Kollektive Intelligenz

Februar 7, 2020

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am Sonnabend, 8. Februar 2020

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Gott ist groß! – sagen Gläubige, was immer sie darunter vorstellen, ob Korrekturen an der Schöpfung oder begleitende Eingriffe ins Irdische.

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Andere gehen andere Wege und bemerken: Entweder gibt es keinen Gott oder er ist ein Riesenarschloch.

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Zunächst gilt aber ohne Schaden:

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Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!

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Und dazu komme ich hier – unsere Vorstellungsorientierung (im Unterschied zu Desorientierungen):

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Wir haben unsere geistigen Gaben, unsere Dynamik und sozialen Potenziale. Dazu haben wir Fähigkeiten zielführend zu planen und das zu organisieren.

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Dazu kommen dann noch spielfreudige Schaffenskräfte und fromme Partys, kraftvolle Schicklichkeiten und zur Abrundung, todesgewiß.

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Dietmar Moews meint: Vorgestern wurde ich Zeuge von kollektiver Intelligenz – und zwar Kölscher Prägung – CAR 2 GO Rhineland.

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Kölsch ist ganz einfach – „fot is fot“, „jeder Jeck is anders“, „es hät noch immer jot jejange“.

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Kurz: Unter meinem Salonfenster geben die Fenster die Blicke auf die Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, Köln-Südstadt, frei, die ich einige Male täglich zur Erholung hinauswerfe. Geboten werden wilde Fahrradparker, Hundefreunde lassen pinkeln und scheißen, Untermieter propft seine gewerblichen Verpackungspappen in die allgemeinen öffentlichen Abfallbehälter (um die eigenen Müllkosten zu sparen) und die meist knappe Parkplätze-Situation, mit vielen Sperrzonen, vielen Dauerparkern und meist im Kreis herumfahrenden Parkplatzsucher, ist nie langweilig.

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Hier – direkt mir gegenüber – war ein durchaus geräumiger Parkplatz von einem CAR-SHARING-Kunden eingenommen worden (s. Abbildung). Der Fahrer war nicht in der Nähe und kam auch nicht dazu. Wer den silbergrauen SMART da so hinstellte muss akut irgendwelche sozialen Unfähigkeiten gehabt haben, vielleicht Drogen, Alkohol, Durchfall, Nervenzusammenbruch. Kaum vorstellbar, dass ein Leihautobenutzer seine Zurechnungsfähigkeit in dieser Einpark-Nummer hätte ausdrücken können, hätte er oder sie nicht irgendwelche latenten Motive damit erledigen wollen:

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Dieser SMART von CAR-SHARING „Car 2 GO“ stand vorwärts so in der Parklücke, dass niemand anderes noch da hätte parken können, allenfalls Fahrräder. Der Wagen war abgeschlossen und vom Fahrer verlassen. Mit der rechten Wagenhälfte stand der SMART weit in der Fahrspur, sodass er die Mainzer Straße sperrte, außer Fahrrädern niemand die Fahrspur durchfahren konnte, keinesfalls der nun aufgestaute LKW.

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Zoom vom Salon aus

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Nachdem also ein auf die Dauer störendes Dauerhupen eines knatterroten LKWs meine Aufmerksamkeit erzwang, beobachtete ich diese Szene im Kölner Straßenverkehr von meinem Salon aus.

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Der LKW-Fahrer saß an seinem Steuer und hupte. Das war seine Notidee, seine Durchfahrt zu erreichen. Zunächst war der Musiker aus seiner Geigenwerkstatt herausgekommen, ebenfalls vom Gehupe angesprochen.

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Irgendwann kam ein zweiter Herr hinzu. Darauf stieg der LKW-Fahrer aus und man sprach miteinander.

