Manfred Krug 1937 – 2016 – Kurznachruf

Oktober 27, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6863

Vom Donnerstag, 27. Oktober 2016

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Manfred Krug, der hochbegabte vielseitige deutsche Künstler, geboren am 8. Februar 1937 in Duisburg, ist jetzt 79-jährig, am 21. Oktober 2016 in Berlin gestorben. Er lebte zuletzt in Berlin-Schöneberg. Manfred Krug war Schauspieler, Sänger, spielte auch Gitarre, und war in jedem Belang Autor sowie Schriftsteller.

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Dietmar Moews meint: Was hier in LICHTGESCHWINDIGKEIT nicht üblich ist, möchte ich in dem Lebensdrama des begabten Manfred Krug in aller Kürze bereitstellen – aus seinem besonderen deutsch-deutschen Lebenslauf – der bei WIKIPEDIA in weiterem Umfang nachzulesen ist:

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„… Manfred Krug wurde an einem Rosenmontag als erstes Kind der Eheleute Rudolf und Alma Krug in Duisburg geboren. Sein Vater war Eisenhütten-Ingenieur, der zunächst bei Thyssen in Duisburg als Schmelzer im Stahlwerk arbeitete. Kurz nach der Geburt zog die Familie in die Nähe von Osnabrück, da Krugs Vater eine bessere Stelle im dortigen Stahlwerk fand. Die Familie wohnte in Georgsmarienhütte, wo am 6. Dezember 1939 Manfred Krugs Bruder Roger Krug geboren wurde. Ein knappes Jahr später zog die Familie weiter nach Henningsdorf vor die Tore Berlins, da Krugs Vater dort eine Anstellung als Oberingenieur im Stahlwerk erhielt. Die ersten Kriegsjahre wurde sein Vater nicht eingezogen, da er als kriegswichtig galt. Nach der Zerstörung des Stahlwerks musste er dann aber doch noch an die Ostfront.

Kurz vor Kriegsende wurde Manfred aus Furcht vor den Russen zu seiner Großmutter Lisa nach Duisburg geschickt. Hier erlebte er einen der schweren Bombenangriffe auf Duisburg mit, woraufhin seine Mutter die sofortige Rückkehr nach Hennigsdorf veranlasste. Beide Zugreisen unternahm er trotz seines Alters und der kriegsbedingten chaotischen Verhältnisse alleine. In Hennigsdorf erlebte er das Kriegsende.

Der Vater überlebte den Krieg unverletzt, setzte sich jedoch in die britische Zone ab, wo er in britische Gefangenschaft geriet. Aufgrund der kargen Verhältnisse wurde Manfred erneut zur Großmutter nach Duisburg geschickt. Im Stadtteil Duissern n der Schweizer Straße 1 verbrachte er die ersten Nachkriegsjahre und ging dort zur Volksschule. Nach der Heimkehr des Vaters aus der Gefangenschaft wurde auch sein jüngerer Bruder ins Rheinland zu Verwandten mütterlicherseits geschickt. Die Familie blieb aber getrennt, da der Vater auf Suche nach Arbeit viel unterwegs war. Nach erfolgloser Arbeitssuche beschloss Vater Krug die Rückkehr mit beiden Söhnen nach Hennigsdorf und überraschte seine Frau mit einem anderen Mann. Die Scheidung war die Folge, die Kinder wurden getrennt, Manfred blieb beim Vater.

Nach der Scheidung der Eltern zog sein Vater mit ihm 1949 von Duisburg in die gerade gegründete DDR. Krug absolvierte eine Lehre zum Stahlschmelzer im Stahl- und Walzwerk in Brandenburg an der Havel, dem heutigen Industriemuseum. Ein Spritzer flüssigen Stahls verursachte die markante Narbe auf der Stirn. Während dieser Zeit erwarb er an der Abendschule das Abitur. Danach begann er ein Studium an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, das er jedoch abbrechen musste. Von 1955 bis 1957 war er an Bertold Brechts Berliner Ensemble als Eleve engagiert.

