Neue Sinnlichkeit 78 Blätter für ein Noch zum Schon

Juni 14, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10126

am Montag, 14. Juni 2021

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Irre

Irre Irreführung in der deutschen Kleinstadt im Jahr 2020

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Liebe Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT, hier bringe ich in der LICHTGESCHWINDIGKEIT eine mittelfristige Zuspitzung im Inhalt meiner Zeitschrift Neue Sinnlichkeit – nämlich zum Thema

ERINNERN UND VERGESSEN in einer deutschen Kleinstadt – ein empirisch- soziologisches Themas.

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Mit dem kürzlich begonnenen Darstellungen der empirischen Sozialforschung von Dietmar Moews durch den bekannten Publizisten LAYOS DAYATOS wurde sowohl dieser Blog wie auch die Zeitschrift der Blätter für Kunst und Kultur Neue Sinnlichkeit erstmalig einem solch kulturpolitischen bzw. erinnungspolitischen umfangreichen Komplex gewidmet, der naturgemäß viel Raum an Seiten und viel Spezielles aus eher unappetitlichen Lebenssphären der Deutschen in Deutschland bringt, was – ebenso naturgemäß – nicht jede Leserin und jeden Leser ausreichend entgegenkommen kann. Hier jetzt ein Vorgeschmack auf die neueste Ausgabe Neue Sinnlichkeit 78Blätter für ein Noch zum Schon die im März 2021 – im 42. Jahrgang und in loser Folge – erschienen ist. Der Versand an die Abonnenten auf Lebenszeit ist erfolgt.

Leserinnen und Leser der Wochenzeitung DIE ZEIT finden dazu jetzt auch ein Inserat in der deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT – womit sich die Bezieher zusätzlich in den gelebten Zusammenhang unserer Massenmedial-Welt eingebunden fühlen können.

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Neue Sinnlichkeit 78 Blätter mit wechselnden Untertiteln in loser Folge

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Zum Geleit

Grüß Gott, liebe Neger, Frauen und Männer aller Verwertungsbedenken. Blätter für das Noch zum Schon führt uns in die Mitte des avantgardistischen aktuellen Vorstellens.

Blätter für das Noch zum Schon

Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht

Blätter für Enthusiasmus einer Atmosphäre der Glaubenslosigkeit

Blätter für Skepsis als Massenerscheinung

Blätter für die Wahrnehmung des Seins durch den Schein

„In den meisten Berufen und mehr noch in den wachsenden Freizeit-Spannen der Gegenwart steht das moderne Subjekt nicht mehr als Beobachter einer wahrgenom-menen Welt der Dinge gegenüber, sondern geht eine immer engere Fusion mit über-bordenden Flüssen von Information und der Software als ihre Matrix ein. Aus dem in den 1970er und 80er Jahren zunächst als befreiend empfundenen Eindruck, die Welt ergebe sich aus einer Vielfalt sozialer Konstruktionen, ist so die permanente Schwierig-keit geworden, zwischen Information und Tatsachen, zwischen Fake und News zu un-terscheiden, eine Schwierigkeit, auf die wir mit Sehnsucht nach unmittelbarem Erleben der Dinge und nach Verbindlichkeit von Werten oder Orientierungen reagieren.“

Die Tatsachen des bescheißenden Heinrich Göbels, nach 1848 in USA, um Batterien und Lampen, haben mit Springe und den Springer Lauterkeiten nur Hirngespinnste und kommunalamtliche Rechtswidrigkeiten gemein. Ja – lautet die Frage: Was wissen Sie?

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RUMPEL DIE PUMPEL, TRUMPEL

Democrat JOE BIDEN am 3. November 2020 zum 46. US-Präsident gewählt

Dietmar Moews

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Die US-Präsidentenwahl 2020 ist ordentlich vollzogen. Inauguriert wurde der Neue am 20. Januar 2021. Es gab eine ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligung, was ich aus soziologischer Sicht für ein schlechtes Zeichen halte. Gut wäre eine normale Wahlbeteiligung (andernfalls wären hohe Wählerquoten der DDR geradezu Demokratiebeweise gewesen). Die eigenartige Ausprägung des hirn-rissigen Präsidial-Stils des 45sten US-Präsident Donald Trump hat sich als kurzfristiges Gehampel erwiesen. Trump unterschied nicht zwischen FAKE und BULLSHIT, wenn es um sinnlich erlebte WAHRHEIT ging. BÖRSEN-Kurse von Wallstreet bilden nicht Lebensverhältnisse ab. CORONA-Ausbreitung macht Tote und Folgeerkrankungen. Sozialversicherungen sind nicht Sozialismus. Im letzten Fernseh-Duell fiel Trump der Fragestellerin andauernd ins Wort, bevor sie ausgeredet hatte; auch hierzu berichteten die Systemmedien falsch – (als habe sich Trump anständig diszipliniert – er hat es eben nicht). Doch die Fragestellerin überließ ihm nicht die Gesprächsdominanz – sie hat geduldig nachgefragt. Die Ablehnung Trumps durch die weitere Politiköffentlichkeit, überwiegend anhand der Brüche und Verweigerungen Trumps, Präsident zu sein, wie es das herrschende System bis dahin kannte und nachdrücklich verlangt, hat am 3. November durchgeschlagen.

Ich hatte zwar den Sieg Bidens immer und lange (in meinem Blog LICHTGESCHWINDIGKEIT) prognostiziert und begründet. Doch ich will hier erklären, dass ich in meinen Grundargumenten daneben lag:

1. Zwar dachte ich, Trump hatte bereits eine radikale Klientel im Jahr 2016 ausgereizt. Ich dachte, Trump würde nunmehr mit der unbeirrten Fortsetzung seiner Polarisierungen diese ausgereizte Wählerschaft auch erneut zur Wahl motivieren können. Aber eben durch die scharfe Gangart würde Trump keine zusätzlichen Wähler mehr aus den Nichtwählern für sich gewinnen, sondern viele Schlafende für Biden mobilisieren. Mein Kalkül ist eindeutig aufgegangen: BIDEN ist dadurch der neue Wählerstimmen-Rekord-Kandidat aller US-Präsidentschaftskandidaten geworden – über 91 Millionen Stimmen für Biden und Vize-Präsidentin-Kandidatin Kamala Harris.

2. Ich dachte, angesichts der etwa 20 Millionen Afroafrikaner müsse die weitgehende Misshandlung der anhängigen Rassendiskriminierung einer moderneren Menschlichkeit mehr Raum nehmen. Ich dachte, dass die etwa 22 Millionen ziviler hysterischer Waffenträger, die Trump zu seinen Symbolartnern reklamierte, doch eindeutig etwa 280 Millionen US-Bürger gegen sich haben, die die Schießwütigkeit nicht als Verfassungswert betrachten. Ich glaube jetzt, dass das tatsächliche Wahlergebnis mein Kalkül der ausgereizten Trump-Konzeption widerlegt hat – auch, wenn Biden ebendrum enorm dadurch gewann (und wohl nicht, weil er so ein affengeiler Kandidat war).

Mir scheint, das Machtspiel des US-Dollar-Kapitals wurde sowohl durch Trump wie auch von unserer Kulturindustrie irregeführt und fehlgeleitet. Diesem Trump ging es nicht um die Störungen und Verstörungen, die er absichtlich verursachte. Ihm ging es um seine Ermächtigung, die bestehen-den Machtverhältnisse in der Massenkommunikation und seinen Zugang zu den amerikanischen Menschen in seine eigenen (Twitter-Hände) zu nehmen. Trump glaubte, seine Ideen – wie die USA durch seine Präsidenten-Politik anders weltpolitisch auftreten als man es bisher systemisch eingepflegt hatte – nur dadurch brechen und verwirklichen zu können, wenn seine Wertekommunikation nicht durch die herrschenden Kulturindustrie massenmedial unterlaufen und zersetzt wird. Die banale Machtfrage: New York Times VERSUS Trump, CNN VERSUS FOX NEWS, Hillary VERSUS Trump, Pentagon VERSUS White House.

Jetzt kommt allerdings die Volte zu dieser TRUMP-Bewertung, die das Wahlergebnis 2020 einstimmt: Dieser US-Präsident 45 hat im Alleingang durch Dauer-Twitter und gleichzeitige Verweigerung gewohnter Pressekonferenzen vier Jahre lang die Erwartungen der herrschenden Massenmedien enttäuscht. Trump hat selbstermächtigt weithin „Volkes Stimme“ für die USA-Politik aggregiert und integriert – Millionen Amerikaner, die sich vollkommen abgekoppelt fühlten, hat er per Twitter direkt erreicht. Trump machte das unorthodox. Und statt intelligenzorganisatorisch machte er es chaotisch und planlos. Er nutzte den Rückfall in archaische Frühkulturmuster, unwissenschaftlich, barrierefrei, immer sinnlich auf seine virtuellen Medienauftritte abgerichtet, anscheinend schmerzbefreit, wenngleich zuletzt doch erheblich übergewichtig und orange-maskenartig. So kam er täglich, neufrisiert aus seinem Fernseh-Schlafzimmer. Und das brachte allen Kommerzmedien eine Hausse.

Vier Jahren hindurch lieferte Trump den empirischen Beweis, dass ein Kampftyp wie er die Zwänge des Systems aufmischen kann. Doch dass ihm dabei mögliche „Geschäftsergebnisse“ in kurzfristige Hypes verkamen, dagegen Nachhaltigkeit von Nordkorea oder China oder Russland einen derart irrlichternden Trump letztlich aussitzen können, ist die Quittung. Wo hier also ein in den USA vom herrschenden SYSTEM abgelehnter Trump-Stil gelabelt schien, erkennen wir nüchtern: Donald Trump hat letzlich erfolglos lediglich versucht – nachdem er einen unglaublich disziplinierten Wahlkampf 2016 investiert hatte – dadurch ein US-Präsident sein zu können, der sein individuelles LUSTPRINZIP zum Maß seiner Dinge erheben könne, um Ewigkeitsgeltung zu erreichen. Die Lust oder Unlust des TRUMP 2020, den Wahlkampfherausforderungen sich Schritt für Schritt nicht unterwerfen zu wollen, stattdessen sein Lustprinzip zu zeigen, hat den Verlust in seiner Wahlkampagne 2020 ausgemacht. Erst zum Schluss hin, bis zum Wahltag, hat er wieder völligen Einsatz gebracht und noch aufgeholt. Natürlich sind sich die Trumpwähler selbst „die Nächsten“ – natürlich gehen sie nicht charaktervoll mit Trump gegen das „System“ an, wenn dafür die Nachteile überwiegen: Wie unbedeutend ist die Länge einer Mauer an der mexikanischen Grenze, ob 400 Meilen oder 800? wie irrelevant sind die Bilder vom Handschlag Trumps mit Kim Jong Un, wenn anschließend weitere Atomtests stattfinden? wie wirksam kann die US-Hybris tragen, wenn tatsächlich chinesische Waffen den Luftraum über dem südchinesichen Meer gegen „fremde Überflieger“ verteidigen? Wird sich Trump dann auf alle seine neuen Freunde, Kim, Putin und Xi, verlassen bzw. wie konsterniert werden die Trumpwähler dreinblicken, wenn die NATO-Solidarität oder die Israelverbindung gegen den Islamismus nicht mehr geliefert werden, wie man es gewohnt war?

Dieser Präsidentschaftswahlgang Nummer 46 wurde ein gelungenes Experiment mit dem Spannungsfeld von Systemzwängen und freiem politischen Staatshandeln – ohne militärische Willkür des gewohnten platten Weltpolizeistaats USA. Für die innenpolitischen Belange konnte Trumps Präsidentschaft überwiegend die Nieten ziehen, während die föderalen Gouverneure das Schwarze Peter-Spiel für sich – ob Demokraten oder Republikaner – nutzen konnten. Damit wurde auch die Unterstützung „seiner eigenen Partei“ für Trump geschwächt. Die Mühe, seine 2016er Wähler zur Wiederwahl zu stimulieren, hat dem Trump-Lustprinzip vielmehr die Mobilisierung der JOE BIDEN-Wählergruppe und den Demokraten genutzt. Dennoch wurde es sehr knapp.

Mit der leistungsstarken Vizepräsidentin KAMALA HARRIS wird der GLOBUS jetzt außenpolitisch zu tun bekommen, während BIDEN den VORGARTEN des schwelenden US-Bürgerkriegs versuchen wird, etwas in mehr gärtnerische, weniger dompteurhafte Ordnung, zu führen. Wer hätte das gedacht? In der Kunst gibt es keine Pausen – in der Kunst geht es immer weiter.

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Erfindung und Entwicklungen und Patente geschlossener elektrischer Lampen

Dietmar Moews

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Kritikmangel durchzieht unsere Sprechgewohnheiten vielfältig. Deshalb sage ich gerne im klärungsbedürftigen Gespräch: Verstehe bitte, was ich meine, nicht, was ich sage.

Beispielsweise findet sich ein solcher sprachlicher Irrgang im Gebrauch des Wortes Erfindung– man sagt leicht Erfindung, wenn es sich dabei in Wirklichkeit um eine neue Stufe einer angängigen kontinuierlichen Entwicklung handelt. Darauf muss man mit Verständnis Dreierlei unterscheiden:

Erfindung/Entdeckung/neue Idee,

Entwicklung/praktische Umsetzung,

Patent/staatlich zertifiziertes, kommerzielles Vorrecht

Erfindung einer Idee – sei es eine wirkliche Neuigkeit – ist daran erkennbar, dass die Menschheit diese Idee nicht hatte. Am Beispiel der geschlossenen elektrischen Lampen, die eine Jahrhunderte währende Entwicklung sind, besteht die Idee darin, Licht ohne offenes Feuer, mit elektrischem Strom als Triebmittel, haben zu wollen. Denn ein offenes Feuer einsetzen bringt Brandgefahr, Hitze und Rauch, die von einer offenen Flamme kommen. Die Idee, die Erfindung, dieser Lichtquelle, rührte vom Bedarf an einer nicht offenen Leuchtquelle, dass Stroh im Haus nicht zündelt oder im Bergwerk es nicht zu Gasexplosionen kommen soll. Zur Idee kamen im Laufe der Zeit Entwickler, die vermutlich mit Entwicklungsanstrengungen, manchmal auch zufällig, der Idee ihre Mühe und Geschicklichkeit zuwendeten. Bei der geschlossenen elektrischen Lampe kamen viele Ideen und Motive über Jahrhunderte in einer langen Entwicklung zahlreicher verschiedener Experimente, Entdeckungen und Erfindungen zusammen: Inspiration, Materialkunde, Stromquellen, Betriebssicherheit, Kosten, Geniekraft, Gruppenarbeit, Industrietechniken, internationale Kommunikation der Elektrifizierung, moderne Fortschrittsideologie, Massenbedarf, Patent- und Lizenzrecht, wie Edison vormachte.

Mit Hilfe des jeweiligen Standes der Kunst der technischen Entwicklungen auf der Basis vielfältiger Ideen und Erfindungen wird erforscht, experimentiert und weiterentwickelt. Das neue Dynamo-Aggregat brachte fließenden Strom, der einen elektrischen Betrieb von geschlossenen Lampen ermöglichte. Ab 1876 ging es Patententwicklern um eine neue Technik der Beleuchtung, die den bis dahin gebräuchlichen Lampen – wie Öl-Verbrennungslampen, Gas-Jets, Wachskerzen, Fackeln und offenes Feuer, z. B. auch in den elektrischen Kohlenelektroden-Bogenlichtern – in den Herstellungs- und Betriebskosten und der ungefährlichen einfachen Alltags-Handhabung und Haltbarkeit überlegen sein mussten: Die Idee der „kommerziellen Glühlampe“ wurde patentreif entwickelt. Edison und seinen Mitarbeitern gelang der Durchbruch in den Jahren 1879 bis 1886 mit einer hochohmigen Bambus-Glühfaden-Vakuum-Ganzglaslampe.

Bis wir heute z. B. LED-Licht und Neon-Leuchtstoffröhren, Laser und – inzwischen überholt – Edisons „Incandescent Electric Vacuum Lamp“ hatten, die als weiterentwickelte Osram- und Philips-Glühbirnen, aus günstigeren Werkstoffen, noch kennen, wurde enormes technisches Wissen und kostspielige Geduld aufgewendet. Edisons-Qualitätsidee schritt vom Konzept der elektrischen Stark-Glühlampe zur hochohmigen, stromsparenden Vakuum-Glasbirne – zu-nächst bei Gleichstrom, bald mit einem Bambus-Kohle-Glühelement. Aus klimatischen Motiven siedelte Edison sein Kohlefaden-Brat-Labor von Menlo Park nach Harrison um. Man hatte gelernt, dass es dabei um extrem spitzfindige Feinheiten ging – vom Regenwetter, Luftdruck, Wind, Lufttemperatur usw. – unter welchen Bedingungen dann vielstufig und bei welchen Brenntemperaturen optimiert verkohlt werden konnte. Edison fand zunächst mal, dass mineralfreie Glühelemente die geeignetsten waren. Dann wurde gesucht und unter 6000 Holzsorten wurden lediglich sechs verschiedene gefunden, die sich den Patentansprüchen gemäß zu Glühfäden verarbeiten ließen. Es war die feinste Bambusfaser, die sich abspalten ließ, gleichförmig biegen ließ, extrem elastisch, haltbar und preisgünstig war.

Man muss Verständnis für diese kommunikative Entwicklungsindustrie schaffen. Im Falle Edisons gelang schließlich das Patent von 1879 und folgende nunmehr „hochohmige“ Auslegungen dieser Lampentechnik weltweit als Weiterentwicklungen. Bald wurden die geschlossenen Glasbirnen, für die Edison sauerstoffempfindliche Glühelemente zum Leuchten nutzte, mit nichtoxidierendem Gas, anstelle des Vakuums, gefüllt. Eine Eau de Cologne-Flasche von 4711 war als Glasgrundstoff einer solchen Patentkonzeption völlig ungeeignet. Ein Springer Pionier mit Heimatbewusstsein, Günter Haupt, machte diesen Scherzartikel nach 1970.

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Goebel-Springer 2020 –

Rechtsstaat und Lauterkeit

Folge 3

von Layos Dayatos

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Goebel der Springer, Verbrecher und Krimineller in Amerika, und die Springer Lauterkeit im Jahr 2020 – so beginnt zusammenfassend der hier dargelegte historische Befund zu dem Idol und angeblichen Pionier der Elektrotechnik in 9 Folgen. Auf Anfrage des Fernsehsenders ZDF verfasste der empirische Soziologe und Diplomingenieur Dr. Dietmar Moews im Jahr 2005 ein Gutachten zur Materiallage Heinrich Göbel. Das geschah in den Jahren 2002 bis 2006 sowie neuerlich, mit Blick auf eine gerichtsfeste Argumentation in getrennter Feststellung betreffs Rechtsstaat und Lauterkeit, in den Jahren 2019, 2020 und jetzt 2021. Das Recht fordert, amtliche Irreführung klarzustellen und zu beseitigen. Und was ist 2020 neu? Neu ist, dass Moews jeden Pro-Goebel-Punkt wissenschaftlich anbindet und von Nüchternheit geleitet als Fake ausweist.

Grundlage der Untersuchung „Goebel-Springer 2020“ in neun Folgen sind die weltweit in der Pionierzeit der Elektrifizierung im 19. Jahrhundert zur Sache angefallenen staatlichen, forensischen und publizistischen Dokumente. Erfasst wurden alle zugänglichen amtlichen Papiere und Verträge, Gerichtsarchive und Pressearchive, den Heinrich Göbel und Henry Goebel Sr. betreffend. Die Argumentation folgt den Originaldokumenten, zeitgenössischen Abschriften und unbeglaubigten Originalkopien, dazu die einschlägigen Pressepublikationen der damaligen Glühlampenzeit sowie auf geistige Wirkungszusammenhänge (Konkludenz), z. B. von festgestellten Verbalien im Verhältnis zu tatsächlichen Aktivitäten und Unterlassungen – Alles, was aufscheint, wurde verifiziert und geprüft.

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ZWISCHENFAZIT zu Folge 2

Nach Folge 1, wo Wahrheitsgebot und verbotene amtliche Selbstdarstellung in Heft Nr. 76, S. 34, angesprochen werden, nun kurz zusammengefasst die Folge 2, um dann Folge 3 anzuknüpfen: Weltweit veröffentlicht wurden mit >Goebel-Springer 2020 – Folge 2< (in der vorangegangenen Ausgabe Neue Sinnlichkeit 77) die vom Amerikaner Henry Goebel Sr., geboren als Heinrich Göbel im Jahr 1818 in Springer, Deutschland (1848 nach USA ausgewandert) mündlich ausgesagten und beeideten Affidavits. Diese vereideten Stellungnahmen Goebels wurden für gerichtliche Zwecke schriftlich erfasst (7 Affidavits liegen als unbeglaubigte Fotokopien vor). Goebels Aussagen von 1893 sollten gegen den Kläger Edison die Verteidigung von Lizenzbetrügern durch Prozessverschleppung stützen. Sie sind teils persönlich handschriftlich mit Henry Goebel oder Heinrich Göbel unterzeichnet; seine Handschrift konnte anhand anderer Schriftproben verifiziert werden. Die beiden wichtigsten Aussagen tragen keine Unterschrift und sind mit getipptem Namen gekennzeichnete Abschriften.

Zum Verständnis der unvorbereiteten Leserin und Leser wurden den „Original-Goebel-Texten“ textkritische Anmerkungen beigefügt. Außerdem werden haarsträubende Lügen, ja Unmöglichkeiten Goebels in diesen Affidavits herausgehoben. Sie werden in den weiteren Folgen von >Goebel-Springer 2020< detailiert mit Beweismaterial, Argumenten und Quellen belegt.

Moews stellt mit seiner Argumentation Wert-Ansprüche zu Rechtsstaat und Lauterkeit. Das trifft den Springer Stadtbürgermeister als Verwaltungschef und den Niedersächsischen Ministerpräsident als Kommunalaufsicht rechtlich. Konkret geht es um amtliche Gesetzwidrigkeit durch amtsschriftliche analoge und digitale Lügenverbreitung sowie Pflichtverletzung der Kommunalaufsicht. Hinzukom-men presserechtliche Schulden der NDZ. Alsdann Archivbetrug, Geschichtsfälschung in den heute in Springer anerkannten Geschichts-Büchern, sowie Unfug im aktuellen Schulunterricht. Das sind Bür-germeister von 1918 bis 1948 Fritz Jürges, Oscar Musal Amtsrichter, amtierte 1929 bis 1959, Lehrer Dr. Brasch, Thierbach, Lehrer Gresky, Hartmann, Netzel, Kalisch, Seedorf, Degenhardt, Callies, Rohde, Karl Schaper, Link, Glitza, Fuegmann, Burkhard Schaper, Langrehr, Schwieger, Hische, OHG-Lehrer Haak sowie als „Springer bekanntester Exportschlager, neben dem Dschungelcamp“ (Jubiläums Magazin NDZ 145 Jahre v. 1. Juli 2020) im Lokalblatt Neue Deister Zeitung aktualisiert.

Die Originaltexte der 7 amerikanischen gerichtlichen Zeugnisse, abgedruckt in >Goebel-Springer 2020 – Folge 2<, die Goebel von Januar bis April 1893 beeidet hatte oder angeblich beeidete, rühren den Verdacht, dass jahrelanger bedenkenloser Umgang mit Quecksilber aufs Gehirn schlägt. Denn Goebel ließ sich von den Lizenzverletzern verdingen, Millionenverluste für den Glühlampen-Patent-halter Edison durch Prozessverschleppung zu erreichen. Zugleich diente Goebel Sr. seinem Sohn Henry Jr. als bezahltem Zeugenschlepper und sich selbst als Trittbrettfahrer Edisons – wie es kurz irreführend verlautete – als „Entwickler, Tüftler und Patenthalter“, kurz, als angeblicher Pionier der elektrischen Lampen. Mit Folge 2 erhalten Leserinnen und Leser ein Bild, das aus diesen quasi mündlich-persönlichen Goebel-Bezeugungen des Jahres 1893, seinem Todesjahr, entgegenkommt. Inhaltlich sind abschließend alle heute noch gerichtsarchivierten Goebel-Original- und Fälschungs-dokumente von allen Gerichten abgewiesen worden: Als Unfug, Widerspruch, Unmöglichkeit – „Fraud, Bribery / „Betrug Bestechung“. Und die beglaubigten Hin und Herübersetzungen seiner angeblichen Aussagen eliminieren Goebels Selbstzeugnisse aus den gerichtlichen Wahrheitsfin-dungen. Das betrifft sowohl die EX PARTE-Verteidigung gegen den Klägerantrag Edisons. Denn Edison klagte im Jahr 1893 in Boston, St. Louis und Chicago auf Unterlassung der Patentverletzung eines geltenden staatlichen Patents, nicht auf technische Patentqualitäten. Für die nachgeborenen Goebel-Springer 2020 ist Zurechnungsunfähigkeit des alten Goebel enttäuschend. In Springer war seit 1893/1929 der Anschein entstanden, die 1893er Gerichtsverfahren seien auf Goebel bezogen gewesen. Goebel gab an, im Jahr 1854 oder vor 1879, Lampen öffentlich betrieben zu haben. Er hatte dafür keine Beweise, keine Batterien und keinen Strom (vgl. Folge 4). Ähnlich war es auch mit seinem angeblichen Bogenlichtfeuer um 1860 auf dem Dach seines Hauses Grand Street, als angeblich Feuerwehr, Polizei und Richter alarmiert gewesen wären. Allesamt wussten davon nichts.

Goebel – im Bild des ebenfalls im Jahr 1818 geborenen Karl Marx, jenem extrem egozentrischen Nichtsnutz und von Karl May, dem erfinderischen Idol und Kriminellen – wollte Glauben machen, dass so ein Feuer-Alarm im Stadtviertel in 20 Jahren völlig vergessen sein könnte. Dafür müsste ein Goebel-Springer nur mal anfragen, an welche Geschehnisse und amtlichen „Vorgänge“ Polizei, Feu-erwehr und Richter sich zurückerinnern (dass z. B. in den 1960ern ein Bundeswehr-Starfighter nahe Köllnischfeld abstürzte oder dass es für Springer noch 1970 ein SPR-Autokennzeichen gab)?

Die hier abfolgend herausgebrachte Argumentation zu „SPRINGER-GOEBEL“ und zu den GOEBEL-SPRINGERN zielt auf das unbezweifelt gültige Prinzip unseres deutschen Rechtsstaates. Wir sehen die Lage, die Argumentation und die zugänglichen Quellen. Dietmar Moews verlangt nach der verwaltungsamtlichen Ordnung. Das sind in der staatlichen Hierarchie der beauftragten Akteure – von „unten nach oben“ – der Springer Verwaltungschef, Stadtbürgermeister Christian Springfeld, die REGION Hannover als Kommunalaufsicht über Springe, der Innenminister des Landes Niedersachsen, der Niedersächsische Ministerpräsident. Das heißt, solange Gesetzwidrigkeiten bekannt werden oder angezeigt werden, sollte sich die geltende Rechtsstaat-Struktur selbst in Ordnung halten und regeln. Gelingt das nicht, gibt es Rechts-Instanzen unabhängiger Verwaltungsgerichte.

Hier, begleitend, hat Dietmar Moews kürzlich die obligatorische Verwaltungsaufsicht des Landes Nie-dersachsen für das Amt Stadt Springer angerufen, die Rechtsstaat-Verletzung, „Goebel amtlich un-zutreffend Pionier zu nennen“, damit eine bisherige Irreführung fortzusetzen, also dem MP schriftlich angezeigt und in einem eingeschriebenen OFFENEN BRIEF um Formulierungshilfe gebeten.

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OFFENER BRIEF an den Ministerpräsident des Landes Niedersachsen

Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing. 3. Januar 2021

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln

OFFENER BRIEF – per Einschreiben 2 Blatt

An den

Ministerpräsident des Landes Niedersachsen

Staatskanzlei Planckstraße 2
30169 Hannover

Bezug: Die Stadt Springe verbreitet aktuell amtlich unlautere unwahre Tatsachenbehauptungen und ist im Begriff, dafür weitere öffentliche Gelder auszugeben. Angeblich soll damit Image- und Wirtschaftsförderung des Ortes Springe bewirkt werden. Indes schadet die Stadt Springe dem Ansehen gravierend, regional („hinterm Deister“), und weltweit. Spätestes seit dem Jahr 2006 weist die geltende Technikgeschichte (s. 2006: Deutsches Museum München) aus, dass der US-Amerikaner, in Springe geborene Lokalidol Heinrich Göbel (1818-1893), Henry Goebel Sr., ein gerichtsnotorischer Lügner war, der keinerlei Verdienste als Pionier der Entwicklung der elektrischen Glühlampe hat. Goebel war nach heutiger Definition „Verbrecher“, „Krimineller“. Er hat allein durch zahlreiche gerichtliche Falschaussagen und „Affidavits“ im Jahr 1893 als bezahlter Falschzeuge gegen den Patenthalter Edison vor US-Gerichten versucht, die Hinterziehung von Millionen Lizenzgeldern zu unterstützen.

Betreff: Anzeige Ich möchte dem Land Niedersachsen, als oberster Kommunalaufsichtsbehörde, angängige rechtswidrige Verwaltungsakte der Stadt Springe/Region Hannover (u. a. Ortsratsbeschluss am 2. September 2020) anzeigen. Es geht um sämtliche spezifischen amtlichen Publikationen zu Göbel – eine Stadtchronik von 1954 und 2002, mehrere amtliche Bronzetafeln, -2

2 – Moews OFFENER BRIEF an Land Niedersachsen am 3. Januar 2021

Beschilderungen, Internetz-Seite, Denkmäler und Schul-Lehrmittel.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrte Damen und Herren,

Ich suche für die Wertverwirklichung mit einem weiteren OFFENEN BRIEF an den Verwaltungschef von Springe den zivilen politischen Weg unter Einbeziehung der öffentlichen Multiplikatoren, um den gerichtlichen Weg vermeiden zu können. Derzeit publiziere ich eine vollumfängliche gerichtsfeste Argumentation (gemäß meinem Gutachten für das ZDF 2006) zum technik- bzw. rechtsgeschichtlichen Fall der Falschidolisierung und „Goebel-Defense“, mit der im Jahr 1893 mit dem Modus EX PARTE Prozessverschleppung (Patentauslauf) erreicht worden war. In der Sache informiere ich die beteiligten hauptamtlichen und ehrenamtlichen Springer Stellvertreter seit dem Jahr 1986 bzw. seit 2005.

Ich beabsichtige einen OFFENEN BRIEF zur Darstellung der politischen Forderung nach Rechtsstaat und Lauterkeit in Springe an die Stadt Springe zu senden. Dafür wäre eine Argumentationshilfe bzw. Formulierungsvorschläge für das Verlangen zum Eingriff in einen rechtswidrigen Verwaltungsakt qua Kommunalaufsichts-Kompetenz des Landes hilfreich, um der Springer Stadtverwaltung den rechtmäßigen Weg vorzuhalten und um verwaltungsgerichtliche Schritte gegen die Stadt Springe vermeiden zu können.

Ferner bitte ich um Information, welches Amt konkret für die Staatsaufsicht der Stadt Springe, als Kommunalaufsicht für Rechtsaufsicht, Sachaufsicht und als Sonderaufsicht im Land Niedersachsen bereitsteht.

Hochachtungsvoll Dietmar Moews

Anlagen: Kopien Deutsches Museum 2006; NDZ-Notiz 11. März 2006 „Heinrich Göbel…“

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Schriftliche Bestätigung des OFFENEN BRIEFS an den Nieders. MP am 13.1.21 durch den Innenminister des Landes Niedersachsen als Aufsichtsbehörde der Region für Stadt Springe

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NEU DENKEN: in >Goebel-Springer 2020 – in Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge 3

Neu ist in dieser Folge 3 der rechtsstaatliche Wert, der unseren deutschen „Offizial-Staat“ zur Wahrhaftigkeit zwingt, um die es in Springer geht. Es geht um historische Tatsachen, es geht um die positive, gerichtlich festgestellte, ausweisliche Wahrheit, nicht um Narrative, nicht um Legende.

Heute, im Jahr 2021, brechen die Stadt SPRINGER und die Kommunalaufsicht des LANDES NIEDER-SACHSEN das geltende Verwaltungsrecht. Dietmar Moews, der Gutachter, hat als auktorialer Erzähler (der das gesamte Material- und Wirkungsfeld kennt und überblickt) dem Autor Layos Dayatos nahegelegt, wie der komplexe Forschungsstand des Jahres 2020 zur „Schnittmenge von Goebel mit der Lampenentwicklung“ in 9 Folgen textlich eingängig aufgezäumt werden kann. Des-halb werden, nach den vorliegenden Original-Goebel-Textzeugnissen in Folge 2, hier in Folge 3, die drei Schlüsselpersonen in den von 1879 bis 1894 dauernden Rechtsstreitigkeiten zur Glühlampen-Elektrifizierung um Edison in New York als Nächstes vorgestellt. Damit wird auch dem normalen Laien klar, dass Goebel vor 1881 gar nicht, ab 1882 nur in Selbstbezeugungen Glühlampen kannte. Goebel tauchte mit dem Jahr 1882 ganz einfach zu spät auf. Aber – zu den Erfindungen und Neuerungen nach 1882 leistete Goebel ebenfalls keinerlei Beitrag (man sieht es an seinem nutzlosen US-Patent No. 266,358 von Oct. 24, 1882): Mit seinen 6 Monaten Hilfsarbeiter bei der Lampenfirma Americ. Co (9.1881-3.1882) war GOEBEL in seinem Trödelladen nicht wirklich im Metier. Als Glücksritter mit Zeitungsausschnitten war er kein Pionier der Glühlampen. Das wird im Folgenden deutlich, anbetracht der historischen EDISON, POPE und VAN DER WEYDE. Sie waren die einflussreichen Mitspieler im Elektrifizierungsgeschäft jener Zeit. Ihre absurden, kontroversen forensischen Auftritte im Jahr 1893 wurden allerdings für die Springer Legenden-Bildung namhaft und irreführend. Das sollten nicht nur der Verwaltungschef und der Ministerpräsident wahrnehmen.

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Edison, Pope, Van der Weyde

EDISON, POPE, VAN DER WEYDE -scheinen aus Sichtder Goebel-Springer und deren Politik 2020 uninteressant. Ja – wenn überhaupt – riefen diese Namen in Springer geradezu Aggression hervor (liest man nur die Leserbriefe in der NDZ). Zur „STOLZ- und PIONIER-FRAGE“, sind Edison, Pope, Van der Weydejedoch die Hauptrollen im Lampen-Lizenzstreit. Dagegen die für die Elektrifizierungs-Epoche kriminellen Nebenfiguren Henry Goebel Junior (geb. 1855-?) und Henry Goebel Senior (1818-1893) sind zumindest den Springern Hauptpersonen. Aus Springer Sicht müsste man bei der 4711-Glühflasche, 1854/1970, beginnen und dann Nachbaulampe No. 4., 1882,behandeln (Batterien und Lampen kommen in der kommenden Folge 4 in Heft 79). Zunächst folgenjetzt in umgekehrter Reihenfolge, erst Pope und Van der Weyde, dann Edison. Es sind unzweifelhafte Fakten. Sie bedingen angängigeIdolisierungs-Legenden in Springer am Deister. Siewurden kurzzeitig Quelle der Zweifel vor den Richtern. Zuletzt, 1893, wurde die „Goebel-Defense“ als Verteidigugsstrategie auf Zeitverschleppung und Verjährung des Edison-Patents im Laufe des Jahrzehntseingeführt. Moews‘ Beweislage des Jahres 2006 (ZDF-Gutachten) hat das bereits abgeklopft.Die Disposition solcherMeinungen und Vorstellungenin Springer sind nicht Zufall. Es sind immer eigennützig verankerte Selbstbilder der Einheimischen. Die Goebel-Idolisierung war auch Volksfrömmigkeit, Übereifer der Verehrung durch die Goebel-Springer, angesichts einer vermeintlich spärlichen Überlieferung – während die Dokumente im Stadtarchiv ignoriert wurden. „Stoffverändernd“ waren auch die 12 Jahre Nazizeit mit Bürgermeister Jürges und Amtsrichter Musal (vgl. Dr. Brasch) und die Zerrüttungen in der Nachkriegszeit ab 1945.

Die Überfremdung von Springer durch all die Heimatvertriebenen des eigenen Untergangs1939/1945 – auch hinsichtlich der Goebel-Idolisierung – lässt sich nachkriegsphilosophischund empirisch-soziologisch nicht wasserdicht entschlüsseln. Immerhin gibt es Pro- und Kontra-Linien, Hauptargumente, Sonderideen und viel Folklore. Der Lampengöbel beginnt in Springer mit der ersten Veröffentlichung im Jahr 1893 durch die NDZ und ist dann darauf angewiesen, dass sowas vom Stadtklatsch zum Stammtisch, zur Zeitungsnotiz auswächst.Und immer wieder, „Wer schreibt, der bleibt“ in der NDZ. Aber ohne Resonanz, wie in Springer, ließe sich kein Loch Ness aufführen.Noch 1926 hatte man den Lampengöbel im Brockhaus nicht.

