Schoki-Test mit GREEN&BLACK ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa

September 21, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8521

am Sonnabend, 22. September 2018

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Dietmar Moews meint:  

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Keine Angst, ihr Spinnen

ich fege nur

gelegentlich“

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(Matsuo Bashos 1644-1694; Haiku – Japanisch, hier vom Englischen ins Deutsche)

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Ich probierte eine hochwertige dunkle Schokolade einer ursprünglich britischen Marke, GREEN & BLACK, die inzwischen von internationalen Lebensmittel-Konzernen hin- und herverkauft wird, von Cadbury Schweppes und Kraft, die aber auch längst von verschiedenen Herstellern in Italien und der Schweiz bzw. in weiterer Herstellungsauslagerung produziert wird. Das macht klar, dass eine Höchstqualität gar nicht versprochen werden kann. GREEN&BLACK lebt vom einst bedeutenden Namen.

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Sie ist nun eine Nowhere Dunkle-Schokolade mit angeblich 70% Kakaogehalt. Das industrielle Produkt wird als Bean to Bar vermarktet. Da wüsste man aber doch gerne, wer diesen Produktonszweig aktuell steuert – von Chocolatiers möchte ich nicht sprechen.

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Der Trinitario-Kakao, die Kakaobutter, die Zutaten kommen angeblich aus Afrika, aber auch aus Südamerika und Zentralamerika Belize. Die 100 Grammtafel kostet 5 Euro 25 per Internetz. Sie wird von einem nicht benannten Hersteller für GREEN&BLACK, 3 Sanderson Road, Uxbridge, UB8, UK, hergestellt und vertrieben.

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Kurz vorab: Das Gebinde der GREEN&BLACK ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, aber die Tafel ist etwas dicker, dafür schmaler, hat die üblichen Bruchrillen in rechteckiger Teilung. Die äußere Aufmachung ist nicht „biodynamisch“, sondern Schwarzes Umschlagpapier und ganz dunkelbraun sowie goldene Prägeschrift mit Goldeindruck.

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Man findet beim Öffnen des Umschlagpapiers eine sehr edle, feine, außen golden, innen silberne Folie-Vakuumeinhüllung, die wirklich bestens mit Schokolade zusammenpaßt. Öffnen des Silberpapiers ergibt einen durchaus kräftigen Kakao-Geruch. Die Rückseite der Tafel ist glatt. Es ist ziemlich sicher eine Massenproduktion für die beste Rohstoffe und „kein Emulgator / Soja-Lecithin“ reklamiert wird. Doch das ist blanke Irreführung. Auch der Schokoladentester Georg Bernardini stellt GREEN&BLACK’s als Soja-Lecithin-frei vor, doch meine aktuelle Packung, September 2018, zählt die Inhaltsstoffe auf, einschließlich „emusifier (soya lecithin)“.

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http://www.greenandblacks.co.uk

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Bei Georg Bernardini heißt es noch „GREEN & BLACK’S England (London):

Das Unternehmen Green & Black’s ist ein Pionier in der Schokoladenbranche und ein wichtiger Vorreiter in Bezug auf Bio-Schokoladen und fairen Handel. Im jahr 1991 erhielt Craig Sams, Gründer von Whole Earth, einem ökologischen Lebensmittel-Unternehmen, eine Probe von 70% dunkler Schokolade aus Bio-Kakao-Bohnen von einem seiner Lieferanten aus Afrika. Seine Frau Josephine Fairley kostete die Schokolade ebenfalls und zusammen entschloß man sich, eine eigene Bio-zertifizierte Schokolade zu entwickeln. Es entstand die erste GREEN & BLACK’s dunkle Schokolade mit einem 70%igen Kakaoanteil. Drei Jahre später brachte Grenn & Black’s mit der Maya Gold das wohl erfolgreichste Produkt des Unternehmens auf den Markt: dunkle Schokolade mit Orange und gewürzen (Zimt, Muskat und Vanille). maya Gold gibt es auch als Trinkschokolade und die Idee zu dieser Kombination entstand während einer Urlaubsreise nach Belize. Der Geschmack basiert auf dem eines traditionellen Maya-Getränks.

Personen namens Green und Black existieren nicht. Das Wortspiel Green „grün“ und Black „schwarz steht als Synonym für strenge ökologische Prinzipien und für die Intensität der Schokolade. Im jahre 2005 wurde Green&Black’s von Cadbury Schweppes, mittlerweile von Kraft Foods übernommen, gekauft.

Alle Produkte von Green & Black’s sind Bio-zertifiziert. Bis Ende 2011 sollten auch alle Produkte Fair-Trade-zertifiziert sein. Green&Black’s produziert seine Schokolade nicht selbst, sondern bezieht sie schon seit langer zeit von ICAM aus Italien und wohl auch von Barry Callebaut (Schweiz).“ (zitiert nach Schokolade – DAS STANDARDWERK, Seite 412, Georg Bernardini 2015).

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Diese dunkle Schokolade besteht aus einer feinen Süßmasse mit mindestens 70% Kakao, dessen Anbaugebiet als Sorte Trinitario nicht genannt wird; es ist kaum zu schmecken, aber kräftig bis herb zu nennen ist.

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Die sogenannte Kakaomasse besteht hauptsächlich aus Fett, dann aus Rohrohr-Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Vanille-Extrakt, Salz, und Soja-Lecithin als Emulgator.

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Die Zutaten kommen aus kontrolliert-biologischem Anbau und Kakao, Zucker und Vanille sind aus Fairtrade-Handel. Pur ist hier viel Fett, jedoch nicht zu viel Zucker. Das Ganze schmeckt durchaus hochwertig, als pure dunkle Schokolade etwas nach Tabak und Rum nicht wirklich edel, denn es ist fett und emulgiert.