In einer Wohngemeinschaft in der Ost-Berliner Cantianstraße lebte Krug zusammen mit dem Schriftsteller Jurek Becker, der einer seiner engsten Freunde wurde. Becker schrieb später für Krug die Serienfigur „Liebling Kreuzberg“.

Ab 1957 trat Krug im Kino und Fernsehen der DDR auf. Im Jahr 1960 übernahm er eine Rolle in dem erfolgreichen Film Fünf Patronenhülsen von Frank Beyer.

Der Film Spur der Steine – als Zimmermann auf dem Bau –

unter der Regie von Frank Beyer fiel der Zensur zum Opfer. Der Film wurde nach drei Tagen aus den Kinos genommen und konnte in der DDR erst während der Wendezeit 1989 wieder gezeigt werden.

Manfred Krug war in der DDR auch als Jazz-Sänger populär. 1970 besetzte ihn Walter Felsenstein an der Komischen Oper Berlin als Sporting Life in George Geshwins Oper Porgy and Bess (Regie: Götz Friedrich). Ab 1971 veröffentlichte Krug zusammen mit dem Komponisten Günther Fischer mehrere Langspielplatten, auf denen er anspruchsvolle, kunstvoll arrangierte Schlager und Chansons sang. Die Texte schrieb er unter dem Pseudonym Clemens Kerber selbst. Als Pseudonyme verwendete er zu DDR-Zeiten Clemens Kerber (als Liedtexter) und Isa Karfunkelstein (als Interviewer seiner selbst). Außerdem erschien ein Album mit Jazz-Standards, Greens. Besonders populär war der Song Es steht ein Haus in New Orleans. Noch heute sehr bekannt sind seine Auftritte bei den Veranstaltungen Lyrik-Jazz-Prosa, von denen mehrere Mitschnitte veröffentlicht wurden. Die beiden von Krug rezitierten Stücke Die Kuh im Propeller (von Michail Soschtschenko) und Der Flaschenzug können aufgrund seiner Interpretation noch heute viele Bürger der ehemaligen DDR auswendig. Krug trat auch in zahlreichen Fernsehsendungen auf und arbeitete als Synchronsprecher, beispielsweise im Film Eolomea.

Ende 1976 erhielt Krug ein Teilberufsverbot, weil er den Protest gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann unterzeichnet hatte.

Am 19. April 1977 stellte Manfred Krug nach sechsmonatiger Arbeitslosigkeit einen Ausreiseantrag der schließlich genehmigt wurde, so dass er Ost-Berlin am 20. Juni 1977 verließ. In seinem privaten Umfeld war er bis zur Ausreise von der Staatssicherheit beschattet worden. Die DDR-Entscheider hatten Krug nähergelegt, die DDR zu verlassen. Manfred Krug war schon als DDR-Künstler pekuniär sehr wohlständig geworden.

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Ich breche hier ab. Manfred Krug war bis zu seinem Lebensende ein hochbegabter schauender und schaffender Künstler, Autor wie Reprodukteur, und hat nach seiner DDR-Ausreise in der westlichen Kulturindustrie noch den Anschluss finden können und war in allen Gewerken hervorragend und erfolgreich – vom Fernsehen, Fernsehspiel, Spielfilm, STV-Serien, Musiken und Textaufführungen wie auch als Sprecher und Synchron-Sprecher, schließlich ein beachtetes autobiografisches Buch „Abgehauen“ mit Tagebuchnotizen. Man muss die ungewöhnliche Werkliste in all diesen Medien kennen.

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Manfred Krug war ein vorbildlicher prominenter Künstler, denn er war stets bereit, Auskunft und Rechenschaft, Meinung und Fragen mit Zivilcourage preiszugeben.

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Manfred Krug war als hemdsärmlige Erscheinung ungewöhnlich sensibel.