Historisch gilt:Das Goebel-Glühlicht begann öffentlichdurch Goebel persönlich mitseiner ersten öffentlichen Goebel-Lampen-Publikation am 29. April 1882 in seinem Kramladen in der Monroe Street 468 von Downtown Manhattan New York N. Y.New Yorker Tageszeitungen berichteten am 30.4. und 1. 5. 1882 (s. u.). Danach behauptete Goebel „… has a number of patents covering all the points necessary to the groduction (sic!) of his light.“Man hätte schon da erfahren können – zwischen Göbel-Lichtgott und plumpem Anarchismus – wie es sich heimatliebende Springer nicht vorzustellen vermögen: Goebel belog die NEW YORK TIMES ohne weiteres unter Zeugen (z. B. Kulenkamp), behauptete blanken Unfug. Deutsche Eau de Cologne-Flaschen spielten schon 1882 keine Rolle.

Goebel-Kenntnisse und Goebel-Verhaltensdetails, die von Moews sorgfältig erfasst worden sind sowie ausgewählte Original-Zeugnisse von den Personen, die die damaligen Patentprozesse verständlich werden lassen, zeigen sich als vor der Geschichte entscheidend. Edisons Lampen-Ausgangspatent von 1879 wurde langwierig gerichtlich umkämpft (nicht vom Deutsch-Amerikaner Goebel). Einige Personen waren dabei besonders gewichtig, neben der allgegenwärtigen eminenten New Yorker Anwaltskanzlei Witter & Kenyon, sind es POPE, VAN DER WEYDE und EDISON – absolut nicht der Hilfsarbeiter von 1881, Henry Goebel Sr.

Das persönliche Interessen- und Konfliktprofil von Pope, Van der Weyde und Edison war die Patentquali-tät von 1879, die von Witter& Kenyon EX PARTE vorgebracht wurde. Nach Springer sickerte davon nichts durch. Auch nicht, dass Edison 1892 pleite und 1894 das Bambus-Filament mit der Wolfram-Osram Legierung von Auer von Welsbach am Ende war. GE/Edison baute seit 1880 als AEG, zusammen mit SIEMENS, die Elektrifizierung des deutschen Reichs auf. Schon da war Edisons ein weltberühmter beneideter Kopf in der systematischen Entwicklungsforschung mittels ganzer Forschungsteams als Aktiengesellschaft jener Elektrifizierungs-Epoche. Aber auch Franklin Leonard Pope, Edisons erster Patentpartner überhaupt in jungen Jahren, war inzwischen als Elektrifizierungs-Fachmann, -Lobbyist, -Gutachter, -Journalist arriviert und Autor des großen Standardwerkes: „THE ELECTRIC INCANDESCENT LAMP“, New York 1889, und second Edition 1894. Dieser Edison-Buddy Pope hatte im Dezember 1892 Goebel eingebootet und kämpfte kurzzeitig, als unabhängiger Experte, als Opponent gegen Edison. Pope schrieb Henry Goebel Sr. zum Elektriker und Erfinder mit 1859 übersehenen Tubenlampen am 25. Januar 1893 im Electrical Engineer hoch, ergänzt von Witter & Kenyons wohl koordinierten Eidesstattlichen Erklärungen gegen Edison. Dritter der „Goebel-Defense“ vor den Richtern von Boston, St. Louis und Chicago/Oconto wurde dann Professor Peter Van der Weyde. Van der Weyde war den Fachleuten im New Yorker Energiegeschäft von Gas und Strom wohlbekannt. Van der Weyde, hochbetagt, arbeitete als Aktionär im Gasgeschäft gleichzeitig intensiv publizistisch und entschieden für Gas-Jets der alltäglichen Innenraum-beleuchtung, gegen elektrische Glühlampen, ausdrücklich gegen Edison.

POPE, VANDERWEYDE und EDISON – diese drei Akteure sind bei sorgfältiger semantischer Analyse der auch in Springer zugänglichen Publikationen und Dokumente bekannt. Im Jahr 2006 wurden von Dietmar Moews, öffentlich im „Mariechen“, in Springer am Deister, die Quellenangaben für die irregeführte Idolbildung „Heinrich Göbel“ vorgestellt. Es begann aber bereits über hundert Jahre vorher in Springer in der Neuen Deister Zeitung am 14. Februar 1893. Die NDZ brachte den Idol-Goebel erstaunlicher Weise (wie Pope und THE SUN) also schon vor dem Gerichtsurteil zugunsten Edisons von Colt im Bezirksgericht Boston, das erst am 18. Februar 1893 verkündet worden war. Wie konnte die NDZ schneller als Richter Colt sein?

Es stellt sich die Frage, wie kam diese „Ente“ in die Deister Zeitung? – noch vor der deutschen Elektrotechnischen Zeitung (ETZ). Außer mir stellte in Springer bis hierhin niemand diese Frage (der oberflächliche Legenden-Rohde auch nicht). Zwar entdeckte ich gewisse Spuren – kann es indes nicht völlig aufklären. Hatte jemand im Februar 1893 mit New York telefoniert oder telegrafiert? Wurde die NDZ-Redaktion telefonisch kontaktiert? War die Elektrotechnische Zeitung als monatliches Periodikum nicht so aktuell? War es Osram? Die Neue Deister Zeitung schrieb also am 14. Februar 1893 die Unwahrheit, gab Franklin Leonard Pope namentlich an, ohne Quellenprüfung: „Heinrich Göbel aus Springe, Erfinder des Glühlichts“. Die eng-lischen Original-Texte werden aus Platzgründen hier als deutsche Übersetzungen von D. M. vorgestellt.

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POPE

0) Zu POPE werden hier folgende Dokumente reproduziert: Die Vorworte zu den beiden Ausgaben von „DIE ELEKTRISCHE GLÜHLAMPE“ 1889 und 1894, ferner Popes ZeitungsartikelsTHE CARBON FILAMENT LAMP OF 1859 – THE STORY OF AN OVERLOOKED INVENTION“ am 25. Januar 1893 im Electrical Engineer (koinzidiert mit NDZ v. 14.2.93) sowie Zitate aus Popes Affidavits.

1) Franklin Leonard POPE, geboren im Jahr 1840, in Massachusetts, sieben Jahre älter als Edison, starb am 13. Oktober 1895 ebenda, war ein US-amerikanischer Elektroingenieur, Erfinder und Fachautor (Quelle Wikipedia Stand 4. November 2020).

Jeder Laie und Alltagsmensch wird bei folgendem Kurzbericht sofort kapieren, dass hier für Goebel-Springer 2020 wie auch für POPE selbst nur Blamage und Naseputzen übrigbleiben:

Wir können nachvollziehen, wo die in Deutschland aktiven IDOLISIERER eines deutschen Glühlampen-erfinders seit dem Jahr 1893 ihre Vorstellungen her bezogen. Es sind Arends, privat in Berlin, ETZ, Feldhaus, Beckmann auch in Springe, NDZ, Brockhaus, sonstige Lexika, dann 1929 die deutsche Elektro-Lobby bei Friese in Springe, Bürgermeister Jürges, Amtsrichter Musal und Dr. Heinz Brasch. Doch außer Brockhaus sind die Quellen zunächst unbekannt. Die deutschen Akteure wurden in Springer an den Haaren herbeigezogen. Keiner machte dafür die einfachsten Quellenprüfungen, all der Quellen, die noch heute im Springer Stadtarchiv fast ungenutzt warten. Weder die ETZ, Firma Osram, Deutsches Museum München (die sich nicht als Forschungsinstitute verstehen – aber Unfug verbreiten) haben die Tatsachen zum Goebel beachtet. Auch hier changiert die Politik zwischen Rechtsstaat und Lauterkeit.

POPE und Van der Weyde sind zwei historische SCHLÜSSELPERSONEN, die aus eigenen durchaus nicht völlig geklärten Motiven zu den KRONZEUGEN wurden, nämlich gegen Edison und dafür, dass unter unerwiesenen Angeblichkeiten jemand EDISONS-PRIORITÄT hätte voraus gewesen sein sollen. Oder anders: Frei erfundener Bullshit ist zunächst geeignet den Patentanspruch nicht technisch oder in der Marktrelevanz, aber durch DATIERUNG und EID angreifbar zu machen, wenn sich Schwergewichte des Metiers dafür einsetzen. Das machten POPE und Vanderweyde – nur für einige Wochen im Jahr 1893 – dann widerriefen sie. Die beiden führten – voneinander unabhängig – Vorstellungen auf, deren Initiatoren die New Yorker Anwälte von Witter & Kenyon und beteiligt Henry Goebel Sr. bzw. deren engster Kreis mit dem Anwalt Curtis, darin gemeinsame Interessen sahen.

Allerdings griffen die Goebel-Defensler durchaus auch Ideen aus POPES (und Vanderweydes) diversen Publikationen sowie deren in drei Anhörungen von der Verteidigung eingebrachten Eidesstattlichen Erklärungen ihrerseits – quasi selbstreferent – auf. Wer der beiden vom andern was übernahm oder von wem sich holte oder bekommen hatte, ist nicht in allen Fällen erkennbar. POPE war Chef der US-Fachzeitschrift ELECTRICAL ENGINEER und Spitzenlobbyist der Elektrifizierungsepoche. Vanderweyde dagegen war Physikprofessor, Gutachter, Aktionär und Propagandist der Gas-Industrie, besonders für die zu jener Zeit führenden Wohnungslampen, den Gas-Jets. POPE und Vanderweyde bildeten in der „Goebel-Defense“ keine „Verschwörung, allenfalls als publizistische Wichtigtuer. Beide traten gutachterlich bzw. als Privatinitiative auf die Seite der Lizenzverletzer und deren Anwälten Witter & Kenyon, gegen den Patenthalter Edison (General Electric) an.

2) Der ZeitungsartikelTHE CARBON FILAMENT LAMP OF 1859 – THE STORY OF AN OVERLOOKED INVENTION“ am 25. Januar 1893 im Electrical Engineer von Franklin Leonard Pope“ (siehe unten), war ein aggressives Pamphlet und machte Druck auf Richter COLT von Boston. POPE (und auf eigener Linie auch Vanderweyde), brachten als bekannte und anerkannte sowie nicht direkt involvierte Fachleute die GOEBEL-DEFENSE-Ideen in öffentlichen Umlauf. Ganz final landete das schließlich bis nach Berlin und bis nach Springer. Alles, was an Gerüchten über Heinrich Goebel auf Glühlampen zielt, war von diesem FRANKLIN LEONARD POPE am 25. Januar 1893, in seiner Zeitschrift ELECTRICAL ENGINEER aufgebracht worden; ein einen Tag später in der New Yorker Tageszeitung THE SUN gedruckter Text, für den angeblich Goebel persönlich interviewt worden war und heute als Quelle für die „Pionier“-Bezeichnung hingestellt wird, war damals in Springer nicht bekannt. Auch in THE SUN wird Goebel Sr. wie Mogli oder Kasper Hauser als weltfremder Spaßvogel hingestellt – Vater Schokoladenfabrik und Konsul für Niederland in New York, selbst voller Batteriestrom-Wunder, die niemand hinterfragt, wo der teure Strom denn hergekommen sein könnte.

ABER es wiegen neben den absurden Goebeleien zwei harte TATSACHEN: FRANKLIN LEONARD POPE war Autor und Herausgeber des großen Fachbuches jener Zeit, 1889, mit dem Titel „DIE ELEKTRISCHE GLÜHLAMPE“. Dieses Buch repräsentierte das Feld der Glühlampen als Fachbuch des Jahres 1889: Henry Goebel wird nicht erwähnt. Es werden keinerlei Querbezüge der Lampenentwickler der Zeit von 1849 (Goebels Einwanderungsjahr) oder 1854 oder 1859 und 1889, dem Erscheinungsjahr dieses Buches, mit dem unbekannten Einwanderer Goebel in New York von POPE vermerkt. 1893 erst wurde es im Edison-Lizenz-Streit bekannt, dass Heinrich Goebel von September 1881 bis Februar 1882 für eine New Yorker Lampen-Manufaktur kurze Zeit gearbeitet hatte (s. Arbeitsverträge mit American Electric Light Co.). Erst danach figurierte Goebel hochstaplerisch als Lampenanbieter in NEW YORK TIMES 30. April 1882 und New York WORLD, New York, am 1. Mai 1882. POPE, der zu diesem Zeitpunkt von Goebels Existenz in den 1880er Jahren nichts wusste, publizierte plötzlich, im EE, 25. Januar 1893, den Henry Goebel als Weltwun-der der Kohle-Glühelemente aus Bambus im Vakuum.

Aber – nachdem im Jahr 1894 die letzten Gerichtsbeschlüsse zu Edisons Lizenz-Klagen vorlagen, Edisons Patent ausgelaufen aus dem Feld geschlagen und neue Glühlampen-Patentierer mit legierten Wolfram-Osram Filamenten und Wechselstromtechnik Einzug hielten, brachte Franklin Leonard Pope im Februar 1894 die zweite Auflage des großen Fachbuches „DIE ELEKTRISCHE GLÜHLAMPE“ heraus. Pope, der noch in der „GOEBEL-DEFENSE“ Goebel-Lampen Exp. 4, Exp. 9 und Exp. 11 als Prioritätsbeweise mit technischen Scheinbeweisen vertrat und sich als Gutachter vor Gericht lächerlich machte (POPE wurde von Dr. Ludwig Böhm sachlich widerlegt. Auch Goebel widersprach POPE in seinem 1. Affidavit.)

Nach Ablauf des Edison Patents im Jahr 1894 – zwei Monate nach Goebels Tod, Ende 1893 – hatte POPE seine „Entdeckung“ im EE-Artikel „…Overlooked-Invention“, in der Neuausgabe der Geschichte der Glühlam-pen des „Großfachmannes“, DIE ELEKTRISCHE GLÜHLAMPE, 1894 erneut nicht. Es wird klar, POPE war also für Goebel als Gutachter vor Gericht (gegen Edison) aufgetreten, hatte sogar Eidesstattliche Erklärungen abgelegt. POPE hatte jedoch bis 1889 einen Goebel in seiner Glühlampen-Enzyklopädie nicht genannt. POPE hatte 1893 Goebel zur GOEBEL-DEFENSE im EE gegenüber den Gerichten proklamiert; POPE hatte dann, 1894, in der Zweiten Auflage seines Buches, Goebel, seinen 1893er, wieder vergessen. Das ist POPE als Gewährsmann für Goebel – er fällt weg.

3) Es folgt zur Anschauung für alle, die POPE gerne gegen EDISON für GOEBEL zitieren, das Vorwort zu „DIE ELEKTRISCHE GLÜHLAMPE“ von 1889 und anschließend das Vorwort zur zweiten Ausgabe dieses damaligen STANDARD-Werkes von 1894. Auch hier wird die Darstellung der Entwicklungsgeschichte (einschließlich 1893) ohne POPES „Privatentdeckung Henry Goebel Sr.“ dokumentiert. Beim Absuchen des Buches wird klar, der Lampen-Goebel ist nicht drin – Pope brachte ihn nur 1893 als Prozessverschleppung durch „GOEBEL-DEFENSE“ im Kampf gegen EDISON.

„Vorwort von Franklin Leonard Pope „DIE ELEKTRISCHE GLÜHLAMPE“,1889:

Das Ergebnis eines Wettlaufs der Sorgfältigkeit zwischen zwei unabhängigen, gleichermaßen verdienstvollen Erfindern ist vielleicht so oft wie sonst durch Glück oder Zufall bestimmt. Insofern ist es nicht unpassend mit dem Ergebnis eines Pferderennens zu vergleichen, bei dem der glückliche Sieger nicht nur alle Ehren, sondern auch die Geldbörse mitnimmt, auch wenn seine Nase nur knapp einen Zentimeter vor einigen seiner nicht minder verdienten Konkurrenten unter dem Draht hindurchgegangen sein mag. Es ist eine gängige Beobachtung, dass die Entdeckung oder Erfindung, auf die das Werk gewartet hat, mit Sicherheit gemacht wird, wenn die Fülle der Zeit eintrifft. Der kritische Student der Angelegenheiten nimmt wahr, dass, wie wunderbar oder wie unerwartet auch immer diese Erfindung erscheinen mag, es selten ist, dass sie nicht als eine notwendige Folge einer langen Reihe von anderen Entdeckungen und Erfindungen, die ihr vorausgegangen sind, aufgefunden wird. Selbst in den seltenen Fällen, in denen der industriellen Welt eine Verbesserung der unumstößlichen Neuheit und Originalität bekannt gemacht wird, wird in seinen Details kaum jemals so weit perfektioniert, dass es praktisch anwendbar ist, bis es von vielen Händen und Köpfen bearbeitet und verbessert wurde./ Aber es war schon immer der Weg der Welt, jede solche Erfindung in Betracht zu ziehen, besonders wenn es sich um eine Person handelt, die den Geist der Massen anspricht oder sich eng mit dem Alltagsleben der Gemeinschaft identifiziert, als das Werk eines bestimmten Individuums, das sozusagen einvernehmlich als ihr einziger Urheber und Erfinder betrachtet wird, und auf ihn werden Ruhm, Ehre und Reichtum ohne Einschränkung, in kindlichem Unbewußtsein, überhäuft. Die universelle Wahrheit ist, daß Erfindungen dieses Charakters nicht gemacht werden, sondern wachsen; daß sie nicht die Frucht der momentanen Inspiration sind, sondern im Gegenteil die unvermeidlichen Ergebnisse, die von Zeit zu Zeit den langsamen, aber stetigen Fortschritt der wissenschaftlichen und industriellen Evolution kennzeichnen.

Die Geschichte der elektrischen Beleuchtung bildet keine Ausnahme vom allgemeinen Recht, aber die Materialien für diese Geschichte sind in den umfangreichen Aufzeichnungen der Gerichte und des Patentamtes, in den Akten der Zeitungen und in den Transaktionen der gelehrten Gesellschaften verborgen.

Auf den folgenden Seiten wurde versucht, einige dieser losgelösten Fragmente, die einen gegenwärtigen oder prospektiven historischen Wert zu haben schienen, in einer bequemen und zugänglichen Form zusammenzufassen und gleichzeitig, soweit möglich, für die Forscherinnen und Forscher die Quellen anzugeben, aus denen sie stammen. Es ist zu hoffen, dass jeder Leser auf diese Weise in die Lage versetzt wird, seine eigene Antwort auf die Frage zu formulieren, wem die Welt in erster Linie für die moderne elektrische Glühlampenbeleuchtung verschuldet ist.

In der Kunst der elektrischen Glühlampenbeleuchtung ist die Lampe der Grundpfeiler des gesamten Bauwerks. Das einzige wesentliche Merkmal, das die moderne und erfolgreiche Lampe von ihren erfolglosen Vorgängern unterscheidet, ist das bogenförmige Leuchtmittel aus karbonisiertem organischem Material. Bevor diese Erfindung gemacht wurde, war die Glühlampenbeleuchtung eine kommerzielle Undurchführbarkeit; kaum war sie gemacht, wurde der endgültige Erfolg des Schemas nicht nur zu einer Wahrscheinlichkeit, sondern zu einer Gewissheit.

In den Händen des ausgebildeten Elektroingenieurs und des geschickten Mechanikers war das vollständige und perfekte Ergebnis, das wir heute sehen, nur das logische und notwendige Ergebnis der grundlegenden Entdeckung. Elizabeth, New Jersey, U.S.A., 5. September 1889″

Vorwort ZWEITE AUFLAGE von Franklin Leonard Pope „DIE ELEKTRISCHE GLÜHLAMPE“,1894:

„Seit der Veröffentlichung der ersten Auflage dieses Werkes wurden Gültigkeit und Umfang einiger der wichtigsten bestehenden Patente im Zusammenhang mit der elektrischen Glühlampe weitergegeben und teilweise endgültig vor den Bundesgerichten entschieden. Eine Klage der Consolidated Electric Light Company gegen die McKeesport Light Company, in der behauptet wird, dass das Patent von Sawyer and Man (S. 60-63) durch die Verwendung der kommerziellen Lampe, die unter den Patenten der Edison Electric Light Company hergestellt wurde, verletzt wurde, wurde am 5. Oktober 1889 von dem verstorbenen Mr. Justice Bradley vor dem Circuit Court des Western District of Pennsylvania entschieden. Der Hauptgrund, auf den sich die Entscheidung im Wesentlichen stützte, war, dass die Patentansprüche darauf abzielten, die ausschließliche Verwendung aller Kohlenstoffe aus Faser- und Textilmaterial in Glühlampen weitgehend abzudecken, und dass das Patent daher angesichts der zulässigen Verwendung von Holzkohle für diesen Zweck mangels Neuheit für nichtig erklärt werden muss. Es wurde Berufung zum Obersten Gerichtshof eingelegt, aber der Fall ist noch nicht zu einer Anhörung gekommen. Das Patent von Edison, in Folge einer Umkehrung durch den Supreme Court im Fall Bate, auf den auf S. 74 dieser Arbeit Bezug genommen wird, kam schließlich zur abschließenden Verhandlung vor dem Circuit Court of the Southern District of New York, im Fall der Edison Electric Light Company gegen die United States Electric Lighting Company, und wurde am 14. Juli 1891 von Herrn Justice Wallace zugunsten des Beschwerdeführers entschieden. Der Beklagte wurde verurteilt, den zweiten Anspruch des Patents verletzt zu haben (S. 74), wobei der Gegenstand der Erfindung, auf den sich dieser Anspruch bezieht, vom Gericht in der folgenden Sprache definiert wurde: „Was er (Edison) tatsächlich erreicht hat, war, die Eigenschaften von hoher Widerstandsfähigkeit, kleiner strahlender Oberfläche und Dauerhaftigkeit in einem Kohlenstoffleiter zu vereinen, indem er ihn in einer Form von extremer Zähigkeit aus allen Materialien, die in den Spezifikationen erwähnt werden, herstellte, und sie zu verkohlen und zu arrangieren, wie er zuvor seinen Platinbrenner angeordnet hatte, in einer evakuierten Glühbirne, die vollständig aus Glas hergestellt und an allen Stellen versiegelt wurde, einschließlich derjenigen, an denen die leitenden Drähte durch die Verschmelzung des Glases eingedrungen sind (siehe Seite 4). 26-27). Der Fall wurde anschließend vor das Berufungsgericht gebracht, das nun die endgültige Zuständigkeit für Patentfälle hat, die zuvor beim Obersten Gerichtshof eingereicht worden waren, wodurch die Entscheidung des Untergerichts am 22. Oktober 1892 bestätigt wurde, wobei das Gericht feststellte, dass der Patentanspruch von Edison faktisch eine Kombination von Kohlenstoff-Filamenten mit einem evakuierten Hohlkörper, der vollständig aus Glas besteht, und Leitern, die durch das Glas hindurch-gehen, umfasste, und dass die Erfindung des Patents und des Patentinhabers darin bestand, in einem evakuierten Ganzglaskörper anstelle des Platinbrenners seines früheren Patents einen fadenförmigen Kohlenstoff zu ersetzen. Da der Gerichtshof eingeräumt hat, dass die Existenz von Lampen, bei denen der Globus auf einen Glassockel geklebt wurde, nachgewiesen wurde, scheint es eine notwendige Schlussfolgerung zu sein, dass der erwähnte Ganzglaskörper aus einem Stück bestehen muss.

Die Schlussfolgerungen, zu denen man nach Ansicht der gelehrten und fähigen Juristen gelangt ist, die die Art und den Umfang der Erfindungen, die in den Patenten von Sawyer-Man und Edison beschrieben und beansprucht werden sollen, zu definieren suchten, widersprechen nach Einschätzung des Autors nicht der von ihm seit langem vertretenen Sichtweise, nämlich derjenigen, die er als „unumstößlich“ bezeichnet. Das einzige wesentliche Element, das die erfolgreiche moderne Glühlampe von ihren erfolglosen Vorgängern unterscheidet, ist das bogenförmige Leuchtmittel aus zellulärem organischem Material. Wenn dies zugegeben wird, so folgt daraus zwangsläufig, dass der Gegenstand, der von den Erfindern Sawyer und Man zunächst patentiert werden konnte, die neue Kunst oder das Verfahren zur Herstellung eines solchen Leuchtmittels war, das darin bestand, das Material zunächst zu formen und dann zu verkohlen, im Gegensatz zu allen bisher bekannten Verfahren, die die Formung des Materials nach der Verkohlung in Betracht zogen. Es liegt auf der Hand, dass das fadenförmige Kohlenstoff-Leuchtmittel, auf das so viel Druck ausgeübt wurde, erst durch das oben erwähnte Verfahren zu einer technischen Möglichkeit wurde, und zwar nicht nur in dieser Form, sondern auch in den anderen Eigenschaften, auf die man so sehr gedrängt hat, wie „hoher spezifischer Widerstand“, „kleine strahlende Oberfläche“, „hohes Vakuum“, „hermetisch abgedichteter Glaskörper“ und „Platin-Einführungsdrähte“, haben sich alle als bloße Begebenheiten erwiesen und nicht als die Essenz der modernen Glühlampe. Jede dieser Eigenschaften wurde und kann in der einen oder anderen Art von handelsüblichen Lampen aufgegeben werden, aber das bogenförmige Leuchtmittel aus karbonisiertem organischem Material findet sich in allen und ist offensichtlich das einzige Element, ohne das die Lampe als Lampe nicht mehr existieren kann.

Die Schlussfolgerung scheint unvermeidlich zu sein, dass im Falle, dass Sawyer und Man in ihrer ursprünglichen Anmeldung zum Patentschutz in angemessener Weise beschrieben und beansprucht haben, was ein notwendiges Ergebnis des Prozesses der Herstellung von Kohlenstoffen war, die sie anscheinend als erste entdeckt haben, ihre Erfindung in der Geschichte der Kunst als Grundlage und Eckpfeiler der modernen Industrie der elektrischen Glühlampenbeleuchtung anerkannt werden muss.

Boston, Massachusetts, 25. Januar 1894.“

4) So viel vom Kronzeugen und Edisongegner POPE, der Goebel keineswegs als Pionier oder Beteiligten an den Entwicklungen bezeugt. Wir lesen, dass POPE die Tatsache, dass Sawyer und Man mit ihrem Patentantrag keine Lampe bauen konnten, polemisch vorbeiging. Erst die spezielle Errungenschaft das Bambusfilament herzustellen Edisons machte dessen 2. Patenanspruch zur Patent-Glühlampe. POPE schrieb an der Wahrheit vorbei. Doch er war einer der einflussreichsten Elektrifizierungspolitiker und -publizisten der USA jener Zeit. POPE hatte den zu Falschzeugnissen vor Gericht gegen Edison bereiten Deutsch-Amerikaner Henry Goebel Sr. in dem Sensations-Text, „The Carbon Filament Lamp of 1859—The Story of an Overlooked Invention  in: The Electrical Engineer, Vol. XV, No. 247, 25. Januar 1893, S. 77, rausgebracht. Diese Publikation koordinierte er mit der New Yorker Anwaltskanzlei Witter & Kenyon, den Betreibern der „Goebel-Defense“, (doch kannte POPE nicht das verspätet vorgestellte Schlüssel-Exponat No 4 im EE, sondern nur eine verschrumpelte Abbildung von Exp. No 3. Man muss hierzu (weiter unten) besonders auf die umfangreiche Eidesstattliche Erklärung Edisons vom 6. Januar 1893 achten, um zu erkennen, welche frechen und aber laienhaften Anmaßungen man Henry Goebel Sr. hierzu antwortend am 21. Januar 1893 beeiden ließ (vgl. Folge 2). POPE war ein renommierter Mann in der Gründerzeit der Elektrobranche der USA. Er war in den Anfangsjahren mit Thomas Alva Edison persönlich eng befreundet. Später wurde POPE wieder Mentor und Wegbereiter für Edisons späteren Aufstieg als Erfinder-Unternehmer. POPE und Edison sollen die ersten Personen gewesen sein, die die Berufsbezeichnung  Electrical Engineer (Elektroingenieur) führten. Der heute als unhaltbar beurteilte Fachartikel von Franklin POPE im EE, vom 25. Januar 1893, fütterte mit beeideten Goebel-Zitaten die Einzelheiten der EX PARTE Prozess Verschleppungs-Strategie gegen Edisons Lizenzvorrecht, die bald die Beklagten-Verteidigung Witter & Kenyon selbst mit dem Begriff „Goebel-Defense“ einführte und begründete. Bald übernahmen auch internationalen Fachzeitungen den irreführenden Begriff „Goebel-Defense“ für diesen Streit (Zweifel für den Angeklagten gilt nur im Strafrecht).

Beachtenswert ist neben der ersten Ausgabe seines WerkesThe Modern Practice of the Electric Telegraph, welches später ein Standardhandbuch der Branche wurde, ist POPES anderes Fachkompendium, THE ELECTRIC INCANDESCENT LAMP, erschienen im Jahr 1889 und als verbesserte Neuauflage dann im Jahr 1894. Dazwischen, 1893, lag seine angebliche Goebel-Entdeckung, dessen Name er in beiden Standardwerken nicht erwähnt.

5) Entwickler-Edison vs. Publizist-POPE: Während EDISON im Labor systematische Entwicklungsarbeit vorantrieb und internationale Initiativen z. B. in Deutschland die AEG gründete, war POPE Publizist geworden und hatte im Jahr 1889 das damals ultimative Fachbuch über Glühlampen geschrieben.

1869 lernte Pope den damals mittellosen 22-jährigen Thomas Alva Edison kennen, sie arbeiteten zusammen. Pope gründete ein Unternehmen, an dem Edison und James Ashley, der Herausgeber der Fachzeitschrift The Telegrapher, beteiligt waren. Pope und Edison führten in ihrem Unternehmen Pope, Edison & Co. als angeblich erste Personen die Berufsbezeichnung Elektro-Ingenieur und erwarben gemeinsam die Patente 102.320 und 103.924 für verbesserte Telegrafen mit Druckvorrichtungen ... Doch 1870 wurde das gemeinsame Unternehmen Pope, Edison & Co. aufgelöst. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt kam es zu einem persönlichen Zerwürfnis zwischen Pope und Edison. 1893, in Edisons Lizenz-Klagen gegen Patentverletzer, vertrat Pope als Gutachter oder Berater Kläger gegen das Edison-Unternehmen und er relativierte publizistisch Edison zugeschriebene Erfinderleistungen in seinem Glühbirnen-Buch von 1894

1875 wurde Pope Patentexperte für die Gold and Stock Telegraph Company und damit einer der ersten Unternehmensberater mit diesem Spezialgebiet. Im weiteren Verlauf seiner Karriere wurde Pope auf diesem Gebiet ein hoch bezahlter angesehener Experte der USA. Er arbeitete für Unternehmen wie Postal Telegraph,Westinghouse und American Bell Telephone. Arbeiten als Gerichtsgutachter in Patentangelegenheiten kamen hinzu.In den 1880er Jahren übernahm Pope auch den Posten des Herausgebers der Fachzeitschrift The Electrical Engineer und war ab 1886 Präsident des American Institute of Electrical Engineers. Durch die intensive Beschäftigung von Pope mit Patentrecht und Patentierungsproblemen sowie seine Arbeit für Zeitungen erlernte auch Edison die Nutzung von Patenten und Medien zur Förderung von Geschäftszielen. Pope hatte eine bessere Bildung als Edison. Franklin Leonard Pope starb 1895 im Alter von 54 Jahren in seinem Wohnort durch einen Stromschlag, als er nach einem Unwetter die von ihm konstruierte elektrische Energieversorgung des Ortes reparieren wollte…“. (div. Quellen u. Wikipedia vom 4. November 2020)

6) Dieser POPE hatte die weitreichende Entwicklung der elektrischen Lampen, der Elektrophysik, der schrittweisen Patente verschiedener Erfinder, der Stromerzeugung von Batterien und Akkus und von elektromagnetischen Dynamos und die Aspekte des Gebrauchs, als Verbesserung und Kostenersparnis gegenüber Gasbeleuchtung in privaten Häusern dargestellt. Dazu steht der Text im EE vom 25. Januar 1893 – POPES „Entdeckung“ – als ein völlig absurder folkloristischer Bruch, wie folgt:

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7. „THE CARBON FILAMENT LAMP OF 1859 – THE STORY OF AN OVERLOOKED INVENTION“

THE ELECTRiC ENGINEER, 25. JANUAR 1893. VOL. XV Nr. 247 S.77 – Pope schrieb:

DIE KOHLE-GLÜHLAMPE VON 1859 – DIE GESCHICHTE EINER ÜBERSEHENEN ERFINDUNG

By Franklin Leonard Pope (übersetzt von D. M.)

Es wird wahrscheinlich mehr als einen Leser dieses Artikels geben, dessen Erinnerung an Straßenbilder und Vorfälle in der Stadt New York dreißig Jahre oder länger zurückreicht, bis zu einer Zeit „kurz vor dem Krieg“, der sich unter den verschiedenen bekannten Straßenspektakeln jener Tage an ein peripatisches astronomisches Observatorium erinnern wird, das häufig in der vollen Flut des erfolgreichen Betriebs gesehen worden sein dürfte an angenehmen Abenden, in einer der Freiflächen der Innenstadtstraßen, vielleicht öfter als anderswo auf dem Union Square oder in der Nähe des Cooper Institute. Diese Einrichtung bestand aus einem vierrädrigen Wagen, zwischen dessen Schäften ein Pony gewöhnlich zufrieden ein Maul voll Heu frisst; und einem lichtbrechenden Teleskop, fünfzehn oder zwanzig Fuß lang, montiert auf dem Wagen, mit seinem Okular in bequemer Nähe zum Boden und seinem gegenüberliegenden Ende, das auf die Konstellationen des Firmaments gerichtet ist. Der Aussteller, ein freundlicher Deutscher mittleren Alters, mit der Art eines Gentleman, aber auch eines Studenten und Philosophen, konnte sich in der Regel in malerischem Englisch mit starkem germanischem Flair zu einem gemischten Publikum aller Art und Bedingungen hinreißen lassen, die Männer, Frauen und Kinder, über die Wunder des Sternenhimmels und über die bemerkenswerten Phänomene, die von denen gesehen werden könnten, die neugierig genug waren, um eine kleine Gebühr für das Privileg zu zahlen, durch das Teleskop auf die verschiedenen Himmelskörper in seiner Reichweite zu blicken. Der Philosoph wurde in der Regel von einem kleinen Jungen begleitet, dessen Aufgabe hauptsächlich darin bestand, sich um das Pony zu kümmern und als Kassierassistent zu fungieren, wenn das Geschäft flott lief. Wann immer das Interesse der Zuschauer nachzulassen begann, oder die Neugierigen sich zu verlaufen anschickten, wurde die Aufmerksamkeit nicht selten durch das plötzliche Aufblitzen aus der Dunkelheit hinter dem Fahrersitz neu erregt, von zwei oder drei brillanten Lichtern mysteriöser Herkunft und Erscheinung, die durch die Wirkung von elektrischen Batterien verursacht wurden, die in einigen großen Truhen an der Vorder- und Rückseite des Wagens versteckt waren. Der Aussteller war es gewohnt, seinem bunt gemischten Publikum mit verzeihlichem Stolz von diesen Geräten zu erzählen, denn nicht nur das Teleskop, auch das Formen und Schleifen der Linsen wie auch die geheimnisvollen elektrischen Lampen und die Batterien, durch die sie in Aktion gebracht wurden, waren das Werk seiner eigenen Hände.

Bald folgten die schicksalhaften Jahre des Krieges der Rebellion und in der rasanten Aufregung der schnell wiederkehrenden Ereignisse an der Front verlor die friedlichere Ablenkung der Sternenbeobachtung ihre charmante Kraft. Der Teleskopwagen mit seinem Besitzer verschwand, und die Orte, die sie gekannt hatten, kannten sie nicht mehr. Doch jetzt, nach dem Ende einer Generation, findet sich der fast vergessene Astronom der Boulevards plötzlich im Mittelpunkt der Welt der Elektrizität, denn in einigen der noch existie-renden elektrischen Lampen jener Zeit erkennt die moderne Wissenschaft nicht nur das allgemeine Prinzip, sondern auch die meisten Details der Konstruktion, die die heutige Glühlampe ausmachen.

Es ist ein abgedroschenes Sprichwort: „Wahrheit ist fremder als Fiktion“, und nichts könnte seltsamer und dramatischer sein, als die unerwartete Entdeckung, fast im Moment der endgültigen Entscheidung, die den Abschluss jahrelanger und kostspieliger Rechtsstreitigkeiten markiert, einer bereits existierenden Lampe, die diese Prinzipien verkörpert, und die Formen der Erfindung, die so lange umstritten waren, begleitet von einem fast unwiderlegbaren Beweis dafür, dass sie vor mehr als dreißig Jahren in den Straßen der Metropole gemacht und öffentlich ausgestellt wurde.