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Ich war – als Zuschauer – so Teil der Kölner kollektiven Intelligenz, erstaunt zu beobachten, wie der Herr den SHARE-WAGEN entsicherte, der LKW-Fahrer zuschaute, der SHARE-WAGEN mit kurzem Hin- und Her eingeparkt und wieder verriegelt wurde, dann – die beiden Fahrer reichten sich freundlich die Hände, der Weg war frei, der LKW fuhr an und dann langsam seines Weges, nach Links aus dem Bild.

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Heute abend konnte ich den Musiker, der wie ich Zeuge dieser Kölner Petitesse gewesen war, fragen, was da denn die Betrachtung so unverständlich gemacht hatte, wie folgt, sagte er so:

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Der LKW konnte nicht durch, weil die Straße von einem – ohne erkennbare Not – schräg in der Spur parkenden SMART versperrt war. Das Gehupe hatte allgemeinere Aufmerksamkeit erzeugt und einige Zeugen herbeigerufen. Ein Bekannter von dem Musiker, der dann aus dem Nachbarhaus herbeigeeilte Mann, der schließlich den SMART umparkte, war ein an sich Unbeteiligter, der aus Hilfsbereitschaft selbst kurzerhand diesen frei herumstehenden SMART mit einer Chipkarte ad hoc auf eigene Rechnung für eine Minute anmietete, kurz startete, besser hineinparkte und sich anschließend wieder auscheckte. Das wars.

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Warum der LKW-Fahrer auf diese Idee nicht selbst gekommen war, weiß ich nicht. Mag sein, er hatte keine passende Bonitäts-Chipkarte.

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Jedenfalls war hier eine Auflösung möglich, die freundlich, ohne Aggression, zielfokussiert gelungen ist, weil dazu die Intelligenz und die kollektive Intelligenzmobilisierung und das Kölsche Klima, ohne weiteres Gezeter  zusammenkamen.

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Ob die Sache noch ein Nachspiel hat, weiß ich natürlich nicht. Der hilfreiche Mann war anscheinend wirklich nicht der verantwortliche absurde Querparker – jedenfalls hatte er wohl gemeint, das koste ihn vielleicht einen Euro – das sei ihm die Sache wert, auf die Bezahlung durch den LKW-Fahrer verzichtend.

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Christine Keeler 1942 – 2017 Kurznachruf

Dezember 7, 2017
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Vom Freitag, 8. Dezember 2017

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Christine Margaret Keeler, geboren am 22. Februar 1942 in Uxbridge, London, GB, ist jetzt 75-jährig, am 4. Dezember 2017, in Locksbottom, Greater London gestorben. Christine Keeler ist die zentrale Person in der „Profumo-Affäre“, durch die 1963 die britische Regierung von Harold Macmillan zu Fall gekommen war. Keeler hatte als private Gesellschaftsdame die Beziehungen mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und gleichzeitig mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Afenten Jewgeni Iwanow, mit der Berufsangabe Model und Tänzerin, gepflegt.

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Nach mehrmonatigem Leiden an einer schweren Lungenkrankheit (COPD) starb sie am 4. Dezember 2017 im Princess Royal University Hospital in Locksbottom, Greater London.

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Keeler, die viele Jahre unter dem Namen Sloane lebte, war zweimal verheiratet. Beide Ehen hielten nur kurz und endeten mit Scheidungen. Aus beiden Ehen ging jeweils ein Sohn hervor.