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Lichtgeschwindigkeit 498

August 4, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 498

DUISBURG-LOVEPARADE MASSENVERACHTUNG und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Mittwoch, 4. August 2010, BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2010 sowie Alphons

Silbermann/Massen-kommunikation, 1972; Ortega Y Gasset/

Aufstand der Massen, 1930; Elias Canetti/Masse und Macht,1960;

Peter Sloterdijk/Die Verachtung der Massen, 2000; focus.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: DUISBURG-LOVEPARADE MASSENVERACHTUNG.

Begriffserörterung der sozialen Geschehnisse beim Loveparade-

Unglück von Duisburg, Missverständnisse, Versäumnisse, Schuld

und Verantwortung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2010, Seite 1,

Kommentar von Timo Frasch: „Aufgehen in der Masse“, statt

„organisierter Kontrollverlust“.

Dietmarmoews meint: FAZ-Autor Frasch verfehlt sein Thema.

Das Unglück und die Opfer der Loveparade in Duisburg rühren

nicht von Masse, nicht von dumpfer sich verselbständigender

Massenhaftigkeit von entmenschten Massenmenschen her. Man

kann auch Hundertausende durch ein Nadelöhr hindurchlassen,

ohne dass es Verletzte gibt.

Die FAZ irrt indem sie den Eindruck erweckt, als rühre das Unglück

von solchen unsäglichen Gespenstergeschichten her, wie bei Ortega

Y Gasset in seinem weltbekannten „Aufstand der Massen“: als

anthropologischer Sachverhalt. In Duisburg war aber die

Verletzung einer sozialen Kommunikationserfordernis ursächlich.

Zwischen Mensch als Ding und Menschen als soziale

Beziehungswesen in prozessuralen Szenerien von Gruppen

hätten im Sozialen begründete Interaktionsweisen aktiviert

werden müssen. Diese Sozialdynamik hat klar definierbare

Orientierungsweisen der Verhaltenskontrolle und -steuerung. I

nsbesondere wenn dem einzelnen Menschen die soziale

Verhaltensweise und Selbstkontrolle durch Gewalt genommen

wird, ist die Frage nach der Kybernetik zu stellen. Im Trichter

unter dem Eingangstunnel entstand Zwang infolge der unweigerlich

erzeugten Organisation. Die Fehleinschätzung betrifft den

beabsichtigten Tunneldurchlass, bei der Vorbereitung, durch

die Polizei. Man hat die herangeführten Partybesucher in den

Verlust selbstkontrollierten Verhaltens laufen lassen. Das war

voraussehbar und unbedingt zu vermeiden. Die Polizei hätte eine

das gesamte Geschehen überschauende zentrale Echtzeit-Supervision

einrichten müssen. Zentral hätten die dezentralen Ordnungskräfte

geführt und informiert werden müssen. Ob mit Echtzeitvideo,

Echtzeitfunk oder überfliegendem Hubschrauber hätte die Passage

in Echtzeit geführt werden müssen. Hier liegen Ursache, Schuld

und Teilverantwortung für das Unglück. Es hätte der das

Eingangsgeschehen blockierende Stau am oberen Ende der

Rampe dirigiert werden müssen. Entsprechend hätte der

Zudrang auf den Tunnel weit vorher konkret und in Echtzeit

auf den Abfluss bzw. den Stau eingestellt werden müssen. Sogar

das wachsende Besucheraufkommen vom Bahnhof her hätte

gegebenfalls durch Nonstop-Zugdurchfahrten unterbrochen

werden können. Der Polizei mangelte es an Kommunikation für

die Führung des Menschenandranges. Insofern sind auch nicht

die das Rampenende blockierenden Partygäste Ursache oder Schuld,

auch nicht der Veranstalter, der diese unsinnigen Musik-Trucks

da vorbei fahren gelassen hatte. Allein der Zudrang vom Bahnhof

her, die nichtvorhandene Polizeikommunikation. Schließlich wurde

die Fehleinschätzung der Ordner oberhalb der Rampe die wirkliche

Todesfalle. Dort wo die Leiter heruntergelassen worden war sowie

an der Fluchttreppe entstand für die gedrängte Menge der Impuls,

da hindrängen zu müssen, um der Not zu entkommen. Dies hätte

vermieden werden müssen. Stattdessen hätten am oberen Ende

der Rampe durch Polizei und Ordner erkennbar signalisiert werden

müssen, dass die Menge nach oben entkommen kann. Eine Jagd

des SPD-Innenministers Jäger auf den CDU-Bürgermeister Sauerland

zeigt die Urteils- und Verantwortungsschwäche.

