JEMEN STERBEN in UN-Verhandlungen von Schweden

Dezember 6, 2018
Lichtgeschwindigkeit 8740

Vom Freitag, 7. Dezember 2018

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Jetzt hat man in Stockholm einige Gefangenenaustausche vereinbart.

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KRIEGSGRUND ist eine völlig irrlaufende Ideologie der Saudi-Araber, nämlich der EXZEPTIONALISMUS. (Das haben eigentlich die USA – sie achten nur die Gesetze und Verträge, die ihnen nützen; wir haben das zum Überdruß vom „Auserwählten Volk ISRAEL“ hinlänglich erlebt,, gelesen und gehört).

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Saudi-Arabien bombardiert den Jemen, ein großes Land mit etwa 25 Millionen Staatsbürgern, mit der Begründung:

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Saudi-Arabien fühlt sich von IRAN bedroht, der den JEMEN militärisch unterstützt. Die Houthi-Soldaten in Jemen, auf Seiten des Jemens, gelten als Schiiten und langer Arm Teherans.

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Nach dieser Konstellation könnte jeder Staat seinen Nachstaat bombardieren!!!

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Alle Auguren beschreiben höllische Zustände in Jemen, die unverzüglich gestoppt und saniert werden müssen. Da verkommen Menschen millionenfach, nur weil es den westlichen Waffenhändlern so gefällt – sofern man noch AGITATOREN und VERTEIDIGER zu unterscheiden vermag: Saudi-Arabien bombt mit Jagdbomber-Geschwadern – JEMEN hat keine Jagdbomber, aber auch keine Luftabwehr.

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Man atmet auf, als es heute hieß: Es sei eine Rakete aus Jemen in RIAD eingeflogen – Schaden? – nun, immerhin geflogen,

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DLF.de am 6. Dezember 2018 mit Karsten Kühntopp

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„Jemen – Friedensverhandlungen mit wenig Aussicht auf Erfolg

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Ein Ende des Krieges im Jemen sei trotz der aktuellen Verhandlungen noch weit entfernt, kommentiert Carsten Kühntopp. Denn beide Seiten – sowohl die Regierung als auch die Houthi Rebellen – seien davon überzeugt, bei einem Kompromiss viel verlieren, aber wenig gewinnen zu können.

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Wie grauenvoll der Krieg im Jemen ist, zeigt schon eine einzige Statistik: Im Schnitt kommt alle zehn Minuten ein jemenitisches Kind ums Leben – entweder ist es verhungert oder es ist an einer Krankheit gestorben. Der Bürgerkrieg, der seit fast vier Jahren wütet, hat den Jemen in die Hölle gestoßen.  Dennoch sind die Erfolgsaussichten der Gespräche zwischen Regierung und Rebellen, die in Schweden begonnen haben, nicht gut.

Es ist zwar wahrscheinlich, dass beide Seiten vertrauensbildende Maßnahmen beschließen, wie den zum Auftakt verkündeten Gefangenenaustausch; diese Maßnahmen könnten im besten Fall dazu führen, dass die Gewalt weniger wird und dass die Not und das Leiden der Menschen gelindert werden. Doch zu Verhandlungen über eine politische Lösung des Konflikts scheinen beide Seiten nicht bereit zu sein, noch nicht.

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Sowohl die Regierung, als auch die Houthi-Rebellen glauben, derzeit Oberwasser zu haben und der jeweils Stärkere zu sein: Nach Einschätzung der Regierung sind die Houthis mittlerweile militärisch geschwächt. Aus ihrer Sicht bietet es sich deshalb an, jetzt keine Zugeständnisse zu machen. Aus Sicht der Aufständischen hingegen ist Saudi-Arabien, der wichtigste Unterstützer der Regierung, wegen der Kashoggi-Affäre tief verunsichert. Die Houthis dürften deshalb darauf setzen, dass sich die Weltmeinung weiter gegen die Saudis dreht und der Druck auf sie steigt. Für die Rebellen dürfte daraus ebenfalls folgen: Jetzt hart bleiben und ausharren.

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Beide Seiten glauben also, bei einem Kompromiss viel verlieren, aber wenig gewinnen zu können. Regierung und Aufständische gleichermaßen kalkulieren darauf, dass die Zeit auf ihrer jeweiligen Seite ist, dass ihre Verhandlungspositionen morgen besser sein werden, als heute. Angesichts dieser negativen Dynamik wird es der UN-Vermittler äußerst schwerhaben. Er ist Realist und hofft, in Schweden zumindest den Weg ebnen zu können zu substanziellen Friedensverhandlungen zu einem späteren Zeitpunkt.

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Ohnehin sind die angereisten Unterhändler nicht mehr Herr im eigenen Haus. Das Schicksal des Jemen entscheidet sich nicht im Land selbst, sondern in Riyadh und in Teheran, in Abu Dhabi und in Washington. Denn längst ist der Jemen zu einem Preis geworden im regionalen Machtkampf zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Mit ihrer Unterstützung für die Houthis wollen die Iraner die Saudis piesacken, und die wollen verhindern, dass sich im eigenen Hinterhof ein Vorposten des Iran etabliert.

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Frieden wird es im Jemen also erst dann geben, wenn die jemenitischen Akteure ihren Konflikt nicht länger als Nullsummenspiel begreifen – und wenn die rivaliserenden Regionalmächte bereit sind, sich zu arrangieren. Weder das eine, noch das andere ist in Sicht. 

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Dietmar Moews meint: Ich finde es sehr schlimm und demagogisch, dass hier im Deutschlandfunk die Aggressoren aus RIAD nicht von den Verteidigern in JEMEN unterschieden werden.

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Und die gesamte deutschsprachige LÜGENPRESSE klärt darüber nicht auf. Niemand hat das Recht in Jemen zu bombardieren.

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