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Bereits als 17-jährige, Kind armer Eltern, begann Christine Keeler in SOHO, Downtown London, im Millieu zu arbeiten, in Murray’s Cabaret Club, wo sie sehr bald als Oben-ohne-Tänzerin angestellt wurde und viele Bekanntschaften machen konnte. Etwa im Jahr 1961 entstanden die Affären mit den Politikern sowie weitere, teils kriminielle Geschehnisse, bei denen Christine Keeler von Männern hineingezogen, Drogen, Gewalt, Gerichtsprozesse. Auf dem Höhepunkt der Profumo-Affäre 1963, die weltweit als Großskandal publiziert wurde, stand Keeler dem Fotografen Lewis Morley Modell. Die Bilder der Fotosession, die einen dann jedoch nicht verbreiteten Film mit dem Namen The Keeler Affair promoten sollten, wurden weltbekannt. Keeler hatte sich ursprünglich vertraglich verpflichtet, für Nacktfotos zu posieren, um dem Film eine größere Publizität zu verschaffen, war davon inzwischen aber nicht mehr begeistert. Der Fotograf Morley überzeugte sie schließlich davon, rittlings auf einem Sperrholzstuhl Platz zu nehmen. So war sie zwar nackt und der Vertrag damit erfüllt, der größte Teil ihres Körpers wurde jedoch durch die Rückenlehne verdeckt. Morley und Keeler waren schon bekannt, aber das Foto katapultierte den schon damals international anerkannten Designer Arne Jacobsen und den von ihm entworfenen Stuhl Modell 3107 zur Berühmtheit.

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LINKIN PARK: Chester Bennington died on three circles: Drugs, Culture Industrie, Illuminators

Juli 24, 2017
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Vom Dienstag, 25. Juli 2017

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Der us-amerikanische Popmusiker Chester Bennington, Frontmann, Sänger und Autor des californischen Warner Bros. Projekts, LINKIN PARK, ist mit 41 Jahren, am 20. Juli 2017, gestorben.

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Die Gerichtsmedizin erklärte, dass beim Auffinden des Toten alle Zeichen auf Freitod durch Erhängen weisen.

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Die US-Rockband Linkin Park hat sich mit einer Nachricht auf Facebook von ihrem verstorbenen Sänger Chester Bennington verabschiedet. Sie schreiben:

 

„Deine Abwesenheit hinterlässt eine Leere, die nie gefüllt werden kann – eine ausgelassene, witzige, ehrgeizige, kreative, freundliche, großzügige Stimme im Raum fehlt“ – Dämonen Teil des Deals“

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Dietmar Moews meint: Wenn eine leuchtende Menschenerscheinung vergeht, wird das weltweit bemerkt und herausgehoben. So komisch das anmutet – werden täglich solche Genies unbekannt neugeboren.

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Tatsache ist, dass Chester Bennington in vielerlei sozialen Erlebnissen, besonders der jüngsten Vergangenheit, mit Lebensmüdigkeit, Selbstmord und sozialpsychologischer Ausweglosigkeit intensiv beschäftigt war.

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Bennington trat bei den letzten Konzerten wie ein angstfreier „Doktor Sommer der Kinderillustrierten BRAVO“ auf. Sein Publikum saugte Bennington die Songlyrik wie Lebensweisheit ab.

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Benningtons Todestag, 20. Juli 2017, war gleichzeitig der Geburtstag des, in einem Hotel in Detroit“ am 18. Mai 2017, 52-jährig gestorbenen CHRIS CORNELL, Frontmann der Rockband SOUNDGARDEN, auf den CHESTER BENNINGTON angeblich äußerst viel gab. Am 20. Juli 2017 publizierte Warner das neue Musikalbum von LINKIN PARK; es enthält inszenierte Todesbotschaften von Autor Chester Bennington.

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Besucher des letzten LINKIN PARK Konzerts in Birmingham, England, berichten, Chester Benningtons Auftritt sei wie ein persönliches ABSCHIED NEHMEN gewesen.

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Die Musikwelt trauert um Chester Bennington (†41). Der Linkin-Park-Sänger nahm sich vor zwei Tagen, am Geburtstag seines besten Freunds Chris Cornell (†52) sein Leben. Noch immer ist die Musikwelt schockiert über seinen plötzlichen Tod.