FAZ, Timo Frasch verlagert das Unglücksproblematik hin zu

Innen- und Außenansichten der „Masse“ …“In der Rezeption von

Massen ist es zum Allgemeinplatz geworden, deren angebliche

Gesichtslosigkeit zu bekräftigen …Einzelne aus einer Masse

herauszuheben ist daher so indiskret, wie mit einer Kamera

auf die Körperteile eines Menschen zu zoomen..“ Dietmarmoews:

Genau hier liegt der Schwachsinn des FAZ-Autors: Denn in der

Massenkommunikation, wie im Fall der eingezwängten

Menschenmenge von Duisburg, verhält sich jedes Individuum

„gezoomt“ und folgt Signalen, „zur Treppe zu drängen“.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 491

Juli 29, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 491

21 TOTE in DUISBURG & RÜCKTRITTSREIFER INNENMINISTER

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von

dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit,

im Globus mit Vorgarten in Berlin, am Donnerstag, 29. Juli 2010,

mit BILD Berlin/Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung,

Der Tagesspiegel, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

RP.de, heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: 21 TOTE in DUISBURG & RÜCKTRITTSREIFER

INNENMINISTER.

Der NRW-Polizeiminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger, SPD,

aus Duisburg, stellte heute morgen einen Bericht der NRW-Polizei

zu den Geschehnissen bei der Loveparade am vergangen Samstag

in Duisburg vor. Jäger behauptete: Die Verantwortung liegt

ausschließlich beim Veranstalter Rainer Schaller. Ferner legte

Jäger auch dem Duisburger Oberbürgermeister Sauerland, CDU,

den sofortigen Rücktritt nahe, „aus moralischen Gründen der

Hauptverantwortung“, weil es die Öffentlichkeit so fordern würde.

Da die Untersuchung der Staatsanwaltschaft mit dem Anwurf

„gegen unbekannt, wegen fahrlässiger Tötung in einundzwanzig

Fällen, Körperverletzung in über fünfhundert Fällen, vernachlässigter

Sorgfaltspflicht usw.“ noch andauert, ist es eine massive

Rechtsstaatsverletzung durch den amtierenden NRW-Innenminister

Jäger, in diese laufenden Untersuchungen, als einer der

Hauptverantwortlichen der Beteiligten, Chef der NRW-Polizei,

Bewertungen, Interpretationen und Vorverurteilungen über die

öffentlichen Medien zu verbreiten. Der NR-Minister verletzt

damit das Rechtsstaatsprinzip der Gewaltenteilung, zwischen

Judikative/Staatsanwaltschaft/unabhängige Gerichte, Exekutive/

als Minister der Regierung und Legislative/als Abgeordneter im

NRW-Landtag.

IN DER SACHE: NRW-Minister Jäger behauptet auschließlich

sei der Veranstalter auf dem abgesperrten LP-Gelände

verantwortlich.

Dietmarmoews: Diese Behauptung ist widerspricht der Rechtslage.

Der Polizeiminister verbreitet Unfug im Amt. Natürlich gelten die

allgemeinen Gesetze und bestimmte Polizeirechte sowie die

Verantwortung des Hauptveranstalters, hier die Stadt Duisburg

sowie die Ruhr2010, für alle. So war auch die Polizei auf dem

Veranstaltungsgelände mit vollen Polizeirechten und -pflichten im

Dienst. Dass die Polizei-Einsatzkräfte nicht per Funk mit der

Einsatzzentrale verbunden war und dass anscheinend die

Polizeileitung über selbst kein zentrales Gesamtbild der

Entwicklung der Veranstaltung hatte, um die dezentralen

Polizisten angemessen informieren und führen zu können, ist

zweifelsfrei ein Polizeiversagen, dass ursächlich für die

Notsituation, die Verletzten und die Toten war.