Heinrich Göbel wurde am 20. April 1818 im kleinen Dorf Springer, wenige Kilometer von Hannover entfernt, geboren. Sein Vater, Friedrich Göbel, war ein Schokoladenhersteller und ein bedeutender Mann in der Gemeinde, in der er lebte. Er war eine Zeit lang, um 1819-20, Konsul für die Niederlande in New York. Heinrich erhielt eine ziemlich gute Ausbildung in der lutherischen Kirchenschule seines Heimatdorfes. Mit einer ausgeprägten Vorliebe für das Studium der Physik begnügte er sich nicht damit, das Geschäft seines Vaters zu betreiben, sondern bevorzugte das eines Uhrmachers und Optikers, das er nach einigen Vorerfahrungen als Apothekerassistent erlernte und anschließend auf eigene Rechnung in Springer weiterführte.

Nachdem er im Laufe seines Berufslebens häufig die Gelegenheit hatte, philosophische Apparate für die Lehrer der Technischen Hochschule Hannover zu reparieren, wurde er bald sehr interessiert an der physikalischen Forschung, bei der er von einem Professor Mönighausen, einem Tutor in einer benachbarten wohlhabenden Familie, für den er verschiedene Apparate herstellte und der es gewohnt war, einen großen Teil seiner Freizeit in Göbels kleiner Werkstatt zu verbringen, unterstützt und ermutigt wurde. Im Jahre 1846 veröffentlichten die Fachzeitschriften Europas Berichte über die heute bekannte elektrische Lampe, die von J. W. Starr aus Cincinnati erfunden wurde, in denen ein brillantes Licht durch einen dünnen Glüher, einem in torricellianisches Vakuum eingeschlossenen Kohlenstoffstabes erzeugt wurde. Da Göbel im Bau von Barometern und Thermometern gut ausgebildet war, diskutierte Professor Mönighausen oft mit ihm über die Möglichkeit, eine elektrische Lampe nach diesem Prinzip zu bauen. Sie gingen sogar so weit, einige Experimente in diese Richtung zu machen, aber ohne Erfolg. In dieser Zeit fertigte Göbel auch galvanische Batterien und elektro-magnetische Geräte sowie eine kleine magnetoelektrische Maschine an. Er arbeitete jedoch weiter-hin fleißig in seinem Handwerk und erzählt, gewöhnlich seine Herstellungen am Markttag nach Hannover zu bringen und auf dem Marktplatz zum Verkauf auszustellen, wo sie in der Regel bald abgesetzt wurden.

Im Jahre 1848, damals dreißig Jahre alt, beschloss Göbel sein Glück in den Vereinigten Staaten zu suchen. Nach einer mühsamen Reise von über drei Monaten mit einem Segelschiff landete er in New York, und fand Räume in einem nahen obskuren Viertel in der Nähe der Grand-Street-Fähre, wo er mehr als zwanzig Jahre blieb. Er fand sich in der Lage, seine Familie bequem aus den Erträgen seines Unternehmens zu unterstützen, und außerdem leisten zu können, beträchtliche Zeit für seine Lieblingsbeschäftigung, Experimente und Erfindungen zu machen. Innerhalb von drei oder vier Jahren nach seiner Ankunft in diesem Land hatte er eine Zink-Kohle-Batterie aus etwa so großen Zellen gebaut, mit deren Hilfe er die Nachbarschaft in einer dunklen Nacht verblüffte, indem er auf dem Dach seines Hauses einen Lichtbogen zwischen zwei Kohlenstoffstücken aufleuchten ließ. Das Experiment war in der Tat zu erfolgreich, denn es wurde ein Feueralarm ausgelöst, und die Feuerwehr unter der Leitung der historischen „Big 6“ tauchte prompt auf. Da sie das Feuer nicht lokalisieren konnten, ließen sie den Philosophen festnehmen und vor eine Polizeijustiz bringen, was ihm eine Anzeige wegen eines Friedensbruchs einbrachte.

Es ist möglich, dass die unangenehmen Ergebnisse dieses Experiments Henry Goebel, wie er von da an lieber genannt wurde, dazu veranlasst haben, seine Aufmerksamkeit in Richtung Glühlampenbeleuchtung zu lenken. Auf jeden Fall verpflichtete er sich, einige der Vorschläge seines Freundes Prof. Mönighausen in die Tat umzusetzen. Er hatte bei dem Versuch, ein Stück Holz aus der Eisenfassung eines zerbrochenen Gehstockes zu verbrennen, bemerkt, dass ein Teil des Holzes, aus dem die Luft aus dem Eisen ausgeschlossen war, verkohlt war, und nach dem Testen eines Stückes dieses verkohlten Holzes fand er, dass dieses als Stromleiter taugte. Dies brachte ihn auf die Verwendung von Holzfasern, die in ähnlicher Weise verkohlt wurden, für den Licht spendenden Leiter einer Lampe. Unter verschiedenen holzigen Materialien wurden Splitter aus einem Bambusrohrstamm ausprobiert, die sich als hervorragend geeignet erwiesen. Bereits 1855 war es Goebel gelungen, eine ganze Reihe von Lampen herzustellen, die durch den Einsatz von etwa 30 Zellen-Zink-Kohle-Batterie für kurze Zeit ein brillantes und schönes Licht abgaben. Einige dieser alten Lampen sind glücklicherweise erhalten geblieben. Sie sind ein Beispiel für eine der früheren Formen, die Goebel seine „Fleischsäge“-Lampe nannte. Sie ist in der nebenstehenden Abbildung zu sehen, die direkt von der Lampe in ihrem gegenwärtigen Zustand fotografiert wurde.

Eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Lampe offenbart viele überraschende Vorwegnahmen auf das, was später als unverwechselbar moderne Entdeckungen in der elektrischen Beleuchtung gilt. Die Kammer der Lampe, die aus einem Stück Glasrohr gebildet wird, ist jetzt in der Nähe des Bodens gerissen, und folglich ist das Vakuum zerstört worden. Aber dass ein solches Vakuum einmal vorhanden war, wird durch die tiefen konkaven Vertiefungen in der Oberseite der Kammer deutlich, die durch den Druck der Außenluft, als die Lampe versiegelt wurde, entstanden waren, bevor das Glas erkaltet und erhärtet war. Die stromeinleitenden Drähte dieser Lampe sind aus Kupfer, was nicht funktionierte, aber sowohl Platin als auch Eisen werden in anderen Proben verwendet. Eine Untersuchung des Glühfadens dieser Lampe unter einer Lupe zeigt deutlich, dass sie aus karbonisierter Holzfaser mit endogenem Wachstum besteht; zweifellos aus Bambus. Der Faden ist 1 1/15 Zoll lang und etwa 3/1000 Zoll dick, elastisch und flexibel. Die Enden der Stützdrähte werden zu kleinen Spiralen gebogen, in die die Enden des Kohlefadens gesteckt werden, und die Verbindung wird durch einen kohlenstoffhaltigen Zement gesichert, wobei nach Angaben des Herstellers Dixons Ofenpolitur verwendet wurde. Andere vom Schreiber untersuchte Lampen haben wesentlich dünnere Zuleitungsdrähte, und in einigen Fällen wurde die Verbindung durch Galvanisieren mit Kupfer in einem Bad gesichert. Kein wesentliches Merkmal der modernen Glühlampe fehlte in diesen Beispielen. Es gibt das Filament aus Kohlenstoff, elastisch und flexibel, zuerst geformt und verkohlt, von hohem Widerstand und befestigt an metallischen Leitern aus Platin, die in den Wänden einer hoch evakuierten Glaskammer eingeschlossen sind. Die bekannte rauchige Verfärbung im Inneren des Glases durch die kontinuierliche Ver-brennung des Kohlenstoffs bei hellem Glühen ist in den Abbildungen deutlich sichtbar und beweist, dass die Lampe für den vorgesehenen Zweck eingesetzt wurde und das Vakuum jedenfalls ausreichend hoch war.

Goebel fand die „Fleischsäge“-Form des Brenners, die durch den Bruch des Glühfadens in der Nähe seiner Befestigungspunkte aufgrund der Auswirkungen wiederholter Ausdehnung und Kontraktion nach-geben könnte, und versuchte, sie durch den Ersatz eines spiralförmigen oder korkenzieherförmigen Kohlenstoffs zu verbessern, womit er nachweislich erfolgreich war, obwohl nur wenige davon gemacht wurden. Denn bald stellte er fest, dass man mit weniger Aufwand ebenso gute Ergebnisse erzielen konnte, indem man den Kohlenstoff in der bekannten Bogenform, oder wie der Erfinder es nannte, des „Haarnadel-musters“, herstellte.

Diese Lampen wurden durch den Prozess der Versiegelung evakuiert, nachdem die Kohlen und die Zuleitungsdrähte am oberen Ende eines etwa drei Fuß langen Glasrohres angebracht waren, das in einem umgekehrten Zustand gehalten wurde, während gleichzeitig die Öffnung des Rohres in eine Schale mit Quecksilber getaucht wurde. Das Quecksilber fiel sofort unter den kontrahierten Teil der Röhre an der Oberseite der Lampe, der dann in einer Blasrohrflamme erweicht und auf die heute übliche Weise abgedichtet wurde.

Lange vor dem Umzug von Goebel aus dem Geschäft, bis in das Jahr 1874, stellte er gewöhnlich zwei oder drei dieser Lampen in seinem Schaufenster auf und zeigte sie der Öffentlichkeit. Eine beträchtliche Anzahl von Personen wurde gefunden, die eine deutliche Erinnerung daran haben, sie brennen zu sehen. Eine der Lampen war vor dem Zifferblatt einer Uhr platziert und mit einem an der Mechanik angebrachten Stromkreisschließer so angeordnet, dass sie während der Zeit des Schlagens jede Stunde automatisch beleuchtet wurde. Aber die wichtigste öffentliche Ausstellung und Nutzung dieser Lampen, und das, was die meisten Menschen gesehen und in Erinnerung behalten zu haben scheinen, wurde bereits im Zusammenhang mit dem astronomischen Teleskop erwähnt. Dieses Teleskop war ziemlich groß, hatte eine Öffnung von etwa 12 Zoll und war 15 oder 20 Fuß lang. Es war auf einem eigens dafür gebauten vierrädrigen Wagen montiert, auf dem neben dem Teleskop zwei Holzkisten mit je 30 großen Batteriezellen für den Betrieb der Glühlampen befördert wurden. Zwei oder drei Lampen wurden gleichzeitig angezündet, wenn die Batterien frisch waren, und eine einzelne Lampe konnte eine halbe Stunde oder länger in Betrieb gehalten werden, oder bis die Batterie leer war. Diese Straßenausstellungen fanden vor 1860 und auch in diesem Jahr in regelmäßigen Abständen statt.

Um die Aufregung zu nutzen, die damals die Öffentlichkeit mit Bezug auf Edisons Entdeckungen erfüllte, wurde in New York eine Firma gegründet, die Anfang des Jahres 1881 versuchte, elektrische Lampen herzustellen und zu installieren. Der Verantwortliche für die Lampenherstellung, der sein Wissen im Labor von Edison erworben haben sollte, scheint bei seinen früheren Bemühungen sehr wenig Erfolg gehabt zu haben, und so geschah es, dass eine Person, die mit dem Unternehmen verbunden war, die zufällig ein Gerücht über Goebels Arbeit hörte, einen Expertenassistenten schickte, um die Angelegenheit zu untersuchen. Der war nicht wenig überrascht, dass dieser obskure Handwerker nicht nur ein erfahrener Hersteller von Kohlefäden und kompletten Lampen war, sondern dass er einen großen Vorrat von diesen Artikeln in seinem Besitz hatte, zusammen mit einer kompletten Ausstattung an Quecksilberpumpen und anderen notwendigen Geräten, um dieses Geschäft betreiben zu können. Als Ergebnis dieser Entdeckung wurde Goebel in den Dienst des Unternehmens gestellt und begann sofort damit, erfolgreiche Lampen mit Kohlen in ungewöhnlich guter Qualität herzustellen, und zwar so lange, bis das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geriet und den aktiven Betrieb einstellte, was innerhalb kürzester Zeit geschah. Angesichts der sehr großen Zahl von Personen, denen diese Tatsachen damals mehr oder weniger bekannt gewesen sein müssen, ist es sicherlich sehr ungewöhnlich, dass sie so wenig Aufmerksamkeit bei denen erregt haben, die sich natürlich für diese Angelegenheit hätten interessieren müssen.

Dass Herr Goebel selbst seinen Anspruch auf öffentliche Anerkennung als Erfinder der Glühlampe nicht geltend gemacht hat, ist angesichts aller Umstände des Falles nicht schwer zu erklären. Obwohl er so lange in den Vereinigten Staaten gelebt hat, waren seine Assoziationen hauptsächlich auf die etwas obskure Nachbarschaft, in der er immer gelebt hat, und auf Menschen aus seinem eigenen Land beschränkt. Er machte, soweit es den Anschein hat, nie ein Geheimnis über seine Methoden, sie mit seinen eigenen Händen zu bauen und zu betreiben, und er hatte die Kosten für ihre Instandhaltung aus seinen eigenen Händen bezahlt. Zweifellos wusste niemand besser als er, dass er, solange er von solchen Stromquellen abhängig war, die Glühlampe, interessant und schön wie eine wissenschaftliche Demonstration, dennoch völlig unfähig war, eine ausgedehnte kommerzielle Nutzung durchzuführen. In Anbetracht der Umstände und der Umgebung Goebels ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass das Wissen um die Anwendbarkeit des Dynamos auf diesen Zweck, das erst Anfang 1880 die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ihn nicht erreichte und dass dieses Wissen erst durch seine Anstellung bei der Lampenfirma im Jahre 1881 zu ihm gekommen sein sollte. Er mag zwar ein Patent angemeldet haben, aber angesichts seiner langen und wiederholten Benutzung der Erfindung in der Öffentlichkeit vor mehr als zwanzig Jahren ist es zumindest fraglich, ob ihm ein gültiges Patent hätte erteilt werden können.

Ein paar Worte zu den persönlichen Eigenschaften des Mannes, der die zentrale Figur in dieser etwas dramatischen Episode in der Geschichte des Fortschritts der elektrischen Erfindung bildet, dürfen nicht fehl am Platz sein. Obwohl er vierundsiebzig Jahre alt ist, ist seine Figur so aufrecht, sein Auge so hell und seine Hand so ruhig, wie die eines Mannes in der Blüte seines Lebens. Nur wenige können ihn, selbst in seinem Alter, in der Feinfühligkeit, Geschicklichkeit und Genauigkeit der Berührung, in den feineren Prozessen des Handwerks übertreffen. Von bescheidener, fröhlicher und freundlicher Art erfreut ihn nichts mehr, als sich über Themen zu unterhalten, die seine Lieblingsbeschäftigungen im Bereich Optik und Elektrizität betreffen, oder mit einem humorvollen Augenzwinkern zu erzählen. Einer der wissenschaftlichen Witze aus jüngeren Tagen seines unwissenschaftlichen und gut verbrachten Leben ist, dass er seine letzten Jahre in Komfort und Zufriedenheit, in einem ruhigen Dorf auf dem Land innerhalb eines halben Tages Reise von der Metropole zubringt. Das Porträt, das diesem Artikel beiliegt, wurde erst kürzlich aufgenommen und ist ein sehr gutes Abbild. Das Gesicht eines Beobachters und Schülers der Natur, eines Denkers, eines Erfinders und eines Mechanikers, des ungewöhnlichen Mannes, von dem man durchaus erwartet hätte, dass er das geschaffen hat, was er bewiesen hat, soweit reichlich bestätigende Zeugenaussagen beweisen können, dass er die praktische elektrische Glühlampe hervorbrachte.“ (Anm. D. M. POPE hat diesen Artikel erfunden; Goebel, dessen NYT-Bericht von 1882 sowie die Mimik der Edison-Patentqualitäten waren sein Bezug. Der Telescope-Ponywagen mit Strom einer viel zu schweren Batterie wird einfach unterschlagen. POPES EE-Text der angeblichen Goebel-Lampe entspricht allenfalls dem 1846er Patent von Starr, keineswegs dem 1879er von Edison. POPEs EE bildet Goebel Juniors-Lampe No. 3 von 1892 ab, falsch datiert mit 1859.

Goebel als Telescope Man, Fernrohr und Lampen werden in widersprüchlichen Bezeugungen dargestellt.

8) UNITED STATES CIRCUIT COURT For the Eastern Division of the Eastern District of Missouri „Edison Electric Light Co, vs. COLUMBIA Inc. Lamp Co“ STADT UND LAND NEW YORK, ss: — Der Glasbläser und Edisonfachmann Dr. Ludwig Böhm kritisiert unter Eid fachlichen Unfug zu GOEBEL’S EXHIBIT LAMP NO. 4. von Franklin Leonard Pope, am 13. März 1893 (S . 7f, gekürzt, übersetzt D. M.):

„LUDWIG K. BÖHM legt unter Eid ab und sagt – Ich bin derselbe Ludwig K. Böhm, der im Verfahren gegen die Beacon Vacuum Pump & Electrical Company u. a. eine eidesstattliche Erklärung für die Kläger abgegeben hat. Meine frühere eidesstattliche Erklärung wurde am 31. Januar abgegeben.1893 … seit dieser Zeit habe ich die Lampe Nr. 4 in New York sorgfältig untersucht … GOEBELS AUSSTELLUNGSLAMPE Nr. 4.: Diese Lampe besteht aus einer ganz aus Glas geschlossenen röhrenförmigen Kammer mit eingelassenen flachen, dünnen Platinleitern … Im Zusammenhang mit meiner Untersuchung der Goebel-Lampe Nr. 4 wurde ich auf die Behauptung von Goebel aufmerksam, er habe destilliertes Quecksilber zum Absaugen seiner Lampen verwendet, um eine Verschmelzung mit den Kupferdrähten zu vermeiden, und dass dies von Herrn Pope als eine Entdeckung von Bedeutung vorgebracht wird, die ihm nicht bekannt war, bis Goebel ihn darüber informierte. In der Tat ist Kupfer eines der Metalle, die nicht leicht ein Amalgam bilden, und außerdem ist bekannt, dass beim Erhitzen von Kupferdrähten, wie es beim Aufsetzen einer Glasbrücke der Fall wäre, die Oberfläche des Kupfers immer oxidiert wird, und diese oxidierte Oberfläche verhindert eine Amalgambildung. Die Kupferdrähte in Goebels Lampen, einschließlich der Lampe Nr. 4, zeigen diese Oxidation, und auf diesen Drähten kann sich keine Amalgamierung bilden. Folglich war es nicht notwendig, reines oder redestilliertes Quecksilber zu verwenden, um eine Amalgamierung zu vermeiden. Das gewöhnliche handelsübliche Quecksilber hätte ebenso geantwortet. Damit konnte Herr Pope keine Beweise für eine Amalgamierung auf den Kupferdrähten in Lampe Nr. 4 bringen…“. Auch Goebel widerspricht Pope zur Quecksilberfrage in seinem 2. Affidavit (vgl. Folge 2, S. 37)

VAN DER WEYDE

„Peter Henri Van Der Weyde (1813-1895) war ein niederländisch-amerikanischer Industriewissenschaftler und Erfinder. Van der Weyde hinterließ eine ausgewählte Korrespondenz im Technikfach, Schriften, Materialien im Zusammenhang mit Erfindungen und verschiedenen Familienpapieren. Die Korrespondenz umfasst Briefe, die Van Der Weyde erhielt, als er als Forscher und Lehrer für Industriewissenschaften tätig war; Familienkorrespondenz, darunter Briefe seines Sohnes, eines Offiziers der Unionsarmee (1861-1864); und Korrespondenz bezüglich einer Kolonie, die 1880 von der Brooklyn Cooperative Colonization Association im Gebiet von Washington gegründet wurde. Weitere Materialien sind Verträge, Patentanträge und Spezifikationen für Erfindungen, Manuskripte und Notizbücher über angewandte Wissenschaft und theologische und religiöse Themen sowie Autobiographien. Außerdem Familienaufzeichnungen, Finanzpapiere, Notizen, Fotos und Broschüren, die Van der Weydes Erfindungen beschreiben“.

(Quelle http://archives.nypl.org/mss/3132, am 4. November 2020)

VAN DER WEYDE wird durch die Goebel-Propaganda des Springer Stadtdirektors Dr. Gustav Degenhardt im Jahr 1954 zum Kronzeugen der angeblichen 1854er Lampe (in Springer die 4711-Flasche). Der als Technikprofessor in New York bekannte Niederländer Peter VAN DER WEYDE trat überraschend im Jahr 1893 mit 2 einander widersprechen Affidavits auf. VAN DER WEYDE entdeckte in der Prozess-Berichterstattung ihm durch die Verteidigung Witter & Kenyon vorgebrachte, doch von ihm nicht bekundete, angebliche Zeugenaussagen. Darauf trug VAN DER WEYDE als Privatinitiative gegenüber dem Gericht, einen Widerruf vor, den er beeidete.

VAN DER WEYDE hatte sich bereits im Jahr 1879 mit Edisons Glühlampen-Patentdurchbruch angelegt und dabei seine Interessen als Gasindustrieller für die damals in New York etablierten Innenraum-Gaslampen durch Publikationen artikuliert. Als 40- bis 50 Jahre alter angeblicher Augenzeuge wollte er Henry Goebel Sr. als „Telescopeman“, in den Jahren zwischen 1850 und 1870 auf den abendlichen Straßen von New York City bei Sternenhimmel gesehen haben, schwor der inzwischen 80-jährige. VAN DER WEYDE beeidete im Januar 1893 für die Beklagtenpartei gegen Edison seine Wahrnehmung von angeblich batteriebetriebenen elektri-schen Glühlampen auf Goebels Telescope-Wagen, dazu Batterie- und Elektrolampen-Gespräche mit Goebel persönlich. Um dann später diese beeidete schriftliche Bezeugung im Kern und in Einzelheiten zu widerrufen und die Verteidigungsseite Witter & Kenyon der Manipulation seines Affidavits zu bezichtigen.

1) VAN DER WEYDE publizierte Meinungsartikel für Gasnutzung und gegen Elektrizität;

VAN DER WEYDE in „SUN“, New York, September 1879, Seite 207 (übersetzt D. M.):

„HAT EDISON WIRKLICH ETWAS ERREICHT?

Die New Yorker „Sun“ enthält die folgende Mitteilung, die wir neu veröffentlichen:

In einer Mitteilung an die „Sun“ im vergangenen Herbst, über die Zeit, als Herr Edison versprach, den Menlo Park in sechs Wochen mit seinem neuen elektrischen Licht zu beleuchten …, mit der Behauptung, er habe „alles in Ordnung“, und alles, was es brauchte, sei die Vervollständigung von „ein paar kleinen Details“, wagte der Schriftsteller die Aussage, dass die Inhaber von Gasvorräten aufgrund der absurden und unwissenschaftlichen Behauptungen, die Edison und seine Freunde für das neue Licht aufgestellt hatten, sehr töricht wären, ihre Vorräte weniger zu bewerten.

„Der so zum Ausdruck gebrachte Glaube, ungestört von den Entwicklungen von fast zwölf Monaten im Labor des „großen Erfinders“ gewesen zu sein, darf nicht zu viel vermuten lassen, wenn der Autor eine oder zwei andere Meinungen zu diesem Thema wagt.

„Edison hat im vergangenen Jahr immer wieder gesagt, dass er das Problem der „unbestimmten Unterteilung des elektrischen Lichts“ gelöst habe. Weit davon entfernt, hat er sich der Lösung nicht einmal angenähert, und er wird sie mit der Geschwindigkeit seines bisherigen Fortschritts nicht in einem Jahrhundert lösen. Nichts, was bisher angekündigt wurde, weder direkt noch indirekt von Edison oder seinen Co-Adjutoren, deutet auf einen wirklichen Fortschritt hin, der über die veröffentlichten Berichte über die Leistungen ausländischer und einheimischer Erfinder hinausgeht. Er hat zwar ein oder zwei Abweichungen von alten Apparaten, die man vielleicht Edisonian nennen könnte, geschaffen oder ausgedacht, aber er nimmt seinen gegenwärtigen Apparat als Ganzes und hält ihn neben die Behauptungen, die für ihn aufgestellt wurden, und man kann nur die Gerechtigkeit der Kritik des berühmten französischen Elektrikers M. Fontaine aus Paris, einer der höchsten lebenden Autoritäten, sehen. Dieser Gelehrte sagte im Wesentlichen, nachdem er Edisons jüngste Patente oder Geräte für elektrisches Licht gelesen hatte, dass sie eine sehr geringe Kenntnis des Themas anzeigten, und wenn Edison nicht den Verdienst gehabt hätte, den Phonographen zu erfinden, würden seine gegenwärtigen Erfindungen (in diesen Patenten beschrieben) keine Aufmerksamkeit verdienen, sondern als kindisch und minderwertig weitergegeben werden.

„Mr. Edison hat kürzlich verkündet, dass er das Problem eines verbesserten Generators gelöst hat und es in Ordnung gebracht hat. Eine Inspektion der Maschine selbst zeigt, dass es sich lediglich um eine geringfügige Modifikation der Siemens-Maschine handelt, die erste im Feld und in keiner Weise deren Vorgesetzter. Wann wird die Öffentlichkeit aufhören, etwas zu glauben, nur weil Edison sagt, dass es so ist? Diejenigen, die ihn am besten kennen, können es nicht verstehen. Andere Erfinder außer Edison haben das Phantom der unbestimmten Unterteilung verfolgt, aber mit wenig besserem Erfolg als der „Professor der Doppelzüngigkeit und Vierheit“. Die Ansprüche wurden ohne Anzahlung geltend gemacht, aber die Leistung ist nicht erbracht worden.

„Der Autor hat nach sorgfältiger Prüfung festgestellt, dass das bisher beste Ergebnis in der elektrischen Beleuchtung im In- und Ausland die Produktion von 18 bis 20 Leuchten mit je 1.500 bis 2.000 Kerzenleistung aus einer Maschine mit Lichtbogenlampen in Serie auf einem Stromkreis mit einer Absorption von 14 PS ist. Dies wird von der Riverside Mill of Providence, R.I., für den Bürstenapparat beansprucht, wo 48 Bürstenleuchten im Einsatz sind. Ungeachtet dessen, dass dieses Ergebnis, wenn es stimmt, eine Lichtproduktion pro Pferdestärke zeigt, die fast 25 Mal so groß ist wie Edisons jüngster Anspruch, 7 kleine Lichter aus einer Pferdestärke produzieren zu können, wiederholt der Autor immer noch seine Warnung vom letzten Herbst an die Besitzer von Gasvorräten: „Verkaufe noch nicht umsonst“. Sehen wir, was die Promotoren der Bürstenmaschine in ihrem gedruckten Rundschreiben sagen: „Elektrisches Licht ist nicht für die Beleuchtung von Wohnungen, Büros, kleinen Geschäften usw. geeignet, oder für jeden Ort, an dem jetzt 10 oder 15 Gasbrenner oder Öllampen ausreichen, sondern nur für große Räume oder Räume, in denen viel Licht benötigt wird“.

„Bis ein System der elektrischen Beleuchtung perfektioniert ist, das es einem Mann ermöglicht, eines oder alle seine Zimmer zu beleuchten, ein Ladenbesitzer sein kleines Geschäft, ein Anwalt oder Arzt sein Büro, ein Hotelbesitzer jedes Zimmer in seinem Hotel auf einmal, oder nur einer nach dem anderen – so billig, so bequem und so sicher, wie es jetzt mit Gas oder Öl gemacht wird – muss kein Inhaber von Gasvorräten befürchten, dass seine Dividenden ausbleiben oder erheblich sinken. Es ist viel wahrscheinlicher, dass, wenn das elektrische Licht seinen Weg in den begrenzten Bereich findet, in dem es sich sicherlich entwickeln wird, den Großteil der Kunden eines jeden Gasunternehmens – die kleinen Verbraucher – dazu anregen wird, mehr Licht zu nutzen.

„Das bringt mich zu meiner letzten Vorhersage: Wenn Gasunternehmen klug sind, können sie in diesem Jahr mehr Geld verdienen als letztes Jahr, und so weiter. Ich habe nicht das Interesse eines Dollars, direkt oder indirekt an Gas oder Gasvorräten, aber ich werde alles nehmen, was jemand verschenken will.“

2) VAN DER WEYDE publizierte Meinungsartikel für Gasnutzung und gegen Elektrizität:

VAN DER WEYDE in „SUN“, New York, Januar 1880, Seite 14 (übersetzt D. M.)

„UNTERTEILUNG DES ELEKTRISCHEN LICHTS.“

Aus San Francisco, Kalifornien, wird berichtet, dass das Molera & Cebrian System der Aufteilung und Verteilung von elektrischem Licht ein großer Erfolg ist. Die Methode besteht in der Verwendung eines Systems von Linsen und reflektierenden Spiegeln; die ersten machen die Lichtstrahlen parallel, während die Spiegel sie reflektieren und sie in jede gewünschte Entfernung leiten, ohne sie in ihrer Intensität zu schwächen, außer in sehr geringem Maße. Beim Erreichen der zu beleuchtenden Stelle werden die Strahlen des parallelen Strahls durch eine Verteilerlinse oder einen Reflektor divergent gemacht. Es wird behauptet, dass auf diese Weise das Licht einer einzelnen elektrischen Lampe verteilt und durch alle Räume geteilt werden kann, nach Belieben vergrößert oder verkleinert werden kann.

Es ist offensichtlich, dass diese Methode mit der Verwendung von leitenden Drähten, während es behauptet wird, dass die Gesamtkosten einer solchen Methode der Beleuchtung geringer sind als die für Gasarbeiten erforderlichen. Wir sollten uns nicht wundern, wenn sich diese Methode als praktischer und wirtschaftlicher erweist als der Transport des elektrischen Stroms durch Drähte, da das Senden eines Lichtstrahls durch die Luft eine der kostengünstigsten Möglichkeiten ist; das einzige Problem ist eine korrekte Einstellung der Brennpunkte der verwendeten Linsen, um eine Ausbreitung der Strahlen zu verhindern und sie als rein parallele Strahlen zu übertragen. In diesem Zustand können sie Hunderte von Metern gesendet werden und unterliegen nicht dem Gesetz, dass die Intensität umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung ist, aber das Licht wird, in der Entfernung von sagen wir 500 Fuß, wenig von seiner Intensität verloren haben, während Elektrizität, die durch Drähte geht, sicherlich mehr Widerstand und Verlust zu überwinden hätte, als Licht erfahrungsmäßig beim Durchgang durch die Luft hat“.

3) Peter VAN DER WEYDE (in USA auch Vanderweyde) war von den Beklagtenverteidigern Witter & Kenyon gegen Edison, für die Unterstützung der „Goebel-Defense“, mit einer Eidesstattlichen Erklärung vom 6. Februar 1893 in Stellung gebracht worden. VAN DER WEYDE war ein renommierter Fachprofessor im Energie- und Beleuchtungssektor. Als er las, dass sein Wort-Zeugnis für Witter & Kenyon vom notariellen Personal inhaltlich verfälscht zur Vorlage beim Gericht erschien, schritt Prof. VAN DER WEYDE unverzüglich dagegen ein und widerrief mit einer neuerlichen Eidesstattlichen Erklärung schriftlich. Darin beschreibt er lediglich den 1893 bekannten gerichtlichen Sachstand.

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„UNITED STATES CIRCUIT COURT, Eastern District of Missouri, Eastern Division.

EDISON ELECTRIC LIGHT COMPANY ET AL. -vs.- COLUMBIA GLÜHLAMPENFIRMA U.A.

Südlicher Bezirk von New York :ss: Grafschaft New York,

PETER H. VAN DER WEYDE, der ordnungsgemäß vereidigt wurde, stellt ab und sagt wie folgt:

Ich habe für die Angeklagten in diesem Fall am 6. Februar 1893 eine eidesstattliche Erklärung abgegeben. Ich wurde gerade darauf aufmerksam gemacht, was angeblich eine gedruckte Kopie dieser eidesstattlichen Erklärung ist, und wenn ich sie sorgfältig lese, bin ich sehr überrascht, dass sie Aussagen enthält, die nicht mit den Tatsachen und nicht mit den Aussagen übereinstimmen, die ich zum Zeitpunkt der Abgabe der eidesstattlichen Erklärung gemacht habe. Als ich meine eidesstattliche Erklärung für die Angeklagten abgab, wurde ich zu verschiedenen Punkten in Bezug auf die Arbeit von Herrn Goebel befragt, und es wurden mir verschiedene Aussagen und Vorschläge darüber gemacht, was Herr Goebel erreicht hatte. Ich stelle fest, dass viele dieser Äußerungen, die von anderen stammen, in meiner eidesstattlichen Erklärung enthalten sind, obwohl ich sie damals weder befürwortete noch zustimmte. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der eidesstattlichen Versicherung habe ich ihren Inhalt nicht genau geprüft, da ich glaubte, sie enthalte nur meine eigenen Aussagen. Ich halte es daher für meine Pflicht, die falschen Angaben in der eidesstattlichen Versicherung, die ich für die Angeklagten abgegeben habe, zu korrigieren.

Früh in meiner eidesstattlichen Erklärung, erscheint die folgende Aussage: „Ich interessierte mich besonders für bestimmte elektrische Lampen, mit denen Herr Goebel die Nachbarschaft seines Teleskops beleuchtete und die Menschen dort anzog.“

Diese Aussage ist in mindestens zwei Punkten fehlerhaft. Ich interessierte mich nicht besonders für die Lichter, aber ich interessierte mich für die Batterie von Herrn Goebel, und tatsächlich habe ich mich sehr wenig um seine Lichter gekümmert. Herr Goebels Lichter, wie ich mich erinnere, wurden nicht benutzt, um die Nachbarschaft seines Teleskops zu beleuchten, wie gesagt. Als ich sie sah, wurden sie nur kurzzeitig aufgeblitzt, und selbst wenn sie aufgeblitzt waren, gaben sie kein starkes oder ausreichendes Licht, um die Nachbarschaft zu erhellen. Ich erinnere mich, dass ein solcher Vorschlag von jemand anderem in dem Gespräch gemacht wurde, das der Abgabe meiner eidesstattlichen Erklärung vorausging, aber ich sagte es nicht und stimmte ihm nicht zu.

Später in der eidesstattlichen Versicherung, erscheint die folgende Erklärung: „Ich sah diese elektrischen Lichter von Herrn Goebel in Betrieb, die Licht auf den Wagen gaben, der sein Teleskop trug, und soweit es mir möglich war oder von Herrn Goebel erlaubt wurde, untersuchte ich die Lampen. Ich erinnere mich genau, dass er nicht bereit war, mir die Batterien so vollständig zu zeigen, dass ich lernen konnte, woraus sie im Detail bestehen. Ich habe die Lampen jedoch ziemlich genau untersucht.“

Tatsächlich habe ich die Lampen nicht genau untersucht, wie gesagt. Ich interessierte mich für Batterien, nachdem ich selbst viele Experimente mit Batterien durchgeführt hatte, und ich wollte vor allem etwas über die Batterie von Herrn Goebel erfahren. Als ich feststellte, dass er nicht bereit war, mir die Informationen zu geben oder mir zu erlauben, die Batterien zu untersuchen, interessierte ich mich kaum noch für diese Angelegenheit, obwohl ich mich daran erinnere, dass ich Herrn Goebel einige Zeit später auf der Straße sah. Ich habe die Lampen sicherlich nicht genau oder besonders untersucht, auch bei mehreren Gelegenheiten nicht, und ich habe das den Personen, die meine eidesstattliche Erklärung aufgezeichnet haben, auch nicht so gesagt. Die eidesstattliche Erklärung wird mit der folgenden Erklärung fortgesetzt:

„Ich sah, dass die Lampen aus zylindrischen Glasröhren bestanden, in die die Drähte eingeführt wurden, und dass das Glas an den Stellen ihrer Einführung in die Glasröhren geschmolzen war. Ich sah, dass die Glasröhren oben geschlossen waren und dass die Röhren selbst nur aus Glas bestanden, und ich lernte auch, dass das Glas ein Vakuum war. Die Kohlen hätten nicht so glühend werden und bleiben können, wie sie es taten, wenn nicht das Vakuum ziemlich hoch gewesen wäre, und ich musste damals anerkennen und erkenne es auch jetzt noch an, dass das Vakuum, das Herr Goebel in diesen zylindrischen Röhren erhielt, ein ziemlich hohes Vakuum war. Ich sah, dass der lichtspendende Teil der Lampe mit den Zuleitungsdrähten verbunden war. Ich sah, dass der lichtspendende Teil der Lampe haarig war, sehr klein. „Ich lernte durch die Beobachtung dieser haarähnlichen Lichter, dass es Kohlenstoff war.“

Ich habe diese Aussagen nicht gemacht, noch stimmen sie mit meiner Erinnerung überein. Ich habe bereits gesagt, dass ich mich besonders für die Batterien interessiere und die Lampen nicht besonders bemerkt habe. Meine Untersuchung der Lampen war so oberflächlich in ihrem Charakter, dass ich nicht gelernt habe und daher nicht sagen kann, was die Konstruktion der Lampen im Detail war. Ich weiß nicht, dass das Glas um die Drähte in diesen Lampen geschmolzen wurde, oder dass die Röhren aus nichts anderem als Glas bestanden, und obwohl Herr Goebel sagte, dass das Innere ein Vakuum sei, weiß ich es nicht und wusste es dann auch nicht. Ich konnte mich weder damals noch heute damit zufrieden geben, dass das Vakuum, das Herr Goebel in diesen zylindrischen Rohren erhielt, ein ziemlich hohes Vakuum war. Solche Aussagen wurden mir zu der Zeit gemacht, als ich meine eidesstattliche Erklärung für die Angeklagten abgab, aber ich stimmte ihnen nicht zu, und meine eigene Erfahrung mit Vakuumapparaten würde mich sehr an Goebels Fähigkeit zweifeln lassen, ein torricellianisches Vakuum zu erzeugen, wie von ihm vorgeschlagen, und ich bin sicher, dass das Quecksilber beim Füllen der Röhre und beim Umkehren den Glühfaden in der Lampe zerstören würde. Ich möchte ausdrücklich sagen, dass ich nicht gelernt habe, „dass das Material dieser haarähnlichen Lichter Kohlenstoff war“. Ich weiß nicht und wusste damals auch nicht, ob der lichtgebende Teil der Lampe aus Kohlenstoff, Platin oder einem anderen Draht bestand. Es war die Batterie, von der ich wissen wollte und die ich ohne Erfolg zu untersuchen versuchte. Die Kiste mit den Batterien, so gut ich mich erinnere, war etwa achtzehn Zoll lang, etwa zwölf Zoll breit und etwa zwölf Zoll hoch und befand sich am vorderen Ende des Wagens, aber ich durfte sie nicht untersuchen, was auch immer, und ich sah die Kiste nie offen und lernte nie den Charakter der verwendeten Batterie.