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Über 21 Jahre lang rockten er und seine Bandkollegen mega erfolgreich durch die Charts und die Bühnen der Welt. Sie verkauften rund 70 Millionen Alben und 30 Millionen Singles weltweit – und wurden damit reich. Laut finanzen100.de soll Chester Bennington 25 bis 30 Millionen Dollar angehäuft haben. Ein stattliches Vermögen, das er seiner Witwe Talinda und den sechs Kindern Jamie (21), Isaiah (19), Draven (15), Tyler Lee (11) und Lily und Lila (7) hinterlässt.

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Chester Bennington selbst lebte bescheiden. Während bei anderen Superstars die Garage gerne mal größer ist als der Rest ihres Anwesens, fuhr der Sänger einen Honda Hybrid von 2011. „Ich liebe dieses Auto, weil es erstens sehr preiswert ist und zweitens wie ein Spiel“, sagte Bennington laut der Website einmal in einem Interview. „Das Auto kostet mich vielleicht 200 Euro im Monat“, sagte er.

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Aber natürlich wollte auch er sich mal schneller bewegen und legte sich dafür noch einen Porsche Panamera von 2009 zu. Doch das war‘s – größer war sein „Fuhrpark“ nicht.

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Auch in Sachen Obdach war Chester Bennington niemand, der mit übertriebenem Luxus um sich warf. Er kaufte 2002 ein Haus in Los Angeles für geschätzte 1,75 Millionen Dollar, das vier Schlafzimmer und vier Bäder auf rund 430 Quadratmetern besitzt. Geradezu lächerlich für einen Mann mit seinem Vermögen.

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Eine zweite Villa kam 2008 hinzu, dieses Mal in Gilbert, Arizona, für circa 1,57 Millionen Dollar. Der Grund für diesen Kauf war einfach: Chester Bennington wollte seiner Familie im 35 Kilometer entfernten Phoenix nahe sein.

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Auch für die Zeit nach Linkin Park hatte die Band schon weise vorgesorgt. Sie gründete die Venture-Capital-Firma „Machine Shop Ventures“ und investierte in Start-ups wie Lyft (ein Uber-Konkurrent), die Börsen-App Robinhood und das Versandunternehmen Shyp. Alle laufen so gut, dass damit noch viel Geld verdient werden kann.

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Geld, dass den Hinterbliebenen von Chester Bennington nicht die Trauer nehmen wird. Doch es wird ihnen wenigstens die Ruhe geben, seinen plötzlichen Tod verarbeiten zu können.

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Es sind drei Dauerbelastungen im Leben von Chester Bennington zu verzeichnen, mit deren Balance er es schwer hatte:

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DROGEN und ALKOHOL

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KULTURINDUSTRIE

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ILLUMINATEN

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Kurz: Entscheidend waren die Drogen.

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Bennington hat über sehr viele Jahre extreme Spitzenleistungen erarbeitet, während er seine individuelle Form und Dynamik durch ständigen Gebrauch von Alkohol und von Drogen balancierte. Diese Balance war so lange erfolgreich, wie er damit seine sozialpsychologischen und physiologischen Kräfte und derartige Höchsttemperierung kompensieren konnte.

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Chester Bennington kam zusehends in den „roten Bereich“ der Überforderung. Die Steigerung des Konsums von Alkohol und von den extensiven Drogen entfachten eine Art Unzufriedenheit, Ausweglosigkeit, ja Panik. Bennington sprach das aus und schlug den Weg in den Tod ein, statt an Kräfteverbrauch nachzugeben. Dabei ist Alkohol die Gewohnheitsstimulans, die stets in körperlichem Absens endet – während die diversen Drogen geradezu die Betriebstemperatur noch anheizen und nur im Kollaps enden.

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Kurz: Zur Kulturindustrie:

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Solange Chester Bennington, heraufkommend als musizierender Jugendlicher, zusammen mit seinen Band-Mates zum wachsenden Erfolg aufstieg, hatte seine Entwicklung etwas Natürliches.

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LINKIN PARK wurde weltbekannt und von der KULTURINDUSTRIE zur WELTMARKE prolongiert. Die Verpflichtungen eines VERTRAGSKÜNSTLERS, der mit einem Management lebt, bilden unentwegt Druck.