Hierfür wies der NRW-Minister Jäger die Abläufe und die

Verantwortung von der Polizei, der Einsatzleitung und des

Polizeiministers weg, um sogar die ausgezeichnete Führung

der Partybesucher, vom Hauptbahnhof zum LP-Eingang vor

den Tunnels, durch die Polizeikräfte besonders hervorzuheben.

Denn, so Jäger, ab den Eingängen sei ja der Veranstalter mit

seinen Ordnern und Sicherheitskräften verantwortlich gewesen.

Auf die Frage, ob Minister Jäger als ortskundiger Duisburger,

er ist dort aufgewachsen, hat in Duisburg studiert usw., bereits

vor dem Partysamstag nicht selbst Bedenken gehabt hätte, dass

bei Publikumsandrang vom hauptbahnhof her ein erhebliches

Unfallrisiko bestehen würde, antwortete Jäger: Ich bin selbst

am Samstag auf dem Gelände gewesen, aber war an den

Entscheidungen zur Genehmigung nicht beteiligt.

Dietmarmoews: Hier müssen nun die PIRATEN aus der APO

in NRW und in Duisburg den Rechtsstaat fordern. Ein solch

unprofessioneller und charakterschwacher Minister wie Jäger

muss sofort entlassen werden, sonst geht es auf die

Ministerpräsidentin. Der Innenminister Jäger sieht seine

eigene Zuständigkeit nicht, Er verkennt die Rechtslage, er missachtet

den Rechtsstaat. Und er betreibt Hexenjagd auf die anderen

Beteiligten, den Bürgermeister und den Partyveranstalter, bevor

die Abläufe überhaupt geklärt sind. Keiner hat bislang die

unsäglichen Zäune angesprochen. Diese Abzäunung war dem

Veranstalter auferlegt, er hat den Veranstalter viel Geld gekostet.

Er war, da es keine Eintrittskarten gab, lediglich wegen der

Reinigungskosten verlangt worden.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 489

Juli 27, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 489

U DUISBURG wo sind die RECHTSSTAAT-PIRATEN und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, in der Duisburger Straße, Berlin-

Wilmersdorf , am Dienstag, 27. Juli 2010, mit Frankfurter Allgemeine

Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de,

ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: LERNEN der NRW-PIRATEN mit den OPFERN

der Love-Parade in Duisburg. Aufklärung, URSACHENFORSCHUNG

und rechtsstaatliche RECHENSCHAFTmüssen jetzt von der

PIRATEN-APO öffentlich vertreten werden.

Alle Akteure von Duisburg müssen mit ihrem PARTEI-Abzeichen

genannt werden.

Es muss deutlich sein, dass ADOLF in der CDU ist, dass HANNELORE

SPD ist, dass CHRISTIAN WULFF CDU und NOURIPOUR GRÜN ist.

Welche PARTEIEN-VERSÄULUNG im Föderalismus wie eigennützig

agiert muss herausgestellt werden.

Warum sollte jetzt geglaubt werden, dass auf Landesebene höhere

Verlässlichkeit und Professionalität vorherrschen würde als auf der

Kommunalebene von Duisburg?

Es hat die Polizei den Andrang zu verantworten. Die Polizei ist

Landesbehörde. Was soll jetzt der Ruf der NRW-FDP nach

Landeskompetenz für Volksfeste.

Was soll jetzt der KIRCHEN-EVENT? Was macht die POLIZEI?

Was macht die STAATSANWALTSCHAFT? Was machen die BÜRGER?

Was machen die LOVE-PARADE-BÜRGER? Was machen die PARTEIEN?

