht um ein Diesseits von Gut und Böse und um soziale Interdependenz, um Wahrheit von Lebensbejahung und Moral, als Fairness, so weit die Sinne reichen. Es geht um Momentaufnahmen im Materialwandel und, welche Kunst Menschen daran wenden. Die Wahrheit der Kunst liegt in der Bejahung der Springlust, ins Offene hinein neue Kunst zu schaffen. Wer dafür nicht eintritt, lebt im Mittelalter. Wer Kunst und unechte Kunst, Wahrheit und sinnloses Machwerk gleichstellt, lebt verkappt und unentfaltet. In der Mehrheitsgesellschaft ist das ein Fluch. Heilig sind Freiheit, Toleranz und Solidarität.“

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"Qualitätsrätsel 70

„… Und eines Tags hörte Ulrich auch auf, eine Hoffnung sein zu wollen. Es hatte damals schon die Zeit begonnen, wo man von Genies des Fußballrasens oder des Boxrings zu sprechen anhub, aber auf mindestens zehn geniale Entdecker, Tenöre oder Schriftsteller entfiel in den Zeitungsberichten noch nicht mehr als höchstens ein genialer Centrehalf oder großer Taktiker des Tennissports. Der neue Geist fühlte sich noch nicht ganz sicher. Aber gerade da las Ulrich irgendwo, wie eine vorverwehte Sommerreife, plötzlich das Wort „das geniale Rennpferd“. Es stand in einem Bericht über einen aufsehenerregenden Rennbahnerfolg, und der Schreiber war sich der ganzen Größe des Einfalls vielleicht gar nicht bewußt gewesen, den ihm der Geist der Gemeinschaft in die Feder geschoben hatte. Ulrich aber begriff mit einemmal, in welchem unentrinnbaren Zusammenhang seine ganze Laufbahn mit diesem Genie der Rennpferde stehe. Denn das Pferd ist seit je das heilige Tier der Kavallerie gewesen, und in seiner Kasernenjugend hatte Ulrich kaum von anderem sprechen hören als von Pferden und Weibern und war dem entflohn, um ein bedeutender Mensch zu werden, und als er sich nun nach wechselvollen Anstrengungen der Höhe seiner Bestrebungen vielleicht hätte nachfühlen können, begrüßte ihn von dort das Pferd, das ihm zuvorgekommen war. Das hat wohl gewiß zeitlich seine Berechtigung, denn es ist noch gar nicht lange her, daß man sich unter einem bewunderungswürdigen männlichen Geist ein Wesen vorgestellt hat, dessen Mut sittlicher Mut, dessen Kraft die Kraft einer Überzeugung, dessen Festigkeit die des Herzens und der Tugend gewesen ist, das Schnelligkeit für etwas Knabenhaftes, Finten für etwas Unerlaubtes, Beweglichkeit und Schwung für etwas der Würde Zuwiderlaufendes gehalten hat.“

Wer hat’s geschrieben?“

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