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Das sind Musikschaffen, Proben, Komponieren, Proben, Dichten, Üben, Arrangieren, Proben, Aufnehmen, Üben, Aufführen, ferner die KONZERT-Tourneen aufführen und endlose Dauerreisen, alsdann als öffentliche Person bereitzustehen und für alle Nachfragen des Marketings und der Publikumspflege dem Markt und dem Management diese Aufgaben mit Spitzenleistungen zu beantworten.

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Es bleibt letztlich die durch eine solche über zwanzig Jahre anwachsende Berufskarriere das private Leben, das ohnehin auf den Künstlerberuf zugeschnitten ist bzw. die individuelle Ausprägung jedes Künstlers sehr speziell sein Sozialwesen entfaltet oder verkappt, so weit dafür Spielräume gefunden werden.

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Kurz: Zu Illuminaten

Es gibt zwei Akzente zum Thema des „Geheimnisvollen“ im Leben von Chester Bennington.

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Einerseits interessierte er sich selbst für jegliche Abseitigkeiten und Spökenkiekerei, belas sich auch mit Legenden der Esoterik, der Rauschszenerien und der Geheimbünde und Rituale, auch der Illuminaten bzw. Bennington sprach solche Grenzgeschichten öffentlich an. Nicht zuletzt hinsichtlich etwaigen Selbstmordes oder als Echo auf den Tod des Musikers Chris Cornell von SOUNDGARDEN, erst kürzlich im Mai. Nur darf man sich das nicht wie einen geordneten Fußballverband vorstellen. Illuminaten sind prinzipiell stets kleine Gruppierungen um einzelne angeberische Führerpersonen, die eigentlich nichts von Bedeutung wissen und nicht Bedeutendes können, außer über etwas Betriebsmittel zu verfügen – es sind immer nur Provinzführer. So etwas kam konkret sozial für Chester Bennington keineswegs in betracht.

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Andererseits gibt es eine geheimbündlerische Szenerie, vom Kuklux-Clan bis zu Rosenkreuzern, Illuminaten, Freimaurern und Moonies und vielen anderen. Solche können auch in besonderen Fällen versuchen, PROMINENTE anzubaggern, bis hin zu Erpressungsgeldern oder Morddrohungen. So gab es auch Massenselbstmorde und rituelle Tötungen von Sekten oder Bandenkriminalität hinter dem Etikett von Spiritualität und „Religion“.

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Auch wenn niemals auszuschließen ist, dass ein Außenseiter des prominenten WELTERFOLGES, Opfer von krimineller Begehrlichkeit werden kann, stehen bei Chester Bennington die Zeichen seines Todes eindeutig wie folgt:

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Chester Bennington lebte sehr erfolgreich, kam damit aber nicht in eine psychosozial auskömmliche Lebensweise, solange er den LINKIN PARK-Frontmann in der KULTURINDUSTRIE gab. Benningtons endloser Dauerlauf zermürbte Bennington, im Sinne von Lebensmüdigkeit oder Mangel am Lebenssinn und Lebenserfüllung. Damit hing sein weiteres ganz banales Leben an der unentwegten Einnahme von Alkohol und Drogen, bis es zuviel geworden ist.

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Das war nun – durchaus im Zusammenhang mit dem Tod von Chris Cornell – am 20. Juli, dem Geburtstag von Chris – und der Vollendung des neuesten Musikalbums (das nun schnell am 20. Juli 2017 samt Video vorgestellt worden ist) erreicht. Das sind letztlich sehr individuelle Koordinaten des Todes als Freitod.

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„CHARLIE HEBDO“ – Drogen in Paris?