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Es ist die wiederholte Erfahrung, dass die Schokolade-Rezepte ohne Emulgator eine Klasse besser zu genießen sind, als solche mit Emulgatoren und Soja-Lecithin. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, ansonsten mit 42% Fett der Kakaocharakter herauszuschmecken. Ein Manko ist der sehr hohe Fettanteil. Das abschmeckende Quäntchen Salz paßt gut.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese GREEN&BLACK ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa kommt dafür nicht gut in Betracht. Sie ist dunkler als herkömmliche „Zartbitter“. Ich würde sie vermutlich auch mit verbundenen Augen, als Blindversuch, keinesfalls mit einer der von mir bisher getesteten Bean-to-Bar-Schokoladen verwechsln. Hochqualitätsgarantie bis 27.10.2019

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade GREEN&BLACK’S ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa ist ästhetisch und doch einfach. Sie hat EU- BIO-LABLES, Landwirtschaft und Fairtrade-Lable, keine FSC aber „recycle“ für Öko-Karton. Die technischen Angaben auf der Rückseite in schlecht lesbarer goldbronzener Schrift auf dunkelbraunem Grund in englischer Sprache. Es geriert sich als britische Spitzenmarke – hält aber international bekannte Hochqualität nicht bereit.

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungs-Verhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können, gibt Inhaltsprozente in Gramm sowie Portions-Nutrition. BEST BEFORE 27.10. 2019

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Brennwert 2405 kj / 580 kcal

Fett 42 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 25 Gramm

Kohlenhydrate 36,5 Gramm

davon Zucker 28 Gramm

Fibre 10,0 Gramm

Eiweiß 9,1 Gramm

Salz 0,13 Gramm

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addiert man die Beträge kommt man nicht auf die angegebenen 100 Gramm.

Dabei kann die Differenz sich nur um Fett handeln,

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese dunkle britische Spitzen-SCHOKOLADE 70 % von GREEN&BLACK ORGANIC Dark Chocolate Trintario 70% Cocoa – woher sie auch kommen mag – zum einmaligen Probieren empfehlen. Sie ist eine feine knackige Mischung, unter ökologischen Aspekten auch empfehlenswerte Industrie-Süßigkeit. Der gesamte Auftritt ist nicht wirklich vertrauenserweckend (z. B. der Druck auf der Packung ist objektiv miserabel; es ist Soja-Lecithin verarbeitet, aber in der Internetz-Werbung wird das verneint; sie ist mit 5 Euro 25 teuer).

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BEWERTUNG: ZWEI KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist für eine angebliche Bean to Bar Schokolade keine gute Bewertung. Georg Bernardini gab im Jahr 2015 DREI von SECHS Bewertungspunkte.

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Ich möchte dennoch sein Fazit zitieren:

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Selbstverständlich verdient Green & Black’s Lob und Anerkennung. das Unternehmen hat in Sachen Bio und fairem Handel Pionierarbeit geleistet und einen großen Anteil daran, dass diese Art Produkt salonfähig geworden ist. Dennoch ist auch ein wenig Kritik angebracht. Vom Unternehmen wird suggeriert, dass Green & Black’s die Schokolade selber von der Bohne weg produziert. Dem ist aber nicht so und sollte dem Verbraucher auch ehrlich kommuniziert werden …“

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit NATURATA Ecuador EDELVOLLMILCH 42% KAKAO

September 18, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8514

am Mittwoch, 19. September 2018

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Dietmar Moews meint:  

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…CHOR:

Vieles ist ungeheuer, nichts

ungeheuerer als der Mensch.

Das durchfährt auch die fahle Flut

in des reißenden Südsturms Not;

das gleitet zwischen den Wogen,

die rings sich türmen! Erde selbst,

die allerhehrste Gottheit,

ewig und nimmer ermüdend, er schwächt sie noch,

wenn seine Pflüge von Jahre zu Jahre, wenn

seine Rosse sie zerwühlen.

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Völker der Vögel, frohgesinnt,

fängt in Garnen er, rafft hinweg

auch des wilden Getiers Geschlecht,

ja, die Brut des salzigen See

in eng geflochtenen Netzen,

der klug bedachte Mann, besiegt

mit List und Kunst das freie,

bergbesteigende Wild und umschirrt mit dem

Joche den mähnigen Nacken des Rosses und

auch des unbeugsamen Bergstiers.

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Und Rede und, rasch wie der Wind,

das Denken erlernt‘ er, den Trieb,

die Staaten zu ordnen, und auch der Fröste

Unwohnlichkeit im Gefild

und Regensturms Pfeile fliehn:

allbewandert, in nichts unbewandert schreitet er

ins Künf’ge; vorm Tod allein

sinnt er niemals Zuflucht aus;

doch für heilloser Krankheit Pein

fand er Hilfe.

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Mit kluger Geschicklichkeit für

die Kunst ohne Maßen begabt,

kommt heut er auf Schlimmes, auf Edles morgen.

Wer seines Lands Satzung ehrt

und Götterrecht schwurgeweiht,

gilt im Staate; doch nichtig ist, wem das Unrecht sich

gesellt hat zu frevlem Tun.

Sitze nie an meinem Herd,

und sei im Bunde nie mit mir,

wer so handelt!

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Als gespenstisches Blendwerk scheint es mir,

doch seh‘ ich es: wie könnt‘ ich bestreiten,

daß dieses Mädchen Antigone ist?

Unselige, Kind

unseligen Vaters: von Oidipus!

Was ist? Sie führen dich doch nicht her,

weil du ungehorsam dem Königsgesetz

und bei sinnloser Tat sie dich griffen?

…“

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(Sophokles 496-406 v. Chr.; „Antigone“, Drama um 440 v. Chr. aus dem Griechischen übersetzt von Wilhelm Willige)

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Ich probierte eine hochwertige Milchschokolade aus der Schweiz – schmeckt leicht nach Kuh, ist wirklich fein und etwas zu sehr gezuckert.

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Sie ist eine Schweizer Milch-Schokolade mit angeblich 42% Kakaogehalt. Das industrielle Produkt ist nicht Bean to Bar verbrieft. Der Arriba-Kakao, die Kakaobutter, die Zutaten kommen aus der Region Vinces in Ecuador. Die 100 Grammtafel kostet 3 Euro 49 bei Alnatura am Severinskirchplatz in Köln. Sie wird von einem nicht benannten Hersteller für NATURATA AG, D-71672 Marbach in der Schweiz hergestellt und vertrieben.

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Kurz vorab: Das Gebinde mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, aber die Tafel ist nicht dick, hat die üblichen Bruchrillen in fast quadratischer Teilung. Die äußere Aufmachung ist nicht „biodynamisch“, sondern dunkel-metallic Blau mit Goldeindruck, ziemlich amerikanisch.