Ich war damals, als ich Goebels Teleskop und Lichter sah, mit der Tatsache vertraut, dass der Ausdehnungskoeffizient von Glas und Platin ziemlich gleich ist, aber ich machte nicht die folgende Aussage, die in der gedruckten Kopie meiner früheren eidesstattlichen Erklärung erscheint, oder irgendetwas, das so konstruiert sein könnte: –

„Und eines der Dinge, die ich bei der Untersuchung dieser Lampen gelernt habe, war, dass die Teile der Drähte, die durch das Glas führten, wo sie im Glas versiegelt waren, aus Platin waren. Soweit ich mich erinnern kann, war der Glühfaden ein gerades Stück Kohlenstoff. Ich kann mich derzeit nicht erinnern, dass es Filamente in Form einer Haarnadel oder eines Hufeisens gab.“

Wie gesagt, ich habe die Lampen nicht sorgfältig untersucht, und ich weiß nicht, und ich wusste damals auch nicht, aus welchem Material die Drähte hergestellt wurden, und ich habe keine Lampen gesehen, die Filamente wie eine Haarnadel oder ein Hufeisen enthalten.

Später in der eidesstattlichen Erklärung soll ich gesagt haben.

Das Licht, das von jeder dieser Lampen gegeben wurde, war ein ziemlich gutes Licht, gleich, wie ich jetzt sagen sollte, nach meiner besten Erinnerung, dem Licht eines gewöhnlichen Gasstrahls.“

Meine Erinnerung an diese Lichter ist, dass sie eine sehr kleine Menge Licht im Vergleich mit einer gewöhnlichen Gaslampe gaben. Ich würde von vierzehn bis sechzehn Kerzen sprechen, und ich stimmte der gerade zitierten Aussage niemals zu.

Der Satz „Die haarähnlichen lichtspendenden Fäden waren in einem glühenden Zustand“, der in der eidesstattlichen Erklärung erscheint, ist nicht von mir. Ferner wollte ich folgendes sagen:„Herr Goebel schien bereit, auszustellen, über die Lampen zu sprechen und sie zu erklären, aber er war nicht bereit, mich mit den Details seiner Batterien vertraut zu machen.“

Das habe ich bei dem Gespräch, das der Abgabe meiner eidesstattlichen Erklärung vorausging, nicht gesagt. Ich sagte, dass ich sehr wenig Interesse an den Lampen selbst hatte und sie nicht besonders bemerkte, aber sehr darauf bedacht war, Informationen über die Batterien zu erhalten, da ich an Experimenten mit Batterien interessiert war und wissen wollte, welche Art von Batterien er verwendete, aber keine Informationen darüber erhielt.

Weiter bin ich gezwungen, zu erklären, „Ich bin mir sicher, dass ich diese Lampen in einem Zustand des Glühens gesehen haben muss, und zwar für eine beträchtliche Zeit, bei bis zu einem halben Dutzend Gelegenheiten, wahrscheinlich mehr.“

Ich habe die Lampen nie „für längere Zeit“ angezündet gesehen, und ich habe diese Aussage auch nie gemacht oder gebilligt. Bei den verschiedenen Gelegenheiten, bei denen ich die Lampen sah, wurden sie nur kurzzeitig geblitzt und gingen jeweils für ein paar Minuten an.

Weiterhin muss ich folgendes sagen: Mir wurde auch ein Foto gezeigt, das angeblich von einer von Herrn Goebels alten Lampen gemacht wurde, mit der Aufschrift „Goebel No. 3″. Die Lampen, die ich im Betrieb auf dem Teleskopwagen sah, ähneln im Allgemeinen diesem Foto, obwohl ich sagen sollte, dass sie ein fertigeres Aussehen hatten.“Diese Aussage ist nicht wahr, und ich habe sie nie gemacht oder ihr zugestimmt. Es wurde ein Foto von Goebels Lampe Nr. 3 gezeigt und gefragt, ob ich diese Lampe auf seinem Wagen gesehen hätte, und ich sagte „Nein“. Mir wurde gesagt, dass es sehr wichtig sei, dass ich mich möglichst daran erinnere, dass ich diese Lampe auf Herrn Goebels Wagen gesehen habe. Ich antwortete, dass ich eine solche Aussage nicht machen könnte; dass die Lampen, die ich sah, etwas so aussahen, wenn auch baufälliger.

Weiterhin wurde mir folgendes unterstellt gesagt zu haben: „Ich hatte den Eindruck, dass Herr Goebel ein sehr gutes Licht erzeugt hatte.“ Die Worte, die ich benutzte, waren „ein einigermaßen gutes Licht“, und ich bezog mich nicht auf den praktischen Charakter der Lampen selbst, wie der Kontext zu zeigen scheint, sondern nur auf die Lichtmenge.

Gegen Ende der eidesstattlichen Versicherung erscheint die folgende Erklärung: „Die Goebel-Lampe, wie es mir scheint, war zu der Zeit, als ich sie sah, wie oben beschrieben, in all ihren wesentlichen Teilen für den Handel bereit und wartete nur auf eine billige Stromquelle. Es funktionierte perfekt mit einer Primärbatterie, aber die Primärbatterie kostete zu viel.“Ich machte keine solche Aussage und wusste viel zu wenig über die Goebel-Lampe, um ihren kommerziellen Charakter zu beurteilen. Ich glaube jetzt nicht, dass die Lampe und die Art und Weise, wie das Vakuum erzeugt wurde, mit einer Primärbatterie einwandfrei funktionierte oder dass sie in allen wesentlichenTeilen für den Handel bereit war.

Nach dem obigen Zitat schließt die eidesstattliche Versicherung mit der folgenden Erklärung:

„Und diese Tatsache machte mir sofort klar, dass Herr Goebel seine Lampen nur für kurze Zeiträume betreibt. Die Situation von Edison war ganz anders. Er kannte den Dynamo und hatte so eine billige elektrische Energiequelle zur Hand, und sein Vortrag war, das Übersetzungsgerät zu finden, nämlich den Goebel-Kohlenstoff, mit dessen Hilfe diese Energie in Licht umgewandelt werden konnte.“ Ich habe diese Aussage nicht gemacht oder ihr zugestimmt und wusste nicht, dass sie in meiner eidesstattlichen Erklärung steht. Da ich nie wusste, dass Goebel Kohlenstoff für seinen Brenner verwendet hat, oder dass er eine praktische Lampe hat, ist es mir unmöglich, zu dem in der zitierten Angelegenheit genannten Schluss zu kommen.

Die oben genannten Aussagen und einige andere weniger wichtige Aussagen, die in der gedruckten Kopie der von mir geprüften eidesstattlichen Versicherung erscheinen, erkenne ich als Aussagen von anderen Personen als mir selbst bei dem Gespräch an, das der Abgabe meiner eidesstattlichen Versicherung vorausging, aber ich habe solchen Aussagen nicht zugestimmt, noch habe ich angenommen, dass sie in der eidesstattlichen Versicherung enthalten waren. Das erste Mal, dass ich wusste, dass meine eidesstattliche Erklärung diese Aussagen enthielt, war am Abend des 23. März 1893. Herr W. J. Hammer, aus New York City, rief mich an diesem Abend in meinem Haus an und las mir meine eidesstattliche Erklärung aus einem Band von gedruckten eidesstattlichen Erklärungen vor, und als ich meine Überraschung zum Ausdruck brachte, hinterließ er mir den gedruckten Band, und ich selbst prüfte sorgfältig, was angeblich eine Kopie meiner eidesstattlichen Erklärung war. Bevor ich meine eidesstattliche Erklärung für die Angeklagten abgab, wurde ich von einem Vertreter der Rechtsanwälte Witter & Kenyon angerufen, und im Laufe des Gesprächs, das darauf zurückkam, dass ich gesagt hätte, dass ich mich daran erinnere, Herrn Goebel mit seinem Teleskopwagen gesehen zu haben. Danach wurde ich gebeten, im Büro von Witter & Kenyon anzurufen, was ich tat, und mir wurde gesagt, dass sie mich als Experten in diesem Fall behalten wollten. Ein Gespräch sorgte für das, was ich über Goebels Lichter und seine Batterien in Erinnerung hatte, und anschließend wurde mir eine eidesstattliche Erklärung zur Unterschrift übergeben, die vermutlich die Aussagen enthielt, die ich gemacht hatte und die ich ungelesen unterschrieb.

Meine Erinnerung an die Goebel-Lichter ist, dass ich zu der Zeit, die in meiner früheren eidesstattlichen Erklärung angegeben war, eine Art elektrische Lampe auf dem Teleskopwagen gesehen habe, die Herr Goebel auf den Straßen von New York City, aber woraus das Material des lichtspendenden Teils bestand und dass die Zuleitungsdrähte Platin waren, wusste ich nur vom Hörensagen.

Ich habe weder von den Beschwerdeführern noch von jemand anderem eine Entschädigung für die Abgabe dieser eidesstattlichen Versicherung verlangt oder erwartet. Ich möchte einfach ein Gefühl der Gerechtigkeit sichern, sowohl mir selbst als auch Herrn Edison, den ich sehr schätze und den ich für den Erfinder der praktischen und kommerziellen Glühlampe halte.

Unterschrieben und vereidigt vor mir am 28. März 1893, Peter Van der Weyde

Gerichtlicher Anwalt A. G. Loo“

4) Es folgt die oben zitierte angeblich VAN DER WEYDES Bezeugungen fälschende AFFIDAVIT. Febr. 6. 1893:NARA Kansas Box 598, Ordner 2 Teil 2United States Circuit CourtÖstlicher Bezirk von Missouri

Edison Electric Light Co. et al.

v. s.

Columbia Glühlampe Co. et al.

Staat New York. Stadt und Kreis New York. ss:

PETER H. VANDERWEYDE, der ordnungsgemäß vereidigt ist, erklärt sich und sagt: –

Ich wohne in Nr. 218 Duffield Street Brooklyn. Ich bin achtzig Jahre alt, bin Chemiker und Elektriker, war von 1859 bis 1864 Professor für Physik am Cooper Institute und für Chemie am New York Medical College; danach war ich mehrere Jahre lang Professor für Naturphilosophie am Girard College of Philadelphia, wobei ich mich besonders der Elektrizität sowie der Chemie und verwandten Wissenschaften widmete. Ich gründete die Zeitschrift und war zehn Jahre lang ihr Chefredakteur von The Manufacturer & Builder, die immer noch in der Nassau Street 83 in New York erscheint. Außerdem war ich zwei Jahre lang Präsident der New York Electrical Society.

Ich bin seit mehr als fünfzig Jahren bestrebt, mich über alle elektrischen Themen und Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und glaube, dass ich mit den prinzipiellen Fortschritten vertraut bin, die im Bereich der elektrischen Beleuchtung und Elektrizität, wie sie für die geschaffene Stromversorgung verwendet werden, sowie mit den primären und sekundären elektrischen Batterien gemacht wurden, und auch mit den ver-wandten Verbesserungen, die den wissenschaftlichen Verstand in den letzten Jahren so sehr beschäftigt haben.

Ich habe auch häufig zu diesem und anderen Themen für die wissenschaftlichen Zeitschriften in diesem Land und in Europa beigetragen.

Ich kam im Jahre 1849 aus Holland in dieses Land. Zunächst bis 1860, als Einwohner von New York City, erinnere ich mich, dass ich am Abend mehrmals ein Teleskop von einem Mann namens Henry Goebel gesehen habe; manchmal am Astor Place, manchmal am heutigen City Hall Park und auch am Chatham Square. Das Teleskop war ein großes und nach meinem Verständnis von Goebel gebaut worden. Ich interessierte mich aber vor allem für bestimmte elektrische Leuchten, mit denen Herr Goebel die Nachbarschaft seines Teleskops beleuchtete und die Menschen dort anzog. Ich hatte selbst jahrelang probiert, den elektrischen Strom aus Primärbatterien zum Zwecke der Kraftumsetzung zu nutzen, und ich war sowohl sehr interessiert als auch sehr überrascht, dass es Herrn Goebel gelungen war, den elektrischen Strom für den verwandten Zweck der Lichtproduktion zu nutzen. Ich hatte es nie geschafft, zu meiner Zufriedenheit, Elektrizität in Bewegung umzuwandeln, und der Hauptgrund war, dass die damals bekannten oder verwendeten Batterien Primärbatterien waren und nicht ausreichten, um den Zweck zu erfüllen, den ich erreichen wollte. Ich sah diese elektrischen Lichter von Herrn Goebel in Betrieb, die Licht auf den Wagen gaben, der sein Teleskop bei etlichen Gelegenheiten trug, und soweit es mir möglich war oder von Herrn Goebel erlaubt wurde, untersuchte ich die Lampen und die Batterien, vor allem aber die Lampen. Ich erinnere mich genau, dass er nicht bereit war, mir die Batterien so vollständig zu zeigen, dass ich erkennen konnte, woraus sie im Detail bestehen. Ich untersuchte die Lampen jedoch sehr genau; sie waren zudem offen und nicht in überdachten Boxen enthalten, wie die Elemente seiner Batterien. Ich sah, dass die Drähte von den Batterien zu den Lampen führten. Ich sah, dass die Lampen aus zylindrischen Glasröhren bestanden, in die die Drähte an den Stellen ihrer Einführung in die Glasröhren eingeführt wurden. Ich sah, dass die Glasröhren oben geschlossen waren und dass die Röhren selbst nur aus Glas bestanden, und ich lernte auch durch Beobachtung und von Herrn Goebel, dass das Innere des Glases ein Vakuum war. Der Kohlenstoff konnte nicht so glühend werden und bleiben, wie er es tat, es sei denn, das Vakuum war ein ziemlich hohes Vakuum, das Herr Goebel in diesen zylindrischen Röhren erhielt, es war ein ziemlich hohes Vakuum. Ich sah, dass der lichtgebende Teil der Lampe mit den Zuleitungsdrähten verbunden war. Ich sah, dass der lichtspendende Teil der Lampe haardünn war, sehr klein. Ich lernte durch Beobachtung und durch das, was Herr Goebel mir sagte, dass das Material dieser haarähnlichen Lichter Kohlenstoff war. Ich kenne mich aus, lange bevor ich in dieses Land kam, und bin seitdem mit der Tatsache vertraut, dass der Ausdehnungskoeffizient von Glas und Platin ziemlich gleich ist, und eines der Dinge, die ich bei meiner Untersuchung dieser Lampen gelernt habe, war, dass die Teile der Drähte, die durch das Glas führen, wo sie in das Glas eingesiegelt wurden, aus Platin waren. Soweit ich mich erinnern kann, war der Glühfaden ein gerades Stück Kohlenstoff. Ich kann mich derzeit nicht erinnern, dass es Filamente in Form einer Haarnadel oder eines Hufeisens gab. Einer der Drähte ragte in das Rohr hinein und wurde oben umgebogen und der Glühfaden wurde mit Drähten versehen, die das Aussehen einer Handsäge oder besser gesagt einer Fleischsäge hatten. Das Licht, das von jeder dieser Lampen gegeben wurde, war ein ziemlich gutes Licht, das, wie ich jetzt sagen sollte, nach meiner besten Erinnerung, dem Licht einer gewöhnlichen Gaslampe entspricht. Es gab zwei oder drei dieser Lampen, die bei jeder der Gelegenheiten angezündet wurden, sodass ich sie in Betrieb sah. Die haarähnlichen lichtspendenden Fäden waren in einem glühenden Zustand. Ich erinnere mich, dass Herr Goebel die Lampen eine Zeit lang bedienen und dann durch eine Schalteranordnung, die er hatte, ausschalten und dann wieder anschalten konnte, und meine Schlussfolgerung aus dem, was ich sah und lernte, sowie aus dem, was ich aus Erfahrung wusste, war, dass er dies hauptsächlich zum Zweck der Einsparung seiner Batterie tat.

Herr Goebel schien bereit, auszustellen, über seine Lampen zu sprechen und sie zu erklären, aber er war nicht so bereit, mich mit den Details seiner Batterien vertraut zu machen. Ich bin sicher, dass ich diese Lampen in einem Zustand des Glühens und für eine beträchtliche Zeitspanne bei bis zu einem halben Dutzend Gelegenheiten gesehen haben muss, wahrscheinlich mehr. Ich besuchte das Teleskop mehr, um die Lampen und die Batterie zu sehen und zu lernen, als ich das Teleskop benutzte. Der Gebrauch, zu dem ich Herrn Goebel beim Anlegen des elektrischen Stroms fand, war für mich wesentlich interessanter als die Untersuchung der Himmelskörper durch sein Teleskop. Ich erinnere mich sehr gut daran, dass ich den einen oder anderen der oben genannten Plätze aufgesucht habe, um mehr über seine Installation auf dem Wagen zu erfahren, aber festzustellen, dass die Lampen nicht vorhanden waren – entweder weil der Abend ohne sie hell genug war, oder aus einem anderen Grund, den ich nicht verstanden habe oder an den ich mich jetzt nicht erinnere.

Ich hatte damals vor, zu Herrn Goebels Haus oder seinem Laden zu gehen und wenn möglich mehr über dieses Gerät zu erfahren, und vor allem über die Batterien, die er nicht bereit schien zu zeigen, entweder weil sie zugedeckt waren oder aus irgendeinem unerklärlichen Grund; aber tatsächlich ging ich danach nie zu ihm. Ich habe Herrn Goebel von dieser Zeit bis heute nicht gesehen, aber ich glaube, wenn ich ihm jetzt vorgestellt würde, könnte ich mich an ihn erinnern.

Seit dem obigen Satz wurde ich einem Herrn vorgestellt, der Herr Henry Goebel sein soll, und ich glaube, ich erkenne ihn als den Mann, der das Teleskop und die Lampen, die ich oben beschrieben habe, in der Hand hatte. Mir wurde auch ein Foto gezeigt, das angeblich von einer von Herrn Goebels alten Lampen mit der Aufschrift Goebel Nr. 3 gemacht wurde. Die Lampen, die ich im Betrieb auf dem Teleskopwagen sah, ähneln im Allgemeinen diesem Foto, obwohl ich sagen sollte, dass sie ein fertigeres Aussehen hatten.

Ich hatte den Eindruck, dass Herr Goebel ein sehr gutes Licht erzeugt hatte, aber von dem, was ich von Batterien und Stromquellen im Allgemeinen wusste, bezweifelte ich, ob man genügendStrom, billig genug bekommen konnte, um diese Lichter mit Kerzen,Öllampen oder Gas konkurrieren zu lassen. In der Tat wusste ich gut genug, dass es nicht geht. Typische Primärbatterien erzeugen elektrische Energie durch den Verbrauch von Zink, einer Substanz, die ein Kunstprodukt ist und recht teuer ist. Der Dynamo erzeugt elektrische Energie durch den Verbrauch von Kohle, einem Naturprodukt, das im Vergleich zu Zink sehr günstig ist. In der Primärbatterie sind Zink und Säure, ebenfalls kostspielige Kunstprodukte, die Mittel für Brennen oder Oxidieren, während der Sauerstoff für den Kohleverbrauch ohne Kosten aus der Umgebung kommt. Peter Van der Weyde„.

(Die US-Englischen Dokument-Kopien sind in diversen Archiven notiert, so bei Dr. Dietmar Moews in Köln und beim Museumsverein e. V. Springer und in den gefälschten Übersetzungen des Dr. Gresky mit Schülern der Heinrich-Goebel-Mittelschule im Jahr 1953).

Prof. VAN DER WEYDE unterschied in seiner 40 Jahre rückblickenden Erinnerung nicht, ob am Teleskop-Wagen auch Öllampen waren und nicht, ob er Bogenlicht von Vakuum-Glühlampentechnik wirklich unterscheiden konnte. Lichtblitze und Batteriespeisung weisen auf Bogenlichter, nicht auf Glühlampen. In der Affidavit-Fälschung wird die gerichtlich bekannte „Goebel-Defense“ erklärt.

5) Es folgt – ACHTUNG – der auf Peter VAN DER WEYDE bezogene Text, als ein Faksimile aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (o. Datum).

Es ist der Springer Schlüssel-Text.

Dieser Text wurde vom Springer Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt im Vorlauf der SPRINGER GOEBEL 1954-Inszenierung deutschlandweit an Presse und Radio-Sender – ja bis zum US-Präsidenten Eisenhower – verbreitet. Er stand in vielen deutschen Zeitungen. Mit dieser

Zeugnisfälschung Van der Weyde

entstand vermeintlich „besseres Goebel-Springer Wissen“, bezogen auf Gerichtsprozesse um Heinrich Göbel und sein angebliches Pionierwesen. Das Dokument befindet sich unter weiteren Propagandatexten des Springer Stadtdirektors Dr. jur. Degenhardt (NSDAP bis 1945) im Springer Stadtarchiv. Es ist öffentlich zugänglich und hält noch weitere unverschämte amtliche Briefe an den US-Präsident und den Bundespräsi-dent Dr. Theodor Heuss. Entsprechende briefliche Unverschämtheiten von Prof. Horst Callies – immer unter Falschbehauptung von Beweisen im Springer Archiv.

Der LÜGENTEXT des Degenhardt wird hier nicht erneut publiziert – wer wissenschaftlich daran interessiert ist, kann sich gerne an die Redaktion wenden.

6) Wer bis hierher in GOEBEL-SPRINGER 2020 Folge 1 und 2 aufmerksam gelesen hat, worum in Springer – die im Jahr 1893 so falsch publizierte Idee eines Glühlampen-Pioniers – gestritten worden war, findet den Grund in diesem DEGENHARDT-TEXT zu VAN DER WEYDE. Allerdings bei einer angeblichen Goebel-Lampe 1854 ging es niemals um eine Priorität (vgl. Starr.King Patent 1846) und keiner hatte mal gefragt, woher da der Strom gekommen sein könnte. Denn Kings Demonstration der Starr-Lampe in der Königlichen Akademie London war wegen des elektrischen Batteriestroms so kostspielig, dass keine Wiederholung mehr stattfand. Die epochale Qualität der Edison-Glühlampe von 1879 wurde mit Goebel-Exponat No. 4 im Jahr 1883 vom Glasbläser Heger nachgeahmt, unter Eid bezeugt. Heger datiert eben nicht 1854 oder vor 1879. Goebel und sein Sohn nahmen für den ganzen Zauber im Jahr 1892 und 1893 laut Affidavit des Henry Goebel Jr. Zeugengeldvon Witter & Kenyon – während Goebel noch in THE SUN am 26. Januar 1893 erklärte, im Lampengeschäft läge kein Geld drin, hatte er dafür kriminell interveniert und durch Henry Jr. kassiert, überall wo er nur konnte.

EDISON

EDISON, der weltberühmte Erfinder, wird kurz biografisch vorgestellt. Es folgen Originalzitate aus EDISONS Stellungnahmen im Affidavit von 4. April 1893 zu Goebels vorangegangenen Behauptungen gegenüber dem Gericht. Dazu ein Textdokument-Auszug „Early History of the Electric Light“ in Scientific American  magazine, Jan 18, 1879. Dazu Originalzitate aus dem Gutachter-Affidavit vom 7. Januar 1893 des Elektrotechnikers Barker zum Fall. Das Wort EDISON steht (noch heute für die Schraubfassung) für kollektive Forschung und Entwicklungsarbeit als moderne Fortschrittsform in der angängigen Elektrifizierung. Wir kennen noch EDISONS deutsche AEG und die heutige GE, General Electric. EDISON war einer der ersten Organisatoren technischer Forschung, weg vom selbstausbeutenden Tüftel-Erfinder „Daniel Düsentrieb“, hin zur kom-merziellen Forschungs-Aktiengesellschaft ab 1860. EDISONS Schwerpunkte waren Telegrafie, Telefon, Glühlampen, Elektrizitäts-Infrastruktur, Phonographen und Schallplatten sowie weitere Innovationsfelder.

Ab den späten 1870er Jahren berichteten nicht nur Fachzeitschriften, sondern auch Tageszeitungen über EDISON, der dadurch eine weltweit bekannte Persönlichkeit wurde. Einige Zeitungen nannten ihn den „Zauberer von Menlo Park“.

Thomas Alva EDISON, Amerikaner, geboren 1847 in Ohio, gestorben 1931 in New Jersey, war bei einfacher Schulausbildung und diversen subalternen Erwerbsarbeiten als junger Mann, Autodidakt, Erfinder, Elektroingenieur und Unternehmer, mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Elektrizität und Elektrotechnik. Edisons Verdienste gründen in erster Linie auf der Marktfähigkeit seiner Erfindungen, die er mit Geschick zu einem ganzen System von Stromerzeugung, Stromverteilung und innovativen elektrischen Konsumprodukten verbinden konnte. EDISONS grundlegende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen elektrisches Licht, Telekommunikation sowie Medien für Ton und Bild hatten einen großen Einfluss auf die allgemeine technische und kulturelle Entwicklung. Außerdem war EDISON, ähnlich wie Werner Siemens in Berlin, auch ein Avantgardist der Sozialisation. EDISON gab seinen Mitarbeitern Mitbestimmung und Anteile in den EDISON-Gesellschaften (vgl. Lewis Howard Latimer) und den folgenden Firmenfusionen, aus denen EDISON persönlich letztlich geschäftlich selbst bevormundet hervorgegangen ist.

Zurückkommend auf beeindruckende Zahlen, wie 3500 Mitarbeiter in Menlo Park, hat EDISON im Laufe seines Lebens insgesamt 1093 Patente eingereicht und zudem noch weitere zusammen mit anderen For-schern. Allein im Jahr 1882 legte er dem Patentamt fast 70 neue Erfindungen vor. Das Basispatent der Lampenentwicklung von Thomas Edison, Nr. 223.898 „Electric Lamp“, um das es auch in GOEBEL-SPRINGER 2020 geht, wurde am 4. November 1879 beantragt und am 27. Januar 1880 erteilt.

1869 ging EDISON nach New York. Dort lernte er Franklin Leonard Pope kennen, kam durch ihn mit der Gold & Stock Telegraph Company in Kontakt und wurde für die gesamte Telegrafentechnik der Firma zuständig. Später wurde er Teilhaber der von Pope gegründeten Firma Pope, Edison & Co. Die jungen EDISON und Pope erwarben gemeinsam Patente für Telegrafen mit Druckvorrichtungen. Ein von EDISON und Pope entwickelter Drucktelegraf sollte speziell für die Bedienung durch Privatpersonen oder kleine Unternehmen ohne Fachpersonal geeignet sein. Gemeinsam mit weiteren Partnern wurde für dieses Marktsegment die American Printing Telegraph Co. gegründet. Das gemeinsame Unternehmen Pope, Edison & Co. wurde Ende 1870 wieder aufgelöst. Die gemeinsamen Patente und auch das erfolgreiche Geschäft der American Printing Telegraph Co. kaufte die Gold & Stock Telegraph Co. Unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Pope, der mit vielen Fachzeitungen und Elektrounternehmen in Kontakt stand, wurde die Telegrafenbranche zunehmend auf das Talent von EDISON aufmerksam. Die Entwicklungen von Pope und EDISON waren zudem relevant im Kampf der Telegrafenunternehmen um den lukrativen Markt der Finanzinformationsdienstleistungen.

1870 entstand EDISONS erste eigene Werkstatt für Entwicklung und Fertigung in Newark New Jersey. Für das expandierende Geschäft gründete EDISON 1872 eine neue Werkstatt zur Herstellung von Kurstelegrafen und Telegrafen für private Leitungen, hatte um die 50 Mitarbeiter und wies eine Produktion von etwa 600 Geräten im Jahr auf. Sie markierten den Beginn der Tätigkeit EDISONS als Erfinder-Unternehmer. Durch zahlreiche Kooperationen und Verwertungen von Erfindungen in der Telegrafentechnik besserte sich EDISONS finanzielle Situation in diesen Jahren. Während er 1869 noch bei der Familie seines damaligen Freundes Pope wohnte. Ein Netzwerk an Beziehungen zu Zeitungen, Technologiefirmen und Patentanwälten verdankt EDISON sowie Kontakte mit Investoren und das Wissen über Finanzierung, insbesondere Pope.

Die einzelnen EDISON-Unternehmen (bald auch General Electric) in den USA hatten indes unterschiedliche Eigentümerstrukturen und Interessen. EDISONS Fokussierung auf Lizenzeinnahmen aus dem Ausland statt auf den Aufbau eines globalen Unternehmens war keine nachhaltige Strategie. Die 1880 für das Projekt gegründete Edison Electric Illuminating Company of New York (ab 1901 New York Edison Company) war der Prototyp für weitere lokale Elektrifizierungsgesellschaften. Im Jahr 1911 betrieb das Unternehmen 33 Kraft-werke, die für 4,6 Millionen Lampen von 108.500 Kunden Strom lieferten. Dieses Wachstum vollzog sich in anderen Städten der Welt analog und musste technisch und administrativ bewältigt werden. In Mailand wurde 1883 das erste kommerzielle EDISON-Elektrizitätsnetz Europas in Betrieb genommen. (vgl. Dyer, Edison his Life and Inventions; New York 1910/1929; div. affidavits als Claimant 1893; und Edison/Wikipedia am 3. November 2020)

1) aus „Early History of the Electric Light“ in Scientific American magazine, Jan 18, 1879 (übersetzt ins Deutsche von D. M.): „Frühe Geschichte des elektrischen Lichtes“, in dem Magazin „Amerikanische Wissenschaft“ von 18. Januar 1879:

Mr. Edison sagt, seine Erfindung sei anders als die von Starr. Er sagt, er kann die Teilbarkeit des elektrischen Lichts nicht patentieren, aber er kann die Mittel patentieren, die dies ermöglichen. Mit anderen Worten, er kann eine Lampe patentieren, oder jedes Gerät, das diese Teilung ermöglicht. Sein Antrag auf ein Patent für eine Lampe liegt bereits beim Kommissar und nimmt seinen regulären Lauf. Nach den Regeln des Patentamtes kann nichts darüber bekannt gegeben werden. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass der Prozess positiv verläuft. Mr. Edison hat bereits sieben Patente erhalten, die sich auf das elektrische Licht beziehen, und hat drei Vorbehalte (Patent Caveat) angemeldet. Fünf weitere ähnliche Anträge sind im Gange. Er hat einen Mann in der Astor Library, der die französischen und englischen Patentaufzeichnungen und wissenschaftlichen Journale von den frühesten Daten bis zu den letzten zwei Wochen durchsucht hat, und sagt, dass nichts wie seine Arrangements aufgedeckt worden ist.

„Mr. Edison trifft aufwendige Vorbereitungen zur Einführung und zum Experimentieren mit dem elektrischen Licht. Er schlägt vor, in Menlo Park mit 2.000 Lichtern zu beginnen, unter Verwendung von Telegrafenmasten mit 15 Lichtern an jedem Arm. Dieses Experiment, einschließlich der Kosten für die Gebäude, den Motor, die Generatormaschinen und alles andere, wird auf 100.000 bis 125.000 Dollar geschätzt.“

Die Edison Electric Light Company wurde 1878 von Thomas Edison und zwölf weiteren Personen gegründet. 50.000 Dollar wurden Mr. Edison sofort zur Verfügung gestellt. Ein Jahr später war das Geld erfolglos ausgegeben worden. Eine Versammlung der Gründer wurde abgehalten und einer von ihnen, Robert L. Cutting, Jr., „wies darauf hin, dass Mr. Edison an denselben Punkt gekommen zu sein schien wie J. W. Starr, der zuvor mit verschiedenen Arten von Glühlampen experimentiert und seine Forschungen als wissenschaftlichen Beitrag veröffentlicht hatte, um zu zeigen, dass eine solche Lampe nicht praktikabel sei. (New York Times, 19. Oktober 1931, S. 23, „Light Bulb Balked Edison for Months“).

„Ich habe Mr. Starrs Buch gelesen“, sagte Mr. Cutting, „und es scheint mir, dass es besser gewesen wäre, ein paar Dollar für eine Kopie davon auszugeben und dort anzufangen, wo er aufgehört hat, als 50.000 Dollar auszugeben, um unabhängig voneinander an denselben Haltepunkt zu kommen.“

„Nein“, sagte Edison, „ich glaube nicht, dass die Glühbirne jemals auf diese Weise gefunden werden wird. Es geht nicht darum, dort anzufangen, wo Starr aufgehört hat, denn ich glaube, dass das glühende Licht irgendwo zwischen seinem Anfang und seinem Haltepunkt liegt – dass er darüber hinweggegangen ist. Das habe ich auch getan. Deshalb möchte ich noch einmal zurückgehen und es suchen.“

2) aus George F. BARKER-Affidavit vom 7. Januar 1893 in United States Circuit Court, Seite 7:

„… Es ist durchaus möglich, dass ein Plan zur Nutzung elektrischer Energie für Licht gefunden werden könnte, und ich habe ihn noch nicht gefunden, in dem die schwächeren Lichter eine Lichtsumme ergeben, die gleich der ist, die durch dieselbe Energie in einem konzentrierten Licht erhalten wird. / In dieser Erklärung vertrat Sir William Thomson den am weitesten fortgeschrittenen Gedanken, erkannte den Charakter der erforderlichen Entdeckung und bekräftigte seinen Glauben an die Möglichkeit, dass eine solche Entdeckung gemacht werden könnte. Die meisten Experimentatoren und Wissenschaftler, die sich mit dem Problem befasst hatten, waren jedoch nicht zuversichtlich, dass eine solche Entdeckung im Bereich des Möglichen liege, und behaupteten sogar, dass dies nicht der Fall sei. So veröffentlichte Fontaine, der französische Experimentator und Schriftsteller, 1877 in seinem Buch über elektrisches Licht, die Ergebnisse aufwendiger Experimente, die er mit der besten damals bekannten Form der elektrischen Glühlampe machte, um die Durchführbarkeit einer Unterteilung des Lichts mit solchen Lampen zu bestimmen. In seinen Versuchen nahm er verschiedene Anordnungen der Batterie vor, die den Strom lieferte, und stellte zuerst eine Lampe in den Stromkreis, dann zwei Lampen usw., wobei er die Anzahl um eins erhöhte und in jedem Fall die gesamte Lichtmenge maß, die von der einen oder mehreren mit der Batterie verbundenen Lampen abgegeben wurde. Obwohl er durch verschiedene Anordnungen der Batterie und mit einer Lampe im Stromkreis von vier Carcel-Glühern in einem Fall bis zu fünfundsechzig Carcel-Glühern in einem anderen Fall erreichte, stellte er jedoch beim Einschalten weiterer Lampen fest, dass die Gesamtlichtmenge rasch abnahm, bis er die Anzahl von fünf Lampen erreichte und das Licht in allen Lampen praktisch erloschen war. Aus diesen Experimenten schloss er, dass die Glühlampe „für große Brennpunkte viel günstiger ist als für die Teilbarkeit des elektrischen Lichts“. // Der Grund für die Ergebnisse, die Fontaine in seinen Experimenten erzielte, wurde von anderen Wissenschaftlern mathematisch erklärt, und von ihnen wurde gezeigt, dass sie auf den einladenden Resultaten der Funktionsweise der Naturgesetze beruhten, die somit ein unüberwindliches Hindernis für die erfolgreiche Teilung des elektrischen Lichts darstellten. So. Herr Preece, der Elektriker des britischen Generalpostamtes, zeigte in Anfang 1879 veröffentlichten Vorträgen und Vorlesungen mathematisch auf, dass das gesamte Licht, das von einer Anzahl elektrischer Lampen in einem Stromkreis abgegeben wird, bei einer Anordnung umgekehrt zum Quadrat der Zahl und bei einer anderen Anordnung umgekehrt zum Quadrat der Anzahl der Lampen ist, und seine Schlussfolgerung war, dass „die Teilung des elektrischen Lichts ein absoluter ignis fatuus ist“ (Anm. D. M. eine Unmöglichkeit). Diese Schlussfolgerung wurde von Wissenschaftlern und Experimentatoren grosszügig als richtig akzeptiert, ausser im Fall von Sir William Thomson und, vielleicht, einigen anderen, die glaubten, dass das Hindernis kein unüberwindbares sei, die aber keine Abhilfe vorzuschlagen hatten. // Unter den Experimentatoren waren die einzigen nennenswerten Abweichler von der allgemein akzeptierten Ansicht Herr Edison in diesem Land und Herr Lane Fox in Europa, die unabhängig voneinander die Schlussfolgerung erreichten und ankündigten, dass die Unterteilung des elektrischen Lichtes erreicht werden könne, indem man die strahlende Oberfläche des Glühers nur mit einer mäßigen Lichtmenge versieht, während gleichzeitig der Widerstand des Glühers erhöht wird, um die Verwendung von relativ kleinen Leitern zu ermöglichen, um den elektrischen Strom zu einer Reihe von Lampen zu leiten. Die konkrete theoretische Lösung des Problems, wie sie sowohl von Edison als auch von Lane Fox angegeben wurde, war ein Glüher mit hohem Widerstand und kleiner Abstrahlfläche; oder genauer gesagt, ein Glüher mit einem hohen Verhältnis von Widerstand zu Abstrahlfläche. Lane Fox stellte jedoch keine praktisch brauchbare Form einer elektrischen Glühlampe her, die dieses Prinzip verkörperte, und zwar zunächst in seiner Platinlampe mit dreißig Fuß feinem Platindraht, der aufgrund seiner großen Länge den gewünschten hohen Widerstand ergab, und indem dieser Draht auf einen Spulenkörper aus unschmelzbarem Material gewickelt wurde. Dabei lagen die Schichten der Wendel übereinander, so daß nur die äußere Schicht Licht ausstrahlte und die erforderliche kleine Strahlungsfläche entstand; und später verkörperte er dasselbe Prinzip in seiner Kohlelampe, indem er in dieser Lampe einen Kohlebrenner mit fadenförmigem Querschnitt einsetzte. ..“.

Die Geschichte im Wettlauf aller Entwickler trugen zuletzt nur EDISON und der Brite St. George Lane Fox-Pitt in London mit dem hochohmigen Konzept weiter. Lane Fox fand keine praktikable wirtschaftliche Lösung und gab die Sache deshalb zuletzt auf (Briefwechsel mit EDISON). Damit blieb Edison auf dieser technischen Linie allein übrig. Als EDISON die Lösung fand, glaubte ihm die Fachwelt zunächst nicht. Eindrucksvolle Beleuchtungs-Szenerien in New York überzeugten dann. Vorstehende Zitatargumente zur Technik von Barker mögen doch auch dem Laien zeigen, wie absurd der ganze Goebel war, versetzt man sich nur einmal in die damalige Pionierzeit des Wettlaufs der Glühlampenentwicklungen in aller Welt.

3) Welche vielfältigen Entwicklungen für EDISONS häusliche Glühlampen von ihm geschaffen wurden, um die Elektrifizierung alltagstauglich und preisgünstig zu entfalten, ist bewundernswert. Bis dahin hatten die Gasbeleuchtungen in Innenräumen für Sauerstoffverbrauch und Kopfschmerzen gesorgt sowie mit lautem Brenngeräusch die Ohren dauerbelastet. Wer in den 1880ern erstmalig ein Fest unter Edisons Glühlichtern erlebte, wollte nie mehr zu Luftknappheit und Gestank vom Gaslicht zurück:

„… Die Edison-Erfindungen waren nicht nur eine Lampe; sie umfassten auch ein ganzes System von Zentralstationen. So etwas war neu in der Welt, und die Anlagen sowie deren Herstellung waren ebenso neu. Kessel, Motoren, Dynamos, Verteilungsnetze, Zähler, Hausverkabelung, Schalter, Sicherheitsvorrichtungen, Lampen und Lampenarmaturen – alle waren wichtige Teile des gesamten Systems. Die meisten von ihnen waren völlig neu und in der Kunst unbekannt, und alle erforderten schnelle, ich darf sagen, revolutionäre Gedanken und Erfindungen. Die Firma Babcock & Wilcox leistete Hilfe bei den Kesseln, Armington & Sims kümmerte sich um die Motoren, aber alles andere war anormal. Keine Fabrik im Land würde die Produktion aufnehmen. Ich erinnere mich zum Beispiel an unsere Interviews mit den Herren Mitchell, Vance & Co., den führenden Herstellern von Gas-Hausbeleuchtungskörpern wie Konsolen und Kronleuchtern. Sie hatten kein Vertrauen in die elektrische Beleuchtung und lehnten alle unsere Angebote ab, um sie dazu zu bewegen, das neue Geschäft der Herstellung von elektrischen Beleuchtungskörpern aufzunehmen. Was andere Teile des Edison-Systems, insbesondere den Edison-Dynamo, betrifft, so hatte es solche Maschinen nie gegeben; es gab weltweit keine Fabrik, die für ihre Herstellung ausgerüstet war, und, was am entmutigendsten war, die sehr wissenschaftlichen Prinzipien ihrer Konstruktion waren noch immer vage und experimentell. // Was war zu tun? Herr Edison war noch nie größer als bei seinem Treffen und der Lösung dieser Krise. „Wenn es keine Fabriken gibt“, sagte er, „um meine Erfindungen zu machen, werde ich die Fabriken selbst bauen. Da Kapital zaghaft ist, werde ich es aufbringen und bereitstellen. Die Frage ist: Fabriken oder Tod“ …“(zit. Quelle: Dyer, N. Y. 1910; übersetzt D. M.).

4) Eine weltweite, Jahrhunderte währende Entwicklung (s. Neue Sinnlichkeit 54 u. vgl. Folge 4) war die Voraussetzung für das Heraufkommen EDISONS als historisches Genie der Elektrifizierung: 1640 entdeckte Torricelli die Luftleere und das Barometer, 1713 erkennt Francis Hawksbee ein natürliches Leuchten als elektrische Influenzerscheinung, 1789 findet Galvani zuckende Muskeln und kam zu chemischer Stromerzeugung, dann kamen Batterien und magneto-elektrische Stromerzeugung, schließlich das Konzept der Vakuumlampe mit Kohleglüher im Patent-Caveat von Starr und dem britischen Patent im Namen Kings im Jahr 1845, auch von Lane Fox 1878. Hier kam dann EDISON mit dem hochohmigen feinmechanischen Bambus-Kohle-Filament, das markttauglich und kostengünstig in Herstellung und Betrieb gegenüber den etablierte Gas-Jets preisgünstiger, weniger belastend und sauberer wirkte und sich in den 1880er Jahren rasant durchsetzte. Ab 1894 kamen dann legierte Wolfram-Osram-Glühfäden, die erheblich Strom sparten.

5) UNITED STATES CIRCUIT COURT. (A L. J. Es ist erstaunlich, wie höflich EDISON letztlich die absurden beeideten Selbstdarstellungen von Goebel Sr. auf richterliche Anfrage beantwortete) .

ÖSTLICHEN BEZIRK VON MISSOURI. ÖSTLICHE ABTEILUNG. 4. April 1893:

Affidavit von Thomas Alva Edison:

“ … Wenn ich diese Behauptungen in der Reihenfolge, in der sie in seiner eidesstattlichen Erklärung auftauchen, berücksichtige, stelle ich fest, dass Goebel behauptet, während er noch in Deutschland war, und daher, bevor er 1848 hierher ging, eine Magneto-Maschine mit einem Kommutator gemacht zu haben, in der er durch die Funkenbildung Ärger hatte und Platin durch Kohlenstoff ersetzte. Dies muss eine große und leistungsfähige Maschine gewesen sein und weit vor anderen Maschinen zu dieser Zeit, um das Problem der Funkenbildung verursacht zu haben, und seine Verwendung von Kohlenstoff, um diese Schwierigkeit zu vermeiden, war eine bemerkenswerte Erfindung.

Innerhalb von vier oder fünf Jahren und nach der Entwicklung von über einem halbenJahrhundertwurde die Kohlekommutatorbürste eingeführt und weitgehend in Betrieb genommen, um Funkenbildung zu vermeiden. Durch die Studie, die zu dem Thema veröffentlicht wurde, da man große Dynamos anfing, für elektrische Beleuchtung herzustellen, ergab sich die Entdeckung der Ursachen für die Funkenbildung an den Kommutatoren. Und es war, erst nachdem diese Natur jener Ursachen bekannt war, dass diese Idee überhaupt infrage kam vorgeschlagen zu werden oder könnte, dass Carbon ein nützliches Material für diesen Zweck war. Aufgrund seiner hohen Beständigkeit und anderer Besonderheiten war es das letzte Material, das man vor dieser Zeit für geeignet gehalten hat.

Ich merke, dass in Goebels „Fleischsäge“-Lampen die Drähte mit einer flachen, gequetschten Dichtung in das Glas versiegelt worden sind. Dieser Siegelcharakter wurde vom Vorarbeiter der Edison-Lampenfabrik, William Holzer, erst 1881 erfunden, wie ich mich erinnere, oder nachdem wir in großen Mengen meine Glühlampe hergestellt hatten. Es war ein Gerät, das die Baukosten bei der Herstellung von Tausenden von Lampen senken sollte; es war kein natürlicher Weg, um Drähte in Glas zu versiegeln, oder wie es die Erfahrung mit Geissler-Röhren, in denen zuvor Drähte versiegelt worden waren, nahegelegt hätte. Bei Geissler-Rohren werden die Drähte mit Glas beschichtet und jeder Draht wird in eine Öffnung in einem Glasrohr eingeführt und das Glas des Rohres auf dem Glas um den Draht verschmolzen.

Ich stelle fest, dass bei Goebels Lampen die Drähte, an denen der Kohlenstoff befestigt ist, durch eine Glasbrücke miteinander verbunden sind und diese Glasbrücke die Drähte so hält, dass sie direkt in die Wände der umschließenden Kammer eingeschweißt werden können, ohne einen inneren Teil des Stiels zu verwenden, wie er normalerweise in meiner Lampe verwendet wird. Dies ist ein Gerät, das 1880 oder später entwickelt wurde, um den Innenteil zu beseitigen und die Kosten für den Bau meiner Lampe zu senken.

Ich stelle fest, dass Goebels Haarnadel-Lampe die Drähte an der Seite der Röhre versiegelt hat, die an dieser Stelle zuvor in zwei Teile geschnitten wurde. Diese besondere Methode wurde erst 1880 oder 1881 in der praktischen Lampenherstellung entwickelt.

Ich stelle auch fest, dass Goebel vorgibt, die Verwendung von Rohren am Ende der Zuleitungsdrähte erfunden zu haben, in die die Enden des Kohlefadens eingesetzt werden. Zu Beginn der praktischen Lampenherstellung wurden die Kohlen durch mechanische Klemmen, ähnlich wie bei den Pinchern, gehalten. Diese Röhrenhalterung wurde, wie ich mich erinnere, von Swan in England erfunden und entwickelt, als Ergebnis der kommerziellen Lampenherstellung, erst 1880 oder 1881.

Ich stelle auch fest, dass Goebel behauptet, die Galvanisierung der Enden der Kohlen erfunden zu haben, um sie an den Zuleitungsdrähten zu befestigen. Dieses Gerät wurde in der Edison Lampen Fabrik entwickelt, nachdem hunderte von Experimenten durchgeführt wurden, um die Kohlen an den Drähten zu befestigen, und es wurde viel Zeit und Arbeit investiert, um die beste Methode dafür zu finden.

Ich stelle fest, dass Herr Goebel behauptet, Maschinen zur Herstellung von Bambusfasern für Kohlenstoffe erfunden und hergestellt zu haben. Diese Maschinen aus der Beschreibung in der eidesstattlichen Erklärung, sind im Wesentlichen wie die Maschinen, die in der Edison Lamp Fabrik Anfang 1880 für den gleichen Zweck entwickelt wurden. Sie wurden erst nützlich oder notwendig, nachdem das Geschäft der Lampenherstellung entwickelt worden war und wir uns darauf vorbereiteten, Lampen in großem Maßstab herzustellen. Sie waren für die Herstellung einiger Glüh-Kohlen nicht notwendig. Es ist für mich unvorstellbar, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, eine solche Verfeinerung vorab zu entwickeln.

Ich stelle fest, dass Goebel behauptet, den Nutzen von Bambus für die Herstellung von Lampenkohlen entdeckt zu haben. Dies ist ein Material, das zu Beginn der praktischen Arbeit nach meiner Erfindung nicht verwendet wurde, sondern eine Entwicklung, die durch die Notwendigkeit hervorgerufen wurde, absolute Gleichmäßigkeit mit einem zu feinen Filament zu erreichen. In meinen Bemühungen, dieses Ergebnis zu erzielen, experimentierte ich mit tausenden von Materialien und sammelte Fasern aus allen Teilen der Welt, um mich schließlich für Bambus als das beste Material für diesen Zweck zu entscheiden. Die Materialien, die bei einem beginnenden Experiment zu diesem Thema natürlich verwendet werden, sind Fäden und Papiere, die in Mengen verfügbar sind und wenig oder gar keinen Zuschnitt erfordern. Pflanzliche Fasern, die eine beträchtliche Vorbereitung erforderten, waren das Ergebnis meiner Studien und Experimente und kamen nach solchen Materialien wie Faden und Papier. Goebel scheint jedoch nicht gezwungen worden zu sein, bei der Erzielung der besten Ergebnisse einen natürlichen Entwicklungsweg von den offensichtlichsten zu den am wenigsten offensichtlichen Materialien einzuschlagen. Er behauptet, die pflanzlichen Fasern sofort verwendet zu haben.

Ich stelle fest, dass Goebel behauptet, seinen Bambus in die Haarnadelform gebogen zu haben, indem er in Wasser eingeweicht und über einen heißen Metallstab gebeugt hat, um ihm eine perfekte Form zu geben. Als wir anfingen, Bambus zu verwenden, haben wir die Fasern nicht über einen heißen Stab gebogen, sondern zu einer Schlaufe um einen Halter gebogen und in Position gebracht und verkohlt. Da die Bambusfaser extrem elastisch ist, gab es keine Probleme, aber wir haben nach viel Erfahrung festgestellt, dass es eine erhebliche Verzerrung oder Uniformität in den fertigen Kohlenglühern gab, die, nachdem wir sehr viele Dinge ausprobiert hatten, durch das einfache Biegen der Bambusfäden um einen heißen Stab weitgehend behoben werden konnten, um sie in die Haarnadelform zu bringen, bevor sie in den Karbonisierungsofen gelegt wurden. Das war eine reine Entwicklung der Produktion in großem Maßstab, und in einer Minute, die für mich unvorstellbar ist, hätte jeder, der ein paar Lampen herstellt, seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen können.

Ich stelle fest, dass Goebel behauptet, einen Gips-Sockel oder eine Steckdose auf seinen Haarnadel-Lampen verwendet zu haben, und dass, wenn der Gips ein wenig locker wird, er ihn häufig wieder mit Schelllack befestigt hat, und schuf auf diese Weise einen Schelllackring über die Lampe Nr. 9. Der Gips-Sockel oder Sockel für elektrische Glühlampen war eine Entwicklung in der Edison-Lampenfabrik der praktischen Herstellung. Es wurde von mir erfunden und patentiert. Zuerst benutzten wir Holzsockel, die auf verschiedene Weise am Glas befestigt waren, aber diese Sockel waren bei der Herstellung in großem Maßstab ungeeignet, und es musste etwas Billigeres und Besseres entwickelt werden. Das Ergebnis war die Gipsbasis. Nachdem wir Tausende dieser Lampen mit Gips-Sockeln versandt hatten, stellten wir fest, dass der Stuck-Gips Feuchtigkeit aufnahm und zerfiel, und folglich nahmen wir die Praxis des Schellackierens des Gipssockels an, um ihn feuchtigkeitsbeständig zu machen. Dieser Schellack auf dem Glas, der deutlich zu sehen war, als der Gips der Basis abgebrochen worden war.

Ich stelle auch fest, dass Goebel behauptet, seine Fasern zum Zwecke der Karbonisierung zwischen Pappschichten gelegt zu haben. Diese Detailfrage wurde von mir in Menlo Park im Zusammenhang mit der Karbonisierung meiner flachen Hufeisen-Papierkohlen entwickelt.

Ich stelle auch fest, dass Goebel behauptet, die Wendel seiner Lampen leicht erhitzt zu haben, indem er den elektrischen Strom durch sie geleitet hat, während sie noch mit der Quecksilbersäule verbunden sind, und um das an den Wendeln haftende Quecksilber abfallen zu lassen. Diese Aussage beeindruckt mich als Hinweis darauf, dass Goebel jetzt behauptet oder behaupten kann, er habe die Erfindung der Erwärmung des Kohlefadens durch den elektrischen Strom vorweggenommen, während die Lampe evakuiert war. Das war eine Erfindung, die ich gemacht und entwickelt habe, um die Gase aus dem Kohlefaden zu treiben, um ein hohes und stabiles Vakuum zu erzeugen.

Wenn Goebel all diese Dinge tat, die er behauptet, und vor allem mit reiner intellektueller Kraft und im Vorfeld der Erfahrung die vielen winzigen Schwierigkeiten in der praktischen Herstellung vorwegnahm und für sie sorgte, ist er der bemerkenswerteste Mann dieses und vielleicht jedes anderen Zeitalters.

II._____

Im Folgenden finden Sie verschiedene Kommentare und Kritiken, die mir bei der Lektüre von Goebels eidesstattlichen Erklärungen aufgefallen sind.

Die Behauptung Goebels, er habe vor seiner Ankunft in diesem Land Barometer und Thermometer hergestellt, scheint mir unvereinbar mit dem ungeschickten Erscheinungsbild der Glasarbeiten an seinen Ausstellungsleuchten Nos. 1, 2 und 3, von denen ich Fotos gesehen habe.

Er sagt, dass er zuerst gelernt hat, wie Holz verkohlt werden kann, indem er versucht hat, das Holz aus einem langen Metallfuß zu verbrennen. Für einen Mann, der für einen Professor arbeitete, Barometer und Thermometer herstellte, wissenschaftliche Geräte reparierte und mit Gelehrten über Wissenschaft sprach, um nicht zu wissen, wie Holzkohle hergestellt wurde, würde das eine sehr niedrige Intelligenz bedeuten.

Er verließ Deutschland vor 45 Jahren. Es ist schon bemerkenswert, wie viel er vor seiner Abreise aus Deutschland, als er neunundzwanzig Jahre alt war, neben der Ausbildung zum Mechaniker, Uhrmacher und Augenoptiker gelernt zu haben behauptet, alles in zwölfjähriger Ausbildung, wie zum Doktor der Medizin.

Er sagt, wenn er von seiner Arbeit spricht, nachdem er dieses Land erreicht hat: „Bald danach wandte ich mich den Glimmlampen zu, oder Glühlampen, wie sie jetzt genannt werden“. Tatsache ist, dass der Aus-druck „Glimmlampe“ (Anm. D. M. „Glow Lamp“), wie er bei einer elektrischen Lampe verwendet wird, einen sehr jungen Ursprung hat. Diese Lampen wurden schon immer als „elektrische Glühlampen“ (Incandescent Lamp) bezeichnet. Im Jahre 1882 oder später schlug jemand in Europa vor, dass das Wort „Glimmen“ besser sei als „Glühen“, und es kam zu einer Diskussion in europäischen Zeitschriften zu diesem Thema. Damals wurde der Name „Glühlampe“ ganz allgemein auf dem europäischen Kontinent und teilweise auch in England, aber nicht anderswo, eingeführt.

Es erscheint mir seltsam, dass Goebel Lampen aus Eau de Cologne-Flaschen und verschmolzenen Drähten herstellen konnte, da sie sehr hitzeempfindlich und schwer zu verarbeiten sind. Sie sind nicht mit einem Bunsenbrenner bearbeitbar, sie sind, glaube ich, aus billigem Kalkglas. Ich denke, sie müssten vierundzwanzig Stunden lang einer Glühtemperatur ausgesetzt werden, bevor sie von Nutzen sein könnten.

Ich bezweifle die Aussage, dass es ihm gelungen ist, Draht aus einem Platintiegel zu ziehen. Platintiegel sind sehr dünn – nicht dicker als schweres Schreibpapier – und wenn versucht würde, einen runden Draht aus einem bereits so dünnen Material zu ziehen, wäre der Draht extrem klein und zu fein, um verwendet zu werden. Hinzu kommt, dass Platintiegel in diesen frühen Tagen sehr spröde waren. Seitdem haben sie sich verbessert, aber auch heute noch sind Platintiegel nach längerem Gebrauch sehr spröde.

Er sagt, er hat Flachs für seine Kohlen benutzt. Diese Aussage zwingt zu Zweifeln. Flachsfaser ist so fein, dass eine Schlaufe von ihr ein Zoll lang mehr als hundert Zellen der Batterie benötigen würde, um sie zum Leuchten zu bringen.

Er sagt, er benutzt für Kohlenstoffe Tampico. Tampico ist eine Faser, die aus dem mexikanischen Seehafen dieses Namens stammt. Es ist ein neues kommerzielles Produkt, und ist meiner Erinnerung nach, erst innerhalb der letzten zwanzig Jahren aufgekommen.

Er sagt, dass er versuchte, Bleistiftminen für Kohlen zu benutzen, aber dass es so viel Ton in ihnen gab, dass sie nicht geeignet waren. Aus dieser Materialklasse konnte man kaum ein Filament herstellen, und daher ist es nicht klar, dass es sein Ziel war, ein Filament zu bekommen, da seine Schwierigkeit nicht darin bestand, das Material auf eine fadenförmige Form zu reduzieren.

Er sagt, dass er zuerst eine gewöhnliche Luftpumpe benutzte, aber nicht ein so gutes Vakuum bekam wie bei der Torricelli-Methode. Ich glaube, dass die ärmste Art einer Luftpumpe ein besseres Vakuum liefert als die Torricelli-Methode. Wenn er die Torricelli-Methode benutzte und einen Faden aus Kohlenstoff hatte, kann ich nicht verstehen, wie er verhinderte, dass der Faden durch das Quecksilber gebrochen wurde.

Das von ihm verwendete Quecksilber muss auch sehr schmutzig gewesen sein, damit ein Kügelchen am Kohlenstoff haften kann, und wenn es das wäre, wäre die ganze Seite des Rohres mit einem leicht reduzier-baren Oxid und anderen Stoffen beschichtet worden, und beim Erhitzen des Kohlenstoffs wäre das Vakuum auf einen so niedrigen Punkt reduziert worden, dass das Glasrohr durch die Hitze des Glühfadens erweicht worden wäre, wenn es zu irgendeinem Grad von Glühen gebracht worden wäre.

In Bezug auf die in Abbildung 3 seiner ersten eidesstattlichen Erklärung gezeigte Lampe, bei der die Zuleitungsdrähte in die gegenüberliegenden Enden der Röhre eindringen, sagt er, dass diese Form der Lampe nicht gut geeignet sei, da der Glühleiter durch die Hitze gebrochen oder gebrochen werden könnte. Es scheint merkwürdig, dass ein Mann, der so brillant im Vorgriff auf moderne Erfindungen war, diese besondere Schwierigkeit hatte, denn alles, was nötig war, um sie zu überwinden, war, einen der Drähte leicht einzudrücken, wenn das Glas weich war, und dem Kohlenstoff eine leicht gebogene Form zu geben, um Expansion und Kontraktion aufzunehmen, ohne zu brechen.

Ich nehme an, Goebels Batterien waren Salpetersäurebatterien, denn zu diesem frühen Zeitpunkt kenne ich keine andere Batterien, die geeignet gewesen wären. Wenn er Lampen für die Zeiträume betrieb, die er angibt, muss seine Rechnung für Stickstoff ein sehr großer Teil seiner Ausgaben gewesen sein. Die Kosten für Platin für Zuleitungsdrähte wären im Vergleich zu den Kosten für seine Salpetersäure unbedeutend gewesen. Wenn er Salpetersäurebatterien benutzte, muss er viel Platin gehabt haben, ohne dass er Tiegel zerschneiden und Draht ausziehen musste, da die Elektroden, die in die Salpetersäure eintauchten, immer aus Platin waren.

Er sagt, dass seine Lampen, wenn überhaupt, fast unbestimmt brannten, und die meisten von ihnen brannten, bis die Glasgehäuse versehentlich zerbrachen. Das würde einen enormen Verbrauch an Salpetersäure bedeuten, und wenn das stimmt, sollte er derzeit eine große Anzahl von Lampen haben.

Er sagt, er habe bis 1881und 1882 noch nie von einer Dynamomaschine gehört, und doch habe er vor 1848 eine Dynamomaschine mit Kommutator gebaut. Er nennt es eine „magnetische Maschine“, aber es ist dasselbe.

Er sagt, dass er bis zu seinem Engagement bei der American Electric Light Company nie eine andere Glühlampe als seine eigene gesehen hat. Vor dieser Zeit gab es in New York City mehrere mit Glühlampen beleuchtete Orte, darunter die prominente Drogerie von Caswell & Hazard an der Ecke 24th Street und Broadway. Diese Beleuchtung war auch eine Angelegenheit von großer öffentlicher Bekanntheit. Es ist in der Tat seltsam, dass ein so intelligenter Mann, allgegenwärtig auf den Straßen von New York, diese öffentlichen Instanzen von Glühlampen übersehen haben sollte.

Er sagt, dass „selbst Bambusfäden bei rauher Behandlung brechen“ und dass „je mehr Kohlen verwendet und verbrannt wurden, desto zerbrechlicher und bruchempfindlicher wurden sie“. Das Gegenteil ist der Fall; je länger sie brennen, desto härter werden sie.

Er sagt, dass seine Lampen kommerziell waren, aber dass es keine verfügbare Stromquelle gab. Der Dynamo war einige Jahre, bevor ich die Lampe des Patents im Gerichtsstreit erfand, erhältlich. 1870 wurde die Gramme-Maschine gebaut und war hauptsächlich für die Bogen-Licht-Beleuchtung vor 1860 im Einsatz.

Er sagt, dass jede seiner Lampen mit einer Kerzenleistung brannte, die der einer gewöhnlichen Gaslampe entspricht, und diese Leistung beibehielt, bis die Batterie ausging oder bis sie eine Lebensdauer erreichte, die mit dem modernen Glühlampenlicht von 1880 vergleichbar war. Diese Aussage impliziert eine Batterie, wie sie bis heute noch nicht produziert worden ist. Wenn die Lampe an irgendeine Primärbatterie angeschlossen wurde, von der ich bis heute weiß, würde sie in einigen Stunden leer laufen und kein Licht mehr geben. Und wenn die Lampe für 800 oder 900 Stunden mit Batterien betrieben worden wäre, die während dieser Zeit gelaufen wären, hätte das sehr große Unkosten verursacht und eine sehr leistungsfähige Batterie erfordert.

Er spricht davon, einen feinen Platindraht für einen Glühbrenner zu verwenden, und erklärt, dass er glühend wurde und ein gutes Licht gab, aber dass er in wenigen Minuten zu heiß wurde und schmolz. Wenn er irgendeine Batterie benutzte, von der ich je gehört habe, würde das Kabel am heißesten werden, sobald der Strom eingeschaltet wurde. Die Besonderheit aller Batterien ist, dass sie eine fiktive elektromotorische Kraft für die ersten vier oder fünf Sekunden haben. Diese fiktive elektromotorische Kraft würde das Platin im ersten Moment fast doppelt so heiß machen wie fünf Sekunden später. Goebels Aussage ist daher unrichtig.

Er sagt, er fand die Sonnenseite des Bambus am besten für Lampenkohlen. Die Sonne kommt nicht in den Bambusdschungel, und Bambus hat keine Sonnenseite. Ich habe Tausende von Bambusproben unter-sucht und eine systematische Untersuchung der Wachstumsbedingungen in verschiedenen tropischen Ländern durchgeführt und das Thema verstanden.

Er sagt, dass er den Bambus vor dem Biegen benetzt hat. Er sagt, dass dies seine Praxis war; aber er hätte das Experiment nicht mehr als einmal ausprobieren können, ohne zu bemerken, dass Wasser hierfür nicht gut war. Eine karbonisierbare Bambusfaser ist so dicht und hat ihre Poren so mit einer harzigen, wasserunlöslichen Substanz gefüllt, dass Wasser überhaupt nicht eindringt. Selbst Anilinviolett und Alkohol, die eindringlichsten aller Flüssigkeiten, gelangen nicht in den Bambus.

Er sagt, er habe einen Tiegel mit den zu verkohlenden Streifen in ein heißes Feuer gestellt und ihn über Nacht stehen gelassen, das Feuer ausbrennen lassen und den Tiegel am nächsten Tag herausgenommen. Gute Filamente können auf diese Weise nicht hergestellt werden. Es erfordert eine sehr hohe Endtemperatur, um den Kohlenstoff einzustellen und vollständig zu verkohlen.

Er sagt, dass er die Gewohnheit hatte, eine winzige Menge von flüssigem Gummi um jeden der beiden einführenden Drähte auf der Außenseite der Lampe aufzutragen, und dass er dies immer im Falle von Eisen einführenden Drähten tat, oft im Falle von Platin einführenden Drähten. Wenn er weiß, wie er sagt, dass der Ausdehnungskoeffizient von Platin und Glas gleich ist, hätte er die Absurdität der Verwendung des Flüssiggummis mit den Platindrähten gesehen.

Es scheint, dass er noch 1881 mit Lampenkohlen aus Papier experimentierte, obwohl er angeblich lange vorher festgestellt hatte, dass Bambus am besten ist. Der Mann, der die Verfügbarkeit von Bambus herausgefunden hat, würde nie wieder zu Papier kommen. …“

Man muss EDISONS Geduld bewundern, so viel plumpe Dummheit ernsthaft und gleichmütig Punkt für Punkt zu kommentieren. Man lese erneut Goebels Beschreibungen in den Affidavits in Folge 2, Heft Nr. 77. Das Gesamte lässt sich überhaupt nur mitvollziehen, wenn man unterstellt, dass Goebel seine eigenen Affidavits gar nicht kannte oder, dass er altersschwach und zu krank war, konsistent Stellung zu nehmen, ohne als Caspar Hauser zu erscheinen. Schon Deutsch schreiben und lesen konnte Goebel nicht (vgl. Schulzeugnis) – woher auch? Jede Leserin und jeder Leser darf sich auch für die eigene Lesegeduld bewundern. Es sind ja Argumente vom Fachmann EDISON, die seinem Eigennutz dienen sollen. Doch Leser sollten selbst die Sachlichkeiten wiegen: Was spricht für EDISON? oder was für die Goebel-Angeblichkeiten? Bei den beiden Edisongegnern, Pope und Van der Weyde, ist das anders. Es zeigt sich, was diese Schwergewichts-Lobbyisten im Januar 1893 in die Waagschale legten, und was damals zunächst ernst genommen worden war, dass es zumindest von den Richtern und den Streitparteien zeitaufwendig ernst geprüft wurde. Denn zweifellos wurde die „Goebel-Defense“ immer als EX PARTEgar nicht als Bruch von Qualitäten eines geltendes staatlichen Patentrechts angebracht. Unglaublich deshalb, dass Pope und Van der Weyde ihr persönliches Prestige als Argument für eine mögliche Prioritätsleistung Goebels, gegen EDISON, rausbrachten. Und bald wurde klar, es war Nichts damit, Luft! Pope gab im Jahr 1894 sein neuberarbeitetes Fachbuch – ohne Goebel – heraus – Peter Van der Weyde legte aus freien Stücken eine Eidesstattliche Versicherung gegen die unbemerkt gegen seinen Willen manipulierte Aussage ab, Glühlampen oder Batterien bei Goebel vor EDISON gesehen zu haben.

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Kurzüberblickzu den 9 Folgen von >GOEBEL-SPRINGER 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<

Die Disposition von insgesamt 9 Folgen GOEBEL-SPRINGER 2020wird in der laufenden Textabfassung noch im Zuschnitt der Abfolge des aufzubietenden Originalmaterials verbessert. Die Pionierzeit der elektrischen Glühlampen um EDISON, in den 1880er Jahren, kennzeichnet eine neue weltpolitische Epoche. Mit Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit werden zwei gerichtlich belegte Wahrheiten unzweifelhaft zur Glühlampen-Pionierzeit vorgestellt:

1. Henry Goebel hat keinerlei geistige Anteile an den Pionierleistungen und

2. Henry Goebel war kriminell und privatpersönlich intrigant und lügnerisch

Es wurde damals elektrischer Strom in Kraft umgewandelt, Handwerksarbeit wurde in vielen Gewerken maschinell. Lohnabhängige wurden in gesellschaftliche Sozialbesorgungen gesichert, internationale Waren- und Handelsbeziehungen wurden gesetzlich bzw. vertraglich geregelt, Patent- und Urheberrecht wurde ausgelegt. Kapitaleinsätze wie auch Wissenschaft und politische Kommunikation wurden übernational und globalisiert. Je nach Traditionsverläufen wurden – ausgehend von der Französischen Revolution und der US-Amerikanischen „Bill of Right“ – Bürgerrechte und Bildungsstrukturen der Machtorganisation und der Aufklärung zur weitreichenden „demokratischen Teilnahme“ der freien Staatsbürger etabliert. Anderwärts wurden staats-politische Experimente mit sozialistischen Zielen gewaltsam angestellt. Die erreichten empirischen Prägungen des „Kommunismus“ erzeugten einzigartige Zwangsherrschaften und harte Menschenabrichtung. Als viele Weltgegenden noch „natürlich“ lebten, brachten die geistesgeschichtlichen Neuerungen dieser Epoche in der „ersten Welt“ eine MODERNE, die in zwei Weltkriegen zu blutigen Zwischenergebnissen geführt wurde, mit einer weiteren modernen NEUIGKEIT: weltumfassende Information: Es stehen uns heute, spätestens mit der freien und interessierten Presse, den archivierten Amts- und Gerichtsdokumenten und den kirchlichen Geschichtsschreibungen, überwältigende Informationsmassen und Dokumente aus konkurrierenden Händen zur wissenschaftlichen Verfügung, nicht mehr nur Historien-Romane zeitgenössischer Literaten – und als Kommunikationsschock das Internetz:

Es steht überbordendes verlässliches Material zur Feststellung um den Amerikaner GOEBEL zur Verfügung. Auch der SPRINGER-GOEBEL ist in Urkunden aufzuspüren. Wie war Springer im Jahr 1848, als Göbel in die USA emigrierte? oder 1894, wie ein Londoner Journalist überliefert (vgl. Tanner, The Electrical Review)? Wer bis ins Jahr 2020 das Springer Stadtarchiv missachtete, wird hier mit GOEBEL-SPRINGER die Gelegenheit wahrnehmen, zu erkunden, welche geistigen Kräfte am Deister vorherrschen.

Die dem Springer-Göbel bis heute in Springe angedichteten Idolqualitäten wurden als Seiteneffekt der Patent- und Lizenzprozesse zwischen 1879 und 1894 unter dem Stichwort „Goebel-Defense“ und „Ex Parte“ gerichtlich widerlegt und eben nicht bestätigt. Im Gegenteil, wäre Henry Goebel Sr nicht im Dezember 1893 gestorben, hätte er als Meineidler und Betrüger beklagt und gemäß der erfassten Materiallage und der Geschädigten völlig detailliert widerlegt werden können. Um die Rezipierbarkeit des überwölbenden Beweismaterials und des argumentativen Aufschlusses noch zu erleichtern bzw. die notwendige Abgrenzung der Rechtsstaat-Thematik zur Springer Lauterkeits-Thematik deutlich werden zu lassen, werden der in Springer geführte Irrglaube, „Goebel sei doch dabei gewesen“ und „Pionierjahre der Elektrifizierung“, zwischen geistigem und technischem Fortschritt und den kapitalistischen Hemdsärmlichkeiten des US-Justizsystems, verständlich aufgezäumt. Ich glaube, Polizisten und Juristen können den Fall eher verstehen, als Lehrer und Journalisten. Es ist eben nicht einfach, sondern kompliziert. Doch wird der klare historische Befund des Jahres 1893 zu Springer-Goebel 2020 nachvollziehbar herausgearbeitet und von den Springer Legenden-Ambitionen, die dem amtlichen Rechtsstaat nicht zustehen, abgetrennt.

Als Angelegenheit substanzloser Meinungsfreiheit der Peinlichkeiten im Jahr 2020 ist zwar nicht verboten, aus Göbel einen Schildbürger mit Münchhausen und Schokoladenfabrik zu machen, doch stehen dem die Zeugnisse der Ehrlosigkeit aus dem Leben Henry Goebels entgegen. >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< richtet allerdings die Aufmerksamkeit auf den föderalen deutschen Rechts- und Verwaltungsstaat. Die Legenden-Legende von Springer wird lediglich in FOLGE 9 aufgefaltet.

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In Folge I von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<(Neue Sinnlichkeit 76, November 2020) wird der zugängliche Materialreichtum zu THEMA und WERTE um die GOEBEL-SPRINGER 2020 vorgestellt. Die Goebel-Springer meinen, Goebel sei in USA gerichtlich bestätigt worden, Goebel habe die 4711-Flasche in Springer, Goebel habe eine eigene Wunderkammer an handwerklichen Geschicklichkeiten geschaffen, Goebel habe 1854 seine Lampen gezeigt, Goebel habe gewichtige Zeugen, wie Pope und VanderWeyde. Springer besäße (etikettengefälschte) Prozessakten, im Stadtarchiv lägen laut Prof. Callies alle Beweisdokumente.