Januar 22, 2015

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vom Donnerstag, 22. Januar 2015

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Die Spannung ist gestiegen. Ängste heißen plötzlich Angst. Die Scharfmacher haben Konjunktur. Die Nachahmer überlegen noch. Die Lügenpresse probiert herum, die Lebenslust hat Reibung. Die Verpitbullung darf die Sau rauslassen. Die Hitlerschlauen haben nichts gewusst.

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Ich wünsche, dass demnächst ein unabhängiger Befund über den Zustand der Leichen der drei Pariser Attentäter erstellt und veröffentlicht wird.

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Ich vermute, dass Menschen, die so etwas machen, wie in Paris geschehen konnte, nicht ganz dicht waren.

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Ich vermute, dass LSD, sonstige Aufputschmittel und Drogen, Alkohol, Übermengen an Coffein und Testosteron eine verminderte Zurechnungsfähigkeit bestimmt haben.

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Dietmar Moews meint: Ich meine, dass es demagogisch und bedenkenlos ist, wie unsere politischen Repräsentanten lediglich unsere Dummheit repräsentieren, statt einer höheren Gesamtverantwortung entsprechend die vier Kant’schen Fragen stellen, bevor sie polarisierend und aktionistisch nach vorne gehen und das dumme Volk der Hitlerschlauen zusätzlich verpitbullt:

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Wers nicht kennt? – die Fragen von Immanuel Kant lauten:

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Was kann ich wissen?

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Was soll ich tun?

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Was darf ich hoffen?

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Wie ist der Mensch?

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Wenn ich nicht weiß, ob die Attentäter erheblich unter Drogen standen, dann sind alle sonstigen Huntington-Interpretationen und die totalitaristische Vorratsdaten-Vollspeicherung durch die CIA absurder Bullshit.

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Es gibt unzählige Gründe und Motive, wie es zu zwei Brüdern, die mit Kalaschnikow und Panzerfaust „CHARLIE HEBDO“ killen, beim „Schäfchenzählen immer am Zaun scheiterten – jetzt der umworbenen Aysche oder Suleika mal gezeigt haben, wo der Hammer hängt:

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Am Arsch: Er ist sechs Finger breit entfernt, von der beliebten Stelle, die so ehrenhaft verteidigt wird.

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Wilhelm Busch – Wertewandel und Verlustgeheule

Januar 31, 2014

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am 31. Januar 2014
c. Dietmar Moews 2014

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Nur nach häufiger familiärer Unterredung gerade über diesen Gegenstand sowie aus innigem Zusammenleben (Platon, 7. Brief).

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Dieser Vlog-Beitrag betrifft Verinnerlichung von Wertorientierungen, Haltungen, Widerstand bei Versuchungen und Verlockungen, Werte und Würde in Texten, Textbildern und Bildern von Wilhelm Busch. Im Spannungsfeld von Gewinn und Verlust stehen heute in der Wertorientierung zwischen Meinungen und Diskurs Wertäußerungen in Konjunktur, die von unerwünschten Wertverlusten durch Entfremdung (Habermas) und Wertrelativismus (Papst Benedikt XVI.) verlaufen.

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Was bei Wilhelm Busch als Wertbildner der Kunst dazu hervorgebracht worden ist, hält sich weniger mit Verlustgeheule, als mit Wertverwandlung und einer nicht zu verachtenden Lebenstechnik auf. Wilhelm Busch umarmt das Schicksal mit Elastizität, Augengeist und Humor. Buschs Vorschlag lautet – diesseits von Gut und Böse – die Lebensfairnisse mit einer Portion alltagspolitischen Selbstbetrugs zu umarmen. Augengeist ist der sprachliche Zugriff auf eine Neue Sinnlichkeit inmitten der virtuellen Fernfuchtelei und Knöpferdrückerei.

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Im Kern des Vortrags stehen die ständig erklärten

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>idealen Werte/Werteverlust<.

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Wir beobachten aber bei der überwiegenden heutigen Menschlichkeit in Deutschland wie die wirklich „gelebten Werte“ zwischen mehr oder weniger geschmeidiger Umarmung des Schicksals und dem ergebenen Erleichterungsbedarf durch Selbsterleichterung hingeschusselt werden.