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Bemerkenswert ist das gestalterische Relief, mit dem die Oberfläche der Schokoladen-Bruchteilung mit Kakaobohnen-Darstellungen gestaltet ist:

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Man findet beim Öffnen der dünnen Außenpappe, eine milchweiße Plastik-Vakuumeinhüllung, die wirklich schrecklich wenig mit Schokolade zusammenpaßt. Aufreißen der Kunststoffhülle ergibt einen Milchschokoladen-Geruch – Edel-Vollmilch fällt einem dabei nicht ein.. Die Rückseite ist glatt. Es ist eine Massenproduktion von der im Internetz letztlich kein weiterer Aufschluß zu finden ist.

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http://www.naturata.de

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Diese Vollmilch-Schokolade besteht aus einer puren feinen Süßmasse mit mindestens 42% Kakao, dessen Anbaugebiet Region Vinces in Ecuador bzw. als Sorte Arriba-BLEND genannt werden muss, die aber kaum zu schmecken sind.

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Die sogenannte Kakaomasse besteht hauptsächlich aus Rohrohr-Zucker, Kakaobutter, Bourbon-Vanille-Extrakt gemahlen, Salz, keine sonstigen Inhaltsstoffe, kein Soja-Lecithin als Emulgator.

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Die Zutaten kommen aus kontrolliert-biologischem Anbau und Kakao, Zucker und Vanille sind aus Fairtrade-Handel. Pur ist hier wirklich zu viel Fett und Zucker. Das Ganze schmeckt durchaus hochwertig, aber nicht edel, denn es ist viel zu süß.

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Es ist die wiederholte Erfahrung, dass die Schokolade-Rezepte ohne Emulgator eine Klasse besser zu genießen sind, als solche mit Emulgatoren und Soja-Lecithin. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, ansonsten mit 39% Fett ein Kakaocharakter herauszuschmecken, denn ein Manko ist jedenfalls der sehr hohe Zucker- und Fettanteil. Und typisch für zu viel Zucker ist dann ein zehnfacher Mengenwert an Salz.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese NATURATA Ecuador 42% Kakao kommt dafür gut in Betracht. Ich würde sie vermutlich auch mit verbundenen Augen, als Blindversuch, keinesfalls mit einer der von mir bisher getesteten Bean-to-Bar-Schokoladen. Hochqualitätsgarantie bis 25.09.2019

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von NATURATA ist wirklich ästhetisch dunkelblau-amerikanisch. Sie hat CH- BIO-LABLES, Landwirtschaft und Fairtrade-Lable, keine FSC für Öko-Karton. Die technischen Angaben auf der Rückseite in lesbarer schwarzer Schrift auf eierschalfarbenem Grund in vielen Sprachen deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, auch Dänemark und Nederlande:

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungs-Verhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können, weicht von den üblichen Purismen etwas ab:

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Brennwert 2340 kj / 563 kcal

Fett 39 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 24 Gramm

Kohlenhydrate 42 Gramm

davon Zucker 40 Gramm

Eiweiß 9 Gramm

Salz 0,25 Gramm

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addiert man die Beträge kommt man nicht auf die angegebenen 100 Gramm. Dabei kann die Differenz sich nur um Fett handeln,

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese MILCHSCHOKOLADE 42 % von NATURATA aus der Schweiz zum einmaligen Probieren empfehlen. Sie ist eine zu süße dennoch feine Mischung, unter ökologischen Aspekten auch empfehlenswerte Industrie-Süßigkeit von NATURATA.

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BEWERTUNG: ZWEI KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist für BLEND-Schokolade gegenüber Bean to Bar eine gute Bewertung.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit ORIGINAL BEANS CRU UDZUNGWA 70% MIT NIBS

September 5, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8421

am Donnerstag, 6. September 2018

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Dietmar Moews meint:

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„Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz,
Und um ihn die Großen der Krone,
Und rings auf hohem Balkone
Die Damen in schönem Kranz.

Und wie er winkt mit dem Finger,
Auf tut sich der weite Zwinger,
Und hinein mit bedächtigem Schritt
Ein Löwe tritt,
Und sieht sich stumm
Rings um,
Mit langem Gähnen,
Und schüttelt die Mähnen,
Und streckt die Glieder,
Und legt sich nieder.

Und der König winkt wieder,
Da öffnet sich behend
Ein zweites Tor,
Daraus rennt
Mit wildem Sprunge
Ein Tiger hervor,
Wie der den Löwen erschaut,
Brüllt er laut,
Schlägt mit dem Schweif
Einen furchtbaren Reif,
Und recket die Zunge,
Und im Kreise scheu
Umgeht er den Leu
Grimmig schnurrend;
Drauf streckt er sich murrend
Zur Seite nieder.

Und der König winkt wieder,
Da speit das doppelt geöffnete Haus
Zwei Leoparden auf einmal aus,
Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
Auf das Tigertier,
Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
Und der Leu mit Gebrüll
Richtet sich auf, da wird’s still,
Und herum im Kreis,
Von Mordsucht heiß,
Lagern die greulichen Katzen.

Da fällt von des Altans Rand
Ein Handschuh von schöner Hand
Zwischen den Tiger und den Leun
Mitten hinein.

Und zu Ritter Delorges spottenderweis
Wendet sich Fräulein Kunigund:
»Herr Ritter, ist Eure Lieb so heiß,
Wie Ihr mir’s schwört zu jeder Stund,
Ei, so hebt mir den Handschuh auf.«

Und der Ritter in schnellem Lauf
Steigt hinab in den furchtbarn Zwinger
Mit festem Schritte,
Und aus der Ungeheuer Mitte
Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

Und mit Erstaunen und mit Grauen
Sehen’s die Ritter und Edelfrauen,
Und gelassen bringt er den Handschuh zurück.
Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
Aber mit zärtlichem Liebesblick –
Er verheißt ihm sein nahes Glück –
Empfängt ihn Fräulein Kunigunde.
Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
»Den Dank, Dame, begehr ich nicht«,
Und verläßt sie zur selben Stunde.“

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(Friedrich Schiller 1759-1805; „Der Handschuh“ 1787)

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Ich probierte eine niederländisch/schweizerische handgefertigte dunkle Schokolade ORIGINAL BEANS CRU UDZUNGWA 70% MIT NIBS, Dunkelschokolade aus Tanzania, von dem Vertreiber Original Beans 1016 EB Amsterdam, Niederlande, hergestellt von Felchlin, ehemals in Schwyz, jetzt in Ibach in der Schweiz.