Wenn Fake durchgesetzt wird, geht es um POLITIK: Verwaltungschef und Neue Deister Zeitung kreieren im Jahr 2020 NDZ v. 18. 9.) einen „Stolz auf einen Pionier. Doch Unwahrheiten offizial, also amtlich, zu verbreiten ist gesetzwidrig. 1. Unter dem Begriff Krimineller und Verbrecher – ab 1 Jahr Haft in Deutschland für Meineid – ist das gängige Göbel-Bild 2020 noch entscheidend irreführend. Nicht, dass jemand ungenau oder angeberischen Quatsch erzählt und bezeugt, sondern dass im Jahr 1893, bei den letzten drei Gerichts-Anträgen Edisons, es um Millionen-Dollar-LIZENZ-Betrug ging. Diese Betrüger hat Henry Goebel SR. mit gezielten Lügen zu stützen versucht. Zudem betrieb er seit 1882, die Wahrheit als Selbstbezeuger rückwirkend zu fälschen. Dieses ist Ergebnis der abgeschlossenen drei Gerichts-Verfahren von 1893 und musste nicht extra in „Meineindsverfahren“ gegen Goebel SR. gesichert werden. Dass zeigen die in Neue Sinnlichkeit 76, Folge 1 den Forschungsstand aufschließenden OFFENEN BRIEFE von Dr. Dietmar Moews an den Springer Bürgermeister Springfeld (RECHTSSTAAT) und an die Springer Heimatzeitung NDZ (PRESSERAT).

In insgesamt 9 Folgen verfasst Layos Dayatos für die Neue Sinnlichkeit das Thema >SPRINGER-GOEBEL – Rechtsstaat und Lauterkeit< nach den Ausarbeitungen des Soziologen und früheren Springers Dr. Dietmar Moews. Belegt werden lügende Amtsträger, Lokalzeitung NDZ, zugewanderte Lehrer, die inaktiven Goebel-Springer der Gewohnheiten und Schweigespirale, die Dienstklasse, die funktionale Oligarchie der Aktiven sowie überörtliche Idolisierungskräfte, heute auch durch Internetz-Fakeisten angebuntet.

Folge 2 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< bringt den Goebel-Springern 2020, die nicht sagen können, woher sie wissen, was sie glauben, gültiges Verständniswissen. Man kann SIEBEN amerikanische Zeugenaussagen von 1893 lesen, die der aus Springer nach Amerika ausgewanderte Heinrich Göbel in New York in amtlichen Texten den Richtern und der Welt unter Eid angeblich gab. Begleitet von zielgerichteten freiwilligen Presseinterview-Schnipseln, die von ihm als HENRY GOEBEL Sr. kurz vor seinem 75sten Geburtstag, zwischen 21. Januar 1893 bis 8. April 1893, publiziert wurden. Wer mitdenkt, wird verstehen, dass es noch immer GOEBEL-SPRINGER 2020 geben kann – bezogen oder infolge von Hoffart und Eigendünkel, durch RECHTSWIDRIGES VERWALTUNGSHANDELN von SPRINGER und LAUTERKEITS-VERLETZUNG durch fortgesetzten FAKE von der NDZ .

In Folge 3 von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<, von Neue Sinnlichkeit 78, werden die drei Schlüsselpersonen EDISON, POPE und VAN DER WEYDE vorgestellt. Sie sind Quellen der Technikgeschichte – im Missbrauch zum SPRINGER Fake.

POPE als prestigereicher Falschzeuge;

PETER VAN DER WEYDE, der hoffärtige Greis

EDISON, der Lampenentwickler;

Das Schlüsselpersonal der Glühlampen-Kampfzeit bis 1894 sind EDISON, POPE, VAN DER WEYDE. Die Rolle dieser drei Hauptakteure in den erforderlichen Abgleichungen macht die gerichtsnotorischen Goebel-Belange verständlich. In drei Unterlassungsklagen haben GE / Edison gegen Lampenproduzenten in Boston, St. Louis und Chicago beantragt, patentamtlichen Schutz gegen Lizenzverletzungen und Millionenverluste unverzüglich zu titulieren. Henry Goebel Sr. hatte darauf, als fast 75-jähriger Ruheständler, durch von ihm mit Eid unterzeichnete 7 Affidavits (vgl. Folge 2) zugunsten der New Yorker Anwaltskanzlei Witter & Kenyon, die von Edison beklagten Lizenzverletzer unterstützt. In ungewöhnlich gründlicher Gerichtsarbeit wurde Edisons Recht bestätigt. In St. Louis hatten Witter & Kenyon behauptet, sie könnten konkret persönlich Beteiligte vor den Richter bringen, die bezeugen können, bei und mit Goebel ab 1881 mit erfolgloser Glühlampen-Manufaktur als Beschäftigte der American Electric Light Company, NY. NY. die Beweisstücke, Werkzeuge und Glastuben, hergestellt zu haben. Darauf verlangte Richter Hallett Hauptverhandlung mit Kreuzverhören. Goebel Sr. persönlich vor dem Richter in St. Louis mit Verlogenheit als meineidlicher Verbrecher wäre für Witter & Kenyon auch in St. Louis Erfolg der Prozessverzögerung mit absurden Affidavits. Im Kreuzverhör und in Entgegenhaltungen seiner eigenen Söhne vor dem Gericht und den Klägeranwälten hätte der geschwätzige Goebel Sr. den Untergang erlebt. Popes EE-Abbildung der Lampe Exp. No. 3, datiert auf 1859, zeigte sich als Henry Jrs. FAKE von 1892. Und die Anwälte Witter & Kenyon gaben abschließend die Verschleppungstaktik „Goebel-Defense“ zu. Von relevanten Goebel-Erfindungen wollten die nichts mehr wissen. Henry Goebel Sr. starb am 4. Dezember 1893. Die Hauptverhandlung kam nicht mehr zustande. Schließlich konnte vor dem Auslauf-Termin des Edison-Patent-Anspruchs, im Jahr 1894, kein wirksames Urteil mehr erreicht werden. Immerhin hat die Familie Goebel, Henry Sr. für seine Leistungen (7 Affidavits; Reise nach Boston im Auftrag von Witter & Kenyon, als Bastler), Barzahlungen für den Zeugen- und Beweismittelschlepper Henry Goebel Jr., erheblich kriminell profitiert. Es war dabei mehrfach von 10.000 und 20.000 Dollar die Rede in den Zeugenaussagen – harte Belege sind lediglich die vielseitig bezeugten Angebereien, die sich der der Trunksucht verfallende Goebel Jr. leistete als er erhebliche Geldscheine den Arbeitskollegen gezeigt, auch gegenüber den Juristen.

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

Lewis Howard Latimer

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Lewis Howard Latimer, L. wurde am 4. September 1848 in Chelsea, Massachusetts, USA, geboren und starb am 11. Dezember 1928 in New York N. Y. L. s Vater wurde als befreiter Sklave aus Virginia in Massachusetts von Sklavenjägern gekidnapt, freigekauft. L. wuchs als dunkelhäutiger Afro-Amerikaner unter extremen Umständen, Armut und wenig Schule auf. Schon im Alter von 10 Jahren begann sein Erwerbsleben als Bürohilfe bei einem renommierten Anwalt. In den sozialen Umwälzungen der Zeit von der Sklaverei betroffen verpflichtete sich L. vordatiert bei der US-Navy als Beteiligter der Sezessionskriege. Danach war L. an vorderster Stelle an der technologischen Umwälzung und den Kämpfen um patentierte Innovationen für wichtige Elektrofirmen der Gründerzeit beteiligt undverbrachte einen großen Teil seines Arbeitslebens in Unternehmen von Thomas A. Edison. L.lernte Patentzeichnen, Patentrecht, wurde Erfinder und Patentexperte in der Gründerzeit der Elektroindustrie, dazu Autor eines Fachbuches und eines Lyrikbuches. L. war einzigartiger genialer Zeichner der wichtigsten Jahrhundert-Patente, des Telefons von A. G. Bell und der Glühlampe von T. A. Edison und als Experte in Gerichtsverfahren um Antizipationsbehauptungen.1874 erlangte L. zusammen mit Charles W. Brown sein erstes Patent, ein verbessertes Toiletten-System für Eisenbahnen (U.S. Patent 147.363: „Water Closet for Railroad Cars’“). 1880 gingL.mit seiner Familie nach Bridgeport,  Connecticut, um Direktionsassistent bei der UnitedStates Electric Lighting Company von Hiram Maxim zu werden, dem Rivalen von Edison. L.experimentierte in der Glühlampenentwicklung, arbeitete in allen Bereichen der Produktion, wurde 1882 nach England geschickt, um dort den Aufbau einer Lampenproduktion der Maxim-Weston Electric Light Co. zu leiten, leitete die Installation der Lichtsysteme in Philadelphia, New York und Montreal, lernte Französisch, um Arbeiter zu instruieren. 1890 veröffentlichte L. sein Buch „Incandescent Electric Lighting, A Practical Description of the Edison System“. Später entwickelte er noch Maschinengewehre. L. ist ein frühes Beispiel für Leistungen von Afroamerikanern beim Aufbau moderner Industrien in den USA.

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Osterholz-Scharmbeck und der Entnazifizierten-Mitläufer Leserbriefe-Schreiber

Juni 3, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10218

am Fronleichnam, 3. Juni 2021

Fronleichnam ist ein passender Feiertag, mal dem Goebel-Springer auf der Entnazifizierten-Linie von 1954 auf seine Nazi-Keulen-Leserbriefe mitzuteilen, wie sehr er im Abseits der Aufklärung, der Erinnerungskultur und in deutschistischer Hoffart um sich schlägt.

Altbürgermeister von Springe am Deister, heute Rentner in Osterholz-Scharmbeck, Dr. Gerd Schwieger, SPD, fasste im Jahr 1993 ein Grußwort für ein NDZ-Sonderheft zum Programm der Heinrich-Göbel-Veranstaltung am 19. September 1993 ab. Schwieger schreibt „ich“, wenn er die Stadt vertritt, er schreibt „ich“ wenn er für die Entnazifizierten-Linie der SPD-Leute von Springe nach 1954 spricht, er schreibt auch „ich“, wenn dann neben dem Bürgermeister auch der Stadtdirektor Clemens Hons figuriert.

Nun schreibt Schwieger auch immer Osterholz-Scharmbeck unter seine Ausfälle. Was ja zur Kenntnis gegeben wird, damit man es zur Kenntnis nimmt. Schwieger zählt laut Wikipedia in Osterholz-Scharmbeck nicht zur Prominenz. Aber man legt dort Wert auf folgende Attribute der Gemeinde zur Nazigeschichte. Und so komme ich anschließend wieder auf die Goebel-Springer Entnazifizierten-Linie zurück, auf der Schwieger leserbriefschreibend mitschwingt.

Ich appelliere an die Leserinnen und Leser, hier, bitte schlagen Sie nach: Dr. Achim Gercke, 1954 und 2004 in der NDZ.

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Osterholz-Scharmbeck im Nationalsozialismus bei Wikipedia

Die Osterholz-Scharmbecker Ortsgruppe der NSDAP wurde am 1. März 1930 gegründet. Franz Grell war der erste Ortsgruppenleiter; die erste Parteiversammlung fand am 20. März im Hotel Tivoli statt. Von 1931 bis 1933 war Johann Georg Arfmann Ortsgruppenleiter und ab 1933 dann Johann Grotheer. In der sog. Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die örtliche Synagoge aufgebrochen. Das Gestühl wurde herausgerissen und zu Feuerholz zerschlagen. Eine Inschrift in hebräischer Sprache über der Tür wurde ebenfalls zerstört. Die Synagoge wurde auch in Brand gesteckt, aber noch rechtzeitig gelöscht. Die Gebäudestruktur blieb insoweit intakt, dass die ehemalige Synagoge ab Oktober 1939 als Luftschutzschule genutzt wurde. SA-Männer schändeten darüber hinaus auch noch den jüdischen Friedhof, indem sie Grabsteine umwarfen.

Für die noch im Landkreis Osterholz verbliebenen Juden wurde der Lebensalltag immer weiter eingeengt: Es gab Ausgehverbote sowie Einkaufs- und Verkehrsbeschränkungen, Führerscheine wurden entzogen und Bücher beschlagnahmt. Des Weiteren wurden sie dazu gezwungen, selbst für die Schäden der Pogromnacht aufzukommen und ihre Geschäfte zu schließen oder zu „arisieren“, sofern sie noch in jüdischem Besitz waren. Die Menschen jüdischer Herkunft, denen eine Emigration nicht gelang oder möglich war, wurden zur Umsiedlung nach Bremen gezwungen und mussten dort zusammengepfercht in sog. „Judenhäuser“ leben. „Die wenigen Juden, die noch im Landkreis lebten, wurden wahrscheinlich mit den Bremer Juden am 18. November 1941 in das Ghetto nach Minsk oder im Januar 1943 in das Ghetto Theresienstadt verschleppt, wo sie umkamen. Nur Wilhelm Aron überlebte die Schrecken des Ghettos Theresienstadt und kehrte nach Kriegsende in die Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck zurück.“

Im internationalen Zentrum über NS-Verfolgung, den Arolsen Archives, befinden sich Totenlisten der auf dem Scharmbecker Friedhof begrabenen Zwangsarbeiter, die zwischen dem 3. September 1939 und dem 8. Mai 1945 im Landkreis Osterholz umgekommen sind. Die Listen stellten 1950 verschiedene Verwaltungsstellen in Osterholz-Scharmbeck zusammen. Auf den Listen sind auch zwei Kinder aufgeführt

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Im deutschen Kaiserreich gab es eine kapitalistische Elektroindustrie, die insgesamt den Anschluss an die erste Industriewelt so langsam gefunden hatte. Man korrespondierte mit internationalen Standards, man gründete das nationale Patentrecht. Man bildete Elektrik-Verbände, die sich der Elektrifizierungs-Revolution stellten, und man gründete die ETZ, Elektrotechnische Zeitung, die Elektrotechnik, Elektroindustrie, Elektrophysik als Wissenschaft sowie neue Ausbildungsberufe für „Elektriker“, Elektrotechniker, Elektroingenieure, Handel und Im- und Exportgeschäfte.

Ein Genie, wie Werner von Siemens, der quasi den Dynamo erfand und an eine Dampfmaschine anschloss, der auch Telegrafie und Atlantikkabel entwickelte, der ein eigenes Dreimaster-Segelschiff zum Kabellegen und Kabelfischen betrieb, der Kupferminen kaufte und die ganze Elektrowelt persönlich bereiste …

So stand in der ETZ im Februar 1893: Goebel vor Edison.

Das war von Pope aus dem Electrical Engineer und landete sogar in der Springer Zeitung von J. C. Erhardt.

So stand es wieder in der ETZ im Jahr 1923.

So stand es wieder in der ETZ und in der Neuen Deister Zeitung im Jahr 1929. Da brachte die deutsche Elektrolobby erneut „Goebel vor Edison“.

Die Nazis sprangen 1933 gar nicht so auf eine Springer Göbel-Lüge auf, auch wenn man eine Schule nach Heinrich Göbel benannte, wie die Lege-Henne behauptet.

Der Stadtarchivar Andreas Lilge schrieb in der Lügenfassung in Sachen Göbel einer neuaufgelegten „Ortschronik Springe“, im Jahr 2002 erschienen, „Göbel sei noch 1935 in Springe unbekannt gewesen“ – was auch immer er damit meint. Als seien die Leute an der „ewigen Lampe“ die Lange Straße entlang ungerührt und blind ihrem Dritte-Reich-Alltag gefolgt.

Noch 1950 wehrten sich die aus der Nazi-Unterjochung entkommenen Sozialdemokraten von Springe gegen eine Göbel-Huld und machten das erste große Stadtfest 1950 ohne irgend eine Erwähnung des Göbel.

Auch lehnten sie die Benamung des neuen Parks als „Heinrich-Göbel-Park“ ab, der offiziell nach dem Bürgermeister „Walter-Lichtenberg-Park“ genannt wurde und als „Volkspark“ zur Stadtgeschichte wurde.

Erst im Jahr 1954 setzten entnazifizierte Alt-Nazis in Springe den Erfinder „Göbel vor Edison“ in die amtliche Lokalgeschichte: Göbel vor Edison, durch. Man schuf sich einen Lichtgott, der der Welt Licht schenkte.

Der NSDAP-Rasseforscher Dr. Achim Gercke propagierte Heinrich Göbel in der Neuen Deister Zeitung, Willy Städtler, Verleger der Neuen Deister Zeitung, bis 1945 NSDAP, Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, bis 1945 NSDAP und Altbürgermeister Fritz Jürges, bis 1945 NSDAP, hatten für Springe den großen Deutschen zum Idol erhoben, womit sie als Entnazifizierte schafften, was bis 1945 mit Hitler nicht gelungen war: Der Sieg über Amerika und über Edison.

Die Lege-Henne von Springe meinte, der Glühlampen-Kriminelle Heinrich Göbel (1818-1893) sei durch einen Hermann Beckmann in der Elektrotechnischen Zeitung (ETZ) im Jahr 1923 als Glühlampenerfinder in einem Gerichtsverfahren im Jahr 1893 festgestellt worden. Aber Beckmann benutzte lediglich bereits Publiziertes von 1893 und 1914, dabei gefälschte und wahrheitswidrige Quellen, die er pseudozitiert hat. Es sind also stets die ETZ und die Verbände, und nicht die Plaudertasche Beckmann, die den Glühlampen-Göbel im Jahr 1929 nach Springe gebracht hat.

Ich will nichts ersparen – immer wenn die Lege-Henne ein Ei gelegt zu haben glaubt, gackert sie aufgeregt und schreibt eine Disqualifizierungsarbeit.

Misserfolg macht bescheiden und schlicht.

Nun schloss die Lege-Henne, den Beckmann-Glühlampen-Göbel hätten die Nazis nach 1933 sehr gerne angenommen. Und die Springer Nazi benannten im Jahr 1939 ihre Mittelschule Heinrich-Göbel-Mittelschule.

Und, ganz ehrlich, machte die Lege-Henne dann daraus, dass man auch nach dem Krieg Heinrich Göbel in Springe am Deister mit einer großen Festwoche huldigte. Es war aber nicht 1950 nach dem Krieg, sondern erst 1954.

Und nun hatten mehrere Lege-Hennen den Wunsch ein Krimi-Buch aus der missratenen und nicht betreuten Qualifizierungsarbeit zu publizieren. Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2006 bzw. dann 2007 als das Buch raugebracht wurde, Print on Demand bei Zu Klampen Verlag Springe, Titel:

>Die Göbel-Lege-Henne Der Kampf um die Glühbirne<

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Die Lege-Henne erzählte in dem Krimi-Essay, es sei da wohl ein Irrtum geschehen. Denn Heinrich Göbel hatte mit Hilfe von beeideten schriftlichen Erklärungen und fast 150 Zeugen aus der Nachbarschaft der Monroe Street von Lower East Side Manhattan, New York, im Jahr 1893 versucht, die Gerichte davon zu überzeugen, dass er bereits lange bevor Thomas Alva Edison den Entwicklungsdurchbruch mit ersten hochohmigen Glühlampen im Jahr 1879 gelungen war, wie es zweifelsfrei jeder wusste, als deutschamerikanischer Außenseiter ebenbürtige Lampen hergestellt hätte, was kaum jemand wusste – aber die Bekannten, Freunde und viele Kinder Göbels behaupteten das 1893.

Die Lege-Henne nannte deshalb Heinrich Göbel einen Hochstapler, ohne es beweisen zu können und führte für die Göbel-Huldigung nach 1945 ein neues Wort für den

Irrtum in Springe (man nennt sowas heute „Labeling“ und „Wording“).

Das Wort der Lege-Henne lautete

LEGENDE:

(auch unser Leserbriefschreiber Schwieger setzt LEGENDE ein).

Heinrich Göbel, Erfinder der Glühlampe und Entdecker des Bambus-Kohlefadens, 25 Jahre vor Edison, im Jahr 1854.

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Neue Deister Zeitung Springe am 18. September 2020

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Im Jahr 1993 – 100 Jahre Göbel-Todestag – also schrieb Bürgermeister Dr. Gerd Schwieger in der NDZ-Sonderbeilage:

„Grußwort der Stadt Springer“

Auf der Suche nach Heinrich Göbel“ – so könnte eine der Überschriften des Heinrich-Göbel-Jahres 1993 lauten. Denn der Erfinder der wohl ersten funktionsfähigen Glühlampe ist ein Unbekannter und – wie es scheint – von Legenden Umrankter. Von so mancher der „Geschichten und Geschichtchen“ müssen wir uns heute verabschieden. Vorausgesetzt, wir glauben den Nachforschungen der Gegenwart. Sicher ist allemal eins: Es hat ihn nicht zu Hause gehalten, den Sohn Springes. Immerhin schon 33 Jahre alt, wagte er den Sprung über den Atlantik – aus der kleinräumigen Enge der Ackerbürgerstadt in das „Neuland Amerika“, in die große Stadt New York. Dazu gehörte damals Risikobereitschaft und Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Ob er sie damals in der Riesenstadt gefunden hat, ob sich seine Wünsche erfüllt haben – wir wissen es nicht genau. Denn die Quellenlage zu Heinrich Göbel ist vergleichsweise bescheiden. Eins aber ist sicher: Er war der erste, der eine funktionsfähige Glühlampe erfand und zum praktischen Einsatz benutzte. Der erste also, dem es gelang, das Dunkel sozusagen „dauerhaft“ und rußfrei zu erhellen. Seine Leistung geriet jedoch in Vergessenheit. Erst lange nach dem „Erfindungsjahr“ 1854 produzierten ein Engländer namens Swan und der Amerikaner Edison Glühlampen. Edison war – vom zeitlichen Ablauf her gesehen – wohl erst der Dritte.

Freilich: Göbel hat das wenig Nutzen gebracht. Ruhm und Profit blieben anderen. Auch der Nachruhm will sich nicht so recht einstellen. Darin gleicht Göbels Schicksal dem vieler anderer umtriebiger Erfinder und Bastler des 18. und 19. Jahrhunderts.

Und wir Springer? Wir haben die Göbelbastei, die „ewige Lampe“ am Göbelhaus, eine Realschule, die nach ihm benannt wurde, einen Straßennamen! Ansonsten tut sich mancher in Springe schwer, mit der Suche nach Göbel, v. a. nach der rechten Form, in der man seiner gedenkt. Vorbei ist die Zeit der Umzüge, in denen „Lichtgöttinnen“ durch die Straßen fuhren.

Wir mussten heute neue Formen finden. Das haben wir in diesem Jahr versucht. Dabei wurden auch Ideen verworfen, weil in Zeiten des knappen Geldes einiges nicht zumutbar oder finanzierbar erschien. Das hat Kritik einzelner hervorgerufen; wenige haben sich sogar in den Schmollwinkel zurückgezogen. Aber Politik, Fremdenverkehrsamt, Heimatmuseum und Wirtschaft haben doch mehr auf die Beine gestellt, als z. T. erwartet wurde: Kunstausstellungen, ein kleines Volksfest mit Feuerwerk und Lichtspielen, Vorträge und Ausstellungen im Heimatmuseum sowie die in Arbeit befindliche Aufstellung eines kleinen Göbel-Denkmals sind hier zu nennen. Kreditinstitute und Firmen, aber auch Privatleute haben dazu beigetragen. Auch die nach Göbel benannte Schule beteiligt sich mit Aktivitäten.

„Auf der Suche nach Heinrich Göbel“ oder vielleicht eher noch „Auf der Suche nach der Heinrich-Göbel-Stadt Springe“? Hoffen wir, dass die Veranstaltungen und das Engagement aller Beteiligten bei dieser Suche helfen oder geholfen haben. Hilfreich und erfreulich ist sicher auch die Aktivität der NDZ, die zu dieser Sonderausgabe führte. Schon im Vorfeld wurde sichtbar, dass hier journalistische Recherchen Neues und Interessantes zutage förderten. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die NDZ-Redaktion das Göbel-Jahr und die Veranstaltungen in Springe nicht unkritisch, aber am Ende doch konstruktiv begleitet hat. In diesem Sinne wünsche ich dieser Ausgabe reges Interesse und allen Lesern viel Genuss bei der „Suche nach Heinrich Göbel“! Dr. Gerd Schwieger Bürgermeister / Clemens Hons Stadtdirektor“

(Heinrich Göbel, geboren am 20. April 1818, war bei der Atlantikreise im November 1848 dreißig Jahre alt, nicht wie der Legendenumranker Schwieger schreibt, 33 Jahre.)

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Dietmar Moews meint: Herr Schwieger, Sie Historiker, Sie SPD-Ulknudel. Alle Dokumente liegen seit 1954 im Stadtarchiv Springe. Wie kommen Sie auf die lächerliche Behauptung, „Denn die Quellenlage zu Heinrich Göbel ist vergleichsweise bescheiden. Eins aber ist sicher: Er war der erste, der eine funktionsfähige Glühlampe erfand …“?

Das ist ja das Peinliche Ihrer Auftritte – der ganze Lampengöbel ist geradezu redundant und barock bzw. noch bis ins Kleinste gerichtsnotorisch erfasst und in den Archiven nachzulesen, weil man im Jahr 1893 gegen Edison eine „Goebel-Defense“ aufgezogen hatte.

Und auch als Rentner kann man mal eben in die Entwicklungsgeschichte der Glühlampen hineinlesen, um nicht so einen Blödsinn zu behaupten, Edison wäre der Dritte gewesen oder, überhaupt so zu tun, als sei Edisons Lampe von 1879 für die geballte internationale Glühlampen-Fachschaft, die dafür jahrelang erfolglos gearbeitet hatte, nicht eine Sensation gewesen

Wer nicht völlig irregeführt versteinert, wird die ETZ, als Repräsentanz des deutschen Elektrogeschäfts verstehen können, also

ETZ 1893 zitiert Franklin Leonard Pope vom Electrical Engineer, 1893

Feldhaus zitiert ETZ 1915

ETZ zitiert Feldhaus und ETZ und Pope 1923

1929 bringen die Verbände, die Elektroindustrie und die Wirtschaftspolitiker

mit der ETZ die „Göbel vor Edison“-Behauptungen erstmalig nach Springe.

1935 benannte man eine Heinrich-Göbel-Schule in Springe, doch der Hitlerstaat stieg gar nicht auf einen Göbel-Lampen-Deutschismus ein. Pläne für eine Göbel-Bastei blieben also hängen (s. Stadtarchiv).

Erst nach dem Zusammenbruch 1945 brachten Entnazifizierte im Jahr 1954 eine erneute Göbel-Propaganda in Springe auf, die nun auch amtlich betrieben wurde: Straßenname, Göbelbastei, Großes Lichtfest mit viel Auflauf.

Und jetzt möchte ich gerne von dem späteren Bürgermeister in Springe (1991-2001), Gerd Schwieger in Osterholz-Scharmbeck wissen, wie er als SPDist dazu gekommen ist, die Entnazifizierten-Göbellinie persönlich als Bürgermeisteramt-Träger von Springe am Deister zu übernehmen und geradezu dummdreist zu vertreten?

Herr Schwieger hat kein einziges Argument und keine Kenntnisse, die das in Springe vorhandene Archivmaterial bietet. Schwieger rief nach der rechten Form. Ignoranz ist rechts – das passt ja gut zu Gercke und Degenhardt.

Die rechte Form der Entnazifizierten hatte Schwieger in Springe voll und ganz zur Irreführung der Einwohner übernommen. Heute, 2021 verteidigt er sich immer noch völlig unehrlich, mit „Eulenspiegel-Göbel“.

Nun schreibt Schwieger, nunmehr aus Norddeutschland, also Entnazifizierten-Leserbriefe in der NDZ mit unverschämten Ton und völlig ohne Argumente dafür, wie er dazu kommt, immer noch den Sinn der Erinnerungskultur nicht begreifen zu können, nur weil mal Dr. Achim Gercke im Jahr 1954 die Springer Deister Zeitung nutzte.

Ja, sehr wohl, die NDZ brachte die Göbel-Texte des NSDAP-Rasseforschers Dr. Gercke erneut im Jahr 2004 (nach 50 Jahren), da war Bürgermeister Dr. Gerd Schwieger selbst bereits im Abseits der SPD-Posten gelandet, der noch für die neue (alte) Stadtchronik den Göbel vor Edison gefordert hatte. Noch im Jahr 2002 war Schwieger der geistige Bruder von Callies, seinem SPD-Partner von der Entnazifizierten-Linie in Springe.

Auch Horst Callies vertrat die Entnazifizierten-Linie und sagt bis heute nicht, wie er als Geschichtsprofessor dazu kommt, Geschichtsfälschung zu propagieren? – weil die Neue Deister Zeitung das so gerne hatte? – weil es die Springer Lehrer alle so mitmachten?

Jetzt also LESERBRIEF aus Osterholz-Scharmbeck von Schwieger in der NDZ vom 16. Juni 2020:

„Nach dem Göbel-Kill der Edison Wash away

… Ob man sich auf Dauer aber nicht langweilen kann, wenn jemand den Göbel- Böhmermann gibt, sei dahingestellt. Dass Springe zurzeit nichts Besseres zu tun hat als sich zu ent-göbeln und sich mit dem guten Heinrich wechselseitig auf die Lampe zu schlagen, hört man dennoch als Ex-Springer gern. … „Wir killen Göbel“ oder „Schlagt den Göbel“ .. Wer gewinnt, erhält eine Eulenspiegel-Göbellampe .. „Wir treiben den Beelze-Göbel aus!“… im übertragenen Sinne könnte man auch zitieren „Irrtümer gibt es hier und da. Nicht jeder der nach Indien will, kommt nach Amerika!“ Wenn denn schon Göbel über den Deister gejagt werden soll, könnte der Historiker auch kritisch die Erfinder-Rolle eines gewissen Thomas Alva Edison hinterfragen … also nach Göbel-Kill der Edison-Wash-away …Also, liebe Springer, lasst die Göbel- und die Anti-Göbelfraktion wacker weiter kämpfen, erfindet für eventuelle Blessuren ein Pflaster mit Lampen und Göbel-Kopf-Aufdruck. Man hat ja sonst nichts wirklich Wichtiges zu tun. Dr. Gerd Schwieger Osterholz-Scharmbeck“

Aber noch nicht genug im Entnazifizierten-Jargon des rechten Nachfolgers von NSDAP-Rassforscher Dr. Achim Gercke aus Adensen, Dr. Gerd Schwieger aus Springe bzw. Osterholz-Scharmbeck in der NDZ am 27. Mai 2021:

„Bleibt bitte auf dem Teppich

Betrifft Taternpfahl: Am „Taternpfahl“ steht ein Schild. Es gibt sachlich und mit sprachlich korrekten Bezeichnungen Auskunft über einen geschichtlichen Sachverhalt. … Als Historiker verstehe ich angesichts dessen die Aufregung nicht, mit der jetzt über den „Taternpfahl“ diskutiert wird…. (wobei ich nicht weiß, wie der Brief des „Wanderers“ formuliert war). Aber nun daraus „Rassismus“-Unterstellungen abzuleiten, erscheint mir eher als verwegen, überzogen, wenn nicht gar problematisch. Schon in der Göbel-Diskussion spielte ja der Hinweis auf die „Nazi-Legende“, der wir seinerzeit angeblich aufgesessen seien, eine Rolle.

Hilft es uns eigentlich weiter, bei vergleichsweise „harmlosen“ Sachverhalten mit derart „deftigen Argumenten“ zu operieren? Oder nützt es nicht denen, die beispielsweise rassistische, antisemitische oder faschistoide Affekte transportieren und dann behaupten, ihnen würde sofort mit der Nazi-Keule geantwortet…. Dr. Gerd Schwieger Osterholz-Scharmbeck“

Da hat Schwieger also sein Problem. Er hat die Entnazifizierten-Linie von 1954 übernommen, als er Bürgermeister war. Es war ihm egal, dass er dadurch die im Krieg von den Nazis geschundenen Sozialdemokraten hinterging. Denn für Schwieger – wir finden es jetzt in seinem Nazi-Keule-Leserbrief – war der Coup der Entnazifizierten, Gercke, Städtler, Degenhardt, Jürges, der symbolische Sieg, der 1945 unter Hitler nicht gelungen war, nun eben nach dem Krieg: Sieg der Springer Entnazifizierten im Jahr 1954.

„EDISON? Wash-away“ – lautet die Naziformel von Schwieger. Und dann ruft er um Rat.

Ich kann es ihm sagen: Schwieger, bleib bitte auf dem Teppich. Und mach keine weiteren Göbel-Umrankungen zu Eulenspiegel, wenn es dir so extrem gegen die Amerikaner und gegen Edison geht, denn NAZI-KEULE ist gegen NAZIS erlaubt – du hast als angeblicher HISTORIKER die Entnazifizierten-Linie prolongiert, die lautet „Göbel vs. Edison“, „Göbel 25 Jahre vor Edison“, also erkläre bitte:

Warum die Göbellügen der Entnazifizierten 1954, warum deine Göbellügen 1993, 2021?

Welches waren und sind die Nutzen der Göbel-Idolisierung?

Wo ist die Erinnerungskultur?

Und wenn es Wichtigeres gibt, was wäre das für einen Altbürgermeister von Springe als NDZ-Briefschreiber? – wenn er in Osterholz-Scharmbeck die Toten-Listen der Arolsen-Archives betrachtet?

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Rechtsstaat-Bruch amtliche Irreführung der Stadt Springe

April 11, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10200

am Sonntag, den 11. April 2021

Sonntag, 16. Mai 2021 AKTUALISIERUNG und KORREKTUR:

Der folgende Text Lichtgeschwindigkeit 10200 wurde inzwischen von der Aufsichtsbehörde Niedersachsen einer exekutiven Rechtsänderung unterworfen, dass zugunsten der Kompetenz der Stadt Springe zum Fall Göbel ortswillkürliche Beschlüsse gefasst werden dürfen. Damit ist der Ortsratsbeschluss vom 28. April 2021 zunächst rechtsgültig.

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Die hier folgende Darstellung der Amtslügen besteht unverändert.

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Die Stadt Springe belügt die Region-Verwaltungsaufsicht-Aufsicht von Niedersachsen und behauptet mit der Springer Göbellüge durch die Stadtverwaltung, in Büchern, im eigenen Internetzauftritt, in öffentlichen amtlichen Verlautbarungen und als Texttafeln an Denkmälern, diese Lügen seien Wahrheit und alle Texte seien Bestandteile der Denkmale und gestützt von der eigenen Denkmalsouveränität der Goebel-Springer 2021 auf kommunaler Amtsebene.

Damit beugen der Ortsrat Springe und der Verwaltungschef Bürgermeister Christian Springfeld das geltende Recht, des „Verbotes amtlicher Lügenverbreitung“ und setzen sich selbst als Exekutivebene in eine quasi Legislativfunktion über die geltende Exekutivkompetenz.

Im deutschen Rechtsstaat soll als Generalnorm verstanden und befolgt werden, dass Nichts und Niemand über dem Gesetz steht.

In Deutschland gilt das Grundgesetz und alle weiteren rechtsstaatlichen Rechtsregelungen, in genereller Widerspruchsfreiheit aller Gesetze untereinander sowie das Prinzip des „Verbots von Mehrfachkompetenzen“ in den föderalen Legislativebenen von Bund, Länder und Gemeinden.

Deutschland hat eine weitere Rechtsstaat-Beugung, indem die staatliche Souveränität Deutschlands immer noch als Folge der völligen Kapitulation vom 9. Mai 1945 durch die US-amerikanischen Kriegsgewinner misshandelt werden kann.

Z. B. Es wurde ausdrücklich im Jahr 1951 von den Siegermächten USA und Großbritannien die staatliche Souveränität der Bundesrepublik Deutschland anerkannt, aber praktisch niemals gewährt. Frankreich saß eigentlich nur am Katzentisch, weil es nicht Siegermacht, sondern Befreiht-Land war. Und die Sowjetunion hatte die Rote Armee ohnehin aus der sowjetischbesetzten Ost-Zone gar nicht abgezogen, die dafür dann „DDR“ genannt wurde.

Im nichtsouveränen westlichen Deutschland erzwangen die USA konkret die verfügte Todesstrafe gegen SS-Offiziere nach der Souveränitätserklärung, indem sie sich über die Reklamation des demokratisch gewählten Bundeskanzlers Konrad Adenauer hinwegsetzten, der auf das geltende Recht im souveränen Deutschland pochte, darin die Todesstrafe abgeschafft war und keine staatlichen Tötungen mehr durchgeführt werden durften.

Die USA-Militärmacht tötete die Verurteilten entgegen dem deutschen Recht und ignorierten damit die Souveränität.

Es ist Recht der Bürger und als Verwaltungsregel bei amtlicher Irreführung oder Lügen im deutschen Rechtsstaat geltend, Korrektur zugunsten der geltenden Wahrheit durch Verwaltungsaufsicht oder durch ein Verwaltungsgericht zu erreichen. Zumindest ist eine Beseitigung und Löschung von unwahren amtlichen Texteproklamationen verlangt.