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Dietmar Moews meint: Kurz, was Texte und Bildtexte betrifft, zeigt Wilhelm Busch uns, wie sowohl die Buben Max und Moritz böse sind, die Opfer übel spießig, Busch selbst, als bornierter Eiferer, aus einer eigentlich unsympathischen Werthaltung – eben des bornierten Eiferers – heraus uns Buschkunden über seinen Buschhumor in Verbindung mit seiner Buschkunst auf seine Seite bringt. Das ist nicht einfach Schadenfreude oder Galgenhumor. Sondern es ist der sinnliche Genussmensch, der ohne Askese zeigt, wie eine skeptische bis pessimistische Grundhaltung als Wertorientierung – zwischen cool und kalt – verkörpert, welche soziale Freundlichkeit für unser Alltägliches – mit Busch – zu haben ist. Natürlich ist Buschs eigenes konkretes Werteleben viel mit Alkohol verbunden, wie bei Jesus, der aus Wasser Wein machte.

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http://www.youtube.com/watch?v=pVHdj86PjNQ

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„Das Lied vom versimpelten Junggesellen“ Text von Wilhelm Busch Musik von Dietmar Moews 2013.

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Busch bringt uns mit seinem Werteprogramm vor Augen, wie aus Übeln und Minderwertigkeiten eine Werteverwandlung zur schmunzelnden und lachenden Konsonanz der Gemüter im alltäglichen Diesseits von Gut und Böse möglich ist – wie er den tragischen Widerspruch zwischen Mensch und Würde mit Witz verzaubert.

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Bei seinen Bildern, insbesondere wenn es Wilhelm Busch um die Kunst der Malerei gegangen ist, kommen wir nicht umhin, zu erkennen und anzuerkennen, dass es ihm zweifellos um das „Wahre, Gute, Schöne“ eines Malerschaffens ging.

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Das bedeutet, wenn man nicht der Beliebigkeit heutigen Umgangs mit Kunst im Kunsterlebnis im Kunstbetrieb, das sinnliche Anliegen der Malerei, wie sie vom Maler hergebracht wurde, opfert, haben wir als „Kunden von Wilhelm Busch“, der die Kunst zu seinem persönlichen wie sozio-kulturellen Gegenstand inmitten des Kunsterlebnisses stellen will, es mit einem echten zu Herzen gehende Malwerk zu tun. Busch stellt die Kunst zu seinem persönlichen wie sozio-kulturellen Gegenstand inmitten des Kunsterlebnisses.

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Buschs Kunst ist vollkommen zweifelsfrei Ausdruck eines hingebungsvollen leidenschaftlichen Idealismus‘, eines guten Auges und großen Könnens, worum es dann hinsichtlich dieser Wertedebatte auch zu gehen hat.

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Betreffs seiner Malerei und seiner Zeichnungen und Skizzen war das Genie Wilhelm Busch ein Spitzenmaler seiner Zeit. Seine „Sonder-Prima-Malerei“ kann mit den idealen Begriffen „Sonder-Expressionismus“ und „Sonder-Impressionismus“ sinnvoll umrissen werden.

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Insofern hat es keinen zweckvollen Sinn, auf die Fortschrittlichkeit oder den Konservativismus von Wilhelm Busch und das Achtel Lorbeerblatt von Duchamp oder Joseph Beuys zu bestehen, etwa um sich einem großen Künstler modernistisch anzubiedern.

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So gesehen kann zukünftig getrost die Rede vom heutigen Wertkampf im Multirollenspiel unserer Gesellschaft, zwischen den modernen Wertproklamationen und den spießigen Verhaltensnormen aufgenommen werden. Und, wer glaubt, dass davon Wilhelm Buschs Werke nicht zeugen – dass er ein Vogel wär‘, so irrt sich der.

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