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Im Jahr 2006, produzierte Felchlin 2500 Tonnen, überwiegend Schokoladen bzw. Schokoladen-Kuvertüren.

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http://www.originalbeans.de

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Kurz vorab: Diese Sorte, genannt Muntere Dunkelschokolade, kann sich als BEAN To BAR-Handarbeit mit 70 % Kakaomasse als eine hochprozentige Besonderheit bezeichnen lassen. Der Kakao der Sorte CRU aus Tanzania ist eine der selteneren Kakaosorten. Die kostspielige 70 Gramm-Tafel kostet 4 Euro 65 im Alnatura-Verkaufsladen an der Severinskirche in Köln. Die hat die klassische, längliche Form mit Bruchkantenrelief an der Oberfläche. Diese pure Dunkelschokolade ist ein Spitzenprodukt, neben den anderen raren allerbesten, sie duftet dezent, ist auch ungekühlt frisch. Pur bedeutet wörtlich 70% Kakaomasse, Rohrohrzucker und Kakaobutter – das ist alles. Und unglaublich gut und fein.

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Der Name des Gründers eines Honigladens und späteren schweizer Chocolatiers, der seit 1901 in Schwyz aktiv wurde, Max Felchlin, gab dem heutigen weltberühmten und -bekannten Süßwarenhersteller Felchlin, der heute in Ibach sitzt, den Namen. ORIGINAL BEANS wurde in Amsterdam von dem Niederländer Phillipp Kauffmann ins Leben gerufen, mit dem Vorsatz, die Welt zu retten.

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GEORG BERNARDINI schreibt in DIE SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK:

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„Das Konzept ist interessant: direkter Handel mit den Kakaobauern, Zahlung des Zehnfachen der üblichen Fair-Trade-Handelsspanne, für jede verkaufte Tafel wird ein neuer Baum gepflanzt, was jeder Konsument auch anhand der Eingabe eines Codes im Internet prüfen kann. … Besonders das Engagement im Kongo ist eine sehr wichtige und vorbildliche Unterstützung. Die Wiederentdeckung der „vergessenen“ und historischen Kerafat-Kakaobohne in den Regenwäldern Papuas, Indonesien ist ein neuer und gelungener Clou des Unternehmens….“

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Aus den Internetzangaben und auf den einzelnen Schokoladenverpackungen sind weitere Informationen zu jeder Sorte ablesbar:

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Allerdings – die Netzabrufadresse für einen neugepflanzten Baum im ältesten Naturpark Ostafrikas, der angeblich von ORIGINAL BEANS vom Verkaufserlös im fernen Land wächst, ist „lustig“.. Weder die Adresse noch die ausgedruckte Nummer haben irgendwas, außer buntgekleideten Negern (in Peru? – es wirkte wie Afrika) ergeben.

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„…Geschmack der CRU UDZUNGWA – Ware Noten von Orange und Toffee bahnen sich einen Weg durch deine Sinne. Sie spiegeln die Reise der Bergelefanten wider, die auf spielerisch gewundenen Pfaden vom Wald in die Savanne führt“

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Vorstehende Beschreibung ist Augenstaub und Wortgeklimper – was heißt denn Widerspiegeln? – im Physikunterricht nicht aufgepasst, aber in der Volkshochschule Marx für Anfänger studiert. Dass die CRU TANZANIA ungewöhnlich schmeckt und superlative Konsistenz hat, doch die obige Beschreibung hat mit Bergelefanten den richtigen Drall, wenn der Tester sich bei der Verkostung mehr an Ivik den Vaterlosen Eskimo erinnert fühlte, der gegen Fieber Walfett aß. Dieser CRU-Kakao hat einen starken Bittergeschmack, der ganz fein an Tabak erinnert, ist relativ fett und sehr zurückgenommen gezuckert, nur eine Idee Salz. Dieses Rezept nutzt dem puren Geschmack – er ist wirklich sehr fein, aber auch streng.

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Wenn auch Kakaobohnen Geschmack von sonstigen Pflanzen in der Plantage annehmen, ist der Weg zu Orangen und Toffee weit – aja.

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Pur, Bio, VEGAN – so steht außen drauf.

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Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, und die handgeschöpfte kostbare und kostspielige Schokoladen in Betracht ziehen, werden hiermit vermutlich befriedigt. Wer Bean to Bar und den persönlichen Chocolatier bevorzugt, findet hier Kakaosorte und Herkunft auf der Kaufpackung; das bietet ORIGINAL BEANS aus Amsterdam – geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte? – das müsste man beim schweizer Hersteller Felchlin erfragen.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese CRU UDZUNGWA aus Tanzania 70% Kakao ist mir persönlich überraschend nicht zu dunkel und zu herb – ob es die Kakaosorte oder der hohe Kakaoanteil ist, lässt sich schwer entscheiden. Sie hat mit 70% Kakaogehalt schon einen hohen Kakaogehalt für eine Dunkelschokolade. Jedoch sie ist perfekt abgeschmeckt, die dezente Süße, die Feinheit, wie sie im Mund eine Zauberauflösung bietet, der Kakaogeschmack, sie duftet wirklich sehr gut – und ist hervorragend in jeder Hinsicht. Öffnet man den kleinen Karton, erscheint eine metallisch-silberne Hochglanzfolie, angeblich aus Zellulose, mit der die edle CRU UDZUNGWA aus Tanzania 70% Kakao vakuumverpackt ist. Die sogenannten NIBS, sind Kakao-Festteile, die beim Kauen einen Zusatzreiz bieten, den man nicht ruft, aber auch nicht verdammt – es ist eigentlich bei einer solchen hervorragenden Ausnahmequalität etwas kindisch – egal. Dem Tester ist zwar immer wieder ein kostspieligerer Silberpapierinneneinschlag viel lieber, auch wenn hier eben die „ökologische Warenästhetik von Philipp Kauffmann“ vorgeht. Man kennt den Spagat zwischen solchen Abwägungen auch von wenigen Hochqualitäts-Marken, wie Bean to Bar von Bonnat oder Willie’s Pure. Wer Spitzenqualität der Bean to Bar Hersteller schätzt, mag diesen zarten Schmelz im Mund, der nicht klebt, klar knackig zu brechen ist, und feine Kakaogeschmacks-Töne bietet, die nicht von zusätzlichen verschiedenen Aromen stammen.

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Die dekorative, dunkelocker-farben gerahmte klassische 70-Gramm-Papppackung in braun-anthrazit-farbener und heller grau grafisch elefanten-gemusterter Aufsicht, ist edel und praktisch, lässt sich wiederverschließen, hat auf weißem Schild edle Zierschriften, sogar metallisch gold, und den Werbeslogan: „KOSTE DIE SELTENSTEN ORTE DER WELT – UND ERHALTE SIE“. Dazu findet man bei Entfaltung der gesamten Pappfaltung eine kleine Innengeschichte, folgenden Inhalts.

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„Wie viele Baumfrüchte nimmt auch Kakao das Aroma seiner Umgebung auf. Seine Samen sind voller Nährstoffe und wenn man ihn sorgfältig erntet, fermentiert und trocknet, offenbart er den Charakter seiner vielfältigen Ursprungsorte. Seit 2008 durchstreift unser „BEAN TEAM“ die entlegensten Regenwälder der Welt, um die „Original Beans“ zu dir zu bringen …“

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GUT GEBRÜLLT, LÖWE – der Reklame der Baumnummern zu folgen, gelingt bislang kein einziges Mal; damit hat sich jetzt ORIGINAL BEANS nicht mit Marmelade bekleckert – aber immerhin.

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Man findet auf der Hinterseite auf anthrazitfarbenem Grund mit lesbarer weißer Schrift, die üblichen Nährwertangaben über Inhalte und Kalorien in deutscher Sprache, kurz:

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Zutaten: Kakaomasse; Rohrohrzucker; Kakaobutter (Kakao: 70% mind.),

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Die Angaben der Nährwerttabelle per 100 Gramm können als Durchschnittswerte angenommen werden:

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Energie 576 kcal / 2412 kj

Fett 44 g

davon gesättigte Fettsäuren 27 g

Ballaststoffe 11 g

Kohlenhydrate 44 g

davon Zucker 27 g

Eiweiß 7 g

Salz (Natrium) 0,03 mg

Eisen 12 mg

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CRU UDZUNGWA aus Tanzania 70% Kakao ist vergleichsweise kalorienreich. Hat eine gute Süße, fast ohne Salz, ansonsten ohne jegliche Aromazusätze und ohne Lecithin.

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Aufdruck: Bestens haltbar bis 29. Februar 2020

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, diese ORIGINAL BEANS solche Fragen nicht auf der Industrie-Handels-Qualitätsebene stellt, sondern vorhält; dabei stellt der Niederländische / Schweizer Hochqualitätshersteller, mit den jährlichen Produktionsmengen beides dar, die große Massenproduktion und die manufakturelle Handarbeit Beans to Bar.

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Der Schokoladenmann Georg Bernardini beurteilt die von ihm getesteten Sorten der ORIGINAL BEANS aus Amsterdam/Schwyz bzw. Ibach als bemerkenswert gut und gibt dafür FÜNF von SECHS KAKAOBOHNEN.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese ORIGINAL BEANS Dunkelschokolade CRU UDZUNGWA aus Tanzania 70% Kakao – wenngleich sie kostspielig ist – und der angebliche 274er CO2-Baum zur „Weltrettung“ nicht aus dem Internetz herauskam.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Ich gebe dieser schweizerisch-niederländischen Bean to Bar aufgrund der exquisiten puren und höchstfeinen Beschaffenheit SECHS von SECHS KAKAOBOHNEN unter Qualitäten. Mit 4 EURO 65 ist hier das Kostbare auch kostspielig – muß aber sein. DANKE.

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FINE E COMPATTO

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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PHOENIX TV Demokratie ohne Vertrauen bricht mit Manfred Görtemaker zusammen

September 2, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8415

am Montag, 3. September 2018

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Die Bundeskanzlerin wird vom Bundespräsident vorgeschlagen, gewählt, zur Regierungsbildung aufgefordert – schließlich wird die Personnage der EXEKUTIVE auf das geltende Recht und die Gesetze vereidigt.

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Dann hat man das Verhängnis des Misstrauens bereits grundgelegt:

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Der Eid der Bundeskanzlerin schließt mit der Ventilformel:

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„… so wahr mir Gott helfe.“

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Denn, das ist jedem verständigen Kunden der Semantik von juristischen Formeln vollkommen klar:

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Wenn die Einhaltung der Eidespflichten nicht gelingt, liegt das daran, dass Gott nicht geholfen hat, so dass die Sinnbedeutung umgekehrt gilt:

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„Ich halte den Eid nicht, ich breche den Eid, so wahr Gott nicht geholfen hatte.“

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Und so ist die skandalöse Volksverblödung durch die deutsche LÜGENPRESSE, die seit Monaten, und aktuell seit mehreren Tagen, in Schüben die Forderung publiziert:

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phoenix tv bringt Sonntag, 2. September 2018, 13.00 Uhr, Montag 0.00 Uhr, eine Gesprächsrunde unter der Leitung einer Michaela Kolster mit folgenden Gästen

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Man kann in der Phoenix Mediathek weitere Angaben hierzu möglicherweise finden:

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https://www.phoenix.de/sendungen/gespraeche/forum-demokratie/deutschland—land-der-verspaeteten-demokratie-a-420827.html

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Dietmar Moews meint: Mir liegt nicht daran bekannte Tenöre nachzuschreiben oder die wiederholte Präsentation einer unbedarften jungen Frau, die die Liberalität für Problemlösungen fordert abzubilden.

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In dieser Phoenix-TV-Sendung ist etwas wirklich IRRES geschehen:

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Einer hat was Unerhörtes gesagt.

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Alle in der Runde fanden das völlig schlüssig und niemand widersprach – die Moderatorin hakte nicht nach.

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Aber der Prof. Dr. Manfred Görtemaker schien sich seiner schwimmenden Formulierung durchaus selbst nicht ganz auf den Grund gegangen zu sein, er behauptete und widerholte es mindestens drei Mal:

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„OHNE VERTRAUEN IN DIE REGIERUNGEN GEHT EINE DEMOKRATIE ZU GRUNDE“.

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Ferdinand Hodler, Öl auf Leinwand

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Görtemaker sagte:

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„Unsere Demokratie geht ohne Vertrauen der Bürger in die Regierenden zu Grunde“.

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„Demokratie geht ohne Vertrauen zu den Regierenden zu Grunde.“

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Wir könnten es jetzt kurz abmachen:

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Die allseits überstrapazierten unsäglichen Meinungsmanipulations-Umfrage-Verkäufer werden nicht die entscheidende Frage mit repräsentiv-statistische-quantitativem Ansatz fragen. Schon gar nicht würden sie seriöse qualitative empirische Meinungs- und Werthaltungsforschung erfragen und analysieren:

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„Vertrauen Sie der Kanzlerin, glauben Sie der Kanzlerin, wenn die eine wichtige Frage in öffentlichen politischen Problemen nicht oder irreführend nicht wirklich beantwortet?“

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Etwa, wenn es heißt, der deutsche Bundeslandwirtschaftsminister CSU-Schmidt darf die in Brüssel vorliegende Verlängerung der Verwendung des GIFTES GLYPHOSAT in der EU-Landwirtschaft nicht unterschreiben – und der unterschreibt gegen Auftrag, entgegen des Regierungsbeschlusses in Berlin?

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Wie erklärt die Bundeskanzlerin die zwingende Frage nach der notwendigen Entlassung dieses CSU-Ministers aus der Großen Koalition?

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Glauben Sie der Bundeskanzlerin?

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Glauben Sie dieser GroKo, wenn auch die SPD-Koalitions-Fraktion weder den Rücktritt des CSU-Ministers fordert und auch die SPD nicht aus der GroKo-Koalition mit CDU/CSU austritt?

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Haben Sie Vertrauen zu diesen Gespenstergeschichten, die natürlich von BAYER LEVERKUSEN gekauft sind, der ja auch den U.S.-Skandal-Konzern MONSANTO mitsamt GLYPHOSAT gekauft hat?

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Prof. Görtemaker erklärte also: Demokratie bricht zusammen ohne Vertrauen – und was geschieht?

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Ganz einfach:

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Die Demokratie ist zusammengebrochen.

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Aber die Statthalter halten weiter statt.

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Merkel, Seehofer oder Nahles brauchen keine Wähler, brauchen keine Parteien, brauchen keine Parlamente, sie brauchen aber etwas Restvertrauen – sie brauchen die Ämter und das Geld, das die Konzerne zahlen:

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Wenn Wahlen daran was ändern könnten, wären sie längst abgeschafft.

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PHONENIX textete folgenden Text in Phoenix.de online:

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„Die westliche Demokratie als Staats-, Rechts- und Gesellschaftsform ist so aktuell wie selten. Wurde sie zum Ende des Kalten Krieges als Siegerin im Wettstreit der Systeme gesehen, ist heute um Definition und Ausformung des Begriffs eine vitale Debatte entbrannt. In den westlichen Gesellschaften zeigen sich Ermüdungserscheinungen des etablierten Systems, die sich sowohl in Gleichgültigkeit, Politikverdrossenheit oder kritischer  Bürgerbeteiligung äußern. Andere Gesellschaften drohen schon heute von der Demokratie in die Autokratie zu kippen. Gründe und Phänomene genug für das „forum demokratie“ zu fragen: „Wohin steuert die politische Lebensform Demokratie?“

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Schoki-Test mit E. Wedel GORZKA KLASYCZNA 64% COCOA

August 31, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8408

am Freitag, 31. August 2018

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Dietmar Moews meint:  

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Am Abend tönen die herbstlichen Wälder
von tödlichen Waffen, die goldnen Ebenen
und blauen Seen, darüber die Sonne
düster hinrollt; umfängt die Nacht
sterbende Krieger, die wilde Klage
ihrer zerbrochenen Münder.
Doch stille sammelt im Weidengrund
rotes Gewölk, darin ein zürnender Gott wohnt
das vergoßne Blut sich, mondne Kühle;
alle Straßen münden in schwarze Verwesung.
Unter goldenem Gezweig der Nacht und Sternen
es schwankt der Schwester Schatten durch den schweigenden Hain,
zu grüßen die Geister der Helden, die blutenden Häupter;
und leise tönen im Rohr die dunkeln Flöten des Herbstes.
O stolzere Trauer! ihr ehernen Altäre
die heiße Flamme des Geistes
nährt heute ein gewaltiger Schmerz,
die ungebornen Enkel. „

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(Georg Trakl 1887 – 1914; Grodek, eine der „Todesgruben von Galizien“ 1914)

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Ich probierte eine minderwertige Schokolade aus Polen – schmeckt wie „Kalter Hund“ zu DDR-Zeiten, sieht dunkelbraun aus – so soll Kakao schmecken?

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Sie ist eine, mit angeblich 64% Kakaogehalt, dunkle polnische Schokolade. Das Produkt ist nicht Bean to Bar verbrieft. Der Kakao, die Kakaobutter, die Zutaten kommen, man weiß nicht woher. Sie wird von LOTTE Wedel sp. zo.o. ut. Zamoyskiego 28/30, 03-801 Warszawa Polska hergestellt und vertrieben.

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Kurz vorab: Diese dunkle Schokolade E. Wedel GORZKA KLASYCZNA 64% COCOA habe ich per Post als Reisegeschenk erhalten und beim Auspacken gemerkt, dass hier mal wieder ein EU-Produkt der eigenen Art eine ganz eigene Geschmackskultur des ehemaligen Comecons zu befriedigen scheint.

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Das Gebinde mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, aber die Tafel ist dick, hat die üblichen Bruchrillen in quadratischer Teilung. Die äußere Aufmachung ist sympathisch poppig nicht „biodynamisch“, sondern neon-metallic Blau.

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Bemerkenswert ist das gestalterische Relief, mit dem die Oberfläche der Schokoladen-Bruchteilung mit dem Schreibschriftzug E. Wedel, gestaltet ist:

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Man findet beim Aufreißen der Kunststoffhülle einen außergewöhnlich stark parfümierten Schokolade-Gestank, während die Tafel innen nicht noch einmal eingeschlagen ist. Die Rückseite ist glatt. Es ist eine Massenproduktion von der im Internetz letztlich kein weiterer Aufschluß zu finden ist.

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http://www.wedel.pl

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Diese dunkle Schokolade besteht aus einer puren nicht feinen Süßmasse mit mindestens 64% Kakao, der die dunkelbraune Farbe macht, dessen Anbaugebiete bzw. als Sorte als BLEND genannt werden muss, die aber nicht zu schmecken sind. Die sogenannte Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Salz, Magnesium, sonstige genannte aber nicht auffindbare Faserstoffe sowie Soja-Lecithin als Emulgator.

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Die Zutaten kommen nicht aus kontrolliert-biologischem Anbau. Pur ist hier wirklich zu viel Fett und Zucker. Dazu ein Beigeschmack?? -möglicherweoise von mehr als 0,2 Gramm Magnesium?

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Also – in polnische Regalen findet man diese WEDEL, dieser 100 Gramm Polnischer 64% Kakao-Schokolade, die speiübel schmeckt und nur als abschreckendes Kompositum hier inden ewigen Abgründen der Schokoladenjagd schmoren wird. Es ist kein sehr gelungenes Qualitätsprodukt. Man reißt den labberigen Plastikumschlag, der nicht

wiederverschließbar ist und hat einen kaum klingenden Abbruch, der sehr talgig-stumpfen Masse, die nicht schmilzt oder sich löst, sondern pappt und unangenehm klebt.

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Es ist die wiederholte Erfahrung, dass die Schokolade-Rezepte mit

Emulgator eine Klasse schlechter zu genießen sind, als solche ohne Emulgatoren und Soja-Lecithin. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, ansonsten über 50% Fett ein Kakaocharakter herausschmeckt, der wie Gift anmutet. Ich werde diese E. Wedel GORZKA KLASYCZNA 64% COCOA nicht noch einmal probieren, ob diese Geschmacklichkeit einer BLEND-Mischung eventuell vom verrösteten Kakao, vom Zucker oder vom Magnesium herrührt? Manko ist jedenfalls der sehr hohe Fettanteil.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese dunkle Polnische WEDEL kommt da nicht in Betracht. Ich würde sie vermutlich auch mit verbundenen Augen, als Blindversuch, mit den kostspieligeren BEAN To BAR Produkten niemals verwechseln, auch keinesfalls mit einer der von mir bisher getesteten Industrie-Blend-Schokoladen. Hochqualitätsgarantie „bis 24./12.2019

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Im Wikipedia erfahre ich:

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„E. Wedel ist ein traditioneller polnischer Schokoladenhersteller mit Sitz in Warschau. Das Unternehmen wurde 1851 unter dem Namen E. Wedel von Karl Wedel, einem aus Deutschland eingewanderten Unternehmer, in Warschau gegründet. Das Unternehmen entwickelte sich schnell zu einem der größten und beliebtesten Hersteller von Schokolade in Polen.

Der Name Wedel ist in Polen ein Synonym für hohe Qualität und eine traditionsreiche Geschichte im Bereich der Schokoladenherstellung und wird natürlich mit dem Firmengründer und seiner Familie in Verbindung gebracht.

Die Familie Wedel ist allerdings seit langem nicht mehr der Mehrheitseigner des Unternehmens. Unter der kommunistischen Regierung wurde das Unternehmen verstaatlicht und in „22 lipca“ umbenannt. 1989 wurde E. Wedel wieder privatisiert und im Jahr 1991 von der PepsiCo aufgekauft. Schließlich übernahm 1999 der britische Genusswarenhersteller Cadbury Schweppes das Unternehmen für etwa 76,5 Millionen US$ von Pepsi. Nachdem Kraft Foods Cadbury Schweppes übernommen hatte, musste Wedel auf Grund von Auflagen durch die EU-Kommission verkauft werden. Dies erfolgte im Juni 2010 an die koreanisch-japanische Lotte-Group.

Wedel beschäftigt etwa 1100 Mitarbeiter und betreibt eine Fabrik in Warschau. Im Jahr 1997 betrug der Nettogewinn des Unternehmens etwa 80 Millionen US$.“

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von WEDEL ist wirklich ästhetisch neonblau-amerikanisch. Sie hat keine BIO-LABLES, Landwirtschaft und Fairtrade-Lable, keine FSC für Öko-Karton. Die technischen Angaben auf der Rückseite in lesbarer weißer Schrift auf blauem Grund in polnischer und englisher Sprache:

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungs-Verhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können, weicht von den üblichen Purismen etwas ab:

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Brennwert 2089 kj / 502 kcal

Fett 32 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 20 Gramm

Kohlenhydrate 39 Gramm

davon Zucker 35 Gramm

Nahrungsfasern 13 Gramm

Salz 0,02 Gramm

Magnesium 237 Milligramm

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addiert man die Beträge kommt man nicht auf die angegebenen 100 Gramm. Dabei kann die Differenz sich nur um Fett handeln,

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese Dunkel SCHOKOLADE 64 % von WEDEL aus Polen zum einmaligen Probieren empfehlen. Sie ist eine fürchterliche Mischung, unter ökologischen Aspekten auch nicht empfehlenswerte Industrie-Süßigkeit von CADBURY – ähnlich schlecht, wie Schokoladen aus Birmingham selbst.

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BEWERTUNG: NULL KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist für BLEND-Schokolade prinzipiell möglich (ich hoffe, die Verträglichkeits-Selbstbezeugungen WEDEL auf der Packung sind verlässlich.)

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Schoki-Test mit GEPA BIO CHOCOLAT Salty Caramel Sao Tomé 41% Kakao

Juli 20, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8315

am Samstag, 21. Juli 2018

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Dietmar Moews meint:

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Der Schmerz ist eine Tatsache“

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(Hermann Nitsch, geb. 1938)

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Ich probierte eine deutsche Schokolade, GEPA BIO CHOCOLAT Salty Caramel Sao Tomé 41% Kakao, feine Bio Vollmilchschokolade mit Kakao aus Sao Tomé, Caramel Crisp und einem Hauch Fleut de Sel. Kakaobutter aus der Dominikanischen Republik und Sao Tomè, 80 Gramm, 41 % Cacao, Bean to Bar hergestellt, der Hersteller wird nicht offenbart. Es heißt immer wieder GEPA – The Fair Trade Company – also vom fairen Handel und zwar auch „FAIR-HANDELSANTEIL 97,5% sowie von Fa Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau. Nach internationalen Fairen Handel Kleinbauern der Kooperative CECAQ-11. Handelskriterien sind unabhängig zertifiziert: GEPA-Weg 1, 42327 Wuppertal- aber, GEPA nennt nicht den Hersteller und den Herstellungsort.

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http://www.gepa.de

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Kurz vorab: Diese Caramel-Milchschokolade ist durchaus eine Designer-Besonderheit, aber sehr fett und zu süß. Sie ist mit 2,29 EURO im Kölner ALNATURA für 80 Gramm auch zu teuer. Ich möchte es mal in der versöhnlichen Gestimmtheit so ausdrücken: Diese GEPA ist fetter Zucker mit natürlichem Caramel-Zuckerung, kurz, sie besteht zur Hälfte aus Zucker. Sie knackt bei Zimmertemperatur kaum und bricht irgendwo. Der klare Abbiss, ist milchig, fett, schleimt nicht deliciös und viel zu süß – die Ankündigung: CARAMEL mit MEERSALZ wird erfüllt. Wer es haben will, bekommt es. 0,72 Gramm Salz sind schon heftig.

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Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH) wurde am 14. Mai 1975 als „wirtschaftlicher Arm“ der Bewegung des A3WH e. V., des Kirchlichen Entwicklungsdiensts (KED), Miseror und der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Dritte Welt Läden gegründet. Die GEPA ist ein Pionier in Sachen Fairer Handel, sie arbeitet mit rund 170 Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika zusammen. Die Produkte sind nicht nur in Weltläden und Aktionsgruppen, sondern auch in Supermärkten, Bio- und Naturkostl#den, Firmenkantinen und Bildungsstätten erhältlich. Die GEPA betreibt auch einen eigenen Online-Shop.“ (zitiert nach „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, Bernardini 2015, Seite 399)

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese CARAMEL-Milchschokolade aus dem GEPA-HANDEL ist dem Tester unangenehm. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt nicht wirklich frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 09. 2019 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Lieferung gemacht wurde – nicht nur bis wann mutmaßliche Mindesthaltbarkeit erwartet werden dürfte. Das gefällt nicht. Man schmeckt weder die VOLLMILCH noch den KAKAO Sie duftet und schmeckt wie salziger Caramel. Aroma! – das hat wenig Sinn, denn es ist zu viel.

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Die klassische 80 gr. Tafelpackung enthält die Süßstofftafel mit einem großquadratischen Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind schleimig, wie oft bei „veganen“ Schokoladen oder mit Emulgator. Hier scheint das Butter-Reinfett den Schleim zu konditionieren. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Kaumasse verkleistert, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert die seltene komponierte aromatisierte Caramel-Salz-Geschmacklichkeit, – Cacaobutter, zu viel Zucker und Milchpulver.

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Die Aufmachung der Packung ist sehr schön dekorativ mit einem blau-orangenem gleichförmigen Teppichmuster und breiter weißer Banderole für die etwas schrägen Texte: BIO CHOCOLAT sowie Salty Caramel. Dadrüber das GEPA-Label mit deiner Clotoide mit “ The Fair Trade Company“. Rückseite ist in der blauen Farbe mit weißen Kleinschriften sowie diversen BIO-Labels, EU-Norm u.a.

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Auf der Rückseite dieser GEPA BIO Salty Caramel steht zum FAIR-HANDELSANTEIL:

Bio

Vegetarisch

von der Bohne bis zur Tafel

Nur reine Kakaobutter als Pflanzenfett

Verzicht auf Sojalecithin

Faire Bio-Milch

Ohne Gentechnik

Innenwickel überwiegend nachwachsende Rohstoffe

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Ferner: Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.421 kj / 582 kcal

Fett 39,5g

davon gesättigte Fettsäuren 24,8 g

Kohlenhydrate 49,4 g

davon Zucker 48,4 g

Eiweiß 6,1 g

Salz 0,72 g

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer 80 Gramm Tafelschokolade von GEPA eine sehr attraktive, flache, nicht wiederverschließbare Pappschachtel-Verpackung eines luftdicht in eine fürchterliche Klarsicht-Cellufanhülle verpackten Dauer-Lebensmittels –

 

– Konservierungsstoffe? – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: September 2019.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade durchaus, aber nur probeweise – sie ist ihm zu süß und wirkt beliebig süß-salzig gemixt.

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FAZIT: Ich gebe zu dieser Testpackung EINES von SECHS Meersalzkörnern.

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SELTEN liege ich in meinem Testurteil so abweichend, wie hier, zu Georg Bernardini.

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Ich würde keineswegs drei von sechs Kakaobohnen geben, wie er – vielmehr einen von sechs Zuckerwürfeln. Und für dieses 80 Gramm sind auch 2 Euro + zu kostspielig.

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Auch der christ-kirchliche Bezug der GEPA zur „FAIR-TRADE“- und „Dritte-Welt“-Läden kommt irgendwie fadenscheinig daher, wenn man nicht erfährt, wer, wo herstellt. Und wenn Prozentzahlen für „BIO“ bzw. die Wortwahl teils das rechtsgültig-verbindliche „natürlich“ vermeidet.

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ACHTUNG: Diese GEPA ist angeblich BIO! Diese GEPA ist Fair Trade.

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Die Kennzeichnung BIO erlaubt unter Umständen die anteilige Verwendung mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, kann also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun zu haben.

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Mit der Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es mit einem sozialverträglichen Handelsprodukt zu tun. Zur Herstellung wird NICHTS mitgeteilt: Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese GEPA in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten GEPA-Schokoladen 3 von 6 Kakaobohnen.

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Aus BERNARDINIS Fazit:

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…GEPA .. mehr Konsumgüter, als um Luxusprodukte … die Süße bei fast allen Schokoladenz u dominant .. Alles in allem geht die Qualität durchaus in Ordnung – vor allem, wenn man den doch sehr günstigen Preis einbezieht.“

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