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Nun haben Aufklärungsarbeiten und schließlich systematische wissenschaftliche Quellenprüfung zum Thema „Heinrich Göbel – 25 Jahre vor Edison“ / „Heinrich Göbel – Pionier der Elektrogeschichte“ / „Heinrich Göbel – Erfindervorbild für die Schulkinder“ aktuell – auch mit erweiterten Internetz-Recherchen – erneut festgestellt, dass die wirkliche Geschichte der Glühlampen den US-Amerikaner Henry Goebel Sr. (1818-1893) als Kriminellen im Zusammenhang der Pionierzeit der Lampentechnik zeigt. Eine weitere amtliche Idolisierung ist damit rechtswidrig. Geschmack und Lauterkeit einer lokalen Meinungsfreiheit sind davon lediglich moralisch berührt. Wer Fake anstellt muss mit der Verkommenheit des Umgangs rechnen.

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Dietmar Moews meint: Ich bin der Meinung, dass das heutige in wichtigen eigenen Angelegenheiten schlecht oder unterbelichtet informierte deutsche Wählervolk nicht von einer staatlichen Kulturindustrie propagandistisch geführt werden sollte, sodass daraus der Volksmund schlicht LÜGENPRESSE erkennen muss. Sondern es sollten alle wichtigen Informationen öffentlich und durchdringend bereitgestellt und vermittelt werden (es ist nicht von Staats-, Amts- und Polizeigeheimnis die Rede).

Ebenso empfinde ich die (vermutlich informellen) Falschmitteilungen an die Verwaltungsaufsicht der Region Hannover durch das Amt Springe nicht als „Verhältnismäßigkeit“ sondern als die soziologisch-rechtstaatliche Frage:

Wie lange wird öffentlich geduldet, dass die eigene Geschichte und der Forschungsstand propagandistisch umgangen werden, indem Ämter, Aufsicht und Kulturindustrie durch Lokalmedien und staatliche Massenmedien im wahrsten Sinn des Wortes geheim gehalten werden, Aufklärung verhindert wird und dazu die Schullehrer die Irreführung der Schuljugend betreiben (zuletzt das amtliche OHG-Goebel-Projekt-Papier, das ohne Einführung in die Dokumente zu Goebel im Springer Stadtarchiv stattfand; die Schüler wissen gar nicht, was es da Alles umfangreich gibt und sagen: Wir wollten neutral berichten! – na ja, Unkenntnisse, aber die Verlängerung des Gerüchtes: Über Göbel sei wenig überliefert).

Diese Fragen zum Lügenbetrieb muss sich auch der Aufsichtsherr über den Rechtsstaat im deutschen Föderalismus, der Ministerpräsident Stephan Weil stellen, so lange er nicht repressiv eingreift – so verlangt es das Gesetz im deutschen Rechtsstaat.

Mir ist deshalb die „ewige“ Propagandalüge deutscher Politikobrigkeiten nicht plausibel, dass ganz konkret immer wieder auf die USA-Souveränitätsdeklaration von 1951 hingewiesen wird, die Behauptung nämlich, Deutschland sei völkerrechtlich souverän.

Deutschland ist nicht souverän – Deutschland ist immer noch besiegter Hitlerstaat – so wie ein Hitlerstaat nach über 70 Jahren us-amerikanischer Weltfinanz und Militärbündnis und einer ausgekochten LÜGENPRESSE durch Kulturindustrie eben unmündig ist und von Oben für unmündig gehalten wird.

Der US-Präsident Trump bestritt CORONA und empfahl Reinigungsmittel zu schlucken, trotzdem der US-Regierung die Pandemie und die Corona-Problematik bekannt war. (Deshalb saß Herr Fauci schweigend dabei). Wie wir heute wissen, war auch Trump sich der großen Todesmisere durch Corona völlig bewusst und im Bilde. Trump bestritt Corona mit einem staatspsychologischen Motiv, dass er eine Panik der US-Bürger verhindern wollte, die von der Wahrheit über Corona hätte ausgelöst werden können. Trump hielt die Amerikaner für zu blöde und unreif, die Wahrheit der Coronaendemie anzunehmen.

Westliche Regierungen halten ihre Bürger für zu blöd, eine freie Information von einer professionellen marktwirtschaftlichen Presse anzunehmen – man hält Propaganda und Lüge für verantwortungsvolle Staatsführung.

Bevormundung gibt es in jeder Despotie, ob Stalin oder Xi Jinping, ob Assad oder Merkel – sie lügen. Merkel beantwortet die Frage nach der Souveränität Deutschlands etwa so: In Deutschland gilt das Grundgesetz und die darauf homogen bezogenen Gesetze, für jeden Deutschen gleich (unter der US-Amerikanischen Militärpolizei).

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Neues von der Neuen Deister Zeitung

März 26, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10192

am Freitag, den 26. März 2021

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Heute las ich in einer älteren Ausgabe der Neue Deister Zeitung aus Springe am Deister. Die Redakteure in Springe haben sich einen Oberflächenstil zugelegt, weil vermutlich bei gründlicherer journalistischer Arbeitsweise kein Blatt zum Redaktionsschluss fertig würde – hat man dort doch auch immer gleichzeitig den NDZ.de-Auftritt im Auge, der nicht hinter dem Tageszeitungsrhythmus herhängen darf, sondern stets auf der möglichst aktuellen Höhe der Echtzeit-Agenturen sein möchte – dazu möglichst gute Abbildungen. Und jetzt hatte ich also eine Titelseite, die dem Lokalreiz entsprechen sollte. Es brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Dietmar Moews meint: Ich weise auf das neue Gutachten 2021 zum Forschungsstand hin: Dr. Dietmar Moews zu >Goebel Quellenkritik 2021<, im asz Köln erschienen.

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Liebe Benutzer*ienen der LICHTGESCHWINDIGKEIT bei WordPress, es folgt ein Text/Bild-Beitrag, den ich für die Leser der NDZ (Neue Deister Zeitung Springe) verfasst habe. Der Text ist wegen meiner Urheberrechtsansprüche bislang nicht von der NDZ publiziert worden. Der informative Text bringt Fakten, die beweisen, dass und wie durch Jahrzehnte hindurch den Lokalblattlesern der Kleinstadt Springe am Deister durch die Neue Deister Zeitung (NDZ) eine IRREFÜHRUNG eingebrannt worden ist.

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In einem mit kommunalem Geld erstellten Bildband der beiden Springer Heimatzeugen, Heinrich Kalisch (1925-2003) und Dr. rer. nat. Hans-Heinrich Seedorf (1923-2020), mit dem Titel „Zeitzeugengeschichte von Springe von 1925 bis 1956“, wurden zahlreiche Erinnerungen von Zeitzeugen mit Briefen, Worten und Bildern und Archivgütern dokumentiert und leider auch geschichtsmanipulativ verschwiegen. Die historisch wertenden Teile von Kalisch/Seedorf sind wesentlich irreführend oder gar falsch. Sie behaupten z. B., der Springer Heinrich Göbel habe im Jahr 1854 die elektrische Glühlampe erfunden. Sie verschweigen den ersten Verfasser der Orts-Chronik, den umgekommenen Juden und Springer Lehrer, mit Nazi-Berufsverbot, Dr. Heinz Brasch. Dabei danken Kalisch/Seedorf allen möglichen Geschichtsfälschern, den Lehrern Wilhelm Hartmann, Friedrich Fischer und Wilhelm Haverkamp sowie dem Alt-Bürgermeister Jürges, der den Juden Brasch persönlich für diese Stadtgeschichte indienst genommen hatte und ekelhaft ist dann folgender Nachsatz:

„…Die Rücksichtnahme auf noch Lebende, die undurchsichtigen Verhältnisse dieser Zeit und die völlig unzureichende Quellenlage machten eine eingehende Behandlung der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit für die Verfasser unmöglich. Das nachzuholen war auch eine Aufgabe des jetzigen Buches …“. Und Kalisch/Seedorf schwingen sich geschichtsklitternd auf: „18. Bericht: Der Führerstaat: (Einparteienstaat) Die Nationalsozialisten verfügten über eine straffe Organisation, die sie befähigten, in kürzester Zeit von der Spitze bis zur Basis taktische Entscheidungen zu fällen und umzusetzen. Die Partei war eine lückenlose Superorganisation. Sie erfasste über die verschiedenen Gliederungen alle Berufe und Stände des deutschen Volkes. Keiner durfte abseits stehen. Alle wurden erfasst, nicht nur im öffentlichen Leben. Alle Organisationen der Partei waren hierarchisch aufgebaut und jede Stufe mit einem verantwortlichen Führer besetzt, der streng den Anweisungen seiner Vorgesetzten zu folgen hatte …“ (S. 37).

So ging es auch Brasch – aber unsere Springer Chronisten haben dafür eine Lücken-Superorganisation. Wer nicht studierter Historiker war, hätte in den Tagebüchern von Goebbels oder Rosenberg lesen können. In den Aufzeichnungen und Analysen zum NSDAP-Innenleben, dem SS/SA-Konflikt, den geografischen und linken/rechten Gruppenkämpfen, wird keineswegs mitgeteilt, dass – wie vom Führer gefordert – Staat und Politik sich führen ließen (vgl. Brendan Simms 2019). Und wer Zeuge war, wie die beiden Kalisch/Seedorf, sollte verstanden haben, dass und warum die „Superorganisation“ den totalen Untergang verursachte. Das entging den beiden heimatfreundigen Pioniere der Zeitzeugenschaft , auch auf sich selbst zu beziehen, offensichtlich:

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>Pioniere der Irreführung als lokale Domäne der Neuen Deister Zeitung von Springe< – 18. September 2020

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Heute brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Im hinteren Teil des Provinzblattes NDZ, auf Seite 8, wird nämlich ein Pionier als Idol der historischen Wahrheit zuwider eingepflegt. Auch die aktuelle Leitung der NDZ deckt bis heute nicht die eigene führende Rolle daran auf. Ein Unterklassen-Auswanderer, 1848 aus Springer, wird 2020 weiterhin als Pionier der Entwicklung des elektrischen Lichts den einheimischen Lesern erklärt. Man tut so, als habe ein Heinrich Göbel (1818-1893) in USA gegen Edison prozessiert, vor Gericht gesiegt, als „Pionier“ große Abstandsgelder erhalten und sei dann zu früh gestorben. So lehrten auch die Lehrer nach dem Krieg (1939-1945) ihren Schülern in Springer. Man hatte sogar eine Heinrich-Göbel-Schule benannt und wollte den Volkspark „Heinrich-Göbel-Park“ nennen. Schon der Orts-Chronik-Verfasser, der Lehrer Dr. Heinz Brasch, erfand bereits 1943 die Göbel-Pionier-Idolisierung. Es wird noch im Jahr 2021 so gehalten.

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Als Göbel-Gutachter erhielt ich die Anfrage, ob ich die Einstein-von Braun Atomexperimente im Springer „Wegemeisterhaus“ für möglich halte, und habe darauf meinen folgenden Text für die NDZ geschrieben. Jedenfalls treten für mich ganz harte soziologische Tatsachen der proaktiven lokalen Führungs- und Meinungsmacht hervor zur Frage: „Was halten die Bewohner der Kleinstadt Springer für wahr? Woher haben sie ihr vermeintliches Wissen? Wozu schweigen sie lieber? Vielleicht können die Menschen aus folgendem Narrativ etwas über Massenkommunikation im Kleinen lernen:

>Springer* als moderner Pionierort mit Einstein

Der Springer Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich (CDU) freute sich über kostengünstige neue Idole und Pioniere für den kreativen Ort hinterm Deister. Zumal bereits Einsteins Familienunternehmen als Pioniere des elektrischen Lichts große Straßen-Beleuchtungsprojekte in München, Zürich und Wien realisierten, womit zusätzlich Bezug zur Lichtstadt Springer offenkundig ist. So könnte auch der Leuchtkörper am Ebersberg zur „Einstein-Bastei“ umgewidmet werden, der den ersten Atomsprengkörpern, von 1915 aus Springe, sehr ähnelt.

* Springer (sic!) nannte Henry Goebel Sr. seine Heimatstadt Springe in seiner ersten von sieben Eidesstattlichen Erklärungen im Januar 1893 in New York.

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Es ist zu vermuten, dass auch lange nach dem geistigen Aufkommen von Münchhausen in Springe (Göbels Lehrer), auch Einstein und Wernher von Braun bereits im Jahr 1914 in Springe die ersten erfolgreichen Experimente mit kleinen Atombomben durchführten (Jahrzehnte vor Großbritannien).

Wie die NDZ jetzt vom „Einsteinkreis“ erfuhr, der aus Mitgliedern des Springer Geschichtsvereins und dem damaligen Nachkriegs-Superintendent Heinrich Grimm bestand, gab es ein Labor im ehemaligen Wegemeisterhaus, nahe der Kaiserrampe. Dort sollen die ersten Testexplosionen erfolgreich stattgefunden haben

Einstein/ von Braun hatten jeweils die Nachtzeit des 31. Dezember genutzt, wo die Sylvesterfeiern und das übliche Feuerwerk, für akustische Deckung sorgte. Die radioaktiven Rückstände wurden in den Nebengebäuden des Laves-Jagdschlosses zwischengelagert. Sie sollen die ehemalige „Kaiserrampe“ und einen Sonderzug der Reichsbahn benutzt haben und direkt in der Einsiedlung (ehem. Lohöfer) gewohnt haben. Schwerer persönlicher Streit zwischen dem älteren Einstein und dem jüngeren Wernher von Braun um verfügbare Forschungsgelder beendete deren Zusammenarbeit in Springe.

Während die beiden Pioniere der Atomphysik, Einstein und von Braun, später von den USA angeworben wurden, hatte Hitler (in Springe) gegen Ende der Weimarer Republik noch selbst versucht, die fortschrittliche Waffentechnik in Deutschland zu halten.

Der NDZ liegen Auszüge der Korrespondenz zum Atomlabor „Wegemeisterhaus Springe“ vor, die aus dem Nachlass der Springer Geschichts- und Naturwissenschafts-Professoren, Horst Callies und Hans Heinrich Seedorf, stammen sollen. Vor einigen Jahren präsentierte Museumspionier Prof. Callies sogar ein Glasgehäuse (NDZ berichtete), das mutmaßlich zum Bau der Einstein/von Braun-Atombomben-Modelle verwendet worden sei. Callies bezeichnete dieses Gehäuse als „Fliegenfalle“. Dafür erhielt er sogar das Bundesverdienstkreuz.

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Der Springer Ortsrat besitzt vom eigenen Rang als Pionier-Stadt bislang nur Geheimpapiere im Stadtarchiv, die von Patent-Gerichtsprozessen zur Kernspaltung aus den USA stammen. Vom geheimen Atomlabor im Springer Wegemeisterhaus besitzt das Stadtarchiv keine Dokumente, obschon sowohl Prof. Callies wie auch Prof. Seedorf im Museum auf dem Burghof  jahrzehntelang aktiv waren. Man könnte allerdings im Museumsarchiv oder in den geheimnisumwitterten Oscar Musal-Papieren, des Amtsgerichtsrats, fündig werden.

Sollte jetzt ein Sturm der Springer, besonders auch der Schüler, auf das Stadtarchiv erfolgen, selbst zu sehen, was die geheime Orts-Geschichte noch alles sagt, hätte die NDZ allerdings viel zu tun, wenn sie die Führungsrolle fortsetzen möchte. Und es drängt erneut der akute Personalmangel für Stadtarchiv und Museum wieder auf die Tagesordnung von Stadtrat und Ortsrat (nach Abgang des Stadtarchivars Andreas Lilge; NDZ berichtete).

An sich kann preisgünstig die „Einstein-Bastei“ aus der bislang so genannten „Göbel-Bastei“ gemacht werden – der Leuchtkörper ist durchaus als Fantasieform eines Atomsprengkörpers gut geeignet. Auch ließe sich ein zweiter Pferdehalfter am alten Springer Amtsgericht neben dem ersten anbringen, der an den Stadtarchivar Andreas Lilge mit folgenden Worten erinnert: „Herausgeber der Ortschronik Springe im Jahr 2002 und Pionier des Archivwesens“.

Eine Verdi-Göbel-Lilge-Darstellung lässt sich als Idolisierungs-Symbol für den Fremdenverkehr und durchaus auch international vermarkten, sobald es um Idole und Pioniere geht. In der Pipeline des Springer Stadtmarketings befinden sich auch weitere Modelle, z. B. Bill Wyman als Hannah Arendt-Double, Keith Moon als Charles Aznavour und Mireille Matthieu.

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Dietmar Moews, Köln am 18. September 2020, meinte: Die beiden Zeitzeugen, Kalisch und Seedorf, haben ihre persönlichen Erlebnisse und ihre „Heimatverbundenheit“ – als Weltkriegsflüchtlinge – zusammengetragen und publiziert, wofür ich ihnen danken möchte. Springe hat kaum derart Sozio-Geistiges hervorgebracht – die beiden sind damit alleinstellend. Ich bedauere die Lücken, aber ich finde die Brasch-Verleugnung von Kalisch/Seedorf beachtlich. Die beiden Autoren haben weder Musal befragt, noch Achim Gercke, noch Hartmann 1954 korrigiert.

13. Änderung / Ergänzung des Wortlautes auf den Gedenktafeln von Heinrich Göbel. Herr Friedrich stellt den Antrag vor. Er bittet den Bürgermeister, Herrn Springfeld, eine Stellungnahme zu der Thematik abzugeben. Herr Springfeld stellt klar, dass aus seiner Sicht die Stadt weiterhin stolz auf Heinrich Göbel sein darf. Der Teil gehört zur Stadtgeschichte und dieser solle auch nicht gestrichen werden. Er informiert, dass es keine rechtliche Verpflichtung etc. gibt, die eine Anpassung, Ergänzung oder Ähnliches an den Göbel-Denkmälern vorsehe. Der Ortsrat sei hier vollkommen frei in der Entscheidung. Er könne sich vorstellen, kleine Tafeln zur Einordnung des Sachverhaltes zu ergänzen. Am Ende solle man einen positiven Schlussstrich unter die Thematik ziehen. Der Ortsrat befürwortet die Idee. Bis zur nächsten Sitzung solle nun ausgearbeitet werden, wie ein Hinweistext auf der Tafeln aussehen könnte.

Mittlerweile meint die NDZ, es gäbe eine Anti-Göbel-Truppe, und es sei inzwischen mit Gerichtsklage gegen die Stadt Springe gedroht worden. Denn man möchte doch trotz der wissenschaftlichen Belege, dass Goebel ein gerichtsnotorischer Krimineller war, was gerade durch seine eigeninitiativen Interventionen vor den US-Gerichten mit beeideten Falschzeugnissen (affidavits) gerichtsnotorisch ist. Dazu sind hierbei noch etliche diverse geschäftliche Betrugsdelikte Henry Goebel Seniors sowie seiner Söhne, gegen verschiedene Geschäftspartner und Freunde amtlich dokumentiert worden. Das weiß die NDZ entweder nicht – oder – oder man treibt die Irreführung für ein absurdes Lokalidol weiter.

Was bislang nicht gesehen wurde, ist EDISON, der einer der größten Epochen-Menschen war, auf den die USA ihre historische Identität stellen. Das sollte nicht amtlich von Springe am Deister und auch nicht presseethisch mit einer NDZ fortwährend beleidigt und herabgewürdigt werden – auch, wenn immer noch Alt- und Neu-Nazis in Springe schreiben.

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FINE E COMPATTO

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

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FAZ-Propaganda und „Schweigespirale“ ohne wissenschaftliche Methoden

Juni 26, 2015
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vom Freitag, 26. Juni 2015

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung benutzt manchmal unglaublich grobe, plumpe Propagandamethoden (siehe Alt-Nazi Elisabeth Noelle-Neumann, Allensbach-Umfragen zur „Schweigespirale“ und zu „Wahlbeeinflussung durch Meinungsumfrage-Publizistik“):

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Mittwoch, 24. Juni 2015, FAZ Titelseite, oben links: „Viele Deutsche …

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Hier wurde behauptet: „Deutsche … Viele Deutsche … Viele Deutsche denken schlecht über Amerika …“

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Wir stehen auf den Schultern der Riesen in manchem Belang.

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Moderne Techniken der Propaganda kennen wir seit etwa 100 Jahren – massenmediale Desinformation und Irreführung durch angebliche Meinungsforschung:

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Dabei werden ohne seriöse Forschung angebliche Ergebnisse von Meinungserhebungen, Umfragen und Meinungsentwicklungen frech glaubhaft behauptet (Titelseite der FAZ)..

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Dabei werden Pseudo-Majoritäten gewünschter Werthaltungen propagiert, weil man weiß, dass die überwiegende Zahl der Individuen einer Gesellschaft sich aus Urteilsschwäche, Mobmentalität, Meinungsangst, Duckmäuserei, Opportunismus, Bequemlichkeit, immer schweigend einer geglaubten Mehrheitsdominanz anschließt.

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Individuen orientieren sich an geglaubten Mehrheiten/Minderheiten – sie zeigen offen Zustimmung einer vermeintlichen Majorität.

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– Sie schweigen oder passen sich still an, wenn sie sich den Werthaltungen einer Minorität zugehörig glauben.

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Die FAZ behauptet da: „In der Welt ist das Ansehen der Vereinigten Staaten vergleichsweise gut, nicht jedoch in Deutschland. Nur fünfzig Prozent der Deutschen haben ein gutes Bild von Amerika, immerhin 45 Prozent haben ein schlechtes. Das geht aus einer neuen Umfrage des renommierten Pew research Center in Washington …“

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Auf Seite 8 bringt die FAZ vom 24. Juni 2015 noch einen Kommentar dazu: „Schlechter und schärfer“ … der Text beginnt: „Die Amerikaner arbeiten gerade wieder intensiv an ihrem Image in Deutschland …“

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Dietmar Moews meint: Diese kurzen Zitate reichen schon:

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S. Reicht.

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Die us-amerikanisch-hörige FAZ erklärt dem geduldigen Leser: „Die Amerikaner arbeiten gerade wieder intensiv an ihrem Image in Deutschland …“ – und so macht es die FAZ brühwarm, indem sie das behauptet.

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Die FAZ weist die Umfrage selbst keineswegs aus und legt überhaupt nicht dar, wie diese Umfrage durchgeführt wurde:

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Hat man nur Antworten aufgenommen und quantitativ „ausgezählt“? Aber bedeutet das ausgezählte Ergebnis denn wirklich, was die Befragten wirklich meinen und wie sie sich selbst auf diese Haltung hin verhalten würden:

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Gesucht ist also die Unterscheidung bei Antworten, die man zählen will:

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Wie lautet die Erklärungsnorm (also, was sagt der Befragte)? und

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Wie lautet aber die Verhaltensnorm (verhält er sich so, wie er „erklärt hatte“ oder stellt sich heraus, er hat gelogen und/oder wusste es nicht besser)?

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Oder hat man die Wertäußerungen der Befragten so hinterfragt, dass man sehen kann, ob Befragte auch das meinen, was sie als Befragte antworteten?

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Oder würde man bei der Darstellung einer praktischen Szene, in der der Befragte in einen sozio-kulturellen Geschehensprozess einbezogen wäre, mit sozialen Bezügen, sozialen Vordergrund und Hintergrund, ein abweichendes Wertverhalten beobachten und empirisch feststellen.

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Jedenfalls sollte methodisch so gearbeitet werden, dass dabei erkannt werden kann, ob, was und wie der befragte Deutsche von Amerikanern, allgemein und speziell, hält. Ob ein befragtes Individuum vergleichsweise mehr von Amerikanern hält als von sich selbst, als von Deutschen, als von Briten oder Türken?

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Es würde sofort klar, dass Sammelbegriffe wie „die Deutschen“, „die Amerikaner“, weder statistisch noch empirisch wirklich etwas aussagen. Was soll das denn sein, die Amerikaner?

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Umfragen der Art sind völlig unbelastbar und reine Propaganda.

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Aber was heißt da wieder: „neue Umfrage des renommierten Pew Research Center in Washington?“

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Was ist „Viele Deutsche“?

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Was soll denn bedeuten: „Schlecht über Amerika“?

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Und dann folgt noch die Behauptung: Diese UMFRAGER aus Washington hätten die gesamte Welt befragt –

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WELCH EIN UNFUG!!

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Was haben sie erfragt? Denken sie schlecht über Amerika? Ja oder Nein? Über ganz Amerika? Denken Sie schlecht über was, Musik, Mädchen, Sex, Drogenpreise, Hollywood-Filme, Nobelpreis-Träger, Erdbeben, Unwetter, Fracking, Waffenbesitz, Todesstrafe, Facebook, Google, Apple, Tesla, Edison, Larry King, Elvis, CIA, Mc Carthy?

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Egal, was jemand darauf antwortet und sich dabei denkt – äußert er oder sie die echte Meinung? Aber wir wissen: Meinung ist das Eine – in einer konkreten Situation ist dann das Verhalten interaktiv – vielmehr von der Situation abhängig als von einer „theoretischen“ Meinungsäußerung.

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Wenn 50 Prozent schlecht über Amerika denken – kennen die denn Amerika?

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Kennen 50 Prozent der Deutschen die USA? Oder sagen sie ihre Meinung nur, weil sie annehmen mit einer angepassten „Antwort“ sich weiterer Nachfragen zu entziehen:

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Zum BEISPIEL:

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Die Umfrage per Telefon lautet: Denken Sie gut über Amerika? Oder: Denken Sie schlecht über Amerika? Oder denken Sie heute, wie viele Deutsche, auch schlechter über Amerika als vor fünf Jahren?

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Der Befragte antwortet nun so, dass nicht herauskommt, dass er sich über Amerika gar keine Meinung bilden kann, weil er die USA nicht kennt: Dann sagt er: Ja, ich denke wie die Mehrheit – schlechter.

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Warum? wie können Sie das sagen? – kennen sie USA denn?

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Antwort: Die Meisten denken heute schlechter über USA.

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Wahlbeteiligung unter 50 bei Landtagswahlen SACHSEN 2014

August 31, 2014

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am Sonntag, 31. August 2014

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Das Wahlergebnis der Landtagswahlen 2014 in Sachsen aus Dresden hat eigentlich die Erwartungen bestätigt: Ministerpräsident Tillich (CDU) wird erneut eine Regierung bilden können. Verhandlungen für eine Regierungsmehrheit werden mit der SPD (so, wie in Berlin) oder mit den Grünen vereinbart werden. Eine Große Koalition mit der Linkspartei und auch mit der AfD sind aufgrund einiger essentiellen Unvereinbarkeiten nicht zu erwarten.

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Die FDP und die NPD wurden mit unter fünf Prozent abgewählt.

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EINS Das Wahlergebnis ist eine zu erwartende Bestätigung der Regierung Tillich, mit der eine sichere Mehrheit der wahlberechtigten Sachsen zufrieden ist.

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ZWEI Die Wahlbeteiligung von 49 Prozent plus ist nicht an sich bedeutend klein:

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a) Die bisherige Regierung sollte in Sachsen wiedergewählt werden.

 

b) Es war sehr schlechtes regnerisches Wetter: Die Vorhersagen und noch mittags während des Wahltages in staatlichen Sendern (das ist rechtswidrig) zeigten, dass die CDU eine Regierungsmehrheit erhalten wird. Sodass nachmittags die Wahlberechtigten, die mit diesem vorausgesagten Ergebnis einverstanden sind, nicht mehr notwendig ihre Stimme dazu abgeben mussten.

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c) Eine Wahlbeteiligung ist immer dann bedenklich, wenn sie ungewöhnlich hoch ist (im Vergleich zu der gewohnten Beteiligung) oder, wenn besonders wenig Wähler sich beteiligen. Heute, bei der Sachsenwahl 2014, wurde zwar die Marke von 50 Prozent Wahlbeteiligung der Wahlberechtigen unterschritten. Doch ist die Abweichung gegenüber der vorherigen Landtagswahl Sachsen 2009, von 52 Prozent, nicht gravierend: Sachsen hatte schon mehrfach eine eher geringe Beteiligung gemessen an 100 Prozent. Nach den publizierten offizialen Statistiken hat Sachsen heute die zweitniedrigste Wahlbeteiligung nach dem Krieg gewählt.

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d) Der Anteil der Wahlberechtigten Sachsen, die noch eigene biografische Erfahrungen mit dem Quasi-Zwang zur Stimmabgabe zu DDR-Zeit haben, drücken ihre Beteiligung ganz im Sinne der „freien demokratischen Wahlen“ aus, nämlich auch das Recht nicht zu wählen.

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e) Die soziologischen Bedenken über geringe Wahlbeteiligung, wie in Sachsen 2014, müssen den soziologischen Erkenntnissen entsprechend interpretiert werden: Wir haben keine Radikalisierung, aus der Mitte weg, nach links oder rechts. Im Gegenteil, die Linken und Rechten, haben verloren. Die NPD ist sogar mit unter fünf Prozent abgeschlagen in der außerparlamentarischen Opposition gelandet.

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f) Unter dem Aspekt der Nichtradikalisierung nach links und rechts, ist der hohe gestiegende Anteil der Nichtwähler nicht in dem Sinne bedenklich, dass hieraus die „größte Partei der Nichtwähler“ die absolute Mehrheit anzeigt, die abgeholt werden könnte.

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g) Die Parteien können die Nichtwähler nicht als Ausdruck von Zufriedenheit unter den Wahlberechtigten werten. Es muss ausdrücklich erkannt werden, dass die neue Militär- und Kriegspolitik der Großen Koalition auf Bundesebene, wegen der Bundeskompetenz zwar nicht bei der Landtagswahl gefragt war. Dennoch sind es die sogenannten Volksparteien, die als Regierungsparteien damit rechnen müssen, dass die Wähler „hitlerschlau“ sind: Man kann das heutige Erfolgsergebnis für CDU und SPD tatsächlich nicht als Bestätigung für die aktuelle deutsche Kriegspolitik bewerten.

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h) Wahltag am Ende der Schulsommerferien dämpft die Wahlbeteiligung.

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Dietmar Moews meint: Ob Krieg oder Merkel-Sprechblasen – die Wähler in Sachsen bewegt überwiegend lediglich, wie es ihnen besser gehen könnte als Bayern. Man sollte von den sächsischen Wählern nicht erwarten, dass nun gerade die Leute mit DDR-Geschichte diese deutsche Demokratie besonders wertschätzen sollten.

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Die geringe Wahlbeteiligung sollte die gewählten Politiker daran erinnern, dass sie ohne den Respekt der Mehrheit Politik machen. Der AfD-Zuspruch ist keine Regierungsbestätigung.

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Offener Brief an die Heimatstadt Springe: SCHULNAME

August 28, 2014

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am Donnerstag, 28. August 2014

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Die Kernstadt Springe braucht einen Namen für die Schule. Ich bekomme das in der Ferne mit und war selbst auf der nach Göbel benannten Mittelschule in Springe. Bürgerbeteiligung ist verlangt. Etwas Kenntnisse zur Stadtgeschichte, der Tradition, der Abhängigkeiten und der Veränderlichkeiten, speziell der Menschen dieses Ortes, wären wünschenswert, damit ein guter passender Name gefunden wird.

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Springe am Deister, an der Eisenbahn von Hannover nach Hameln, in Niedersachsen, ist heute eine Samtgemeinde von etwa 30 000 Bewohnern, mit 16 Ortsteilen zahlreicher ursprünglich eigenständiger Orte. Alle haben eine eigene Schulgeschichte. Hauptort und Kommunaladministration ist die sogenannte Kernstadt Springe. Hier befinden sich heute die wichtigen Schulen von Gesamtspringe. Es gibt eine angestammte Heimatzeitung – zeitweise gab es sogar drei Redaktionen: BILD, HAZ und NDZ. Man hat also Erfahrung mit Namenslöschungen und Neunamensgebungen (inzwischen tragen alle außerdem das Ehrenzeichen des Fortschritts – wie Lise Meitner – nämlich ein „.de“, NDZ.de, HAZ.de, BILD.de).

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Namensvorschlag für die zukünftige IGS in Springe:

Vorab noch eine Grundvoraussetzung für den zu suchenden Namen. Frei, je nach politischem Willen der Springer, ließe sich jedes Jahr ein anderer attraktiver Name für die Schule wählen – es bliebe immer IGS-Springe.

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Welcher Name passt zum Otto-Hahn-Gymnasium von Springe am Deister?

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Die Grundvoraussetzung für den Schulnamen sind Wertschätzung, Achtung und Respekt und Liebe, die jede Gesellschaft mit jeder Schule haben sollte. Es sind also alle Bürger gemeint, alle Springer gefragt, alte wie junge, Steuerzahler und Schulkinder, Alteingesessene und Zugezogene. Doch ist nicht die Frage, ob der Name den Unbedarftesten gefallen soll (IGS-McDonald), ob kleine Mädchen eine IGS-Barbie cool fänden oder die IGS-Manuel-Neuer mehrheitsfähig wäre – es zählt hingegen die Bedeutung des Namens für eine imaginierte Wertschätzung durch alle Menschen in unserer Welt.

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Hat man dies verstanden, dann drängt sich der Name der Schule für Springe auf. Denn in Springe gibt es eine Otto-Hahn-Schule. Das OHG hat auf diesem Weg bereits mit Springe und mit den Springer Schulnamen zu tun.

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Dazu passt wunderbar der Name einer bedeutenden Frau und Naturforscherin, der, wie man weiß, selbst Otto Hahn sehr viel verdankte.

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Folglich lautet der Vorschlag: Lise Meitner – die bedeutende Naturwissenschaftlerin für die IGS-Springe.

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Lise Meitner ist nämlich Kollegin von Otto Hahn gewesen – für den sich schon vor vielen Jahren berufene Springer Namensfinder gemeinsam entschieden hatten – der das Otto-Hahn-Gymnasium seitdem in Springe verziert.

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Lise Meitner. Beide, Meitner und Hahn haben in Berlin am Wannsee ihre unglaublichen Entdeckungen zur Atomphysik gemacht und erste labortechnische Versuchsanlagen gebaut und zur Forschung eingesetzt.

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Was also Legionen von Schülern auf Berlin-Klassenfahrten erleben, den Besuch des Lise-Meitner-Instituts am Wannsee, fände mit „Otto Hahn“ und „Lise Meitner“, zwei Sternen der Wissenschaft unserer Welt – durch die Benennung der wichtigen Schulen in Springe Ausdruck des Hoffens auf Können durch Wissen.

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Zum Peinlichen noch dies: Ich hatte als Wissenschaftler für das ZDF im Jahre 2005 ein Gutachten zu dem aus Springe stammenden Heinrich Göbel erstellt. Darauf hat das ZDF und auch das Deutsche Museum München bestätigt, dass Göbel keinerlei Teilhabe an der Entstehung der Osram-Glühlampen gehabt hatte. Das Deutsche Museum hat etwaige Zuschreibungsverirrungen seitdem auch benannt.

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Was ich nach jahrelangem Gesamtstudium des sehr umfangreichen Konvoluts in us-amerikanischer Sprache, ca. 6.000 Blatt Gerichtsakten (im Springer Heimatmuseum) sowie des unerwartet umfänglichen Quellenreichtums in den internationalen Elektrotechnischen Zeitungen der Elektrifizierungszeit im 19. Jahrhundert (in Rethen, im Archiv der Leibniz-Universität) fand, war zweifelsfrei aufschlußreich und äußerst zeitintensiv.

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Es wundert mich nicht, dass der flüchtige „Göbel-Kriminalroman“ des Lehrers Chr. Rohde, der beim Verlag von Dietrich zu Klampen als Schnellschuss erschien, ohne das Studium all dieser Dokumente auskommen muss. Man glaubte so, irgendwie -, statt nach wissenschaftlichem Wissen zu fragen.

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Was ich an Rohde, zu Klampens und Callies Springer Irreführung der Öffentlichkeit bedauere ist, dass die Schlusszusammenfassung von Rohdes Göbelbericht aussagt:

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Der eine glaubt dies, der andere das – Rohde glaubt an Professor Callies und die Althistoriker von Hannover, die von der Elektrotechnik-Geschichte so wenig wie von einer methodisch ordentlichen systematisch-semantischen Inhaltsanalyse verstehen. Oder den Text gar nicht gelesen und nicht betreut haben. Das heißt ganz einfach, ein Kategorienfeld von Hilfshypothesen zusammenzustellen, also ein vollständiges Fragensystem und dazu sämtliches Textmaterial durch zu prüfen, den Befund zusammenzufassen und zu interpretieren.

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Rohde hätte besser das vorhandene Material gesichtet und vollständig gelesen, bevor er mit lückenhaften Etwaigkeiten rausgekommen wäre – und die Universität Leibniz hätte sich einen Promotions-Skandal erspart, wenn professionelle Technikgeschichtler und nicht Althistoriker mitgewirkt hätten. Rohdes LEGENDE argumentiert nicht wissenschaftlich, sondern mutmaßlich, und kommt zu der Kernansage:

 

Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht, so lautet nach der Universität Hannover der aktuelle „Forschungsstand“.

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Hätte Rohde einen belastbaren Forschungsstand zu Göbel erarbeitet und die vorhandenen Dokumente gründlich ausgewertet, wäre auch ihm klar geworden, dass keinerlei elektrotechnische Leistung dem Springer Auswanderer entsprang. In Wirklichkeit entsprach dem eine zeitlang das Deutsche, heute nur noch das Springer Gerücht zur Göbel-Bastei, zum Geburtshaus und zum 4711-Flaschen-Nachbau des Museumsgründers, Architekt Günter Haupt, aus den 1970er Jahren, die Professor Callies mittels Lügenbriefen an Ministerien und Briefmarkengremium, im Jahre 2004 noch,  auf die Briefmarke hat hieven lassen.

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Modell Callies / Rohde 2004

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Was für ein törichter Mann Herr Göbel war, wird an der Transatlantikausreise deutlich: Göbel, der bis dahin das Deistertal höchsten zu Fuß oder auf einem Langholz-Pferdewagen verlassen hatte, beschliesst auszuwandern. Wie idiotisch das geschah, kann man empfinden, wenn man weiß, Göbel, Ehefrau und zwei Wickelkinder überquerten den Atlantik im Winter. Sie stachen ohne außergewöhnliche Not im November 1848, von Bremen aus, mit einem kleinen Zweieinhalbmaster in See.

Im April 1849 landeten sie in New York Eastside Manhattan. Zwei Querstraßen vom Kai entfernt mietete sich Heinrich Göbel als Henry Goebel, Optiker (wo von er überhaupt keinerlei Ahnung hatte: Mehrere Meter breit stand am angemieteten Laden der Schriftzug in Versalien „OPTICIAN“; darauf ließ „Optiker“ Goebel Visitenkarten drucken), in der Monroe Street ein und machte eine Art An- und Verkauf Empfangsgeschäft für Einwanderer aus Deutschland (woher er auch eine Auswahl von Kuriositäten und Raritäten hatte, die er gegen die ersten Dollars zu Tiefpreisen in Zahlung nahm – Beschiss und Streit sind überliefert – und im Schaufenster als Eigenmanufaktur ausgab). Da blieb er bis zum Lebensende.

Noch einmal:

November bis April, also über den Winter, mit einem kleinen Segler und zwei Kleinkindern über den Nordatlantik – kein moralisch sauberer Mensch macht sowas ohne Zwang?

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Zwischen 1878 und 1895 wurden von den führenden Technikern, Edison, Westinghouse, Tesla und zahlreichen im Fach prominenten Physikern und Handwerkern, die Elektrifizierung, Folge des neuen Elektromotors, weltweit diskutiert, von Amerika bis Russland, England, Frankreich, selbst Werner von Siemens in Berlin entwarf Glühlampenideen u. a., zehn Jahre dauernde Prozesse zwischen Lampenentwicklern, Patenthaltern und der damals neuen Lampenindustrie wurden in New York geführt. Alle Prozesse gingen zunächst um Patentqualitäten und dann um Lizenzbetrug. Henry Goebel hatte mit diesen Prozessen gar nichts zu tun, lediglich als Stadtklatsch über Prozesse zum Elektrischlicht fanden die deutschen Einwanderer ab 1880 auch in der deutschen Zeitung Informationen – und man redete natürlich darüber. Goebel hatte eine kleine Mappe mit ausgeschnittenen Zeitungsberichten zu den Edison-Entwicklungen gesammelt, haben seine Kinder vor Gericht bezeugt.

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Dabei sind die Entwicklungsgeschichte und die tatsächliche Patentgeschichte der Glühlampen vollkommen klar und eindeutig. Es wurden in allen modernen Ländern Elektro-Fachzeitschriften gegründet, die noch heute da sind (s. die deutsche ETZ). Sie waren damals so epochal und avantgardistisch wie heute die IT-Revolution ist. Geradezu jeder kleine Trick wurde international diskutiert und ist in den Fachzeitschriften sowie in Briefwechseln dokumentiert.

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Die Elektrophysik beginnt zielgerichtet bereits im 17. Jahrhundert und schleppte sich hin, weil man nur schlappen Batteriestrom erzeugen konnte. Dann, mit der Dampfmaschine und dem Dynamo explodierte die Elektrifizierungsgeschichte. Und das ganz neue Patentrecht entstand, das lediglich innerhalb nationaler Grenzen galt und überall extra anzumelden war. So standen die Laboratorien von Edison / General Electric mit französischen und insbesondere britischen Entwicklern in engem persönlichen Kontakt und Austausch, was geht und was nicht.

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Edisons Durchbruch für die High-Tech-Lampe erfolgte im Jahr 1879, mit der Konzeption die der Brite Lane-Fox in England – mit dem Edison in engem schriftlichem Austausch stand –  bereits 1878 patentieren gelassen hatte – doch Lane-Fox konnte seine eigene Entwicklung nicht bauen und hielt das dann auch für unmöglich. Als alle anderen die hochohmige Vakuum-Konzeption aufgegeben hatten, gelang dann dem Edison-Team in New York eine zu bauen und, die eine bemerkenswerte Betriebsstunden-Brenndauer erreichte.

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Bauen konnte das Erfolgspatent dieser feinmechanischen Hightech-Entwicklung von Edison im Jahr 1879 nur Edison selbst. Wichtiger Bestandteil der ersten Patente waren nicht mal technische Neuerungen, sondern bestanden in der delikaten Herstellungsgeschicklichkeit. Von Serienproduzierbarkeit, Transportfähigkeit, Stromverbrauchsgünstigkeit und marktgängigen Verkaufspreisen war noch nichts zu sehen. Deshalb wurden dann auch sehr bald verbesserte, technisch sehr veränderte Folgelampen entwickelt und patentiert (Wechselstrom, Metallglüher, Gas usw.).

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Mit seinen Glühbirnenpatenten und den Lizenzprozessen gegen Lizenzbetrüger war das in Deutschland so sehr beneidete Universal-Erfindergenie Thomas Alva Edison pleite gegangen und hatte seine Laboratorien an eine Aktiengesellschaft verloren – General Electric. Erst die Finanzkraft der General Electric half die Patente durchzusetzen – als sie nach 15 Jahren ausgelaufen waren – wurde also dennoch kein Geld damit verdient.

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Heinrich Göbel Senior taucht als Henry Goebel SR. am Ende der vier Elektro-Lampen-Lizenz-Klagen, ganz kurz, im Jahr 1892 (also über zehn Jahre nach den wichtigen Edisonpatenten, in den Elekrotechnischen Fachblättern) als gekaufter Zeuge auf, in vier verschiedenen US-Staaten, mit von ihm bezeugten schriftlichen Erklärungen, auf Seiten der Lizenzbetrüger (belegt ist auch, dass sich Goebel bereits im Jahr 1885 den Anwälten als falscher Zeuge gegen Edison angeboten hatte – die haben ihn geprüft und als nutzlosen Betrüger erkannt. Während der selbe Quatsch dann 1891 zur Verschleppung der Verfahren als „Goebel-Defense“ in die Lizenzprozesse eingeführt wurde: Man wollte Edison die Patent-Lizenzen nicht zahlen, mit der unerwiesenen Behauptung begründet, angeblich Goebel habe bereits 25 Jahre vor Edison eine elektrische Lampe gebaut, was der beschwören wollte) – es erwies sich als Unsinn. Aber die frühesten Edison-Glühlampen-Patente verjährten durch Prozessverschleppung:

Gerichtlich ging es um die Verletzung eines geltenden staatlichen Patents. Die „Goebel-Defense“ dagegen argumentierte mit technischen Qualitäten, war also im Sinne der forensischen Streitformalen EX PARTE, d. h. ungeeignet, gegen einen Antrag auf unverzügliche Unterlassung der Patentverletzung.

Es waren Firmen gegründet worden, die mit Edisons Patenten Lampen herstellten und vermarkteten, aber keine Lizenzen von Edison erwarben oder an ihn bezahlten. Die brachten 12 Jahre nach der entscheidenden staatlichen Edisonpatent-Erteilung schließlich den alten Goebel, der auch noch nach Boston reisen musste, um Beweisstücke nachzubauen – was ihm weder gelang, noch wusste er, wie es gehen sollte. (Vorgelegt wurden „Affidavits“ – es handelt sich um von Anwälten aufgesetzte Texte, die nur ausnahmsweise Goebels Unterschrift tragen; das Gleiche mit den Patentanmeldungsversuchen – überall fremde Handschriften, ab und zu nur Goebels Maikäfergekracksel; Goebel hatte dem Gerichtsvollzieher beglaubigt, dass er nur in deutscher Sprache bezeugen könne – bald ging es dann munter in Juristen-Amerikanisch weiter (Fotokopien davon in Springe und in meinem eigenen Archiv). Goebel hat da als bezahlter falscher Zeuge Sachen unterschrieben und bezahlt genommen, die er gar nicht lesen konnte – Bezahlungen sind für Henry Goebel Jr. belegt.

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Heraus kommt außerdem – und das ist eben haarklein und peinlichst belegt – dass Göbel ausgehend von den frühen Edisonpatenten und von den frühen Edisonlampen in New York als Patentbetrüger aufgetreten ist und Investoren betrügerisch um viel „Kleingeld“ gebracht hat.

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In diesen Fällen war Goebel selbst von den verschiedenen Geschädigten als Betrüger entlarvt, in Zivilklagen in New York angeklagt und verurteilt worden. Mal hat er eine Dampfmaschine mit Stromgenerator geklaut bzw. unterschlagen, mal hat er das Investment einfach verbraucht und keine Lampen liefern können. Dann hat er keine Abrechnungen gemacht, unterschlagen, wenn Rendite zu zahlen gewesen wäre.

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Goebel ist also selbst als Betrüger in Gerichtsverfahren verurteilt worden! (Davon auch NICHTS bei Chr. Rohde und zu Klampen)

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Mehrfach hat Goebel von Patentanwälten Edisonpatente auf seinen eigenen Namen anzumelden versuchen lassen, was vom US-Patentamt natürlich mehrfach – ausführlich mit Textbegründung, an welchen Stellen Goebel zu klauen versucht hatte – abgelehnt worden ist (liegt Alles schriftlich in Springe vor).

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Nachdem die ersten Bogenlampen in New Yorks Straßen grell leuchteten und knatterten und Edisons Demonstration seines maßvollen, stillen Glühlampensystems eindrucksvoll vollbracht war, begann ein Elektrolampen-Goldrausch in New York.

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Einige von Edisons Speziallaboranten hatten eine eigene Lampenfirma (American Light) ausgegründet, um mit ihrem Insiderwissen selbst auf den Markt zu kommen. Henry Goebel Sr., der davon Zeitungsausschnitte in der Deutschen Zeitung gefunden hatte. Auf die Suche nach einem Handwerker, zunächst einen Uhrmacher (drei Goebels hatten sich die Berufsbezeichnung „Uhrmacher“ genommen, Henry Sr, Adolph Otto und Henry Jr.) der Verbindungsklemmen anfertigen sollte, meldeten sich die Goebels. Später suchte die American Light einen Handwerker, der Kohle-Glühfäden brennen könne. Die Goebels verpflichteten sich bei dieser neuen Lampenfirma, ganz in der Nähe, Grand Street. Henry Sr. behauptete später, entgegen des schriftlichen Arbeits-Vertrags, er sei als angeblicher Spezialist angestellt worden. Sein Sohn Adolph Otto brachte zunächst seinen Vater, Henry Sr. gleich noch als eingeweihten Handlanger mit. Goebel Sr. erhielt Ende 1881 (5. September 1881) einen Arbeitsvertrag auf Probe für sechs Monate, bereits im Mai 1881 Adolph, am 5. September 1881 Henry Sr. (diese Verträge sind in Springe im Museum und in der Schule, als Abschriften oder Kopien archiviert). Goebel wurde sehr bald, vor Ablauf der Probezeit, entlassen, weil Goebel keine einzige brauchbare Kohle herstellen konnte.

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Die Glasbläser, die von der American-Lampenfirma in Goebels Werkstatt-Laden Monroestreet geschickt wurden, um Goebels Kohlen einzubauen, haben unabhängig von einander in den Gerichtsprozessen bezeugt, dass Goebel handwerklich sehr ungeschickt war und ihnen Kohlen (Glühelemente) gab, die er aus gekauften Edison- und Maxim-Glühlampen herausgeholt hatte. Denn die Goebel selbst zustande brachte ließen sich nicht verwenden. Und das wars.

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So hatte aber Goebel Sr. ERSTMALIG 1881 direkt und konkret mit der ganz jungen New Yorker Lampenindustrie Kontakt gehabt. Sein Sohn Adolph Otto war noch bis 1882 als Hilfsarbeiter dort tätig und konnte noch von den weiteren Misserfolgen berichten, bis die Firma „American Light“, pleite war. Das hieraus bezogene Insiderwissen versuchte Goebel dann selbst zu vermarkten, was zumindest indirekt – als falscher Zeuge in den Prozessen 1892 – noch auf kriminelle Weise geschah. Während Goebel selbst sich schon vorher als Zeuge, im Jahr 1885, New Yorker Anwälten angeboten hatte. Wurde er von denen interviewt. Sie durchschauten Goebels Versuch als Trittbrettfahrer und schickten ihn weg (auch das steht in den Prozessakten, zitiert in den Elektro-Zeitungen; nachzuprüfen in Universitätsbibliothek der Leibniz Universität Hannover in Rethen).

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Das ist schon kurios, dass Henry Goebel Sr, der mit einem kleinen Ponywagen und einem Fernrohr für Pennyspenden in Manhattan nächtliche Sternbeschauungen für Touristen durchführte, mit einer Guiseppe Verdi-Verkleidung seiner Zeit, dem Bart, Gehrock und Zylinderhut herumzog, und wie er die Touristen mit Judenwitzen unterhielt. Die Leute lachten, wenn Goebel den Stern „Jupiter“ als „Jew Peter“ aussprach. Er sprach nur gebrochen Amerikanisch, hatte Öllampen auf dem Ponywagen, die 30 Jahre später von nachbarschaftlichen, bezahlten Zeugen, in Eidesstattlichen Erklärungen als Glühlampen beschrieben worden sind.

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Betrachtet man die Lebensszenerie der Einwandererfamilie Henry Goebel Sr, ergeben sich soziologische Tatsachen, die hervorzuheben sind, will man sich ein Bild machen.

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Goebel war ohne Geld und ohne soziale Beziehungen nach Manhattan gekommen, wendete sich an Deutsche, die er zufällig traf. Dadurch bekam er die Adresse einer deutschen „Pilgrim“-Freimaurerloge in New York – ein Geselligkeitsverein – dem er bald beitreten konnte. In diesem Verein von Deutschen in New York verkehrte Goebel wie unter Parteigenossen. Man beredete die Belange der Einwanderer, gab sich Tipps, vermittelte Kontakte oder schloss auch persönliche und familiäre Freundschaften. In diesem Deutschenverein fand Goebel alle seine Möglichkeiten der sozialen Expansion, einen Buchhalter, der ihm Geld lieh, einen Schmuckhändler der kleine Erfindungen machte und ein Patent hatte, der ihm Kommissionsware in den Laden besorgte, der Goebel einen deutschen Patentanwalt vermittelte, Herrn Paul Göpel. Innerhalb vieler Jahre seiner Mitgliedschaft bei den „Pilgrims“ hatte Henry Goebel Sr. – davon selbst völlig unbekümmert – zahlreiche schreckliche Streitereien und Prozesse, beklagt vor dem New Yorker Gericht.

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Man muss es selbst nachlesen: Goebel lebte ausschließlich in Eastside, Downtown Manhattan, dem Deutschen-Einwanderplatz von New York in Amerika. Goebel verkehrte mit neuen deutschen Einwanderern und mit den Deutschen, die er in der Pilgrim-Loge kannte. Goebel sprach kaum Amerikanisch. Aber auch Deutsch lesen und schreiben konnte er kaum – Goebel hat nie Deutsch lesen und schreiben geübt. Sein täglicher Kampf mit dem Trödelladen im Wohnhaus Monroestreet, und den Reparaturaufträgen spannte die gesamte Familie mit ein. Wir können das daher wissen, weil zu den von Goebel im Jahr 1891 für die Anwälte der Edison-Widersacher unterzeichneten Eidesstaatlichen Erklärungen, die eigentlich das gesamte Leben Goebels in America zeitlich umfassen, sämtliche noch fassbaren Zeugen persönlich vor Gericht gezogen worden waren. Diese Zeugen, meist solche, die in Goebels Werkstatt gearbeitet hatten oder Hausnachbarn waren (und gar nichts von Lampen wussten), wurden ja unabhängig voneinander in den Prozessen, teils in Kreuzverhören, vernommen, aber jeweils zu den selben Geschehnissen. Also:

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War Goebel im Jahr 1854 bei der Polizei, weil er auf seinem Hausdach eine Explosion verursacht hatte?

Konnte Goebel 1854 über eine Batterie verfügen, mit der ein solches Bogenlampenfeuer auf dem Dach hätte von ihm verursacht werden können? ANTWORT: NEIN. Weder technisch noch bezahlbar hatte Goebel zu jener Zeit 1854 eine solche Batterie.

Hatte Goebel eine öffentliche Vorführung von angeblich „eigenen Lampenpatenten“? Welche Unregelmäßigkeiten gab es mit Kuhlenkampf, dem Patentpartner von Goebel? usw. usf.

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Es finden sich also Gerichtsakten – die gar nichts mit Edison oder mit Lampenpatenten zu tun hatten – und Zeugenprotokolle über all die Jahre in America. Allein die Angebergeschichten Goebels über die teils kuriosen Raritäten in seinem Ladenschaufenster, eine Zahnarztpuppe, eine Fernrohrlinse, gläserner Wohnzimmerspringbrunnen, Kuckucksuhren u. a. die er verschiedenen Zeugen zu verschiedenen Zeiten erzählt hat, ergeben eine disaströse Farbe.

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Es ging eigentlich immer um grenzwertige Ausnutzungen und Betrügereien, Vertrauensbrüche und Rücksichtslosigkeiten. Goebel hinterlässt ein wirklich übles niederträchtiges Persönlichkeitsbild, gerissen und dumm gleichzeitig, vermutlich auch aus einer gänzlich unkultivierten Kreatürlichkeit des Lebenskampfes, unfähig sozial verlässlich zu sein. Anbetracht all der Zeugnisse zum Verhältnis Goebels innerhalb der Goebelfamilie und der unglaublich platten Denunziationen seiner Söhne, als falsche  Zeugen vor Gericht

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Sieht man Goebels Handschrift, auch die seiner Söhne (Postkarten von Sohn John C. Goebel im Deutschen Technikmuseum Berlin), war es eben damals für Einwanderer mit der Sprache, Lesen und Schreiben, schwer. Und wir wissen, dass Heinrich Göbel als Kind schon in Springe kaum die Schule besucht hatte und ein unglaubliches Abgangszeugnis als Abschrift im Archiv liegt, auf dem ein mitleidiger Pastor noch mildernde Worte drunterschrieb.

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Goebel Sr. sowie weitere Söhne und Töchter sowie besonders Henry Goebel Jr. wurden von den Gerichten der gerichtlichen Falschaussagen und der Bestechlichkeit überführt. Henry Jr. hatte zuletzt behauptet, Vater Henry Sr. sei ein Stümper gewesen, hätte handwerklich gar nichts gekonnt, weder Löten noch Glasblasen. Die zerbrochenen angeblichen Göbellampen habe er, Henry Jr., gemacht.

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Dann waren alle möglichen New Yorker Glasbläser vor Gericht und jede einzelne vorliegende Lampe konnte den verschiedenen Glaskünstlern zugeordnet werden – von der Einkaufsquittung der Rohlinge (zusätzlich Zeugnis des Glasverkäufers) bis zu den benutzten Werkzeugen. Solche evakuierten Elektrokolben waren sehr schwierig herzustellen. Es ist von allen Glasbläsern bezeugt, die bei Goebel in der Werkstatt /Ende 1881 im Auftrag der American Lights (aus der Grand Street) Glasarbeiten gemacht hatten, dass Göbel selbst absolut nicht fähig war einen Kolben abzuisolieren, sodass das Vakuum hielt. Goebel hatte aus Edisonlampen die Glühfäden entnommen, um sie in den Glasarbeiten der Glasbläser zu verwenden. Er hatte zwar ein Brenneisen, konnte dennoch selbst keine haltbaren Bambus-Glühfäden herstellen.

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Das Wort „air-washing“ und die Bedeutung für das „filament“ kannte Goebel bis zu seinem Lebensende nicht. Dabei handelt es sich um einen technische Erfindungstrick Edisons, ohne den keine haltbaren Bambus-Glühfäden herzustellen waren, nämlich okkludenten Sauerstoff durch Vorglühen aus den Kohlefäden herauszuholen. (Vom „air-washing“ hat Krimiautor Lehrer Rohde, der die Glühlampenentwicklung thematisiert, nichts gewusst. Es ist aber exakt das technische Nadelöhr hinsichtlich der Tauglichkeit von Bambus als Filament, worum es den Springer Göbel-Indianern stets ging).

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Göbel hatte noch im Jahr seines Todes versucht, zur Demonstration seiner Behauptungen in Boston, Nachbauten vor Zeugen zu machen. Er fuhr dafür auf Anweisung der Anwälte Witter & Kenyon nach Boston – konnte und wusste es aber nicht wie es ging. Zum Beispiel fehlte das „air-washing“. Der alte Göbel, mit zittrigen Händen, war extra von New York nach Boston gereist und konnte nicht mal mehr ein Glas erhitzen – war zwar scharf auf das Zeugengeld, doch er konnte nichts, was vor Gericht Geltung hätte haben können). Die dabei entstandenen „Beweisstücke“ wurden von verschiedenen Lampenbauern der Beacon-Pump in Boston gebaut, hatten keine Leistung im Test (und wurden inzwischen in einem US-Museum in einer Kiste wiedergefunden – die wurde alle nicht von Goebel, bei Goebel, sondern in Boston von namentlich bekannten Lampenbauern (Cary) erstellt).

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Noch heftiger der Goebelsohn Henry Jr. Der Sohn Henry brachte für Bestechungsgeld einige nachgebastelte Glaskolben vor Gericht und beschwor Alles und wurde schließlich wegen Falschaussage überführt, weil er plötzlich von Allem das Gegenteil behauptete. Henry Jr. hatte die Seiten gewechselt und erhöhtes Bestechungsgeld von der Gegenpartei vor Gericht bezogen. Schließlich wurde er vom Gericht als Betrüger, an der Grenze von Schwachsinn und Trunkenheit, rausgeschmissen.

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Man kann es in den weltweit publizierten Dauerberichten über die Patentprozesse nachlesen (Alles in Rethen frei zugänglich). Alles peinlich für Goebel. Aber soll das auch peinlich für Springe sein?

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Henry Goebel Sr. hatte die letzten Gerichtseskapaden seiner Söhne, insbesondere Henry Jr.s, der ihn ja vor Gericht denunziert und beleidigt hatte, nicht mehr mitgekriegt. Es war in Goebels Todesjahr und er lebte in einem Altenheim – ohne Eigenbau-Elektrolampen.

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Aula der Heinrich-Göbel-Realschule in Springe, 1967

Aula der Heinrich-Göbel-Realschule in Springe, 1967

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Nach all den niederträchtigen – ich will es mal „Überlebenskampf eines armen Einwanderers“ nennen – Zeugnissen, wie Goebel alle seine deutschen Einwandererfreunde betrog und belog, die Freimaurerloge der Deutschen, die ihn anfänglich mit einem Patentanwalt zusammengebracht hatte (der lesen und schreiben konnte), den er dann betrog und tätlich angegriffen hat (gerichtsnotorisch). Wie er seine eigene Ehefrau, Mutter von 13 bis 14 Kindern, fertig machte, sie über die Fähre nach New Jersey jagte, Botengänge zu machen, wie er seine erwachsenen Söhne schlug, wie er unglaubliche Angebereien verbreitete. Die Akten sind voll damit: Goebel war ein übler, geifernder Wicht. Bis hin zu einer in New York in der Zeitung angekündigten Vorführung neuer Goebel-Elektropatente, die er dann aber gar nicht vorzeigen konnte, weil er keine hatte – all das ist dokumentiert (allerdings nicht in Rohdes Kriminal-Legendenroman).

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Dass hauptsächlich einige deutsche Hochstaplernaturen, einschließlich der Neuen Deister Zeitung (NDZ) von IC Erhardt in Springe, einen Göbel-Erfinder erfanden (NDZ-Beleg aus dem 19. Jahrhundert), dem muss man schrittweise nachgehen, um sich vor den Kopf zu schlagen, wenn man sieht, wie Calenberger-Kollektiv-Intelligenz geführt werden kann:

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Eine Elektrozeitung wird zum Geburtstag falsch zitiert. Ein späterer Widerruf „the biggest fraud in electric-history“ wurde dann zwar wieder von der ETZ (Elektrotechnische Zeitung) gebracht, jedoch in der NDZ vom kleinen Springe stand das nun nicht. Die NDZ stützte sich später lieber auf die deutsche Lampenindustrie und den Brockhaus, voran OSRAM. Später stützten dann auch Siemens und das Deutsche Museum München diese rein deutsche Göbelaffäre. Bis die Nazis „Göbel vs. Edison“ hochzogen.

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Schließlich konnten Altnazis, wie der zugewanderte Springer Stadtdirektor Gustav Degenhardt, der nach dem Krieg den Springer Juden den Judenfriedhof als Wohnhaus-Baugrundstück abschacherte, ja abpresste (links neben der alten Superintendentur, Völksener Straße). Dieser Degenhardt baute auf dem Judenfriedhof sein Privathaus -, der sich nicht gescheut hatte, an Bundespräsident Theodor Heuss verlogenen Briefe aus Springe zu schreiben, und zum Jahrestag 1954 ein Stadt-Fest zur Lampenerfindung inszenierte. – Mancher Springer, nach dem Krieg, im Gefühl der Deutschen Fußballmeister von Hannover 96 und der Fußballweltmeisterschaft in Bern, wird sich noch erinnern können, wie groß der Umzug war, ein Licht-Chor, ein Motivwagen mit Riesenfernrohr, ein großes OSRAM-Reklameleuchtzeichen an der Deisterpforte, alle Schulen machten mit, alte Springer und die vielen zugewanderten Heimatvertriebenen – sogar das Wetter war gut beim Licht-Fest 1954.

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Mit der 1939 auf den Weg gebrachten Mittelschule für Springe kam es zur ersten Namensnennung.

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Ich ging selbst zur Heinrich-Göbel-Kreisrealschule für Jungen und Mädchen in Springe. Zuerst in der „Baracke“, dann der „Neuen Schule“, 1951 Hinter der Burg / Ecke Schulstraße gebaut, später mit Umzug zum Erstbezug in den Schulneubau von 1965 (Schulzentrum Süd / Schwarzer Koppelweg).

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Ich finde und wir – ehemalige Schüler mit denen ich noch heute Kontakt habe – finden dieses Idolproblem der Nachkriegszeit heute, nach dem Motto „wir haben ja sonst nichts“ oder „Hameln hat ja auch den Rattenfänger“, nun, nachdem man das besser weiß oder wissen könnte, als Geschichtstatsache für erledigt. Das amtliche Springe allerdings bricht mit offizialer Lügenverbreitung unseren Rechtsstaat mit Fake.

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Wie absurd einige Springer Geschichtsfälscher aufgeladen waren und sind, sieht man noch im Ankauf der letzten überhaupt gedruckten Brockhaus-Ausgabe für die Springer Stadtbibliothek. Man sieht den Göbel-Idolisierer Chr. Rohde auf dem Zeitungsphoto, OHG-Lehrer in Springe, der den neuen Brockhaus vorzeigt, in dem wiederaufgenommen unter dem Buchstaben „G“, ganz in der Nähe von Goebbels, infolge vollen Einsatzes der Springer Museumsaktivisten gegen die Brockhaus-Redaktion, Callies und Rohde, wieder „Göbel“ gedruckt worden war:

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„Göbel, Heinrich (geboren 1818 in Springe -1893 in New York gestorben) der 25 Jahre vor Edison…“ (also fast noch in Springe) bereits die erste Parfüm-Pressglasflasche zur Glühflasche umgebastelt haben soll, die im Jahr 2004 von Professor Callies, Lehrer Manthey und Rohde auf die Briefmarke gebracht worden war. 

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Also, so eine 4711-Lampe ist technisch nicht möglich, weil das Pressglas nicht zu verarbeiten ist. Batteriestrom hatte Göbel vor seiner Auswanderung 1848 nicht. Außerdem haben die Strom führenden Drähte völlig anderes Wärme-Ausdehnungsverhalten als das Glas, so dass kein Vakuum zu halten wäre. Ohne Vakuum verbrennt aber jeder Glühfaden usw usf. Es ist einfach nur dummer Quatsch, den bis heute kein Springer Physiklehrer den Springer Schülern mal demonstriert hätte – wirklich schlimm. Kein Springer Lehrer hatte den Mut oder das technische Wissen, als ich meine empirische Forschung zum Idol Göbel durchführte (in den Jahren 2004 und 2005), in den Tiefeninterviews hierzu Angaben zu machen.

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Die meisten Lehrer in den sechzig Jahren seit 1950 waren ja ebenfalls fremde zugezogene Neuspringer, die das Lokalidol nicht anzweifeln mochten.

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Und so ist auch das Lavieren des Lehrers Rohde zu erklären: Die einen glauben dies – die anderen nicht.

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Da stehen schließlich eine Göbel-Bastei, ein falsches Göbel-Geburtshaus, eine Göbelstube mit Göbelteller (Wirt Koch zeigte inzwischen Einsicht), eine Göbelstraße, eine Unter der Göbelbastei, eine Göbelabteilung im Museum, Jubiläumstage, die Lexikoneinträge, lügenhafte „Stadtchroniken“ von 1953 und 2002, die Briefmarke, ein Schulname und all die Lehrer der HGR auf dem Spiel – wie bitte? über sechzig Jahre lang haben Lehrer in Springe die Schüler mit dem großen Sohn der Stadt belogen und getäuscht.

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Man sollte jetzt aufhören damit.

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Hinterm Deister, aus Hannoverscher Sicht, sollten mehr zukunftsweisendere Impulse entstehen können. (Es gibt ja eine wegweisende LED-Lichtelektrik-Industrie in Völksen). Das Paar Lise Meitner und Otto Hahn zu versöhnen wäre ein überregionales Zeichen und für das Deistertal eine selbstgestellte Aufgabe für die Zukunft.

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Man hat uns Schüler damals bewusst angelogen. Der damalige Rektor der Mittelschule hatte mit Schülern im Englischunterricht Gerichtsakten mit Göbel ins Deutsche übersetzt (liegen in der Schule). Ich habe die Originale aufgesucht und musste erkennen, dass der Rektor an all den Stellen diese Übersetzungen abgebrochen hatte, wo deutlich war, dass Göbel ein Idiot und ein peinliches Grossmaul war. Ich habe noch Schüler von damals gefragt, warum denn da, wo es interessant wird, die Übersetzungen abbrechen? Die Schüler der Mittelschule von 1953 und 1954 wussten es nicht.

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Ich weise zuletzt auf eine Gedicht von Martin Jäger hin, dem Springer Forstmann, der in Springe den städtischen Forst leitete und der zur ersten Werbung der deutschen Lampenindustrie mit dem Namen Göbel in Springe „50 Jahre Glühbirne“ – das Ganze fand im bedrängten Jahr 1929 statt – mitwirkte. Martin Jäger, der eingewanderte Sachse aus Leisnig und Kamenz, der in der Springer Feldmark im Deistertal Windbrüche und Pappeln als Blickpunkte pflanzte und die „Jäger“-Allee anpflanzen ließ, dichtete: „das Licht wurde den Springern von Fremden gebracht“ und machte sich noch lustig (Das Gedicht hat auch die NDZ gebunkert). Der Martin-Jäger-Allee“- Jäger, der hatte das Licht im Schatten von Springe verstanden.

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Martin Jäger hätte auch für Lise Meitner als Namenspatronin für eine wichtige Schule gestimmt, davon bin ich überzeugt.

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P. S. Im Springer Stadtarchiv sind zahlreiche Ausgaben der „Neue Sinnlichkeit“ Blätter für Kunst und Kultur vorhanden, in denen umfangreiche Göbelmaterialien und Studien, Gutachten und faksimilierte Dokumente zu finden und ins Deutsche übersetzt sind, die ich herausgegeben habe.

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Nikola Tesla als Spielmasse der Nachgeborenen

März 24, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4240
am 24. März 2014

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Ruhestörung eines genialen Erfinders findet momentan in der Hauptstadt des neuen Serbiens, in Belgrad, statt. Das säkulare Serbien ist darüber gewissermaßen empört, während populistische Politiker im gegenwärtigen Wahlkampf, zusammen mit der orthodoxen Kirche, sich an seiner Urne zu schaffen machen.
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Es lebten immer außergewöhnlich begabte und sehr fleißige tüchtige Menschen.

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Eines der allergrößten Genies seiner Zeit war Nikola Tesla. Tesla war Sohn eines serbisch-orthodoxen Priesters. Als Ingenieur und Erfinder lebte und arbeitete Tesla hauptsächlich im Brennpunkt der Elektrorevolution – im New York von Edison, Westinghouse und ähnlichen Vollverrückten. Tesla wird auch stolz von Ungarn als Landsmann vereinnahmt.
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Teslas Reste seiner Asche, als seine sterblichen Überreste, lagern seit 1952 offiziell in einem Belgrader Museum, das seinen Werken gewidmet ist.
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Es scheint eine Spezialität der Katholisch-Orthodoxen Christenorganisationen zu sein, sich mit der politischen Macht zu verbinden. Sowas wird derzeit auch in Russland beobachtet, wo die Patriarchen keineswegs den Unterdrückten und Geschundenen beistehen, sondern deren Unterwerfung bewirtschaften. Peinliche Schweinepriester machen Schofel.

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Konkret wollen die Katholen die Urne in die Kathedrale des heiligen Ava überführen. Die Gegenaktivisten fordern indes: „Lasst Tesla in Ruhe“.
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Dagegen behauptet der serbisch-orthodoxe Patriarch Irinej, wenn „dieser große Denker am heiligsten Ort des serbischen Volkes ruhe, so sei das nur natürlich.“

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Witzig, wie der spiritische Metaphysiker die Physik anspricht: Tesla als völkisches Naturereignis – nur wo Gott draufsteht, ist auch Gott drin! möchte man erwidern.
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Dagegen verlief Teslas Leben dramatisch und nicht auf die Ruhe seiner Aschreste gerichtet. Trotz seiner bahnbrechenden Forschungserfolge an der Spitze der Weltgeschichte litt Tesla an materiellen und psychischen Schwierigkeiten – denen er sich nicht ausreichend lebensdienlich widmen wollte.

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Nach seinem Tod geriet er folglich lange in Vergessenheit;

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Heute steht fest, dass er zu den herausragenden Figuren der elektrotechnischen Entwicklung des ausgehenden neunzehnten und des zwanzigsten Jahrhunderts zählt. Ihm sind bahnbrechende Erkenntnisse bei der Entwicklung des Induktionsmotors, dem Zweiphasen-Wechselstrom, der Fernsteuerung und der künstlichen Intelligenz zu verdanken.

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Der hochbegabte Tesla, Sohn eines serbisch-orthodoxen Priesters, führte schon zu Studienzeiten in Graz, Prag und Budapest ein unstetes Leben. Mit 28 Jahren wanderte er nach New York aus, fand Anstellung bei Westinghouse und machte sich später selbständigt. Mehrmals ging er bankrott, fand aber immer wieder Geldgeber und meldete im Laufe seines Lebens Dutzende von Patenten an. Mit Sinn fürs Spektakuläre führte er dem Publikum seine Experimente vor. Die Reichen und Schönen der Ostküste staunten, wenn der geniale Ingenieur Blitzbündel durch die Räume und zum Himmel schickte.

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Dietmar Moews meint: Mit der Religion hielt Nikola Tesla es sehr eigenartig: Er er bezeichnete die Seele als Summe aller Körperfunktionen, die mit diesen erlösche. Zeitweise glaubte er, mit Außerirdischen in Kontakt zu stehen, und er war sich sicher, dass dereinst Frauen die Menschheit dominieren würden.
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Sein Museum scheint wohl doch der passendere Ort für Teslas Reste zu sein. Angesichts der In Vitro Fertilisation aus eineiigem Grundstoff ist Tesla mit dem Matriarchat nicht so sehr entfernt.
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Das Ende der Paarungsdramen ist in der Literatur des historischen Sexus-Nexus noch nicht so ganz angekommen. Dietmar Moews predigt seit vielen Jahren in seiner Zeitschrift NEUE SINNLICHKEIT – Schluss mit der unnötigen Aufregung! Überlasst den Frauen das Prinzip „Babyboy“, damit schließlich auch den naiven Menschen deutlich wird, wer die Hölle auf Erden dominiert: Die Mütter der Babys natürlich.

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Die Elektroautomobil-Firma TESLA wurde nach dem Elektromann Nikola Tesla benannt. Die Herausforderung, wer ehrt damit wen? – ist ein ausgezeichnetes Qualitätslable der TESLA.