Was machen die MEDIEN? Was machen die BEHÖRDEN? Was macht

die Party-WIRTSCHAFT? Was machen die MUSIKER? Was macht der

BUNDESPRÄSIDENT als Staats-NOTAR?

Die Wichtigtuerei der SPD-Ministerpräsidenten, zukünftig werde das

Land solche Veranstaltungen begleiten, soll wohl bedeuten, der

Landesinnenminister könne besser Schallplatten auflegen als der

Duisburger. Dabei hat die Landespolizei vor allem versagt. Die

Polizei hätte niemals den Andrang auf das Eingangsarreal des

LP-Geländes zulassen dürfen. Sondern diePolizei hätte bereits an

den beiden hinführenden Straßen die anlangenden Partybesucher

so portionieren müssen, dass alle unbeschadet durch das Nadelöhr

hindurchgehen gekonnt hätten.

Die WELT kommentiert Seite 1 mit Eckart Fuhr: „Durch und durch

falsch: Was im Einzelnen auf dem Gelände des alten Duisburger

Güterbahnhofs geschehen ist, welche Versäumnisse und

Fehleinschätzungen zur Katastrophe führten, das wird die

Ermittlungsbehörden noch lange beschäftigen. Erst wenn das in all

seinen schrecklichen Einzelheiten so weit wie möglich aufgeklärt ist,

wird man Schuld im strafrechtlichen Sinne zumessen können./Im

nicht strafrechtlichen Sinne allerdings gilt bis dahin für die

Veranstaltung, die Veranstalteung, die veranstalter und die Stadt

alles andere als eine Unschuldsvermutung. Weder ist die Loveparade

ein harmloses Musikereignis, das junge Menschen friedlich und in

Liebe zusammenführt in unserer immer bunter werdenden Republik,

noch ist Duisburg eine Stadt, die in aller Unschuld glauben darf,

dass sie sich wie phönix aus der Asche ihrer Industriegeschichte

erhebt, wenn sie auf ihren verlassenen Brachen den Techno hämmern

lässt. Es kommt zu viel an Größenwahn, Profitgier und kultureller

Naivität zusammen, als dass man das Urteil über das Geschehen am

Ende nur den gerichten überlassen darf. Während man den Kopf über

die sichtbar gewordenen „Sicherheitslücken“ schüttelt, sollte man

nicht vergessen, darüber nachzudenken, was mit „Sicherheit“ eigentlich

gemeint sein könnte, wenn Hunderttausende auf engem Raum sich das

Hirn aus dem Kopf dröhnen lassen. Und wie die Stadtväter auf die

Idee kommen können, mit so etwas könne man das postindustrielle

Elend kulturell überformen, ja sich zur Metropole veredeln, ..Fritz

Pleitgen, Chef der Ruhr.2010.. sieht nun einen schweren Schatten auf

dem Kulturhauptstadtjahr liegen. Warum hat er es zugelassen, dass

der Fitness-Studio-Unternehmer … Js, es sind Fehler gemacht worden.

Aber bei etwas, das durch und durch falsch ist.

Dietmarmoews meint: Und das Falsche im Falschen wird durch die

Medien geritten. Auch die staatlichen Medien haben für Duisburg

und das Unglück versagt und versagen noch.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 485

Juli 25, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 485

TWITTER in DUISBURG: YEAAAH! und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Sonntag, 25. Juli 2010, mit Frankfurter Allgemeine

Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de,

heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Erstmalig konnte die Lichtgeschwindigkeit

übertroffen werden durch Mobilität und Antizipation der Zukunft

durch Klugheit und kritische Urteilskraft: TWITTER in DUISBURG:

YEAAAH! Kommentar des IT-Soziologen zum Unglück auf der

Love-Parade in Duisburg zum Thema TWITTER, multilaterale

Echtzeitkommunikation, Flash und Schwarmintelligenz. Flashmob

war Flashflop in Duisburg. Echtzeitmedien, wie Email, Mobile-

Ferngespräch, SMS, Mobile-Podcast oder Twitter waren in Duisburg

allseitig frei verfügbar, sofern die Verbindungen nicht wegen

Überlastung gescheitert sind. ABER: Warnende TWEEDS waren

nicht geeignet eine bemerkenswerte Zahl von Twitter-Verfolgern

zu aktivieren, KLUGHEIT und INTELLIGENZ haben nicht die

Anschluss- und Reizhöhe der TWITTER-Aktivisten. Klugheit versumpft

im TWITTER. Hier kommt es auf zweierlei IT-soziologische

Sachverhalte an, die festzustellen sind und aus den man lernen

kann.

ERSTENS: Alle in der Todesfalle am Love-Parade-Eingangstunnel

eingeferchten zehntausende Partybesucher konnten sich nicht per

TWITTER (oder EMail, SMS u. ä.) in Echtzeit aus ihrer Not helfen

oder helfen lassen. Es wäre vorausschauende Urteilskraft vonnöten

gewesen, gar nicht in diese Falle hineinzugehen. Die Hilferufe

waren nämlich wohl draußen angekommen — geholfen werden

konnte dennoch praktisch nicht. Es hätte noch viel mehr Opfer

geben können. Jedenfalls, ein Flashmob oder ein YEAAH-Rufen

sind ungeeignet. Es wäre koordiniertes intelligenteres Handeln

multilateral und doch kontrolliert zu veranlassen. TWITTER-

Schwarm-Kommunikation in Echtzeit ist ungeeignet koordiniertes

Handeln herzustellen, wenn wir eine Masse (anonyme unhomogene

Gruppe) und nicht eine Menge (einander bekannte bzw. sozio-

kulturell abgestimmte und geistig homogenisierte Gruppe) haben.

ZWEITENS: Die Warnungen der KLUGEN, die im Vorlauf dieser

Love-Parade vor den Sicherheitsrisiken per Internetz, per TWITTER

usw. versendet worden sind, haben keine Schwarmintelligenz

anzusprechen vermocht. Es zählt in der TWITTER-Intelligenz

nicht die Intelligenz des Senders, sondern die Anschlusshöhe oder

Flachheit der TWITTER-Gemeinde, also all derer, die ein TWEED

abholen und weiterverfolgen. Der kritisch warnende Inhalt von

DUIBURG wurde im TWITTER gepostet. Die Schwarmintelligenz

ignoriert Kritik, Warnung und Intelligenz auf der Höhe der

potentiellen Empfänger, also des Flashmobs des Schwarmflops.

Dietmarmoews meint: TWITTER, als Möglichkeit in Echtzeit

multilateral TWEEDS zu kommunizieren um strategisch

koordiniertes Handeln zu initiieren müsste in Strategiespielen

geplant, eingeübt und gesettet werden. FRAGE: Welche

Verhaltensweisen sind auszulösen, damit sich eine soziale

Todesfalle, wie am Duisburger Party-Eingang, langsam, wie

in Zeitlupe rückwärts wieder auflöst, ohne dass es zu Gewalt

und Panik kommt?

JEDENFALLS scheint die Entscheidung der Organisationsleitung

von Duisburg, die Party muss weiterlaufen, weil sonst die Gefahr

einer Panik und weiterer Unglück zu hoch ist, vollkommen

unakzeptabel und auch nicht klug. Eine Absenkung des Musik-

Lautstärke-Pegels und eine psychologische Ansage (Mick Jagger

in Altamont: People, People, People), hätte die Zehntausende in

ein zögerndes Stillhalten bis zur nächsten Ansage versetzen können:

BITTE VERHARRT EINEN AUGENBLICK. ES FOLGT EINE GANZ

DRINGENDE DURCHSAGE! Anschließend erklingt die ERBARME

DICH ARIE von BACH sowie: ZUNÄCHST: JEDER VERHARRT AUF

SEINEM PLATZ usw. usf. ATEMÜBUNGEN, BESONNENHEIT.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin